Rückblick auf das 2. Quartal 2021

Auch das zweite Quartal des Jahres ist bereits geschafft, daher gibt es hier mal wieder einen Rückblick. Hier also im Kurzüberblick meine Highlights von April bis Juni. Jeweils zu Film, Serien und Büchern werde ich euch meine Top 5 vorstellen, die sind aber nicht nochmal gerankt.

Meine fünf filmischen Highlights

  1. Kings of Hollywood

Das Produktionsstudio von Max Barber und seinem Neffen Walter Creason läuft nicht sonderlich gut. Zumal Max Schulden bei Kredithai Reggie Fontaine hat. Doch nach einem Unfall an einem anderen Filmset kommt ihm eine Idee. Er will einen Film drehen, bei dem der Hauptdarsteller am ersten Drehtag bei einem Stunt stirbt und dann die Versicherungssumme abzukassieren. Doch Duke Montana ist widerstandsfähiger als gedacht. – Grundsolide Krimikomödie mit gutem Cast.

2. Mank

1940 soll Herman J „Mank“ Mankiewicz das Drehbuch zu Citizen Kane schreiben. Damit er sich nach einem Beinbruch gleichzeitig auskurieren und schreiben kann, wird er in eine abgelegte Ranch einquartiert. In Rückblenden werden Stationen seines Lebens gezeicht, viele verarbeitet er im Drehbuch. – Mank ist ein spannend geschriebener Film, der sich wunderbar auf die alten Zeiten besinnt und eines der bedeutendsten Filme aller Zeiten neu beleuchtet.

3. The Farewell

Billi Wang lebt in New York nachdem sie mit ihrer Familie aus China ausgewandert ist. Als sie erfährt, dass ihr Großmutter Lungenkrebs hat, ist sie am Boden zerstört. Doch die Familie beschließt der Oma nichts zu sagen, sondern eine Hochzeit zu arrangieren, damit alle sie nochmal sehen. Billi ist hin- und hergerissen zwischen Loyalität zur Familie und dem Wunsch sich richtig von ihrer Großmutter zu verabschieden. – Ein Film zwischen einer anderen Kultur, Trauer, aber auch irgendwo eine lebensbejaende Botschaft.

4. Flora & Ulysses

Flora, 10 Jahre alt, ist Tochter einer Autorin und eines Comiczeichners leidet unter der Trennung dieser. Bis Ulysses bei ihr auftaucht, ein aufgewecktes Eichhörnchen, von dem Flora glaubt, dass es Superkräfte hat. Allerdings ist vor allem Chaos angesagt. – Ein süßer Kinderfilm, der besser ist, als der Trailer glauben lässt.

5. Raya und der letzte Drache

Das Land Kumadra – einst Heimat der Drachen – ist in fünf Clans zerbrochen, die alle nach der Macht des Drachenkristalls streben. Durch einen Unfall zerbricht dieser jedoch und die Druun – Wesen, die alle Lebewesen, die sie berühren, in Stein verwandeln – werden freigelassen. Jahre später ist Raya auf der Suche nach Sisu, der letzten Drachin, um mit ihrer Hilfe die Druun zu besiegen. – Bildschöner Animationsfilm aus dem Hause Disney. Vielleicht ein bisschen zu vorhersehbar, aber mit tollen Themen und Charakteren. 

Meine fünf serienlastigen Highlights

  1. Shadow & Bone – Staffel 1

Ravka ist ein Land, das durch die Schattenflur in zwei Teile geteilt wird. Bei einer Durchquerung ist auch die junge Kartografin Alina Starkov dabei. Als ihr bester Freund Mal dabei fast stirbt, entfesselt sie eine Kraft, von der sie nichts ahnte. Und findet sich kurz darauf bei den Grisha wieder, die alle unterschiedliche Fähigkeiten aufweisen. Gleichzeitig versuchen die Dregs, eine Gruppierung um den Anführer Kaz Brekker, die Flur in die andere Richtung zu durchqueren, um das Kopfgeld zu kassieren, das auf Alina ausgesetzt wurde. – Spannende und bildgewaltige Fantasybuchverfilmung

2. Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 1

Luz Noceda war eigentlich auf dem Weg in ein Sommercamp für schwierige Teenager, in das sie ihre Mutter schicken wollte, nachdem sie in der Schule vermehrt auffällig wurde, da sie eher in einer eigenen Fantasy als der Realtät zu leben scheint. Doch unterwegs folgt sie einer Eule und stolpert prompt durch ein Portal in eine andere Welt. Dort trifft sie auf die Eulenlady und Hexe Eda und ist so fasziniert von der Welt, dass sie beschließt zu bleiben. Und obwohl Menschen keine Magie ausüben können, nimmt die bei Eda Unterricht. – Tolle Kinderanimationsserie, in einer faszinierenden Parallelwelt mit liebenswerten Charakteren.

3. Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle – Staffel 1

Peregrine Fisher bekommt überraschend das Erbe ihrer Tante Phryne, die sie nie kennengelernt hat. Dabei lernt sie die Damen aus dem Club der Abenteurerinnen kennen. Kurzentschlossen will sie in die Fußstapfen ihrer Tante treten und versucht sich als Privatdetektivin. Hilfe bekommt sie von Detective James Steed. – Toller Spin-off in den bunten 1970er Jahren, habe eine Doppelfolge gebraucht, um mich an die neuen Charaktere zu gewöhnen, jetzt liebe ich sie.

4. The Unicorn – Staffel 1

Witwer Wade will ein Jahr nach dem Tod seiner Frau wieder nach vorne blicken. Zwischen Treffen mit seinen Freunden und der Erziehung seiner beiden Töchter versucht er sich auch wieder an Dates. Dabei muss er feststellen, dass er ein sogenanntes Unicorn ist und daher äußerst beliebt. – Witzige Komödie mit guter Themenaufarbeitung und gut eingespielten Charakteren.

5. Westworld – Staffel 3

Dolores hat zusammen mit anderen Host Westworld verlassen und mischt sich nun 2058 in Neo-Los-Angeles unter die Leute. Ihr Ziel scheint eine Maschine zu sein, die die Leben der Menschen beeinflusst. Dabei lernt sie Caleb kennen. Auch andere Host haben es aus dem Park geschafft. – Bisher die wohl spannendste Staffel, zumal sie auch wieder gut strukturiert wirkt, nach dem Wirrwarr in Staffel 2.

Meine fünf buchige Highlights

  1. Und ich leuchte mit den Wolken – Sophie Bichon

Lilou reist nach Paris, um ihre französischen Wurzeln zu erforschen. Dabei trifft sie auf Mignon. Zwischen beiden ist sofort eine Anziehung, doch gerade Mignon möchte sich das nicht eingestehen. – Ich mochte Paris und diese ganzen französischen Attitüten bisher nicht, aber in diesem Buch habe ich alle meine Vorurteile gleichzeitig bestätigt und widerlegt gesehen. Und in die Geschichte von Lilou und Mignon habe ich mich schockverliebt! Schon jetzt ein Jahreshighlight!

2. I am Elektra – Christian Handel

Elektra Hamiltons Körper ist tot, doch ihr Vater konnte ihre Bewusstsein retten. Im Sommerhaus der Hamiltons hat er es in den Körper des vermeintlich toten Klons Kelsie eingesetzt. Nun muss Elektra damit zurecht kommen, ihren Körper verloren zu haben, aber auch ihr Leben an den anderen Klon Isabell. – Zweiter Teil, der zunächst eine eigene Geschichte kreiert und dann den Bogen zum ersten Band schafft. Tolle Geschichte!

3.-5. Ophelia Scale – Die Welt wird brennen | Der Himmel wird beben | Die Sterne werden fallen – Lena Kiefer

100 Jahre in der Zukunft hat König Leopold de Marais von Europa die Abkehr ausgerufen. Dadurch wird der Großteil der Technik verboten. Ophelia Scale sieht dadurch ihre Zukunft bedrohnt und schließt sich der Widerstandsgruppe von ReVerse an. Als der König neue Leute für seine Garde anwirbt, sieht Ophelia eine Chance auf ein Attentat. Nicht gerechnet hat sie mit Lucien, der ihren Plan ordentlich durcheinander wirbelt. Immerhin ist er der Bruder des Königs. – Eine der besten Fantasytrilogien, die ich seit langem gelesen habe! Alle Teile sind rumdum rund und gelungen. So spannend, dass ich sie nicht aus der Hand legen konnte, so mitreißend, dass mich jede Entscheidung der Charaktere mitfiebern ließ. Große Leseempfehlung!

Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den Juni 2021

Der Juni ist rum und was hab ich in meiner Dachgeschosswohnung geschwitzt! Aber es gibt auch gute Nachrichten: Der erste Kinofilm des Jahres ist gesehen! Zwar erst einmal im Autokino, aber auch Juli dürfte die Kinosparte wieder gut wiederbelebt werden! Es bleibt spannend, ob hier wieder ein Stück Normalität eintritt. Übrigens ist dies mein 1.000 Blogbeitrag! Aber erst einmal gibt es hier meinen medialen Rückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Kings of Hollywood: Das Produktionsstudio von Max Barber und seinem Neffen Walter Creason läuft nicht sonderlich gut. Zumal Max Schulden bei Kredithai Reggie Fontaine hat. Doch nach einem Unfall an einem anderen Filmset kommt ihm eine Idee. Er will einen Film drehen, bei dem der Hauptdarsteller am ersten Drehtag bei einem Stunt stirbt und dann die Versicherungssumme abzukassieren. Doch Duke Montana ist widerstandsfähiger als gedacht. – Grundsolide Krimikomödie mit gutem Cast.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Friends – the Reunion: 17 Jahre nach dem Serienende treffen die sechs Schauspieler erneut aufeinander. Besehen sich die alten Seriensets, beantworten Fanfragen und vieles mehr. James Corden führt ein Interview am berühmten Introbrunnen und allerlei Stargäste sind dabei. – Keine neue Friendsstaffel, wie erhofft, dafür ein Abend voller Nostalgie.

The Departed: Billy Costigan soll als Undercover-Polizist in die irische Mafia rund um Frank Costello eingeschleust werden. Dieser hat einen Spitzel bei der State Police. Ein Katz und Maus-Spiel steht bevor. – Ein typischer Scorsesefilm, der mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Könnte daran liegen, dass mir Mafiafilme nicht liegen.

Raya und der letzte Drache: Das Land Kumadra – einst Heimat der Drachen – ist in fünf Clans zerbrochen, die alle nach der Macht des Drachenkristalls streben. Durch einen Unfall zerbricht dieser jedoch und die Druun – Wesen, die alle Lebewesen, die sie berühren, in Stein verwandeln – werden freigelassen. Jahre später ist Raya auf der Suche nach Sisu, der letzten Drachin, um mit ihrer Hilfe die Druun zu besiegen. – Bildschöner Animationsfilm aus dem Hause Disney. Vielleicht ein bisschen zu vorhersehbar, aber mit tollen Themen und Charakteren. 

