Rückblick auf den August 2026

Die Rückblicke sind diesmal ziemlich dicht beieinander, aber damit bin ich erstmal wieder im richtigen Rhythmus. Und ab nächster Woche sollten auch wieder regelmäßige Beiträge kommen. Ich habe diesmal schon im August die ersten herbstlichen Serien und Bücher drin, aber nachdem ich den Sommer mit den Rekordtemperaturen und dem Umzugsstress verbinde, brauchte ich ein wenig Vorfreude auf neblige Herbsttage, mit Flauschesocken und einer guten Tasse Tee. Aber vorher hier noch mein medialer Rückblick auf den August.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

One Night Only: Vor drei Jahren wurde der außereheliche Geschlechtsverkehr in den USA verboten. Bis auf eine Nacht. Während Allie sich mit ihrer besten Freundin ganz entspannt zwei Partner für die Nacht suchen wollte, hat Owen größere Pläne und will seiner Freundin einen Antrag machen. Bei Beiden kommt es anders und sie treffen sich immer wieder, während sie nur auf der Suche sind, nach einer guten Nummer für die eine Nacht. – Netter Ideentransfer von der Purge, kommt aber leider nicht über den platten Romcom-Ansatz hinweg und verpasst eine richtige Geschichte zu erzählen.

The End of Oak Street: Familie Platt lebt 1982 in einer Kleinstadt in den USA. Kleinere Unstimmigkeiten zwischen den Eltern und die ganz normalen Teenagerprobleme der beiden Kinder bestimmen den Alltag. Bis ihr Viertel eines Nachts ca. 200 Millionen Jahre in die Vergangenheit katapultiert wird. Und plötzlich stehen sie auf dem Speiseplan. – Endlich wieder Dinos im Kino! Da war ich doch dabei und habe sehr mitgefiebert. Sehr sehenswert, aber Achtung: die FSK ist meiner Meinung nach zu niedrig angesetzt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Taylor Tomlinson – Prodigy Daughter: Nach ihrer Quarter-Life-Crisis und ihrem Coming Out steht Taylor Tomlinson nun mitten in einer Kirche und spricht über Sex. In ihrem aktuellen Programm bleibt sie sich treu und geht aufs Ganze.- Kurzweilige Comedy, die durchaus ihre Momente hatte.

Stray Kids – DominATE Live aus Seoul: Stray Kids, vermutlich die erfolgreichste K-Pop Band der vierten Generation, war 2025 auf großer Welttournee. Nach ihrem Kinofilm Live aus LA, haben sie nun ihr Konzert in Seoul auf DVD rausgebracht. – Stray Kids schaffen es einfach auf jeder Stage zu begeistern.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keine, die beiden Filme, die ich auf der Liste hatte, habe ich auch gesehen

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Assassination Classroom – Staffel 1 (Gute Grundidee, leider zu langatmig umgesetzt und ich war kein Fan vom Zeichenstil. Werde ich eher nicht weiterverfolgen)

Miraculous – Die Abenteuer von Ladybug und Cat Noir – Staffel 3 (Bietet wieder coole Einzelepisoden und das Staffelfinale hält einige Überraschungen bereit. Bin sehr gespannt auf die nächste Staffel)

Dr. Stone – Staffel 4 (Der Abschluss der Serie konnte über die Länge von 36 Episoden durchaus überzeugen und gerade das Mid-Season-Finale hatte es in sich. Konnte kaum abschalten. Das große Finale hingegen war ziemlich schnell abgearbeitet und daher leider eher enttäuschend)

Ghosts – Staffel 5 (Auch hier wieder gute Einzelepisoden, aber die übergreifenden waren mir etwas zu langatmig. Aber mit dem Staffelfinale wussten sie erneut mich zu bannen und mit dem Cliffhanger absolut zur Verzweiflung zu bringen)

Kaoru & Rin – Staffel 1 (Süße Romance, die auch über Vorurteile und eine Menge über Freundschaft vermittelt. Tolle Charaktere abseits der Stange und einfach herzerwärmend)

The Pokemon Concierge – Staffel 1.2 (Nach Jahren wurde die erste Staffel fortgesetzt und kann den sehr süßen Grundton mit vielen Pokemon, aber auch tollen kleinen Lektionen, halten)

Virgin River – Staffel 1-2 (Wie viel Drama darf es sein? Hier wird jegliches Drama genommen und reingeworfen. Die Charaktere müssten eigentlich aufgrund dessen alle schon lange in Therapie sein, aber es wird als cosy Herbstserie verkauft. Irgendwie funktioniert es dennoch, immerhin inhaliere ich die Folgen, auch wenn eigentlich alles dagegen sprechen müsste)

Witch Hat Atelier – Staffel 1 (Ein neuer Highlight Anime! Spannender Weltenbau, vielschichtige Charaktere und ein großes Geheimnis, das es zu lüften gilt. Ich bin gerade nach dem Cliffhanger sehr gespannt auf die nächste Staffel)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 3.479
Seiten pro Tag: 112 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbuch: 5

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 5: Die Hochzeit der Erlöserin Tsukina steht bevor, aber ein Komplott vom verfeindeten Reich scheint noch alles zu zerstören. Doch sie hat eine neue Freundschaft geschlossen, die alles retten könnte. – Ein schöner Abschlussband der Reihe, der die cosy Geschichte zu einem soliden Ende führt.

Percy Jackson 7 – Der Zorn der dreifachen Göttin: Percy bekommt ein Angebot für seinen zweiten Göttergefallen, damit er die Empfehlung für die Schule in Neu-Rom bekommt. Leider ausgerechnet von Hekate. Wobei auf ihr Haus und ihre Haustiere aufzupassen erstmal nicht so schwierig klingt. Doch natürlich kommt es wieder zu einer mittelschweren Katastrophe. – Irgendwie gefallen mir diese Nachfolgebände viel besser als die eigentliche Pentalogie. Auch die Geschichte rund um Hekate fand ich ganz solide.

A Man and his Cat 7: Der geniale Pianist Geoffroy Lambert hasst Herrn Kanda, da er von seinem Vater nicht genügend Anerkennung bekommen hat, dieser aber Herrn Kanda vergötterte. Und genau das will er ihm sagen, doch dann findet er ausgesetzte Babykätzchen und Herr Kanda hilft ihm bei der Aufzucht. – Die Freundschaften rund um Herrn Kanda werden immer größer und doch schafft die Reihe es den Fokus weiter gut zu legen und so neue Geschichte mit neuen Charakteren, aber auch die unfassbare Liebe zu Katzen zu zeigen.

Magnus Knut Hansen: Magnus will eigentlich nur seine Ruhe als Deichgraf und mit seinem Schaf Dörte. Nur leider wird eben dies in eine phantastische Parallelwelt entführt. Nun hat er einen sprechenden Aal als Waffe und muss sich mit Möwen abgeben. Zusammen stolpern sie in ein Abenteuer nach dem Nächsten. – Das Buch hat viele gute Ansätze und ich verstehe bis zu einem gewissen Punkt und gerade die Lesung durch den Autor hat noch viel Atmosphäre dazu gegeben. Aber die Prinzessin ist leider sehr übergriffig und auch, wenn ich den Versuch dahinter verstehe, die Verlagswelt aufs Korn zu nehmen, so ist hier leider eine Linie überschritten worden, über die ich nicht hinwegsehen konnte. Schade, ansonsten wäre es bestimmt ein gutes Buch gewesen.

Die Wahrsagerin kleiner Schicksale: Tao sagt kleine Schicksale voraus, da sie weiß, was die Großen anrichten können. Auf ihrer Reise durchs Land trifft sie einen Ex-Söldner und einen Ex-Dieb, die auf der Suche nach der Tochter des Ex-Söldner sind. Kurz darauf schließt sich ihnen auch noch eine Bäckerin an und sie gehen zusammen auf ihr größtes Abenteuer. – Eine interessante Welt, tolle Charaktere und irgendwie auch ein cosy Buch. Leider war es aber auch relativ zäh und macht eine große Rassismus-Thematik auf, ohne diese wirklich aufzulösen. Schade.

Schön war’s aber nicht nochmal: Autor André Herrmann wollte seinen Eltern etwas Gutes tun und bietet ihnen an, sie in den Urlaub zu begleiten und alles zu organisieren. Dafür wollen seine Eltern alles bezahlen. Doch nachdem diese über eine Stunde vor dem ersten Zug am Bahnhof stehen, sein Vater fast die Reisepässe im Aufgabegepäck vergessen hätte und seine Mutter die Tickets in A3 ausgedruckt hatte, fängt er langsam an seine Entscheidung zu bereuen. – Was als Thread auf Twitter begann, schlug bald größere Wellen und daraus entstand dieser Reisebericht, der seinen starken Anfang nicht komplett halten konnte, aber definitiv unterhaltsam ist.

Der Buchspazierer: Carl Kollhoff spaziert für eine kleine Buchhandlung jeden Tag durch die Stadt und liefert Buchbestellungen aus. Die Stammkundschaft hat von ihm inzwischen Namen aus Büchern bekommen, so schaut er regelmäßig bei Mr. Darcy oder Frau Langstrumpf vorbei. Dabei wahrt er stets eine höfliche Distanz. Bis er auf die neunjährige Schascha trifft, die ihn gern begleiten möchte und durch ihre quirlige Art seinen Alltag ordentlich auf den Kopf stellt. – Ich mochte den Film schon sehr und war auf die Buchvorlage gespannt. Sie war schön geschrieben und die Geschichte war immer noch toll, aber mir hat der Film wesentlich mehr Emotionen gegeben.

Mein Gemahl, sein Geisterschloss & Ich 2: Richard und Mira reisen in die Stadt, wo die Nacht den Toten und den Lebenden gehört. Doch bei dem Fest scheint niemand Richard zu erkennen, was seine Braut irritiert. Zusammen mit dem Geist eines Hundes versucht sie dies zu ändern. – Solider zweiter Teil. Konnte mich nicht ganz so überzeugen, wie der erste Band, bin aber dennoch gespannt, wie es weitergeht.

Marriage Toxin 4: Der Bestienmeister zieht gegen die anderen großen Clans in den Krieg. Dafür entführt er die Hamstermeisterin Arashiyama, um so Gero anzulocken. Dieser kommt jedoch nicht unvorbereitet, wie es sich für das Oberhaupt des Giftclans gehört. – Der große Kampf war mir etwas zu langatmig, zumal er noch immer nicht zu Ende ist. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

Nuss & Schluss – Hansel & Pretzel 1: Linn ist gerade frisch in die Kleinstadt Kitchener in Kanada gezogen, als sie an ihrem ersten Arbeitstag in der Bäckerei Hansel & Pretzel eine Leiche bei den Mülltonnen findet. Die unbeliebte Stadträtin Sydney Stark liegt dort tot, mit einer Nussecke direkt neben ihr, auf die sie hochgradig allergisch ist. Dann wird auch noch Linns neuer Chef der Hauptverdächtige. Aber wer hätte sonst noch ein Motiv? – Schöner cosy Crime, mit netten Charakteren. Gut für zwischendurch, aber bleibt hinter vergleichbaren Reihen zurück bisher.

Schattenlicht: Billie ist sich sicher die große Liebe ihres Lebens gefunden zu haben und zieht extra für ihn von Deutschland nach Kanada. Doch Jamie verhält sich auf einmal ganz anders und wertet alles an ihr ab, inklusive der Farm, auf der sie jetzt bei ihrer Tante wohnt. Und dann ist da noch Tristan, der nach einem Unfall mit Hirntrauma und künstlichem Koma von allen nur Zombie Boy genannt wird, und der sie besser zu verstehen scheint als alle andere. Und Macy, die seit Monaten verschwunden ist. – Yasmin Shakarami entführt uns diesmal nach Kanada und in die romantic suspense. War stellenweise sehr schwer zu lesen, im Sinne, dass die Thematik einen gut runterziehen konnte. Leider war sie aber auch sehr realistisch, wodurch es noch schwerer wurde. Dennoch wieder ein sehr gutes Buch von ihr.

Was die Toten bewegt: Alex Easton reist nach Haus Usher, da er die Nachricht erhielt, dass seine Jugendfreundin Madeline im Sterben liegt. Doch auch ihr Bruder Roderick scheint von einer seltsamen Krankheit geplagt. Was hat es mit dem See auf sich, der eine düstere Anziehung ausübt und von allerlei Pilzen umgeben ist? – Eine gelungene Untergang des Hauses Usher Adaption, die nochmal mehr in die Tiefe geht und eine ganz eigene Ästethik hervorruft und mich vielleicht zu einer Gothic Fiction Lesechallenge angestachelt hat.

Good Morning Leon 1: Leon lebt in England und ist ein Gentleman durch und durch. Zumindest so lange sein Kater Jack darauf achtet, dass er sich richtig kleidet und seine Termine einhält. Aber wehe Jack gönnt sich einen Snack beim Metzger. Dann gibt es direkt Ärger. – Ihr wisst, ich lese gerne Mangas, wo es um das Zusammenleben mit Katzen geht. Auch hier haben wir eine vollkommen solide Geschichte, sympathische Charaktere, aber irgendwo fehlt mir hier noch der Mehrwert bzw. das Alleinstellunsmerkmal. Bin aber trotzdem auf die nächsten Bände gespannt.

