Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich bei der Serienanzahl nur leicht über dem Vorjahr, aber die Anzahl der Staffeln ist doch deutlich gestiegen.
Zur Statistik:
2024 habe ich 70 verschiedene Serien gesehen (2023=67), dabei 120 Staffeln (2024=98)
Mit einer (gerundeten) Lauflänge von
… 57.067 Minuten
… 951 Stunden
… 39 Tagen
… 5,66 Wochen
… 1,42 Monaten
Davon
… 16 Staffeln Wiederholungstäter
… 3 Staffeln Comedy Special
… 20 Staffeln Reportagen
… 9 Staffeln K-Drama
… 14 Staffeln Anime
… 12 Staffeln fortgesetzter Serien
… 46 Staffeln neuer Serien

I. Wiederholungstäter
2024 habe ich 4 Serien mit 16 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:
Modern Family – Staffel 1-9
Gummibärenbande – Staffel 1-2
The A-Team – Staffel 1-3
Alexa & Katie – Staffel 1-2
II. Comedy Special
2024 habe ich 1 Comedy Specials mit 3 Staffeln gesehen – ohne Ranking:
LoL – Last One Laughing – Staffel 5 + Weihnachtsspecial + Halloweenspecial
Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Auch die nächste Staffel von Last One Laughing konnte mich wieder komplett begeistern. Die Gags waren gut und auch die Kandidat*innen geben wieder alles. Die Teamaufteilung und die Verkürzung der Folgen hat bei dem Weihnachtsspecial auch gut funktioniert, beim Halloweenspecial leider nicht, was an dem Fokus auf Promis, statt Comedians lag.
III. Reportagen
2024 habe ich 14 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 20 Staffeln gesehen. Interessanterweise gab es hier nicht so wirklich eine Enttäuschung. Manche waren nur einfach besser als die Anderen – im Ranking:
Platz 14: BTS Monuments of the Stars – Miniserie
BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. Gegründet in 2013 haben sie harte Zeiten hinter sich bis sie es schließlich zu den gefeierten Weltstars geschafft haben. Diese Dokumentation zeigt die verschiedenen Etappen ihrer Karriere. – Interessante Hintergrundinfos über BTS und ihre Karriere, aber seltsam unstringent erzählt. Auch ist jede Folge irgendwie runterziehend, obwohl BTS eher für gute Laune steht
Platz 13: Gordon Ramsay – Uncharted Showdown – Staffel 1
Gordon Ramsay besucht verschiedene kulinarische Orte in England, Wales und Costa Rica. Am Ende muss er sich jeweils einem seiner früheren Schüler bzw. seiner Tochter in einem kulinarischem Showdown stellen. – Eigentlich nur wegen der Walesfolge angefangen, aber doch interessant genug, um auch die anderen Folgen zu sehen
Platz 12: Kaulitz & Kaulitz – Staffel 1
Die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz sind den meisten wohl als Sänger und Gitarrist von Tokio Hotel bekannt. Hier nehmen sie die Zuschauenden mit in ihren Alltag in Hollywood. – Die Serie ist irgendwie wie ein Unfall, man kann einfach nicht wegschauen. Irgendwo verbergen sich auch gute Ansätze, gerade, wenn es um Bills Vergangenheit geht, wo er sich immer verstecken musste, aber darauf wird gewollt nur oberflächlich eingegangen.
Platz 11: Drag me to Dinner – Staffel 1
Drag Legende Murray Hill lädt ein zu einem etwas anderem Wettbewerb. Jeweils zwei Drag-Paare treten gegeneinander an und bekommen begrenzt Zeit um eine Party unter einem gewissen Motto auszurichten. Danach kommen die Juror*innen mit u.a. Neil Patrick Harris und Bianca del Rio zu Besuch und erleben diese Party. – Interessantes Konzept, dass eigentlich zu wenig genutzt wurde, weil es sich nicht ganz entscheiden konnte, ob es ne Drag Show oder doch ein Wettbewerb sein will. Aber hatte einige kleine Ideen, die es doch wieder aufgelockert haben
Platz 10: Zoogeflüster North Carolina – Staffel 1
Viel los im North Carolina Zoo. Neben Neugeborenen stehen viele Kleinigkeiten im Alltag an. Dramatische Operationen, aber auch die kleinen Lichtblicke, die den Alltag als Tierpflegende so aufregend macht. – Ich mochte das Original Zoogeflüster sehr gern, die NC Variante konnte mich nicht so in den Bann ziehen. Es war einfach nicht so die Nähe zu den Arbeitenden und den Tieren da wie im Original.
Platz 9: Cook at all costs – Staffel 1
Ein Kochwettbewerb, wo am Anfang mit einem festen Budget auf Kochboxen gesetzt werden kann. Im Laufe der Show können zusätzliche Zutaten erworben werden, so fern noch Budget übrig ist. – Wunderbar kurzweilige Kochshow mit einer interessanten Prämisse, so dass ich die ganze Staffel am Stück weggebinged habe.
Platz 8: Are you sure – Staffel 1
Jimin und Jungkook von BTS schaffen es vor ihrer Zeit beim Militär und während sie selbst an ihren Soloprojekten arbeiten, miteinander zu verreisen. Wir begleiten sie auf drei verschiedenen Trips, die verschieden durchgeplant sind. Dabei probieren sie neue Sportaktivitäten aus, testen verschiedenes Essen und genießen ihre Zeit zusammen. – Viel Essen, wenig Handlung, und doch funktioniert das Konzept durch die Herzlichkeit der Hosts.
