Rückblick auf den Februar 2026

Während mir so schon jeder Monat so vorkommt, als würde die Zeit rasen, so war es im Februar noch schlimmer. Zudem hatte ich noch einen Krankheitsrückfall, weswegen Energie wieder nur aus Sparflamme verfügbar war. Aber dennoch soll es hier jetzt direkt um meinen medialen Rückblick auf den Februar gehen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Stray Kids – DominATE: Stray Kids, das sind Bangchan, Lee Know, Changbin, Hyunjin, Han, Felix, Seungmin und I.N. 2025 waren sie auf einer weltweit ausverkauften Stadiontour und konnten Millionen von Fans begeistern. Ihr Konzert in Los Angeles wurde mitgefilmt und kam nun als Special in die Kinos. – Stray Kids wissen einfach mit ihrer Show zu begeistern und selbst, wenn ich diesmal „nur“ im Kino saß, war ich bei jedem Song dabei und konnte Details erkennen, die ich beim live Konzert durch die Entfernung nicht sehen konnte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Die letzten Glühwürmchen: Gegen Ende des zweiten Weltkriegs geraten die ausgebombten und frisch verwaisten Kinder Seita und Setsuko zu ihrer Tante, mit der sie sich jedoch überwerfen und versuchen allein den Kampf gegen Bomben und Hunger anzutreten. – Mitreißend und beängstigend. Lässt sich erst nach einer Weile des Sacken lassens vollständig erfassen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keinen. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es Crime 101 und Marty Supreme.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

MaiThinkX – Staffel 7-8 (Mai schafft es wieder mit ihrem Team die verschiedensten Themen lustig, aber doch informativ, aufzuarbeiten und mit gängigen Klischees aufzuräumen)

Die Dinos – Staffel 2 (Noch Gesellschaftskritischer und nach all den Jahren noch am Zahn der Zeit und gerade mit den Nuts for War Folgen erschreckend aktuell)

Hazbin Hotel – Staffel 2 (Hängt leider hinter Staffel 1 hinterher, aber beweist wieder, gut die Themen auszubauen und die Charaktere zu vertiefen. Nur Charlie war in dieser Staffel sehr naiv und anstrengend)

Criminal Minds – Staffel 14 (Eine deutlich kürzere Staffel, hier ging es spürbar aufs Ende zu, auch wenn sich die neuen Charaktere endlich gut eingefunden haben)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 3.447
Seiten pro Tag: 123 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 3

Tee? Kaffee? Mord! Folge 27 – Waidmanns Tod: Eine Gruppe Jäger hat sich im Blackfeather einquartiert, was Natalie Ames gar nicht passt. Zumal die Umstände sehr mysteriös sind. Was hat es mit der geheimnisvollen Reservierung auf sich? Natalie und ihre Freund*innen folgen den Jägern und finden sich in höchster Gefahr wieder. – Eine etwas ungewöhnliche Folge, von der ich mir bis jetzt nicht sicher bin, ob sie mir gefallen hat.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 28 – Des Henkers letzte Mahlzeit: Helle Aufregung im Black Feather. Ein Auftragskiller wird in der Pension ermordet aufgefunden. Und sein Opfer sollte ausgerechnet die befreundete Buchhändlerin Paige Rittinghouse sein. Warum wollte jemand Paige tot sehen und wer gab den Auftrag den Killer aus dem Weg zu räumen? – Auch hier etwas wirr erzählt, aber die Charaktere kamen hier nochmal besser wieder zusammen. Ich bleib dran bei der Reihe.

Prinzessin der 1000 Diebe: Hana will nichts mit ihrer Familie zu tun haben, wurden sie und ihre Mutter doch aus der Gilde ausgeschlossen. Doch die Nachfolge steht an und ihr Vater hegt auf einmal Familiengefühle und will sie statt ihrer Stiefschwester als Clanführerin sehen. Doch da steht noch eine Prüfung auf Leben und Tod dazwischen. Zum Glück kann sie sich mit einem machtlosen Gott zusammentun, der ebenfalls noch eine Rechnung mit der Familie offen hat. – Die Grundidee war echt gut, aber das Buch konnte mich so gar nicht überzeugen. Zu wirr, zu viel gewollt, zu schnell alles abgehandelt. Der Tiger-Gott das absolute Romantasy Klischee, die Figuren sehr sprunghaft. Schade.

Winterträume in der kleinen Pension am Meer: Clara führt nach dem Tod ihres Vaters eine Pension auf Sylt zusammen mit ihrer Mutter. Doch die Zahlen sind nicht gut und sie kämpfen ums Überleben. Da ist der sympathische Gast Severin eine willkommende Ablenkung, bis er sich als CEO des größten Konkurrenten herausstellt. – Leider der nächste Reinfall. Zu viele Logiklöcher, die Protagonistin widerspricht sich selbst regelmäßig, das Drama am Ende war noch ganz interessant, aber da hatte mich das Buch schon verloren.

Tod in den Wolken: Hercule Poirot wollte nur von Frankreich zurück nach England fliegen, doch an Bord der Maschine gibt es ein Mord. Selbst einer der Verdächtigen versucht er nun die wenigen Spuren zu entschlüsseln. – Mein Bauchgefühl hatte mich zumindest in die richtige Richtung gelockt, aber Agatha Christie bleibt einfach die Meisterin des whodunnits und konnte mich auch hier wieder vollkommen abholen.

Haikyu! 9: Es geht für die Karasuno nach Tokyo zu einem Trainingslager. Doch gleich vier Teammitgliedern könnte es passieren, dass sie wegen zu schlechter Noten nicht mitdürfen. Es steht nun also Nachhilfe auf dem Programm. – Wirkt ein wenig wie ein Füllerband, aber legt viele wichtige Steine, auf die die nächsten Bände aufbauen. Ich freu mich drauf.

Miss Swans zauberhafte Pension für magische Gäste: Sera hat vor Jahren einen verbotenen Zauberspruch genutzt und damit ihre komplette Karriere aufs Spiel gesetzt. Nun leitet sie eine Pension mit eher außergewöhnlichen Gästen. Bis der Historiker Luke bei ihr auf der Matte steht und ihr von einer Möglichkeit erzählt ihre Kräfte zurückzubekommen. – Wieder ein schöner cosy Fantasyroman, hatte aber leider ein paar Stolpersteinchen.

Lore Olympus 6: Persephone ist verschwunden und nur Hades glaubt zu wissen, wo er sie finden kann. Noch immer will er ihr helfen und stellt sich damit gegen einen direkten Befehl seines Bruders Zeus. Inzwischen ist auch Hera auf Persephones Seite. – Ich liebe diese Graphic Novel ja, aber irgendwie könnte sie auch langsam mal zum Punkt kommen.