Luca: An der italienischen Riviera lebt der Wasserjunge Luca. Sein Leben unter der Wasseroberfläche ödet ihn an. Bis er auf Alberto trifft, ebenfalls Wasserjunge, der Luca zeigt, dass er auch an Land überleben kann. Nach einem Streit mit seiner Familie flüchten die beiden Jungs an Land. Dort treffen sie auf Giulia, die unbedingt einen Triathlon gewonnen will. – Kurzweiliger Sommerfilm, der einen nach Italien entführt.

If Beale Street could talk: 1970er, Harlem in New York. Alfonso Hunt wird festgenommen, mit dem Vorwurf der Vergewaltigung. Seine Freundin Tish und sein bester Freund Daniel können ihm ein Alibi geben, doch das Opfer identifiziert ihn bei einer Gegenüberstellung. Nun sitzt er im Gefängnis und Trish und ihre Familie versuchen alles, um ihn rauszuholen und seine Unschuld zu beweisen. – Ruhig erzählt und doch beklemmender Film über eine leider realitätsnahe Geschichte.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Schitt’s Creek – Staffel 2* (Steigerung zur ersten Staffel, dennoch noch nicht so witzig, wie man der Serie nachsagt)

The Flight Attendant – Staffel 1 (Psychothriller, der erst gegen Ende wirklich funktioniert)

Solar Opposites – Staffel 1 (Animationsserie in Rick&Morty Manier, nur mit etwas schwächeren Witzen. Steigert sich über die Staffel aber)

Doctor Who – Staffel 2 (Rewatch: Noch immer meine liebste Staffel, noch immer eines der emotionalsten Staffelfinale)

Hilda – Staffel 1 (Süße Animationsserie mit großem Fantasyanteil und einem unerschrockenem Mädchen)

Westworld – Staffel 3 (Deutlich strukturierter als die zweite Staffel und so spannend wie noch nie. Leider wurde wieder kein Ende gefunden)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten gesamt: 4.221
Seiten pro Tag: 141 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 5
Taschenbuch: 4
E-Book: 1
Manga: 1

I am Elektra: Elektra Hamiltons Körper ist tot, doch ihr Vater konnte ihre Bewusstsein retten. Im Sommerhaus der Hamiltons hat er es in den Körper des vermeintlich toten Klons Kelsie eingesetzt. Nun muss Elektra damit zurecht kommen, ihren Körper verloren zu haben, aber auch ihr Leben an den anderen Klon Isabell. – Zweiter Teil, der zunächst eine eigene Geschichte kreiert und dann den Bogen zum ersten Band schafft. Tolle Geschichte!

Ophelia Scale: Die Welt wird brennen | Der Himmel wird beben | Die Sterne werden fallen: 100 Jahre in der Zukunft hat König Leopold de Marais von Europa die Abkehr ausgerufen. Dadurch wird der Großteil der Technik verboten. Ophelia Scale sieht dadurch ihre Zukunft bedrohnt und schließt sich der Widerstandsgruppe von ReVerse an. Als der König neue Leute für seine Garde anwirbt, sieht Ophelia eine Chance auf ein Attentat. Nicht gerechnet hat sie mit Lucien, der ihren Plan ordentlich durcheinander wirbelt. Immerhin ist er der Bruder des Königs. – Eine der besten Fantasytrilogien, die ich seit langem gelesen habe! Alle Teile sind rumdum rund und gelungen. So spannend, dass ich sie nicht aus der Hand legen konnte, so mitreißend, dass mich jede Entscheidung der Charaktere mitfiebern ließ. Große Leseempfehlung!

Periode ist politisch: Obwohl ein Großteil der Weltbevölkerung menstruiert, ist es ein Tabuthema. Trotz der modernen aufgeklärten Welt, in der wir leben, werden Frauen* kosequent benachteiligt. Ein Grund dafür ist die Menstruation. Autorin Franka Frei will dieses Tabu brechen und engagiert sich weltweit für Aufklärung. – Gute Denkanstöße ohne polemisch zu werden.

Die Götter von Asgard: Ray hielt sich für ein ganz normales Mädchen. Doch dann trifft sie auf die Walküre Kara. Sie erfährt, dass sie Teil einer Vorhersage der Nornen ist und sie Odin tot sehen will. Doch dann mischen sich auch noch Tyr und Loki ein. – Etwas gewöhnungsbedürftiger Erzählstil, doch spannende Geschichte in der nordischen Mythologie.

My roommate is a cat – Band 3: Subaru taut immer mehr auf und traut sich mehr in die Welt außerhalb seiner Wohnung. Haru trifft auf alte Bekannte. – Auch der dritte Band ist megasüß gezeichnet und die Geschichte für alle Misantropen und Katzenliebhaber gut nachvollziehbar.

Heute Abend in der Eisdiele am Meer*: Gina lebt in London als Projektmanagerin. Doch als sich ihr Großvater den Fuß bricht, lässt sie alles stehen und liegen und reist nach Cornwall in den verschlafenen Ort Polwhipple, um in der Eisdiele ihrer Großeltern mitzuhelfen. Als sie den heruntergekommenen Zustand des örtlichen Kinos sieht, kann sie gar nicht anders, als es als Projekt anzugehen. Hilfe bekommt sie von ihrem Jugendfreund Ben, sehr zum Missfallen ihres Freundes Max, der in London geblieben ist. – Sommerlektüre bei der man Heißhunger auf Eis bekommt.

Bernsteinsommer: Christina hat sich ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. Bis ein Wasserrohrbruch ihre Pläne über den Haufen wirft. Da ihr Vater mit Alzheimer in einem Pflegeheim ist, findet sie in seinen Sachen eine Reihe von Gemälden. Die Spurensuche führt sie nach Rügen und Hiddensee. – Leichte Sommerlektüre, die sich am Anfang ein bisschen verrennt, aber nach hinten raus gut funktioniert.

Sehnsucht in Aquamarin: Polly und Jette wurden als Kinder von ihrer Mutter verlassen. Während Jette seitdem ruhelos um die ganze Welt jettet, zieht sich Polly in ihre Dachgeschosswohnung in Stuttgart zurück. Bis Jette ihre Mutter findet. In Maine. Die Schwestern reisen nach Bar Harbor, treffen dort aber auf mehr als nur ihre Mutter. – Als Sommerlektüre gekauft, nur bedingt bekommen, aber dafür eine etwas andere Familien-/Liebesgeschichte.

Save me now: Im dritten Band treffen Amanda und Dante wieder aufeinander. Zusammen am College könnten sie endlich zusammen sein, doch Amanda hat Angst und will daher, dass Dante sich vorab noch mit anderen Frauen verabredet. Doch die Suche nach den Menschenhändlern und ihrer besten Freundin Jenny lässt sie immer wieder aufeinander treffen. – Mit Abstand der schwächste Teil der Reihe bisher. Die Handlung driftete immer weiter vom spannenden Part ab und wird zu einer Liebesgeschichte, die sich immer und immer wieder im Kreis dreht.

*[Werbung|Rezensionsexemplar]

Was waren eure Highlights im Juni?

Rückblick auf das halbe Jahr 2021

Im Gegensatz zu meinen Quartalsrückblicken bleibt bei den Halbjahresrückblicken das Schema Dezember-Mai. Hier soll es, wie bereits im letzten Jahr, nur um eine kurze Bilanz gehen, in den Quartalsrückblicken gehe ich auf alles etwas ausführlicher ein und die großen Rückblicke gibt es wieder zu Ende des Jahres. Da die Kinos immer noch geschlossen sind – die Zeichen stehen für die zweite Jahreshälfte wieder auf Besserung! – entfällt die Sparte vollständig.

I. Filme – auf großem Fernseher gesehen

48 Filme liefen im ersten Halbjahr bei mir im Heimkino (16 weniger als letztes Jahr). Davon 7 Wiederholungstäter, 7 Originals (aller Plattformen) und 8 Reportagen/Dokumentationen. Von meiner 21 für 2021 Liste sind 7 Filme gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Der wunderbare Mr. Rogers
2 To all the boys I loved before (komplette Trilogie)
3 Clue
4 Expedition Atlantis
5 Manche mögens heiß
6 Mank
7 The Farewell
8 Flora & Ulysses
9 Aristocats
10 Tea with the Dames

II Serien – ein kurzer Überblick

40 verschiedene Serien mit 43 Staffeln (-6 im Vergleich zum Vorjahr) sind gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 The Unicorn (Staffel 1)
2 Miracle Workers (Staffel 2)
3 The Mandalorian (Staffel 2)
4 The Crown (Staffel 4)
5 Das beste vom Rest (Staffel 1)
6 Bonding (Staffel 1-2)
7 WandaVision (Staffel 1)
8 Zoeys Extraordinary Playlist (Staffel 1)
9 Shadow & Bone (Staffel 1)
10 Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle (Staffel 1)

III Bücher – Das Beste aus den Lesemonaten

45 Bücher sind ausgelesen, 5 Hörspiele sind gehört (+10 Bücher und +5 Hörspiele im Vergleich zum letzten Jahr). Davon sind 13 von meiner 21 für 2021 Liste gelesen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Ich bin Linus – Linus Giese
2 Becoming Elektra – Christian Handel
3 Eine Leiche zum Tee – Alexandra
4 Goldene Flammen – Leigh Bardugo
5 Die Schönheit der Begegnung – Frank Berzbach
6 Rottkäppchen und der Hipster-Wolf – Nina Mackkay
7 Und ich leuchte mit den Wolken – Sophie Bichon
8 My roommate is a cat –
9 The Secret Book Club 2 – Die Liebesroman-Mission – Lyssa Kay Adams
10 Die Windsängerin  – Sven Matthias (Hörspiel)

Wie sah euer erstes Halbjahr aus? Welcher Film/Buch/Serie fehlt definitiv in meiner Liste? Ich bin immer offen für Empfehlungen!

Rückblick auf den Mai 2021

Na bei wem regnet es auch durchgehend? Der Mai hat zumindest wettertechnisch wenig Spaß gemacht, aber dafür lief es lesetechnisch recht gut. Was da so alles mit dabei war, jetzt in meinem neuen medialen Rückblick auf den Mai.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

The Farewell: Billi Wang lebt in New York nachdem sie mit ihrer Familie aus China ausgewandert ist. Als sie erfährt, dass ihr Großmutter Lungenkrebs hat, ist sie am Boden zerstört. Doch die Familie beschließt der Oma nichts zu sagen, sondern eine Hochzeit zu arrangieren, damit alle sie nochmal sehen. Billi ist hin- und hergerissen zwischen Loyalität zur Familie und dem Wunsch sich richtig von ihrer Großmutter zu verabschieden. – Ein Film zwischen einer anderen Kultur, Trauer, aber auch irgendwo eine lebensbejaende Botschaft.

Flora & Ulysses: Flora, 10 Jahre alt, ist Tochter einer Autorin und eines Comiczeichners leidet unter der Trennung dieser. Bis Ulysses bei ihr auftaucht, ein aufgewecktes Eichhörnchen, von dem Flora glaubt, dass es Superkräfte hat. Allerdings ist vor allem Chaos angesagt. – Ein süßer Kinderfilm, der besser ist, als der Trailer glauben lässt.

