Rückblick auf das dritte Quartal 2022

Der Herbst ist da, selbst ich kann es nicht mehr leugnen. Damit ist es auch wieder Zeit für einen Rückblick auf das vergangene Quartal, womit ich die Rückblickswoche vervollständige (als hätte ich es geplant, aber tatsächlich ist es Zufall, da ich durch meine Erkältung einige Beiträge umplanen musste). Dabei sieht diesmal durch das Sommerloch vor allem der Kinobereich sehr schwach aus. Also vielleicht wird es das erste Mal nicht in allen Bereichen eine Top 5 geben. Dennoch gibt es hier die bekannten Toplisten aus Kino, Film, Serie und Buch aus der Zeit Juli-September 2022.

Meine vier Kino Highlights

Elvis: Colonel Tom Parker ist eigentlich ein Rummelplatz-Manager, doch als er den jungen Elvis Presley entdeckt, beginnt eine ganz andere Karriere. Zusammen erobern sie die Musikcharts. Doch im Laufe der Zusammenarbeit tauchen immer mehr Differenzen auf.- Tolles Biopic, etwas wenig Musik, aber interessanter Erzählstil.

Sing a bit of harmony: Satomi lebt in einer Modellstadt, wo künstliche Intelligenz getestet wird. Roboter sind in ihrem Alltag fest integriert. Ihre Mutter steht kurz vor dem Abschluss eines wichtigen Projekts und hat daher wenig Zeit. Als mit Shion eine neue Mitschülerin auftaucht, die auf Satomis Glück aus ist, steht die Welt Kopf. Doch dann findet Satomi mit ihrem Freundeskreis heraus, dass Shion das neue Projekt der Mutter ist. – Thema künstliche Intelligenz mal ganz anders aufgezogen, sehr süßer und lebensfroher Film.

Bullettrain: Ladybug bekommt den Auftrag in einem Shinkansen einen Aktenkoffer voll Geld zu stehlen. Doch in diesem Zug sind noch einige andere Personen aus verschiedenen Motiven, die alle unterschiedliche Ziele haben. Doch eins ist gewiss: Der weiße Tod wartet in Kyoto. – Rasante Action, tolle Dialoge, einfach völlig meinen Humor getroffen. Highlight.

Der Gesang der Flusskrebse: Kya Clark lebt allein in der Marsh, einer Sumpflandschaft in North Carolina. Von der Familie zurückgelassen, muss sie irgendwie überleben. Dabei findet sie in wenigen helfenden Hände Freundschaften und vielleicht auch Liebe. Doch Ende der 1960er Jahre wird sie eines Mordes beschuldigt. – Ruhig erzählt, schöne Landschaftsaufnamen, tolle Geschichte.

Meine fünf filmischen Highlights

Train to Busan: Seok-Woo ist Fondmanager und hat daher wenig Zeit für seine Tochter Su-An. Diese ist so traurig, dass sie mit dem Zug zurück zu ihrer Mutter nach Busan fahren will. Seok-Woo will sie nicht allein fahren lassen und steigt mit ein. Doch auf der Fahrt häufen sich die Meldungen, um merkwürdige Tumulte in ganz Korea. – Ich hasse Zombies. Ich hasse Horrorfilme. Aber dafür ist der Film echt gut.

Die Poesie des Unendlichen: Der Mathematiker S. Ramanujan lebt in Indien, kurz vor dem ersten Weltkrieg. Da er durch seinen Stand im von den Briten besetzten Indien keine Chance hat, voranzukommen, schreibt er einen Brief nach Cambridge und wird eingeladen, dort weiter zu forschen. Doch vor Ort quält ihn nicht nur Heimweh, sondern auch der Rassismus. – Ruhig erzähltes historisches Drama aber mit spannender Geschichte.

Mrs. Taylors Singing Club:  Während die Soldat*innen im Auslandseinsatz sind, bleiben die Familien auf dem Stützpunkt zurück und versuchen sich bei verschiedenen Aktivitäten abzulenken. Kate Taylor hat sich als Offiziersgattin bisher rausgehalten, nach dem Tod ihres Sohnes versucht sie jedoch die Organisation an sich zu reißen. Sehr zum Leidwesen von Lisa, die bisher alles organisiert hat. – Sehr vorhersehbares Drama, funktioniert an vielen Stellen, hat aber auch zwischendurch deutliche Schwächen.

Hocus Pocus: 1693 werden drei Hexenschwestern hingerichtet, doch konnten sie vorher einen Fluch aussprechen. 1993 werden diese wieder erweckt. Überfordert mit der modernen Welt, müssen sie dennoch versuchen, einen Trank zu brauen, der sie über die Nacht hinaus am Leben erhält. Doch dafür brauchen sie die Energie eines Kindes. – Kultiger Halloweenfilm mit drei ganz eigenwilligen Hexen.

Die Erfindung der Wahrheit: Elizabeth Sloane ist Lobbyistin und hat einige erfolgreiche Kampagnen für Cole Kravitz & Waterman geleitet. Doch beim Thema Waffenkäufe wechselt sie unerwartet das Lager und steigt bei einem kleinen Konkurrenten ein. Damit tritt sie einen Wettlauf los, bei dem einige schmutzige Mittel eingesetzt werden. – So ganz bin ich wohl nicht mit allen Wendungen hinterhergekommen, aber sehr spannender Politthriller.

Meine fünf serienlastigen Highlights

Her private life – K-Drama: Seong Duk-Mi arbeitet in einer renommierten Kunstgalerie und muss dort mit ihrem neuen Chef Ryan Gold zurecht kommen. Gleichzeitig ist sie großer Fan einer K-Pop Band und vorallem vom Sänger Cha Si-An, doch diese Leidenschaft muss sie im Geheimen ausleben. Nach einem Vorfall mit einer Jacke, muss sie eine Beziehung mit ihrem Chef faken, um die Fans Si-Ans zu beruhigen. Doch dann schleichen sich noch andere  Gefühle ein. – Wahrscheinlich die Serie, die allen Fans von etwas aus dem Herzen spricht. Gleichzeitig besticht sie durch eine tolle Geschichte, viel Gefühl und vor allem einer sehr großen Portion Humor.

Traumhaus Makeover – Staffel 3: Shea McGee hat zusammen mit ihrem Mann eine Renovierungsfirma gegründet. Egal, ob das ganze Haus oder nur einzelne Zimmer, egal ob großes oder kleines Budget, die McGees kümmern sich um alle Wünsche. Mit ihrem unvergleichlichen Einrichtungsstil treffen sie dabei immer ins Schwarze. – Super sympathisches Paar und tolle Serie für Einrichtungsfans. Funktioniert auch in der dritten Staffel trotz Schwangerschaft und Corona sehr gut.

Spy x Family – Staffel 1: Twilight ist Spion aus Westalis und wird nach Ostania geschleust. In Berlint soll er sich unter der Tarnidentität Loid Forger Zugang zu einem der führenden Politiker verschaffen. Der einfachste Weg ist über die Eden-Akademie, eine der führenden Schulen. Dafür benötigt er jedoch ein Kind. In einem Waisenhaus adoptiert er die Telepathin Anya, ohne von ihren Fähigkeiten zu wissen. Doch leider akzeptiert die Eden nur vollständige Familien, weswegen Loid noch eine Frau braucht. Diese findet er in Yor, weiß jedoch nicht, dass sie eine berühmte Auftragskillerin namens Dornenprinzessin ist. – Spannend, witzig, aber vorallem mit tollen Charakteren. Es bleibt spannend, ob die Geheimnisse der Charaktere irgendwann auffliegen.

Sandman – Staffel 1: Dream, einer der Ewigen und zuständig für die Traumlande, wird von einem Zauberer gefangen genommen. Hundert Jahre später kann er sich befreien und steht vor den Trümmern seines Reiches, dass er nun wieder aufbauen muss. – Die Serie besticht durch eine spannende Handlung, aber vor allem durch eine unglaubliche Optik.

Attack on Titan – Staffel 4.1-4.2: Vor 100 Jahren tauchten Titanen auf, die Menschen essen und keinen anderen Lebenszweck zu schein haben. Daher zog sich die Menschheit hinter drei hohen Mauern zurück. Nach den Ereignissen in den vorherigen drei Staffeln, geht es nun um die finalen Schlachten auch außerhalb der Mauern. – Die Serie bleibt unglaublich spannend, mitreißend und lässt einen mehr als einmal fassungslos zurück.

Meine fünf buchigen Highlights

Vielleicht Irgendwann: Karla hat sich vorgenommen keine Beziehung einzugehen. Als sie auf Henning Kiefer, ihrem Idol aus der Formel 2, trifft, könnte sie jedoch schwach werden. Dann bekommt sie ein zweifelhaftes Angebot: Sie soll Hennings Freundin spielen. Da sie dringend Geld braucht, geht sie drauf ein, nichts ahnend, was seine Nähe in ihr auslöst. – Die Grundidee mochte ich, die Umsetzung hat mich überrascht, aber die Geschichte hab ich geliebt. Sehr schöner Abschluss der Reihe.

Golden S(e)oul Days: Nach drei Jahren in Singapur reist Jade zurück nach Korea. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen trifft sie wieder auf Hyun-Joon und ihre Gefühle kehren heftiger zurück als zuvor. Doch nach seiner Zeit beim Militär hat er sich geändert. Gibt es für beide eine gemeinsame Zukunft? – Ganz anders als erwartet, aber dennoch ein sehr starker zweiter Teil und eine mitreißende Geschichte.

Emerald Witches 1 – Ahnenmond: Kang Hana ist die Erbin des Smaragdzirkels, einer der sieben Hexenzirkel von Seoul. Beim Ahnenmond soll sie sich gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen, um den Vorsitz wieder vom Opalzirkel zu ihrem zu lenken. Doch die Opalhexen betrügen und kurz darauf muss sich Hana mit dem Dämon Bobby einlassen, um ihr Leben zu retten. – Wohl das Buch, das ich seit Ewigkeiten am meisten herbeigesehnt hatte. Und es hat mich nicht enttäuscht, im Gegenteil, ich bin in eine faszinierende Welt eingetaucht, mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und eine Achterbahn der Gefühle. Und jetzt brauch ich dringend ein paar Taschentücher und Band 2.

Beastseller 1 – Monomythos: Marc wacht in einer Fantasywelt auf und hat nur noch eine Nummer in seinem Smartphone gespeichert. Ciri eine Fee in Handyform erklärt ihm, dass er eine Heldenreise durchleben muss, um wieder zurück zu kommen. – Roman in Chatform, der mit einigen Klischees aufräumt bzw. diese bewusst ausspielt. Sehr witzig und gut umgesetzt.

Und wir tanzen über den Flüssen: June kehrt nach London zurück und trifft prompt auf Kian, ihrem Ex. Schnell schleichen sie die alten Gefühle bei beiden wieder ein. Doch dann ist da noch Ash, Kians bester Freund, mit dem sie sich nur fetzt, auch wenn sie das prickeln in seiner Nähe nicht ignorieren kann. – Das Finale der Love is love Reihe befasst sich mit Polyamorie und das auf eine sehr herzliche Art. Es hat leider ein bisschen lange gebraucht, um sich aufzubauen, wodurch kleine Längen vorhanden waren, aber die tollen Charaktere und die starke Geschichte macht vieles wett.

Was waren eure Highlights?

Rückblick auf die Buch Berlin 2022

Am 17. und 18.09.2022 fand wieder die Buch Berlin statt. Ich war wieder für euch dabei und möchte ein wenig berichten – wenn auch urlaubs- und krankheitsbedingt etwas verspätet.

Die Messe

Nachdem die Buch Berlin im letzten Jahr unter strengen Coronaauflagen stattfand, war dieses Jahr alles etwas lockerer. Dadurch wuchs auch die Anzahl der Ausstellenden auf über 300 und natürlich wuchs die Anzahl der Besuchenden deutlich.
Dadurch wurde es an einzelnden Ständen etwas voller und es blieb weniger Zeit für Gespräche, wie noch im letzten Jahr. Dennoch unterscheidet sich die Buch Berlin von den Zahlen deutlich von den großen Messen, wie Leipzig und Frankfurt.
Hier sucht man vergebens nach den großen Verlagen, dafür ist genug Platz für die kleineren Verlage und vor allem für Selfpublisher. Die Stände wurden wieder mit viel Liebe und Hingabe gestaltet und die Liebe zum geschriebenen Wort war in jedem Gespräch zu spüren. Die Genres waren querbeet vertreten, so dass eigentlich jeder fündig werden sollte. Allein die Ständereihen mit den kreativen Namen, wie Rocky Beach, Baker Street oder King’s Landing luden zum schmunzeln ein.
Natürlich gab es auch wieder allerlei Lesungen und andere Aktionen, wie eine Messerätsel-Ralley oder Radiointerviews von Radioplanet Berlin.