Bewitching Rosie: Ihr Auslandssemester in Irland hat sich Rosie ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollte sie mit ihrem Freund dorthin, der sie jedoch kurz vorher sitzen lässt. Zum Glück hat sie die besten Freundinnen überhaupt, die sie vorher für sechs Wochen begleiten. Doch zu ihrem 21. Geburtstag erwachen Hexenkräfte in Rosie, die sie zum lokalen Zirkel führen. Doch die sind nicht begeistert von der Amerikanerin. – Noch eine Enttäuschung in diesem Monat. Gefühlt alle zwei Seite ein Logikloch oder eben mangelhafte Recherche, zu viel gewolltes Drama, konnte mich nicht überzeugen.

Spuren der Magie – Herbst: Eine große Fledermaus-Katze wurde in Hamburg gesichtet und droht die magische Welt auffliegen zu lassen. Aurora, eine Katzenwandlerin, bekommt den Auftrag dies zu verhindern. Dabei trifft sie auf Louis, der alles verkörpert, was sie bisher vermisste. – Ein süßes kleines Buch für zwischendurch mit einer zwar tendenziell einfacheren Geschichte, aber die war dafür sehr sympathisch.

Gentle Heart: Popstar Ashley Cruz will nie wieder eine Beziehung. Denn ihr Ex-Freund, der Rapper Menace, nutzt noch immer jede Chance, ihr das Leben schwer zu machen. Als sie auf den Gitarristen Logan Buckley von Scarlet Luck trifft, verbindet sie sofort eine unglaubliche Anziehung. Aber mehr als Freundschaft+ kann Ashley nicht bieten. Doch reicht es für sie? – Kurz vor Ende des Monats hatte ich noch ein Buch mit Potential auf Jahreshighlight! Ich liebe alles an dieser Geschichte, die Charaktere, die besprochenen Themen, DIE TENSION!

Don’t kiss the Dragon 4: Sakura hat es eigentlich nur gut gemeint, als sie den tollpatschigen Drachen aus dem Teich gezogen hat. Wer konnte auch ahnen, dass er sich als liebestoll entpuppt und ihr sofort einen Antrag macht. Zum Glück kann Koga einschreiten und sie vor weiterem Chaos bewahren. – Die Handlung plätschert ein bisschen vor sich hin, kann aber auch mit witzigen Einfällen dienen. Mal schauen, wie lang ich der Reihe noch eine Chance gebe.

Was war euer Highlight im Februar?

Wicked – For Good

Ein Vorwort

Die Zahl der guten und sehr hochwertigen Musicalverfilmungen ist hoch. Doch dann gab es in den letzten Jahren eben auch so Vollkatastrophen wie Cats, oder eben schlichtweg schlecht besetzte, wie Dear Evan Hanssen. Seitdem ist es gefühlt ruhig geworden an der Musicalfront. Bis 2024 dann Wicked die Kinos im Sturm eroberte. Hier passte einfach alles: Geschichte, Cast, Optik, die Lieder. Nun stand der zweite Teil an, der erstmal gegen die eigene Konkurrenz ankommen musste. Warum er das nicht ganz geschafft hat, aber doch ein toller Film ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Filmtitel als Fanart auf einer Filmklappe

Die Handlung

Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf.

Meine Meinung

Lang ersehnt und doch war die Angst groß, dass der zweite Teil nicht mit dem ersten mithalten kann. Hatten wir das gleiche Phänomen doch erst bei Dune, wo der zweite Teil auch nur an dem direkten Vergleich zu seinem eigenen Vorgänger schwächelte. Und Wicked war einfach ein 10/10 Film.
Aber beginnen wir am Anfang. Ein Jahr ist seit dem ersten Teil vergangen und Elphaba ist beschäftigt auf überwiegend friedliche Art zu zeigen, dass der Zauberer lügt, während Glinda und Fiyero mitten in der Propagandmaschinerie von eben jenen sind. Hin und her gerissen zwischen den Gefühlen zu ihrer besten Freundin, sieht Glinda sich dennoch in der Aufgabe das Volk ein gutes Vorbild zu geben. Fiyero ist da schon weniger überzeugt, nutzt aber seine Stellung, um Elphaba vor allen anderen zu finden.
Mitten in diesem Szenario haben wir erneut das Thema der Tiere, die hier lieber in eine ungewisse Zukunft fliehen, als länger gegen die Propaganda anzukämpfen, die sie als das ultimative Böse brandmarken. Und auch hier ist die Thematik leider aktueller denn je, denn der Kampf gegen Rassismus ist gefühlt ein Kampf gegen Windmühlen und die Energie und die Angst vor dem Widerstand sind groß.
Gehen wir weiter zu Nessarose, die verzweifelt versucht nicht mit ihrer Schwester verglichen zu werden und daher die Erlasse des Zauberers mit größtem Vergnügen umsetzt. Enttäuscht von ihrer großem Liebe Moq, sucht sie alle Schuld in Elphaba. Die gibt ihr jedoch einen guten Moment. Und hier ist ein gutes Beispiel für kleine Änderungen, die eine Menge ausmachen. Denn während im Original Elphaba die Schuhe der Schwester so verzaubert, dass sie „wieder laufen kann“, wurde hier die Magie genutzt, um sie schweben zu lassen, so dass sie wieder einen besonderen unbeschwerten Moment erleben kann. So wurde der Ableismus gekonnt rausgenommen, ohne die Aussage zu verändern.
Und auch, wenn hier wieder einiges richtig gemacht wird und die Handlung sich nach und nach weiter zusammenfügt, so haben wir leider auch Schwächen. Das beginnt schon bei dem sehr gehetzt wirkenden Ton. Denn durfte der erste Teil noch 160 Minuten gehen, haben wir hier eine Lauflänge von 138 Minuten für aber viel mehr Themen und Handlungsorte. Da kamen manche Szenen dann doch zu kurz und logische Entwicklungen wirkten sehr gezwungen. Andererseits war es auch gut, dass sich an anderen Stellen mehr Zeit genommen wurde. So bekommt hier Glinda viel mehr Tiefgang, da wir ihre Erziehung kennenlernen und verstehen, wieso sie Entscheidungen trifft, wie sie sie trifft.
So hat auch For Good wieder einige gute Änderungen drin, kommt mit ausdrucksstarken Stimmen daher und hat eher das Problem, dass die Handlung generell an zu viele Stellen springt und daher nicht mehr den lockeren Fluss des ersten Teils hat. So ist es weiterhin ein starker Film, ein tolles Musical und lebt vom tollen Cast, hat aber einfach zu viel zu erzählen. So ist gerade der finale Wandel von Elphaba, so wie er erzählt wurde, nicht nachvollziehbar und auch das Ende lässt Fragen offen. Wie gesagt, er steht einfach nur im Schatten seines eigenen Vorgängers.

