Rückblick auf das 1. Quartal 2021

Ihr kennt meine großen Jahresrückblicke und meine kleineren Halbjahrsrückblicke. Und bis 2017 habe ich auch Quartalsrückblicke geschrieben. Und da noch immer Kinoflaute herrscht und daher die Beitragskapazität da ist, dachte ich mir, dass ich versuchen könnte, diese wieder zu beleben. Mein Filmjahr geht immer von Dezember-November, aber bei den Quartalen werde ich mich (voraussichtlich) an den richtigen Jahresquartalen orientieren. Bedeutet, dass es diesmal um das 1. Quartal, bei mir also Dezember bis März, geht. Im Prinzip stelle ich euch nur kurz meine Highlights vor und verkaufe es euch als neues Format 😉 Jeweils zu Film, Serien und Büchern werde ich euch meine Top 5 vorstellen, die sind aber nicht nochmal gerankt.

Meine fünf filmischen Highlights

  1. Der wunderbare Mr. Rogers

Der Journalist Lloyd Vogel soll für ein Magazin einen Artikel über den beliebten Kindershow Moderator Fred Rogers schreiben. Das Treffen für das Interview verläuft allerdings völlig anders, als Lloyd sich das vorgestellt hat. Statt wirklich etwas zu erfahren, bringt Rogers ihn dazu, sich wieder mit sich selbst und seinen familiären Problemen zu beschäftigen. – Ein Film, mit einer so herzensguten Hauptfigur, dass der Film einfach ganz tief ins Herz geht.

2. Clue

Der Film basieren auf dem Brettspiel Cluedo. In einer stürmischen Nacht wurden mehrere Personen in ein alten Herrenhaus eingeladen. Alle vereint etwas: Das Mordmotiv. Und tatsächlich gibt es kurz darauf die erste Leiche. – Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, dann macht er nämlich eine Menge Spaß. Ein bisschen cringe und trashig, aber dennoch gut für Fans von Murdermysteries geeignet.

3. Manche mögens heiß

Chicago 1929. Die beiden Musiker Joe und Jerry sind Zeugen eines Gaunermassakers. Um diesem zu entkommen, schließen sie sich einer Mädchenkapelle an. Dafür müssen sie sich allerdings als Frauen verkleiden. Auf dem Weg ins sonnige Florida passiert jedoch allerlei. Vor allem Sugar, die Ukulelespielerin, hat es den beiden angetan. – Spaßige Komödie mit immer wieder neuen Wendungen. Sollte man gesehen haben.

4. to all the boys I loved before

Lara-Jean lebt nach dem Tod ihrer Mutter zusammen mit ihrem Vater und ihren beiden Schwestern. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal verliebt. Jedes Mal wenn sie in der schlimmen Verknalltphase war, hat sie dem Jungen einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Bis dies eines Tages jemand anderes für sie übernimmt und ihr sonst so geordnetes Leben ordentlich aus der Bahn wirft. – ein Film, der sehr typisch für sein Genre ist, aber alles mit seinem eigenen Charme überhäuft, was den Film sehr sympathisch macht. So erfindet er am Ende das Rad nicht neu, liefert aber 100 Minuten Sehvergnügen

5. Expedition Atlantis

Regisseur James Cameron und Archäologe Simcha Jacobovici begeben sich auf Spurensuche, um das Geheimnis von Platons Atlantis zu lösen. – Eine spannende Dokumentation über eine Spurensuche mit vielen tollen Ansätzen. Wer sich für das Thema interessiert, sollte hier auf jeden Fall mal reingucken.

Der Dauerbrenner, der aus der Wertung fällt: Hamilton!

Meine fünf serienlastigen Highlights

  1. The Mandalorian – Staffel 2

Der Mandalorianer reist weiter mit dem Kind durch die Galaxie. Neue Freunde, aber auch neue Feinde säumen seinen Weg. Diesmal ist er auf der Suche nach einem Jedi, der sich dem Kind annehmen kann. Doch Moff Gideon ist weiterhin hinter dem Kind her. – Der Stil und der Aufbau bleibt der gleiche und es funktioniert weiterhin einfach

2. The Crown – Staffel 4

Es ist wieder viel los im Hause Windsor, u. a. heiratet Charles Diana. Aber auch politisch wird es eisern, immerhin ist Margaret Thatcher Premierministerin. –  Die Serie bleibt sich treu und schafft es wieder Drama und Politik gut zu mischen und spannend zu bleiben

3. Bonding – Staffel 1-2

Pete verdient beim Kellnern nicht genug und seine Karriere als Comedian läuft nicht richtig an. Als seine Freundin aus Schulzeiten Tiff ihm einen Job anbietet, zögert er nicht lange, sondern stimmt zu. Allerdings war ihm nicht bewusst, dass Tiff als Mistress May in einem Dungeon arbeitet. Er soll ihr Bodyguard werden, damit jemand einschreiten kann, wenn einer ihrer Klienten übergriffig wird. Pete arrangiert sich mit dem neuen Job und nutzt ihn gleichzeitig in seinen Stand-up Programmen. – Grundsätzlich als Komödie verpackt, greift sie jedoch wichtige Themen auf und schafft es sehr Vorurteils- und Klischeebefreit an das Thema ranzugehen.

4. WandaVision – Staffel 1

Wanda und Vision ziehen ins beschauliche Westview, um sich dort häuslich niederzulassen. Dabei haben sie einige Anpassungsprobleme, passen eine Hausfrau mit magischen Kräften und ein Android doch nicht ins übliche Vorstadtleben. Eine Sitcom im Wandel der Zeiten. – Die erste Marvelserie, die direkt für Disney+ produziert wurde, überzeugt mit ihrer Prämisse einer Sitcom im Wandel der Zeiten, bleibt aber trotzdem der typischen Marvelformel treu.

5. Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 1

Zoeys Leben ändert sich, als sie bei einem Erdbeben in einer MRT-Röhre war. Seitdem kann sie hören, wie Menschen ihre Gedanken heraussingen. Nun muss sie versuchen zu helfen. – Tolle Geschichte, einfühlsam, richtige Portion Drama und vor allem ein super Soundtrack. Auf jeden Fall eine große Empfehlung!

Meine fünf buchige Highlights

  1. Ich bin Linus – Linus Giese

Linus Giese ist Trans. Seine Geschichte und viele Vorschläge zum Abbau von Vorurteilen präsentiert er in diesem Buch. – Lest dieses Buch. Respektiert andere Menschen. #TransMännersindMänner

2. Becoming Elektra – Christian Handel

In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es die Möglichkeit Klone von sich anfertigen zu lassen. So ist Isabel ein Klon für Elektra Hamilton, die allerdings bei einem Unfall verstarb. Elektras Familie macht ihr ein folgenschweres Angebot: Sie soll zu Elektra werden und die arrangierte Ehe mit Phillip von Halmen eingehen. – Ein sehr spannendes und sehr fesselndes Buch mit einer spannenden Zukunftsaussicht. Absolute Leseempfehlung!

3. Eine Leiche zum Tee – Alexandra Fischer-Hunold

Ashford-on-Sea ist eigentlich ein verträumtes kleines Küstenstädtchen. Bis sich ein Mord ereignet. Amy und ihre Tante sind sich sicher, dass es kein Selbstmord war und fangen selbstständig an zu ermitteln. – Ein weiteres Highlight! Eine süße Geschichte, tolle Charaktere und das Setting hat absolutes Fernweh in mir ausgelöst!

4. Die Schönheit der Begegnung – Frank Erzbach

Autor Frank Berzbach erzählt wie er seine Freundin kennengelernt hat. Und zwar in 32 Variationen und am Ende weiß man nicht, welche die richtige ist. Doch eins eint sie alle: Sie feiern die Begegnung und den Prozess des Verliebens. – Wunderschöne Geschichten und doch alle sehr verschieden. Ein Buch perfekt für Frühlingsgefühle.

5. Goldene Flammen – Leigh Bardugo

Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder. – Ich habe so viel gutes über die Buchreihe gehört, dass ich sie auch mal ausprobieren musste. Da Netflix nun bereits an einer Serie dazu bastelt, wurde es höchste Zeit, um sie noch unvoreingenommen zu lesen. Und ich muss sagen, sie hat mir gut gefallen. Lediglich der etwas vorhersehbare Plotttwist war mir persönlich zu platt. Aber hey, es gibt ja noch zwei Bände.

Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den März 2021

Und wieder ist ein Monat vorbei. Noch immer sind die Kinos geschlossen, aber den Filmfan hält so etwas ja nicht auf. Beziehungsweise waren es in diesem Monat wieder die Bücher, die mich in ihren Bann gezogen haben. Und so geht es nun ohne weitere Worte direkt in den Monatsrückblick.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im März habe ich erneut gesehen: Knives Out (auch beim zweiten Mal noch ein unfassbar guter Film)

Dame König As Spion: Control, der Leiter des britischen Geheimdienst, wird nach einem Misserfolg in Budapest in den Ruhestand geschickt und stirbt kurz darauf. Daraufhin wird George Smiley reaktiviert, der den Spion unter den Spionen finden soll. Dabei entdeckt er einen ganzen Haufen an Ungereimtheiten. – Eine John le Carré Verfilmung, die stark gespielt ist, aber mich leider nicht abholen konnte.

A Most wanted man: Günther Bachmann ist Strippenzieher einer halboffiziellen Spionageeinheit in Hamburg. Als dort der Flüchtling Issa Karpov, halb Russe, halb Tschetschene, auftaucht, schlägt die Einheit Alarm. Vorsichtig versuchen sie sich ihm zu nähern, doch auch andere Einheiten sind an Karpov interessiert. – Die zweite John le Carré Verfilmung in diesem Monat mit der letzten Rolle Philip Seymour Hoffmans. Leider konnte mich diese noch weniger überzeugen als die erste.

Neues aus der Welt: Der ehemalige Captain der Südstaatenarmee Jefferson Kyle Kidd zieht durch Texas, um in den Orten die Nachrichten zu lesen. Auf seinem Weg trifft er auf Johanna, die nach der Ermordung ihrer deutschen Eltern von Indigenen aufgezogen wurden. Nun soll sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel gebracht werden. Da der zuständige Beamte aber erst in drei Monaten zurückkehrt, nimmt er sich kurzerhand selbst der Aufgabe an. Doch der Weg ist voller Gefahren. – Auch wenn ich überhaupt kein Westerfan bin und gerade am Anfang damit ziemliche Probleme hat, schafft der Film es doch einen in seinen Bann zu ziehen. Vor allem Tom Hanks mit seiner ruhigen Spielweise schafft es den Film zu bereichern.

Manche mögens heiß: Chicago 1929. Die beiden Musiker Joe und Jerry sind Zeugen eines Gaunermassakers. Um diesem zu entkommen, schließen sie sich einer Mädchenkapelle an. Dafür müssen sie sich allerdings als Frauen verkleiden. Auf dem Weg ins sonnige Florida passiert jedoch allerlei. Vor allem Sugar, die Ukulelespielerin, hat es den beiden angetan. – Spaßige Komödie mit immer wieder neuen Wendungen. Sollte man gesehen haben.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Nadiyas Backwelt – Staffel 1 (Nach ihren nützlichen Tipps in der Küche, verzaubert uns Nadiya Hussain diesmal mit ihren Backkünsten)

Brooklyn 99 – Staffel 6 (Auch die sechste Staffel kann noch mit den anderen mithalten und macht wieder gut Spaß. Auch wenn manche Scherze schon zu oft genutzt wurden)

Bridgerton – Staffel 1 (Die Mischung aus Stolz und Vorurteil und Gossip Girl kann mit ihrer hohen Qualität durchaus überzeugen. Den Hype um die Serie kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Versteht mich nicht falsch, ich fand die Serie wirklich gut. Aber eben auch nicht absolut herausragend)

WandaVision – Staffel 1 (Die erste Marvelserie, die direkt für Disney+ produziert wurde, überzeugt mit ihrer Prämisse einer Sitcom im Wandel der Zeiten, bleibt aber trotzdem der typischen Marvelformel treu.

Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 1 (Tolle Geschichte, einfühlsam, richtige Portion Drama und vor allem ein super Soundtrack. Auf jeden Fall eine große Empfehlung!)