Platz 7: The American BBQ Showdown – Staffel 2-3
Grillfans aufgepasst! Eine tolle Grillchallengeserie nach dem Prinzip der typischen Kochwettbewerbe. Nichts für Vegetarier und wahrscheinlich auch mit wenig Nachkochpotenzial – Kann gut mit der ersten Staffel mithalten und überzeugt weiterhin durchs Konzept. Gerade die dritte Staffel hat mir besonders viel Spaß gemacht, da ich die Kandidat*innen nochmal mehr mochte.
Platz 6: Behind the Attraction – Staffel 2
1955 eröffnete in Anaheim, Kalifornien das erste Disneyland. Dabei waren die Attraktionen mit einer Hingabe entwickelt worden, das sie noch immer funktionieren. Diese Dokumentation zeigt die Geschichte der verschiedenen Attraktionen, von zeitlosen Klassikern wie Fluch der Karibik, über das Essen zum allabendlichen Feuerwerk – Auch in der zweiten Staffel wieder spannende Geschichten rund um die Attraktionen in den Disneyparks.
Platz 5: Brain Games – Staffel 7
Können wir unseren Sinnen oder unserem Erinnerungsvermögen wirklich immer trauen? Die Serie befasst sich mit optischen Täuschungen und anderen Illusionen und erklärt dabei die Phänomene, die uns täuschen können, die aber für uns auch recht nützlich sein können. – Etwas abgewandeltes Konzept, hat sich dadurch leider ab und an etwas gezogen, auch wenn die Themen spannend gewählt waren
Platz 4: Geschichte mal anders – Staffel 1
Eine Serie, die kein Interesse daran hat uns stringend die Geschichte runterzubeten oder uns mit unzähligen Jahreszahlen zu langweilen. Stattdessen hat sie für jede Folge eine Frage als Aufhänger und arbeitet sich anhand historischer Beispiele, Statistiken und Fun Facts daran ab. Ob es nun die Frage ist, wie man in den USA Präsident wird, wie man reich wird oder wie man eine Revolution startet. – Interessanter Ansatz und gute Themenauswahl. Allerdings mehr zur Unterhaltung als zur wirklichen Wissensvermittlung
Platz 3: In the Soop – Staffel 2
BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. 2020 machte die Pandemie ihre Tourpläne zunichte und so hatten sie endlich mal Zeit für eine Auszeit. Dafür wurde ein Ferienhaus gemietet, mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet, die sich die Jungs vorher wünschen durften und dann hieß es einfach mal nur ausspannen. Auch im Jahr 2021 durften sie für eine zweite Staffel wieder entspannen. – Wie kann es nur so entspannend sein sieben Jungs aus Korea in ihrem Entspannungsurlaub zu begleiten? Kürzer, mit neuer Location, aber der Charme bleibt erhalten.
Platz 2: MaiThinkX – Staffel 1-6
Mai Thi Nguyen Kim klärt in dieser Wissenschaftssendung spielerisch und sehr anschaulich über diverse Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft auf. Dabei steht das kritische Hinterfragen und die Methodiken im Vordergrund. – Spannende und packend umgesetzte Wissenschafts-Show, die den schmalen Grad zwischen Unterhaltung und Wissensvermittlung wunderbar meistert
Platz 1: Queer Eye – Staffel 8
Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Auch in der achten Staffel schaffen die Fab 5 es wieder so viel Lebensfreude zu verströmen, dass man automatisch davon angesteckt wird. Tolle Geschichten dabei, die sehr berühren.
IV. K-Dramen
2024 habe ich 9 Serien mit insgesamt 9 Staffeln aus Korea (bzw. eins aus Thailand, das aber vom Aufbau sehr ähnlich ist und deswegen mit unter diese Kategorie gefallen wurde) gesehen. Nachdem ich das Genre 2022 für mich entdeckt habe, konnte ich hier wieder einige tolle Dramen entdecken. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:
Platz 9: Goedam
Urban Legends gibt es wohl in jedem Land und in jeder Kultur. Diese Serie befasst sich mit Großstadtmythen aus Seoul bzw. aus Südkorea. Gepackt in kurze Episoden bietet diese Horror-Anthologie alles vom Druck in der Schule, über den Fahrstuhl des Grauens bis zum persönlichen Hausgeist. – Die kurzen Episoden funktionieren zwar, aber die Serie erklärt absolut nichts dazu, so dass sie leider wenig informativ ist. Mir hätte eine kurze Einblendung am Ende der Folge gereicht, aber so war es sehr nichtssagend, da die Folgen auch irgendwie einfach enden.
Platz 8: Born Again
In den 1980er Jahren sind Cha Hyung-Bin, ein Polizist, und Jung Ha-Eun, eine Buchladenbesitzerin mit Herzfehler, verliebt und planen zu heiraten. Der schüchterne und aus schwierigen Verhältnissen stammende Gong Ji-Chul hat ebenfalls ein Auge auf Ha-Eun geworfen und mordet nach dem Vorbild seines Vaters, einem psychopathischem Massenmörder, um seiner großen Liebe ein gesundes Herz zu besorgen. Doch in den Wirrungen sterben alle drei. In der Gegenwart sind sie alle wiedergeboren. Ha-Eun ist inzwischen forensische Medizinerin, Hyung-Bin ist ein skurpeloser Staatsanwalt und Ji-Chul ist Medizinstudent. Das Schicksal führt sie alle wieder zusammen. Wird es diesmal ein Happy-end geben? – Ich mochte das Konzept der Serie, weswegen ich auch bis zum Ende geschaut habe, weil ich die Auflösung wissen wollte. Aber eigentlich wollte ich es immer nach ein paar Folgen wieder abbrechen, weil es sich viel zu sehr gezogen hat.
