Rückblick auf den Juni 2022

Es ist heiß. Zumindest zum Zeitpunkt, wenn ich diesen Beitrag vorbereitete habe ich 31,5° im Büro (ich entschuldige mich also schon mal für Rechtschreibfehler, ich schmelze hier gerade). Also blieb mir nichts anderes übrig, als einige Kinobesuche einzuplanen, da ich eine große Freundin der dort funktionierenden Klimaanlage bin. Was der Juni medial für mich zu bieten hatte, erfahrt ihr in meinem heutigen Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Dog: Jackson Briggs ist nach einer Kopfverletzung aus dem Dienst der Army ausgeschieden, versucht aber die Erlaubnis für einen weiteren Einsatz zu bekommen. Sein Vorgesetzter will ihm die benötigte Empfehlung ausstellen, wenn er die Hündin Lulu zur Beerdigung ihres Herrchens bringt. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Lulu ist nach ihrem Einsatz im Kriegsgebiet als gefährlich eingestuft und darf nicht fliegen. Ein etwas anderer Roadtrip beginnt. – Von der Grundhandlung sehr interessant, leider setzt die benötigte Entwicklung des Protagonisten ziemlich spät ein.

Anime Special: Belle: Suzu lebt zurückgezogen mit ihrem Vater, zu dem sie seit dem Tod der Mutter ein schwieriges Verhältnis hat. Durch ihre Trauer kann sie nicht mehr singen. Bis ihre Freundin Hiroka sie mit der digitalen Welt von U bekannt macht. Dort tritt sie als Belle auf und flieht in die Anonymität. Bis bei einem ihrer virtuellen Konzerte ein legendärer Kämpfer in Gestalt eines Biestes auftritt. Kurz darauf beginnt eine Hetzjagd auf ihn. – Interessante Idee, Umsetzung mit einigen Problemchen, aber sehr schöner Soundtrack.

Jurassic World 3 – Ein neues Zeitalter: Seit vier Jahre leben die Dinosaurier nun in freier Wildbahn. Das Unternehmen Biosyn hat die Aufgabe bekommen sie in ein geschütztes Reservat zu bringen. Dr. Ellie Sattler untersucht derweil eine besonders schlimme Heuschrecken-Plage. Owen und Claire verstecken Maisie auf einer einsamen Farm. Diese rebelliert jedoch gegen das „Gefängnis“. Bei einem Streifzug wird sie jedoch entführt. Sowohl Owens und Claires, als auch Ellies Weg führen sie ins Dinoreservat von Biosyn. – Enttäuschendes Finale des Franchises, aber mit schöner Nostalgie durch ein Wiedersehen mit dem Ursprungscast.

Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt: 1977 schickt die NASA mit der Raumsonde Voyager die Golden Record ins All. Darauf ist ein Video mit episodenhaften Nacherzählungen der Geschichte der Menschheit. – Sehr witziger Episodenfilm, wobei manche Episoden mehr zünden als andere.

Massive Talent: Nic Cage scheint mit seiner Schauspielkarriere am Ende zu sein. Da bekommt er von einem reichen Fan das Angebot von einer Million Dollar, wenn er zu dessen Geburtstagsfeier auf Mallorca erscheint. Unterwegs schaltet sich die CIA ein, denn Javi soll der Kopf eines Kartells sein. Nic wird ungewollt zum Agent. – Sehr schönes Liebesgedicht an den Film und gut funktionierende Komödie.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Ready Player One (noch immer eine tolle Geschichte und vorallem optisch sehr gelungen)

Birnenkuchen mit Lavendel: Louise führt nach dem Tod ihres Mannes seine Birnenplantage weiter. Diese wirft jedoch kaum Profit ab und so ist die alleinerziehende Mutter ziemlich verschuldet. Als sie den Pierre anfährt, nimmt sie ihn kurzerhand mit. Durch das Asperger-Syndrom fällt Pierre der Kontakt mit Menschen schwer, weswegen er sich auf der Plantage um so wohler fühlt. – Ruhig erzählter französischer Film mit einer schönen Geschichte.

Vertigo: Nach einer missglückten Verfolgung scheidet der Polizist John „Scottie“ Ferguson aus dem Dienst aus. Als er seinen alten Schulfreund Gavin Elster trifft, bittet dieser ihn seine Frau zu beschatten, da diese von ihrer verstorbenen Urgroßmutter besessen zu sein scheint. Doch mit seinen Gefühlen für Madleine hat Scottie nicht gerechnet. – Etwas zu langer Thriller, mit einer spannenden Geschichte.

Stand by me: Gordie, Chris, Vern und Teddy ziehen an einem heißen Sommertag los, um eine Leiche zu sehen. Dabei erkennen sie einige Wahrheiten und wachsen über sich hinaus. – Ruhig erzählte Coming-of-Age Geschichte, die in der Buchvorlage deutlich besser funktioniert. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

The Outfit: The Imitation Game Regisseur Graham Moore zieht es diesmal ins Chicago des Jahres 1956, zu einem englischen Schneider, der für eine Gangster-Familie Maßanzüge anfertigt. Prämisse klingt spannend und Mark Rylance in der Hauptrolle könnte auch was werden. Lief leider kaum im Kino.

Elvis: Tom Hanks ist für mich immer ein Grund ins Kino zu gehen. Zusammen mit einer neuen Musiker-Biographie rund um den King des Rock’n’Roll reizt mich noch zu sehen.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Minions 2, Lightyear

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Adam Dalgliesh – Staffel 1 (Ruhig erzählte britische Krimiserie, etwas schwacher Protagonist, spannende Fälle)

Thirty-Nine – K-Drama (Traurig schönes K-Drama über eine Freundschaft und eine Krankheitsgeschichte)

Grace & Frankie – Staffel 7 (Schönes Ende, dennoch die schwächste Staffel)

Death Note – Teil 2 (sehr gehetztes Ende, aber im groben und ganzen eine gute Umsetzung der Mangareihe)

Rick & Morty – Staffel 5 (Mitunter noch gute Ideen, aber eher von allem zu viel. Vor allem die Dynamik zwischen beiden Protagonisten war ziemlich schwierig)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 3.397
Seiten pro Tag: 114 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

Knights 2: Nach den Geschnissen in Band 1 wollen Charlotte und Noel nicht einsehen, dass ihre Liebe potentiell die Welt zerstören könnte. Oscar erholt sich derweil von seinen Verletzungen. Doch Morgana ruht nicht und greift mit den Darks weitere Teams an. Charlotte muss sich ihrem Merlin-Erbe stellen. – Ich liebe den Schreibstil und die Idee, aber die Entwicklung und das Ende fand ich nicht gut. Allerdings sind die trotzdem gut und sinnvoll umgesetzt und Bücher sind ja kein Wunschkonzert.

Dein Flüstern im Meereswind: Caro hat mit ihrer besten Freundin ihren Traum wahr gemacht und einen Buchladen auf Hiddensee eröffnet. Nur ihre Mutter gönnt ihr das Glück nicht. Als sich diese zu einem Besuch ankündigt, kommt Caro in Erklärungsnot. Denn sie hat angegeben einen Verlobten zu haben und den will ihre Mutter nun sehen. Dabei läuft ihr der Meterologe Hannes über den Weg. – Schöne Geschichte, aber ein bisschen zu gewollt zum Happy-end gedrängt.

Café Meerblick: Ein Jahr nach dem Tod ihrer besten Freundin reist Mona nach Norderney. Dort sucht sie Zerstreuung und findet zunächst eine neue Freundin und dann ein Café, dass eine neue Besitzerin sucht. Doch ist sie bereit für die Veränderung? – Traurigschöne Sommerlektüre.

The gender of Mona Lisa 4: In Band 4 befassen sich Hinases Freund*innen Shiori und Ritsu mit ihrem eigenen Geschlecht und überlegen, ob sie Hinase noch lieben würden, wenn sier sich für das jeweils andere als von ihnen bevorzugte Geschlecht entscheiden würde. – Ich liebe die Reihe einfach. So wichtige Gedankenansätze in einer tollen Geschichte verbaut.

Das Lied der Krähen: Kaz Brekker, Kopf der Krähen-Bande in Ketterdam, bekommt das lukrative Angebot einen Shu-Wissenschaftler aus dem Eistribunal der Fjerdan zu entführen. Für diesen unmöglich wirkenden Auftrag, braucht er ein Team. Sechs Krähen brechen schließlich auf. – Leigh Bardugos mitreißender Schreibstil trifft auf tolle Charaktere und spannende Handlung.

Summer of hearts and soul: Beyah zieht über den Sommer nach dem Tod ihrer drogensüchtigen Mutter zu ihrem Vater, der neu verheiratet ist und zu dem sie kaum Kontakt hatte. Armut und Hunger gewöhnt fällt es ihr schwer sich in das neue Leben einzugewöhnen. Dabei hilft ihr der schweigsame Samson von gegenüber. Denn auch er scheint ein Geheimnis zu haben. – Colleen Hoover ist zurück! Herzerwärmende und doch traurige Geschichte im typisch mitreißenden Schreibstil von Hoover.

One Piece 1: Monty D. Ruffy möchte Pirat werden. Nachdem er immer wieder gehört hat, dass er zu jung sei, bricht er Jahre später allein auf. Dabei erlebt er allerlei Abenteuer und trifft auf erste Verbündete. – Lange habe ich mich gewehrt, jetzt hat mich mein Mann überredet. Der Auftakt war ganz witzig, aber so richtig rein gekommen bin ich noch nicht in die Geschichte.

SpyxFamily 1: Spion Twilight bekommt einen neuen Auftrag. Doch dafür benötigt er Zutritt zur Eden-Akademie. Kurzerhand adoptiert er die Telepathin Anya. Doch damit nicht genug, benötigt er auch noch eine Frau. Für den immer allein lebenden und ungebundenen Spion stellt das eine große Hürde dar. – Tolle Charaktere, witzige und spannende Handlung. Ich freu mich auf Band 2.

Oliver Twist: Der Waise Oliver Twist wächst unter ärmlichen Bedingungen auf, ehe er auf den kriminellen Fagin trifft. Doch um seine Herkunft rankt sich ein Geheimnis. – Ein weiterer Klassiker abgearbeitet und offiziell meine größte SuB-Leiche geschafft.

Luna-Chroniken 3 – Wie Sterne so golden: Crescent Moon lebt seit Jahren allein in einem Satelliten. Als verstoßene Lunarierin soll sie für Königin Levana die geflohene Cinder finden. Doch stattdessen hilft sie dieser. Doch beim Kontaktversuch geraten sie in eine Falle. Cress und Kapitän Thorne drohen mit dem Satelliten auf die Erde zu stürzen. – Es geht spannend weiter, ein Aufatmen gibt es bei Marissa Meyer nicht. Die Weichen für das große Finale sind gestellt.

Wie war euer Juni?

 

Rückblick auf das halbe Jahr 2022

Die Periode Dezember-Mai ist vorbei und damit wird es Zeit für meinen Halbjahresrückblick. Wie jedes Jahr geht es hier eher um ein kurzes Zwischenfazit als um ausführliche Besprechungen, gespickt mit Top 10 Listen. Dann starten wir auch direkt ohne weiteres Vorgeplänkel.

I. Filme – auf großer Leinwand gesehen

26 Filme habe ich im ersten Halbjahr im Kino gesehen (+26 im Vergleich zum letzten Jahr, was da aber auch an den geschlossenen Kinos lag). Davon 3 aus der Cinemathek und ein Anime-Special. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Wunderschön
2 Marry me
3 Belfast
4 The Batman
5 Schachnovelle
6 Eingeschlossene Gesellschaft
7 Lost City
8 Top Gun Maverick
9 Spider-Man – No way home
10 Der Rosengarten der Madame Vernet

II. Filme – auf großem Fernseher gesehen

43 Filme liefen im ersten Halbjahr bei mir im Heimkino (5 weniger als letztes Jahr). Davon 15 Wiederholungstäter, 12 Originals (aller Plattformen) und 1 Reportagen/Dokumentationen. Von meiner 22 für 2022 Liste sind 6 Filme gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Jingle Jangle Journey
2 the holiday calendar
3 Everest
4 Kikis kleiner Lieferservice
5 Being the Ricardos
6 Avengers – Endgame
7 Good morning Vietnam
8 S.U.M. 1
9 Charade
10 Das Schloss im Himmel

III. Serien – ein kurzer Überblick

53 verschiedene Serien mit 55 Staffeln (+12 im Vergleich zum Vorjahr) sind gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 The Pembrokeshire Murders – Miniserie*
2 His dark material – Staffel 1-2
3 Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2
4 Hawkeye – Staffel 1
5 Extraordinary You – K-Drama
6 Miracle Workers – Staffel 3
7 Attack on Titan – Staffel 1-3
8 Queer Eye – Staffel 5
9 Heartstopper – Staffel 1
10 Mystic Pop-up Bar – K-Drama

IV. Bücher – das beste aus den Lesemonaten

64 Bücher sind ausgelesen, 1 Hörspiel ist gehört (+19 Bücher und -4 Hörspiele im Vergleich zum letzten Jahr). Davon sind 13 von meiner 22 für 2022 Liste gelesen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Spiritus Daemonis – Band 1 und 2.1
2 The gender of Mona Lisa 1-3
3 Loderne Schwingen
4 Die Friedensformel
5 My genderless Boyfriend – 1-3
6 Assassins Wood
7 Cyberempathie
8 All the Broken Strings
9 Mona 2 – Verliebt, Verlobt, Beschworen
10 Blue S(e)oul Nights

Wie sah euer erstes Halbjahr aus?
Welcher Film/Buch/Serie fehlt definitiv in meiner Liste?

