Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 3. Türchen

Gilmore Girls – Vergeben und Vergessen – Staffel 1 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Lorelai und Rory Gilmore sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch beste Freundinnen. Sie leben im beschaulichen Stars Hollow. Neben den Schulproblemen Rorys und den Arbeitsproblemen Lorelais, die ein Inn führt, hat Stars Hollow neben allerlei skurrilen Traditionen auch viele skurille, aber liebenswerte Bewohner.

Darum geht’s – in der Folge

Nach einem riesen Streit zwischen Lorelai und ihrer Mutter Emily, herrscht auch zwischen Lorelai und Rory Funkstille. Dann wird Lorelai auch noch zur Weihnachtsfeier bei ihren Eltern ausgeladen, zu der sie zwar nicht wollte, es aber bereut, dass Rory alleine hin muss. Doch bei der Feier erlangt Richard einen Herzinfarkt und Lorelai wird von Luke hin gefahren.

Der Weihnachtszauber

Wenn ein geliebter Mensch im Krankenhaus ist, ist das nie schön. Wenn das auch noch zu Weihnachten passiert, ist es umso schlimmer. Jeder wäre gerne woanders, auch die Mitarbeiter im Krankenhaus. Doch die eigentliche Aussage der Folge ist, dass Weihnachten eigentlich Familien wieder näher zusammenbringen soll. Und das ist doch eine schöne Aussage.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 2. Türchen

Friends – Knabbereien – Staffel 3 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Monica lebt in New York. Zu ihren engsten Freunden gehört die exzentrische Phoebe und ihre Nachbarn Chandler und Joey. Ebenfalls zur Clique gehört ihr Bruder Ross. Sie treffen sich regelmäßig im Café Central Perk. Dort findet sie eines Tages auch Rachel, mit der Monica in der Highschool gut befreundet war, deren Wege sich danach aber trennten. Rachel ist in guten Verhältnissen aufgewachsen und wollte soeben einen Zahnarzt heiraten, als sie kalte Füße bekam. Sie beschließt bei Monica einzuziehen und entwickelt sich schnell zu einem festen Mitglied der Gruppe.

Darum geht’s – in der Folge

Weihnachten steht vor der Tür und die Pfadfindern gehen von Tür zu Tür. Dabei stößt Ross ausversehen ein Mädchen die Treppe runter und verkauft an ihrer Stelle die Kekse. Rachel hadert mit ihrem Job und Joey hat eine Stelle bei einem Weihnachtsbaumstand bekommen. Dies bringt Phoebe an den Rand der Verzweiflung, denn sie ist gegen das Fällen von Bäumen zu Weihnachten.

Der Weihnachtszauber

Wir befassen uns heute mit dem Thema Weihnachtsbäume. Über künstlich oder echter Baum scheiden sich die Geister, aber letztlich bin ich da ganz bei Phoebe. Es werden unzählige Tannen gefällt, für ein paar Tage ausgestellt und dann weggeschmissen. Und wenn ein Baum nicht hübsch genug ist, wird er sogar noch viel früher weggeschmissen. Daher ist es schön, dass das Thema endlich mal angesprochen wird. Aber mit Ross Keksverkauf und Rachels kommt darüber hinaus nicht so richtig Weihnachtszauber auf.

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 1. Türchen

Upload – Das Update – Staffel 1 Folge 9

Darum geht’s – in der Serie

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Technik soweit, dass sterbende Menschen sich entscheiden können, ob sie normal sterben wollen, oder ob ihr Verstand in eine virtuelle Welt geuploadet werden soll. Als Nathan einen Unfall mit seinem selbstfahrenden Auto hat, wird er vor genau diese Entscheidung gestellt. Seine Freundin Ingrid besteht darauf, dass er nach Lakeview geuploadet wird. Aufgebaut wie ein Ferienresort an einem See, ist Lakeview alles andere als ein Paradies für Nathan. Doch seine menschliche Beraterin Nora setzt alles daran, dass er sich eingewöhnt. Doch warum sind einzelne Erinnerungen von Nathan zerstört? Und war Nathans Tod wirklich ein Unfall?

Darum geht’s – in der Folge

In Lakeview steht ein größeres Update bevor, der das Leben nach dem Tod noch komfortabler machen soll. Aus Kostengründen wird der Tag des Updates mit der Weihnachtsfeier für die Mitarbeiter zusammengelegt. Für Nathan ist das Update eine Möglichkeit an seine Erinnerungen zu gelangen.

Der Weihnachtszauber

Wie schon im letzten Jahr starten wir mit einer Folge, dessen Weihnachtszauber eher gering ist. Doch es behandelt ein Thema, das irgendwo zu Weihnachten dazugehört, auch wenn es in manchen Firmen wohl das absolute Grauen ist: Die Weihnachtsfeier. Da sie hier aus Kostengründen mit der Feier für das Update zusammengelegt wird, wird die Weihnachtsfeier noch ein wenig mehr entzaubert.

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

30 Days TV Series Challenge – Tag 21-30

Willkommen zur dritten Ausgabe der 30 Days TV Series Challenge. Ich wurde das letzte Mal schon – ganz freundlich – gerügt, dass ich spoilern würde, weil ich die Beiträge zu früh veröffentliche. Das ist auch diesmal wieder der Fall und ich entschuldige mich auch dafür, aber anders klappt es von der Planung her nicht. Ich hoffe die Initiatoren Aequitas et Veritas und Wortman können mir verzeihen. 

21. Schaust du eine Serie, die auf einem Comic, Buch, Film, Computerspiel o. ä. basiert? Welche?

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Ich präsentieren, von den Comics zur Serie: Stumptown. Ihr braucht ein paar mehr Worte dazu? Hier habe ich schonmal ein paar geschrieben.

22. Welches ist deine männliche bzw. weibliche Lieblingsfigur?

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Das war wieder so eine Frage, wo ich echt lange überlegen musste, weil ich nur je eine*n nennen durfte. Dabei gibt es so viele tolle Charaktere. Letztlich habe ich mich aber für Spike aus Buffy und Parker aus Leverage entschieden. Einfach weil sie so herrlich in keine Schubladen passen, die jeweiligen Serien bereichern, mich immer wieder zum lachen bringen und eben beide nicht die typischen Helden sind. 

23. Gibt es eine Serie, durch die du etwas gelernt hast, die dir für ein Thema die Augen geöffnet oder dich zu etwas inspiriert hat?

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Hier gibt es nur eine Antwort: Sense 8. Weil sie mir noch einmal die Augen geöffnet hat, in welchen gedanklichen Mustern ich feststecke, ohne es gedacht zu haben. Weil sie mich inspiriert hat mich mehr mit den Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Diskriminierungen der LGBTQ+ Community zu beschäftigen und dagegen anzugehen, in dem ich bei mir anfange und dann in meinem Bekanntenkreis weitermache. 

24. Wer ist dein Lieblingsbösewicht?

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Auch hier hätte ich so viele Namen nennen können. Aber um es wirklich auf das ganz klassische und undifferenzierte Bösewichtklischee zu reduzieren, habe ich mich dann für Shego aus Kim Possible entschieden. Immer ein cooler Spruch auf den Lippen, wunderbar sarkastisch und dennoch einfach Böse, weil sie es kann.

25. Was ist dein Lieblingszitat aus einer Serie?

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„Das allerschwerste in dieser Welt, ist, in ihr zu leben“
Ich habe dieses Zitat leider nicht als gif gefunden, und auch nicht auf youtube als einzelnes Video. Es stammt aus der Musicalepisode und spricht mir einfach immer wieder aus der Seele. Normalerweise kann ich mir ganz schwer Zitate merken, aber das begleitet mich schon sehr lange. 

