Anaconda

Ein Vorwort

In den letzten zwei Jahren habe ich meine Vorliebe für trashige Horrorfilme gefunden. Bisher waren die meisten „Kreaturen“ aber doch die klassischen Haie, so dass der Orginal Anaconda an mir komplett vorbeiging (inklusive aller Fortsetzungen). Dass hier jetzt eine relativ hochwertig aussehende Hollywoodproduktion den Film aufgreift, um ihn selbst zu parodieren und als Komödie herauszubringen, war ein Ansatz, der mich sofort ins Kino rennen lies. Warum er mich leider doch nicht, wie angenommen, begeistern konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Filmtitel als Fanart mit Kinotiket auf einer Filmklappe

Die Handlung

Die besten Freunde Doug und Griff stecken mitten in ihrer Midlife-Crisis, einer als gescheiterter Regisseur, der andere unerfolgreicher Schauspieler. Bei der Geburtstagsfeier von Doug schlägt Griff ihm und zwei weiteren Freund*innen vor, zu dem Film Anaconda ein Reboot zu drehen. Doch im Amazonas kommt alles ganz anders als geplant.

Meine Meinung

Reboots bietet uns Hollywood weiterhin am laufenden Band. Erst im letzten Jahr hat Warner mit James Gunns Superman ihr komplettes DC Universe gerebootet. Doch ein Film, der davon handelt, dass ein realer Film ein Reboot bekommen soll? Das klang nach einem Konzept, das neu genug klang, um für mich interessant zu werden. Und dann harmonierten Paul Rudd und Jack Black im Trailer bereits bestens, was regelrecht Vorfreude auf den Film schürte. Leider kann das Endergebnis nicht mithalten, aber fangen wir am Anfang an.
Wir lernen Doug und Griff kennen, die jeder auf ihre Weise mitten in einer Midlife-Crisis aus vernachlässigten Träumen steckt. Zwar haben beide ihre Passion zum Beruf gemacht, sind Regisseur und Schauspieler, aber eben nicht erfolgreich und nicht dort, wo sie gern wären. Es kommt zu jenem verhängnisvollen Geburtstag, wo die Idee zum Reboot Dreh kommt. Thandiwe Newton, die ich generell gern auf der Leinwand sehe, kommt noch als Love Interest dazu und Steve Zahn für den Slapstick. Die Darstellenden harmonieren in ihren Rollen gut miteinander, auch wenn Newton mehr zur Stichwortgeberin verkommt, als ihr Talent ausüben zu dürfen. Nach dieser Exposition geht es endlich nach Südamerika, wo die Dreharbeiten beginnen sollen. Hier kommt eine zweite Ebene des Films dazu, in Form von Daniela Melchior als Ana Almeida, die vor bewaffneten Männern auf der Flucht ist und durch Zufall das Boot entführt, mit dem die Truppe drehen will.
Was fehlt für einen Film, der Anaconda heißt noch? Genau, eine Schlange. Leider ist das der Faktor, der in diesem Film viel zu kurz kommt. Zumindest zu Beginn. Zwar wird für den Dreh eine engagiert, für die jedoch nach kurzer Zeit Ersatz besorgt werden muss. Hier ist bereits circa die Hälfte des Films vorbei und wir haben erstmals die eigentliche Anaconda im Bild. Die ist zwar beeindruckend und bekommt gerade am Ende noch ordentlich Bildschirmzeit, aber da war die Erwartung beim Titel einfach größer.
Zumal hier auch nicht auf die unsichtbare Gefahr gesetzt wurde, die durch Atmosphäre durchaus spannend sein kann, sondern eben die relativ plumpe Handlung durchgezogen wird und irgendwann fällt ihnen halt ein, dass vielleicht auch mal eine Anaconda im Bild sein sollte. Die Handlung und die vermeintlichen Witze sind dann leider auch eine weitere Schwäche des Films. Denn so gut gemacht der Anfang ist, und wir die Charaktere irgendwo verstehen, wird dann viel Zeit mit sinnlosen Diskussionen verschwendet. Auch die Witze kommen eher zu kurz und wenn sie komplett ausgespielt werden, dann gern wieder im Fäkalbereich, was leider nicht für das Niveau des Films spricht. Auch die ganze Nebengeschichte rund um Schmuggel ist so vorhersehbar und unnötig, das hier viel Potential für mehr Interaktion mit der Anaconda gewesen wäre.
So hatte Anaconda wesentlich mehr Potential, steckt die Energie aber an die falschen Stellen und hätte mit Cast, Grundidee und Umgebung wesentlich mehr rausholen können. Wirklich Spaß hatte ich eher im letzten Viertel, so dass ich zwar final gut unterhalten aus dem Film kam, aber der Weg dahin war einfach zu lang.

Das Fazit

Anaconda ist von der Grundidee als Reboot/Sequel und mit starkem Cast eigentlich bestens ausgestattet, nutzt das Potential aber nicht und verrennt sich in Dialogen und Nebenhandlungen. Die namensgebende Schlange hat viel zu wenig Screentime und auch die Witze zünden nur stellenweise. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Anaconda läuft seit dem 25.12.2025 in den deutschen Kinos

Chainsaw Man – Reze Arc

Ein Vorwort

Zur Zeit ist es üblich, dass erfolgreiche Animeserien auch Kinofilme bekommen. Sei es, um die Serien abzuschließen (Haikyu!), um einzelne Folgen zu wiederholen und zusammenzufassen (Jujutsu Kaisen), einem Charaktere mehr Tiefe zu geben (Blue Lock) oder, um einfach einen zusammenhängenden Arc nicht auf mehrere Folgen aufzuteilen. Zu letzterer Kategorie gehört Chainsaw Man. Warum der Film ein durchmischtes Spektakel war, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Filmtitels auf einer Filmklappe mit erstem Mangaband im unteren Bildrand

Die Handlung

Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann.

Meine Meinung

Meine Reise mit Chainsaw Man war ein regelrechtes Auf und Ab. Als ich das erste Mal von Manga und bevorstehender Animeverfilmung gehört hatte, war ich sofort begeistert von der Idee. Doch über den ersten Mangaband bin ich nicht herausgekommen, war mir der Einstieg doch zu sprunghaft und der Zeichenstil konnte mich auch nicht überzeugen. Dennoch gab ich dem Anime eine Chance und hier bin ich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten doch gut reingekommen und habe die erste Staffel ziemlich verschlungen. Nun stand ein Film an, der an die erste Staffel anschloss und den sogenannten Reze Arc einfangen sollte, ehe es dann hoffentlich bald mit der zweiten Staffel weitergeht.
Und hier hatte ich wieder die typischen Probleme mit Chainsaw Man und mir. Ich bin einfach nicht in die Story gekommen. Denn am Anfang zeigt sich der Film seltsam nachdenklich. Denji und Makima gehen zusammen mehrfach ins Kino, was schon nicht so richtig zum Charakterbild passen wollte und sich auch gefühlt ziemlich zieht. Hier ist der Fokus einfach zu viel auf Denji, der es in seiner Nicht-Chainsaw Gestalt nicht so ganz schafft, die Geschichte zu tragen. Kurz darauf trifft er auf Reze, die dem Film den Namen gibt. Auch hier ist der Film noch eine ganze Weile ziemlich ruhig, schafft es aber mehr Handlung zu haben.
Doch sobald wir dann auf den Bomben-Teufel treffen, kommt wieder alles zusammen, was Chainsaw Man zu bieten hatte. Ausufernde Kämpfe und das mit den völlig abstrusesten Ideen, neuen tollen Charakteren, die die Handlung und Kämpfe aufmotzen und vorallem vielen Explosionen. Hier kommt ordentlich Schwung in den Film und ich hatte sehr viel Spaß. Dadurch kam auch das Interesse an der nächsten Staffel zurück.
Letztlich bin ich gut unterhalten aus dem Kino gekommen und blicke auf eine tolle zweite Hälfte zurück. Dennoch bleibt der Nachgeschmack der ersten Hälfte, die einfach nur sehr zäh war. Hier ist die Frage, ob das Zusammenstellen als Film wirklich sinnvoll war oder die Kürze der Serienfolgen hier das ganze nicht doch entzerrt hätte.

Das Fazit

Chainsaw Man – Reze Arc funktioniert eher ab der zweiten Hälfte, nimmt sich vorher zu viel Zeit und wirkt dadurch zäh. Doch dafür folgt die Belohnung mit typisch abgedrehtem Humor und ausufernder Action. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkte.

Chainsaw Man – Reze Arc lief ab dem 23.10.2025 in den deutschen Kinos

Ellis

Ein Vorwort

Langjährige Lesende dieses Blogs wissen, dass ich immer wieder nach einer guten Krimiserie suche, die sich gut wegschauen lässt. Als ich das Angebot bekam Ellis zu sehen, sagte ich sofort zu. Warum mir die Serie ziemlich gut gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Ellis – Staffel 1 wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

Ellis mit verschränkten Armen in die Kamera schauend, im Hintergrund sind verschwommene Tatortuntersuchungen

Die Handlung

DCI Ellis wird dorthin geschickt, wo die örtliche Polizei nicht weiterkommt. Doch die Einmischung gefällt den wenigsten Dienststellen und so wird versucht ihre Autorität zu untergraben. Doch Ellis weiß sich durchzustzen und hat einen ganz eigenen und sehr durchdachten Blickwinkel auf die Fälle, wodurch sie neue Entwicklungen bringt.

Ellis und Harper stehen im hohen Gras und schauen auf einen Tatort, der außerhalb des Fotos ist.

Meine Meinung

Krimiserien sind in Großbritannien immer noch sehr beliebt. Dabei wird hier gern auf kürzere Staffeln, aber dabei mehr Tiefe bei den einzelnen Fällen gesetzt. So hat Ellis in der ersten Staffel gerade einmal drei Folgen, allerdings haben sie eine durchschnittliche Lauflänge von 90 Minuten. Dadurch gibt es vielmehr Raum, um die Fälle genauer zu durchleuchten, aber auch die Charaktere dürfen sich mehr entwickeln. 
Aber fangen wir von vorne an. Zunächst lernen wir DCI Ellis kennen, die wieder zu ihrem Job zurückkehrt, wieso sie ausgefallen ist, erfahren wir nicht. Hierzu gibt es nur Andeutungen, was über weitere Staffeln hoffentlich mehr thematisiert wird. Sie wird zum ersten Fall geschickt und landet in einer Polizeistation, die alles an ihr ablehnen. Ihr Geschlecht, ihr Aussehen, aber vor allem, dass sie sich nichts sagen lässt. Sie bekommt DS Chet Harper an die Seite gestellt, der ebenfalls von seinen Kollegen nicht sonderlich gut behandelt wird und vor allem unter seinem Vorgesetzten leidet. Die beiden entwickeln eine gute Partnerschaft, weswegen sich Harper auch danach Ellis anschließt. 
Die einzelnen Fälle sind gut ausgearbeitet und haben ganz neue Ansätze. Hier gab es mal einen guten Schwung Ideen, die das Rad natürlich nicht komplett neu erfinden, aber eben auch nicht schon tausendmal wiederholt wurden. Es gab oft ein whodunnit, aber selten nach dem typischen Schema, so dass das Miträtseln gut möglich war, sich der Verdächtigtenkreis aber auch immer wieder verändert hat und wir neue Schauplätze erkunden. 
Und die Schauplätze haben es in sich. Gedreht in Nordirland (auch wenn es im Peak District spielen soll) bietet atemberaubende Kulissen, eine Menge Grün und verlockt geradezu zu einem Roadtrip, auch wenn hier immer noch Morde passieren. 
DCI Ellis selbst ist auch eine Wucht für sich. Stark gespielt von Sharon D. Clarke setzt sie sich mit ihrer ruhigen aber bestimmten Art in einer männerdominierten Welt durch. Dabei hat sie an den richtigen Stellen Empathie und Verständnis, während sie an anderen hart durchgreift. Sie lässt sich nicht von vorschnellen Verurteilungen ablenken und fokussiert sich auf gesicherte Tatsachen. Damit ist sie nicht die größte Sympathieperson und die Serie ist generell auch eher ernst und düster erzählt, als locker und aufgehübscht. Somit werden hier alle glücklich, die typisch britische Krimis mit einer etwas anderen Prämisse bevorzugen und die Nase voll von Massenproduktionen aus Hollywood haben. 