Rückblick auf den Mai 2022

Was war der Mai ein aufregender Monat. Zumindest für mich. Denn nach fast acht Jahren Beziehung habe ich Ja gesagt und bin jetzt verheiratet. Danach ging es gleich noch nach Mauritius in die Flitterwochen. Dennoch konnte ich meine Kinostatistik der letzten Monate halten, aktuell läuft allerdings auch gefühlt kaum etwas, was mich interessiert und was mich interessiert, läuft nicht im Kino meines Vertrauens. Nun aber auf direktem Weg zu meinem medialen Monatsrückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The Lost City: Die Bestsellerautorin Loretta Sage kommt seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr wirklich aus dem Haus raus. Doch ihre Managerin hat eine Tour zu ihrem neuen Buch arrangiert. Beim ersten Termin wird Loretta jedoch vom exzentrischen Milliardär Abigail Fairfax entführt, da sie im Buch eine sehr exakte Übersetzung einer alten Sprache verwendet hat. Ihr Covermodel Alan will ihr zur Hilfe eilen, scheint aber nicht gerade der geeignetste Kandidat zu sein. – Auch wenn viele gute Szenen im Trailer schon vorweg genommen wurden, funktioniert der Film für das, was er aussagen will, sehr gut und sorgt für einige erheiternde Momente.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness: Doctor Strange bekommt Besuch von America Chavez, die durch das Multiversum reisen kann. Sie wird von einem seltsamen Wesen gejagt, was ihr in diese Realität folgen konnte, wurde aber gerade erst von einem anderen Strange enttäuscht. Dennoch muss sie ihm trauen, auch wenn sich seine Anlaufstelle als Falle entpuppt. – Marvel verpasst einmal mehr den Wow Effekt und bleibt bei ganz gut hängen.

Top Gun Maverick: Maverick ist noch immer bei der Navy, fliegt Testflüge und wurde trotz vieler Auszeichnungen nie befördert. Der Fund eines geheimen Nuklearlagers führt dazu, dass er zurück zu Top Gun beordert wird. Dort soll er die Nachwuchselite innerhalb kürzester Zeit für eine beinahe unmögliche Mission ausbilden. Dabei ist auch der Sohn seines früheren Freundes Goose: Rooster. – Auch wenn die Handlung wenig Überraschungen bereit hält, sorgen doch der Fanservice, aber vor allem die Atmosphäre für ein gelungenes Filmerlebnis.

Stasikomödie: Ludger Fuchs lässt sich von seiner Familie überreden Einsicht in seine Stasiakte zu nehmen. Dabei erinnert er sich an die 1980er Jahre, wo er von der Stasi in die Künstlerszene des Prenzlauer Bergs eingeschleust wurde und dort zu einem gefragten Dichter aufsteigt. – Ruhig erzählter Film, der einerseits sehr wenig von einer Komödie hat und gleichzeitig einige faszinierende Over-the-top Momente.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich (durch zwei sehr lange Flüge über Nacht bewusst Filme, die locker im Hintergrund laufen konnten, während ich eher erfolglos versucht habe zu schlafen): Mamma Mia 2, Shrek 2, Cats, Rock of Ages, In the Heights, Kiss the Cook, Hairspray.

Sharknado: Ein Tornado zieht auf Los Angeles zu. Dabei trifft er ein Fischerboot mit hunderten lebenden Haien an Bord, die in den Tornado gezogen werden. Fin Shepard sieht sich kurz darauf einer überschwemmten und tödlichen Stadt gegenüber. Dennoch versucht er seine Familie zu erreichen und zu retten. – Einer meiner ersten Abstecher ins Trash-Genre. Dafür war er relativ gut.

Sharktopus: Blue Water wird damit beauftragt für die Marine einen Hai und einen Oktopus zu kombinieren und diesen abzurichten. Doch bei der Vorführung gelingt es dem Sharktopus zu fliehen. Fortan tyrannisiert er die Küste mit einem unstillbaren Hunger. Andy Flynn bekommt die Aufgabe ihn lebend wieder einzufangen. – Trash vom trashigsten, aber er hatte seine Momente.

Senior Year: Stephanie hat es geschafft von der unscheinbaren Außenseiterin zur Cheerleader-Kapitänin und beliebtestem Mädchen der Schule aufzusteigen. Doch bei einem Unfall bei einer Choreo kommt sie so ungünstig auf, dass sie für 20 Jahre im Koma liegt. Als sie wieder aufwacht, ist sie Mitte 30, gefühlt aber immer noch 17. Sie beschließt ihre guten alten Zeiten zurückzuerobern und ihr Abschlussjahr nachzuholen. Mit dem Ziel als Cheerleader-Kapitänin zur Ballkönigin gekrönt zu werden. Doch die Zeiten haben sich geändert. – Hatte gute Ansätze, die sich leider hinter einer 0815-Rebel Wilson Komödie verstecken.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Dog: Jackson Briggs (Channing Tatum) bekommt die Aufgabe den Hund eines Freundes zu seiner Beerdigung zu bringen. Beide sind durch ihre Zeit beim Militär gezeichnet und haben keinen einfachen Start. – Ein Roadtrip, der noch interessant aussieht.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Firestarter und Meine schrecklich verwöhnte Familie

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Gravity Falls – Staffel 1 (ich liebe die Serie und ihre quirrlige Art einfach) und The Big Bang Theory – Staffel 1 (im Urlaub was leichtes für Abends zum einschlafen)

Last One Laughing – Staffel 3 (Die Serie hat einen gewissen Sog entwickelt, auch wenn mir das neue Studio nicht so gefallen hat)

Heartstopper – Staffel 1 (Eine wunderbare herzliche Geschichte, tolle Charaktere und auch wenn es viel mit Queerfeindlichkeit arbeitet, trotzdem mit viel Wohlfühlfaktor.)

Moonknight – Staffel 1 (Marvels neuster Serienstreich fällt leider in ziemlich allen Aspekten durch)

Picard – Staffel 2 (Schafft mit dem Zeitreisenthema nochmal eine neue Richtung, hadert aber mit ein paar problematischen Stellen)

Mystic Pop-up Bar – K-Drama (Originell, witzig, spannend, mystisch, einfach die perfekte Mischung aus allem. Große Empfehlung)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten gesamt: 3.847
Seiten pro Tag: 124 im Durchschnitt
Taschenbuch: 7
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

When we fall | When we hope: Ella und Jae-Yong sind nach dem Skandal in New York getrennt. Doch beide kommen damit nicht gut klar. Zaghaft bauen sie ihren Kontakt wieder auf, doch die Probleme bleiben die gleichen. Schaffen sie es diese zu überwinden? – Eine tolle Reihe, herzlich, ich habe in jeder Zeile mitgefühlt und gehofft und gebangt.

Death Note Short Stories: In einzelnen Kurzgeschichten gibt es neue Einblicke in die Welt von Death Note, teilweise vor und teilweise nach der eigentlichen Handlung der Reihe. – Nette Geschichten, ein bisschen Nostalgie, aber nichts außergewöhnliches oder bereicherndes.

The gender of Mona Lisa 2+3: Hinase ist noch immer hin- und hergerissen zwischen ihren widersprüchlichen Gefühlen ihren Freund*innen gegenüber. Sier hadert über früher einfache Gesten, wie Händchen halten und die nun angedeuteten Folgen. – So eine tolle liebevolle Geschichte, ich bin verzaubert.

Mona 2 – Verliebt, verlobt, beschworen: Nach den Ereignissen in Band 1 sieht sich Mona einem Hexenprozess gegenüber. Boris, der Vampir, hat eine neue Prüfung und auch weiterhin stehen den Freund*innen wieder einiges bevor. Vor allem müssen Mona und ihr Erzdämon Ba’al rausfinden, was es zwischen ihnen nun ist. – Ich liebe Mona, ich liebe ihre Geschichte, ich liebe I. B. Zimmermanns Schreibstil, ihre Art Charaktere aufzubauen und wie ihre Charaktere einfach zu 100% nachvollziehbar sind. Absolute Herzensreihe.

Blue S(e)oul Nights: Jade ergreift nach dem Tod ihres Vaters die Chance als Englischlehrerin in Korea zu arbeiten. Dabei lernt sie nicht nur neue Freund*innen, sondern auch Hyun-Joon. Doch Zeit füreinander zu finden ist das größte Problem der beiden, auch wenn von Anfang an diese Gefühle da sind. – Auch hiervon war ich nur begeistert, ich bin diesmal buchtechnisch viel nach Korea gereist. Toller Schreibstil, ich habe mich schnell in die Charaktere verliebt und brauche jetzt sehr dringend Band 2!

All the Broken Strings: Vor sechs Jahren wurde Vincent Kennedy zum Weltstar nach seinem Final Jam Sieg im Camp Melody. Mit dem Song, den er mit MacKenzie geschrieben hatte. Sechs Jahre später ist sie zur Rettung des Camps auf seine Hilfe angewiesen. Doch obwohl sich beide schworen den*die andere*n zu hassen, sind da wieder diese Gefühle. – Auch wenn ich bei Sevens Sins hinterherhänge, würde ich mal behaupten: Lana Rotarus bestes Buch bisher.

Your soul in Wonderland: Cat Ceshire ist eine royale Seelenfängerin in Wonderland. Doch bei einem Auftrag geht alles schief und sie muss nun nicht nur ihr eigenes, sondern auch die Leben ihrer Familie beschützen. Dabei scheint es mehr als nur eine Wahrheit zu geben. – Dieses Buch entwickelt einen unglaublichen Sog, habe es fast innerhalb eines Tages weggelesen. Nur das Ende war ein wenig wirr und scheint nicht zu passen. Da muss Band 2 jetzt nachlegen.

Apfelkuchen am Meer: Merle verbringt ihre Semesterferien auf Juist, wo sie in einem kleinen Café hilft, nachdem sie von einer Freundin hörte, dass dort eine Apfeltorte nach geheimen Familienrezept gebacken wurde. Dabei stößt die frisch getrennte gelernte Konditorin nicht nur auf ein altes Familiengeheimnis, sondern trifft auch auf Jannes und verliebt sich nicht nur in die Insel. – Locker leichte Sommerlektüre, wie gewohnt von Anne Barns, mit wenigen Überraschungen.

Befreit bis du mich liebst: Nachdem sich Jane und Dorian aus den Fängen von Louna befreien konnten, stehen schon die nächsten Probleme vor der Tür. Dabei sind sich beide langsam immer sicherer, dass es etwas dauerhaftes wird. – Leider eher enttäuschendes Ende, weil zu viele Probleme zu schnell gelöst werden mussten. Schade.

Wie war euer Mai?

 

Rückblick auf den April 2022

Und da ist auch der April mit Ostern wieder vorbei. Diesmal war er sehr leseintensiv, da ich zu Ostern einen Lesemarathon gemacht habe. Gleichzeitig war ich aber auch krank, weswegen ich nicht so oft ins Kino konnte, wie ich wollte.
Dies ist übrigens für Mai mein einziger Beitrag. Ich verabschiede mich in den Urlaub, der durch meine Hochzeit und Flitterwochen ein bisschen länger als üblich ausfällt. Wir lesen uns hoffentlich im Juni wieder!

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Morbius: Dr. Michael Morbius leidet an einer seltenen Blutkrankheit. Für ein Heilmittel reist der Medizin-Nobelpreisträger nach Costa Rica, um dort seltene Fledermäuse zu fangen und aus ihnen ein Serum zu entwickeln. Nachdem er es sich iniziert hat, verwandelt er sich jedoch und gerät in einen Blutrausch. Er entscheidet, dass die Auswirkungen zu heftig sind und versucht die Negativwirkungen unter Kontrolle zu bekommen. Doch sein Freund Milo, der unter der gleichen Krankheit leidet, findet es und injiziert es sich ebenfalls. Nun muss Morbius ihn aufhalten und sich selbst unter Kontrolle halten. – Leider ein kompletter Reinfall. Hier stimmt weder die Geschichte, noch das Schauspiel und erst Recht nicht die Optik.

Phantastische Tierwesen 3 – Dumbledores Geheimnisse: Gellert Grindelwald muss noch immer aus dem Untergrund agieren. Doch Dumbledore (Jude Law) befürchtet, dass der deutsche Zaubererminister Anton Vogel ihn frei sprechen könnte und schickt daher das Team rund um den Magizoologen Newt Scamander nach Deutschland. Da Grindelwald aber durch ein magisches Wesen stellenweise in die Zukunft sehen kann, müssen sie versuchen möglichst unplanmäßig vorzugehen. – Strukturierter als der Vorgänger, aber dennoch mit einigen Ecken und Kanten. Funktioniert nur größtenteils.

Eingeschlossene Gesellschaft: Freitag Nachmittag sind noch sechs Lehrer*innen im Lehrer*innenzimmer als ein verzweifelter Vater mit einer Schusswaffe eindringt. Seinem Sohn fehlt ein Punkt für die Zulassung zum Abitur. Die Konferenz soll nun vorgezogen werden. Dabei tun sich so einige Abgründe auf. – Solide Komödie, die leider manche Themen zu unreflektiert lässt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Little Women (nachdem ich das Buch gelesen habe) und Phantastische Tierwesen 2 – Grindelwalds Verbrechen (in Vorbereitung auf den dritten Teil).

Charade: Reggie Lampert will nach einem Skiurlaub eigentlich die Scheidung einreichen. Doch ihr Mann hat nicht nur das komplette Mobiliar verkauft, sondern wird auch ernordet. In der schweren Zeit suchen sie drei Männer heim, die auf der Suche nach etwas sind, dass Reggies Mann gehört hat. Sie findet unerwartet Hilfe in dem undurchsichtigen Peter Joshua. – Spannendes Katz und Maus Spiel mit Audrey Hepburn.

Rot: Meilin Lee ist 13 und während sie in der Schule ein klassischer Teenager ist und mit ihren Freundinnen für eine angesagte Boyband schwärmt, ist sie zu Hause die absolute Vorzeigetochter. Doch bei einem starken Emotionsausbruch verwandelt sie sich auf einmal in einen roten Panda. Laut ihrer Mutter ist das ein Familienfluch und sie kann das bei einer Zeremonie beim nächsten roten Mond beseitigen. Solange soll sie sich isolieren. Doch als Meilin merkt, dass ihre Freundinnen sie beruhigen können, versucht sie ihren Alltag zu normalisieren. Vor allem, weil ein Konzert der Boyband ansteht. – Gute Grundidee, okaye Umsetzung, hätte mehr gekonnt.

Death to 2021: Nach Death to 2020 gibt es auch für 2021 einen etwas anderen Jahresrückblick, der sich mit einem Augenzwinkern mit den Geschehnissen aus dem vergangenen Jahr auseinander setzt. – Ein paar witzige Ideen, gut für Zwischendurch.