26. Von welchen zwei Serien würdest du gern ein Crossover sehen?

Können wir kurz darüber reden, wie episch es wäre, wenn es so ein Crossover wirklich gäbe? Ich meine lassen wir den Doktor auf Sherlock treffen, allein die Dialoge. Das wäre dann noch besser als die oben gezeigte Fanart, die halt auf die bereits geschriebenen Dialoge zurückgreifen musste. Ach, wie schön wäre das denn?

27. Welche Serie ist leider nicht so erfolgreich, wie du es ihr wünschen würdest?

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Auch hier muss ich einfach wieder Stumptown nennen. Ich meine, wer von euch hat sie denn schon gesehen? Und genau das ist der Grund, warum ich vielleicht keine zweite Staffel bekomme, obwohl die ursprünglich bereits mal bestellt war. 

28. Welche Serie, die du dir aktuell anschaust, hat die meisten Staffeln?

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Noch eine leicht zu beantwortende Frage. Denn Supernatural ist mit 15 Staffeln (auch wenn ich erst in Staffel 10 bin…) die Serie mit den meisten Staffeln, die ich gesehen habe und immer noch schaue. 

29. Welche Serie schaust du dir an, von der niemand denken würde, dass du sie magst?

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So etwas nennt sich übrigens guilty pleasure. Und ich stehe dazu, dass ich Big Time Rush unheimlich gerne gucke, eventuell sogar mitsprechen kann… 

30. Was ist die exotischste Serie, die du je gesehen hast (z. B. hinsichtlich Handlungsort, Ursprungsland oder Thema)?

Das war dann zum Abschluss noch einmal eine schwierigere Frage. Weihnachten zu Hause ist eine norwegische Serie. Ob man die nun wirklich als exotisch bezeichnen kann, bleibt dahin gestellt, aber da ich sehr in dem Schema USA/GB/Deutschland bleibe (nicht gewollt, eher unbewusst) ist das laut meinem Sehverhalten wohl exotisch. 

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

30 Days TV Series Challenge – Tag 12-20

Willkommen zur zweiten Ausgabe der 30 Days TV Series Challenge. Neue Fragen stellten mich vor neue Herausforderungen. Einige trieben mich vielleicht auch an den Rand des Wahnsinns. Dennoch ein Lob an die Initiatoren Aequitas et Veritas und Wortman!

12. Welche Serie wurde zum ersten Mal in dem Jahr ausgestrahlt, in dem du geboren wurdest?

Ich möchte betonen, dass es zwei Varianten von Blinky Bill gibt. Ich gehöre – ist hier ein leider angebracht? So als bin ich doch noch gar nicht – zur älteren Variante. Ich hätte hier auch Akte X nennen können, aber ich wollte etwas nehmen, das ich auch wirklich gesehen habe. 

13. Welche Serienfigur hasst du richtiggehend?

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Gibt es da eine richtigere Antwort als Joffrey aus Game of Thrones? Ich meine, wer hasst ihn nicht? Er war halt als Antagonist schwierig, weil er so weinerlich und doch so brutal war. Seine „Nachfolger“ waren dann halt einfach cooler – Noch immer #TeamRamsayBolton. Aber dennoch hat Jack Gleeson seine Rolle gut gespielt. 

14. Was ist dein Lieblingspaar in einer Serie (nicht zwingend ein romantisches Paar, kann auch Bromance, Frauenfreundschaft etc. sein)?

Ich war ja kurz davor noch einmal Erziraphael und Crowley aus Good Omens zu nehmen, aber dann gibt es halt einfach die beiden hier. JD und Turk haben in Scrubs einfach eine Energie zusammen, an die kein anderes Leinwandpärchen heranreicht.

15. Was ist dein Lieblingsgenre? Um welche Art Serien machst du einen Bogen?

Das sind mal beides Fragen, die ich nicht so einfach beantworten kann und doch fasst das Gif es ziemlich gut zusammen. Die Mehrheit meiner Serien, die ich so schaue, sind irgendwie im Dramabereich einzuordnen. Hinzu kommen Crime, Sitcom, Fantasy, Comedy oder am liebsten Dramedyserien. Gleichzeitig mache ich aber auch um viele Dramaserien einen großen Bogen, wenn es einfach zu dramatisch wird. Ebenfalls einen Bogen mache ich um alle Serien mit Zombies, Politthriller oder zu billige Comedy. Okay, es ist echt schwer zu erklären! Letztlich muss mich die Serie einfach überzeugen.

16. Welche Serie schaust du dir an, wenn es dir nicht gut geht?

Das war dann wohl die leichteste Frage der ganzen Challenge. Denn ich liebe Queer Eye nicht einfach nur, nein sie kann mich auch in jeder Lebenslage aufmuntern. Die Energie und Lebensfreude der Fab5 ist einfach einmalig und überträgt sich automatisch auch sofort auf mich.

17. Was ist deine deutsche Lieblingsserie?

Auch wenn ich die dritte Staffel von Dark noch nicht gesehen habe, konnte sie mich doch schon überzeugen. Und… naja… ich habe gerade festgestellt, dass ich einfach keine deutschen Serien schauen… Nicht einmal mit Absicht. Es passiert nur einfach nicht.

18. Was ist deine Lieblings-Miniserie (max. 8 Episoden)?

Hach hier fielen mir gleich einige gute ein. The Night Manager, Chernobyl oder Unorthodox. Aber letztlich ist mir die liebste Miniserie einfach Good Omens. Sie trifft genau meinen Humor, hat tolle Charaktere, einen unfassbar guten Cast und ist dann auch noch spannend!

19. Welcher Serientod hat dich am meisten bewegt?

Ich würde ja Spoiler sagen, aber es ist glaube ich allgemein bekannt, dass der Doktor gerne einmal stirbt und dann in anderer Form regeneriert. Aber das Ende vom 10. Doktor, also gespielt von David Tennant, hat mich echt mitgenommen. Ich sag nur „But… I don’t want to go“. Wo sind meine Taschentücher?

20. Welche Szene aus einer Serie hat bei dir am meisten Eindruck hinterlassen?

Die „How to save a life“ Szene aus Scrubs lässt mich bis heute nicht los. Sie ist so real aus dem Leben gegriffen, berührend, bewegend und geht tief unter die Haut. Die Verzweiflung, die die Ärzte jeden Tag spüren, wenn ihnen Patienten sterben. Das hat bei mir Eindruck hinterlassen.

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

30 Days TV Series Challenge – Tag 1-11

Ich bin zurück von meiner kurzen Auszeit (Urlaub kann man es ja derzeit nicht nennen), von der ihr gar nichts mitbekommen habt, weil ich es geschafft habe, alle Beiträge vor zu tippen – und ja, ich bin da etwas stolz drauf. Die liebe Aequitas et Veritas und der werte Wortman haben eine neue Aktion ins Leben gerufen, die sich 30 Days TV Series Challenge nennt. Prinzip ist eigentlich ganz einfach, es gibt 30 Tage im Monat November und dazu nun auch 30 Fragen zum Thema Serien, die man eigentlich jeden Tag beantworten soll. Ich habe gefragt, ob ich schummeln darf – und ja, ich darf – und habe die Tage einfach auf 3 Beiträge aufgeteilt. Ursprünglich habe ich überlegt jede Frage einfach nur mit einem gif zu beantworten, habe mich aber nun für eine Mischung entschieden. So, dass waren wieder eine Menge Worte vorweg, nun soll es aber direkt losgehen.

