Schlagwörter

, , ,

Und weiter geht’s mit meinem Jahresrückblick, diesmal geht es um meine sogenannten „Homekino“-Filme. Also die Filme, die ich bei mir zu Hause gesehen habe. Dabei unterscheide ich in Filme, die ich zuvor schon einmal gesehen habe und Filme, die ich entweder im Kino verpasst habe oder aus anderen Gründen zum ersten Mal sehe.

I. Filmreise-Challenge

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mindestens die erste Aufgabe dieses Jahr zu lösen, aber irgendwie kam alles Mögliche dazwischen. Aber immerhin vier Filme aus der Weltreiseaufgabe hab ich gesehen – ohne Ranking:

  1. Mary & Max – oder schrumpfen Schafe, wenn es regnet (Australien)
  2. Oldboy (Korea)
  3. Nader & Simin (Iran)
  4. Eine Frau namens Yesterday (Südafrika)

II. Wiederholungstäter

2018 habe ich 18 Filme, die ich bereits einmal gesehen habe, noch einmal gesehen. Dabei sind die 18 Filme des Marvel Cinematic Universe in die drei Phasen unterteilt, ausgenommen Infinity War – im Ranking:

Platz 18 – Scooby-Doo

Platz 17 – DUFF – hast du keine bist du eine

Platz 16 – Groupies bleiben zum Frühstück

Platz 15 – Whiskey, Tango, Foxtrott

Platz 14 – Coco – Lebendiger als das Leben

Platz 13 – Sicario

Platz 12 – Mord im Orient-Express

Platz 11 – Draculas Rückkehr

Platz 10 – Dracula

Platz 9 – MCU Phase 2

Platz 8 – MCU Phase 3

Platz 7 – MCU Phase 1

Platz 6 – Deadpool

Platz 5 – Jumanji – Welcome to the Jungle

Platz 4 – SMS für dich

Platz 3 – Die Feuerzangenbowle

Platz 2 – Mary Poppins

Platz 1 – Avengers – Infinity War

III. Neue Filme

2018 habe ich 31 Filme zu Hause gesehen, die ich zuvor noch nicht gesehen habe – im Ranking:

Platz 31 – Alice im Wunderland (BBC Zweiteiler)

Hierbei handelt es sich um eine britische Fernsehfilmfassung und Adaption von Lewis Carolls Alice im Wunderland. Dabei pickt sich Regisseur und Drehbuchautor Nick Willing jedoch nur einzelne Brotkrumen der ursprünglichen Geschichte heraus und inszeniert eine völlig abstruse Geschichte (man kann sie leider nicht mehr verrückt nennen, was ja noch gepasst hätte) und verirrt sich in seinen Handlungssträngen, so dass diese auch irgendwann einfach nicht mehr spannend sind.

Platz 30 – Der 100-jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Das Buch gefiel mir stellenweise sehr gut, stellenweise war es mir zu abstrus. Der Film konnte aber den Charme des Buches nicht so richtig einfangen und ist daher nur abstrus und konnte bei mir nicht punkten.

Platz 29 – Willkommen bei den Hartmanns

Eine deutsche Komödie, die sich mit der Flüchtlingsproblematik befasst, aber dabei leider immer wieder am relevanten Vorbeischlittert und sich nicht so ganz entscheiden kann, was für eine Geschichte genau erzählt werden soll.

Platz 28 – Das Belko-Experiment

Die Angestellten einer Firma werden ohne Vorwarnung in ihr Bürogebäude eingesperrt. Dann bekommen sie die Anweisung eine gewissen Anzahl ihrer Kollegen zu töten. Das Belko-Experiment beleuchtet zum einen wie sich verschiedene Menschen verhalten, wenn sie in so einer Situation stecken. Töten oder möglicherweise selbst getötet zu werden. Zum anderen erfreut sich der Film aber auch einfach an großen Abschlachtszenen.

Platz 27 – Get out

Get Out hat von allem leider etwas zu wenig. Zu wenig Spannung, zu wenig Horror, zu wenig Humor. Lediglich der Teil des Films, der kritisiert und sich mit Rassismus beschäftigt ist gelungen.

Platz 26 – Der Sinn des Lebens

Mit dem Humor von Monty Python kann ich mal mehr mal weniger mit Ansagen. Das ist das schöne an ihrem Film der Sinn des Lebens, der sich in verschiedene Kurzepisoden gliedert. Trotzdem konnte er mich in seiner Gesamtheit nicht so ganz überzeugen.

Platz 25 – Jurassic Park 2

Eine sehr lieblose Fortsetzung, die mich nicht wirklich begeistern konnte. Hier hat er ähnliche Probleme, wie Jurassic World 2, was wohl an der sehr ähnlichen Handlung liegen dürfte.

