Ankündigung: Kurze Blogpause

Hallo ihr Lieben,

ich wollte das ganze jetzt nicht direkt Urlaubsankündigung nennen, denn an sich bin ich zu Hause. Allerdings bekomme ich Besuch und habe es leider nicht geschafft die Beiträge vorzuschreiben. Nur damit ihr euch nicht wundert, warum es hier mal für ca. eine Woche ruhig bleibt. 

Um die Zeit zu überbrücken, hier noch ein Bild aus meinem Kurztrip in den Harz von vor zwei Wochen 🙂

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Eure Shalima 🙂

Aus dem Leben: Zu Besuch bei den Nerds

Ein Vorwort

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Erinnert ihr euch nach an meine Flucht aus Knast 13? Oder meine Suche nach Sherlock Holmes?  Genau die beiden Escape Rooms von Escape Berlin, die mir die beiden Testspielen anboten über die ich mich wahnsinnig freute. Nun steht im Hause Escape Berlin eine große Umbauphase bevor. Doch zuvor bekam ich noch die Chance einen weiteren Raum zu testen. Mein bereits erprobtes Team war sofort wieder dabei und wir bekamen sogar noch Zuwachs, so dass wir uns diesmal zu fünft auf den Weg machten. Diesmal stand das bei uns schon öfter angestrebte „Big Päng“ auf der Agenda. Und so machten wir uns auf den Weg in eines der berühmtesten Serienwohnzimmer der letzten Jahre.                                                                    Unser Ziel: Das seltene Batman-Comic.

Die Qual der Wahl

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War diesmal relativ gering bei uns. Knast 13 und Sherlock Holmes waren bereits durchgespielt, ebenso hatten wir den Schnapsladen bereits einmal durchgespielt. Kidnapped kam immer noch nicht für uns in Frage und da wir vor der Umbauphase da waren, gab es auch noch keine weiteren Spiele. Aber das war kein Problem, da wir Big Päng bereits mehrmals ausgewählt hatten, aber der sehr beliebte Raum schnell ausgebucht war. Aber diesmal klappte es tatsächlich.

Der Ablauf

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Der Ablauf ist wie bei den meisten anderen Escape Rooms auch. Zunächst wählt man einen Raum, Datum und Uhrzeit aus und bucht diese online auf der Internetseite. Dann reist man mindestens 15 Minuten früher an für die Einweisung. Hier wird nochmal alles Wichtige erklärt, unter anderem auch die Notknöpfe, die das Spiel abbrechen, sollte es einen Unfall geben oder jemand Panik bekommen. Da diesmal mit Lasterstrahlen gearbeitet wurde, gab es noch die Warnung nicht in den Kasten mit den Lasern zu schauen. Im Gegensatz zu anderen Escape Rooms wird hier nicht mit Walky Talkys gearbeitet, sondern es befindet sich ein Bildschirm im Raum, der je nach Bedarf Hinweise zeigt. Während ich mich bei den vorherigen Räumen dazu eher kritisch geäußert hatte, funktionierte das diesmal sehr gut. Wir bekamen wirklich nur dann einen Hinweis, wenn wir nach unzähligen Versuchen immer noch scheiterten oder wenn wir gemeinschaftlich freundlich in die Kamera winkten, um zu kommunizieren, dass wir wirklich nicht weiter kommen. Die Hinweise waren diesmal auch alle nützlich und gaben nur so viel preis, dass wir danach schnell weiterkamen.

Ein kurzer Hinweis zu Corona

Wie wahrscheinlich überall, steht immer die Frage im Raum, ob man solche Dinge zu Coronazeiten überhaupt nutzen sollte, bzw. wie die Hygienebedingungen vor Ort sind. Dazu möchte ich sagen, dass man in der Regel in einer übersichtlichen Gruppe bis zu fünf Personen unterwegs ist und man in den Räumen selbst einen gewissen Abstand einhalten kann. In den öffentlichen Räumen herrscht Maskenpflicht, in den Räumen kann man diese absetzen. Alle Räume werden hinterher gründlich desinfiziert.

Big Päng

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Natürlich gibt es von mir keine ausführliche Beschreibung des Raums. Denn die Überraschung soll doch bei allen erhalten bleiben.
Während wir bei Knast 13 nur an unsere erfolgreiche Flucht denken konnten und bei Sherlock Holmes von der Frage geplagt wurden, wo der berühmte Detektiv wohl sein mag, ist unser Wunsch diesmal ein berühmtes Batman-Comic aus Sheldons Wohnzimmer zu stehlen. Doch das Comic ist gut geschützt inkl. Alarmsystem und Laser.
Dabei ist ein großer Reiz wohl das liebevoll gestaltete berühmte Wohnzimmer, das viele bekannte Elemente enthält.
Auf der Hinfahrt präsentierte uns ein Mitstreiter stolz sein frisch erneuertes Wissen zur Serie The Big Bang Theory. Ich möchte an dieser Stelle alle beruhigen: Man kann den Raum auch gut ohne dieses Wissen spielen, der Wiedererkennungswert ist dann aber wesentlich niedriger. Was man allerdings mitbringen sollte, ist ein Grundwissen zum Thema Comics. Das muss gar nicht detailliert sein, aber – ohne zu viel sagen zu wollen – vielleicht sollte man die ein oder andere Figur vom Namen her kennen. Hier reicht es aber auch nur The Big Bang Theory mal grob gesehen zu haben. Wie gesagt man braucht kein Spezialwissen, aber so ein grundsätzliches Verständnis der Materie ist sehr hilfreich.
Alle anderen können sich auf wunderbar gestaltete Rätsel freuen, die einfach für jeden etwas bieten. Auch hier gibt es wieder mehrere Räume, die sich nach und nach öffnen. Aber hier muss tatsächlich an keiner Stelle gekrabbelt oder geklettert werden, wie noch im Knast 13. Auch herrscht hier eine grundsätzlich heitere Stimmung. Grundsätzlich fand ich die Rätsel auch etwas leichter als z. B. bei Sherlock Holmes.
Mit unfassbaren 8 Minuten Restzeit – und damit unser Rekord – bekamen wir das Comic in die Hände und konnten so eine zufriedene Heimreise antreten.

