Gesehen im August 2015

Hallo ihr Lieben,
heute soll es wieder um die Filme gehen, die ich mir im August angesehen habe, aber keine aktuellen Filme sind.

1) Freude mit gewissen Vorzügen: Mila Kunis und Justin Timberlake, die enttäuscht sind von ihren Ex-Freunden und sich erst einmal nicht auf eine neue Beziehung einlassen wollen. Aber wieso nur Freunde bleiben, wenn man auch Sex haben kann? Es wird ja nicht kompliziert, weil man einem Freund im Gegensatz zu einem Partner ja alles sagen kann. Das Drama hat so seine lustigen Phasen, aber wirkliche Symapthiepunkte konnte er bei mir trotz Cast nicht gewinnen. Die Story plätschert langsam dahin und so gut wie alles bleibt vorhersehbar.

2) Star Trek – Into Darkness: Der zweite Teil der Neuauflage lässt den alten Feind Khan wieder aufleben. Dieser verübt mehrere Anschläge, bei dem u.a. Kirks Mentor Pike stirbt. Nun sinnt Kirk auf Rache. Obwohl ich eher ein Fan von Next Generation bin, finde ich doch die Remake Filme sehr gelungen und vorallem ist mir der Cast sehr sympathisch.

3) Susi & Strolch: Ein Disney-Klassiker. Wer kennt nicht die Szene der beiden beim Italiener mit der einen langen Spaghetti, die zum ersten Kuss führt? Ich habe den Film etliche Jahre nicht mehr gesehen und bin überrascht wie viel mir doch in meiner Kindheit gar nicht aufgefallen ist. Vielleicht nicht mein Favorit unter den Disney-Filmen, aber trotzdem sehr süß zum gucken.

4) Girls Club – Vorsichtig bissig: Worüber man nicht alles im Fernsehen stolpert. In Ermangelung einer Alternative habe ich mir das Teenagerdrama angesehen. Für leichte Unterhaltung ohne groß nachzudenken ist der Film vielleicht geeignet, hat aber ansonsten nicht gerade viel zu bieten. Es werden zwar die Highschoolklitschees bedient und auch versucht das Thema Mobbing anzusprechen, aber er schafft das Ziel nicht wirklich.

5) Magic Mike: In Vorbereitung auf den zweiten Teil, den ich mir jetzt doch im Kino angesehen habe (Kritik folgt), habe ich mir auch den ersten Teil angesehen. Allerdings kann ich den Hype wenig nachvollziehen, vielleicht ist ein Strippender Channing Tatum auch einfach nicht meins. Der Film hat eine sehr gewollte, aber wenig durchdachte Story und sehr plumpe Dialoge. Also definitiv keine Filmempfehlung.

6) Bernhard & Bianca – Im Känguruland: Der zweite Teil der beiden Mäuse von der Rettungshilfsvereinigung. Ich liebe den ersten Teil und finde, dass Disney hier ausnahmsweise einen ansehlichen zweiten Teil geschaffen hat. Er war lustiger gestaltet als der erste Teil, der zeitweilen doch sehr ernst war, trotzdem favorisiere ich den ersten immer noch mehr.

Gesehen im Juli 2015

Hallo ihr Lieben,
uuund schon wieder ein Monat ‚rum. Vielleicht kommt es mir auch nur so schnell vor, weil ich zwei Wochen Urlaub hatte und die Zeit dann ja bekanntlich schneller ‚rumgeht. Also hier eine Kurzübersicht, über Filme, die ich in diesem Monat neben den Kinofilmen gesehen habe. Vielleicht ist ja der ein oder andere dabei, der euch interessieren könnte 🙂

1) Slumdog Millionär: Die Geschichte des Inders Jamal Malik, der in den Slums von Indien aufwächst und es irgendwann in die Sendung „Who wants to be a millionaire“ schafft. Obwohl er keinerlei Bildung genoß, schlägt er sich sehr gut. Sofort wird er der Manipulaion beschuldigt. Eine sehr traurige Geschichte über das Elend in Indien beginnt, wenn Jamal erzählt wieso er jede Frage wusste.