Ellis und Harper stehen vor einem See, in dem gerade ein Auto halb untergegangen ist. Beide schauen auf etwas außerhalb des Bildes.

Das Fazit

Ellis ist eine gut geschriebene britische Krimiserie, die den Finger auf unangenehme Themen legt und den Fokus doch auf dem eigentlichen Fall hat, wodurch eine mehrschichtige Geschichte entsteht, die in jeder Folge stark erzählt und stark gespielt ist und mit einer tollen Atmosphäre und Landschaft daher kommt. 

Remain

Ein Vorwort

Ich lese eigentlich keine Nicholas Sparks Romane. Ich schaue ab und an mal einen M. Night Shyamalan Film, aber auch nur, wenn mich die Geschichte anspricht. Aber die beiden in Kombination? Ich war fasziniert, denn es wirkte so abstrus, weil sich ihre bevorzugten Genres so stark unterscheiden. Warum das Buch dann doch nicht mit den Erwartungen mithalten konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Das Buch wurde mir vom Bloggerportal  als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Das Buchcover arrangiert vor einem Bücherregal. Daneben steht eine Blumenvase in Geisterform

Die Handlung

Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft?

Meine Meinung

Wenn ich den Namen M. Night Shyamalan höre, denke ich zuerst an seine großen Filmerfolge, wie The Sixth Sense. Der Meister des Plottwists konnte in seiner Filmographie immer wieder überraschen, allerdings wird genau dies inzwischen auch erwartet. Von Nicholas Sparks erwarte ich genau das nicht. Also er hatte bestimmt auch überraschende Wendungen in seinen Geschichten, aber eben nicht diese großen Mindblowing Twists. Wie dies nun zusammen kommen sollte, war die Frage, die mich zu diesem Buch greifen ließ. 
Die Erwartungen habe ich jedoch gleich zurückgeschraubt, als ich gelesen habe, dass Shyamalan lediglich Mitideengeber war und Sparks das Buch allein geschrieben hat. Inzwischen ist zwar raus, dass das Buch verfilmt wird und Shyamalan neben der Regie auch das Drehbuch übernommen hat, dennoch war hier wohl der größte Part bei Sparks. Und so liest es sich leider auch. 
Aber fangen wir am Anfang an. Wir lernen zunächst unseren Protagonisten Tate kennen und werden mit seinem Schicksalsschlag konfrontiert. Hier hat das Buch auch erstaunlich gut funktioniert, denn die Emotionen sind gut ausgearbeitet und nachvollziehbar geschrieben. Doch bereits im dritten Kapitel wird der übernatürliche Faktor eingebracht, der alles kommende sehr vorhersehbar macht. Eine übertragene Gabe seiner verstorbenen Schwester macht ihn empfänglich für die Geisterebene. Kurz darauf trifft er eine Frau, die nur er sieht und die immer wieder plötzlich verschwindet. Da braucht es kein Genie um zu verstehen, worauf es hinausläuft. 
Und so liest sich leider die komplette Geschichte. Es wirkt wirklich so, als ob ein Romance Autor die Grundlagen eines Mysteryromans gelesen hätte und diese dann schlecht umgesetzt hätte. Keine Finesse, nur absolut offensichtliche und vorhersehbare Wendungen. Nichts hat mich überrascht. Und damit bin ich leider relativ schnell emotional aus der Geschichte ausgestiegen. 
Dennoch ist es kein schlechtes Buch. Der Schreibstil ist flüssig, ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und mochte auch die meisten Charaktere. Gerade diese Verbindungen zwischen diesen waren gut ausgearbeitet und hatten viel Potential. Es wäre hier einiges möglich gewesen, um eine gute Geschichte draus zu machen, wenn entweder die übernatürliche Komponente komplett weggelassen worden wäre, oder wenn diese weniger offensichtlich eingearbeitet worden wäre. So bleibt das Buch irgendwo im Durchschnitt hängen, was schade ist. Auf die Filmadaption bin ich dennoch gespannt.

Das Fazit

Remain hat gut ausgearbeitete Charaktere und ein interessantes Grundszenario, verrennt sich aber in seiner Offensichtlichkeit, da jegliche Wendungen vorhersehbar waren. Schade, denn hier ist viel Potential liegen geblieben.

Watermoon

Ein Vorwort

Manche Bücher habe ich nie auf dem Plan gehabt und dann rufen sie einfach nach mir. So war es auch bei Watermoon, denn allein das Cover sah schon interessant aus. Dass es dann noch in ein verborgenes Geschäft in Tokyo ging, war für mich der ausschlaggebende Grund es mir zuzulegen. Warum das Buch nicht mit meinen Erwartungen mithalten konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Das Buch wurde mir vom Bloggerportal  als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich dafür und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Das Buch Watermoon arrangiert vor einem Bücherregal

Die Handlung

Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt.

Meine Meinung

Eins der schlechtesten Zeichen für ein Buch sind, wenn ich in dem Monat, in dem ich es gelesen habe, schon Probleme habe, die Handlung zusammenzufassen. Denn auch, wenn mir die Charakternamen meist direkt wieder entfallen, so kann ich doch die meisten Bücher in meinen Regalen auch nach Jahren noch zusammenfassen. Doch mit Watermoon hatte ich direkt ein Problem.
Das lag in erster Linie schon an dem Schreibstil, den ich als etwas gestelzt empfunden habe, wodurch ich teilweise Sätze mehrfach lesen musste, um sie zu erfassen. Ich war immer wieder rausgerissen und musste mich sehr drauf konzentrieren, weswegen ich zwischenzeitlich zum Hörbuch gewechselt bin. Pia-Rhona Saxe gehört auch zu den Sprecherinnen, die ich tendenziell als anstrengend empfinde, hier war sie aber durchaus angenehm zu hören, da sie hier auch nicht verzweifelt versucht hat ihre Stimme zu verstellen. Tendenziell bin ich mit dem Hörbuch also besser zurecht gekommen.
Leider konnte mich Watermoon auch von der Geschichte her nicht überzeugen. Konnte das Konzept des Ladens schon am Anfang nicht wirklich erklärt werden, wird es im Laufe des Buches mit den immer gleichen abstrakten Floskeln beschrieben. Auch, wenn Hana und Kei immer mehr Informationen zusammentragen, so wurde das Bild rund um den Laden nicht deutlicher.
Auch das Verschwinden ihres Vaters und die Geschichte rund um ihre Mutter war bis zum Ende absolut verwirrend und mir hat sich die Handlung einfach nicht erschlossen. Zumal hier gefühlt zwischen Einzelepisoden hin und her gesprungen wird. Zwischenzeitlich verliert sich die Geschichte so sehr, dass ich überlegen musste, worum es in dem Buch eigentlich ging. Und auch, als ich mich für diesen Beitrag nochmal mit dem Buch befasste, könnte ich keine dieser Einzelepisoden mehr wirklich nacherzählen, weil sie so unbedeutend waren, dass ich sie gleich wieder vergessen habe. 
Vermutlich steckt hinter den ganzen wirren Strängen eine Menge Potential zur Interpretation und künstlerisch interessierte Menschen finden hier vielleicht eine Goldgrube, aber ich konnte sie nicht finden und war einfach nur froh, als die Geschichte ein Ende fand. Auch hier kann ich schon nicht mehr sagen, wie dieses ausfiel. Und das sagt leider doch sehr viel über mein Verhältnis zu diesem Buch.

Das Fazit

Watermoon war einfach nicht mein Buch. Weder vom Schreibstil, noch von der Handlung, die viel hin und her sprang. Viele künstlerische Bilder konnten nicht so beschrieben werden, dass ich sie mir vorstellen konnte und so war es für mich eine ziemlich enttäuschende Erfahrung.

12 für 2026 – Film & Buch – Vorschau

Neues Jahr, neue Listen! Auch in diesem Jahr habe ich mich bei Filmen und Büchern für die 12 für 2026 Challenge entschieden. Dabei habe ich meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) und SuF (Stapel ungesehener Filme) durchforstet, um wieder möglichst viel Abwechslung in den Listen zu haben. Bei den Filmen habe ich mich diesmal entschieden, wieder vermehrt auf das Streamingangebot zurückzugreifen. Hier stelle ich euch meine Auswahl kurz vor.

Eine Collage aus den beiden unten beschriebenen Bildern

12 für 2026 – die Bücher

Die im Beitrag genannten Bücher nebeneinander aufgereiht vor einem Bücherregal

1. Selbstkorrektur 

(Nachdem mir Bekannte, auf deren Buchgeschmack ich vertraue, immer und immer wieder von einem Buch vorschwärmen, und die E-Books dann noch im Angebot sind, nun dann durfte es einziehen und auf die Liste)

2. Whispers of Destiny

(Der Tod eröffnet in einer dystopischen Zukunft ein Callcenter? Nachdem ich einst ebenfalls in einem arbeiten musste, war dies ein Must-have für mich)

3. Kiki und die andere Hexe

(Die ersten beiden Bände haben mich schon verzaubert und da wird es nun Zeit für den nächsten Band)

4. Feenfluch

(Mein Lieblingsautor hat eine düstere Märchenadaption meines Lieblingsmärchens? Jackpot würde ich sagen)

5. Mate

(Bisher hat mich Ali Hazelwood noch nie enttäuscht, auch wenn ich es immer wieder befürchtet habe. Mal schauen, ob es diesmal so weit ist, immerhin sind zweite Bände tricky)

6. Inferno für Anfänger

(Die Demon Diaries habe ich verschlungen und bin bereit für das erste Abenteuer direkt aus der Hölle)

7. Bewitching Rosie

(Ein Kauf von der Buch Berlin, nachdem der Pitch interessant klang und die Leseprobe mich nicht abschreckte. Mal schauen, was das Gesamtkonstrukt so kann)

8. Blutgabe

(Ein weiteres Buch, das mir aus meiner Buchbubble so oft empfohlen wurde, dass ich auf der Buch Berlin gleich beide Bände gekauft habe. Mal schauen, ob ich es bereue oder nicht)

9. Gentle Heart

(Mona Kasten ist mit einer Fortsetzung ihrer Rockstar Romance zurück. Die Ursprungsdilogie habe ich geliebt und freue mich sehr auf den nächsten Band)

10. You are my star

(Der dritte Teil der Sun-Moon-Star Reihe von Cornelia Franke durfte nicht fehlen, nachdem die anderen Bände in den beiden vorherigen Jahren hier zu finden waren)

11. Kings & Thieves 2 – Angriff der Sturmkrallen

(Die Fortsetzung der Reihe, die koreanische Mythologie in ein tolles Fantasybuch umgewandelt hat, durfte auch auf keinen Fall auf dieser Liste fehlen)

12. Lara 

(Ich gestehe, aktuell besitze ich nur Band 2, den ersten muss ich noch besorgen, aber das wird hoffentlich auf der LBM nachgeholt)

12 für 2026 – die Filme

Die ersten vier genannten Filme als Blu-rays ausgebreitet auf einer lila Couch. Die anderen Filme als Überschriften eingefügt

1. Cloud Atlas

(Hello my old friend. Das vierte Jahr in Folge hier vertreten, aber ich glaube daran, dass ich ihn irgendwann vom SuF befreie)

2. Ponyo

(Ein weiteres Überbleibsel aus dem letzten Jahr, aber mein Vorsatz die Ghibli Filme nachzuholen, bleibt bestehen und vielleicht werden es dieses Jahr ja wieder mehr Filme)

3. Die letzten Glühwürmchen

(Hierzu war ich noch nicht bereit, weswegen er ebenfalls aus dem letzten Jahr übrig geblieben ist. Aber auch hieran glaube ich noch)

4. Chicago

(Ein Musical, das ich noch nicht kenne? Da wird es doch gleich Zeit das nachzuholen)

5. Wake up dead man

(Viel zu lange musste ich auf einen neuen Knives Out Teil warten und dann auch noch mit einer wahnsinnig guten Auswahl an Schauspielenden. Freue mich schon sehr drauf)

6. Woodwalkers

(Viele durchwachsene Meinungen zu dem Film, aber irgendwie haben mich die Trailer angesprochen, weswegen ich ihm eine Chance geben will)

7. The wrong Paris

(Sieht eigentlich ziemlich trashig aus, aber irgendwo hat mich die Vorschau bekommen, so dass der Film gleich auf meine Liste wandern durfte)

8. My Oxford Year

(Auch hier hat mich die Netflix Vorschau angesprochen. Sieht nach einer netten Romanze aus, da bin ich sehr gespannt, ob das Genre mal filmtechnisch wieder gut bedient werden kann)

9. Frankenstein

(Nach Pinocchio wagte sich del Toro nun an einen weiteren Klassiker und steckt ihn in ein neues Gewand. Bin gespannt, was dabei rauskam)

10. Paddington in Peru

(Der dritte Teil der Reihe fehlt mir noch, da der Trailer mein Interesse für einen Kinobesuch nicht genug wecken konnte)

11. September 5

(Leider im Kino verpasst, soll jetzt nachgeholt werden. Klingt nach nem spannenden Thriller aus journalistischer Perspektive. Ich bin gespannt)

12. Good Will Hunting

(Ein Film, der seit Ewigkeiten auf meiner Watchlist ist. Vielleicht ist es dieses Jahr endlich Zeit dafür, ihm eine Chance zu geben)

Habt ihr Pläne für das aktuelle Jahr?