Platz 24 – Alien 2

Ellen Ripley wird nach den Ereignissen im ersten Teil aufgefunden, doch glaubt ihr keiner ihre Geschichte. Bis Kolonnisten verschwinden und Ripley mit einem neuen Team dorthin gesandt wird. Leider nicht so wirklich mein Fall.

Platz 23 – A Silent Voice

Mein Freund schaut zwischendurch sehr gerne mal einen Anime und nach dem er mich für Your Name begeistern konnte (und der Film mich begeisterte), versuchte er es nun mit A Silent Voice. Shoko kommt neu an die Schule und ist gehörlos. Dafür wird sie von ihren Mitschülern, allen voran Shoya gehänselt. Jahre später nimmt Shoya wieder Kontakt zu Shoko auf, da er inzwischen nachvollziehen kann, wie er sich gefühlt haben muss. Kommt für mich nicht an Your Name heran, hat aber durchaus seine Stärken.

Platz 22 – Du neben mir

Sie hat eine Immunkrankheit und kann das Haus nicht verlassen. Er ist neu gegenüber eingezogen. Ein kleiner Liebesfilm, der das Rad nicht neu erfindet, aber eine süße Geschichte erzählt, die stark von ihren Darstellern lebt.

Platz 21 – Hampstead Park – Mit Aussicht auf Liebe

Diane Keaton und Brendan Gleeson rebellieren hier gegen Konventionen und kämpfen für das Recht auf eigenen Wohnraum. Eine süße kleine Liebesgeschichte, die hinten hinaus zwar nicht viel Tiefgang hat, aber dafür Herz.

Platz 20 – Mudbound

Mudbound hat gute Ansätze und ein interessantes Setting. Wirklich überzeugen kann er durch seine langsame und dadurch langatmige Erzählung leider nicht, auch wenn die Geschichte eigentlich unter die Haut gehen könnte.

Platz 19 – Rambo

Silvester Stallone, diesmal als Vietnamveteran, der in einer Kleinstadt Ärger mit der örtlichen Polizei bekommt. Leider war der Film nicht ganz mein Fall, da ich mich viel zu sehr über die blöden Polizisten aufgeregt habe, um den Film genießen zu können.

Platz 18 – The Tale – Die Erinnerung

Eine Frau findet Briefe aus ihrer Kindheit und merkt, dass sie große Teile ihrer Kindheit verdräng hat. Schnell merkt sie auch, warum. Sie wurde als Kind sexuell missbraucht. The Tale erzählt die Geschichte in einzelnen Schnipseln. Dabei ist das erzählte schon sehr krass und wird von Hauptdarstellerin Laura Dern gut rübergebracht.

Platz 17 – Mr. Holmes

Ian McKellan verkörpert hier den in die Jahre gekommenen Sherlock Holmes, der langsam aber sicher sein Gedächtnis verliert und verzweifelt aufzuschreiben versucht, was in seinem letzten Fall passiert ist, bevor er gänzlich aufgehört hat Detektiv zu sein. Eine interessante Geschichte mit einem gewohnt Starken McKellan.

Platz 16 – Alle Farben des Lebens

Ramona hat entschieden, dass sie sich mehr als Junge fühlt und lebt fortan als Ray. Wie ihre Eltern damit und Rays Wunsch nach einer Hormonbehandlung umgehen, erfahren wir in dem tiefgründigen Film, der dem Zuschauer versucht das Innenleben von Transgender näher zu bringen und auch die Beteiligten drum rum beleuchtet. Leider verrennt sich der Film am Ende in einem Familiendrama und kommt vom eigentlichen Thema ab.

Platz 15 – Set it up

Ein Netflix-Film, der mir mehrfach vorgeschlagen wurde. Und da ich gerade Elementary mit Lucy Liu beendet hatte, schaute ich diesen Film gleich hinterher. Zwei überforderte Assistenten die für zwei sehr strenge und eigene Chefs arbeiten. Bis sie aufeinander treffen und beschließen ihre Chefs zu verkuppeln. Ein Film irgendwo zwischen Romanze und Komödie, der eine gute Abendunterhaltung liefert, aber eben auch nicht mehr.

Platz 14 – Leon, der Profi

Mein Freund beschloss, dass es wieder mal an der Zeit sei einen Film zu schauen, den ich noch nicht gesehen hatte. Und da unser Filmregal zu 90% aus meinen Filmen besteht, war das gar nicht so leicht einen zu finden. Schließlich durfte ich diesen schönen Klassiker sehen mit der noch sehr jungen Natalie Portman.

