Rückblick auf den September

Und schon ist es vorbei mit dem warmen Wetter. Der September ist rum und der Oktober droht mit20190324_1235482 den ersten Minustemperaturen nachts. Im September ist eigentlich erst einmal so gar nichts passiert, bis sich Ende des Monats die Ereignisse überhäuften. Arbeitstechnisch haben wir aktuell allerhand mit der Thomas Cook Insolvenz zu tun, die leider auch einige unserer Kunden getroffen hat. Zur Ablenkung davon stand wieder einmal die German Comic Con in Berlin an. Es wurden wieder allerhand Geekzeug eingekauft, Eroberungen von den Verlagständen mitgenommen und natürlich durften auch diesmal20191006_123838 nicht die Starfotos fehlen. Dieses Jahr gönnte ich mir gleich zwei und ließ mich mit Jason Isaacs (Harry Potter-Reihe & Star Trek: Discovery) und Manu Bennett (Hobbit-Trilogie & Arrow) ablichten.
Und dann kam Anfang Oktober (jaja, gehört eigentlich erst in den nächsten Monatsrückblick, aber ich muss es einfach erzählen) der Moment, in dem wir ein neues Familienmitglied begrüßen durften. Unsere kleine Nermal Alice zog bei uns ein und muss nun versuchen sich mit ihrer großen Schwester anzufreunden. Aber nun wollen wir endlich zum medialen Monatsrückblick kommen 🙂

Sneak Preview

The Kitchen: Während ihre Männer nach einem Raubüberfall festgenommen werden, versuchen drei Frauen ihr Leben innerhalb der irischen Mafia in New York neu zu ordnen. Leider verpasst der Film es eine nachvollziehbare Handlung aufzubauen und scheitert am Großaufgebot an sinnlosen Charakteren und Handlungswendungen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Doublefeature Es + Es 2: Ich hasse Clowns. Ich hasse Horrrorfilme. Am allermeisten hasse ich Horrorclowns. Auch ich: Oh hey, ein Es Doublefeature. Da muss ich reingehen! Es 2 ist ein würdiger Nachfolger, der mit dem Problem zu kämpfen hatte, den langweiligeren Teil des Buches zu verfilmen. Auch fand ich die humorvollen Einlagen im großen Endkampf eher entspannend und daher wohl auch deutlich besser als die Anhänger des Horrorgenres.

Gut gegen Nordwind: Eine Liebesgeschichte, die praktisch nur über E-Mailverkehr läuft. Ein schwierig zu verfilmender Ansatz, die aber mit guten Schauspielern und vielen kreativen Ideen gefüllt wird und somit überzeugen konnte.

Downton Abbey: Für mich als großer Fan der Serie, war das Wiedersehen mit der Familie Grantham ein absoluter Filmschmaus. Aber auch für Nichtkenner der vorausgehenden sechs Staffeln wurde für witzige Dialoge und allerhand Handlung gesorgt.

Ad Astra: Brad Pitt auf großer Weltraummission. Leider ist Ad Astra ist ein sehr langatmiger Film ohne Identifikationsfigur, die den Zuschauer mit gesellschaftskritischen Bildern überschwemmt, sie durch eine monotone Off-Stimme noch übermäßig erklärt und letztendlich nicht auf den Punkt kommt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Harry Potter und der Stein der Weisen: Nachdem mein Lebensgefährte endlich einmal das Hörbuch zum ersten Buch angehört hat, folgte nun die erneute Sichtung des ersten Films.

Bernhard & Bianca im Känguruland: Die Fortsetzung zu meinem liebsten Disneyfilm lief durch Zufall im Fernsehen und wir sind gleich hängen geblieben. So ein bisschen Magie und Charme im Vergleich zum ersten Teil ging schon verloren, aber die beiden Mäuse liefern trotzdem wieder ein großes Abenteuer ab.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Everest: Mit dem putzigen Untertitel „Ein Yeti will hoch hinaus“, wäre dies wieder ein Animationsfilm geworden, außerhalb Disneys, der mich interessiert. Leider lief er hier im Kino nicht.