Mein Messeerlebnis

Ich würde sagen, dass ich letztes Jahr viel mehr Gespräche an Ständen geführt habe, dafür dieses Jahr aber noch mehr bekannte Gesichter (wieder-) getroffen habe. Kaum eine „Straße“ konnte ich entlang gehen, ohne nicht ein bekanntes Gesicht zu treffen. So fühlte es sich nicht nur wie eine Messe voller Gleichgesinnten an, sondern auch irgendwie wie nach Hause kommen.
Durch meinen Urlaub konnte ich nur am Samstag teilnehmen, war da aber fast die ganze Zeit anwesend, was mir meine schmerzenden Füße bestätigten. Das Grinsen auf meinem Gesicht konnte es jedoch nicht wegwischen. Es war einfach nur eine gute Stimmung, so viele tolle Leute und dann konnte ich auch noch meinen Lieblingsautor Christian Handel persönlich treffen (Foto unten links).

Buch Berlin Bookhaul

8 Bücher durften letztendlich in meinen Beutel hüpfen. Am liebsten hätte ich noch viel mehr Bücher mitgenommen, doch ich hatte ein festgesetztes Budget, das ich restlos ausreizte. Genug Beutel hatte ich natürlich dabei, also da wäre noch einiges möglich gewesen 😉
Das erste Buch ist inzwischen auch schon verschlungen und ich freu mich auf jedes weitere.
Ansonsten kann ich nur sagen, es war wieder ein tolles Messeerlebnis, ich war sehr glücklich an diesem Tag und freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr.

Und? Sehen wir uns nächstes Jahr auf der Buch Berlin?

Vielen Dank an die Buch Berlin für das Bereitstellen eines Pressetickets. Ich kennzeichne diesen Beitrag daher als Werbung.

Rückblick auf den September

0 Kinofilme im September. Das gab es wohl seit Lockdown und geschlossenen Kinos nicht mehr. Aber am Anfang gab es nicht einen Film, der mich wirklich interessierte, dann folgte mein Urlaub und anschließend hatte mich eine Erkältung fest im Griff. Was der Oktober so bringt, da lass ich mich mal überraschen. Zumindest das Sommerloch sollte doch langsam vorbei sein.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Wie bereits eingang erwähnt, habe ich keinen Film im Kino gesehen. Auf das es im Oktober besser wird!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Shrek 1 und 2 (noch immer gute kurzweilige Unterhaltung)

Dallas Buyers Club: Ron Woodroof erkrankt an HIV, was für den queerfeindlichen Lebemann schwer zu ertragen ist. Da er an ein neues Medikament in den USA schwer rankommt, reist er nach Mexiko und lernt dort eine Behandlung mit Körperstärkungsmitteln kennen. Damit auch andere Betroffene davon profitieren, er aber nicht wegen Medikamentenschmuggel angezeigt wird, gründet er den Dallas Buyers Club. – Am Anfang etwas problematisch, danach interessant, wenn er sich auch stellenweise zieht.

Prestige: Ende des 19. Jahrhunderts konkurrieren zwei Magier um Publikum und den besten Trick. Robert Angier und Alfred Borden kennen sich aus ihren Anfangszeiten, die jedoch durch den Tod von Angiers Freundin überschattet wird. – Spannende Handlung, auch wenn ich einige Zeit gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen.

Pinocchio: Geppetto ist ein Handwerker und Uhrmacher in einem kleinen italienischen Städtchen. Eines Abends wünscht er sich etwas vom Abendstern. Daraufhin erscheint die blaue Fee und erweckt die frisch fertig gestellte Holzpuppe Pinocchio. Um ein richtiger Junge zu werden, muss er beweisen, dass er Recht von Unrecht unterscheiden kann. Dafür bekommt er die Grille Jiminy an die Seite gestellt. – Lieblose Realverfilmung, die wenig bis nichts Neues einbringt und an der Distantziertheit der Charaktere scheitert.

Hocus Pocus: 1693 werden drei Hexenschwestern hingerichtet, doch konnten sie vorher einen Fluch aussprechen. 1993 werden diese wieder erweckt. Überfordert mit der modernen Welt, müssen sie dennoch versuchen, einen Trank zu brauen, der sie über die Nacht hinaus am Leben erhält. Doch dafür brauchen sie die Energie eines Kindes. – Kultiger Halloweenfilm mit drei ganz eigenwilligen Hexen.

Ali Wong: Dong Wong: In ihrem dritten Netflix-Special nimmt Ali Wong wieder kein Blatt vor dem Mund. Sie spricht über Frauen in der Comedy, ihre Ehe und absolut schonungslos über ihre Bedürfnisse. – Man muss sich an ihre Art gewöhnen, doch sie hat durchaus ihre Momente, die mich sehr zum lachen gebracht haben.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Ticket ins Paradies: Julia Roberts und George Clooney sehen schon im Trailer als geschiedenes Paar gut zusammen aus. Auch wenn der Trailer wohl schon alle Wendungen verraten hat, bin ich dennoch gespannt.

Tausend Zeilen: Michael „Bully“ Herbig präsentiert nach Ballon ein weiteren Film mit eher ernsterem Thema. Wirklich viel hat der Trailer noch nicht gesagt, also bin ich noch gespannt.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: The Deer King, Freibad, Im Westen nichts neues

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Spy x Family – Staffel 1 (so eine spannende und witzige Animeserie)

Aggretsuko – Staffel 4 (In der vierten Staffel verliert die Serie weiter an Schwung, hat aber wieder eine bessere Geschichte zu erzählen, als Staffel 3)

Attack on Titan – Staffel 4.1 – 4.2 (Spannend, actionreich, mitreißend, eine der besten Serien, die ich seit langem gesehen habe. Ich kann das große Finale nächstes Jahr nicht abwarten)

Annarasumanara   K-Drama (Für ein Musical gab es mitunter wenig Lieder, aber die Geschichte ist schöntraurig und geht tief unter die Haut. Am Ende bleiben leider zu viele Fragen offen)

Only murders in the building – Staffel 2 (Nach dem Cliffhanger in Staffel 1 lässt sich die Serie wieder sehr viel Zeit und verstrickt sich so sehr, dass es am Ende irgendwie jeder hätte sein können. Keine befriedigende Auflösung)

Instant Dream Home – Staffel 1 (Ich mag Umbauserien und diese habe ich in einem Stück weggebinged. Guter Aufbau, schöne Designkonzepte, spannender Aufbau)

Extraordinary Attorney Who – K-Drama (Etwas holpriger Einstieg, dann aber ein sehr liebevolles und schönes Drama)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 3.687
Seiten pro Tag: 130 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 6

Legend Academy 1 – Fluchbrecher: Graylee kann durch die Berührung von Wänden sehen, wie Menschen in den Häusern gestorben sind. Durch diese Gabe kommt sie an die Swanlake Academy, wo sie von den Mythennachfahren erfährt. Doch kurz darauf verändern sich einzelne Nachfahren. Graylee ist fest entschlossen, den Grund zu finden. – Wie gewohnt witzige Fantasy von Nina McKay mit tollen Charakteren.

The gender of Mona Lisa 6: Hinase bekommt unvermittelt von außerhalb einen guten Ratschlag und bittet ihre beiden besten Freund*innen zu einem klärenden Gespräch. – Es geht spannend weiter, Hinase kommt einen großen Schritt weiter, ich freu mich auf die beiden abschließenden Bände.

Nebelschimmer: Calla und Jasper waren das absolute Traumpaar. Dennoch haben sie sich vor einem Jahr getrennt. Nun ist Calla wieder in Deutschland und trifft bei ihrem neuen Job ausgerechnet auf Jasper. Beide versuchen mit ihren alten Gefühlen zurecht zu kommen. – Nach dem ersten Band, der mich überhaupt nicht überzeugen konnte, hab ich der Reihe noch eine Chance gegeben und bin mit einer tollen Geschichte belohnt worden. Gefiel mir sehr gut.

One Piece 2: Ruffy und Zorro kämpfen gegen eine zirkusreife Gruppe Piraten und treffen dabei erneut auf Nami. – So richtig warm geworden bin ich mit One Piece noch nicht, aber ich gebe der Reihe mal noch eine Chance (es sind ja noch ein paar viele Bände…)

Die Tagebücher der Apothekerin 1-2: Maomao ist entführt worden und an den Kaiserhof verkauft worden. Dort leistet sie ihre „Schulden“ als einfache Dienerin ab. Doch als eine seltsame Krankheit am Hof ausbricht, entdeckt einer der Eunuchen ihr Talent als Apothekerin. Dadurch steigt sie auf und bekommt eine bessere Stellung. Doch Intrigen lauern überall. – Eigentlich zögerte ich vor diesem historischen Manga, aber der Humor und die Protagonistin haben genau meinen Geschmack getroffen. Ich freu mich auf weitere Bände.

Attack on Titan 2-3: Fünf Jahre nachdem die Menschheit ein Drittel ihres Territoriums verloren hat, taucht der kolossale Titan erneut auf und zerbricht erneut eine Mauer. Dadurch kommt es zu einer großen Schlacht um den Bezirk Trost. – Vieles schon durch den Anime bekannt, der sich sehr nah an die Vorlage hält, dennoch ist es eine schöne Rückerinnerung.

Emerald Witches 1: Kang Hana ist die Erbin des Smaragdzirkels, einer der sieben Hexenzirkel von Seoul. Beim Ahnenmond soll sie sich gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen, um den Vorsitz wieder vom Opalzirkel zu ihrem zu lenken. Doch die Opalhexen betrügen und kurz darauf muss sich Hana mit dem Dämon Bobby einlassen, um ihr Leben zu retten. – Wohl das Buch, das ich seit Ewigkeiten am meisten herbeigesehnt hatte. Und es hat mich nicht enttäuscht, im Gegenteil, ich bin in eine faszinierende Welt eingetaucht, mit tollen Charakteren, einer spannenden Handlung und eine Achterbahn der Gefühle. Und jetzt brauch ich dringend ein paar Taschentücher und Band 2.

Percy Jackson 4 – Die Schlacht um das Labyrinth: Durch Zufall entdeckt Percy den Eingang zu Dädalus berühmten Labyrinth. Zusammen mit Annabeth, Groover und seinem Halbbruder Tyson versucht er einen Weg zu finden, den Eingang zu verschließen, damit Luke und die anderen Anhänger Kronos‘ nicht dadurch ins Camp kommen. Dabei treffen sie auf allerlei Hindernisse. – Ein typischer Percy Jackson, der sich langsam auf die Endschlacht vorbereitet. Alles aber irgendwie etwas vorhersehbar und konnte kaum noch überraschen.

More than a star: Allison bekommen einen Job in Seoul. Trotz aller Unwahrscheinlichkeiten trifft sie dort auf ihr großes K-Pop Idol Wooyeong. Und obwohl sie nicht zusammen sein dürfen, weil es seine Karriere zerstören könnte, können sie nichts gegen ihre aufkommenden Gefühle unternehmen. – Eigentlich eine schöne kleine Geschichte, aber ich hab den Protagonist*innen ihre Anziehung nicht abgekauft. Dafür war die Handlung zu konstruiert und die Protagonistin zu nervig. Schade.

Bullet Train: Der als Marienkäfer bekannte Auftragskiller bekommt den Auftrag einen Koffer aus einem Shinkansen zu klauen. Doch er scheint vom Pech verfolgt und so landet er zusammen mit vier anderen Killern in dem Zug. – Nach dem Film eindeutig ruhiger erzählt. Dennoch hatte ich auch hier meinen Spaß und wurde noch immer überrascht, da der Film einiges abgeändert hatte. Leider ließ mich gerade das Ende sehr enttäuscht zurück, da hier wenig bis nichts aufgeklärt wurde.

