Über Shalima Moon

Mit Jahrgang 1993 hab ich es inzwischen auf süße 28 Jahre geschafft. Ursprünglich aus Braunschweig kommend, lebe ich inzwischen im schönen Brandenburg. Hauptberuflich bin ich Tourismuskauffrau, freizeitlich gehe ich leidenschaftlich gerne ins Kino oder backe meinem Freundeskreis ein wenig Hüftgold. Auf die Idee für den Blog kam ich, da ich wie gesagt leidenschaftlich gerne ins Kino gehe und regelmäßig von meinem Freundeskreis nach Filmempfehlungen gefragt werde. Anstatt ständig das gleiche zu erzählen, schreib ich es nun einmal auf und jeder kann es nachlesen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich keine professionelle Kritikerin bin. Darum geht es bei diesem Blog auch gar nicht. Hier schreibe ich einfach nur meine Gedanken auf und gebe ein kurzes Feedback und hoffe damit Leuten bei der Filmwahl zu helfen.

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n) – 7. Türchen

Ashley Garcia – Oh, du fröhliche Weihnachtszeit – Staffel 3 Folge 1

Darum geht’s – in der Serie

Ashley Garcia ist zwar erst 15, hat aber bereits einen Doktortitel und hat ein Jobangebot von der NASA. Dafür zieht sie zu ihrem Onkel Victor und entkommt so zeitgleich ihrer sehr strengen Mutter. Nun kann sie zusammen mit ihrer besten Freundin Brooke endlich typische Teenagerdinge tun. Vielleicht sich sogar verlieben?

Darum geht’s – in der Folge

An Weihnachten stößt sich Ashley den Kopf und wird bewusstlos. Währenddessen träumt sie von einem zukünftigen Weihnachten, in dem sie von einer Mars-Mission zurückkehrt und sich alle auseinander gelebt haben. Sie versucht ihre Freunde wieder zueinander zu führen.

Der Weihnachtszauber

Die Botschaft der Folge ist, dass man die gemeinsame Zeit zu Weihnachten nutzen und genießen soll, da man nie weiß, wie lange sie bleiben und was die Zukunft bringt. Also im Endeffekt geht es um das bewusster werden im Rahmen von Weihnachten.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Jahresrückblick 2021 – I – Die Kinofilme

Der November ist vorbei und damit mein Kinojahr (Dezember-November), womit wieder die Jahresrückblicke anstehen. Nachdem die Kinos ein halbes Jahr geschlossen waren, war danach umso mehr zu entdecken. Dennoch ist die Auswahl sehr ernüchternd. Die Sneak in meinem Stammkino war eingestellt, ebenso die Cinemathek. Doch wollen wir froh sein, dass die Kinos weiterhin geöffnet bleiben und kommen zum Rückblick.

Zur Statistik:

29 gesehene Kinofilme in 2020 (2020 waren es 41).

Davon
… 1 in der Sneak
… 28 regulär

I. Cinemathek

Aufgrund der Situation wurde das Format eingestellt. Es soll jedoch demnächst laut Kinoplan wiederbelebt werden. Es gibt also Hoffnung für nächstes Jahr.

II. Anime Special

Auch hier gab es nur wenige in der Zeit der geöffneten Kinos und keins davon konnte mich überzeugen. Doch das ändert sich hoffentlich im kommenden Jahr.

III. Neulich in der Sneak

Bei einem Besuch meiner besten Freundin schafften wir es in die Sneak in ihrem Kino. Daher konnte ich einen Überraschungsfilm sehen – ohne Ranking:

Killers Bodyguard 2

Griechenland ist nach einer Ankündigung der EU im Ausnahmezustand. Dies nutzt Aristotle Papadopoulos aus, um Hackerangriffe an zentralen Knotenpunkten auszuführen. Der eigentlich in einer Auszeit befindliche Bodyguard Michael Bryce  wird von Sonia abgeholt, um ihren Mann Darius Kincaid zu befreien. Kurz darauf wird den dreien der Auftrag gegeben, Papadopoulos aufzuhalten. – Ein zweiter Teil, den niemand brauchte und der auf mehreren Ebenen problematisch ist.