Yes Day: Allison und Carlos Torres sind eigentlich sehr lebensbejaende Eltern. Doch seit ihre Kinder da sind, erwischen sie sich selbst dabei, wie sie nur noch „Nein“ sagen. Bis der Vertrauenslehrer der Schule sie zu einem „Yes Day“ ermuntert. Ein Tag, an dem sie zu allem, was die Kinder wollen „Ja“ sagen müssen, zumindest innerhalb gewisser Regeln. – Eine schöne Komödie, auch wenn die anfangs sehr positive Geschichte, schnell wieder ins Extreme abtriftet, was dem Ende einen überdrehten Nachgeschmack gibt. Aber gerade die ersten 2/3 sind sehr stark.

Scooby: Als Scooby ein Gyrosspies am Strand klaut, trifft er auf den einsamen und freundlosen Jungen Shaggy. Beide werden sofort die besten Freunden. Als sie an Halloween auf Fred, Velma und Daphne treffen und einen Geist enttarnen, gründen sie die Mystery Inc. Viele Jahre später werden sie getrennt, kurz bevor es jemand auf Scooby abgesehen hat. – Ein süßer „Wie alles begann“ Film, der aber über die nette Nachmittagsunterhaltung nicht hinaus kommt.

Rocky IV: Rocky und Apollo Creed sind inzwischen Freunde geworden. Als der sowjetische Boxer Ivan Drago in die USA kommt und Rocky zum Kampf auffordert, bittet Apollo um den Kampf, da er als alternder Kämpfer seinen Stern erlischen sieht. Doch alles kommt ganz anders. – Vorgeplänkel, Musikvideo, Kampf, Musikvideo, Musikvideo mit Trainingsmontage, Musikvideo mit Trainingsmontage, Kampf, Ende. Für Fans der Reihe wahrscheinlich durchaus ein guter Film, mir hat er nur bedingt zugesagt.

Prinzessin Mononoke: Ashitaka verteidigt sein Dorf und wird dabei von einem Fluch befallen. Auf der Suche nach Heilung trifft er auf das bei Wölfen lebende Mädchen San und kurz darauf auf eine Eisenhütte, die gleichzeitig Frauen und Erkrankten Arbeit ermöglichen und den Wald abholzen, weswegen sie im Kampf mit den Tiergöttern und Tieren des Waldes sind. – Ich bin immer noch kein Anime-Fan, versuche mich aber ein wenig an den Klassikern. So interessant viele Ansätze in diesem Film auch waren, mir war er einfach zu lang.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick:

Big Time Rush – Staffel 1 (Ich präsentiere eines meiner absoluten guilty pleasures. Es wurde nun auch Zeit sie meiner besten Freundin zu zeigen)

Schitt’s Creek – Staffel 1* (Ganz netter arm/reich Klamauk, aber die Witze und gerade die Überspitzung der ländlichen Bevölkerung war nicht so richtig meins)

Gargoyles – Staffel 3 (Eine weitere Kindheitsserie konnte beendet werden. Auch wenn die letzte Staffel etwas anstrengend war)

Miss Fishers neue moderne Mordfälle – Staffel 1 (Spin-off mit Phrynes Nichte im Australien der 1960er Jahre. Ich habe etwas gebraucht, um reinzukommen und mich an die Doppelfolgen zu gewöhnen, aber jetzt liebe ich sie und kann die zweite Staffel kaum noch erwarten)

The Unicorn – Staffel 1 (Witzige Serie über einen Freundeskreis mit einem frischen Witwer. Die Charaktere sind einfach herrlich und beleben die Serie ungemein)

Amerikas National Parks – Staffel 1 (Dokumentation über ein paar amerikanische National-parks. Ganz interessant, wie unterschiedlich die verschiedenen Ecken der USA doch sind)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 9
Seiten gesamt: 2.965
Seiten pro Tag:  96 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 7
Hörbuch: 1

Pubertät ist voll nice*: Pubertät beschreibt Silke Neumayer als die Phase, in der sie süßen Kinder von Aliens entführt werden und innerhalb von 24 Stunden zurückgebracht werden, nur um dann Teenager zu sein. Herzschmerz, Pickel, die Wichtigkeit des Smartphones und die Peinlichkeit der Eltern nehmen in dieser Phase unfassbar zu. Dies ist das Werk für alle leidgeprüften Eltern. – Kurzweiliges und witzes Werk über die Pubertät. Nicht nur für Eltern.

Star Wars: Tarkin: Großmoff Wilhuff Tarkin soll den Bau einer mobilen Kampfstation überwachen, als diese angegriffen wird. Seinen Bericht soll er direkt vorm Imperator ablegen und wird daraufhin zusammen mit Darth Vader auf eine Mission geschickt, die schon bald in einer galaktischen Verfolgungsjagd endet. – An sich ein gut geschriebener Sci-Fi Roman mit interessamten Star Wars Charakter. Nur leider lese ich sehr ungern Sci-Fi, weswegen es sich für mich etwas gezogen hat.

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf: Die vier Prinzen von Reds (Rotkäppchen) besten Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Aschenputtel und Rapunzel wurden entführt. Auf ihrer Suche trifft sie ausgerechnet auf einen Hipster-Wolf und das bei ihrer Wolf-Phobie. Dieser sieht in der Suche aber eine tolle Schlagzeile und schließt sich Red an. Die Reise führt die beiden über die Grenzen des Märchenwaldes heraus. – Ein Buch zum totlachen, auch wenn manche Charaktere (*hust Snow hust*) sehr nervig waren. Aber die ganzen Ideen Märchen in unsere Zeit zu holen und die Prinzessinen mit Smartphone und Selfiestick auszustatten ist schon zum totlachen! Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.

Deeply: Zoey zieht nach Seattle in die WG ihres großen Bruders Cooper, bereit sich nicht mehr von einem Erlebnis ihrer Vergangenheit vom Leben abhalten zu lassen. Dort trifft sie auf ihren neuen Mitbewohner Dylan. Zwischen beiden besteht sofort eine Anziehung, doch Zoey ist zögerlich und auch Dylan hat ein Geheimnis. – Ein schöner Abschluss der Reihe mit wenig Drama, dafür aber wieder sehr wichtigen Themen, die respektvoll behandelt wurden.

Und ich leuchte mit den Wolken: Lilou reist nach Paris, um ihre französischen Wurzeln zu erforschen. Dabei trifft sie auf Mignon. Zwischen beiden ist sofort eine Anziehung, doch gerade Mignon möchte sich das nicht eingestehen. – Ich mochte Paris und diese ganzen französischen Attitüten bisher nicht, aber in diesem Buch habe ich alle meine Vorurteile gleichzeitig bestätigt und widerlegt gesehen. Und in die Geschichte von Lilou und Mignon habe ich mich schockverliebt! Schon jetzt ein Jahreshighlight!

House of Scarlett: Nachdem Gabriel Legend und Scarlett Priest im ersten Band unschön auseinander gingen, treffen sie doch wieder aufeinander. Und auch wenn sie weiterhin aus verschiedenen Welten kommen, bleibt die Anziehung bestehen. Können sie alle Hindernisse überwinden? – Auch der zweite Band wirkt sehr lang gestreckt und kommt nicht richtig auf den Punkt. Das dürfte sich nach dem Cliffhanger in Band drei ändern, aber der Weg dahin ist ziemlich lang.

Land in Sicht: Jana ist vaterlos aufgewachsen, doch irgendwann fragt sie sich, wie ihr Vater so ist. Als sie herausfindet, dass er Kapitän für eine Flusskreuzfahrt-Reederei ist, bucht sie kurzerhand die Reise. Doch die Reise verläuft anders, als gedacht. – Während mich die Geschichte grundsätzlich angesprochen hat, war die Umsetzung gerade gegen Ende dann doch etwas zu wirr und kam nicht auf den Punkt.

Hummeldumm: Matze wird von seiner Freundin Sina auf eine Gruppenreise nach Namibia geschickt. Nicht nur ist er von der Gruppe alles andere als begeistert, auch hat er vorher vergessen eine Reservierungssumme für die neue Wohnung zu überweisen, weswegen er verzweifelt versucht Handy- und Internetempfang zu bekommen. – Eigentliche eine witzige Geschichte, die sehr mit Stereotypen spielt. Leider überschreitet der Autor in einigen Aussagen die Grenze zu Beleidigungen und teilweise auch zum Rassismus, was dem ganzen einen schlechten Nachgeschmack anhängt. – Hörbuch

James Bond 007 – Moonraker: Nachdem Bond Sir Hugo Drax beim Kartenspiel des Betrugs überführt, wird er als Spion zum Moonraker-Projekt gerufen. Dessen Kopf ist ausgerechnet Sir Hugo Drax. Doch was geht bei dem Projekt wirklich vor sich? – Der dritte James Bond Roman braucht sehr lange um richtig in Fahrt zu kommen und wird erst gegen Ende wirklich spannend.

Was waren eure Highlights im Mai?

*Werbung, da Rezensionsexemplar

 

 

Rückblick auf den April 2021

Der April ist vorbei und er verflucht kalt. Das war ich nicht mehr gewohnt. Mit Ostern, einem (coronakonformen) Urlaub und der Oscarverleihung war auch einiges los bei mir. Dennoch kam medial wieder einiges zusammen und so starten wir in den Monatsrückblick.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im April habe ich erneut gesehen: Hinter der blauen Tür (etwas gruseliger Kinderfilm)

Citizen Kane: Charles Foster Kane erlebt seine letzten Atemzüge auf seinem unvollendeten Privatschloss Xanadu. Sein letztes Wort ist ‚Rosebud‘. Als ein Journalistenteam eine Zusammenfassung seines Lebens bringen will, fehlt ihnen der richtige Ansatz, weswegen sie versuchen herauszufinden, was er gemeint haben könnte. Dabei wird Kanes Leben genau durchleuchtet. – Ein zeitloser Klassiker und ein faszinierendes Porträt eines Mannes.

Mank: 1940 soll Herman J „Mank“ Mankiewicz das Drehbuch zu Citizen Kane schreiben. Damit er sich nach einem Beinbruch gleichzeitig auskurieren und schreiben kann, wird er in eine abgelegte Ranch einquartiert. In Rückblenden werden Stationen seines Lebens gezeicht, viele verarbeitet er im Drehbuch. – Mank ist ein spannend geschriebener Film, der sich wunderbar auf die alten Zeiten besinnt und eines der bedeutendsten Filme aller Zeiten neu beleuchtet.

The Trial of the Chicago 7: 1968 kommt es beim Parteitag der Demokratischen Partei zu geplanten friedlichen Protesten verschiedener Bewegungen. Durch eine Ausgangssperre eskaliert das ganze. Wenig später müssen sich acht Männer vor Gericht verantworten. – stark gespielt, stark inszeniert, für ein Gerichtsdrama auch spannend erzählt, aber auch thematisch schwer zu verdauen. 