Das Fazit

Wicked: For Good hat die üblichen Schwierigkeiten einer zweigeteilten Handlung und steht im Schatten des eigenen ersten Teils. Dennoch wird hier vieles Richtig gemacht und der Film kann mit Cast, Liedern, Optik und auch der Handlung überzeugen, wobei die einige Stolpersteine überspringt, dennoch leicht gehetzt wirkt und daran am meisten krankt. Dafür gibt es 09 von 10 möglichen Punkten.

Wicked: For Good lief seit dem 21.11.2025 in den deutschen Kinos

Die Unfassbaren 3 – Now you see me – Now you don’t

Ein Vorwort

2013 kam ein Film, der noch immer in meinen Toplisten auftaucht, in die deutschen Kinos. Darin waren vier Magier*innen als Trickbetrüger zu sehen. 2016 erschien dann der zweite Teil, der schon deutlich schwächer war, einfach weil er natürlich größer und höher und weiter musste, als der Vorgänger. Danach wurde es ruhig um die Reihe. Aber da Hollywood weiterhin die Ideen ausgehen, wurde es jetzt nach fast zehn Jahren doch Zeit für einen dritten Teil. Warum der nur stellenweise überzeugen kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Filmtitel als Fanart auf einer Filmklappe umrandet von den DVDs zu den vorherigen Teilen

Die Handlung

Die vier Reiter sind zurück, zumindest laut Werbung. Doch dahinter stecken die drei Jungmagier*innen Charlie, Bosco und June. Der Spaß ist jedoch zu Ende, sobald J. Daniel Atlas, einer der originalen Reiter auftaucht. Er hat vom Auge eine neue Aufgabe erhalten. Die schwerreiche Erbin Veronika Vanderberg soll gestellt werden und den Handel mit Blutdiamanten beenden. Doch die erste Mission geht bereits schief. Zum Glück sind auch die anderen Reiter bereit wieder einzusteigen.

Meine Meinung

Eine Reunion des Teams nach fast zehn Jahren? Ich war schon beim ersten Trailer skeptisch. Denn während ich mich an den ersten Film noch gut erinnern konnte und ihn auch zu Hause noch ein paar mal gesehen hatte, konnte ich mich schon an den zweiten gar nicht mehr richtig erinnern, hatte ich doch nie das Bedürfnis ihm noch eine Chance zu geben. Nun, es kam anders und irgendwie fand ich mich doch wieder im Kino ein, um den dritten zu schauen.
Und zunächst wirkt es auch so, als beginne alles wie immer. Die Reiter geben eine Show und beeindrucken wieder mit Tricks. Nur, dass es sich diesmal gar nicht um die echten Reiter handelt. Wir lernen also kurz darauf die Neuen kennen, ehe wir nach und nach in die Geschichte rund um Veronika Vanderberg reingezogen werden. Hier wird auch der erste Coup geplant, ohne, dass wir überhaupt mehr Reiter als J. Daniel Atlas und die Neuen getroffen haben. Zum Glück wird das schnell behoben, denn die Dynamik zwischen den Reitern ist immer noch der größte Pluspunkt an der Reihe.
Kommen wir also zu Problem Nummer Eins. Die Reiter sind über die Jahre alle zerstritten und nichts ist mehr mit der guten Dynamik. Und während der Teil noch aufgearbeitet wird, sind die Neuen irgendwo mit drin und auch, wenn der Altersunterschied teilweise gar nicht so groß wirkt, wird hier massiv auf die Generationskeule gesetzt. Alt gegen Jung. Die festgefahrenen Alten und die offenen Jungen. Funktionierte das am Anfang noch, wird es doch ein wenig zu lang als einziger großer Gag durchgezogen, was schnell ermüdet.
Problem Zwei ist das schlechte Drehbuch. Auch, wenn es zum Glück wenigstens eine halbwegs sinnige Handlung an sich ist und wir mit Rosamunde Pike eine tolle Antagonistin bekommen haben, so sind die einzelnen Szenen und gerade die Dialoge unfassbar hölzern geschrieben. Ein Hoch auf die guten schauspielerischen Leistungen, die das halbwegs kompensieren konnten. Doch das sie bei ihren Sätzen nicht selbst vor Unbehagen zusammengebrochen sind, grenzt auch an ein Wunder.
Natürlich ist nicht alles schlecht an diesem dritten Teil. Wie schon erwähnt, funktioniert der Cast wieder super und sobald sich hier wieder zusammengerauft wird, kommt auch wieder eine gute Dynamik auf. Vor allem sind es aber erneut die Tricks und die damit einhergehende Kameraführung, die überzeugen. Denn auch, wenn die Handlung im Haus des Auges absolut sinnlos ist, so wurde sich hier optisch und von der Kameraführung absolut ausgetobt, so dass hier einiges geboten wurde.
So ist die Handlung an sich etwas langgezogen, hat viele Passagen, die sehr sinnlos wirken und doch kommen wir immer wieder zur Haupthandlung zurück, die irgendwo sinnig wirkt. Bis wir zur Auflösung kommen, die dann doch sehr konstruiert wirkt und die ganzen vorherigen Anspielungen irgendwie belanglos wirken lässt. Also sie ist nicht unlogisch und die Hinweise passen dazu. Aber sie ist eben doch sehr … ernüchternd. Und das beschreibt den Film leider am besten.

Das Fazit

Die Unfassbaren 3 ist leider nicht die Rückkehr zu einer tollen Reihe, sondern der verzweifelte Versuch mit bekannten Charakteren wieder Leute ins Kino zu locken. Dabei ist die Geschichte wenigstens grundsätzlich durchdacht, krankt jedoch an allen möglichen Stellen, weswegen es dafür 05 von 10 möglichen Punkten gibt.

Now you see me – Now you don’t läuft seit dem 13.11.2025 in den deutschen Kinos

Rückblick auf den Januar 2026

Der erste Monat des Jahres ist schon wieder vorbei und gefühlt hänge ich schon wieder in allem hinterher. Aber statt mich darüber aufzuregen und zu hetzen, habe ich beschlossen, einfach meine Erwartungen herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass der Februar in der zweiten Hälfte zumindest dann langsam etwas ruhiger wird. Aber werfen wir vorher noch einen Blick auf meinen medialen Konsum im Januar.

Der Schriftzug Mein Monatsrückblick vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wicked 2 – For Good: Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf. – Fulminates Finale der Musicalverfilmung, die lediglich im Schatten des sehr guten ersten Teils steht.