Platz 7: Hellbound
Mitten in Seoul gibt es einen Vorfall, bei der mysteriöse Wesen einen Menschen angreifen und schließlich in einem weißen Licht verbrennen. Schnell bilden sich zwei Organisationen, die diese „Machtdemonstrationen“ als Ausrottung der Sünder deklarieren und schnell scih Sektenmäßig organisieren. Die Demonstationen werden den Betroffenen vorab per Vision angekündigt, wodurch eine alleinerziehende Mutter von ihrem Schicksal erfährt. Eine der beiden Organisationen bietet ihr eine Menge Geld, wenn sie diese live übertragen dürfen. Doch es gibt auch Zweifel an den Predigten. – Definitiv nicht mein Genre, aber dennoch hat gerade gegen Ende die Serie mich bekommen und jetzt brauche ich die zweite Staffel für die offenen Fragen
Platz 6: My Demon
Jeong Gu-Won ist ein 200 Jahre alter Dämon, der ständig neue 10-Jahres-Verträge abschließt, um Seelen für die Hölle zu sammeln. Dabei trifft er auf die CEO Do Do-Hee, die mit Intrigen in der Firma zu kämpfen hat. Bei einem Unfall übertragt sich das Tattoo, das Gu-Won seine Kräfte gibt, ausversehen auf Do-Hee. Fortan müssen sie zusammen arbeiten, um ihre Ziele zu erreichen und den Tausch rückgängig zu machen. Doch dann kommen auch noch Gefühle ins Spiel. – Es hätte ein starkes Drama sein können, steht sich aber selbst im Weg und zieht sich dabei einfach in die Länge. Das Hauptpaar kann die Handlung nicht tragen und wirklich gut ist sie nur, wenn die Nebencharaktere zu Wort kommen
Platz 5: So, I married the Anti-Fan
Lee Geun-Young ist Reporterin und soll von einer Cluberöffnung berichten, auf der auch das angesehene Idol Hoo Joon eingeladen ist. Dabei beobachtet sie vermeintlich sein schlechtes Verhalten gegenüber seiner Ex-Freundin und gerät mit ihm aneinander. Als sie kurz darauf ihren Job verliert, ist sie sich sicher, dass das Idol dahinter steckt und beschließt seine Lügen Publik zu machen. Dabei gerät sie ins Visier seiner Fans, nachdem sie sich öffentlich als Anti-Fan platziert hat. Doch ein Sender sieht darin Potential und schließt mit Geun-Young und Joon einen Vertrag über eine Reality Show, in der Idol und Anti-Fan zusammenleben. Doch die beiden sind wie ein Pulverfass kurz vorm explodieren. – Die Idee klang gut, der Einstieg war sehr holprig, da eigentlich die ganze Geschichte mit einer kurzen Aussprache erledigt gewesen wäre. Nimmt einen dennoch erstaunlich mit und kann zwischendurch durchaus überzeugen. Das Finale war dann doch zu sehr Drama.
Platz 4: King the Land
Gu Won ist Erbe der King Group und leitet den luxuriösen Teil des King Hotels. Dabei steht er in direkter Konkurrenz zu seiner Halbschwester, die darauf aus ist Alleinerbin zu werden. Cheon Sa-Rang träumte schon immer von einer Anstellung im King Hotel und hat sich durch ihr einnehmendes Lächeln und ihre Kompetenz schnell hochgearbeitet. Doch Won kann das aufgesetzte Lächeln überhaupt nicht ausstehen und gerät daher öfter mit ihr aneinander. Doch sie treffen immer wieder aufeinander und nähern sich langsam an. Hat ihre Liebe eine Chance? – Sehr süßes Drama, bei dem ich ein wenig Eingewöhnung brauchte. Danach aber stark gespielt und weiß neben Drama und Romantik auch die Komik nicht zu vergessen.
Platz 3: Ready, Set, Love (Thai)
Im Thailand einer nicht so entfernten Zukunft gibt es auf einmal kaum noch männliche Babys. Als Reaktion darauf wurde Die Farm gegründet, wo die Männer außerhalb der Gesellschaft in Sicherheit sein sollen. Einmal im Jahr finden die Reasy Set Love Spiele statt, wo heranwachsende Männer in einem Wettkampf um die Liebe versteigert werden, damit die Kandidatinnen dann eine Familie mit ihnen gründen können. Day ist durch Einfluss ihrer Schwester eine der wenigen Loskandidatinnen, die nicht aufgrund ihres sozialen Status dabei sind. Und während sie versucht dabei zu bleiben, entdeckt sie, dass hinter der Show ein abgekartertes Spiel steckt. – Spannende Grundgeschichte und kann die Spannung durchgängig halten, zumal interessante Charaktere aufgebaut wurden
Platz 2: Ceo-dol Mart
Die fünfköpfige Idol Gruppe Thunder Boys haben leider den großen Durchbruch verpasst, nachdem ihr erster Erfolg von einer Tragödie überschattet wurde. Nun fünf Jahre später sind sie alle getrennte Wege gegangen, doch bekommen unerwartet einen Supermarkt vererbt, den sie nicht so leicht verkauft kriegen. Also beschließen sie sich wieder zusammen zu tun und den Supermarkt selbst zu leiten. Doch das ist gar nicht so einfach. – Ein sehr sympathisches Drama, wo es mal nicht um die große Liebe geht. Kann trotz der Kürze sehr überzeugen und hat mich mehrfach herzlich zum lachen gebracht.