The American Barbecue Showdown – Staffel 1 (Grillfans aufgepasst! Eine tolle Grillchallengeserie nach dem Prinzip der typischen Kochwettbewerbe. Nichts für Vegetarier und wahrscheinlich auch mit wenig Nachkockpotenzial, aber spannend und mit tollen Kandidaten)

Binge Reloaded – Staffel 1 (Für mich war das Prinzip der Serie, dass sie wie Switch Reloaded sind, nur eben diesmal die Serien aufs Korn nehmen, statt der Fernsehformate. Leider sind es trotzdem ca. 2/3 Fernsehformate. Dadurch auch nur wenig lustig. Nur vereinzelte Ideen zünden wirklich. Daher eher ein Flop)

The Chef Show – Staffel 1 Ausgabe 3 (Die Serie bleibt sich auch in der dritten Ausgabe treu, wird dabei aber langsam aber sicher ein bisschen monoton. Ob ich die zweite Staffel auch noch schaue, kann ich noch nicht sagen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 3.690
Seiten pro Tag: 119 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
E-Book: 1
Manga: 1

Der Tod ist ein Tänzer*: Berlin 1926. Tristan Nowak erhält den Auftrag die Sängerin Josephine Baker bei ihren Auftritten in Berlin zu schützen, da es aufgrund ihrer Hautfarbe viele Anfeindungen gibt. Zeitgleich wird eine neue Gruppierung in Berlin laut, die mit einem Anschlag auf Josephine und ihre Revue das Land auf neuen Kurs bringen will. – Zu viele Handlungswiederholungen, die Charaktere drehen sich im Kreis und auch hinten heraus, wird das Buch einfach viel zu lang gezogen. Auch wenn es gut recherchierrt ist, kann es im gesamten doch nicht überzeugen. – [Werbung|Leseexemplar]

Klima**: Fünf Anschläge wurden in den USA verübt. Alle Ziele haben eins gemeinsam: Sie schaden im großen Stil der Umwelt. „Green Man“, wie er genannt wird, will anscheinend auf Umweltverschmutzung und den Klimawandel aufmerksam machen, aber seine Anschläge haben auch zivile Opfer. Tom Smith ist neu beim FBI und in der Green Man-Taskforce eingeteilt. Während er Hinweise findet, die andere übersehen haben, kämpft er aber auch mit seinem Gewissen. Will er den Mann aufhalten, der vielleicht die Welt retten könnte? – Ein spannender und packender Thriller, der die großen Themen anfasst und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Ledigliche kleine Kritikpunkte sind zu finden. [Werbung|Rezensensionsexemplar]

The Secret Book Club 2 – Die Liebesroman-Mission: Braden Mack ist der typische Charmeur und nutzt sein Wissen aus Liebesromanen, um bei Frauen zu landen. Nur bei Liz beißt er sich die Zähne aus. Doch als sie gefeuert wird, weil sie etwas gesehen hat, was sie nicht sehen sollte, muss sie sich ausgerechnet an Braden wenden. – Der zweite Band kann mit einer ganz neuen Erzählweise punkten und ist zugleich spannend und dramatisch. Vor allem die Charaktere machen das Buch wieder außergewöhnlich. Dennoch mochte ich die Prämisse des ersten Bandes ein bisschen mehr.

Von Flusshexen und Meerjungfrauen: Eine Märchenanthologie rund um das Thema Wasser. Von Adaptionen der kleinen Meerjungfrau, über japanische Kappas, bis zu gewaltigen Wasserdrachen. Hier ist einfach alles vertreten. – Eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten, wo für jeden die passende dabei ist. Jede*r Autor*in schafft es hier seiner*ihrer Geschichte einen ganz eigenen und besonderen Stempel aufzudrücken.

Seven Sins 2 – Stolze Seele: Avery ist Nox ins Feensreich gefolgt. Hier soll die erste Prüfung stattfinden. Doch zunächst steht für Avery etwas viel wichtigeres auf den Plan: Nicht sterben. Denn für Menschen lauern im Feenreich hinter jeder Ecken Gefahren. – Der zweite Band bietet nach dem sehr ausführlichen Einleitungsband endlich ein bisschen Spannung. Doch auch hier wird die Handlung über weite Teile gestreckt. Dennoch bekommt man gerade gegen Ende Lust auf die Folgebände.

My roommate is a cat 2: Thrillerautor Subaru hat sich langsam an seine fellige Mitbewohnerin gewöhnt. Doch seine Sozialphobie macht es ihm immer noch schwer ganz normale Tätigkeiten auszuführen. Doch zusammen mit Haru meistert er auch das. – Der zweite Teil führt die angesprochenen Probleme weiter und erzählt abwechselns aus Autoren- und aus Katzensicht. Es ist einfach nur supersüß.

Die Schönheit der Begegnung: Autor Frank Berzbach erzählt wie er seine Freundin kennengelernt hat. Und zwar in 32 Variationen und am Ende weiß man nicht, welche die richtige ist. Doch eins eint sie alle: Sie feiern die Begegnung und den Prozess des Verliebens. – Wunderschöne Geschichten und doch alle sehr verschieden. Ein Buch perfekt für Frühlingsgefühle.

Die Göttinen von Otera 1 – Golden wie Blut: In Otera werden Frauen unterdrückt. Doch sollten sie golden bluten, so werden sie als Dämonen verdammt und zum Tode verurteilt. So ereilt es auch Deka, doch ein Dekret vom Kaiser rettet sie. Statt hingerichtet zu werden, soll sie nun einer Armee aus ihresgleichen beitreten. Dabei erfährt sie jedoch einiges und muss langsam aber sicher ihre Stellung als Frau in Frage stellen. – Ich mochte die Geschichte, ich mochte die angesprochenen Themen, ich mochte die Welt bzw. die Konflikte. Dennoch fiel es mir schwer das Buch zu lesen. Vor allem die vielen Zeitsprünge und dass in einzelne Szenen nur kurz reingesprungen wird und man danach wieder viel weiter in der Handlung ist, war einfach nicht mein Erzählstil. Aber ich möchte wissen, wie es weitergeht und werde daher wohl auch die Folgebände noch lesen.

Beatsoul 1 – Sternenlicht: Finya erfährt, dass sie eine Beasttamerin ist und daher fortan in Nebula Asteri auf die Schule gehen wird. Zusammen mit Leonel ihrem Partner soll sie ihre elementaren Fähigkeiten kontrollieren lernen. Doch Leonel denkt gar nicht daran, mit ihr zusammen zu arbeiten. Doch mit ihren Freunden versucht sie trotzdem irgendwie das Schuljahr zu meistern. – Auch hier mochte ich die Idee, die Geschichte und eigentlich auch den Schreibstil. Nur mit dem Erzählstil hatte ich wieder Probleme. Finya war mir einfach zu naiv dargestellt und kam mir wie eine zwölfjährige vor, soll im Buch aber bereits 17 sein. Also eine tolle Geschichte mit leider sichtbaren Schwächen.

Hinter der blauen Tür: Lukasz wird nach einem Unfall zu seiner Tante geschickt. Diese besitzt an der polnischen Küste eine etwas heruntergekommende Pension. Lukasz ist alles andere als begeistert, aber nachdem er hinter seiner blauen Zimmertür eine fremde Welt entdeckt, scheint sein neues Leben doch noch spannend zu werden. – Ein polnischer Kinderbuchklassiker, der einzig an der Auflösung am Ende und vereinzelter ungeklärter Handlungsstränge scheitert. Ansonsten funktioniert das Buch wunderbar.

Was waren eue Highlights im März?

 

Rückblick auf den Februar 2021

Hat man schon sonst immer das Gefühl, dass die Monate nur so dahinfliegen, ist es beim Februar noch einmal besonders schlimm. Kaum habe ich einen Monatsrückblick getippt, steht gefühl schon wieder der neue an. Und dennoch habe ich einige Sachen gesehen/gelesen. Welche das waren, werde ich euch heute im bekannten Format vorstellen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wiederholungstäter waren diesmal: Hamilton (ist wirklich noch jemand überrascht?) und To all the boys I loved before (in Vorbereitung auf die Folgeteile)

Das Dilemma mit den sozialen Medien: Wir sind doch alle täglich auf den sozialen Medien unterwegs. Doch wie kontrollieren uns diese? Warum kommen wir nicht davon los? Und was für Daten werden gesammelt? – Diese Netflix-Dokumentation spricht mit einigen Fachleuten, die teilweise hohe Posten bei den social media Firmen hatten. Mitunter ganz schön erschreckend, was da so alles bei raus kam.

Cast away: Der erste Film meiner 21 für 2021 Filmliste! Chuck Noland arbeitet für UPS. Bei einem Flug, stürzt die Maschine ab. Als einziger Überlebender landet er auf einer einsamen Insel und muss nun ums Überleben kämpfen. – Survivalfilm mit einem sehr starken Tom Hanks. Besonders schön ist, dass der Film bis zum Ende ausgespielt wird.

To all the boys: PS: I still love you: Der zweite Teil der Reihe befasst sich mit Lara Jeans letztem noch offenen Brief an John Ambrose, dem sie zufällig beim Praktikum begegnet. Gleichzeitig hadert sie mit der Beliebtheit ihres Freundes Peter. – Ein toller zweiter Teil, der sich dem sympathischen ersten Teil anschließt. Lediglich die Handlung wirkt stellenweise etwas zu konstruiert, aber trotzdem hat er mir gut gefallen.

To all the boys: Always and Forever: Der letzte Teil der Reihe befasst sich mit dem Abschlussjahr von Lara-Jean. Es folgen Highlights, wie der Abschlussball und die Hochzeit ihres Dads, aber es stehen auch schwierige Entscheidungen bevor. – Ein runder letzter Teil, der zwar sehr etappenlastig die Handlungsabschnitte abarbeitet, aber die Reihe zu einem guten Ende bringt.

Clue: Der Film basieren auf dem Brettspiel Cluedo. In einer stürmischen Nacht wurden mehrere Personen in ein alten Herrenhaus eingeladen. Alle vereint etwas: Das Mordmotiv. Und tatsächlich gibt es kurz darauf die erste Leiche. – Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, dann macht er nämlich eine Menge Spaß. Ein bisschen cringe und trashig, aber dennoch gut für Fans von Murdermysteries geeignet.

Die Scheinhochzeit: Heiraten ist nicht nur ganz schön teuer, sondern bringt auch ganz schön viel Geld ein. Als Jennifer und Vince bei einer Hochzeit aufeinander treffen, können sie sich absolut nicht ausstehen. Aber eins eint beide: Sie brauchen Geld und das schnell. Also planen sie eine Schein-Hochzeit, um Geschenke und Geld abzugreifen. – Witzige Rom-Com für zwischendurch. Handlung war sehr vorhersehbar, Charaktere größtenteils sympathisch, so ein typischer Film zum abschalten.

Mindscape: John Washington ist ein Detektiv, der sich in die Gedanken von Zeugen einklinken kann. Sein aktueller Auftrag führt ihn ins Haus Green, wo er nachforschen soll, was der Tochter Anna passiert ist. Doch hier ist nichts so, wie es scheint. – Ein spannender Thriller mit ganz neuem Ansatz. Sehr gut gespielt von Mark Strong und Taissa Farmiga.

Tea with the Dames: Einmal im Jahr treffen sich die Dames Judy Dench, Maggie Smith, Eileen Atkins und Joan Plowright zum Plaudern und Teetrinken. Diesmal war ein Kamerateam mit dabei. – Der Film ist genau das. Die vier Dames trinken Tee und plaudern. Hinter der Kamera gibt es noch einen Stichwortgeber, wenn das Gespräch mal ins Stocken gerät. Wer mehr erwartet, wird enttäuscht, wer sich auf die Stimmung einlässt, erlebt eine gemütliche Teerunde.

Expedition Atlantis: Regisseur James Cameron und Archäologe Simcha Jacobovici begeben sich auf Spurensuche, um das Geheimnis von Platons Atlantis zu lösen. – Eine spannende Dokumentation über eine Spurensuche mit vielen tollen Ansätzen. Wer sich für das Thema interessiert, sollte hier auf jeden Fall mal reingucken.

Die Flut – Okavango unter Wasser: Eine Dokumentation über das Okavango-Delta in Botswana und wie die alljährliche Flut das Leben dort beeinflusst. – Eine sehr schöne Dokumentation. Ist bei Disney+ nur mit englischer Tonspur verfügbar, aber die Erzählstimme ist sehr schön und gefiel mir sehr gut.

Wettkampf der Raubkatzen: In dieser Dokumentation treten Löwen, Tiger und Geparden in vier Disziplinen gegeneinander an. Natürlich alles ganz harmlos und unter Zoobedingungen. – Für mich als Katzen und vorallem als Raubkatzenfan ganz nett zu sehen, wirklich viel neues und lehrreiches erfährt man hier allerdings nicht.

Die verschollenen Inseln: Wir verfolgen ein Forscherteam zu den abgelegenen Pitcairn Inseln und erleben eine nahezu unberührte Unterwasserwelt. – Spannende Dokumentation über nahe unberührte Inseln und deren Unterwasserwelt. Schön zu sehen, dass es sowas wohl doch noch gibt.

Wonder Woman 1984: Knapp 60 Jahre nach dem ersten Film, treffen wir Diana Prince, die noch immer zwischen ihren Leben als Anthropologin und ihrem Dasein als Wonder Woman hin- und herspringt. Doch ein neues Artefakt wirbelt einiges durcheinander. – Unpopular Opinion: Der erste Wonder Woman Film war nicht gut. Umso mehr hat mir jetzt der zweite gefallen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Ashley Garcia – Staffel 2 & Weihnachtsspecial (Meinetwegen auch Ausgabe 2, weil es an sich nur eine Staffel gibt. Leider endet sie mit Cliffhanger, aber bis dahin hat sie mir wieder gut gefallen)

Gargoyles – Staffel 2 (Ich habe eine weitere Staffel einer Kindheitsserie von mir geschafft! Ich mochte die ewig lange Geschichte um Avalon nicht, aber danach ging es wieder)

The Chef Show – Staffel 1 Ausgabe 2 (Können wir bitte wieder anfangen, dass einfach Staffel zu nennen und nicht eine Staffel in mehrere Ausgaben unterteilen? Ansonsten hatte ich wieder viel Spaß Jon Favreau und Ron Choi haben wieder lecker aussehende Sachen gekocht, aber leider so aufwendig, dass ich sie wohl nie nachkochen werde)

Bonding – Staffel 1-2 (Eine Serie über Bondage und eine junge Studentin, die nebenbei als Domina arbeitet. Grundsätzlich als Komödie verpackt, greift sie jedoch wichtige Themen auf und schafft es sehr Vorurteils- und Klischeebefreit an das Thema ranzugehen.