Zoomania 2: Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten. – Gut durchdachte Fortsetzung, die viele Stolpersteine überspringt und eine toll erzählte Geschichte präsentiert.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Atlantis, Die wunderbaren Abenteuer des Winnie Pooh, Aristocats, Ralph reicht’s & Ein Königreich für ein Lama

The wrong Paris: Dawn ist ein typisches Texas-Mädchen, träumt aber von einer Kunstakademie in Paris. Sie bekommt die Chance zu einem Casting für eine Dating-Show. Mit dem Geld der Teilnahme und dem Veranstaltungsort in Paris, glaubt sie ihre Probleme gelöst zu haben. Doch die Dreharbeiten sind in Paris, Texas und der Junggeselle ist sympathischer als gedacht. – Eine schöne Rom-Com, die gekonnt mit Klischees spielt, sich aber auch ein wenig darin verhedert.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Rental Family: Brendan Fraser als Mietfamilienmitglied? Nach The Whale bin ich gespannt, wie er sich erneut in einem Drama zeigt und die Prämisse klingt auch spannend.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Song Sung Blue

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Dinos – Staffel 1

Mr. Villains Day off – Staffel 1 (Kurzweilige Serie mit vielen süßen Momenten und vielen Pandas)

Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 2 (Geleungene Mangaadaption, die den Charakteren nochmal Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Leider zieht sich die Handlung gegen Ende etwas)

Let’s Play – Staffel 1 (Süße Serie über Videospielnerds, die viel über Unsicherheit und Depression vermittelt. Eindeutig eine Empfehlung)

Only murders in the building – Staffel 5 (Back to the roots mit Mordfall im Arconia. Funktioniert wieder besser als die vorherigen Staffeln, muss aber noch immer einen drauf setzen, was nur semi funktioniert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3.778
Seiten pro Tag: 121 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

Erneut gelesen habe ich Kein Rockstar für eine Nacht

Die Tagebücher der Apothekerin 15: Jinshi sucht nach Maomao, die weiterhin wie vom Erdboden verschluckt scheint. Diese ist im Fuchsdorf zu einem seltsamen Fest eingeladen und merkt langsam, dass dort der Ursprung der Intrigen am Kaiserhof liegt. – Die ganze Geschichte rund um das Fuchsdorf zieht sich leider sehr, auch wenn es irgendwo die logische Aufklärung der Intrigen vorbereitet.

July found by Chance 1: Die 16-jährige Dan-o stellt fest, dass ihr Leben immer wieder merkwürdige Zeitsprünge macht. Mit einem schwachen Herzen und in einer Verlobung mit einem Jungen, der sie nicht leiden kann, versucht sie dem ganzen auf den Grund zu gehen. – Manwa zum K-Drama Extraordinary You, kommt leider überhaupt nicht an dessen Herzlichkeit ran, werde auch mit dem Zeichenstil nicht ganz warm.

Even if you slit my mouth 5: Eine Legende droht zu erlöschen und Koichi und Miroki versuchen den letzten Wunsch zu erfüllen und kommen dabei zu neuen Erkenntnissen. –

More than a doll 11: Das Sargcosplay steht an und sorgt für eine Menge Spaß, tolle Bilder, aber auch Erkenntnisse über die neugewonnenen Freundschaften. – Ein tolles Cosplayevent, bei dem die Charaktere toll harmonieren und sich Freundschaften vertiefen.

Whispers of Destiny: Blue lebt im Jahr 2096, in dem die Welt von Überbevölkerung und Naturkatastrophen geplagt ist. Der Tod hat sich zu Erkennen gegeben und ein Callcenter gegründet. Um zu überleben, schließt sich Blue diesem an und lernt dabei einiges über die Welt, die ihr vorher verschlossen waren. Doch was macht es mit ihr, jeden Tag über Leben und Tod zu entscheiden. – Wow, seit langem nicht mehr eine so gute Dystopie gelesen. Mit tollem Weltenbau, tollen Charakteren und einer wichtigen Message. Nur die Liebesgeschichte wirkt etwas zu erzwungen.

My roommate is a cat 11: Subaru ist voll auf mit der neuen Chatgruppe für Fotos der Kätzchen beschäftigt und muss sich dann auch noch mit der Frage nach einem neuen Halsband für Haru befassen. Zum Glück hat diese wieder alle Situationen unter Kontrolle. – Erneut einfach ein super süßer Manga, ein Muss für alle Katzenfans.

Tee? Kaffee? Mord! 25 – Tod im Morgenrot: Eine Weltuntergangssekte hat sich in Earls Raven eingenistet. Nathalie und Freunde sind wenig begeistert. Als dann auch noch eine Journalistin tot aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen, die von allen Seiten erschwert werden. – Ich habe mich nach einer Pause wieder an diese Reihe gewagt und bin wieder gut reingekommen, auch wenn der Fall nicht so ganz mein Fall war.

Tee? Kaffee? Mord! 26 – Der Queen-Killer: Ein Killer, der selbst großer Fan der Band Queen ist, tötet erneut Anhänger der Band. Andrew Davies erhält einen Drohbrief und bittet bei der örtlichen Polizei um Hilfe. Doch da Constable Strutner anderweitig eingesetzt wurde, müssen Nathalie und Freunde dem neuen Police Seargant erstmal zeigen, wie Ermittlungen auf dem Dorf so laufen. – Hier war wieder eine richtig spannende Idee dabei und auch die Erweiterung des Teams hat gut funktioniert.

Copenhagen Cinnamon: Jonna hat den Beruf für ihr Leben noch nicht gefunden. Leider ist ihr Vater nicht mehr bereit zu warten und setzt ihr ein Ultimatum. Kurzerhand bekommt sie einen Job in einem Café und kann auch auf dem Hausboot des Besitzers Mads unterkommen. Nach und nach erkennt sie, mit was für Dämonen aus der Vergangenheit er kämpfen muss, und beschließt ihm zu helfen. – Beginnt eher schwach und mit einer Menge zu oft gelesener Klischees, kann sich hinten raus aber fangen und Kopenhagen toll einfangen, ohne es nur auf Hygge zu beschränken.

Kings & Thieves 2 – Der Schrei der Schwarzkraniche: Linas Rachefeldzug gegen die Schwarzkranische hat begonnen. Doch die Erlebnisse im Reich der Dokkaebi hat Spuren hinterlassen, zumal eine Stimme in ihrem Inneren sie immer weiter zu manipulieren versucht. – Das war leider gar nichts. Die Geschichte zieht sich auf 600 Seiten und dreht sich permanent im Kreis und hat Null Aussage. Sehr schade nach dem starken ersten Band.

Die Pommes-Elfe 1: Tomoatsu arbeitet in einer Physiotherapiepraxis. Eines Abends taucht eine Frau mit spitzen Ohren bei ihm auf und will Tipps zum abspecken. Es handelt sich dabei um die Elfe Elfuda, die aufgrund ihres durch hohen Pommes-Konsum Übergewichts nicht mehr in die Feenwelt zurück kann. Tomoatsu hilft ihr, doch seitdem trifft er immer wieder auf magische Wesen, die seine Hilfe brauchen. – Ich fand die Idee super, aber leider funtioniert die Umsetzung nur mäßig.