2) Das Ende der Geduld: Eine Richterin für Jugendstraftrecht, die nicht nur verurteilen will, sondern wirklich etwas bewegen will. Doch dabei kommt sie einfach nicht gegen immer die gleichen Straftäter an. Die Handlung ist bewegend und gleichzeitig schockierend. Leider ist der Film filmtechnisch eher mangelhaft umgesetzt wurden, weswegen er ein typischer langweiliger Film ist, den der Lehrer am Ende des Schuljahres zeigt.

3) 27 Dresses: Die Story der ewigen Trauzeugin. 27 mal, für 27 wirklich gute Freunde in 27 verschiedenen Kleidern. Doch lieben tut sie nur ihren Chef, der aber mit ihrer Schwester zusammenkommt. Was wie ein langweiliges Drama klingt, hat durchaus Charme und ich seh mir den Film immer wieder gerne an.

4) Underworld Awakening: Der vierte Teil der Underworld-Reihe. Die Menschen wurden auf die Vampire und Lykaner aufmerksam und fingen an sie auszurotten. Zwölf Jahre später wacht Selene in einer ihr neuen Welt auf und muss anfangen sich zurecht zu finden. Ich bin ein riesen Fan der Underworld-Reihe! Aber ganz ehrlich? Die Handlung des vierten Teils ist einfach nur Mist! Ich könnte ihn mir gar nicht ansehen, wenn mir der Cast nicht so sympathisch wäre (Theo James, Charles Dance, Michael Ealy…)

5) Kill the Boss: Neulich erst als lustigsten Film bei Ma-Go Filmtipps gesehen, dachte ich, dass ich dem Film noch einmal eine Chance geben sollte. Meine Erinnerungen an den Film waren sehr blass, da ich ihn nur einmal auf nem kleinen Handy in einer Vorlesung gesehen habe (der ich natürlich meine ganze Aufmerksamkeit gewidmet habe). Die Grundidee, dass man seine Bosse so sehr hasst, dass man sie am liebsten umbringen würde, find ich klasse. Aber die Umsetzung finde ich so gar nicht lustig. Der Film spricht einfach nicht meine Art von Humor an, wenn alles nur auf Tollpatschigkeit beruht.

6) Rache ist sexy: John Tucker hat immer mehrere Frauen gleichzeitig am Start und ist trotzdem der beliebteste Junge der Schule. Bis Kate neu an der Schule ist und sich mit drei von Tuckers „Freundinnen“ anfreundet. Als diese merken, dass sie gar nicht die eine für Tucker sind, schmieden sie Rachepläne. Und Kate dient als Köder. Wenn ich an meine Teenagerjahre zurückdenke, dann ist der Film mir immer präsent. Bei jedem zweiten DVD-Abend lief der Film und noch heute kann ich mich über ihn köstlich amüsieren.

7) Spaceballs: Ich bin ein großer Star Wars Fan und war meine halbe Kindheit verwirrt, wieso meine Mutter Darth Vader immer Lord Helmchen nannte. Nun habe ich es endlich einmal geschafft den Film zu sehen, der es gekonnt mit den Star Wars Filmen aufnimmt, und sie dabei auf teilweise skurrilste Weise durch den Kakao zieht. Man muss Star Wars schon sehr mögen, um diesen Film lustig zu finden, aber mir hat er gut gefallen.

8) Tucker & Dale vs. Evil: Ich habe noch nie bei einer Horrorkomödie so sehr gelacht, wie bei diesem Film. Tucker & Dale haben sich in einem Wald eine Hütte gekauft und wollten diese auf Vordermann bringen. Gleichzeitig zelten eine Gruppe „Collegekids“ im gleichen Wald. Als sich Allison, eine der Collegekids, beim Baden den Kopf stößt, retten Tucker & Dale sie vor dem Ertrinken. Leider halten die Collegekids, die beiden für die Täter und denken, dass sie versucht haben Allison umzubringen. Ein abstruses Katz und Maus Spiel beginnt. Wer einmal so richtig nach Herzenslust lachen will, dem lege ich diesen Film nahe.