Tag 1: Was ist deine Lieblingsserie

Leverage habe ich euch bereits einmal vorgestellt (zum nachlesen hier) Die Serie kann ich einfach immer wieder ansehen, mag das Prinzip, finde die Charaktere richtig gut und auch die Witze funktionieren für mich immer wieder.

2. Welche Serie hast du dir zuletzt komplett angeschaut?

Quelle

Ich guck meine Serien gerne in Portionen, bzw. immer dann, wenn eine neue Staffel rauskommt. Alexa und Katie habe ich im August zusammen mit meiner besten Freundin durchgebinged. Genauere Infos findet ihr auch hier in meinem Beitrag dazu. Link hier

3. Welche Serie wurde zu früh abgesetzt?

Forever! Nach nur einer Staffel wurde diese tolle Serie schon abgesetzt. Sehr schade, hier gab es definitiv noch genügend Material zum erzählen. Auch hierzu gibt es ein paar mehr Informationen im hier verlinkten Beitrag 😉

4. Welche beliebte Serie magst du gar nicht?

Bevor jetzt alle Hardcore-Fans aufschreien, um fair zu sein: Ich habe The Walking Dead nicht gesehen. Aber ich mag einfach keine Zombies. Keine Zombiefilme, keine Zombieserien, keine Zombiebücher und eben auch keine Zombies. Und daher ist dies einfach meine Antwort für den heutigen Tag.

5. Welche Serie würdest du gern vergessen, damit du sie dir noch einmal ansehen kannst, als wäre es das erste Mal?

Ich liebe Doctor Who. Und wie toll wäre es die Serie noch einmal ganz neu zu entdecken und festzustellen, wie toll sie ist? Alle Welten neu entdecken… den Doctor noch einmal neu kennenlernen… Hach…

6. Welche Serie hat dich positiv überrascht?

Ich hatte halt echt keine Erwartung an Community und wurde (von den ersten vier Staffeln) so überrascht, wie toll sie einfach ist. Ein paar Folgen braucht sie Serie, damit sich die Charaktere etablieren, aber danach wird sie einfach nur witzig!

7. Von welcher Serie/Serienidee warst du enttäuscht?

The Magicians hatte mich mit der Serienidee eigentlich schon bekommen, aber ich fand die Umsetzung sehr langatmig und langweilig und die Charaktere einfach… blöd. Bin nach der ersten Staffel ausgestiegen.

8. Welche Serie hast du dir in deiner Kindheit oder Jugend gern angesehen?

Ducktales, oho! Ich habe einige Serien, die ich in meiner Kindheit geschaut habe, aber auf Platz 1 liegen immer noch die Ducktales.

9. Welche Serie hat den schönsten/besten Vorspann?

The Night Manager ist nicht nur eine gute Serie, sondern hat auch das für mich bestgemachteste Intro. Beweis siehe oben im verlinkten Intro auf Youtube 😉

10. Welche Serie hat den besten Soundtrack?

Um herauszufinden, warum der Soundtrack von The Umbrella Academy so gut ist, müsst ihr die Serie wohl leider sehen… Nein, Spaß! Ich mag die gute Mischung aus tollen Liedern und den Mut teilweise auch Lieder zu nutzen, die objektiv nicht zur Szene passen, aber dadurch nur umso besser passen. 

11. Welche Serie hat den besten Cast?

Muss ich zum Cast von Good Omens wirklich noch was sagen? Na gut… Also Michael Sheen und David Tennant als Erziraphael und Crowley sind einfach unfassbar gut gecastet und harmonieren perfekt miteinander und in ihren Rollen. 

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

Eine Handvoll Serien

Heute mit: Einem hochgeladenem Leben nach dem Tod, Gesprächen über Sex, Abenteuern mit Opa und Enkel, Strategien zum Aufräumen und kleinen Häusern.

Upload – Staffel 1

Die Handlung: In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Technik soweit, dass sterbende Menschen sich entscheiden können, ob sie normal sterben wollen, oder ob ihr Verstand in eine virtuelle Welt geuploadet werden soll. Als Nathan (Robbie Amell) einen Unfall mit seinem selbstfahrenden Auto hat, wird er vor genau diese Entscheidung gestellt. Seine Freundin Ingrid (Allegra Edwards) besteht darauf, dass er nach Lakeview geuploadet wird. Aufgebaut wie ein Ferienresort an einem See, ist Lakeview alles andere als ein Paradies für Nathan. Doch seine menschliche Beraterin Nora (Andy Allo) setzt alles daran, dass er sich eingewöhnt. Doch warum sind einzelne Erinnerungen von Nathan zerstört? Und war Nathans Tod wirklich ein Unfall?

Meine Meinung: Upload braucht einige Folgen um Fahrt aufzunehmen. Man erfährt einiges über Nathans neues Leben als Upload, über seine Beziehung zu Ingrid und auch über Nora und deren Leben. Dabei sind die zerstörten Erinnerungen Nathans das große Mysterium, das sich durch die gesamte erste Staffel zieht. Dazu kommt die Frage, ob Nathan wirklich einem Unfall zum Opfer fiel, oder ob mehr dahinter steckt. Da Nathan nicht mehr viel zur Klärung dieser Fragen beitragen kann, sind es vor allem Nora und ein paar Nebencharaktere, die Spuren verfolgen. Zunächst geht es aber vor allem darum mit Nathan seine neue Welt zu erkunden. Das ist durchaus interessant, auch wenn in den Folgen dann noch wenig passiert und das Spannungslevel nicht gerade hoch ist. Mit fortschreitender Folgenzahl wird das immer mehr gesteigert, bis wir am Ende erste Hinweise auf eine größere Verschwörung finden. Leider ist die Staffel auch genau dann bereits wieder zu Ende und der Zuschauer muss mit einem dezenten Cliffhanger ausharren. So richtig überzeugt hat mich die Serie noch nicht, da es schon relativ viel Füllmaterial gab.

Sex Education – Staffel 1

Die Handlung: Otis (Asa Butterfield) ist eigentlich ein ganz normaler Highschool Schüler, der gerne unscheinbar bleibt. Seine Mutter (Gillian Anderson) dagegen ist Paar- und Sextherapeutin, die sich nicht auf eine Beziehung einlassen will. Als er zusammen mit der Außenseiterin Maeve (Emma Mackey) feststellt, dass erstaunlich viele Schüler Fragen zu Beziehungen und Sex haben, und Otis feststellt, dass er erstaunlich viel darüber von seiner Mutter weiß, wollen sich beide durch Sexberatung etwas dazu verdienen.

Meine Meinung: Ich habe diese Serie auf Empfehlung des werten Herrn Donpozuelo angefangen, der sehr begeistert von der Serie schien. Da ich sowieso schon länger um die Serie herumschlich, da auch Netflix der Ansicht war, dass mir die Serie gefallen könnte, gab ich ihr eine Chance. So richtig reingefunden in die Serie habe ich aber nicht. Mir waren die Charaktere allesamt zu schräg, oder zu stereotypisch und auch wenn versucht wurde in alle ein paar Ecken und Kanten einzubauen, waren es gerade die, die mir zu viel waren. Dabei war die verschlossene Maeve mit ihren Problemen noch der zugänglichste Charakter. Die Handlung selbst lässt sich grundsätzlich wegbingen, es passiert immer wieder etwas Neues und bestehende Konflikte werden ausgebaut. Auch die Beziehung zwischen Otis und seiner Mutter und die daraus resultierenden Konflikte haben mir gut gefallen. Hingegen hat mich vieles, was an der Schule passiert ist eher bedrückt und teilweise auch betrübt. Denn auch wenn das Thema Mobbing und ausgegrenzt werden an vielen Schulen wohl leider noch immer alltäglich ist und ohne diese Themen das ganze wohl sehr unrealistisch sein dürfte, war die Intensität des hier gezeigten Ausmaßes doch für mich sehr schwer. Ob ich die zweite Staffel mir noch ansehe, weiß ich aktuell nicht.