Dark Moon – the blood altar 1: Sooha wird neu an die Decelis-Akademie versetzt, wo sie auf sieben attraktive Oberschüler trifft, die sie direkt ins Herz schließen. Doch es kommt im Umfeld der Akademie zu einem Vampirmord, der Fragen offen lässt. Ist Sooha wirklich sicher? – Für Fans von Enhypen, ansonsten passiert gefühlt viel, aber es wird wenig erklärt, weswegen ich unsicher zurückbleibe, ob ich die Reihe weiter verfolgen will.

Insomniacs 5: Ganta und Isaki wollen sich mit der Astrofotografie mehr auseinander setzen und beschließen dafür in den Sommerferien zu verreisen. Dabei verbringen sie mehr Zeit zusammen als geplant, was ihre Gefühle nur noch wachsen lässt. – Die ruhige Erzählweise bleibt, dennoch kommt ordentlich Fahrt in die Geschichte. Einfach nur super süß.

Was war euer Highlight im Januar?

Anaconda

Ein Vorwort

In den letzten zwei Jahren habe ich meine Vorliebe für trashige Horrorfilme gefunden. Bisher waren die meisten „Kreaturen“ aber doch die klassischen Haie, so dass der Orginal Anaconda an mir komplett vorbeiging (inklusive aller Fortsetzungen). Dass hier jetzt eine relativ hochwertig aussehende Hollywoodproduktion den Film aufgreift, um ihn selbst zu parodieren und als Komödie herauszubringen, war ein Ansatz, der mich sofort ins Kino rennen lies. Warum er mich leider doch nicht, wie angenommen, begeistern konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Filmtitel als Fanart mit Kinotiket auf einer Filmklappe

Die Handlung

Die besten Freunde Doug und Griff stecken mitten in ihrer Midlife-Crisis, einer als gescheiterter Regisseur, der andere unerfolgreicher Schauspieler. Bei der Geburtstagsfeier von Doug schlägt Griff ihm und zwei weiteren Freund*innen vor, zu dem Film Anaconda ein Reboot zu drehen. Doch im Amazonas kommt alles ganz anders als geplant.

Meine Meinung

Reboots bietet uns Hollywood weiterhin am laufenden Band. Erst im letzten Jahr hat Warner mit James Gunns Superman ihr komplettes DC Universe gerebootet. Doch ein Film, der davon handelt, dass ein realer Film ein Reboot bekommen soll? Das klang nach einem Konzept, das neu genug klang, um für mich interessant zu werden. Und dann harmonierten Paul Rudd und Jack Black im Trailer bereits bestens, was regelrecht Vorfreude auf den Film schürte. Leider kann das Endergebnis nicht mithalten, aber fangen wir am Anfang an.
Wir lernen Doug und Griff kennen, die jeder auf ihre Weise mitten in einer Midlife-Crisis aus vernachlässigten Träumen steckt. Zwar haben beide ihre Passion zum Beruf gemacht, sind Regisseur und Schauspieler, aber eben nicht erfolgreich und nicht dort, wo sie gern wären. Es kommt zu jenem verhängnisvollen Geburtstag, wo die Idee zum Reboot Dreh kommt. Thandiwe Newton, die ich generell gern auf der Leinwand sehe, kommt noch als Love Interest dazu und Steve Zahn für den Slapstick. Die Darstellenden harmonieren in ihren Rollen gut miteinander, auch wenn Newton mehr zur Stichwortgeberin verkommt, als ihr Talent ausüben zu dürfen. Nach dieser Exposition geht es endlich nach Südamerika, wo die Dreharbeiten beginnen sollen. Hier kommt eine zweite Ebene des Films dazu, in Form von Daniela Melchior als Ana Almeida, die vor bewaffneten Männern auf der Flucht ist und durch Zufall das Boot entführt, mit dem die Truppe drehen will.
Was fehlt für einen Film, der Anaconda heißt noch? Genau, eine Schlange. Leider ist das der Faktor, der in diesem Film viel zu kurz kommt. Zumindest zu Beginn. Zwar wird für den Dreh eine engagiert, für die jedoch nach kurzer Zeit Ersatz besorgt werden muss. Hier ist bereits circa die Hälfte des Films vorbei und wir haben erstmals die eigentliche Anaconda im Bild. Die ist zwar beeindruckend und bekommt gerade am Ende noch ordentlich Bildschirmzeit, aber da war die Erwartung beim Titel einfach größer.
Zumal hier auch nicht auf die unsichtbare Gefahr gesetzt wurde, die durch Atmosphäre durchaus spannend sein kann, sondern eben die relativ plumpe Handlung durchgezogen wird und irgendwann fällt ihnen halt ein, dass vielleicht auch mal eine Anaconda im Bild sein sollte. Die Handlung und die vermeintlichen Witze sind dann leider auch eine weitere Schwäche des Films. Denn so gut gemacht der Anfang ist, und wir die Charaktere irgendwo verstehen, wird dann viel Zeit mit sinnlosen Diskussionen verschwendet. Auch die Witze kommen eher zu kurz und wenn sie komplett ausgespielt werden, dann gern wieder im Fäkalbereich, was leider nicht für das Niveau des Films spricht. Auch die ganze Nebengeschichte rund um Schmuggel ist so vorhersehbar und unnötig, das hier viel Potential für mehr Interaktion mit der Anaconda gewesen wäre.
So hatte Anaconda wesentlich mehr Potential, steckt die Energie aber an die falschen Stellen und hätte mit Cast, Grundidee und Umgebung wesentlich mehr rausholen können. Wirklich Spaß hatte ich eher im letzten Viertel, so dass ich zwar final gut unterhalten aus dem Film kam, aber der Weg dahin war einfach zu lang.

Das Fazit

Anaconda ist von der Grundidee als Reboot/Sequel und mit starkem Cast eigentlich bestens ausgestattet, nutzt das Potential aber nicht und verrennt sich in Dialogen und Nebenhandlungen. Die namensgebende Schlange hat viel zu wenig Screentime und auch die Witze zünden nur stellenweise. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Anaconda läuft seit dem 25.12.2025 in den deutschen Kinos

Chainsaw Man – Reze Arc

Ein Vorwort

Zur Zeit ist es üblich, dass erfolgreiche Animeserien auch Kinofilme bekommen. Sei es, um die Serien abzuschließen (Haikyu!), um einzelne Folgen zu wiederholen und zusammenzufassen (Jujutsu Kaisen), einem Charaktere mehr Tiefe zu geben (Blue Lock) oder, um einfach einen zusammenhängenden Arc nicht auf mehrere Folgen aufzuteilen. Zu letzterer Kategorie gehört Chainsaw Man. Warum der Film ein durchmischtes Spektakel war, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Filmtitels auf einer Filmklappe mit erstem Mangaband im unteren Bildrand

Die Handlung

Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann.