Rückblick auf den Dezember 2025

Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und wir können voller Vorfreude in ein neues Jahr starten, mit neuen Serien, neuen Büchern und neuen Kinobesuchen. Doch zuvor wird es Zeit noch ein letztes Mal ins vergangene Jahr zurückzublicken.

Die mit * gekennzeichneten Werke sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich für die Bereitstellung und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Der Schriftzug "Mein Monatsrücblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Chainsaw Man – Reze Arc: Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann. – Während die erste Hälfte erstaunlich nachdenklich ist, bietet die zweite wieder gewohnte abgedrehte Chainsaw Man Action. 

Monsta X – Connect X: Monsta X sind Shownu, Minhyuk, Kihyun, Hyungwon, Johoney und I.M. Nachdem die meisten ihre Zeit beim koreanischen Militär hinter sich gebracht hatten, kommen alle zum 10 jährigen Jubiläum zusammen und bieten eine einmalige Show, die auch für die Kinoleinwände weltweit gefilmt wurde. – Monsta X ist meine Lieblingsband, demnach hatte ich eine sehr tolle Zeit zwischen Konzertfilm und Erinnerungen aus zehn Jahren Bandgeschichte. 

Now you see me – Now you don’t: Die vier Reiter sind zurück, zumindest laut Werbung. Doch dahinter stecken die drei Jungmagier*innen Charlie, Bosco und June. Der Spaß ist jedoch zu Ende, sobald J. Daniel Atlas, einer der originalen Reiter auftaucht. Doch er hat vom Auge eine neue Aufgabe erhalten. Die schwerreiche Erbin Veronika Vanderberg soll gestellt werden und den Handel mit Blutdiamanten beenden. Doch die erste Mission geht bereits schief. Zum Glück sind auch die anderen Reiter bereit wieder einzusteigen. – Richtig gute Kamerafahrten und das altbekannte Team schaffen leider nicht über das schwache Drehbuch hinwegzutäuschen.

Anaconda: Die besten Freunde Doug und Griff stecken mitten in ihrer Midlife-Crisis, einer als gescheiterter Regisseur, der andere unerfolgreicher Schauspieler. Bei der Geburtstagsfeier von Doug schlägt Griff ihm und zwei weiteren Freund*innen vor, zu dem Film Anaconda ein Reboot zu drehen. Doch im Amazonas kommt alles ganz anders als geplant. – Leider eher ein Midlife-Crisis Film als ein lustiger creature feature, der stellenweise funktioniert, sich aber nicht über die gesamte Länge halten kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

My secret Santa: Taylor ist alleinerziehende Mutter und damit stets knapp bei Kasse. Als sich ihre Tochter für einen Ski-Kurs in einem renommierten Hotel qualifiziert, will sie ihr einmal den Wunsch nicht abschlagen müssen. Immerhin gibt es Mitarbeiterrabatt. Das einzige Problem: Der einzig freie Job ist der des Weihnachtsmanns. Und dann kommt auch noch der charmante Erbe des Hotels mit ins Spiel. – Was wie das Klischee eines Weihnachtsfilms wirkt, kann durch sympathische Charaktere einiges herausholen und ist eine ziemliche Feelgood Überraschung.

Weihnachten unter den Polarlichtern: Erin steckt als Autorin in einer kreativen Krise. Was gibt es da besseres als mit ihrem Vater noch ein letztes Mal das Haus der Großeltern aufzusuchen, ehe dies verkauft werden soll? Dabei treffen sie auf den sympathischen Reiseführer Trevor, der jedoch Probleme hat mit der großen Konkurrenz mitzuhalten. Erin hofft mit der Sichtung von Polarlichtern endlich Antworten zu finden. – Hier sind ebenfalls alle Klischees eines Weihnachtsfilm vertreten, aber leider ist gerade die Protagonistin so unsympathisch, dass kaum Stimmung aufkommt.

Single all the way: Peter und Nick sind seit Jahren Mitbewohner. Da beide schwul sind, müssen sie immer wieder klar stellen, dass sie nicht zusammen sind. Doch als Peter kurz vor Weihnachten mal wieder Single ist, will er Nick vor seiner Familie als seinen festen Freund ausgeben. Doch seine Mutter und Cousinen haben andere Pläne. – Noch eine Weihnachtsfilmüberraschung, aber gerade, weil hier bewusst wenig Klischees umgesetzt wurden. 

Der Polarexpress: Kurz vor Weihnachten hat ein Junge Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes. Dennoch horcht er auf die Geräusche des Schlittens. Dabei hört er jedoch einen herannahenden Zug. Der Polarexpress hält direkt vor seiner Haustür und nimmt ihn mit an den Nordpol, wo er sich von der Existenz des Weihnachtsmannes überzeugen soll. Doch der Weg dahin ist voller Gefahren. – Ein Weihnachtsfilmklassiker, der mich nicht final abholen konnte. Er hatte gute Ansätze, aber gerade der Animationsstil hat mir gar nicht gefallen.

Der unsichtbare Dritte: Roger Thornhill ist ein erfolgreicher Werbefachmann als er aus einem Hotel entführt wird. Er wird zu einem Gangsterboss gebracht, der ihn für einen gewieften Spion hält und zur Kooperation zwingen will. Und obwohl er fliehen kann, glaubt ihm danach niemand die Geschichte. Doch er lässt es nicht darauf beruhen und versucht seine Unschuld zu beweisen, womit er sich immer weiter in ein Spionagedrama manövriert. – Hitcock schafft es gekonnt immer weitere Ebene zu eröffnen, verläuft sich am Ende aber in einem Liebesdrama. Dennoch Hut ab vor dem Werk.

Children of the Sea: Ruka wird am Beginn der Sommerferien von ihrem Handballclub ausgeschlossen, nachdem sie sich an einem Mädchen gerächt hat. Da sie nichts mit sich anzufangen weiß, besucht sie ihren Vater im Aquarium. Dort erfährt sie, dass zwei Jungen, die bei Dugongs aufgewachsen sind, dort untergebracht wurden. Mit Umi freundet sie sich an und beobachtet, wie sich alle Meeresbewohner seltsam verhalten. – Die Grundidee hat mir gut gefallen, leider war die Umsetzung zu abstrakt, dass ich irgendwann ausgestiegen bin. Eher etwas für Fans, die einzelne Szenen durchanalysieren und interpretieren wollen.

Filme – leider verpasst in diesem Monat

Eternity: Das Ehepaar Joan und Larry versterben kurz nacheinander und finden sich in der Vorstation zum Jenseits wieder. Doch auch Joans Jugendliebe hat dort auf sie gewartet. Wie will sie die Ewigkeit verbringen? Klingt nach einer interessanten Prämissen und auch Schauspielerisch hat mir der Film zugesagt. 

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Ghosts – Staffel 4 (Auch nach vier Staffeln ist der Serie noch nicht die Puste ausgegangen und sie schafft es weiterhin tolle Geschichten zu erzählen und die Charaktere immer weiter zu entwickeln)

My dress-up Darling – Staffel 2 (Sehr liebevolle Umsetzung des Mangas, der den Charakteren zusätzliche Sympathiepunkte einbringt. Auf jeden Fall weiterhin ein Blick wert)

Kaiju No. 8 – Staffel 2 (Die Geschichte wird gut weiterentwickelt und bringt einiges an Spannung mit. Schade, dass mit so einem kompletten Cliffhanger geendet wurde)

What’s wrong with secretary Kim? – K-Drama (Es begann sehr witzig und konnte mich gut unterhalten, hat sich dann aber in der eigenen Geschichte verloren, sich im Kreis gedreht und leider war der Love interest bis zum Ende ein verzogenes Söhnchen. Konnte mich nicht final überzeugen)

Criminal Minds – Staffel 13 (Wir haben die nervige Hintergrundgeschichte aus Staffel 12 überstanden und sind wieder mehr in den Einzelfällen angekommen, die gut funktionieren. Auch die „Neuen“ im Team sind gut drin)

Ellis – Staffel 1* (Eine britische Krimiserie mit einem neuen Ansatz, der gut funktioniert. Die Fälle sind trotz der Länge der Folgen sehr spannend und ich bin gespannt auf mehr) – Rezensionsexemplar

The Devil is a Part-timer – Staffel 1 (Die Prämisse klang sehr witzig und auch die Figurenkonstellation hatte Potential, doch leider wurde sie überhaupt nicht genutzt und verkommt zu purer Langeweile.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 18
Seiten insgesamt: 5.144  + 3h32min Hörbuch ohne Buchvorlage
Seiten pro Tag: 166 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 5
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

More than a doll 9-10: Marin und Wakana sind auf einem weiteren Cosplayevent, wo sie neue und alte Bekannte treffen. Ein folgenschwerer Entschluss wird getroffen: Sie wollen ein Sarg Gruppencosplay machen. – Der Manga ist einfach nur super sympathisch, auch wenn ich stellenweise mit den Namen durcheinander gekommen bin.

Penelope 5: Penelope kommt aus dem Gefängnis frei und muss sich das Vertrauen der Familie zurückgewinnen. Doch sie musste vor Gericht eine kleine Lüge den Kronprinzen betreffend tätigen, der das gar nicht gut aufnimmt. – Stellenweise wieder spannend, aber es zieht sich immer noch.

Lore Olympus 5: Hat Persephone ein dunkles Geheimnis? Hades Ex-Freundin zumindest versucht alles, um an diese Information zu kommen und spannt dafür Apollon ein. Doch dann ist Persephone verschwunden und Hades versucht verzweifelt sie zu finden. – Ich liebe die Reihe, auch wenn das Slow Burn ein bisschen zu slow ist. 

Pech und Schwäfel 9 – Tot am Büffet: Was wäre Niederteerbach ohne Dorffest? Doch ausgerechnet während des Chorwettbewerbs wird der Leiter des Niederteerbacher Chors tot im Büffet gefunden. Wer war der Mörder und bekommt Bürgermeisterin Graefe ihren antiken Taktstock zurück? – Wieder eine sehr witzige Geschichte, nach den Startschwierigkeiten mit der Reihe bin ich sehr drin aufgegangen und freue mich über jede neue Folge. 

Edens Soul*: Yeongsu ist als Idol Spencer zusammen mit seiner Band EdenS6 erfolgreich. Doch seine eigentliche Identität muss er geheim halten, da sie seine Karriere gefährden könnte. Da sieht er seine Kindheitsfreundin Eunjo auf einem Konzert. Er sehnt sich nach ihr und ihrer Freundschaft, doch sie könnte alles auffliegen lassen. Allerdings erkennt Eunjo ihn gar nicht und wundert sich, wieso ausgerechnet Spencer von EdenS6 Interesse an ihr hat. – Eine sehr gut ausgearbeitete K-Pop Romance, die ich nur so verschlungen habe, auch wenn die Hintergrundgeschichte schon sehr hart ist. – Rezensionsexemplar.