Was waren eure Highlights im August?

Rückblick auf den Juli 2026

I’m back! Etwas überstürzt und ohne große Ankündigung bin ich in eine Auszeit gegangen, da ich umgezogen bin und alles etwas sehr stressig wurde. Daher kommt auch der Monatsrückblick verspätet, aber besser spät als nie, oder? Und auch, wenn durch den Umzugsstress viel liegen geblieben ist, und mir gerade die großen Kinostarts des vergangenen Monats noch fehlen, konnte ich doch viele Hörbücher verschlingen, weswegen zumindest der Lesemonat sehr ansehlich ist. Und damit blicken wir mal auf meinen medialen Monat zurück.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Chéri, ich komme – die Erfindung der Lust: Fanny und Thomas sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Nur, dass Fanny noch nie einen Orgasmus hatte und das Thomas all die Jahre verschwiegen hat. Unter Anleitung einer Sexualtherapeutin beichtet sie dies, was Thomas zunächst in eine Krise stürzt. Doch er ist auch Erfinder und Ingenieur und verspricht ihr ein Gerät zu entwickeln, mit dem sie mühelos kommen kann. Eine chaotische Reise beginnt. – Wer auch immer diesen peinlichen Titel im deutschen sich ausgedacht hat, schürt leider absoluten cringe Charakter, was der Film jedoch nicht ist. Sondern ein liebevolles Drama, an der ein oder anderen Stelle etwas zu drüber, aber es geht klar um die weibliche Lust, aber eben auch um eine Liebe, die alles überwindet. Erstaunlich gut.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Claw: Julia und ihr bester Freund Kyle sind auf einem Roadtrip nach LA, wo Julia einen Stand-up Auftritt hat. Doch ein Platten lässt sie in einer Geisterstadt stranden. Der einzige Bewohner Ray ist ihnen nicht geheuer und sie befürchten mitten in einem Horrorfilm gelandet zu sein. Was auch stimmt, allerdings, weil auf der Nachbarfarm ein Velociraptor ausbricht und dringend etwas zu essen braucht. – Hatte seine Momente, die Freundschaft der beiden Protas war ganz nett, aber darüber hinaus bietet er leider nicht so viel. Und das Ende war dann irgendwie nur noch verwirrend.

Methgator: Dante ist zurück in seiner Heimatstadt, nachdem sein Vater, der Sheriff, ihn um Hilfe gebeten hat. Denn bei einer Razzia wurde ein Meth-Labor hochgenommen. Allerdings hat ein Alligator eine Ladung gefressen und ist nun süchtig. Und es steht ein großes Fest an. – Instant Liebe an diesen Film. Er war mit dem Alligator so gut gemacht, dass er einen festen Platz auf meiner Favoritenliste bekommen hat.

Jurassic Expedition: Eine Raumschiffcrew wird auf einen neuen Planeten geschickt, um diesen zu erkunden. Dabei stoßen sie auf einheimische Wesen, die bedrohlich aussehen und deswegen von einigen zum Spaß geärgert werden. Bis sie sich rächen. – Absolute Rotze. Also, ich schau ja gerne Trashhorrorfilme, aber hier ist einfach alles schlecht. Habe wirklich nur mitgefiebert, ob auch wirklich alle Arschlöcher (aka alle Charaktere) sterben.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Die Odysee: An einen Christopher Nolan Film komm ich irgendwie nicht vorbei, zumal er die Filme auch immer stark fürs Kino inszeniert (und es hier vielleicht mit dem IMAX Format etwas übertrieben hat)

Spider-man 4 – Brand new day: Das MCU geht nach einer Erfrischungsphase weiter und die ersten positiven Stimmen lassen mich wieder hoffen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Miracolous – Die Geschichten von Ladybug und Cat Noir – Staffel 1-2 (Nach unzählichen Empfehlungen der Serie aus dem Freundeskreis habe ich doch mal nachgegeben und mir gefällt die Charaktergestaltung schon sehr, auch wenn die Folgen an sich sehr repititiv sind)

True Detective – Staffel 4 (Nach einer langen Pause ist die Krimiserie unter neuer Regie zurück und kann mit dem female Lead absolut überzeugen. Auch das Setting im Norden Alaskas rund um Weihnachten brachte so viel Atmosphäre, das ich einfach nur wieder begeistert war)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 21
Seiten insgesamt: 6.387
Seiten pro Tag: 206 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 9
Hörbuch: 9

Rollmopskommando: Längere Zeit war es ruhig in Fredenbüll. Doch dann wird die Bank überfallen und am Ende gibt es eine Tote. Doch scheinen sich die Aussagen zu widersprechen und Polizeiobermeister Thies Detlefsen steht vor einem großen Rätsel. Zum Glück bekommt er wieder Unterstützung von der Kieler Kollegin Nicole Stappenbek. – Durch den Sprecherwechsel beim Hörbuch hat der Band leider viel Charme eingebüßt. Auch die Geschichte konnte leider wenig überzeugen. Mal schauen, ob ich die Reihe weiter verfolge.

The Darlington 3 – Logan & Rose: Der Prozess rund um die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Richard Darlington geht in die finale Phase. Und weil es immer mehr nach einer Niederlage aussieht, mischt sich nun auch Logan ein. Der mittlere Sohn hat eigentlich vor vielen Jahren mit seiner Familie gebrochen, will aber nun eine Zeugin finden und für die Recherchen heuert er im Familienhotel als Küchenchef an. Dabei trifft er auf Rose, mit der er vor vielen Jahren einen One-Night-Stand hatte, den beide nicht vergessen können. Doch Rose hat Gründe, warum sie sich auf keinen Darlington einlassen will. Nur dass es ihr bei Logan immer schwerer fällt. – Auch der Abschlussband ist wieder stark geschrieben und bietet einen runden Abschluss der Reihe.

More than a doll 14-15: Marin und Gojo gestehen sich endlich ihre Gefühle. Doch auch danach wird es nicht einfacher, müssen sie doch erstmal austesten, wie sich ihre Beziehung anfühlt. Und dann müssen noch ihre Zukunftspläne zusammen passen. – Ein schöner Abschluss der Reihe, auch wenn mir das Ende etwas zu schnell ging. Da wären ein paar Seiten mehr schön gewesen.

Two can play: Viola bekommt die Chance ihre liebste Buchreihe in ein Videospiel zu wandeln. Doch dafür muss ihr Studio mit dem größten Konkurrenten zusammenarbeiten. Und dem gehört ausgerechnet Jesse an. Seit einem misslungenem Vorstellungsgespräch ist sich Viola sicher, dass Jesse sie hasst. Nur leider findet sie ihn sehr anziehend. Eine Teambuilding-Maßnahme auf einer Ski-Hütte soll für beide alles verändern. – Typischer solider Ali Hazelwood, der durch die Kürze sich aufs einfachste beschränkt und doch von den kleinen Details lebt.

FeuerFeder – Briefe an den König: Randalin findet sich von König Laurent ungerecht behandelt und erklärt ihm das in einem Brief. Der fühlt sich dadurch jedoch in seiner Macht angegriffen, was letztlich dazu führt, dass er Randalin zu seinem Berater machen will. Nur gibt es da ein Problem. Wegen der Kleidung hält der König Randalin für einen Mann. – Mein Monatshighlight. Das Spin-off zu Spielmannsbraut konnte mich absolut begeistern. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, mochte ihre verschiedenen Ansichten und wie mit ihren Dickschädeln aneinander geraten sind, um dann wieder alles auszudiskutieren.

Süße Bisse 1-2: Hina ist keine klassische Vampirin, außerdem steht sie total auf Anime. Also zieht sie kurzentschlossen nach Japan und ihr Nachbar sieht auch noch genauso aus wie ihr Lieblingscharakter. Doch der hat ganz andere Probleme, ist doch ein Vampir bei ihm eingezogen und hat ihn unterworfen. Aber da kann Hina vielleicht helfen. – Die Grundprämisse klang gut, bei der Umsetzung war ich zunächst etwas skeptisch, aber die Geschichte konnte mich doch schnell überzeugen.

July found by Chance 2: Dan-o hat herausgefunden, dass sie nur eine Nebenfigur in einem Manhwa ist und den Launen des Autors folgen muss. Doch nach einem Unfall versucht sie herauszufinden, wem der rettende Rücken gehört. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn sie immer wieder Ortswechseln und Zeitsprüngen unterlegen ist. – Der Manhwa zu meinem liebsten (und ersten) K-Drama funktioniert leider nur bedingt in dem Format, aber die Geschichte ist weiterhin schön.

Fangirl 4: Cather und Levi sind endlich ein Paar. Doch dann wird Cathers Zwillingsschwester Wren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert und die Schwester nehmen sich im Haus ihres Vaters eine Auszeit. Und Cather hadert noch immer mit ihrem Studium und zeitgleich mit der Deadline für ihre Fanfiction. Schafft sie es sich ihren eigenen Dämonen zu stellen? – Eine sehr gehypte Reihe von mir kommt zum Ende und kann das Niveau der Vorbände leider nur bedingt halten. Habe viel übersprungen, aber die wesentlichen Punkte sind zum Ende gebracht worden.

Colliding Hopes – Driven Dreams 2: Prinzessin Aurora von Morena will nichts mehr mit der Formel 1 zu tun haben, seit ihr bester Freund bei einem Unfall verstarb. Doch Adrian Brunetti, der die gleiche Trauer teilt, zieht sie immer wieder an. Bis sie sich in einer schicksalshaften Nacht betrunken das Ja-Wort geben. Natürlich werden sie direkt die Scheidung einreichen. Oder doch nicht? – Leider eher enttäuschend, zumindest im Vergleich zu anderen Werken der Autorin, die ich eigentlich sehr schätze. Nehme dem Pärchen die Gefühle einfach nicht ab und so stark der Formel 1 Anteil auch ausgearbeitet ist, so konstruiert wirkt der Rest. Schade.

Mate: Serena ist der erste Mensch-Werwolf-Hybride und bei allen Spezies heiß begehrt. Daher nimmt Alpha Koen sie unter seine Fittiche, doch es gibt eine klare Regel: Er darf keine Beziehung und keine körperliche Nähe zu ihr haben. Doch das ist gar nicht so leicht. – Hatte mich Bride noch positiv überrascht, dreht sich Mate auf knapp 600 Seiten immer wieder im Kreis. Die beiden sind rollig aufeinander, aber das geht ja nicht, jammer jammer, kurzer Einschub irgendwas plottrelevantes und dann fangen wir wieder von vorne an.

Voll kein Typ 4-5: Die Sommerferien stehen bevor und damit auch das Sommerfest. Hagi nimmt all seinen Mut zusammen und fragt Kohaku um ein Date, was ihn jedoch nur noch mehr verwirrt. Suo schafft es noch immer nicht mit ihren Andeutungen Tokiwa auf die richtige Fährte zu bekommen. Währenddessen verbringen Asagi und Fuji immer mehr Zeit zusammen. – Einfach eine sehr süße Reihe und ich fühle jedes Pärchen sehr und will einfach nur wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

Das Dschungelbuch: Das Gesetz des Dschungels steht seit jeher fest. Daran muss sich auch Tiger Shir Khan halten, auch wenn er die Wölfe bittet, ihm das Menschenjunge Mowgli auszuhändigen. Doch dies ist nur der Beginn von verschiedenen Abenteuern. – Ein Klassiker, der durchaus seine Stärken hat. Die nehmen aber stark ab, wenn es nicht mehr um Mowgli geht.

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 4: Der neue Erlöser Yota ist am Boden zerstört. Er ist einfach nicht mächtig genug, um die Einwohner zu beeindrucken. Und dann ist da noch Tsukina, die seinen Avancen ausweicht. Nicht ahnen, dass Tsukina eine Erlöserin im Verborgenen und mit dem Hauptmann der königlichen Garde verlobt ist, nimmt er das dubiose Angebot nach mehr Macht an, das jedoch allen zum Verhängnis werden kann. – Ein weiterer cosy Fantasy Manga, den ich sehr gern mag. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Der Sternenstaubdieb: Loulie al-Nazari ist gemeinhin als Mitternachtshändlerin bekannt, hat sie sich doch auf Dschinnfundstücke aus der Wüste spezialisiert. Doch genau das wird ihr zum Verhängnis, als der Sultan sie verhaften lässt. Er hat es auf die berüchtigte Lampe mit einem gefangenen Dschinn abgesehen und schickt Loulie zusammen mit seinem Sohn auf eine Reise, die sie vielleicht nicht überleben werden. – Ein sehr starker Auftakt, der mich immer wieder kalt erwischt hat. Liebe die Welt, die auf den Mythen und Sagen aus 1001 Nacht basiert und die Wüste damit absolut lebendig macht.