Meine Meinung

Meine Reise mit Chainsaw Man war ein regelrechtes Auf und Ab. Als ich das erste Mal von Manga und bevorstehender Animeverfilmung gehört hatte, war ich sofort begeistert von der Idee. Doch über den ersten Mangaband bin ich nicht herausgekommen, war mir der Einstieg doch zu sprunghaft und der Zeichenstil konnte mich auch nicht überzeugen. Dennoch gab ich dem Anime eine Chance und hier bin ich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten doch gut reingekommen und habe die erste Staffel ziemlich verschlungen. Nun stand ein Film an, der an die erste Staffel anschloss und den sogenannten Reze Arc einfangen sollte, ehe es dann hoffentlich bald mit der zweiten Staffel weitergeht.
Und hier hatte ich wieder die typischen Probleme mit Chainsaw Man und mir. Ich bin einfach nicht in die Story gekommen. Denn am Anfang zeigt sich der Film seltsam nachdenklich. Denji und Makima gehen zusammen mehrfach ins Kino, was schon nicht so richtig zum Charakterbild passen wollte und sich auch gefühlt ziemlich zieht. Hier ist der Fokus einfach zu viel auf Denji, der es in seiner Nicht-Chainsaw Gestalt nicht so ganz schafft, die Geschichte zu tragen. Kurz darauf trifft er auf Reze, die dem Film den Namen gibt. Auch hier ist der Film noch eine ganze Weile ziemlich ruhig, schafft es aber mehr Handlung zu haben.
Doch sobald wir dann auf den Bomben-Teufel treffen, kommt wieder alles zusammen, was Chainsaw Man zu bieten hatte. Ausufernde Kämpfe und das mit den völlig abstrusesten Ideen, neuen tollen Charakteren, die die Handlung und Kämpfe aufmotzen und vorallem vielen Explosionen. Hier kommt ordentlich Schwung in den Film und ich hatte sehr viel Spaß. Dadurch kam auch das Interesse an der nächsten Staffel zurück.
Letztlich bin ich gut unterhalten aus dem Kino gekommen und blicke auf eine tolle zweite Hälfte zurück. Dennoch bleibt der Nachgeschmack der ersten Hälfte, die einfach nur sehr zäh war. Hier ist die Frage, ob das Zusammenstellen als Film wirklich sinnvoll war oder die Kürze der Serienfolgen hier das ganze nicht doch entzerrt hätte.

Das Fazit

Chainsaw Man – Reze Arc funktioniert eher ab der zweiten Hälfte, nimmt sich vorher zu viel Zeit und wirkt dadurch zäh. Doch dafür folgt die Belohnung mit typisch abgedrehtem Humor und ausufernder Action. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkte.

Chainsaw Man – Reze Arc lief ab dem 23.10.2025 in den deutschen Kinos

Ellis

Ein Vorwort

Langjährige Lesende dieses Blogs wissen, dass ich immer wieder nach einer guten Krimiserie suche, die sich gut wegschauen lässt. Als ich das Angebot bekam Ellis zu sehen, sagte ich sofort zu. Warum mir die Serie ziemlich gut gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Ellis – Staffel 1 wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

Ellis mit verschränkten Armen in die Kamera schauend, im Hintergrund sind verschwommene Tatortuntersuchungen

Die Handlung

DCI Ellis wird dorthin geschickt, wo die örtliche Polizei nicht weiterkommt. Doch die Einmischung gefällt den wenigsten Dienststellen und so wird versucht ihre Autorität zu untergraben. Doch Ellis weiß sich durchzustzen und hat einen ganz eigenen und sehr durchdachten Blickwinkel auf die Fälle, wodurch sie neue Entwicklungen bringt.

Ellis und Harper stehen im hohen Gras und schauen auf einen Tatort, der außerhalb des Fotos ist.

Meine Meinung

Krimiserien sind in Großbritannien immer noch sehr beliebt. Dabei wird hier gern auf kürzere Staffeln, aber dabei mehr Tiefe bei den einzelnen Fällen gesetzt. So hat Ellis in der ersten Staffel gerade einmal drei Folgen, allerdings haben sie eine durchschnittliche Lauflänge von 90 Minuten. Dadurch gibt es vielmehr Raum, um die Fälle genauer zu durchleuchten, aber auch die Charaktere dürfen sich mehr entwickeln. 
Aber fangen wir von vorne an. Zunächst lernen wir DCI Ellis kennen, die wieder zu ihrem Job zurückkehrt, wieso sie ausgefallen ist, erfahren wir nicht. Hierzu gibt es nur Andeutungen, was über weitere Staffeln hoffentlich mehr thematisiert wird. Sie wird zum ersten Fall geschickt und landet in einer Polizeistation, die alles an ihr ablehnen. Ihr Geschlecht, ihr Aussehen, aber vor allem, dass sie sich nichts sagen lässt. Sie bekommt DS Chet Harper an die Seite gestellt, der ebenfalls von seinen Kollegen nicht sonderlich gut behandelt wird und vor allem unter seinem Vorgesetzten leidet. Die beiden entwickeln eine gute Partnerschaft, weswegen sich Harper auch danach Ellis anschließt. 
Die einzelnen Fälle sind gut ausgearbeitet und haben ganz neue Ansätze. Hier gab es mal einen guten Schwung Ideen, die das Rad natürlich nicht komplett neu erfinden, aber eben auch nicht schon tausendmal wiederholt wurden. Es gab oft ein whodunnit, aber selten nach dem typischen Schema, so dass das Miträtseln gut möglich war, sich der Verdächtigtenkreis aber auch immer wieder verändert hat und wir neue Schauplätze erkunden. 
Und die Schauplätze haben es in sich. Gedreht in Nordirland (auch wenn es im Peak District spielen soll) bietet atemberaubende Kulissen, eine Menge Grün und verlockt geradezu zu einem Roadtrip, auch wenn hier immer noch Morde passieren. 
DCI Ellis selbst ist auch eine Wucht für sich. Stark gespielt von Sharon D. Clarke setzt sie sich mit ihrer ruhigen aber bestimmten Art in einer männerdominierten Welt durch. Dabei hat sie an den richtigen Stellen Empathie und Verständnis, während sie an anderen hart durchgreift. Sie lässt sich nicht von vorschnellen Verurteilungen ablenken und fokussiert sich auf gesicherte Tatsachen. Damit ist sie nicht die größte Sympathieperson und die Serie ist generell auch eher ernst und düster erzählt, als locker und aufgehübscht. Somit werden hier alle glücklich, die typisch britische Krimis mit einer etwas anderen Prämisse bevorzugen und die Nase voll von Massenproduktionen aus Hollywood haben. 