Das Fazit

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Big Päng ist bisher mein – und ich glaube meine Teamgefährten stimmen mir da zu – liebster Raum bei Escape Berlin. Er ist einfach eine gute Mischung aus Bekanntem, Atmosphäre, guten Rätseln und vor allem einer guten Stimmung. Die Rätsel sind gut lösbar, manche schneller als andere, aber alle bekommt man nach einer kurzen Denkphase gelöst. Mit einem regulären Preis von 129,- Euro für 5 Personen ist der Preis noch einmal deutlich höher als bei der Konkurrenz, dafür gibt es aber auch Spielvarianten, die die Konkurrenz nicht bietet. Also wer einmal in Berlin ist, sollte hier unbedingt einmal vorbeischauen.

PS: Escape Berlin schließt Ende August für eine große Umbauaktion. Sherlock Holmes und Big Päng sollen auch danach noch verfügbar sein. Knast 13 und Kidnapped werden neuen Projekten weichen. Also wer Lust hat, kann jetzt noch die Chance nutzen!

Ihr wollt mehr über Escape Berlin erfahren? Unter https://www.escape-berlin.de/de/ könnt ihr euch alle Spiele ansehen und gleich buchen! Ihr wolltet schon immer ein Escape Room ausprobieren, aber Berlin ist euch zu weit weg. Auf http://www.escape-game.org/ findet ihr den perfekten Raum auch in eurer Nähe.

Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei Escape Berlin für das kostenfreie Testspiel und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung. Dennoch ist hier meine Meinung wiedergegeben, ohne Beeinflussung durch Escape Berlin.

Urlaubsankündigung

Waaas? Gehört diese Shalima etwa auch zu den Verrückten, die sofort bei der kleinsten Lockerung wieder an Urlaub denken?
Nein! Keine Sorge. Ich bleibe in der Social Distance
, nehme aber einen kleinen Tapetenwechsel vor. Solange bleibt es hier vorerst still – ich weiß nicht genau, wie lange – und dann gibt es auch hoffentlich wieder ein paar Beiträge von mir 🙂

Für alle mit Fernweh hier noch schnell ein/zwei Bild(er) von meinem letztjährigem Besuch im Disneyland…

Kurzes Update – Corona und die Filme

Derzeit gibt es wohl kaum ein Thema, das die Menschen mehr beschäftigt. Nachdem mich die Krise in meinem Hauptjob (Tourismus) direkt betrifft, hat es nun auch Auswirkungen auf mein Hobby (Kino). Immer mehr Kinos schließen und die großen Filmstarts werden nach hinten verschoben. Demnach wird die Frequenz der veröffentlichten Kritiken auf diesem Blog sich auch verringern. Bisher habe ich zumindest versucht das Schema Montag & Freitag Kinokritiken und Mittwochs alle anderen Themen (Bücher, Serien, Specials, Rückblicke) einzuhalten. Zwei Kinokritiken sind bei mir noch offen, danach wird es sich wohl vorerst auf die Mittwochsbeiträge beschränken. Vielleicht kriege ich nun lang geplante Specials endlich hin, aber da möchte ich nicht zu viel versprechen.

Ansonsten versucht euch nicht durch die Panikmache anzustecken, kauft realistische Vorräte und wascht euch brav regelmäßig die Hände. Ich bin derzeit mit Büchern versorgt und habe genug ungesehene Serien, damit mir zu Hause die Decke nicht auf den Kopf fällt. Also versucht positiv zu bleiben!

Eure Shalima

Aus dem Leben: Wo ist Sherlock Holmes?

Ein Vorwort

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Erinnert ihr euch an meine Flucht aus Knast 13? Sagen wir mal, ich kann einfach nicht genug kriegen. Da ich das letzte Mal etwas enttäuscht schrieb, dass ich leider nicht den Sherlock Holmes Escape Room nutzen konnte, war Escape Berlin so großzügig mir noch ein weiteres Gratisspiel anzubieten. Diese Chance konnte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen und sagte natürlich sofort wieder zu. Sofort wurde mein Team vom letzten Mal angeschrieben, hatten sie doch fleißig mitgeholfen den Weg aus Knast 13 zu finden, so sollten wohl auch Sherlock Holmes Gemächer keine Gefahr für uns darstellen. Diesmal wurde der Termin noch früher beschlossen und wir schafften es tatsächlich einen Termin zu bekommen.