Dark – Staffel 3 (Ich habe endlich Dark beendet und nach ein paar vielen Fragezeichen zwischendurch, bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ende)

Austin & Ally – Staffel 4 (Serienfinale bei Austin & Ally. Handlung war am Anfang ein bisschen erzwungen und das Ende hat mir nicht gefallen, aber immerhin wurde noch der Cliffhanger von Staffel 3 aufgelöst.)

Mysterious Mermaids – Staffel 1 (Auch wenn der deutsche Titel etwas anderes vermuten lässt, ist „Sirens“ eine spannende Geschichte, die Sirenen und den Klimawandel in den USA ankommen lässt.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6+2 (=nicht in der Wortwertung)
Seiten gesamt: 1.906
Seiten pro Tag: 68 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 4
Hörspiel: 2

Ich bin Linus: Linus Giese ist Trans. Seine Geschichte und viele Vorschläge zum Abbau von Vorurteilen präsentiert er in diesem Buch. – Lest dieses Buch. Respektiert andere Menschen. #TransMännersindMänner

Schwanenfeuer – Der Fluch der sechs Prinzessinen 1: Der Jäger Ayden hat nur einen Auftrag: Er soll einen Vogel für den König schießen. Er kann sein Glück kaum fassen, als er einen Schwan findet, bis sich dieser in Estelle verwandelt, die nach einem Fluch tagsüber ein Schwan ist. – Eine schöne Interpretation des Schwansees, mit sehr holprigen und konstruiertem Anfang. Nach den Startschwierigkeiten wird aber noch eine solide Geschichte draus.

Becoming Elektra: In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es die Möglichkeit Klone von sich anfertigen zu lassen. So ist Isabel ein Klon für Elektra Hamilton, die allerdings bei einem Unfall verstarb. Elektras Familie macht ihr ein folgenschweres Angebot: Sie soll zu Elektra werden und die arrangierte Ehe mit Phillip von Halmen eingehen. – Ein sehr spannendes  und sehr fesselndes Buch mit einer spannenden Zukunftsaussicht. Absolute Leseempfehlung!

Eine Leiche zum Tee: Ashford-on-Sea ist eigentlich ein verträumtes kleines Küstenstädtchen. Bis sich ein Mord ereignet. Amy und ihre Tante sind sich sicher, dass es kein Selbstmord war und fangen selbstständig an zu ermitteln. – Ein weiteres Highlight! Eine süße Geschichte, tolle Charaktere und das Setting hat absolutes Fernweh in mir ausgelöst!

Das Haus an der Düne: Hercule Poirot und Captain Hastings machen eigentlich gerade Urlaub an der englischen Riviera, als sie auf Nick Buckley treffen, die bereits dreimal knapp dem Tod entkam. Poirot ist sofort Feuer und Flamme und will den Fall lösen, ehe es zum ersten Mord kommt. – Ein weiterer Poirotroman ist gelesen. Er gefiel mir ein bisschen weniger gut, als Der Blaue Express, hatte aber trotzdem eine spannende Geschichte und ein verblüffendes Ende.

Goldene Flammen – Grishaverse 1: Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder. – Ich habe so viel gutes über die Buchreihe gehört, dass ich sie auch mal ausprobieren musste. Da Netflix nun bereits an einer Serie dazu bastelt, wurde es höchste Zeit, um sie noch unvoreingenommen zu lesen. Und ich muss sagen, sie hat mir gut gefallen. Lediglich der etwas vorhersehbare Plotttwist war mir persönlich zu platt. Aber hey, es gibt ja noch zwei Bände.

Rufus T. Feuerflieg – Folge 1-5: Die Anwaltskanzlei von Rufus T. Feuerflieg ist keine gewöhnliche. Denn hier werden allerlei magische und übernatürliche Wesen vertreten. Da wächst schonmal ein Urwald im Büro, ein Poltergeist taucht auf oder ein Werwolf steht vor der Tür. Aber Herr Feuerflieg hat natürlich immer alles unter Kontrolle, wenn auch auf eine sehr chaotische Art. – Eine absolut spaßige Hörspielreihe, die einfach absolut meinen Humor trifft.

Die Windsängerin – Folge 1-2: Ryan Kenrick ist Schriftsteller und reist 1921 nach dem Tod seiner Frau zur Inspirationssuche nach Haddington Island. mit dabei sind sein langjähriger Freund Dan Gusbird und sein Hausmädchen Olivia. Doch die Einwohner der Insel benehmen sich merkwürdig abweisend. Als dann auch noch eine seltsame Muschelverkäuferin und eine geheimnisvolle Windsängerin auftauchen, sind die drei schon mitten drin in einem rätselhaften Abenteuer. – Wer Lust auf ein spannendes Mysteryhörspiel hat, mit tollen Charakteren, tollen Stimmen und einer Geschichte, die einen komplett zu fesseln weiß, der sollte unbedingt mal in Die Windsängerin reinhören.

Was waren eure Highlights im Februar?

 

 

Rückblick auf den Januar 2021

„Neues Jahr, neues Glück“ hat 2021 bisher eher nicht funktioniert, wenn man sich so die Nachrichten ansieht. Aber darüber wollen wir auch gar nicht lange sprechen, konzentrieren wir uns lieber auf positivere Dinge. Mein medialer Monatsrückblick gehört da aber nur teilweise zu, weil die Kinos weiterhin geschlossen sind und ich auch ansonsten irgendwie zu kaum etwas gekommen bin.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich – und ihr wusstet doch alle, dass das kommt – Hamilton und zwar ganze dreimal.

Death to 2020: Einen etwas anderen Jahresrückblick präsentieren uns die Macher von „Black Mirror“. Mit Darstellern, wie Samuel L. Jackson, Lisa Kudrow oder auch Hugh Grant wird das Jahr 2020 zwar mit allen schrecklichen Facetten Revue passieren gelassen, aber immer mit einem zwinkernden Auge. Bedenken sollte man jedoch, dass es eine amerikanische Produktion ist und daher auch gerade die US-Wahl viel Platz bekommt. Aber ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Akira: 30 Jahre nach einer atomaren Explosion und dem dritten Weltkrieg wurde Tokio wieder aufgebaut. Wir begleiten eine Motorradgang voller Jugendlicher, die bei einem Zusammenstoß mit einem Jungen, der aber alt aussieht, ein Mitglied ans Militär verlieren. Sie versuchen ihn zurückzuholen, wobei ihr Anführer Shōtarō Kaneda zu einer Rebellengruppe stößt. – Ich werde wohl nie ein Animefan, aber mein Partner hat sich gewünscht, dass wir ihn zusammen ansehen. Um es kurz zu sagen: Ich habe den Film nicht verstanden.

The Philosophers: Eine Gruppe aus Philosophiestudenten soll in einem Gedankenexperiment ein Endzeitszenario durchspielen. Jeder bekommt einen Beruf und Fähigkeiten zugeteilt. Nun sollen sie entscheiden, wen sie aus der Gruppe in einen Survivalbunker stecken würden. Für 20 Studenten gibt es nur 10 Plätze, wie werden sie sich entscheiden? – Interessanter Film, der das Gedankenexperiment gut illustriert. Leider verkommt es ab einem gewissen Punkt zu ziemlich viel Beziehungsdrama. Dennoch lohnt sich auch hier mal ein Blick.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Austin & Ally – Staffel 2&3 (Es geht weiter mit Musiker Austin Moon und seinen Freunden, es ist wieder spaßig, manchmal etwas übertrieben, und vor allem voller Musik. Zwischendurch vielleicht etwas zu viel hin und her in Liebessachen)

Ashley Garcia – Staffel 1 (Sitcom über ein Wunderkind, das zu ihrem Onkel zieht, und dort versucht endlich auch mal Teenager zu sein. Voller Witz, cooler Charaktere und natürlich viel Situationskomik. Die Witze bauen sich eher langsam auf, was aber trotzdem gut funktioniert)

The Crown – Staffel 4 (Es ist wieder viel los im Hause Windsor, u. a. heiratet Charles Diana. Aber auch politisch wird es eisern, immerhin ist Margaret Thatcher Premierministerin. Die Serie bleibt sich treu und schafft es wieder Drama und Politik gut zu mischen und spannend zu bleiben)

Das Beste vom Rest – Staffel 1 (sehr kreative Kochshow, bei der neue Gerichte aus Resten gezaubert werden sollen )

The Mentaliste – Staffel 4 (Irgendwie fiel mir die vierte Staffel etwas schwerer zu schauen. Nach dem Staffelfinale von Staffel 3 war irgendwie die Luft raus und es hat ganz schön gedauert, bis die Serie wieder Fahrt aufgenommen hat. Weiß auch noch nicht, was ich vom neuen Staffelfinale halten soll)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 7
Seiten gesamt: 3.160
Seiten pro Tag: 102 im Durchschnitt
Taschenbuch: 5
E-Books: 2
Manga: 1

Outback: Rivers End liegt mitten im australischen Outback. Vor einem Jahr erschoss der Pfarrer hier fünf Menschen. Noch immer kennt keiner die Gründe. Der Journalist Martin Scarsden wird in die Stadt geschickt um eine Reportage über das Trauma der Stadt zu schreiben. Doch schnell merkt er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Und schon bald ist er selbst mittendrin. – Es war mal wieder Zeit für einen Thriller. Grundsätzlich war er auch spannend und hatte eine überraschende Aufklärung. Aber leider braucht er viel zu lange, um in Fahrt zu kommen, Martins Aktionen drehen sich immer wieder im Kreis, kurz: Das Buch ist einfach zu dick. Da hätten einige Wiederholungen einfach gestrichen werden können.

Bad at love: Azalée reist nach dem Tod ihrer Mutter wieder in ihre Heimat, um das Haus zu verkaufen. Doch sie hatte ihrer Heimat eigentlich aus gutem Grund den Rücken gekehrt, hatte sie doch zu viele schlechte Erinnerungen hinter sich gelassen. Und kaum ist sie zurück, prasselt alles wieder auf sie ein. Da hilft ihr auch Eden, der attraktive neue Nachbar, nicht. – Ein Buch mit einem sehr heftigen Thema – nehmt hier also die Triggerwarnungen auf jeden Fall ernst!. Grundsätzlich eine tolle Geschichte, mit starken Protagonisten und tollen Nebencharakteren. Nur über das Ende lässt sich streiten.

My roommate is a cat – Band 1: Subaru Mikazuki ist Mysteryautor und lebt allein und zurückgezogen. Eines Tages findet er auf dem Grab seiner Eltern eine Katze, die er mit nach Hause nimmt. Am Anfang haben die beiden so ihre Schwierigkeiten, gewöhnen sich dann aber nach und nach aneinander. – Ich bin eigentlich auch kein Mangafan, aber das hat meinen Partner nicht davon abgehalten mir die ersten Bände dieser Reihe zu schenken. Und was soll ich sagen: Ich mag die Reihe jetzt nach dem ersten Band schon sehr gerne. Sie ist sehr süß gezeichnet und auch die Geschichte ist herzallerliebst.

Rosen & Knochen: Rosalie und Muireann sind Dämenjägerinnen. Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen sie umher und nehmen Aufträge an. Diesmal zieht es sie in den Wald zu einem Hexenhaus. Die Hexe soll getötet worden sein, doch noch immer spukt etwas in diesem Wald umher. Doch Rose und Muireann merken schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. – eine tolle Märchenadaption von Schneeweißchen und Rosenrot und Hänsel & Gretel. Also Novelle kurz wegzulesen und mit spannender Handlung.

Wiederholungstäter: Rockstars küsst man nicht: Der vierte und letzte Teil der Rockstarreihe durfte jetzt auch noch gelesen werden. Die Geschichte war toll, aber das Thema habe ich wohl einfach einmal zu oft gelesen.

Origin: Der vierte Teil der Obisidian-Reihe. Katy wird von Daedelus festgehalten, doch Daemon versucht sie zu befreien. Dabei erfahren die beiden einige neue Sachen und treffen auf die Origins. – Nachdem Band 3 sich wie eine Wiederholung von Band 2 anfühlte, ist Band 4 irgendwie nur die Vorbereitung auf Band 5. Irgendwo war es ja noch spannend, aber man merkte, dass vieles Füllmaterial war, bzw. auch viel kürzer hätte geschrieben werden können.

Wie die Luft zum atmen: Liz kehrt nach dem Tod ihres Mannes und einer Auszeit bei ihrer Mutter zusammen mit ihrer Tochter zurück. Inzwischen lebt im Nachbarhaus Tristan Cole, vor dem Liz mehrfach gewarnt wird. Doch keiner weiß, dass Tristan wie kein anderer versteht, was Liz durchmacht. – Eine Geschichte über Verlust und Trauer, aber dennoch irgendwo eine schöne Geschichte. Eine Geschichte, die zu berühren weiß. Über das Ende lässt sich streiten, ob es passend ist oder nicht.

Frühling, Sommer, Herbst & Tod: Vier Novellen aus der Feder von Stephen King tummeln sich in diesem Band: Pin up, Der Musterschüler, Stand by me und Atemübungen. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, mein Favorit ist glaub ich Pin up – den meisten wohl eher bekannt unter dem Namen der Verfilmung „Die Verurteilten“.

Was waren eure Highlights im Januar?

Rückblick auf den Dezember 2020

Ich wünsche euch noch einen supertollen Start ins Jahr 2021! Meine Blogpause ist wieder vorbei und ich versuche mit neuer Energie ins nächste Jahr zu starten. Dabei sind die Kinos noch immer geschlossen, wir im Lockdown und die Zeichen stehen eher auf Verlängerung, denn auf Verbesserung. Also nutzen wir die Chance und blicken noch ein letztes Mal auf 2020 zurück. Im Anschluss gibt es dann meinen medialen Rückblick auf den Dezember – also wenn euch mein Jahr nicht interessiert, dann den nächsten Absatz einfach überspringen.