Rick & Morty – Staffel 4

Die Handlung: Morty reist wieder mit seinem Opa Rick, einem vielleicht etwas verrücktem Wissenschaftler, durchs Universum und erlebt dabei viele Abenteuer. Seine Familie darf natürlich auch nicht fehlen.

Meine Meinung: Hinter der Serie liegen drei wirklich starke Staffeln mit mal mehr und mal weniger guten Folgen. Dan Harmon wollte dies nun also noch einmal steigern und ließ sich dabei auch gut Zeit. Knapp drei Jahre lagen zwischen Staffel drei und vier. Und gesteigert hat er die Geschichten noch einmal, aber leider ist das nicht unbedingt positiv. So gibt es einfach Folgen, wie z. B. mit dem Geschichtenzug, die eine gute Grundidee haben, aber dann schon in der Folge noch immer einen draufsetzen müssen. Wenn der Zuschauer denkt, jetzt ist die Folge aufgelöst, dann kommt noch etwas dazu und nein, so konnte das ganze natürlich nicht enden, wir machen da noch einmal eine neue Ebene auf. Das kann einen mitunter den Spaß an der Folge nehmen. Hingegen gibt es aber auch Folgen, die es auf genau das richtige Maß schaffen. Und gerade Anspielungen auf diverse Filme und/oder Franchises machen Spaß beim Entdecken. Der Gesamtstaffel fehlt also letztlich das richtige Maß für zu viel und genau auf die Spitze getrieben. Dennoch hatte ich insgesamt wieder viel Spaß und ignoriere einfach die Folgen, die mir zu viel waren.

The Home Edit – Staffel 1

Die Handlung: In The Home Edit reisen Clea Shearer und Joanna Teplin von der gleichnamigen Firma zu diversen Kunden prominenter und unbekannter Natur, um an bestimmten Stellen im Haus beim Aufräumen, Sortieren und Ordnen zu helfen. Mit dabei sind unter anderem Reese Witherspoon, Khloe Kardashian und Neil Patrick Harris.

Meine Meinung: Die Firma The Home Edit ist vielleicht einigen von ihrem Instagramerfolg ein Begriff. Die beiden Grüner Clia und Joanna helfen Leuten beim Aufräumen. Was für manche vielleicht jetzt schon absurd klingt, andere vielleicht an Marie Kondo erinnert, dem sei gesagt, dass es hier um einiges mehr geht. Denn im Gegensatz zu Marie Kondo sollen die Klienten von The Home Edit nicht unbedingt alles auf ein minimalistisches Maß reduzieren, sondern es geht eher darum Bereiche zu schaffen und auch viele Sachen so zu ordnen, dass es stets aufgeräumt wirkt. Einige gute Tipps sind dabei, auch wenn sich viel auf Organisationsbehälter verlassen wird. Auch wenn ein paar Sachen etwas überzogen wirken, wie zum Beispiel Eva Longorias aufgeräumter Kühlschrank – ganz ehrlich, wer hat denn immer die gleichen Sachen im Kühlschrank, so dass man dafür Bereiche schaffen muss und wieso müssen meine Einkäufe ausgepackt werden und in Aufbewahrungsboxen umgepackt werden. Der wichtigste Bestandteil der Serie sind aber Clia und Joanna, die durch ihren Enthusiasmus und ihr sympathisches Auftreten, die Serie erst zu dem machen, was sie ist. Dabei strahlt sie ganz viel Charme und Herzenswärme aus. Und leider spornt sie auch zum Aufräumen an…

Tiny House Nation – Staffel 1+2

Die Handlung: John Weisbarth und Tiny House Experte Zack Giffin reisen durch das Land und helfen bei bestehenden Aufträgen. Dabei versuchen sie zum einen die Kunden auf die Verkleinerung vorzubereiten und zum anderen die Tiny Häuser so intelligent wie möglich zu gestalten.

Meine Meinung: Ich wäre wohl nicht für ein Tiny House gemacht. Zu sehr hänge ich an meinen Bücherregalen oder meiner DVD/Bluray-Sammlung. Dennoch war es spannend zu sehen, aus welchen Gründen sich manche der Kunden ein Tiny House zulegen wollen. Und wie wenig durchdacht das manchmal wirkt. Also während man sich bei den Kunden und deren Aussagen manchmal nur mit der Hand gegen den Kopf schlagen möchte, sind es gerade die unterschiedlichen Aufbauten der Tiny Häuser und die vielen verschiedenen Kleinigkeiten, die viel Stauraum schaffen, absolut faszinierend. Dabei helfen auch John und Zack, die die Serie mit viel Enthusiasmus bereichern. Zwar fehlt im Vergleich zu The Home Edit vielleicht noch so das letzte zündende Fünkchen, um wirklich charmant zu sein, aber dennoch macht es viel Spaß der Serie zuzugucken.

Rückblick auf den September 2020

Der September war schon ein seltsamer Monat. Zunächst schien es, als ob der Sommer nicht enden wollte, obwohl die Tage schon merklich kürzer werden, und schwupps waren wir mitten im Herbst. Auf einmal war es verregnet, kalt und grau. Und kaum hat man sich daran wieder gewöhnt, traut sich die Sonne doch wieder raus. Trotzdem ist mein aktueller Lieblingsplatz wieder die Couch, eingekuschelt in einer Decke, einen warmen Tee in der Hand und entweder mit einem guten Film/Serie oder einem gutem Buch. Was bei mir im September medial los war, erzähle ich euch in meinem Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

X-Men – New Mutants: Der finale Film der Reihe weicht deutlich vom üblichen Schema ab. Wir treffen auf eine Gruppe junger Mutanten in einem Krankenhaus, aus dem sie nicht abhauen können. Dort sollen sie lernen ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Doch als sich die Albträume der Insassen inkarnieren, müssen sie alle über sich hinauswachsen. – Erfrischend anders, kein üblicher Superheldenfilm, aber leider trotzdem nicht fertig durchdacht. Man merkt viel verschenktes Potential, sobald der Film vom Coming of Age Flair abweicht.

Hello Again: Täglich grüßt das Murmeltier als deutsche Komödie. Zazie versucht die Hochzeit ihres ehemals besten Freundes aufzuhalten, ruiniert sie stattdessen aber einfach nur. Und wacht einfach am gleichen Tag wieder auf. Doch was muss sie tun, um die Zeitschleife zu durchbrechen? – Deutsche Komödie, die die Gags leider zu lange ausspielt, weswegen sie weniger wirken, nette Handlung, konnte leider nicht wirklich überzeugen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

In Vorbereitung auf meine Monsterwochen (mehr dazu ab morgen) habe ich folgende Filme gesehen: Nosferatu, Frankenstein, Dracula Untold und I, Frankenstein. In den nächsten Wochen gibt es mehr Informationen zu den einzelnen Filmen.

Harry Potter und der Orden des Phönix: Mein Partner hat inzwischen den fünften Band durchgehört, weswegen wir nun den fünften Film sehen konnten. In seiner Kürze hat er es geschafft die langwierigen Passagen des Buches gekonnt zu umschiffen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Und Imelda Stauntons Umbridge muss man einfach hassen, so genial gespielt ist sie. 