IV. Kinofilme

28 Filme habe ich 2021 regulär im Kino gesehen. Zur besseren Übersicht unterteile ich diese Kategorie noch einmal in Enttäuschungen (0-4 Punkte), das solide Mittelfeld (5-7 Punkte) und die Highlights (8-10 Punkte) – im Ranking:

Die Enttäuschungen:

Platz 28: Es ist nur eine Phase, Hase

Paul und Emilia sind verheiratet, haben drei Kinder und werden von ihrem Freundeskreis gerne als das perfekte Paar bezeichnet. Doch beide sind festgefahren und vor allem Emilia ist zunehmend unglücklich. Daher beschließen sie eine Pause einzulegen. Begleitet von ihren Freund*innen diskutieren sie die Alterspubertät und versuchen herauszufinden, was sie vom Leben wollen. – Seit langem nicht mehr so viele Fremdschämmomente gehabt. Sehr problematische Umsetzung.

Platz 27: Addams Family 2

Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.

Platz 26: Jungle Cruise

Die Forscherin Lily Houghton begibt sich 1916 in den Amazonas, um dort einen geheimnisvollen Baum zu finden, dessen Blüten angeblich alle Wunden heilen können. Zusammen mit ihrem etwas ängstlichen Bruder McGregor heuern sie Frank Wolff an. Doch sie sind nicht die einzigen, die den Baum suchen. – Nette Grundidee, mangelhafte Umsetzung.

Das Mittelfeld:

Platz 25: Venom – let there be carnage

Nach den Ereignissen im ersten Teil ist Venom immer noch im Körper von Eddie Brock. Beide kommen mehr oder weniger miteinander aus. Für seine journalisitsche Karriere wird Eddie immer wieder zu Vernehmungen mit dem Serienmörder Cletus Kasady gerufen. Als dieser in Berührung mit Eddies Blut kommt, macht er eine folgenschwere Verwandlung durch. – Nicht so schlimm, wie der Trailer vermuten ließ, kommt aber auch nicht aus den gängigen Schemata heraus.

Platz 24: Godzilla vs. Kong

Nachdem Godzilla in Florida eine Stadt angegreift, wird er nicht mehr von allen Seiten als Beschützer der Erde gesehen. Gleichzeitig wird der Forscher Dr. Nathan Lind vom Milliardär Walter Simmons angeworben, um die Hohlerden-Theorie zu untersuchen. Dafür benötigen sie Kong, der inzwischen in einem künstlich geschaffenen Habitat lebt. – Viel Wumms, wenig Handlung, dafür viele Logiklöcher. Optisch auf jeden Fall sehenswert.

Platz 23: Cash Truck

„H“ stößt neu zu einer Geldtransportfirma. Trotz seiner schweigsamen Art findet er sich gut ein. Als der Transporter überfallen wird, beweist er erstaunliches Geschick mit der Waffe. Doch er hat ein Geheimnis. Denn sein Sohn starb bei einem ähnlichen Überfall und er setzt alles daran die Mörder zu finden. – Guter Erzählstil, braucht am Anfang ein bisschen um den richtigen Ton zu finden.

Platz 22: The Suicide Squad

Eine neu zusammengestellte Task Force X unter dem Kommando von Rick Flag wird auf die Insel Corto Maltese geschickt, die gerade einen Militärputsch hinter sich hat. Sie sollen den Thinker finden und in der Geheimbasis Jotunheim ein Projekt sicherstellen. Dabei geht, wie der Name verrät, einiges schief. – Nicht der erhoffte Neuanfang, aber auch kein kompletter Reinfall.

Platz 21: Nobody

Hutch Mansell ist ein Vorstadtvater, der kein Problem damit hat, gedemütigt zu werrden. Doch nach einem Einbruch in sein Haus kommt seine dunkle Seite zum Vorschein und er startet einen brutalen Rachefeldzug. – Durchchoreographiert wie ein John Wick, aber streckenweise sehr platt, da nur die bekannten Klischees abgearbeitet werden. Stellenweise aber auch sehr unterhaltsam.

Platz 20: Beckenrand Sheriff

Für Bade… pardon Schwimmeister Karl Kruse gibt es nichts anderes außer seinem Freibad. Mit seiner grantigen und überkorrekten Art hat er sich im Ort leider eher Feinde als Freunde gemacht. Als das Freibad wegen Mängeln am Bau und in der Kasse geschlossen werden soll, muss er sich mit dem örtlichen Wasserballteam zusammentun. – Für eine deutsche Komödie erstaunlich gut, auch wenn es am Ende wieder over the top ist.