Our souls in your dreams: Um ihre Schwester Maddie zu retten, muss sich Cat Ceshire mit dem Prinzen Gil und dem Mirriner Al zusammen tun und in ihren Traum eintauchen, um sie aufzuwecken. Doch vorher muss sie sich ihrem eigenen Traum stellen. Und dieser will sie nicht so einfach loslassen. – Spannender zweiter Band, der die eigentliche Geschichte zwar nicht vorantreibt, aber die Beziehung der Charaktere festigt.

Wie war euer September?

 

Rückblick auf den August 2022

Schwül-warmes Wetter, weiterhin kein Urlaub in Sicht, absolute Kinoflaute, dafür war Gratis-Manga-Tag: Willkommen im August 2022. Beziehungsweise zum Ende des Monats. Daher hier nun ganz pünktlich mein medialer Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Bullettrain: Ladybug bekommt den Auftrag in einem Shinkansen einen Aktenkoffer voll Geld zu stehlen. Doch in diesem Zug sind noch einige andere Personen aus verschiedenen Motiven, die alle unterschiedliche Ziele haben. Doch eins ist gewiss: Der weiße Tod wartet in Kyoto. – Rasante Action, tolle Dialoge, einfach völlig meinen Humor getroffen. Highlight.

Der Gesang der Flusskrebse: Kya Clark lebt allein in der Marsh, einer Sumpflandschaft in North Carolina. Von der Familie zurückgelassen, muss sie irgendwie überleben. Dabei findet sie in wenigen helfenden Hände Freundschaften und vielleicht auch Liebe. Doch Ende der 1960er Jahre wird sie eines Mordes beschuldigt. – Ruhig erzählt, schöne Landschaftsaufnamen, tolle Geschichte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Your Name (so ein schöner Anime!)

Paris kann warten: Anne Lockwood ist mit ihrem Mann in Cannes. Da sie wegen einer Ohrentzündung nicht fliegen kann, kann sie ihren Mann nicht zu einem Filmdreh nach Budapest begleiten. Jacques ein Geschäftspartner bietet an, sie mit dem Auto nach Paris zu fahren, wo sie sich wieder mit ihrem Mann treffen will. Dabei nimmt er jedoch einige Umwege. – Ruhig erzählt, weiß nicht so richtig, was er erzählen will und bleibt am Ende enttäuschend aussagelos.

Die Poesie des Unendlichen: Der Mathematiker S. Ramanujan lebt in Indien, kurz vor dem ersten Weltkrieg. Da er durch seinen Stand im von den Briten besetzten Indien keine Chance hat, voranzukommen, schreibt er einen Brief nach Cambridge und wird eingeladen, dort weiter zu forschen. Doch vor Ort quält ihn nicht nur Heimweh, sondern auch der Rassismus. – Ruhig erzähltes historisches Drama aber mit spannender Geschichte.

Sabrina: Sabrina ist die Tochter des Chauffeurs der Familie Larrabee. Während der ältere Sohn Linus Larrabee ganz in seiner Arbeit aufgeht, ist David ein Lebemann. Doch genau auf den  hat Sabrina ein Auge geworfen. Nach einer Zeit in Paris kehrt Sabrina als elegante Frau zurück und wird erstmals von den Brüdern bemerkt, sehr zum Missfallen ihres Vaters. – Audrey Hepburn Klassiker, konnte mich nicht abholen, da sehr unsympathische Protagonist*innen.

Was Katzen denken: Eine Dokumentation über unsere Hauskatzen. Dabei geht es vorrangig darum zu beweisen, dass Katzen denken und lernen können. Neuste Erkenntnisse aus der Katzen-Forschung mit einfachen Experimenten dargestellt. – Interessante und doch kurzweilige Dokumentation, vor allem für Katzenfans geeignet.

Mrs. Taylors Singing Club: Während die Soldat*innen im Auslandseinsatz sind, bleiben die Familien auf dem Stützpunkt zurück und versuchen sich bei verschiedenen Aktivitäten abzulenken. Kate Taylor hat sich als Offiziersgattin bisher rausgehalten, nach dem Tod ihres Sohnes versucht sie jedoch die Organisation an sich zu reißen. Sehr zum Leidwesen von Lisa, die bisher alles organisiert hat. – Sehr vorhersehbares Drama, funktioniert an vielen Stellen, hat aber auch zwischendurch deutliche Schwächen.

Muriels Hochzeit: Muriel Heslop ist mit ihrer schüchternen Art als die typische Verliererin abgestempelt. Doch mit einem Blankoscheck ihres Vaters bricht sie aus und trifft auf Rhonda, eine ehemalige Schulkameradin. Zusammen bauen sie sich ein neues Leben in Sydney auf, doch Muriel verfällt bald wieder in Tagträumereien, die dazu führen, dass sie die Realität immer mehr verklärt. – Wurde mir als Abba Fan empfohlen, konnte mich von der Geschichte nicht wirklich abholen, da für mich die Entwicklungen nicht nachvollziehbar waren.

Day Shift: Bud Jablonski nutzt seinen Job als Poolreiniger zur Tarnung für seinen eigentlichen Job: Vampirjäger. Da er für die Zähne auf dem Schwarzmarkt kaum noch Geld bekommt, das Schulgeld seiner Tochter jedoch fällig wird, schließt er sich wieder der Gewerkschaft an. Da er dort vorher aber rausgeflogen war, bekommt er Seth als Aufpasser. Doch nach seinem letzten Auftrag hat er sich mächtige Feinde gemacht. – Weiß nicht so recht, ob er sich ernst nehmen soll oder nicht und verharrt in der „kann man mal gesehen haben“ Schiene ohne Potential zu nutzen.

Die Känguru-Chroniken: Mark-Uwe Kling ist Kleinkünstler und lebt ein einfaches Leben, bis eines Tages ein Känguru vor seiner Tür steht, welches Kommunist ist. Kurz darauf ist es bei ihm eingezogen und stellt sein Leben ordentlich auf den Kopf. Als in der Nachbarschaft ein umstrittenes Bauprojekt des rechten Politiker Jörg Dwigs startet, versuchen die beiden mit Hilfe der Nachbarschaft Beweise dagegen zu beschaffen. – Als großer Fan von den Hörbüchern war ich hier sehr enttäuscht, da nur ein Witz wirklich gezündet hat, der Rest sehr lieblos zusammengeschrieben wurde.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Trotz nur zwei Kinobesuchen tatsächlich gar keinen. Mit der Känguru-Verschwörung hatte ich noch überlegt, nachdem ich Teil 1 gesehen hatte, dann aber doch abgewählt.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich The Big Bang Theory – Staffel 2. Gerade die ersten Staffeln lassen sich gut nebenbei wegbingen.

Das Buch von Boba Fett – Staffel 1 (Sehr langweilige Serie aus dem The Mandalorian Universum, mit zu vielen Folgen für zu wenig Handlung)

Traumhaus Makeover – Staffel 3 (So sympathische Protagonist*innen und tolle Design-konzepte. Einfach zum wegbingen)

Miss Marvel – Staffel 1 (Verheddert sich mehrfach im roten Faden und weiß nicht so richtig, was sie erzählen will. Gute Ansätze vorhanden, Umsetzung eher mau)

Spy x Family – Staffel 1 (Schöne Verfilmung der Mangareihe, sehr buchnah und doch spannend umgesetzt, so dass ein Mehrwert vorhanden ist)

Sandman – Staffel 1 (Mein Highlight des Monats, spannend, bildgewaltig, tolle Charaktere, Neil Gaiman weiß einfach, wie man Geschichten schreibt)

What we do in the shadows  – Staffel 1 (Serienvariante von 5 Zimmer, Küche, Sarg, funktioniert nur bedingt. Einzelne Folgen ganz witzig, im großen und ganzen zünden die Witze eher nicht.)

Ich bin Groot – Staffel 1 (5 Minifilme um den kleinen Groot, ganz süß gemacht, nichts außergewöhnliches)

Star Wars: Visionen – Staffel 1 (Anthologieserie mit Geschichten aus dem Star Wars Universum von verschiedenen Animestudios inzeniert. Sind spannende Ideen dabei, lohnt auf jeden Fall einen Blick.)

Hotel del Luna – K-Drama (Fantasy, Komödie, Thriller, Krimi, Horror, Romance, das K-Drama verbindet einfach alles und verzaubert in jeder Folge. Taschentücher sollte man ebenso bereit halten, wie etwas zum reinkrallen bei den gruseligen Szenen.)

Indian Matchmaking – Staffel 2 (Altbekannte Gesichter und neue geben sich hier die Ehre. Ich bin etwas schwieriger reingekommen als in Staffel 1, aber hinten raus doch wieder spannende Einblicke in die indische Heiratsvermittlung)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 3.465
Seiten pro Tag: 112 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 5

Spy x Family – Band 5-8: Familie Forger versucht weiterhin Mission Strix zum Erfolg zu bringen. Dafür muss Anja gute Noten in der Schule erbringen, was sich als schwierig herausstellt. Yor bekommt unerwartet Konkurrenz und die Familie geht getrennt voneinander auf Kreuzfahrt. – Es bleibt spannend, tolle einzelne Handlungsabschnitte, die sich sehr gut in die Rahmenhandlung einbinden.

Golden S(e)oul Days: Nach drei Jahren in Singapur reist Jade zurück nach Korea. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen trifft sie wieder auf Hyun-Joon und ihre Gefühle kehren heftiger zurück als zuvor. Doch nach seiner Zeit beim Militär hat er sich geändert. Gibt es für beide eine gemeinsame Zukunft? – Ganz anders als erwartet, aber dennoch ein sehr starker zweiter Teil und eine mitreißende Geschichte.

Chroniken von Alice 3 – Dunkelheit im Spiegelland: In vier Novellen wird die Geschichte um Alice und Hatcher weitergesponnen. Es gibt Einblicke in Hatchers früheres Leben und Alice kleinere Schwester erlebt ein Abenteuer. – Gleiches Niveau wie die ersten beiden Bände und tolle Ergänzungen.

Sepharial 2 – Zerfallen: Nach den Ereignissen in Band 1 ist Lathalia mit Nikion verheiratet. Doch dieser wird von Rebellen gefangen genommen. Um ihm zu helfen, sucht sie wieder die andere Welt auf und bittet Fanai um Hilfe. Doch dieser ist zum Erben des obersten Diebes erklärt worden und hat sein Herz hinter einer dicken Eisschicht verborgen. Haben ihre Welten und ihre Gefühle eine Zukunft? – Spannender und mitreißender zweiter Band in einer bildgewaltigen fantastischen Welt.

Bookboy: Fabius Flieder ist in der Stadt nur als der Bookboy bekannt. Mit dem Fahrrad liefert er Bücher aus der Buchhandlung seines Großvaters aus. In dieser Anthologie erlebt er in Kurzgeschichten die verschiedensten Abenteuer bei seinen Auslieferungen. – Konnte mich leider gar nicht überzeugen. Einzelne Geschichten vom Grundgedanken ganz gut, aber im großen nichts, was mich mitreißen konnte, da alle sehr ähnlich aufgebaut. Und der rote Faden hat sich immer wieder verloren.

Die Erbin des Windes: Likah lebt mit zwei Kindern auf der Straße des Kontinent Nakita. Als ein Diebstahl schief geht, findet sie sich vor Gericht wieder. Doch statt einer Verurteilung wird sie vom Herrn des Windes zu seiner Nachfolgerin ernannt. Doch während ihrer Ausbildung ruft eine fremde Stimme sie immer wieder zu ihr, die sie kurz darauf in Schwierigkeiten stürzt. – Starker Einzelband, tolle Geschichte, spannendes Magiesystem.

Ever: Abbi muss nach einem Autounfall wieder Laufen lernen. Doch nach einem traumatischem Erlebnis bei ihren ersten Operationen, hat sie panische Angst vor Schmerzen. David soll ihr durch seine geduldige Art helfen, doch hat er allen Grund Abbis Familie zu hassen. Dennoch kommen sich beide ungewollt näher. – Starke New Adult Geschichte mit tollen Protagonist*innen.

The gender of Mona Lisa 5: Hinase hat ein Date mit Ritsu auf dem Sommerfest. Doch sier bereut, dadurch Shiori vor den Kopf gestoßen zu haben. Von der Entscheidung überfordert, glaubt sier, dass sie sich nicht entscheiden kann, da sier noch kein Geschlecht hat. – Weiterhin stark erzählter Manga. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände!

Wie war euer August?