2020 fing für mich zunächst auch gut an. Nach einer schönen Silvesterfeier, meiner Geburtstagsfeier und dem ersten (und letzten) Konzert für dieses Jahr (Sabaton!), brach ich voller Enthusiasmus zu einem Städtetrip nach Rom auf. Nur um dort vom ersten Lockdown in Italien überrollt zu werden. Zurück in Deutschland und einem negativem Coronatest später, begann auch der erste Lockdown in Deutschland. Aus der Kurzarbeit vom März bin ich jetzt im Januar noch immer nicht raus (ich darf aber zwischendurch immer mal ein paar Stunden arbeiten). Also endlich Zeit für meine Hobbys! Mehr Zeit zum bloggen, mehr Zeit für mein Buchbaby. Doch die Kinos waren zu, also musste ich die Schwerpunkte für den Blog ein wenig anpassen. Gerade die Kategorien „Eine Handvoll“ hat sich durchgesetzt und ich möchte sie nicht mehr missen. Mitte des Jahres dann der Lichtblickt. Die Kinos öffneten wieder. Auch wenn mein Heimatkino erst sehr spät mitzog und ich einige Tagesausflüge nach Berlin unternehmen musste, um meine Kinosucht zu befriedigen. Im August gab es sogar einen Kurztrip in den Harz, der erfreulich coronakonform umgesetzt werden konnte (Masken, Abstand, Vermeidung von Menschenansammlungen).
Nun sind wir wieder im Lockdown, die Kinos zu. Weihnachten und Silvester wurden die Kontakte auf ein Minimum reduziert. Und dennoch freue ich mich, dass ich noch immer viel Zeit für diesen Blog habe und auch mein Buchbaby ist gerade im November und Dezember auf den doppelten Umfang (aktuell 66.000 Wörter) gewachsen.
Und der Ausblick für 2021? Da mach ich einfach keinen. Ich lasse das Jahr einfach auf mich zukommen. Und freue mich auf neue Filme, tolle Serien und faszinierende Bücher. So nach jetzt doch so einigen Worten, die in dem Umfang gar nicht geplant waren, sage ich: Hallo 2021!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Dumbo (Version von 1941; ich muss einfach immer bei diesem Film weinen), Aristocats (ich liebe diesen Film), Hamilton (als hättet ihr es gewusst) und Avengers: Infinity War (es ist immer noch faszinierend, wie sie wirklich alle Charaktere und Handlungsstränge irgendwie unterbekommen haben)

Der wunderbare Mr. Rogers: Der Journalist Lloyd Vogel soll für ein Magazin einen Artikel über den beliebten Kindershow Moderator Fred Rogers schreiben. Das Treffen für das Interview verläuft allerdings völlig anders, als Lloyd sich das vorgestellt hat. Statt wirklich etwas zu erfahren, bringt Rogers ihn dazu, sich wieder mit sich selbst und seinen familiären Problemen zu beschäftigen. – Ein Film, mit einer so herzensguten Hauptfigur, dass der Film einfach ganz tief ins Herz geht.

Mulan: Hua Mulan wächst ziemlich unbedarft auf. Als ein Reitervolk in China einfällt, wird auch Mulans Vater als Soldat einberufen. Durch Vorverletzungen ist klar, dass er diesen Krieg wohl nicht überleben wird. Kurzum stiehlt Mulan seine Rüstung und Einberufungsbefehl, obwohl ihr die Todesstrafe droht, sollte herauskommen, dass sie eine Frau ist. – Unnötiges Remake, dass zwar kein Totalreinfall ist, aber eben schon einige Mängel hat.

eXistenZ: Für die Wichtelfilmaktion von Lufio, wurde ich beauftragt diesen Film zu sehen. In einer Zukunftsversion wird die Geschichte von Allegra Geller erzählt, die ein neues Spiel programmiert hat. Bei einem Anschlag auf ihr Leben, kann sie fliehen, muss jetzt aber ihr Spiel durchspielen, um es zu retten. – Der Film hat bestimmt eine tiefere Ebene und dann auch eine Sozialkritik. Aber man muss diesen Film dafür bewusst interpretieren. Wenn man darauf keine Lust hat, dann sollte man den Film meiden. Mein Selbstinterview für die Wichtelaktion findet ihr nochmal hier.

Holidate: Sloane findet die Weihnachtsfeiertage bei ihrer Familie einfach nur gräßlich. Auch Jackson hat die Nase voll von Dates zur Weihnachtszeit. Als die beiden in der Mall aufeinander treffen, handeln sie eine Vereinbarung aus. Sie sind ab sofort das Holidate für den jeweils anderen. Das bedeutet, dass sie nur an den Feiertagen daten – und davon gibt es eine ganze Menge – aber ansonsten keinen Kontakt haben. – Nette Idee, netter Anfang, leider geht dem Film schnell die Puste aus.

Soul: Der neue Pixarfilm, der durch die geschlossenen Kinos sofort auf Disney+ veröffentlicht wurde. Joe Gardner ist eigentlich leidenschaftlicher Jazzpianist, versauert aber in einem Lehrerjob. Bis er eine einmalige Chance bekommt – und kurz darauf einen schweren Unfall hat. Seine Seele ist bereits auf dem Weg ins Jenseits, doch Joe will das nicht akzeptieren und landet im Davorseins, wo er der Mentor einer Seele werden soll, die partout nicht auf die Erde will. – Süße Idee, witzige Charaktere, viele tolle Details, aber irgendwo fehlte dem Film das letzte bisschen Herz.

Serien – ein etwas aufführlicherer Überblick

Über Weihnachten – Miniserie (Schöne kurzweilige Weihnachtsserie voller Drama, wenig Humor, was aber im Trailer versprochen wurde)

Weihnachten werden Wohn(t)räume wahr – Staffel 1 (Wer auf Weihnachtsdeko steht, sollte diesen Dekowahnsinn auf jeden Fall mal gesehen haben)

The Chef Show – Staffel 1 (Jon Favreau kocht verschiedene Rezepte, die Show ist von seinem Film „Kiss the Cook“ inspiriert; auf keinen Fall mit leerem Magen gucken!)

Sugar Rush Christmas – Staffel 1-2 (Eine Backshow rund um das Thema Weihnachten, gut moderiert und voller spektakulärer Kreationen)

Merry Happy Whatever – Staffel 1 (witzige Weihnachtsserie voller schräger Charaktere)

Temple – Staffel 1 (Spannende Idee, gute Umsetzung, endet mit einem riesigen Cliffhanger, obwohl es als Miniserie konzipiert war)

Miracle Workers – Staffel 2 (Die Darsteller kriegen neue Charaktere und landen im Mittelalter, aber der Humor ist der gleiche, und der ist einfach nur toll)

The Mandalorian – Staffel 2 (Der Stil und der Aufbau bleibt der gleiche und es funktioniert weiterhin einfach)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 3.564
Seiten pro Tag: 115 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
E-Books: 3
Hörspiele: 3

Madly: June will keine Beziehungen. Doch Mason Green lässt einfach nicht locker. Dabei hat June für ihre Entscheidung ihre Gründe. Auch wenn sie bei Mason echt schwach werden könnte. Dieser hat ebenfalls seine Probleme. – Der zweite Teil der Truly-Reihe. Für viele der bessere Teil, ich mochte den ersten tatsächlich etwas lieber, weil mir Andy mehr als Herz gewachsen ist. Aber immer noch eine starke Reihe.

Breakaway: Lia kann nicht mehr. In einer Kurzschlussreaktion flieht sie auf ihrer Unistadt nach Berlin. Dort trifft sie auf Noah. Kann er hinter ihre Mauern blicken? Dabei hat er selbst gerade familiäre Probleme, auf die er sich konzentrieren wollte. – Ein starker Reihenauftakt mit starker Protagonistin und endlich ein New Adult, das in Deutschland spielt! Allerdings sollte man die Triggerwarnung ernst nehmen.

Der Weihnachtosaurus: William Trudel wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier vom Weihnachtsmann. Und wie es der Zufall so will schlüpft genau zur Weihnachtszeit am Nordpol ein Dino. Der Weihnachtsmann nimmt diesen bei sich auf und gibt ihm den Namen Weihnachtosaurus. Doch am Weihnachtsabend kommt alles ganz anders und William und der Weihnachtosaurus erleben ein gemeinsames Abenteuer. – Eine absolut süße Geschichte, passend zu Weihnachten und einach voller Herz und toller Charaktere.

Wiederholungstäter: Kein Rockstar für eine Nacht | Wer will schon einen Rockstar | Rockstars bleiben nicht für immer: Eigentlich ist mein SuB immer so hoch, dass ich es nicht schaffe, tolle Bücher noch einmal zu lesen, aber diesmal habe ich mir einfach die Zeit dafür genommen. Die ersten beiden Teile sind immer noch voller cooler Charaktere und einfach super witzig. Der dritte Teil ist zwar von den Charakteren her interessant, aber leider auch ziemlich langatmig, gerade am Anfang.

Der Bär und die Nachtigall: Im hohen Norden von Rus werden die alten Sagen noch hochgehalten. Bis sich Gutsherr Pjotr Wladimirowitsch eine neue Frau nimmt, die den christlichen Glauben ver-stärkend unterstützt. Vor allem Pjotrs jüngste Tochter Wasja leidet darunter, denn sie kann die alten Hausgeister und Sagengestalten sehen und weiß, dass sie nicht nur Märchen sind. Doch die Kräfte der Geister schwinden und der Bär ist erwacht. Reichen Wasjas Kräfte aus, um die Hoffnung zu erhalten? – Eine tolle Geschichte basierend auf den russischen Sagen. Zwischendurch ein bisschen zu lang, das Ende ein bisschen zu kurz, aber im gesamten hat es mir ziemlich gut gefallen.

Johnny Sinclair: Beruf Geisterjäger | Dicke Luft in der Gruft | Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen: Johnny Sinclair ist 12 Jahre alt lebt auf der Burg „Greyman Castle“ in Schottland und kann Geister sehen. Dies ist für ihn ein Problem, denn die Geister leben auch mit auf der Burg. Also beschließt er seinem großen Vorbild und Namensvetter John Sinclair zu folgen und ebenfalls Geisterjäger zu werden. – Eine tolle Hörspielreihe, für alle, denen Horror zu heftig ist, die aber dennoch übernatürliche Phänomene mögen.

Wie war euer Dezember? Wie war euer Weihnachten/Silvester? Habt ihr Erwartungen an 2021?

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 24. Türchen

Vicious – Christmasspecial – Staffel 1 Folge 7

Darum geht’s – in der Serie

Freddie Thornhill und Stuart Bixby sind schwul und leben nun seit 50 Jahren zusammen. In der Zeit hat sich ihre Beziehung zu einer gewissen Hassliebe entwickelt. Dennoch halten sie zusammen. Zum Beispiel wenn ihre Freundin Violet wieder einmal von einer gescheiterten Beziehung erzählt. Frischen Wind in den Alltagstrott bringt der neue junge Nachbar Ash.

Darum geht’s – in der Folge

Ash will unbedingt ein Weihnachtsessen organisieren. Freddie und Stuart sind zwar nicht überzeugt, stimmen aber zu. Violet kündigt an jemanden mitzubringen. Mason glänzt durch Abwesenheit und Penelope lässt eine absolute Bombe platzen.

Der Weihnachtszauber

Hier ist meine diesjährige Lieblingsweihnachtsfolge. Sie ist Chaos, sie ist sarkastisch, sie ist so anders. Und doch einfach nur absolut witzig! Der Charme der Serie wird hier einfach beibehalten und doch ist es bewusst ein Weihnachtsspecial.

Weihnachtsfaktor: 5***** – Hohoho

Mein Jahresrückblick 2020 – #4 – Serien

Den Abschluss meiner Jahresrückblicke machen auch dieses Jahr die Serien. Auch in diesem Bereich konnte ich im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg verzeichnen. Die Gründe dürften inzwischen klar sein. Da ich mir bei Serien aber eigentlich kein direktes Ziel setze, bin ich einfach nur froh, so viele Serien auch neu entdeckt zu haben.

Zur Statistik:

2020 habe ich 72 verschiedene Serien gesehen (2019=47), dabei 109+2 Staffeln (+2 für Doppelt gesehen; 2019=82)

Mit einer Lauflänge von
… 44.755 Minuten
… 745,92 Stunden
… 31,08 Tagen
… 4,44 Wochen

Davon
… 12 Staffeln Wiederholungstäter
…  3 Staffeln Comedy Special
…  16 Staffeln Reportagen
… 22 Staffeln fortgesetzter Serien
… 56+2 Staffeln neuer Serien

I. Wiederholungstäter

2020 habe ich 5 Serien mit 12 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking

1) IT Crowd – Staffel 1-2
2) Kim Possible – Staffel 1-3
3) Chip & Chap – Staffel 1-3
4) Vicious – Staffel 1-3
5) Gargoyles – Staffel 1

II. Comedy Special

Neue Kategorie: 2020 habe ich 2 Comedy Specials mit insgesamt 3 Staffeln gesehen – ohne Ranking:

1) Pussy Terror TV – Staffel 5
2) The Comedy Line-up – Staffel 1-2

III. Reportagen

Neue Kategorie: 2020 habe ich 12 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 16 Staffeln gesehen. Hier gab es tatsächlich auch keine richtige Enttäuschung, aber irgendwer muss halt den letzten Platz belegen – im Ranking:

Platz 12: Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt – Staffel 2a-b

Der Innenarchitekt Pierce Taylor und die Schauspielerin Caroline Quentin reisen um die ganze Welt und besuchen außergewöhnliche Häuser. Diese stechen durch Lage, Architektur und Innenausstattung hervor. – Die Häuser sehen echt cool aus, auch wenn ich mir bei vielen nicht vorstellen könnte, darin zu leben. Caroline versucht auch ein wenig Schwung in die Sendung zu bringen, aber letztlich fehlt es den beiden an Moderationstalent.