Ma Raineys Black Bottom: 1927 in Chicago soll „Ma“ Rainey eine Platte aufnehmen. Die „Königin des Blues“ macht es den Plattenmanagern Sturdyvant und Irvin dabei nicht einfach. Gleichzeitig kommt es zu mehreren Gesprächen der Bandmusiker im Proberaum. – ein stark gespieltes Kammerspiel, mit Schwerpunkt auf den Dialogen.

One Night in Miami: 1964 wird Cassius Clay Champion im Boxen. An diesem Abend trifft er sich mit Malcolm X, Sam Cooke und Jim Brown. Es folgt eine Nacht voller Gespräche über ihre Situation, ihre Pläne und ihre Zukunft. – ein brilliant geschriebener Film, der es weiß auf die feinen Details der Sprache einzugehen und alle Meinungen gleichberechtigt darzustellen. 

Sound of Metal: Ruben Stone ist Schlagzeuger eines Duos und reist mit seiner Freundin Lou von einem Gig zum nächsten. Bei einem Soundcheck hat Ruben auf einmal Probleme mit dem Hören. Ein Arztbesuch später weiß er, dass er nur noch 25% Hörleistung auf beiden Ohren hat. Lou bricht die Tour ab, damit Ruben sich einer gehörlosen Wohngemeinschaft anschließen kann, die ihn weitgehend von der Außenwelt isoliert. – Sound of Metal versteht mit dem gewählten Thema unkonventionell, aber sehr respektvoll umzugehen. Dennoch ist die Erzählstruktur sehr gewöhnungsbedürftig.

Framing Britney Spears: Seit 2008 befindet sich Popstar Britney Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters, eine gesetzliche Anordnung, die normalerweise eher bei älteren Menschen Anwendung findet. Die Dokumentation befasst sich mit Spears Karriere, dem Sexismus in der Musikbranche und ihrem Fall. – Eine spannende Doku, die Spears und die Medien in einen ganz neuen Licht darstellt. Auf jeden Fall eine Sichtung wert.

Idiocracy: In einem Experiment des Militärs werden Joe und Rita in einen Kälteschlaf versetzt, eigentlich für ein Jahr. Leider wird das Experiment vergessen und die beiden wachen im Jahr 2505 wieder auf. Leider ist seitdem die Welt in Chaos gestürzt, da der IQ der Bevölkerung sehr stark abgenommen hat. – Eine witzige Dystopie, die immer haarscharf an den unter der Gürtellinienwitzen vorbeischrammt.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Immer für dich da – Staffel 1 (Eigentliche eine tolle Serie über Freundschaft, aber viel zu langatmig erzählt)

Shadow & Bone – Staffel 1 (Schon jetzt ein Jahreshighlight, die Verfilmung der Buchhreihe von Leigh Bardugo hat einfach alles, was ich von einer guten Serie erwarte)

Falcon & the Winter Soldier – Staffel 1 (Die zweite Marvel Serie auf Disney+ verzettelt sich zu sehr mit der Handlung und wirkt gleichzeitig zu lang und zu kurz)

Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 1 (Eine etwas andere Kinderserie, die man nicht nach ihrer schrecklichen Pilotfolge beurteilen sollte)

Country Comfort – Staffel 1 (Eine Comedyserie, die viele gute Stellen hat, aber auch eine Ruckler. Mal schauen, ob sich das in der zweiten Staffel bessert)

Star Trek – Lower Decks – Staffel 1 (Eine Star Trek Serie in bester Rick&Morty Manier? Funktioniert erstaunlich gut)

A Discovery of Witches – Staffel 1 (Die Zeiten von Hexen und Vampiren sind vorbei? Nicht in dieser Serie. Dabei auch eine spannende Geschichte, nur mit der Protagonistin bin ich nicht ganz warm geworden)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 5
Seiten gesamt: 2.399
Seiten pro Tag: 80 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 4

Der Joker: Eds Leben ist absolut durchschnittlich. Bis er einen Bankräuber aufhält. Kurz darauf findet er das Karo-Ass mit drei Adressen in seinem Briefkasten. Ihm stehen einige Prüfungen bevor, die sein Leben ganz schön durcheinander wirbeln. – Nach langer Zeit mal wieder gelesen und es ist einfach immer noch mein all-time-favourite. Eine schöne Geschichte!

Fall of Legend: Gabriel Legend kommt von ganz unten und hat sich seinen Weg hochgekämpft. Doch sein neuer Club steht nach einem Zwischenfall kurz vor dem Aus. Da taucht Scarlett Priest auf, die seit ihrer Kindheit im Rampenlicht stand. Sie könnte die Lösung sein, doch dann kommen Gefühle ins Spiel. – Spannender Einstieg, dann wird viel Zeit für Charakteraufbau angewandt und wenig in die Handlung investiert. Hier braucht man also den zweiten Teil.

Biss zur Mitternachtssonne: In Biss zum Morgengrauen (Twilight) erfuhren wir, wie Bella und Edward sich kennengelernt haben. Jetzt ist es Edward, der uns die Geschichte noch einmal aus seiner Sicht erzählt. – Wirklich notwendig war das Buch wohl nicht, und an einigen Stellen wird der Mehrwert des Sichtswechsels auch einfach verpasst, aber der Schreibstil macht viel wett. Wenn das Buch nicht so dick wäre mit viel zu vielen Wiederholungen, sähe ich es wohl entspannter.

Percy Jackson 3 – Der Fluch der Titanen: Nach einem Zwischenfall ist Annabeth ver-schwunden und auch die Göttin Artemis schwebt in Gefahr. Percy muss zusammen mit Thalia, Grover und zwei Jägerinnen erneut ein Abenteuer bestehen. – Der dritte Teil war wieder spannend und diesmal bin ich auch besser in die Geschichte reingekommen als bei den vorherigen Teilen. Es wird noch spannend.

The Secret Book Club 3 – Liebesromane zum Frühstück: Alexis und Noah sind seit den Ereignissen aus Band 2 beste Freunde. Damit werden sie sehr oft aufgezogen. Doch dann taucht nicht nur ein verschollenes Familienmitglied bei Alexis auf, sie müssen sich auch die Frage stellen, ob sie nicht doch Gefühle füreinander haben. – Der Abschluss der Reihe kommt wieder mit einer tollen und spannenden Geschichte daher. Wie schon der zweite, kommt die Geschichte nicht an den ersten Band heran, aber das mindert das Leseerlebnis in keiner Weise. 

Was waren eure Highlights im April?

Rückblick auf das 1. Quartal 2021

Ihr kennt meine großen Jahresrückblicke und meine kleineren Halbjahrsrückblicke. Und bis 2017 habe ich auch Quartalsrückblicke geschrieben. Und da noch immer Kinoflaute herrscht und daher die Beitragskapazität da ist, dachte ich mir, dass ich versuchen könnte, diese wieder zu beleben. Mein Filmjahr geht immer von Dezember-November, aber bei den Quartalen werde ich mich (voraussichtlich) an den richtigen Jahresquartalen orientieren. Bedeutet, dass es diesmal um das 1. Quartal, bei mir also Dezember bis März, geht. Im Prinzip stelle ich euch nur kurz meine Highlights vor und verkaufe es euch als neues Format 😉 Jeweils zu Film, Serien und Büchern werde ich euch meine Top 5 vorstellen, die sind aber nicht nochmal gerankt.

Meine fünf filmischen Highlights

  1. Der wunderbare Mr. Rogers

Der Journalist Lloyd Vogel soll für ein Magazin einen Artikel über den beliebten Kindershow Moderator Fred Rogers schreiben. Das Treffen für das Interview verläuft allerdings völlig anders, als Lloyd sich das vorgestellt hat. Statt wirklich etwas zu erfahren, bringt Rogers ihn dazu, sich wieder mit sich selbst und seinen familiären Problemen zu beschäftigen. – Ein Film, mit einer so herzensguten Hauptfigur, dass der Film einfach ganz tief ins Herz geht.

2. Clue

Der Film basieren auf dem Brettspiel Cluedo. In einer stürmischen Nacht wurden mehrere Personen in ein alten Herrenhaus eingeladen. Alle vereint etwas: Das Mordmotiv. Und tatsächlich gibt es kurz darauf die erste Leiche. – Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, dann macht er nämlich eine Menge Spaß. Ein bisschen cringe und trashig, aber dennoch gut für Fans von Murdermysteries geeignet.

3. Manche mögens heiß

Chicago 1929. Die beiden Musiker Joe und Jerry sind Zeugen eines Gaunermassakers. Um diesem zu entkommen, schließen sie sich einer Mädchenkapelle an. Dafür müssen sie sich allerdings als Frauen verkleiden. Auf dem Weg ins sonnige Florida passiert jedoch allerlei. Vor allem Sugar, die Ukulelespielerin, hat es den beiden angetan. – Spaßige Komödie mit immer wieder neuen Wendungen. Sollte man gesehen haben.

4. to all the boys I loved before

Lara-Jean lebt nach dem Tod ihrer Mutter zusammen mit ihrem Vater und ihren beiden Schwestern. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal verliebt. Jedes Mal wenn sie in der schlimmen Verknalltphase war, hat sie dem Jungen einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Bis dies eines Tages jemand anderes für sie übernimmt und ihr sonst so geordnetes Leben ordentlich aus der Bahn wirft. – ein Film, der sehr typisch für sein Genre ist, aber alles mit seinem eigenen Charme überhäuft, was den Film sehr sympathisch macht. So erfindet er am Ende das Rad nicht neu, liefert aber 100 Minuten Sehvergnügen

5. Expedition Atlantis

Regisseur James Cameron und Archäologe Simcha Jacobovici begeben sich auf Spurensuche, um das Geheimnis von Platons Atlantis zu lösen. – Eine spannende Dokumentation über eine Spurensuche mit vielen tollen Ansätzen. Wer sich für das Thema interessiert, sollte hier auf jeden Fall mal reingucken.

Der Dauerbrenner, der aus der Wertung fällt: Hamilton!

Meine fünf serienlastigen Highlights

  1. The Mandalorian – Staffel 2

Der Mandalorianer reist weiter mit dem Kind durch die Galaxie. Neue Freunde, aber auch neue Feinde säumen seinen Weg. Diesmal ist er auf der Suche nach einem Jedi, der sich dem Kind annehmen kann. Doch Moff Gideon ist weiterhin hinter dem Kind her. – Der Stil und der Aufbau bleibt der gleiche und es funktioniert weiterhin einfach

2. The Crown – Staffel 4

Es ist wieder viel los im Hause Windsor, u. a. heiratet Charles Diana. Aber auch politisch wird es eisern, immerhin ist Margaret Thatcher Premierministerin. –  Die Serie bleibt sich treu und schafft es wieder Drama und Politik gut zu mischen und spannend zu bleiben

3. Bonding – Staffel 1-2

Pete verdient beim Kellnern nicht genug und seine Karriere als Comedian läuft nicht richtig an. Als seine Freundin aus Schulzeiten Tiff ihm einen Job anbietet, zögert er nicht lange, sondern stimmt zu. Allerdings war ihm nicht bewusst, dass Tiff als Mistress May in einem Dungeon arbeitet. Er soll ihr Bodyguard werden, damit jemand einschreiten kann, wenn einer ihrer Klienten übergriffig wird. Pete arrangiert sich mit dem neuen Job und nutzt ihn gleichzeitig in seinen Stand-up Programmen. – Grundsätzlich als Komödie verpackt, greift sie jedoch wichtige Themen auf und schafft es sehr Vorurteils- und Klischeebefreit an das Thema ranzugehen.