Platz 1: Goblin
Kim Shin wird zu einem Goblin und wandert fast tausend Jahre ruhelos durch die Welt. Nur die Braut des Dokkaebi (Goblin) kann ihn befreien. Mit Ji Eun-Tak einer Abschlussschülerin findet er diese schließlich, doch Abschied vom Leben war noch nie so schwierig. Dabei wurde sogar schon sein Haus an einen Gevatter Tod weiter vermietet. – Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen.
V. Anime
2024 habe ich 14 Animes mit insgesamt 14 Staffeln entdeckt – im Ranking:
Platz 14: The Rising of the Shield Hero – Staffel 1
Naofumi Iwatani wird zusammen mit drei weiteren Menschen in eine Welt gezogen, die stark an Videospiele erinnert. Dort wird er als der Held des Schilds zunächst gefeiert und soll mit den anderen drei das Königreich beschützen. Doch er wird gleich am Anfang hintergegangen und als schwächster Held ausgelacht. Er schwört Rache und zieht allein los. Unterwegs findet er Gefährten und schafft es höhere Level zu erreichen. – Bin ich leider überhaupt nicht mit warm geworden. Sobald mal ein „normales“ Gepsräch geführt wurde, kam gleich wieder eine Nervtröte und es war einfach nur anstrengend
Platz 13: Black Butler – Staffel 1
Im viktorianischen Zeitalter hat der 12-jährige Ciel Phantomhive einen Pakt mit dem Dämon Sebastian geschlossen, der fortan als sein Butler fungiert. Ciels Kindheit endete mit einem Brand, wo seine Eltern starben und okkulten Zeremonien, wo er missbraucht wurde. Nun schwört er Rache und Sebastian soll ihm dabei helfen. Dafür erhält dieser am Ende Ciels Seele. – Die Grundidee mochte ich, aber die Umsetzung war mir zu langatmig. Auch die einzelnen Folgen ziehen sich leider zwischendurch sehr
Platz 12: Gabriel Drop Out – Staffel 1
Gabriel ist die Jahrgangsbeste der Engelsschule und wird nach ihrem Abschluss auf die Erde gesandt, um Studien über Menschen zu führen. An der Schule trifft sie auf Raphiel, ebenfalls ein Engel, und die Dämoninnen Satania und Vigne. Und entgegen der Erwartungen an sie, kommt Gabriel mit einem MMORPG in Kontakt und verfällt der Sucht für Videospiele. – Nette Grundidee, schafft es leider nicht die Geschichte interessant zu halten, aber nett für zwischendurch
Platz 11: In Love with the Villainess – Staffel 1
Oohashi Rei ist Gamerin, die in ihr liebstes Spiel gesogen wird. Hier erwacht sie als die Protagonistin, die sich für einen weg zur große Liebe mit einem der drei Prinzen entscheiden soll. Doch Rei denkt garn icht daran, hat sie doch schon immer für Claire geschwärmt, ihres Zeichens Antagonistin des Spiels. Und auch, wenn Claire nichts unversucht lässt, um sie zu erniedrigen, versucht Rei ihre Liebe zu gewinnen. – Ich bin begeistert von der Idee, auch wenn es ähnliche Plots mehrfach gibt, kann die Spannung nicht ganz nach hinten raus halten, aber war nett für zwischendurch.
Platz 10: Chainsaw Man – Staffel 1
Auf der Suche nach Essen stößt Denji auf den kleinen Teufel Pochita, mit dem er sich anfreundet. Doch als beide in Lebensgefahr geraten, opfert sich dieser. Denji kann sich fortan in Chainsaw Man verwandeln, was die Regierung auf ihn aufmerksam macht. Sie bietet ihm einen Job, den er mit Aussicht auf regelmäßiges Essen nur zu gern annimmt. – Ich hatte einige Einstiegsschwierigkeiten, die ich auch schon im Manga hatte. Wird aber im Laufe der Folgen nochmal deutlich stärker, sobald man die Charaktere mehr kennenlernt
Platz 9: Hells Paradise – Staffel 1
Dem Ninja Gabimaru wird nach mehreren erfolglosen Exekutionen ein Handel angeboten. Wenn er sich auf eine Himmelfahrtskommando-Mission einlässt, könnte er verschont werden. dafür reist er mit seiner Betreuerin Sagiri auf die geheimnisvolle Insel Shinsenkyo. Hier trifft er auf seine Konkurrenz, die ebenfalls versuchen ihre Freiheit zu gewinnen. Dabei ist die Insel selbst die größte Gefahr. – Eine sehr blutige Serie. Durch die hohe Sterblichkeit der Charaktere, fehlte mir aber die Bindung und daher verlor mich die Serie leider schnell
Platz 8: My Dress-up Darling – Staffel 1
Gojos Familie führt eine Manufaktur zur Herstellung von Puppen, wodurch er eine besondere Begeisterung zu Handarbeiten hat. Deswegen wird sich gern über ihn lustig gemacht. So glaubt er es auch, als Marin, eine der beliebtesten Mädchen, auf ihn zukommt. Doch diese möchte unbedingt ein Cosplay nähen, ist dafür aber zu ungeschickt. Dabei findet sie sein Hobby sehr faszinierend. Eine Freundschaft entwickelt sich. – Gute Umsetzung des Mangas, umschifft gut einzelne Stolpersteine
Platz 7: Oshi No Ko – Staffel 1
Ein Gynäkologe eines abgelegenen Krankenhauses soll auf einmal das Idol Ai Hoshino betreuen. Diese ist schwanger und das darf niemand erfahren, sonst könnte der Skandal ihre Karriere zerstören. Kurz vor der Geburt wird er jedoch von einem Stalker ermordert und erwacht im Körper des frisch geborenen Babys von Ai, das sie Aquamarine nennt. Seine Zwillingsschwester Ruby ist ebenfalls eine Reinkarnation einer früheren Patientin. – Starker Anime, mit einem krassen Plottwist nach der ersten Folge.