Serien – ein kurzer Überblick

Weitergeführt habe ich Fresh Prince of Bel Air mit der zweiten Staffel und Comedians in Cars getting coffee mit der inzwischen fünften Staffel. Als Wiederholungstäter hab ich mir die erste Staffel (2005) von Doctor Who angesehen. Christopher Eccleston war zwar ein super Doctor, aber als nächstes kam David Tennant und dem kann er nun einmal nicht das Wasser reichen. Neu entdeckt habe ich im Almost Human, eine Serie über die Polizeiarbeit in naher Zukunft, bei der ein menschlicher Cop mit einem fühlenden und denkenden Androiden zusammenarbeitet. Große Empfehlung für alle, die etwas Neues im Crimegenre suchen! Leider wurde die Serie nach nur einer Staffel eingestellt, weswegen die große Verschwörung aus der ersten Folge nie aufgeklärt wird. Ebenfalls kein Glück hatte ich mit der ebenfalls neu entdeckten Serie Forever. Während ich mich sehr schnell in die Serie verliebte, die von einem unsterblichen Pathologen handelt, der der Polizeit in New York bei ihren Ermittlungen hilft, wurde leider auch diese großartige Serie nach nur einer Staffel eingestellt. Immerhin konnte sie noch zu einem halbwegs befriedigendem Ende gebracht werden.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 3
Seiten gesamt: 1.819
Seiten pro Tag: 61 im Durchschnitt
Taschenbuch: 2
E-Book: 1

Die Mitternachtsrose: Nach Monaten (könnten inzwischen auch Jahre gewesen sein) auf meinem Sub (Stapel ungelesener Bücher) habe ich mich endlich an mein erstes Werk von Lucinda Riley herangewagt. Leider konnte mich weder die Geschichte, noch die Charaktere überzeugen. Es war irgendwie alles zu vorhersehbar, da die Charaktere sehr platt und stereotypisch waren.

Hope again: Der vierte Teil der Again-Reihe von Mona Karsten war wieder eine willkommende Zwischendurchlektüre. Lockere Liebesgeschichte mit der angemessenen Portion Drama.

Harry Potter und der Feuerkelch: Diesen Monat hat sich ein Wiederholungstäter eingeschlichen. Nachdem ich vorletztes Weihnachten alle Bücher wieder geschenkt bekam (vorher hatte ich sie mir regelmäßig von meiner Mutter ausgeliehen), wollte ich eigentlich alle hintereinander weglesen. Bis zum dritten Buch kam ich, nun war doch eine längere Pause dazwischen, in die sich andere Bücher geschmuggelt haben. Aber vielleicht schaffe ich es diesmal etwas schneller – auch wenn ich den fünften Band am wenigsten mag.

 

 

Rückblick auf den September

Jetzt wo der Sommer vorbei zu sein scheint – zumindest was die Temperaturen angeht – kommt der goldene Herbst. Im September war ich unter anderem auf Fortbildung und habe dafür das schöne Hamburg besucht und habe wieder an Zacks SEPTEMBER-Challenge teilgenommen. Dieses Jahr habe ich mich mit Serien auseinander gesetzt.

Sneak Preview

Mile 22: Eine militärische Sondereinheit versucht einen Spion aus seinem Land zu schaffen, damit dieser in den USA Asyl bekommt. Im Gegenzug erwarten sie Informationen. Der Film punktet durch gute handwerkliche Arbeit und einen hohen Spannungsgrad, verliert diese jedoch durch Emotionslosigkeit und Distanz zum Publikum direkt wieder.

I can only imagine: Die wahre Geschichte von Bart Millard, Sänger der christlichen Band Mercy Me, und dem Song seines Lebens: I can only imagine. Leider vergrifft er sich mehr als einmal im Ton und trägt bei der eigentlich rührenden Geschichte an den falschen stellen zu doll auf und präsentiert einem unsympathischen Protagonisten. Dennoch kann der Film Emotionen hervorrufen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Safari – Match me if you can: Ein Film über die fiktive Datingapp Safari und episodenartige Geschichten über deren Nutzer. Anstatt jedoch humorvoll und gesellschaftskritisch zu sein, wirft Safari mit billigen Klischees um sich und langweilt den Zuschauer nur.