4. WandaVision – Staffel 1

Wanda und Vision ziehen ins beschauliche Westview, um sich dort häuslich niederzulassen. Dabei haben sie einige Anpassungsprobleme, passen eine Hausfrau mit magischen Kräften und ein Android doch nicht ins übliche Vorstadtleben. Eine Sitcom im Wandel der Zeiten. – Die erste Marvelserie, die direkt für Disney+ produziert wurde, überzeugt mit ihrer Prämisse einer Sitcom im Wandel der Zeiten, bleibt aber trotzdem der typischen Marvelformel treu.

5. Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 1

Zoeys Leben ändert sich, als sie bei einem Erdbeben in einer MRT-Röhre war. Seitdem kann sie hören, wie Menschen ihre Gedanken heraussingen. Nun muss sie versuchen zu helfen. – Tolle Geschichte, einfühlsam, richtige Portion Drama und vor allem ein super Soundtrack. Auf jeden Fall eine große Empfehlung!

Meine fünf buchige Highlights

  1. Ich bin Linus – Linus Giese

Linus Giese ist Trans. Seine Geschichte und viele Vorschläge zum Abbau von Vorurteilen präsentiert er in diesem Buch. – Lest dieses Buch. Respektiert andere Menschen. #TransMännersindMänner

2. Becoming Elektra – Christian Handel

In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es die Möglichkeit Klone von sich anfertigen zu lassen. So ist Isabel ein Klon für Elektra Hamilton, die allerdings bei einem Unfall verstarb. Elektras Familie macht ihr ein folgenschweres Angebot: Sie soll zu Elektra werden und die arrangierte Ehe mit Phillip von Halmen eingehen. – Ein sehr spannendes und sehr fesselndes Buch mit einer spannenden Zukunftsaussicht. Absolute Leseempfehlung!

3. Eine Leiche zum Tee – Alexandra Fischer-Hunold

Ashford-on-Sea ist eigentlich ein verträumtes kleines Küstenstädtchen. Bis sich ein Mord ereignet. Amy und ihre Tante sind sich sicher, dass es kein Selbstmord war und fangen selbstständig an zu ermitteln. – Ein weiteres Highlight! Eine süße Geschichte, tolle Charaktere und das Setting hat absolutes Fernweh in mir ausgelöst!

4. Die Schönheit der Begegnung – Frank Erzbach

Autor Frank Berzbach erzählt wie er seine Freundin kennengelernt hat. Und zwar in 32 Variationen und am Ende weiß man nicht, welche die richtige ist. Doch eins eint sie alle: Sie feiern die Begegnung und den Prozess des Verliebens. – Wunderschöne Geschichten und doch alle sehr verschieden. Ein Buch perfekt für Frühlingsgefühle.

5. Goldene Flammen – Leigh Bardugo

Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder. – Ich habe so viel gutes über die Buchreihe gehört, dass ich sie auch mal ausprobieren musste. Da Netflix nun bereits an einer Serie dazu bastelt, wurde es höchste Zeit, um sie noch unvoreingenommen zu lesen. Und ich muss sagen, sie hat mir gut gefallen. Lediglich der etwas vorhersehbare Plotttwist war mir persönlich zu platt. Aber hey, es gibt ja noch zwei Bände.

Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den März 2021

Und wieder ist ein Monat vorbei. Noch immer sind die Kinos geschlossen, aber den Filmfan hält so etwas ja nicht auf. Beziehungsweise waren es in diesem Monat wieder die Bücher, die mich in ihren Bann gezogen haben. Und so geht es nun ohne weitere Worte direkt in den Monatsrückblick.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Im März habe ich erneut gesehen: Knives Out (auch beim zweiten Mal noch ein unfassbar guter Film)

Dame König As Spion: Control, der Leiter des britischen Geheimdienst, wird nach einem Misserfolg in Budapest in den Ruhestand geschickt und stirbt kurz darauf. Daraufhin wird George Smiley reaktiviert, der den Spion unter den Spionen finden soll. Dabei entdeckt er einen ganzen Haufen an Ungereimtheiten. – Eine John le Carré Verfilmung, die stark gespielt ist, aber mich leider nicht abholen konnte.

A Most wanted man: Günther Bachmann ist Strippenzieher einer halboffiziellen Spionageeinheit in Hamburg. Als dort der Flüchtling Issa Karpov, halb Russe, halb Tschetschene, auftaucht, schlägt die Einheit Alarm. Vorsichtig versuchen sie sich ihm zu nähern, doch auch andere Einheiten sind an Karpov interessiert. – Die zweite John le Carré Verfilmung in diesem Monat mit der letzten Rolle Philip Seymour Hoffmans. Leider konnte mich diese noch weniger überzeugen als die erste.

Neues aus der Welt: Der ehemalige Captain der Südstaatenarmee Jefferson Kyle Kidd zieht durch Texas, um in den Orten die Nachrichten zu lesen. Auf seinem Weg trifft er auf Johanna, die nach der Ermordung ihrer deutschen Eltern von Indigenen aufgezogen wurden. Nun soll sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel gebracht werden. Da der zuständige Beamte aber erst in drei Monaten zurückkehrt, nimmt er sich kurzerhand selbst der Aufgabe an. Doch der Weg ist voller Gefahren. – Auch wenn ich überhaupt kein Westerfan bin und gerade am Anfang damit ziemliche Probleme hat, schafft der Film es doch einen in seinen Bann zu ziehen. Vor allem Tom Hanks mit seiner ruhigen Spielweise schafft es den Film zu bereichern.

Manche mögens heiß: Chicago 1929. Die beiden Musiker Joe und Jerry sind Zeugen eines Gaunermassakers. Um diesem zu entkommen, schließen sie sich einer Mädchenkapelle an. Dafür müssen sie sich allerdings als Frauen verkleiden. Auf dem Weg ins sonnige Florida passiert jedoch allerlei. Vor allem Sugar, die Ukulelespielerin, hat es den beiden angetan. – Spaßige Komödie mit immer wieder neuen Wendungen. Sollte man gesehen haben.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Nadiyas Backwelt – Staffel 1 (Nach ihren nützlichen Tipps in der Küche, verzaubert uns Nadiya Hussain diesmal mit ihren Backkünsten)

Brooklyn 99 – Staffel 6 (Auch die sechste Staffel kann noch mit den anderen mithalten und macht wieder gut Spaß. Auch wenn manche Scherze schon zu oft genutzt wurden)

Bridgerton – Staffel 1 (Die Mischung aus Stolz und Vorurteil und Gossip Girl kann mit ihrer hohen Qualität durchaus überzeugen. Den Hype um die Serie kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Versteht mich nicht falsch, ich fand die Serie wirklich gut. Aber eben auch nicht absolut herausragend)

WandaVision – Staffel 1 (Die erste Marvelserie, die direkt für Disney+ produziert wurde, überzeugt mit ihrer Prämisse einer Sitcom im Wandel der Zeiten, bleibt aber trotzdem der typischen Marvelformel treu.

Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 1 (Tolle Geschichte, einfühlsam, richtige Portion Drama und vor allem ein super Soundtrack. Auf jeden Fall eine große Empfehlung!)

The American Barbecue Showdown – Staffel 1 (Grillfans aufgepasst! Eine tolle Grillchallengeserie nach dem Prinzip der typischen Kochwettbewerbe. Nichts für Vegetarier und wahrscheinlich auch mit wenig Nachkockpotenzial, aber spannend und mit tollen Kandidaten)

Binge Reloaded – Staffel 1 (Für mich war das Prinzip der Serie, dass sie wie Switch Reloaded sind, nur eben diesmal die Serien aufs Korn nehmen, statt der Fernsehformate. Leider sind es trotzdem ca. 2/3 Fernsehformate. Dadurch auch nur wenig lustig. Nur vereinzelte Ideen zünden wirklich. Daher eher ein Flop)

The Chef Show – Staffel 1 Ausgabe 3 (Die Serie bleibt sich auch in der dritten Ausgabe treu, wird dabei aber langsam aber sicher ein bisschen monoton. Ob ich die zweite Staffel auch noch schaue, kann ich noch nicht sagen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 3.690
Seiten pro Tag: 119 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
E-Book: 1
Manga: 1

Der Tod ist ein Tänzer*: Berlin 1926. Tristan Nowak erhält den Auftrag die Sängerin Josephine Baker bei ihren Auftritten in Berlin zu schützen, da es aufgrund ihrer Hautfarbe viele Anfeindungen gibt. Zeitgleich wird eine neue Gruppierung in Berlin laut, die mit einem Anschlag auf Josephine und ihre Revue das Land auf neuen Kurs bringen will. – Zu viele Handlungswiederholungen, die Charaktere drehen sich im Kreis und auch hinten heraus, wird das Buch einfach viel zu lang gezogen. Auch wenn es gut recherchierrt ist, kann es im gesamten doch nicht überzeugen. – [Werbung|Leseexemplar]

Klima**: Fünf Anschläge wurden in den USA verübt. Alle Ziele haben eins gemeinsam: Sie schaden im großen Stil der Umwelt. „Green Man“, wie er genannt wird, will anscheinend auf Umweltverschmutzung und den Klimawandel aufmerksam machen, aber seine Anschläge haben auch zivile Opfer. Tom Smith ist neu beim FBI und in der Green Man-Taskforce eingeteilt. Während er Hinweise findet, die andere übersehen haben, kämpft er aber auch mit seinem Gewissen. Will er den Mann aufhalten, der vielleicht die Welt retten könnte? – Ein spannender und packender Thriller, der die großen Themen anfasst und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Ledigliche kleine Kritikpunkte sind zu finden. [Werbung|Rezensensionsexemplar]

The Secret Book Club 2 – Die Liebesroman-Mission: Braden Mack ist der typische Charmeur und nutzt sein Wissen aus Liebesromanen, um bei Frauen zu landen. Nur bei Liz beißt er sich die Zähne aus. Doch als sie gefeuert wird, weil sie etwas gesehen hat, was sie nicht sehen sollte, muss sie sich ausgerechnet an Braden wenden. – Der zweite Band kann mit einer ganz neuen Erzählweise punkten und ist zugleich spannend und dramatisch. Vor allem die Charaktere machen das Buch wieder außergewöhnlich. Dennoch mochte ich die Prämisse des ersten Bandes ein bisschen mehr.

Von Flusshexen und Meerjungfrauen: Eine Märchenanthologie rund um das Thema Wasser. Von Adaptionen der kleinen Meerjungfrau, über japanische Kappas, bis zu gewaltigen Wasserdrachen. Hier ist einfach alles vertreten. – Eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten, wo für jeden die passende dabei ist. Jede*r Autor*in schafft es hier seiner*ihrer Geschichte einen ganz eigenen und besonderen Stempel aufzudrücken.