Ellis und Harper stehen vor einem See, in dem gerade ein Auto halb untergegangen ist. Beide schauen auf etwas außerhalb des Bildes.

Das Fazit

Ellis ist eine gut geschriebene britische Krimiserie, die den Finger auf unangenehme Themen legt und den Fokus doch auf dem eigentlichen Fall hat, wodurch eine mehrschichtige Geschichte entsteht, die in jeder Folge stark erzählt und stark gespielt ist und mit einer tollen Atmosphäre und Landschaft daher kommt. 

Remain

Ein Vorwort

Ich lese eigentlich keine Nicholas Sparks Romane. Ich schaue ab und an mal einen M. Night Shyamalan Film, aber auch nur, wenn mich die Geschichte anspricht. Aber die beiden in Kombination? Ich war fasziniert, denn es wirkte so abstrus, weil sich ihre bevorzugten Genres so stark unterscheiden. Warum das Buch dann doch nicht mit den Erwartungen mithalten konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Das Buch wurde mir vom Bloggerportal  als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Das Buchcover arrangiert vor einem Bücherregal. Daneben steht eine Blumenvase in Geisterform

Die Handlung

Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft?

Meine Meinung

Wenn ich den Namen M. Night Shyamalan höre, denke ich zuerst an seine großen Filmerfolge, wie The Sixth Sense. Der Meister des Plottwists konnte in seiner Filmographie immer wieder überraschen, allerdings wird genau dies inzwischen auch erwartet. Von Nicholas Sparks erwarte ich genau das nicht. Also er hatte bestimmt auch überraschende Wendungen in seinen Geschichten, aber eben nicht diese großen Mindblowing Twists. Wie dies nun zusammen kommen sollte, war die Frage, die mich zu diesem Buch greifen ließ. 
Die Erwartungen habe ich jedoch gleich zurückgeschraubt, als ich gelesen habe, dass Shyamalan lediglich Mitideengeber war und Sparks das Buch allein geschrieben hat. Inzwischen ist zwar raus, dass das Buch verfilmt wird und Shyamalan neben der Regie auch das Drehbuch übernommen hat, dennoch war hier wohl der größte Part bei Sparks. Und so liest es sich leider auch. 
Aber fangen wir am Anfang an. Wir lernen zunächst unseren Protagonisten Tate kennen und werden mit seinem Schicksalsschlag konfrontiert. Hier hat das Buch auch erstaunlich gut funktioniert, denn die Emotionen sind gut ausgearbeitet und nachvollziehbar geschrieben. Doch bereits im dritten Kapitel wird der übernatürliche Faktor eingebracht, der alles kommende sehr vorhersehbar macht. Eine übertragene Gabe seiner verstorbenen Schwester macht ihn empfänglich für die Geisterebene. Kurz darauf trifft er eine Frau, die nur er sieht und die immer wieder plötzlich verschwindet. Da braucht es kein Genie um zu verstehen, worauf es hinausläuft. 
Und so liest sich leider die komplette Geschichte. Es wirkt wirklich so, als ob ein Romance Autor die Grundlagen eines Mysteryromans gelesen hätte und diese dann schlecht umgesetzt hätte. Keine Finesse, nur absolut offensichtliche und vorhersehbare Wendungen. Nichts hat mich überrascht. Und damit bin ich leider relativ schnell emotional aus der Geschichte ausgestiegen. 
Dennoch ist es kein schlechtes Buch. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und mochte auch die meisten Charaktere. Gerade diese Verbindungen zwischen diesen waren gut ausgearbeitet und hatten viel Potential. Es wäre hier einiges möglich gewesen, um eine gute Geschichte draus zu machen, wenn entweder die übernatürliche Komponente komplett weggelassen worden wäre, oder wenn diese weniger offensichtlich eingearbeitet worden wäre. So bleibt das Buch irgendwo im Durchschnitt hängen, was schade ist. Auf die Filmadaption bin ich dennoch gespannt.

Das Fazit

Remain hat gut ausgearbeitete Charaktere und ein interessantes Grundszenario, verrennt sich aber in seiner Offensichtlichkeit, da jegliche Wendungen vorhersehbar waren. Schade, denn hier ist viel Potential liegen geblieben.

Watermoon

Ein Vorwort

Manche Bücher habe ich nie auf dem Plan gehabt und dann rufen sie einfach nach mir. So war es auch bei Watermoon, denn allein das Cover sah schon interessant aus. Dass es dann noch in ein verborgenes Geschäft in Tokyo ging, war für mich der ausschlaggebende Grund es mir zuzulegen. Warum das Buch nicht mit meinen Erwartungen mithalten konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Das Buch wurde mir vom Bloggerportal  als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Das Buch Watermoon arrangiert vor einem Bücherregal

Die Handlung

Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt.

Meine Meinung

Eins der schlechtesten Zeichen für ein Buch sind, wenn ich in dem Monat, in dem ich es gelesen habe, schon Probleme habe, die Handlung zusammenzufassen. Denn auch, wenn mir die Charakternamen meist direkt wieder entfallen, so kann ich doch die meisten Bücher in meinen Regalen auch nach Jahren noch zusammenfassen. Doch mit Watermoon hatte ich direkt ein Problem.
Das lag in erster Linie schon an dem Schreibstil, den ich als etwas gestelzt empfunden habe, wodurch ich teilweise Sätze mehrfach lesen musste, um sie zu erfassen. Ich war immer wieder rausgerissen und musste mich sehr drauf konzentrieren, weswegen ich zwischenzeitlich zum Hörbuch gewechselt bin. Pia-Rhona Saxe gehört auch zu den Sprecherinnen, die ich tendenziell als anstrengend empfinde, hier war sie aber durchaus angenehm zu hören, da sie hier auch nicht verzweifelt versucht hat ihre Stimme zu verstellen. Tendenziell bin ich mit dem Hörbuch also besser zurecht gekommen.
Leider konnte mich Watermoon auch von der Geschichte her nicht überzeugen. Konnte das Konzept des Ladens schon am Anfang nicht wirklich erklärt werden, wird es im Laufe des Buches mit den immer gleichen abstrakten Floskeln beschrieben. Auch, wenn Hana und Kei immer mehr Informationen zusammentragen, so wurde das Bild rund um den Laden nicht deutlicher.
Auch das Verschwinden ihres Vaters und die Geschichte rund um ihre Mutter war bis zum Ende absolut verwirrend und mir hat sich die Handlung einfach nicht erschlossen. Zumal hier gefühlt zwischen Einzelepisoden hin und her gesprungen wird. Zwischenzeitlich verliert sich die Geschichte so sehr, dass ich überlegen musste, worum es in dem Buch eigentlich ging. Und auch, als ich mich für diesen Beitrag nochmal mit dem Buch befasste, könnte ich keine dieser Einzelepisoden mehr wirklich nacherzählen, weil sie so unbedeutend waren, dass ich sie gleich wieder vergessen habe. 
Vermutlich steckt hinter den ganzen wirren Strängen eine Menge Potential zur Interpretation und künstlerisch interessierte Menschen finden hier vielleicht eine Goldgrube, aber ich konnte sie nicht finden und war einfach nur froh, als die Geschichte ein Ende fand. Auch hier kann ich schon nicht mehr sagen, wie dieses ausfiel. Und das sagt leider doch sehr viel über mein Verhältnis zu diesem Buch.