Das Schloss im Himmel: Die Waisin Sheeta wird erst von dem undurchsichtigen Musca und dann von Piraten entführt. Dadurch landet sie in einem Bergarbeiterdorf und trifft auf Pazu, ebenfalls Waise. Er beschließt ihr zu helfen und zusammen wollen sie die geheimnisvolle Stadt im Himmel finden. Dabei kommen ihnen unverhofft die Piraten zur Hilfe. – Spannender Animeklassiker, mit tollen Bildern und tollen Charakteren.

S.U.M. 1: im Jahr 2070 lebt die Menschheit unter der Erde. Überirdisch gibt es Kontrollposten, die Soldaten für je 100 Tage bewachen. S.U.M.1 ist einer von ihnen. Doch die Isolation und Monotonie führen zu Paranoia, die den Einsatz sichtlich erschweren. – Trotz Kammerspielartigem Setting und fast Soloperformance von Iwan Rheon spannend, beklemmend und düster. Durchaus sehenswert.

The Disaster Artist: Der Film The Room hat inzwischen Kultstatus, vor allem, da Tommy Wiseau noch immer viele Rätsel aufgibt. Dies ist die Entstehungsgeschichte des absurden Films. – Ich hab The Room nicht gesehen, aber schon die Entstehung war mir zu abgedreht und der Film dadurch zu langatmig. Konnte mich nicht überzeugen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Lost City: Bestsellerautorin Loretta Sage schreibt Liebes- und Abenteuerromane. Auf einer Lesereise wird sie von dem Milliardär Fairfax entführt, der glaubt, dass es den antiken Schatz aus Lorettas Büchern wirklich gibt. Zur Hilfe eilt ihr das Covermodel Alan, der beweisen will, dass er ebenso ein Held sein kann, wie die Buchfigur, die er darstellt. – Der Trailer sah so drüber aus, dass er schon wieder lustig war. Mal schauen, was der ganze Film kann.

Downton Abbey 2: Nach Beendigung der Serie und einem ersten Kinofilm gibt es ein erneutes Wiedersehen mit Familie Crawley und Downton Abbey. Diesmal stören Filmarbeiten die Idylle und die Familie reist kurzerhand nach Frankreich. wo Violet Crawley ein Haus geerbt hat. Doch das wirft allerlei Fragen auf. – Downton Abbey ist stets ein nach Hause kommen. Ich freu mich auf das Wiedersehen mit den geliebten Charakteren.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Friends – Staffel 3 (We were on a break!)

The Home Edit – Staffel 2 (Auch in der zweiten Staffel wieder voller guter Tipps, schönen Regenbögenhäusern und sehr viel Lebensfreude)

Bridgerton – Staffel 2 (Wesentlich langatmiger als Staffel 1 und steht sich bei den Charakteren ein wenig selbst im Weg, wodurch die Herzlichkeit ziemlich verloren geht. Schade)

Death Note – Teil 1 (Sehr manganahe Umsetzung. Da dieser sehr dialoglastig ist, funktioniert der Anime zwar, bietet aber kaum einen Mehrwert.)

LOL – Last One Laughing – Staffel 1-2 (Eigentlich nicht wirklich lustig, da auch viel Fäkalhumor vorkommt, aber dennoch zieht die Serie einen in den Bann.)

Do Do Sol Sol La La Sol – K-Drama (Schwieriger Einstieg, toller und starker Mittelteil voller Liebe zur Musik und toller Liebesgeschichte und tollen Charakteren, leider sehr schwaches Ende)

Truth Seekers – Staffel 1 (Hatte so seine Momente, aber kommt die meiste Zeit nicht zum Punkt. Bringt die Charaktere nicht richtig rüber und daher größtenteils uninteressant)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 16
Seiten gesamt: 5.092
Seiten pro Tag: 170 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 6
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 6

Promised Neverland 1: Emma lebt in einem Waisenhaus, das von einer Schwester, die Mama genannt wird, beaufsichtigt wird. Jeden Tag haben sie Test und bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Doch nach der vermeintlichen Adoption eines Kindes erfährt sie und zwei Freunde, dass das Waisenhaus eine ganz andere Bestimmung erfüllt. – Langatmiger Einstieg, kommt dann etwas in Fahrt, bin aber noch nicht richtig überzeugt.

My genderless Boyfriend 3: Meguru arbeitet weiter fleißig an dem neuen Projekt „Unicorn Boys“. Seine Freundin Wako hingegen versucht eine neue Story von einem Manga-Autor zu ergattern, der sich ebenfalls für Genderless Boys interessiert und darüber eine Story erstellen will. Dabei versuchen beide weiterhin ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit zu verbergen. – Ich liebe die unfassbare Herzlichkeit dieses Manga einfach!

Little Women: Jo March wächst mit ihren drei Schwestern in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh ist es ihr größter Wunsch Schriftstellerin zu werden. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts ist es für Frauen schwierig Geld zu verdienen. Familie March lässt sich jedoch nicht unterkriegen und räumt durch ein starkes Familienbündnis viele Hindernisse aus dem Weg. – Episodenartiger Klassiker über eine sympathische Familie.

Dunbridge Academy 1 – Anywhere: Emma geht für ein Auslandsjahr an die Dunbridge Academy in Edinburgh. Hier haben sich ihre Eltern damals kennengelernt und sie hofft Informationen über ihren Vater zu finden, der sie vor vielen Jahren verließ. Was sie nicht braucht ist Henry, der sympathische Schulsprecher, der ihr Herz zum klopfen bringt, schließlich bleibt sie nur ein Jahr. Und außerdem hat Henry eine Freundin. – Grundsätzliche schöne Young/New Adult Geschichte (die Grenze ist hier fließend), auch wenn ich mit ein paar Sachen nicht einverstanden war.

The gender of Mona Lisa 1: In einer Welt, in der Babys geschlechtlos geboren werden und meist im Alter von 12 sich selbst für ein Geschlecht entscheiden, ist Hinase mit 17 Jahren noch immer geschlechtslos. Als gleich zwei Freund*innen ihre Gefühle vortragen, ist Hinase noch verwirrter. – Ein schöner Manga mit vielen Fragen zum Thema Gender. Toll umgesetzt, freue mich auf die nächsten Bände.

Cyberempathie: Leon ist ein Erinnerungskonstrukteur in der Oberstadt von Skyscrape, wo alle durch das Cybernet gefühlsmäßig miteinander verbunden sind. Doch nach einem Vorfall wird er in die Unterstadt verbannt, wo raue Sitten herrschen. Nur mit Hilfe von Rade, einem Ex-Soldaten, überlebt er und findet sich in die neue Umgebung ein. Doch die Trennung vom Cybernet macht ihm schwer zu schaffen. Leon muss neu lernen Emotionen zu erkennen. – Absolut lesenswerter Sci-Fi Roman mit spannender und gleichzeitig tiefgründiger Handlung.

Gefesselt, bis du mich liebst: Im dritten Band steht die Reise nach Dubai an. Doch vorher muss Dorian Jane wiederfinden. In Dubai lernt Jane dann Maron kennen, die die Brüder ebenfalls begleitet. Nach den schlechten Erfahrungen mit Loona, versucht sie dennoch aufgeschlossen zu sein. – Funktioniert trotz des Auftauchens Marons weiterhin. Die Geschichte von Dorian und Jane bleibt mein Highlights von der Autorin.

High Hopes: Laura ergattert ihren Traumjob. Eine Assistenzärztinstelle in Phoenix. Dort findet sie sich nicht nur schnell ins Team ein, sondern ist auch angetan von Nash Brooks. Leider ist dieser ihr direkter Vorgesetzter und hat strenge Prinzipien, was Beziehungen angeht. Zwischen Visiten, Rettungseinsätzen und Operationen, knistert es dennoch. – Ava Reed schafft es einmal mehr mich mit ihrer Geschichte zu verzaubern, auch wenn der Cliffhanger am Ende absolut unnötig war!

Dilaras Wegträumgeschichten: In dieser Anthologie gegen Mobbing gibt es 16 Kurzgeschichten, die alle dazu dienen, mal eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Mit Drachen, Zentauren, Abenteuern, Liebe, ist alles vertreten. – Tolle Geschichten, die mich immer wieder überraschen konnten und tolle Botschaft gegen Mobbing.

Stolen 1Verwoben in Liebe: Abby Woods kommt auf die Darkenhall, ein Internat für schwer erziehbare Kinder. Dort wird ihnen geholfen, vor allem durch Bastian Tremblay beim Antiagressionstraining. Zusammen mit seinem Bruder Tristan ziehen sie Abby in ihren Bann, doch die merkt schnell, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Nachdem sie Bastians Ring stiehlt, kommt sie hinter ihr Geheimnis und muss einsehen, dass sie einen schrecklichen Fehler gemacht hat. – Tolle Grundidee, etwas vorhersehbare Umsetzung. War gleichzeitig fasziniert und gelangweilt.

Between your words: Jim kommt als Hilfspfleger ins Blue Ridge. Dort trifft er auf Thea, mit der er sofort auf einer Wellenlänge ist. Doch Thea hat eine besonders schwere Form der Amnesie und kann sich immer nur für fünf Minuten erinnern, bevor ihr Gedächtnis wieder gelöscht wird. – Sehr starker Auftakt, okayer Mittelteil, interessante Umsetzung des Themas. Hatte an Emma Scott aber höhere Erwartungen.

Süße Katze Chi 1: Chi ist eine lebhafte kleine Katze, die von ihrer Familie geliebt wird. Sie frisst gern, ist danach müde, aber gleichzeitig auch Abenteuerlustig. In kurzen Comicstrips erzählt das Buch Geschichten aus ihrem Alltag. – Süße zwischendurch Comicstrips für alle Katzenliebhaber*innen.

The Secret Book Club 4: Vlad kennt seine Frau Elena schon seit Kindheitstagen. Vor sechs Jahren haben sie geheiratet, damit Elena Russland verlassen kann und in den USA, wo Vlad erfolgreich Eishockey spielt, studieren kann. Doch Vlad erhofft sich mehr von der Ehe und versucht zusammen mit dem Secret Book Club diese zu retten. Nur, dass Elena plant nach Russland zurückzukehren. – Es ist wie nach Hause zu kommen in den Secret Book Club. Noch einmal eine völlig andere Geschichte und mit Vlad und Elena tolle Protagonist*innen.

Fire & Frost 1 – Vom Eis berührt: In einer Welt, in der es Menschen gibt, die das Feuer oder Eis beherrschen, sind genau diese im Krieg miteinander. Ruby lebt im vom Eiskönig beherrschten Gebiet, ist aber eine Fireblood. Als das entdeckt wird, muss sie sich in einem Kloster verstecken. Dort trifft sie auf Arcus, einem Frostblood, der sie unterrichtet ihr Talent zu kontrollieren. – So richtig bin ich nicht in die Geschichte reingekommen, aber dennoch hat sie mich interessiert. Mal schauen, ob ich weiterlese.

Attack on Titan 1: Vor 100 Jahren tauchten Titanen auf, die Menschen essen und keinen anderen Lebenszweck zu schein haben. Daher zog sich die Menschheit hinter drei hohen Mauern zurück. Doch als der kolossale und der gepanzerte Titan auftauchen und zwei Löcher in die Mauer machen, muss die Menschheit einen Großteil ihres Territorium aufgeben. Eren Jäger und seine Freund*innen Armin und Mikasa sind unter den Geflüchteten. Sie treten dem Militär bei, um Eren Traum ein Teil des Aufklärungstrupps zu werden, wahr werden zu lassen und gegen die Titanen anzutreten. – Nachdem ich die Serie durchgebinged habe, habe ich den ersten Mangaband mal versucht. Der Mehrwert fehlt mir ein bisschen, aber irgendwie bin ich doch gehyped genug, um weiterzulesen.

My roommate is a cat 7: Autor Subaru hat unter seiner Veranda eine Kiste mit Kittens gefunden. Nun versucht er diesen neue Zuhause zu vermitteln. Haru ist dezent überfordert mit den neuen Mitbewohnern. – Wieder ein neuer Band mit der gleichen Liebe wie die Bände zuvor.

Wie war euer April? Was waren eure Highlights?

 

Rückblick auf den März 2022

Auf jeden Kinostarken Monat, folgt ein Schwacher. So scheint es zumindest in diesem Jahr bei mir zu sein. Dafür gab es die letzten Oscarvorbereitungen im Heimkino und ich hab meine Serienquartalsliste noch abgearbeitet bekommen. Das und mehr findet ihr in meinem medialen Rückblick auf den März.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The Batman: Bruce Wayne zieht seit zwei Jahren als Batman durch Gotham und verbreitet Angst bei den Kriminellen. Die Polizei bittet ihn regelmäßig um Hilfe. Als der Bürgermeister ermordet wird, schaltet Lietenant Gordon Batman ein, der einer Spur voller Rätsel folgt, die auch in seine Vergangenheit führt. – Düster und doch mit dem Krimifaktor wieder weiter zurück zum Ursprung, funktioniert der Film nach einer kurzen Aufwärmphase ziemlich gut.

Cinemathek: Die Schachnovelle: Dr. Josef Bartok ist ein angesehener Notar in Wien. Als die Nazis in Österreich die Macht übernehmen, wird es für ihn brenzlig, denn er verwaltet das Vermögen einiger adliger Österreicher. Bevor er flüchten kann, wird er von den Nazis in Gewahrsam genommen. Da er die Zugangsziffern zu den Konten verbrannt hat, wird er in die Sonderbehandlung geschickt, um ihn zu brachen und die Ziffern von ihm aus seinem Gedächtnis zu bekommen. – Stark gespielt, gute Umsetzung, im letzten Drittel etwas langatmig werdend.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Good morning, Vietnam: Adrian Cronauer wird während des Krieges nach Vietnam geschickt, um dort in der Radiostation zu moderieren. Während er sich bei seinen Vorgesetzten eher unbeliebt macht, schafft er es mit seiner witzigen und unterhaltenden Art die Truppen bei Laune zu halten. – Unter die Haut gehendes Drama über die kleinen Hoffnungsschimmer im Vietnamkrieg mit einem großartigen Robin Williams.