Meg: Ein Forschungsteam untersucht geheime Tiefen des Marianengrabens und befördert dabei einen Megalodon hervor. Der Urzeithai galt bisher als ausgestorben. Nun versuchen Jason Statham und sein Team diesen unschädlich zu machen. Vorhersehbare Handlung, zu viel Machogehabe und nur ein Charakter, um den ich mir Sorgen gemacht habe. Es wäre ein guter Trashfilm geworden, wenn er sich selbst nicht viel zu ernst genommen hätte.

Predator – Upgrade: Mein erster Predator-Film! Quinn McKenna wird unfreiwillig Zeuge einer Predator-Landung. Doch die soll vertuscht werden. Auf der Flucht muss er nun nicht nur gegen eine Regierungseinheit kämpfen, sondern auch noch gegen zwei Predatoren, wobei einer ein Upgrade bekam. Also entweder war ich einfach nicht die Zielgruppe oder der Film war wirklich absoluter Müll. Schwierig zu sagen.

Searching: Ein Vater vermisst seine Tochter und versucht nun sie zu finden. Soweit nicht spannend. Allerdings wird die gesamte Geschichte nur über einen Bildschirm erzählt. Durch Chats, Videotelefonate, Internetrecherchen. Und dadurch wird er interessant.

Ballon: Michael „Bully“ Herbigs erster ernster Film. Erzählt wird die Geschichte von zwei Familien, die versuchen mithilfe eines Ballons aus der DDR zu fliehen. Eine hoch-spannende Geschichte mit starken Schauspielern und eindrucksvollen Bildern.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Jumanji: Nachdem ich die Fortsetzung sehr genossen habe, gab es nun auch einmal das Original mit Robin Williams gesehen. Jumanji sieht wie ein gewöhnliches Brettspiel aus, doch wer es spielt, holt den Dschungel zu sich. Eine herrliche Komödie!

To all the boys I’ve loved before: Lara Jean ist ein durchschnittliches etwas schüchternes Mädchen. In ihrem Leben war sie bisher fünfmal so richtig verknallt gewesen. Und jedes Mal hat sie in dieser Phase einen Liebesbrief geschrieben, aber nie abgeschickt. Als das jemand anderes für sie tut, gerät ihre Welt auf einmal ins Chaos. Ein sehr süßer kleiner Film, der das Rad nicht neu erfindet, aber mit liebevollen Charakteren überzeugen kann.

SMS für dich: Karoline Herfurths Regiedebut kann mich auch nach dem dritten Mal sehen, noch immer in seinen Bann ziehen. Die absolut traurige, aber doch so lebensfrohe Geschichte bringt mich immer wieder gleichzeitig zum lachen und zum weinen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das schönste Mädchen der Welt: Ein Jugendfilm über eine Klassenfahrt, den ich bisher nicht wirklich auf dem Schirm hatte, der aber so gute Kritiken abgegriffen hat, dass mein Interesse nun doch geweckt ist.

Book Club: In die Jahre gekommene Frauen entdecken ihre Sexualität wieder, nachdem sie im Buchclub 50 Shades of Grey gelesen haben. Mich stört zwar, dass man nach einem so schlecht geschriebenen Buch seine Sexualität neu entdeckt, aber Schauspielgrößen wie Jane Fonda und Diane Keaton ziehen mich dann doch zu dem Film.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren: 1. Cate Blanchett 2. Die Optik 3. Jack Black. 3 Gründe, wieso der Film hier auf meiner Liste landet.

The Man who killed Don Quixote: Allein die unfassbare Entstehungsgeschichte, die Jahrzehnte gedauert hat, lässt diesen Film auf meine Liste wandern.