Mordseekrabben: Thies will eigentlich nur mit seiner Familie Urlaub auf Amrum machen. Doch seine Frau Heike und die beiden Kinder finden eine Leiche im Pensionsbett, die bei Thies Ankunft bereits wieder verschwunden ist. Da wird die Kieler Komissarin Nicole wieder aquiriert und ermittelt mit Thies, auch wenn beide nicht zuständig sind. – Wieder ein Krimi zum schmunzeln, der so absurde Ideen mit einbringt, dass es herrlich erfrischend wirkt. 

Watermoon*: Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt. – Interessante Grundidee, die sich aber in einer Abfolge von Fantasyepisoden verliert, und dabei zwar sehr philosophisch wirkt, aber irgendwie auch nichts erzählt. – Rezensionsexemplar

Spy x Family 14: Die Prüfungen liegen hinter den Schüler*innen der Eden Akademie und Anya ist in der Zwickmühle. Gleichzeitig erinnern sich ein Lehrer an seine erste große Liebe. – Die Hintergrundgeschichte war mir zu lang und wirkt wie ein Füller, um noch mehr Bände rauszubringen. Die eigentliche Geschichte hingegen war wie immer gut. 

Death at Morning House: Marlowe wollte eigentlich nur ihre Ferien mit ihrem neuen Schwarm verbringen, doch dann kommt alles anders und sie landet bei einem Ferienjob auf einer Insel mit dem Mourning House, um das sich eine tragische Familiengeschichte rankt. Und auch jetzt, viele Jahre später, gibt es wieder ein Geheimnis zu lüften. – Klang interessant, aber die Umsetzung ist sehr langatmig. Die Vergangenheitsgeschichte ist wesentlich spannender als die Gegenwart und auch die Auflösung war irgendwie unbefriedigend.

Remain*: Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft? – Das Autorenduo aus Sparks und Shyamalan klang sehr vielversprechend, aber letztlich wirkt es, als ob ein Romance Autor die Grundlagen für nen Mystery Roman gelesen hat und dann die Basic nachgeahmt hat. Vorhersehbar, keine Überraschungen, aber dennoch eine interessante Geschichte. – Rezensionsexemplar.

The Pumpkin Spice Latte Disaster: Jude ist eine Weltenbummlerin schlechthin, denn es hält sie einfach nirgendwo. Doch zur Hochzeit ihrer Schwester reist sie wieder in die britische Kleinstadt, wo sie aufgewachsen ist und kommt nicht zurecht mit den Vorurteilen ihr gegenüber. Immerhin findet sie Abwechslung in dem neuen Café, das James eröffnet hat, der die Ruhe außerhalb Londons genießt. Denn hier wird er nicht mit seinen berühmten Rockstareltern in Verbindung gebracht. Nur, dass Jude einen Podcast über Musik hat und ihm gefährlich nahe kommt. – Ich verstehe, wieso Lesende mit Jude nicht klar kommen, aber wenn man sich drauf einlässt, ist es eine gute New Adult Geschichte mit herbstlichem Flair. 

Even if you slit my mouth 4: Miroko und Koichi haben das Geheimnis des Doppelgängers gelöst und beraten über die Bestrafung. Dann heiratet Koichis Cousine und Miroko lernt, was Eifersucht ist. – Ich hab ein wenig gebraucht, um wieder in die Reihe reinzukommen, aber mit dem auftauchen der Cousine hat es sich wieder gut flüssig weggelesen.

Fake Wifey: Amerie ist Anwältin, die in einem kleinen Büro versauert, aber immerhin scheint ein Werbespot eine neue Klientin angezogen zu haben. Maddy ist zwar noch in der Grundschule, aber braucht dringend eine Anwältin, um den Weihnachtsmann zu verklagen. Denn sie hat sich gewünscht, dass ihr Daddy endlich eine neue Frau findet und jetzt ist er immer noch Single. Besagter Daddy ist ein ehemaliger Eishockey-Spieler und bittet Amerie kurzerhand seine Fake-Freundin zu spielen. Doch weiß sie wirklich worauf sie sich da einlässt? – Hier war leider alles zu konstruiert und gewollt, ohne, dass es sich natürlich entwickelt hat. Schade, denn die Idee habe ich sehr geliebt. Das erste Drittel fand ich auch echt stark, aber dann ging es in eine Richtung, die nur noch genervt hat.

Echt jetzt, Tamon?: Utage ist riesen Fan der Idol-Gruppe F/ace. Um Geld zu haben für Merchandise und Konzerttickets geht sie jobben und reinigt Wohnungen. Doch ihr neuer Kunde ist niemand geringeres als Tamon von F/ace. Nur, dass dieser überhaupt nicht so selbstbewusst ist, wie auf der Bühne. Also gibt sie alles, damit er nicht unter seinen Selbstzweifeln zusammenbricht. – Cute Grundidee, war mir aber leider zu sehr in Extremen, habe die Geschichte nicht gefühlt. 

Nächster Halt Mord: Millies Schwester Rachel soll als Journalistin die Jungfernfahrt eines Luxuszugs begleiten, der an dem berühmten Orient-Express angelehnt wurde. Da ist Millie direkt dabei und freundet sich mit dem Stewart James an. – Bisher der schwächste Krimi der Autorin. Flüssig zu lesen und in sich logisch, aber hier wurde zu viel gewollt. 

Cat on the heroes lap 4: Die Held*innengruppe steht vor ihrer letzten großen Mission und natürlich dürfen die Katzen dabei nicht fehlen. Doch was ist mit der vermissten weißen Katze? – Solider Abschluss der Reihe, die sich nach dem sehr repetitiven ersten Band gut entwickelt hat.

Wo wir bleiben: Ash bekommt eine tödliche Diagnose und glaubt nur noch ein halbes Jahr leben zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass die Diagnosen vertauscht wurden. Nur hat Ash bereits ihren Freund verlassen, ihre Wohnung gekündigt und ein Ticket nach Portugal gebucht. Und wozu Pläne ändern? Vor Ort trifft sie auf die Surflehrerin Martha und die verunfallte Tony. Zu beiden fühlt sie sich hingezogen, doch zunächst sind da innere Wunden, die heilen müssen. – Eine tolle Geschichte, die aber stellenweise zu emotionslos war und leider auch ein paar Logiklöcher hatte. Vom schlechten Buchsatz will ich hier gar nicht anfangen. 

Was waren eure Highlights im Dezember?

12 für 2025 – ein Rückblick

Auch im letzten Jahr habe ich mir wieder zwei Listen – einmal für Bücher und einmal für Filme – gemacht, die ich lesen bzw. sehen wollte. Für jeden Monat einen, wodurch die Listen 12 für 2025 hießen. Im Laufe des Jahres gab es bereits die Auswertung der Bücherliste, nachdem ich sie erreicht hatte. Und auch, wenn ich mich im Dezember noch bemüht habe, so hat es doch nicht gereicht, auch die Filmliste zu beenden. Hier soll es nun noch einmal zusammenfassend um die beiden Listen gehen.

12 Bücher arrangiert mit Tonfigur der Herzkönigin.
Darunter 12 DVDs arrangiert vor Regal mit weiteren Filmen und Figur von Chip und Chap.

12 für 2025 – die Bücher

Wie bereits erwähnt, habe ich die Bücher bereits in einem separaten Beitrag ausgewertet, da ich im August durch meine Zero SuB Challenge alle Bücher der Liste beendet hatte. Die komplette Übersicht findet ihr hier.

12 für 2025 – die Filme

Gesehen:

1. Looper
(Da lag einfach seit Ewigkeiten eine Bruce Willis Box auf meinem SuF und wurde einfach von mir ignoriert. Dieses Jahr durfte sie daher mit auf diese Liste. Looper war auch eine ziemliche Überraschung, spannend, interessantes Thema und konnte mich überzeugen.)

2. 12 Monkeys
(Nummer Zwei aus der Bruce Willis Box. Auch hier bin ich sehr gespannt. – Leider bin ich hier absolut nicht in die Geschichte gekommen, wodurch er für mich ziemlich schwach war, auch wenn ich mir sicher bin, das er sehr gut durchdacht ist.)

3. Der Schakal
(Nummer Drei aus der Bruce Willis Box. Den will ich vor allem in Vorbereitung auf die Serie mit Eddie Redmayne und Lashana Lynch schauen. Der Film hat mir auch gut gefallen und die Serie durfte dann direkt folgen.)

4. Beverly Hills Cop 1
(Durch den Pärchengatten stehen die ersten beiden Teile hier schon eine Weile rum, also durften der erste dieses Jahr mal mit auf die Liste. Interessanterweise funktioniert der Humor auch heute noch sehr gut und konnte mich gut unterhalten.)

5. Der unsichtbare Dritte
(Der diesjährige Hitchcock Film und ich bin immer noch bei den bekannteren Filmen. Eine interessante Geschichte über allerlei Verwicklungen eines falsch beschuldigten Journalisten.)

6. Children of the Sea
(Während ich die Ghibli-Sammlung erweitert habe, hat der Pärchengatte ebenfalls die Anime-Sammlung um drei Filme erweitert, die auch alle direkt mit in diese Liste durften. Hier wäre Nummer 1. Leider auch der schwächste Film der Auswahl. Hier war zu viel gewollt, zu wenig erzählt. Hat mir nicht gefallen

7. The Anthem of the Heart
(Nummer Zwei. Dieser hat mir schon besser gefallen, hatte aber auch noch vereinzelz ein paar Schwächen.)

8. Your Voice
(Und zum Abschluss Nummer Drei und mein Highlight der drei Filme. Eine tolle Geschichte, sehr passend im Sommer und mit tollen Metaphern über Freundschaft und die Macht von Worten.)

Nicht geschafft:

1.Cloud Atlas
(Auf einen dritten Versuch. Nachdem er bereits 2023 und 2024 auf der Liste stand, versuche ich es nochmal. – Nun, was soll ich sagen. Er darf wohl noch ein viertes Mal auf die Liste. Aber er geht halt auch einfach drei Stunden, das hat dieses Jahr nicht in den Zeitplan gepasst.)

2. Alien 3
(Ich höre immer wieder die Loblieder auf Teil 1 und 2, die ich bereits gesehen habe, aber nun interessiert mich, was denn der dritte so kann. Aber auch hier war ich einfach nicht in Stimmung. Er wandert aber auch nicht auf die neue Liste, weil ich mich da für andere Filme entschieden habe. 

3. Die letzten Glühwürmchen
(Nummer eins der diesjährigen Ghibli-Filme. Und ja, viele haben mir davon abgeraten, weil er unfassbar traurig sein soll, aber irgendwann ist es halt so weit. Ich geh schonmal Taschentücher kaufen. – Leider war ich so gar nicht in Stimmung für einen traurigen Film und wollte ihn zusammen mit dem Pärchengatten schauen, doch wir haben nicht so die Zeit dafür gefunden.)

4. Ponyo
(Dafür durfte der zweite Ghibli Film etwas fröhlicher werden – also ich hoffe es zumindest. – Und werde es dann vielleicht im nächsten Jahr erfahren, denn auch hier konnte ich keinen Tag mit dem Pärchengatten finden, um ihn zu sehen.)

Habt ihr eure Vorsätze einhalten können? Hattet ihr überhaupt welche?

Mein Jahresrückblick 2025 – #4 – Das Heimkino

Der Jahreswechsel liegt hinter uns und damit herzlich Willkommen zum vierten und letzten Jahresrückblick in diesem Jahr. Mitten in der Pause zum Jahresende wollen wir uns noch dem Heimkino widmen. Also eben jenen Filmen, die ich von der heimischen Couch auf großem Fernseher gesehen habe. Dieses Jahr ist wohl der niedrigste Stand seit meiner Aufzeichnungen. Dabei habe ich noch eine Menge auf der Liste, konnte mich aber einfach nie überwinden einen ganzen Film zu sehen.

Zur Statistik:

2025 habe ich zu Hause auf dem großen Fernseher 26 Filme gesehen (2024 waren es 57).

