22 für 2022 – die Bücher – Ausgelesen

Das Jahr neigt sich dem Ende und ich habe tatsächlich meine Listen für dieses Jahr abgearbeitet. Wie schon im letzten Jahr möchte ich euch auch diesmal dazu eine Auswertung präsentieren. Welche Bücher haben mir gut gefallen, welche hätte ich besser aus dem SuB lassen sollen… Dabei versuche ich mich kurzzufassen.

  1. Wie Sterne so golden – Luna-Chroniken Band 3 – Marissa Meyer
    (Wie schon die ersten beiden Bände wieder eine starke Umsetzung, tolle Charaktere, und ein Ende, was sich bereits nach einem Finale anfühlte. Aber irgendwie fehlt noch ein ganzer Band) -> Kurzkritik
  2. Nevernight – Das Spiel – Jay Kristoff
    (Ein fantastischer und sehr ausgebauter Weltenbau, leider dafür viel zu aufgebauscht und einfach nicht meine Handlung. Weiß noch nicht, ob ich mich an den zweiten Band heranwage.) -> Kurzkritik
  3. Stolen – Verwoben in Liebe – Emily Bold
    (Sehr viel vorhersehbares, sehr viele Klischees, aber irgendwie konnte es mich trotzdem fesseln. Bin auf Band 2 gespannt) -> Kurzkritik
  4. Fire & Frost – Vom Eis berührt – Elly Blake
    (Dafür, dass ich mittelalterlich angehauchte Fantasy sonst nicht mag, war das Buch ziemlich gut. Konnte mich aber nicht genug reizen, um sofort weiterlesen zu wollen) -> Kurzkritik
  5. Vergiss mein Nicht – Kerstin Gier 
    (Ein toller Auftakt, sympathische Protagonist*innen, schöner Schreibstil. Leider voller Ableismus, was der spannenden Unterhaltung einen schlechten Nachgeschmack hinterlässt.) -> Kurzkritik
  6. Pfoten vom Tisch – Hape Kerkeling
    (Für Katzenfans ganz nett, ein paar schöne Anekdoten mit drin, aber eher eine Nebenbeilektüre als ein spannendes Hauptbuch) -> Kurzkritik
  7. Die Chroniken von Alice 3 – Dunkelheit im Spiegelland – Christina Henry
    (Die einzelnen Kurzgeschichten bieten alle ihren eigenen Charme, sind wie gewohnt düster und blutig und funktionieren gerade durch die Kürze wieder besser als Band 2) -> Kurzkritik
  8. Die Erbin des Windes – Lucinda Flynn
    (Ein spannender Fantasyeinzelband, mit tollem Weltenbau und starken Charakteren) -> Kurzkritik
  9. Die Götter müssen sterben – Nora Bendzko
    (Objektiv ein Buch, dass ich lieben müsste. Queere Charaktere, starke Frauenfiguren, Depressionen und Co wie nebenbei in eine antike Welt eingebaut. Aber es war einfach nicht meine Geschichte, nicht mein Schreibstil, nicht mein Erzählstil. So sehr ich es auch lieben wollte, so sehr hat es sich beim lesen einfach nur gezogen.) -> Kurzkritik
  10. Und du fliegst durch die Nächte – Love is love 2 – Sophie Bichon
    (Schwächer als Band 1, weil ich mich nicht so ganz in die Protagonisten einfinden konnte. Dennoch wieder ein starker Band, mit einer Geschichte, die mich einfach nur mitfiebern ließ.)
  11. Between your words – Emma Scott
    (Ich liebe Emma Scotts Schreibstil, aber die Geschichte konnte mich hier gerade am Anfang sehr mitnehmen. Ich war allerdings mit einigen Handlungsentscheidungen nicht einverstanden, die mich sehr rausgerissen haben. Aber dennoch mit dem schwierigen Thema eine gute Umsetzung) -> Kurzkritik
  12. Free like the wind – Kira Mohn
    (Deutlich stärker als Band 1, was wohl daran liegt, dass ich die Protagonistin besser fühlen konnte. War sehr schnell in der Abgeschiedenheit Kanadas verloren) ->
  13. Ever – Nikola Hotel
    (Starke Charaktere, starke Geschichte, toller Schreibstil. Habe das Buch regelrecht verschlungen)
  14. Cyberempathy – E. F. von Hainwald
    (Manchmal sollte man auf die Stimmen im Ohr hören, denn dieses Buch bietet eine faszinierende Science-Fiction Welt, tolle Charaktere, einen starken Schreibstil und konnte mich komplett begeistern) -> Kritik
  15. Sepharial 2 – Zerfallen – Jana Tomy
    (Noch einmal stärker als Band 1, ein Wechselbad der Gefühle und spannend bis zum Schluss)  -> Kritik
  16. Die Friedensformel – Anabelle Laprelle
    (Absoluter Geheimtipp aus dem Hause Gedankenreich. Faszinierende Grundidee, gute Umsetzung, angenehmer Schreibstil, mutiges Ende) -> Kurzkritik
  17. Your soul in wonderland – Follow me to Wonderland 1 – Kristin Ullmann
    (Ein Buch zum verschlingen und bisher die beste Alice im Wunderland-Adaption, die ich gelesen habe)
  18. Bookboy – 24 Stunden im Leben eines Buchlieferanten – Hrsg. Ann-Kathrin Karschnick
    (Leider eine der großen Enttäuschungen des Jahres. Kaum eine Geschichte konnte mich überzeugen, es zieht sich alles, ähnelt sich zu sehr und wurde eher immer abstruser als besser. Der rote Faden und die aufgebaute Spannung verpuffen am Ende und zurück bleiben nur Fragezeichen) -> Kurzkritik
  19. Strip this heart – Justine Pust
    (Tolle Charaktere, tolle Geschichte, sagen wir Band 2 durfte schon bei mir einziehen. Sagt alles, oder?) -> Kurzkritik
  20. Der Talisman – Stephen King
    (Leider eines der schwächeren Bücher von King, hat sich zu oft wiederholt und gezogen, obwohl es zwischenzeitliche seine Momente hatte.)
  21. Little Woman – Louisa May Alcott
    (Gut zu lesender Klassiker, sympathische Geschichte) -> Kritik
  22. Oliver Twist – Charles Dickens
    (Etwas anstrengend zu lesender Klassiker, Geschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen)

Rückblickend war es eine überwiegend gute Liste, bis auf einzelne Ausnahmen. Die großen Jahreshighlights waren aber nicht dabei, auch wenn das ein oder andere sich bei den Toplisten im vorderen Bereich befinden dürfte.

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