Rückblick auf den März 2025

Miss me? Da ist einfach schon wieder ein ganzer Monat vorbei und ich versuche wieder in einen Rhythmus zu finden, um hier wieder ein bisschen aktiver zu werden. Ich verspreche mal keine Regelmäßigkeit, da im Hintergrund noch ein paar Dinge sich einfinden müssen. Aber ab und an dürfte es dann doch wieder einen Beitrag geben. Und so widmen wir uns doch direkt mal wieder meinem medialen Rückblick auf den auslaufenden Monat.

Blauer Himmel mit vereinzelten Seifenblasen mit dem Schriftzug "Mein Monatsrückblick"

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Captain America 4 – Brave New World: Sam Wilson ist noch dabei sich in seine Rolle als neuer Captain America einzufinden, als er zum Präsidenten ins weiße Haus eingeladen wurde. Doch sein Freund Isaiah wird beeinflusst und versucht ein Attentat. Um seine Unschuld zu beweisen, gräbt Sam einige Geheimnisse des Präsidenten aus. Und dann droht den USA auch noch ein Krieg mit Japan. – Hatte seine Schwächen und rettet bestimmt nicht das MCU, war aber auch nicht die erwartete Vollkatastrophe.

Mickey 17: Mickey wollte nur einem Kredithai entfliehen und meldet sich daher als Expendable für eine Raummission. Als dieser wird er immer vor geschickt, um Impfstoffe oder ähnliches zu testen. Und wenn er stirbt, wird er neu ausgedruckt und bekommt sein Bewusstsein wieder. Doch bei einer Mission wird er für tot gehalten, ohne zu sterben. Und so wird die 18. Variante von ihm gedruckt und er existiert auf einmal doppelt. Und das ist verboten. – Am Anfang richtig stark, macht am Ende aber wenig aus der Prämisse und geht sehr in die Systemkritik. Muss man mögen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

The Anthem of the Heart: Jun Naruse ist eine regelrechte Quasselstrippe. Bis sie die Affäre ihres Vaters ausplaudert und für die Scheidung der Eltern verantwortlich gemacht wird. Da begegnet sie einem Ei, das ihre Lippen versiegelt, damit ihre Worte keinen Schmerz mehr verursachen können. Jahre später wird die schweigsame Jun zur Projektwoche ins Veranstaltungskomitee berufen. Ein Musical soll aufgeführt werden und sie merkt, dass sie ihre Worte singen kann, wenn schon nicht sprechen. – Sehr ruhiger, aber stark erzählter Anime.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Flow: Ein Animationsfilm mit neuem Look und der Prämisse, dass nicht gesprochen wird. Ich bin gespannt, zumal es sich um die Geschichte einer Katze in einer überfluteten Welt dreht und der Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen wurde.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Yuri on Ice – Staffel 1 (Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.)

Frieren – Nach dem Ende der Reise – Staffel 1 (Ich bin mit den Charakteren leider nicht ganz warm geworden, aber interessant erzählte Geschichten)

Blue Lock – Staffel 2 (Der Animationsstil hat leider nachgelassen, aber die Geschichte war weiterhin sehr mitreißend)

Horimiya – Staffel 1 (Unscheinbare Romance, stärker als der Manga, aber es passiert sehr wenig. Für manche aber vielleicht genau deswegen mal interessant)

Code Geass – Staffel 1-2 (Bin weder mit der Geschichte noch mit dem Animationsstil warm geworden, aber die Grundidee war spannend genug, um beide Staffeln zu sehen)

Heartstopper – Staffel 3 (Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe)

Alya sometimes hides her feelings in Russian – Staffel 1 (Kleine Rom-Com, mit interessantem Ansatz, der aber nicht so richtig ausgebaut wird)

Die Ringe der Macht – Staffel 2 (Auch wenn die namensgebenden Ringe diesmal durchgehend eine Rolle spielen, verzettelt sich die Serie in zu vielen Schauplätzen und bringt so keinen Handlungsstrang wirklich voran)

Mein Leserückblick

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 3.612
Seiten pro Tag: 116 im Durchschnitt
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 5
Hörbuch: 3

Die Tagebücher der Apothekerin 11-12: Maomao kommt weiter hinter Geheimnisse rund um Jinshi. Doch sie befürchtet, dass es gefährlich für sie wird, wenn sie zu viel weiß. Doch dann soll sie ihn auf eine Jagd begleiten. – Man wird weiterhin auf die Folter gespannt, auch wenn die Beziehung zwischen Maomao und Jinshi nochmal voran getrieben wird.

Ashville Academy 1 – Wen die Nacht berührt: Hanna hat einen schlechten ersten Tag an der Ashville Academy. Als Mensch an der Schule für Übernatürliche hat sie von Anfang an den Kürzeren gezogen, vor allem, weil die Nachtmahrin Nora ihr eine Erinnerung stiehlt. Doch das ist nur der Anfang, denn an der Ashville verschwinden Studierende. Und Hanna und Nora stecken schon ganz bald mitten in den Ermittlungen. – Interessanter Ansatz, bin aber nicht richtig in die Handlung reingekommen.