Seven Sins 2 – Stolze Seele: Avery ist Nox ins Feensreich gefolgt. Hier soll die erste Prüfung stattfinden. Doch zunächst steht für Avery etwas viel wichtigeres auf den Plan: Nicht sterben. Denn für Menschen lauern im Feenreich hinter jeder Ecken Gefahren. – Der zweite Band bietet nach dem sehr ausführlichen Einleitungsband endlich ein bisschen Spannung. Doch auch hier wird die Handlung über weite Teile gestreckt. Dennoch bekommt man gerade gegen Ende Lust auf die Folgebände.

My roommate is a cat 2: Thrillerautor Subaru hat sich langsam an seine fellige Mitbewohnerin gewöhnt. Doch seine Sozialphobie macht es ihm immer noch schwer ganz normale Tätigkeiten auszuführen. Doch zusammen mit Haru meistert er auch das. – Der zweite Teil führt die angesprochenen Probleme weiter und erzählt abwechselns aus Autoren- und aus Katzensicht. Es ist einfach nur supersüß.

Die Schönheit der Begegnung: Autor Frank Berzbach erzählt wie er seine Freundin kennengelernt hat. Und zwar in 32 Variationen und am Ende weiß man nicht, welche die richtige ist. Doch eins eint sie alle: Sie feiern die Begegnung und den Prozess des Verliebens. – Wunderschöne Geschichten und doch alle sehr verschieden. Ein Buch perfekt für Frühlingsgefühle.

Die Göttinen von Otera 1 – Golden wie Blut: In Otera werden Frauen unterdrückt. Doch sollten sie golden bluten, so werden sie als Dämonen verdammt und zum Tode verurteilt. So ereilt es auch Deka, doch ein Dekret vom Kaiser rettet sie. Statt hingerichtet zu werden, soll sie nun einer Armee aus ihresgleichen beitreten. Dabei erfährt sie jedoch einiges und muss langsam aber sicher ihre Stellung als Frau in Frage stellen. – Ich mochte die Geschichte, ich mochte die angesprochenen Themen, ich mochte die Welt bzw. die Konflikte. Dennoch fiel es mir schwer das Buch zu lesen. Vor allem die vielen Zeitsprünge und dass in einzelne Szenen nur kurz reingesprungen wird und man danach wieder viel weiter in der Handlung ist, war einfach nicht mein Erzählstil. Aber ich möchte wissen, wie es weitergeht und werde daher wohl auch die Folgebände noch lesen.

Beatsoul 1 – Sternenlicht: Finya erfährt, dass sie eine Beasttamerin ist und daher fortan in Nebula Asteri auf die Schule gehen wird. Zusammen mit Leonel ihrem Partner soll sie ihre elementaren Fähigkeiten kontrollieren lernen. Doch Leonel denkt gar nicht daran, mit ihr zusammen zu arbeiten. Doch mit ihren Freunden versucht sie trotzdem irgendwie das Schuljahr zu meistern. – Auch hier mochte ich die Idee, die Geschichte und eigentlich auch den Schreibstil. Nur mit dem Erzählstil hatte ich wieder Probleme. Finya war mir einfach zu naiv dargestellt und kam mir wie eine zwölfjährige vor, soll im Buch aber bereits 17 sein. Also eine tolle Geschichte mit leider sichtbaren Schwächen.

Hinter der blauen Tür: Lukasz wird nach einem Unfall zu seiner Tante geschickt. Diese besitzt an der polnischen Küste eine etwas heruntergekommende Pension. Lukasz ist alles andere als begeistert, aber nachdem er hinter seiner blauen Zimmertür eine fremde Welt entdeckt, scheint sein neues Leben doch noch spannend zu werden. – Ein polnischer Kinderbuchklassiker, der einzig an der Auflösung am Ende und vereinzelter ungeklärter Handlungsstränge scheitert. Ansonsten funktioniert das Buch wunderbar.

Was waren eue Highlights im März?

 

Rückblick auf den Februar 2021

Hat man schon sonst immer das Gefühl, dass die Monate nur so dahinfliegen, ist es beim Februar noch einmal besonders schlimm. Kaum habe ich einen Monatsrückblick getippt, steht gefühl schon wieder der neue an. Und dennoch habe ich einige Sachen gesehen/gelesen. Welche das waren, werde ich euch heute im bekannten Format vorstellen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wiederholungstäter waren diesmal: Hamilton (ist wirklich noch jemand überrascht?) und To all the boys I loved before (in Vorbereitung auf die Folgeteile)

Das Dilemma mit den sozialen Medien: Wir sind doch alle täglich auf den sozialen Medien unterwegs. Doch wie kontrollieren uns diese? Warum kommen wir nicht davon los? Und was für Daten werden gesammelt? – Diese Netflix-Dokumentation spricht mit einigen Fachleuten, die teilweise hohe Posten bei den social media Firmen hatten. Mitunter ganz schön erschreckend, was da so alles bei raus kam.

Cast away: Der erste Film meiner 21 für 2021 Filmliste! Chuck Noland arbeitet für UPS. Bei einem Flug, stürzt die Maschine ab. Als einziger Überlebender landet er auf einer einsamen Insel und muss nun ums Überleben kämpfen. – Survivalfilm mit einem sehr starken Tom Hanks. Besonders schön ist, dass der Film bis zum Ende ausgespielt wird.

To all the boys: PS: I still love you: Der zweite Teil der Reihe befasst sich mit Lara Jeans letztem noch offenen Brief an John Ambrose, dem sie zufällig beim Praktikum begegnet. Gleichzeitig hadert sie mit der Beliebtheit ihres Freundes Peter. – Ein toller zweiter Teil, der sich dem sympathischen ersten Teil anschließt. Lediglich die Handlung wirkt stellenweise etwas zu konstruiert, aber trotzdem hat er mir gut gefallen.

To all the boys: Always and Forever: Der letzte Teil der Reihe befasst sich mit dem Abschlussjahr von Lara-Jean. Es folgen Highlights, wie der Abschlussball und die Hochzeit ihres Dads, aber es stehen auch schwierige Entscheidungen bevor. – Ein runder letzter Teil, der zwar sehr etappenlastig die Handlungsabschnitte abarbeitet, aber die Reihe zu einem guten Ende bringt.

Clue: Der Film basieren auf dem Brettspiel Cluedo. In einer stürmischen Nacht wurden mehrere Personen in ein alten Herrenhaus eingeladen. Alle vereint etwas: Das Mordmotiv. Und tatsächlich gibt es kurz darauf die erste Leiche. – Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, dann macht er nämlich eine Menge Spaß. Ein bisschen cringe und trashig, aber dennoch gut für Fans von Murdermysteries geeignet.

Die Scheinhochzeit: Heiraten ist nicht nur ganz schön teuer, sondern bringt auch ganz schön viel Geld ein. Als Jennifer und Vince bei einer Hochzeit aufeinander treffen, können sie sich absolut nicht ausstehen. Aber eins eint beide: Sie brauchen Geld und das schnell. Also planen sie eine Schein-Hochzeit, um Geschenke und Geld abzugreifen. – Witzige Rom-Com für zwischendurch. Handlung war sehr vorhersehbar, Charaktere größtenteils sympathisch, so ein typischer Film zum abschalten.

Mindscape: John Washington ist ein Detektiv, der sich in die Gedanken von Zeugen einklinken kann. Sein aktueller Auftrag führt ihn ins Haus Green, wo er nachforschen soll, was der Tochter Anna passiert ist. Doch hier ist nichts so, wie es scheint. – Ein spannender Thriller mit ganz neuem Ansatz. Sehr gut gespielt von Mark Strong und Taissa Farmiga.

Tea with the Dames: Einmal im Jahr treffen sich die Dames Judy Dench, Maggie Smith, Eileen Atkins und Joan Plowright zum Plaudern und Teetrinken. Diesmal war ein Kamerateam mit dabei. – Der Film ist genau das. Die vier Dames trinken Tee und plaudern. Hinter der Kamera gibt es noch einen Stichwortgeber, wenn das Gespräch mal ins Stocken gerät. Wer mehr erwartet, wird enttäuscht, wer sich auf die Stimmung einlässt, erlebt eine gemütliche Teerunde.

Expedition Atlantis: Regisseur James Cameron und Archäologe Simcha Jacobovici begeben sich auf Spurensuche, um das Geheimnis von Platons Atlantis zu lösen. – Eine spannende Dokumentation über eine Spurensuche mit vielen tollen Ansätzen. Wer sich für das Thema interessiert, sollte hier auf jeden Fall mal reingucken.

Die Flut – Okavango unter Wasser: Eine Dokumentation über das Okavango-Delta in Botswana und wie die alljährliche Flut das Leben dort beeinflusst. – Eine sehr schöne Dokumentation. Ist bei Disney+ nur mit englischer Tonspur verfügbar, aber die Erzählstimme ist sehr schön und gefiel mir sehr gut.

Wettkampf der Raubkatzen: In dieser Dokumentation treten Löwen, Tiger und Geparden in vier Disziplinen gegeneinander an. Natürlich alles ganz harmlos und unter Zoobedingungen. – Für mich als Katzen und vorallem als Raubkatzenfan ganz nett zu sehen, wirklich viel neues und lehrreiches erfährt man hier allerdings nicht.

Die verschollenen Inseln: Wir verfolgen ein Forscherteam zu den abgelegenen Pitcairn Inseln und erleben eine nahezu unberührte Unterwasserwelt. – Spannende Dokumentation über nahe unberührte Inseln und deren Unterwasserwelt. Schön zu sehen, dass es sowas wohl doch noch gibt.

Wonder Woman 1984: Knapp 60 Jahre nach dem ersten Film, treffen wir Diana Prince, die noch immer zwischen ihren Leben als Anthropologin und ihrem Dasein als Wonder Woman hin- und herspringt. Doch ein neues Artefakt wirbelt einiges durcheinander. – Unpopular Opinion: Der erste Wonder Woman Film war nicht gut. Umso mehr hat mir jetzt der zweite gefallen.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Ashley Garcia – Staffel 2 & Weihnachtsspecial (Meinetwegen auch Ausgabe 2, weil es an sich nur eine Staffel gibt. Leider endet sie mit Cliffhanger, aber bis dahin hat sie mir wieder gut gefallen)

Gargoyles – Staffel 2 (Ich habe eine weitere Staffel einer Kindheitsserie von mir geschafft! Ich mochte die ewig lange Geschichte um Avalon nicht, aber danach ging es wieder)

The Chef Show – Staffel 1 Ausgabe 2 (Können wir bitte wieder anfangen, dass einfach Staffel zu nennen und nicht eine Staffel in mehrere Ausgaben unterteilen? Ansonsten hatte ich wieder viel Spaß Jon Favreau und Ron Choi haben wieder lecker aussehende Sachen gekocht, aber leider so aufwendig, dass ich sie wohl nie nachkochen werde)

Bonding – Staffel 1-2 (Eine Serie über Bondage und eine junge Studentin, die nebenbei als Domina arbeitet. Grundsätzlich als Komödie verpackt, greift sie jedoch wichtige Themen auf und schafft es sehr Vorurteils- und Klischeebefreit an das Thema ranzugehen.