Rückblick auf den Juli 2022

Ein sehr warmer Monat ist vorbei. Ob die Hitzewelle wirklich überstanden ist, darüber will ich hier gar nicht spekulieren. Auf jeden Fall war es in den Kinos gut klimatisiert, allerdings merkt man hier das Sommerloch. Und irgendwie war der Juli ein seltsamer Monat. Meine Listen ruhten in den meisten Fällen sehr lange, obwohl ich nicht das Gefühl hatte, weniger zu konsumieren. Nun gut, schieben wir es einfach alles auf die Temperaturen. Auf jeden Fall folgt hier mein medialer Rückblick auf den Juli.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Cinemathek: Everything, everywhere, all at once: Evelyn Wang ist komplett überfordert. Eine Steuerprüfung steht an, ihr Vater ist vor kurzem aus China zu ihnen in die USA gezogen, ihr Mann Waymond will sich scheiden lassen und ihre Tochter versucht ihre Freundin der Familie vorzustellen. Doch bei der Steuerprüfung übernimmt plötzlich ein Waymond aus einer anderen Realität den Körper ihres Mannes und erzählt ihr, dass sie in einer anderen Realität eine Technologie entwickelt hat, um die Realitäten zu verknüpfen. Doch dabei hat sie etwas geschaffen, was sie jetzt aufhalten müssen: Jobu Tupaki. – Lange Zeit ein etwas anderer Film über Multiversen, dann zieht er sich leider und driftet zu sehr ab. Hinten raus eher enttäuschend.

Liebesdings: Marvin Bosch ist ein gefeierter Schauspieler. Doch nach einem desaströsen Interview findet er sich im kurz vor dem Bankrott stehenden Theater von Frieda und ihren Freund*innen wieder. Da er untertauchen muss und Frieda Geld braucht, schließen sie sich zusammen. – Wenig Liebe, wenig Komödie, schlecht für eine Liebeskomödie, aber grundsätzlich gute Themen angesprochen, nur zu viel und zu oberflächlich.

Thor 4 – Love & Thunder: Thor hat sich den Guardians of the Galaxy nach Endgame angeschlossen. Doch so richtig scheint es nicht seine Bestimmung zu sein. Er folgt einem Notruf von Lady Sif und erfährt, dass Gorr über das Nekro-Schwert verfügt und geschworen hat: Alle Götter müssen sterben. Als er versucht New Asgard zu retten, trifft er auf eine altet Bekannte. – Er hat seine (optischen) Momente, aber meist driftet er ins Oberflächliche ab. Thor hatte sich eigentlich wesentlich weiter entwickelt.

Elvis: Colonel Tom Parker ist eigentlich ein Rummelplatz-Manager, doch als er den jungen Elvis Presley entdeckt, beginnt eine ganz andere Karriere. Zusammen erobern sie die Musikcharts. Doch im Laufe der Zusammenarbeit tauchen immer mehr Differenzen auf.- Tolles Biopic, etwas wenig Musik, aber interessanter Erzählstil.

Anime Special: Sing a bit of harmony: Satomi lebt in einer Modellstadt, wo künstliche Intelligenz getestet wird. Roboter sind in ihrem Alltag fest integriert. Ihre Mutter steht kurz vor dem Abschluss eines wichtigen Projekts und hat daher wenig Zeit. Als mit Shion eine neue Mitschülerin auftaucht, die auf Satomis Glück aus ist, steht die Welt Kopf. Doch dann findet Satomi mit ihrem Freundeskreis heraus, dass Shion das neue Projekt der Mutter ist. – Thema künstliche Intelligenz mal ganz anders aufgezogen, sehr süßer und lebensfroher Film.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Motherless Brooklyn: In den 1950er Jahren arbeitet Lionel Essrog für das Detektiv-Büro von Frank Minna. Durch sein fotografisches Gedächtnis ist er ein unverzichtbares Teammitglied. Als Minna bei einem Auftrag getötet wird, nimmt sich Lionel dem Auftrag an, merkt aber schnell, dass da mehr dran ist, als auf dem ersten Blick schien. – Spannender Krimi trotz ruhiger Erzählweise.

Die Erfindung der Wahrheit: Elizabeth Sloane ist Lobbyistin und hat einige erfolgreiche Kampagnen für Cole Kravitz & Waterman geleitet. Doch beim Thema Waffenkäufe wechselt sie unerwartet das Lager und steigt bei einem kleinen Konkurrenten ein. Damit tritt sie einen Wettlauf los, bei dem einige schmutzige Mittel eingesetzt werden. – So ganz bin ich wohl nicht mit allen Wendungen hinterhergekommen, aber sehr spannender Politthriller.

Chip & Chap: Die Ritter des Rechts: Nach dem Ende ihrer Fernsehserie geht die Rettungstruppe getrennte Wege. Doch als Samson in Gefahr gerät, müssen sich Chip & Chap wieder zusammen tun, da die Polizei nur eingeschränkt ermittelt. – Ganz nett für zwischendurch, aber so wirklich kommen die Kindheitserinnerungen nicht durch.

Train to Busan: Seok-Woo ist Fondmanager und hat daher wenig Zeit für seine Tochter Su-An. Diese ist so traurig, dass sie mit dem Zug zurück zu ihrer Mutter nach Busan fahren will. Seok-Woo will sie nicht allein fahren lassen und steigt mit ein. Doch auf der Fahrt häufen sich die Meldungen, um merkwürdige Tumulte in ganz Korea. – Ich hasse Zombies. Ich hasse Horrorfilme. Aber dafür ist der Film echt gut.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Meine Stunden mit Leo: Emma Thompson als sexuell unbefriedigte Witwe, die sich einen jungen Mann gegen Bezahlung holt und dann ein philosophischer Film über das Leben. Das verspricht der Trailer und genau das reizt mich noch an dem Film.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Monsieur Claude und sein großes Fest, Men, DC League of Super-Pets

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Her private life – K-Drama (Super süßes Drama mit viel Witz und Charme. Hintenraus 1-2 Folgen zu lang)

How I met your father – Staffel 1 (Ganz nettes Reboot, kann aber nicht die alten Vibes hervorholen. Mal schauen, was folgende Staffeln bringen)

Hospital Playlist – Staffel 1 – K-Drama (Ein bisschen Krankenhaus, ein bisschen Drama, aber größtenteils einfach tolle Charaktere. Gut für zwischendurch, da wenig zusammenhängende Handlung)

How to build a s*x room – Staffel 1 (Als Fan von Einrichtungssendungen konnte ich bei diesem Konzept nicht widerstehen. Sehr sympathische Host)

Ducktales – Staffel 2 (Die Kindheitserinnerungen wurden herausgeholt und nicht enttäuscht. Noch immer mitreißende Folgen)

Lovestruck in the City – K-Drama (Die Geschichte war ein auf und ab, konnte mich aber im Gesamtkonzept nicht überzeugen, auch wenn sie hinten raus nochmal deutlich an Stärke zugelegt hat)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten insgesamt: 2.855
Seiten pro Tag: 92 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 3
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

Nevernight 1 – die Prüfung: Mia hat Rache an den Mördern ihrer Familie geschworen. Dazu versucht sie dem geheimen Assassinenorden beizutreten. Doch die Aufnahmeprüfung verlangt ihr alles ab. – Etwas zäher Roman, auch wenn stellenweise ziemlich spannend. War grundsätzlich aber einfach nicht meine Geschichte.

Beastseller 1 – Monomythos: Marc wacht in einer Fantasywelt auf und hat nur noch eine Nummer in seinem Smartphone gespeichert. Ciri eine Fee in Handyform erklärt ihm, dass er eine Heldenreise durchleben muss, um wieder zurück zu kommen. – Roman in Chatform, der mit einigen Klischees aufräumt bzw. diese bewusst ausspielt. Sehr witzig und gut umgesetzt.

Vielleicht Irgendwann: Karla hat sich vorgenommen keine Beziehung einzugehen. Als sie auf Henning Kiefer, ihrem Idol aus der Formel 2, trifft, könnte sie jedoch schwach werden. Dann bekommt sie ein zweifelhaftes Angebot: Sie soll Hennings Freundin spielen. Da sie dringend Geld braucht, geht sie drauf ein, nichts ahnend, was seine Nähe in ihr auslöst. – Die Grundidee mochte ich, die Umsetzung hat mich überrascht, aber die Geschichte hab ich geliebt. Sehr schöner Abschluss der Reihe.

Spy x Family – Band 2-4: Anja hat die Aufnahme an die Eden-Akademie geschafft. Doch Schule und lernen liegt ihr so gar nicht. Yuri, Yors Schwester, kommt zu Besuch und ist gar nicht begeistert von Loid. Und Anja bekommt einen Hund, mit dem sie prompt ein Bombenattentat verhindern muss. – Spannend und witzig mit tollen Charakteren, eine tolle Manga-Reihe.

Und wir tanzen über den Flüssen: June kehrt nach London zurück und trifft prompt auf Kian, ihrem Ex. Schnell schleichen sie die alten Gefühle bei beiden wieder ein. Doch dann ist da noch Ash, Kians bester Freund, mit dem sie sich nur fetzt, auch wenn sie das prickeln in seiner Nähe nicht ignorieren kann. – Das Finale der Love is love Reihe befasst sich mit Polyamorie und das auf eine sehr herzliche Art. Es hat leider ein bisschen lange gebraucht, um sich aufzubauen, wodurch kleine Längen vorhanden waren, aber die tollen Charaktere und die starke Geschichte macht vieles wett.

Wood High Love: Lova ist nur genervt vom Frauenaufreißer Novid. Als dieser sich dann auch noch bei dem Campingausflug ihres Freundeskreises einschleicht, wär sie am liebsten an die Decke gegangen. Doch bei dem Camping passieren einige merkwürdige Dinge. Wer ist dieser O., der ihr ständig Nachrichten schreibt? – Leider wieder eines der schlechteren Werke von D. C. Odesza. Beide Protagonist*innen sind sehr nervig und ihr Gezicke wenig nachvollziehbar. Schade.

Rückblick auf das zweite Quartal 2022

Wenn es im Büro immer heißer wird, bedeutet das meistens, dass wir Sommer haben. Damit ist in der Regel auch das zweite Quartal bereits geschafft. Während in manchen Bereichen meine Statistik gut aussieht (Buchbereich), hänge ich in anderen etwas hinter den vergangenen Jahren zurück (Filmbereich). Also gibt es heute meine jeweiligen Top 5 aus Kino, Film, Serie und Buch aus der Zeit April-Juni 2022.

Meine fünf Kino Highlights

The Lost City: Die Bestsellerautorin Loretta Sage kommt seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr wirklich aus dem Haus raus. Doch ihre Managerin hat eine Tour zu ihrem neuen Buch arrangiert. Beim ersten Termin wird Loretta jedoch vom exzentrischen Milliardär Abigail Fairfax entführt, da sie im Buch eine sehr exakte Übersetzung einer alten Sprache verwendet hat. Ihr Covermodel Alan will ihr zur Hilfe eilen, scheint aber nicht gerade der geeignetste Kandidat zu sein. – Auch wenn viele gute Szenen im Trailer schon vorweg genommen wurden, funktioniert der Film für das, was er aussagen will, sehr gut und sorgt für einige erheiternde Momente.

Top Gun Maverick: Maverick ist noch immer bei der Navy, fliegt Testflüge und wurde trotz vieler Auszeichnungen nie befördert. Der Fund eines geheimen Nuklearlagers führt dazu, dass er zurück zu Top Gun beordert wird. Dort soll er die Nachwuchselite innerhalb kürzester Zeit für eine beinahe unmögliche Mission ausbilden. Dabei ist auch der Sohn seines früheren Freundes Goose: Rooster. – Auch wenn die Handlung wenig Überraschungen bereit hält, sorgen doch der Fanservice, aber vor allem die Atmosphäre für ein gelungenes Filmerlebnis.

Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt: 1977 schickt die NASA mit der Raumsonde Voyager die Golden Record ins All. Darauf ist ein Video mit episodenhaften Nacherzählungen der Geschichte der Menschheit. – Sehr witziger Episodenfilm, wobei manche Episoden mehr zünden als andere.

Massive Talent: Nic Cage scheint mit seiner Schauspielkarriere am Ende zu sein. Da bekommt er von einem reichen Fan das Angebot von einer Million Dollar, wenn er zu dessen Geburtstagsfeier auf Mallorca erscheint. Unterwegs schaltet sich die CIA ein, denn Javi soll der Kopf eines Kartells sein. Nic wird ungewollt zum Agent. – Sehr schönes Liebesgedicht an den Film und gut funktionierende Komödie.

