Rückblick auf den April 2026

Miss me?
Im letzten Rückblick habe ich es ja bereits angekündigt, ich habe mich bewusst etwas zurückgenommen, um meine Akkus – physischer und kreativerweise – wieder aufzuladen. Und ich bin immer noch im Prozess, weswegen dies erst einmal nur ein kurzes Wiedersehen ist. Den Mai werde ich mir noch größtenteils frei nehmen, außer ich habe Lust auf einen Beitrag. Aber hier jetzt erstmal der Rückblick auf meinen medialen Konsum im April.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Leider keinen. Ich hatte nicht die Kraft das Haus für einen Kinobesuch zu verlassen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Barbie & Bohemian Rhapsody

Käpt’n Blaubär: Während die drei Enkel von Käpt’n Blaubär noch dachten, dass seine Geschichten rund um seinen Erzfeind Prof. Dr. Feinfinger komplett überzogen seien, werden sie schon von eben diesem entführt. Ihr Opa und Hein Blöd müssen zur Rettung eilen. – Ganz netter Animationsfilm, kommt aber nicht an die kurzen Abenteuer-Sequenzen ran.

Raus aus dem Teich: Die Enten-Familie Mallarch lebt glücklich in einem kleinen Teich im Nord-Osten der USA. Doch nach der Begegnung mit einer Zugentenfamilie, beschließt der Großteil der Familie, dass sie auch mal etwas Neues sehen wollen. Vater Mack ist überhaupt nicht begeistert, hat er doch Angst vor allem außerhalb des Teiches, will aber auch seine Familie nicht verlieren. So beginnen sie ein Abenteuer. – Liebevoller Animationsfilm mit tollen Ideen, wird am Ende etwas zu repititiv.

Eternity: Nach ihrem Tod landet Anna in der Zwischenwelt-Auffang-Station, wo sie sich für ihre Ewigkeit entscheiden muss. Das Problem ist nur, dass sowohl ihr aktueller Ehemann Larry, mit dem sie 65 Jahre verheiratet war und kurz vor ihr starb, dort ist und sie drängt, mit ihm zu kommen, als auch ihr früh verstorbener erster Ehemann John, der sich keine Ewigkeit ohne sie vorstellen konnte. Eine unmögliche Entscheidung warten auf sie. – Sehr starker Anfang, tolle Geschichte, super gespielt, verliert am Ende ein wenig die Aussage.

Bruce Springsteen – Deliver me from Nowhere: Nach einer erfolgreichen Tour zieht sich Bruce Springsteen zurück, um an neuer Musik zu arbeiten. Doch seine Depression und Angstzustände bringen ihn immer wieder an den Rand seiner Möglichkeiten. Zum Glück ist sein Manager immer an seiner Seite und unterstützt ihn in seinen ungewöhnlichen Bedingungen. – Mal ein anderes Musikerbiopic, das sich mit der Entstehung eines Albums und nicht der ganzen Geschichte befasst. Zwischendurch ein bisschen zu ruhig.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Super Mario Galaxy: Der erste Film konnte mich völlig überzeugen und ich bin gespannt, ob die Fortsetzung, da mithalten kann.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Michael, Das Drama, Ready or Not 2

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Spy x Family – Staffel 3 (Gewohnte starke Verfilmung der Mangavorlage. Wechselt gut zwischen Witz und Action)

Professor T – Staffel 1-3 (Spannende britische Krimiserie, die vergleichsweise ruhig erzählt wird und dennoch immer wieder gute Wendungen bietet. Nimmt leider in der dritten Staffel ab und verrennt sich etwas in Neubesetzungen, aber hat dennoch eine unfassbare Sogwirkung)

Jurassic World – Camp Kreidezeit – Staffel 1-2 (Beginnt etwas schwach mit vielen Steoreotypen, entwickelt sich aber schnell zu einer spannenden Katastrophenserie mit guten Charakterentwicklungen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 2.850
Seiten pro Tag: 95 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbuch: 2

Spellbound 2 – Höllenritt auf dem Besen: Emma hat sich noch nicht ganz in ihrem Leben als Anwältin und Hexe zurecht gefunden und soll jetzt auch noch lernen auf einem Besen zu fliegen. Blöd nur, dass sie unter Höhenangst leidet. Dann wird auch noch eine junge Werwölfin tot aufgefunden und der Engel Daniel gilt als Hauptverdächtiger. Emma setzt alles daran, um seine Unschuld zu beweisen, auch wenn sie sich dafür mit den Gepflogenheiten des Rudels auseinander setzen muss. – Der Krimianteil ist vergleichweise gering, aber die Gesamtgeschichte rund um Emmas Leben in Spellbound ist gut ausgebaut und witzig erzählt.

Max und Moritz: Die beiden Lausbuben treiben die Nachbarn an die Grenze des Wahnsinns. Ob die Hühner der Witwe Bolte, die Brücke von Schneider Böck oder die Pfeife des Lehrers Lämpel, niemand bleibt verschont. Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe. – Einfach ein Klassiker des moralischen Zeigefingers.

Ich liebe eine Tigerente: Der Frosch liebt die Tigerente, die aber dem Tiger gehört. Kurzerhand klaut er sie und zeigt ihr fortan, was für ein gutes Leben sie mit ihm haben kann. – Auch Janosch gilt als Klassiker, aber irgendwie hat die Geschichte inzwischen einen Beigeschmack, der nicht ganz zum lockeren Ton passt.

Momo – the blood taker 6: Obwohl Momo ihre Kräfte fast vollständig auf Keigo übertragen hat, kommt er ihrem Schutz nicht nach, weswegen sie entführt wird. Nun setzt er alles daran, sie zurückzuholen und muss sich mit früheren Gegnern verbünden. – Nach einer größeren Pause bei der Reihe, brauchte ich etwas, um wieder reinzukommen, aber dann ist sie gewohnt spannend und bildgewaltig.

Whitestone Hospital 5 – Colliding Hopes: Ian gilt als der ewige Junggeselle am Whitestone Hospital. Doch Jess hat ihn soweit, dass er sich auf etwas Festes einlassen würde. Doch dafür muss sie ihm noch eine Chance geben, denn die Erste hat er verkackt. Neben dem Stalkerproblem ihrer Schwester und einer heftigen Diagnose, kommen sich beide näher, doch reicht es für ein für immer? – Was habe ich auf diesen Band mit meinem Lieblingscharakter hingefiebert. Fühlt sich leider eher wie ein Spin-Off als das Ende der Reihe an. Widmet sich wieder starken Themen, die zu oft totgeschwiegen werden, verliert aber dadurch den Romancefokus. Letzlich aber auch nur Jammern auf hohem Niveau, denn Ava Reed weiß einfach auf jeder Seite zu überzeugen.

A Man and his cat 6: Kandas Freundeskreis hat sich zusehens erweitert. Und so kann er nicht wegsehen, wenn Herr Morimiya von seinen Bandkollegen verlassen allein auf der Bühne steht. Doch damit tritt er eine Kette von Ereignissen los. – Verliert etwas den Katzenfokus, aber auch so funktioniert die Geschichte rund um Kandas Entwicklung sehr gut. Habe den Band praktisch inhaliert.

Snoopy für alle Lebenslagen: In fünf Unterthemen sind die Kurzcomics rund um den Beagle Snoopy und seinen Besitzer Charlie Brown gesammelt. Ob als Anwalt, Schriftsteller oder Flieger-Ass, Snoopy brilliert einfach in allen Lebenslagen. – Sehr süße Sammlung der Comics, die mich auf so ziemlich jeder Seite zum lachen gebracht haben.

Piper House 2 – Chasing Harmony: Die erfolgreiche Sängerin Willow Rose flieht vor ihrem toxischen Manager und nimmt das Angebot ihrer neuen Freundin Beth an, um sich in Piper House auf der Insel Nantucket zurückzuziehen. Allerdings kommt auch Beth Schwager auf die Idee. Nate steht schon eine ganze Weile unter dem Druck seines Vaters, weil er als Musiker noch immer nicht erfolgreich ist. – Nochmal stärker als der erste Band mit einer tollen Geschichte, starker Themen und einem tollen Paar. Nur die Auflösung am Ende ging mir ein bisschen zu schnell. Da hätte es ein paar mehr Seiten sein dürfen.

Phantom Tales of the Night 5: Tokihito findet sich bei einem Schulausflug im Wald wieder, der mehr Geheimnisse birgt, als zunächst angenommen. Und sein knöcherner Körper zieht diese besonders an. – Ich liebe diese Reihe und warte auf jeden neuen Band sehnsüchtig. Und auch hier waren wieder so viele Wendungen drin, das es bis zum Ende spannend blieb.

Ein Mord wird angekündigt: Die Kleinstadt Chipping Cleghorn ist verwirrt, nachdem in der örtlichen Zeitung ein Mord angekündigt wird. Einige Schaulustige finden sich zu dem vermeintlichen Spiel ein, doch am Ende ist der potentielle Mörder selbst tot. Die Polizei tritt auf der Stelle, bis sich Miss Marple einschaltet. – Immer, wenn ich denke, dass ich Agatha Christie endlich durchschaut habe, kommt sie wieder mit einer neuen Wendung, die ich nicht habe kommen sehen.

Kikis kleiner Lieferservice 4: Kiki hat sich auf den Sommer gefreut, wollte sie ihn doch mit ihrem Schwarm Tombo verbringen, der jedoch kurzfristig ankündigt, seine Ferien allein auf einem Berg zu verbringen. Die verstimmte Hexe hat fortan Probleme sich auf ihren Job zu konzentrieren. – Wieder eine süße Geschichte rund um die kleine Hexe, die auf dem Höhepunkt der Pubertät ist.

Mrs. Potts Mordclub und der tote Bürgermeister: Susie, ein Teil des Ermittlungstrios rund um Judith Potts, wird Zeugin, wie der Bürgermeister bei einer Ausschusssitzung vergiftet wird. Zusammen mit Judith und Becks ermitteln sie und stehen vor immer mehr Rätseln. Denn so ziemlich jeder hat ein Motiv, aber keine die Möglichkeit. Doch wie kam das Gift in die Teetasse? – Wie ich einfach bis zum Ende überhaupt keine Ahnung hatte, wer es gewesen sein könnte. Wieder ein sehr spannender Band mit dem witzigen Trio.

Was waren eure Highlights im April?

Rückblick auf den März 2026

Der März und damit auch schon wieder das erste Quartal des Jahres sind vorbei und ich sag wie es ist: Meine Energie ist bei Null. Krankheitstechnisch gab es einen ziemlichen Rückschlag und ich kämpfe mich gerade schrittweise wieder hoch. Nach Leipziger Buchmesse und diversen kurzfristigen Anfragen und Deadlines, sind jetzt auch die Reserven runter, weswegen ich mich erst einmal wieder in eine Pause verabschieden werde. Aber zuvor wollen wir noch auf meinen medialen Konsum im März zurücblicken.

Der Schriftzug Mein Monatsrückblick vor blauem Himmel mit Seifenblasen im Hintergrund

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Hoppers: Mabel Tanaka hat in der Natur ihren Ausgleich zu den Ungerechtigkeiten, die Menschen Natur und Tiere antun, gefunden. Doch ihr Safe Space soll nun einer Autobahn weichen, da laut Bürgermeister dort keine Tiere mehr wohnen. Durch Zufall findet Mabel heraus, dass ihre Professorin an der Uni ein Verfahren entwickelt hat, mit dem sie sich in den nachgebildeten Körper eines Biebers transferieren kann. Sie flieht in diesem, um herauszufinden, wohin die Tiere verschwunden sind. – Enttäuschender Animationsfilm, der lieber einen platten Gag den nächsten jagen lässt, als sich mit dem Thema wirklich auseinander zu setzen.

The Bride!: Nach Jahren des Umherwanderns sucht Frank aka Frankensteins Monster Dr. Euphronious auf, deren Buch über Wiedergeburt ihm Hoffnung auf eine Gefährtin machten. Die passende Leiche ist in Form der jungen Frau Ida, die kürzlich einem Mafiaboss zum Opfer fiel und von der Autorin Mary Shelley besessen ist, schnell gefunden. Da diese durch die Wiederbelebung das Gedächtnis verlor, ist es für Frank einfach, ihr eine Verlobung vorzutäuschen. Doch die beiden machen schnell die Polizei auf sich aufmerksam, die sie fortan durch das ganze Land verfolgt. – Maggie Gyllenhaal bringt die Kunst zurück ins Kino, verzettelt sich dabei aber zu sehr bei bestimmten Punkten, das er nicht in seiner Gesamtheit wirken kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

September 5: 1972 bricht die Terrororganisation Schwarzer September in die Unterkünfte der Athleten aus Israel ein, die sich auf die Tag bei den olympischen Sommerspielen vorbereiteten. Durch Zufall ist das Team des amerikanischen Senders noch vor Ort und kann so Live berichten. Die Sportjournalisten haben aber keine Erfahrung mit der brisans der gezeigten Bilder und stehen immer wieder vor ethischen Grundsatzfragen. – Ruhiges Kammerspiel, das sich auf das Fernsehteam fokussiert und dabei wichtige Fragen stellt.

Wyvern: Die beschauliche Kleinstadt Beavern Mills sieht sich einem Schrecken ausgesetzt, denn durch die Erderwärmung wurde ein Drache aus dem ewigen Eis befreit und es ist sehr hungrig. Während die ersten Sichtungen noch als Fehlalarm abgetan werden, muss sich eine Gruppe Überlebender schon bald der Tatsache stellen. – Für einen Trashfilm sehr hochwertig produziert, birgt viel Lachpotential und übertriebene Heldenmomente.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: The Astronaut & Reminders of him

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Bridgerton – Staffel 4 (Wieder eine sehr starke Staffel, die es weiß Themen in einfache Unterhaltung einzubinden)

Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 2 (Etwas schwächer als die erste Staffel. Die Charaktere entwickeln sich zwar gut weiter, aber es ist nicht mehr der Überraschungseffekt der vorherigen Staffel dabei)

Sakamoto Days – Staffel 1 (Starker Start mit interessanten Charakteren. Leider verrennt sich die Geschichte immer mehr und auch der Animationsstil lässt qualitativ zu wünschen übrig)

MaiThinkX – Staffel 9 (Auch nach neun Staffeln findet Mai-Thi immer noch spannende Themen und schafft sie spannend und mit einem gewissen Augenzwinkern zu inszenieren und sich doch dabei penibel an die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu halten)

How I attended an all guys mixer – Staffel 1 (Sehr gelungene Verfilmung des Mangas, die den Charakteren nochmal zusätzlich Leben einhaucht und einfach rundum gelunden ist)

Death in Paradise – Staffel 14 (Neue Staffel und nach langer Zeit auch wieder ein neuer Inspektor, mit dem ich bis zum Ende nicht so richtig warm geworden bin. Mal schauen, wie es mit ihm weitergeht)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 3.419
Seiten pro Tag: 110 im Durchschnitt
Hardcover: 3
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbuch: 2

Skyfire Academy 1 – Der Herzschlag eines Dämons: Hanae lebt in einem Tokyo, das von Dämonen heimgesucht wird. Mit ihrem mechanischen Herzen hat sie einen Vorsprung im Überlebenskampf und hat es an die Skyfire Academy geschafft, die Kämpfer und Mediziner ausbildet. Doch eines Nachts findet sie ein Portal in eine Welt, die von Dämonen und Menschen gleichberechtigt bewohnt wird. Dabei trifft sie auf den Fürsten der Dämonen, der sie direkt anzieht, da sie gleiche Ziele zu haben scheinen. Doch kann sie einem Dämon trauen? – Am Anfang hab ich etwas gehadert, wirkte es doch, wie eine Geschichte, die ich schon zu oft gelesen habe, aber ab dem Teil mit dem Portal hatte es mich und ich wollte unbedingt mehr wissen.