Platz 6: Spy x Family – Staffel 2.1
Twilight ist Spion aus Westalis und wird nach Ostania geschleust. In Berlint soll er sich unter der Tarnidentität Loid Forger Zugang zu einem der führenden Politiker verschaffen. Der einfachste Weg ist über die Eden-Akademie, eine der führenden Schulen. Dafür benötigt er jedoch ein Kind. In einem Waisenhaus adoptiert er die Telepathin Anya, ohne von ihren Fähigkeiten zu wissen. Doch leider akzeptiert die Eden nur vollständige Familien, weswegen Loid noch eine Frau braucht. Diese findet er in Yor, weiß jedoch nicht, dass sie eine berühmte Auftragskillerin namens Dornenprinzessin ist. – Die Geschichte rund um die etwas andere Familie geht weiter und hält sich auch hier wieder nah an die Manga-Vorlage und kann den Charme dieser wunderbar einfangen
Platz 5: A sign of Affection – Staffel 1
Yuki Itose ist gehörlos. Ihre Schulzeit hat sie auf dafür spezialisierten Schulen verbracht, nun stellt sie sich dem Unileben. Über Textnachrichten kann sie gut mit ihren Komilitoninnen kommunizieren und diese schreiben auch fleißig für sie mit. Durch Zufall lernt sie Itsuomi Nagi kennen, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Auch Itsuomi ist fasziniert von ihr und beginnt Gebärden zu lernen. Nach und nach kommen sich die beiden immer näher. – Sehr gefühlvoller Anime über eine gehörlose Studentin und ihre erste große Liebe, die ruhig erzählt ist und einen doch in den Bann zu ziehen vermag.
Platz 4: Attack on Titan – The Final
Die Walze wurde in Gang gesetzt und droht alles Leben zu zerstören. Die letzten Überlebenden vom Aufklärungstrupp müssen sich ausgerecht mit ihren Feinden verbünden, um die Walze zu stoppen. – Der Abschluss der Serie in zwei Folgen in Spielfilmlänge. Ich war emotional nicht dafür bereit und bin noch immer am verarbeiten. Aber sie bringen die Serie zu Ende, ob es einem nun gefällt, oder nicht
Platz 3: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1
Maomao ist entführt worden und an den Kaiserhof verkauft worden. Dort leistet sie ihre „Schulden“ als einfache Dienerin ab. Doch als eine seltsame Krankheit am Hof ausbricht, entdeckt Jinshi, einer der Eunuchen, ihr Talent als Apothekerin. Dadurch steigt sie auf und bekommt eine bessere Stellung. Doch Intrigen lauern überall. – Farbenfrohe Umsetzung des Mangas, der den Geist gut einfangen kann und charismatisch rüberbringt.
Platz 2: Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Staffel 1
Toto ist zwar stets bemüht, ist aber eher unscheinbar und untalentiert in der Polizeiarbeit, was seine Vorgesetzte ihn auch spüren lässt. Dann bekommt er von einem Kollegen einen Tipp und sucht den zurückgezogen lebenden Ron Kamonohasi auf, der zwar ein Meisterdetektiv ist, aber seine Berufung aufgeben musste. Dieser hilft ihm zwar, darf offiziell aber nicht ermitteln, weswegen Toto die Lorbeeren bekommt. Doch, was hat es mit Rons seltsamen Tattoo auf sich? Und was ist damals beim Praktikantenblutbad wirklich passiert?
Platz 1: Buddy Daddies – Staffel 1
Kazuki und Rei sind Attentäter und leben in einer WG zusammen. Bei einem Auftrag treffen sie auf Miri, eine Vierjährige, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Da sie diesen leider gerade töten mussten und sie nicht zurück zu ihrer Mutter kann, nehmen die beiden sie auf. Doch mit einem Kleinkind und dem Job als Attentäter ist es gar nicht so leicht. – Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist.
VI. Fortgesetzte Serien
2023 habe ich 9 Serien fortgesetzt und dabei 12 neue Staffeln entdeckt – im Ranking:
Platz 9: Rick & Morty – Staffel 6
Morty lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester zusammen. Mit im Haus lebt sein Grandpa Rick, der ihn immer wieder mitnimmt zu den seltsamesten Abenteuer in verschiedenste Galaxien. Dabei überrascht Rick immer wieder durch neue Erfindungen. – Wieder stärker als Staffel 5, aber immer noch viel zu übertrieben. Hier wurde eindeutig der Ausstieg verpasst
Platz 8: What if … – Staffel 2
Eine weitere Reihe von alternativen Geschichten aus dem MCU. Was wäre zum Beispiel, wenn Nebula für das Nova Corps rekrutiert worden wäre? Oder wenn Iron Man auf den Grandmaster treffen würde? – Deutlich interessantere Ideen dabei gewesen als noch in Staffel 1, doch bleibt es weiterhin sehr nah an den bereits existierenden Geschichten und kommt einfach nicht über ein „war okay“ hinaus.