Novel Haven 3 – Sound of Dreams: Aria ist zuständig für das Sounddesign bei Novel Haven und soll mit dem Synchronsprecher Felix zusammenarbeiten. Nur, dass der davon gar nicht begeistert ist und sie nicht versteht, was sie ihm getan hat. Zeitgleich hadert sie auch mit ihren Musiksstreams auf Twitch. Felix hingegen hat eigentlich gar nichts gegen Aria, hat aber Angst, dass sie von seinem Geheimnis erfährt und versucht ihr deswegen aus dem Weg zu gehen. Doch die beiden kommen sich immer wieder ungewollt näher und können die Anziehung irgendwann nicht mehr leugnen. – Der schwächste Band der Reihe. War leider stellenweise zu konstruiert und auch unlogisch, auch wenn ich die Themen mitunter mochte. Schade.

Spellbound 4: Eigentlich wollte Emma Hard nur eine Klientin beim Stadtrat verteidigen, trifft diesen jedoch verzaubert an. Alle verhalten sich wie kleine Kinder und das wird mit Zauberstäben schnell gefährlich für alle beteiligten. Also muss Emma nicht nur babysitten, sondern auch aufklären, wer dafür verantwortlich ist. Zeitgleich erfährt sie auch mehr über ihre eigene Herkunft. – Eine weitere süße Geschichte aus der Stadt Spellbound. So langsam ist Protagonistin Emma auch angekommen, was sie auch besser agieren lässt.

Miss Merkel 1 – Mord in der Uckermark: Ex-Kanzlerin Angela Merkel will eigentlich nur ihren Ruhestand in dem beschaulichen Ort Kleinfreudenstadt genießen. Bei einer privaten Besichtigung des Schlosses trifft sie den Schlossherrn jedoch in äußerst totem Zustand an. Und weil die örtliche Polizei nichts von ihrer Theorie des Mordes wissen möchte, fängt sie kurzerhand an, selbst zu ermitteln. – Ganz witzige Idee, deren Umsetzung ein wenig zu langatmig ist. Aber ich werd die Reihe vermutlich weiterverfolgen.

Die kleine Bäckerei in Brooklyn: Sophie hat gerade erfahren, dass ihr Freund, der immer so perfekt schien, bereits verheiratet ist und Kinder hat. Kurzerhand nimmt sie das Angebot ihrer Chefin an als Food-Bloggerin nach New York City zu ziehen. Dort bekommt sie eine Wohnung über einer süßen kleinen Bäckerei, deren Besitzerin Bella sie sofort ins Herz schließt. Dabei trifft sie auch auf deren Cousin und ihren neuen Kollegen Todd. Schnell unterliegt Sophie seinem Charme, nur leider hat Todd jeden Tag ein neues Date und Bella warnt sie direkt vor seiner Bindungsangst. – Funktioniert leider an ganz vielen Stellen nicht und romantisiert ein wenig problematisches Verhalten. Aber keine Angst, die Prota kann ihn bestimmt ändern (Ironie).

Was waren eure Highlights im Juli?

Rückblick auf den Juni 2026

Auf einen Monat voller Kinobesuche folgte direkt die große Flaute. Vereinzelte interessante Filme gerade zum Monatsende passten einfach nicht in den Zeitplan und werden daher geschoben. Privat standen auch viele Termine an, die einfach Zeit gefressen haben und dennoch konnten einige Bücher verschlungen werden. Mehr dazu in meinem heutigen medialen Rückblick:

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Nur einen Wiederholungstäter: Zum Jubiläum lief eine Wiederaufführung von Dirty Dancing, die ich mir angesehen habe.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Paddington in Peru: Paddington hat frisch seine britische Staatsbürgerschaft und damit seinen Reisepass erhalten, da erreicht ihn ein Brief, dass seine Tante vermisst wird. Dafür reist er mit der Familie Brown nach Peru, nicht ahnen, dass sie alle ein großes Abenteuer erwartet. – Nochmal deutlich überzeichneter als der grandiose zweite, aber immer noch auf einem Level, wo die Herzlichkeit der Geschichte überwiegt. Schöner dritter Teil.

Woodwalkers: Carag ist ein Gestaltenwandler und verlässt in seiner Kindheit seine Pumafamilie um fortan unter den Menschen zu leben. Dort kommt er aber nie richtig an und fühlt sich immer wie ein Außenseiter. Bis er das Angebot bekommt auf die Clearwater High zu gehen. Von außen ein normales Internat, aber dahinter verbirgt sich eine Schule für Gestaltwandler aller Art. Hier findet er endlich Anschluss und kann sich mit seiner animalischen Seite auseinander setzen. – Für einen deutschen Fantasyfilm vergleichsweise gut, hat aber an vielen Stellen – und vor allem schauspielerisch – große Schwächen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Disclosure Day: Viel zeigt der Trailer nicht, aber Steven Spielberg als Regisseur reicht für mich schon, um einen Blick zu wagen.

Power Ballad: Eine neue Komödie mit Paul Rudd? Das kann funktionieren und der Trailer sah interessant genug aus, um es zu wagen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Beastars – Staffel 1 (Interessanter Anime über das Zusammenleben von Fleisch- und Pflanzenfresser, der mich stellenweise mehr und mal weniger abholen konnte)

Jujutsu Kaisen – Staffel 3 (Die Meuchel-Spiele haben begonnen und nach einem kleinen Vorlauf, war ich wieder in der Geschichte drin und kann nun die Fortsetzung kaum erwarten. Weil wir irgendwie noch mittendrin waren zum Staffelende)

Criminal Minds – Staffel 15 (Die finale Staffel der Grundserie hatte noch ein paar gute Fälle, schafft es aber am Ende nicht 15 Jahre Seriengeschichte gut einzufangen und sich von allen Charakteren würdig zu verabschieden. Das ist sehr schade. Aber ich bin auch gespannt, was Evolutions nun kann)

Jurassic World – Camp Kreidezeit – Staffel 3 (Spinnt die Geschichte gut fort, auch wenn einige Charaktere durch ihr repititves Verhalten immer nerviger werden. Geht am Ende ein bisschen zu weit, um unbedingt an den zweiten Jurassic World Film anzuschließen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 4.726
Seiten pro Tag: 157 im Durchschnitt
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 5
Hörbuch: 6

Alles an dir: Pauline bekommt von ihrem Agenten gesagt, dass ihre Bücher keinen Verlag finden, weil sie nicht genug Leidenschaft haben. Kurz darauf trifft sie auf den Politiker Benedikt, der in ihr Gefühle auslöst, die ihr helfen, sie in den Büchern zu verarbeiten. Doch er sagt ihr von Anfang an, das seine Karriere Vorrang hat und er nichts ernstes sucht. Und Pauline ist nicht bereit für einen One-Night-Stand. – Absoluter Reinfall. Die Geschichte ist nicht durchdacht, die Charaktere agieren allesamt unlogisch und teilweise hochgradig toxisch.

Haikyu! 10: Hinata und Kageyama sind nach dem ersten Teil des Trainingscamps zerstritten und müssen für sich einen Weg finden, wie sie ihre Fähigkeiten und ihren gemeinsamen Angriff verbessern können. Gleichzeitig ringt Tsukishima mit sich, ob es sich überhaupt lohnt, so sehr an seinen Volleyballfähigkeiten zu arbeiten. – Die Geschichte wird tiefgründiger, da hier eine Menge Charakterbildung auf dem Plan stand.

Novel Haven 2 – Match of Fate: Natalys erster Twitch-Stream zu Novel Haven geht gehörig schief und sie legt sich ausgerechnet mit dem erfolgreichen E-Sportler Dylan an, was beide öffentlich in Bedrängnis bringt. Also beschließen sie eine Fake-Beziehung einzugehen, um ihre Fans zu beruhigen. Zeitgleich scheint jemand Dylans Karriere zerstören zu wollen. Können die beiden dies verhindern? Und wie gehen sie mit den aufkommenden Gefühlen zueinander um? – Guter zweiter Teil, der nicht ganz an den ersten Band herankommt, aber genug für die kommende Reihe über die Panthers anteasert, um mich neugierig zu machen.

More than a doll 13: Die Winter Comiket steht bevor – eine der größten Cosplay-Events im Winter. Gerade rechtzeitig hat Gojo noch das Cosplay zu „Gottes Auftrag“ fertig gestellt, nicht ahnend, dass Marin darin die gesamte Messe einnimmt und noch darüber hinaus auf sich aufmerksam macht. – Auch, wenn wir uns hier fast ausschließlich auf der Comiket befinden, wird die Entwicklung der Charaktere und die Gefühlswelt unglaublich voran getrieben und steuert langsam aufs Finale zu.

Das Kaufhaus der Träume: Penny besteht das schwierige Vorstellungsgespräch für Dallerguts Traum-Kaufhaus, wo auf den verschiedenen Etagen Träume aller Art angeboten werden. In neun Kurzgeschichten erfährt sie alles über die Traumarten und wieso die Wichtigkeit dieser nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. – Ein Buch zum träumen. Die kurzen Geschichten lassen es gut nebenbei lesen, doch die Tiefe der einzelnen Kapitel lässt einen auch viel Grübeln. Geheimtipp.

Lara – Der Anfang: Lara erbt überraschend das Haus ihres Großvaters, den sie seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hat. Zusammen mit ihrer Freundin Bobby freut sie sich auf ein paar ruhige Wintertage am See. Doch ein Schneesturm überrascht sie und dann tauchen auch noch Fußspuren im Schnee auf, die nicht von ihnen sind. Wer treibt hier Spielchen mit ihnen? – Eigentlich ein starker Thriller, der mit dem typischen Eingeschneit-Szenrio spielt. Verliert sich leider am Ende zu oft in überraschenden Wiederbelebungen von Charakteren, wodurch es mich verloren hat.

Dawn of the Dragon 3: Taehyuk verspricht Hyo-un, dass er nicht mehr weggeht. Doch der Zustand des Drachen verschlechtert sich immer weiter und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es an seiner Anwesenheit liegt. Doch der Versuch möglichst viel Land zwischen sie zu bringen, scheitert und bringt nicht nur sie beide in Gefahr. – Wirkt die erste Hälfte noch sehr repititiv, ist es gerade die Vorgeschichte in der zweiten Hälfte, die diesen Band nochmal interessanter macht.

Prinzessin der 1000 Diebe 2 – Chosen: Korea steht kurz davor vollständig zerstört zu werden. Da findet Jia in den Archiven des Hong-Clans einen Hinweis, dass die Monster der Zeichnung eines Künstlers aus der Joseon-Zeit entsprungen sind. Sie beschließt in die Vergangenheit zu reisen und das Bild, sowie den Künstler, zu töten. Doch dort trifft sie auf unvorhergesehene Hindernisse und dann ist der Künstler auch noch äußerst charmant. – Während mir der erste Band nicht gefallen hatte, war der zweite erstaunlich gut und konnte mich vollständig in den Bann ziehen. Die Geschichte ist wesentlich logischer und das Setting in der Joseon-Zeit gut umgesetzt.

Wo die Sterne uns sehen: Ihr Job als Sozialarbeiterin bedeutet Willa alles, finanziert sie sich doch auch dadurch ihr Studium der Sozialen Arbeit. Dort trifft sie auf Elias, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, und ein Projekt für Angehörige von Verunglückten ins Leben rufen will, wofür er Willas Hilfe braucht. Doch diese hat ihr Herz nach einem Trauma verschlossen. Hat ihre Liebe eine Chance? – Das Buch macht viele schwierige, aber auch unglaublich wichtige, Themen auf und verpackt es in eine gute Geschichte. Zwischendurch war es mir etwas zu wirr erzählt und die beiden hatten zu viele zufällige Begegnungen.

Mrs. Potts Mordclub und der Tote in der Themse: Mrs. Potts trifft an der Grenze ihres Grundstücks eine völlig aufgelöste Ehefrau, die ihren Mann vermisst. Kurz darauf wird dieser tot aus der Themse gefischt. Zuletzt gesehen wurde er auf einer geschlossenen Veranstaltung, auf einem Boot. Was ist passiert und wie konnte niemandem auffallen, dass er fehlt? – Wieder ein guter Kriminalfall, der bis zum Ende spannend war. Nur die Auflösung nach der Auflösung am Ende war mir etwas zu viel.

Wild Wild Ghost: Robyn steht kurz vor ihrer Abschlussprüfung als Ghost-Agent. Dafür will sie ins Jahr 1899 reisen, um den Geist von John Cartwright zu erlösen. Dabei ist ihr geheimer Wunsch dem Verschwinden ihres Vaters auf den Grund zu gehen, was eigentlich zum Ausschluss von der Prüfung führt. Doch sie schafft es ihren Partner abzuhängen und zusammen mit dem Kopfgeldjäger Anthony Walker loszuziehen. Doch der Wilde Westen birgt so einige Gefahren. – Ich liebe dieses Buch! Aber es hat mich auch gebrochen und doch kann ich der Autorin keinen Vorwurf machen, weil es dadurch bis zum Ende absolut logisch, empowernd und eben nicht gezwungen ist. Gerne mehr davon.

Fangs 3: Gerade sind sich Ichii und En näher gekommen, als ein alter Feind Ichiis auftaucht und En entführt. Dabei erfährt er die unrühmliche Vergangenheit seines Partners, was sie nur näher zusammenschweißt. – Hier werden einige Themen aufgemacht, die die Handlung zwar nicht richtig voranbringen, aber den Charakteren mehr Tiefe gibt, was der Geschichte gut getan hat.