Serien – ein kurzer Überblick

Im September habe ich von Elementary die dritte Staffel gesehen und bin noch immer begeistert von der Serie. Dann hat mich mein Lebensgefährte dazu gebracht Rick & Morty zu sehen, wovon ich die ersten beiden Staffeln inzwischen gesehen habe und mich doch begeistern konnte – auch wenn ich das zuvor nicht gedacht hätte. Dann gab es von Brooklyn Nine-Nine endlich die vierte Staffel zu sehen, die leider mit einem riesigen doofen Cliffhanger endete und ich nun verzweifle, da ich wissen will, wie es weitergeht. Dann beendete ich noch die vierte Staffel vom A-Team und freue mich nun auf die finale fünfte Staffel. Als neue Serie entdeckte ich durch Zufall Younger und hab die erste Staffel bereits in kürzester Zeit verschlungen. Ganz mein Humor.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten insgesamt: 1156
Seiten pro Tag: ca. 39 pro Tag
Taschenbücher: 1
E-Books: 1
Manga: 2

Mortal Engines: Dieses Leseexemplar flatterte bei mir ins Haus, kurz nachdem ich den ersten Trailer zu Peter Jacksons neustem Streich gesehen habe. Leider konnte mich die emotionslose Handlung nicht richtig fesseln. Umso mehr freue ich mich, wenn Jackson sie mit guten Bildern untermauert.

Die unsichtbare Bibliothek: Der Auftakt einer neuen vielversprechenden Fantasy-Reihe. So wurde mir das Buch angepriesen. Leider konnte es mich nicht vom Hocker hauen. Zu viele Geschehnisse auf einmal, zu wenig Informationen zu der Bibliothek und leider bin ich auch mit den Charakteren nicht warm geworden. Laut den Rezensionen gibt es auch nur zwei Varianten: Entweder liebt man das Buch oder man konnte wenig mit anfangen. Ich gehöre leider zur zweiten Kategorie.

Death Note – Band 2 & 3: Schließlich habe ich mich noch weiter mit Light und seinem Todesgott befasst. Hier bleibt die Geschichte spannend.

 

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R Volume 2 – Part 3

Der September neigt sich wieder dem Ende zu und damit auch meine September Challenge. Hier soll es nun um die Buchstaben B E und R gehen.  

„B“ wie Buffy – The Vampire Slayer

Staffeln insgesamt: 7
Staffeln gesehen: 7

Darum geht’s: Buffy Summers zieht in die Kleinstadt Sunnydale. Sie ist die Jägerin, eine durch das Schicksal ausgewählte Person, die allein gegen Vampire, Dämonen und andere Ausgeburten der Hölle kämpfen muss. Eigentlich will sie nun endlich ein ruhiges Leben führen, doch daraus wird nichts. Mit ihren besten Freunden Willow und Xander an der Seite und ihrem eifrigen Wächter Giles, stellt sie sich ständig wechselnden Gegnern.

Meine Geschichte mit der Serie: In der Schule habe ich einige Jahre an der Musical-AG teilgenommen. Im allerersten Jahr nach der Gründung der AG, versuchten wir uns an der Musicalfolge „Once more with feelings“ aus der sechsten Staffel. Danach war ich so angefixt, dass ich auch alle anderen Staffeln inklusive des Spin-Offs Angel verschlang. Zu der Zeit liefen die Staffeln immer und immer wieder bei mir über den Fernseher. Der Hype bekam bei mir Jahre später nochmal neues Aufwind. Als ich in Leipzig lebte, lernte ich einige Freunde kennen, die auch begeistert von der Serie sind und wir veranstalteten regelmäßig Buffy-Abende. Dabei trafen wir uns immer bei jemand anderem und schauten unsere Lieblingsfolgen – und davon gab es echt viele. Und jetzt wo ich das schreibe, kriege ich direkt wieder Lust ein paar Folgen Buffy zu schauen.

Darum empfehle ich die Serie: Joss Whedon, der Schöpfer der Serie, war es Leid, dass die blonde Frau in jedem Film gefangen wird und gerettet werden muss. Also schuf er kurzerhand eine der stärksten weiblichen Hauptrollen, die eine Serie je zum Vorschein brachte. Bei mir schaffte es bei der Blogparade Best Heroines sogar auf Platz 1. Allein das ist schon Grund genug der Serie eine Chance zu geben. Hinzu kommt, dass Buffy spannend, witzig, voller guter Dialoge und toller Ideen ist. Denn während es überwiegend das „Monster of the week“-Prinzip verfolgt, also in jeder Folge ein neuer Gegner auftaucht, gibt es auch staffelweise immer eine übergreifende Handlung. Neben all dem Spaß, den Buffy verbreitet, befasst es sich aber auch immer wieder mit ernsteren Themen. Tod eines Familienmitglieds ist nur ein Beispiel. Und gerade hier beweist sich, wie menschlich die Figuren bleiben!