Eingeschlossene Gesellschaft: Freitag Nachmittag sind noch sechs Lehrer*innen im Lehrer*innenzimmer als ein verzweifelter Vater mit einer Schusswaffe eindringt. Seinem Sohn fehlt ein Punkt für die Zulassung zum Abitur. Die Konferenz soll nun vorgezogen werden. Dabei tun sich so einige Abgründe auf. – Solide Komödie, die leider manche Themen zu unreflektiert lässt.

Meine fünf filmischen Highlights

Little Women: Jo March wächst mit ihren drei Schwestern in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh ist es ihr größter Wunsch Schriftstellerin zu werden. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts ist es für Frauen schwierig Geld zu verdienen. Dennoch versucht Jo gegen die strengen Konventionen zu rebellieren. – Little Woman ist trotz reduzierter Inszenierung ein Film, der tief ins Herz geht. Durch liebevolle Charaktere und ein Schwesterband, das unerschütterlich scheint, braucht es kaum Drama, um einen einfach nur schönen Film zu inszenieren.

Charade: Reggie Lampert will nach einem Skiurlaub eigentlich die Scheidung einreichen. Doch ihr Mann hat nicht nur das komplette Mobiliar verkauft, sondern wird auch ernordet. In der schweren Zeit suchen sie drei Männer heim, die auf der Suche nach etwas sind, dass Reggies Mann gehört hat. Sie findet unerwartet Hilfe in dem undurchsichtigen Peter Joshua. – Spannendes Katz und Maus Spiel mit Audrey Hepburn.

Das Schloss im Himmel: Die Waisin Sheeta wird erst von dem undurchsichtigen Musca und dann von Piraten entführt. Dadurch landet sie in einem Bergarbeiterdorf und trifft auf Pazu, ebenfalls Waise. Er beschließt ihr zu helfen und zusammen wollen sie die geheimnisvolle Stadt im Himmel finden. Dabei kommen ihnen unverhofft die Piraten zur Hilfe. – Spannender Animeklassiker, mit tollen Bildern und tollen Charakteren.

S.U.M. 1: Im Jahr 2070 lebt die Menschheit unter der Erde. Überirdisch gibt es Kontrollposten, die Soldaten für je 100 Tage bewachen. S.U.M.1 ist einer von ihnen. Doch die Isolation und Monotonie führen zu Paranoia, die den Einsatz sichtlich erschweren. – Trotz Kammerspielartigem Setting und fast Soloperformance von Iwan Rheon spannend, beklemmend und düster. Durchaus sehenswert.

Birnenkuchen mit Lavendel: Louise führt nach dem Tod ihres Mannes seine Birnenplantage weiter. Diese wirft jedoch kaum Profit ab und so ist die alleinerziehende Mutter ziemlich verschuldet. Als sie den Pierre anfährt, nimmt sie ihn kurzerhand mit. Durch das Asperger-Syndrom fällt Pierre der Kontakt mit Menschen schwer, weswegen er sich auf der Plantage um so wohler fühlt. – Ruhig erzählter französischer Film mit einer schönen Geschichte.

Meine fünf serienlastigen Highlights

Heartstopper – Staffel 1: Charlie Spring wird an seiner Schule dafür gemobbt, weil er offen schwul ist. Als er im neuen Schuljahr neben Nick Nelson, einen Rugby-Spieler, gesetzt wird, verliebt er sich in diesen. Doch wie kommt man gegen Vorurteile und Mobbing an? – Trotz teilweise schwieriger Thematik, einfach nur eine herzerwärmende Liebesgeschichte.

Mystic Pop-up Bar – K-Drama: Han Kang-Bae stolpert in eine unauffällige Pop-Up-Bar.  Als die Besitzerin Weol-Ju erkennt, dass Kang-Bae durch Berührung Menschen unfreiwillig dazu bringt, ihm alle ihre Sorgen anzuvertrauen, wittert sie die Chance ihren 500 Jahre dauernden Fluch zur Erfüllung zu bringen. Immer an ihrer Seite ist Guibanjang. – Spannend, witzig, tolle Charaktere. Einfach ein gelungenes K-Drama.

Adam Dalgliesh – Staffel 1*: Adam Dalgliesh ist Ermittler beim Scotland Yard. Schweigsam und in Trauer ist er nach dem Tod seiner Frau frisch in den Dienst zurückgekehrt. Ihm zugeteilt wird DS Charles Masterson, der die poetische Ader Dalglieshs kritisch begutachtet. Zusammen sitzen sie an besonders ausgewieften Fällen. – Ruhig erzählt, etwas blasser Protagonist, aber dafür spannende und auserzählte Fälle.

Grace und Frankie – Staffel 7: Auch in der siebten Staffel gibt es allerlei Trubel im Hause Hanson und Bergstein. Zunächst stranden Robert und Sol bei den Damen und dann kommt Nick aus dem Gefängnis frei, muss aber auch mit im Sommerhaus leben. Auch im Leben der Kinder gibt es ein wildes Auf und Ab. – Auch wenn der Serie ein wenig die Puste auszugehen schien, schafft sie es gerade gegen Ende ein tolles Finale zu zaubern.

The Home Edit – Staffel 2: Clea Shearer  und Joanna Teplin krempeln wieder die Ärmel hoch und die Wohnungen ihrer Kundschaft um. Denn es wird wieder ausgeräumt. Das ganze nach strengem Konzept und mit allerlei Sortiermöglichkeiten. – Ich mag die Energie der beiden und finde immer wieder gute Tipps zum aufräumen.

Meine fünf buchigen Highlights

Cyberempathie: Leon ist ein Erinnerungskonstrukteur in der Oberstadt von Skyscrape, wo alle durch das Cybernet gefühlsmäßig miteinander verbunden sind. Doch nach einem Vorfall wird er in die Unterstadt verbannt, wo raue Sitten herrschen. Nur mit Hilfe von Rade, einem Ex-Soldaten, überlebt er und findet sich in die neue Umgebung ein. Doch die Trennung vom Cybernet macht ihm schwer zu schaffen. Leon muss neu lernen Emotionen zu erkennen. – Absolut lesenswerter Sci-Fi Roman mit spannender und gleichzeitig tiefgründiger Handlung.

Blue S(e)oul Nights: Jade ergreift nach dem Tod ihres Vaters die Chance als Englischlehrerin in Korea zu arbeiten. Dabei lernt sie nicht nur neue Freund*innen, sondern auch Hyun-Joon. Doch Zeit füreinander zu finden ist das größte Problem der beiden, auch wenn von Anfang an diese Gefühle da sind. – Auch hiervon war ich nur begeistert, ich bin diesmal buchtechnisch viel nach Korea gereist. Toller Schreibstil, ich habe mich schnell in die Charaktere verliebt und brauche jetzt sehr dringend Band 2!

Mona 2 – Verliebt, verlobt, beschworen: Nach den Ereignissen in Band 1 sieht sich Mona einem Hexenprozess gegenüber. Boris, der Vampir, hat eine neue Prüfung und auch weiterhin stehen den Freund*innen wieder einiges bevor. Vor allem müssen Mona und ihr Erzdämon Ba’al rausfinden, was es zwischen ihnen nun ist. – Ich liebe Mona, ich liebe ihre Geschichte, ich liebe I. B. Zimmermanns Schreibstil, ihre Art Charaktere aufzubauen und wie ihre Charaktere einfach zu 100% nachvollziehbar sind. Absolute Herzensreihe.

The gender of Mona Lisa 1-4: In einer Welt, in der Babys geschlechtlos geboren werden und meist im Alter von 12 sich selbst für ein Geschlecht entscheiden, ist Hinase mit 17 Jahren noch immer geschlechtslos. Als gleich zwei Freund*innen ihre Gefühle vortragen, ist Hinase noch verwirrter. – Ein schöner Manga mit vielen Fragen zum Thema Gender. Toll umgesetzt, auch in den Folgebänden sehr stark.

Das Lied der Krähen: Kaz Brekker, Kopf der Krähen-Bande in Ketterdam, bekommt das lukrative Angebot einen Shu-Wissenschaftler aus dem Eistribunal der Fjerdan zu entführen. Für diesen unmöglich wirkenden Auftrag, braucht er ein Team. Sechs Krähen brechen schließlich auf. – Leigh Bardugos mitreißender Schreibstil trifft auf tolle Charaktere und spannende Handlung.

Was waren eure Highlights?

*Werbung – Rezensionsexemplar

Rückblick auf den Juni 2022

Es ist heiß. Zumindest zum Zeitpunkt, wenn ich diesen Beitrag vorbereitete habe ich 31,5° im Büro (ich entschuldige mich also schon mal für Rechtschreibfehler, ich schmelze hier gerade). Also blieb mir nichts anderes übrig, als einige Kinobesuche einzuplanen, da ich eine große Freundin der dort funktionierenden Klimaanlage bin. Was der Juni medial für mich zu bieten hatte, erfahrt ihr in meinem heutigen Rückblick.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Dog: Jackson Briggs ist nach einer Kopfverletzung aus dem Dienst der Army ausgeschieden, versucht aber die Erlaubnis für einen weiteren Einsatz zu bekommen. Sein Vorgesetzter will ihm die benötigte Empfehlung ausstellen, wenn er die Hündin Lulu zur Beerdigung ihres Herrchens bringt. Doch das ist gar nicht so einfach, denn Lulu ist nach ihrem Einsatz im Kriegsgebiet als gefährlich eingestuft und darf nicht fliegen. Ein etwas anderer Roadtrip beginnt. – Von der Grundhandlung sehr interessant, leider setzt die benötigte Entwicklung des Protagonisten ziemlich spät ein.

Anime Special: Belle: Suzu lebt zurückgezogen mit ihrem Vater, zu dem sie seit dem Tod der Mutter ein schwieriges Verhältnis hat. Durch ihre Trauer kann sie nicht mehr singen. Bis ihre Freundin Hiroka sie mit der digitalen Welt von U bekannt macht. Dort tritt sie als Belle auf und flieht in die Anonymität. Bis bei einem ihrer virtuellen Konzerte ein legendärer Kämpfer in Gestalt eines Biestes auftritt. Kurz darauf beginnt eine Hetzjagd auf ihn. – Interessante Idee, Umsetzung mit einigen Problemchen, aber sehr schöner Soundtrack.

Jurassic World 3 – Ein neues Zeitalter: Seit vier Jahre leben die Dinosaurier nun in freier Wildbahn. Das Unternehmen Biosyn hat die Aufgabe bekommen sie in ein geschütztes Reservat zu bringen. Dr. Ellie Sattler untersucht derweil eine besonders schlimme Heuschrecken-Plage. Owen und Claire verstecken Maisie auf einer einsamen Farm. Diese rebelliert jedoch gegen das „Gefängnis“. Bei einem Streifzug wird sie jedoch entführt. Sowohl Owens und Claires, als auch Ellies Weg führen sie ins Dinoreservat von Biosyn. – Enttäuschendes Finale des Franchises, aber mit schöner Nostalgie durch ein Wiedersehen mit dem Ursprungscast.

Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt: 1977 schickt die NASA mit der Raumsonde Voyager die Golden Record ins All. Darauf ist ein Video mit episodenhaften Nacherzählungen der Geschichte der Menschheit. – Sehr witziger Episodenfilm, wobei manche Episoden mehr zünden als andere.

Massive Talent: Nic Cage scheint mit seiner Schauspielkarriere am Ende zu sein. Da bekommt er von einem reichen Fan das Angebot von einer Million Dollar, wenn er zu dessen Geburtstagsfeier auf Mallorca erscheint. Unterwegs schaltet sich die CIA ein, denn Javi soll der Kopf eines Kartells sein. Nic wird ungewollt zum Agent. – Sehr schönes Liebesgedicht an den Film und gut funktionierende Komödie.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Ready Player One (noch immer eine tolle Geschichte und vorallem optisch sehr gelungen)

Birnenkuchen mit Lavendel: Louise führt nach dem Tod ihres Mannes seine Birnenplantage weiter. Diese wirft jedoch kaum Profit ab und so ist die alleinerziehende Mutter ziemlich verschuldet. Als sie den Pierre anfährt, nimmt sie ihn kurzerhand mit. Durch das Asperger-Syndrom fällt Pierre der Kontakt mit Menschen schwer, weswegen er sich auf der Plantage um so wohler fühlt. – Ruhig erzählter französischer Film mit einer schönen Geschichte.

