Miss me?
Im letzten Rückblick habe ich es ja bereits angekündigt, ich habe mich bewusst etwas zurückgenommen, um meine Akkus – physischer und kreativerweise – wieder aufzuladen. Und ich bin immer noch im Prozess, weswegen dies erst einmal nur ein kurzes Wiedersehen ist. Den Mai werde ich mir noch größtenteils frei nehmen, außer ich habe Lust auf einen Beitrag. Aber hier jetzt erstmal der Rückblick auf meinen medialen Konsum im April.

Filme – auf großer Leinwand gesehen
Leider keinen. Ich hatte nicht die Kraft das Haus für einen Kinobesuch zu verlassen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich Barbie & Bohemian Rhapsody
Käpt’n Blaubär: Während die drei Enkel von Käpt’n Blaubär noch dachten, dass seine Geschichten rund um seinen Erzfeind Prof. Dr. Feinfinger komplett überzogen seien, werden sie schon von eben diesem entführt. Ihr Opa und Hein Blöd müssen zur Rettung eilen. – Ganz netter Animationsfilm, kommt aber nicht an die kurzen Abenteuer-Sequenzen ran.
Raus aus dem Teich: Die Enten-Familie Mallarch lebt glücklich in einem kleinen Teich im Nord-Osten der USA. Doch nach der Begegnung mit einer Zugentenfamilie, beschließt der Großteil der Familie, dass sie auch mal etwas Neues sehen wollen. Vater Mack ist überhaupt nicht begeistert, hat er doch Angst vor allem außerhalb des Teiches, will aber auch seine Familie nicht verlieren. So beginnen sie ein Abenteuer. – Liebevoller Animationsfilm mit tollen Ideen, wird am Ende etwas zu repititiv.
Eternity: Nach ihrem Tod landet Anna in der Zwischenwelt-Auffang-Station, wo sie sich für ihre Ewigkeit entscheiden muss. Das Problem ist nur, dass sowohl ihr aktueller Ehemann Larry, mit dem sie 65 Jahre verheiratet war und kurz vor ihr starb, dort ist und sie drängt, mit ihm zu kommen, als auch ihr früh verstorbener erster Ehemann John, der sich keine Ewigkeit ohne sie vorstellen konnte. Eine unmögliche Entscheidung warten auf sie. – Sehr starker Anfang, tolle Geschichte, super gespielt, verliert am Ende ein wenig die Aussage.
Bruce Springsteen – Deliver me from Nowhere: Nach einer erfolgreichen Tour zieht sich Bruce Springsteen zurück, um an neuer Musik zu arbeiten. Doch seine Depression und Angstzustände bringen ihn immer wieder an den Rand seiner Möglichkeiten. Zum Glück ist sein Manager immer an seiner Seite und unterstützt ihn in seinen ungewöhnlichen Bedingungen. – Mal ein anderes Musikerbiopic, das sich mit der Entstehung eines Albums und nicht der ganzen Geschichte befasst. Zwischendurch ein bisschen zu ruhig.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Super Mario Galaxy: Der erste Film konnte mich völlig überzeugen und ich bin gespannt, ob die Fortsetzung, da mithalten kann.
Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Michael, Das Drama, Ready or Not 2
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Spy x Family – Staffel 3 (Gewohnte starke Verfilmung der Mangavorlage. Wechselt gut zwischen Witz und Action)
Professor T – Staffel 1-3 (Spannende britische Krimiserie, die vergleichsweise ruhig erzählt wird und dennoch immer wieder gute Wendungen bietet. Nimmt leider in der dritten Staffel ab und verrennt sich etwas in Neubesetzungen, aber hat dennoch eine unfassbare Sogwirkung)
Jurassic World – Camp Kreidezeit – Staffel 1-2 (Beginnt etwas schwach mit vielen Steoreotypen, entwickelt sich aber schnell zu einer spannenden Katastrophenserie mit guten Charakterentwicklungen)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 12
Seiten insgesamt: 2.850
Seiten pro Tag: 95 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 3
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbuch: 2
Spellbound 2 – Höllenritt auf dem Besen: Emma hat sich noch nicht ganz in ihrem Leben als Anwältin und Hexe zurecht gefunden und soll jetzt auch noch lernen auf einem Besen zu fliegen. Blöd nur, dass sie unter Höhenangst leidet. Dann wird auch noch eine junge Werwölfin tot aufgefunden und der Engel Daniel gilt als Hauptverdächtiger. Emma setzt alles daran, um seine Unschuld zu beweisen, auch wenn sie sich dafür mit den Gepflogenheiten des Rudels auseinander setzen muss. – Der Krimianteil ist vergleichweise gering, aber die Gesamtgeschichte rund um Emmas Leben in Spellbound ist gut ausgebaut und witzig erzählt.
Max und Moritz: Die beiden Lausbuben treiben die Nachbarn an die Grenze des Wahnsinns. Ob die Hühner der Witwe Bolte, die Brücke von Schneider Böck oder die Pfeife des Lehrers Lämpel, niemand bleibt verschont. Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe. – Einfach ein Klassiker des moralischen Zeigefingers.
