Rückblick auf den September 2025

Der September brachte kühle Temperaturen, aber dennoch viele Sonnenstunden und sollte eigentlich geprägt sein, von vielen schönen Lesestunden mit einem Heißgetränk eingekuschelt im Lesesessel. Aber gerade die letzten 2,5 Wochen waren davon geprägt, dass ich viele Überstunden für den Brotjob machen musste und daher zu nichts kam. Nicht zu meinen neuen Büchern, nicht zu meinen geplanten Serien, geschweige denn von Filmen oder Kinobesuchen. Nun aber genug des Jammerns und viel Spaß bei meinem medialen Rückblick:

*enthält Rezensionsexemplare. Daher kennzeichne ich den Beitrag als Werbung.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The long walk: 50 junge Männer treten in einer dystopischen Version der USA zum Todesmarsch an. Die Regeln sind einfach. Sie müssen immer weiter laufen, dürfen dabei eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten und wer sich nicht daran hält, wird erschossen. Das geht so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Ray Garraty und Peter deVries freunden sich direkt an und lernen unterwegs ihre Kameraden näher kennen. – Eine Geschichte, die nur Stephen King spannend erzählen kann, richtig gut inszeniert und durchgehend spannend. 

Filme – auf großem Fernseher gesehen

The Thursdays Murder Club: In der Seniorenresidenz in Coopers Chase treffen sich Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim jeden Donnerstag, um über alte Mordfälle zu sinnieren. Bis einer direkt vor ihrer Haustür geschieht. Trotz ihres fortgeschrittenene Alters mangelt es den Vier an Scharfsinn nicht und so sind sie der Polizei stets ein Schritt voraus. – Hat erzählerisch die gleichen Schwächen, wie das Buch, aber durch den herausragenden Cast, doch irgendwie spannend. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Downton Abbey 3: Ich habe die Serie wirklich gern geschaut und auch der erste Film konnte mich begeistern. Leider hatte ich bereits den zweiten verpasst und bisher keine Gelegenheit ihn nachzuholen. Wird vielleicht langsam mal Zeit. 

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Ganzer halber Bruder und 22 Bahnen

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Kakegurui – Staffel 1 (Anh sich eine interessante Geschichte über Glücksspiel, aber so überzeichnet umgesetzt, dass es mich eher abgeschreckt hat)

The Day of the Jackal – Staffel 1 (Sehr langsam erzählte Adaption des Stoffes, der sich viele Freiheiten nimmt, aber durch die beiden Hauptdarstellenden erstaunlich gut funktioniert)

Yakuza goes houseman – Staffel 1 (Sehr eigenwillige Animation, aber die kurzen Geschichten sind sehr witzig und so plätschert die Serie gut nebenbei daher)

Ghosts – Staffel 1-2 (Es war Liebe auf die erste Folge. Einfach eine sehr witizge Geschichte, die durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren wunderbar funktioniert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 14
Seiten insgesamt: 3.259 + 9Stunden und 24 Minuten (Hörbuch Only)
Seiten pro Tag: 108 im Durchschnitt
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 2
Hörbuch: 8

Percy Jackson 6 – Der Kelch der Götter: Nach all den Abenteuern will Percy nichts weiter als mit seiner Freundin Annabeth aufs College zu gehen. Doch dafür braucht er drei göttliche Empfehlungsschreiben. Zum Glück hat Ganymed, der Mundschenk der Götter, seinen Kelch verloren und braucht den dringend wieder. – Für mich bisher das beste Percy Jackson Buch, weil es einfach eine schöne Geschichte war, ohne gleich ein potentielles Ende der Welt herbeizuführen. 

Tengu 1: Mamoru lebt mit seinen zwei jüngeren Brüdern abgeschieden in den Wäldern, denn er ist ein Wächter und bekämpft die Tengus rund um den Schrein. Doch nach einem besonders schlimmen Angriff wird er selbst zum Teil Tengu, weswegen die anderen Wächter ihn töten müssten. Doch seine Brüder stehen ihm bei und zusammen müssen sie beweisen, dass Mamoru auch unter schlimmsten Bedingungen menschlich bleibt. – Interessanter Auftakt mit einer tollen Geschichte über Bruderzusammenhalt. 

Der Hexer: Drei Polizisten von Scotland Yard werden damit beauftragt den berüchtigten Hexer Arthur Milton zu jagen, obwohl dieser für Tod erklärt wurde. Doch dabei geraten sie in die Verstrickungen des gerissenen Anwalts Messer. – Mein erster Edgar Wallace und ich bin so gar nicht in die Geschichte gekommen. Irgendwie ist so gar nichts passiert.

Der Spurenfinder: Elos von Bergen war einst einer der besten Spurenfinder des Landes. Doch er hat die Aufgabe an den Nagel gehangen und führt mit den Kindern Ada und Naru ein beschauliches Leben. Bis ein Mord Friedhofen aufrüttelt und die drei mittendrin stecken in einem Abenteuer. – Marc-Uwe Klingt brilliert mit seinem ganz eigenen Humor auch im fantastischen Jugendbuchbereich. Auch wenn mir die Geschichte gegen Ende etwas zu weit abdriftete.

Gangster in London: Ein verschwundenes Testament, rivalisierende Gangs, die Schultzgelder erpressen und mittendrin eine Sekretärin, die einfach nur ihre Arbeit richtig machen möchte. – Mein zweiter Edgar Wallace und ich bin noch weniger reingekommen. Werde das Experiment Wallace damit wohl beenden. 