Platz 11: Pixar in real life – Staffel 1

Die Helden aus den Pixarfilmen sind wohl einem breiten Publikum bekannt. Doch wie würden wir reagieren, wenn uns diese Helden in bekannten Filmszenen in der Realität begegnene würden? Dieses Experiment wurde in dieser Serie mit Kurzepisoden gewagt. – Einige witzige Einfälle sind dabei, aber nicht alle haben eine wirklich gute Idee und Umsetzung.

Platz 10: Tiny House Nation – Staffel 1-2

John Weisbarth und Tiny House Experte Zack Giffin reisen durch das Land und helfen bei bestehenden Aufträgen. Dabei versuchen sie zum einen die Kunden auf die Verkleinerung vorzubereiten und zum anderen die Tiny Häuser so intelligent wie möglich zu gestalten. – Die Häuser sind schon sehr cool und was die beiden an Verstaumöglichkeiten schaffen ist der Wahnsinn. Leider fehlte den beiden Moderatoren so das letzte Fünkchen für eine charmante Unterhaltung.

Platz 9: Küchenhelden – Staffel 1

Kurz gesagt ist es ein Familien-Koch/Back-Duell mit von Disney inspirierten Themen. Fünf Familien mit jeweils vier Familienmitgliedern treten in 10 Runden gegeneinander an. Thema ist jeweils ein Disneyfilm und es wird die Art vorgegeben (Hauptspeise/Dessert/Snack). Am Ende kostet jeweils ein Chefkoch aus Disney World die Gerichte und bestimmt dann den Gewinner. – Im Prinzip eine typische Kochshow, aber dennoch spannend und es kamen tolle Rezepte dabei raus.

Platz 8: Indian Matchmaking – Staffel 1

Sima Taparia ist eine Heiratsvermittlerin. Sie lebt in Mumbai, hat aber Klienten in Indien und den USA. Die Serie verfolgt sie bei ihrer Arbeit und erzählt die Hintergründe der indischen Tradition der Heiratsvermittlung und wie sich die moderne Variante von der früheren unterscheidet. – Ein toller Einblick in die indische Tradition, die mit allerlei Vorurteilen aufräumt, aber auch einige bestätigt.

Platz 7: Brain Games – Staffel 1-3

Können wir unseren Sinnen oder unserem Erinnerungsvermögen wirklich immer trauen? Die Serie befasst sich mit optischen Täuschungen und anderen Illusionen und erklärt dabei die Phänomene, die uns täuschen können, die aber für uns auch recht nützlich sein können. – Spannend, informativ und unterhaltsam gestaltet.

Platz 6: Disney Galerie – Star Wars: The Mandalorian – Staffel 1

Jon Favreau und Dave Filoni laden Darsteller, Regisseure und viele andere Beteiligte zum Plaudern über das Entstehen der Serie, über das Vermächtnis von Star Wars und Herausforderungen beim Dreh. – Ein Blick hinter die Kulissen der Serie, mit vielen spannenden Infos und interessanten Unterhaltungen.

Platz 5: Foodhacks mit Nadiya Kussain – Staffel 1

Die meisten dürften das Problem kennen. Man kommt gestresst von der Arbeit und dann soll man noch für die Familie kochen. Teilweise kommen dann noch Kinder dazu, die ja auch noch bespaßt werden wollen. Nadiya Hussain nimmt sich diesem Problem an und zeigt Rezept mit wenig Aufwand, die man wunderbar vorbereiten kann oder die einfach Zeit sparen. Außerdem begibt sie sich hinter die Kulissen einer Lebensmittel und deren Herstellung. – Nadiya Kussain schafft es durch ihre sympathische Art dieser Serie Leben einzuhauchen, einige Essen sind für mich zwar nicht das, was ich zeitsparend nenne, aber trotzdem ist die Serie auch informativ.

Platz 4: Down to Earth with Zac Efron – Staffel 1

Zac Efron hat sich mit Wellness-Experten Darren Olien zusammengetan. Zusammen reisen sie um die Welt, um verschiedene Konzepte zum den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu begutachten und der Erde einfach mal zuzuhören. – Wichtige Themen, die angesprochen werden und dabei zugleich informativ, aber auch unterhaltsam. Zac Efron mal von einer ganz anderen Seite als in Hollywood.

Platz 3: The Home Edit – Staffel 1

In The Home Edit reisen Clea Shearer und Joanna Teplin von der gleichnamigen Firma zu diversen Kunden prominenter und unbekannter Natur, um an bestimmten Stellen im Haus beim Aufräumen, Sortieren und Ordnen zu helfen. Mit dabei sind unter anderem Reese Witherspoon, Khloe Kardashian und Neil Patrick Harris. – Clea und Joanna sind einfach nur zutiefst sympathisch, auch wenn sie es mit ihrem Aufräumwahn etwas übertreiben – ich sag nur der aufgeräumte Kühlschrank. Allerlei nützliche Tipps sind aber trotzdem dabei.

Platz 2: Queer Eye – Staffel 5

Die Fab 5 sind zurück. Diesmal zieht es Tan (Mode), Karamo (Kultur), Bobby (Design), Anthony (Essen) und Jonathan (Pflege) nach Philadelphia. Doch die Mission ist die gleiche. Sie antworten auf Hilferufe aus Familie und Freundeskreis, um sich in jeder Woche einem/einer Ausgewählten in allen Belangen des Lebens unter die Arme zu greifen und mit ihrer üblichen quirligen Art Probleme anzugehen und Freude zu bringen. – Die Frage ist nicht, wie sehr ich diese Serie liebe, sondern warum sie es diesmal nicht auf Platz 1 geschafft hat. Die Antwort gibt es auf dem nächsten Platz.

Platz 1: The world according to Jeff Goldblum – Staffel 1

Jeff Goldblum, ja der Schauspieler, hat 12 verschiedene Themen vorgesetzt bekommen, auf die er einen Blick werfen soll. Dabei sind es ganz alltägliche Themen, wie Fahrräder, Pools oder Grillen. Dafür hat er sich möglichst wenig informiert, um durch Gespräche mit den verschiedensten Personen neue Einblicke zu erhalten und seine Gedanken dazu mitzuteilen. – Jeff Goldblum schafft es einfach mit seiner Art einen für die alltäglichsten Dinge zu begeistern, hinzu kommen allerlei witzige/nützliche Informationen und liebevolle Erkläranimationen.

IV. Fortgesetzte Serien

2020 habe ich 20 Serien fortgesetzt und dabei 22 neue Staffeln entdeckt – im Ranking:

Platz 20: Aggretsuko – Staffel 2

Retsuko ist eine rote Pandadame, die in der Buchhaltung eines großen Unternehmens arbeitet. Während sie tagsüber eher still und schüchtern ist, geht sie abends heimlich in eine Karaokeeinrichtung und singt sich ihren Frust von der Seele – und zwar in bester Death Metal Manier. – In der zweiten Staffel dominiert das Thema Liebe, dass auf serientypische Art gelöst wurde. Die Serie ist in ihrer Kürze schon gut, aber eben leider nicht mehr.

Platz 19: American Horror Story – Staffel 4

Elsa Mars führt 1952 eine Freak Show, die aktuell in Jupiter, Florida, auftritt. Von außen belächelt oder verspottet, sind die Darsteller zu einer eigenen Familie zusammen gewachsen. Doch diese Familie wird von mehreren Seiten bedroht. Der Gauner Stanley sieht in den Freaks eine Geldmaschine und will sie tot ausstellen. Dafür schleust er seine Komplizin Maggie Esmaeralda als Wahrsagerin in die Freak Show. Doch auch ein mordener Clown und ein verzogener Junge werden zu einer Gefahr. – Freak Show war wieder besser als Staffel 2 und 3, aber mir mit 13 Folgen zu lang für das, was erzählt werden sollte. Dafür gab es dann zu viel Füllhandlung, die nicht nötig gewesen wäre.

Platz 18: Barry – Staffel 2

Barry Berkman muss mit den Konsequenzen seiner Tat aus der finalen Episode der ersten Staffel leben, die auch seinen Schauspiellehrer Gene Cousineau aus der Bahn wirft. In der Schauspielschule soll jeder ein traumatisches Erlebnis in einem kurzen Stück verarbeiten, was Barrys Freundin Sally ganz in den Bann zieht. Und ganz nebenbei wird Barry wieder von der tschetschenischen Mafia eingespannt, da Hank seine Zusammenarbeit mit den Bolivianern in Gefahr sieht, als die Anführerin der burmesischen Mafia anfängt sich einzumischen. – Die erste Staffel habe ich gefeiert, in der zweiten konnten mich die gleichen Elemente nicht mehr so sehr begeistern. Einige Folgen fand ich absolut übertrieben und das hat mir die Freude an der Serie schon ziemlich genommen. Dafür war Hank noch immer toll.

Platz 17: Westworld – Staffel 2

Am Ende der ersten Staffel brachen die Hosts aus ihren vorbestimmten Rollen aus und Chaos kam über den Park, in dem jeder Gast in ein vorgefertigtes Szenario in einer Wild-West-Welt schlüpfen kann, um seine Gewalt- und andere Fantasien ausleben zu können. Doch der Aufstand der Hosts ist blutig und die Angestellten des Parks haben alle Hände voll zu tun die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Und was ist das für ein großes Geheimnis, das unbedingt beschützt werden muss? – Arbeitet mit verschiedenen Zeitebenen, „vergisst“ aber den Zuschauer darüber aufzuklären. Herausgekommen ist eine wenig verständliche Handlung, da sie ständig in den Zeitebenen springt.

Platz 16: Supernatural – Staffel 9

Nachdem Castiel in Staffel 8 Metatron vertraute und in der Konsequenz daraus alle Engel aus dem Himmel fielen, liegt Sam am Anfang der Staffel im Koma. In seiner Verzweiflung betet Dean zu den Engeln und bekommt vermeintlich Hilfe von Ezekiel, der Sam von innen heraus heilen will. Dean stimmt zu, aber Sam darf davon nichts wissen. Währenddessen hat die dämonische Reiterin Abaddon Crowleys Abwesenheit, der von den Winchesters gefangen gehalten wird, genutzt, um Königin der Hölle zu werden. So versuchen nun die Brüder gegen zwei Katastrophen gleichzeitig zu kämpfen und dann sind da noch die kleineren und größeren Vorkommnisse auf ihrem Weg. – Supernatural ist schon seit einigen Staffeln nicht mehr wirklich gut. Die Serie funktioniert immer dann noch, wenn sie sich auf Einzelfolgen konzentriert und scheitert dann am Größenwahn, wenn sie die Rahmenhandlung vorantreibt. Aber dennoch kann ich nicht aufhören und sie final aufgeben.

Platz 15: Rick & Morty – Staffel 4

Morty reist wieder mit seinem Opa Rick, einem vielleicht etwas verrücktem Wissenschaftler, durchs Universum und erlebt dabei viele Abenteuer. Seine Familie darf natürlich auch nicht fehlen. – Die vierte Staffel hatte zwar auch einige Folgen, die gut durchdacht und spannend waren, aber leider auch welche, bei denen absolut übertrieben wurde. Grundsätzlich fehlt der Gesamtstaffel das richtige Maß und ist daher enttäuschender gegenüber den bisherigen drei Staffeln.

Platz 14: Bones – Staffel 12

Temperance „Bones“ Brennan ist forensische Antropologin am Jeffersonian Institute. Sie untersucht Knochen alter Zivilisationen und kann daraus eine Menge Ereignisse rekonstruieren. Dies will sich das FBI zu Nutze machen und schickt Seeley Booth, um mit Brennan zu verhandeln. Nach einer etwas schwierigen Eingewöhnung zwischem dem impulsiven Booth und der menschenscheue Brennan, die mit vielen gesellschaftlichen Gepflogenheiten nichts anfangen kann, entwickeln sie sich zu einem guten Team. – Die finale Staffel macht keine große Rahmenhandlung mehr auf, sondern konzentriert sich auf den Abschluss noch offener Stränge. Das funktioniert ganz gut, auch wenn das Finale etwas übereilt kam.

Platz 13: Brooklyn 99 – Staffel 5

Viel Betrieb im 99. Revier des NYPD. Auf humorvolle Weise begleitet die Serie den Alltag des Reviers und dessen sehr unterschiedliche Charaktere. – Das Team hat sich dynamisch etwas gewandelt, die Serie funktioniert aber dennoch mit  bekanntem Charme. Wenn man den Humor zuvor mochte, mag man ihn auch in dieser Staffel.

Platz 12: The Big Bang Theory – Staffel 12

In der finalen Staffel haben die Nerds und ihre Frauen wieder allerlei Drama zu bewältigen. Und vielleicht geht sogar Sheldons größter Traum in Erfüllung. – Das die Serie schon lange ihren Zenit überschritten hat, dürfte inzwischen klar sein. Immerhin gab es nun ein Ende und zwar ein rundes und sehr emotionales.