Platz 19: Dear Evan Hansen

Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.

Platz 18: Eternals

5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.

Platz 17: Contra

Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Platz 16: Shang-Chi and the legend of the ten rings

Shang-Chi lebt zusammen mit seiner besten Freundin Katy in den USA. Sie arbeiten zusammen für einen Parkservice. Doch Shang-Chi hat ein düsteres Familiengeheimnis, das ihn nun einholt. Denn sein Vater ist der Anführer der zehn Ringe. – Solides Marvelabenteuer mit hohem Fantasyanteil, das nicht ganz überzeugen konnte.

Platz 15: Kings of Hollywood

Das Produktionsstudio von Max Barber und seinem Neffen Walter Creason läuft nicht sonderlich gut. Zumal Max Schulden bei Kredithai Reggie Fontaine hat. Doch nach einem Unfall an einem anderen Filmset kommt ihm eine Idee. Er will einen Film drehen, bei dem der Hauptdarsteller am ersten Drehtag bei einem Stunt stirbt und dann die Versicherungssumme abzukassieren. Doch Duke Montana ist widerstandsfähiger als gedacht. – Grundsolide Krimikomödie mit gutem Cast.

Platz 14: Nomadland

Die Nomadin Fern reist durch die USA, nachdem in ihrer Heimat kein Job mehr zu finden war. Dabei nimmt sie überall Gelegenheitsjobs an und wohnt in ihrem Van. Dabei lernt sie allerhand Leute kennen. – Beinahe mediativer Film über eine Frau, die alles verloren hat und sich nun irgendwie durchschlägt.

Platz 13: Ghostbusters-Legacy

Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.

Platz 12: Der Rausch

Vier Lehrer fühlen sich ein wenig ausgebrannt und gefangen. An einem Geburtstag diskutieren sie die Theorie von Finn Skaderud, dass der Mensch 5 Promille zu wenig Alkohol im Blut hat. Sie beschließen ein Experiment zu starten. – Interessantes Experiment, eine Ode ans Leben.

Platz 11: Encanto

Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Die Highlights

Platz 10: Black Widow

Natasha Romanoff alias Black Widow ist nach den Geschehnissen in Civil War auf der Flucht. In einer sicheren Unterkunft bringt ein Freund ihr ihre Post aus einem Haus in Budapest. Dort ist auch ein Koffer, den ihre Schwester Yelena geschickt hat. Als sie von einem maskierten Kämpfer angegriffen wird, schafft sie es nach Budapest zu fliehen, wo sie auf Yelena trifft. Diese ist frisch auf der Flucht vorm roten Raum – dem Programm, das beide in der Kindheit zu Profikillerinnen ausgebildet hat. Um diesen endgültig zu besiegen, müssen sie sich mit alten Bekannten zusammentun. – Gelungener Auftakt von Phase 4 und würdevoller Abschied der schwarzen Witwe.

Platz 9: James Bond – No time to die

Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.

Platz 8: Last Night in Soho

Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Platz 7: A Quiet Place II

Nach den Ereignissen in Teil 2 gibt Familie Abbott die Farm auf und sucht abseits der bekannten Pfade nach Hilfe. In einem alten Stahlwerk treffen sie auf Emmett, der ihnen hilft, aber als gebrochener Mann sie am liebsten sofort wieder loswerden will. Regan Abbott empfängt schließlich ein Signal und glaubt, dass es einen sicheren Hafen gibt. – Gelungene und spannende Fortsetzung des stillen Horros.

Platz 6: In the Heights (OV)

Usnavi ist Besitzer eines kleinen Ladens in Washington Heights einem Stadtteil von New York City. Dort trifft sich die Gemeinschaft, die alle unterschiedliche Sorgen haben. Als dann auch noch das Gerücht umgeht, dass jemand 96.000 Dollar im Lotto gewonnen hat, gibt es kein Halten mehr. – Ohrwurmgefahr bei diesem mitreißenden Musical.

Platz 5: The Father

Anthony ist 80 Jahre alt und dement. Dennoch will er seine Wohnung nicht verlassen und beteuert, dass er gut allein zurecht kommt. Seine Tochter Anne versucht so gut es geht für ihn da zu sein, doch stößt allmählich an ihre Grenzen. – Brilliant gespielt, die Handlung ergibt sich erst gegen Ende vollständig. Überzeugt vor allem durch den unkonventionellen Erzählstil.