The Darlington 1 – Henry & Kate: Henry ist der millionenschwere Erbe des berühmten The Darlington. Doch ein Skandal rund um seinen Vater überschattet das Hotel, wodurch es in Schieflage gerät. Und dann ist auch noch sein Handy verschwunden. Dies findet er bei der obdachlosen Kate, die alles verloren hat. Zwischen beiden entsteht eine ganz besondere Verbindung und Kate findet eine Anstellung im Darlington. Doch ist der Unterschied einfach zu groß zwischen ihnen? – Hatte so meine Sorgen wegen des starken Machtgefälles, aber Laura Kneidl schafft es, eine gute Geschichte draus zu bauen. Allerdings muss der nächste Teil hier bei dem Vaterskandal nochmal nachlegen.

The masterful cat is depressed again 4: Saku bekommt in ihrem Job immer wieder Komplimente, wie gut sie ihr Leben im Griff hat. Dabei ist es vorallem Yukichi, ihre Katze, die alles im Griff hat. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür und Saku möchte Yukichi ein ganz besonderes Geschenk machen. – Irgendwie ist die Geschichte weiterhin sehr süß, aber sie kommt auch nicht wirklich voran. 

Whisper: Noa muss über die Sommerferien mit ihrer Mutter und deren bestem Freund in ein kleines Dorf reisen, wo sie ein Ferienhaus beziehen. Doch in Whisper scheint es zu spuken. Noa und der hilfsbereite David gehen dem Geheimnis des Dorfes auf den Grund. – Ein gut geschriebenes Mystery Jugendbuch, das bis zum Ende zu überraschen weiß.

Hexenbrut & Jägerblut*: Samina wollte an Samhain nur das Portal zur Dämonenwelt beschützen, da trifft sie auf den attraktiven Dämonenjäger Kuro. Über das Hexenjahr verteilt, treffen sie immer wieder aufeinander und bestehen zusammen so manches Abenteuer. – Tolle Grundidee, leider war die Umsetzung so gar nichts meins. – Rezenensionsexemplar.

Lage Lage Leiche: Laura Hofmann zieht in eine der begehrtesten Neubausiedlungen in Hamburg, um dort als Maklerin möglichst viele Häuser zu verkaufen. Doch schon bei der ersten Besichtigung findet sie Drogen im Garten. Um die Nachbarschaft nicht in Verruf geraten zu lassen, beschließt sie herauszufinden, wo diese herkommen. Leider stolpert sie als nächstes über eine Leiche. – Auch hier spannender Grundgedanke, aber die ganze Drogengeschichte und Lauras Hintergrundgeschichte waren mir dann doch zu weit vom erwarteten cosy crime entfernt, das ich nicht in die Geschichte gefunden habe.

Aktiv sterben: Stadt Galgen steht kurz davor ein Kurort zu werden, was für das Hotel Waldfrieden die dringend benötigten Ansturm bedeuten könnte. Leider wird eine Leiche im Kühlhaus gefunden. Da die Polizei wenig hilfreich ist, beschließen der Koch, die Gärtnerin und der Rezeptionist die Sache selbst in die Hand zu nehmen. – Das Trio der Angestellten ist immer für einen Witz gut, so dass die eher langsame Geschichte überhaupt nicht auffällt.

Doppeltreffer*: Kate kann nach vielen Hürden endlich an der Uni Erfurt dem Florettfechten nachgehen. Schade nur, dass ihr großes Idol Amelie den Sport inzwischen aufgegeben hat. Bis sie bei einem Freundschaftsturnier aufeinander treffen. Doch dies verläuft nicht wie geplant und beide bekommen die jeweils andere nicht mehr aus dem Kopf. – Langsam aufbauende Geschichte, die ein bisschen zu viel Fechten und ein bisschen zu wenig Gefühl beinhaltet. – Rezensionsexemplar. 

Tee? Kaffee? Mord! 19 – Sister Sallys letztes Halleluja: Natalie Ames wollte eigentlich nur ihren Pub erweitern, als sie eine Nonne auf ihrer Baustelle finden. Doch von der Position her, müsste sie vom Himmel gefallen sein. Sofort nehmen sie und ihre Freund*innen die Ermittlungen auf, die sie zu dem Nonnenchor Heavenly Voices führt. – Mal wieder ein ziemlich spannender Fall, auch wenn die Aufklärung sehr vorhersehbar war. Hat dennoch gut funktioniert. 

Tee? Kaffee? Mord! 20 – Mord mit spitzer Feder: Ian und Paige finden den verschollenen Wirt von Natalies zweitem Pub, den Ian führt. In einer Gefriertruhe im Keller. Leider ist Natalie damit die Hauptverdächtige. Zum Glück fällt Paige auf, dass der Fall eine große Ählichkeit mit dem Buch hat, das sie aktuell liest. – Tolle Ausgangsidee, leider ist die Auflösung sehr enttäuschend. 

Was war euer Highlight im September?

 

2 Gedanken zu „Rückblick auf den September 2025

  1. Den zweiten „Downton Abbey“ Film fand ich richtig toll, Teil III dagegen nur nett.

    Um „Ghosts“ schleiche ich auch schon länger herum, habe aber noch keinen Anfang gefunden. „The Thursday Murder Club“ hatte mich ja nicht so überzeugt, aber vielleicht funktioniert er besser, wenn man das Buch und die Figuren vorher schon kennt und mag.

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