Platz 11: Peaky Blinders – Staffel 2

Zwei Jahre nach den Geschehnissen aus der ersten Staffel kehren wir zurück ins Jahr 1921 nach Birmingham. Die Peaky Blinders zieht es nach London, wo Thomas einen Deal mit dem Schwarzbrenner Alfie Solomon einfädeln kann. Doch auch sein Rivale Chester Campbell kehrt zurück und versucht Thomas zu einem Attentat im Sinne der Iren zu verführen. Folgenreiche Wochen für die Familie Shelby. – Die Handlung wird in sechs Folgen sehr pointiert wiedergegeben und nicht gestreckt, alte und neue Charaktere harmonieren gut. Lediglich Tante Polly entwickelt sich eher negativ und Antagonist Campbell wiederzubeleben, war wohl auch keine gute Idee.

Platz 10: The Marvelous Mrs. Maisel – Staffel 2

Miriam „Midge“ Maisel arbeitet weiter an ihrer Karriere als Stand-up-Comedian. Seit ihr Ex-Mann Joel davon Wind bekommen hat, ist es auch um ihre Erneuerung der Ehe vorbei. Dennoch stehen große Abenteuer bevor. Midges Mutter Rose Weismann ist nach Paris abgehauen und Midge muss ihr mit ihrem Vater hinterherreisen, um sie zurückzuholen. Dann steht der Sommer bevor, den die Familie alljährlich in den Catskills verbringt. Und vielleicht gibt es auch für Midge einen neuen Verehrer. – Die zweite Staffel hat mir ein bisschen besser gefallen, als die erste, weil gerade die Folgen in den Catskills wunderbar pointiert waren.

Platz 9: Prinz von Bel Air – Staffel 5-6

Will Smith lebt mit seiner Mutter in Philadelphia. Nach einer Schlägerei beim Basketballspiel auf der Straße, schickt ihn seine Mutter besorgt zu ihrer Schwester Vivian. Diese lebt mit ihrem Mann Phil, einem erfolgreichen Anwalt, in Bel Air. Durch das bessere Umfeld soll Will behüteter aufwachsen. Doch der Kulturschock ist nicht zu verachten. – Die finalen Staffeln bleiben witzig, treiben die Charaktere voran, vergessen aber auf das Finale hinzuarbeiten, weswegen dies dann ganz plötzlich in wenigen Folgen abgearbeitet wird.

Platz 8: Star Trek: Discovery – Staffel 2

Der Krieg mit den Klingonen ist vorbei und die Discovery ist unterwegs nach Vulkan, um ihren neuen Captain zu begrüßen. Unterwegs treffen sie auf die Enterprise mit Captain Pike. Dieser kommt zusammen mit zwei Offizieren an Bord und nimmt das Kommando an sich. Es wurden sieben rätselhafte Signale abgefangen und Pike soll zusammen mit der Besatzung der Discovery diesen nachgehen. – Ich fand die zweite Staffel deutlich besser als die erste, vor allem Captain Pike hat der Crew gut getan. Die Rahmenhandlung ist spannend und auch die Charaktere haben sich zusammen eingespielt.

Platz 7: Doctor Who – Staffel 10

Der Doktor ist ein großes Versprechen eingegangen einen Tresor unter der Universität zu bewachen und sich nicht von dort wegzubewegen. Dabei lernt er Bill Potts kennen, die er schließlich als Art Privatlehrer unterrichtet. Nachdem Bill von einer Pfütze verfolgt wird, beschließt er sich zu offenbaren, um sie zu retten. Trotz der stetigen Belehrungen von Nardole kann der Doktor nicht wiederstehen und reist fortan mit Bill durch Zeit und Raum. – Nachdem ich Staffel 9 eigentlich gar nicht mehr mochte, war Staffel 10 wieder richtig gut. Die Serie hat sich wieder zurückbesonnen, auf starke Einzelfolgen und auch Bill passt zum 12. Doctor wesentlich besser als Clara.

Platz 6: Fleabag – Staffel 2

Seit über einem Jahr hat Fleabag nicht mehr mit ihrer Familie gesprochen. Nun steht die Ankündigung einer Hochzeit im Raum, zu der Fleabag eingeladen wurde. Ihr Vater heiratet ausgerechnet ihre Stiefmutter, die einst die beste Freundin ihrer Mutter war. Dort trifft sie auch wieder auf ihre Schwester Claire, die noch immer mit Martin verheiratet ist. Ebenfalls mit am Tisch sitzt ein Priester, der die Trauung vollziehen soll, sich aber so gar nicht priesterhaft gibt. Im Laufe der Staffel lernt Fleabag den Priester noch genauer kennen und versucht die Beziehung zu ihrer Schwester zu verbessern. – Die erste Staffel konnte mich nicht wirklich abholen, die zweite dafür umso mehr. Hier habe ich den Humor verstanden und Andrew Scott war eine hervorragende Ergänzung für den Cast.

Platz 5: The Umbrella Academy – Staffel 2

Die sieben Mitglieder der Umbrella Academy konnten dem Weltuntergang, hervorgerufen durch Nummer 7/Vanya  mit Hilfe von Nummer 5 entgehen. Sie landen alle in den 1960er Jahren, aber nicht im gleichen Jahr. Als schließlich auch Nummer 5 ankommt, herrscht erneut Weltuntergang. Nur mit Hilfe schafft es Nummer 5 noch einmal ein paar Tage vor die Apokalpyse zu springen und muss nun seine Geschwister zusammen suchen. Doch die haben sich teilweise schon ein ganz neues Leben aufgebaut. – Wer die erste Staffel mochte, wird auch die zweite toll finden. Die Charaktere bekommen Raum sich weiterzuentwickeln und doch wieder als Familie zusammenzufinden.

Platz 4: Grace & Frankie – Staffel 6

Grace hat am Ende der fünften Staffel endlich Nick geheiratet. Nun müssen sie und Frankie damit zurecht kommen, dass sie nicht mehr zusammen wohnen. Zum Glück haben sie eine neue Geschäftsidee, die sie oft zusammenführt. Saul und Robert planen ihre Flitterwochen nachzuholen. Brianna hat damit zu kämpfen, dass ihr Freund Samenspender für ein befreundetes lesbisches Pärchen sein will und Coyote hat eine Freundin, leider handelt es sich um die Ex-Freundin seines Bruders. – Das die Serie langsam zu einem Ende kommt, ist gut, aber noch ist ihr nicht die Puste ausgegangen. Die Konflikte sind immer noch nachvollziehbar und auch die Witze funktionieren noch.

Platz 3: Elementary – Staffel 7

Sherlock und Joan sind nach dem Ende der sechsten Staffel nach London gegangen, um so dem FBI zu entgehen. Doch gerade Joan schlägt sich mit Heimweh herum. Als dann auch noch eine Schreckensnachricht vom NYPD die beiden erreicht, reist Joan zurück. Gleichzeitig hat Odin Reichenbach, der Kopf hinter einem großen Internetunternehmen, einen Algorithmus geschrieben, mit dem er Verbrechen vorhersagen will, um so die Verbrecher vorab auszuschalten. Er versucht Sherlock und Joan für sein Unterfangen anzuwerben, die jedoch kritisch bleiben. – Eine starke finale Staffel, auch wenn das Ende etwas überstürzt wirkt.

Platz 2: Modern Family – Staffel 9-10

Die moderne Familie ist Jay Pritchett mit seiner neuen – und deutlich jüngeren – Frau Gloria und deren Sohn Manny, sowie Jays erwachsene Kinder Claire und Mitchell. Claire ist verheiratet mit Phil und sie haben drei Kinder Hailey, Alex und Luke. Mitchell lebt in einer Partnerschaft mit Cameron, die in Asien ihre Tochter Lily adoptiert haben. – Die moderne Familie macht auch weiterhin Spaß in ihren Geschichten. Auch dieser Serie geht nach 10 Staffeln noch nicht die Puste aus. Klar, hat sich einiges geändert, aber doch schaffen sie es immer wieder gute Einzelepisoden zu kreieren.

Platz 1: The Crown – Staffel 3

Queen Elisabeth II. muss sich neuen Herausforderungen stellen. Ein Spitzle des KGB soll sich in ihren Reihen aufhalten, ein neuer Premierminister wurde gewählt, mit dem sie zunächst nicht richtig warm wird. Ihr Sohn Prinz Charles hat sich zum ersten Mal verliebt, in niemand geringeren als Camilla Parker Bowles, gleichzeitig steht Wales kurz vor einem Aufstand. Prinzessin Margaret steht vor den Scherben ihrer Ehe. – Der Cast wurde komplett ausgetauscht, da der bisherige Cast zu jung war für das inzwischen fortgeschrittene Alter der Königsfamilie, was in vielen Fällen auch gut funktionierte. Auch die neuen Themen und Abschnitte der Familie werden in alter Manier auf hohem Niveau fortgesetzt.

V. Neuentdeckungen

2020 habe ich 33 Serien neu entdeckt und davon 56 Staffeln gesehen – im Ranking:

Platz 33: Inhumans – Staffel 1

Inhumans sind eine eigene Spezies, die bei einer Prozedur einzigartige Fähigkeiten erhalten, und sich dadurch von den Menschen unterscheiden. Sie leben im Verborgenen auf dem Mond, in der Stadt Attilan. Durch ein strenges Kastensystem wird der Unmut in der Bevölkerung immer größer. Doch König Black Bolt und Königin Medusa halten an dem alten System fest. Black Bolts Bruder Maximus, der durch die Prozedur zu einem gewöhnlichen Mensch wurde, neidet seinem älteren Bruder und putscht schließlich mit Hilfe der königlichen Leibgarde. Die königliche Familie kann zur Erde fliehen, landet jedoch an unterschiedlichen Punkten in Hawaii. – Grundgedanke war gut, Umsetzung wahr sehr langatmig, die Motivationen der Charaktere nicht so richtig nachvollziehbar und der Superheldenaspekt auch eher mäßig.

Platz 32: Sex Education – Staffel 1

Otis ist eigentlich ein ganz normaler Highschool Schüler, der gerne unscheinbar bleibt. Seine Mutter dagegen ist Paar- und Sextherapeutin, die sich nicht auf eine Beziehung einlassen will. Als er zusammen mit der Außenseiterin Maeve feststellt, dass erstaunlich viele Schüler Fragen zu Beziehungen und Sex haben, und Otis feststellt, dass er erstaunlich viel darüber von seiner Mutter weiß, wollen sich beide durch Sexberatung etwas dazu verdienen. – Mir waren die Charaktere allesamt zu schräg, oder zu stereotypisch und auch wenn versucht wurde in alle ein paar Ecken und Kanten einzubauen, waren es gerade die, die mir zu viel waren. Auch wenn die Handlung grundsätzlich in Ordnung war, konnte mich die Serie im Ganzen nicht begeistern.

Platz 31: I’m not okay with this – Staffel 1

Sydney Novak ist 17, trauert um ihren Vater, der sich ein Jahr zuvor das Leben nahm, hat seitdem ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter, die nicht über seine Beweggründe sprechen will, und empfindet für ihre beste Freundin mehr als sie sollte. Und weil das noch nicht genug ist, entwickelt sie telekinetische Kräfte, die immer dann unkontrolliert aus ihr Strömen, wenn sie ihre negativen Emotionen nicht mehr unter Kontrolle hat. Zusammen mit Stanley, der sie beobachtet hat und glaubt, dass es Superheldenkräfte seien, versucht sie diese fortan zu kontrollieren. – Eine erste Staffel, die absolut nichts aussagt, sich ewig zieht und erst am Ende mit dem Cliffhanger Lust auf mehr macht. Hilft der Serie auch nicht weiter, denn sie wurde erstmal abgesetzt.

Platz 30: The Handmaids Tale – Staffel 1

Der Staat Gilliad ist aus den USA hervorgegangen, nachdem die Geburtenrate immer weiter zurückging. Der totalitäre Staat hat die wenigen Frauen, die noch schwanger werden können, zusammengetrieben und halten sie als Mägde in wohlhabenden Familien. Dabei haben sie keine Rechte mehr, selbst ihre Namen wurden ihnen aberkannt. Die Serie verfolgt die Erlebnisse der Magd Desfred. – Orientiert sich zwar am Buch, schafft es aber nicht die gleiche Intensität aufzubauen und versucht durch viele neue Handlungsstränge auf die Folgenanzahl zu kommen. Konnte mich nicht überzeugen.

Platz 29: Love, Death & Robots – Staffel 1

Eine Anthalogieserie, in der jede Folge eine neue Handlung mit neuen Charakteren hat. Dabei sind die zentralen Elemente – wie der Titel schon sagt – Liebe, Tod und Roboter. – Ein paar Episoden waren wirklich gut, aber die meisten waren mir zu sehr übertrieben und spielten zu sehr mit Extremen. Leider nicht mein Fall.

Platz 28: The Boys – Staffel 1

Hugh Campbell ist ein Verkäufer, dessen größer Plan es ist, mit seiner Freundin Robin zusammenzuziehen. Bis der Superheld A-Train, seines Zeichens der schnellste Mann der Welt, direkt durch Robin hindurchrennt und sie dabei zerfetzt. Die Superheldenfirma Vought bietet ihn daraufhin Schadensersatz an, die er ablehnt. Kurz darauf lernt er Billy Butcher kennen, der einen privaten Rachefeldzug gegen die „Supes“ führt. – Ich weiß, dass viele diese Serie lieben, aber mich hat sie absolut nicht ab geholt. Ich mochte die Idee, ich mochten den Humor, aber ich mochte weder die Charaktere, noch wie sich alles entwickelt hat. Und das Ende hat mir dann den Rest gegeben.