Vertigo: Nach einer missglückten Verfolgung scheidet der Polizist John „Scottie“ Ferguson aus dem Dienst aus. Als er seinen alten Schulfreund Gavin Elster trifft, bittet dieser ihn seine Frau zu beschatten, da diese von ihrer verstorbenen Urgroßmutter besessen zu sein scheint. Doch mit seinen Gefühlen für Madleine hat Scottie nicht gerechnet. – Etwas zu langer Thriller, mit einer spannenden Geschichte.

Stand by me: Gordie, Chris, Vern und Teddy ziehen an einem heißen Sommertag los, um eine Leiche zu sehen. Dabei erkennen sie einige Wahrheiten und wachsen über sich hinaus. – Ruhig erzählte Coming-of-Age Geschichte, die in der Buchvorlage deutlich besser funktioniert. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

The Outfit: The Imitation Game Regisseur Graham Moore zieht es diesmal ins Chicago des Jahres 1956, zu einem englischen Schneider, der für eine Gangster-Familie Maßanzüge anfertigt. Prämisse klingt spannend und Mark Rylance in der Hauptrolle könnte auch was werden. Lief leider kaum im Kino.

Elvis: Tom Hanks ist für mich immer ein Grund ins Kino zu gehen. Zusammen mit einer neuen Musiker-Biographie rund um den King des Rock’n’Roll reizt mich noch zu sehen.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Minions 2, Lightyear

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Adam Dalgliesh – Staffel 1 (Ruhig erzählte britische Krimiserie, etwas schwacher Protagonist, spannende Fälle)

Thirty-Nine – K-Drama (Traurig schönes K-Drama über eine Freundschaft und eine Krankheitsgeschichte)

Grace & Frankie – Staffel 7 (Schönes Ende, dennoch die schwächste Staffel)

Death Note – Teil 2 (sehr gehetztes Ende, aber im groben und ganzen eine gute Umsetzung der Mangareihe)

Rick & Morty – Staffel 5 (Mitunter noch gute Ideen, aber eher von allem zu viel. Vor allem die Dynamik zwischen beiden Protagonisten war ziemlich schwierig)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 3.397
Seiten pro Tag: 114 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

Knights 2: Nach den Geschnissen in Band 1 wollen Charlotte und Noel nicht einsehen, dass ihre Liebe potentiell die Welt zerstören könnte. Oscar erholt sich derweil von seinen Verletzungen. Doch Morgana ruht nicht und greift mit den Darks weitere Teams an. Charlotte muss sich ihrem Merlin-Erbe stellen. – Ich liebe den Schreibstil und die Idee, aber die Entwicklung und das Ende fand ich nicht gut. Allerdings sind die trotzdem gut und sinnvoll umgesetzt und Bücher sind ja kein Wunschkonzert.

Dein Flüstern im Meereswind: Caro hat mit ihrer besten Freundin ihren Traum wahr gemacht und einen Buchladen auf Hiddensee eröffnet. Nur ihre Mutter gönnt ihr das Glück nicht. Als sich diese zu einem Besuch ankündigt, kommt Caro in Erklärungsnot. Denn sie hat angegeben einen Verlobten zu haben und den will ihre Mutter nun sehen. Dabei läuft ihr der Meterologe Hannes über den Weg. – Schöne Geschichte, aber ein bisschen zu gewollt zum Happy-end gedrängt.

Café Meerblick: Ein Jahr nach dem Tod ihrer besten Freundin reist Mona nach Norderney. Dort sucht sie Zerstreuung und findet zunächst eine neue Freundin und dann ein Café, dass eine neue Besitzerin sucht. Doch ist sie bereit für die Veränderung? – Traurigschöne Sommerlektüre.

The gender of Mona Lisa 4: In Band 4 befassen sich Hinases Freund*innen Shiori und Ritsu mit ihrem eigenen Geschlecht und überlegen, ob sie Hinase noch lieben würden, wenn sier sich für das jeweils andere als von ihnen bevorzugte Geschlecht entscheiden würde. – Ich liebe die Reihe einfach. So wichtige Gedankenansätze in einer tollen Geschichte verbaut.

Das Lied der Krähen: Kaz Brekker, Kopf der Krähen-Bande in Ketterdam, bekommt das lukrative Angebot einen Shu-Wissenschaftler aus dem Eistribunal der Fjerdan zu entführen. Für diesen unmöglich wirkenden Auftrag, braucht er ein Team. Sechs Krähen brechen schließlich auf. – Leigh Bardugos mitreißender Schreibstil trifft auf tolle Charaktere und spannende Handlung.

Summer of hearts and soul: Beyah zieht über den Sommer nach dem Tod ihrer drogensüchtigen Mutter zu ihrem Vater, der neu verheiratet ist und zu dem sie kaum Kontakt hatte. Armut und Hunger gewöhnt fällt es ihr schwer sich in das neue Leben einzugewöhnen. Dabei hilft ihr der schweigsame Samson von gegenüber. Denn auch er scheint ein Geheimnis zu haben. – Colleen Hoover ist zurück! Herzerwärmende und doch traurige Geschichte im typisch mitreißenden Schreibstil von Hoover.

One Piece 1: Monty D. Ruffy möchte Pirat werden. Nachdem er immer wieder gehört hat, dass er zu jung sei, bricht er Jahre später allein auf. Dabei erlebt er allerlei Abenteuer und trifft auf erste Verbündete. – Lange habe ich mich gewehrt, jetzt hat mich mein Mann überredet. Der Auftakt war ganz witzig, aber so richtig rein gekommen bin ich noch nicht in die Geschichte.

SpyxFamily 1: Spion Twilight bekommt einen neuen Auftrag. Doch dafür benötigt er Zutritt zur Eden-Akademie. Kurzerhand adoptiert er die Telepathin Anya. Doch damit nicht genug, benötigt er auch noch eine Frau. Für den immer allein lebenden und ungebundenen Spion stellt das eine große Hürde dar. – Tolle Charaktere, witzige und spannende Handlung. Ich freu mich auf Band 2.

Oliver Twist: Der Waise Oliver Twist wächst unter ärmlichen Bedingungen auf, ehe er auf den kriminellen Fagin trifft. Doch um seine Herkunft rankt sich ein Geheimnis. – Ein weiterer Klassiker abgearbeitet und offiziell meine größte SuB-Leiche geschafft.

Luna-Chroniken 3 – Wie Sterne so golden: Crescent Moon lebt seit Jahren allein in einem Satelliten. Als verstoßene Lunarierin soll sie für Königin Levana die geflohene Cinder finden. Doch stattdessen hilft sie dieser. Doch beim Kontaktversuch geraten sie in eine Falle. Cress und Kapitän Thorne drohen mit dem Satelliten auf die Erde zu stürzen. – Es geht spannend weiter, ein Aufatmen gibt es bei Marissa Meyer nicht. Die Weichen für das große Finale sind gestellt.

Wie war euer Juni?

 

Rückblick auf das halbe Jahr 2022

Die Periode Dezember-Mai ist vorbei und damit wird es Zeit für meinen Halbjahresrückblick. Wie jedes Jahr geht es hier eher um ein kurzes Zwischenfazit als um ausführliche Besprechungen, gespickt mit Top 10 Listen. Dann starten wir auch direkt ohne weiteres Vorgeplänkel.

I. Filme – auf großer Leinwand gesehen

26 Filme habe ich im ersten Halbjahr im Kino gesehen (+26 im Vergleich zum letzten Jahr, was da aber auch an den geschlossenen Kinos lag). Davon 3 aus der Cinemathek und ein Anime-Special. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Wunderschön
2 Marry me
3 Belfast
4 The Batman
5 Schachnovelle
6 Eingeschlossene Gesellschaft
7 Lost City
8 Top Gun Maverick
9 Spider-Man – No way home
10 Der Rosengarten der Madame Vernet

II. Filme – auf großem Fernseher gesehen

43 Filme liefen im ersten Halbjahr bei mir im Heimkino (5 weniger als letztes Jahr). Davon 15 Wiederholungstäter, 12 Originals (aller Plattformen) und 1 Reportagen/Dokumentationen. Von meiner 22 für 2022 Liste sind 6 Filme gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Jingle Jangle Journey
2 the holiday calendar
3 Everest
4 Kikis kleiner Lieferservice
5 Being the Ricardos
6 Avengers – Endgame
7 Good morning Vietnam
8 S.U.M. 1
9 Charade
10 Das Schloss im Himmel

III. Serien – ein kurzer Überblick

53 verschiedene Serien mit 55 Staffeln (+12 im Vergleich zum Vorjahr) sind gesehen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 The Pembrokeshire Murders – Miniserie*
2 His dark material – Staffel 1-2
3 Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2
4 Hawkeye – Staffel 1
5 Extraordinary You – K-Drama
6 Miracle Workers – Staffel 3
7 Attack on Titan – Staffel 1-3
8 Queer Eye – Staffel 5
9 Heartstopper – Staffel 1
10 Mystic Pop-up Bar – K-Drama

IV. Bücher – das beste aus den Lesemonaten

64 Bücher sind ausgelesen, 1 Hörspiel ist gehört (+19 Bücher und -4 Hörspiele im Vergleich zum letzten Jahr). Davon sind 13 von meiner 22 für 2022 Liste gelesen. Meine Highlights (ohne Ranking):

1 Spiritus Daemonis – Band 1 und 2.1
2 The gender of Mona Lisa 1-3
3 Loderne Schwingen
4 Die Friedensformel
5 My genderless Boyfriend – 1-3
6 Assassins Wood
7 Cyberempathie
8 All the Broken Strings
9 Mona 2 – Verliebt, Verlobt, Beschworen
10 Blue S(e)oul Nights

Wie sah euer erstes Halbjahr aus?
Welcher Film/Buch/Serie fehlt definitiv in meiner Liste?

Rückblick auf den Mai 2022

Was war der Mai ein aufregender Monat. Zumindest für mich. Denn nach fast acht Jahren Beziehung habe ich Ja gesagt und bin jetzt verheiratet. Danach ging es gleich noch nach Mauritius in die Flitterwochen. Dennoch konnte ich meine Kinostatistik der letzten Monate halten, aktuell läuft allerdings auch gefühlt kaum etwas, was mich interessiert und was mich interessiert, läuft nicht im Kino meines Vertrauens. Nun aber auf direktem Weg zu meinem medialen Monatsrückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The Lost City: Die Bestsellerautorin Loretta Sage kommt seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr wirklich aus dem Haus raus. Doch ihre Managerin hat eine Tour zu ihrem neuen Buch arrangiert. Beim ersten Termin wird Loretta jedoch vom exzentrischen Milliardär Abigail Fairfax entführt, da sie im Buch eine sehr exakte Übersetzung einer alten Sprache verwendet hat. Ihr Covermodel Alan will ihr zur Hilfe eilen, scheint aber nicht gerade der geeignetste Kandidat zu sein. – Auch wenn viele gute Szenen im Trailer schon vorweg genommen wurden, funktioniert der Film für das, was er aussagen will, sehr gut und sorgt für einige erheiternde Momente.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness: Doctor Strange bekommt Besuch von America Chavez, die durch das Multiversum reisen kann. Sie wird von einem seltsamen Wesen gejagt, was ihr in diese Realität folgen konnte, wurde aber gerade erst von einem anderen Strange enttäuscht. Dennoch muss sie ihm trauen, auch wenn sich seine Anlaufstelle als Falle entpuppt. – Marvel verpasst einmal mehr den Wow Effekt und bleibt bei ganz gut hängen.

Top Gun Maverick: Maverick ist noch immer bei der Navy, fliegt Testflüge und wurde trotz vieler Auszeichnungen nie befördert. Der Fund eines geheimen Nuklearlagers führt dazu, dass er zurück zu Top Gun beordert wird. Dort soll er die Nachwuchselite innerhalb kürzester Zeit für eine beinahe unmögliche Mission ausbilden. Dabei ist auch der Sohn seines früheren Freundes Goose: Rooster. – Auch wenn die Handlung wenig Überraschungen bereit hält, sorgen doch der Fanservice, aber vor allem die Atmosphäre für ein gelungenes Filmerlebnis.

