Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R. Volume 2 – Part 2

Und weiter geht es, diesmal mit den Serien zum Abschnitt TEM. Es ist übrigens sehr gemein, dass im September gleich drei E vorkommen. Mit drei A wäre mir wesentlich mehr eingefallen…

„T“ wie The IT Crowd

Staffeln insgesamt: 4 + Serienfinale
Staffeln gesehen: 4 + Serienfinale

Darum geht’s: Die Nerds Roy und Moss arbeiten in der IT Abteilung von Reynholm Industries. Während die Büroräume grundsätzlich sehr modern und schick sind, sitzt die IT Abteilung im zugemüllten Keller. Die hochmotivierte Jen wird als Abteilungsleiterin eingestellt, hat aber eigentlich überhaupt keine Ahnung von Computern. Die Zusammenarbeit der Drei bzw. das Nerds gegen den Rest der Welt-Thema sind die zentralen Bestandteile der Serie.

Meine Geschichte mit der Serie: Eines schönen Abends scrollte ich durch Netflix auf der Suche nach einer kurzweiligen Serie, die mich zum einschlafen begleiten sollte. Lustig sollte sie sein und keinen großen Denkprozess erfordern. Ich stolperte über IT-Crowd, blieb hängen, suchtete die Serie durch, empfahl sie meinem Lebengefährten, wir suchteten sie zusammen durch und seitdem noch zwei weitere Male.

Darum empfehle ich die Serie: Bereits 1,5 Jahre vor The Big Bang Theory schaffte es die britische Serie sich mit dem Leben von Nerds und deren Alltagsprobleme zu befassen und zu analysieren. Dabei nimmt sie so stereotypisch alle aufs Korn – die Hinterwäldler Nerds, die arroganten Damen aus den oberen Stockwerken, den exzentrischen Chef, die modebewusste Abteilungsleiterin und noch viele mehr. Dabei ist jede Folge wirklich lustig und die Serie schafft es ein gutes Niveau konsequent zu halten.

„E“ wie Eine schrecklich nette Familie

Staffeln insgesamt: 11
Staffeln gesehen (bisher): 7

Darum geht’s: Al Bundy war ein großer Football-Star. Inzwischen ist er Schuhverkäufer, mit einer rothaarigen Hexe verheiratet und mit zwei Kindern gestraft. Obwohl er nur wenig verdient, ziehen ihn alle drei immer wieder das Geld aus der Tasche. Dabei muss er einen alten Dodge fahren und seine Frau Peggy ist Meisterin im Fernsehen, aber macht leider nie den Haushalt, geschweige, dass sie kocht. Und dann ziehen nebenan auch noch das Bänker-Ehepaar Steve und Marcie ein.

Meine Geschichte mit der Serie: Der Begriff Al Bundy und das dem armen Herr immer wieder das Geld aus der Tasche gezogen wird, war mir schon seit Jahren ein Begriff. Doch erst mein Lebensgefährte brachte mich dazu, die Serie mal zu beginnen und uns letztendlich auch alle Staffeln als DVD-Box zuzulegen. Die ersten Staffeln wurden noch verschlungen, doch irgendwann hatte die Serie ihren Zenit überschritten. Bis Staffel 7 bin ich gekommen, in Staffel 8 häng ich irgendwo. Die Serie wird bestimmt auch irgendwann mal weitergeschaut.

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie einfach nur lustig ist und es viele Situationen gibt, die man nachempfinden kann, wenn man länger in einer Beziehung ist. Weil einem Al Bundy irgendwo Leid tut, andererseits empfindet man aber auch viel Schadenfreude, wenn die Kinder wieder was Neues ausgeheckt haben.

„M“ wie Mutant X

Staffeln insgesamt: 3
Staffeln gesehen: 3

Darum geht’s: Der Wissenschaftler Adam Kane führte mit seinem Team Experimente an kranken Kindern durch, um diese vor dem Tod zu bewahren. Diese führten jedoch zu Mutationen, die die verschiedensten Kräfte entstehen ließen. Während sein früherer Partner Mason Eckhardt mit der Firma Genom X versucht die misslungenen Experimente unter Verschluss zu halten und die Mutanten zu fangen und in Stase zu versetzt, hat Adam ein Team von vier mächtigen Mutanten um sich gescharrt, um den Mutaten ein normales Leben und die Freiheit zu ermöglichen. Zu seinem Team gehören Shalimar, Brennan, Jesse und Emma.