Platz 4: Cruella

Estella landet nach dem Tod ihrer Mutter in London, wo sie auf die beiden Gauner Jasper und Horace trifft. Nach vielen Jahren des lockeren Lebens findet sie eine Anstellung in einem Warenhaus und schafft es durch ihre Designkünste bei der Baroness Von Hellman angestellt zu werden. Doch dort erfährt sie Sachen über ihre Vergangenheit, den ihre dunkle Seite Cruella heraufbeschwört. – Stilsicher und doch einfach nur cool. Cruella haut einem als Gesamtkunstwerk einfach vom Hocker.

Platz 3: Free Guy

Guy lebt in Free City. Was er nicht weiß ist, dass er ein Charakter in einem Videospiel ist. Als er auf Molotov Girl trifft, fällt er aus seiner Endlosschleife heraus und versucht sie zu beeindrucken. Diese wiederum ist eine Spielerin, die einen Feldzug gegen den Entwickler des Spiels führt. – Eine wunderbare Videospieladaptionparodie, die viel Spaß macht.

Platz 2: Promising Young Woman

Cassie Thomas hat ihr Medizinstudium nach dem Selbstmord ihrer besten Freundin abgebrochen. Jetzt arbeitet sie in einem Café und verbringt ihre Abende in Clubs, wo sie so tut, als wäre sie sturzbetrunken und dann mit Männern mitgeht, die sie als leichte Beute ansehen. Nach und nach sucht sie Leute aus der Vergangenheit auf, um die Geschehnisse auf unkonventionelle Art aufzuarbeiten. – Locker erzählt, dabei ein schwieriges, aber wichtiges Thema sehr gut aufgearbeitet.

Platz 1: Dune

Haus Atreides wird vom Imperator dazu aufgefordert den Planeten Arrakis von Baron Harkonnen zu übernehmen und die Produktion des allseits beliebten Gewürzes Spice sicherzustellen. Der Planet ist jedoch eine einzige Wüste und spärlich besiedelt, abgesehen von den einheimischen Fremen. Paul Atreides, Sohn des Herzogs, hat vor der Abreise seltsame Träume und fürchtet sich um die Zukunft. Sind es nur Träume oder ist seine Familie in Gefahr? – Ein optischer grandioser, spannender, gut besetzter, also einfach perfekter Film.

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n) – 6. Türchen

Unbreakable Kimmy Schmidt – Kimmy geht ins Hotel! – Staffel 2 Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

Kimmy Schmidt war 15 Jahre in einem Bunker gefangen, zusammen mit 3 anderen Frauen, weil ein Predigter ihnen glauben machte, dass die Welt 2006 untergegangen ist. Nach ihrer neu gewonnen Freiheit zieht Kimmy nach New York und trifft allerhand kuriose Menschen.

Darum geht’s – in der Folge

Kimmy, Titus und Lillian wollen fake Weihnachten feiern. Doch dann muss Titus in einer Schicht einspringen und entdeckt seinen inneren Scrooge, Lillian hilft Jacqueline auf deren Gemälde Anspruch erhoben wird und Kimmy kommt Dong wieder näher.

Der Weihnachtszauber

Allein der Begriff Fake Weihnachten dürfte einiges verraten. Letztlich geht es mehr um die einzelnen Charaktere, die wenig weihnachtliches tun. Lediglich der Part mit Titus greift die Weihnachtsgeschichte von Dickens gekonnt pointiert auf. 

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n) – 5. Türchen

Austin & Ally – Wünsche und Weihnachtselfen – Staffel 4 Folge 18

Darum geht’s – in der Serie

Austin kann zwar allerlei Instrumente spielen und singen, versteht aber nichts vom Songs schreiben. Als er auf Ally trifft, die zwar sehr gute Songs schreibt, ebenfalls mehrere Instrumente spielt und singt, durch ihr Lampenfieber aber nie auftritt, sieht er seine Chance und stiehlt einen Song von ihr. Als er dadurch zur Internetberühmtheit wird, wird der Schrei nach einem weiteren Song groß. Doch dafür muss er sich bei Ally entschuldigen und ihr eine Partnerschaft anbieten. Ebenfalls mit dabei sind Trish, Allys beste Freundin, und Dez, Austins bester Freund.