The Hitmans Fave 1: Owaru Endou ist als Profikiller für seine Präzision bekannt und heiß begehrt. Doch seine heimliche Leidenschaft gehört dem Idol Kaorin von Rosaceae für die er alles tun würde. Als sie entführt wird, lässt er nichts unversucht, um sie zu befreien und hängt schließlich seinen Job an den Nagel. Doch was macht ein ehemaliger Profikiller und nun Vollzeit-Fan? – Interessanter Ansatz, der bisher auch gut funktionierte. Die Frage ist, wie lange es aufrecht gehalten werden kann, bevor es repititiv wird.

The Darlington 2 – Ethan & Grace: Nach dem Unfalltod ihrer Zwillingsschwester trauert Grace noch immer und vergräbt sich in ihrer Arbeit als Zimmermädchen im Luxushotel The Darlington. Dort ist es ausgerechnet Partyboy und zweiter Sohn der Gründerfamilie Ethan Darlington, der ihr beisteht. Und beide müssen feststellen, dass sie auf der gleichen Seite stehen und das Knistern zwischen ihnen nicht mehr ignorieren können. – Ich hätte nicht gedacht, dass die Geschichte mit Ethan funktioniert, aber New Adult Meisterin Laura Kneidl konnte mich wieder einmal eines Besseren belehren. Gute Weiterentwicklung der Thematik und ich bin jetzt sehr auf den Abschluss gespannt.

Was waren eure Highlights im Juni?

Rückblick auf den Mai 2026

Der Mai hatte sich wohl vorgenommen, der neue April zu sein und schwankte zwischen eisigen Temperaturen zu den Eisheiligen und heißem Sommerfeeling zum Ende. Und so ganz nebenbei habe ich es tatsächlich mal wieder öfter ins Kino geschafft als in all den Monaten zuvor. Und auch der SuB konnte zumindest ein bisschen wieder abgearbeitet werden, nachdem sich dort doch wieder einiges angesammelt hatte. Daher starten wir nun direkt in meinen medialen Rückblick:

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel umspielt von Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Teufel trägt Prada 2: Vor 20 Jahren ist Andy Sachs aus der Redaktion der Modezeitschrift Runway ausgeschieden. Nun kehrt sie auf Bestreben des Eigentümers zurück, um einen Skandal zu reduzieren, und legt sich erneut mit Miranda Priestly an, die über diese Einmischung keineswegs begeistert ist. – Während man am Anfang noch hoffen konnte, dass die lange Zeit die Charaktere weiterentwickel hat, wird praktisch die gleiche Geschichte nochmal erzählt. Für Fans daher durchaus sehenswert.

Glennkill: Ein Schafskrimi: George Hardy ist Schäfer und lebt sehr zurückgezogen mit seiner Schafsherde, der er jeden Abend aus einem Krimi vorliest. Bis er eines Nachts ermordet wird. Zumindest ist das seiner Herde, allen voran Schäfin Lily, direkt klar, während der ortsansässige Polizist überfordert ist und daher Herzinfarkt eintragen lässt. Doch Lily, zusammen mit dem Widder Moppel und dem Einzelgänger Sebastian, versucht Hinweise zu finden und dem Polizisten zuzuspielen, so dass dieser doch mit den Ermittlungen beginnt. – Ein absolut liebevoller Krimi, der sich viel mit den Schafen und was sie bewirken können auseinander setzt und dabei nie den Krimifokus verliert.

Michael: Mit gerade einmal acht Jahren steht der junge Michael Jackson zusammen mit seinen Brüdern als Jackson 5 auf der großen Bühne. Getrieben von seinem gewalttätigen und manipulierenden Vater muss er schon früh funktionieren und darf kein eigenes Leben, geschweige denn Freundschaften haben. Der Erfolg kommt und schnürt ihn immer weiter ein, doch er versucht sich zu lösen und seinen eigenen Weg zu finden. – Leidenschaftliches Werk, der sich nicht wie ein reiner Wikipediaartikel anfühlt, dennoch teilweise oberflächlich bleibt und zwischen den Zeilen erzählt.

Nürnberg: Der zweite Weltkrieg ist zu Ende und Herrmann Göhring wird festgenommen. In Nürnberg sollen er und weitere Führungsoffiziere angeklagt werden. Doch nicht nur die Rechtsprechung ist auf diesen Fall nicht vorbereitet, auch gilt es die Gefangenen bis zum Prozessende vom Suizid abzuhalten. Dafür wird Psychater Douglas Kelley engagiert, der sich fortan vornimmt gerade Göhring zu knacken. – Ein interessanter Fokus auf ein wegweisendes Kapitel der Rechtsprechung, der in seiner Gesamtheit gut funktioniert, die namensgebenden Prozesse aber etwas vernachlässigt.

Solo Mio: Matt Taylor erfüllt sich einen großen Traum und plant seine Hochzeit in Rom. Nur, dass seine Braut kalte Füße bekommt und ihn am Altar stehen lässt. Da er sein Flitterwochenpaket nicht mehr stornieren kann, nimmt er an den Paaraktivitäten als Single teil. Nebenbei lernt er in einem Café Gia kennen, die ebenfalls eine schwierige Trennung hinter sich hat. Die beiden kommen sich näher, doch Matt hat Angst ihr zu sagen, dass er vor ein paar Tagen noch heiraten wollte. – Eine überraschend stimmige Rom-Com mit viel Herzblut, die mehr auf die Romantik und weniger auf die Comedy setzt und gerade damit punkten kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Wake up dead man: Pater Jud Duplenticy wird in eine kleine Gemeinde versetzt, die von dem toxischen Monsignor Jefferson Wicks geführt wird. Dabei entdeckt er Strukturen, gegen die er anzukämpfen versucht. Bis Wicks während einer Messe ermordet wird. Dies ruft Detektiv Benoit Blanc auf den Plan, der herauszufinden versucht, ob Duplenticy wirklich der Mörder ist, wie alle behaupten. – Der dritte Knives Out kann erneut mit einem völlig neuem Setting punkten, war an ein paar Stellen vielleicht ein bisschen zu viel des Guten und für mich erstaunlich unlustig, kann daher nicht mit dem ersten mithalten, aber ist wieder um Welten besser, als noch der Zweite.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keine. Alle geplanten Filme konnte ich sehen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Professor T – Staffel 4 (Die vierte Staffel kann mit abgewandeltem Cast weiterhin überzeugen, verliert aber etwas von ihrem Schwung)

MaiThinkX – Staffel 10 (Erneut eine interessante Themenauswahl, die gut aufgearbeitet und mit viel Witz verständlich erklärt wurden)

Pro Bono – K-Drama (Angefangen für den Hauptdarsteller Jung Kyung-ho, geblieben für die vielen tollen Charaktere und spannenden Fälle bis hin zu einem absolut pointierten Justizdrama. Große Empfehlung)

Dune: Prophecy – Staffel 1 (Netter Versuch spannende Elemente aus den Dune-Büchern zu vertiefen. Hat gut Kulissen und Darstellende, verliert sich aber in einer langweiligen Geschichte, die nicht so richtig auf den Punkt kommen will. Schade.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 4.522
Seiten pro Tag: 145 im Durchschnitt
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 5
E-Book: 1

Inferno für Anfänger: Die Freundinnen Mia und Cay haben sich ausversehen in die Luft gesprengt. Nun stehen sie am Scheideweg, ob Himmel oder Hölle für sie angemessen sind. Doch mit der Verteilung stimmt etwas nicht. So landet Cay direkt in den Armen des CEO der Hölle, der sie direkt zu seiner Stellvertreterin ernennt und dann verschwindet. Zusammen mit Mia versuchen sie das Verteilungssystem wieder zum laufen zu bringen, sich gegen ein Putschversuch zu stemmen und nebenbei den CEO wieder zu finden. Gar keine so leichte Aufgabe, wenn man keine Ahnung von der Bürokratie in der Hölle hat. – Ich hab die Demon Diaries der Autorin sehr genossen und war gespannt im ersten Roman mehr über Mia und Cay zu erfahren. Zwar waren viele Elemente sehr lustig, aber irgendwie hat die Geschichte über die Länge des Buches nicht so richtig funktioniert. Schade.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 17: Alice Moriarty hat die letzten Vorbereitungen für ihren großen Schachzug gegen die World Detective Union getroffen. Da beruft diese trotz Proteste der Mitglieder Ron in die Leitung, der es nicht lassen kann, noch eine Zusatzwette mit Alice einzugehen. Das Spiel beginnt. – Der Showdown für ein weiteres großes Finale steht an, hier noch etwas uninteressanter, weil zunächst alle Weichen gestellt wurden. Aber ich kann den nächsten Band kaum erwarten.

Dawn of the Dragon 2: Taehyuk kommt dem Drachen Hyo-un immer näher und muss feststellen, dass er Gefühle entwickelt hat, weswegen er ihm nicht mehr vorschwindeln kann, dass er sein wiedergeborener Gefährte sei. Doch jede Trennung der beiden führt dazu, dass Hyo-uns Krankheitssymptome schlimmer werden. – Verliert ein bisschen den Fokus der Geschichte für den BL-Anteil, eröffnet der Geschichte aber neue Möglichkeiten. Ich bleibe gespannt, wie es weitergeht.

Edens Secret: Haru ist aus dem Hiatus zurück, doch noch immer kann er nicht über den Grund seiner Abwesenheit reden. Denn seit dem Liebesgeständnis seines Bandkollegen Honey, hinterfragt er seine Sexualität. Honey ahnt jedoch nicht, dass er im Halbschlaf seine wahren Gefühle ausgeplaudert hat und versteht nicht, wieso Haru ihn immer weiter von sich stößt. Bis eine Dancekompetition ansteht und Haru mit seiner früheren Partnerin und seinem größten Feind zusammenarbeiten muss. Können sie die Vorurteile einer gleich-geschlechtlichen Beziehung in Korea überwinden und zusammenfinden? – Auch im dritten Teil steckt so viel Liebe, aber auch berechtigte Kritik, an die K-Pop Szene in jeder Seite. Und gerade der queere Anteil macht es noch einmal wichtiger. – Werbung, Rezensionsexemplar

The Iced Caramel Coffee Agreement: Eleanore hat in Lower Wilby den Ruf absolut hilfsbereit zu sein und nie aus der Reihe zu tanzen. Doch insgeheim wünscht sie sich so ein bisschen mehr die Version ihrerselbst aus ihren Träumen zu sein. Als Dex Cartwright – gescheiterter Musiker und Bruder vom ortansässigen Barista – die Kleinstadt aufwirbelt, kann sie sich seiner Anziehung kaum erwehren. Und doch, weiß sie, dass er ihr nur das Herz brechen wird. – Nachdem der erste Band der Reihe für mich schwächer war als Kyra Grohs vorherige Bücher, bin ich hier wieder absolut schockverliebt! Die Geschichte ging mir unfassbar tief unter die Haut und ich habe jede Zeile geliebt und das Buch absolut verschlungen.

Feiern mit den Peanuts: Die Peanuts feiern 75-jähriges Bestehen und dieser Sammelband zeigt die wegweisensten Strips von den 1950er bis 1990er Jahren. Mit dabei natürlich Charlie Brown, sein treuer Hund Snoopy, und alle anderen bekannten Charaktere. – Eine schöne Repräsentation aus den Jahren mit den ikonischen Figuren und vielen tollen Ideen.

Spellbound 3 – Der Zwerg im Glassarg: Emmas Hexenfreundin Sophie wird verdächtig Schuld an dem Schlaf des Zwerges im Glassarg, der im Wald von Spellbound gefunden wurde, zu sein. Das kann die Anwältin so nicht stehen lassen und beginnt sich ins Datingleben zu stürzen, um die Wahrheit herauszufinden und Sophie zu entlasten. – Wieder ein toller Cosy Crime in der übernatürlichen Stadt Spellbound. War hier bereits deutlich mehr drin als in den vorherigen Bänden und habe mich mit den bekannten Charakteren sehr wohl gefühlt.

Novel Haven 1 – Levels of Love: Lara ist überglücklich. Ihr Spiel Novel Havel wurde für einen wichtigen Preis nominiert, der den Fortbestand der Entwicklung sichert. Dabei trifft sie auf Luca, der ausgerechnet ein direkter Konkurrent ist. Doch beide können die Anziehung zueinander nicht abschütteln. – Der beste Roman von Anabelle Stehl, den ich bisher gelesen habe. Das Setting war zwar für mich sehr ungewohnt, aber große Liebe an die Charaktere und Thematiken. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss leider in Novel Haven reinspielen.

Fahr nicht fort, stirb am Ort: Herrmann Thaddäus König ist Bestatter, doch das Geschäft läuft schlecht. Als er seinen guten Freund Manfred am Sterbebett erlöst, punktet er direkt bei seiner großen Liebe Emma, der Tochter von Manfred. Doch das Ereignis tritt eine Lawine los und plötzlich hat Herrmann allerhand zu tun. Nur, dass die meisten Leichen ungewollterweise auf sein eigenes Konto gehen. – Was zunächst ganz witzig klang, war leider weniger Satire, als ein reines Uppsi mit viel Alkohol. Konnte mich überhaupt nicht überzeugen, geschweige denn allein zum schmunzeln bringen. Leider ein Fehlkauf.