Platz 27: Upload – Staffel 1

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die Technik soweit, dass sterbende Menschen sich entscheiden können, ob sie normal sterben wollen, oder ob ihr Verstand in eine virtuelle Welt geuploadet werden soll. Als Nathan  einen Unfall mit seinem selbstfahrenden Auto hat, wird er vor genau diese Entscheidung gestellt. Seine Freundin Ingrid besteht darauf, dass er nach Lakeview geuploadet wird. – Auch eine Serie mit einer tollen Grundidee, die sich zu sehr an Nebenhandlungen aufhängt. Hätte vielleicht als abgeschlossene Miniserie funktioniert. Aber dadurch, dass sie weitere Staffeln aufgebaut hat, war sie zu langatmig.

Platz 26: Dead to me – Staffel 1

Jen Harding ist eine toughe Immobilienmaklerin, die nach dem Unfalltod mit Fahrerflucht ihres Mannes zwischen Trauer und Rettung des Familienlebens hin- und herschwankt. Als sie in einer Selbsthilfegruppe auf Judy trifft, die das komplette Gegenteil von ihr ist, entsteht eine seltsame Freundschaft. Doch Judy hat ein großes Geheimnis. – Der Trailer sah wirklich gut aus, es hätte total mein Humor sein können. Leider hat die Serie nach der ersten Folge ihren eigenen Humor schon wieder vergessen.

Platz 25: Emily in Paris – Staffel 1

Emily Cooper ist engagiert und arbeitet leidenschaftlich gerne für die Marketingagentur, bei der sie angestellt ist. Als sie das Angebot bekommt für eine Weile in Paris bei der Tochterfirma zu arbeiten, nimmt sie sofort an. Doch die französischen Kollegen sind alles andere als begeistert von ihrem Engagement. Und dann kommt noch der Kulturschock hinzu. – Ich weiß noch nicht, ob es ein Statement gegen die Werbebranche oder gegen Frankreich ist, auf jeden Fall sehr kritische Darstellung mit einer dafür viel zu gut gelaunten Protagonistin. Schwierige Serie.

Platz 24: The Witcher – Staffel 1

Geralt von Riva ist ein Hexer. Im Laufe der Staffel stellt er sich verschiedenen Monstern, wobei wohl keine Spezies so niederträchtig ist, wie die Menschen. Parallel dazu werden die Geschichten der Magierin Yennefer von Vengerberg und der Prinzessin Ciri von Cintra erzählt. – Die Auftaktstaffel hangelt sich in verschiedenen Zeitebenen an Kurzgeschichten entlang. Funktioniert nur teilweise, weil man so mit Namen und Orten überschüttet wird, aber die wichtigen durch die Flut eben auch vergisst und so wichtige Entwicklungen nicht mitbekommt. Ab der zweiten Staffel könnte es besser werden.

Platz 23: The Kominsky – Method – Staffel 1

Sandy Kominsky kann auf eine sehr kurze Schauspielkarriere zurückblicken, hält sie aber für eine sehr große und versucht sich seitdem als Schauspiellehrer. Inzwischen ist er in die Jahre gekommen. Sein Agent und bester Freund Norman Newlander muss am Anfang mit dem Tod seiner Frau zurecht kommen, wobei ihm Sandy gerne hilft, auch wenn das bedeutet, dass er sein Date Lisa mit zur Beerdigung bringt. Als dann auch noch Normans Tochter Phoebe, mit neuem Drogen- und Alkoholproblem, erscheint, ist das Chaos perfekt. – Die beiden Hauptcharaktere wachsen einem schnell ans Herz, aber so richtig weiß die Serie nicht, worauf sie hinauswill. Auch die lang aufgebauten Witze funktionieren nur bedingt. Es fehlt der Serie irgendwo an der Wärme.

Platz 22: This is us – Staffel 1

Familie Pearson ist nicht unbedingt alltäglich. 1980 erwarten die Eltern Jack und Rebecca  Drillinge. Kevin und Kate kommen zur Welt, doch das dritte Baby stirbt bei der Geburt. Wie es der Zufall so will, wurde am gleichen Tag ein Baby vor einer Feuerwache ausgesetzt und ins gleiche Krankenhaus gebracht. Die Pearsons adoptieren Randall. Die Serie wechselt zwischen der Geschichte der Eltern in den 1980er Jahren und denen der erwachsenen Kinder hin und her. – Grundsätzlich tolle Charaktere, spannende Handlung, aber für mich einfach zu viel Drama. Ja, es ist eine Dramaserie, aber es muss halt immer noch etwas drauf gesetzt werden.

Platz 21: Hollywood – Miniserie

In der goldenen Ära Hollywoods versuchen sechs junge Menschen in Hollywood Fuß zu fassen. Dabei kämpfen sie alle mit anderen Problemen und doch mit den gleichen. Dabei nutzen sie verschiedene Wege, um die etablierten Größen bei Ace Pictures, einem großen Filmstudio, zu beeindrucken. – Gute Idee, tolle Charaktere, leider waren mir einige Folgen einfach zu langatmig. Andere waren wirklich toll, aber die Serie war einfach nicht durchgehend spannend.

Platz 20: IZombie – Staffel 1

Liv Moore ist frisch verlobt, ehrgeizige Medizinstudentin und einfach rundum glücklich. Bis auf einer Bootsparty ein Virus ausbricht und sie gekratzt wird. Mit blassem Teint, weißblonden Haaren und einem Heißhunger auf Gehirn, muss sie entsetzt feststellen, dass sie ein Zombie ist. Sie bricht die Verlobung, schmeißt das Studium und sucht in der Pathologie eines Polizeireviers einen neuen Job. Dadurch hat sie Zugriff auf die Gehirne der verstorbenen. Zusammen mit ihrem Kollegen Ravi sucht sie nach einem Gegenmittel. – Ich liebe Krimiserien, ich hasse Zombies. Dennoch habe ich der Serie eine Chance gegeben und mochte den Krimianteil wirklich sehr, aber der Zombie-Drama-Anteil war mir doch zu groß.

Platz 19: Unorthodox – Miniserie

Esther „Esty“ Shapiro lebt in Williamsburg, New York City, in einer Ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde. Aufgewachsen bei ihrer Großmutter, geht sie eine arrangierte Ehe mit Yanky Shapiro ein. Durch anhaltende Schmerzen beim Geschlechtsverkehr wird Esty immer unglücklicher und beschließt schließlich zu fliehen. Ihr einziger Anhaltspunkt außerhalb der Gemeinde ist ihre leibliche Mutter in Berlin. Mit Hilfe ihrer Klavierlehrerin reist sie nach Deutschland und lernt dort einige Musikstudenten kennen mit denen sie schnell Freundschaft schließt. Währenddessen reisen ihr Mann Yanky und dessen Cousin Moische ihr nach, um sie zur Rückkehr zu bewegen. – Grundsätzlich ist Unorthodox eine spannende Serie, die interessante Einblicke in eine ultraorthodoxe Gemeinde bietet und gleichzeitig die Emanzipation von Esty zeigt. Ein paar mehr Erklärungen bei einzelnen Aspekten wären schon gewesen, um die Serie noch besser zu verstehen.

Platz 18: Miss Fishers mysteriöse Mordfälle – Staffel 1-3

Phryne Fisher ist Aristokratin und kehrt in den 1920er Jahren nach vielen Jahren in Europa in ihre Heimat Melbourne, Australien zurück. Dort hilft sie bei der Aufklärung eines Mordes mit. Fortan mischt sie sich gerne in die laufenden Ermittlungen bei Mordfällen ein. Detective Inspector Jack Robinson ist davon wenig begeistert, kann Miss Fishers Enthusiasmus aber auch nicht stoppen. – Mal eine Krimiserie in den 1920er Jahren zu sehen, ist spannend, denn die Ermittlungen liefen da noch völlig anders ab. Leider mochte ich so ziemlich alle Nebencharaktere lieber als Miss Fisher. Aber auch sie weiß durchaus mit ihrem Charme umzugehen.

Platz 17: Austin & Ally – Staffel 1

Austin kann zwar allerlei Instrumente spielen und singen, versteht aber nichts vom Songs schreiben. Als er auf Ally trifft, die zwar sehr gute Songs schreibt, ebenfalls mehrere Instrumente spielt und singt, durch ihr Lampenfieber aber nie auftritt, sieht er seine Chance und stiehlt einen Song von ihr. Als er dadurch zur Internetberühmtheit wird, wird der Schrei nach einem weiteren Song groß. Doch dafür muss er sich bei Ally entschuldigen und ihr eine Partnerschaft anbieten. – Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Serie doch so gerne mochte, aber die quirrligen Charaktere schaffen es den einzelnen Folgen viel Leben und Spaß einzuhauchen.

Platz 16: Weihnachten zu Hause – Staffel 1

Johanne ist Anfang Dezember mit ihrer Familie im Elternhaus zum Essen. Kurz zuvor hat sie erfahren, dass sie, weil sie keinen Mann und keine Kinder hat, mal wieder die Weihnachtsschichten im Krankenhaus, wo sie als Pflegerin arbeitet, übernehmen darf. Als das Thema dann auch noch von ihrer Mutter immer wieder thematisiert wird, rutscht ihr heraus, dass sie ja durchaus inzwischen einen Mann hat. Diesen muss sie nun in kürzester Zeit finden. – Sympathische norwegische Serie, arbeitet neben den ganzen Dates auch genug Weihnachsthemen ab, befasst sich mit Freundschaft und Familie und den wirklichen Werten zum Fest.

Platz 15: Batwoman – Staffel 1

Kate Kane kehrt nach Gotham zurück. Ihr Vater Jacob Kane hat, da Batman seit drei Jahren verschwunden ist, die private Einheit „The Crow“ gegründet, die fortan Gotham beschützen sollen. Doch bei der Zeremonie zur Abstellung des Batscheinwerfers wird seine Mitarbeitein und Kates Ex-Freundin Sophie als Geisel genommen. Kate rettet sie und nimmt fortan Batmans Identität an, merkt aber, dass sie sich von ihm differenzieren muss und wird zu Batwoman. In Alice, der neuen Untergrundchefin, entdeckt sie ihre für tot gehaltene Zwillingsschwester Beth. Der Kampf um Gotham hat begonnen. – Ich bin kein Fal von Batman, dafür aber umso mehr von Ruby Rose! Also gab ich der Serie eine Chance und sie hat es durch eine gute Grundhandlung und vor allem eine sehr coole Antagonistin geschafft mich in den Bann zu ziehen.

Platz 14: Dark – Staffel 1-2

Winden könnte eine beschauliche Kleinstadt in Deutschland sein. Würden hier nicht immer mal wieder Kinder verschwinden. Was lauert in den Windener Höhlen? Hat das AKW etwas damit zu tun? Die Serie begleitet vier Familien auf ihrer Suche nach Antworten. – Gerade am Anfang habe ich mehr als einmal einen Hilferuf an meinen besten Freund abgesetzt, wenn ich durch die vielen Namen und Zeitebenen nicht ganz durchgestiegen bin. Wenn man dran bleibt, bessert sich aber auch das. Vor allem schafft es Dark ein faszinierendes Konstrukt aufzubauen, wobei ich noch gespannt bin, wie sie das am Ende auflösen wollen.

Platz 13: The Mentalist – Staffel 1-3

Patrick Jane war jahrelang als Medium unterwegs und zockte ahnungslose Kunden ab. Als er sich bei einem Fernsehinterview mit dem Serienkiller „Red John“ anlegt, tötet dieser seine Frau und seine Tochter. Daraufhin hängt er den Mentalistenjob an den Nagel und arbeitet jetzt als Berater beim CBI. Dort stößt er mit seiner selbstherrlichen Art und bewusst anderen Art zu denken an, hat aber eine hohe Verbrechensaufklärungsrate. – Ich mag Krimiserien und ich mag Jane, auch wenn ich nicht mit ihm arbeiten wollen würde. Auch das restliche Team ist sehr sympathisch.

Platz 12: Star Trek: Picard – Staffel 1

2399. Jean-Luc Picard hat 14 Jahre zuvor die Sternenflotte verlassen, nachdem es durch den Zerfall des romulanischen Imperiums und einem Androiden-Angriff auf dem Mars zum Zerwürfnis kam. Als jedoch die junge Dahj ihn um Hilfe ersucht, stellt er eine neue kleine Mannschaft zusammen, um ihre Zwillingsschwester Soji zu retten. Auf seiner Reise trifft er auf alte Freunde und neue Feinde. – Picard bietet zugleich Auftakt für viele neue Abenteuer, als auch eine in sich geschlossene Geschichte. Es werden neue Charaktere, Welten und Szenarien geboten, ebenso wie ein Wiedersehen mit Altbekanntem. Die geschickte Verflechtung von beidem macht Picard zu einem spannenden Weltraumabenteuer.

Platz 11: Das Damengambit – Miniserie

Beth Harmon ist eine Waise. Im Waisenhaus lernt sie vom stillen Hauswart Schach spielen. Sie entwickelt sich zu einem Profi und schafft es bis in die obersten Ränge. Dabei stehen ihr Suchtprobleme im Weg. – Ich glaube noch nie war Schach so spannend, wie in dieser Serie. Dazu kommt eine unfassbare Kulisse, tolle Bilder und eine tolle Hauptdarstellerin. Mit Beth als Charakter bin ich nie so ganz warm geworden, aber das ist für die Serie auch absolut nicht notwendig.