Singin‘ in the rain: Ein Musical-Klassiker, der mir bisher entgangen ist. Der Wandel von Stumm- zu Tonfilm wird für das Studio Monumental Pictures zum Schlamassel. Ihre hauseigene Diva hat eine sehr anstrengende Stimme. Also soll sie aus dem Hintergrund synchronisiert werden. Das ganze geht mit einer Menge Drama einher. – Schöne Geschichte, tolle Lieder, teilweise ein paar Szenen zu lang ausgespielt, aber im Grunde ein Herzfilm.

Doctor Sleep: Ich weigere mich den deutschen Titel „Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen“ zu verwenden. Wer hat denn da beim deutschen Verleih wieder getrunken? Danny, bekannt als Junge aus Shining, ist inzwischen erwachsen. Als trockener Alkoholiker lebt er in einer Kleinstadt und arbeitet in einem Hospiz. Als die junge Ava ihm von einer Gruppe erzählt, die Kinder mit Shining quälen und töten, um sich vom Shining zu ernähren, verspricht er ihr zu helfen. – Buchverfilmung der Shiningfortsetzung. Schon das Buch hat die wenige Handlung eigentlich nur durch den guten Schreibstil Kings überspielen können. Daraus einen Film mit einer Lauflänge von 152 Minuten zu machen, war einfach zu viel des Guten.

Metropolis: Die ARD hat zurzeit einige Filme der 1920er Jahre in der Mediathek. Daher konnte ich endlich einen der ersten Monumentalfilme sehen. In Metropolis gibt es eine ausgeprägte Zweiklassengesellschaft. Freder, der Sohn des Stadtoberhaupts, schleicht sich in die Arbeiterschicht, um einem Mädchen nachzulaufen, die den Arbeiter das Warten auf einen Mittler zwischen oben und unten predigt. Doch von ihr wird ein Maschinenebenbild gefertigt, das die Arbeiter zur Revolte anstacheln soll. – Bildgewaltig, vor allem wenn man die damaligen Mittel bedenkt. Eine Geschichte voller Metaphern und Interpretationsspielräume, aber mit 145 Minuten (in der restaurierten Fassung der Murnau Stiftung) einfach zu lang. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Jean SebergAgainst all Enemies: Kristen Stewart verkörpert die Schauspielerin und Aktivistin Jean Seberg. Ein Film zwischen Drama und Thriller und bei mir noch auf der Liste. 

David Copperfield: Eine historische Komödie mit einem Cast, der sich liest, als ob man meine Wunschliste zusammengecastet hätte – ich bitte euch Hugh Laurie und Peter Capaldi in einem Film? Ich werde diesen Film auf jeden Fall nachholen!

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Community – Staffel 3+4 (Man könnte meinen, dass Dan Harmon irgendwann die Ideen ausgehen müssten, aber nein, die Serie bleibt einfach gut)

The Comedy Line-up – Staffel 2 (Einige gute Kurzauftritte gab es in der zweiten Staffel)

Down to Earth with Zac Efron (Inspirierende Reise um die Erde zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz)

Dark – Staffel 2 (Nach der Einführung der wichtigsten Charaktere in Staffel 1, ging es nun richtig zur Sache)

Indian Matchmaking – Staffel 1 (Interessante Heranführung an die indische Tradition der Heiratsvermittlung, hat bei mir einige Vorurteile ausgeräumt, andere hingegen bestätigt)

Julie and the Phantoms – Staffel 1 (Wunderbare Geschichte um eine tote Band, die nach 25 Jahren als Geister zurückkommen. Und sooo tolle Lieder!)

Disney Galerie – The Mandalorian – Staffel 1 (Zur Disney+ Serie gibt es nicht ein einfaches Making off, nein es gibt eine ganze Staffel dazu. Hier kommen Regisseure, Schauspieler, und viele andere Beteiligten zu Wort, was einen sehr tiefen Einblick hinter die Kulissen gibt. Und wenn dann Star Wars Fan/Regisseur/Showrunner Dave Filoni von den verschiedenen Verbindungen erzählt, will man gleich noch einmal die alten Filme gucken)

Stumptown – Staffel 1 (Coole Crimeserie mit tougher Protagonistin, diversen Charakteren, spannenden Fällen und tollen Dialogen)

Rick & Morty – Staffel 4 (Lange haben wir warten müssen, jetzt ist sie da. Leider stellenweise etwas enttäuschend, weil manche Episoden einfach zu überzogen sind, im großen und ganzen aber noch immer starke Erzählungen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 4.132
Seiten pro Tag: 137 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
Comic: 2

Harleen – Band 2 & 3: Der Joker sitzt im Arkum Asylum und Harleen Quinzel ist seine Psychiaterin. Doch sie gerät immer mehr in seinen Bann. – Spannende und bildgewaltige Comicreihe.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Das große Finale der Reihe war ein Wiederholungstäter und irgendwie hatte ich gerade den Anfang weniger zäh in Erinnerung. Und das Ende weniger abrupt. Aber trotzdem noch einige faszinierende Fakten, Ideen und Plottwists. – Hiermit distanziere ich mich von den Aussagen Rowlings. Transfrauen sind Frauen!  

Sturmhöhe: Der junge Lockwood pachtet Trushcross Grange. Bei seinem Antrittsbesuch auf Wuthering Heights trifft er den unsympathischen Heathcliff. Zurück in der Grange bittet er seine Haushälterin ihm die Geschichte der beiden Familien Earnshaw mit ihrem Findelkind Heathcliff und Familie Linton zu erzählen. – Wieder ein Klassiker auf meiner Liste der Schande abgearbeitet. Leider war in diesem Werk kein einziger Charakter wirklich sympathisch und so war es etwas schwer dem Buch bis zum Ende zu folgen.

Rowan & Ash: Rowan ist seit vielen Jahren mit der Prinzessin von Iriann verlobt. Die Hochzeit steht im nächsten Jahr bevor, als Rowan mit seiner Familie in die Hauptstadt reist. Denn das Schattenlabyrinth ist wieder erwacht, was die Wiedererweckung der schwarzen Königin voraussagt. Nun steht das Land vor der Frage, ob das Schattenlabyinth endgültig versiegelt werden soll, was aber auch die Magie in Iriann erlöschen lassen würde. Doch Rowan hat noch ein ganz anderes Problem. Denn er liebt den Königssohn Ash. – Eine spannende Geschichte im High Fantasy-Bereich. Und noch viel besser: Eine queere Liebesgeschichte. Nur das Ende kam mir dann etwas zu schnell und lässt zu viel offen. 

Never Doubt: Willow hat im letzten Sommer ein traumatisches Erlebnis gehabt. Nun zieht sie mit ihren Eltern von New York in das beschauliche Städtchen Harmony. Dort bekommt sie eine Rolle im städtischen Theater und schafft es endlich ihre Geschichte, aber mit den Worten Shakespeares zu erzählen. Dabei trifft sie auf den Stadt-Bad Boy Isaac. – Wieder eine schöne, aber auch traurige Geschichte von Emma Scott, die mit der All in-Reihe dieses Jahr bereits eines meiner Jahreshighlights schaffte.

OMG Diese Aisling – Aisling ist eigentlich sehr glücklich mit John, doch dieser kann sich einfach nicht dazu durchringen ihr einen Antrag zu machen. Also trennt sie sich kurzerhand und zieht endlich von zu Hause aus. Doch mit ihrer Kollegin und jetzt auch Mitbewohnerin Sadhbh gibt es immer etwas zu erleben. – Man muss Aisling mögen und ihre Taten nachvollziehen können, um das Buch zu mögen. Und gerade das klappt bei mir nur bedingt. Grundsätzlich ein tolles Buch mit viel Fernweh nach Irland, aber irgendwo ist die Gesamtgeschichte nicht ganz ausgereift.