Spy x Family 15: In Berlint steht das Stadtfest an und nicht nur Familie Forger tummelt sich dort. Es kommt zum direkt Kampf der guten Freunde Pläne und Loid bekommt die Chance mit einigen einflussreichen Leuten zu sprechen. – Nachdem der letzte Band etwas langatmig war, begann dieser leider genauso. Aber nach dem ersten Drittel wurde es dann wieder deutlich spannender.

A Monsoon Rising: Talasyn und Alaric haben geheiratet. Nun müssen sie sich jeweils in den verfeindeten Imperien beweisen, Attentaten aus dem Weg gehen und weiter ihre vereinte Magie untersuchen. Doch was, wenn sie in ihrer arrangierten Ehe auf einmal Gefühle entwickeln? – Ein typischer zweiter Band, der aber die Charaktere und ihre Beziehung zueinander gut weiterentwickelt. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Blutgabe 1 – Ungezähmt: Die Welt gehört den Vampiren. Menschen gibt es fast nur noch in großen Zuchtfarmen. Von eben dieser flieht Red September und landet bei einer Gruppe extremistischer Vampire, die ihn trainieren, damit er Bluter, also Vampire ohne „wahres Blut“ tötet. Dort lernt er auch Kris kennen, der eigene Ziele zu verfolgen scheint. Zeitgleich steht Dr. Edwards in der Forschungsstation White Chapel vor einer bahnbrechenden Erkenntnis, die alles ändern könnte. – Was für ein Buch! Keine einfache Geschichte für zwischendurch, sondern ein langsamer Aufbau einer komplexen Welt mit vielen wissenschaftlich spannenden Aspekten und Überlegungen. Einfach Wow!

Pharaonenauge: Penelope hat überlebt und in ihr ist der Sonnengott Ra erwacht. Doch sie kann nicht auf ihre Kräfte zurückgreifen, wie andere. Zeitgleich schlummert in ihr der Kampf Ramses nicht mehr als Feind, sondern als ihren Lebensretter anzusehen, auch wenn er weiterhin mit dem Syndikat zusammenarbeitet. Doch mit der Weltenschlange Apophis droht ein ganz anderes Problem zu erwachen. – Auch hier ein zweiter Band einer Trilogie, der die Charaktere gut weiterentwickelt und damit die Startschwierigkeiten des ersten Bandes ausradiert. Ich bin sehr bereit für Band Drei.

Was waren eure Highlights im Mai?

Rückblick auf den April 2026

Miss me?
Im letzten Rückblick habe ich es ja bereits angekündigt, ich habe mich bewusst etwas zurückgenommen, um meine Akkus – physischer und kreativerweise – wieder aufzuladen. Und ich bin immer noch im Prozess, weswegen dies erst einmal nur ein kurzes Wiedersehen ist. Den Mai werde ich mir noch größtenteils frei nehmen, außer ich habe Lust auf einen Beitrag. Aber hier jetzt erstmal der Rückblick auf meinen medialen Konsum im April.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Leider keinen. Ich hatte nicht die Kraft das Haus für einen Kinobesuch zu verlassen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Barbie & Bohemian Rhapsody

Käpt’n Blaubär: Während die drei Enkel von Käpt’n Blaubär noch dachten, dass seine Geschichten rund um seinen Erzfeind Prof. Dr. Feinfinger komplett überzogen seien, werden sie schon von eben diesem entführt. Ihr Opa und Hein Blöd müssen zur Rettung eilen. – Ganz netter Animationsfilm, kommt aber nicht an die kurzen Abenteuer-Sequenzen ran.

Raus aus dem Teich: Die Enten-Familie Mallarch lebt glücklich in einem kleinen Teich im Nord-Osten der USA. Doch nach der Begegnung mit einer Zugentenfamilie, beschließt der Großteil der Familie, dass sie auch mal etwas Neues sehen wollen. Vater Mack ist überhaupt nicht begeistert, hat er doch Angst vor allem außerhalb des Teiches, will aber auch seine Familie nicht verlieren. So beginnen sie ein Abenteuer. – Liebevoller Animationsfilm mit tollen Ideen, wird am Ende etwas zu repititiv.

Eternity: Nach ihrem Tod landet Anna in der Zwischenwelt-Auffang-Station, wo sie sich für ihre Ewigkeit entscheiden muss. Das Problem ist nur, dass sowohl ihr aktueller Ehemann Larry, mit dem sie 65 Jahre verheiratet war und kurz vor ihr starb, dort ist und sie drängt, mit ihm zu kommen, als auch ihr früh verstorbener erster Ehemann John, der sich keine Ewigkeit ohne sie vorstellen konnte. Eine unmögliche Entscheidung warten auf sie. – Sehr starker Anfang, tolle Geschichte, super gespielt, verliert am Ende ein wenig die Aussage.

Bruce Springsteen – Deliver me from Nowhere: Nach einer erfolgreichen Tour zieht sich Bruce Springsteen zurück, um an neuer Musik zu arbeiten. Doch seine Depression und Angstzustände bringen ihn immer wieder an den Rand seiner Möglichkeiten. Zum Glück ist sein Manager immer an seiner Seite und unterstützt ihn in seinen ungewöhnlichen Bedingungen. – Mal ein anderes Musikerbiopic, das sich mit der Entstehung eines Albums und nicht der ganzen Geschichte befasst. Zwischendurch ein bisschen zu ruhig.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Super Mario Galaxy: Der erste Film konnte mich völlig überzeugen und ich bin gespannt, ob die Fortsetzung, da mithalten kann.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Michael, Das Drama, Ready or Not 2

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Spy x Family – Staffel 3 (Gewohnte starke Verfilmung der Mangavorlage. Wechselt gut zwischen Witz und Action)

Professor T – Staffel 1-3 (Spannende britische Krimiserie, die vergleichsweise ruhig erzählt wird und dennoch immer wieder gute Wendungen bietet. Nimmt leider in der dritten Staffel ab und verrennt sich etwas in Neubesetzungen, aber hat dennoch eine unfassbare Sogwirkung)

Jurassic World – Camp Kreidezeit – Staffel 1-2 (Beginnt etwas schwach mit vielen Steoreotypen, entwickelt sich aber schnell zu einer spannenden Katastrophenserie mit guten Charakterentwicklungen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 2.850
Seiten pro Tag: 95 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbuch: 2

Spellbound 2 – Höllenritt auf dem Besen: Emma hat sich noch nicht ganz in ihrem Leben als Anwältin und Hexe zurecht gefunden und soll jetzt auch noch lernen auf einem Besen zu fliegen. Blöd nur, dass sie unter Höhenangst leidet. Dann wird auch noch eine junge Werwölfin tot aufgefunden und der Engel Daniel gilt als Hauptverdächtiger. Emma setzt alles daran, um seine Unschuld zu beweisen, auch wenn sie sich dafür mit den Gepflogenheiten des Rudels auseinander setzen muss. – Der Krimianteil ist vergleichweise gering, aber die Gesamtgeschichte rund um Emmas Leben in Spellbound ist gut ausgebaut und witzig erzählt.

Max und Moritz: Die beiden Lausbuben treiben die Nachbarn an die Grenze des Wahnsinns. Ob die Hühner der Witwe Bolte, die Brücke von Schneider Böck oder die Pfeife des Lehrers Lämpel, niemand bleibt verschont. Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe. – Einfach ein Klassiker des moralischen Zeigefingers.

Ich liebe eine Tigerente: Der Frosch liebt die Tigerente, die aber dem Tiger gehört. Kurzerhand klaut er sie und zeigt ihr fortan, was für ein gutes Leben sie mit ihm haben kann. – Auch Janosch gilt als Klassiker, aber irgendwie hat die Geschichte inzwischen einen Beigeschmack, der nicht ganz zum lockeren Ton passt.

Momo – the blood taker 6: Obwohl Momo ihre Kräfte fast vollständig auf Keigo übertragen hat, kommt er ihrem Schutz nicht nach, weswegen sie entführt wird. Nun setzt er alles daran, sie zurückzuholen und muss sich mit früheren Gegnern verbünden. – Nach einer größeren Pause bei der Reihe, brauchte ich etwas, um wieder reinzukommen, aber dann ist sie gewohnt spannend und bildgewaltig.

Whitestone Hospital 5 – Colliding Hopes: Ian gilt als der ewige Junggeselle am Whitestone Hospital. Doch Jess hat ihn soweit, dass er sich auf etwas Festes einlassen würde. Doch dafür muss sie ihm noch eine Chance geben, denn die Erste hat er verkackt. Neben dem Stalkerproblem ihrer Schwester und einer heftigen Diagnose, kommen sich beide näher, doch reicht es für ein für immer? – Was habe ich auf diesen Band mit meinem Lieblingscharakter hingefiebert. Fühlt sich leider eher wie ein Spin-Off als das Ende der Reihe an. Widmet sich wieder starken Themen, die zu oft totgeschwiegen werden, verliert aber dadurch den Romancefokus. Letzlich aber auch nur Jammern auf hohem Niveau, denn Ava Reed weiß einfach auf jeder Seite zu überzeugen.

A Man and his cat 6: Kandas Freundeskreis hat sich zusehens erweitert. Und so kann er nicht wegsehen, wenn Herr Morimiya von seinen Bandkollegen verlassen allein auf der Bühne steht. Doch damit tritt er eine Kette von Ereignissen los. – Verliert etwas den Katzenfokus, aber auch so funktioniert die Geschichte rund um Kandas Entwicklung sehr gut. Habe den Band praktisch inhaliert.

Snoopy für alle Lebenslagen: In fünf Unterthemen sind die Kurzcomics rund um den Beagle Snoopy und seinen Besitzer Charlie Brown gesammelt. Ob als Anwalt, Schriftsteller oder Flieger-Ass, Snoopy brilliert einfach in allen Lebenslagen. – Sehr süße Sammlung der Comics, die mich auf so ziemlich jeder Seite zum lachen gebracht haben.

Piper House 2 – Chasing Harmony: Die erfolgreiche Sängerin Willow Rose flieht vor ihrem toxischen Manager und nimmt das Angebot ihrer neuen Freundin Beth an, um sich in Piper House auf der Insel Nantucket zurückzuziehen. Allerdings kommt auch Beth Schwager auf die Idee. Nate steht schon eine ganze Weile unter dem Druck seines Vaters, weil er als Musiker noch immer nicht erfolgreich ist. – Nochmal stärker als der erste Band mit einer tollen Geschichte, starker Themen und einem tollen Paar. Nur die Auflösung am Ende ging mir ein bisschen zu schnell. Da hätte es ein paar mehr Seiten sein dürfen.

Phantom Tales of the Night 5: Tokihito findet sich bei einem Schulausflug im Wald wieder, der mehr Geheimnisse birgt, als zunächst angenommen. Und sein knöcherner Körper zieht diese besonders an. – Ich liebe diese Reihe und warte auf jeden neuen Band sehnsüchtig. Und auch hier waren wieder so viele Wendungen drin, das es bis zum Ende spannend blieb.

Ein Mord wird angekündigt: Die Kleinstadt Chipping Cleghorn ist verwirrt, nachdem in der örtlichen Zeitung ein Mord angekündigt wird. Einige Schaulustige finden sich zu dem vermeintlichen Spiel ein, doch am Ende ist der potentielle Mörder selbst tot. Die Polizei tritt auf der Stelle, bis sich Miss Marple einschaltet. – Immer, wenn ich denke, dass ich Agatha Christie endlich durchschaut habe, kommt sie wieder mit einer neuen Wendung, die ich nicht habe kommen sehen.

Kikis kleiner Lieferservice 4: Kiki hat sich auf den Sommer gefreut, wollte sie ihn doch mit ihrem Schwarm Tombo verbringen, der jedoch kurzfristig ankündigt, seine Ferien allein auf einem Berg zu verbringen. Die verstimmte Hexe hat fortan Probleme sich auf ihren Job zu konzentrieren. – Wieder eine süße Geschichte rund um die kleine Hexe, die auf dem Höhepunkt der Pubertät ist.

Mrs. Potts Mordclub und der tote Bürgermeister: Susie, ein Teil des Ermittlungstrios rund um Judith Potts, wird Zeugin, wie der Bürgermeister bei einer Ausschusssitzung vergiftet wird. Zusammen mit Judith und Becks ermitteln sie und stehen vor immer mehr Rätseln. Denn so ziemlich jeder hat ein Motiv, aber keine die Möglichkeit. Doch wie kam das Gift in die Teetasse? – Wie ich einfach bis zum Ende überhaupt keine Ahnung hatte, wer es gewesen sein könnte. Wieder ein sehr spannender Band mit dem witzigen Trio.

Was waren eure Highlights im April?