Darum geht’s – in der Folge

Austin und Ally planen eine Weihnachtsshow mit ihren Musikschüler*innen. Dabei ist eine etwas neben der Spur, da ihr Vater zu Weihnachten nicht nach Hause kommen kann. Die beiden überlegen, wie sie es doch schaffen können. Gleichzeitig arbeitet Trish als Weihnachtselfe. Auch Dez ist an dem Job interessiert, wodurch es zu einem Konkurrenzkampf kommt.

Der Weihnachtszauber

Ist hier die ganze Zeit da. Sei es bei Trish und Dez, die darum kämpfen, wer der*die bessere Weihnachtselfe ist oder bei Austin und Ally, die alles versuchen, um ein Weihnachtswunder zu schaffen. Dabei ist die ganze Folge sehr positiv gestaltet, auch wenn es natürlich den typischen Witz gibt.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n): 4 Türchen

Stranger Things – Die andere Seite – Staffel 1 – Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

In Hawkins, Indiana gehen seltsame Dinge vor sich. Erst verschwindet Will Byers und kurz darauf taucht die schweigsame Elfie auf, die von Wills Freunden gefundet wurde. Sie scheint telekinetische Fähigkeiten zu haben und will ihnen bei der Suche nach Will helfen.

Darum geht’s – in der Folge

Hopper und Joyce werden zu einem Verhör festgehalten, die Jungs und Elf verstecken sich und Nancy und Jonathan rüsten sich. Alles steuert aufs große Finale hinaus. Wer überlebt? Werden sie Will endlich finden?

Der Weihnachtszauber

Es ist schwer über die Folge zu sprechen, ohne vorher die anderen gesehen zu haben bzw. ohne zu spoilern. Letztlich ist es das Staffelfinale. Bis auf die letzten fünf Minuten wird Weihnachten nicht erwähnt. Aber das mögliche Happy-end spielt zu den Festtagen. Wir erfahren, wie die übrig gebliebenen Charaktere Weihnachten feiern.

Weihnachtsfaktor: 2** Früher war mehr Lametta

Ghostbusters – Legacy

Ein Vorwort

Es gibt Franchises, die kommen einfach nicht zur Ruhe. Nachdem zwei Kinofilme und drei Serien nicht ausreichten, gab es 2016 ein Reboot, diesmal mit hauptsächlich weiblichem Cast. Das Ganze kam eher semi gut an. Damit schien das Franchise dann begraben. Bis der Sohn des Regisseurs der Originalfilme sich wieder an den Stoff wagte. Und ganz im Sinne von Antreten des Erbes, geht es auch hier um die Erben der Ghostbusters. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse.

Meine Meinung

Nach dem Trailer war ich erst einmal wenig begeistert. Klar war die Nostalgie da, wenn altbekannte Gegenstände, wie der Ecto-1 gefunden werden und die Erben diese ausprobieren. Doch so richtig wurde ich nicht mitgerissen. Dennoch wagte ich den Blick. Und gerade der Anfang zieht sich eine ganze Weile, da erst einmal die neuen Charaktere vorgestellt werden. Ihre Sorgen, Ängste, Besonderheiten und Co. Dafür nimmt sich der Film bewusst Zeit, verzichtet dadurch aber darauf die Handlung weiter voranzutreiben. Doch nach und nach merkt man, wie gut diese Entscheidung war, denn gerade die Zusammensetzung aus den verschiedenen Altersgruppen und auch Sidekicks, wie Podcast, funktioniert im folgenden hervoragend.
Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten beginnt der Film auch immer weiter an Fahrt aufzunehmen. Dabei hetzt er jedoch zu keiner Stelle, sondern lässt den Charakteren Zeit auf Geschehnisse zu reagieren. Dennoch kommt dadurch Spannung auf, da man doch mehr erfahren will. Was steckt hinter den Beben? Nach und nach kommen dann auch die ersten Geistererscheinungen. Da fällt jedoch eines schmerzlich auf: Es gibt keine wirklich neuen Geister. Stattdessen werden die alten alle mehr oder weniger auf bekannte Art verarbeitet.
Auch das große Finale lebt stark von einem gewissen Nostalgiefaktor, bringt aber erst einmal nicht so viel neues. Doch hier zeigt sich wieder, wieso der langsame Anfang so wichtig war. Denn dadurch, dass man den Charakteren so nah ist und mit ihnen mitfühlt, bekommt das Finale eine ganz neue Ebene. Denn hier geht es natürlich um die Monster/Geister, die es zu besiegen gilt, aber eben auch um die Familie, um Freundschaft und Zusammenhalt. Und eben um die Übergabe an die nächste Generation.
Während Paul Rudd nach der gemeinsamen Arbeit an Ant-Man wohl Jason Reitmans Wahl gewesen sein dürfte, so ist esdoch gerade McKenna Grace als Phoebe, die den Film für sich einnimmt. Denn auch wenn sie als Nerd und Außenseiterin charakterisiert wird, zeigt sie doch schnell, was sie drauf hat. Auch der übrige Cast lässt sich sehen.
Letztlich war Ghostbusters – Legacy wesentlich besser als nach dem Trailer erwartet. Dennoch fehlte so der letzte Funke, da sich doch stark am ersten Teil orientiert wurde. Sollte hier ein weiterer Teil folgen, so wäre eine gänzlich neue Geschichte angebracht.