Platz 7: Westworld – Staffel 4
Calebs ruhiges Leben der letzten Jahre ist von jetzt auf gleich vorbei, als er und seine Familie angegriffen werden. Er muss sich mit Maeve zusammentun, um herauszufinden, was die feindlichen Hosts von ihm wollen. Zeitgleich fühlt sich die Programmiererin Christina verfolgt. – Alles, was in Staffel Drei schon nicht mehr funktioniert hat, wird hier nochmal verschlechtert, ich bin überhaupt nicht mehr durchgestiegen, kein Wunder, dass die Serie abgesetzt wurde
Platz 6: A Discovery of Witches – Staffel 2
Diana Bishop ist eine brilliante Historikerin, die sich gerne mit dem Themebereich Alchemie befasst. Das liegt wohl daran, dass sie aus einer Familie von Hexen und Hexern abstammt, selbst aber eher unterbewusste Fähigkeiten hat. Als sie eines Tages ein seltenes Buch in der Bibliothek ausleihen kann, sind auf einmal alle Wesen an ihr interessiert. Vor allem der Vampir Matthew Clairmont hängt seitdem an ihr. Doch wer will ihr wirklich helfen und wer sucht nur nach einem Weg einen Vorteil gegenüber der anderen Spezies zu gewinnen? – Nach der Reise in die Vergangenheit erzählt die Serie gefühlt alles und nichts. Bleibt leider weit hinter der ersten Staffel zurück
Platz 5: Hilda – Staffel 3
Bei Hilda steht ein Besuch bei ihrer Tante an, doch dort scheint einiges merkwürdig zu sein. Später taucht auch ihr Vater auf, der einiges durcheinander wirft. Doch das ist nicht das einzige Familienproblem, um das sich Hilda in dieser Staffel kümmern muss. Denn eine Offenbarung stellt ihre komplette Identität auf den Kopf. – Kann nicht mehr an dem Charme der vorherigen Staffeln anknüpfen. Verstrickt sich zu sehr in einer folgenübergreifenden Handlung, die im Finalfilm endet. Schade.
Platz 4: Doctor Who – Staffel 11-13
Nach ihrer dreizehnten Regeneration muss der Doktor nicht nur mit dem neuen Geschlecht zurecht kommen, es steht auch direkt wieder eine Bedrohung auf der Erde an. Noch teamlos trifft sie dabei auf Ryan, der mit seiner Oma und dessen neuen Partner Graham versucht Fahrrad fahren zu lernen, und Yasmin, die ihre Ausbildung bei der Polizei angefangen hat. Nach ihrem ersten Abenteuer, das nicht verlustfrei war, brechen sie zu viert zu weiteren Abenteuern in Raum und Zeit auf. – Jodie Whittaker übernimmt die Rolle des Doctors und scharrt ein neues Team um sich. Ich mochte sie als Doctor, aber ich hab keinen wirklichen Bezug zu ihren Abenteuern gefunden. Schade.
Platz 3: Bridgerton – Staffel 3
1815 will Penelope Featherington endlich einen Ehemann finden. Ihr bester Freund Colin Bridgerton will ihr dabei helfen, ohne zu ahnen, dass er selbst Penelopes große Liebe ist. Zeitgleich kommt sie in Bedrängnis denn ihr großes Geheimnis steht kurz vor der Enthüllung. – Die große Enthüllung steht bevor, worauf sich die Serie auch etwas zu sehr konzentriert und mir daher die Gefühle nicht richtig vermitteln konnte
Platz 2: The Mentalist – Staffel 6-7
Patrick Jane war jahrelang als Medium unterwegs und zockte ahnungslose Kunden ab. Als er sich bei einem Fernsehinterview mit dem Serienkiller „Red John“ anlegt, tötet dieser seine Frau und seine Tochter. Daraufhin hängt er den Mentalistenjob an den Nagel und arbeitet jetzt als Berater beim CBI. Dort stößt er mit seiner selbstherrlichen Art und bewusst anderen Art zu denken an, hat aber eine hohe Verbrechensaufklärungsrate. – Nach längerer Pause habe ich mich mal wieder Patrick Jane gewidmet und seiner Jagd nach Red John, die erstaunlicherweise in den ersten Folgen einen unerwarteten Abschluss findet. Danach geht es zunächst etwas holprig beim FBI weiter, aber gerade dieser Wechsel hat der Serie sehr gut getan, wodurch ich sie wieder echt gern gesehen habe.
Platz 1: The Crown – Staffel 6
Nach der Scheidung von Prinz Charles und Diana gibt diese den Avancen von Dodi Fayed nach. Doch die Paparazzi verfolgen sie schamlos überall hin, was schließlich zum bekannten Unglück führte. Doch auch danach schwebt die Familie zwischen Feierlichkeiten und Verlusten. Schließlich rückt der Fokus auf Prinz William, der an der Uni Kate Middleton kennenlernt. – Wieder starker Fokus auf der Diana-Geschichte und wenig auf anderen geschichtlichen Ereignissen, und fühlte sich wenig nach Abschluss einer Serie an, lässt einiges offen, aber dennoch wieder hochwertig inszeniert und mit tollen Schauspieler*innen.
VII. Neue Serien
2024 habe ich 19 Serien neu entdeckt und davon 46 Staffeln gesehen – im Ranking:
Platz 19: Percy Jackson – Staffel 1
Percy Jackson hatte schon immer Probleme sich in Schulen einzufinden, da ihm immer wieder seltsame Dinge geschehen, die ihm einfach keiner glaubt. Bis seine Mutter ihm endlich gesteht, dass er der Nachfahre eines griechischen Gottes ist und er daher im Camp Halbblood am besten aufgehoben ist. Doch auf dem Weg werden sie angegriffen und seine Mutter stirbt vermeidlich. Als ihm dann auch noch vorgeworfen wird, dass er Zeus‘ Herrscherblitz gestohlen haben soll, bricht er mit Annabeth und Grover auf, um seinen Namen rein zu waschen. – Hat leider gar nicht funktioniert. Hält sich stark an die Bücher, übernimmt aber eher die Schwächen als die Stärken. Schauspielerisch gerade von den Jungdarstellenden eine Katastrophe und wer hat bitte die Dialoge geschrieben?