Rückblick auf den März 2026

Der März und damit auch schon wieder das erste Quartal des Jahres sind vorbei und ich sag wie es ist: Meine Energie ist bei Null. Krankheitstechnisch gab es einen ziemlichen Rückschlag und ich kämpfe mich gerade schrittweise wieder hoch. Nach Leipziger Buchmesse und diversen kurzfristigen Anfragen und Deadlines, sind jetzt auch die Reserven runter, weswegen ich mich erst einmal wieder in eine Pause verabschieden werde. Aber zuvor wollen wir noch auf meinen medialen Konsum im März zurücblicken.

Der Schriftzug Mein Monatsrückblick vor blauem Himmel mit Seifenblasen im Hintergrund

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Hoppers: Mabel Tanaka hat in der Natur ihren Ausgleich zu den Ungerechtigkeiten, die Menschen Natur und Tiere antun, gefunden. Doch ihr Safe Space soll nun einer Autobahn weichen, da laut Bürgermeister dort keine Tiere mehr wohnen. Durch Zufall findet Mabel heraus, dass ihre Professorin an der Uni ein Verfahren entwickelt hat, mit dem sie sich in den nachgebildeten Körper eines Biebers transferieren kann. Sie flieht in diesem, um herauszufinden, wohin die Tiere verschwunden sind. – Enttäuschender Animationsfilm, der lieber einen platten Gag den nächsten jagen lässt, als sich mit dem Thema wirklich auseinander zu setzen.

The Bride!: Nach Jahren des Umherwanderns sucht Frank aka Frankensteins Monster Dr. Euphronious auf, deren Buch über Wiedergeburt ihm Hoffnung auf eine Gefährtin machten. Die passende Leiche ist in Form der jungen Frau Ida, die kürzlich einem Mafiaboss zum Opfer fiel und von der Autorin Mary Shelley besessen ist, schnell gefunden. Da diese durch die Wiederbelebung das Gedächtnis verlor, ist es für Frank einfach, ihr eine Verlobung vorzutäuschen. Doch die beiden machen schnell die Polizei auf sich aufmerksam, die sie fortan durch das ganze Land verfolgt. – Maggie Gyllenhaal bringt die Kunst zurück ins Kino, verzettelt sich dabei aber zu sehr bei bestimmten Punkten, das er nicht in seiner Gesamtheit wirken kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

September 5: 1972 bricht die Terrororganisation Schwarzer September in die Unterkünfte der Athleten aus Israel ein, die sich auf die Tag bei den olympischen Sommerspielen vorbereiteten. Durch Zufall ist das Team des amerikanischen Senders noch vor Ort und kann so Live berichten. Die Sportjournalisten haben aber keine Erfahrung mit der brisans der gezeigten Bilder und stehen immer wieder vor ethischen Grundsatzfragen. – Ruhiges Kammerspiel, das sich auf das Fernsehteam fokussiert und dabei wichtige Fragen stellt.

Wyvern: Die beschauliche Kleinstadt Beavern Mills sieht sich einem Schrecken ausgesetzt, denn durch die Erderwärmung wurde ein Drache aus dem ewigen Eis befreit und es ist sehr hungrig. Während die ersten Sichtungen noch als Fehlalarm abgetan werden, muss sich eine Gruppe Überlebender schon bald der Tatsache stellen. – Für einen Trashfilm sehr hochwertig produziert, birgt viel Lachpotential und übertriebene Heldenmomente.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: The Astronaut & Reminders of him

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Bridgerton – Staffel 4 (Wieder eine sehr starke Staffel, die es weiß Themen in einfache Unterhaltung einzubinden)

Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 2 (Etwas schwächer als die erste Staffel. Die Charaktere entwickeln sich zwar gut weiter, aber es ist nicht mehr der Überraschungseffekt der vorherigen Staffel dabei)

Sakamoto Days – Staffel 1 (Starker Start mit interessanten Charakteren. Leider verrennt sich die Geschichte immer mehr und auch der Animationsstil lässt qualitativ zu wünschen übrig)

MaiThinkX – Staffel 9 (Auch nach neun Staffeln findet Mai-Thi immer noch spannende Themen und schafft sie spannend und mit einem gewissen Augenzwinkern zu inszenieren und sich doch dabei penibel an die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu halten)

How I attended an all guys mixer – Staffel 1 (Sehr gelungene Verfilmung des Mangas, die den Charakteren nochmal zusätzlich Leben einhaucht und einfach rundum gelunden ist)

Death in Paradise – Staffel 14 (Neue Staffel und nach langer Zeit auch wieder ein neuer Inspektor, mit dem ich bis zum Ende nicht so richtig warm geworden bin. Mal schauen, wie es mit ihm weitergeht)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 3.419
Seiten pro Tag: 110 im Durchschnitt
Hardcover: 3
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbuch: 2

Skyfire Academy 1 – Der Herzschlag eines Dämons: Hanae lebt in einem Tokyo, das von Dämonen heimgesucht wird. Mit ihrem mechanischen Herzen hat sie einen Vorsprung im Überlebenskampf und hat es an die Skyfire Academy geschafft, die Kämpfer und Mediziner ausbildet. Doch eines Nachts findet sie ein Portal in eine Welt, die von Dämonen und Menschen gleichberechtigt bewohnt wird. Dabei trifft sie auf den Fürsten der Dämonen, der sie direkt anzieht, da sie gleiche Ziele zu haben scheinen. Doch kann sie einem Dämon trauen? – Am Anfang hab ich etwas gehadert, wirkte es doch, wie eine Geschichte, die ich schon zu oft gelesen habe, aber ab dem Teil mit dem Portal hatte es mich und ich wollte unbedingt mehr wissen.

Shinigami x Doctor 3: Die Gokurakuen ist verloren. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um alle Besatzungsmitglieder zu retten, ehe die Shinigami komplett um sich greift. Und doch bleibt die Frage, wer wirklich hinter diesem Anschlag steckt und wer der Maulwurf im Team war? – Runder Abschluss einer insgesamt leider eher schwächeren Reihe. Auch hier viel Verwirrung und wenig nachvollziehbare Geschichte. Schade.

The worst kind of perfect: Gabriella und Lio sind das perfekte Paar. Sie ist als Curvy-Model selbstständig und arbeitet an einer eigenen Dessous-Linie, während er sie vollauf unterstützt. Doch sein großer Lebenstraum ist das Freerunning. Und als er die Chance bekommt, einem Team beizutretren, greift er zu. Doch dafür müssen sie immer wieder Zeit getrennt voneinander verbringen, was ihre Ehe durch eune ungeahnte Prüfung schickt. – Ich sehe, was die Autorin erzählen wollte und finde vieles daran gut, aber die Umsetzung ist leider nicht gelungen. Viel Drama, selbst wo es nicht zu den Charakteren passt. Ich kaufe ihnen einfach diese große Liebe nicht ab. Daher eine Enttäuschung.

Feenfluch: Sieben Jahre sind vergangen, seit Kaelith als Einzige den Feenfluch überstand, der den gesamten Königshof in einen tiefen Schlaf sinken ließ. Doch jetzt scheint es einen Hoffnungsschimmer zu geben, diesen Fluch zu brechen. Dafür braucht sie die Hilfe des Magiers Thorn, der sie tief in den Feenwald begleiten muss, um die Herrin der Rosen und Dornen herauszufordern. – Lieblingsautor trifft Lieblingsmärchen und am Anfang war ich mir nicht sicher, ob das funktionieren würde, doch diese Beschreibungen, die mich in ein absolutes Kopfkino ziehen und dieses Verständnis von Märchen war wieder rundum gelungen.

Marriage Toxin 3: Auftragskiller und Meister der Gifte Gero ist immer noch auf der Suche nach einer Braut. Doch zunächst muss er die Hochzeit eines seiner engsten Freunde über stehen. Doch diese ist in Gefahr, weil sich ein alter Feind des Bräutigams angekündigt hat. Gero gibt alles, damit es zu keiner Katastrophe kommt. – So langsam werd ich mit dem Manga warm und werde ihn weiterverfolgen.

Kiki und die andere Hexe: Kiki ist inzwischen 16 und in ihrem vierten Jahr als Hexe in Koriko. Doch da kommt die zwölfjährige Keke in ihr Leben gehüpft und behauptet ebenfalls eine Hexe zu sein und verlangt die gleiche Behandlung, wie Kiki sie einst erfahren hat. Das schmeckt der Junghexe gar nicht und sie zieht sich immer mehr zurück. – Zwischendurch etwas anstrengend mit Keke, aber wieder eine tolle Geschichte mit vielen fantastischen Ideen.

Mein Gemahl, sein Geisterschloss und ich 1: Mira wurde zum Tode verurteilt, doch statt zu sterben, landet sie im Anwesen von Lord Richard Rostbrunn, den sie heiraten soll. Der letzte Überlebende der Familie, die die Geister bewacht, braucht dringend einen Nachkommen. Doch zunächst muss sich Mira an ihr neues Leben gewöhnen. – Sehr schneller Einstieg, aber dann nimmt es sich die Zeit und wir lernen viele Geister kennen und erkunden das Anwesen.

Dawn of the Dragon 1: Die Yooshin-Corporation hat ihren Erfolg dem Einfluss eines uralten Drachen zu verdanken. Doch dieser fordert eine neue Gefährtin. Um seine Schwester davor zu bewahren, bietet sich Taehyuk an. Doch der Drache ist anders als angenommen und verhält sich widersprüchlich. Kann Taehyuk so die Gunst des Drachen für die Familie bewahren? – Interessantes Grundsetting, mit eienm noch zu lösendem Mysterium. Bin auf die nächsten Bände gespannt.

Die Känguru-Rebellion: Wichtige Frage vorab: Wir rebellieren, rebellierst du auch? Das Känguru ist zurück und zusammen mit Kleinstkünstler Marc-Uwe fangen sie an zu rebellieren. Natürlich gegen die Zustände. Dabei erleben sie wieder allerlei Geschichten, die erneut den Finger auf den Zahn der Zeit legen. – Der fünfte Band und brandaktuell wie eh und je. Gelungene übergreifende Geschichte und witzige Einzelepisoden, einfach ein fulminantes Comeback.

Appletree Murders: Fudge-Königin Granny Smith wurde ermordet und findet sich selbst kurz daraus als Geist neben ihrer Leiche. Zum Glück glaubt zumindest die junge Journalistin Jona nicht an einen Unfall und fängt an zu ermitteln, denn die Polizei hat das sehr schnell abgehakt. Und zum Glück kann sie noch mit ihrem Kater komunizieren, der Jonas Hund auf die richtigen fährten stoßen kann. – Ein etwas anderes Konzept des whodunnit, der durchaus spaßige Komponenten hatte, aber nicht wirklich rund war. Dennoch mutiger Vorstoß aus dem altbekannten auszubrechen, weswegen ich das Buch durchaus interessant finde.

Der Sommer, in dem Hikaru starb 5: Yoshiki hat endlich verstanden, dass es so mit dem Wesen, das Hikaru besetzt hat, nicht weitergehen kann. Zusammen graben sie sich tiefer in die Geschichte des Dorfes und des Schreins und landen dabei bei Hikarus Vorfahren. – Der ruhige Tonfall bleibt, und doch ist die Zuspitzung im Unterton zu spüren.

Menners: Meik Gudermann lädt ein zum Gespräch mit deinem schwulen besten Freund. Getreu nach seinem Onlineauftritt fasst er das toxische Verhalten von Menners zusammen und erzählt, wie problematisch das sein kann. Erfahrungsberichte aus seinem Unfeld runden die Geschichten ab. – Wie gewohnt trifft er genau die richtigen Stellen und ich musste mich teilweise zusammen reißen, nicht in der Öffentlichkeit zu antworten.

More than a doll 12: Weihnachten steht vor der Tür und Marin hat sich getraut Gojo zu fragen, ob sie den Tag zusammen verbringen wollen. Der ist jedoch ganz gefangen von ihrem nächsten Cosplay und der Suche nach dem perfekten Stoff. Getrieben von seinem eigenen Perfektionismus kommt er an seine Grenzen. – Nicht den Band, den ich erwartet hatte, aber definitiv rund und zu den Charakteren passend.

Was waren eure Highlights aus dem März?

Ghosts

Ein Vorwort

Und wie ich so scrollte durch das undurchdringbare Dickicht an Serienangeboten der Streaminganbieter, wurde mir doch immer wieder derselbe Vorschlag gemacht. Und da ich zu dem Zeitpunkt auch auf der Suche nach einer Serie mit kurzen Folgen und einer guten Portion Humor war, die aber nicht zu sehr in den Sitcombereich fällt (sprich keine künstlichen Lacher einspielt), gab ich Ghosts eine Chance. Und ich war schockverliebt und inhalierte nur so die vier erschienenen Staffeln. Warum das so ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Titels auf einer Fernbedienung vor einer Vase in Geisterform

Die Handlung

Sam und Jay erben ein riesiges Landgut, dass sie zu einem Bed & Breakfast umbauen wollen. Dies passt den ansässigen Geistern jedoch gar nicht. Dabei kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Sam ein Nahtoderlebnis hat und fortan die Geister sehen kann. Schnell entwickeln sie sich zu einer Familie und unterstützen nun die Pläne. Nur Jay, der die Geister weiterhin nicht sehen kann, ist nicht immer begeistert von der Gabe seiner Frau.

Meine Meinung

Als ich diesen Beitrag plante, hatte ich noch nicht gesehen, dass jetzt frisch die fünfte Staffel in Deutschland erschienen ist. Aber welch besseren Zeitpunkt könnte es geben, um euch auf diese kleine Perle im Seriensumpf aufmerksam zu machen? Denn auch im Komödienbereich gibt es so viele Möglichkeiten und doch habe ich mich erwischt, dass ich doch immer wieder zu den altbewährten gegriffen habe, weil ich mich für keine Neuen entscheiden konnte. Aber Ghosts hatte es mir innerhalb weniger Folgen so angetan, dass ich kaum abschalten konnte.
Doch beginnen wir am Anfang. Wir lernen zunächst Sam und Jay kennen, die das Landgut einer kürzlich verstorbenen Verwandten geerbt haben. Während Sam direkt begeistert ist und sich voll und ganz in einem Traum eines eigenen B&B stürzt, will Jay eigentlich gar nicht aus der Großstadt weg und sieht nur die finanziellen Probleme, die auf sie zukommen. Zumal er als Koch sich auch nicht gerade beruflich auf dem Land sieht. Und es gibt noch andere, die von der Idee überhaupt nicht begeistert sind. Denn das Haus ist voll mit Geistern aus den verschiedenen Epochen, die in dem Haus oder dem dazugehörigen Land verstorben sind und nicht in Himmel oder Hölle auf- bzw. hinabgestiegen sind, oder wie es in der Serie so treffend beschrieben wird: die „keinen hoch bekommen haben“. Und so kommt es, wie es kommen muss: Die Geister versuchen einen Plan zu schmieden, wie sie das Paar wieder loswerden, während sich dieses streitet. So hat Sam einen Unfall, bei dem sie sich ordentlich den Kopf stößt. Und kann daraufhin die Geister sehen. Natürlich will sie sich das nicht eingestehen, doch ihr liebender Mann hat aus schlechtem Gewissen heraus kurzerhand bereits das gesparte Geld verplant und mit den Umbauarbeiten für ein B&B begonnen. Und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind beide Parteien begeistert von der neuen Situation und profitieren davon. Die Geister entwickeln schon nach kurzer Zeit ein starkes Interesse am Fernsehprogramm, welches Sam regelmäßig einstellen muss.
Und so entwickeln sich die nächsten Folgen ganz von selbst. Ob sie nun mit dem Snob Paar von gegenüber im Clinch liegen, ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten müssen oder sich um die wenigen Gäste kümmern. Chaos ist stets vorprogrammiert, aber ebenso bietet die Serie eine Menge Komik und das allein durch die Figurenkonstellation, ohne es direkt darauf anlegen zu müssen. Wenn dann noch die Grubengeister mitmischen, geht der Spaß erst richtig los. Jeder Geist ist so gut gezeichnet und bleibt stets in seiner Rolle, darf aber doch über sich hinauswachsen und zeigt, dass auch ein zurückgelassener Wikinger nach über 1000 Jahren als Geist noch an sich arbeiten kann.
Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle, aber es gibt keinen ständigen Wechsel zwischen den Geistern, sondern eher lang gehegte Gefühle oder neu entdeckte Möglichkeiten. Und Sam und Jay sind einfach eine supersüße Konstante, die zeigen, wie langjährige Beziehungen funktionieren können, ohne die eigenen Träume aufzugeben, aber mit einer Menge Liebe und eben auch Kompromissen.
So kommen die verschiedenen Aspekte zusammen und bilden eine gute Harmonie. Es gibt running gags, gerade die Halloweenfolge jede Staffel ist heiß ersehnt, und doch bringt jede Folge auch etwas neues ein. Handlungen, die nur für eine Folge ausgelegt sind oder eben solche, die sich über mehrere ziehen. Zwischendurch gibt es auch immer Wiedersehen mit Charakteren, die nur ab und an auftauchen, aber doch immer wieder Spaß machen.

Das Fazit

Ghosts überzeugt durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren, die miteinander harmonieren oder eben gerade nicht, was zu vielen witzigen Situationen führt, die aber nicht künstlich geschaffen werden für den nächsten großen Gag. Viel Liebe, viele kreative Einfälle und ein gutes Händchen für Geschichten kommen hier zusammen und bieten eine Menge Spaß in jeder Folge.

Rückblick auf den Februar 2026

Während mir so schon jeder Monat so vorkommt, als würde die Zeit rasen, so war es im Februar noch schlimmer. Zudem hatte ich noch einen Krankheitsrückfall, weswegen Energie wieder nur aus Sparflamme verfügbar war. Aber dennoch soll es hier jetzt direkt um meinen medialen Rückblick auf den Februar gehen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Stray Kids – DominATE: Stray Kids, das sind Bangchan, Lee Know, Changbin, Hyunjin, Han, Felix, Seungmin und I.N. 2025 waren sie auf einer weltweit ausverkauften Stadiontour und konnten Millionen von Fans begeistern. Ihr Konzert in Los Angeles wurde mitgefilmt und kam nun als Special in die Kinos. – Stray Kids wissen einfach mit ihrer Show zu begeistern und selbst, wenn ich diesmal „nur“ im Kino saß, war ich bei jedem Song dabei und konnte Details erkennen, die ich beim live Konzert durch die Entfernung nicht sehen konnte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Die letzten Glühwürmchen: Gegen Ende des zweiten Weltkriegs geraten die ausgebombten und frisch verwaisten Kinder Seita und Setsuko zu ihrer Tante, mit der sie sich jedoch überwerfen und versuchen allein den Kampf gegen Bomben und Hunger anzutreten. – Mitreißend und beängstigend. Lässt sich erst nach einer Weile des Sacken lassens vollständig erfassen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keinen. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es Crime 101 und Marty Supreme.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

MaiThinkX – Staffel 7-8 (Mai schafft es wieder mit ihrem Team die verschiedensten Themen lustig, aber doch informativ, aufzuarbeiten und mit gängigen Klischees aufzuräumen)

Die Dinos – Staffel 2 (Noch Gesellschaftskritischer und nach all den Jahren noch am Zahn der Zeit und gerade mit den Nuts for War Folgen erschreckend aktuell)

Hazbin Hotel – Staffel 2 (Hängt leider hinter Staffel 1 hinterher, aber beweist wieder, gut die Themen auszubauen und die Charaktere zu vertiefen. Nur Charlie war in dieser Staffel sehr naiv und anstrengend)

Criminal Minds – Staffel 14 (Eine deutlich kürzere Staffel, hier ging es spürbar aufs Ende zu, auch wenn sich die neuen Charaktere endlich gut eingefunden haben)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 3.447
Seiten pro Tag: 123 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 3

Tee? Kaffee? Mord! Folge 27 – Waidmanns Tod: Eine Gruppe Jäger hat sich im Blackfeather einquartiert, was Natalie Ames gar nicht passt. Zumal die Umstände sehr mysteriös sind. Was hat es mit der geheimnisvollen Reservierung auf sich? Natalie und ihre Freund*innen folgen den Jägern und finden sich in höchster Gefahr wieder. – Eine etwas ungewöhnliche Folge, von der ich mir bis jetzt nicht sicher bin, ob sie mir gefallen hat.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 28 – Des Henkers letzte Mahlzeit: Helle Aufregung im Black Feather. Ein Auftragskiller wird in der Pension ermordet aufgefunden. Und sein Opfer sollte ausgerechnet die befreundete Buchhändlerin Paige Rittinghouse sein. Warum wollte jemand Paige tot sehen und wer gab den Auftrag den Killer aus dem Weg zu räumen? – Auch hier etwas wirr erzählt, aber die Charaktere kamen hier nochmal besser wieder zusammen. Ich bleib dran bei der Reihe.

Prinzessin der 1000 Diebe: Hana will nichts mit ihrer Familie zu tun haben, wurden sie und ihre Mutter doch aus der Gilde ausgeschlossen. Doch die Nachfolge steht an und ihr Vater hegt auf einmal Familiengefühle und will sie statt ihrer Stiefschwester als Clanführerin sehen. Doch da steht noch eine Prüfung auf Leben und Tod dazwischen. Zum Glück kann sie sich mit einem machtlosen Gott zusammentun, der ebenfalls noch eine Rechnung mit der Familie offen hat. – Die Grundidee war echt gut, aber das Buch konnte mich so gar nicht überzeugen. Zu wirr, zu viel gewollt, zu schnell alles abgehandelt. Der Tiger-Gott das absolute Romantasy Klischee, die Figuren sehr sprunghaft. Schade.

Winterträume in der kleinen Pension am Meer: Clara führt nach dem Tod ihres Vaters eine Pension auf Sylt zusammen mit ihrer Mutter. Doch die Zahlen sind nicht gut und sie kämpfen ums Überleben. Da ist der sympathische Gast Severin eine willkommende Ablenkung, bis er sich als CEO des größten Konkurrenten herausstellt. – Leider der nächste Reinfall. Zu viele Logiklöcher, die Protagonistin widerspricht sich selbst regelmäßig, das Drama am Ende war noch ganz interessant, aber da hatte mich das Buch schon verloren.

Tod in den Wolken: Hercule Poirot wollte nur von Frankreich zurück nach England fliegen, doch an Bord der Maschine gibt es ein Mord. Selbst einer der Verdächtigen versucht er nun die wenigen Spuren zu entschlüsseln. – Mein Bauchgefühl hatte mich zumindest in die richtige Richtung gelockt, aber Agatha Christie bleibt einfach die Meisterin des whodunnits und konnte mich auch hier wieder vollkommen abholen.

Haikyu! 9: Es geht für die Karasuno nach Tokyo zu einem Trainingslager. Doch gleich vier Teammitgliedern könnte es passieren, dass sie wegen zu schlechter Noten nicht mitdürfen. Es steht nun also Nachhilfe auf dem Programm. – Wirkt ein wenig wie ein Füllerband, aber legt viele wichtige Steine, auf die die nächsten Bände aufbauen. Ich freu mich drauf.

Miss Swans zauberhafte Pension für magische Gäste: Sera hat vor Jahren einen verbotenen Zauberspruch genutzt und damit ihre komplette Karriere aufs Spiel gesetzt. Nun leitet sie eine Pension mit eher außergewöhnlichen Gästen. Bis der Historiker Luke bei ihr auf der Matte steht und ihr von einer Möglichkeit erzählt ihre Kräfte zurückzubekommen. – Wieder ein schöner cosy Fantasyroman, hatte aber leider ein paar Stolpersteinchen.

Lore Olympus 6: Persephone ist verschwunden und nur Hades glaubt zu wissen, wo er sie finden kann. Noch immer will er ihr helfen und stellt sich damit gegen einen direkten Befehl seines Bruders Zeus. Inzwischen ist auch Hera auf Persephones Seite. – Ich liebe diese Graphic Novel ja, aber irgendwie könnte sie auch langsam mal zum Punkt kommen.

Bewitching Rosie: Ihr Auslandssemester in Irland hat sich Rosie ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollte sie mit ihrem Freund dorthin, der sie jedoch kurz vorher sitzen lässt. Zum Glück hat sie die besten Freundinnen überhaupt, die sie vorher für sechs Wochen begleiten. Doch zu ihrem 21. Geburtstag erwachen Hexenkräfte in Rosie, die sie zum lokalen Zirkel führen. Doch die sind nicht begeistert von der Amerikanerin. – Noch eine Enttäuschung in diesem Monat. Gefühlt alle zwei Seite ein Logikloch oder eben mangelhafte Recherche, zu viel gewolltes Drama, konnte mich nicht überzeugen.

Spuren der Magie – Herbst: Eine große Fledermaus-Katze wurde in Hamburg gesichtet und droht die magische Welt auffliegen zu lassen. Aurora, eine Katzenwandlerin, bekommt den Auftrag dies zu verhindern. Dabei trifft sie auf Louis, der alles verkörpert, was sie bisher vermisste. – Ein süßes kleines Buch für zwischendurch mit einer zwar tendenziell einfacheren Geschichte, aber die war dafür sehr sympathisch.

Gentle Heart: Popstar Ashley Cruz will nie wieder eine Beziehung. Denn ihr Ex-Freund, der Rapper Menace, nutzt noch immer jede Chance, ihr das Leben schwer zu machen. Als sie auf den Gitarristen Logan Buckley von Scarlet Luck trifft, verbindet sie sofort eine unglaubliche Anziehung. Aber mehr als Freundschaft+ kann Ashley nicht bieten. Doch reicht es für sie? – Kurz vor Ende des Monats hatte ich noch ein Buch mit Potential auf Jahreshighlight! Ich liebe alles an dieser Geschichte, die Charaktere, die besprochenen Themen, DIE TENSION!

Don’t kiss the Dragon 4: Sakura hat es eigentlich nur gut gemeint, als sie den tollpatschigen Drachen aus dem Teich gezogen hat. Wer konnte auch ahnen, dass er sich als liebestoll entpuppt und ihr sofort einen Antrag macht. Zum Glück kann Koga einschreiten und sie vor weiterem Chaos bewahren. – Die Handlung plätschert ein bisschen vor sich hin, kann aber auch mit witzigen Einfällen dienen. Mal schauen, wie lang ich der Reihe noch eine Chance gebe.

Was war euer Highlight im Februar?

Rückblick auf den Januar 2026

Der erste Monat des Jahres ist schon wieder vorbei und gefühlt hänge ich schon wieder in allem hinterher. Aber statt mich darüber aufzuregen und zu hetzen, habe ich beschlossen, einfach meine Erwartungen herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass der Februar in der zweiten Hälfte zumindest dann langsam etwas ruhiger wird. Aber werfen wir vorher noch einen Blick auf meinen medialen Konsum im Januar.

Der Schriftzug Mein Monatsrückblick vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wicked 2 – For Good: Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf. – Fulminates Finale der Musicalverfilmung, die lediglich im Schatten des sehr guten ersten Teils steht.

Zoomania 2: Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten. – Gut durchdachte Fortsetzung, die viele Stolpersteine überspringt und eine toll erzählte Geschichte präsentiert.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Atlantis, Die wunderbaren Abenteuer des Winnie Pooh, Aristocats, Ralph reicht’s & Ein Königreich für ein Lama

The wrong Paris: Dawn ist ein typisches Texas-Mädchen, träumt aber von einer Kunstakademie in Paris. Sie bekommt die Chance zu einem Casting für eine Dating-Show. Mit dem Geld der Teilnahme und dem Veranstaltungsort in Paris, glaubt sie ihre Probleme gelöst zu haben. Doch die Dreharbeiten sind in Paris, Texas und der Junggeselle ist sympathischer als gedacht. – Eine schöne Rom-Com, die gekonnt mit Klischees spielt, sich aber auch ein wenig darin verhedert.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Rental Family: Brendan Fraser als Mietfamilienmitglied? Nach The Whale bin ich gespannt, wie er sich erneut in einem Drama zeigt und die Prämisse klingt auch spannend.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Song Sung Blue

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Dinos – Staffel 1

Mr. Villains Day off – Staffel 1 (Kurzweilige Serie mit vielen süßen Momenten und vielen Pandas)

Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 2 (Geleungene Mangaadaption, die den Charakteren nochmal Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Leider zieht sich die Handlung gegen Ende etwas)

Let’s Play – Staffel 1 (Süße Serie über Videospielnerds, die viel über Unsicherheit und Depression vermittelt. Eindeutig eine Empfehlung)

Only murders in the building – Staffel 5 (Back to the roots mit Mordfall im Arconia. Funktioniert wieder besser als die vorherigen Staffeln, muss aber noch immer einen drauf setzen, was nur semi funktioniert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3.778
Seiten pro Tag: 121 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

Erneut gelesen habe ich Kein Rockstar für eine Nacht

Die Tagebücher der Apothekerin 15: Jinshi sucht nach Maomao, die weiterhin wie vom Erdboden verschluckt scheint. Diese ist im Fuchsdorf zu einem seltsamen Fest eingeladen und merkt langsam, dass dort der Ursprung der Intrigen am Kaiserhof liegt. – Die ganze Geschichte rund um das Fuchsdorf zieht sich leider sehr, auch wenn es irgendwo die logische Aufklärung der Intrigen vorbereitet.

July found by Chance 1: Die 16-jährige Dan-o stellt fest, dass ihr Leben immer wieder merkwürdige Zeitsprünge macht. Mit einem schwachen Herzen und in einer Verlobung mit einem Jungen, der sie nicht leiden kann, versucht sie dem ganzen auf den Grund zu gehen. – Manwa zum K-Drama Extraordinary You, kommt leider überhaupt nicht an dessen Herzlichkeit ran, werde auch mit dem Zeichenstil nicht ganz warm.

Even if you slit my mouth 5: Eine Legende droht zu erlöschen und Koichi und Miroki versuchen den letzten Wunsch zu erfüllen und kommen dabei zu neuen Erkenntnissen. –

More than a doll 11: Das Sargcosplay steht an und sorgt für eine Menge Spaß, tolle Bilder, aber auch Erkenntnisse über die neugewonnenen Freundschaften. – Ein tolles Cosplayevent, bei dem die Charaktere toll harmonieren und sich Freundschaften vertiefen.

Whispers of Destiny: Blue lebt im Jahr 2096, in dem die Welt von Überbevölkerung und Naturkatastrophen geplagt ist. Der Tod hat sich zu Erkennen gegeben und ein Callcenter gegründet. Um zu überleben, schließt sich Blue diesem an und lernt dabei einiges über die Welt, die ihr vorher verschlossen waren. Doch was macht es mit ihr, jeden Tag über Leben und Tod zu entscheiden. – Wow, seit langem nicht mehr eine so gute Dystopie gelesen. Mit tollem Weltenbau, tollen Charakteren und einer wichtigen Message. Nur die Liebesgeschichte wirkt etwas zu erzwungen.

My roommate is a cat 11: Subaru ist voll auf mit der neuen Chatgruppe für Fotos der Kätzchen beschäftigt und muss sich dann auch noch mit der Frage nach einem neuen Halsband für Haru befassen. Zum Glück hat diese wieder alle Situationen unter Kontrolle. – Erneut einfach ein super süßer Manga, ein Muss für alle Katzenfans.

Tee? Kaffee? Mord! 25 – Tod im Morgenrot: Eine Weltuntergangssekte hat sich in Earls Raven eingenistet. Nathalie und Freunde sind wenig begeistert. Als dann auch noch eine Journalistin tot aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen, die von allen Seiten erschwert werden. – Ich habe mich nach einer Pause wieder an diese Reihe gewagt und bin wieder gut reingekommen, auch wenn der Fall nicht so ganz mein Fall war.

Tee? Kaffee? Mord! 26 – Der Queen-Killer: Ein Killer, der selbst großer Fan der Band Queen ist, tötet erneut Anhänger der Band. Andrew Davies erhält einen Drohbrief und bittet bei der örtlichen Polizei um Hilfe. Doch da Constable Strutner anderweitig eingesetzt wurde, müssen Nathalie und Freunde dem neuen Police Seargant erstmal zeigen, wie Ermittlungen auf dem Dorf so laufen. – Hier war wieder eine richtig spannende Idee dabei und auch die Erweiterung des Teams hat gut funktioniert.

Copenhagen Cinnamon: Jonna hat den Beruf für ihr Leben noch nicht gefunden. Leider ist ihr Vater nicht mehr bereit zu warten und setzt ihr ein Ultimatum. Kurzerhand bekommt sie einen Job in einem Café und kann auch auf dem Hausboot des Besitzers Mads unterkommen. Nach und nach erkennt sie, mit was für Dämonen aus der Vergangenheit er kämpfen muss, und beschließt ihm zu helfen. – Beginnt eher schwach und mit einer Menge zu oft gelesener Klischees, kann sich hinten raus aber fangen und Kopenhagen toll einfangen, ohne es nur auf Hygge zu beschränken.

Kings & Thieves 2 – Der Schrei der Schwarzkraniche: Linas Rachefeldzug gegen die Schwarzkranische hat begonnen. Doch die Erlebnisse im Reich der Dokkaebi hat Spuren hinterlassen, zumal eine Stimme in ihrem Inneren sie immer weiter zu manipulieren versucht. – Das war leider gar nichts. Die Geschichte zieht sich auf 600 Seiten und dreht sich permanent im Kreis und hat Null Aussage. Sehr schade nach dem starken ersten Band.

Die Pommes-Elfe 1: Tomoatsu arbeitet in einer Physiotherapiepraxis. Eines Abends taucht eine Frau mit spitzen Ohren bei ihm auf und will Tipps zum abspecken. Es handelt sich dabei um die Elfe Elfuda, die aufgrund ihres durch hohen Pommes-Konsum Übergewichts nicht mehr in die Feenwelt zurück kann. Tomoatsu hilft ihr, doch seitdem trifft er immer wieder auf magische Wesen, die seine Hilfe brauchen. – Ich fand die Idee super, aber leider funtioniert die Umsetzung nur mäßig.

Dark Moon – the blood altar 1: Sooha wird neu an die Decelis-Akademie versetzt, wo sie auf sieben attraktive Oberschüler trifft, die sie direkt ins Herz schließen. Doch es kommt im Umfeld der Akademie zu einem Vampirmord, der Fragen offen lässt. Ist Sooha wirklich sicher? – Für Fans von Enhypen, ansonsten passiert gefühlt viel, aber es wird wenig erklärt, weswegen ich unsicher zurückbleibe, ob ich die Reihe weiter verfolgen will.

Insomniacs 5: Ganta und Isaki wollen sich mit der Astrofotografie mehr auseinander setzen und beschließen dafür in den Sommerferien zu verreisen. Dabei verbringen sie mehr Zeit zusammen als geplant, was ihre Gefühle nur noch wachsen lässt. – Die ruhige Erzählweise bleibt, dennoch kommt ordentlich Fahrt in die Geschichte. Einfach nur super süß.

Was war euer Highlight im Januar?

Ellis

Ein Vorwort

Langjährige Lesende dieses Blogs wissen, dass ich immer wieder nach einer guten Krimiserie suche, die sich gut wegschauen lässt. Als ich das Angebot bekam Ellis zu sehen, sagte ich sofort zu. Warum mir die Serie ziemlich gut gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Ellis – Staffel 1 wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

Ellis mit verschränkten Armen in die Kamera schauend, im Hintergrund sind verschwommene Tatortuntersuchungen

Die Handlung

DCI Ellis wird dorthin geschickt, wo die örtliche Polizei nicht weiterkommt. Doch die Einmischung gefällt den wenigsten Dienststellen und so wird versucht ihre Autorität zu untergraben. Doch Ellis weiß sich durchzustzen und hat einen ganz eigenen und sehr durchdachten Blickwinkel auf die Fälle, wodurch sie neue Entwicklungen bringt.

Ellis und Harper stehen im hohen Gras und schauen auf einen Tatort, der außerhalb des Fotos ist.

Meine Meinung

Krimiserien sind in Großbritannien immer noch sehr beliebt. Dabei wird hier gern auf kürzere Staffeln, aber dabei mehr Tiefe bei den einzelnen Fällen gesetzt. So hat Ellis in der ersten Staffel gerade einmal drei Folgen, allerdings haben sie eine durchschnittliche Lauflänge von 90 Minuten. Dadurch gibt es vielmehr Raum, um die Fälle genauer zu durchleuchten, aber auch die Charaktere dürfen sich mehr entwickeln. 
Aber fangen wir von vorne an. Zunächst lernen wir DCI Ellis kennen, die wieder zu ihrem Job zurückkehrt, wieso sie ausgefallen ist, erfahren wir nicht. Hierzu gibt es nur Andeutungen, was über weitere Staffeln hoffentlich mehr thematisiert wird. Sie wird zum ersten Fall geschickt und landet in einer Polizeistation, die alles an ihr ablehnen. Ihr Geschlecht, ihr Aussehen, aber vor allem, dass sie sich nichts sagen lässt. Sie bekommt DS Chet Harper an die Seite gestellt, der ebenfalls von seinen Kollegen nicht sonderlich gut behandelt wird und vor allem unter seinem Vorgesetzten leidet. Die beiden entwickeln eine gute Partnerschaft, weswegen sich Harper auch danach Ellis anschließt. 
Die einzelnen Fälle sind gut ausgearbeitet und haben ganz neue Ansätze. Hier gab es mal einen guten Schwung Ideen, die das Rad natürlich nicht komplett neu erfinden, aber eben auch nicht schon tausendmal wiederholt wurden. Es gab oft ein whodunnit, aber selten nach dem typischen Schema, so dass das Miträtseln gut möglich war, sich der Verdächtigtenkreis aber auch immer wieder verändert hat und wir neue Schauplätze erkunden. 
Und die Schauplätze haben es in sich. Gedreht in Nordirland (auch wenn es im Peak District spielen soll) bietet atemberaubende Kulissen, eine Menge Grün und verlockt geradezu zu einem Roadtrip, auch wenn hier immer noch Morde passieren. 
DCI Ellis selbst ist auch eine Wucht für sich. Stark gespielt von Sharon D. Clarke setzt sie sich mit ihrer ruhigen aber bestimmten Art in einer männerdominierten Welt durch. Dabei hat sie an den richtigen Stellen Empathie und Verständnis, während sie an anderen hart durchgreift. Sie lässt sich nicht von vorschnellen Verurteilungen ablenken und fokussiert sich auf gesicherte Tatsachen. Damit ist sie nicht die größte Sympathieperson und die Serie ist generell auch eher ernst und düster erzählt, als locker und aufgehübscht. Somit werden hier alle glücklich, die typisch britische Krimis mit einer etwas anderen Prämisse bevorzugen und die Nase voll von Massenproduktionen aus Hollywood haben. 

Ellis und Harper stehen vor einem See, in dem gerade ein Auto halb untergegangen ist. Beide schauen auf etwas außerhalb des Bildes.

Das Fazit

Ellis ist eine gut geschriebene britische Krimiserie, die den Finger auf unangenehme Themen legt und den Fokus doch auf dem eigentlichen Fall hat, wodurch eine mehrschichtige Geschichte entsteht, die in jeder Folge stark erzählt und stark gespielt ist und mit einer tollen Atmosphäre und Landschaft daher kommt.