Shinigami x Doctor 3: Die Gokurakuen ist verloren. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um alle Besatzungsmitglieder zu retten, ehe die Shinigami komplett um sich greift. Und doch bleibt die Frage, wer wirklich hinter diesem Anschlag steckt und wer der Maulwurf im Team war? – Runder Abschluss einer insgesamt leider eher schwächeren Reihe. Auch hier viel Verwirrung und wenig nachvollziehbare Geschichte. Schade.

The worst kind of perfect: Gabriella und Lio sind das perfekte Paar. Sie ist als Curvy-Model selbstständig und arbeitet an einer eigenen Dessous-Linie, während er sie vollauf unterstützt. Doch sein großer Lebenstraum ist das Freerunning. Und als er die Chance bekommt, einem Team beizutretren, greift er zu. Doch dafür müssen sie immer wieder Zeit getrennt voneinander verbringen, was ihre Ehe durch eune ungeahnte Prüfung schickt. – Ich sehe, was die Autorin erzählen wollte und finde vieles daran gut, aber die Umsetzung ist leider nicht gelungen. Viel Drama, selbst wo es nicht zu den Charakteren passt. Ich kaufe ihnen einfach diese große Liebe nicht ab. Daher eine Enttäuschung.

Feenfluch: Sieben Jahre sind vergangen, seit Kaelith als Einzige den Feenfluch überstand, der den gesamten Königshof in einen tiefen Schlaf sinken ließ. Doch jetzt scheint es einen Hoffnungsschimmer zu geben, diesen Fluch zu brechen. Dafür braucht sie die Hilfe des Magiers Thorn, der sie tief in den Feenwald begleiten muss, um die Herrin der Rosen und Dornen herauszufordern. – Lieblingsautor trifft Lieblingsmärchen und am Anfang war ich mir nicht sicher, ob das funktionieren würde, doch diese Beschreibungen, die mich in ein absolutes Kopfkino ziehen und dieses Verständnis von Märchen war wieder rundum gelungen.

Marriage Toxin 3: Auftragskiller und Meister der Gifte Gero ist immer noch auf der Suche nach einer Braut. Doch zunächst muss er die Hochzeit eines seiner engsten Freunde über stehen. Doch diese ist in Gefahr, weil sich ein alter Feind des Bräutigams angekündigt hat. Gero gibt alles, damit es zu keiner Katastrophe kommt. – So langsam werd ich mit dem Manga warm und werde ihn weiterverfolgen.

Kiki und die andere Hexe: Kiki ist inzwischen 16 und in ihrem vierten Jahr als Hexe in Koriko. Doch da kommt die zwölfjährige Keke in ihr Leben gehüpft und behauptet ebenfalls eine Hexe zu sein und verlangt die gleiche Behandlung, wie Kiki sie einst erfahren hat. Das schmeckt der Junghexe gar nicht und sie zieht sich immer mehr zurück. – Zwischendurch etwas anstrengend mit Keke, aber wieder eine tolle Geschichte mit vielen fantastischen Ideen.

Mein Gemahl, sein Geisterschloss und ich 1: Mira wurde zum Tode verurteilt, doch statt zu sterben, landet sie im Anwesen von Lord Richard Rostbrunn, den sie heiraten soll. Der letzte Überlebende der Familie, die die Geister bewacht, braucht dringend einen Nachkommen. Doch zunächst muss sich Mira an ihr neues Leben gewöhnen. – Sehr schneller Einstieg, aber dann nimmt es sich die Zeit und wir lernen viele Geister kennen und erkunden das Anwesen.

Dawn of the Dragon 1: Die Yooshin-Corporation hat ihren Erfolg dem Einfluss eines uralten Drachen zu verdanken. Doch dieser fordert eine neue Gefährtin. Um seine Schwester davor zu bewahren, bietet sich Taehyuk an. Doch der Drache ist anders als angenommen und verhält sich widersprüchlich. Kann Taehyuk so die Gunst des Drachen für die Familie bewahren? – Interessantes Grundsetting, mit eienm noch zu lösendem Mysterium. Bin auf die nächsten Bände gespannt.

Die Känguru-Rebellion: Wichtige Frage vorab: Wir rebellieren, rebellierst du auch? Das Känguru ist zurück und zusammen mit Kleinstkünstler Marc-Uwe fangen sie an zu rebellieren. Natürlich gegen die Zustände. Dabei erleben sie wieder allerlei Geschichten, die erneut den Finger auf den Zahn der Zeit legen. – Der fünfte Band und brandaktuell wie eh und je. Gelungene übergreifende Geschichte und witzige Einzelepisoden, einfach ein fulminantes Comeback.

Appletree Murders: Fudge-Königin Granny Smith wurde ermordet und findet sich selbst kurz daraus als Geist neben ihrer Leiche. Zum Glück glaubt zumindest die junge Journalistin Jona nicht an einen Unfall und fängt an zu ermitteln, denn die Polizei hat das sehr schnell abgehakt. Und zum Glück kann sie noch mit ihrem Kater komunizieren, der Jonas Hund auf die richtigen fährten stoßen kann. – Ein etwas anderes Konzept des whodunnit, der durchaus spaßige Komponenten hatte, aber nicht wirklich rund war. Dennoch mutiger Vorstoß aus dem altbekannten auszubrechen, weswegen ich das Buch durchaus interessant finde.

Der Sommer, in dem Hikaru starb 5: Yoshiki hat endlich verstanden, dass es so mit dem Wesen, das Hikaru besetzt hat, nicht weitergehen kann. Zusammen graben sie sich tiefer in die Geschichte des Dorfes und des Schreins und landen dabei bei Hikarus Vorfahren. – Der ruhige Tonfall bleibt, und doch ist die Zuspitzung im Unterton zu spüren.

Menners: Meik Gudermann lädt ein zum Gespräch mit deinem schwulen besten Freund. Getreu nach seinem Onlineauftritt fasst er das toxische Verhalten von Menners zusammen und erzählt, wie problematisch das sein kann. Erfahrungsberichte aus seinem Unfeld runden die Geschichten ab. – Wie gewohnt trifft er genau die richtigen Stellen und ich musste mich teilweise zusammen reißen, nicht in der Öffentlichkeit zu antworten.

More than a doll 12: Weihnachten steht vor der Tür und Marin hat sich getraut Gojo zu fragen, ob sie den Tag zusammen verbringen wollen. Der ist jedoch ganz gefangen von ihrem nächsten Cosplay und der Suche nach dem perfekten Stoff. Getrieben von seinem eigenen Perfektionismus kommt er an seine Grenzen. – Nicht den Band, den ich erwartet hatte, aber definitiv rund und zu den Charakteren passend.

Was waren eure Highlights aus dem März?

Ghosts

Ein Vorwort

Und wie ich so scrollte durch das undurchdringbare Dickicht an Serienangeboten der Streaminganbieter, wurde mir doch immer wieder derselbe Vorschlag gemacht. Und da ich zu dem Zeitpunkt auch auf der Suche nach einer Serie mit kurzen Folgen und einer guten Portion Humor war, die aber nicht zu sehr in den Sitcombereich fällt (sprich keine künstlichen Lacher einspielt), gab ich Ghosts eine Chance. Und ich war schockverliebt und inhalierte nur so die vier erschienenen Staffeln. Warum das so ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Fanart des Titels auf einer Fernbedienung vor einer Vase in Geisterform

Die Handlung

Sam und Jay erben ein riesiges Landgut, dass sie zu einem Bed & Breakfast umbauen wollen. Dies passt den ansässigen Geistern jedoch gar nicht. Dabei kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Sam ein Nahtoderlebnis hat und fortan die Geister sehen kann. Schnell entwickeln sie sich zu einer Familie und unterstützen nun die Pläne. Nur Jay, der die Geister weiterhin nicht sehen kann, ist nicht immer begeistert von der Gabe seiner Frau.

Meine Meinung

Als ich diesen Beitrag plante, hatte ich noch nicht gesehen, dass jetzt frisch die fünfte Staffel in Deutschland erschienen ist. Aber welch besseren Zeitpunkt könnte es geben, um euch auf diese kleine Perle im Seriensumpf aufmerksam zu machen? Denn auch im Komödienbereich gibt es so viele Möglichkeiten und doch habe ich mich erwischt, dass ich doch immer wieder zu den altbewährten gegriffen habe, weil ich mich für keine Neuen entscheiden konnte. Aber Ghosts hatte es mir innerhalb weniger Folgen so angetan, dass ich kaum abschalten konnte.
Doch beginnen wir am Anfang. Wir lernen zunächst Sam und Jay kennen, die das Landgut einer kürzlich verstorbenen Verwandten geerbt haben. Während Sam direkt begeistert ist und sich voll und ganz in einem Traum eines eigenen B&B stürzt, will Jay eigentlich gar nicht aus der Großstadt weg und sieht nur die finanziellen Probleme, die auf sie zukommen. Zumal er als Koch sich auch nicht gerade beruflich auf dem Land sieht. Und es gibt noch andere, die von der Idee überhaupt nicht begeistert sind. Denn das Haus ist voll mit Geistern aus den verschiedenen Epochen, die in dem Haus oder dem dazugehörigen Land verstorben sind und nicht in Himmel oder Hölle auf- bzw. hinabgestiegen sind, oder wie es in der Serie so treffend beschrieben wird: die „keinen hoch bekommen haben“. Und so kommt es, wie es kommen muss: Die Geister versuchen einen Plan zu schmieden, wie sie das Paar wieder loswerden, während sich dieses streitet. So hat Sam einen Unfall, bei dem sie sich ordentlich den Kopf stößt. Und kann daraufhin die Geister sehen. Natürlich will sie sich das nicht eingestehen, doch ihr liebender Mann hat aus schlechtem Gewissen heraus kurzerhand bereits das gesparte Geld verplant und mit den Umbauarbeiten für ein B&B begonnen. Und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind beide Parteien begeistert von der neuen Situation und profitieren davon. Die Geister entwickeln schon nach kurzer Zeit ein starkes Interesse am Fernsehprogramm, welches Sam regelmäßig einstellen muss.
Und so entwickeln sich die nächsten Folgen ganz von selbst. Ob sie nun mit dem Snob Paar von gegenüber im Clinch liegen, ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten müssen oder sich um die wenigen Gäste kümmern. Chaos ist stets vorprogrammiert, aber ebenso bietet die Serie eine Menge Komik und das allein durch die Figurenkonstellation, ohne es direkt darauf anlegen zu müssen. Wenn dann noch die Grubengeister mitmischen, geht der Spaß erst richtig los. Jeder Geist ist so gut gezeichnet und bleibt stets in seiner Rolle, darf aber doch über sich hinauswachsen und zeigt, dass auch ein zurückgelassener Wikinger nach über 1000 Jahren als Geist noch an sich arbeiten kann.
Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle, aber es gibt keinen ständigen Wechsel zwischen den Geistern, sondern eher lang gehegte Gefühle oder neu entdeckte Möglichkeiten. Und Sam und Jay sind einfach eine supersüße Konstante, die zeigen, wie langjährige Beziehungen funktionieren können, ohne die eigenen Träume aufzugeben, aber mit einer Menge Liebe und eben auch Kompromissen.
So kommen die verschiedenen Aspekte zusammen und bilden eine gute Harmonie. Es gibt running gags, gerade die Halloweenfolge jede Staffel ist heiß ersehnt, und doch bringt jede Folge auch etwas neues ein. Handlungen, die nur für eine Folge ausgelegt sind oder eben solche, die sich über mehrere ziehen. Zwischendurch gibt es auch immer Wiedersehen mit Charakteren, die nur ab und an auftauchen, aber doch immer wieder Spaß machen.

Das Fazit

Ghosts überzeugt durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren, die miteinander harmonieren oder eben gerade nicht, was zu vielen witzigen Situationen führt, die aber nicht künstlich geschaffen werden für den nächsten großen Gag. Viel Liebe, viele kreative Einfälle und ein gutes Händchen für Geschichten kommen hier zusammen und bieten eine Menge Spaß in jeder Folge.

Rückblick auf den Februar 2026

Während mir so schon jeder Monat so vorkommt, als würde die Zeit rasen, so war es im Februar noch schlimmer. Zudem hatte ich noch einen Krankheitsrückfall, weswegen Energie wieder nur aus Sparflamme verfügbar war. Aber dennoch soll es hier jetzt direkt um meinen medialen Rückblick auf den Februar gehen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Stray Kids – DominATE: Stray Kids, das sind Bangchan, Lee Know, Changbin, Hyunjin, Han, Felix, Seungmin und I.N. 2025 waren sie auf einer weltweit ausverkauften Stadiontour und konnten Millionen von Fans begeistern. Ihr Konzert in Los Angeles wurde mitgefilmt und kam nun als Special in die Kinos. – Stray Kids wissen einfach mit ihrer Show zu begeistern und selbst, wenn ich diesmal „nur“ im Kino saß, war ich bei jedem Song dabei und konnte Details erkennen, die ich beim live Konzert durch die Entfernung nicht sehen konnte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Die letzten Glühwürmchen: Gegen Ende des zweiten Weltkriegs geraten die ausgebombten und frisch verwaisten Kinder Seita und Setsuko zu ihrer Tante, mit der sie sich jedoch überwerfen und versuchen allein den Kampf gegen Bomben und Hunger anzutreten. – Mitreißend und beängstigend. Lässt sich erst nach einer Weile des Sacken lassens vollständig erfassen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keinen. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es Crime 101 und Marty Supreme.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

MaiThinkX – Staffel 7-8 (Mai schafft es wieder mit ihrem Team die verschiedensten Themen lustig, aber doch informativ, aufzuarbeiten und mit gängigen Klischees aufzuräumen)

Die Dinos – Staffel 2 (Noch Gesellschaftskritischer und nach all den Jahren noch am Zahn der Zeit und gerade mit den Nuts for War Folgen erschreckend aktuell)

Hazbin Hotel – Staffel 2 (Hängt leider hinter Staffel 1 hinterher, aber beweist wieder, gut die Themen auszubauen und die Charaktere zu vertiefen. Nur Charlie war in dieser Staffel sehr naiv und anstrengend)

Criminal Minds – Staffel 14 (Eine deutlich kürzere Staffel, hier ging es spürbar aufs Ende zu, auch wenn sich die neuen Charaktere endlich gut eingefunden haben)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 3.447
Seiten pro Tag: 123 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 3

Tee? Kaffee? Mord! Folge 27 – Waidmanns Tod: Eine Gruppe Jäger hat sich im Blackfeather einquartiert, was Natalie Ames gar nicht passt. Zumal die Umstände sehr mysteriös sind. Was hat es mit der geheimnisvollen Reservierung auf sich? Natalie und ihre Freund*innen folgen den Jägern und finden sich in höchster Gefahr wieder. – Eine etwas ungewöhnliche Folge, von der ich mir bis jetzt nicht sicher bin, ob sie mir gefallen hat.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 28 – Des Henkers letzte Mahlzeit: Helle Aufregung im Black Feather. Ein Auftragskiller wird in der Pension ermordet aufgefunden. Und sein Opfer sollte ausgerechnet die befreundete Buchhändlerin Paige Rittinghouse sein. Warum wollte jemand Paige tot sehen und wer gab den Auftrag den Killer aus dem Weg zu räumen? – Auch hier etwas wirr erzählt, aber die Charaktere kamen hier nochmal besser wieder zusammen. Ich bleib dran bei der Reihe.