Die Qual der Wahl

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Hatten wir trotz allem auch diesmal. Während wir unser wieder sehr einig waren, dass wir nicht Kidnapped spielen wollen – übrigens nur noch dieses Jahr verfügbar! – da wir uns noch immer nicht mit der Vorstellung, dass ein Schauspieler als Kidnapper mit im Raum ist, anfreunden können. Da konnte der freundliche Mitarbeiter bei Escape Berlin noch so sehr uns von begeisterten Gruppen erzählen, die, nachdem sie sich einmal überwunden hatten, besonders viel Spaß hatten. Den Schnapsladen haben wir uns fest für einen neuen Termin vorgenommen, bei dem unsere Gruppe noch einmal ein bisschen größer wäre. Da wir Knast 13 bereits durch hatten, blieben also Big Päng und Sherlock Holmes. Für uns war klar, dass es diesmal Sherlock Holmes werden sollte.
Angekommen in Berlin stellten wir erfreut fest, dass es ab nächstem Jahr wohl auch zwei neue Escape Rooms geben würde. Da Kidnapped eingestellt wird und wohl eine neue Fläche angemietet wurde, sollen nach Ankündigung die Escape Rooms Zaubererschule und Wilder Westen neu hinzukommen. Zumindest die Zaubererschule hatte sofort unser Interesse.

Der Ablauf

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Der Ablauf ist wie bei den meisten anderen Escape Rooms auch. Zunächst wählt man einen Raum, Datum und Uhrzeit aus und bucht diese online auf der Internetseite. Dann reist man mindestens 15 Minuten früher an für die Einweisung. Hier wird nochmal alles Wichtige erklärt, unter anderem auch die Notknöpfe, die das Spiel abbrechen, sollte es einen Unfall geben oder jemand Panik bekommen. Bei Sherlock Holmes wird vorab noch einmal daraufhingewiesen, dass im Spiel wohl eine Aufgabe mit einer Spinne zu tun hat und wer eine regelrechte Phobie vor diesen Wesen hat, hätte die Möglichkeit sich vorab einen Hinweis geben zu lassen, wo die Spinne zum Einsatz kommt, um diesen dann zu meiden bzw. die anderen in ihr Verderben zu schicken. Da einer meiner Mitspieler tatsächlich ein großes Problem mit Spinnen hat, wurde dies genutzt. Im Gegensatz zu anderen Escape Rooms wird hier nicht mit Walky Talkys gearbeitet, sondern es befindet sich ein Bildschirm im Raum, der je nach Bedarf Hinweise zeigt. Ich bin leider noch immer eher der Fan der Walky Talky Variante, da es diesmal zwischenzeitlich ein Missverständnis gab. Wir mussten zwei Gegenstände gleicher Art finden, hatten aber nur den zweiten gefunden. Da der Hilfegeber aber dachte, dass wir den ersten gefunden hätten, gab er uns Tipps wo wir den zweiten fänden. Da wir ohne diese Gegenstände aber nicht weitermachen konnte, verloren wir ganz schön an Zeit.

Sherlock Holmes

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Natürlich gibt es von mir keine ausführliche Beschreibung des Raums. Denn die Überraschung soll doch bei allen erhalten bleiben.
Die Aufgabe war es diesmal nicht aus dem Knast zu entfliehen, sondern wir wurden als Beamte von Scottland Yard in die Wohnung von Sherlock Holmes geschickt. Denn seit Moriarty wieder da ist, wurde zur Sicherheit eine ständige Wache vor Holmes Wohnung aufgestellt, die protokolliert, wann der Meisterdetektiv seine Wohnung betritt oder verlässt. Nun hat er seine Wohnung aber seit einiger Zeit nicht mehr verlassen und langsam wird Scotland Yard unruhig.
Die Wohnung von Sherlock Holmes besteht wieder aus mehreren Räumen, die nach und nach „freigeschaltet“ werden müssen. Die Einrichtung wurde dabei mit einer großen Detailliebe hergerichtet. Nach Aussage der Mitarbeiter sollen sogar viele Gegenstände und vorallem die Möbel teilweise sogar wirklich über hundert Jahre alt sein, weswegen die Verrückung auch nur eines Möbelstücks zum sofortigen Abbruch des Spiels geführt hätte. Mit dementsprechend viel Respekt versuchten wir die Rätsel zu lösen, die sich noch einmal deutlich von denen im Knast 13 unterschieden und uns mehr als einmal vor eine ganz schöne Herausforderung stellten.
Gute Nachricht für alle, die im Knast von Kriechen, Klettern und ähnlichen „Sporteinlagen“ abgeschreckt waren. Diesmal gab es nur eine einzige kleine Kriechaktion, der Rest war tatsächlich im aufrechten Gang lösbar.
Mit noch 14 Restsekunden konnte wir dann das Rätsel über Sherlocks Verschwinden lösen und gemütlich wieder in die Scotland Yard Zentrale zurückfahren.

Das Fazit

Sherlock Holmes von Escape Berlin überzeugt mit einer unglaublich guten Atmosphäre durch Lichtflackern und der Geräuschkulisse. Alle Rätsel sind lösbar, auch wenn man manchmal einen kleinen Schubs in die richtige Richtung braucht. Mit einem regulären Preis von 109,- Euro für 4 Personen ist der Preis noch einmal deutlich höher als bei der Konkurrenz, dafür gibt es aber auch Spielvarianten, die die Konkurrenz nicht bietet. Also wer einmal in Berlin ist, sollte hier unbedingt einmal vorbeischauen.