Mia und der weiße Löwe: Mia ist mit ihrer Familie nach Südafrika gezogen, weil ihr Vater dort eine Tierfarm eröffnet hat. Sie fühlt sich nicht richtig heimisch, bis ein weißes Löwenbaby geboren wird. Mia freundet sich zunehmend mit ihm an, doch ein Löwe ist eben kein Haustier. – Wenig Handlung, dafür fiel süßen Tiercontent. Ein Film für zwischendurch.

The Power of the Dog: Phil und George Burbank leben 1925 in Montana auf einer Farm. Während Phil eher menschenscheu ist und sein Männlichkeitsbild gerne lauthals verkündet, heiratet George die verwitwete Rose. Dies führt zu Spannungen mit Phil. Rose Sohn Peter kommt sie im Sommer besuchen und wird von Phil unter die Fittiche genommen, was seiner Mutter gar nicht gefällt. – Langatmig und zu lange ohne roten Faden erzählt, mit vielen blassen und einem hervorstechenden, aber sehr negativ in Erinnerung bleibendem Charakter. Konnte leider gar nicht überzeugen.

Tick, Tick … Boom!: Jonathan Larson steht kurz vor seinem 30. Geburtstag. Während er seinen Unterhalt in einem Diner verdient, versucht er mit seinem Musical den großen Durchbruch zu schaffen. Dafür gibt es Einblicke in seinen Alltag, aber auch in die Konflikte, die durch den Termindruck auf ihm lastet. – Tolle Lieder, aber etwas schwerfällige Handlung, dafür aber emotional umso mitreißender ist. 

Nightmare Alley: Stan Carlisle heuert bei einem Wanderjahrmarkt an und lernt dort auch den Illusionisten Pete kennen, von dem er einiges lernt. Übermütig brennt er mit der jungen Molly durch und sie bauen eine eigene Show auf. Als sich zwei Jahre später eine Chance auf einen großen Durchbruch bietet, wirft Stan alle Vorsicht und Regeln über Bord. – Brilliert im Schauspiel, Setting und Atmosphäre und hat ein gutes erstes Drittel, verliert sich darauf aber im Vorhersehbarem, wodurch er einiges an Qualität einbüßt. 

Being the Ricardos: Lucille Ball und ihr Mann Desi Arnaz drehen zusammen die beliebte Fernsehserie I love Lucy. Doch in einer schicksalshaften Woche passieren zwei Sachen gleichzeitig: Lucille wird als Kommunistin betitelt und Desi wird eine Affäre vorgeworfen. Nun versucht das Paar neben den Dreharbeiten damit zurecht zu kommen. – Ruhig erzählter Film mit starkem Schauspiel und starkem Drehbuch.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Cyrano: Cyrano de Bergerac kann ebenso gut mit Wörtern umgehen, wie auch mit dem Degen. Dennoch glaubt er bei seiner großen Liebe Roxanne keine Chance zu haben, da er kleinwüchsig ist. Als diese ihm dann auch gesteht, dass sie auf den Kadetten Christian steht, hilft er diesem beim Verfassen der Briefe. – Historisches Musical mit Peter Dinklage. Sah ganz interessant aus.

Morbius: Michael Morbius ist ein brillanter Arzt und leidet unter einer seltenen Blutkrankheit. Auf seiner verzweifelten Suche nach einer Heilung therapiert er sich selbst mit einem aus Fledermäusen gewonnenem Serum. Doch dabei geht etwas gewaltig schief. – Durchwachsene Kritiken und die Venom-Filme waren auch eher naja, aber dennoch bin ich neugierig.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Attack on Titan – Staffel 3 (Spannend, atemraubend und eine Achterbahnfahrt für mein Nervenkostüm. Das Finale hat mich zerstört)

Gilbert & Sadie – Staffel 1 (Süße Grundidee, leider sehr gleiche Folgen und zu naive Protagonistin. Hatte ich mir mehr von erhofft)

The world according to Jeff Goldblum – Staffel 2.2 (Kommt nicht mehr an Staffel 1 heran, aber je nach Folge durchaus noch gute Geschichten dabei)

Brooklyn 99 – Staffel 7 (Im großen und ganzen funktioniert die Serie noch, doch man merkt, dass die Luft eher raus ist.)

Mit Schirm, Charme & Melone – Staffel 4 (Warum Staffel 4 und wann wurde Staffel 1 gesehen? Sagen wir Amazon hat mich verarscht… Aber die Staffel funktioniert auch eigenständig sehr gut, spannende Folgen, voller britischer Eleganz)

The Big Show Show – Staffel 1 (Ganz witzig für Zwischendurch, man darf halt keinerlei Tiefgang erwarten und die schauspielerischen Leistungen sind auch sehr flach)

Romance is a bonus book – K-Drama (Sehr süß, tolle Geschichte und voller Liebe zu Büchern.)

Queer Eye Germany – Staffel 1 (Nach einer katastrophalen ersten Folge, voller gestelzter und auswenig gelernter Sätze, funktioniert der Ableger ab Folge 2 erstaunlich gut, auch wenn es nicht ans Original herankommt)

Requisiten – Staffel 1 (Auf der Suche nach ikonischen Requisiten aus der Disney-Geschichte. Zwischendurch ganz tolle Geschichten dabei, aber sehr ruhig und damit auch etwas langatmig aufgezogen)

Golden Girls – Staffel 2 (Auch hier noch einige witzige Einfälle dabei, aber vieles doppelt sich. Die erste Staffel war deutlich stärker)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten gesamt: 3.215
Seiten pro Tag: 104 im Durchschnitt
Taschenbuch: 5
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 6

Death Note – Band 9-12: Während Mello größtenteils aus dem Spiel zu sein scheint, kommt Near Light immer weiter auf die Schliche. Es folgt der große Showdown. Wer gewinnt? Near oder Kira. – Gegen Ende noch einmal richtig spannend, auch wenn das Finale eher enttäuschend war.

Und du fliegst durch die Nächte: Julius kehrt nach einer langen Reise im Wohnmobil nach Berlin zurück, um mit seiner besten Freundin ein Café zu eröffnen. Bei einer Partynacht lernt er Romeo kennen, nicht wissend, dass es sich um den Star-DJ Ro handelt. Zwischen den beiden funkt es, doch Romeo hat mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen, die ihn immer wieder runterreißen wollen. – Zweiter Teil der Love is Love Reihe, bleibt ein bisschen hinter Band 1 zurück, erzählt aber trotzdem wieder eine starke Geschichte. Sophie Bichon schafft es mit Worten zu malen und einen so in Berlins Untergrundszene komplett eintauchen zu lassen.

Verführt bis du mich liebst: Jane und Dorian verbringen viel Zeit miteinander, doch die Probleme lassen Jane nicht los. Gleichzeitig treffen die Brüder zum ersten Mal auf Maron. – Toller zweiter Band, böser Cliffhanger, aber es war noch angenehm wenig Szenen mit Maron (ich bin mit ihr in der ersten Reihe einfach nicht warm geworden).

Quiet Girl: Debby ist introvertiert. In kurzen Comicstrips erzählt sie ihren Alltag und wieso manche Situationen sie vor Herausforderungen stellen. – Als Introvertierte in einer von Extrovertierten dominierten Welt habe ich mich auf jeder Seite dieser Graphic Novel so verstanden gefühlt! Absolutes Wohlfühlbuch.

Yelena Gans und die Weltausstellung: Im Jahr 2115 ist die pensionierte Privatdetektivin Yelena Gans mit ihrem Enkel auf der Weltausstellung unterwegs. Dieser freut sich darauf seinen Lieblingsstreamer Katerstrophisch zu sehen. Doch dieser schwebt in Gefahr und Yelena versucht dies zu verhindern. Doch eine mysteriöse Maschine durchkreuzt mehr als nur einen Plan. – Spannende Novelle, leichte Verwirrungen durch viele Charaktere, aber dafür auch einige humorvolle Szenen.

Free like the wind: Rae scheint im Leben still zu stehen. Kein Studium, abends arbeitet sie als Aushilfe in einem Kino. Um aus ihren Schulgefühlen, die sie seit einiger Zeit begleiten, auszubrechen, schlägt ihre Freundin Haven vor, dass Rae eine Wanderung machen könnte. Dabei wird sie ausgerechnet von Cayden begleiten. – Die Handlung war zwar relativ vorhersehbar, aber deswegen nicht weniger schön. Funktioniert nochmal besser als Band 1, da die Charaktere greifbarer sind. Eine tolle Auszeit in Kanada.

My genderless boyfriend 2: Meguru ist ein Influencer mit einem genderlosen Stil, bekannt für seine Mode und Make-up Tipps. Doch seine Freundin Wako hält er lieber aus der Öffentlichkeit heraus oder versucht es zumindest. Denn was würde seine Fans sagen, würden sie von der Beziehung wüssten? – Tolle Geschichten, absolut lebensbejaend und herzlich. Freue mich sehr auf Band 3.

Das Flüstern des Zwielichts: Die Gruppe rund um den Wanderer und die Bardin ziehen los, um das Licht auf den drei großen Türmen wieder zu entfachen. Dabei haben sie nicht nur Lurins Armee hinter sich, sondern auch einen fahlen Reiter. – Wunderschön poetisch geschrieben. Konnte mich aber leider nicht richtig packen. Wirkte wie ein typischer Zwischenband. Freue mich dennoch auf Band 3.

Spiritus Daemonis 2.1: Ein neuer Fall für die Spukbuster Theresa und Vince. Mit dabei ist der Dämon Male, der in den Smartphones der beiden festsitzt. Diesmal geht es in ein Krankenhaus. Ein Komapatient ist zwischendurch über den Gang spaziert. Wagemutig treten die Spukbusters den Fall an. Doch auf das, was ihnen bevorsteht, waren sie nicht vorbereitet. – Spannende Chatstory. Deutlich komplexer als Band 1 und mit echt fiesem Cliffhanger.

 

Rückblick auf das 1. Quartal 2022

Können wir kurz darüber reden, dass das erste Quartal 2022 schon wieder vorbei ist? Da ich gefühlt im Dauerstress war (irgendwie ist schon fast Mai), ging die Zeit für mich noch einmal besonders schnell rum. Dennoch konnte ich einige Highlights im medialen Bereich verzeichnen und um genau die soll es heute gehen: Meine jeweiligen Top 5 aus Kino, Film, Serie und Buch aus der Zeit Januar-März 2022.

Meine fünf Kino Highlights

Wunderschön: Sonja ist nach der Geburt ihres zweiten Kindes unzufrieden mit ihrem Leben und ihrem Körper. Ihr Mann Milan versucht sie zu unterstützen, hat aber selbst gerade eine Beförderung angenommen und ist damit im Stress. Ihre beste Freundin Vicky hingegen glaubt nicht die große Liebe und Beziehungen, doch der neue Sportlehrer hat es ihr angetan. Julie will unbedingt an den Laufsteg, doch ihre Agentin ist der Ansicht, dass sie dafür zu dick und zu konventionell sei. Frauke hat sich auf die Rente ihres Mannes gefreut. Doch eigentlich ist sie nur gefrustet, weil er sie und ihre Wünsche zu ignorieren scheint. Ein Tangokurs soll Abhilfe schaffen. Dann ist da noch Leyla, die durch ihr Gewicht in der Schule gemobbt wird. Ausgleich findet sie im Baseball. – Ein Film, bei dem der Name Programm ist. Rührende Geschichten, Frauenpower von allen Seiten und doch die Erlaubnis auch mal schwach sein zu dürfen.

Marry Me: Die Popikone Kat Valdez und ihr Freund Bastian wollen bei einem Liveevent heiraten. Passend dafür haben sie das Duett Marry Me herausgebracht. Doch als sie kurz vor ihrem Auftritt erfährt, dass Bastian sie mir ihrer Assistentin betrogen hat, beschließt sie kurzerhand den Mathelehrer Charlie Gilbert aus dem Publikum zu heiraten. Dieser ist eigentlich gar kein Fan, sondern wollte seine Tochter beeindrucken, die sich seit der Scheidung immer weiter von ihm entfernte. Dennoch sagt er ja. Beide sind geschockt von ihrer spontanen Hochzeit und beschließen erst einmal herauszufinden, ob die Beziehung funktionieren kann. – Eine supersüße RomCom, die bewusst Klischees einsetzt, diese aber auf schöne und berührende Art umsetzt.

The Batman: Bruce Wayne zieht seit zwei Jahren als Batman durch Gotham und verbreitet Angst bei den Kriminellen. Die Polizei bittet ihn regelmäßig um Hilfe. Als der Bürgermeister ermordet wird, schaltet Lietenant Gordon Batman ein, der einer Spur voller Rätsel folgt, die auch in seine Vergangenheit führt. – Düster und doch mit dem Krimifaktor wieder weiter zurück zum Ursprung, funktioniert der Film nach einer kurzen Aufwärmphase ziemlich gut.

Belfast: Der zehnjährige Buddy lebt Ende der 1960er Jahre mit seiner Familie in Belfast. Während er mit Freunden auf der Straße spielt, kommt es zu Ausschreitungen von Protestanten gegen die in der Straße lebenden Katholiken. Aus den Trümmern wird eine Mauer gebaut. Buddy versucht trotzdem sein Leben normal weiterzuleben. – Schwerer und doch sehr leichter Film über die Situation in Belfast, wunderbar erzählt aus Kindersicht.

Matrix 4: Bugs findet ein altes Modul, in dem sie Hinweise auf den Verbleib von Neo und Trinity vermutet. Gleichzeitig ist Thomas Anderson in Therapie, um seine Realitätsentfernungen in Griff zu bekommen. Als gefeierter Game-Designer soll er nun eine Fortsetzung zu seiner erfolgreichen Spielreihe „Matrix“ gestalten. – Auch wenn die Matrix-Reihe keine Fortsetzung gebraucht hätte, ist dies wohl die einzig logische. Dabei sehr viel Nostalgie mit eingebracht.

Meine fünf filmischen Highlights

Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Ein süßer unaufgeregter Anime.

Good Morning Vietnam: Adrian Cronauer wird während des Krieges nach Vietnam geschickt, um dort in der Radiostation zu moderieren. Während er sich bei seinen Vorgesetzten eher unbeliebt macht, schafft er es mit seiner witzigen und unterhaltenden Art die Truppen bei Laune zu halten. – Unter die Haut gehendes Drama über die kleinen Hoffnungsschimmer im Vietnamkrieg mit einem großartigen Robin Williams.