Prinzessin der 1000 Diebe: Hana will nichts mit ihrer Familie zu tun haben, wurden sie und ihre Mutter doch aus der Gilde ausgeschlossen. Doch die Nachfolge steht an und ihr Vater hegt auf einmal Familiengefühle und will sie statt ihrer Stiefschwester als Clanführerin sehen. Doch da steht noch eine Prüfung auf Leben und Tod dazwischen. Zum Glück kann sie sich mit einem machtlosen Gott zusammentun, der ebenfalls noch eine Rechnung mit der Familie offen hat. – Die Grundidee war echt gut, aber das Buch konnte mich so gar nicht überzeugen. Zu wirr, zu viel gewollt, zu schnell alles abgehandelt. Der Tiger-Gott das absolute Romantasy Klischee, die Figuren sehr sprunghaft. Schade.

Winterträume in der kleinen Pension am Meer: Clara führt nach dem Tod ihres Vaters eine Pension auf Sylt zusammen mit ihrer Mutter. Doch die Zahlen sind nicht gut und sie kämpfen ums Überleben. Da ist der sympathische Gast Severin eine willkommende Ablenkung, bis er sich als CEO des größten Konkurrenten herausstellt. – Leider der nächste Reinfall. Zu viele Logiklöcher, die Protagonistin widerspricht sich selbst regelmäßig, das Drama am Ende war noch ganz interessant, aber da hatte mich das Buch schon verloren.

Tod in den Wolken: Hercule Poirot wollte nur von Frankreich zurück nach England fliegen, doch an Bord der Maschine gibt es ein Mord. Selbst einer der Verdächtigen versucht er nun die wenigen Spuren zu entschlüsseln. – Mein Bauchgefühl hatte mich zumindest in die richtige Richtung gelockt, aber Agatha Christie bleibt einfach die Meisterin des whodunnits und konnte mich auch hier wieder vollkommen abholen.

Haikyu! 9: Es geht für die Karasuno nach Tokyo zu einem Trainingslager. Doch gleich vier Teammitgliedern könnte es passieren, dass sie wegen zu schlechter Noten nicht mitdürfen. Es steht nun also Nachhilfe auf dem Programm. – Wirkt ein wenig wie ein Füllerband, aber legt viele wichtige Steine, auf die die nächsten Bände aufbauen. Ich freu mich drauf.

Miss Swans zauberhafte Pension für magische Gäste: Sera hat vor Jahren einen verbotenen Zauberspruch genutzt und damit ihre komplette Karriere aufs Spiel gesetzt. Nun leitet sie eine Pension mit eher außergewöhnlichen Gästen. Bis der Historiker Luke bei ihr auf der Matte steht und ihr von einer Möglichkeit erzählt ihre Kräfte zurückzubekommen. – Wieder ein schöner cosy Fantasyroman, hatte aber leider ein paar Stolpersteinchen.

Lore Olympus 6: Persephone ist verschwunden und nur Hades glaubt zu wissen, wo er sie finden kann. Noch immer will er ihr helfen und stellt sich damit gegen einen direkten Befehl seines Bruders Zeus. Inzwischen ist auch Hera auf Persephones Seite. – Ich liebe diese Graphic Novel ja, aber irgendwie könnte sie auch langsam mal zum Punkt kommen.

Bewitching Rosie: Ihr Auslandssemester in Irland hat sich Rosie ganz anders vorgestellt. Eigentlich wollte sie mit ihrem Freund dorthin, der sie jedoch kurz vorher sitzen lässt. Zum Glück hat sie die besten Freundinnen überhaupt, die sie vorher für sechs Wochen begleiten. Doch zu ihrem 21. Geburtstag erwachen Hexenkräfte in Rosie, die sie zum lokalen Zirkel führen. Doch die sind nicht begeistert von der Amerikanerin. – Noch eine Enttäuschung in diesem Monat. Gefühlt alle zwei Seite ein Logikloch oder eben mangelhafte Recherche, zu viel gewolltes Drama, konnte mich nicht überzeugen.

Spuren der Magie – Herbst: Eine große Fledermaus-Katze wurde in Hamburg gesichtet und droht die magische Welt auffliegen zu lassen. Aurora, eine Katzenwandlerin, bekommt den Auftrag dies zu verhindern. Dabei trifft sie auf Louis, der alles verkörpert, was sie bisher vermisste. – Ein süßes kleines Buch für zwischendurch mit einer zwar tendenziell einfacheren Geschichte, aber die war dafür sehr sympathisch.

Gentle Heart: Popstar Ashley Cruz will nie wieder eine Beziehung. Denn ihr Ex-Freund, der Rapper Menace, nutzt noch immer jede Chance, ihr das Leben schwer zu machen. Als sie auf den Gitarristen Logan Buckley von Scarlet Luck trifft, verbindet sie sofort eine unglaubliche Anziehung. Aber mehr als Freundschaft+ kann Ashley nicht bieten. Doch reicht es für sie? – Kurz vor Ende des Monats hatte ich noch ein Buch mit Potential auf Jahreshighlight! Ich liebe alles an dieser Geschichte, die Charaktere, die besprochenen Themen, DIE TENSION!

Don’t kiss the Dragon 4: Sakura hat es eigentlich nur gut gemeint, als sie den tollpatschigen Drachen aus dem Teich gezogen hat. Wer konnte auch ahnen, dass er sich als liebestoll entpuppt und ihr sofort einen Antrag macht. Zum Glück kann Koga einschreiten und sie vor weiterem Chaos bewahren. – Die Handlung plätschert ein bisschen vor sich hin, kann aber auch mit witzigen Einfällen dienen. Mal schauen, wie lang ich der Reihe noch eine Chance gebe.

Was war euer Highlight im Februar?

Rückblick auf den Januar 2026

Der erste Monat des Jahres ist schon wieder vorbei und gefühlt hänge ich schon wieder in allem hinterher. Aber statt mich darüber aufzuregen und zu hetzen, habe ich beschlossen, einfach meine Erwartungen herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass der Februar in der zweiten Hälfte zumindest dann langsam etwas ruhiger wird. Aber werfen wir vorher noch einen Blick auf meinen medialen Konsum im Januar.

Der Schriftzug Mein Monatsrückblick vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wicked 2 – For Good: Elphaba wird vom Zauberer und ihrer früheren Lehrerin immer noch überall verunglimpft und ihre Aufklärungsversuche werden manipuliert. Glinda und Fiyero stützen das Bild, auch wenn es ihnen schwer fällt. Doch zur geplanten Hochzeit der beiden taucht auch Elphaba auf und bringt Chaos. Die Freundschaft der beiden Hexen steht auf dem Spiel. Und dann taucht auch noch ein Mädchen aus Kansas auf. – Fulminates Finale der Musicalverfilmung, die lediglich im Schatten des sehr guten ersten Teils steht.

Zoomania 2: Judy und Nick haben sich nach der Überführung der Bürgermeisterin einen gewissen Ruf erarbeitet. Doch den beiden Rookies scheint der Erfolg zu Kopf gestiegen zu sein, weswegen sie erstmal kürzer treten sollen. Ausgerechnet da taucht eine Schlange in Zootopia auf. Doch Reptilien sind in der Stadt verboten. – Gut durchdachte Fortsetzung, die viele Stolpersteine überspringt und eine toll erzählte Geschichte präsentiert.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Atlantis, Die wunderbaren Abenteuer des Winnie Pooh, Aristocats, Ralph reicht’s & Ein Königreich für ein Lama

The wrong Paris: Dawn ist ein typisches Texas-Mädchen, träumt aber von einer Kunstakademie in Paris. Sie bekommt die Chance zu einem Casting für eine Dating-Show. Mit dem Geld der Teilnahme und dem Veranstaltungsort in Paris, glaubt sie ihre Probleme gelöst zu haben. Doch die Dreharbeiten sind in Paris, Texas und der Junggeselle ist sympathischer als gedacht. – Eine schöne Rom-Com, die gekonnt mit Klischees spielt, sich aber auch ein wenig darin verhedert.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Rental Family: Brendan Fraser als Mietfamilienmitglied? Nach The Whale bin ich gespannt, wie er sich erneut in einem Drama zeigt und die Prämisse klingt auch spannend.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Song Sung Blue

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Dinos – Staffel 1

Mr. Villains Day off – Staffel 1 (Kurzweilige Serie mit vielen süßen Momenten und vielen Pandas)

Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 2 (Geleungene Mangaadaption, die den Charakteren nochmal Tiefe und Lebendigkeit verleiht. Leider zieht sich die Handlung gegen Ende etwas)

Let’s Play – Staffel 1 (Süße Serie über Videospielnerds, die viel über Unsicherheit und Depression vermittelt. Eindeutig eine Empfehlung)

Only murders in the building – Staffel 5 (Back to the roots mit Mordfall im Arconia. Funktioniert wieder besser als die vorherigen Staffeln, muss aber noch immer einen drauf setzen, was nur semi funktioniert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3.778
Seiten pro Tag: 121 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

Erneut gelesen habe ich Kein Rockstar für eine Nacht

Die Tagebücher der Apothekerin 15: Jinshi sucht nach Maomao, die weiterhin wie vom Erdboden verschluckt scheint. Diese ist im Fuchsdorf zu einem seltsamen Fest eingeladen und merkt langsam, dass dort der Ursprung der Intrigen am Kaiserhof liegt. – Die ganze Geschichte rund um das Fuchsdorf zieht sich leider sehr, auch wenn es irgendwo die logische Aufklärung der Intrigen vorbereitet.

July found by Chance 1: Die 16-jährige Dan-o stellt fest, dass ihr Leben immer wieder merkwürdige Zeitsprünge macht. Mit einem schwachen Herzen und in einer Verlobung mit einem Jungen, der sie nicht leiden kann, versucht sie dem ganzen auf den Grund zu gehen. – Manwa zum K-Drama Extraordinary You, kommt leider überhaupt nicht an dessen Herzlichkeit ran, werde auch mit dem Zeichenstil nicht ganz warm.

Even if you slit my mouth 5: Eine Legende droht zu erlöschen und Koichi und Miroki versuchen den letzten Wunsch zu erfüllen und kommen dabei zu neuen Erkenntnissen. –

More than a doll 11: Das Sargcosplay steht an und sorgt für eine Menge Spaß, tolle Bilder, aber auch Erkenntnisse über die neugewonnenen Freundschaften. – Ein tolles Cosplayevent, bei dem die Charaktere toll harmonieren und sich Freundschaften vertiefen.

Whispers of Destiny: Blue lebt im Jahr 2096, in dem die Welt von Überbevölkerung und Naturkatastrophen geplagt ist. Der Tod hat sich zu Erkennen gegeben und ein Callcenter gegründet. Um zu überleben, schließt sich Blue diesem an und lernt dabei einiges über die Welt, die ihr vorher verschlossen waren. Doch was macht es mit ihr, jeden Tag über Leben und Tod zu entscheiden. – Wow, seit langem nicht mehr eine so gute Dystopie gelesen. Mit tollem Weltenbau, tollen Charakteren und einer wichtigen Message. Nur die Liebesgeschichte wirkt etwas zu erzwungen.

My roommate is a cat 11: Subaru ist voll auf mit der neuen Chatgruppe für Fotos der Kätzchen beschäftigt und muss sich dann auch noch mit der Frage nach einem neuen Halsband für Haru befassen. Zum Glück hat diese wieder alle Situationen unter Kontrolle. – Erneut einfach ein super süßer Manga, ein Muss für alle Katzenfans.

Tee? Kaffee? Mord! 25 – Tod im Morgenrot: Eine Weltuntergangssekte hat sich in Earls Raven eingenistet. Nathalie und Freunde sind wenig begeistert. Als dann auch noch eine Journalistin tot aufgefunden wird, beginnen die Ermittlungen, die von allen Seiten erschwert werden. – Ich habe mich nach einer Pause wieder an diese Reihe gewagt und bin wieder gut reingekommen, auch wenn der Fall nicht so ganz mein Fall war.

Tee? Kaffee? Mord! 26 – Der Queen-Killer: Ein Killer, der selbst großer Fan der Band Queen ist, tötet erneut Anhänger der Band. Andrew Davies erhält einen Drohbrief und bittet bei der örtlichen Polizei um Hilfe. Doch da Constable Strutner anderweitig eingesetzt wurde, müssen Nathalie und Freunde dem neuen Police Seargant erstmal zeigen, wie Ermittlungen auf dem Dorf so laufen. – Hier war wieder eine richtig spannende Idee dabei und auch die Erweiterung des Teams hat gut funktioniert.

Copenhagen Cinnamon: Jonna hat den Beruf für ihr Leben noch nicht gefunden. Leider ist ihr Vater nicht mehr bereit zu warten und setzt ihr ein Ultimatum. Kurzerhand bekommt sie einen Job in einem Café und kann auch auf dem Hausboot des Besitzers Mads unterkommen. Nach und nach erkennt sie, mit was für Dämonen aus der Vergangenheit er kämpfen muss, und beschließt ihm zu helfen. – Beginnt eher schwach und mit einer Menge zu oft gelesener Klischees, kann sich hinten raus aber fangen und Kopenhagen toll einfangen, ohne es nur auf Hygge zu beschränken.

Kings & Thieves 2 – Der Schrei der Schwarzkraniche: Linas Rachefeldzug gegen die Schwarzkranische hat begonnen. Doch die Erlebnisse im Reich der Dokkaebi hat Spuren hinterlassen, zumal eine Stimme in ihrem Inneren sie immer weiter zu manipulieren versucht. – Das war leider gar nichts. Die Geschichte zieht sich auf 600 Seiten und dreht sich permanent im Kreis und hat Null Aussage. Sehr schade nach dem starken ersten Band.

Die Pommes-Elfe 1: Tomoatsu arbeitet in einer Physiotherapiepraxis. Eines Abends taucht eine Frau mit spitzen Ohren bei ihm auf und will Tipps zum abspecken. Es handelt sich dabei um die Elfe Elfuda, die aufgrund ihres durch hohen Pommes-Konsum Übergewichts nicht mehr in die Feenwelt zurück kann. Tomoatsu hilft ihr, doch seitdem trifft er immer wieder auf magische Wesen, die seine Hilfe brauchen. – Ich fand die Idee super, aber leider funtioniert die Umsetzung nur mäßig.

Dark Moon – the blood altar 1: Sooha wird neu an die Decelis-Akademie versetzt, wo sie auf sieben attraktive Oberschüler trifft, die sie direkt ins Herz schließen. Doch es kommt im Umfeld der Akademie zu einem Vampirmord, der Fragen offen lässt. Ist Sooha wirklich sicher? – Für Fans von Enhypen, ansonsten passiert gefühlt viel, aber es wird wenig erklärt, weswegen ich unsicher zurückbleibe, ob ich die Reihe weiter verfolgen will.

Insomniacs 5: Ganta und Isaki wollen sich mit der Astrofotografie mehr auseinander setzen und beschließen dafür in den Sommerferien zu verreisen. Dabei verbringen sie mehr Zeit zusammen als geplant, was ihre Gefühle nur noch wachsen lässt. – Die ruhige Erzählweise bleibt, dennoch kommt ordentlich Fahrt in die Geschichte. Einfach nur super süß.

Was war euer Highlight im Januar?

Ellis

Ein Vorwort

Langjährige Lesende dieses Blogs wissen, dass ich immer wieder nach einer guten Krimiserie suche, die sich gut wegschauen lässt. Als ich das Angebot bekam Ellis zu sehen, sagte ich sofort zu. Warum mir die Serie ziemlich gut gefallen hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Ellis – Staffel 1 wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.