9) Robin Hood: Ooodelali! Ein Film aus meiner Kindheit (und ja ich rede von der Disney-Version). Alte Legende, kinderfreundlich dargestellt. Und auch hier liege ich jedes Mal vor Lachen halb auf dem Boden bei manchen Szenen. Wer auf Zeichentrickfilme steht und diesen bisher ausgelassen hat, sollte das unbedingt einmal nachholen.

10) Austenland: Jane Hayes schafft es einfach nicht den richtigen Mann für sie zu finden. Doch noch immer in der Hoffnung, die große Liebe zu finden und absolut besessen von den Büchern Jane Austens, steckt sie alle ihre Ersparnisse in eine Woche im Freizeitpark „Austenland“. Hier wird das England zu Austens Zeit nachempfunden und die romantische Idee der Bücher als Schauspiel entwickelt. Der Film ist sehr trashig. Aber trotzdem irgendwie sehr charmant, so dass ich ihn mir doch immer wieder ansehen mag. Allerdings ist der Film wirklich nur etwas für Fans von Büchern, wie die von Jane Austen!

Und das war auch schon mein Monat Juli und die Filme, die ich gesehen habe. Was habt ihr so gesehen? Könnt ihr mir einen Film empfehlen?

Gesehen im Juni 2015

Hallo ihr Lieben,
hier nun meine angekündigte Übersicht der Filme, die ich nicht auf der Kinoleinwand gesehen habe. Ausgenommen sind auch die Filme, die auf meiner Verpasst-Liste stehen, da diese in meinem Format „Verpasst aber nicht Vergessen“ behandelt werden.

1) Remember Sunday: Seit einem Unfall hat Gus kein Kurzzeitgedächtnis mehr. Jeden Morgen erwacht er in seinem Bett und weiß nicht, wo er ist und was seit seinem Unfall passiert ist. Mit Hilfe von Zetteln und Notizen überall und seinem Diktiergerät versucht er ein halbwegs normales Leben zu führen. Und dann trifft er auf Molly. Die Thematik wurde schon des öfteren behandelt, aber hier trifft sie genau den richtigen und vorallem sehr romantischen Ton. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt und die Handlung zum dahinschmelzen. Für alle Romantikfans ein Film, den man gesehen haben muss.

2) Larry Crowne: Tom Hanks und Julia Roberts brillieren hier zusammen vor der Kamera. Larry Crowne verliert durch die Wirtschaftskrise seinen Job, weil er keinen College-Abschluss hat. Da er auch so schnell keinen neuen Job findet, schreibt er sich am College ein, um seine Chancen zu verbessern. Hier trifft er auf die Professorin Mrs Tainot. Diese ist weder im Job noch in der Ehe glücklich. Ich habe diesen Film bestimmt das 5. oder 6. Mal gesehen und jedes Mal bekomme ich meine Extra-Portion Lebensenergie. Larry Crowne wird oft auf die Liebesgeschichte reduziert, aber er hat daneben so viele Mitteilungen, allen voran „Du bist nie zu alt um dein Leben neu zu gestalten“. Für mich auf jeden Fall ein Gute-Laune-Film, den ich jeden empfehlen kann.

3) Briefe an Julia: Sophie Hall ist eine junge Journalistin, die mit ihrem Verlobten Urlaub in Verona macht. Doch während dieser nur sein neu eröffnetes Restaurant im Kopf hat und Geschäftskontakte sucht, trifft Sophie auf die „Sekretärinnen Julias“, die Briefe an Shakespeares berühmteste Heldin beantworten. Dabei findet sie einen längst vergangenen Brief und beantwortet diesen. Nur um kurz darauf mit der Schreiberin und ihrem Enkel auf der Suche nach der wahren Liebe zu sein.
Amandy Seyfried spielt hier ihre übliche Rolle als sympathische Frau, die um die Liebe kämpft. Leider wird sie auch hier wieder als etwas zu perfekt dargestellt. Doch abgesehen davon, ist der Film auch wieder absolut lebensbejaend und mit überaus sympathischen Charaktern bestückt. Hier lernt man vor der Kulisse Italiens zu träumen.