Dark – Staffel 3 (Ich habe endlich Dark beendet und nach ein paar vielen Fragezeichen zwischendurch, bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ende)

Austin & Ally – Staffel 4 (Serienfinale bei Austin & Ally. Handlung war am Anfang ein bisschen erzwungen und das Ende hat mir nicht gefallen, aber immerhin wurde noch der Cliffhanger von Staffel 3 aufgelöst.)

Mysterious Mermaids – Staffel 1 (Auch wenn der deutsche Titel etwas anderes vermuten lässt, ist „Sirens“ eine spannende Geschichte, die Sirenen und den Klimawandel in den USA ankommen lässt.)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 6+2 (=nicht in der Wortwertung)
Seiten gesamt: 1.906
Seiten pro Tag: 68 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 4
Hörspiel: 2

Ich bin Linus: Linus Giese ist Trans. Seine Geschichte und viele Vorschläge zum Abbau von Vorurteilen präsentiert er in diesem Buch. – Lest dieses Buch. Respektiert andere Menschen. #TransMännersindMänner

Schwanenfeuer – Der Fluch der sechs Prinzessinen 1: Der Jäger Ayden hat nur einen Auftrag: Er soll einen Vogel für den König schießen. Er kann sein Glück kaum fassen, als er einen Schwan findet, bis sich dieser in Estelle verwandelt, die nach einem Fluch tagsüber ein Schwan ist. – Eine schöne Interpretation des Schwansees, mit sehr holprigen und konstruiertem Anfang. Nach den Startschwierigkeiten wird aber noch eine solide Geschichte draus.

Becoming Elektra: In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es die Möglichkeit Klone von sich anfertigen zu lassen. So ist Isabel ein Klon für Elektra Hamilton, die allerdings bei einem Unfall verstarb. Elektras Familie macht ihr ein folgenschweres Angebot: Sie soll zu Elektra werden und die arrangierte Ehe mit Phillip von Halmen eingehen. – Ein sehr spannendes  und sehr fesselndes Buch mit einer spannenden Zukunftsaussicht. Absolute Leseempfehlung!

Eine Leiche zum Tee: Ashford-on-Sea ist eigentlich ein verträumtes kleines Küstenstädtchen. Bis sich ein Mord ereignet. Amy und ihre Tante sind sich sicher, dass es kein Selbstmord war und fangen selbstständig an zu ermitteln. – Ein weiteres Highlight! Eine süße Geschichte, tolle Charaktere und das Setting hat absolutes Fernweh in mir ausgelöst!

Das Haus an der Düne: Hercule Poirot und Captain Hastings machen eigentlich gerade Urlaub an der englischen Riviera, als sie auf Nick Buckley treffen, die bereits dreimal knapp dem Tod entkam. Poirot ist sofort Feuer und Flamme und will den Fall lösen, ehe es zum ersten Mord kommt. – Ein weiterer Poirotroman ist gelesen. Er gefiel mir ein bisschen weniger gut, als Der Blaue Express, hatte aber trotzdem eine spannende Geschichte und ein verblüffendes Ende.

Goldene Flammen – Grishaverse 1: Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder. – Ich habe so viel gutes über die Buchreihe gehört, dass ich sie auch mal ausprobieren musste. Da Netflix nun bereits an einer Serie dazu bastelt, wurde es höchste Zeit, um sie noch unvoreingenommen zu lesen. Und ich muss sagen, sie hat mir gut gefallen. Lediglich der etwas vorhersehbare Plotttwist war mir persönlich zu platt. Aber hey, es gibt ja noch zwei Bände.

Rufus T. Feuerflieg – Folge 1-5: Die Anwaltskanzlei von Rufus T. Feuerflieg ist keine gewöhnliche. Denn hier werden allerlei magische und übernatürliche Wesen vertreten. Da wächst schonmal ein Urwald im Büro, ein Poltergeist taucht auf oder ein Werwolf steht vor der Tür. Aber Herr Feuerflieg hat natürlich immer alles unter Kontrolle, wenn auch auf eine sehr chaotische Art. – Eine absolut spaßige Hörspielreihe, die einfach absolut meinen Humor trifft.

Die Windsängerin – Folge 1-2: Ryan Kenrick ist Schriftsteller und reist 1921 nach dem Tod seiner Frau zur Inspirationssuche nach Haddington Island. mit dabei sind sein langjähriger Freund Dan Gusbird und sein Hausmädchen Olivia. Doch die Einwohner der Insel benehmen sich merkwürdig abweisend. Als dann auch noch eine seltsame Muschelverkäuferin und eine geheimnisvolle Windsängerin auftauchen, sind die drei schon mitten drin in einem rätselhaften Abenteuer. – Wer Lust auf ein spannendes Mysteryhörspiel hat, mit tollen Charakteren, tollen Stimmen und einer Geschichte, die einen komplett zu fesseln weiß, der sollte unbedingt mal in Die Windsängerin reinhören.

Was waren eure Highlights im Februar?

 

 

Rückblick auf den Januar 2021

„Neues Jahr, neues Glück“ hat 2021 bisher eher nicht funktioniert, wenn man sich so die Nachrichten ansieht. Aber darüber wollen wir auch gar nicht lange sprechen, konzentrieren wir uns lieber auf positivere Dinge. Mein medialer Monatsrückblick gehört da aber nur teilweise zu, weil die Kinos weiterhin geschlossen sind und ich auch ansonsten irgendwie zu kaum etwas gekommen bin.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich – und ihr wusstet doch alle, dass das kommt – Hamilton und zwar ganze dreimal.

Death to 2020: Einen etwas anderen Jahresrückblick präsentieren uns die Macher von „Black Mirror“. Mit Darstellern, wie Samuel L. Jackson, Lisa Kudrow oder auch Hugh Grant wird das Jahr 2020 zwar mit allen schrecklichen Facetten Revue passieren gelassen, aber immer mit einem zwinkernden Auge. Bedenken sollte man jedoch, dass es eine amerikanische Produktion ist und daher auch gerade die US-Wahl viel Platz bekommt. Aber ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Akira: 30 Jahre nach einer atomaren Explosion und dem dritten Weltkrieg wurde Tokio wieder aufgebaut. Wir begleiten eine Motorradgang voller Jugendlicher, die bei einem Zusammenstoß mit einem Jungen, der aber alt aussieht, ein Mitglied ans Militär verlieren. Sie versuchen ihn zurückzuholen, wobei ihr Anführer Shōtarō Kaneda zu einer Rebellengruppe stößt. – Ich werde wohl nie ein Animefan, aber mein Partner hat sich gewünscht, dass wir ihn zusammen ansehen. Um es kurz zu sagen: Ich habe den Film nicht verstanden.

The Philosophers: Eine Gruppe aus Philosophiestudenten soll in einem Gedankenexperiment ein Endzeitszenario durchspielen. Jeder bekommt einen Beruf und Fähigkeiten zugeteilt. Nun sollen sie entscheiden, wen sie aus der Gruppe in einen Survivalbunker stecken würden. Für 20 Studenten gibt es nur 10 Plätze, wie werden sie sich entscheiden? – Interessanter Film, der das Gedankenexperiment gut illustriert. Leider verkommt es ab einem gewissen Punkt zu ziemlich viel Beziehungsdrama. Dennoch lohnt sich auch hier mal ein Blick.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Austin & Ally – Staffel 2&3 (Es geht weiter mit Musiker Austin Moon und seinen Freunden, es ist wieder spaßig, manchmal etwas übertrieben, und vor allem voller Musik. Zwischendurch vielleicht etwas zu viel hin und her in Liebessachen)

Ashley Garcia – Staffel 1 (Sitcom über ein Wunderkind, das zu ihrem Onkel zieht, und dort versucht endlich auch mal Teenager zu sein. Voller Witz, cooler Charaktere und natürlich viel Situationskomik. Die Witze bauen sich eher langsam auf, was aber trotzdem gut funktioniert)

The Crown – Staffel 4 (Es ist wieder viel los im Hause Windsor, u. a. heiratet Charles Diana. Aber auch politisch wird es eisern, immerhin ist Margaret Thatcher Premierministerin. Die Serie bleibt sich treu und schafft es wieder Drama und Politik gut zu mischen und spannend zu bleiben)

Das Beste vom Rest – Staffel 1 (sehr kreative Kochshow, bei der neue Gerichte aus Resten gezaubert werden sollen )

The Mentaliste – Staffel 4 (Irgendwie fiel mir die vierte Staffel etwas schwerer zu schauen. Nach dem Staffelfinale von Staffel 3 war irgendwie die Luft raus und es hat ganz schön gedauert, bis die Serie wieder Fahrt aufgenommen hat. Weiß auch noch nicht, was ich vom neuen Staffelfinale halten soll)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 7
Seiten gesamt: 3.160
Seiten pro Tag: 102 im Durchschnitt
Taschenbuch: 5
E-Books: 2
Manga: 1

Outback: Rivers End liegt mitten im australischen Outback. Vor einem Jahr erschoss der Pfarrer hier fünf Menschen. Noch immer kennt keiner die Gründe. Der Journalist Martin Scarsden wird in die Stadt geschickt um eine Reportage über das Trauma der Stadt zu schreiben. Doch schnell merkt er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Und schon bald ist er selbst mittendrin. – Es war mal wieder Zeit für einen Thriller. Grundsätzlich war er auch spannend und hatte eine überraschende Aufklärung. Aber leider braucht er viel zu lange, um in Fahrt zu kommen, Martins Aktionen drehen sich immer wieder im Kreis, kurz: Das Buch ist einfach zu dick. Da hätten einige Wiederholungen einfach gestrichen werden können.

Bad at love: Azalée reist nach dem Tod ihrer Mutter wieder in ihre Heimat, um das Haus zu verkaufen. Doch sie hatte ihrer Heimat eigentlich aus gutem Grund den Rücken gekehrt, hatte sie doch zu viele schlechte Erinnerungen hinter sich gelassen. Und kaum ist sie zurück, prasselt alles wieder auf sie ein. Da hilft ihr auch Eden, der attraktive neue Nachbar, nicht. – Ein Buch mit einem sehr heftigen Thema – nehmt hier also die Triggerwarnungen auf jeden Fall ernst!. Grundsätzlich eine tolle Geschichte, mit starken Protagonisten und tollen Nebencharakteren. Nur über das Ende lässt sich streiten.

My roommate is a cat – Band 1: Subaru Mikazuki ist Mysteryautor und lebt allein und zurückgezogen. Eines Tages findet er auf dem Grab seiner Eltern eine Katze, die er mit nach Hause nimmt. Am Anfang haben die beiden so ihre Schwierigkeiten, gewöhnen sich dann aber nach und nach aneinander. – Ich bin eigentlich auch kein Mangafan, aber das hat meinen Partner nicht davon abgehalten mir die ersten Bände dieser Reihe zu schenken. Und was soll ich sagen: Ich mag die Reihe jetzt nach dem ersten Band schon sehr gerne. Sie ist sehr süß gezeichnet und auch die Geschichte ist herzallerliebst.