Stasikomödie: Ludger Fuchs lässt sich von seiner Familie überreden Einsicht in seine Stasiakte zu nehmen. Dabei erinnert er sich an die 1980er Jahre, wo er von der Stasi in die Künstlerszene des Prenzlauer Bergs eingeschleust wurde und dort zu einem gefragten Dichter aufsteigt. – Ruhig erzählter Film, der einerseits sehr wenig von einer Komödie hat und gleichzeitig einige faszinierende Over-the-top Momente.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich (durch zwei sehr lange Flüge über Nacht bewusst Filme, die locker im Hintergrund laufen konnten, während ich eher erfolglos versucht habe zu schlafen): Mamma Mia 2, Shrek 2, Cats, Rock of Ages, In the Heights, Kiss the Cook, Hairspray.

Sharknado: Ein Tornado zieht auf Los Angeles zu. Dabei trifft er ein Fischerboot mit hunderten lebenden Haien an Bord, die in den Tornado gezogen werden. Fin Shepard sieht sich kurz darauf einer überschwemmten und tödlichen Stadt gegenüber. Dennoch versucht er seine Familie zu erreichen und zu retten. – Einer meiner ersten Abstecher ins Trash-Genre. Dafür war er relativ gut.

Sharktopus: Blue Water wird damit beauftragt für die Marine einen Hai und einen Oktopus zu kombinieren und diesen abzurichten. Doch bei der Vorführung gelingt es dem Sharktopus zu fliehen. Fortan tyrannisiert er die Küste mit einem unstillbaren Hunger. Andy Flynn bekommt die Aufgabe ihn lebend wieder einzufangen. – Trash vom trashigsten, aber er hatte seine Momente.

Senior Year: Stephanie hat es geschafft von der unscheinbaren Außenseiterin zur Cheerleader-Kapitänin und beliebtestem Mädchen der Schule aufzusteigen. Doch bei einem Unfall bei einer Choreo kommt sie so ungünstig auf, dass sie für 20 Jahre im Koma liegt. Als sie wieder aufwacht, ist sie Mitte 30, gefühlt aber immer noch 17. Sie beschließt ihre guten alten Zeiten zurückzuerobern und ihr Abschlussjahr nachzuholen. Mit dem Ziel als Cheerleader-Kapitänin zur Ballkönigin gekrönt zu werden. Doch die Zeiten haben sich geändert. – Hatte gute Ansätze, die sich leider hinter einer 0815-Rebel Wilson Komödie verstecken.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Dog: Jackson Briggs (Channing Tatum) bekommt die Aufgabe den Hund eines Freundes zu seiner Beerdigung zu bringen. Beide sind durch ihre Zeit beim Militär gezeichnet und haben keinen einfachen Start. – Ein Roadtrip, der noch interessant aussieht.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Firestarter und Meine schrecklich verwöhnte Familie

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Gravity Falls – Staffel 1 (ich liebe die Serie und ihre quirrlige Art einfach) und The Big Bang Theory – Staffel 1 (im Urlaub was leichtes für Abends zum einschlafen)

Last One Laughing – Staffel 3 (Die Serie hat einen gewissen Sog entwickelt, auch wenn mir das neue Studio nicht so gefallen hat)

Heartstopper – Staffel 1 (Eine wunderbare herzliche Geschichte, tolle Charaktere und auch wenn es viel mit Queerfeindlichkeit arbeitet, trotzdem mit viel Wohlfühlfaktor.)

Moonknight – Staffel 1 (Marvels neuster Serienstreich fällt leider in ziemlich allen Aspekten durch)

Picard – Staffel 2 (Schafft mit dem Zeitreisenthema nochmal eine neue Richtung, hadert aber mit ein paar problematischen Stellen)

Mystic Pop-up Bar – K-Drama (Originell, witzig, spannend, mystisch, einfach die perfekte Mischung aus allem. Große Empfehlung)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten gesamt: 3.847
Seiten pro Tag: 124 im Durchschnitt
Taschenbuch: 7
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

When we fall | When we hope: Ella und Jae-Yong sind nach dem Skandal in New York getrennt. Doch beide kommen damit nicht gut klar. Zaghaft bauen sie ihren Kontakt wieder auf, doch die Probleme bleiben die gleichen. Schaffen sie es diese zu überwinden? – Eine tolle Reihe, herzlich, ich habe in jeder Zeile mitgefühlt und gehofft und gebangt.

Death Note Short Stories: In einzelnen Kurzgeschichten gibt es neue Einblicke in die Welt von Death Note, teilweise vor und teilweise nach der eigentlichen Handlung der Reihe. – Nette Geschichten, ein bisschen Nostalgie, aber nichts außergewöhnliches oder bereicherndes.

The gender of Mona Lisa 2+3: Hinase ist noch immer hin- und hergerissen zwischen ihren widersprüchlichen Gefühlen ihren Freund*innen gegenüber. Sier hadert über früher einfache Gesten, wie Händchen halten und die nun angedeuteten Folgen. – So eine tolle liebevolle Geschichte, ich bin verzaubert.

Mona 2 – Verliebt, verlobt, beschworen: Nach den Ereignissen in Band 1 sieht sich Mona einem Hexenprozess gegenüber. Boris, der Vampir, hat eine neue Prüfung und auch weiterhin stehen den Freund*innen wieder einiges bevor. Vor allem müssen Mona und ihr Erzdämon Ba’al rausfinden, was es zwischen ihnen nun ist. – Ich liebe Mona, ich liebe ihre Geschichte, ich liebe I. B. Zimmermanns Schreibstil, ihre Art Charaktere aufzubauen und wie ihre Charaktere einfach zu 100% nachvollziehbar sind. Absolute Herzensreihe.

Blue S(e)oul Nights: Jade ergreift nach dem Tod ihres Vaters die Chance als Englischlehrerin in Korea zu arbeiten. Dabei lernt sie nicht nur neue Freund*innen, sondern auch Hyun-Joon. Doch Zeit füreinander zu finden ist das größte Problem der beiden, auch wenn von Anfang an diese Gefühle da sind. – Auch hiervon war ich nur begeistert, ich bin diesmal buchtechnisch viel nach Korea gereist. Toller Schreibstil, ich habe mich schnell in die Charaktere verliebt und brauche jetzt sehr dringend Band 2!

All the Broken Strings: Vor sechs Jahren wurde Vincent Kennedy zum Weltstar nach seinem Final Jam Sieg im Camp Melody. Mit dem Song, den er mit MacKenzie geschrieben hatte. Sechs Jahre später ist sie zur Rettung des Camps auf seine Hilfe angewiesen. Doch obwohl sich beide schworen den*die andere*n zu hassen, sind da wieder diese Gefühle. – Auch wenn ich bei Sevens Sins hinterherhänge, würde ich mal behaupten: Lana Rotarus bestes Buch bisher.

Your soul in Wonderland: Cat Ceshire ist eine royale Seelenfängerin in Wonderland. Doch bei einem Auftrag geht alles schief und sie muss nun nicht nur ihr eigenes, sondern auch die Leben ihrer Familie beschützen. Dabei scheint es mehr als nur eine Wahrheit zu geben. – Dieses Buch entwickelt einen unglaublichen Sog, habe es fast innerhalb eines Tages weggelesen. Nur das Ende war ein wenig wirr und scheint nicht zu passen. Da muss Band 2 jetzt nachlegen.

Apfelkuchen am Meer: Merle verbringt ihre Semesterferien auf Juist, wo sie in einem kleinen Café hilft, nachdem sie von einer Freundin hörte, dass dort eine Apfeltorte nach geheimen Familienrezept gebacken wurde. Dabei stößt die frisch getrennte gelernte Konditorin nicht nur auf ein altes Familiengeheimnis, sondern trifft auch auf Jannes und verliebt sich nicht nur in die Insel. – Locker leichte Sommerlektüre, wie gewohnt von Anne Barns, mit wenigen Überraschungen.

Befreit bis du mich liebst: Nachdem sich Jane und Dorian aus den Fängen von Louna befreien konnten, stehen schon die nächsten Probleme vor der Tür. Dabei sind sich beide langsam immer sicherer, dass es etwas dauerhaftes wird. – Leider eher enttäuschendes Ende, weil zu viele Probleme zu schnell gelöst werden mussten. Schade.

Wie war euer Mai?

 

Rückblick auf den April 2022

Und da ist auch der April mit Ostern wieder vorbei. Diesmal war er sehr leseintensiv, da ich zu Ostern einen Lesemarathon gemacht habe. Gleichzeitig war ich aber auch krank, weswegen ich nicht so oft ins Kino konnte, wie ich wollte.
Dies ist übrigens für Mai mein einziger Beitrag. Ich verabschiede mich in den Urlaub, der durch meine Hochzeit und Flitterwochen ein bisschen länger als üblich ausfällt. Wir lesen uns hoffentlich im Juni wieder!

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Morbius: Dr. Michael Morbius leidet an einer seltenen Blutkrankheit. Für ein Heilmittel reist der Medizin-Nobelpreisträger nach Costa Rica, um dort seltene Fledermäuse zu fangen und aus ihnen ein Serum zu entwickeln. Nachdem er es sich iniziert hat, verwandelt er sich jedoch und gerät in einen Blutrausch. Er entscheidet, dass die Auswirkungen zu heftig sind und versucht die Negativwirkungen unter Kontrolle zu bekommen. Doch sein Freund Milo, der unter der gleichen Krankheit leidet, findet es und injiziert es sich ebenfalls. Nun muss Morbius ihn aufhalten und sich selbst unter Kontrolle halten. – Leider ein kompletter Reinfall. Hier stimmt weder die Geschichte, noch das Schauspiel und erst Recht nicht die Optik.

Phantastische Tierwesen 3 – Dumbledores Geheimnisse: Gellert Grindelwald muss noch immer aus dem Untergrund agieren. Doch Dumbledore (Jude Law) befürchtet, dass der deutsche Zaubererminister Anton Vogel ihn frei sprechen könnte und schickt daher das Team rund um den Magizoologen Newt Scamander nach Deutschland. Da Grindelwald aber durch ein magisches Wesen stellenweise in die Zukunft sehen kann, müssen sie versuchen möglichst unplanmäßig vorzugehen. – Strukturierter als der Vorgänger, aber dennoch mit einigen Ecken und Kanten. Funktioniert nur größtenteils.

Eingeschlossene Gesellschaft: Freitag Nachmittag sind noch sechs Lehrer*innen im Lehrer*innenzimmer als ein verzweifelter Vater mit einer Schusswaffe eindringt. Seinem Sohn fehlt ein Punkt für die Zulassung zum Abitur. Die Konferenz soll nun vorgezogen werden. Dabei tun sich so einige Abgründe auf. – Solide Komödie, die leider manche Themen zu unreflektiert lässt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Little Women (nachdem ich das Buch gelesen habe) und Phantastische Tierwesen 2 – Grindelwalds Verbrechen (in Vorbereitung auf den dritten Teil).

Charade: Reggie Lampert will nach einem Skiurlaub eigentlich die Scheidung einreichen. Doch ihr Mann hat nicht nur das komplette Mobiliar verkauft, sondern wird auch ernordet. In der schweren Zeit suchen sie drei Männer heim, die auf der Suche nach etwas sind, dass Reggies Mann gehört hat. Sie findet unerwartet Hilfe in dem undurchsichtigen Peter Joshua. – Spannendes Katz und Maus Spiel mit Audrey Hepburn.

Rot: Meilin Lee ist 13 und während sie in der Schule ein klassischer Teenager ist und mit ihren Freundinnen für eine angesagte Boyband schwärmt, ist sie zu Hause die absolute Vorzeigetochter. Doch bei einem starken Emotionsausbruch verwandelt sie sich auf einmal in einen roten Panda. Laut ihrer Mutter ist das ein Familienfluch und sie kann das bei einer Zeremonie beim nächsten roten Mond beseitigen. Solange soll sie sich isolieren. Doch als Meilin merkt, dass ihre Freundinnen sie beruhigen können, versucht sie ihren Alltag zu normalisieren. Vor allem, weil ein Konzert der Boyband ansteht. – Gute Grundidee, okaye Umsetzung, hätte mehr gekonnt.

Death to 2021: Nach Death to 2020 gibt es auch für 2021 einen etwas anderen Jahresrückblick, der sich mit einem Augenzwinkern mit den Geschehnissen aus dem vergangenen Jahr auseinander setzt. – Ein paar witzige Ideen, gut für Zwischendurch.