4) Selbst ist die Braut: Sandra Bullock, die Ryan Reynolds als Chefin erst unterdrückt und als sie abgeschoben werden soll auf einmal heiraten will. Heraus gekommen ist ein sehr humorvoller Film, der meiner Meinung nach etwas zu schnell von der eigentlichen Idee abdriftet. Aber hier auf jeden Fall eine starke Frauenrolle mit den verschiedensten Charakteren. Der Film lohnt auf jeden Fall einen Blick.

5) Forrest Gump: Ja, ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Forrest Gump gesehen. Und bin seitdem hin und weg von dem Film. Wie Forrest auf dieser Bank in Savannah sitzt und sein Leben erzählt, dass immer nur aus überraschenden Fügungen besteht. Einfach ein herzerwärmender Film, und zu Recht ein absoluter Klassiker.

6) Shame: Ein Film, der sich mit dem Thema der Sexsucht befasst. Michael Fassbender hat hier die Hauptrolle übernommen und trägt damit den Film. Die Handlung an sich ist leider etwas undurchsichtig und der Film entwickelt sich eher in die Richtung „interpretier mich“, was mich an Filmen immer stört. Trotzdem wird mit dem Thema respektvoll umgegangen und es geht nicht nur um ein Porno mit Handlung. Für alle, die sich dem Thema respektvoll nähern wollen, kann ich den Film empfehlen, wenn man bereit ist, die ganze Zeit mitzudenken.

7) Einfach zu haben: Emma Stone spielt hier ein Mädchen, dass durch Lügen und dem Bedürfnis einem Freund zu helfen als Schlampe abgestempelt wird. Alles begann nur mit einer kleinen Lüge, um ihre gute Freundin Rhi nicht auf einen Campingausflug begleiten zu müssen. Doch eine Lüge folgte der nächsten und in der Zeit des Internets sind dem ja keine Grenzen gesetzt. Erzählt wird die ganze Geschichte rückblickend von Olive (Emma Stone) unterteilt in 5 Akten. Der Film springt zwischen humorvoll, provozierend und absolut sympathisch hin und her und ist daher auf jeden Fall einen Blick wert.

8) Enders Game: In der Zukunft begleiten wir Ender an die Militärschule, an der er und viele andere in seinem jungen Alter Taktiken und Übungen erlernen, um vor der ständigen Bedrohung durch eine außerirdische Lebensform namens „Formics“ beschützen zu können. Dabei fällt es ihm schwer sich anderen unterzuordnen und hat dabei aber immer die besten Einfälle, so dass er schnell die Karriereleiter emporklettert. Der Film ist spannend gestaltet und hätte der Auftakt einer schönen Trilogie werden können, aber leider war das Interesse an dem Film zu gering. Ich hab ihn auch erst jetzt gesehen, was schade ist, denn auf der großen Leinwand hätte er bestimmt noch einmal mehr gewirkt.

9) Rock of Ages: Die Verfilmung eines Musicals, das voller Rockklassiker der 80er Jahre ist. Die Handlung überzeugt leider eher weniger, da eine klassische Liebesgeschichte im Vordergrund steht, aber daneben birgt der Film tolle Charaktere und die Lieder gehen einem so schnell nicht mehr aus dem Ohr. Gespickt mit einem absoluten Starcast (Tom Cruise, Catherine Zeta-Jones, Alec Baldwin, Mary J. Blidge & Russel Brand) ist der Film trotzdem sympathisch gestaltet und lädt zum Rocken ein.

10) P.S. Ich liebe dich: Holly führte eine glückliche Ehe, doch verliert durch eine Krankheit ihren geliebten Gerry viel zu früh. Um ihr jedoch über die Trauer hinwegzuhelfen, hat Gerry für jeden Monat einen Brief deponiert, in der er ihr Anweisungen gibt. Ich habe die Buchvorlage von Cecelia Ahern vor ein paar Jahren verschlungen, denn die Handlung ist an sich wirklich rührend und lässt den Leser lachen und weinen gleichzeitig. Der Film wird dem leider absolut nicht gerecht. Die Handlung wurde geändert, so dass die eigentliche Botschaft nicht mehr ‚rüberkommt und die rührendsten Szenen des Buches wurden gleich ganz weggelassen. In diesem Fall lest lieber das Buch als diesen Film zu sehen!