Platz 13 – What happened to Monday

In einer überbevölkerten Zukunft gilt eine Ein-Kind-Politik. Doch als eine Frau Siebenlinge gebärt, zieht der Großvater alle sieben als ein Kind groß und benennt sie nach den Wochentagen, an denen sie das Haus verlassen dürfen. Mit einer sehr interessanten Grundidee ist ein interessanter Thriller entstanden, der durchaus einen Blick lohnt.

Platz 12 – Begabt

Chris Evans versucht seine hochbegabte Nichte an eine staatliche Schule zu schicken, muss aber gegen Vorurteile und seine Mutter kämpfen. Ein ruhig erzählter Film über einen Mann, der verzweifelt versucht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Fein gespielt und sehr berührend.

Platz 11 – Boston

2013 explodiert eine Bombe am Ziel des Boston Marathons. 2016 widmete sich der Film Boston zum einen den Verletzten, zum anderen den Ermittlungsarbeiten. Leider wird die gute Mischung des Anfangs am Ende mit einer sehr langen Verfolgungsjagd etwas gedämpft.

Platz 10 – Jumanji

Nachdem ich die Fortsetzung sehr genossen habe, gab es nun auch einmal das Original mit Robin Williams gesehen. Jumanji sieht wie ein gewöhnliches Brettspiel aus, doch wer es spielt, holt den Dschungel zu sich. Eine herrliche Komödie!

Platz 9 – Zwielicht

Zwielicht kommt als typisches Gerichtsdrama daher. Doch unter der oberen Schicht steckt noch viel mehr. Was das genau ist, werde ich hier nicht näher erläutern, denn auch Zwielicht lebt davon, dass man nicht allzu viel von der Handlung weiß. Mich hat der Film wirklich überrascht und konnte mich durchaus begeistern. Schauspielerisch ist es vor allem Edward Norton, der hier sein Schauspieldebut gibt und zugleich einen Golden Globe gewann und für einen Oscar nominiert wurde.

Platz 8 – to all the boys I’ve loved before

Lara Jean ist ein durchschnittliches etwas schüchternes Mädchen. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal so richtig verknallt gewesen. Und jedes Mal hat sie in dieser Phase einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Als das jemand anderes für sie tut, gerät ihre Welt auf einmal ins Chaos. Ein sehr süßer kleiner Film, der das Rad nicht neu erfindet, aber mit liebevollen Charakteren überzeugen kann.

Platz 7 – Rocky

Mein Lebensgefährte wollte, dass ich mehr Klassiker sehe. Den Auftakt machte Silvester Stallone als Rocky. Sehr ruhig erzählt, erleben wir hier Rocky Balboa, der die Chance bekommt als Amateur gegen den amtierenden Boxweltmeister zu kämpfen.

Platz 6 – Notting hill

2018 ließ mich auch noch Julia Roberts und Hugh Grant ein. Auch hier bekam ich einen herrlich romantischen Film über den Buchhändler von nebenan und der berühmten Schauspielerin.

Platz 5 – Pretty Woman

Hier begegnete ich Julia Roberts als Straßennutte und Richard Gere als reichem Geschäftsmann. Hach was ging mir das Herz auf als Roberts sich wahnsinnig über eine Badewanne freute.

Platz 4 – Where to invade next

Eine interessante Dokumentation über verschiedene Vorteile in Europa gegenüber den USA. Natürlich alles sehr überspitzt, aber sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.

Platz 3 – Jurassic Park

Ein zeitloser Klassiker mehr, der endlich von mir gesehen wurde, nachdem ich ein bisschen zwiegespalten über das neue World Universum bin. Hier sieht man noch eindeutig Steven Spielbergs Handschrift, der versuchte trotz freilaufendem T-Rex einen Familienfilm zu konstruieren.

Platz 2 – Schlaflos in Seattle

Tom Hanks und Meg Ryan kennen sich nicht und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen, nachdem er zufällig an Weihnachten in einer Radioshow erzählt. Ein absolut rührender Klassiker!

Platz 1 – Die große Liebe meines Lebens

Der Film, auf dessen Idee (Valentinstag auf dem Empire State Building) Schlaflos in Seattle basiert. Ich musste diesen Film einfach auch noch sehen. Deborah Kerr und Cary Grant treffen sich durch Zufall auf einer Kreuzfahrt und verlieben sich. Doch sie sind beide noch in festen Händen. Daher beschließen sie sechs Monate zu warten und sich am Valentinstag auf dem ESB wiederzutreffen. Ein absolut rührender Film, der romantisch, aber auch tieftraurig ist.