The Umbrella Academy

Ein Vorwort

Nachdem Netflix fast alle ihre Superheldenserien – zumindest die Marvel Serien rund um die Defenders – abgesetzt hat – was wohl auch mit den Plänen Disneys einen eigenen Streaming Dienst zu gründen zusammen hängt – hat Netflix sich mit The Umbrella Academy nun eine neue Comicreihe ausgesucht. Die Serie basiert auf der gleichnamigen Comicreihe von Dark Horse Comics.

Die Handlung

43 Kinder werden am gleichen Tag unter merkwürdigen Umständen geboren. Der exzentrische Milliardär Reginald Hargreeves „erwirbt“ sieben von ihnen. Sie bekommen alle nur eine Nummer als Namen und werden von Kindesbeinen an darauf trainiert Verbrechen zu bekämpfen. Dabei helfen Ihnen verschiedene spezielle Fähigkeiten. Nach jahrelangem getrennt sein, bringt sie erst der Tod ihres Ziehvaters wieder zusammen.

Meine Meinung

The Umbrella Academy hat das typische Superheldengrundthema. Kinder mit speziellen Fähigkeiten sind erwachsen geworden und versuchen teilweise aus dem ihnen vorgeschriebenen Leben auszubrechen. So weit so bekannt. Doch The Umbrella Academy hat durchaus mehr zu bieten. So geht es um ihre Vergangenheit, um ihre Gefühle und natürlich auch darum die nahende Apokalypse zu verhindern. Dabei wird jedes Thema ernst genommen und aus erzählt. Dennoch ist immer eine gewisse Spannung vorhanden. Es wird sich episodenweise für jeden Charakter ein bisschen mehr Zeit genommen, dennoch ist die Geschichte stringent erzählt.

Nummer 1/Luther (Tom Hopper – Game of Thrones) hat die letzten vier Jahre auf dem Mond gelebt, um dort Forschungen anzustellen. Er ist ungewöhnlich groß und kräftig und dies ist auch seine „Kraft“.
Nummer 2/Diego (David Castaneda – Sicario 2) ist sehr geschickt mit Wurfmessern. Zumal er sie auch um Ecken werfen kann. Nach der Auflösung der Umbrella Academy hörte er weiterhin den Polizeifunk ab, um weiterhin gegen Verbrecher zu kämpfen.
Nummer 3/Allison (Emmy Raver-Lampman) kann Menschen manipulieren, indem sie nur die Worte „Ich habe das Gerücht gehört…“ voranstellt. Dadurch hat sie es geschafft eine berühmte Schauspielerin zu werden.
Nummer 4/Klaus (Robert Sheehan – Mortal Engines) kann mit den Toten kommunizieren. Um ein wenig seine Ruhe vor Ihnen zu haben, dröhnt er sich die meiste Zeit mit Drogen zu.
Nummer 5 (Aidan Gallagher – Nicky, Ricky, Dicky & Dawn) verschwand als Teenager, da er seine Fähigkeiten von Ort zu Ort zu springen auch innerhalb der Zeit testen wollte, dann aber feststeckte. Nach über 45 Jahren (seine Zeitrechnung) schafft er den Sprung zurück, um seine Geschwister vor der drohenden Apokalypse zu warnen.
Nummer 6/Ben (Justin H. Hin) starb vor Beginn der Serie. Er konnte Tentakeln aus seinem Bauch sprießen lassen, die alle Feinde überwältigten. Inzwischen kann nur noch Klaus mit ihm kommunizieren.
Nummer 7/Vanya (Ellen Page – Inception) ist die einzige der Geschwister ohne Fähigkeiten. Von ihrem Ziehvater wurde sie deswegen immer ausgeschlossen, was auch ihre Geschwister irgendwann annahmen. Inzwischen ist sie erfolgreiche Geigerin und schrieb ein Buch über ihre Kindheit, weswegen sie bei ihren Geschwistern sehr unbeliebt ist.

The Umbrella Academy vereint die verschiedensten Charaktere, die irgendwie versuchen miteinander klar zu kommen, während sie versuchen die Apokalypse zu verhindern. Dabei ist die Serie durchgehend spannend, aber vor allem auch witzig. Das ist vor allem den gut gezeichneten und gespielten Charakteren zu verdanken. Gerade Klaus schafft es immer wieder in absurde Situationen zu geraten. Damit das ganze aber nicht zu langweilig wird, gibt es dann noch die beiden Profikiller Hazel (Cameron Britton – S.W.A.T.) und Cha-Cha (Mary J. Blige – Rock of Ages), die Jagd auf Nummer 5 machen. Sie bilden ein gutes Gegenteam, das immer wieder geniale Dialoge führt. So gibt es in der Welt der Umbrella Academy immer wieder was neues zu entdecken. Der einzige Haken an der Serie ist, dass sie mit einem Cliffhanger endet…

Das Fazit

The Umbrella Academy ist eine gute Serie für alle, die entweder bereits auf Superheldenserien stehen oder die mit dem bisherigen Material noch nichts anfangen konnten. Der gute Misch aus Spannung und Witz mit den verschiedensten Charakteren bietet Platz für viele Geschmäcker.

3 Gedanken zu „The Umbrella Academy

  1. Pingback: Mein Jahresrückblick 2019 – #4 – Serien | ShalimasFilmweltenKritik

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