Ellis mit verschränkten Armen in die Kamera schauend, im Hintergrund sind verschwommene Tatortuntersuchungen

Die Handlung

DCI Ellis wird dorthin geschickt, wo die örtliche Polizei nicht weiterkommt. Doch die Einmischung gefällt den wenigsten Dienststellen und so wird versucht ihre Autorität zu untergraben. Doch Ellis weiß sich durchzustzen und hat einen ganz eigenen und sehr durchdachten Blickwinkel auf die Fälle, wodurch sie neue Entwicklungen bringt.

Ellis und Harper stehen im hohen Gras und schauen auf einen Tatort, der außerhalb des Fotos ist.

Meine Meinung

Krimiserien sind in Großbritannien immer noch sehr beliebt. Dabei wird hier gern auf kürzere Staffeln, aber dabei mehr Tiefe bei den einzelnen Fällen gesetzt. So hat Ellis in der ersten Staffel gerade einmal drei Folgen, allerdings haben sie eine durchschnittliche Lauflänge von 90 Minuten. Dadurch gibt es vielmehr Raum, um die Fälle genauer zu durchleuchten, aber auch die Charaktere dürfen sich mehr entwickeln. 
Aber fangen wir von vorne an. Zunächst lernen wir DCI Ellis kennen, die wieder zu ihrem Job zurückkehrt, wieso sie ausgefallen ist, erfahren wir nicht. Hierzu gibt es nur Andeutungen, was über weitere Staffeln hoffentlich mehr thematisiert wird. Sie wird zum ersten Fall geschickt und landet in einer Polizeistation, die alles an ihr ablehnen. Ihr Geschlecht, ihr Aussehen, aber vor allem, dass sie sich nichts sagen lässt. Sie bekommt DS Chet Harper an die Seite gestellt, der ebenfalls von seinen Kollegen nicht sonderlich gut behandelt wird und vor allem unter seinem Vorgesetzten leidet. Die beiden entwickeln eine gute Partnerschaft, weswegen sich Harper auch danach Ellis anschließt. 
Die einzelnen Fälle sind gut ausgearbeitet und haben ganz neue Ansätze. Hier gab es mal einen guten Schwung Ideen, die das Rad natürlich nicht komplett neu erfinden, aber eben auch nicht schon tausendmal wiederholt wurden. Es gab oft ein whodunnit, aber selten nach dem typischen Schema, so dass das Miträtseln gut möglich war, sich der Verdächtigtenkreis aber auch immer wieder verändert hat und wir neue Schauplätze erkunden. 
Und die Schauplätze haben es in sich. Gedreht in Nordirland (auch wenn es im Peak District spielen soll) bietet atemberaubende Kulissen, eine Menge Grün und verlockt geradezu zu einem Roadtrip, auch wenn hier immer noch Morde passieren. 
DCI Ellis selbst ist auch eine Wucht für sich. Stark gespielt von Sharon D. Clarke setzt sie sich mit ihrer ruhigen aber bestimmten Art in einer männerdominierten Welt durch. Dabei hat sie an den richtigen Stellen Empathie und Verständnis, während sie an anderen hart durchgreift. Sie lässt sich nicht von vorschnellen Verurteilungen ablenken und fokussiert sich auf gesicherte Tatsachen. Damit ist sie nicht die größte Sympathieperson und die Serie ist generell auch eher ernst und düster erzählt, als locker und aufgehübscht. Somit werden hier alle glücklich, die typisch britische Krimis mit einer etwas anderen Prämisse bevorzugen und die Nase voll von Massenproduktionen aus Hollywood haben. 

Ellis und Harper stehen vor einem See, in dem gerade ein Auto halb untergegangen ist. Beide schauen auf etwas außerhalb des Bildes.

Das Fazit

Ellis ist eine gut geschriebene britische Krimiserie, die den Finger auf unangenehme Themen legt und den Fokus doch auf dem eigentlichen Fall hat, wodurch eine mehrschichtige Geschichte entsteht, die in jeder Folge stark erzählt und stark gespielt ist und mit einer tollen Atmosphäre und Landschaft daher kommt. 

Rückblick auf den Dezember 2025

Weihnachten und Silvester liegen hinter uns und wir können voller Vorfreude in ein neues Jahr starten, mit neuen Serien, neuen Büchern und neuen Kinobesuchen. Doch zuvor wird es Zeit noch ein letztes Mal ins vergangene Jahr zurückzublicken.

Die mit * gekennzeichneten Werke sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich für die Bereitstellung und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung.

Der Schriftzug "Mein Monatsrücblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Chainsaw Man – Reze Arc: Nach den Geschehnissen in Staffel 1 der Serie ist in Denjis Leben als Chainsaw Man ein wenig Ruhe eingekehrt. Nachdem er mit seiner Vorgesetzten Makima einen Kinomarathon geschafft hat, trifft er auf Reze, die ihn fasziniert und er glaubt Gefühle zu entwickeln. Doch schon bald muss er sich die Frage stellen, ob er seinem Herzen wirklich trauen kann. – Während die erste Hälfte erstaunlich nachdenklich ist, bietet die zweite wieder gewohnte abgedrehte Chainsaw Man Action. 

Monsta X – Connect X: Monsta X sind Shownu, Minhyuk, Kihyun, Hyungwon, Johoney und I.M. Nachdem die meisten ihre Zeit beim koreanischen Militär hinter sich gebracht hatten, kommen alle zum 10 jährigen Jubiläum zusammen und bieten eine einmalige Show, die auch für die Kinoleinwände weltweit gefilmt wurde. – Monsta X ist meine Lieblingsband, demnach hatte ich eine sehr tolle Zeit zwischen Konzertfilm und Erinnerungen aus zehn Jahren Bandgeschichte. 

Now you see me – Now you don’t: Die vier Reiter sind zurück, zumindest laut Werbung. Doch dahinter stecken die drei Jungmagier*innen Charlie, Bosco und June. Der Spaß ist jedoch zu Ende, sobald J. Daniel Atlas, einer der originalen Reiter auftaucht. Doch er hat vom Auge eine neue Aufgabe erhalten. Die schwerreiche Erbin Veronika Vanderberg soll gestellt werden und den Handel mit Blutdiamanten beenden. Doch die erste Mission geht bereits schief. Zum Glück sind auch die anderen Reiter bereit wieder einzusteigen. – Richtig gute Kamerafahrten und das altbekannte Team schaffen leider nicht über das schwache Drehbuch hinwegzutäuschen.

Anaconda: Die besten Freunde Doug und Griff stecken mitten in ihrer Midlife-Crisis, einer als gescheiterter Regisseur, der andere unerfolgreicher Schauspieler. Bei der Geburtstagsfeier von Doug schlägt Griff ihm und zwei weiteren Freund*innen vor, zu dem Film Anaconda ein Reboot zu drehen. Doch im Amazonas kommt alles ganz anders als geplant. – Leider eher ein Midlife-Crisis Film als ein lustiger creature feature, der stellenweise funktioniert, sich aber nicht über die gesamte Länge halten kann.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

My secret Santa: Taylor ist alleinerziehende Mutter und damit stets knapp bei Kasse. Als sich ihre Tochter für einen Ski-Kurs in einem renommierten Hotel qualifiziert, will sie ihr einmal den Wunsch nicht abschlagen müssen. Immerhin gibt es Mitarbeiterrabatt. Das einzige Problem: Der einzig freie Job ist der des Weihnachtsmanns. Und dann kommt auch noch der charmante Erbe des Hotels mit ins Spiel. – Was wie das Klischee eines Weihnachtsfilms wirkt, kann durch sympathische Charaktere einiges herausholen und ist eine ziemliche Feelgood Überraschung.

Weihnachten unter den Polarlichtern: Erin steckt als Autorin in einer kreativen Krise. Was gibt es da besseres als mit ihrem Vater noch ein letztes Mal das Haus der Großeltern aufzusuchen, ehe dies verkauft werden soll? Dabei treffen sie auf den sympathischen Reiseführer Trevor, der jedoch Probleme hat mit der großen Konkurrenz mitzuhalten. Erin hofft mit der Sichtung von Polarlichtern endlich Antworten zu finden. – Hier sind ebenfalls alle Klischees eines Weihnachtsfilm vertreten, aber leider ist gerade die Protagonistin so unsympathisch, dass kaum Stimmung aufkommt.

Single all the way: Peter und Nick sind seit Jahren Mitbewohner. Da beide schwul sind, müssen sie immer wieder klar stellen, dass sie nicht zusammen sind. Doch als Peter kurz vor Weihnachten mal wieder Single ist, will er Nick vor seiner Familie als seinen festen Freund ausgeben. Doch seine Mutter und Cousinen haben andere Pläne. – Noch eine Weihnachtsfilmüberraschung, aber gerade, weil hier bewusst wenig Klischees umgesetzt wurden. 

Der Polarexpress: Kurz vor Weihnachten hat ein Junge Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes. Dennoch horcht er auf die Geräusche des Schlittens. Dabei hört er jedoch einen herannahenden Zug. Der Polarexpress hält direkt vor seiner Haustür und nimmt ihn mit an den Nordpol, wo er sich von der Existenz des Weihnachtsmannes überzeugen soll. Doch der Weg dahin ist voller Gefahren. – Ein Weihnachtsfilmklassiker, der mich nicht final abholen konnte. Er hatte gute Ansätze, aber gerade der Animationsstil hat mir gar nicht gefallen.

Der unsichtbare Dritte: Roger Thornhill ist ein erfolgreicher Werbefachmann als er aus einem Hotel entführt wird. Er wird zu einem Gangsterboss gebracht, der ihn für einen gewieften Spion hält und zur Kooperation zwingen will. Und obwohl er fliehen kann, glaubt ihm danach niemand die Geschichte. Doch er lässt es nicht darauf beruhen und versucht seine Unschuld zu beweisen, womit er sich immer weiter in ein Spionagedrama manövriert. – Hitcock schafft es gekonnt immer weitere Ebene zu eröffnen, verläuft sich am Ende aber in einem Liebesdrama. Dennoch Hut ab vor dem Werk.

Children of the Sea: Ruka wird am Beginn der Sommerferien von ihrem Handballclub ausgeschlossen, nachdem sie sich an einem Mädchen gerächt hat. Da sie nichts mit sich anzufangen weiß, besucht sie ihren Vater im Aquarium. Dort erfährt sie, dass zwei Jungen, die bei Dugongs aufgewachsen sind, dort untergebracht wurden. Mit Umi freundet sie sich an und beobachtet, wie sich alle Meeresbewohner seltsam verhalten. – Die Grundidee hat mir gut gefallen, leider war die Umsetzung zu abstrakt, dass ich irgendwann ausgestiegen bin. Eher etwas für Fans, die einzelne Szenen durchanalysieren und interpretieren wollen.

Filme – leider verpasst in diesem Monat

Eternity: Das Ehepaar Joan und Larry versterben kurz nacheinander und finden sich in der Vorstation zum Jenseits wieder. Doch auch Joans Jugendliebe hat dort auf sie gewartet. Wie will sie die Ewigkeit verbringen? Klingt nach einer interessanten Prämissen und auch Schauspielerisch hat mir der Film zugesagt. 

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Ghosts – Staffel 4 (Auch nach vier Staffeln ist der Serie noch nicht die Puste ausgegangen und sie schafft es weiterhin tolle Geschichten zu erzählen und die Charaktere immer weiter zu entwickeln)

My dress-up Darling – Staffel 2 (Sehr liebevolle Umsetzung des Mangas, der den Charakteren zusätzliche Sympathiepunkte einbringt. Auf jeden Fall weiterhin ein Blick wert)

Kaiju No. 8 – Staffel 2 (Die Geschichte wird gut weiterentwickelt und bringt einiges an Spannung mit. Schade, dass mit so einem kompletten Cliffhanger geendet wurde)

What’s wrong with secretary Kim? – K-Drama (Es begann sehr witzig und konnte mich gut unterhalten, hat sich dann aber in der eigenen Geschichte verloren, sich im Kreis gedreht und leider war der Love interest bis zum Ende ein verzogenes Söhnchen. Konnte mich nicht final überzeugen)

Criminal Minds – Staffel 13 (Wir haben die nervige Hintergrundgeschichte aus Staffel 12 überstanden und sind wieder mehr in den Einzelfällen angekommen, die gut funktionieren. Auch die „Neuen“ im Team sind gut drin)

Ellis – Staffel 1* (Eine britische Krimiserie mit einem neuen Ansatz, der gut funktioniert. Die Fälle sind trotz der Länge der Folgen sehr spannend und ich bin gespannt auf mehr) – Rezensionsexemplar

The Devil is a Part-timer – Staffel 1 (Die Prämisse klang sehr witzig und auch die Figurenkonstellation hatte Potential, doch leider wurde sie überhaupt nicht genutzt und verkommt zu purer Langeweile.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 18
Seiten insgesamt: 5.144  + 3h32min Hörbuch ohne Buchvorlage
Seiten pro Tag: 166 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 5
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 8
Hörbuch: 3

More than a doll 9-10: Marin und Wakana sind auf einem weiteren Cosplayevent, wo sie neue und alte Bekannte treffen. Ein folgenschwerer Entschluss wird getroffen: Sie wollen ein Sarg Gruppencosplay machen. – Der Manga ist einfach nur super sympathisch, auch wenn ich stellenweise mit den Namen durcheinander gekommen bin.

Penelope 5: Penelope kommt aus dem Gefängnis frei und muss sich das Vertrauen der Familie zurückgewinnen. Doch sie musste vor Gericht eine kleine Lüge den Kronprinzen betreffend tätigen, der das gar nicht gut aufnimmt. – Stellenweise wieder spannend, aber es zieht sich immer noch.

Lore Olympus 5: Hat Persephone ein dunkles Geheimnis? Hades Ex-Freundin zumindest versucht alles, um an diese Information zu kommen und spannt dafür Apollon ein. Doch dann ist Persephone verschwunden und Hades versucht verzweifelt sie zu finden. – Ich liebe die Reihe, auch wenn das Slow Burn ein bisschen zu slow ist. 

Pech und Schwäfel 9 – Tot am Büffet: Was wäre Niederteerbach ohne Dorffest? Doch ausgerechnet während des Chorwettbewerbs wird der Leiter des Niederteerbacher Chors tot im Büffet gefunden. Wer war der Mörder und bekommt Bürgermeisterin Graefe ihren antiken Taktstock zurück? – Wieder eine sehr witzige Geschichte, nach den Startschwierigkeiten mit der Reihe bin ich sehr drin aufgegangen und freue mich über jede neue Folge. 

Edens Soul*: Yeongsu ist als Idol Spencer zusammen mit seiner Band EdenS6 erfolgreich. Doch seine eigentliche Identität muss er geheim halten, da sie seine Karriere gefährden könnte. Da sieht er seine Kindheitsfreundin Eunjo auf einem Konzert. Er sehnt sich nach ihr und ihrer Freundschaft, doch sie könnte alles auffliegen lassen. Allerdings erkennt Eunjo ihn gar nicht und wundert sich, wieso ausgerechnet Spencer von EdenS6 Interesse an ihr hat. – Eine sehr gut ausgearbeitete K-Pop Romance, die ich nur so verschlungen habe, auch wenn die Hintergrundgeschichte schon sehr hart ist. – Rezensionsexemplar.

Mordseekrabben: Thies will eigentlich nur mit seiner Familie Urlaub auf Amrum machen. Doch seine Frau Heike und die beiden Kinder finden eine Leiche im Pensionsbett, die bei Thies Ankunft bereits wieder verschwunden ist. Da wird die Kieler Komissarin Nicole wieder aquiriert und ermittelt mit Thies, auch wenn beide nicht zuständig sind. – Wieder ein Krimi zum schmunzeln, der so absurde Ideen mit einbringt, dass es herrlich erfrischend wirkt. 