Platz 18: The Brothers Sun – Staffel 1
Bruce Sun lebt mit seiner Mutter ein friedliches Leben in Kalifornieren und versucht sich am Medizinstudium. Doch auf einmal steht sein Bruder Charles vor ihm, der mit ihrem Vater in Taiwan geblieben ist. Was Bruce nicht weiß ist, dass seine Familie der Kopf der Jade Drachen, einer taiwanesischen Triade, ist. Und ihr Vater wurde frisch ermordet, weswegen Charles nun die restliche Familie beschützen will. – Nach den vielen guten Stimmen hatte ich hier mehr Komödie erwartet. War dafür ganz schön steif und weiß nicht so richtig, ob es sich ernst nehmen will oder nicht. War nicht mein Fall
Platz 17: Mayor of Kingstown – Staffel 1
In der kleinen Stadt Kingstown gibt es kaum Jobs, außer in den Gefängnissen. Hier versucht Mike McLusky dem Erbe seines Bruders gerecht zu werden und als Bindeglied zwischen Insassen, Gangs auf der Straße und den Wärtern zu agieren. Dabei gerät er selbst immer wieder ins Fadenkreuz. – Wegen Jeremy Renner mit der Serie begonnen, aber ich sag wie es ist: Sie mag gut geschrieben sein, aber das Thema ist einfach nicht meins. Konnte mit der ganzen Gewalt nicht viel anfangen.
Platz 16: London Kills – Staffel 1-2*
DI David Bradford kehrt nach einer Auszeit zurück in den Dienst. Er leitet eine Abteilung für Mordfälle. Doch gerade mit seiner Vertretung Vivienne Cole kommt es immer wieder zu Reibungen, da er einen anderen Stil hat, als sie. Zeitgleich wird alles davon überschattet, dass Bradfords Frau noch immer verschwunden ist. Und das Team ist nicht vollständig überzeugt, dass er nichts damit zu tun hat. – Sehr realistische Polizeiarbeit, dafür aber doch mit zu dramatischer Hintergrundgeschichte und leider nicht sonderlich sympathischem Team
Platz 15: Echo – Staffel 1
Maya Lopez hat Kingpin erschossen. Nun versucht sie seine Institution, der sie selbst einmal anhörte, zu destabilisieren. Dabei macht sie sich jedoch eine Menge Feinde. Für Unterstützung muss sie in ihre Heimatstadt zurückkehren. Doch nicht alle dort, nehmen sie mit offenen Armen wieder auf. – Marvel haut eine weitere Enttäuschung raus. Will gleichzeitig sehr viel und erzählt gleichzeitig nichts. Dadurch unglaublich langweilig und belanglos, obwohl einige gute Ideen erkennbar sind.
Platz 14: Die Schurken von Nebenan – Staffel 1
Die Schurkenfamilie bestehend aus Havoc, Flashform, Chaos, Kraniac und Surge haben sich mit dem höchsten Bösewicht angelegt. Nun sind sie auf der Flucht und verstecken sich in einem texanischen Vorort und geben ihr bestes, um nicht aufzufallen, was gar nicht so leicht ist. – Schlechte Animation, typische Disney Channel Serie mit platten Dialogen, aber funktioniert gut für zwischendurch
Platz 13: Avengers – Earth mightiest heroes – Staffel 1
Erzählt von den Anfängen der Avengers über das Finden von neuen Mitgliedern verschiedene Abenteuer der Gruppe um Iron Man, Hulk, Captain America und Thor. – Nach Jahren endlich mal die Staffel beendet. Kann die Einführung der Charaktere am Anfang nicht durchgängig halten und schafft es nicht die spannenden Geschichte zu halten
Platz 12: Dead Boy Detectives – Staffel 1
Edwin Payne und Charles Rowland sind bereits seit vielen Jahren tot, haben sich aber nicht vom Tod mit ins Jenseits nehmen lassen. Stattdessen haben sie eine Detektei für Geister gegründet. Als sie auf das Medium Crystal treffen, reisen sie in die USA, wo sie jedoch kurzerhand feststecken. Was schlecht ist, denn sie haben die mächtige Hexe Esther Finch verärgert. – Hat durchaus seinen Charme durch die Charaktere und baut eine gute Atmosphäre auf, erzählt die Geschichten aber eine Spur zu langsam, so dass sich die Folgen leider teilweise ziehen
Platz 11: Avatar – Staffel 1
Vor 100 Jahren wurde Aang zum neuen Avatar, der Herr der vier Elemente. Doch das friedliche Zusammenleben der vier Nationen Feuer, Wasser, Wind und Erde wird durch den Angriff der Feuernation gestört, wobei die Windnation komplett ausgelöscht wird. Aang stürzt bei einem Sturm und friert in einem Eisblock ein. Als er nach 100 Jahren erwacht, ist die Welt nicht mehr das, was er kannte und er muss nicht nur mit den Veränderungen klar kommen, sondern auch die Bürde als Avatar annehmen, um gegen die Feuernation antreten zu können. – Optisch wunderbar inszenierte Realverfilmung, habe allerdings gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen und bin je nach Folge auch gern mal wieder abgedriftet)
Platz 10: The Rookie – Staffel 1-5
John Nolan wird Zeuge eines Banküberfalls. Mitte 40 und frisch geschieden, überdenkt er seine Lebensziele und beschließt, dass er seine erfolgreiche Baufirma schließt und Polizist werden will. Er besteht auch die Prüfungen und wird damit der älteste Rookie (=Neuling) des LAPD. Das bringt allerdings einige Nachteile mit sich, zumal sein Chef davon gar nicht begeistert ist. – Grundsätzlich mochte ich die Charaktere, den Vibe und einzelne Geschichten. Das Problem ist eher, dass jede Folge völlig überzogen ist und eigentlich immer der worst case Fall eintritt.