Davon
… 3 Wiederholungstäter
… 9 Trashfilme
… 0 von der Liste der Schande
… 2 Originals
… 0 Reportagen
… 12 Neuentdeckungen

Eine Auswahl der im Beitrag genannten Filme mit den DVD Hüllen arrangiert auf einer lila Couch

I. Wiederholungstäter

2025 habe ich 3 Filme erneut gesehen, die ich bereits einmal gesehen hatte. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen hier gar nicht erneut erörtert werden – ohne Ranking

Schöne Bescherung

Jurassic Park 2

Mein Nachbar Totoro

II. Trashfilme

2025 habe ich 9 Trashfilme gesehen. Diese Kategorie ist neu, aber da mein Interesse hierfür seit zwei Jahren gestiegen ist und sie schwer mit anderen Filmen zu vergleichen ist, durfte sie die Comedy Specials ersetzen – im Ranking:

Platz 9: Sabretooth

Einer Forscherin ist es gelungen die DNA des berühmten Säbelzahntigers zu klonen. Damit soll er die Hauptattraktion eines neues Freizeitparks werden. Doch auf der Sponsorenfeier kommt es zum Fiasko und die prähistorischen Tiere können entkommen. Und sie sind hungrig. – Funktioniert selbst im Trashbereich leider gar nicht. Ich war einfach nur gelangweilt.

Platz 8: AquaSlash

Die Abschlussfahrt einer Highschool führt in ein Freibad, wo sie ausgelassen feiern. Nicht nur untereinander, sondern auch mit den Mitarbeitenden, kommt es zu allerlei Dramen. Doch das ist nichts gegen die Tatsache, dass in der Nacht jemand heimlich die Rutschen aufbohrt und zwei überkreuzende Metallklingen einbaut. Davon ahnen die Feiernden jedoch nichts und am nächsten Tag soll ein großes Rutschenrennen stattfinden. – Funktioniert leider gar nicht. Alle Charaktere sind super unsympathisch und der Slasher beginnt fünf Minuten vorm Abspann (gefühlt).

Platz 7: Jurassic Shark

Eine einsame Insel, eine Gruppe Studentinnen, eine Gruppe Krimineller und ein Megalodon, der durch Experimente in dem See aus einer Eisstarre gelöst wurde. Was kann da schon schief gehen? Vor allem, wenn die Kriminellen ein geklautes Gemälde vom Seeboden hochholen wollen? – Leider eher ein mittelmäßiger Trashfilm, hier fehlte eindeutig noch mehr Budget als bei anderen.

Platz 6: Piranhas

Privatdetektivin Maggie McKeown soll das Verschwinden von zwei Teenagern untersuchen. Dabei benötigt sie die Hilfe vom Trunkbold Paul Grogan. Zusammen finden Sie ihre Überreste, lassen dabei aber Piranhas aus einem Forschungslabor entkommen. Das Problem: Diese sind speziell für den Vietnam-Krieg gezüchtet und daher hochgefährlich. – Für das Erscheinungsjahr ein guter Trashhorrorfilm, der die üblichen Schwachstellen in der Geschichte hat.

Platz 5: Hydra

Vier Superreiche haben sich vier Sträflinge ausgesucht, die sie auf einer einsamen Insel massakrieren wollen, um verstorbene Familienmitglieder zu rächen. Doch die Jäger werden schnell zu Gejagten, denn auf der Insel treibt eine Hydra ihr Unwesen. Und ihre Schusswaffen helfen bei den vielen Köpfen nicht. – Typischer Trash-Horrorfilm, der mit einer abstrusen Geschichte daher kommt, aber im Trashgenre echt gut funktioniert.

Platz 4: The VelociPastor

Nach dem Tod seiner Eltern steckt ein Pastor in einer Sinnkrise. Auf einer Reise durch China, um zu sich selbst zu finden, trifft er auf ein unbekanntes Artefakt. Dies infiziert ihn, so dass er sich fortan in einen Velociraptor verwandeln kann. Als Velocipastor versucht er fortan Selbstjustiz zu üben. – Kleines Budget macht erfinderisch. Und was der Film nicht in Spezialeffekte stecken konnte, macht er mit einer humoristischen Trashgeschichte wett, die einfach nur ikonisch ist. Lohnt definitiv einen Blick.

Platz 3: Jurassic City

Eigentlich wollten sie nur den Initiationsritus ihrer Stundentinnenverbindung feiern. Doch diese wird von der Polizei aufgelöst und drei Studentinnen landen im Gefängnis. Auch zwei Betrunkene, ein Junkie und ein mehrfacher Frauenmörder sind Insassen. Doch ein Hochsicherheitstransporter muss ebenfalls ins Gefängnis umgeleitet werden. Dabei hat er neu gezüchtete Dinos, die es schnell schaffen auszubrechen. Und sie sind hungrig. – Trashfilm & Dinos? Ich war dabei und er bot die gesamte Trashschiene. Definitiv was zum lachen.

Platz 2: Zombibers

Eine Gruppe Verbindungsstudierende fährt in eine abgeschiedene Hütte, um ein wenig abzuschalten. Neben persönlichen Dramen, begegnen sie aber auch mutierten Bibern, die durch Giftmüll zu Zombies wurden und nun Jagd auf die Gruppe machen. – Einer der handwerklich gut gemachten Trashhorrorfilme. Eine runde und gut geschriebene Geschichte, die großen Spaß macht.

Platz 1: Sharktopus vs. Pteracuda

Dr. Rico Symes hat nach dem Sharktopus eine neue Waffe kreiert: Den Pteracuda, eine Mischung aus Flugsaurier und Barracuda. Als die Steuerung dafür geklaut wird, versucht sein Militär ihn wieder einzufangen. Zum Glück hat sein Sharktopus doch überlebt und fristet sein Dasein in einem Aquarium. – Vermutlich der beste Teil der Reihe. Eine halbwegs sinnige Handlung und vergleichsweise gute Animationen.

III. Reportagen & Konzerte

2025 habe ich 0 Reportagen bzw. Konzertfilme gesehen. Die gesehenen Konzerte liefen diesmal ausschließlich im Kino.

IV. Klassiker/Liste der Schande

2025 habe ich 0 Filme aus dem Bereich Klassiker gesehen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen.

V. Originals

2025 habe ich 2 Original aus dem Hause Netflix, Disney+ und Prime gesehen – im Ranking:

Platz 2: The Thursday Murder Club

In der Seniorenresidenz in Coopers Chase treffen sich Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim jeden Donnerstag, um über alte Mordfälle zu sinnieren. Bis einer direkt vor ihrer Haustür geschieht. Trotz ihres fortgeschrittenene Alters mangelt es den Vier an Scharfsinn nicht und so sind sie der Polizei stets ein Schritt voraus. – Hat erzählerisch die gleichen Schwächen, wie das Buch, aber durch den herausragenden Cast, doch irgendwie spannend.

Platz 1: K-Pop Demon Hunters

Rumi, Mira und Zoey bilden die K-Pop Gruppe Huntr/x und sind darüber hinaus Dämonenjägerinnen. Mit der Einheit ihrer Stimmen sollen sie den Honmoon heraufbeschwören, um die Dämonen ein für alle Mal am Durchbruch zu hindern. Doch die Dämonen haben einen anderen Plan und schicken eine eigene Band ins Rennen. Die Saja Boys gewinnen schnell Fans. Können Huntr/x sie aufhalten? – Ein Film, dessen Hype absolut gerechtfertigt ist. Eine tolle Fantasygeschichte mit allen guten K-Pop Elementen.

VI. Neuentdeckungen

2025 habe ich 12 neue Filme entdeckt – im Ranking:

Platz 12: Feinfühlige Vampirin sucht lebensmüdes Opfer

Sasha ist eine Vampirin. Allerdings kann sie keinem Menschen etwas antun, was ein Problem bei ihrer Ernährung ist. Und als ihre Eltern ihr den Bluthahn zudrehen, muss sie zu ihrer Cousine ziehen. Dabei lernt sie Paul kennen. Der wird stark gemobbt und hat daher suizidiale Gedanken. In einer Therapiesitzung lernen sich die beiden kennen und schließen einen Pakt. Sasha will endlich ihr erstes Opfer haben und Paul sterben. Doch es kommt alles ganz anders. – Die Beschreibung klang besser als der Film am Ende war, der doch sehr künstlerisch angehaucht war. Dennoch war ich gut unterhalten.

Platz 11: 12 Monkeys

2035 leben die verbliebenen Menschen unter der Erde, nachdem 1996/97 ein Virus fast alles menschliches Leben auslöschte. Der Gefangene James Cole wird ausgewählt mittels Zeitreisen diesen Ausbruch zu verhindern. Allerdings landet er dabei im Jahr 1990 und direkt in einer psychiatrischen Anstalt. – Die Grundidee ist richtig spannend, ich war aber von der Umsetzung etwas verwirrt und konnte nicht richtig folgen.

Platz 10: Lisa Frankenstein

Lisa lebt nach der Ermordung ihrer Mutter bei ihrem Vater und seiner neuen Frau Janet und deren Tochter Taffy. Sie hat Probleme sich einzufinden und ist viel auf dem Friedhof, wo ihr vor allem ein Grab besonders gut gefällt. Nach einer desaströsen Party und einem Blitzschlag erwacht ihr toter Schwarm als Zombie. Lisa beschließt sich um ihn zu kümmern und sie beginnen eine seltsame Freundschaft. Gleichzeitig ermorden sie ein paar Menschen, um dem Zombie neue Körperteile zu besorgen. – Sehr skurrile Horrorkomödie, die bei mir aber genau den richtigen Nerv treffen konnte.

Platz 9: Jurassic Park 3

Dr. Alan Grant hat nach den Ereignissen im ersten Teil nur ein Ziel: Nie wieder einen lebenden Dino sehen. Lieber widmet er sich weiter seinen Ausgrabungen. Doch als Familie Kirby ihm viel Geld bietet, um bei einem Rundflug über die Insel Sorna anwesend zu sein, stimmt er schließlich zu. Doch die Kirbys haben gelogen und sich auf der Suche nach ihrem verschollenen Sohn und landen auf der Insel. Das wird schnell zum Überlebenskampf. – Schlechtester Teil der Reihe, der sich nur noch auf die Actionszenen mit den Fleischfressern konzentriert und die eigentliche Schönheit des ersten Teils weglässt.

Platz 8: Rogue

Eine Gruppe Touristen will in Australien eine Flusstour machen, um ein paar Krokodile zu sehen. Dabei entdecken sie ein Notsignal. Für das kleine Fischerboot kam jedoch jede Hilfe zu spät. Doch das Krokodil, welches dafür verantwortlich ist, ist weiterhin hungrig. Und es hat neue Opfer gefunden. – Da landet dieser Horrorfilm einfach zwischen meinen ganzen Trashfilmen. Allerdings hatte er auch die bekannten Klischees, nur eben mit besseren Effekten und besseren Darsteller*innen.

Platz 7: Die nackte Kanone

Lt. Frank Drebin kehrt von einem Auftrag aus Beirut zurück und findet seinen Kollegen Nordberg schwer verletzt vor. Er beginnt Nachforschungen anzustellen. Zeitgleich plant Queen Elisabeth II. einen Besuch in Los Angeles, den Drebin koordinieren soll. – Geringere Gagdichte als die aktuelle Fortsetzung, funktioniert aber mit der Grundgeschichte etwas besser. Gut gealtert.

Platz 6: Beverly Hills Cop

Axel Foley arbeitet als Polizist in Detroit und bevorzugt unkonventionelle Ermittlungsmethoden. Als ein guter Freund vor seinen Augen ermordet wird und er nicht ermitteln darf, beschließt er kurzerhand die Spur in seinem Urlaub zurückzuverfolgen. Dabei landet er in Beverly Hills, wo er mit der örtlichen Polizei zusammenstößt, die sehr regelverliebt ist. – Nicht umsonst ein Klassiker, funktioniert der überdrehte Humor Eddie Murphys doch immer noch.

Platz 5: The Anthem of the heart

Jun Naruse ist eine regelrechte Quasselstrippe. Bis sie die Affäre ihres Vaters ausplaudert und für die Scheidung der Eltern verantwortlich gemacht wird. Da begegnet sie einem Ei, das ihre Lippen versiegelt, damit ihre Worte keinen Schmerz mehr verursachen können. Jahre später wird die schweigsame Jun zur Projektwoche ins Veranstaltungskomitee berufen. Ein Musical soll aufgeführt werden und sie merkt, dass sie ihre Worte singen kann, wenn schon nicht sprechen. – Sehr ruhiger, aber stark erzählter Anime.