Being the Ricardos: Lucille Ball und ihr Mann Desi Arnaz drehen zusammen die beliebte Fernsehserie I love Lucy. Doch in einer schicksalshaften Woche passieren zwei Sachen gleichzeitig: Lucille wird als Kommunistin betitelt und Desi wird eine Affäre vorgeworfen. Nun versucht das Paar neben den Dreharbeiten damit zurecht zu kommen. – Ruhig erzählter Film mit starkem Schauspiel und starkem Drehbuch.

Avengers: Endgame: Avengers Endgame schließt nahtlos an Infinity War an. Die überlebenden Helden raufen sich zusammen. Die Idee ist es Thanos aufzuspüren und mithilfe des Zeitsteins die Zeit zurückzudrehen. Dies funktioniert jedoch nicht. Nun müssen sich die Helden dem Unausweichlichen stellen und versuchen weiterzumachen. Das gelingt jedoch nicht allen. Bis ein verschollen geglaubter Held auftaucht und eine neue Idee bringt. Und so wappnen sich die Avengers für den letzten großen Kampf. – Avengers – Endgame ist der Film, den die Fans nach 11 Jahren Franchise und 21 Vorgängerfilmen einfach verdient haben. Er ist emotional, spannend, witzig, nostalgisch und einfach die logische Konsequenz aus allem davor gewesenem. Danke Marvel für diesen Film!

Everest: Ein Forschungsteam hat einen Yeti aus dem Himalaya entführt und in ein Labor gesperrt. Dieser kann jedoch flüchten und versteckt sich auf dem Dach eines Wohnhauses in Shanghai. In diesem Haus lebt Yi, die sich nach dem Tod ihres Vaters von ihrer Mutter und Großmutter entfernt hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten freunden sich beide schnell an und Yi beschließt Everest nach Hause zu bringen. Doch das Forscherteam ist ihnen dicht auf den Fersen. – Ein berührender Film über Freunschaft, Familie und Trauerverarbeitung, der es perfekt schafft sowohl Witze für die Kleinen, aber auch gute Dialoge für die Großen einzubauen und dabei kein Auge trocken lässt, sowohl durch Lachen, als auch durch traurige Szenen. Große Empfehlung!

Meine fünf serienlastigen Highlights

Extraordinary You – K-Drama: Dan-o stellt fest, dass ihr Leben Teil eines Comics ist. Doch statt wie vermutet ist sie nicht die Protagonistin, sondern nur die Nebendarstellerin. Sie ist verlobt mit Geyong/Kyung, der sie aber nicht leiden kann, und hat ein schwaches Herz. Hoffnung schöpft sie als die Nummer 13 in ihrer Klasse kennenlernt, der vom Autor nicht mal einen Namen bekam, daher nennt sie ihn Haru. Zusammen versuchen sie ihr Schicksal und den Willen des Autors zu brechen. – Eine zuckersüße Liebesgeschichte mit allerlei Witz und Spannung durch die Comichintergrundgeschichte. Einfach herzerwärmend.

Attack on Titan – Staffel 1-3: Vor 100 Jahren tauchten Titanen auf, die Menschen essen und keinen anderen Lebenszweck zu schein haben. Daher zog sich die Menschheit hinter drei hohen Mauern zurück. Doch als der kolossale und der gepanzerte Titan auftauchen und zwei Löcher in die Mauer machen, muss die Menschheit einen Großteil ihres Territorium aufgeben. Eren Jäger und seine Freund*innen Armin und Mikasa sind unter den Geflüchteten. Sie treten dem Militär bei, um Eren Traum ein Teil des Aufklärungstrupps zu werden, wahr werden zu lassen und gegen die Titanen anzutreten. – Spannende Animeserie, immer wieder überraschende Wendungen, faszinierender Weltenbau, tolle Charaktere und einfach eine Herzensserie.

Queer Eye – Staffel 5: Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Auch die fünfte Staffel ist einfach nur wieder herzerwärmend, witzig, rührt zu Tränen und erzählt so viele tolle Geschichten.

Miracle Workers – Staffel 3: Nach einigen sehr harten Jahren beschließt ein Dorf sich auf den Weg nach Oregon zu machen. Reverend Ezekiel Brown ist zwiegespalten, ob sie die Reise wirklich schaffen können, doch der Revolverheld Benny the Teen verspricht ihnen den Weg zu weisen – allerdings versucht er damit eher der Hand des Gesetzes zu entgehen. So ist es an Prudence Aberdeen und dem Reverend halbwegs für Ordnung zu suchen. Denn der Weg ist lang und beschwerlich. – Die dritte Staffel der Anthologieserie befasst sich mit dem Oregon Trail und schafft es wieder durch eine hohe Gagdichte und tolle – wenn auch sehr überzeichnete – Charaktere zu überzeugen.

W – K-Drama: Oh Yeon-joo ist Assistenzärztin und Tochter des berühmten Comicautors Oh Sung-moo. Als sie ihren Vater besucht landet sie aus Versehen in seinem Comic W und trifft auf den Protagonisten Kang Cheol. Während sie zunächst nur versucht in ihre Welt zurückzukehren, verstrickt sie sich immer mehr in Kang Cheols Suche nach dem Mörder seiner Familie. – Spannendes K-Drama zwischen realer und Comicwelt, gut durchdacht, witzig, tolle Charaktere.

Meine fünf buchigen Highlights

Die Friedensformel: Der Wissenschaftler Alfred Simons wurde nach der Entdeckung einer Formel, die den Klimawandel stoppen konnte, nun beauftragt, die Formel für den Weltfrieden zu finden. Tatsächlich wird er fündig und präsentiert diese. Doch dafür ist der Suizid einer bestimmten Person notwendig. Und die Frage kommt auf: Würde man sich selbst für den Weltfrieden opfern? – Interessante Idee, spannende und zum nachdenken anregende Umsetzung.

Assassins Wood: Penta ist ein Todesreiter, als der Bürokrat in der Verwaltung der Assassinen-Gilde. Durch einen Unfall ist er jedoch gezwungen ein paar Regeln zu dehnen. Dadurch kreuzt sein Weg den der Feuerlackfabrik-Erbin Tonia Fill, die sich sicher ist, dass Assassinen existieren. Aus der Not heraus schließen sie eine Allianz. Immer mit dabei ist Pentas Dunkelnetzschnüffler Wurzel, der Bonsai. – Funtasy vom Feinsten! Tolle Charaktere, tolles Setting, witzige Ideen, tolle Handlung. Lest dieses Buch!

Und du fliegst durch die Nächte: Julius kehrt nach einer langen Reise im Wohnmobil nach Berlin zurück, um mit seiner besten Freundin ein Café zu eröffnen. Bei einer Partynacht lernt er Romeo kennen, nicht wissend, dass es sich um den Star-DJ Ro handelt. Zwischen den beiden funkt es, doch Romeo hat mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen, die ihn immer wieder runterreißen wollen. – Zweiter Teil der Love is Love Reihe, bleibt ein bisschen hinter Band 1 zurück, erzählt aber trotzdem wieder eine starke Geschichte. Sophie Bichon schafft es mit Worten zu malen und einen so in Berlins Untergrundszene komplett eintauchen zu lassen.

Quiet Girl: Debby ist introvertiert. In kurzen Comicstrips erzählt sie ihren Alltag und wieso manche Situationen sie vor Herausforderungen stellen. – Als Introvertierte in einer von Extrovertierten dominierten Welt habe ich mich auf jeder Seite dieser Graphic Novel so verstanden gefühlt! Absolutes Wohlfühlbuch.

My genderless boyfriend – 1+2: Meguru ist ein Influencer mit einem genderlosen Stil, bekannt für seine Mode und Make-up Tipps. Doch seine Freundin Wako hält er lieber aus der Öffentlichkeit heraus oder versucht es zumindest. Denn was würde seine Fans sagen, würden sie von der Beziehung wüssten? – Tolle Geschichten, absolut lebensbejaend und herzlich. Freue mich sehr auf Band 3.

Was waren eure Highlights?

Die 94. Academy Awards – Meine Prognose

In der Nacht von Sonntag zu Montag ist es wieder soweit und die 94. Academy Awards werden verliehen. Im Vorfeld habe ich euch bereits eine Übersicht der Nominierten bereitgestellt. Nun soll es um meine alljährliche Prognose gehen. Dabei unterscheide ich wieder in offizieller Tipp und persönlicher Favorit. Aus arbeitstechnischen Gründen kann ich die Verleihung dieses Jahr nicht live verfolgen, weswegen ich am Montag im Laufe des Tages die Gewinner*innen nachtragen werde.

Bester Film 

Offizieller Tipp:               Belfast
Persönlicher Favorit:     Dune

And the Oscar goes to: Coda

Beste Regie

Offizieller Tipp:               Jane Campion
Persönlicher Favorit:     Kenneth Branagh

And the Oscar goes to: Jane Campion

Bester Hauptdarsteller

Offizieller Tipp:                Benedict Cumberbatch
Persönlicher Favorit:      Andrew Garfield

And the Oscar goes to: Will Smith

Beste Hauptdarstellerin

Offizieller Tipp:                Kristen Stewart
Persönlicher Favorit:      Olivia Coleman

And the Oscar goes to: The Eyes of Tammy Faye

Bester Nebendarsteller

Offizieller Tipp:               Ciaran Hinds
Persönlicher Favorit:     Ciaran Hinds

And the Oscar goes to: Troy Kotsur

Beste Nebendarstellerin

Offizieller Tipp:              Aunjanue Ellis
Persönlicher Favorit:     Judi Dench

And the Oscar goes to: Ariana deBose

Bestes adaptiertes Drehbuch

Offizieller Tipp:               Drive my car
Persönlicher Favorit:     Dune

And the Oscar goes to: Coda

Bestes Originaldrehbuch

Offizieller Tipp:              Belfast
Persönlicher Favorit:     Belfast

And the Oscar goes to: Belfast

Beste Kamera

Offizieller Tipp:              West Side Story
Persönlicher Favorit:    West Side Story

And the Oscar goes to: Dune

Bestes Szenenbild

Offizieller Tipp:              Dune
Persönlicher Favorit:    Dune

And the Oscar goes to: Dune

Bestes Kostümdesign

Offizieller Tipp:               Dune
Persönlicher Favorit:     Cruella

And the Oscar goes to: Cruella

Beste Filmmusik

Offizieller Tipp:               Encanto
Persönlicher Favorit:     Dune

And the Oscar goes to: Dune

Bester Filmsong

Offizieller Tipp:             No time to die – Keine Zeit zu sterben
Persönlicher Favorit:   Somehow You Do – Four Good Days

And the Oscar goes to: No time to die

Bestes Make-up und beste Frisuren

Offizieller Tipp:                Dune
Persönlicher Favorit:     Cruella

And the Oscar goes to: The Eyes of Tammy Faye

Bester Schnitt

Offizieller Tipp:            Dune
Persönlicher Favorit:   Dune

And the Oscar goes to: Dune

Bester Ton

Offizieller Tipp:               Dune
Persönlicher Favorit:     Dune

And the Oscar goes to: Dune

Beste visuellen Effekte

Offizieller Tipp:               Dune
Persönlicher Favorit:     Dune

And the Oscar goes to: Dune

Bester Animationsfilm

Offizieller Tipp:              Encanto
Persönlicher Favorit:    Encanto

And the Oscar goes to: Encanto

Bester Animationskurzfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to:  The Windshield Wiper

Bester Kurzfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to: The long Goodbye

Bester Dokumentarfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to: Summer of Soul

Bester Dokumentations-Kurzfilm

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to: The Queen of Basketball

Bester internationaler Film

Offizieller Tipp:                 ohne Wertung
Persönlicher Favorit:       ohne Wertung

And the Oscar goes to: Drive my car

Auswertung (folgt nach der Verleihung)

Richtig offizieller Tipp:                   8
zusätzlich persönlicher Favorit:    2
Enthaltungen:                                5
Falsch gelegen:                            8                     

Die 94. Academy Awards – Die Nominierten

Etwas später als gewöhnlich, aber dennoch früher als im letzten Jahr, ist es wieder soweit: Die Academy Awards – besser bekannt als die Oscars – werden verliehen. Diesmal geht es um die Filme, die 2021, also im zweiten Pandemiejahr, in den amerikanischen Kinos anliefen. Einige davon habe ich gesehen, wie jedes Jahr aber auch wieder einige verpasst. Heute möchte ich euch die Kandidaten mit mehreren Nominierungen vorstellen und verlinke entweder zu meiner bestehenden Kritik, gebe meine Kurzmeinung oder verweise auf den noch ausstehenden Starttermin oder andere Gründe, warum ich nicht gesehen habe. Sollte ich nach Erscheinen des Beitrags, aber vor der Verleihung, noch einen nachholen, würde ich diesen hier nachträglich einfügen.

The Power of the Dog

Nominiert für: Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptierte Drehbuch, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller (2x), Beste Nebendarstellerin, Bester Schnitt, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bester Ton, Bestes Szenenbild

Die Handlung: Phil (Benedict Cumberbatch) und George Burbank (Jesse Plemons) leben 1925 in Montana auf einer Farm. Während Phil eher menschenscheu ist und sein Männlichkeitsbild gerne lauthals verkündet, heiratet George die verwitwete Rose (Kirsten Dunst). Dies führt zu Spannungen mit Phil. Rose Sohn Peter (Kodi Smit-McPhee) kommt sie im Sommer besuchen und wird von Phil unter die Fittiche genommen, was seiner Mutter gar nicht gefällt.

Meine Meinung: Ich mag keine Western. Dementsprechend lange habe ich mich gegen The Power of the Dog gewährt. Durch die Oscarnominierung habe ich ihn mir jetzt doch angesehen und muss sagen: Ich habe mich einfach nur durchgequält. Die Charaktere sind sehr intensiv gezeichnet, so dass gerade der Anfang durch Protagonist Phil Burbank schwer zu ertragen war. Dies bessert sich im Laufe des Films und nach circa der Hälfte erzeugt der Film zumindest kein Unbehagen mehr. Aufgeteilt in mehrere Akte sucht man einige Zeit den roten Faden vergebens. Erst gegen Ende setzen sich einzelne Handlungen zu einer logischen zusammen. Schauspielerisch  wurden viele Darsteller*innen ebenfalls nominiert. Leider hat mich keine einzige Darstellung überzeugt, so dass ich nicht weiß, woher die vielen Nominierungen kamen. Jesse Plemonts hat keinerlei Tiefgang vom Charakter und Kirsten Dunst spielt gleichzeitig zu dick aufgetragen und doch blass bleibend. Lediglich Benedict Cumberbatch sieht man die darstellerische Leistung an, auch wenn der Charakter eher negativ im Gedächtnis bleibt.

Das Fazit: The Power of the Dog ist langatmig und zu lange ohne roten Faden erzählt, mit vielen blassen und einem hervorstechenden, aber sehr negativ in Erinnerung bleibendem Charakter. Konnte leider gar nicht überzeugen.

Dune

Nominiert für: Bester Film, Bestes adaptierte Drehbuch, Beste Filmmusik, Beste Kamera, Bester Schnitt, Bester Ton, Beste visuelle Effekte, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign, Bestes Make-up und Frisuren

Die Handlung: Haus Atreides wird vom Imperator dazu aufgefordert den Planeten Arrakis von Baron Harkonnen (Stellan Skarsgard) zu übernehmen und die Produktion des allseits beliebten Gewürzes Spice sicherzustellen. Der Planet ist jedoch eine einzige Wüste und spärlich besiedelt, abgesehen von den einheimischen Fremen. Paul Atreides (Timothee Chalamet), Sohn des Herzogs (Oscar Isaac), hat vor der Abreise seltsame Träume und fürchtet sich um die Zukunft. Sind es nur Träume oder ist seine Familie in Gefahr?

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: Dune beeindruckt auf allen Ebenen. Die Handlung nimmt sich Zeit ist aber gleichzeitig an jeder Stelle spannend, Score und Besetzung ist einfach nur herausragend. Aber gerade optisch ist es wohl einer der besten Filme der letzten Jahre, wenn nicht sogar aller Zeiten.

Belfast

Nominiert für: Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch, Beste Nebendarstellerin, Bester Nebendarsteller, Bester Song, Bester Ton

Die Handlung: Der neunjährige Buddy (Jude Hill) lebt Ende der 1960er Jahre mit seiner Familie in Belfast. Während er mit Freunden auf der Straße spielt, kommt es zu Ausschreitungen von Protestanten gegen die in der Straße lebenden Katholiken. Aus den Trümmern wird eine Mauer gebaut. Buddy versucht trotzdem sein Leben normal weiterzuleben.

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: Belfast ist ein sehr ruhig erzähler Film über tragische Ereignisse, wunderbar duchleuchtet durch die Augen eines Kindes.

West Side Story

Nominiert für: Bester Film, Beste Regie, Beste Nebendarstellerin, Beste Kamera, Bester Ton, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign,

Die Handlung: Die Upper West Side ist eine einzige große Baustelle. Dennoch rivalisieren hier die Jets und die Sharks um die Vorherrschaft. Während einer Tanzveranstaltung trifft der zu den Jets gehörende Toni (Ansel Elgort) auf Maria (Rachel Zegler), die Schwester des Sharksanführers Bernardo (David Alvarez). Während sich die beiden ineinander verlieben, droht ein alles entscheidender Kampf zwischen den beiden Gruppen.

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: West Side Story ist Spielbergs Variante des Klassikers. Viel Potential verschenkt, leider mit sehr schwachem Hauptdarsteller, kann der Film gerade durch Setdesign und Inszenierung punkten.

King Richard

Nominiert für: Bester Film, Bestes Originaldrehbuch, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Bester Schnitt, Bester Song

Die Handlung: Richard Williams (Will Smith) ist sich sicher: Er hat die nächsten beiden Tennisstars unter seinen Töchtern. Venus (Saniyya Sidney) und Serena (Demi Singleton) wachsen unter dem strengen Traningsplan auf und werden stetig voran getrieben. Dabei trifft ihr Vater einige unkonventionelle Entscheidungen.

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: King Richard funktioniert an vielen Stellen sehr gut und scheitert an der Fokussierung auf Richard Williams statt seiner Töchter oder der Familie als Ganzes. Dennoch spannend und gut inszeniert.

Don’t look up

Nominiert für: Bester Film, Bester Schnitt, Beste Filmmusik, Bestes Originaldrehbuch

Die Handlung: Eine Gruppe Wissenschaftler*innen erkennt einen riesigen Meteoriten, der direkt auf die Erde zusteuert und das Leben auf dieser auszulöschen droht. Doch statt Vorkehrungen zu treffen, werden sie von der Präsidentin ausgelacht und von der Öffentlichkeit denunziert. 

Meine Meinung: Das Problem mit Don’t look up ist, dass er zu nah an der Realität ist. Und dabei leider an der, die man im Kino/beim Filmabend eher ausblenden möchte. Vor ein paar Jahren hätte man den Film noch als Satire nehmen können und hätte herzlich darüber gelacht. Doch inzwischen blieb einem eher das Lachen im Hals stecken, weil es zeitgleich genauso passierte. Die Wissenschaftler*innen, die warnen, und sich dafür rechtfertigen müssen. Der Präsident, der das Volk bewusst mit Fake News füttert. Dadurch hinterlässt der Film eher eine Schweregefühl, anstatt einen nebenbei noch zu unterhalten, wie andere Adam McKay Filme. Dabei funktioniert der Aufbau und das Schauspiel sehr gut, auch wenn einiges sehr überzeichnet gespielt wird.

Das Fazit: Don’t look up ist in sich rund erzählt, schießt aber über das Ziel die Realität satirisch darzustellen über das Ziel hinaus, und ist in der aktuellen schweren Zeit einfach zu beklemmend realistisch.

Drive my car

Nominiert für: Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Internationaler Film

Die Handlung: Zwei Jahre nach dem Tod seiner Frau will Regisseur Yusuke Kafuku (Hidetoshi Nishijima) wieder für ein Filmfestival arbeiten. Dabei wird ihm die junge Fahrerin Misaki Watari (Toko Miura) zugeteilt, zu der er nach einer Eingewöhnungsphase eine tiefe Verbindung aufbaut.

Drive my Car habe ich im Vorfeld nicht geschafft zu sehen.

Nightmare Alley

Nominiert für: Bester Film, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign

Die Handlung: Stan Carlisle (Bradley Cooper) heuert bei einem Wanderjahrmarkt an und lernt dort auch den Illusionisten Pete (David Strathairn) kennen, von dem er einiges lernt. Übermütig brennt er mit der jungen Molly (Rooney Mara) durch und sie bauen eine eigene Show auf. Als sich zwei Jahre später eine Chance auf einen großen Durchbruch bietet, wirft Stan alle Vorsicht und Regeln über Bord.

Meine Meinung: Nightmare Alley schafft es innerhalb weniger Szenen eine wahnsinnig tiefgehende Atmosphäre zu erzeugen. Protagonist Sam hat zu dem Zeitpunkt noch kein einziges Wort gesagt und doch ist man bereits mitten im Film dabei. Gerade zu Anfang scheint sich eine typische Jahrmarktgeschichte aufzubauen, die nach dem ersten Dritten jedoch aufgebrochen wird. Im Folgenden ist die Handlung deutlich vorhersehbar, vor allem auch weil Cate Blanchett zwar für ihre Rolle perfekt gecastet ist, durch den Cast die Absichten aber sehr durchschaubar werden. Während der Film gerade in Atmosphäre, Setting und Schauspiel sehr stark bleibt, nimmt zu zunehmend in der Handlung ab. Die Überraschungsmomente bleiben aus, es wird sich sturr an Klischees abgearbeitet. Schade, denn gerade nach dem ersten Drittel hatte ich mir mehr erhofft. Wie schon in Pans Labyrinth schafft es Guillermo del Toro den Film irgendwo Richtung Horror und Psychothriller tänzeln zu lassen, ohne zu abschreckend für die durchschnittlichen Zuschauenden zu sein.

Das Fazit: Nightmare Alley brilliert im Schauspiel, Setting und Atmosphäre und hat ein gutes erstes Drittel, verliert sich darauf aber im Vorhersehbarem, wodurch er einiges an Qualität einbüßt.

Being the Ricardos

Nominiert für: Beste Hauptdarstellerin, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller

Die Handlung: Das Ehepaar Lucille Ball (Nicole Kidman) und Desi Arnaz (Javier Bardem) sind in Los Angeles im Jahr 1952 mitten in den Dreharbeiten zu I love Lucy. Doch der Verdacht, dass Lucille eine Kommunistin sei, und Desis Beziehung zu einer anderen Frau belasten die beiden, ihre Ehe und damit den Dreh.

Being the Ricardos habe ich im Vorfeld nicht geschafft zu sehen.

Coda

Nominiert für: Bester Film, Bestes adaptierte Drehbuch, Bester Nebendarsteller

Die Handlung: Ruby Rossi (Emilia Jones) ist die einzige Hörende in einer gehörlosen Familie. Ihre größte Leidenschaft ist die Musik und das Singen, was ihre Familie nicht nachvollziehen kann. Während ihr Musiklehrer (Eugenio Derbez) ihr Talent fördern will, braucht ihre Familie sie als Dolmetscherin an Bord ihres Fischkutters.

Coda habe ich im Vorfeld nicht geschafft zu sehen.

Encanto

Nominiert für: Beste Filmmusik, Bester Filmsong, BesterAnimationsfilm

Die Handlung: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten.

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: Encanto ist ein zugleich herzerwärmender, wie auch herzzerreisender Film über den Platz in der Familie finden. Typische Disneymuster sorgen dafür, dass er an vielen Stellen vorhersehbar ist, wodurch die Qualität dennoch nicht geschmälert wird. 

Frau im Dunkeln

Nominiert für: Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin, Bestes adaptierte Drehbuch

Die Handlung: Leda (Olivia Coleman) ist für eine Auszeit ans Meer gereist. Dort wird sie jedoch von einer Mutter (Dakota Johnson) und deren Tochter in ihrer Ruhe gestört. Dabei kommen verdrängte Erinnerungen an die Zeit mit ihrer Tochter zurück, die sie aus der Bahn werfen

Frau im Dunkeln habe ich im Vorfeld nicht geschafft zu sehen.

Keine Zeit zu sterben

Nominiert für: Beste visuelle Effekte, Bester Ton, Bester Filmsong

Die Handlung: Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin (Lashana Lynch) auf den flüchtigen Forscher Obruchev (David Dencik) angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter (Jeffrey Wright) von der CIA James Bond (Daniel Craig) ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen.

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: No time to die vereint die gelungenen Elemente aus den bisherigen Craig-Bonds zu einem fulminanten Finale. Kleinere Stolpersteine in der Handlung und eine große Emotionalität dürften die Fans spalten, aber gerade das lockerere Drehbuch belohnt in vielen Kleinigkeiten. 

Licorice Pizza

Nominiert für: Bester Film Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch

Die Handlung: Gary Valentine (Cooper Hoffman) trifft auf die zehn Jahre ältere Alana Kane (Alana Haim) und ist sich sicher, dass er sie einmal heiraten wird. Davor liegen einige teilweise auch geschäftliche Erfahrungen, die die beiden zusammen durchleben. Epsiodenartig erzählt der Film aus ihrer Freundschaft.

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: Licorice Pizza ist ein Film, der einen entweder durch die Schlichtheit der einzelnen Episoden überzeugt, oder einen eher abschreckt. So leider bei mir, da mir nie klar wurde, was der Regisseur mir damit sagen wollte. Wirre Handlung, nicht überzeugendes Schauspiel und wenig Atmosphäre.

Cruella

Nominiert für: Bestes Make-up und Frisuren, Bestes Kostümdesign

Die Handlung: Estella (Emma Stone) landet nach dem Tod ihrer Mutter in London, wo sie auf die beiden Gauner Jasper (Joel Fry) und Horace (Paul Walter Hauser) trifft. Nach vielen Jahren des lockeren Lebens findet sie eine Anstellung in einem Warenhaus und schafft es durch ihre Designkünste bei der Baroness Von Hellman (Emma Thompson) angestellt zu werden. Doch dort erfährt sie Sachen über ihre Vergangenheit, den ihre dunkle Seite Cruella heraufbeschwört.

Meine Meinung: findet ihr ausführlich hier

Das Fazit: Cruella ist der Realfilm, den wir nach Maleficent verdienen haben. Cool, dramatisch, spaßig mit einer guten Dosis Wahnsinn haut er einen einfach nur vom Hocker. Cast, Handlung und Soundtrack bilden eine einmalige Symbiose. 

Tick, Tick … Boom!

Nominiert für: Bester Hauptdarsteller, Bester Schnitt

Die Handlung: Jonathan Larson (Andrew Garfield) steht kurz vor seinem 30. Geburtstag. Während er seinen Unterhalt in einem Diner verdient, versucht er mit seinem Musical den großen Durchbruch zu schaffen. Dafür gibt es Einblicke in seinen Alltag, aber auch in die Konflikte, die durch den Termindruck auf ihm lastet.

Meine Meinung: Lin-Manuel Miranda als Regisseur für ein Musical? Da konnte ich nicht widerstehen, konnte mich In the Heights doch begeistern, während ich Hamilton als Meisterwerk ansehe. So richtig ist der Funke bei Tick, Tick … Boom! jedoch nicht übergesprungen. Das liegt wohl vor allem an dem sehr zähen Einstieg, bei dem man nicht so richtig versteht, worauf der Film hinausläuft. Nach und nach kristallisiert sich jedoch die Handlung heraus und vor allem die Lieder ziehen einen gut in den Bann. Und auch, wenn ich bis zum Ende mit dem Protagonisten nicht richtig warm geworden bin, schafft es der Film einen in eine emotionale Achterbahn zu ziehen und erst wieder loszulassen, wenn man alle Tränen verweint hat. Am herausragendsten bleiben allerdings die Lieder, die denen des ursprünglichen Musicals des Protagonisten Jonathan Larson entsprechen. Sie sind mitreißend, emotional und gehen leicht ins Ohr.

Das Fazit: Tick, Tick … Boom! ist ein Musical mit tollen Liedern, aber etwas schwerfälliger Handlung, die zwischen Geschichte und einer Aufführung, die die Geschichte erzählt hin und her springt, was nur teilweise funktioniert, dafür aber emotional umso mitreißender ist.

Rückblick auf den Februar 2022

Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei und ging wieder einmal im Flug vorbei. Dafür war es ein kinoreicher Monat, zumal im März auch wieder die Oscarverleihung ansteht und dafür die ersten Sichtungen dabei waren. Ansonsten hier der Rückblick über meinen medialen Konsum aus dem Februar.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wunderschön: Sonja ist nach der Geburt ihres zweiten Kindes unzufrieden mit ihrem Leben und ihrem Körper. Ihr Mann Milan versucht sie zu unterstützen, hat aber selbst gerade eine Beförderung angenommen und ist damit im Stress. Ihre beste Freundin Vicky hingegen glaubt nicht die große Liebe und Beziehungen, doch der neue Sportlehrer hat es ihr angetan. Julie will unbedingt an den Laufsteg, doch ihre Agentin ist der Ansicht, dass sie dafür zu dick und zu konventionell sei. Frauke hat sich auf die Rente ihres Mannes gefreut. Doch eigentlich ist sie nur gefrustet, weil er sie und ihre Wünsche zu ignorieren scheint. Ein Tangokurs soll Abhilfe schaffen. Dann ist da noch Leyla, die durch ihr Gewicht in der Schule gemobbt wird. Ausgleich findet sie im Baseball. – Ein Film, bei dem der Name Programm ist. Rührende Geschichten, Frauenpower von allen Seiten und doch die Erlaubnis auch mal schwach sein zu dürfen.

Sing 2 – Die Show deines Lebens: Die Show „Alice im Wunderland“ im Moon-Theater ist fast jeden Abend ausgebucht. Nun erhofft sich Buster Moon von der Casterin Suki ausgesucht zu werden, um in Redshore City im Crystal Tower Theater aufzutreten. Doch diese erteilt dem Ensemble eine Absage. Als sich die Truppe dennoch in das Casting schleicht, sind es die abgedrehten Ideen von Gunther, die Musikmogul Jimmy Crystal überzeugen. Doch dafür muss Buster Moon die Rocklegende Clay Calloway auftreiben, der seit dem Tod seiner Frau komplett zurückgezogen lebt. Für das und für die komplett neue Show „Nicht von dieser Welt“ haben sie nur drei Wochen Zeit. Und einen Jimmy Crystal enttäuscht man besser nicht. – Ganz nette Fortsetzung, die aber nicht richtig überzeugen kann.

Marry me: Die Popikone Kat Valdez und ihr Freund Bastian wollen bei einem Liveevent heiraten. Passend dafür haben sie das Duett Marry Me herausgebracht. Doch als sie kurz vor ihrem Auftritt erfährt, dass Bastian sie mir ihrer Assistentin betrogen hat, beschließt sie kurzerhand den Mathelehrer Charlie Gilbert aus dem Publikum zu heiraten. Dieser ist eigentlich gar kein Fan, sondern wollte seine Tochter beeindrucken, die sich seit der Scheidung immer weiter von ihm entfernte. Dennoch sagt er ja. Beide sind geschockt von ihrer spontanen Hochzeit und beschließen erst einmal herauszufinden, ob die Beziehung funktionieren kann. – Eine supersüße RomCom, die bewusst Klischees einsetzt, diese aber auf schöne und berührende Art umsetzt.

Tod auf dem Nil: Frisch verheiratet verbringen Linnet Ridgeway-Doyle und Simon Doyle ihre Flitterwochen in Ägypten. Mit dabei sind Familie, Freunde und Bekannte, die das reiche Paar eingeladen hat. Durch Zufall ist auch Hercule Poirot mit dabei. Da die eifersüchtige Ex-Freundin Simons Jacqueline de Bellefort sie auf Schritt und Tritt verfolgt, flüchten sie schließlich an Bord eines Nilschiffes. Doch nach einigen merkwürdigen Begebenheiten kommt es zu einem Mord. Ein neuer Fall für Hercule Poirot. – Gelungene Agatha Christie Verfilmung, die bis zum Ende spannend bleibt.

Moonfall: Jahre nachdem Astronaut Brian Harper durch ein mysteriöses Erlebnis im All aus der NASA ausstieg, löst etwas den Mond aus seiner Umlaufbahn. Während der Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman dies zuerst entdeckt und sich Harper anvertraut, bekommt auch die NASA rund um Harpers ehemaliger Kollegin Jocinda Fowler davon Wind. Nun versuchen sie in einer verzweifelten Mission den Grund herauszufinden, da der Mond so innerhalb von drei Wochen auf die Erde zu fallen droht. Diese scheitert und so sucht Fowler Hilfe bei Harper. Eine finale Mission beginnt. – Ein filmischer Reinfall. Hier funktioniert weder Drehbuch, noch Schauspiel, noch Effekte.

King Richard: Richard Williams ist sich sicher: Er hat die nächsten beiden Tennisstars unter seinen Töchtern. Venus und Serena wachsen unter dem strengen Traningsplan auf und werden stetig voran getrieben. Dabei trifft ihr Vater einige unkonventionelle Entscheidungen. – Biopic über die Williams Schwestern, aber leider mit sehr starkem Fokus auf ihrem Vater. Funktioniert dennoch relativ gut.

Belfast: Der zehnjährige Buddy lebt Ende der 1960er Jahre mit seiner Familie in Belfast. Während er mit Freunden auf der Straße spielt, kommt es zu Ausschreitungen von Protestanten gegen die in der Straße lebenden Katholiken. Aus den Trümmern wird eine Mauer gebaut. Buddy versucht trotzdem sein Leben normal weiterzuleben. – Schwerer und doch sehr leichter Film über die Situation in Belfast, wunderbar erzählt aus Kindersicht.

Licorice Pizza: Gary Valentine trifft auf die zehn Jahre ältere Alana Kane und ist sich sicher, dass er sie einmal heiraten wird. Davor liegen einige teilweise auch geschäftliche Erfahrungen, die die beiden zusammen durchleben. Epsiodenartig erzählt der Film aus ihrer Freundschaft. – Verwirrender Episodenfilm, dessen roter Faden und Kernaussage sich mir einfach nicht erschlossen hat.

Respect: 1952 singt Aretha Franklin noch auf den Samstagabendpartys ihres Vaters dem Baptistenprediger C. L. Franklin. 1960 erschien ihre erste Popschallplatte. Der Film verfolgt ihren Aufstieg und ihre Dämonen bis ins Jahr 1972.- Der Film verschenkt leider viel Potential und hat eine sehr große Distanz zum Publikum, obwohl die Geschichte eigentlich mitreißend ist. Cinemathek

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im Februar habe ich nur Filme gesehen, die ich bereits kannte, in Vorbereitung auf den Was bisher geschah Beitrag zum MCU: Avengers – Infinity War, Captain Marvel, Ant-Man and the WASP, Avengers: Endgame

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Uncharted: Eine weitere Videospielverfilmung stand an. Und auch, wenn ich die Spiele nie gespielt habe und der Trailer schon ein wenig trashig aussah, habe ich trotzdem irgendwie Lust auf den Film bekommen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Monat

Murdoch Mysteries – Staffel 2 – Rezensionsexemplar (Auch die zweite Staffel bietet wieder spannende Fälle und eine gute Charakterentwicklung)

Aggretsuko – Staffel 3 (Die dritte Staffel funktioniert nicht mehr ganz so gut, allerdings ist die Handlung zumindest für die Staffel abgeschlossen)

Getting curios with Jonathan van Ness – Staffel 1 (Ganz alltägliche Themen werden nochmal völlig neu beleuchtet und das auf die übliche quirlige Art von Jonathan van Ness. Es funktioniert einfach sehr gut)

Attack on Titan – Staffel 2 (Ich bin dieser Serie verfallen! Gerade die zweite Staffel war auch noch einmal super spannend. Freue mich jetzt sehr auf die dritte)

Queer Eye – Staffel 5 (Ich habe diese Staffel so sehr gebraucht und sie hat mir genau die guten Vibes geliefert, die ich mir erhofft hatte)

The Marvelous Mrs. Maisel – Staffel 3 (Durch die Geschichte rund um die Tour funktioniert die dritte Staffel relativ gut, auch wenn die einzelnen Folgen jeweils wieder ein bisschen zu lang sind)

W – Two worlds apart – K-Drama (Die Geschichte rund um den Comic W und die Verschmelzung der realen und der Comicwelt hat mit sehr gut gefallen. Ich mochte die Geschichte und die Charaktere einfach so gern)

And just like that – Miniserie (Das Reboot/Sequel/was auch immer funktioniert stellenweise recht gut, vor allem wenn sich die Serie auf Carries Leben konzentriert. Ansonsten war es mir einfach ein bisschen zu viel Drama)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6
Seiten gesamt: 2.221
Seiten pro Tag: 79 im Durchschnitt
gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 3
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 1

Berührt. Bis du mich liebst: Jane ist neu im Bereich der Escortdamen. Zusammen mit einer Kollegin wird sie auf eine Geburtstagsfeier der Chevaliers eingeladen. Dort trifft sie auf Dorian Chevalier, der sie in einer künsterlerischen Downphase als neue Muse erkennt. – Das Beste D.C. Odesza Buch, das ich je gelesen habe. Ich liebe Dorian einfach und konnte mich hier auch mit Jane als Protagonistin anfreunden. Freue mich sehr auf den zweiten Band.

VergissmeinNicht 1 – Was man bei Licht nicht sehen kann: Quinn wird bei der Flucht vor einem magischen Wesen schwer verletzt. Während er sich davon erholt, nähert er sich Matilda an, die ihn als einzige zu verstehen scheint. Dabei gehört sie zu den verhassten Nachbarn. – Spannender Auftakt einer vielversprechenden Reihe.

Erntedank in Vertikow: Peer sitzt seit neustem im Rollstuhl und kommt damit nicht wirklich zurecht. Als in Vertikow, einem kleinen Ort in Mecklenburg-Vorpommer, ein Unfall geschieht, ist sich Peer sicher: Es war Mord. Da ihm niemand glauben will, fängt er selbstständig an zu ermitteln. – Tolles Dorf, tolle Charaktere, spannende Krimigeschichte mit unkonventionellem Ermittler.

Death Note 8: Nach dem Tod von L sind zwei neue Gegenstreiter Kiras aufgetaucht. Während Near mit dem SPK zusammenarbeitet, entführt Mello Lights Schwester und zwingt sie zur Herausgabe des Death Notes. – Ich habe nach langer Zeit endlich mal Death Note weitergelesen. Nachdem ich wieder in die Handlung reingefunden hatte, wurde es wieder richtig spannend.

Die Götter müssen sterben: Im Schatten des Trojanischen Krieges prophezeit die Göttin Artemis den Fall Trojas und dem Tod der Götter. Dafür reist sie zu den Amazonen und segnet dort aber ausgerechnet Areto, die keine Kriegerin ist. Dennoch machen sich die Amazonen auf die lange Reise, um Troja im Krieg zu unterstützen. – Ich mochte sehr viele Aspekte an dem Buch. Es wurden viele Themen sehr gut verarbeitet. Leider hat mich die Grundgeschichte nicht richtig mitreißen können und ich konnte mich mit dem Schreibstil nicht anfreunden.

Assassins Wood: Penta ist ein Todesreiter, als der Bürokrat in der Verwaltung der Assassinen-Gilde. Durch einen Unfall ist er jedoch gezwungen ein paar Regeln zu dehnen. Dadurch kreuzt sein Weg den der Feuerlackfabrik-Erbin Tonia Fill, die sich sicher ist, dass Assassinen existieren. Aus der Not heraus schließen sie eine Allianz. Immer mit dabei ist Pentas Dunkelnetzschnüffler Wurzel, der Bonsai. – Funtasy vom Feinsten! Tolle Charaktere, tolles Setting, witzige Ideen, tolle Handlung. Lest dieses Buch!

Wie war euer Februar? Was waren eure Highlights?

Was bisher geschah… – MCU Phase 3.2

In Vorbereitung auf Infinity War (2018) hatte ich alle bis dahin erschienen Filme des MCU (Marvel Cinematic Universe) zusammengefasst. Auf diese Zusammenfassungen verweise ich auch jetzt noch in meinen Artikeln. Inzwischen ist das MCU aber um ein paar Filme reicher und mir fehlen oftmals die Verlinkungen. Daher will ich nun die zweite Hälfte der dritten Phase zusammenfassen. Spoiler können dadurch nicht ausgeschlossen werden.

Avengers: Infinity War

Erscheinungsdatum: 26.04.2018
Eingeführte Charaktere: Eitri

Das Schiff der überlebenden Asen wird von Thanos abgefangen. Er statuiert ein Exempel, in dem er Loki tötet, sowie die Hälfte der Asen. Heimdall schafft es kurz vor seinem Tod noch den Hulk zur Erde zu schicken. Thor wird aus dem Raumschiff geschleudert. Auf der Erde warnt Hulk Doctor Strange, Wong und Iron Man, doch Thanos Anhänger sind bereits auf dem Weg, um die restlichen Infinity Steine zu sammeln. Zusammen mit Spider-Man wehren sie den ersten Angriff ab. Da diese nur hinter dem Zeitstein her sind, den Strange an einer Kette trägt, nehmen sie ihn kurzerhand mit. Iron Man und Spider-Man folgen ihm und landen auf Titan. Unterwegs können sie Thanos Anhänger überwältigen.
Der zurückgebliebene Hulk kontaktiert Captain America, der zusammen mit Falcon und Black Widow nach Schottland reist, um Vision und Wanda abzuholen, die zwischenzeitlich auch angegriffen wurden, da Vision den Gedankenstein in sich trägt. Auch diesen Angriff können sie abwehren und reisen daraufhin nach Wakanda.
Die Guardians of the Galaxy lesen unterwegs den umherfliegenden Thor auf, der den Angriff überlebt hat. Als Gamora von Thanos Angriff erfährt, weiß sie direkt, was er vorhat. Während Thor mit Rocket und Groot nach Nidavellir reist, reisen die übrigen Guardians nach Knowhere, um den beim Collector versteckten Stein vor Thanos zu holen. Doch sie kommen zu spät und Thanos nimmt Gamora mit. Die anderen reisen ebenfalls nach Titan, weil sie Thanos dort vermuten. Thanos und Gamora reisen nach Vormir, wo sich der Seelenstein befindet. Dafür muss er etwas opfern, was er liebt. Gamora feixt, weil Thanos niemanden liebt. Thanos opfert jedoch sie.
Thor, Rocket und Groot kommen auf Nidavellir an, wo sie zusammen mit Eitri eine Waffe schmieden, die Thanos aufhalten kann. Dabei müssen sie ein paar Hindernisse aus dem Weg räumen. Auf Titan treffen Strange, Iron Man und Spider-Man auf die übrigen Guardians. Gemeinsam greifen sie Thanos an, der nach Vormir ebenfalls nach Titan reist. Strange übergibt ihm schließlich den Zeitstein, um Iron Mans Leben zu retten. Währenddessen kommt es auf der Erde zum finalen Kampf in Wakanda, während Shuri, die Schwester des Black Panther, versucht den Gedankenstein aus Vision zu befreien, ohne ihn zu töten. Als Thanos nach seinem Sieg auf Titan auf die Erde reist, tötet er Vision und hat nun alle Infinity Steine zusammen. Thor stößt dazu und kann mit seiner neuen Axt einen Treffer landen. Allerdings schafft es Thanos noch mit dem Handschuh und den vereinten Steinen zu schnipsen, woraufhin sich die halbe Bevölkerung des Universums in Luft auflöst. Darunter auch die Hälfte der Avengers. Thanos zieht sich nach dem Kampf auf Titan zurück, da er seine Lebensaufgabe beendet hat.