Watermoon*: Hana hat frisch den Laden ihres Vaters übernommen, als dieser verschwindet. Da der Laden kein gewöhnliches Geschäft ist, sondern mit Geheimnissen und Erinnerungen handelt, befürchtet sie das Schlimmste. Auf der Suche begleitet sie der Physiker Kei, der ihr jedoch den wirklichen Grund seiner Reise nach Japan verschweigt. – Interessante Grundidee, die sich aber in einer Abfolge von Fantasyepisoden verliert, und dabei zwar sehr philosophisch wirkt, aber irgendwie auch nichts erzählt. – Rezensionsexemplar

Spy x Family 14: Die Prüfungen liegen hinter den Schüler*innen der Eden Akademie und Anya ist in der Zwickmühle. Gleichzeitig erinnern sich ein Lehrer an seine erste große Liebe. – Die Hintergrundgeschichte war mir zu lang und wirkt wie ein Füller, um noch mehr Bände rauszubringen. Die eigentliche Geschichte hingegen war wie immer gut. 

Death at Morning House: Marlowe wollte eigentlich nur ihre Ferien mit ihrem neuen Schwarm verbringen, doch dann kommt alles anders und sie landet bei einem Ferienjob auf einer Insel mit dem Mourning House, um das sich eine tragische Familiengeschichte rankt. Und auch jetzt, viele Jahre später, gibt es wieder ein Geheimnis zu lüften. – Klang interessant, aber die Umsetzung ist sehr langatmig. Die Vergangenheitsgeschichte ist wesentlich spannender als die Gegenwart und auch die Auflösung war irgendwie unbefriedigend.

Remain*: Der Architekt Tate wird nach einem Verlust völlig auf der Bahn geworfen. Um sich wieder zu fangen, sagt er seinem besten Freund zu, dessen neues Haus zu entwerfen. Dafür nistet er sich in einer Ferienwohnung ein, die eigentlich leer sein sollte. Doch wer ist die sympathische Frau, die er immer wieder trifft? – Das Autorenduo aus Sparks und Shyamalan klang sehr vielversprechend, aber letztlich wirkt es, als ob ein Romance Autor die Grundlagen für nen Mystery Roman gelesen hat und dann die Basic nachgeahmt hat. Vorhersehbar, keine Überraschungen, aber dennoch eine interessante Geschichte. – Rezensionsexemplar.

The Pumpkin Spice Latte Disaster: Jude ist eine Weltenbummlerin schlechthin, denn es hält sie einfach nirgendwo. Doch zur Hochzeit ihrer Schwester reist sie wieder in die britische Kleinstadt, wo sie aufgewachsen ist und kommt nicht zurecht mit den Vorurteilen ihr gegenüber. Immerhin findet sie Abwechslung in dem neuen Café, das James eröffnet hat, der die Ruhe außerhalb Londons genießt. Denn hier wird er nicht mit seinen berühmten Rockstareltern in Verbindung gebracht. Nur, dass Jude einen Podcast über Musik hat und ihm gefährlich nahe kommt. – Ich verstehe, wieso Lesende mit Jude nicht klar kommen, aber wenn man sich drauf einlässt, ist es eine gute New Adult Geschichte mit herbstlichem Flair. 

Even if you slit my mouth 4: Miroko und Koichi haben das Geheimnis des Doppelgängers gelöst und beraten über die Bestrafung. Dann heiratet Koichis Cousine und Miroko lernt, was Eifersucht ist. – Ich hab ein wenig gebraucht, um wieder in die Reihe reinzukommen, aber mit dem auftauchen der Cousine hat es sich wieder gut flüssig weggelesen.

Fake Wifey: Amerie ist Anwältin, die in einem kleinen Büro versauert, aber immerhin scheint ein Werbespot eine neue Klientin angezogen zu haben. Maddy ist zwar noch in der Grundschule, aber braucht dringend eine Anwältin, um den Weihnachtsmann zu verklagen. Denn sie hat sich gewünscht, dass ihr Daddy endlich eine neue Frau findet und jetzt ist er immer noch Single. Besagter Daddy ist ein ehemaliger Eishockey-Spieler und bittet Amerie kurzerhand seine Fake-Freundin zu spielen. Doch weiß sie wirklich worauf sie sich da einlässt? – Hier war leider alles zu konstruiert und gewollt, ohne, dass es sich natürlich entwickelt hat. Schade, denn die Idee habe ich sehr geliebt. Das erste Drittel fand ich auch echt stark, aber dann ging es in eine Richtung, die nur noch genervt hat.

Echt jetzt, Tamon?: Utage ist riesen Fan der Idol-Gruppe F/ace. Um Geld zu haben für Merchandise und Konzerttickets geht sie jobben und reinigt Wohnungen. Doch ihr neuer Kunde ist niemand geringeres als Tamon von F/ace. Nur, dass dieser überhaupt nicht so selbstbewusst ist, wie auf der Bühne. Also gibt sie alles, damit er nicht unter seinen Selbstzweifeln zusammenbricht. – Cute Grundidee, war mir aber leider zu sehr in Extremen, habe die Geschichte nicht gefühlt. 

Nächster Halt Mord: Millies Schwester Rachel soll als Journalistin die Jungfernfahrt eines Luxuszugs begleiten, der an dem berühmten Orient-Express angelehnt wurde. Da ist Millie direkt dabei und freundet sich mit dem Stewart James an. – Bisher der schwächste Krimi der Autorin. Flüssig zu lesen und in sich logisch, aber hier wurde zu viel gewollt. 

Cat on the heroes lap 4: Die Held*innengruppe steht vor ihrer letzten großen Mission und natürlich dürfen die Katzen dabei nicht fehlen. Doch was ist mit der vermissten weißen Katze? – Solider Abschluss der Reihe, die sich nach dem sehr repetitiven ersten Band gut entwickelt hat.

Wo wir bleiben: Ash bekommt eine tödliche Diagnose und glaubt nur noch ein halbes Jahr leben zu können. Doch dann stellt sich heraus, dass die Diagnosen vertauscht wurden. Nur hat Ash bereits ihren Freund verlassen, ihre Wohnung gekündigt und ein Ticket nach Portugal gebucht. Und wozu Pläne ändern? Vor Ort trifft sie auf die Surflehrerin Martha und die verunfallte Tony. Zu beiden fühlt sie sich hingezogen, doch zunächst sind da innere Wunden, die heilen müssen. – Eine tolle Geschichte, die aber stellenweise zu emotionslos war und leider auch ein paar Logiklöcher hatte. Vom schlechten Buchsatz will ich hier gar nicht anfangen. 

Was waren eure Highlights im Dezember?

Mein Jahresrückblick 2025 – #3 – Die Serien

Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich bei der Serienanzahl nur leicht über dem Vorjahr, aber die Anzahl der Staffeln ist doch deutlich gestiegen.

Zur Statistik:

2024 habe ich 56 verschiedene Serien gesehen (2025=70), mit ingesamt 73 Staffeln (2025=120)

Mit einer (gerundeten) Lauflänge von
…  29.049 Minuten
…   484 Stunden
…   20 Tagen
…   2,88 Wochen
…   0,72 Monaten

Davon
… 5 Staffeln Wiederholungstäter
…  1 Staffeln Comedy Special
… 2 Staffeln Reportagen
… 2 Staffeln K-Drama
… 43 Staffeln Anime
… 12 Staffeln fortgesetzter Serien
… 8 Staffeln neuer Serien

Eine Auswahl der im Beitrag genannten Serien als Fanart arrangiert auf einer lila Couch.

I. Wiederholungstäter

2025 habe ich 4 Serien mit 5 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:

Vicious – Staffel 2

Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1

Alexa & Katie – Staffel 3-4

Hazbin Hotel – Staffel 1

II. Comedy Specials

2025 habe ich 1 Comedy Specials mit 1 Staffeln gesehen – ohne Ranking:

Last One Laughing – Staffel 6

Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Das gleiche Prinzip wie letztes Jahr? Das gleiche Prinzip wie jedes Jahr! Diesmal wieder mit größerer Comedianpräsenz, was man auch positiv merkt.

III. Reportagen

2025 habe ich 2 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 2 Staffeln gesehen. Eine der Kategorien, die im letzten Jahr mit am stärksten abgebaut hat – im Ranking:

Platz 2: BTS – Bon Voyage – Staffel 2

BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2017 erfuhren sie am Ende ihrer USA-Tour, dass sie für eine Auszeit nach Hawaii fliegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget Challenges meistern oder neue Orte entdecken. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Auch in Hawaii hatten BTS wieder allerlei Abenteuer zu erleben. Spannend anzusehen.

Platz 1: Queer Eye – Staffel 9

Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Jeremiah und Jonathan. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten.

IV. K-Dramen

2025 habe ich 2 Serien mit insgesamt 2 Staffeln aus Korea gesehen. Ebenfalls eine Kategorie, die stark gelitten hat. Vor allem aus Zeitgründen, da ich nicht so oft Zeit hatte, mich wirklich auf den Untertitel zu konzentrieren. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:

Platz 2: Fly again

Han Yo-Hans Karriere als Ballettänzer wird durch einen Unfall jäh zerstört. An der Hanbit Art High School tritt er einer AG bei, die ein paar Außenseiter zu einer Idolgruppe formen will. Dabei lernt er Min On-Ji kennen, die unter dem Druck ihres Vaters zu zerbrechen droht. – Einfach nur super langweilig, schlecht gespielt, schlecht geschrieben, kurzum: eine absolute Enttäuschung

Platz 1: Hellbound – Staffel 2

Sieben Jahre sind vergangen und die neue Wahrheit ist inzwischen allgegenwärtig. Sie hat sogar Einfluss auf die Politik. Als ihr verstorbener Anführer zurückkehrt, steht die Welt Kopf. Die Speerspitze nutzt die Chance ebenfalls, um ihren Einfluss zu erweitern. – Leider sehr langatmig und wirklich etwas passiert ist erst in der letzten Folge. Musste wohl auch noch eine dritte Staffel aufbauen, obwohl es eigentlich unnötig wäre.

V. Anime

2025 habe ich 32 Animes mit insgesamt 43 Staffeln entdeckt. Damit ist diese Kategorie der große Gewinner des letzten Jahres. Hier habe ich einige Klassiker nachgeholt, aber auch kleinere Perlen entdeckt. – im Ranking:

Platz 32: Kakegurui – Staffel 1

Yumeko Jabami kommt neu an eine Privatschule, die Macht und Einfluss durch Glücksspiele auswertet. Doch mit ihrer Einsatzleidenschaft bricht sie mit dem System und macht so den Schülerrat auf sich aufmerksam, die sie anwerben wollen. Doch Yumeko will lieber auch diesen Stürzen. – An sich eine interessante Geschichte über Glücksspiel, aber so überzeichnet umgesetzt, dass es mich eher abgeschreckt hat.

Platz 31: The detective is already dead – Staffel 1

Kimihiko Kimizuka zieht das Unglück regelrecht an. Doch auf einem Flug, der prompt entführt wird, trifft er auf die Meisterdetektivin Siesta, die ihn als Assistenten anwirbt. Drei Jahre später ist Siesta tot und Kimihiko versucht ein normales Leben zu führen. Bis ihn seine Mitschülerin Nagisa Natsunagi  um Hilfe bittet. – Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden.

Platz 30: Love of Kill – Staffel 1

Kopfgeldjägerin Chateau Dankworth trifft auf den Auftraksmörder Ryang-ha Son, der jedoch so von ihr angetan ist, dass er sie nicht umbringt, sondern auf ein Date einlädt. Er versucht ihr bei ihren Aufträgen zuvorzukommen, um sie wiederzusehen. Doch was hat es mit Chateaus Vergangenheit auf sich und wie kommt Ryang-ha dort vor? – Klang in der Grundidee besser, ist leider sehr langatmig und bietet bis zum Ende keine richtige Auflösung.

Platz 29: Dandadan – Staffel 1

Momo wollte eigentlich nur einem Mitschüler helfen, der gemobbt wird. Dieser versteht ihr Interesse jedoch falsch und erzählt ihr begeistert von seinem Wissen über Aliens auf der Erde. Momo glaubt ihm kein Wort und nennt ihn spaßeshalber Okarun. Gleichzeitig weiß sie von der Existenz von Geistern, da ihre Oma ein Medium ist. Dies wiederum glaubt Okarun nicht. Also schließen die beiden eine Wette und gehen an Orte, von denen der jeweils Andere behauptete, dass dort Geister bzw. Aliens zu finden seien. Allerdings stellt sich heraus, dass beides wahr ist und beide befinden sich kurzdarauf in ziemlichen Schwierigkeiten. – Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien.

Platz 28: Food Wars – Staffel 1

Sōma Yukihira kommt an eine renommierte Kochschule, wo er jedoch ausgelacht wird, da sein Vater ein normales Restaurant ohne Sterne besitzt. Allerdings hat er von frühster Kindheit an Kochen gelernt und übertrumpft so die meisten Anwärter*innen, was ihm nicht unbedingt Freundschaft bringt. – Die Grundidee fand ich gut, die Umsetzung hat mir leider gar nicht zugesagt.

Platz 27: Alya sometimes hides her feelings in russian – Staffel 1

Alisa und Masachika sind Sitznachbarn in der Schule und könnten unterschiedlicher nicht sein. Denn die zielstrebige Alisa kann über den schluderigen Masachika nur den Kopf schütteln. Dennoch hat sie Gefühle für ihn, die sie sich aber nur traut auf russisch auszusprechen. Allerdings weiß sie nicht, dass er auch russsich spricht. – Kleine Rom-Com, mit interessantem Ansatz, der aber nicht so richtig ausgebaut wird.

Platz 26: Code Geass – Staffel 1-2

Der Schüler Lelouch wächst in einer Welt auf, in der Japan vom Heiligen Britannischen Reich eingenommen wurde. Eigentlich Sohn des britannischen Kaisers wächst er unter falscher Identität auf, nachdem ein Attentat auf seine Familie verübt wurde. Nachdem er unfreiwillig in ein Gefecht zwischen japanischen Widerstandskämpfern gerät und die geheimnisvolle C.C. befreit, verleiht ihm diese das Geass, womit er Leute nach bestimmten Regeln kontrollieren kann. Dies nutzt er für seinen eigenen Rachefeldzug. – Bin weder mit der Geschichte noch mit dem Animationsstil warm geworden, aber die Grundidee war spannend genug, um beide Staffeln zu sehen.

Platz 25: Neon Genesis Evangelion – Staffel 1

Shinji Ikari lebt in Neo Tokyo 3, nachdem die Stadt mehrfach Angriffen sogenannter Engel ausgesetzt war. Zur Verteidigung der Menschheit wurden Evangelions gebaut, die aber nur von ausgewählten Kindern gesteuert werden können. Shinji soll eins dieser Kinder werden, doch zu seinem Vater, der einer der höchsten Offiziere bei NERV ist, hat er ein schwieriges Verhältnis. – Die Legende im Animebereich konnte mich leider nicht abholen. Zu verworren waren die Auflösungen, so dass ich selbst nach einer anschleßenden Zusammenfassung noch nicht alles verstanden habe.

Platz 24: Yakuza goes Hausmann – Staffel 1-2

Tatsu war einst ein gefürchteter Yakuza, doch nachdem er seine Frau kennenlernte, hat er sich dafür entschieden Hausmann zu werden. Nun führt er einen vorbildlichen Haushalt, kocht ausufernd und ist in der Nachbarschaft berühmt berüchtigt. – Sehr eigenwillige Animation, aber die kurzen Geschichten sind sehr witzig und so plätschert die Serie gut nebenbei daher.

Platz 23: Horimiya – Staffel 1

Kyoko ist in der Schule eines der beliebtesten Mädchen, doch hat sie Nachmittags immer etwas vor und vertröstet ihre Freund*innen. Izumi ist in der Schule eher unauffällig und bleibt für sich. Als sich die beiden zufällig nach der Schule treffen, erkennen sie auch die Gründe. Während Kyoko eher zweckmäßig gekleidet ist und sich um Haushalt und ihren kleinen Bruder kümmert, ist Izumi stark tätowiert und entspricht dem Bild eines Unruhestifters. Die beiden freunden sich an, bleiben in der Schule jedoch weiterhin auf Distanz. – Unscheinbare Romance, stärker als der Manga, aber es passiert sehr wenig. Für manche aber vielleicht genau deswegen mal interessant.

Platz 22: Frieren – Staffel 1

Nach einem zehnjährigen Feldzug einer kleinen Gruppe rund um den Helden Himmel, gehen die Mitstreitenden getrennte Wege. Für die Elfin Frieren ist Zeit sehr relativ und als sie nach vielen Jahren wieder auf ihre früheren Kameraden trifft, sind diese stark gealtert. Sie nimmt es zum Anlass, um über vieles nachzudenken, aber auch um sich der Waisin Fern anzunehmen. – Ich bin mit den Charakteren leider nicht ganz warm geworden, aber interessant erzählte Geschichten.

Platz 21: Lycoris Recoil – Staffel 1

Die Lycoris Einheit ist eine geheime Einsatzgruppe von rein weiblichen Mitgliederinnen, die sich als Schülerinnen tarnen. Die in Ungnade gefallene Takina Inoue wird in ein Café versetzt, wo sie auf die Eliteassassinin Chisato Nishikigi trifft. Zuerst scheinen die beiden sehr ungleichen Mädchen nicht miteinander auszukommen, doch Takina befasst sich immer mehr mit Chisatos Ansichten. – Tolle Grundidee, konnte mich in der Umsetzung nur bedingt überzeugen, obwohl ich den Antagonisten durchaus leiden konnte.

Platz 20: Sailor Moon – Staffel 2

Die Sailorkriegerinnen stehen vor neuen Herausforderungen. Zunächst haben sie es mit einem Geschwisterpaar aus dem Weltall zu tun, die alles versuchen, um Energie für ihren Baum von den Menschen abzusaugen. Doch kaum ist dieses Problem gelöst, bekommt Bunny ein neues Problem: Sie erhält eine kleine Schwester, von der vorher niemand etwas wusste. Doch was ist das Geheimnis von Chibiusa? – Funktioniert in der ersten Hälfte besser, die aber eher Füller ist, überzeugt dennoch durch das übliche Monster der Woche Prinzip.

Platz 19: Tokyo Ghoul – Staffel 1

Für Ken scheint es endlich richtig gut zu laufen. Seine große Liebe Liz geht auf ein Date mit ihm. Leider stellt sich dabei heraus, dass sie ein Ghul ist, die sich ausschließlich von Menschenfleisch ernähren. Durch einen Unfall stirbt Liz jedoch, bevor sie Ken essen kann. Als dieser kurz darauf im Krankenhaus erwacht, stellt er fest, dass er inzwischen weder Mensch noch Ghul ist, sondern eine Mischung aus beidem. Die Ärzte haben ihm nämlich Liz Organe transplantiert, da sie sie für einen Menschen hielten. Nun muss er versuchen zu überleben, da ihn andere Ghule jagen und es auch eine geheime Organisation gibt, die es auf Ghule abgesehen haben. – Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen.

Platz 18: Kaguya-sama: Love is war – Staffel 1-2

Kaguya ist aus reichem Hause und absolut wohlerzogen. Der Schülersprecher Miyuki kommt eher aus einfachen Verhältnissen, überzeugt aber durch seine guten Noten an der Privatschule. Beide stehen auf den Anderen, aber es ist natürlich unmöglich, dass sie das einfach zugeben. Und so versuchen sie einander diplomatisch auszuspielen, damit diese*r die Liebe gesteht. – Kommt erst spät in Schwung und konnte mich nur bedingt abholen. Die Geschichte dreht sich halt immer wieder im Kreis und macht keine richtigen Fortschritte. 

Platz 17: Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 1

Kobayashi ist eine normale Büroangestellte, die mit sich und ihrem Leben hadert und deswegen immer wieder zu viel trinkt. Nach einer weiteren Zechtour befreit sie schließlich den Drachen Toru von einem Schwert, die in die Menschenwelt flüchten musste. Nur dass sie sich daran nicht mehr erinnern kann, bis Toru in Menschengestalt als Maid bei ihr einziehen will, um sich erkenntlich zu zeigen. Die beiden beginnen eine seltsame Freundschaft. – Sehr süße Idee, lebt aber erst von den späteren Charakteren.

Platz 16: My next life as a villainess – Staffel 1

Catarina Claes ist adlig und hat eigentlich alles, was sie will. Bis sie bei einem Ohnmachtsfall merkt, dass sie in einem Datingspiel ist und ihre Zukunft nicht gerade gut aussieht, da sie die Gegenspielerin der Heldin des Spiels ist. Also versucht sie alles in ihrer Macht stehende, um ihr Schicksal abzuwenden. – Alles etwas überzeichnet, aber funktioniert ganz gut und bietet viel Witz.

Platz 15: Blue Lock – Staffel 2

Der Kader für die Testspiele gegen die U18 Mannschaft steht und nun müssen die Kandidaten weiter beweisen. Denn ihre Gegner haben einiges auf dem Kasten. Zwischen Bruderrivalität müssen sie sich einem eingespielten Team stellen. – Der Animationsstil hat leider nachgelassen, aber die Geschichte war weiterhin sehr mitreißend.

Platz 14: Your lie in April – Staffel 1

Kosei Arima gilt als Wunderkind am Klavier doch nach dem Tod seiner toxischen Mutter, kann er die Musik nicht mehr hören. Bei einem Doppeldate lernt er die Geigerin Kaori Miyazono kennen, die nach all der Zeit wieder Licht in seine Welt bringt. Doch Kaori hat ein Geheimnis, das ihm erneut den Boden unter den Füßen wegziehen wird. – Bittersüßes Drama mit starken Charakteren und viel Liebe zur Musik. Auf jeden Fall eine Empfehlung.

Platz 13: Girls & Panzer – Staffel 1

In einer fiktiven Welt sind die Schulen auf großen Flugzeugträgern, die wie eine Kleinstadt aufgebaut sind, ansässig und die Sportart Senshado, also Panzerfahren, ist sehr beliebt. Miho Nishizumi will damit eigentlich nichts mehr zu tun haben, wird aber überredet, um die Schule vor der Schließung zu bewahren. – Panzerfahren als AG an der Schule? Das klang verrückt genug, um einen Blick zu wagen. Solide Grundstory, gut ausgearbeitet und niedlich umgesetzt.

Platz 12: Solo Leveling – Staffel 1-2

Sung Jin-Woo ist ein Hunter für leichte Dungeons, die durch regelmäßig auftauchende Portale mit der unseren Welt verbunden sind. Doch bei einem eigentlich leichten Auftrag finden die Hunter ein geheimes Dungeon, das sich jedoch als tödliche Falle entpuppt.Jin-Woo überlebt, doch muss feststellen, dass er nun regelmäßig Quests bekommt und so schnell aufsteigt. – Gute Adaption des Manhwa mit toller Animation. Ab der zweiten Staffel wird er dann aber einfach zu overpowered, um die Geschichte noch richtig spannend zu machen.

Platz 11: Monster – Staffel 1

Kenzo Tenma arbeitet in Düsseldorf als Gehirnchirurg und gilt als bester seines Fachs. Doch nach einer folgenschweren Entscheidung und einer Menge Gewissensbissen, steht er erneut vor einer Wahl. Den Bürgermeister retten, wie seine Vorgesetzten von ihm verlangen, oder einen kleinen Jungen. Er entscheidet sich für Johann, nicht ahnend, dass er damit einen späteren Psychopathen vor dem Tod bewahrt. – Ein Meisterwerk des Psychothrillers mit starken Grundsatzfragen, die hier von mehreren Seiten beleuchtet werden.

Platz 10: The aquatope on white sand – Staffel 1

Fuuka muss ihre Karriere als Idol in Toyko beenden. Doch sie will auch nicht zurück zu ihren Eltern. Kurzerhand landet sie auf Okinawa und stößt dort im Gama-Gama Aquarium auf die lebensfrohe Kukuru. Die beiden freunden sich an. Kukuru versucht mit allen Mitteln das Aquarium vor dem Bankrott zu retten. – Sehr schön gestalteter Anime mit Fernweh nach Okinawa und viel Liebe zu den Tieren im Aquarium mit einer tollen Geschichte über Freundschaft.

Platz 9: Call of the Night – Staffel 1

Kou Yamori sieht in seinem Alltag und der Schule keinen Sinn mehr und zieht lieber nachts um die Häuser, um wieder irgendetwas zu fühlen. Dabei trifft er auf Nazuna und freundet sich mit ihr an. Doch sie ist eine Vampirin und hat es auf sein Blut abgesehen. Eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt. – Vampirgeschichte mal ganz anders. Ganz ruhig und nachdenklich erzählt. Hat dadurch echt gut funktioniert.

Platz 8: Noragami – Staffel 1-2

Der Gott Yato wünscht sich nichts mehr als einen eigenen Schrein, doch nach seiner Vergangenheit, die nicht gerade ruhmreich ist, hat er nichtmal mehr ein Shinki, die ultimative Waffe eines Gottes. Dann trifft er auf Hiyori Iki, die ihn vor einem Bus retten will und dabei selbst eine Halbdämonin wird. Yato verspricht ihr zu helfen, doch reichen seine Mittel nicht aus. Zusammen versuchen sie eine Lösung zu finden. – Eine witzige Geschichte über einen erfolglosen Gott, die dennoch einiges an Charaktertiefe bietet.

Platz 7: Kaiju No. 8 – Staffel 1

Kafka Hibino hat nur ein Ziel. Er will zum Verteidigungskorp, um die Menschen vor den regelmäßigen Angriffen durch Kaijus zu beschützen. Bisher hat er es aber nur zum Reinigungstrupp geschafft. Nach einem Unfall landet er zusammen mit seinem Kollegen Reno im Krankenhaus. Und gerade als Kafka erneut Mut gefasst hat, um sich beim Korp zu bewerben, greift ihn ein winziges Kaiju an und nistet sich in seinem Körper ein. Dadurch kann Kafka sich nun zwischen Kaiju- und Menschenkörper hin und her verwandeln. Dennoch tritt er zur Prüfung an, in dem Wissen, dass er getötet wird, sollte seine Kaiju Identität bekannt werden. – Gute Umsetzung des Mangas, wenn auch die Kämpfe stark gekürzt wurden.

Platz 6: Yuri on Ice – Staffel 1

Yuri Katsuki hat beim letzten Grand-Prix Finale im Eiskunstlaufen den letzten Platz belegt und überlegt seine Karriere zu beenden. Nachdem ein Video von ihm mit der Choreo seines großen Idols Victor Nikiforov viral geht, taucht auf einmal eben dieser im Onsen seiner Familie auf und bietet ihm an ihn zu trainieren. Yuri ist zwiegespalten. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.

Platz 5: Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Staffel 2

Toto ist zwar stets bemüht, ist aber eher unscheinbar und untalentiert in der Polizeiarbeit, was seine Vorgesetzte ihn auch spüren lässt. Dann bekommt er von einem Kollegen einen Tipp und sucht den zurückgezogen lebenden Ron Kamonohasi auf, der zwar ein Meisterdetektiv ist, aber seine Berufung aufgeben musste. Dieser hilft ihm zwar, darf offiziell aber nicht ermitteln, weswegen Toto die Lorbeeren bekommt. Doch, was hat es mit Rons seltsamen Tattoo auf sich? Und was ist damals beim Praktikantenblutbad wirklich passiert? – Auch die zweite Staffel adaptiert gekonnt die Mangavorlage und haucht den Charakteren gut Leben ein. Hatte viel Spaß beim Schauen.

Platz 4: Dr. Stone – Staffel 1-3

Taiju hat sich nach fünf Jahren des Anschmachtens endlich entschieden seiner großen Liebe diese zu gestehen. Doch ein Phänomen, das einem grünen Licht gleicht, lässt alle Menschen und Schwalben zu Stein werden. Es vergehen tausende von Jahren, ehe Taiju durch ein Wunder aus seiner Starre erwacht. Zum Glück ist auch sein bester Freund Senku erwacht, der durch seine große Liebe zur Wissenschaft zwar das Leben in der neuen Steinzeit ganz gut gemeistert hat, es fehlt ihm aber an Kraft, die Taiju mitbringt. Zusammen versuchen sie ihr Leben annehmlicher zu machen. Dabei erwecken sie jedoch einen Gegner der Wissenschaft, der es fortan auf Senku abgesehen hat. – Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere.

Platz 3: Jujutsu Kaisen – Staffel 1-2

Yuji Itadori tritt an seiner Oberschule den Club für Okkultes bei, da er keine Lust auf Leichtathletik hat. Seine beiden Freunde und anderen Mitglieder des Clubs brechen ausversehen ein Siegel und entfesseln einen Fluch, in dem sie einen Finger aus einem Schrein nehmen. Yuji trifft auf den Jujutzisten Megumi, der jedoch gegen den entfesselten Fluch keine Chance hat. Um seine Freunde zu retten, isst Yuji den Finger und vereint sich damit mit dem Fluchgeist Sukuna. Eigentlich müsste er dadurch sterben, kann sich aber durchsetzen. Dadurch wird der Jujutsuisten-Orden auf ihn aufmerksam und will ihn eigentlich eliminieren lassen. Doch Satoru Gojo, ein einflussreicher und begabter Jujuzist und Lehrer, spricht sich für ihn aus und nimmt ihn unter seine Fittiche. – Als Einstieg etwas gewöhnungsbedürftig, da viel von Kampf zu Kampf gesprungen wird und viele Charaktere eingeführt werden, aber man gewöhnt sich dran. Und die zweite Staffel reißt einfach alles raus und hat mich gebrochen. Aber hier zeigt sich, was Kampfanimationstechnisch alles möglich ist. 

Platz 2: Wind Breaker – Staffel 1-2

Haruka liebt es sich zu Prügeln und zieht daher extra in ein Viertel, wo sich besonders viele Raufbolde rumtreiben sollen. Allerdings stellt sich heraus, dass hier die Wind Breaker ansässig sind, die sich lieber für Frieden und die Gemeinschaft einsetzen. Widerwillig lässt er sich auf die Gruppe ein und bekommt schon bald die Chance sich zu beweisen und muss doch einiges über Freundschaft lernen. – Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen. Die zweite Staffel vertieft die Charaktere nochmal und teasert gut die nächsten Gegner an.

Platz 1: Link Click – Staffel 1-3

Cheng Xiaoshi und Lu Guang führen zusammen ein Fotogeschäft. Dabei erfüllen sie auch ungewöhnliche Aufträge. Denn zusammen können sie durch die Fotos in die Vergangenheit reisen. Doch trotz strenger Regeln geraten sie immer wieder in brenzlige Situationen. Vor allem, weil ein Feind sich zu sehr für ihre Fähigkeiten interessiert. – Ein chinesischer Anime, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. War zwischendurch echt schwierig wieder aufzuhören. Dabei ist er auch hoch emotional, gut durchdacht und mit tollen Charakteren. Nach dem Cliffhanger in Staffel 2 musste ich direkt weiterschauen, aber Staffel 3 bzw. der Bridon Arc macht hier nur eine Menge Fragen und Handlungsstränge auf und beantwortet gar nichts. Warte jetzt sehnsüchtig auf Staffel 4.

VI. Fortgesetzte Serien

2025 habe ich 10 Serien fortgesetzt und dabei 12 neue Staffeln entdeckt – im Ranking:

Platz 10: What if… – Staffel 3

Eine weitere Reihe von alternativen Geschichten aus dem MCU. Was wäre zum Beispiel, wenn Agatha Harkness nach Hollywood gegangen wäre, Howard the Duck Vater wird oder der Red Guardian den Winter Soldier versucht aufzuhalten? – Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee.

Platz 9: Die Ringe der Macht – Staffel 2

Galadriel hat Sauron entlarvt, doch dieser kann fliehen und beeinflusst mit seiner einzigartigen Überzeugungskraft nun den Elbenschmied Celebrimbor die Ringe der Macht zu schmieden. In Numenor stehen die Zeichen derweil auf Rebellion, nachdem die Königin erblindet aus der Schlacht aus Mittelerde zurückkehrte. – Auch wenn die namensgebenden Ringe diesmal durchgehend eine Rolle spielen, verzettelt sich die Serie in zu vielen Schauplätzen und bringt so keinen Handlungsstrang wirklich voran.

Platz 8: Only murders in the building – Staffel 4

Charles langjähriges Stuntdouble Sazz wird in seinem Appartement erschossen. Er ist sich sicher, dass der Anschlag eigentlich ihm galt. Das Trio beginnt zu ermitteln. Zeitgleich bekommen sie eine Anfrage aus Hollywood, wo die Geschichte ihres Podcasts verfilmt werden soll. – Der Abstieg der Serie geht immer weiter. Hier wird weniger auf eine gute und spannende Geschichte gesetzt als vielmehr auf viele Promis mit kurzen oder längeren Auftritten.

Platz 7: Wednesday – Staffel 7

Wednesday kehrt für das nächste Schuljahr an die Evermore Academy zurück. Geplagt von Visionen um den Tod ihrer besten Freundin, versucht sie dies zu verhindern. Dabei überwirft sie sich mit ihrer Mutter, die diesmal in nächster Nähe zum Campus bleibt. Der neue Direktor plant eine große Party, bei der er ebenfalls auf die Gunst der Familie Addams angewiesen ist. – Auch hier funktioniert die zweite Staffel nicht mehr so gut, wie die Erste, kann sich aber mit einigen neuen Ideen dennoch gut halten. Neue Charaktere bringen ein großes neues Rätsel auf. Nur die Überpräsenz der restlichen Familie Adams scheint nicht so richtig zur Handlung zu passen.

Platz 6: Criminal Minds – Staffel 10-12

Das BAU-Team des FBI ist spezialisert auf Fälle mit Serientätern, wo sie Profile für erstellen. Dabei reisen sie zu den einzelnen Polizeistationen, die ihre Hilfe anfordern. – Während ich in Staffel 10 und 11 eher mit Neubesetzungen zu kämpfen hatte, ist Staffel 12 einfach nur anstrengend gewesen, da hier zuviel Hintergrunddrama rund um Spencer war und ich so überhaupt nicht mehr in den einzelnen Fällen war.

Platz 5: Dr. Who (2024) – Staffel 2

Belina Chandra wird von Robotern auf einen nach ihr benannten Planeten entführt. Der Doctor setzt alles daran, um sie zu retten und zurück auf die Erde und in ihre Zeitlinie zu bringen. Doch da gibt es allerlei Schwierigkeiten. – Hatte wieder tolle Geschichten mit dabei, bleibt aber in seiner Gesamtheit etwas hinter der ersten Staffel zurück. Bin noch nicht überzeugt von der Reinkarnation, aber mal schauen, was die bringt.

Platz 4: Death in Paradise – Staffel 13

Die beschauliche Karibikinsel Saint Marie hat ein sehr übersichtliches Polizeirevier. Lediglich drei ortsansässige Mitarbeitende sind angestellt. Dabei bekommen sie Hilfe von einem Detective – der alle paar Staffeln wechselt – aus Großbritannien, die allesamt brilliante Köpfe im Ermitteln sind, doch so ihre Schwierigkeiten mit den karibischen Bedingungen haben. Doch auch im Paradies gibt es Morde. – Wieder eine starke Staffel, auch wenn es das „Happy-End“ im Finale nicht gebraucht hätte. Oder das Zurückholen bereits verabschiedeter Charaktere …

Platz 3: Good Witch – Staffel 5

Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt. In der fünften Staffel haben sie endlich zueinander gefunden und müssen nun ihre zerstrittenen Kinder dazu bringen, sich wieder anzunähern. – So langsam ist hier auch ein wenig die Luft raus. Man merkt, dass sie sich immer mehr ausdenken mussten, das die Charaktere aber kaum noch hergaben. Gegen Ende aber noch einmal wieder schön cosy geworden.

Platz 2: Heartstopper – Staffel 3

Nick und Charlie genießen den Sommer mit ihren Freund*innen. Doch Nick bemerkt zusehends, dass Charlie ein Problem zu haben scheint, denn er schiebt sein Essen immer nur hin und her. Doch ihn darauf anzusprechen ist gar nicht so einfach. – Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe.

Platz 1: His dark materials – Staffel 3

Lyra wurde von ihrer Mutter verschleppt und gleich vor mehreren Organisationen versteckt, die hinter ihr her sind. Auch Will gibt alles, um sie zu finden. Zeitgleich steht Lord Asriel vor einem großen Durchbruch, um gegen die Engel in den Krieg ziehen zu können. – Runder Abschluss der Serie, noch einmal komplett spannend und das Ende hat mich einfach gebrochen

VII. Neuentdeckungen

2025 habe ich 5 Serien neu entdeckt und davon 8 Staffeln gesehen, womit auch diese Kategorie deutlich geschrumpft ist. Aber die meisten Neuentdeckungen sind im Animebereich gewesen – im Ranking:

Platz 5: The Penguin – Staffel 1

Oswald „Oz“ Cobb, besser bekannt als der Pinguin, nutzt das Chaos nach den Zerstörungen des Riddlers (The Batman 2022), um seinen Einflussreich zu erweitern und eine neue Drogen an den Start zu bringen. Dabei stellt er sich den Größen der Unterwelt Gothams und versucht diese gegeneinander auszuspielen. Doch gerade die Familien Falcone und Maroni sind zäher als er glaubte. – Leider eher enttäuschend, kommt nicht richtig in Fahrt und dreht sich immer wieder im Kreis. Schade, denn Collin Farrel gibt einen tollen Pinguin ab.

Platz 4: House of the Owl – Staffel 1

Ryutaro Ogami ist ein Geschäftsmann, der als sogenannter Fixer eine Menge Einfluss auf die Politik des Landes hat. Doch während er dort alle Fäden geschickt in der Hand hält, ist es seine eigene Familie, an der er scheitert. – Japanischer Politthriller, stark erzählt, aber konnte mich nicht richtig abholen.

Platz 3: The Day of the Jackal – Staffel 1

Der Schakal ist ein Profikiller, dem kein Attentat zu kompliziert ist. Als er die Aufgabe bekommt einen einflussreichen IT-Guru zu eliminieren, nimmt er an, in der Annahme mit dem Honorar endlich in den Ruhestand treten zu können, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Dabei liefert er sich jedoch ein Katz- und Maus Spiel mit der MI6 Agentin Bianca Pullman. Doch die Verschwörungen reichen tiefer als beide ahnen. – Sehr langsam erzählte Adaption des Stoffes, der sich viele Freiheiten nimmt, aber durch die beiden Hauptdarstellenden erstaunlich gut funktioniert.

Platz 2: Helluva Boss – Staffel 1-2

Die Auftragsmord-Organisation (I.M.P) von Blitzo funktioniert nur durch die Leihgabe eines Grimoire, welches er von dem Höllenprinzen Stolas bekommt. Beim Aufeinandertreffen von alten und neuen Bekannten gibt es immer wieder Probleme, doch irgendwie kann sich das Team immer wieder retten. – Kommt von der Handlung und den Liedern nicht an Hazbin Hotel heran, schafft aber eine tolle Geschichte, mit spannenden Einzelepisoden und faszinierenden Charakteren.

Platz 1: Ghosts – Staffel 1-3

Sam und Jay erben ein riesiges Landgut, dass sie zu einem Bed & Breakfast umbauen wollen. Dies passt den ansässigen Geistern jedoch gar nicht. Dabei kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge Sam ein Nahtoderlebnis hat und fortan die Geister sehen kann. Schnell entwickeln sie sich zu einer Familie und unterstützen nun die Pläne. Nur Jay, der die Geister weiterhin nicht sehen kann, ist nicht immer begeistert von der Gabe seiner Frau. – Es war Liebe auf die erste Folge. Einfach eine sehr witizge Geschichte, die durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren wunderbar funktioniert.

Was war euer Highlight in 2025? Welche Serie sollte ich unbedingt mal schauen?

Rückblick auf den November 2025

Da ist er, der letzte Rückblick vor den großen Jahresrückblicken. Denn das Jahr neigt sich wieder dem Ende zu und wir sind bereits in der Adventszeit angekommen. Meine Kino- und Filmziele habe ich gar nicht erst versucht noch einzuholen, dafür habe ich mich lesetechnisch wieder übertroffen. Aber zunächst hier noch der Rückblick auf den vergangenen Monat.

Der Schriftzug "Mein Monatsrücblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Das Leben der Wünsche: Felix Niemann ist unglücklich in seinem Leben. Seine Ehe steht auf der Kippe, da seine Frau sich lieber ihrer Forschung und ihrem Forschungspartner zu wenden. Seine Kinder entfremden sich immer weiter von ihm und auch auf der Arbeit wird er nicht gesehen und ist austauschbar. Doch eines Abends findet er einen seltsamen Laden, der ihm drei Wünsche erfüllen will. – Vorhersehbar, pseudo-poetisch, kratzt aber nur an der Oberfläche. Spart euch die Zeit.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

12 monkeys: 2035 leben die verbliebenen Menschen unter der Erde, nachdem 1996/97 ein Virus fast alles menschliches Leben auslöschte. Der Gefangene James Cole wird ausgewählt mittels Zeitreisen diesen Ausbruch zu verhindern. Allerdings landet er dabei im Jahr 1990 und  direkt in einer psychiatrischen Anstalt. – DIe Grundidee ist richtig spannend, ich war aber von der Umsetzung etwas verwirrt und konnte nicht richtig folgen.

Looper: 2044 ist das Zeitreisen noch nicht erfunden. Doch in der Zukunft wird es das geben, weswegen ein Syndikat sogenannte Looper rekrutiert hat, um ihre Gefangenen ins Jahr 2044 zurückzuschicken und dort erschießen zu lassen. Joe Simmons ist einer der Besten und spart fleißig auf seine Freiheit. Bis er jedoch sein älteres Ich vorgesetzt bekommt. Er zögert nur eine Sekunde und muss diesen Fehler schnell wieder ausbügeln. – Spannender Ansatz, der auch gut umgesetzt wurde. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Wicked – For Good: Der langersehnte zweite Teil der Musicalverfilmung ist draußen, aber ich habe es einfach zeitlich nicht geschafft. Der wird aber schnell nachgeholt. 

Zoomania 2: Da Disney gefühlt nur noch Fortsetzungen kann, bin ich mal gespannt, was Zoomania nach einigen Jahren Pausen so kann. 

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Die Unfassbaren 3

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Solo Leveling – Staffel 2 (Sung Jin-Woo ist einfach weiterhin überpowert und beweist das immer wieder, weswegen auch der Charme der ersten Staffel fehlt. So ist der Anime noch nett zum schauen, aber bringt wenig neues ein.)

Wednesday – Staffel 2 (Auch hier funktioniert die zweite Staffel nicht mehr so gut, wie die Erste, kann sich aber mit einigen neuen Ideen dennoch gut halten. Neue Charaktere bringen ein großes neues Rätsel auf. Nur die Überpräsenz der restlichen Familie Adams scheint nicht so richtig zur Handlung zu passen)

Ghosts – Staffel 3 (Funktioniert weiterhin sehr gut, sehr witzige Folgen und die Charaktere entwickeln sich gut weiter)

Yakuza goes Hausmann – Staffel 2 (Ganz nett für zwischendurch, aber hier scheint final alles erzählt worden zu sein)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 4.521
Seiten pro Tag: 151  im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 10

Crushing Souls: Fiona ist mit Formel 1 aufgewachsen, da ihr Vater einen bekannten Rennstall führt. Zu gern würde sie ebenfalls in der Branche Fuß fassen, doch nur der größte Konkurrent ihres Vaters gibt ihr eine Chance. Duncan ist der golden Boy von Fionas Vater und kann sie auf den Tod nicht ausstehen. – Gute Formel 1 Romance, die ein bisschen am gekünstelten Drama am Ende scheitert. Dennoch wieder eine Empfehlung. 

Hachi & Maruru 1: Maruru wurde aus dem Tierheim von einer liebevollen Familie adoptiert. Doch in einem unachtsamen Moment verfolgt er ein Tier durch den Garten und findet nicht mehr nach Hause. Da trifft er den Streuner Hachi, der zunächst nur sein Revier verteidigen will. Doch die beiden freunden sich an uns versuchen irgendwie zu überleben. – Es war ein guter Manga, aber durch die Thematik auch sehr hart und traurig, weswegen ich nicht weiterlesen werde. 

Tee? Kaffee? Mord! 24 – Louise in Gefahr: Aufregung in Earls Raven. Louise, die beliebte Köchin des Black Feather ist entführt worden. Und die Entführer wollen nichts geringeres als dass Nathalie und ihre Freund*innen einen ehemaligen Drogenboss befreien, den Louise in ihrer Karriere beim Geheimdienst hinter Gittern gebracht hat. Eine ausweglose Situation. – Hier scheinen final die Ideen ausgegangen zu sein, weswegen mit immer abstruseren Ideen um sich geworfen wird. Ich glaube, ich brauche erstmal eine Pause von der Reihe. 

Where the library hides: Inez ist am Boden zerstört. Um den Mörder ihrer Cousine zu finden, muss sie um jeden Preis in Ägypten bleiben, wofür sie Whitford heiratet. Doch dieser war nicht ehrlich zu ihr, was seine Beweggründe anging. Die Spuren ihrer Mutter verfolgend muss sie schließlich das Geheimnis der Bibliothek von Alexandria lüften. – Schwacher Einstieg nach einem grandiosen ersten Teil. Konnte sich erst gegen Ende wieder halbwegs fangen, auch wenn hier einige Charakterentwicklungen sehr gewollt wirken. Schade!

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 16: Während Ron sich versteckt halten muss, damit die World Detective Union ihn nicht findet, nimmt sich Toto den neuesten Ermittlungen an. Die Spuren weisen sehr schnell auf den M-Clan hin. Zum Glück bekommt Toto unerwartet Hilfe auf England. – Wir sind mittem im zweiten großen Arc und das funktioniert stellenweise mehr, und dann wieder weniger. Ich bin gespannt, in welche Richtung es sich entwickelt.