Rosen & Knochen: Rosalie und Muireann sind Dämenjägerinnen. Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen sie umher und nehmen Aufträge an. Diesmal zieht es sie in den Wald zu einem Hexenhaus. Die Hexe soll getötet worden sein, doch noch immer spukt etwas in diesem Wald umher. Doch Rose und Muireann merken schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. – eine tolle Märchenadaption von Schneeweißchen und Rosenrot und Hänsel & Gretel. Also Novelle kurz wegzulesen und mit spannender Handlung.

Wiederholungstäter: Rockstars küsst man nicht: Der vierte und letzte Teil der Rockstarreihe durfte jetzt auch noch gelesen werden. Die Geschichte war toll, aber das Thema habe ich wohl einfach einmal zu oft gelesen.

Origin: Der vierte Teil der Obisidian-Reihe. Katy wird von Daedelus festgehalten, doch Daemon versucht sie zu befreien. Dabei erfahren die beiden einige neue Sachen und treffen auf die Origins. – Nachdem Band 3 sich wie eine Wiederholung von Band 2 anfühlte, ist Band 4 irgendwie nur die Vorbereitung auf Band 5. Irgendwo war es ja noch spannend, aber man merkte, dass vieles Füllmaterial war, bzw. auch viel kürzer hätte geschrieben werden können.

Wie die Luft zum atmen: Liz kehrt nach dem Tod ihres Mannes und einer Auszeit bei ihrer Mutter zusammen mit ihrer Tochter zurück. Inzwischen lebt im Nachbarhaus Tristan Cole, vor dem Liz mehrfach gewarnt wird. Doch keiner weiß, dass Tristan wie kein anderer versteht, was Liz durchmacht. – Eine Geschichte über Verlust und Trauer, aber dennoch irgendwo eine schöne Geschichte. Eine Geschichte, die zu berühren weiß. Über das Ende lässt sich streiten, ob es passend ist oder nicht.

Frühling, Sommer, Herbst & Tod: Vier Novellen aus der Feder von Stephen King tummeln sich in diesem Band: Pin up, Der Musterschüler, Stand by me und Atemübungen. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, mein Favorit ist glaub ich Pin up – den meisten wohl eher bekannt unter dem Namen der Verfilmung „Die Verurteilten“.

Was waren eure Highlights im Januar?

21 für 2021 – Die Erwartungen

Lange Zeit habe ich entweder nur kurze Leselisten für ein neues Jahr gehabt oder gleich gar keine. Der Grund dafür war sehr einfach: Ich habe mich einfach nicht dran gehalten und doch einfach nach Lust und Laune gelesen. Im letzten Jahr habe ich mich doch einmal dazu hinreißen lassen und habe eine Liste angefertigt im Rahmen der Aktion „20 für 2020“, also 20 Bücher, die man im Jahr 2020 lesen möchte. Das hat tatsächlich ziemlich gut funktioniert, da ich mich an der Liste orientiert habe und trotzdem immer wieder neue Bücher einschieben konnte – lag vielleicht auch daran, dass ich letztlich auf 88 gelesen Bücher kam.
Für dieses Jahr gab es tatsächlich zwei Varianten, die im Umlauf waren. Es gab die 12 für 2021 (also 21 umgedreht), was aber ein reiner Abbau des SuB (Stapel ungelesener Bücher) sein soll. Oder eben wieder das klasssische 21 für 2021, wobei natürlich trotzdem SuB-Abbau eine große Rolle spielt. Ich habe mich für letzteres entschieden, nachdem ich beim Buchshopping dezent eskaliert bin. Tatsächlich hatte ich nun deutlich mehr Bücher als 21 zur Auswahl und musste schon aussortieren, wer es rein schafft und wer nicht. Welche Bücher es nun geschafft haben, verrate ich euch im heutigen Beitrag:

Ein direktes System, wonach ich die Bücher ausgesucht habe und warum es manche rein geschafft haben und andere nicht, habe ich nicht. Bei den meisten war es sowieso so, dass ich sie unbedingt und möglichst bald lesen möchte. Dann gibt es noch ein paar, die ich mit reingenommen habe, damit es eben nicht alles nur ein Genre ist – auch wenn es doch wieder sehr Fantasylastig geworden ist – sondern ein bisschen Abwechslung dabei ist. Und wieder ein paar andere möchte ich von ihrem SuB-Dasein endlich befreien. Im Folgenden stelle ich euch die Bücher noch einmal einzeln vor und schreibe ein paar Worte dazu. Ich versuche mich kurz zu fassen – was mir bei der Einleitung ja mal wieder nicht gelungen ist:

  1. Der Orden des geheimen Baumes – Die Magierin – Samantha Shannon – Multipler Band
    (Eine Fantasywelt, in der es um Drachen geht. Da hatte mich das Buch schon)
  2. Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut – Namina Forna – Multipler Band
    (Ein Fantasyroman, der in Westafrika spielt. Ein Welt, in der nicht durch Hautfarbe, sondern Blutfarbe unterschieden wird. Ich bin jetzt einige Zeit um das Buch herumgeschlichen, habe mich jetzt aber doch dafür entschieden, weil ich gespannt bin, was aus den Gegebenheiten gemacht wurde)
  3. Ophelia Scale – Die Welt wird brennen – Lena Kiefer – Multipler Band
    (Ein weiteres Fantasybuch, das mir auf Instagram so oft empfohlen wurde, dass ich halt irgendwann nachgegeben habe und nun dem ersten Band eine Chance gebe)
  4. Becoming Elektra – Christian Handel – Multipler Band
    (Christian Handel konnte mich 2020 mit Rowan&Ash begeistern. Nachdem zur Frankfurter Buchmesse (digital) angekündigt wurde, dass Becoming Elektra doch eine Fortsetzung bekommt, und dann klang der Sneak Peak auch noch so gut, da musste ich mich doch einmal dem ersten widmen)
  5. Hinter der blauen Tür – Marcin Szczygielski –  Klassiker/Liste der Schande
    (Ein polnischer Kinderbuchklassiker, von dem ich vorher nie gehört hatte, bis meine beste Freundin mit dem Film ankam. Zu Weihnachten bekam ich dann von ihr noch das dazugehörige Buch)
  6. Eine Leiche zum Tee – Alexandra Fischer-Hunold – Multipler Band
    (Warum ist Agatha Christie diesmal nicht mit auf der Lsite? Zum einen hat der Verlag Lieferschwierigkeiten und zum anderen durfte diesmal ein neues Werk in Christie Manier auf die Liste)
  7. Seven Sins – Stolze Seele – Lana Rotaru – Multipler Band
    Nachdem Lana Rotaru nun schon den fünften Band veröffentlicht hat und fleißig am sechsten schreibt, musste dann endlich der zweite Band mal bei mir einziehen)
  8. Beastsoul – Sternenlicht – Juliana Fabula – Multipler Band
    (Eine Autorin, die ich über Twitch gefunden habe und so sympathisch fand, dass ich mir ihr Buch holen musste. Und dann klang es auch noch so verdammt gut)
  9. Palast aus Gold & Tränen – Christian Handel – Multipler Band
    (Ich: Ich sollte erst einmal keine Bücher mehr kaufen. Drachenmond Verlag: Christian Handel signiert seine Hexenwaldchroniken. Erzähler: Und sie kaufte natürlich gleich beide Bände, verschlang den ersten und setzte dann den zweiten auf ihre Leseliste)
  10. When we dream – Anne Pätzold – Multipler Band
    (K-Pop/Rock ist jetzt eigentlich nichts, mit dem ich mich großartige befasse, weswegen ich diese Buchreihe eigentlich eher ignoriert habe. Aber dann landete sie bei so vielen in den Jahreshighlights, dass ich die Reihe nun doch mal ausprobiere)
  11. The secret book club – Die Liebesroman Mission – Lyssa Kay Adams – Multipler Band
    (Ich fand den ersten Teil richtig gut und freue mich nun auf den zweiten)
  12. Goldene Flammen – Leigh Bardugo – Multipler Band
    (Leigh Bardugo ist eine Fantasy-Autorin, von der ich eigentlich nur gutes höre, von der ich aber noch nichts gelesen habe. Das möchte ich nun ändern)
  13. Die Schönheit der Begegnung – Frank Erzbach – Einzelband 
    (Auch in diesem Jahr hat es eine Empfehlung von Andrea in die Liste geschafft, zumal es auch einfach noch mal ein ganz anderes Genre ist. Irgendwo eine Biographie, aber irgendwo auch nicht)
  14. Ich bin Linus – Linus Giese – Einzelband
    (Linus Giese ist Transgender und erzählt in seinem ersten Buch von seinem Weg, wie er der Mann wurde, der er schon immer war. Ich freue mich auf diesen Erfahrungsbericht)
  15. Die Chroniken von Alice – Die rote Königin – Christina Henry – Multipler Band
    (Die düstere und horrormäßige Adaption von Alice im Wunderland konnte mich bereits mit dem ersten Band begeistern, dass der zweite Teil jetzt natürlich in diese Liste musste)
  16. Periode ist politisch – Franka Frei – Einzelband
    (Die Periode ist ein Streitthema, zwischen Leuten, die menstruieren und denen die Vorurteile dagegen haben. Ich freue mich also auf die Durchleuchtung des Themas auf politische Relevanz)
  17. Land in Sicht – Ilona Hartman – Einzelband
    (Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gestoßen bin, aber eine Geschichte über eine Flusskreuzfahrt, da bin ich doch dabei)
  18. Sepharial – Verwoben – Jana Tomy – Multipler Band
    (Janas Produktivitätsstreams auf Twitch haben mir bereits sehr geholfen, meine to do Listen abzuarbeiten. Und nebenbei liest sie auch gerne mal einen Absatz aus neuen Projekten vor. Und nun muss ich unbedingt mal wissen, wie die Gesamtgeschichte zu den Absätzen ist)
  19. Blade Runner – Philip K. Dick – Klassiker/Liste der Schande
    (Obwohl ich eigentlich kein Fan der Verfilmungen bin, interessiert mich dieser Klassiker und außerdem musste noch ein weiteres Werk von meiner Liste der Schande in diese Liste)
  20. Star Wars – Tarkin – James Lucenco – Einzelband
    (Ich präsentiere: Eins der Bücher, die mit am längsten auf meinem SuB liegen. Seit jetzt bestimmt vier Jahren liegt es dort, obwohl ich mich über dieses Geburtstagsgeschenk sehr gefreut hatte. Zumal ich Star Wars und auch Tarkin sehr mag. Aber dieses Jahr ist das Jahr!)
  21. James Bond 007: Moonraker – Ian Fleming – Klassiker/Liste der Schande
    (Das dritte Jahr in Folge nehme ich mir ein neuen James Bond Band vor. In diesem Tempo werde ich für diese Reihe noch sehr lange brauchen, aber das ist vollkommen in Ordnung)

Und was sind eure 21 für 2021? Habt ihr schon welche von meiner Liste gelesen? Wie fandet ihr es?