Platz 9: Criminal Minds – Staffel 1-9
Das BAU-Team des FBI ist spezialisert auf Fälle mit Serientätern, wo sie Profile für erstellen. Dabei reisen sie zu den einzelnen Polizeistationen, die ihre Hilfe anfordern. – Hier habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden. War es zunächst eher eine Serie, für die Hintergrundbeschallung, sind mir die Charaktere aber inzwischen sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich über jede weitere Staffel.
Platz 8: Agatha all along – Staffel 1
Agatha Harkness war lange Zeit unter dem Zauber dre Scarlet Witch gefangen, bis ein Teenager sie befreit. Er möchte unbedingt den geheimnisvollen Hexenweg beschreiten, um Antworten zu finden. Agatha ist zwar alles andere als begeistert, stimmt aber zu. Dafür brauchen sie jedoch einen Zirkel. Durchdachte Serie aus dem Hause Marvel, kann nicht alle Probleme lösen, aber sah gut aus, hatte schöne Einfälle und auch mal interessante Charaktere.
Platz 7: Der Untergang des Hauses Usher – Miniserie
Roderick Usher ist CEO von Fortunato Pharmaceuticals, einem milliademschweren Unternehmen, das sich gerade in einem Gerichtsverfahren wiederfindet. Auch hat er frisch den Tod seiner sechs Kinder zu betrauen. In einer regnerischen Nacht legt er vor dem ermittelndem Staatsanwalt eine umfangreiche Beichte ab und erzählt dabei auch, wie seine Kinder ums Leben kamen. – Spannende Umsetzung diverser Werke von Edgar Allen Poe mit interessanter Übertragung in die heutige Zeit
Platz 6: The Pokemon Concierge – Staffel 1
Haru kommt nach einer beschissenen Woche im Pokemon Resort an. Sie soll dort als Concierge arbeiten und sich um das Wohlbefinden der Pokemon kümmern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren.
Platz 5: Hazbin Hotel – Staffel 1
Charlie Morningstar, die Tochter des Höllenfürsten Lucifer, hat einen einmaligen Plan, um gegen die Überbevölkerung der Hölle vorzugehen: Ein Hotel, in dem Dämonen rehabilitiert werden, um dann in den Himmelaufsteigen zu können. Das würde auch die jährliche Säuberung durch den Himmel in der Hölle überflüssig machen. Doch davor stehen ihr noch allerlei Schwierigkeiten bevor. – Wie abgedreht darf eine Serie sein? Diese legt die Latte definitv sehr hoch, kann aber durchaus durch neue Ideen, tolle Lieder und reihenweise liebens- und hassenswerte Charaktere zu überzeugen.
Platz 4: Good Witch – Staffel 1-4
Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt. – Super cosy Herbstserie mit einer überschaubaren Portion Drama. Hält die Qualität auch gut über die Staffeln an, freue mich auf weitere.
Platz 3: Doctor Who (2024) – Staffel 1
Nachdem der Doctor in den Specialfolgen sich selbst gespalten hat, reist er mit seiner neugen Begleiterin Ruby Sunday durch Raum und Zeit. Dabei birgt die Herkunft von Ruby ein großes Rätsel, das sie immer wieder beschäftigt. – Der „Neustart“ funktioniert wunderbar und bringt die Serie auf das frühere Niveau zurück. Habe die Staffel wieder sehr gern gesehen
Platz 2: Beyond Paradise – Staffel 1*
DI Humphrey Goodman hat seine Stelle in der Karibik aufgegeben, um seiner großen Liebe Martha zurück nach London zu folgen. Inzwischen sind die beide ins beschauliche Shipton Abbott gezogen, wo Martha herkommt. Sie will dort ein eigenes Restaurant eröffnen, während Humphrey eine Stelle im kleinen Polizeirevier des Ortes annimmt. Dort müssen sich seine neuen Kolleg*innen erst einmal an seine Eigenheiten gewöhnen. – Sehr gelungenes Spin-off zu Death in Paradise, funktioniert gut mit abgewandeltem Konzept und Humphrey einfach wieder in seinem Element
Platz 1: Death in Paradise – Staffel 1-12
Die beschauliche Karibikinsel Saint Marie hat ein sehr übersichtliches Polizeirevier. Lediglich drei ortsansässige Mitarbeitende sind angestellt. Dabei bekommen sie Hilfe von einem Detective – der alle paar Staffeln wechselt – aus Großbritannien, die allesamt brilliante Köpfe im Ermitteln sind, doch so ihre Schwierigkeiten mit den karibischen Bedingungen haben. Doch auch im Paradies gibt es Morde. – Nachdem der Pärchengatte sie bereits durchgebinged hatte, bin ich auch dieser britischen Krimiserie verfallen, die durch das karibische Setting, tolle Charaktere und interessante Fälle nach klassischem Whodunnit überzeugen kann
Was war euer Highlight in 2024? Welche Serie sollte ich unbedingt mal schauen?
*Rezensionsexemplar, dieser Beitrag zählt damit als #Werbung