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Anfang des Jahres dachte ich ja nicht, dass ich die Worte Neulich in der Sneak über einen Beitrag schreiben könnte. Denn nach meinem Umzug in den Osten der Republik musste ich mich auch von den wöchentlichen Sneaks mit einer eingeschweißten Gruppe verabschieden. Doch seit Juli heißt es aufatmen! Zumindest im zwei Wochen Rhythmus strahlt mein Kino nun Previews aus. Und so kann ich euch nun 9 Filme im Ranking präsentieren, die ich sah, ohne vorher zu wissen, dass sie laufen würden.

Platz 9 – Super Troopers 2 – 1 Punkt

Super Troopers 2 ist ein Film, der keiner wollte, keiner brauchte und den auch niemand sehen muss. Abgesehen von einer gut trashigen lustigen Anfangsszene hat der Film absolut nichts zu bieten.

Platz 8 – Bad Spies – 4 Punkte

Bad Spies ist Popcornkino von der ganz einfachen Art und dabei leider auch nicht wirklich einfallsreich. Mitunter gibt es ein paar geistreiche Witze, die dann auch wirklich Spaß machen. Alles in allem aber eher ein schwächerer Film.

Platz 7 – I can only imagine – 5 Punkte

I can only imagine erzählt die Geschichte eines echt schönen Songs. Leider erzählt er sie mehr auf reißerische Art und nicht mit genügend Subtilität. Dennoch vermag er durchaus wunde Stellen zu treffen, auch wenn er sehr viel falsch macht.

Platz 6 – Charles Dickens, der Mann, der Weihnachten erfand – 6 Punkte

Charles Dickens, der Mann der Weihnachten erfand hat eine interessante Idee, die leider etwas halbherzig umgesetzt wurde, um wirklich Weihnachtsgefühle zu erzeugen. Einmal sehen reicht leider aus.

Platz 5 – Mile 22 – 6 Punkte

Mile 22 punktet durch gute handwerkliche Arbeit und einem hohen Spannungsgrad. Negativ fällt dagegen die Emotionslosigkeit und Distanz zum Publikum ins Gewicht. Am Ende kann Mile 22 jedoch wieder punkten

Platz 4 – Nur ein kleiner Gefallen – 7 Punkte

Nur ein kleiner Gefallen ist ein Film aus drei Genres, die nacheinander abgespielt werden und doch wunderbar zusammenpassen. Die Geschichte ist spannend erzählt und hat immer wieder interessante Wendungen.

Platz 3 – 25 km/h – 7 Punkte

25 km/h vereint Roadmovie mit Feel good und einer gesunden Portion Drama. Dabei weiß Regisseur Goller, wann er nachbohren muss und wann er ein Thema ruhen lassen muss. Dabei ist der Film ruhig erzählt und doch unglaublich mitreißend.

Platz 2 – Schneeflöckchen – 7 Punkte

Schneeflöckchen ist ein sehr ungewöhnlicher Film, der aber in einer Zeit, in der man gefühlt immer wieder dasselbe vorgesetzt bekommt, positiv überraschen kann und durch seine Andersartigkeit einfach punkten kann und sich zu einem deutschen Geheimtipp mausert.

Platz 1 – Der Vorname – 8 Punkte

Mit einer sehr starken ersten Hälfte weiß Der Vorname zu überzeugen. Wortmann erschafft hier ein gelungenes Kammerspiel mit starken Darstellern und interessanten Charakteren. Die zweite Hälfte schwächelt neben der starken ersten ein wenig, macht aber immer noch eine gute Figur.