Das Fazit

Ghostbusters – Legacy braucht eine ganze Weile, um in Schwung zu kommen, kann dann aber vor allem durch gut aufgebaute Charaktere bauen. Die Geister sind eher altbekannt und es wird wenig neues gewagt, was aber durch eine Menge Charme gut gemacht wird. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Ghostbusters – Legacy läuft seit dem 18.11.2021 in den deutschen Kinos

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n): 3 Türchen

Friends – Heiße Weihnacht – Staffel 2  Folge 9

Darum geht’s – in der Serie

Monica lebt in New York. Zu ihren engsten Freunden gehört die exzentrische Phoebe und ihre Nachbarn Chandler und Joey. Ebenfalls zur Clique gehört ihr Bruder Ross. Sie treffen sich regelmäßig im Café Central Perk. Dort findet sie eines Tages auch Rachel, mit der Monica in der Highschool gut befreundet war, deren Wege sich danach aber trennten. Rachel ist in guten Verhältnissen aufgewachsen und wollte soeben einen Zahnarzt heiraten, als sie kalte Füße bekam. Sie beschließt bei Monica einzuziehen und entwickelt sich schnell zu einem festen Mitglied der Gruppe.

Darum geht’s – in der Folge

Monica und Rachel sind knapp bei Kasse und backen daher als Dankeschön Plätzchen für Postbote, Hausmeister und Co. Das kommt nur semi gut an. Als dann der Heizungsregler abbricht, wird es ganz schön heiß in der Wohnung. Gleichzeitig erfährt Phoebe, wer ihr Vater sein könnte. Chandler und Joey sind spät dran mit den Geschenken.

Der Weihnachtszauber

Eine zu heiße Weihnachtsparty, eine mögliche Familienzusammenführung und Last-Minute-Shopping, also für mich klingt das nach einer verdammt guten Mischung. Zusammen mit dem bekannten Friends-Charme macht die Folge auf jeden Fall Spaß.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n): 2. Türchen

Downton Abbey – Ein Antrag aus Liebe – Staffel 2 Folge 7

Darum geht’s – in der Serie

Downton Abbey ist ein Herrschaftssitz in Yorkshire. Dort lebt die Familie Crawley mit ihren Angestellten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es werden historische Ereignisse, wie der Untergang der Titanic und der erste Weltkrieg, politische Umbrüche, wie Frauenwahlrecht und die erste Labour-Partei, sowie persönliche Schicksale behandelt.

Darum geht’s – in der Folge

Weihnachten auf Downton. Der Kammerdiener Mr. Bates sitzt immer noch wegen Mordverdacht im Gefängnis. Seine Frau Anna ist darüber untröstlich. Alle im Haus sind von seiner Unschuld überzeugt. Dennoch ist das Weihnachtsfest getrübt.

Der Weihnachtszauber

Es gibt einige gute Botschaften in der Folge, auch wenn natürlich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Weihnachten ist zumindest am Anfang der Folge, danach springen wir zeitlich weiter, dennoch bleibt etwas vom Gefühl der Serie enthalten.