Platz 4: Der Schakal

Der Schakal ist ein präziser Profikiller, dessen Gesicht absolut unbekannt ist und dem FBI liegen kaum Informationen vor. Als sich jedoch abzeichnet, dass er auf ein hochrangige Persönlichkeit der USA angesetzt wurde, muss sich das FBI mit dem ehemaligen IRA Schützen Declan Mulqueen zusammentun, der wichtige Informationen besitzt und diese im Tausch für bessere Haftbedingungen preisgibt. – Spannendes Katz- und Mausspiel mit guten Darstellenden.

Platz 3: Looper

2044 ist das Zeitreisen noch nicht erfunden. Doch in der Zukunft wird es das geben, weswegen ein Syndikat sogenannte Looper rekrutiert hat, um ihre Gefangenen ins Jahr 2044 zurückzuschicken und dort erschießen zu lassen. Joe Simmons ist einer der Besten und spart fleißig auf seine Freiheit. Bis er jedoch sein älteres Ich vorgesetzt bekommt. Er zögert nur eine Sekunde und muss diesen Fehler schnell wieder ausbügeln. – Spannender Ansatz, der auch gut umgesetzt wurde.

Platz 2: Jujutsu Kaisen 0

Yuuta Okkotsu wird im Kindesalter Zeuge, wie seine Freundin Rika stirbt. Dadurch entwickelt sich ein Fluch, der sich an ihn haftet. Bereit sein eigenes Leben zu beenden, um dem Fluch zu entkommen, findet ihn der stärkste Jujuzist Satoru Gojo, der ihn an die Akademie in Tokyo mitnimmt. Hier muss er sich seiner Kraft und seiner Vergangenheit stellen. Zumal Satorus früherer bester Freund einen Großangriff plant, um an Yuutas Fluch zu kommen. – Ein Zwischenfilm der Serie, der neue wichtige Charaktere einführt und gerade die Geschichte zwischen Gojo und Geto weiterspinnt. Sehr spannend und actionsreich.

Platz 1: Your Voice

Nagisa ist sich sicher, dass Worte Macht haben. Als sich zwei ihrer Freundinnen streiten, hat sie Angst, dass die Gemeinheiten Auswirkungen haben. Als sie eine verlassene Radiostation entdeckt, macht sie ihren Sorgen Luft. Nicht ahnend, dass die Tochter der im Koma liegenden Besitzerin sie hört und gar nicht begeistert ist. Doch nach einer kurzen Auseinandersetzung freunden sie sich an und betreiben gemeinsam mit Nagisas Freundinnen die Station. Ein Sommer voller Hoffnungen beginnt. – Süßer Film für die heißen Sommermonate über Freundschaft und die Macht der Worte.

Was war euer liebster Film, den ihr in diesem Jahr auf dem heimischen Sofa genossen habt?

Mein Jahresrückblick 2025 – #3 – Die Serien

Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich bei der Serienanzahl nur leicht über dem Vorjahr, aber die Anzahl der Staffeln ist doch deutlich gestiegen.

Zur Statistik:

2024 habe ich 56 verschiedene Serien gesehen (2025=70), mit ingesamt 73 Staffeln (2025=120)

Mit einer (gerundeten) Lauflänge von
…  29.049 Minuten
…   484 Stunden
…   20 Tagen
…   2,88 Wochen
…   0,72 Monaten

Davon
… 5 Staffeln Wiederholungstäter
…  1 Staffeln Comedy Special
… 2 Staffeln Reportagen
… 2 Staffeln K-Drama
… 43 Staffeln Anime
… 12 Staffeln fortgesetzter Serien
… 8 Staffeln neuer Serien

Eine Auswahl der im Beitrag genannten Serien als Fanart arrangiert auf einer lila Couch.

I. Wiederholungstäter

2025 habe ich 4 Serien mit 5 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:

Vicious – Staffel 2

Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1

Alexa & Katie – Staffel 3-4

Hazbin Hotel – Staffel 1

II. Comedy Specials

2025 habe ich 1 Comedy Specials mit 1 Staffeln gesehen – ohne Ranking:

Last One Laughing – Staffel 6

Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Das gleiche Prinzip wie letztes Jahr? Das gleiche Prinzip wie jedes Jahr! Diesmal wieder mit größerer Comedianpräsenz, was man auch positiv merkt.

III. Reportagen

2025 habe ich 2 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 2 Staffeln gesehen. Eine der Kategorien, die im letzten Jahr mit am stärksten abgebaut hat – im Ranking:

Platz 2: BTS – Bon Voyage – Staffel 2

BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2017 erfuhren sie am Ende ihrer USA-Tour, dass sie für eine Auszeit nach Hawaii fliegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget Challenges meistern oder neue Orte entdecken. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Auch in Hawaii hatten BTS wieder allerlei Abenteuer zu erleben. Spannend anzusehen.

Platz 1: Queer Eye – Staffel 9

Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Jeremiah und Jonathan. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten.

IV. K-Dramen

2025 habe ich 2 Serien mit insgesamt 2 Staffeln aus Korea gesehen. Ebenfalls eine Kategorie, die stark gelitten hat. Vor allem aus Zeitgründen, da ich nicht so oft Zeit hatte, mich wirklich auf den Untertitel zu konzentrieren. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:

Platz 2: Fly again

Han Yo-Hans Karriere als Ballettänzer wird durch einen Unfall jäh zerstört. An der Hanbit Art High School tritt er einer AG bei, die ein paar Außenseiter zu einer Idolgruppe formen will. Dabei lernt er Min On-Ji kennen, die unter dem Druck ihres Vaters zu zerbrechen droht. – Einfach nur super langweilig, schlecht gespielt, schlecht geschrieben, kurzum: eine absolute Enttäuschung

Platz 1: Hellbound – Staffel 2

Sieben Jahre sind vergangen und die neue Wahrheit ist inzwischen allgegenwärtig. Sie hat sogar Einfluss auf die Politik. Als ihr verstorbener Anführer zurückkehrt, steht die Welt Kopf. Die Speerspitze nutzt die Chance ebenfalls, um ihren Einfluss zu erweitern. – Leider sehr langatmig und wirklich etwas passiert ist erst in der letzten Folge. Musste wohl auch noch eine dritte Staffel aufbauen, obwohl es eigentlich unnötig wäre.

V. Anime

2025 habe ich 32 Animes mit insgesamt 43 Staffeln entdeckt. Damit ist diese Kategorie der große Gewinner des letzten Jahres. Hier habe ich einige Klassiker nachgeholt, aber auch kleinere Perlen entdeckt. – im Ranking:

Platz 32: Kakegurui – Staffel 1

Yumeko Jabami kommt neu an eine Privatschule, die Macht und Einfluss durch Glücksspiele auswertet. Doch mit ihrer Einsatzleidenschaft bricht sie mit dem System und macht so den Schülerrat auf sich aufmerksam, die sie anwerben wollen. Doch Yumeko will lieber auch diesen Stürzen. – An sich eine interessante Geschichte über Glücksspiel, aber so überzeichnet umgesetzt, dass es mich eher abgeschreckt hat.

Platz 31: The detective is already dead – Staffel 1

Kimihiko Kimizuka zieht das Unglück regelrecht an. Doch auf einem Flug, der prompt entführt wird, trifft er auf die Meisterdetektivin Siesta, die ihn als Assistenten anwirbt. Drei Jahre später ist Siesta tot und Kimihiko versucht ein normales Leben zu führen. Bis ihn seine Mitschülerin Nagisa Natsunagi  um Hilfe bittet. – Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden.

Platz 30: Love of Kill – Staffel 1

Kopfgeldjägerin Chateau Dankworth trifft auf den Auftraksmörder Ryang-ha Son, der jedoch so von ihr angetan ist, dass er sie nicht umbringt, sondern auf ein Date einlädt. Er versucht ihr bei ihren Aufträgen zuvorzukommen, um sie wiederzusehen. Doch was hat es mit Chateaus Vergangenheit auf sich und wie kommt Ryang-ha dort vor? – Klang in der Grundidee besser, ist leider sehr langatmig und bietet bis zum Ende keine richtige Auflösung.

Platz 29: Dandadan – Staffel 1

Momo wollte eigentlich nur einem Mitschüler helfen, der gemobbt wird. Dieser versteht ihr Interesse jedoch falsch und erzählt ihr begeistert von seinem Wissen über Aliens auf der Erde. Momo glaubt ihm kein Wort und nennt ihn spaßeshalber Okarun. Gleichzeitig weiß sie von der Existenz von Geistern, da ihre Oma ein Medium ist. Dies wiederum glaubt Okarun nicht. Also schließen die beiden eine Wette und gehen an Orte, von denen der jeweils Andere behauptete, dass dort Geister bzw. Aliens zu finden seien. Allerdings stellt sich heraus, dass beides wahr ist und beide befinden sich kurzdarauf in ziemlichen Schwierigkeiten. – Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien.

Platz 28: Food Wars – Staffel 1

Sōma Yukihira kommt an eine renommierte Kochschule, wo er jedoch ausgelacht wird, da sein Vater ein normales Restaurant ohne Sterne besitzt. Allerdings hat er von frühster Kindheit an Kochen gelernt und übertrumpft so die meisten Anwärter*innen, was ihm nicht unbedingt Freundschaft bringt. – Die Grundidee fand ich gut, die Umsetzung hat mir leider gar nicht zugesagt.

Platz 27: Alya sometimes hides her feelings in russian – Staffel 1

Alisa und Masachika sind Sitznachbarn in der Schule und könnten unterschiedlicher nicht sein. Denn die zielstrebige Alisa kann über den schluderigen Masachika nur den Kopf schütteln. Dennoch hat sie Gefühle für ihn, die sie sich aber nur traut auf russisch auszusprechen. Allerdings weiß sie nicht, dass er auch russsich spricht. – Kleine Rom-Com, mit interessantem Ansatz, der aber nicht so richtig ausgebaut wird.

Platz 26: Code Geass – Staffel 1-2

Der Schüler Lelouch wächst in einer Welt auf, in der Japan vom Heiligen Britannischen Reich eingenommen wurde. Eigentlich Sohn des britannischen Kaisers wächst er unter falscher Identität auf, nachdem ein Attentat auf seine Familie verübt wurde. Nachdem er unfreiwillig in ein Gefecht zwischen japanischen Widerstandskämpfern gerät und die geheimnisvolle C.C. befreit, verleiht ihm diese das Geass, womit er Leute nach bestimmten Regeln kontrollieren kann. Dies nutzt er für seinen eigenen Rachefeldzug. – Bin weder mit der Geschichte noch mit dem Animationsstil warm geworden, aber die Grundidee war spannend genug, um beide Staffeln zu sehen.

Platz 25: Neon Genesis Evangelion – Staffel 1

Shinji Ikari lebt in Neo Tokyo 3, nachdem die Stadt mehrfach Angriffen sogenannter Engel ausgesetzt war. Zur Verteidigung der Menschheit wurden Evangelions gebaut, die aber nur von ausgewählten Kindern gesteuert werden können. Shinji soll eins dieser Kinder werden, doch zu seinem Vater, der einer der höchsten Offiziere bei NERV ist, hat er ein schwieriges Verhältnis. – Die Legende im Animebereich konnte mich leider nicht abholen. Zu verworren waren die Auflösungen, so dass ich selbst nach einer anschleßenden Zusammenfassung noch nicht alles verstanden habe.

Platz 24: Yakuza goes Hausmann – Staffel 1-2

Tatsu war einst ein gefürchteter Yakuza, doch nachdem er seine Frau kennenlernte, hat er sich dafür entschieden Hausmann zu werden. Nun führt er einen vorbildlichen Haushalt, kocht ausufernd und ist in der Nachbarschaft berühmt berüchtigt. – Sehr eigenwillige Animation, aber die kurzen Geschichten sind sehr witzig und so plätschert die Serie gut nebenbei daher.