Das Schloss im Himmel: Die Waisin Sheeta wird erst von dem undurchsichtigen Musca und dann von Piraten entführt. Dadurch landet sie in einem Bergarbeiterdorf und trifft auf Pazu, ebenfalls Waise. Er beschließt ihr zu helfen und zusammen wollen sie die geheimnisvolle Stadt im Himmel finden. Dabei kommen ihnen unverhofft die Piraten zur Hilfe. – Spannender Animeklassiker, mit tollen Bildern und tollen Charakteren.

S.U.M. 1: im Jahr 2070 lebt die Menschheit unter der Erde. Überirdisch gibt es Kontrollposten, die Soldaten für je 100 Tage bewachen. S.U.M.1 ist einer von ihnen. Doch die Isolation und Monotonie führen zu Paranoia, die den Einsatz sichtlich erschweren. – Trotz Kammerspielartigem Setting und fast Soloperformance von Iwan Rheon spannend, beklemmend und düster. Durchaus sehenswert.

The Disaster Artist: Der Film The Room hat inzwischen Kultstatus, vor allem, da Tommy Wiseau noch immer viele Rätsel aufgibt. Dies ist die Entstehungsgeschichte des absurden Films. – Ich hab The Room nicht gesehen, aber schon die Entstehung war mir zu abgedreht und der Film dadurch zu langatmig. Konnte mich nicht überzeugen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Lost City: Bestsellerautorin Loretta Sage schreibt Liebes- und Abenteuerromane. Auf einer Lesereise wird sie von dem Milliardär Fairfax entführt, der glaubt, dass es den antiken Schatz aus Lorettas Büchern wirklich gibt. Zur Hilfe eilt ihr das Covermodel Alan, der beweisen will, dass er ebenso ein Held sein kann, wie die Buchfigur, die er darstellt. – Der Trailer sah so drüber aus, dass er schon wieder lustig war. Mal schauen, was der ganze Film kann.

Downton Abbey 2: Nach Beendigung der Serie und einem ersten Kinofilm gibt es ein erneutes Wiedersehen mit Familie Crawley und Downton Abbey. Diesmal stören Filmarbeiten die Idylle und die Familie reist kurzerhand nach Frankreich. wo Violet Crawley ein Haus geerbt hat. Doch das wirft allerlei Fragen auf. – Downton Abbey ist stets ein nach Hause kommen. Ich freu mich auf das Wiedersehen mit den geliebten Charakteren.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Friends – Staffel 3 (We were on a break!)

The Home Edit – Staffel 2 (Auch in der zweiten Staffel wieder voller guter Tipps, schönen Regenbögenhäusern und sehr viel Lebensfreude)

Bridgerton – Staffel 2 (Wesentlich langatmiger als Staffel 1 und steht sich bei den Charakteren ein wenig selbst im Weg, wodurch die Herzlichkeit ziemlich verloren geht. Schade)

Death Note – Teil 1 (Sehr manganahe Umsetzung. Da dieser sehr dialoglastig ist, funktioniert der Anime zwar, bietet aber kaum einen Mehrwert.)

LOL – Last One Laughing – Staffel 1-2 (Eigentlich nicht wirklich lustig, da auch viel Fäkalhumor vorkommt, aber dennoch zieht die Serie einen in den Bann.)

Do Do Sol Sol La La Sol – K-Drama (Schwieriger Einstieg, toller und starker Mittelteil voller Liebe zur Musik und toller Liebesgeschichte und tollen Charakteren, leider sehr schwaches Ende)

Truth Seekers – Staffel 1 (Hatte so seine Momente, aber kommt die meiste Zeit nicht zum Punkt. Bringt die Charaktere nicht richtig rüber und daher größtenteils uninteressant)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 16
Seiten gesamt: 5.092
Seiten pro Tag: 170 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 6
E-Book: 1
Comic/Manga/Graphic Novel: 6

Promised Neverland 1: Emma lebt in einem Waisenhaus, das von einer Schwester, die Mama genannt wird, beaufsichtigt wird. Jeden Tag haben sie Test und bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Doch nach der vermeintlichen Adoption eines Kindes erfährt sie und zwei Freunde, dass das Waisenhaus eine ganz andere Bestimmung erfüllt. – Langatmiger Einstieg, kommt dann etwas in Fahrt, bin aber noch nicht richtig überzeugt.

My genderless Boyfriend 3: Meguru arbeitet weiter fleißig an dem neuen Projekt „Unicorn Boys“. Seine Freundin Wako hingegen versucht eine neue Story von einem Manga-Autor zu ergattern, der sich ebenfalls für Genderless Boys interessiert und darüber eine Story erstellen will. Dabei versuchen beide weiterhin ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit zu verbergen. – Ich liebe die unfassbare Herzlichkeit dieses Manga einfach!

Little Women: Jo March wächst mit ihren drei Schwestern in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh ist es ihr größter Wunsch Schriftstellerin zu werden. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts ist es für Frauen schwierig Geld zu verdienen. Familie March lässt sich jedoch nicht unterkriegen und räumt durch ein starkes Familienbündnis viele Hindernisse aus dem Weg. – Episodenartiger Klassiker über eine sympathische Familie.

Dunbridge Academy 1 – Anywhere: Emma geht für ein Auslandsjahr an die Dunbridge Academy in Edinburgh. Hier haben sich ihre Eltern damals kennengelernt und sie hofft Informationen über ihren Vater zu finden, der sie vor vielen Jahren verließ. Was sie nicht braucht ist Henry, der sympathische Schulsprecher, der ihr Herz zum klopfen bringt, schließlich bleibt sie nur ein Jahr. Und außerdem hat Henry eine Freundin. – Grundsätzliche schöne Young/New Adult Geschichte (die Grenze ist hier fließend), auch wenn ich mit ein paar Sachen nicht einverstanden war.

The gender of Mona Lisa 1: In einer Welt, in der Babys geschlechtlos geboren werden und meist im Alter von 12 sich selbst für ein Geschlecht entscheiden, ist Hinase mit 17 Jahren noch immer geschlechtslos. Als gleich zwei Freund*innen ihre Gefühle vortragen, ist Hinase noch verwirrter. – Ein schöner Manga mit vielen Fragen zum Thema Gender. Toll umgesetzt, freue mich auf die nächsten Bände.

Cyberempathie: Leon ist ein Erinnerungskonstrukteur in der Oberstadt von Skyscrape, wo alle durch das Cybernet gefühlsmäßig miteinander verbunden sind. Doch nach einem Vorfall wird er in die Unterstadt verbannt, wo raue Sitten herrschen. Nur mit Hilfe von Rade, einem Ex-Soldaten, überlebt er und findet sich in die neue Umgebung ein. Doch die Trennung vom Cybernet macht ihm schwer zu schaffen. Leon muss neu lernen Emotionen zu erkennen. – Absolut lesenswerter Sci-Fi Roman mit spannender und gleichzeitig tiefgründiger Handlung.

Gefesselt, bis du mich liebst: Im dritten Band steht die Reise nach Dubai an. Doch vorher muss Dorian Jane wiederfinden. In Dubai lernt Jane dann Maron kennen, die die Brüder ebenfalls begleitet. Nach den schlechten Erfahrungen mit Loona, versucht sie dennoch aufgeschlossen zu sein. – Funktioniert trotz des Auftauchens Marons weiterhin. Die Geschichte von Dorian und Jane bleibt mein Highlights von der Autorin.

High Hopes: Laura ergattert ihren Traumjob. Eine Assistenzärztinstelle in Phoenix. Dort findet sie sich nicht nur schnell ins Team ein, sondern ist auch angetan von Nash Brooks. Leider ist dieser ihr direkter Vorgesetzter und hat strenge Prinzipien, was Beziehungen angeht. Zwischen Visiten, Rettungseinsätzen und Operationen, knistert es dennoch. – Ava Reed schafft es einmal mehr mich mit ihrer Geschichte zu verzaubern, auch wenn der Cliffhanger am Ende absolut unnötig war!

Dilaras Wegträumgeschichten: In dieser Anthologie gegen Mobbing gibt es 16 Kurzgeschichten, die alle dazu dienen, mal eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Mit Drachen, Zentauren, Abenteuern, Liebe, ist alles vertreten. – Tolle Geschichten, die mich immer wieder überraschen konnten und tolle Botschaft gegen Mobbing.

Stolen 1Verwoben in Liebe: Abby Woods kommt auf die Darkenhall, ein Internat für schwer erziehbare Kinder. Dort wird ihnen geholfen, vor allem durch Bastian Tremblay beim Antiagressionstraining. Zusammen mit seinem Bruder Tristan ziehen sie Abby in ihren Bann, doch die merkt schnell, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Nachdem sie Bastians Ring stiehlt, kommt sie hinter ihr Geheimnis und muss einsehen, dass sie einen schrecklichen Fehler gemacht hat. – Tolle Grundidee, etwas vorhersehbare Umsetzung. War gleichzeitig fasziniert und gelangweilt.

Between your words: Jim kommt als Hilfspfleger ins Blue Ridge. Dort trifft er auf Thea, mit der er sofort auf einer Wellenlänge ist. Doch Thea hat eine besonders schwere Form der Amnesie und kann sich immer nur für fünf Minuten erinnern, bevor ihr Gedächtnis wieder gelöscht wird. – Sehr starker Auftakt, okayer Mittelteil, interessante Umsetzung des Themas. Hatte an Emma Scott aber höhere Erwartungen.

Süße Katze Chi 1: Chi ist eine lebhafte kleine Katze, die von ihrer Familie geliebt wird. Sie frisst gern, ist danach müde, aber gleichzeitig auch Abenteuerlustig. In kurzen Comicstrips erzählt das Buch Geschichten aus ihrem Alltag. – Süße zwischendurch Comicstrips für alle Katzenliebhaber*innen.

The Secret Book Club 4: Vlad kennt seine Frau Elena schon seit Kindheitstagen. Vor sechs Jahren haben sie geheiratet, damit Elena Russland verlassen kann und in den USA, wo Vlad erfolgreich Eishockey spielt, studieren kann. Doch Vlad erhofft sich mehr von der Ehe und versucht zusammen mit dem Secret Book Club diese zu retten. Nur, dass Elena plant nach Russland zurückzukehren. – Es ist wie nach Hause zu kommen in den Secret Book Club. Noch einmal eine völlig andere Geschichte und mit Vlad und Elena tolle Protagonist*innen.

Fire & Frost 1 – Vom Eis berührt: In einer Welt, in der es Menschen gibt, die das Feuer oder Eis beherrschen, sind genau diese im Krieg miteinander. Ruby lebt im vom Eiskönig beherrschten Gebiet, ist aber eine Fireblood. Als das entdeckt wird, muss sie sich in einem Kloster verstecken. Dort trifft sie auf Arcus, einem Frostblood, der sie unterrichtet ihr Talent zu kontrollieren. – So richtig bin ich nicht in die Geschichte reingekommen, aber dennoch hat sie mich interessiert. Mal schauen, ob ich weiterlese.

Attack on Titan 1: Vor 100 Jahren tauchten Titanen auf, die Menschen essen und keinen anderen Lebenszweck zu schein haben. Daher zog sich die Menschheit hinter drei hohen Mauern zurück. Doch als der kolossale und der gepanzerte Titan auftauchen und zwei Löcher in die Mauer machen, muss die Menschheit einen Großteil ihres Territorium aufgeben. Eren Jäger und seine Freund*innen Armin und Mikasa sind unter den Geflüchteten. Sie treten dem Militär bei, um Eren Traum ein Teil des Aufklärungstrupps zu werden, wahr werden zu lassen und gegen die Titanen anzutreten. – Nachdem ich die Serie durchgebinged habe, habe ich den ersten Mangaband mal versucht. Der Mehrwert fehlt mir ein bisschen, aber irgendwie bin ich doch gehyped genug, um weiterzulesen.

My roommate is a cat 7: Autor Subaru hat unter seiner Veranda eine Kiste mit Kittens gefunden. Nun versucht er diesen neue Zuhause zu vermitteln. Haru ist dezent überfordert mit den neuen Mitbewohnern. – Wieder ein neuer Band mit der gleichen Liebe wie die Bände zuvor.

Wie war euer April? Was waren eure Highlights?