Flüster mir ein Liebeslied 3: Himari hatte sich Zeit erbeten, um sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch als sie von einer Freundin gebeten wird, ihr das Feld zu überlassen, empfindet sie Anzeichen von Eifersucht. Und so verspricht sie Yori, dass sie zeitnah eine Entscheidung treffen wird. – Die Handlung bleibt ruhig, aber nimmt dennoch ein wenig Fahrt auf.

108 Dinge, die ich vor dem Schreiben meines ersten Buches gern gewusst hätte: Autorin Andrea Wilk hat schon viele Bücher veröffentlicht. Dabei hat sie eine Menge Erfahrungen gesammelt und aus ihren Fehlern gelernt. Hier hat sie eine Übersicht dieser Fehler gesammelt und was sie daraus gelernt hat. – Interessante Tipps fürs Selfpublishing.

Marriage Toxin 1: Gero ist ein Meister der Gifte und gehört zu einer traditionsreicher Familie von Auftragskillern. Die Ehe kam für ihn eigentlich nie in Frage, aber es muss einen Erben geben. Und damit seine Schwester nicht ihre Beziehung zu einer Frau aufgeben muss, sucht er nach einer Braut. Dabei helfen soll ihm eine Heiratsschwindlerin, die er bei einem Auftrag gerettet hat. – War anders als nach dem Klappentext erwartet, aber ich bin dennoch neugierig auf die weitere Handlung.

Dark Star Burning: Nach der Zerstörung des Tempels, der für Lan kurzzeitig ein Zuhause war und dem Verlust von Zen, sucht sie verzweifelt nach einem Weg die elantinische Besatzung doch noch zu beenden. Dafür reist sie in die Wüste und sucht nach einem Ort, der nicht mehr existieren soll. Wird sie ihre Welt retten können? – Starker Abschluss der Dilogie, auch wenn einige Aspekte etwas schnell abgearbeitet wurden.

Sarg jetzt nichts: Betty ist noch immer bei ihren Eltern im örtlichen Bestattungsinstitut. Doch auch hier bekommt sie wieder Herzschmerz. Was ist da eine bessere Abneigung als ein neuer Mord? Beziehungsweise eine neue Leiche bei ihren Eltern im Keller in Vorbereitung einer Beerdigung, die vielleicht doch nicht aufgrund eines Unfalls gestorben ist. – Deutlich stärker als Band 1, auch wenn Betty auch hier wieder sehr weinerlich und „missverstanden“ ist.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 14: Ron und Toto sind zurück in Japan und werden direkt von ihren Freunden und Bekannten empfangen, denn bei Ron im Haus soll es spuken. Da hilft es auch nicht, dass sie den Mord an einem Süßigkeitenkoch aufklären konnten. – Es gibt wieder mehrere kleine Fälle statt einen Bändeübergreifenden, was ich sehr begrüße.

Kröten sind Chefsache: Miriam hat ganz neu in einer PR-Agentur als Grafikerin angefangen. Und neben den allgemeinen Anfangsproblemen hat sie auch noch ein Geheimnis. Denn sie ist eine Hexe. Und nach einer Menge Überstunden platzt ihr der Kragen. Doch ein harmloser Ausspruch wird zu einem Fluch und plötzlich ist ihr Chef eine Kröte. Zusammen versuchen sie nun den Fluch zu brechen. – Eine tolle Rom-Com mit witziger Prämisse, die gut ausgespielt wurde. Freue mich sehr auf Band 2.

Der Ring der Pharaonen: Drei Jahre nach den Ereignissen von Santorin sind Ben und Ria auf einer neuen Mission. Ein Hilferuf hat Ria nach London gelockt und schnell sind die beiden erneut in einem Kampf auf Leben und Tod verwickelt. – Sehr spannender Zwischenband zwischen der Atlantis- und der Pharaonen-Reihe. Hab es in einem Rutsch weggeatmet.

Deep End: Scarlet ist Turmspringerin am College und trainiert für Olympia. Doch nach einem Unfall hadert sie mit dem Sport. Genau dann tritt Lukas, ein erfolgreicher Schwimmer, in ihr Leben. Leider ist er auch der Ex-Freund ihrer besten Freundin. Ein kurzfristiges Arragement sollte zur beiderseitigen Befriedigung sein, doch daraus wird schnell noch etwas ganz anderes. – Ali Hazelwood schreibt einfach tolle Geschichten, auch wenn ich den erneut ziemlich großen Spice-Anteil gar nicht bräuchte.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 11 – Die fünf Portraits des toten Doktors: Köchin Louise bekommt fünf große Porträts zugeschickt. Das Problem: Sie alle zeigen einen Mörder, den die ehemalige Agentin geschnappt und hinter Gittern gebracht hat, und der eigentlich tot sein sollte. Doch hinter den Bildern steckt ein Rätsel, an dessen Lösung ein Menschenleben hängt. Zusammen mit ihrer Chefin Natalie und ihren Freunden versuchen sie alles, um das Mädchen zu retten. – Gut geschriebener Band, auch wenn ich die Grundidee nicht mochte.

Wie war euer März? Was waren eure Highlights?

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