Das Fazit

Watermoon war einfach nicht mein Buch. Weder vom Schreibstil, noch von der Handlung, die viel hin und her sprang. Viele künstlerische Bilder konnten nicht so beschrieben werden, dass ich sie mir vorstellen konnte und so war es für mich eine ziemlich enttäuschende Erfahrung.

12 für 2026 – Film & Buch – Vorschau

Neues Jahr, neue Listen! Auch in diesem Jahr habe ich mich bei Filmen und Büchern für die 12 für 2026 Challenge entschieden. Dabei habe ich meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) und SuF (Stapel ungesehener Filme) durchforstet, um wieder möglichst viel Abwechslung in den Listen zu haben. Bei den Filmen habe ich mich diesmal entschieden, wieder vermehrt auf das Streamingangebot zurückzugreifen. Hier stelle ich euch meine Auswahl kurz vor.

Eine Collage aus den beiden unten beschriebenen Bildern

12 für 2026 – die Bücher

Die im Beitrag genannten Bücher nebeneinander aufgereiht vor einem Bücherregal

1. Selbstkorrektur 

(Nachdem mir Bekannte, auf deren Buchgeschmack ich vertraue, immer und immer wieder von einem Buch vorschwärmen, und die E-Books dann noch im Angebot sind, nun dann durfte es einziehen und auf die Liste)

2. Whispers of Destiny

(Der Tod eröffnet in einer dystopischen Zukunft ein Callcenter? Nachdem ich einst ebenfalls in einem arbeiten musste, war dies ein Must-have für mich)

3. Kiki und die andere Hexe

(Die ersten beiden Bände haben mich schon verzaubert und da wird es nun Zeit für den nächsten Band)

4. Feenfluch

(Mein Lieblingsautor hat eine düstere Märchenadaption meines Lieblingsmärchens? Jackpot würde ich sagen)

5. Mate

(Bisher hat mich Ali Hazelwood noch nie enttäuscht, auch wenn ich es immer wieder befürchtet habe. Mal schauen, ob es diesmal so weit ist, immerhin sind zweite Bände tricky)

6. Inferno für Anfänger

(Die Demon Diaries habe ich verschlungen und bin bereit für das erste Abenteuer direkt aus der Hölle)

7. Bewitching Rosie

(Ein Kauf von der Buch Berlin, nachdem der Pitch interessant klang und die Leseprobe mich nicht abschreckte. Mal schauen, was das Gesamtkonstrukt so kann)

8. Blutgabe

(Ein weiteres Buch, das mir aus meiner Buchbubble so oft empfohlen wurde, dass ich auf der Buch Berlin gleich beide Bände gekauft habe. Mal schauen, ob ich es bereue oder nicht)

9. Gentle Heart

(Mona Kasten ist mit einer Fortsetzung ihrer Rockstar Romance zurück. Die Ursprungsdilogie habe ich geliebt und freue mich sehr auf den nächsten Band)

10. You are my star

(Der dritte Teil der Sun-Moon-Star Reihe von Cornelia Franke durfte nicht fehlen, nachdem die anderen Bände in den beiden vorherigen Jahren hier zu finden waren)

11. Kings & Thieves 2 – Angriff der Sturmkrallen

(Die Fortsetzung der Reihe, die koreanische Mythologie in ein tolles Fantasybuch umgewandelt hat, durfte auch auf keinen Fall auf dieser Liste fehlen)

12. Lara 

(Ich gestehe, aktuell besitze ich nur Band 2, den ersten muss ich noch besorgen, aber das wird hoffentlich auf der LBM nachgeholt)

12 für 2026 – die Filme

Die ersten vier genannten Filme als Blu-rays ausgebreitet auf einer lila Couch. Die anderen Filme als Überschriften eingefügt

1. Cloud Atlas

(Hello my old friend. Das vierte Jahr in Folge hier vertreten, aber ich glaube daran, dass ich ihn irgendwann vom SuF befreie)

2. Ponyo

(Ein weiteres Überbleibsel aus dem letzten Jahr, aber mein Vorsatz die Ghibli Filme nachzuholen, bleibt bestehen und vielleicht werden es dieses Jahr ja wieder mehr Filme)

3. Die letzten Glühwürmchen

(Hierzu war ich noch nicht bereit, weswegen er ebenfalls aus dem letzten Jahr übrig geblieben ist. Aber auch hieran glaube ich noch)

4. Chicago

(Ein Musical, das ich noch nicht kenne? Da wird es doch gleich Zeit das nachzuholen)

5. Wake up dead man

(Viel zu lange musste ich auf einen neuen Knives Out Teil warten und dann auch noch mit einer wahnsinnig guten Auswahl an Schauspielenden. Freue mich schon sehr drauf)

6. Woodwalkers

(Viele durchwachsene Meinungen zu dem Film, aber irgendwie haben mich die Trailer angesprochen, weswegen ich ihm eine Chance geben will)

7. The wrong Paris

(Sieht eigentlich ziemlich trashig aus, aber irgendwo hat mich die Vorschau bekommen, so dass der Film gleich auf meine Liste wandern durfte)

8. My Oxford Year

(Auch hier hat mich die Netflix Vorschau angesprochen. Sieht nach einer netten Romanze aus, da bin ich sehr gespannt, ob das Genre mal filmtechnisch wieder gut bedient werden kann)

9. Frankenstein

(Nach Pinocchio wagte sich del Toro nun an einen weiteren Klassiker und steckt ihn in ein neues Gewand. Bin gespannt, was dabei rauskam)

10. Paddington in Peru

(Der dritte Teil der Reihe fehlt mir noch, da der Trailer mein Interesse für einen Kinobesuch nicht genug wecken konnte)

11. September 5

(Leider im Kino verpasst, soll jetzt nachgeholt werden. Klingt nach nem spannenden Thriller aus journalistischer Perspektive. Ich bin gespannt)

12. Good Will Hunting

(Ein Film, der seit Ewigkeiten auf meiner Watchlist ist. Vielleicht ist es dieses Jahr endlich Zeit dafür, ihm eine Chance zu geben)

Habt ihr Pläne für das aktuelle Jahr?