Meine Geschichte mit der Serie: Ähnlich wie bei Painkiller-Jane bin ich tatsächlich beim durchschalten auf Tele 5 hängen geblieben und habe mich in die Serie verliebt. Sie ist bis heute meine Lieblingsserie und die Shalimar Fox hat mich zu meinem Blognamen inspiriert (auch wenn ich das r am Ende nicht hübsch fand…) Leider endet die Serie nach der dritten Staffel mit einem bösen Cliffhanger…

Darum empfehle ich die Serie: Sie ist zu einer Zeit entstanden, als gerade Matrix und der erste X-Men Film groß rauskamen und für Erfolg sorgten. Das Ziel der Produzenten – hier hatte übrigens auch MARVEL die Hände mit im Spiel – war es beide Elemente zu vereinen und eine Serie zu konsipieren. Mich hat sie vollständig überzeugt, weil sie Spannung, Witz und Charme vereint und ich sehr gut mit den Charakteren mitfühlen kann.

Was wären eure TEM Serien?

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R – Part 2

Hallo ihr Lieben,
für den zweiten Teil von Zackmovies September-Aufgabe habe ich mir vorgenommen drei neue Filme zu sehen. Dabei suchte ich zufällig in den Listen der von mir abonierten Streaming-Dienste.

„T“ wie Trumbo

Der Inhalt

Dalton Trumbo ist ein begabter und erfolgreicher Drehbuchautor im Hollywood ist der 1940er Jahre und Kommunist. Doch nach dem Ende des zweiten Weltkrieges werden vermehrt Kommunisten in den USA auf eine schwarze Liste gesetzt. Dadurch ist es ihnen fast unmöglich zu arbeiten. Auch Trumbo wird zunächst verurteilt und wird hinterher in Hollywood geächtet.

Meine Empfindungen zum Film

Trumbo beginnt mit einer sehr langsamen Erzählung der vielen Beschuldigungen in Hollywood nach dem zweiten Weltkrieg. Der Weg von diesen bis zur Inhaftierung Trumbos sind leider sehr langatmig erzählt und konnte mich kaum fesseln. Ers die zweite Hälfte des Film, die mit der Freilassung Trumbos aus dem Gefängnis beginnt und erzählt, wie Trumbo trotzdem immer neue Drehbücher verfasst. Hier wird der Film packend und konnte mich gänzlich in den Bann ziehen. Positiv fand ich auch, dass alle Charaktere weder als gut noch als schlecht dargestellt wurden. Auch wurde sowohl Kommunismus als auch Kapitalismus kritisiert, aber auch nicht größer thematisiert.
Insgesamt hat mir der Film nach der ersten Stunde gut gefallen und eine interessante Geschichte erzählt.

„E“ wie E-Mail für dich

Der Inhalt

 Joe Fox eröffnet eine neue Discounter-Buchhandlung. Kathleen Kelly hat gleich um die Ecke einen kleinen Buchladen mit viel Charme. Anonym im Internet schreiben sie sich E-Mails und flirten miteinander. Im analogen Leben beginnen sie einen Krieg um die Existenz von Kellys Laden.

Meine Empfindungen zum Film

Ich bin ein großer Tom Hanks Fan und dieser Film fehlte mir noch aus seiner Liste. Und wie auch in seine anderen Filme bringt er einen unglaublichen Charme in seine Rolle, Die Handung selbst war sehr einfach gestrickt. Für mich war der Film zu sehr in zwei Teile geteilt. Zunächst geht es hauptsächlich um die Konkurrenz und danach geht es nur noch um die Liebesgeschichte. Das hat mich ziemlich gestört, obwohl mich die Geschichte als ganzes sehr begeistern konnte.

„M“ wie Mansfield Park

Der Inhalt

Fanny Price kommt aus einer armen und kinderreichen Familie. Daher wird sie zu wohlhabeneren Verwandten geschickt, die sie aber nie als eine der ihren behandeln. Lediglich ihr Cousin Edmund behandelt sie ebenbürtig. So wachsen sie zusammen auf. Irgendwann beginnt das Liebeschaos auf Mansfield Park.

Meine Empfindungen zum Film

Nach Stolz und Vorurteil erst meine zweite Verfilmung eines Stolz und Vorurteil Romans. Die Vorlage habe ich (noch) nicht gelesen, aber mir scheint, dass der Film viel Potential verschenkt. So geht er immer wieder im Nebensatz auf die Sklaverei in Antigua ein und einiger Gräueltaten, die dort verrichtet wurden, führt diese aber nie genauer aus. Dennoch hat Mansfield Park einen vergleichbaren Charme mit Stolz und Vorurteil – auch wenn dieser Film mir doch deutlich besser gefallen hat.