Die Tribute von Panem X: Bei den 10. Hungerspielen soll es erstmals Mentoren geben und zwar Schüler aus dem Kapitol. Einer davon ist Coriolanus Snow, der spätere Präsident. Doch ausgerechnet er bekommt das Mädchen aus Distrikt 12 als Tribut. Wie soll er es schaffen ihr das Überleben und sich selbst den Sieg zu sichern? – Hätte es diese Vorgeschichte gebraucht? Vermutlich nicht. Dennoch ist sie größtenteils spannend, bringt interessante Einblicke in das Denken von Snow und den Alltag des Kapitols, sowie die Anfänge der Hungerspiele.

Percy Jackson – Diebe im Olymp: Percy Jackson dachte eigentlich, dass er ein ganz normaler Junge sei mit Legasthenie. Bis sein bester Freund Grover und seine Mutter verzweifelt versuchen ihn ins Camp Half-Blood zu schicken. Dort erfährt er, dass sein Vater der griechische Gott Poseidon ist und das ein Krieg zwischen den Göttern bevorsteht. Ein Krieg, den Percy verhindern soll. – Auch wenn mir die Reihe schon vielfach empfohlen wurde, hatte ich mich bisher nicht herangewagt. Nun war es soweit. Und ja, mein erstes Eintauchen in das Leben der Halbblüter war ganz interessant, aber irgendwie nicht das Wow, das ich erwartet hatte, vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch.

Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv: Madleine „Max“ Maxwell bekommt nach ihrem Studium der Archäologie einen Job im St. Marys Institut. Doch dort wird nicht einfach nur in der Geschichte geforscht, sondern sie wird erlebt. Mit Hilfe von Zeitreisen erleben die Historiker die Geschichte am eigenen Leib. Doch zuvor muss Max die Aufnahme überleben. – Spannende Geschichte, tolle Ideen, flüssiger Schreibstil, aber ein absolut grauenhafter Erzählstil. So ist die Geschichte viel zu vollgepackt mit hochdramatischen und spannenden Ereignissen, die aber wie kleine Nebensachen erzählt werden. So ist die Geschichte zu voll. Sehr schade, denn das Potential war hier sehr hoch.

Wie war euer September? Wie immer die Frage: Habt ihr Film/Serien/Buchempfehlungen für mich?

Rückblick auf den August 2020

War bei euch der August gefühlt auch der neue April? Schwitze man die eine Woche bei Temperaturen über 30°, ist nun gegen Ende gefühlt bereits der tiefste Herbst ausgebrochen. Regen, Temperaturen teilweise nur noch um die 15°… Wenden wir uns nach dem Wetter, aber nun meinem medialen Monatsrückblick zu. Der wohl mein lesestärkster Monat überhaupt war (zumindest gemessen an den beendeten Werken).

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Into the Beat: Ein Tanzfilm aus Deutschland, der wohl an alte Hollywood-Erfolge aus dem Genre anknüpfen wollte, auch einige schöne Tanzchoreographien abliefern konnte, sich aber letztlich zu sehr in Klischees verloren hat. 

Edison – ein Leben voller Licht: Ein Film über den Stromkrieg in den 1880er Jahren zwischen Edison im Team Gleichstrom und Westinghouse im Team Wechselstrom. Leider erklärt der Film sehr wenig und lässt den Zuschauer eher im Dunkeln.

Tesla: Die indirekte Fortsetzung zu Edison schafft es den ‚Vorgängerfilm‘ in einer groben Zusammenfassung aufzugreifen und die benötigten Erklärungen zu liefern. Mit wenig Budget versucht der Film einen verschlossenen Charakter greifbarer zu machen und setzt hier viele künstlerische Tricks ein. Letztlich driftet aber auch Tesla immer weiter vom Zuschauer weg.

Tenet: Christopher Nolan hat es endlich geschafft seinen lang ersehnten Film in die Kinos zu bringen. In seiner üblichen Manier wurde es wieder ein ‚Mindfuck-Zeitexperiment‘. Handwerklich wird hier so ziemlich alles richtig gemacht, lediglich erzählerisch gibt es kleine Abstriche, da Nolan sich hier zu viel vorgenommen hat und seinen Film ab einem gewissen Punkt selbst nicht mehr erklären konnte.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Body Cam: Ein Routineeinsatz wird für eine Polizistin zur tödlichen Verfolgungsjagd. Denn sie und ihre Body Cam haben zu viel gesehen. – Ob der Film mehr als die üblichen Stereotype kann, möchte ich noch herausfinden.

Irresistible: Ein Wahlkampf auf dem Land, bei dem hochgradige Wahlkampfhelfer der Demokraten und Republikaner mitmischen. – Steve Carrell und Rose Byrne im Kampf um Stimmen, steht auf jeden Fall noch auf meiner Liste.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft, haben es folgende Filme: The Secret, I still believe, die obskuren Geschichten eines Zugreisenden, Stage Mother 

Filme- auf großem Fernseher gesehen

Folgende Wiederholungstäter liefen bei mir im August: Hamilton (immer noch ein beeindruckendes Musical), High School Musical (versetzt mich jedes Mal in meine Teeniezeit zurück), The Final Girls (auch beim zweiten Mal sehen wieder herzlich gelacht)

Beetlejuice: Das frisch verstorbene Ehepaar Maitland kehrt in ihr Haus zurück, allerdings als Geister. Nicht nur haben sie Probleme sich an die Geisterregeln zu gewöhnen, auch bewohnt auf einmal eine neue Familie ihr Haus. Vielleicht kann Beetlejuice helfen. – Schwarze Komödie mit typischen Tim Burton Charme, aber etwas wenig Screentime für den Titelhelden.

Zombies – das Musical: Jahre nachdem das Zombievirus unter Kontrolle gebracht wurde, wird es den kontrollierbaren Zombies gestattet an die örtliche High School zu gehen. Dort kämpfen sie mit Vorurteilen. – Eine typische Disney Channel-Produktion mit leider sehr gleichen Liedern und einer sehr vorhersehbaren Handlung.

Booksmart: Die Freundinnen Molly und Amy haben ihre gesamte Highschoolzeit brav nur gelernt, um jetzt an ihren Traumunis angenommen zu sein. Bis sie herausfinden, dass auch ihre Mitschüler an den Elite-Unis angenommen wurden. Sie beschließen in der letzten Nacht der High School alle Partys nachzuholen. Eine turbulente Nacht beginnt. – Guter Ansatz, nette Ideen, funktioniert leider nicht über die gesamte Lauflänge. 

Heathers: Eine Mädchenclique an der High School mit drei Freundinnen, die alle Heather heißen. Die introvertierte Veronica hat sich ihnen angeschlossen, um beliebt zu sein, hält aber wenig von den Gemeinheiten der Clique. Zusammen mit dem neuen Mitschüler Jason will sie es den Heathers heimzahlen, und tötet aus versehen eine von ihnen. – Schwarze Komödie, die einen mehrfach verwirrt zurücklässt. 

Artemis Fowl: Der junge Artemis Fowl erfährt nach der Entführung seines Vaters, dass all die Legenden und Sagengestalten real sind. Prompt sieht er sich einen Angriff der Elfen ausgesetzt. – Eine Buchverfilmung, die so ziemlich alles falsch macht, was man falsch machen kann.

Winnie Puuh (2011): Christopher Robin und seine Freunde erleben neue Abenteuer im 100-Morgen-Wald. – Unglückliche Mischung aus neuartiger Computertechnik mit festhalten an dem ursprünglichen Aussehen. Zwei Geschichten, die auch eher merkwürdig waren.