Ant-Man and the Wasp

Erscheinungsdatum: 26.07.2018
Eingeführte Charaktere: Janet van Dyne (frühere Wasp), Dr. Bill Foster, Jimmy Choo

Nach den Ereignissen in Civil War konnte Scott Lang alias Ant-Man einen Deal aushandeln, so dass er seine Strafzeit im Hausarrest absitzen darf, damit er seine Tochter regelmäßig sehen kann. Mit einer Fußfessel wird er kontrolliert, dass er keinen Kontakt zu Hank und Hope aufnimmt. Nach einem Traum wird er von einer Ameise betäubt und wacht im Labor von Hank und Hope wieder auf. Nach Scotts Reise im subatomaren Raum im ersten Teil, glauben die beiden, dass Janet noch lebt und versuchen einen Tunnel zu bauen. Dafür fehlt ihnen jedoch ein Bauteil, was sie von Sonny Burch kaufen wollen. Der Deal platzt jedoch und als Hope in ihrem neuen Wasp-Kostüm das Bauteil so holen will, wird sie von der mysteriösen Ghost aufgehalten, die das Bauteil, sowie Hanks Labor stiehlt. Hank bittet einem alten Freund Dr. Bill Foster um Hilfe. Dieser lockt sie jedoch in eine Falle und sie erfahren Ghost Hintergrundgeschichte. Um ihr zu helfen, müssten sie Janet opfern. Bei ihrer Flucht bekommen sie ihr Labor und das benötigte Bauteil zurück. Durch Burch kommt jedoch das FBI den drei auf die Schliche. Scott schafft es noch rechtzeitig zurück in seinen Hausarrest, doch Hank und Hope werden festgenommen, wodurch Foster wieder an das Labor kommt. Scott befreit die anderen beiden und es kommt zum finalen Kampf mit Ghost. Hank kann Janet retten, die wiederum Ghost heilen kann. Am Ende wird Scotts Hausarrest aufgehoben, Burch wird vom FBI festgenommen und Dr. Foster kümmert sich um Ghost.
In der Mid-Credit-Scene wird Scott in den subatomaren Raum geschickt. Durch Thanos Schnipser verschwinden aber Hope, Hank und Janet, wodurch Scott nicht zurückgeholt werden kann.

Captain Marvel

Erscheinungsdatum: 07.03.2019
Eingeführte Charaktere: Carol Danvers/Vers/Captain Marvel, Maria Rambeau, Monica Rambeau, Talos

Vers lebt auf Hala, dem Hauptplaneten der Krees. Zusammen mit ihrem Vorgesetzten Yon-Rogg zieht sie los zu einer Operation gegen die Skrull, die einen Planeten der Kree besetzt haben. Doch die Informationen entpuppen sich als Falle und Vers wird von den Skrull festgenommen. Diese suchen nach einer bestimmten Erinnerung in ihrem Gedächtnis, wobei sie Erinnerungen freisetzen, die Vers vergessen hatte. Bei ihrer Flucht stürzt Vers auf die Erde in den 1990er Jahren. Hier glaubt sie ihre verlorenen Erinnerungen widerzufinden. Da sie die Gepflogenheiten der Erde nicht kennt, wird bald die Polizei und kurz darauf SHIELD auf sie aufmerksam. Agent Nick Fury und sein Praktikant Phil Coulson sammeln sie auf und zusammen begeben sie sich auf die Suche. In einem SHIELD Archiv finden sie Aufzeichnungen von Dr. Lawson, die Vers in ihren vergessenen Erinnerungen gesehen hat. Die Skrull sind inzwischen auch auf der Erde angekommen und versuchen Fury und Vers getarnt als SHIELD Agenten zu erwischen, doch diese können in einem Flugzeug entkommen. Dabei entdecken sie Goose, Lawsons Katze, als blinden Passagier. Die Flucht führt sie zu Vers früherer besten Freundin Maria Rambeau, die von ihrer gemeinsamen Vergangenheit berichtet und Vers wahren Namen Carol Danvers enthüllt. Talos, der Anführer der Skrull findet sie hier und bittet um ein friedliches Gespräch. Dabei erfährt sie, dass alles Geglaubte eine Lüge ist und die Kree gewaltsam das Universum versuchen zu erobern. Yon-Rogg, der sie nach ihrem Gedächtnisverlust aufnahm, hatte ihre Mentorin Dr. Lawson getötet, die den Skrull bei der Flucht vor den Kree helfen wollte. Eine geheime Energiequelle ging damals auf Danvers über, die ihre Kräfte hervorrief, die Yon-Rogg immer versuchte zu unterdrücken. Zusammen finden sie die geheime Basis der Skrull, die Lawson gebaut hatte, deren Standort sie aber Talos nicht mehr mitteilen konnte. Dort finden sie nicht nur den Tesseract, sondern es kommt auch zur finalen Auseinandersetzung mit Yon-Rogg und seinem Team. Dabei entfaltet Danvers ihre volle Kraft und blockt damit auch die zusätzliche Einheit von Ronan, dem Kläger, ab. Goose, der sich als Flerken entpuppt hat, verschluckt den Tesseract und würgt ihn in der Post-Credit-Scene auf Furys Tisch. Danvers widmet sich weiteren Notfällen im All und gibt Fury einen Notfallsender, mit dem er sie rufen kann. Diesen löste er am Ende von Infinity War aus und in der Mid-Credit-Scene rätseln die verbliebenen Avengers, wer damit gerufen wurde. Captain Marvel taucht in der letzten Einstellung auf.

Avengers: Endgame

Erscheinungsdatum: 24.04.2019
Eingeführte Charaktere: –

Captain Marvel findet Iron Man und Nebula auf dem Schiff der Guardians, das mit kaputtem Antrieb durchs All treibt. Damit rettet sie ihnen das Leben, da der Sauerstoff knapp wurde. Auf der Erde zerstreiten sich Iron Man und Captain America, weswegen die übrigen Avengers allein aufbrechen, um Thanos final zu erledigen, dessen Signal sie orten konnten. Doch sie kommen zu spät, Thanos hat die Infinity Steine unwiderbringlich zerstört.
Fünf Jahre später sind die Avengers in alle Himmelsrichtungen zerstreut und die Erde leidet noch immer unter dem Verlust der halben Menschheit. Durch einen Zufall wird Scott Lang aus der Quantenebene befreit. Da für ihn nur ein paar Stunden statt fünf Jahre vergangen sind, kommt ihm die Idee Zeitsprünge durch die Quantenebene durchzuführen. Dafür suchen Black Widow, Captain America und Ant-Man Tony Stark auf, der aber inzwischen eine Tochter hat und sein Leben unter keinen Umständen gefährden will. Doch die Idee lässt auch ihn nicht los und während Scott inzwischen mit Bruce Banner, der sich inzwischen in einer dauerhaften Zwischenform zwischen Hulk und Mensch befindet, experimentiert, präsentiert er die Lösung. Die übrig gebliebene Avengers werden zusammengetrommelt und Black Widow spürt Hawkeye auf, der nach dem Verlust seiner Familie zu Ronin geworden ist und brutale Gerechtigkeit ausübt. Sie kann ihn überreden zurück zu kommen. Auch Thor braucht viel Zusprache, da er sich in Neu Asgard sehr hat gehen lassen. Schließlich teilen sie sich in Teams auf, um die Infinity Steine aus der Vergangenheit zu holen. Thor und Rocket reisen nach Asgard ins Jahr 2013, wo sich der Äther in Jane Foster befindet. Während Rocket diesen auf ihr extrahiert, kann Thor ein klärendes Gespräch mit seiner Mutter führen, die an eben jenem Tag gestorben ist. Tony, Steve und Bruce reisen nach New York in 2012, wo Bruce den Zeitstein von der Ältesten erbittet, die ihn freiwillig hergibt, nachdem sie erfährt, dass es nach Steven Stranges Plan verläuft. Steve holt durch eine List Lokis Zepter mit dem Gedankenstein, muss sich jedoch mit seinem jüngeren Ich duellieren. Tony scheitert schließlich an der weiteren List, um an den Tesseract zu kommen, wodurch Loki mit diesem fliehen kann (der Auftakt zur Serie Loki). Dadurch reisen Steve und Tony nochmal weiter zurück in die Vergangenheit zu einem SHIELD Stütztpunkt 1970. Hier trifft Tony auf seinen Vater und kann den Tesseract aus dem Archiv holen. Steve hingegen klaut vom damals noch bei SHIELD angestellten Hank Pym seine Partikel, die sie für einen erneuten Zeitsprung benötigen. Clint und Natasja reisen nach Vormir ins Jahr 2014, um den Seelenstein zu holen. Als sie erfahren, dass der Preis eine geliebte Seele ist, kämpfen sie erbittert, da sie sich jeweils selbst opfern wollen. Black Widow „gewinnt“ und stirbt, wodurch Hawkeye mit dem Seelenstein zurückkehren kann. Rhodey und Nebula reisen nach Morag ebenfalls im Jahr 2014, um den Orb vor Star-Lord zu holen. Dabei gerät Nebulas Gedankenspeicher jedoch durcheinander, da ihr damaliges Ich ebenfalls auf der Suche nach dem Orb ist. Dadurch erfährt der Thanos von 2014 von ihrem Plan und das er schon einmal erfolgreich war. Es gelingt ihm Nebula auszuknocken und gegen die 2014er Nebula auszutauschen, so dass diese ihm die Reise ins Jahr 2024 zu ermöglichen. Gamora, die damals noch bei Thanos war, erfährt, dass Nebula und sie Freundinnen werden, weswegen sie ihr hilft. Die Avengers kehren mit allen Steinen zurück und Bruce schnipsst mit den vereinten Steinen, um die Auslöschung des halben Universums rückgängig zu machen. Während Clint mit seiner zurückgekehrten Frau telefoniert und sie dadurch erfahren, dass es funktioniert hat, greift Thanos an und zerstört das Hauptquartier komplett. Es kommt zum Endgame, dem letzten Kampf. Während Iron Man, Captain America und Thor zunächst allein Thanos gegenübertreten, hat Dr. Strange alle Armeen versammelt und bringt sie zum Schlachtfeld. Jetzt sind die Armeen ausgeglichen und sie führen einen erbitterten Kampf. Ant-Man und WASP versuchen den alten Van mit der kleinen Zeitmaschine wieder zum laufen zu bringen, denn die Steine müssen zurück in die Vergangenheit gebracht werden. Dabei kommt Thanos kurzzeitig in ihren Besitz, was nur durch das Eintreffen von Captain Marvel verhindert werden kann. Schließlich deutet Strange an, dass es sich bei diesem Zeitstrang um den einen handelt, bei dem sie gewinnen, was Iron Man dazu veranlasst, die Steine seinem Anzug hinzuzufügen und durch einen Schnippser Thanos und seine Armee verschwinden zu lassen. Dies bezahlt er jedoch mit seinem Leben. Nach der Beerdigung reist Captain America zurück, um alle Steine zurückzubringen. Statt wie geplant danach zurückzukehren, bleibt er in der Vergangenheit und verbringt ein glückliches Leben mit Peggy Carter. Als alter Mann kehrt er zurück und übergibt sein Schild an Falcon (Auftakt zur Serie Falcon and the Winter Soldier).

Spider-Man 2: Far from home

Erscheinungsdatum: 04.07.2019
Eingeführte Charaktere: J. Jonah Jameson

In Far from home fährt Peter mit seinen Klassenkamerad*innen auf Klassenfahrt. Durch die Geschehnisse in Endgame ist die Klasse neu zusammengesetzt. Ebenfalls versucht Peter den Tod seines Mentors Iron Man zu verarbeiten. In Venedig taucht ein Wassermonster auf. Bei dem Kampf wird Peter unerwartet von Mysterio unterstützt, dessen Familie durch diese Monster ausgelöscht wurden. Da Peter lieber weiter auf der Klassenfahrt bleibt, leitet Nick Fury diese kurzerhand nach Prag um, wo das nächste Monster vermutet wird. Dort gesteht er seinem Schwarm MJ, dass er Spider-Man ist, was diese jedoch schon wusste. Er findet dabei eine Drohne, die er dem zuvor stattgefundenen Kampf von Mysterio und einem Feuerwesen zuordnet. Dadurch findet er heraus, dass Mysterio ihn angelogen hat und die Kämpfe nur simuliert hat. Zuvor hat er diesem jedoch die Kontrolle über Technologie von Iron Man übertragen. In Berlin versucht er Mytserio zu stellen, muss jedoch feststellen, dass er in einer Simulation gelandet ist. Da nun auch Ned und MJ in Gefahr sind, reist er ihnen nach. In London kommt es zum finalen Kampf, bei dem Mysterio besiegt wird. In der Mid-Credit-Scene beschuldigt J. Jonah Jameson öffentlich Peter als Mörder Mysterios und entlarvt ihn gleichzeitig als Spider-Man.