Ich liebe eine Tigerente: Der Frosch liebt die Tigerente, die aber dem Tiger gehört. Kurzerhand klaut er sie und zeigt ihr fortan, was für ein gutes Leben sie mit ihm haben kann. – Auch Janosch gilt als Klassiker, aber irgendwie hat die Geschichte inzwischen einen Beigeschmack, der nicht ganz zum lockeren Ton passt.
Momo – the blood taker 6: Obwohl Momo ihre Kräfte fast vollständig auf Keigo übertragen hat, kommt er ihrem Schutz nicht nach, weswegen sie entführt wird. Nun setzt er alles daran, sie zurückzuholen und muss sich mit früheren Gegnern verbünden. – Nach einer größeren Pause bei der Reihe, brauchte ich etwas, um wieder reinzukommen, aber dann ist sie gewohnt spannend und bildgewaltig.
Whitestone Hospital 5 – Colliding Hopes: Ian gilt als der ewige Junggeselle am Whitestone Hospital. Doch Jess hat ihn soweit, dass er sich auf etwas Festes einlassen würde. Doch dafür muss sie ihm noch eine Chance geben, denn die Erste hat er verkackt. Neben dem Stalkerproblem ihrer Schwester und einer heftigen Diagnose, kommen sich beide näher, doch reicht es für ein für immer? – Was habe ich auf diesen Band mit meinem Lieblingscharakter hingefiebert. Fühlt sich leider eher wie ein Spin-Off als das Ende der Reihe an. Widmet sich wieder starken Themen, die zu oft totgeschwiegen werden, verliert aber dadurch den Romancefokus. Letzlich aber auch nur Jammern auf hohem Niveau, denn Ava Reed weiß einfach auf jeder Seite zu überzeugen.
A Man and his cat 6: Kandas Freundeskreis hat sich zusehens erweitert. Und so kann er nicht wegsehen, wenn Herr Morimiya von seinen Bandkollegen verlassen allein auf der Bühne steht. Doch damit tritt er eine Kette von Ereignissen los. – Verliert etwas den Katzenfokus, aber auch so funktioniert die Geschichte rund um Kandas Entwicklung sehr gut. Habe den Band praktisch inhaliert.
Snoopy für alle Lebenslagen: In fünf Unterthemen sind die Kurzcomics rund um den Beagle Snoopy und seinen Besitzer Charlie Brown gesammelt. Ob als Anwalt, Schriftsteller oder Flieger-Ass, Snoopy brilliert einfach in allen Lebenslagen. – Sehr süße Sammlung der Comics, die mich auf so ziemlich jeder Seite zum lachen gebracht haben.
Piper House 2 – Chasing Harmony: Die erfolgreiche Sängerin Willow Rose flieht vor ihrem toxischen Manager und nimmt das Angebot ihrer neuen Freundin Beth an, um sich in Piper House auf der Insel Nantucket zurückzuziehen. Allerdings kommt auch Beth Schwager auf die Idee. Nate steht schon eine ganze Weile unter dem Druck seines Vaters, weil er als Musiker noch immer nicht erfolgreich ist. – Nochmal stärker als der erste Band mit einer tollen Geschichte, starker Themen und einem tollen Paar. Nur die Auflösung am Ende ging mir ein bisschen zu schnell. Da hätte es ein paar mehr Seiten sein dürfen.
Phantom Tales of the Night 5: Tokihito findet sich bei einem Schulausflug im Wald wieder, der mehr Geheimnisse birgt, als zunächst angenommen. Und sein knöcherner Körper zieht diese besonders an. – Ich liebe diese Reihe und warte auf jeden neuen Band sehnsüchtig. Und auch hier waren wieder so viele Wendungen drin, das es bis zum Ende spannend blieb.
Ein Mord wird angekündigt: Die Kleinstadt Chipping Cleghorn ist verwirrt, nachdem in der örtlichen Zeitung ein Mord angekündigt wird. Einige Schaulustige finden sich zu dem vermeintlichen Spiel ein, doch am Ende ist der potentielle Mörder selbst tot. Die Polizei tritt auf der Stelle, bis sich Miss Marple einschaltet. – Immer, wenn ich denke, dass ich Agatha Christie endlich durchschaut habe, kommt sie wieder mit einer neuen Wendung, die ich nicht habe kommen sehen.
Kikis kleiner Lieferservice 4: Kiki hat sich auf den Sommer gefreut, wollte sie ihn doch mit ihrem Schwarm Tombo verbringen, der jedoch kurzfristig ankündigt, seine Ferien allein auf einem Berg zu verbringen. Die verstimmte Hexe hat fortan Probleme sich auf ihren Job zu konzentrieren. – Wieder eine süße Geschichte rund um die kleine Hexe, die auf dem Höhepunkt der Pubertät ist.
Mrs. Potts Mordclub und der tote Bürgermeister: Susie, ein Teil des Ermittlungstrios rund um Judith Potts, wird Zeugin, wie der Bürgermeister bei einer Ausschusssitzung vergiftet wird. Zusammen mit Judith und Becks ermitteln sie und stehen vor immer mehr Rätseln. Denn so ziemlich jeder hat ein Motiv, aber keine die Möglichkeit. Doch wie kam das Gift in die Teetasse? – Wie ich einfach bis zum Ende überhaupt keine Ahnung hatte, wer es gewesen sein könnte. Wieder ein sehr spannender Band mit dem witzigen Trio.
Was waren eure Highlights im April?