Platz 10: Balthazar – Staffel 1

Raphael Balthazar ist Gerichtsmediziner. Er assistiert Captain Helene Bach und ihrem Team am Tatort und führt mit seinem Team dann die Obduktionen durch. Doch sein scharfer Verstand und seine stummen Dialoge mit den Opfern führen dazu, dass er auch bei den Ermittlungen mithilft und meist die zündende Idee hat. – Französische Krimiserie mit tollen Charakteren, spannenden Fällen und typisch französischem Charme. – [Werbung |Rezensionsexemplar]

Platz 9: Dash & Lily – Staffel 1

Lily liebt Weihnachten über alles und verbringt sie immer in heimliger Runde mit ihrer Familie. Doch dieses Jahr ist alles anders. Ihre Eltern reisen nach Fiji, ihr Grandpa nach Florida und sie bleibt allein mit ihrem Bruder Langston zurück. Dem kommt zusammen mit seinem Freund Benny die Idee, dass Lily jemanden kennenlernen sollte. Aber damit es auch der richtige ist, soll sie ein rotes Notizbuch in ihrer Lieblingsbuchhandlung verstecken und dort allerlei Hinweise reinschreiben. Und tatsächlich findet Dash das Buch. Dash hasst Weihnachten, und sagt beiden Elternteilen, dass er beim jeweils anderen feiern würde. Da kommen ihm die Herausforderungen aus dem Buch gerade recht. – Eine süße Geschichte, passend zur Jahreszeit und behandelt doch genug Themen, um alle Folgen gut zu füllen.

Platz 8: Community – Staffel 1-6

Jeff Winger hat bereits jahrelang als Anwalt praktiziert, als herauskam, dass er gar nicht Jura studiert hat. Das soll er jetzt nachholen und geht dafür aufs Greendale Community College. Dort trifft er auf Britta Perry im Spanischkurs und überredet sie mit ihm eine Lerngruppe zu gründen, als Vorwand, um sie zu verführen. Doch Britta hat ihn durchschaut und hat auch andere Leute in die Lerngruppe eingeladen. Im Laufe der Serie wird aus der Lerngruppe eine eingeschworene Gemeinschaft von Freunden. – Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit am Anfang habe ich alle Charaktere sehr lieb gewonnen und konnte mich mit dem Humor absolut identifizieren. Schade ist, dass die Qualität ab Staffel 5 deutlich nachgelassen hat, aber letztlich hat die Serie trotzdem noch irgendwie funktioniert.

Platz 7: Friends – Staffel 1-10

Monica lebt in New York. Zu ihren engsten Freunden gehört die exzentrische Phoebe und ihre Nachbarn Chandler und Joey. Ebenfalls zur Clique gehört ihr Bruder Ross. Sie treffen sich regelmäßig im Café Central Perk. Dort findet sie eines Tages auch Rachel, mit der Monica in der Highschool gut befreundet war, deren Wege sich danach aber trennten. Rachel ist in guten Verhältnissen aufgewachsen und wollte soeben einen Zahnarzt heiraten, als sie kalte Füße bekam. Sie beschließt bei Monica einzuziehen und entwickelt sich schnell zu einem festen Mitglied der Gruppe. – Ich bin lange nicht an die Serie rangekommen, aber nachdem ich ihr immer wieder eine Chance gab, hat sie mich nun absolut gefangen genommen.

Platz 6: The Mandalorian – Staffel 1

Der Mandalorianer ist ein Einzelkämpfer und gehört der Kopfgeldjäger-Gilde an. Bei einem großen Auftrag soll er einen Fünfzigjährigen aufspüren, der sich jedoch als ein Kind herausstellt. Nachdem der Mandalorianer das Paket abgeliefert hat, überkommen ihn Zweifel und er entführt das Kind zurück. Dies führt zu einem Zerwürfnis mit der Kopfgelderjäger und einem großen Kampf. Sie können fliehen, doch haben auch andere Kopfgeldjäger Peilsender und können sie so verfolgen. Wird es gelingen das Kind zu beschützen? – Ein Star Wars Ableger, der sich wieder auf die alten Werte besinnt und eine gut durchdachte Handlung abliefert und vor allem unfassbar gute Bilder.

Platz 5: Julie and the Phantoms – Staffel 1

1995 steht die Band Sunset Curve kurz vor dem musikalischem Durchbruch. Doch abgelaufene Hotdogs führten zum verfrühten Ableben drei der vier Bandmitglieder. 25 Jahre später, landen sie als Geister in der Garage von Julie. Sie kann als einzige die Jungs sehen und findet dadurch zurück zur Musik. Und sobald sie auf einer Bühne auftritt, können auch die anderen die Jungs sehen. So gründen sie die Band Julie and the Phantoms, wobei alle denken, dass es sich bei den Jungs um Hologramme handelt. – Die Serie hat coole Songs, tolle Performances, Witz, Drama, Humor und vor allem ganz viel Herz!

Platz 4: Miracle Workers – Staffel 1

Eliza arbeitet im Himmel. Dieser ist aufgebaut wie eine große Firma mit allerlei Abteilungen, die den Betrieb auf der Erde ermöglichen. Da Eliza ihre Arbeit in der Schmutzabteilung nicht mehr machen möchte, bittet sie um eine Versetzung. Sie kommt in die Abteilung für Wunder, stellt aber fest, dass sie auch dort nicht viel ausrichten können. Denn die wahren Wunder kann nur Gott verrichten, der allerdings alles andere als kompetent ist. Nach einem Wutausbruch Elizas will Gott die Welt vernichten, außer die Wunderabteilung schafft ein wahres Wunder. – Das dürfte wohl die Serie sein, die mich mit ihrem schwarzen Humor dieses Jahr am meisten zum lachen gebracht hat. Die Idee ist so ulkig und dabei doch so liebevoll umgesetzt, dass ich sie eigentlich nur jedem empfehlen möchte.

Platz 3: Stumptown – Staffel 1

Dex Parios war beim Militär und hat in Afghanistan gekämpft. Seit sie zurück ist, hängt sie häufig im Bad Alibi, der Bar ihres besten Freundes Grey, ab. Nachdem sie von der Mutter ihres verstorbenen Ex-Freundes Sue Lynn Blackbird den Auftrag bekommt ein vermisstes Mädchen zu finden, erkennt Dex, dass sie durchaus Talent in dieser Art von Job hat. Sie beantragt eine Privatermittlerlizenz. Dabei hilft ihr Detective Miles Hoffmann. – Ich mochte die Ehrlichkeit der Serie, da Dex noch immer ihr Kriegstrauma verarbeitet. Gleichzeitig ist die Serie wunderbar divers, ohne das je groß zu thematisieren. Der Crimeanteil ist spannend, der Rest sehr witzig und jetzt schaut endlich alle diese Serie, damit ich meine zweite Staffel bekomme!

Platz 2: Willkommen in Gravity Falls – Staffel 1-2 (2x)

Dipper und Mabel, beide 12 Jahre alt, werden während der Sommerferien zu ihrem Großonkel Stan Pines geschickt. Dieser wohnt in Gravity Falls und betreibt dort die Mystery Shack. Während Mabel zunächst nur daran denken kann, dass sie eine große Sommerromanze braucht, findet Dipper ein Tagebuch des mysteriösen Autors, in dem allerlei Wesen beschrieben werden, die sich in und um Gravity Falls tummeln sollen. Und schon bald finden beide Geschwister raus, dass an den Mythen so einiges Wahres dran ist. Ein Sommer voller Spaß und Abenteuer steht bevor. – Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Serie mögen würde. Glücklicherweise wurde ich zu meinem Glück gezwungen und hab die Serie gleich zweimal gesehen! Die Charaktere sind toll, sie ist witzig, sie ist spannend und das Gesamtpaket passt einfach.

Platz 1: Alexa & Katie – Staffel 1-4

Alexa Mendoza hat Leukämie. Doch zusammen mit ihrer besten Freundin seit Kindheitstagen Katie Cooper hat sie die Chemo überstanden. Nun steht der erste Tag der Highschool bevor, doch Alexa fallen nun doch die Haare aus. Doch zusammen meistern die beiden jedes Hindernis. Egal, ob durch den Krebs verursacht oder ein ganz alltägliches Teenagerproblem. Unterstützung bekommen beide durch ihre Familien, die ebenfalls gut befreundet sind. – Eine Serie voller Herz, Drama, Witz, Familienliebe und einfach einzigartigen Charakteren. Dennoch wird das Grundthema – Krebs – stets ernst genommen.

Was waren eure Serienhighlights? Welche Serien wollt ihr unbedingt noch sehen? Welche Serien sollte ich unbedingt noch sehen?

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 23. Türchen

Community – Die Weihnachtsschlacht – Staffel 1 Folge 12

Darum geht’s – in der Serie

Jeff Winger hat bereits jahrelang als Anwalt praktiziert, als herauskam, dass er gar nicht Jura studiert hat. Das soll er jetzt nachholen und geht dafür aufs Greendale Community College. Dort trifft er auf Britta Perry im Spanischkurs und überredet sie mit ihm eine Lerngruppe zu gründen, als Vorwand, um sie zu verführen. Doch Britta hat ihn durchschaut und hat auch andere Leute in die Lerngruppe eingeladen. Im Laufe der Serie wird aus der Lerngruppe eine eingeschworene Gemeinschaft von Freunden.

Darum geht’s – in der Folge

Shirley wird nach der Scheidung von ihrem Mann kein richtiges Weihnachtsfest haben. Daher will sie für die Lerngruppe eine Weihnachtsfeier organisieren. Als überzeugte Christin muss sie jedoch mit erschrecken feststellen, dass jeder eine andere Religion oder eben auch keine Religion hat. Doch dann will Jeff sich an ihrem ‚Weihnachtstag‘ auch noch mit einem Rowdy prügeln, der Abed schikaniert hat, was für Shirley gar nicht in Frage kommt.

Der Weihnachtszauber

In einigen Serien wird neben Weihnachten eventuell noch einmal über Chanukka gesprochen, aber dass es auch andere Religionen und Kulturen gibt, die nichts mit Weihnachten am Hut haben, wird gerne verschwiegen. Nicht so Community. Hier wird zwar nicht gerade ausführlich über die wichtigen Feste der anderen Religionen gesprochen, aber immerhin werden sie auch nicht mehr komplett ignoriert. Und Shirley versucht sehr stark weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.

Weihnachtsfaktor: 3*** – Dir werden drei Geister erscheinen

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 22. Türchen

American Horror Story – Asylum – Unheilige Nacht – Staffel 2 Folge 8

Darum geht’s – in der Serie

American Horror Story greift die gängigen Horrorelemente auf und wandelt sie staffelweise um. In der zweiten Staffel ‚Asylum‘ dreht sich alles um die Irrenanstalt Briarcliff in den 1960er Jahren. Von Nonnen geführt. haben sie es doch mit eher gottlosen Insassen zu tun. Aber nicht nur durch die Insassen droht der Horror in Briarcliff.

Darum geht’s – in der Folge

Vor einem Jahr tötete Leigh Emerson als Weihnachtsmann verkleidet 18 Menschen. Danach kam er nach Briarcliff. Nun hat die Leitung gewechselt und Emerson wird aus der Einzelhaft entlassen, um wieder als Weihnachtsmann bei der Weihnachtsfeier fungieren zu dürfen.

Der Weihnachtszauber

In einer Horrorserie sollten wir vielleicht nicht über den Weihnachtszauber, sondern über den Weihnachtshorror sprechen. Und der ist definitiv gegeben. Die zweite Staffel von American Horror Story war bestimmt nicht meine liebste Staffel, und auch in der Weihnachtsfolge sind viele Kleinigkeiten, die die eigentliche Handlung vorantreiben soll. Dennoch gibt es viele Elemente, die rein für die Weihnachtsfolge sind und die sind echt horrormäßig.

Weihnachtsfaktor: 1* – Der Grinch lässt grüßen

Mein Serien-Adventskalender 2020: 24x Weihnachten in Serie(n): 21. Türchen

Doctor Who – Die Weihnachtsinvasion – Staffel 27 bzw. 1 Folge 167 bzw. 14/Weihnachtsspecial

Darum geht’s – in der Serie

Der Doctor ist ein Timelord – genauer gesagt der letzte der Timelords, die im Zeitkrieg komplett ausgelöscht wurden. Mit seiner TARDIS, die seit einem Defekt immer aussieht wie eine alte Polizeizelle, reist er durch Zeit und Raum. Wenn er stirbt, regeneriert er sich, verändert dadurch jedoch sein Aussehen und mitunter auch seinen Charakter. Begleitet wird er auf seinen Abenteuern von wechselnden Begleitern und Begleiterinnen.

Darum geht’s – in der Folge

Der Doctor ist reinkarniert. Dies hat ihm jedoch eine Menge Kraft gekostet und er fällt in einen Schlaf. Rose schafft es gerade noch die TARDIS zurück in ihre Zeit zu schicken. Dort ist gerade Weihnachtszeit und ihre Mutter freut sich, dass sie vorbeischaut. Rose ist jedoch in großer Sorge um den Doctor. Und dann tauchen auch noch Alien auf, die die Kontrolle über die Weihnachtsdeko der Stadt übernehmen.

Der Weihnachtszauber

Nun die Folge spielt an Weihnachten. Die Invasion der Erde und die Sorge um den Doctor lassen aber weder Rose noch dem Zuschauer wirklich viel Zeit für Weihnachtsvorfreude. Spätestens wenn der Weihnachtsmann und andere Deko die Last-Minute-Einkäufer angreifen ist es dann endgültig vorbei mit der Weihnachtsstimmung. Doch natürlich gibt es bei der Serie immer auch einen hoffnungsvollen Aspekt.

Weihnachtsfaktor: 2** – Früher war mehr Lametta