Weihnachtsfaktor 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

 

Rückblick auf den November 2021

Der November zog mit einer Grau in Grau Front über das Land. Über andere Entwicklungen wollen wir hier lieber nicht sprechen. Aber sagen wir die Laune ist getrübt. Immerhin sind die Kinos weiter offen und da lockten noch einmal einige Filme. Auch darüber hinaus ging es bei mir medial her, da sich für mich das Jahresende näherte. Gleichzeitig stand der November für mich im Zeichen eines ganz anderen Großprojekts: Der NaNoWriMo. Im (Inter-)National Novel Wiriting Month versuchte die ganze schreibende Gemeinschaft sich zu motivieren und 50.000 Wörter zu schreiben. Diesmal war ich mit dabei und zum Zeitpunkt, wenn ich diesen Beitrag schreibe, stehe ich mit 47.000 kurz vor der Zielgerade. Ein paar Tage habe ich noch, es sollte also machbar sein! Dennoch hier nun der mediale Rückblick auf den November.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Contra: Richard Pohl  ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet)

Dear Evan Hansen: Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.

Eternals: 5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.

Last Night in Soho: Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Ghostbuster – Legacy: Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.

Encanto: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Addams Family 2: Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Erneut gesehen habe ich The guy who didn’t linke musicals und es hat mich noch mehr zum lachen gebracht, als beim ersten Mal sehen.

Heat: Lieutenant Vincent Hanna wird mit der Aufklärung eines Raubmordes betraut, die von einer Bande rund um Neil McCauley verübt wurde. Während Hanna sie bei einem weiteren Überfall erwischen will, identifiziert die Bande den Polizisten. Beide spielen fortan Katz und Maus miteinander. – Es war einfach nicht mein Film, auch wenn er objektiv seine Stärken hatte.

Taxi Driver: Travis Bickle hat Schlafstörungen und arbeitet daher als Taxifahrer in vielen Nachtschichten. Dabei erlebt er so einiges. Unter anderem verliebt er sich in die Wahlkampfhelferin Betsy, die ihn nach einem Date im Pornokino jedoch abweist. Als großes Projekt hat er sich auf die Fahne geschrieben, die minderjährige Prostituierte Iris zu retten. Doch dafür braucht er Waffen. – Das gleiche Problem, wie bei Heat.

The Big Lebowski: Jeffrey „The Dude“ Lebowskis Leben kommt ganz schön durcheinander als er mit einem Millionär mit gleichem Namen verwechselt und zusammengeschlagen wird. Da einer ihn auf den Teppich urinierte, will er sich bei seinem Namensvetter beschweren. Kurz darauf wird dessen Frau entführt und Lebowski engagiert den Dude, um die Lösegeldübergabe zu vollziehen. Die geht jedoch gewaltig schief. – Dem Film konnte ich auch objektiv nichts abgewinnen. Mir waren die Charaktere einfach nur zu blöd.

Gravity: Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.

Mord im Orient-Express (1974): Der Orient-Express von Istanbul bis Paris ist gut gefüllt, als der Detektiv Hercule Poirot einsteigt.  Doch mitten in der Nacht kommt es zu einem Mord. Nun ist die Liste der Verdächtigen zwar überschaubar, immerhin müsste es einer der Passagiere sein, doch scheint noch eine ganz andere Geschichte dahinter zu stecken. – Hochkarätig besetzt, aber deutlich langsamer erzählt als die Neuverfilmung. Auch bin ich mit dem Poirot nicht warm geworden

Apollo 13: Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Respect: Filmbiographie über Aretha Franklin mit Jennifer Hudson in der Hauptrolle. Trailer sah schonmal gut aus.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Eiffel in Love

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Pretty Smart  – Staffel 1 (Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach)

Superstore – Staffel 3-4 (Es wird weiter turbulent in der Cloud 9 Filiale)

Olaf präsentiert – Staffel 1 (War es in Frozen 2 noch super witzig, kann diese Miniserie durch ihre Kürze überzeugen, aber man sollte sie trotzdem in Maßen gucken)

The magic of Animal Kingdom – Staffel 1 (Eine Dokuserie über die Tiere im Animal Kingon im Disney World, Florida. Für Fans von Zoodokus sehr zu empfehlen)

Star Trek: Lower Decks – Staffel 2 (Auch die zweite Staffel schafft es wieder mit ihrem Humor und ihren guten Ideen zu überzeugen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 7
Seiten gesamt: 2.546
Seiten pro Tag: 85 im Durchschnitt
Taschenbuch: 7

Die Helden von Midgard: Viele Jahre vor den Geschehnissen in die Götter von Asgard stehen die Walküre Kara und der Gott Tyr Seite an Seite in Midgard. Denn dort soll der junge Erik ein Held werden. Doch auf dem Weg dorthin lauern Gefahren, vor allem als dann auch noch Loki seine Finger im Spiel hat.

