Rückblick auf den Oktober

Und da ist der „Gruselmonat“ auch schon wieder vorbei. Stattdessen strahlt der Herbst in seiner regnerischen Tristheit. Tatsächlich gibt es diesmal wenig zu erzählen, daher starten wir gleich in den medialen Rückblick.

Sneak Preview

Ronny und Claid: Die Geschichte zweier Spätibesitzer, die einem Mafiosi Geld schulden und dafür Menschen entführen, denn einer wird schon Millionär sein, ist zunächst etwas hoprig, entwickelt dann aber seine ganz eigene Dynamik und kann durchaus begeistern.

Halloween Haunt: Der Versuch Geisterbahn und Escape Room zu kombinieren scheitert leider an zu vielen Klischees, Vorhersebarem und Logiklöchern.

Cinemathek:

Tolkien: Die Geschichte um J. R. R. Tolkien und seiner großen Liebe. Zwischen Krieg und schwieriger Kindheit wächst Tolkien auf und entwickelt seine eigene Sprache, die er gegen Ende in seinem ersten Roman „Der Hobbit“ verarbeitet. Nicht das große Biopic, was man erwarten könnte, dafür eine interessante Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Erwachsen werden.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Everest – Ein Yeti will hoch hinaus: Ein berührender Film über Freunschaft, Familie und Trauerverarbeitung, der es perfekt schafft sowohl Witze für die Kleinen, aber auch gute Dialoge für die Großen einzubauen und dabei kein Auge trocken lässt, sowohl durch Lachen, als auch durch traurige Szenen. Große Empfehlung!

Dem Horizont so nah: Eine Liebesgeschichte rund um ein Pärchen mit HIV. Wie lebt man sein Leben, wenn einer weiß, dass er nicht alt werden wird? Er erzählt seine Geschichte mit einer gewissen jugendlichen Naivität, die den Ton sehr auflockert, ihm aber auch die Tiefe nimmt. Das Augenmerk liegt hier deutlich auf der Liebesgeschichte

Joker: Joaquin Phoenix gibt sich die Ehre und verkörpert DCs wohl bekanntesten Bösewicht. Diesmal geht Regisseur Todd Philipps der Hintergrundgeschichte auf den Grund und präsentiert einen kaputten Mann in einer kaputten Welt. Oscarreif gespielt von Phoenix mit einer Geschichte, über die man viel diskutieren kann.

Gemini Man: Will Smith versucht sich diesmal gleich in zwei Rollen und repräsentiert sein Altes und sein Junges Ich. Die Handlung ist spannend gestaltet mit ein paar Schönheitsfehlern.

Ich war noch niemals in New York: Die stark gekürzte und umgeschriebene Fassung des Bühnenmusicals scheut sich nicht seine Schönheitsfehler mit einem engagierten Cast und einer großen Portion Gute Laune zu kaschieren.

Die Addams Family: Die Neuinterpretation der bekannten Gruselfamilie mag an einigen Stellen gewöhnungsbedürftig sein, an einigen kann sie dafür umso mehr überzeugen und hält sich mit einem stabilen Mittelmaß.

Penguin Highway: Im Animespecial lief diesmal Penguin Highway. Mein Lebensgefährte mag Animes, ich mag Pinguine, wir konnten also tatsächlich einmal zusammen in das Special gehen. Allerdings konnte mich die Handlung nicht überzeugen und die Charaktere waren mir sehr unsympathisch.

Das perfekte Geheimnis: Wie viel verbirgt man wirklich vor Partnern und Freunden. Ein seltsames Experiment, das gehörig schief geht. Ein Film, der beim erstmaligen Sehen großen Spaß macht, trotz einer sehr konstruierten Handlung. Gerade der gut harmonierende Cast schafft es den Film trotzdem rund zu gestalten.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Harry Potter und die Kammer des Schreckens: Mein Lebensgefährte hört weiter fleißig die Bücher und so konnten wir nun den zweiten Teil zusammen sehen, damit er Buch und Film noch einmal vergleichen konnte.

The Death of Stalin: 1953 stirbt Stalin überraschend und ein großer Kampf über seine Nachfolge entbrannte. Dieser wird hier in einer schwarzen Komödie verarbeitet. Leider nicht unbedingt verständlich durch zu viele Namen und Charaktere und Intrigen.