The Enchanted Greenhouse: Jahrelang war Terlu eine Statue, bestraft für einen vermeintlich harmlosen Zauber. Als sie endlich erlöst wird, findet sie sich auf einer verlassenen Insel voller faszinierender Gewächshäuser wieder. Nur der grummelige Gärtner Yarrow ist noch da. Doch um die Gewächshäuser steht es schlecht und Terlu steht vor der Frage: Soll sie wieder zaubern und auf die Gefahr einer erneuten Verurteilung hin, oder die Schönheit der Insel aufs Spiel setzen? – Mit Terlu und Yarrow bin ich am Anfang nicht so ganz warm geworden, aber mit fortschreiten der Handlung wird es immer besser und am Ende geht es einfach nur wieder ans Herz.

Rote Grütze mit Schuss: Thies Detlefsen ist Polizeiobermeister in Fredenbüll, einem beschaulichen Ort mit drei Deichen und dreimal so vielen Schafen, wie Einwohner. Und das Verhältnis scheint zu steigen, denn erst verschwindet die Frau des örtlichen Versicherungsmaklers und dann wird der Biobauer im eigenen Mähdrescher gefunden. Zum Glück bekommt er Unterstützung von der Mordkomission aus Kiel in Form von Nicole Stappenbek. – Ich habe mehrfach herzlich gelacht, vor allem durch die Betonungen von Bjarne Mädel im Hörbuch. Ein paar Formulierungen und Charakterzeichnungen waren etwas problematisch, aber im großen und ganzen hatte ich viel Spaß.

Piper House: Betty und Ewan waren das Traumpaar, obwohl sie aus verschiedenen Welten kamen. Doch eine Intrige lässt sie voneinander wegdriften und alles, was sie hatten steht auf der Kippe. Zurückgezogen in ihrem Ferienhaus Piper House im malerischen Nantucket kommen sie sich wieder näher. Können sie zurückbekommen, was sie einst hatten? – Geliebt von der ersten Seite, obwohl es eigentlich ziemlich oberflächlich bleibt und nach einer langen Einführungsphase auch sehr hetzt. Aber der tolle Schreibstil und die Charaktere haben es trotzdem zu einem tollen Leseerlebnis gemacht.

Phantom Tales of the Night 4: Ein beliebtes Idol kommt in die Bar des Patron. Doch irgendwas scheint nicht mit ihr zu stimmen. Schmetterling will das untersuchen und verschwindet spurlos. Nun ist es an Spinne die Ursache zu finden. – So viele neue Informationen über den Patron und diesmal vor allem Schmetterling lassen es wieder super interessant werden.

Pech & Schwäfel 1 – Die Tote in der Wand: Kommisarin Maike Pech lässt sich von Berlin nach Niederteerbach versetzen. wo ihre beste Freundin Zoe Schwäfel Pathologin ist. Vor vielen Jahren ist ihre gemeinsame beste Freundin Billy verschwunden und Maike hat einen neuen Hinweis auf ihren Verbleib. Doch nach der Ankunft muss sie sich erst einmal mit dem Leichenfund in der Wand der Arrestzelle befassen. – Ein ganz netter Einstieg, war aber noch nicht ganz überzeugt, vor allem da sehr viele Namen auf einen einprasseln.

Pech & Schwäfel 2 – Der tote Berliner: In Niederteerbach ist Karnevalssaison. Während Maike Pech alles versucht, um dem Irrsinn zu entkommen, taucht eine Leiche in der örtlichen Pension auf. Da es sich um einen Berliner handelt, wird Verstärkung aus der Hauptstadt geschickt. Zwischen Martin und Maike fliegen schnell die Funken. – Der Band, der mir am wenigsten in Erinnerung geblieben ist. Ich glaube er war okay. 

Pech & Schwäfel 3 – Der Tote im Sand: Eigentlich sollte nur Sand auf eine Baustelle geliefert werden. Doch da war eine Leiche eines Kölner Architekten enthalten. Maike Pech, die nach den Weihnachtstagen mit Nichte Sarah nur noch ihre Ruhe haben will, muss also einen Mord aufklären und gleichzeitig die Silvesterfeier vorbereiten. – Ab hier wurde die Reihe verständlicher, da ich mich an die wiederkehrenden Charaktere besser erinnern konnte. Auch war der Fall selbst spannender.

Pech & Schwäfel 4 – Tot im Wald: Dackel Waldi ist super glücklich. Endlich hat er einen tollen großen Knochen gefunden. Leider gehört der zu abgehackten Leichenteilen. Maike und Zoe müssen die Informationen direkt vor Ort holen. Die Wache ist auch noch unterbesetzt, aber Staatsanwalt Sandro Grasso springt ein. Und das liegt gar nicht daran, dass er ein Auge auf Maike geworfen hat. – Schon nach der Eröffnungsszene mit Dackel Waldi war ich voll in der Geschichte drin. Ich bin übrigens #TeamSandro.

Pech & Schwäfel 5 – Tot im Pool: Dreharbeiten in Niederteerbach. Leider schwimmt einer der Darsteller am nächsten Morgen tot im Pool des Fitnesstudios. Die Ermittlungen werden dann auch noch dadurch erschwert, dass die Dreharbeiten für einen Porno waren. Aber Maike Pech kennt da nichts. – Spätestens ab hier bin ich großer Fan der Reihe. Es ist wunderbar zum schmunzeln, ich liebe die Nebencharaktere und die immer wieder auftauchenden Details. 

Pech & Schwäfel 6 – Tot im Eis: Della DeLorain, eine Influencerin, stirbt bei einem Livestream. Leider im neuen Spa-Tempel in Niederteerbach, weswegen Maike Pech zum Tatort eilt. Und direkt zur Lachnummer des Livestreams wird. Durch die ganze Aufmerksamkeit wird sie angehalten, noch zügiger den Fall aufzuklären. – Es war so gut, die Reihe weiterzuverfolgen, denn hier folgt spannender Fall auf spannender Fall.

Pech & Schwäfel 7 – Tot im Gewächshaus: Sandra Kuschel ist sich sicher, dass in ihrem Gewächshaus für den Blumenladen schlechte Schwingungen herrschen. Sie hatte zwar eher die Ralunkeln im Sinn als die Leiche, die vom Himmel gefallen zu sein scheint, aber so gibt es einen neuen Fall für Maike Pech. Zeitgleich gibt es neue Erkenntnisse vom Fall ihrer ermordeten Freundin Billie, weswegen sie überhaupt erst nach Niederteerbach gezogen ist. – Die Geschichte fängt super witzig an und ich war voll drin. Und wir bekommen endlich eine Aufklärung in dem Billie-Fall, der sich bisher immer mit durchgezogen hat.

Pech & Schwäfel 8 – Tot im Meditationsstudio: Nach dem ganzen Stress und den vielen Morden in Niederteerbach will Nichte Sarah ihrer Tante Maike mal etwas Gutes tun. Im neuen Spa-Tempel gibt es jetzt Meditationskurse. Leider stirbt der Meditationslehrer schon in der ersten Stunde. Und dessen Zwillingsbruder fast gleichzeitig. Während Maike anfängt zu ermitteln, bekommt sie unerwartet Konkurrenz in Form einer neuen Komissarin aus Oberteerbach. – Auch nach der Lösung im Billie-Fall geht es noch weiter und wieder mit einer sehr witzigen Ausgangssituation. Nur die Rivalität stört hier etwas.

Was waren eure Highlights des Monats?

Rückblick auf den Oktober 2025

Spooky season ist vorbei, ab jetzt beginnt der graue Herbst. Also Zeit, um hoffentlich noch ein paar gemütliche Lesestunden zu verbringen, ehe der Vorweihnachtsstress beginnt. Und das werde ich auch genießen, da ich im Oktober gefühlt nur auf Tour war. Ein wenig ist es auch in meinem medialen Rückblick sichtbar:

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel mit vereinzelten Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

In einer Wiederaufführung liefen folgende Filme: BTS – Speak Yourself & BTS – Sowoozoo

All das Ungesagte zwischen uns: Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das Beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. – Gute Adaption des Buches mit sympathischem Cast.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Piranhas: Privatdetektivin Maggie McKeown soll das Verschwinden von zwei Teenagern untersuchen. Dabei benötigt sie die Hilfe vom Trunkbold Paul Grogan. Zusammen finden Sie ihre Überreste, lassen dabei aber Piranhas aus einem Forschungslabor entkommen. Das Problem: Diese sind speziell für den Vietnam-Krieg gezüchtet und daher hochgefährlich. – Für das Erscheinungsjahr ein guter Trashhorrorfilm, der die üblichen Schwachstellen in der Geschichte hat.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Chainsaw Man: Die Fortsetzung des Anime behandelt den Reze Arc und wird daher für die zweite Staffel benötigt. Vielleicht findet sich ja noch ein Kinotermin.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafftt haben es: Momo, A Big Bold Beautiful Journey, Tron Ares, Good Fortune, Frankenstein & Dracula

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Hazbin Hotel – Staffel 1 

Helluva Boss – Staffel 1-2 (Kommt von der Handlung und den Liedern nicht an Hazbin Hotel heran, schafft aber eine tolle Geschichte, mit spannenden Einzelepisoden und faszinierenden Charakteren)

The Penguin – Staffel 1 (Leider eher enttäuschend, kommt nicht richtig in Fahrt und dreht sich immer wieder im Kreis. Schade, denn Collin Farrel gibt einen tollen Pinguin ab)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 3.109
Seiten pro Tag: 100  im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 4

FUN: Die Band nbl/nbl ist auf Tour. Dabei wollen sie Spaß haben, egal zu welchem Preis. Drei Frauen treten auf unterschiedlicher Weise in ihr Leben und keine wird nach der Begegnung mit  der Band noch die Gleiche sein, wie zuvor. – Im Aufbau gut gestaltet und spannend, leider geht im gegen Ende die Luft aus und die Auflösung bleibt merkwürdig nichtssagend in der Luft hängen.

Idol Escape 2: Ainoskuke und Karen sind weiterhin auf der Flucht. Gemeinsam versuchen sie ein paar unvergessliche Momente zu erleben, um die Vergangenheit zu vergessen. Doch die Suche der Polizei nach den Beiden, treibt sie immer weiter in die Enge. – Runder Abschluss der Dilogie. 

Roadtrip to your heart: Rose arbeitet als DJ. Doch für ihre nächste Tour fällt ihr Techniker aus. Der einzige Ersatz, den sie kurzfristig bekommen kann, ist der Vater ihrer besten Freundin. Eben jener, mit dem sie vor einiger Zeit einen One Night Stand hatte. Und den sie trotz aller Bemühungen nicht aus ihren Gedanken bekommen hat. Kann das gut gehen? – Interessante Grundidee, die in der Umsetzung etwas zu weich gewaschen wirkt.

Monsteranwalt: Daniel Becker, seines Zeichens Monsteranwalt ist zurück. Doch diesmal hat er sich ganz schön übernommen. Nachdem eine Schlange versucht hat, ihn zu ermorden, nimmt er sich der Verfluchten an, muss einen Nixen-Superstar vor einem Shitstorm retten, das glibberige Überbleibsel eines Ehemannes vertreten und zu allem Überdruss bekommt er noch einen Auftrag der Bürgermeisterin von Seattle persönlich. Denn irgendetwas sorgt für das Sinken mehrerer Schiffe. Aber mit seinem Team ist Daniel jedem Fall gewachsen. – Im Vergleich zum ersten Band leider schwächer, da sich hier einfach zu viel vorgenommen wurde. Dabei war gerade der Bürgermeisterinnenfall sehr vielversprechend.

Tagebücher der Apothekerin 14: Ihre Hoheit Gyokuyo steht kurz vor der Geburt. Und ausgerechnet jetzt verschwindet Maomao scheinbar spurlos. Jinshi setzt alles daran, um die Apothekerin wiederzufinden. – Es wird immer dramatischer und ich weiß nicht, ob mir die Entwicklung gefällt.

Spookily Yours: Willow ist eine Hexe und lebt ein absolut beschauliches Leben. Bis sie einen Kater adoptiert, der sich als verfluchter Dämon entpuppt. Sie versucht ihn zu befreien und muss zeitgleich seinem Charme widerstehen. – Guter Auftakt, toller Erzählstil, leider ist das letzte Dritten ein absoluter Reinfall. Nur noch Spice, keine Handlung mehr, alles zuvor aufgebaute wird mit Füßen getreten, absolut unlogisch und daher leider eine Enttäuschung.

Finde mich, Oliver*: Oliver ist nach dem Tod seines besten Freundes Sam noch nicht wieder ganz in der Spur. Als dann auch noch seine beste Freundin für ein Auslandssemester wegzieht, fehlt ihm jeglicher Anker. Daher schreibt er weiter Nachrichten an Sam, bis er eines Abends aus Versehen auf den Anrufbutton kommt. Und jemand, der nicht Sam ist, geht ran. Ben wird nicht lange ein Fremder bleiben, dennoch ist etwas merkwürdig an ihren Treffen. – Eine weitere tolle Geschichte von Autor Dustin Thao, der mich erneut gebrochen hat.

Phantom Tales of the Night 3: Spinne hat einen freien Tag. Doch den nutzt er, um ein Mädchen zu schützen, das den Tod von Menschen vorhersieht. Weiterhin wird in der Menschenwelt ein Komplott gegen den Patron geplant. – Wirkte ein bisschen wie ein Füllerband, aber dafür bekommen wir mehr Zusatzinfos zu den Charakteren. 

My next breath*: Hollywood-Star Jeremy Renner dachte sich nichts weiter dabei, als er über Silvester 2022/2023 in sein Haus in Reno reiste. Zusammen mit seiner erweiterten Familie wollte er ein paar entspannte Tage verbringen. Nachdem sich der Schneesturm legte, beschloss er, die Straße so weit frei zu räumen, dass alle zum Ski fahren könnten. Dabei gerät sein Neffe in Gefahr und bei der Rettungsmission wird er selbst von seiner Pistenraupe überfahren. Sein Überlebenskampf und der Kampf zurück ins Leben, beschreibt er in seiner Autobiographie. – Mitreißend, spannend, bedrückend und alles zugleich. Renner weiß, wie man eine Geschichte ausbaut und berichtete schonungslos vom schlimmsten Tag seines Lebens.

Tee? Kaffee? Mord! 21 – Ein Grab für drei: Es sollte eine ganz normale Beerdigung sein. Doch das frisch ausgehobene Grab ist gleich von drei Leichen besetzt. Nathalie Ames und ihre Freund*innen helfen wieder tatkräftig bei den Ermittlungen. Nur Nathalies Freund Fred scheint merkwürdig abgelenkt zu sein. – Spannender Fall, leider ziemlich überschattet von der Beziehungsproblematik.

Tee? Kaffee? Mord! 22 – Letzter Vorhang für Mr. Goodfellow: Um sich von der Trennung abzulenken, reist Nathalie an die Küste und wird prompt Zeugin eines Mords. Doch die örtliche Polizei lehnt jegliche Hilfe ab. Monate später ist Nathalie im Publikum bei einer Theaterprobe. Doch hier kommt es zu einem schrecklichen Unfall. Oder war es Mord? – Wirkt wie zwei Bücher in einem, wird am Ende aber logisch verknüpft. Ein solider Band der Reihe.

Tee? Kaffee? Mord! 23 – Drei Sterne und ein Mord: Leon Baster ist ein gefürchteter Restaurantkritiker und hat sich ausgerechnet im Black Feather angekündigt. Nathalie ist jedoch von ihrem Restaurant überzeugt und denkt sich nichts dabei. Bis Baster tot umfällt. War das Gericht vergiftet? – Auch hier ein solider Band, der leider wenig Möglichkeit zum miträtseln bot.

Was waren eure Highlights im Oktober?