Boys in the trees: Corey nutzt die Halloweennacht um mit seiner Skaterclique um die Häuser zu ziehen. Dabei trifft er auf seinen früheren Freund Jonah, der von den anderen Mitgliedern von Coreys Clique gemobbt wird. Aus Nostalgie beschließt er noch einen Abend mit Jonah abzuhängen. – Berührende Coming-of-age Geschichte mit kunstvollen Bildern und oberflächlichem Horrorelementen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

This is us – Staffel 1 (Berührende Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen)

Alexa & Katie – Staffel 1-4 (Wunderbare Teeniesitcom mit ernstem Hintergrundthema)

The Umbrella Academy – Staffel 2 (Noch mal eine tolle Steigerung zur ersten Staffel, mit vielen coolen Momenten und Wendungen, und erst der Soundtrack…)

Chip & Chap – Staffel 3 (Hintenraus sind den Ritter des Rechts langsam die Ideen ausgegangen, aber es bleibt eine DER Serien meiner Kindheit)

Gargoyles – Staffel 1 (Eine weitere Serie meiner Kindheit, die ich durch Disney+ nun endlich mal wieder sehen kann)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten gesamt: 4.528
Seiten pro Tag: 146 im Durchschnitt
Taschenbuch: 7
Comic: 1
Spielbuch: 1
Hörbuch: 1
E-Book: 2

Opal: Der dritte Teil der Fantasyreihe von Jennifer L. Armentrout lässt Katy endlich zu Damon finden. Gleichzeitig ist Damons Zwillingsbruder Dawson endlich wieder da. Doch dessen große Liebe Bethany wird immer noch festgehalten. Gleichzeitig taucht Blake wieder auf. – Erneut spannende Geschichte, auch wenn es einige Wiederholungen braucht, um einen vollständigen Band draus zu machen.

Breathless 3 – Verheißungsvolle Sehnsucht: Der Abschluss der Breathless-Reihe befasst sich diesmal mit dem dritten Geschäftspartner Ash McIntyre. Dieser trifft auf Josie und es ist Liebe auf dem ersten Blick. Doch kann sie sich seinem Lebensstil unterwerfen? – Eigentliche tolle Charakter, aber die Geschichte wirkt ein wenig wie der Abklatsch des zweiten Bands. 

Die Flüsse von London: Police Constable Peter Grant trifft bei einer Mordermittlung auf einen Geist. Kurz darauf wird er in eine andere Abteilung versetzt, die sich genau auf solche Fälle spezialisiert hat. – Ein spannender Krimi der ganz anderen Art, wunderbar gelesen von Dietmar Wunder.

Das Buch der gelöschten Wörter: Der erste Federstrich / Zwischen den Seiten / Die letzten Zeilen: Hope Turner dachte immer, dass sie ein ganz gewöhnliches Leben zu leben verdammt sei. Bis sie auf dem Weg zu ihrer alzheimer kranken Mutter in den Buchladen von Mrs. Gateway stolpert. Dort trifft sie auf Rufus Walker, der ihr wunderbares enthüllt. Sie ist eine Verwandlerin und kann mit ihm in die verschiedenen Buchwelten reisen. Doch aus eben diesen droht ihrer Welt Gefahr. – Ich habe diese Buchreihe absolut verschlungen und bin verliebt! So eine spannende Geschichte und gleichzeitig absolut tolle Hommage an die Buchwelten. Ich stell euch die Reihe ganz bald etwas genauer vor!

Verity: Lowen ist eine eher unbekannte Autorin. Trotzdem bekommt sie von ihrem Verlag den Auftrag die Bestsellerthriller der Starautorin Verity Crawford zu Ende zu schreiben. Denn Verity hatte einen Unfall und kann selbst nicht mehr schreiben. Dabei kommt Lowen nicht nur Veritys Mann Jeremy verdammt nah, sie entdeckt auch ein gewaltiges Geheimnis. – Colleen Hoover ist zurück, doch diesmal mit keiner ihrer typischen Liebesgeschichten, sondern mit einem Psychotriller, der es in sich hat.

Harleen – Band 1: Wer kennt nicht Harley Quinn, die an der Seite des Jokers oder später allein allerlei Schabernack in Gotham anstellt? Doch wie wurde die Psychologin Harleen Quinzel zu eben dieser Bösewichtin? Mit dieser Frage befasst sich die Harleen Reihe. – Spannender Comic mit wunderschönen Illustrationen.

Dream Again: Der fünfte Band der Again-Reihe von Mona Karsten nimmt sich diesmal der Geschichte von Blake an. Denn seine Ex-Freundin Jude ist wieder in der Stadt und sucht Unterschlupf bei ihrem Bruder Ezra, Blakes Mitbewohner. Judes Karriere in Hollywood ist gescheitert und nun versucht sie wieder auf die Beine zu kommen. Kann Blake ihr verzeihen? – Der fünfte und bisher letzte Band der Reihe kommt wieder mit einer schönen Geschichte daher, tollen Charakteren, aber nicht mehr dem gleichen Feuer, wie noch am Anfang.

Alice im Düsterland – Ein Spielbuch: Jahre nach Alice erstem Abenteuer im Wunderland kehrt sie zurück. Neue Abenteuer stehen bevor. Doch diesmal ist der Leser mittendrin statt nur dabei. Triff Entscheidungen, fechte Kämpfe, bestehe Proben und entwickle so deine eigene Geschichte. – Spielbuch heißt in diesem Fall, dass man sich von Abschnitt zu Abschnitt hangelt und sich die Geschichte je nach Entscheidung verändert. Zudem muss man Proben und Kämpfen auswürfeln. Es macht unglaublich Spaß. Einziges Manko: Wenn man mit seinen Entscheidungen eine gewisse Stelle nicht erreicht, hat man am Ende automatisch verloren. 

Kiss me never: Amanda ist sich sicher. Ihr Bruder Andrew ist nicht bei einem Unfall gestorben, sondern ermordet worden. Und seine beiden besten Freunde Van und Dante haben etwas damit zu tun. Um das zu beweisen, versucht sie hinter die Geheimnisse der Zetas zu kommen. Dabei kommt sie Dante ungewollt näher. – Auftakt einer vierteiligen Serie. Leider wenig eigene Handlung und viele Hinleitungen auf später. Funktioniert nicht als alleinstehendes Buch. – Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar. [Werbung]

Seven Sins – Hochmütiges Herz: An ihrem 18. Geburtstag taucht in Averys Leben der Dämon Nox auf. Denn vor vielen Jahren hat ihr Vater ihre Seele an den Teufel verkauft. Doch ihr bester Freund Adam erzählt ihr von der Prüfung der sieben Todsünden, die sie bestehen kann, um ihre Seele zurückzuerhalten. Denn Adam ist eigentlich ein Engel. Zusammen versuchen nun Mensch, Engel und Teufel die Prüfungen zu überleben. – Der Auftakt einer Fantasyreihe. Die ersten beiden Bände hatte die Autorin bereits im Selfpublishing veröffentlicht, nun in überarbeiteter Form beim Impress-Verlag erschienen. Wirkt auch hier wie eine etwas zu lange Einleitung für das Kommende. Dennoch bin ich gespannt, weil ich die Reihe schon im Selfpublishing verfolgt hatte. 

Ein lesereicher Monat. Was waren eure Highlights im August? 

RIP Chadwick Boseman – Wakanda Forever

Rückblick auf den Juli 2020

Nachdem Tenet und Mulan immer weiter verschoben wurden (bzw. Mulan nun für Disney+ angekündigt wurde), hat mein Kino leider die Wiedereröffnung auf unbestimmte Zeit verschoben. Dennoch ließ ich mir die Kinofreuden nicht nehmen und nahm dafür auch längere Anfahrtswege in Kauf. Umso mehr freue ich mich, dass es weiterhin die Kinospalte im Rückblick gibt! 