Mona – und täglich grüßt der Erzdämon: Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu.

Sepharial: Lathalia lebt in einer kalten Welt. Als Adlige ist ihr Leben sehr angenehm, als Frau eher weniger. So soll sie den Leutnant Nikion heiraten, wovon sie zunächst wenig begeistert ist. Dann trifft sie auf den Dieb Fanai und folgt ihm in seine Welt, die heiß und voller Sand ist. Er lebt in Armut und kämpft regelmäßig ums Überleben. Ihre Welten sind durch die Sepharial verbunden, doch genau diese soll Fanai stehlen. – Am Anfang habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, gegen Ende konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Vielleicht Nie: Joana lebt ein sehr geordnetes Leben und verbirgt ihr innerstes vor der Welt. Doch ausgerechnet Killian, der Bruder ihrer besten Freundin Karla, schafft es hinter ihre Fassade zu gucken. Doch er ist wild und rastlos, was Jo gar nicht passt. Kann er sich dennoch in ihr Herz stehlen? – Der zweite Band einer tollen Reihe wieder mit tollen Charakteren und erwähnte ich schon, dass ich es toll fand?

Hidden Worlds: Elliot lebt zusammen mit seinem Vater, der sich kaum noch aus seinem Fernsehsessel bewegt. Als Elliot seinen Job verliert und das Geld knapp wird, schickt sein Vater ihn zu einem alten Bekannten. Kurz darauf hat er einen Job im Merlin-Center für den magischen Bedarf und betreut dort die magischen Wesen. Und zufällig erfährt er auch etwas über seine Familiengeschichte. – Ein magisches Kaufhaus macht die etwas schleppende Handlung eindeutig wett.

Blade Runner: Der Prämienjäger Rick Deckard wünscht sich nichts mehr als ein echtes Tier, damit er sein elektrisches Schaf nicht mehr verstecken muss. Doch in seiner Welt, die Erde nach einem Atomkrieg, sind fast alle Tiere ausgestorben. Menschen, die zum Mars auswandern wird für die Reise ein Android zugeteilt, der jedoch auf der Erde als Bedrohung angesehen wird. Rick bekommt den Auftrag eine ganze Gruppe entflohener Androiden zu finden und auszuschalten. Dabei muss er einsehen, dass die Grenze zwischen Mensch und Maschine sehr verschwommen ist. – Ein sehr langatmiger Klassiker.

Nalas Welt: 1 Bike – 1 World. So der Plan des Schotten Dean Nicholson. Er radelt auf seinem Fahrrad quer durch Europa, als er in Bosnien eine Straßenkatze findet. Er tauft sie Nala und nimmt sie mit auf seine Reise. Fortan sind sie ein Herz und eine Seele und erleben allerlei spannendes. – Reisebiographie mit hohem Süßfaktor. Funktioniert größtenteils, hat aber auch zwischendrin ein paar Längen.

Mein Serien-Adventskalender 2021: 24x Weihnachten in Serie(n): 1. Türchen

Immer für dich da – Vor Ewigkeiten – Staffel 1 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Tully Hart, eine erfolgreiche Talk-Show Moderatorin und Kate Mularkey, Hausfrau und mitten in der Scheidung, sind seit ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Während Tully aus schwierigen Verhältnissen mit ihrer drogensüchtigen Hippie-Mutter kam, ist Kate sehr behütet aufgewachsen. Doch trotz aller Gegensätze sind sie immer für einander da.

Darum geht’s – in der Folge

In ihrer Kindheit laden Kates Eltern Tully und ihre Mutter zum Weihnachtsabend ein. Dabei kommt es zum Streit. In den 80ern kommen sich Kate und Johnny nach einem Herzinfarkt ihres Vaters zu Weihnachten näher. In der Gegenwart kämpft Tully mit ihrem neuen Chef. Kate steht zwischen den Stühlen.

Der Weihnachtszauber

Die gesamte Serie wird über drei Zeitebenen erzählt. Diesmal ist bei allen drei Weihnachten. Doch wie die gesamte Serie über, gibt es hier eigentlich nur Drama über Drama. Absolut nachvollziehbar für Grinche wie mich, aber versprüht eben doch wenig Weihnachtsstimmung.

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen