Mein Serien-Adventskalender 2022: 24x Weihnachten in Serie(n) – 7. Türchen

Thirty-Nine – Samseong-dong, Hyochang-dong und Gocheok-dong – Staffel 1 Folge 12

Darum geht’s – in der Serie

Cha Mi-jo, Jeong Chan-young und Jang Joo-hee sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen. Zusammen haben sie die Krankheit von Joo-hees Mutter überstanden und Mi-jo auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter beigestanden. Jetzt sind sie 39 und überlegen, ob sie alles im Leben erreicht haben. Doch eine Nachricht reist ihnen den Boden unter den Füßen weg.

Darum geht’s – in der Folge

Zu Weihnachtszeit laden Mi-jo und Joo-hee alle Bekannten von Chan-young zu einem Überraschungsbrunch ein, damit sie nochmal alle sehen kann. Dabei hält sie eine zu Tränen rührende Rede.

Der Weihnachtszauber

Wird hier definitiv vom Tränenreichen Finale der Serie überschattet. Zwar kommt Weihnachten  hier vor, aber spielt lediglich eine begleitende Rolle. Nichtsdestotrotz ein traurig schöner Finale dieses K-Dramas.

Weihnachtsfaktor: 2* – Früher war mehr Lametta

Mein Serien-Adventskalender 2022: 24x Weihnachten in Serie(n) – 6. Türchen

Golden Girls – Weihnachtsüberraschungen – Staffel 2 Folge 11

Darum geht’s – in der Serie

Um im Alter nicht allein zu sein und Geld zu sparen sind Blanche, Dorothea und Rose zusammengezogen. Dabei sind sie vom Charakter her total unterschiedlich, doch trotz einiger Konflikte finden sie immer wieder zusammen. Als dann noch Dorotheas Mutter Sophia aus dem Altenheim ausziehen muss, weil es da gebrannt hat, ist das Chaos perfekt.

Darum geht’s – in der Folge

Rose überredet die anderen an Weihnachten nicht auf Konsum, sondern auf selbstgebasteltes zu setzen. Außerdem wollen sie alle zu ihren Familien reisen. Doch als sie Rose, die als letzte noch arbeiten muss, aus der Beratungsstelle abholen wollen, werden sie als Geiseln genommen.

Der Weihnachtszauber

Kritik an der Konsumgesellschaft an Weihnachten, die Bedeutung von Familie und Freunden an Weihnachten und das Gefühl an Weihnachten einsam zu sein. Alles ist hier teils dezent, teils mit Vorschlaghammer verpackt, aber defintitiv mit dem typischen Golden Girls Charme.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender 2022: 24x Weihnachten in Serie(n) – 5. Türchen

Easy-Bake-Battle – Feiertage auf die leichte Art – Staffel 1 Folge 4

Darum geht’s – in der Serie

Moderator Antoni Porowski sucht die besten Hobbykochenden. Wichtigstes Kriterium: Die Kandidat*innen müssen die Rezepte möglichst einfach, mit vielen Tricks und doch sehr kreativ umsetzen. Denn die Zeit ist knapp.

Darum geht’s – in der Folge

Die Fesstage stehen bevor. Während die Deko rein weihnachtlich ist, ist das Thema Festtagsübergreifend. In der ersten Challenge muss ein Nachtisch erstellt werden, ohne dabei den Ofen zu nutzen. Der inspirierende Festtag ist dabei frei wählbar. In der Easy-Bake Challenge muss ein Thanksgivinggericht gekocht werden, aber kein Truthahn.

Der Weihnachtszauber

Nun die Dekoration sagt eindeutig Hohoho, die Themen für die Challenges lassen es eher offen. Bis auf ein Weihnachtsnachtisch in der ersten Runde, werden eher andere Festtage angesprochen. Dennoch erzeugt es die gleiche Atmosphäre und kann daher gut als Weihnachtsfolge angesehen werden.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender 2022: 24x Weihnachten in Serie(n) – 4. Türchen

Community – Weihnachten mit dem Glee-Club – Staffel 3 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Jeff Winger hat bereits jahrelang als Anwalt praktiziert, als herauskam, dass er gar nicht Jura studiert hat. Das soll er jetzt nachholen und geht dafür aufs Greendale Community College. Dort trifft er auf Britta Perry im Spanischkurs und überredet sie mit ihm eine Lerngruppe zu gründen, als Vorwand, um sie zu verführen. Doch Britta hat ihn durchschaut und hat auch andere Leute in die Lerngruppe eingeladen. Im Laufe der Serie wird aus der Lerngruppe eine eingeschworene Gemeinschaft von Freunden.

Darum geht’s – in der Folge

Abed ist unglücklich, weil die Lerngruppe nicht zusammen Weihnachten feiert. Also fällt er auf die Falle des Glee Club Leiters rein, der sie als Ersatz engagieren will, nachdem Jeff für die Auflösung des bisherigen gesorgt hat. Eine nach dem anderen verfallen dem Zauber der Musik.

Der Weihnachtszauber

Nach zwei absolut gelungenen Weihnachtsfolgen könnte man meinen, dass Community die Puste ausging, doch das ist (noch) nicht der Fall. Der Hass auf den Glee Club war bereits in einer vorherigen Folge Thema, doch hier wird die gleichzeitige Faszination und der Hass  gemischt und dann noch mit dem Weihnachtsthema versehen. Dabei gibt es diesmal zwar keine tiefergehende Botschaft, aber Weihnachtsstimmung und die typische gute Laune der Lerngruppe.

Weihnachtsfaktor: 4**** – Kinder, schaut euch den schönen Baum an

Mein Serien-Adventskalender 2022: 24x Weihnachten in Serie(n) – 3. Türchen

Dr. House – Nur die Braut Christi – Staffel 1 Folge 5

Darum geht’s – in der Serie

Dr. Gregory House ist ein brillianter Arzt und Spezialist für ausweglose Fälle. Seit eines akuten arteriellen Verschluss im rechten Oberschenkel benötigt er das Schmerzmittel Vicodin, das aber auch ein Opiath beinhaltet und zu einer Abhängigkeit führte. Durch seine ruppige Art stößt er eigentlich alle von sich, rettet aber immer wieder Leben.

Darum geht’s – in der Folge

Kurz vor Weihnachten will House eigentlich nur noch Feierabend machen, bekommt aber noch eine Patientin aufgedrückt. Die Nonne hat einen merkwürdigen Ausschlag. Doch nach der Behandlung hat sie einen Herzstillstand. Caddy vermutet einen Behandlungsfehler, doch House weiß, dass er alles richtig gemacht hat. Doch das zu beweisen, stellt sich als schwierig heraus.

Der Weihnachtszauber

Ein weihnachtliches Wunder oder eher Überstunden statt Familienzeit? Wobei letzteres bei House sowieso nicht vorkommt. Weihnachten im Krankenhaus ist wohl nie gemütlich und so wird sich hier auf den Fall konzentriert, der zumindest religiös angehaucht ist.

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Rückblick auf den November 2022

Und schon sind wir wieder mittendrin in der Weihnachtszeit. Im finalen Endspurt habe ich meine 22 für 2022 Listen abgearbeitet, den alljährlichen Serien-Adventskalender gestartet und sehe den Jahresrückblicken und einem Weihnachts-Trashfilm-Marathon entgegen.Doch jetzt wollen wir noch ein letzten Mal auf meinen medialen November zurückblicken.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wakanda Forever: Der König ist tot und Wakanda ist so verwundbar wie noch nie, da es keinen neuen Black Panther geben kann. Königin Ramonda (Angela Bassett) und Prinzessin Shuri (Letitia Wright) versuchen nicht nur das Land zusammenzuhalten, sie kämpfen auch mit ihrer Trauer. Die Welt giert nach ihren Vibranium-Vorräten. Da taucht ein neuer Mitspieler aus dem Meer auf. Doch ist er Freund oder Feind? – Funktioniert in den ruhigen Momenten besser als in den Actionszenen, reicht nicht an den ersten heran, hebt sich aber positiv von anderen Filmen der vierten Phase ab.

Einfach mal was Schönes: Carla ist Ende 30, Single, aber mit Kinderwunsch. Da ihre biologische Uhr tickt und sie keine Lust mehr auf Männer hat, die sie jahrelang hingehalten haben, beschließt sie, allein ein Kind zu bekommen. Dies stößt in ihrem Familien- und Freundeskreis eher auf gemischte Gefühle. Und dann ist da noch Ole, der deutlich jünger ist, aber ihr von Anfang an sympathisch. – Süßer Liebesfilm, der sich leider am großen Thema etwas verhebt, und den Fokus verliert.

Lyle, mein Freund, das Krokodil: Familie Pimm zieht neu nach New York, da Mr. Pimm dort eine Stelle als Lehrer angeboten bekommen hat. In der ersten Nacht macht Sohn Josh auf dem Dachboden eine Entdeckung: Ein singendes Krokodil. Lyle wurde von seinem Vorbesitzer dem erfolglosen Magier Hector zurückgelassen. Durch Lampenfieber hat er den Mut verloren vor anderen zu singen. So freundet sich Josh mit ihm an. Doch ein Krokodil in der Großstadt ist gar nicht so einfach zu halten. – Süßer Kindermusicalfilm mit sympathischem singendem Tier, tolle Geschichte zum Thema Familie und Freundschaft.

Mrs. Harris und ein Kleid von Dior: Mrs. Harris arbeitet im London der 1950er Jahren hart als Reinigungskraft. Dabei ist sie stets freundlich und hilfsbereit. Als sie bei einer Kundin ein 500 Pfund Kleid von Dior entdeckt, erwacht in ihr der Traum genau so ein Kleid zu kaufen. Doch dafür sind ein paar Glücksfälle nötig, um die Reise nach Paris zu ermöglichen. Und damit enden die Stolpersteine noch lange nicht. – Sehr schöner Film, etwas märchenhaft abgehoben, aber wenn man damit leben kann, versinkt man in einer tollen Geschichte.

The Menu: Das Restaurant Hawthorne von Julian Slowik ist absolut exklusiv, liegt auf einer Insel und ist berühmt berüchtigt. Eine Gruppe reicher Menschen bekommt die Chance dort zu dinieren. Doch das Programm ist ganz anders als erwartet. Und der Abend wird blutig. – Psychothriller für Einsteiger mit einer gesunden Portion Humor und vor allem sehr stilsicher. Empfehlung!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im Westen nichts Neues: Paul Bäumer meldet sich 1917 freiwillig für den Kriegsdienst und lügt dabei bei seinem Alter. Zusammen mit seinen Freunden und unterstützt durch patriotische Reden seines Lehrers ziehen sie voller Stolz los. Doch an der Westfront angekommen, werden sie sofort mit der harten Realität des Stellungskrieges konfrontiert. – Sehr unnahbarer Kriegsfilm, was wohl gewollt war, für mich aber nicht so ganz funktioniert hat.

Der Soldat James Ryan: Nach der Invasion der USA am D-Day wird Captain Miller mit einem Sonderauftrag ausgestattet. Der Brüder von Private James Ryan sind bereits alle gefallen. Damit die Mutter nicht noch mehr Verluste erleiden muss, soll Ryan zurückgeschickt werden. Leider wird er nach einem Fallschirmsprung vermisst. – Gut inszenierter, wenn auch hinten raus zu lang und zu heroischer Kriegsfilm.

Shutter Island: US-Marshall Edward Daniels wird 1954 auf die Insel Shutter Island gerufen, die eine psychologische Anstalt beherbergt. Eine Insassin ist geflohen und er soll zusammen mit seinem Partner Chuck ermitteln. Doch ein aufziehender Hurrikan erschwert die Ermittlungen. Außerdem wird Daniels den Verdacht nicht los, dass irgendetwas nicht stimmt. – Spannender Thriller mit einem etwas zu überengagierten Leonardo diCaprio.

Widows: Nach einem schiefgegangenen Überfall finden sich Veronica, Linda und Alice als Witwen wieder. Nur leider haben ihre toten Männer Schulden hinterlassen, die eingetrieben werden wollen. Obwohl  grundverschieden, schließen sich die drei Frauen zusammen und versuchen ebenfalls einen Überfall durchzuziehen. – Funktioniert weder als Drama noch als Heist Movie, weil er zu gewollt versucht beides zu verbinden.

Willkommen im Wunderpark: June liebt es zusammen mit ihrer Mutter einen Modellpark zu bauen, der in ihrer Fantasie absolut lebendig ist. Doch als ihre Mutter erkrankt und für eine Behandlung fort muss, verliert June das Interesse. Auf dem Weg ins Mathecamp landet sie jedoch im verfallenen Park und muss diesen retten. – Grundsätzlich süße Idee, aber er bedient zu sehr die typischen Klischees und verteilt so keine Nähe und Wärme.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Amsterdam: Allein die Besetzungliste liest sich wunderbar und macht Lust auf diesen historischen Kriminalfilm mit Sozialsatire.

Ganz knapp nicht auf die Kinoliste geschafft, weil der Streamingstart kurz bevor steht (und sie auch nicht in einem der umliegenden Kinos laufen): Pinocchio und Glass Onion

Ebenfalls ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: The Magic Flute, Emily

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Drink Masters – Staffel 1 (Wettbewerb um den besten Cocktail. Ich habe richtig mitgefiebert und war fasziniert von den ganzen Zubereitungsarten)

Komi can’t communicate – Staffel 1 (Süßer Anime über ein Mädchen mit sozialen Ängsten, der wirklich gut mit dem Thema umgeht und die typischen Klischees weglässt)

Vampire in the Garden – Miniserie (Vampiranime, konnte mich leider von den Charakteren und der Geschichte nicht überzeugen, obwohl die Ausgangssituation interessant klang)

Streetfood Asien – Staffel 1 (Sehr nüchterne Dokuserie über Streetfood in Asien. Konnte mich nicht packen, obwohl das Essen interessant aussah)

Tommorrow – K-Drama (Schwieriges Thema, gut aufgearbeitet, sympathische Charaktere)

Detective Grace – Staffel 1* (Sehr unnahbarer Protagonist, relativ interessante Fälle, konnte mich nicht ganz abholen)

Cinderella and the four knights – K-Drama (Zunächst sehr cringe,  danach immer besser und am Ende einfach nur noch eine süße Geschichte)

Umbrella Academy – Staffel 3 (Baut leider in der dritten Staffel immer weiter ab, auch wenn gute neue Ansätze vorhanden waren. War mit 10 Folgen einfach zu lang)

Blockbuster – Staffel 1 (Lustige kurzweilige Sitcom, die Lust auf mehr macht)

The Crown  – Staffel 5 (Auch in der fünften Staffel noch sehr stark inszeniert, auch wenn der Fokus ein wenig zu sehr auf Charles und Diana lag)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 4.158*
Seiten pro Tag: 139 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 5
Hörbuch: 3
E-Book: 2

*bei den Hörbüchern habe ich mit der Seitenzahl der Printausgaben gerechnet

Erneut gehört habe ich: Weltgeschichte to go (Minigeschichtsüberblick zum schmunzeln)

Sie erschuf ein Monster: Die Entstehungsgeschichte von Frankenstein als süßes Kinderbilderbuch verpackt. – Schöne Illustrationen, die Geschichte süß aufbereitet.

One Piece 5: Ruffy, Zorro und Nami sind noch im Kampf gegen Beauregard. Danach ziehen sie weiter und begegnen einem schwimmenden Restaurant, in dem sie für einiges an Chaos sorgen. – Die eher nervige Episode geht zu Ende und macht Platz für eine neue, die scheint interessant zu werden.

Achtsam morden: Björn Diemel ist ein stets gestresster Anwalt, der vor allem mit einem Klienten viel Ärger hat. Da dadurch auch seine Ehe kriselt, schickt ihn seine Frau zu einem Achtsamkeitsseminar. Kurz darauf nimmt er die Lektionen jedoch etwas zu wörtlich und tötet seinen Problemklienten. – Spannender Krimi mit einer humorvollen Herangehensweise.

Übertrieben tot – Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln: Frl. Krise und Frau Freitag sind mit ihren Schüler*innen auf Klassenfahrt. Dabei kämpfen sie jedoch mit den Alleingängen zweier Schüler, für die sich jedoch eine nicht ganz legale Lösung findet. Leider taucht dann auch noch eine Leiche im See auf und schon sind die beiden Lehrerinnen wieder mitten drin und landen ungewollt in den Ermittlungen. – Der zweite Fall ist leider ziemlich langatmig und wird erst gegen Ende spannend. Schade.

Lonely heart: Rosie Hart ist überglücklich, dass ihre absolute Lieblingsband Scarlet Luck in ihre Indie-Musikshow kommt. Doch dann geht alles schief und ein Shitstorm geht über sie los. Doch die Band steht hinter ihr. Dabei kommt sie dem Schlagzeuger Adam „Beast“ Sinclair näher. Dem Mann, der seit Jahren keine Berührungen und Nähe mehr zulässt. – Herzensbuch. Es hatte mich bei Rockstar und Autorin Mona Kasten. Super geschrieben, geht tief unter die Haut, kann die Fortsetzung gar nicht erwarten.

Stray love hearts 1-3: Hiyoki kommt neu an ein Internat. Kurz zuvor wurde ihr im Traum das Herz gestohlen und sie lebt nun mit einer Protese. Durch ihre Fähigkeit in die Träume ihrer Zimmernachbarn einzudringen, versucht sie den Dieb ausfindig zu machen. – Sehr cringe Geschichte, ein Kerl hübscher als der nächste und mittendrin die  Protagonistin. Nicht mein Fall, aber gleichzeitig will ich endlich wissen, wer nun das Herz geklaut hat.

Shining Snow Night/Silent Snow Night: Desideria ist entsetzt als sie ihren Freund in flagranti erwischt. Doch kurz darauf hat sie ein weitaus größeres Problem. Ihr Onkel, vor dem sie sich jahrelang verstecken konnte, hat sie ausfindig gemacht. Sie flieht in eine abgelegene Hütte. Mit dabei der gutaussehende Arzt Milton, mit dem sie eine schwierige Vergangenheit verbindet. Schon bald sind sie eingeschneit. – Schwächere Reihe von D. C. Odesza, es fehlte das bekannte Prickeln, auch das Finale war etwas zu schnell abgearbeitet.

Blue: Jane ist enttäuscht von ihrem Bruder und wohnt daher heimlich in Chase`s Dinner. Dabei kommt sie Mr. Poloshirt Alex näher, obwohl das das Letzte ist, was sie will. Denn er ist eingebildet, sarkastisch und einfach nicht ihr Typ. Doch nach und nach kommt sie hinter sein Geheimnis. Und er hinter ihrs. – Toller zweiter Band mit wieder schwerem Thema, aber liebevoll aufgearbeitet.

Der Talisman: Der 12-jährige Jack Sawyer bemerkt, dass er die Fähigkeit hat in eine Parallelwelt zu flippen. Er bricht zu einer abenteuerlichen Reise auf, um den geheimnisumwobenen Talisman zu finden, der seine totkranke Mutter heilen soll. Doch dabei muss er allerlei Abenteuer überstehen. – Schwächeres Stephen King Buch, hat sich sehr stark gezogen, auch wenn einzelne Passagen sehr spannend waren, so hat es sich immer wieder selbst verloren.

Wie war euer November? 

Mein Serien-Adventskalender 2022: 24x Weihnachten in Serie(n) – 2. Türchen

Friends – Nur ein kleines Abenteuer – Staffel 4 Folge 10

Darum geht’s – in der Serie

Monica lebt in New York. Zu ihren engsten Freunden gehört die exzentrische Phoebe und ihre Nachbarn Chandler und Joey. Ebenfalls zur Clique gehört ihr Bruder Ross. Sie treffen sich regelmäßig im Café Central Perk. Dort findet sie eines Tages auch Rachel, mit der Monica in der Highschool gut befreundet war, deren Wege sich danach aber trennten. Rachel ist in guten Verhältnissen aufgewachsen und wollte soeben einen Zahnarzt heiraten, als sie kalte Füße bekam. Sie beschließt bei Monica einzuziehen und entwickelt sich schnell zu einem festen Mitglied der Gruppe.

Darum geht’s – in der Folge

Monica hat noch immer Probleme in ihrem neuen Job. Joey bietet ihr an zu helfen. Rachel möchte über die Feiertage nicht allein sein und bittet Chandler um Hilfe. Ross hat gleich zwei Frauen am Start, doch ist damit überfordert. Phoebe versucht ein Weihnachtslied zu schreiben, scheitert aber an den Reimen.

Der Weihnachtszauber

Ist diesmal eher klein, da hat Friends bessere Folgen zu bieten, aber in den einzelnen Geschichten kommt das Thema dennoch immer wieder vor. Sei es, weil Rachel nicht allein sein will oder Phoebe ihr Lied komponieren will. Also sehr alltägliche Probleme zu Weihnachten und das muss doch auch mal sein.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender 2022: 24x Weihnachten in Serie(n) – 1. Türchen

Marvelous Mrs. Maisel – Patriotische Pflichten – Staffel 3 Folge 1

Darum geht’s – in der Serie

Miriam „Midge“ Maisel lebt in den 1950er Jahren in New York City. Sie ist Jüdin, Hausfrau und Mutter. Ihr Mann Joel strebt eine Karriere als Comedian an. Leider ist er nicht besonders gut. Nach einer Affäre verlässt er Midge, die daraufhin betrunken das erste Mal selbst auftritt. Da die Menge begeistert ist, versucht sie es von nun an trotz aller Steine im Weg selbst auf der Karriereleiter.

Darum geht’s – in der Folge

Bevor es auf Tournee geht, bekommt Midge Maisel die Einladung bei der Weihnachtsfeier der US-Truppen aufzutreten. Dabei tritt das ein oder andere Problem auf. Aber das ist nichts, das Midge und ihre Managerin Susi nicht lösen können.

Der Weihnachtszauber

Es gibt die Weihnachtsfeier bei den US-Truppen, ansonsten eher gering. Midge als Protagonistin ist auch Jüdin, daher ist bei ihr Weihnachten gar nicht so präsent. Allgemein aber ein guter Staffelauftakt, was hier allerdings nicht gesucht war.

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta

Detective Grace

Ein Vorwort

Es war ein aufregendes Serienjahr, wodurch ich auch nicht wirklich Zeit hatte, um mich, wie sonst üblich im Herbst, ein paar Crimeserien zu widmen. Doch als  Detective Grace an meine Tür klopfte, konnte ich nicht anders, als ihr eine Chance zu geben. Warum die Serie mich nicht vollständig überzeugen konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Roy Grace (John Simm) ist verzweifelt. Nachdem bei seinem letzten Fall bekannt wurde, dass er ein Medium um Hilfe bat, ist er zu Schreibtischarbeit verdonnert. Dabei juckt es ihm in den Fingern draußen aktiv zu sein. Zum Glück hat er seinen Partner Glenn Branson (Richie Campbell), der ihn bei den brisanten Fällen mit einbezieht. Denn auch wenn mit fragwürdigen Methoden, hat Grace doch stets den richtigen Riecher.

Meine Meinung

Nichts ermüdet mich mehr als die immer gleichen Krimiklischees erneut verarbeitet zu bekommen. Ein Ermittlungsteam aus Brighton (UK) klang daher eher erst einmal vielversprechend. Etwas exzentrischer Ermittler war auch vollkommen in Ordnung. Seine tragische Hintergrundgeschichte mit der verschwundenen Ehefrau war für mich dann wieder ein Grund mit den Augen zu rollen. Glücklicherweise wurde das Thema nicht zu stark angeschnitten. Lediglich, um einzelne Charakterzüge zu erklären, oder wenn Grace versucht eine Verbindung zu Zeug*innen aufzubauen, wird es thematisiert.
Die erste Staffel bringt uns lediglich zwei Folgen. Dafür hatte jede eine Lauflänge von ca. 90 Minuten. Ähnliches ist man bereits von anderen Serien, wie Sherlock, gewöhnt. Durch die Spielfilmlänge müssen aber auch die Fälle interessant genug sein, dass sie genug Material für die gesamte Dauer bieten. Und genau daran scheitert Grace. Wir lernen relativ wenig vom Team kennen, auch Grace überzeugt eher durch seine zurückhaltende Art. Dadurch müssten die Fälle besonders spannend sein. Sie schaffen es auch immer noch eine Wendung reinzubringen, mit der zu Anfang keiner rechnen konnte und ich kann nun wirklich nicht behaupten mich gelangweilt zu haben. Doch sie reihen sich lediglich ein in die Flut der Crimeserien. Wer von den ganzen exzentrischen Ermittelnden genug hat, wird hier vielleicht eine Neuentdeckung machen. Für wen der Ermittelnde aber herausstechen muss, der wird mit Grace nicht glücklich.
Schauspielerisch zeigt John Simm, dass er den ruhigen und besonnenen Ermittler Roy Grace gut verkörpert. Immer an seiner Seite Richie Campbell, der das Pendant zu Simm bietet. Beide Leistungen sind absolut solide. Gut funktioniert auch das Setting in Brighton, ein guter Gegenpol zu sonst hektischen Großstädten, wie New York, wo viele Crimeserien angesiedelt sind. So zieht sich die ruhige Art der Serie auch hier weiter fort. Für meinen Geschmack war die Serie nur insgesamt etwas zu ruhig erzählt. Aber wer genau das sucht, sollte auf Grace auf jeden Fall mal einen Blick wagen.

Das Fazit

Detective Grace schafft es trotz ruhiger Erzählweise spannende Fälle zu erzählen, die dennoch über die Lauflänge nur bedingt funktionieren. Wer sich mit ruhigem Ermittler im windigen Brighton wiederfinden will, dem sei die Serie empfohlen.

Detective Grace – Staffel 1 wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

She-Hulk

Ein Vorwort

Marvel setzt seine Serienreihe auf Disney+ fort und das Internet schreit auf. Nach noch nicht mal einer erschienen Folge soll die Serie gecancelt werden. Die Gründe soweit nicht nachvollziehbar. So wollte ich mir meine eigene Meinung bilden und muss leider sagen: Wirklich gut ist die Serie nicht. Warum ich eher enttäuscht war, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.

Welche Filme man vorab aus dem MCU gesehen haben sollte: –
Welche Filme/Serien aus dem MCU gut wären vorab gesehen zu haben: Doctor Strange, Doctor Strange in the Multiverse of Madness, Der unglaubliche Hulk, Thor: Ragnarök, Avengers: Endgame, Daredevil (die Netflix Serie) und Shang-Chi and the legend of the ten rings – hierfür verweise ich auf meine Zusammenfassungen (sofern bereits vorhanden, für die Links einfach die Titel anklicken).

Die Handlung

Jennifer Walters (Tatiana Maslany) ist Anwältin und ganz zufrieden mit ihrem Leben. Doch bei einem Unfall kommt sie mit dem Blut ihres Cousins Bruce Banner (Mark Ruffalo) in Berührung. Problem dabei ist, dass sie dadurch auch seine Hulk-Kräfte abbekommt. Schnell lernt sie diese zwar zu kontrollieren, dennoch ändert sich alles in ihrem Leben. Sie bekommt den Titel She-Hulk und muss nun versuchen sich selbst neu zu erfinden.

Meine Meinung

Da ich sowieso die ganzen Marvelserien sehe, schon allein, weil man sie alle braucht, um die kommenden Filme wahrscheinlich zu verstehen, habe ich mich gar nicht groß mit dem Trailer beschäftigt. Dabei war dieser eine erste Warnung. Dass es nach dem schrecklichen Der unglaubliche Hulk keinen weiteren Hulk Solofilm gab, hatte wohl auch seine Gründe. Dennoch war die Figur Bruce Banner gut ausgearbeitet, hatte eine Entwicklung im Laufe des MCU und vor allem eine gute CGI Optik.
Vor allem letztes fehlt bei She-Hulk vollständig. Ich verstehe durchaus, dass die kompletten CGI Studios überlastet sind, überarbeitet und von den großen Konzernen so unter Druck gesetzt, dass sie gerade bei Marvel nicht ablehnen können. Der Zeitdruck, unter den sie She-Hulk animieren sollten, war laut Insideraussagen enorm. Dennoch lässt sich eins nicht abstreiten: Das CGI sah ziemlich billig aus. Während eine Tatiana Maslany sich seit Orphan Black einen Namen für ihre einzigartigen Schauspielkünste gemacht hat und sehr viel von ihrem Charme und ihrem Witz über Mimik transportiert, geht dies, sobald sie groß und grün wird, einfach komplett unter. Das CGI lässt keinerlei Mimik zu, alles ist weichgespült wirkt dabei so künstlich, dass es keinerlei Nähe zum Charakter zulässt.
Das ist sehr schade, denn die Grundidee von She-Hulk ist gar nicht mal so schlecht. Eine Superheldin, die keine sein möchte, sondern einfach nur ihr Leben als Anwältin weiterführen möchte, weiter daten möchte und mit ihrer Freundin abhängen. Stattdessen kommen ganz neue Probleme hinzu, sie muss ihr Alter Ego lernen zu akzeptieren. Das Ganze verpackt als Komödie, mit durchbrechen der vierten Wand und teilweise auch dem Aufbrechen typischer Genreklischees. Gerade im Finale wird hier einiges ausprobiert, was dort zwar gut funktioniert, aber nicht in der Gesamtheit der Serie.
Die Serie versucht sich ein bisschen über mehr oder weniger Einzelfolgen aufzubauen, die allerdings vor allem durch die Cameos wirken. Ein Abomination (Tim Roth) oder ein Wong (Benedict Wong) lockern die Stimmung immer wieder auf und bringen auch Witz rein. Solange Jennifer Walters auch einfach sie selbst ist, versprüht Tatiana Maslany unglaublich viel  Witz und Charme. Das funktioniert solange, bis sie She-Hulk wird. Ab da ist nicht nur die Mimik durch das CGI weichgespült, sondern auch der Charakter an sich. Sobald die Verwandlung erfolgt, wollte ich jedes Mal wegschalten. Das ist sehr schade, denn wenn sie einfach Anwältin im MCU gewesen wäre, hätte die Serie echt Spaß machen können. Aber durch die Einschübe als She-Hulk hat für mich die Serie einfach nicht funktioniert.
Auch die Nebencharaktere funktionieren teilweise sehr gut, gerade die, die Bezug zum MCU haben. Andere leider eher weniger, wie Titania und Todd Phelps. Allgemein hatte die Serie zu viele nervige Charaktere, so dass das Gleichgewicht leider ins Negative ging. So konnte man sich zwar ab und an einen guten Moment herauspicken, aber über die Dauer der Staffel gab es zu viele Rückschläge, dass ich mehr als einmal überlegte sie einfach abzubrechen.

Das Fazit

She-Hulk hat zwar ein erfrischendes Konzept, kann dies aber nur bedingt einsetzen, da schlechtes CGI, die dadurch zu stereotypisch geratetene Protagonistin, und zu viele nervige Nebencharaktere jeden guten Moment negativ überschatten. Leider wieder eher eine Enttäuschung aus dem Hause Marvel.

She-Hulk ist seit dem 13.10.2022 vollständig auf Disney+ zum Streamen verfügbar