Platz 23: Horimiya – Staffel 1

Kyoko ist in der Schule eines der beliebtesten Mädchen, doch hat sie Nachmittags immer etwas vor und vertröstet ihre Freund*innen. Izumi ist in der Schule eher unauffällig und bleibt für sich. Als sich die beiden zufällig nach der Schule treffen, erkennen sie auch die Gründe. Während Kyoko eher zweckmäßig gekleidet ist und sich um Haushalt und ihren kleinen Bruder kümmert, ist Izumi stark tätowiert und entspricht dem Bild eines Unruhestifters. Die beiden freunden sich an, bleiben in der Schule jedoch weiterhin auf Distanz. – Unscheinbare Romance, stärker als der Manga, aber es passiert sehr wenig. Für manche aber vielleicht genau deswegen mal interessant.

Platz 22: Frieren – Staffel 1

Nach einem zehnjährigen Feldzug einer kleinen Gruppe rund um den Helden Himmel, gehen die Mitstreitenden getrennte Wege. Für die Elfin Frieren ist Zeit sehr relativ und als sie nach vielen Jahren wieder auf ihre früheren Kameraden trifft, sind diese stark gealtert. Sie nimmt es zum Anlass, um über vieles nachzudenken, aber auch um sich der Waisin Fern anzunehmen. – Ich bin mit den Charakteren leider nicht ganz warm geworden, aber interessant erzählte Geschichten.

Platz 21: Lycoris Recoil – Staffel 1

Die Lycoris Einheit ist eine geheime Einsatzgruppe von rein weiblichen Mitgliederinnen, die sich als Schülerinnen tarnen. Die in Ungnade gefallene Takina Inoue wird in ein Café versetzt, wo sie auf die Eliteassassinin Chisato Nishikigi trifft. Zuerst scheinen die beiden sehr ungleichen Mädchen nicht miteinander auszukommen, doch Takina befasst sich immer mehr mit Chisatos Ansichten. – Tolle Grundidee, konnte mich in der Umsetzung nur bedingt überzeugen, obwohl ich den Antagonisten durchaus leiden konnte.

Platz 20: Sailor Moon – Staffel 2

Die Sailorkriegerinnen stehen vor neuen Herausforderungen. Zunächst haben sie es mit einem Geschwisterpaar aus dem Weltall zu tun, die alles versuchen, um Energie für ihren Baum von den Menschen abzusaugen. Doch kaum ist dieses Problem gelöst, bekommt Bunny ein neues Problem: Sie erhält eine kleine Schwester, von der vorher niemand etwas wusste. Doch was ist das Geheimnis von Chibiusa? – Funktioniert in der ersten Hälfte besser, die aber eher Füller ist, überzeugt dennoch durch das übliche Monster der Woche Prinzip.

Platz 19: Tokyo Ghoul – Staffel 1

Für Ken scheint es endlich richtig gut zu laufen. Seine große Liebe Liz geht auf ein Date mit ihm. Leider stellt sich dabei heraus, dass sie ein Ghul ist, die sich ausschließlich von Menschenfleisch ernähren. Durch einen Unfall stirbt Liz jedoch, bevor sie Ken essen kann. Als dieser kurz darauf im Krankenhaus erwacht, stellt er fest, dass er inzwischen weder Mensch noch Ghul ist, sondern eine Mischung aus beidem. Die Ärzte haben ihm nämlich Liz Organe transplantiert, da sie sie für einen Menschen hielten. Nun muss er versuchen zu überleben, da ihn andere Ghule jagen und es auch eine geheime Organisation gibt, die es auf Ghule abgesehen haben. – Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen.

Platz 18: Kaguya-sama: Love is war – Staffel 1-2

Kaguya ist aus reichem Hause und absolut wohlerzogen. Der Schülersprecher Miyuki kommt eher aus einfachen Verhältnissen, überzeugt aber durch seine guten Noten an der Privatschule. Beide stehen auf den Anderen, aber es ist natürlich unmöglich, dass sie das einfach zugeben. Und so versuchen sie einander diplomatisch auszuspielen, damit diese*r die Liebe gesteht. – Kommt erst spät in Schwung und konnte mich nur bedingt abholen. Die Geschichte dreht sich halt immer wieder im Kreis und macht keine richtigen Fortschritte. 

Platz 17: Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 1

Kobayashi ist eine normale Büroangestellte, die mit sich und ihrem Leben hadert und deswegen immer wieder zu viel trinkt. Nach einer weiteren Zechtour befreit sie schließlich den Drachen Toru von einem Schwert, die in die Menschenwelt flüchten musste. Nur dass sie sich daran nicht mehr erinnern kann, bis Toru in Menschengestalt als Maid bei ihr einziehen will, um sich erkenntlich zu zeigen. Die beiden beginnen eine seltsame Freundschaft. – Sehr süße Idee, lebt aber erst von den späteren Charakteren.

Platz 16: My next life as a villainess – Staffel 1

Catarina Claes ist adlig und hat eigentlich alles, was sie will. Bis sie bei einem Ohnmachtsfall merkt, dass sie in einem Datingspiel ist und ihre Zukunft nicht gerade gut aussieht, da sie die Gegenspielerin der Heldin des Spiels ist. Also versucht sie alles in ihrer Macht stehende, um ihr Schicksal abzuwenden. – Alles etwas überzeichnet, aber funktioniert ganz gut und bietet viel Witz.

Platz 15: Blue Lock – Staffel 2

Der Kader für die Testspiele gegen die U18 Mannschaft steht und nun müssen die Kandidaten weiter beweisen. Denn ihre Gegner haben einiges auf dem Kasten. Zwischen Bruderrivalität müssen sie sich einem eingespielten Team stellen. – Der Animationsstil hat leider nachgelassen, aber die Geschichte war weiterhin sehr mitreißend.

Platz 14: Your lie in April – Staffel 1

Kosei Arima gilt als Wunderkind am Klavier doch nach dem Tod seiner toxischen Mutter, kann er die Musik nicht mehr hören. Bei einem Doppeldate lernt er die Geigerin Kaori Miyazono kennen, die nach all der Zeit wieder Licht in seine Welt bringt. Doch Kaori hat ein Geheimnis, das ihm erneut den Boden unter den Füßen wegziehen wird. – Bittersüßes Drama mit starken Charakteren und viel Liebe zur Musik. Auf jeden Fall eine Empfehlung.

Platz 13: Girls & Panzer – Staffel 1

In einer fiktiven Welt sind die Schulen auf großen Flugzeugträgern, die wie eine Kleinstadt aufgebaut sind, ansässig und die Sportart Senshado, also Panzerfahren, ist sehr beliebt. Miho Nishizumi will damit eigentlich nichts mehr zu tun haben, wird aber überredet, um die Schule vor der Schließung zu bewahren. – Panzerfahren als AG an der Schule? Das klang verrückt genug, um einen Blick zu wagen. Solide Grundstory, gut ausgearbeitet und niedlich umgesetzt.

Platz 12: Solo Leveling – Staffel 1-2

Sung Jin-Woo ist ein Hunter für leichte Dungeons, die durch regelmäßig auftauchende Portale mit der unseren Welt verbunden sind. Doch bei einem eigentlich leichten Auftrag finden die Hunter ein geheimes Dungeon, das sich jedoch als tödliche Falle entpuppt.Jin-Woo überlebt, doch muss feststellen, dass er nun regelmäßig Quests bekommt und so schnell aufsteigt. – Gute Adaption des Manhwa mit toller Animation. Ab der zweiten Staffel wird er dann aber einfach zu overpowered, um die Geschichte noch richtig spannend zu machen.

Platz 11: Monster – Staffel 1

Kenzo Tenma arbeitet in Düsseldorf als Gehirnchirurg und gilt als bester seines Fachs. Doch nach einer folgenschweren Entscheidung und einer Menge Gewissensbissen, steht er erneut vor einer Wahl. Den Bürgermeister retten, wie seine Vorgesetzten von ihm verlangen, oder einen kleinen Jungen. Er entscheidet sich für Johann, nicht ahnend, dass er damit einen späteren Psychopathen vor dem Tod bewahrt. – Ein Meisterwerk des Psychothrillers mit starken Grundsatzfragen, die hier von mehreren Seiten beleuchtet werden.

Platz 10: The aquatope on white sand – Staffel 1

Fuuka muss ihre Karriere als Idol in Toyko beenden. Doch sie will auch nicht zurück zu ihren Eltern. Kurzerhand landet sie auf Okinawa und stößt dort im Gama-Gama Aquarium auf die lebensfrohe Kukuru. Die beiden freunden sich an. Kukuru versucht mit allen Mitteln das Aquarium vor dem Bankrott zu retten. – Sehr schön gestalteter Anime mit Fernweh nach Okinawa und viel Liebe zu den Tieren im Aquarium mit einer tollen Geschichte über Freundschaft.

Platz 9: Call of the Night – Staffel 1

Kou Yamori sieht in seinem Alltag und der Schule keinen Sinn mehr und zieht lieber nachts um die Häuser, um wieder irgendetwas zu fühlen. Dabei trifft er auf Nazuna und freundet sich mit ihr an. Doch sie ist eine Vampirin und hat es auf sein Blut abgesehen. Eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt. – Vampirgeschichte mal ganz anders. Ganz ruhig und nachdenklich erzählt. Hat dadurch echt gut funktioniert.

Platz 8: Noragami – Staffel 1-2

Der Gott Yato wünscht sich nichts mehr als einen eigenen Schrein, doch nach seiner Vergangenheit, die nicht gerade ruhmreich ist, hat er nichtmal mehr ein Shinki, die ultimative Waffe eines Gottes. Dann trifft er auf Hiyori Iki, die ihn vor einem Bus retten will und dabei selbst eine Halbdämonin wird. Yato verspricht ihr zu helfen, doch reichen seine Mittel nicht aus. Zusammen versuchen sie eine Lösung zu finden. – Eine witzige Geschichte über einen erfolglosen Gott, die dennoch einiges an Charaktertiefe bietet.

Platz 7: Kaiju No. 8 – Staffel 1

Kafka Hibino hat nur ein Ziel. Er will zum Verteidigungskorp, um die Menschen vor den regelmäßigen Angriffen durch Kaijus zu beschützen. Bisher hat er es aber nur zum Reinigungstrupp geschafft. Nach einem Unfall landet er zusammen mit seinem Kollegen Reno im Krankenhaus. Und gerade als Kafka erneut Mut gefasst hat, um sich beim Korp zu bewerben, greift ihn ein winziges Kaiju an und nistet sich in seinem Körper ein. Dadurch kann Kafka sich nun zwischen Kaiju- und Menschenkörper hin und her verwandeln. Dennoch tritt er zur Prüfung an, in dem Wissen, dass er getötet wird, sollte seine Kaiju Identität bekannt werden. – Gute Umsetzung des Mangas, wenn auch die Kämpfe stark gekürzt wurden.

Platz 6: Yuri on Ice – Staffel 1

Yuri Katsuki hat beim letzten Grand-Prix Finale im Eiskunstlaufen den letzten Platz belegt und überlegt seine Karriere zu beenden. Nachdem ein Video von ihm mit der Choreo seines großen Idols Victor Nikiforov viral geht, taucht auf einmal eben dieser im Onsen seiner Familie auf und bietet ihm an ihn zu trainieren. Yuri ist zwiegespalten. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.

Platz 5: Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Staffel 2

Toto ist zwar stets bemüht, ist aber eher unscheinbar und untalentiert in der Polizeiarbeit, was seine Vorgesetzte ihn auch spüren lässt. Dann bekommt er von einem Kollegen einen Tipp und sucht den zurückgezogen lebenden Ron Kamonohasi auf, der zwar ein Meisterdetektiv ist, aber seine Berufung aufgeben musste. Dieser hilft ihm zwar, darf offiziell aber nicht ermitteln, weswegen Toto die Lorbeeren bekommt. Doch, was hat es mit Rons seltsamen Tattoo auf sich? Und was ist damals beim Praktikantenblutbad wirklich passiert? – Auch die zweite Staffel adaptiert gekonnt die Mangavorlage und haucht den Charakteren gut Leben ein. Hatte viel Spaß beim Schauen.