The Addams Family (1991): Nachdem ich die Neuinterpretation im Fernsehen sah, war ich neugierig, zumal mir Prime zur Halloweenzeit diesen Film vorschlug. Hier gefielen mir die Dinge, die mich an der 2019er Version störten, schon eher, dafür der Rest nicht mehr so.

Die Hexe und der Zauberer: lief durch Zufall im Fernsehen und mein zweitliebster Disney-Meisterwerkfilm brauchte sowieso mal wieder eine Sichtung.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Brittany runs a marathon: Brittany schläft zu wenig, macht zu viel Party und kriegt ihr Leben nicht auf die Reihe. Als ihr Arzt meint, sie solle mehr auf sich achten und vorallem 25 Kilo abnehmen, denkt sie, dass dies unmöglich sei. Bis sie anfängt für den New York Marathon zu trainieren.

Serien – ein kurzer Überblick

So kurz wird der Überblick in diesem Monat wohl nicht, denn ich habe einige Staffeln geschafft. Zum einen die dritte Staffel des Fresh Prince of Bel Air, der mich aktuell monatsweise begleitet. Dann habe ich mich endlich der dritten Staffel von Adventure Time gewidmet und diese nun beendet. Im Crimebereich ging es mit der inzwischen 10. Staffel von Bones – Die Knochenjägerin weiter. Eigentlich hatte ich am Ende der 9. aufgegeben, da mich die immer größer werdenden Staffelfinale abgeschreckt hatten. Und prompt musste einer meiner liebsten Charaktere am Anfang dran glauben. Doch sobald sich die Serie wieder mit den eigentlichen Fällen befasste, kam ich wieder in den alten Rhythmus zurück, auch wenn nicht mehr die gleiche Dynamik, wie in den ersten Staffeln herrscht. Dann gab es diesen Monat gleich drei Neuentdeckungen. Zum einen die erste Staffel von Barry. Bill Hader spielt hier einen Auftragsmörder, der viel lieber Schauspieler werden will und verzweifelt versucht beides unter einen Hut zu bekommen. Dann habe ich mich nach vielen Nominierungen und Gewinnen auf der diesjährigen Emmy-Verleihung an die erste Staffel von Fleabag herangewagt, die mich aber bisher nicht wirklich überzeugen konnte. Dann lief bei mir noch die erste Staffel der Peaky Blinders, die mich nach Birmingham 1919 zog und damit in eine ganz andere historische Sichtweise. Bisher gefällt mir die Serie sehr gut.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten gesamt: 2.573
Seiten pro Tag: 83 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
E-Book: 5

40 Festivals in 40 Wochen: Das Selbstexperiment der Autorin hatte ich mir eigentlich pünktlich zur Festival-Saison besorgt, kam aber nicht gerade viel zum Lesen auf dem Festival. Die kurzen und knackigen Beschreibungen der verschiedensten Festivals waren zunächst sehr interessant, wurden jedoch schnell monoton, da sich die Autorin gefühlt ständig nur über ihren Gesundheitszustand beschwerte.

Mr. Barnacals Schildkröte: Meine Ausbeute von der GCC Berlin dieses Jahr stammt vom Wölfchen Verlag und wurde mir wärmstens empfohlen, da die Geschichte herrlich verrückt sei. Dies war keinesfalls untertrieben und konnte mich auch zunächst in Bann  ziehen, bis mich die Geschichte leider irgendwann verlor.

Wie Monde so silbern: Eine Empfehlung von Inkunabel, für die ich die Mädels nur loben kann. Denn die Cinderella Geschichte als Cyberpunk zu erzählen, ist ein absoluter Volltreffer und traf genau meinen Geschmack.

Sinful King / Sinful Queen / Sinful Empire: Eigentlich auf der Suche nach kurzer Zwischendurchlektüre fand ich die erotische Reihe von Meghan March, die mich durch starke Charaktere und einem gelungenen Schreibstil sofort überzeugte und von da an nicht mehr losließ.

Sinful Prince / Sinful Princess: Auch die Fortsetzungsreihe um zwei Nebencharaktere aus der Ursprungstrilogie traf mich sofort und ich konnte auch die Reihe nicht weglegen.

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