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Spion von Nebenan: Ein strafversetzter CIA-Agent soll eine Familie beschützen. Doch die geheime Operation wird schnell von der kleinen Sophie aufgedeckt, die mit ihrer taffen Art schnell alles auf den Kopf stellt. – Charmante Agentenkomödie, die leider nicht Neues wagt.

Marie Curie: Die Filmographie über die bekannte Physikerin und Chemikerin Marie Curie erzählt ihre Erfolge, aber auch die Fehlschläge. – Brilliant gespielt, viel Stoff, ohne zu überfüllt zu wirken.

Suicide Tourist: Max hat einen Gehirntumor und möchte in Würde abtreten. Dies führt ihn ins Hotel Aurora, wo aktive Sterbehilfe angeboten wird. – Tiefgehendes Drama mit unpassendem Ende.

Der Fall Richard Jewell: Bei den olympischen Spielen von 1996 kommt es zu einem Bombenattentat. Der Sicherheitsmann Richard Jewell findet diese und kann schlimmeres verhindern. Nachdem er kurz als Held gefeiert wird, gerät er ins Kreuzfeuer von FBI und den Medien. – Stark inszeniertes Drama über die Macht von FBI und Medien, bleibt aber an seinem Protagonisten und erzählt, wie es ihm damit erging.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Semper Fi: Ein regelkonformer Polizist, der durch seinen Halbbruder von seinem Pfad abweicht. Irgendwo zwischen Prison Break und Triple 9 wohl anzufinden. Was es genau mit dem Film auf sich hat, werde ich hoffentlich noch herausfinden.

Berlin Alexanderplatz: Frei nach dem Roman von Döblin geht es hier um Francis, der ein anständiger Mensch sein möchte, doch durch seine Lebensumstände in eine andere Richtung gedrängt wird. Ich glaube Döblin steht auch noch auf meiner Liste der Schande, mal sehen, ob ich es zuerst schaffe das Buch zu lesen oder den Film zu schauen.

Edison – ein Leben voller Licht: Nach Marie Curie und vor Tesla eine weitere Filmographie der nächsten Wochen. Allein der Cast um Benedict Cumberbatch und Michael Shannon interessiert mich bereits.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Otto – der Film: Durch meinen Lebensgefährten sind die Ottofilme bei mir eingezogen, die ich bisher noch nicht kannte. Der erste wurde mir sogleich präsentiert.

Hugo Cabret: Hugo Cabret ist Waise und lebt am Bahnhof Montparnasse, immer auf der Flucht vor dem Stationsvorsteher. – eine Liebeserklärung an die Anfänge des Films.

Mrs. Doubtfire: (Ihr merkt ich habe ein paar Klassiker nachgeholt) Nachdem ein Vater bei der Scheidung lediglich ein Besuchsrecht bei seinen Kindern erwirkt, schleicht er sich als Kindermädchen wieder in deren Leben. – Wunderbare Familienkomödie mit Robin Williams.

Hamilton: Das Broadway Musical im heimischen Wohnzimmer ist ein Genuss der ganz besonderen Art. Ich habe den Film gleich zweimal gesehen, da ich mich einmal auf die Handlung und einmal auf die Umsetzung konzentrieren wollte.

Hamilton – History has it’s eyes on you: Eine von Robin Roberts moderierte Diskussionsrunde mit den Hamiltondarstellern, – regisseur und einer Harvard Geschichtsprofessorin beleuchtet die Aktualität der Geschichte.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

I’m not okay with this – Staffel 1: (Langatmiger Auftakt, wirkt wie eine große Pilotfolge. Hoffentlich bringt Staffel 2 dann etwas Handlung)

Queer Eye – Staffel 5 (Die Fab 5 sind zurück und versprühen wieder gute Laune!)

The Comedy Line-up – Staffel 1 (Kurze Comedyhappen verschiedener Comedians. Für jeden Geschmack etwas dabei)

The Boys – Staffel 1 (Superheldengenre mal ganz anders. Gute Kritik an der Marketinggeilheit der Superhelden, allerdings trifft Handlung und Ton nicht so richtig meinen Geschmack)

Dark – Staffel 1 (Deutscher Netflixerfolg, eine Stadt voller Geheimnisse und Zeitsprüngen. Spannender Auftakt, der den Zuschauer voller Fragen zurücklässt.)

Community – Staffel 2 (Auch in der zweiten Staffel behält Community die intelligenten Folgen mit ihren tollen Charakteren bei)

Vicious – Das Finale (In einer einstündigen Episode werden anhand der vier Jahreszeiten noch einmal vier Kurzgeschichten erzählt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gesehen, weil ich nun (mal wieder) durch bin mit der Serie.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 2.132
Seiten pro Tag: 67 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
Sammelband: 1
Hörbuch: 1

Mythos & Wahrheit: Eine vierteilige Analyse zu den Themen Dracula, Sherlock Holmes, Edgar Allen Poe und Frankenstein. Hier werden jeweils die Werke, Entstehungsgeschichte und die Mythen darum genauer beleuchtet. Grundsätzlich sehr interessant und schön vertont mit verschiedenen Lesern, aber irgendwo hätte ich mir weniger Nacherzählung und mehr Hintergründe gewünscht.

Der Duft von Sommerregen: Lena ist begeisterte Assistentin eines Kunsthändlers.  Mit 40 und single wird man jedoch stets mitleidig angesehen. Als sie den charmanten Jonas kennenlernt, überlegt sie ihren Vorsatz noch einmal. Doch wieso überkommt sie dann immer die Sehnsucht, wenn sie das Klavierspiel eines Nachbarn hört? Schöne Dreieckgsgeschichte, nicht ganz Sommerlektüre, aber  nah dran, ein wenig zu viel Tätigkeitsbeschreibung, aber dafür tolle Charaktere.

Sherlock Holmes – Das Zeichen der Vier: Sherlock Holmes kriegt seinen zweiten Fall. Ein Erbe scheint unterschlagen zu sein, ein Schatz wird gefunden und eine Jagd auf der Themse steht bevor. Der zweite Roman rund um den berühmten Detektiv stellt Detektiv und Leser wieder vor viele Rätsel, bleibt aber im Gegensatz zum ersten (Eine Studie in Scharlachrot) diesmal an den Charakteren.

Dreams of Gods and Monsters: Die finale Schlacht um Eretz steht bevor, Seraphim und Chimären müssen sich zusammen gegen das Heer der Dominion stellen. Denn diesmal geht es nicht nur um Eretz, sondern auch um unsere Welt. Der finale Band der Zwischen den Welten Reihe staubte jetzt lange bei mir ein, nachdem ich es nach gut 200 Seiten nicht mehr ertragen habe. Stückchenweise konnte ich es jetzt doch beenden. Letztlich nimmt es sich die Zeit wirklich alles zu einem Ende zu bringen.

Dracula: Es war Klassikerzeit/Liste der Schade-Zeit bei mir. Und so habe ich es endlich geschafft Bram Stokers berühmten Gruselroman zu lesen. Nachdem man sich durch den Anfang ein wenig durchgequält hat, konnte mich die Geschichte schnell in den Bann ziehen.

Frankenstein: Nach Sherlock Holmes und Dracula ein weiterer Klassiker. Diesmal ging es um Mary Shellys berühmten Wissenschaftler und sein Monster. Wesentlich unspektakulärer als die Verfilmungen doch ein interessantes Werk.