Platz 4: Dr. Stone – Staffel 1-3

Taiju hat sich nach fünf Jahren des Anschmachtens endlich entschieden seiner großen Liebe diese zu gestehen. Doch ein Phänomen, das einem grünen Licht gleicht, lässt alle Menschen und Schwalben zu Stein werden. Es vergehen tausende von Jahren, ehe Taiju durch ein Wunder aus seiner Starre erwacht. Zum Glück ist auch sein bester Freund Senku erwacht, der durch seine große Liebe zur Wissenschaft zwar das Leben in der neuen Steinzeit ganz gut gemeistert hat, es fehlt ihm aber an Kraft, die Taiju mitbringt. Zusammen versuchen sie ihr Leben annehmlicher zu machen. Dabei erwecken sie jedoch einen Gegner der Wissenschaft, der es fortan auf Senku abgesehen hat. – Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere.

Platz 3: Jujutsu Kaisen – Staffel 1-2

Yuji Itadori tritt an seiner Oberschule den Club für Okkultes bei, da er keine Lust auf Leichtathletik hat. Seine beiden Freunde und anderen Mitglieder des Clubs brechen ausversehen ein Siegel und entfesseln einen Fluch, in dem sie einen Finger aus einem Schrein nehmen. Yuji trifft auf den Jujutzisten Megumi, der jedoch gegen den entfesselten Fluch keine Chance hat. Um seine Freunde zu retten, isst Yuji den Finger und vereint sich damit mit dem Fluchgeist Sukuna. Eigentlich müsste er dadurch sterben, kann sich aber durchsetzen. Dadurch wird der Jujutsuisten-Orden auf ihn aufmerksam und will ihn eigentlich eliminieren lassen. Doch Satoru Gojo, ein einflussreicher und begabter Jujuzist und Lehrer, spricht sich für ihn aus und nimmt ihn unter seine Fittiche. – Als Einstieg etwas gewöhnungsbedürftig, da viel von Kampf zu Kampf gesprungen wird und viele Charaktere eingeführt werden, aber man gewöhnt sich dran. Und die zweite Staffel reißt einfach alles raus und hat mich gebrochen. Aber hier zeigt sich, was Kampfanimationstechnisch alles möglich ist. 

Platz 2: Wind Breaker – Staffel 1-2

Haruka liebt es sich zu Prügeln und zieht daher extra in ein Viertel, wo sich besonders viele Raufbolde rumtreiben sollen. Allerdings stellt sich heraus, dass hier die Wind Breaker ansässig sind, die sich lieber für Frieden und die Gemeinschaft einsetzen. Widerwillig lässt er sich auf die Gruppe ein und bekommt schon bald die Chance sich zu beweisen und muss doch einiges über Freundschaft lernen. – Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen. Die zweite Staffel vertieft die Charaktere nochmal und teasert gut die nächsten Gegner an.

Platz 1: Link Click – Staffel 1-3

Cheng Xiaoshi und Lu Guang führen zusammen ein Fotogeschäft. Dabei erfüllen sie auch ungewöhnliche Aufträge. Denn zusammen können sie durch die Fotos in die Vergangenheit reisen. Doch trotz strenger Regeln geraten sie immer wieder in brenzlige Situationen. Vor allem, weil ein Feind sich zu sehr für ihre Fähigkeiten interessiert. – Ein chinesischer Anime, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. War zwischendurch echt schwierig wieder aufzuhören. Dabei ist er auch hoch emotional, gut durchdacht und mit tollen Charakteren. Nach dem Cliffhanger in Staffel 2 musste ich direkt weiterschauen, aber Staffel 3 bzw. der Bridon Arc macht hier nur eine Menge Fragen und Handlungsstränge auf und beantwortet gar nichts. Warte jetzt sehnsüchtig auf Staffel 4.

VI. Fortgesetzte Serien

2025 habe ich 10 Serien fortgesetzt und dabei 12 neue Staffeln entdeckt – im Ranking:

Platz 10: What if… – Staffel 3

Eine weitere Reihe von alternativen Geschichten aus dem MCU. Was wäre zum Beispiel, wenn Agatha Harkness nach Hollywood gegangen wäre, Howard the Duck Vater wird oder der Red Guardian den Winter Soldier versucht aufzuhalten? – Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee.

Platz 9: Die Ringe der Macht – Staffel 2

Galadriel hat Sauron entlarvt, doch dieser kann fliehen und beeinflusst mit seiner einzigartigen Überzeugungskraft nun den Elbenschmied Celebrimbor die Ringe der Macht zu schmieden. In Numenor stehen die Zeichen derweil auf Rebellion, nachdem die Königin erblindet aus der Schlacht aus Mittelerde zurückkehrte. – Auch wenn die namensgebenden Ringe diesmal durchgehend eine Rolle spielen, verzettelt sich die Serie in zu vielen Schauplätzen und bringt so keinen Handlungsstrang wirklich voran.

Platz 8: Only murders in the building – Staffel 4

Charles langjähriges Stuntdouble Sazz wird in seinem Appartement erschossen. Er ist sich sicher, dass der Anschlag eigentlich ihm galt. Das Trio beginnt zu ermitteln. Zeitgleich bekommen sie eine Anfrage aus Hollywood, wo die Geschichte ihres Podcasts verfilmt werden soll. – Der Abstieg der Serie geht immer weiter. Hier wird weniger auf eine gute und spannende Geschichte gesetzt als vielmehr auf viele Promis mit kurzen oder längeren Auftritten.

Platz 7: Wednesday – Staffel 7

Wednesday kehrt für das nächste Schuljahr an die Evermore Academy zurück. Geplagt von Visionen um den Tod ihrer besten Freundin, versucht sie dies zu verhindern. Dabei überwirft sie sich mit ihrer Mutter, die diesmal in nächster Nähe zum Campus bleibt. Der neue Direktor plant eine große Party, bei der er ebenfalls auf die Gunst der Familie Addams angewiesen ist. – Auch hier funktioniert die zweite Staffel nicht mehr so gut, wie die Erste, kann sich aber mit einigen neuen Ideen dennoch gut halten. Neue Charaktere bringen ein großes neues Rätsel auf. Nur die Überpräsenz der restlichen Familie Adams scheint nicht so richtig zur Handlung zu passen.

Platz 6: Criminal Minds – Staffel 10-12

Das BAU-Team des FBI ist spezialisert auf Fälle mit Serientätern, wo sie Profile für erstellen. Dabei reisen sie zu den einzelnen Polizeistationen, die ihre Hilfe anfordern. – Während ich in Staffel 10 und 11 eher mit Neubesetzungen zu kämpfen hatte, ist Staffel 12 einfach nur anstrengend gewesen, da hier zuviel Hintergrunddrama rund um Spencer war und ich so überhaupt nicht mehr in den einzelnen Fällen war.

Platz 5: Dr. Who (2024) – Staffel 2

Belina Chandra wird von Robotern auf einen nach ihr benannten Planeten entführt. Der Doctor setzt alles daran, um sie zu retten und zurück auf die Erde und in ihre Zeitlinie zu bringen. Doch da gibt es allerlei Schwierigkeiten. – Hatte wieder tolle Geschichten mit dabei, bleibt aber in seiner Gesamtheit etwas hinter der ersten Staffel zurück. Bin noch nicht überzeugt von der Reinkarnation, aber mal schauen, was die bringt.

Platz 4: Death in Paradise – Staffel 13

Die beschauliche Karibikinsel Saint Marie hat ein sehr übersichtliches Polizeirevier. Lediglich drei ortsansässige Mitarbeitende sind angestellt. Dabei bekommen sie Hilfe von einem Detective – der alle paar Staffeln wechselt – aus Großbritannien, die allesamt brilliante Köpfe im Ermitteln sind, doch so ihre Schwierigkeiten mit den karibischen Bedingungen haben. Doch auch im Paradies gibt es Morde. – Wieder eine starke Staffel, auch wenn es das „Happy-End“ im Finale nicht gebraucht hätte. Oder das Zurückholen bereits verabschiedeter Charaktere …

Platz 3: Good Witch – Staffel 5

Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt. In der fünften Staffel haben sie endlich zueinander gefunden und müssen nun ihre zerstrittenen Kinder dazu bringen, sich wieder anzunähern. – So langsam ist hier auch ein wenig die Luft raus. Man merkt, dass sie sich immer mehr ausdenken mussten, das die Charaktere aber kaum noch hergaben. Gegen Ende aber noch einmal wieder schön cosy geworden.

Platz 2: Heartstopper – Staffel 3

Nick und Charlie genießen den Sommer mit ihren Freund*innen. Doch Nick bemerkt zusehends, dass Charlie ein Problem zu haben scheint, denn er schiebt sein Essen immer nur hin und her. Doch ihn darauf anzusprechen ist gar nicht so einfach. – Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe.

Platz 1: His dark materials – Staffel 3

Lyra wurde von ihrer Mutter verschleppt und gleich vor mehreren Organisationen versteckt, die hinter ihr her sind. Auch Will gibt alles, um sie zu finden. Zeitgleich steht Lord Asriel vor einem großen Durchbruch, um gegen die Engel in den Krieg ziehen zu können. – Runder Abschluss der Serie, noch einmal komplett spannend und das Ende hat mich einfach gebrochen

VII. Neuentdeckungen

2025 habe ich 5 Serien neu entdeckt und davon 8 Staffeln gesehen, womit auch diese Kategorie deutlich geschrumpft ist. Aber die meisten Neuentdeckungen sind im Animebereich gewesen – im Ranking:

Platz 5: The Penguin – Staffel 1

Oswald „Oz“ Cobb, besser bekannt als der Pinguin, nutzt das Chaos nach den Zerstörungen des Riddlers (The Batman 2022), um seinen Einflussreich zu erweitern und eine neue Drogen an den Start zu bringen. Dabei stellt er sich den Größen der Unterwelt Gothams und versucht diese gegeneinander auszuspielen. Doch gerade die Familien Falcone und Maroni sind zäher als er glaubte. – Leider eher enttäuschend, kommt nicht richtig in Fahrt und dreht sich immer wieder im Kreis. Schade, denn Collin Farrel gibt einen tollen Pinguin ab.

Platz 4: House of the Owl – Staffel 1

Ryutaro Ogami ist ein Geschäftsmann, der als sogenannter Fixer eine Menge Einfluss auf die Politik des Landes hat. Doch während er dort alle Fäden geschickt in der Hand hält, ist es seine eigene Familie, an der er scheitert. – Japanischer Politthriller, stark erzählt, aber konnte mich nicht richtig abholen.

Platz 3: The Day of the Jackal – Staffel 1

Der Schakal ist ein Profikiller, dem kein Attentat zu kompliziert ist. Als er die Aufgabe bekommt einen einflussreichen IT-Guru zu eliminieren, nimmt er an, in der Annahme mit dem Honorar endlich in den Ruhestand treten zu können, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Dabei liefert er sich jedoch ein Katz- und Maus Spiel mit der MI6 Agentin Bianca Pullman. Doch die Verschwörungen reichen tiefer als beide ahnen. – Sehr langsam erzählte Adaption des Stoffes, der sich viele Freiheiten nimmt, aber durch die beiden Hauptdarstellenden erstaunlich gut funktioniert.

Platz 2: Helluva Boss – Staffel 1-2

Die Auftragsmord-Organisation (I.M.P) von Blitzo funktioniert nur durch die Leihgabe eines Grimoire, welches er von dem Höllenprinzen Stolas bekommt. Beim Aufeinandertreffen von alten und neuen Bekannten gibt es immer wieder Probleme, doch irgendwie kann sich das Team immer wieder retten. – Kommt von der Handlung und den Liedern nicht an Hazbin Hotel heran, schafft aber eine tolle Geschichte, mit spannenden Einzelepisoden und faszinierenden Charakteren.

Platz 1: Ghosts – Staffel 1-3

Sam und Jay erben ein riesiges Landgut, dass sie zu einem Bed & Breakfast umbauen wollen. Dies passt den ansässigen Geistern jedoch gar nicht. Dabei kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Sam ein Nahtoderlebnis hat und fortan die Geister sehen kann. Schnell entwickeln sie sich zu einer Familie und unterstützen nun die Pläne. Nur Jay, der die Geister weiterhin nicht sehen kann, ist nicht immer begeistert von der Gabe seiner Frau. – Es war Liebe auf die erste Folge. Einfach eine sehr witizge Geschichte, die durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren wunderbar funktioniert.

Was war euer Highlight in 2025? Welche Serie sollte ich unbedingt mal schauen?