Ihr wollt mehr über Escape Berlin erfahren? Unter https://www.escape-berlin.de/de/ könnt ihr euch alle Spiele ansehen und gleich buchen! Ihr wolltet schon immer ein Escape Room ausprobieren, aber Berlin ist euch zu weit weg. Auf http://www.escape-game.org/ findet ihr den perfekten Raum auch in eurer Nähe.

Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei Escape Berlin für das kostenfreie Testspiel und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung. Dennoch ist hier meine Meinung wiedergegeben, ohne Beeinflussung durch Escape Berlin.

Aus dem Leben: Musical-Triple

Das Leben ist voller Überraschungen. So auch diesmal wieder, als ich es überraschenderweise geschafft habe an drei Tagen hintereinander in drei verschiedene Musicals in zwei verschiedenen Städten zu gehen. Genauer gesagt liefen bei mir am ersten Mai-Wochenende „The Band“ mit den Liedern von Take That, „Die Königs vom Kietz“ ein Musical mit dem treffendem Untertitel Ein Musical mit Herz und Promille und zum krönenden Abschluss noch „Mary Poppins“ basierend auf den gleichnamigen Büchern und dem Film.

Station 1: „The Band“ im Theater des Westens in Berlin

Ein Vorwort: Berlin liegt knapp über eine Stunde von meinem Wohnort entfernt. Dementsprechend hoffe ich ja meistens, dass die schönsten Musicalproduktionen auch mal nach Berlin kommen. Nachdem ich im Januar bereits den „Tanz der Vampire“ bestaunen durfte, war ich gespannt, was als nächstes nach Berlin kommen würde. Bei all den vielen Stage Produktionen hatte ich mir bereits das schönste ausgemalt und wurde dann bitterlich enttäuscht als es hieß, dass das Take That Musical nach Berlin kommen würde. Für den damaligen Hype bin ich ein paar Jahre zu spät geboren, dementsprechend kannte ich zwar ein paar Lieder, aber bei weitem nicht alle. Als dann jedoch ein Freundinnen-Special mit einer ziemlich großen Ersparnis ins Haus flatterte, wurde ich doch schwach. Warum nicht auch Neues wagen? So wurde sich die Lieblingskollegin geschnappt und auf ging es nach Berlin.

Trailer:

Die Handlung: Rachel und ihre vier besten Freundinnen schwärmen in ihrer Teenie-Zeit für Die Band. Die fünf Jungs haben es ihnen so sehr angetan, dass sie sogar davon träumen ständig von ihnen umgeben zu sein. Nach einem Konzertbesuch kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, der die Freundschaft stark erschüttert und jeder geht von nun an seinen eigenen Weg. 25 Jahre später hat Rachel bei einem Preisausschreiben eine Reise nach Prag zur Reunion-Tour der Band gewonnen. Sie schreibt ihren damaligen Freundinnen in der Hoffnung sich in Prag wiederzusehen.

Meine Meinung: The Band ist ein Musical, dass leider einzig und allein von den Fans von Take That lebt, die noch einmal die alten Lieder hören wollen. Viel mehr hat es leider nicht zu bieten. Aber fangen wir noch mit einem positiven Aspekt an. Die Handlung über die fünf Freundinnen ist eine nette Geschichte mit schönen Einfällen, lustigen Einlagen und viele Weisheiten über das Leben und Freundschaft. Als reines Theaterstück in einer weitaus niedrigeren Preiskategorie hätte die Handlung durchaus perfekt gepasst. Allerdings erwartet man in einem Musical, wo Eintrittskarten teilweise über 100Euro kosten doch ein wenig mehr. An vorderster Stelle erwarte ich einfach, dass die Lieder die Handlung tragen und erzählen. Hier war beides nicht der Fall, sondern die namensgebende Band und die Lieder werden in den Hintergrund gepackt und verkommen dort zum Hintergrundrauschen. Das ganze darf man sich so vorstellen: Im Vordergrund stehen die Freundinnen und erzählen. Im Hintergrund stehen die fünf jungen Herren der Band und singen eines der Lieder. Der Dialog der Damen hört jedoch nicht auf. Szenenwechsel. Die fünf Freundinnen stehen vor verändertem Hintergrund und erzählen. Die Bandmitglieder kommen nach und nach auf die Bühne, stehen im Hintergrund und singen das nächste Lied. Die Damen erzählen aber munter weiter. Dieses Schema wird nur durch zwei Konzertauftritte unterbrochen, in denen die Jungs eine boybandwürdige Performance abliefern und von zwei oder drei Liedern, die tatsächlich mal von den Damen gesungen wurden und dadurch auch die Handlung selbst erzählen. Letztendlich gab es dadurch nur eine einzige Szene, die mir wirklich nah ging. Hier trafen die Damen aus beiden Generationen (1993 & 2018) aufeinander und sangen „Back for Good“, was wunderbar passte und mir den einzigen Gänsehautmoment des Abends bescherte. Gesangstechnisch waren zwar alle Darsteller gut ausgebildet, die Jungs der Band hatten jedoch nicht gerade kräftige Stimmen und konnten so gegen das Orchester nicht unbedingt ansingen, bzw. hätte man die Mikros einfach lauter drehen müssen.

Das Fazit: The Band ist leider im Genre Musical von der Inszenierung etwas daneben gegangen und ist seinen Preis nicht wert. Als Theaterstück hätte es durchaus besser funktioniert, da die Grundgeschichte doch ganz nett war.

Station 2 – „Die Königs vom Kietz“ im Schmidt’s Tivoli in Hamburg

Ein Vorwort: Es gibt eine Musicalwelt außerhalb der großen Stageproduktionen? Ungefär so habe ich auch reagiert, als ich im letzten September zur Dienstreise nach Hamburg musste und auch überlegte mir ein Musical anzusehen. Eigentlich wollte ich schon da Mary Poppins gucken, für eine Spontanaktion waren die über 100 Euro für eine Karte mir dann doch zu teuer. Ich hatte jedoch von einer kleineren Produktion in Hamburg gehört, die zu einem Selbstläufer geworden ist. Die Rede ist von „Heiße Ecke“ – das Kiezmusical. Leider liefen es genau in der Woche nicht. Aber so bin ich auf den Schmidt’s Tivoli aufmerksam geworden. Dann lachte ich mich noch ein Musical an. „Die Königs vom Kietz“ versprachen ein Musical mit „Herz und Promille“. Da die Karte für die erste Reihe nicht einmal die Hälfte der Mary Poppins Karte kosten sollte, kaufte ich mir schließlich eine – und hatte einen der unterhaltsamsten Abende meines Lebens. Da mein Lebensgefährte und ich dieses Wochenende sowieso nach Hamburg wollten und ich noch keine Idee für den bevorstehenden Jahrestag hatte, kaufte ich uns schließlich noch einmal zwei Karten.

Trailer:

Die Handlung: Familie König lebt in St. Pauli auf dem Kietz. Während der Vater genannt der „Käpt’n“ sein Hartz 4 regelmäßig versäuft, ist die Miete nun soweit im Rückstand, dass die Räumung droht. Tochter Marie, die als einzige sich wirklich für ihre Schulbildung interessiert, trommelt nun die Familie zusammen, um das Geld irgendwie aufzutreiben. Ihre Schwester Pamela klappert mit ihrem Baby Brutus ihre alten Lover ab, um Alimente zu kassieren, Bruder Benny bekommt einen Job als Maskottchen beim HSV (zur Schande seines Vaters einem eingefleischten St. Pauli Fan) und Bruder Björn versucht sein Gras zu verkaufen. Ganz nebenbei macht noch Nachbarin Berta dem Käpt’n schöne Augen und auch Marie hat einen Verehrer. Probleme sind auf jeden Fall vorprogrammiert.

Meine Meinung: Die Königs vom Kietz ist ein Musical, wie es das nur direkt auf der Reeperbahn geben kann. Der Humor ist deftig, es wird alles auf die Schippe genommen, von der Kirche über den HSV bis Christian Lindner. Die Witze sind nicht immer politisch korrekt, aber treffen dafür genau den richtigen Nerv, so dass ich mich auch beim zweiten Mal noch unter den Sitzen vor Lachen widerfand. Dazu kommt ein wunderbarer Soundtrack, der vom eingängigen Öffner, über Duett bis Bollywood Ende alles dabei hat. Dabei sind die Melodien sehr eingängig und auch der Text war schnell gelernt (okay ich hör den Soundtrack auch seit September regelmäßig…). Die Darsteller sind allesamt gut besetzt und gerade der Herr der fünf Nebenrollen kann mit seiner Vielfältigkeit punkten. Es gehört schon einiges an Schauspieltalent dazu, wenn man innerhalb von zwei Szenen vom knallharten Drogendealer zur Glücksfee wechseln kann. Das Bühnenbild ist zwar simpel gehalten, reicht für die wenigen Schauplätze aber vollkommen aus.

Das Fazit: Die Königs vom Kietz waren auch beim zweiten Mal sehen, voller Überraschungen, Witz, Spaß und vor allem Herz. Wer also Musicalspaß abseits der großen Bühnen sucht, ist hier perfekt aufgehoben.

Station 3 – „Mary Poppins“ im Stage Theater an der Elbe in Hamburg

Ein Vorwort: Und hier der eigentliche Grund, weswegen wir nach Hamburg fuhren. Bereits zu Weihnachten schenkte mir mein Lebensgefährte die Karten für das Musical, in das ich schon lange gehen wollte. Nun war endlich der Tag ran und meine Vorfreude konnte nicht größer sein.

Trailer:

Meine Meinung: Mary Poppins war gut gewählt als Abschluss meiner Musicalreise. Denn die Tickets sind zwar besonders teuer, aber dafür bekommt man auch genau das geboten, was ich von einem guten Musicalbesuch erwarte. Erst einmal ist die Anreise ja schon ein kleines Erlebnis, wenn man mit der Musicalfähre einmal über die Elbe schippert, um auf der Musicalinsel zu landen, die sich das Stage Theater an der Elbe mit dem Stage Theater König der Löwen teilt.
Dann findet man irgendwann seinen Platz und der Vorhang geht auf. Man hat schon ab der ersten Szene ein absolut liebevoll gestaltetes Bühnenbild und wunderbar talentierte Nebendarsteller. Dann lernt man nach und nach die Hauptcharaktere kennen und einer übertrifft den nächsten, bis schließlich Mary Poppins auftaucht und man nur noch hin und weg ist. Als großer Bücher- und Filmliebhaber war ich von der adäquaten Darstellung der Mary sehr begeistert. Allerdings sollte man sich gleich vorab bewusst machen, dass die Handlung nicht 1:1 zum Film ist. Zwar sind viele Szenen übernommen worden und auch seine Lieblingslieder wird man größtenteils wiederfinden, aber darüber hinaus wurde die Geschichte etwas umgeschrieben, erweitert, verändert und auch die bekanntesten Lieder, wie Superkalifragelistikexpialigetisch oder ein Löffelchen voll Zucker wurden textlich verändert (blöd, wenn jemand in der Reihe hinter einem, dass nicht versteht und den falschen, sprich den Filmtext, mitsingt…). Aber wenn man sich ein wenig aus dem voreingenommenen löst, merkt man schnell, dass die neue Handlung ebenso gut zusammenpasst und auch die neuen Lieder sind sehr schnell einprägsam und haben größtenteils Ohrwurmcharakter.
Aber bei Mary Poppins passt vor allem das Gesamtbild. Super Darsteller, tolle Musik, verzaubernde Handlung, gute Spezialeffekte und faszinierende Tänze. Ein Gänsehautmoment jagt dem nächsten und der Spaß kommt auch nicht zu kurz.

Das Fazit: Mary Poppins ist ein Musical, von dem ich noch lange schwärmen werde und bei dem das Gesamtbild von Handlung über Musik bis zum Bühnenbild einfach nur passt. Es war einfach Superkalifragelistikexpialigetisch!

Aus dem Leben: Flucht aus Knast 13

Ein Vorwort

Escape Rooms erfahren auch hierzulande immer größere Beleibtheit – und das nicht erst seit dem gleichnamigen Film, der derzeit noch in den Kinos läuft und vielleicht eher abschreckend ist. Und obwohl sie doch meist einen stolzen Preis aufweisen und wir immer über eine Stunde fahren müssen, bin ich und einige Freunde von mir, von der Idee dahinter so begeistert, dass wir immer mal wieder einen Escape Room aufsuchen. Umso begeisterter war ich, als ich von Escape Berlin angeschrieben wurde, mit der Frage, ob ich nicht einmal einen ihrer verschiedenen Räume testen wollte. Und so machte ich mich zu meinem inzwischen vierten Abenteuer auf.

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Die Qual der Wahl

Die haben wir meistens bei der Auswahl der Räume. Erfolgreich gemeistert hatten wir bei verschiedenen Anbietern bereits einen Bunker, Alice im Wunderland und Da Vincis Kabinett. Nachdem ich meine drei Mitstreiter gefunden habe und wir uns auf einen Termin einigen konnten, mussten wir nun noch einen Raum auswählen. Und Escape Berlin hatte gleich eine ganze Reihe von interessanten Räumen zu bieten. Leider waren die Klassiker, wie The Big Päng – abgeleitet von The Big Bang Theory mit dem nachgebauten Wohnzimmer der Nerds und einem Laserlabyrinth – und die Wohnung von Sherlock Holmes bereits für unsere Termin komplett ausgebucht – früh buchen lohnt sich also. Also wandten wir uns den Alternativen zu und auch davon gibt es nicht zu knapp. Schnell war klar, dass wir Kidnapped nicht spielen wollen. Denn hier ist ein Schauspieler noch mit im Raum, der einen Entführer spielt. Das war uns dann doch zu viel Nervenkitzel. Der Schnapsladen klang dann auch wieder verführerisch. Hier ist man in einem Schnapsladen gefangen und muss durch ordentlichen Alkoholkonsum wieder herausfinden. Allerdings hatten wir einen Fahrer dabei und wollten ihm nicht drei Betrunkene Beifahrer zumuten. Letztendlich entschieden wir uns Knast 13. Hier wird man je nach Größe der Teams (bis zu 11 Spieler sind möglich) in eine oder zwei identische Knastzellen gesteckt. Doch die Wärter machen eine Stunde Mittagspause. Genau diese Stunde hat man nun Zeit, um aus dem Knast zu entkommen. Dafür müssen allerhand Rätsel gelöst werden, Zahlenkombinationen gefunden werden und (sollte man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen) geklettert und gekrochen werden. Also hier sollte man gewisse Maße nicht überschreiten und leichte Sportaufgaben meistern können (keine Angst, wir haben es als unsportliches Team auch geschafft).

Der Ablauf

Der Ablauf ist wie bei den meisten anderen Escape Rooms auch. Zunächst wählt man einen Raum, Datum und Uhrzeit aus und bucht diese online auf der Internetseite. Dann reist man mind. 15 Minuten früher an für die Einweisung. Hier wird nochmal alles Wichtige erklärt, unter anderem auch die Notknöpfe, die das Spiel abbrechen, sollte es einen Unfall geben oder jemand Panik bekommen. Im Gegensatz zu anderen Escape Rooms wird hier nicht mit Walky Talkys gearbeitet, sondern es befindet sich ein Bildschirm im Raum, der je nach Bedarf Hinweise zeigt. Die Walky Talky Variante finde ich persönlich allerdings besser, weil man hier nach Hinweisen fragen kann, wenn man nicht weiter weiß. Bei den Bildschirmen bestimmt der jeweilige Mitarbeiter, wann es einen Hinweis gibt. Teilweise war das leider genau dann, wenn wir selbst drauf gekommen sind, was die Freude über das gelöste Rätsel etwas gedämpft hat. Nach der Einführung wechselt der Mitarbeiter auch prompt die Tonlage und verhält sich wie ein Gefängniswärter. Schneller als man denkt, sitzt man hinter Gittern. Ab jetzt hat man eine Stunde Zeit.

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Knast 13

Natürlich gibt es von mir keine ausführliche Beschreibung des Raums. Denn die Überraschung soll doch bei allen erhalten bleiben. Aber so viel sei gesagt, wenn so ein normaler Knast aussieht, bin ich froh, dass ich zu den anständigen Bürgern gehöre. Detailreichtum ist gegeben und die Rätsel sind sehr ausgewogen zwischen kommt man relativ schnell drauf und muss man ganz schön knobeln. Ohne Hinweise wären wir auf mindestens ein Rätsel sicher nie gekommen. Die Atmosphäre ist zwar beengt und düster, aber an keiner Stelle wirklich gruslig. Also kann der Raum auch mit Teenagern gut gespielt werden. Es gab nur eine Stelle, die mir nicht zusagte und das auch nur, weil ich kein Kletterfan bin. Ansonsten hat mir Knast 13 viel Spaß gemacht. Da wir nur ein Team aus vier Personen waren, gab es ein zweites uns unbekanntes Team, das gleichzeitig in der Nachbarzelle die Rätsel zu lösen versuchte. Hier kam man sich nicht in die Quere und wir haben tatsächlich fast gleich lange benötigt.20190422_130313

Das Fazit

Knast 13 von Escape Berlin macht großen Spaß, hat eine gute Atmosphäre und auch die anderen Räume klingen sehr vielversprechend. Mit einem regulären Preis von 109,- Euro für 4 Personen ist der Preis noch einmal deutlich höher als bei der Konkurrenz, dafür gibt es aber auch Spielvarianten, die die Konkurrenz nicht bietet. Also wer einmal in Berlin ist, sollte hier unbedingt einmal vorbeischauen.

Ihr wollt mehr über Escape Berlin erfahren? Unter https://www.escape-berlin.de/de/ könnt ihr euch alle Spiele ansehen und gleich buchen! Ihr wolltet schon immer ein Escapr Room ausprobieren, aber Berlin ist euch zu weit weg. Auf http://www.escape-game.org/ findet ihr den perfekten Raum auch in eurer Nähe.

Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei Escape Berlin für das kostenfreie Testspiel und kennzeichne diesen Beitrag als Werbung. Dennoch ist hier meine Meinung wiedergegeben, ohne Beeinflussung durch Escape Berlin.

Rückblick auf den März 2019

Mit gleich zwei Urlauben war der März 2019 für mich ein sehr ereignisreicher Monat. Allerdings sind dadurch auch meine Kinogänge wieder sehr übersichtlich. Zumal ich den letzten Kinostartdonnerstag (28.03.) komplett verpasst habe. Wundert euch also nicht, dass Dumbo hier noch nirgends auftaucht.

 


Um noch schnell ein paar Worte zu meinen Urlauben loszuwerden: Dubai war wunderbar warm, aber auch nicht heiß, so dass wir gut zwischen Baden und Besichtigungen wechseln konnten. Und Disneyland Paris war einfach die Erfüllung all meiner Kindheitsträume. Klar hat Großkapitalist Disney hier wieder gut zugeschlagen und gerade die Essenspreise waren sehr ungerechtfertigt für das, was man bekam. Auch die Merchandiseartikel waren sehr hochpreisig. Aber was soll ich sagen… ich habe gut zugeschlagen. Ansonsten war es aber alles sehr liebevoll und detailreich gestaltet und die Fahrgeschäfte haben sehr viel Spaß gemacht. Außerdem war gerade Marvelsaison…
Achso und so ganz nebenbei bin ich auch noch Katzenmami geworden! Begrüßt mein kleines Katzenbaby Shuri 🙂

Sneak Preview

Ein Gauner & Gentleman: Robert Redfords letzter Film (laut seiner Aussage). Diesmal hat sich Redford einem sehr entspanntem und gemütlichem Heist-Movie zugewandt. Die Handlung war sehr langsam erzählt, aber durch Redfords sehr sympathischem Spiel nie langweilig.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Captain Marvel: Das MCU bringt kurz vor Endgame noch schnell ein Solofilm auf den Markt mit der ersten Heldin. Leider war die Handlung ein bisschen zu stumpf für die hohe Qualität des MCU, auch wenn Brie Larson sichtbar Spaß am Spiel hat.

Iron Sky – The Coming Race: Nach dem Trasherfolg Iron Sky mit den Nazis von der dunklen Seite des Mondes, versuchen sich die Macher nun an einem zweiten Teil. Versprochen wurden Nazis auf Dinosauriern. War mein einziger Anspruch an den Film. Leider habe ich nicht einmal das bekommen. So ist diese Fortsetzung leider bis auf ein paar Einfälle nicht lustig und auch nicht trashig genug.

Die Goldfische: Reicher Businesskerl landet im Rollstuhl und muss trotzdem sein Geld aus der Schweiz holen. Wie gut, dass niemand einen Bus voller Menschen mit Behinderungen kontrolliert. Die Goldfische nimmt sich selbst nicht zu ernst und traut sich so auch Witze über Behinderungen zu machen, bleibt dabei aber immer sachlich und wird nie beleidigend. So wird er ein locker, leichter Spaß, der für viele Momente sorgte, bei denen man einfach auf dem Boden vor lachen lag.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Tarzan: Da im Disneyland nur der Disney Channel auf den Fernsehern lief, war die Auswahl sehr gering. Also gab es ein erneutes Sehen von einem meiner ungeliebteren Disneyfilme. Denn während mich Tarzan am Anfang schon immer in ein weinendes Bündel verwandelt, kann mich der Mensch, der bei den Affen aufwuchs, danach überhaupt nicht mehr begeistern.

Shining: Nachdem ich die Lektüre beendet hatte, wollte ich nun doch endlich Stanley Kubriks Werk begutachten. Leider bin ich da auf der Seite von Autor Stephen King, der die Verfilmung nicht gerade als gelungen ansieht.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Beale Street: Einer der letzten Starts in Deutschland aus der vergangenen Oscarsaison. Die Geschichte von Fonny, der dabei ist Vater zu werden, als er wegen Vergewaltigung angeklagt wird. Oscar für Regina King als beste Nebendarstellerin.

Die Berufung: Die Geschichte von Ruth Bader Ginsburg, die Anfang der 50er Jahre an Harvard Jura studiert, aber nicht als Richterin arbeiten darf. Als sie einen Fall annimmt, in dem sie einen Mann verteidigt, der aufgrund seines Geschlechts diskriminiert wird, kämpft sie gleichzeitig für die Rechte von Männer und Frauen in einem diskriminierendem System.

Ferner verpasst: Vom Lokführer, der die Liebe sucht…, Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks, Trautmann, Wir

Serien – ein kurzer Überblick

Im März gab es zunächst eine neue Netflix Serie zu sehen. The Umbrella Academy ist eine etwas ungewöhnliche Superheldenserie, hat aber doch viel Spaß gemacht und war unglaublich spannend. Dann gab es endlich auf die letzte Episode der Comedians of the World. Diesmal war das französischsprachige Kanada an der Reihe. Dann ging ich mit einem Architekten und einer Schauspielerin auf Weltreise. Das Ziel: Die außergewöhnlichsten Häuser der Welt. Das war nicht ganz so spannend, wie ähnliche Netflixdokumentationen, aber es waren schöne Häuser dabei. Ansonsten habe ich noch eine inzwischen beendete Serie für mich entdeckt. Mit True Blood gab es seit langem mal wieder eine Vampirserie (genau genommen seit Buffy/Angel), die ich mochte. Eigentlich verkörpert die Serie alles, was ich an anderen Serien stark kritisiere, aber irgendwie bin ich nicht von losgekommen und habe gleich die ersten beiden Staffeln weggeschaut.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1008
Seiten pro Tag: 32,5 im Durchschnitt
Taschenbücher: 1
E-Book: 2

The Ivy Years: Solange wir schweigen & Was wir uns bedeuten: Solange wir schweigen ist der dritte Band der Ivy-Years Reihe. Diesmal geht es um das Thema Homosexualität und inwiefern dies mit Eishockey vereinbar ist. Leider wurde das Thema nur immer wieder von einer Seite beleuchtet und entwickelt sich zu eine schwachen Liebesgeschichte, die nicht spannend, nicht mitreißend und leider auch nicht aufwühlend ist. Aus dem Thema hätte man deutlich mehr machen können. Was wir uns bedeuten ist eine Kurzgeschichte, die zwischen dem zweiten und dritten Teil angesiedelt ist. Hier wurden noch einmal zwei Charaktere aus dem zweiten Buch etwas näher beleuchtet. Süße kleine Geschichte, die mit ihren knapp 100 Seiten genug erzählt.

Shining: Eines von Stephen Kings bekanntesten Werken durfte diesmal mit mir nach Dubai fliegen, um als Strandlektüre zu dienen. Dabei kam Kings typische Geschichtenerzählschreibweise wieder durch, was ich sehr genossen habe. Man muss sich auf die Charaktere einlassen, denn so passiert gar nicht so viel.

 

Kein Freitagsbeitrag?

Wie jetzt schon wieder keinen Freitagsbeitrag? Diese Shalima wird aber auch immer fauler…

Nun ja… was soll ich sagen… ich bin halt einfach schon wieder im Urlaub… Wenn ihr das lest bin ich bereits mit meiner besten Freundin im Disneyland Paris…

Also bleibt mir nur euch ein schönes Wochenende zu wünschen. Ich bin dann mal weiter Disneycharaktere entdecken und Achterbahn fahren 😉

PS: Meine beste Freundin und ich haben uns extra Partnerlook Shirts für diesen Urlaub bestellt. Wie findet ihr unsere „Park“-Shirts?

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15 Tage – 15 Tassen – Tag 15

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Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Glücklicherweise noch nicht, aber zumindest eine Weihnachtsmarkttasse musste ich mit in dieses Projekt reinnehmen. Diese ist vom Heidelberger Weihnachtsmarkt 2012. Meine damalige Mitbewohnerin und ich reisten tatsächlich nur für den Weihnachtsmarkt von Jena nach Heidelberg und zurück. Das Ganze mit einem Quer-durchs-Land Ticket (sprich wir durften nur Regionalbahnen nutzen) für einen Tag. Wir waren von 3 Uhr nachts bis 10 Uhr abends unterwegs, aber diese Erinnerung kann uns niemand mehr nehmen. Und genau dafür steht diese Tasse.

Was ist „15 Tage – 15 Tassen“? Eine Einladung eure Tassen hervorzukramen und sie uns in eurem Blog oder auch in den Kommentaren zu präsentieren: Was ist eure Lieblingstasse? Woraus trinkt ihr, wenn ihr an eurem Schreibtisch sitzt? Was steht auf eurem Tisch, wenn ihr in einem Buch schmökert? Besitzt ihr noch eure erste Tasse? Welche habt ihr zuletzt gekauft oder geschenkt bekommen?

Idee: Wortman
Beschreibung: Aequitas et Veritas