„E“ wie Extreme Dinosaurs

Folgen insgesamt: 52
Folgen gesehen: unbekannt

Darum geht’s: Ein Forscher aus einer anderen Welt reist in die Vergangenheit der Erde ins Zeitalter der Dinosaurier, um eine Gruppe dieser intelligent zu machen und mit Spezialkräften auszustatten und zu seiner Armee zu machen. Doch die ersten vier sind auch noch mit einem Gewissen ausgestattet. So wenden sich T-Bone, Stegz, Bullzeye und Spike gegen ihren Schöpfer. Bei einem zweiten Experiment verzichtet der Forscher auf das Gewissen und schafft so die Antagonisten Bad Rap, Haxx und Spittor. In Folge der nächsten Geschehnisse landen alle sieben Superdinos in der heutigen Zeit. Während Bad Rap und seine Freunde versuchen die Welt zu zerstören und wieder in den Zustand des Mesozoikums zu versetzen, versuchen T-Bone und seine Freunde genau das zu verhindern.

Meine Geschichte mit der Serie: Die Serie hatte ihr Erstausstrahlung 1998 auf SuperRTL. Damit fiel sie genau in meine Kindheit und da ich mich damals schon für Dinosaurier begeistern konnte, gefiel mir die Serie sehr. Daher ist die Zahl der gesehenen Folgen auch unbekannt, weil ich nicht sagen könnte, ob ich früher alle Folgen gesehen habe. Inzwischen wurden die ersten 13 Folgen neu auf DVD veröffentlich und sind auch schon in mein DVD-Regal gewandert. Nun warten sie allerdings noch darauf gesehen zu werden…

Darum empfehle ich die Serie: Als ich die Serien für die SEPTEMBER-Challenge aussuchte, stolperte ich direkt über die drei Es und war nun am Ende doch etwas überfordert, bis mir die Serie aus meiner Kindheit wieder einfiel. Mich begeisterte sie damals, einfach nur, weil es um Dinosaurier ging und inzwischen ist sie einfach ein Stück meiner Kindheit, die mich immer noch fasziniert. Letztendlich ist sie aber schon etwas brutal für eine Kinderserie – obwohl heutzutage wohl wesentlich brutalere Kinderserien produziert werden.

„R“ wie Rick und Morty

Staffeln insgesamt (bisher): 3
Staffeln gesehen (bisher): 1

Darum geht’s: Der alkoholabhängige aber brillante Wissenschaftler Rick Sanchez reist zusammen mit seinem Enkel, den etwas einfältigen Morty, durch den Kosmos und durch Parallelwelten. Dabei erleben sie eine Menge Abenteuer.

Meine Geschichte mit der Serie: Der einzige Buchstabe, zu dem ich absolut keine Serie finden konnte, war das R. in meiner Verzweiflung wandte ich mich an meinen Lebensgefährten, der wie aus der Pistole geschossen Rick & Morty raushaute. Dieser hatte er bisher immer alleine schauen müssen, da ich mich mit dem Look der Serie nicht anfreunden konnte. In meiner Verzweiflung wagte ich mich an die erste Staffel und wurde doch positiv überrascht.

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie im Animationsbereich noch einmal frischen Wind in die festgefahrene Serienwelt bringt. Mit ihren kurzen ca. 20 minütigen Folgen erleben Rick & Morty immer wieder neue Abenteuer. Dabei variiert die Qualität der einzelnen Folgen stark. Aber spätestens seit in der dritten Folge der ersten Staffel ein Vergnügungspark innerhalb eines Menschen erschaffen wurde, der zwischen Disneyland und Jurassic Park hin und her springt und eine herrliche Karikatur des ganzen darstellt, war auch ich mit dem sehr gewöhnungsbedürftigen Humor konform.

Was wären eure TEM Serien? Habt ihr bei der September Challenge neue Serien entdecken können?

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R. Volume 2 – Part 2

Und weiter geht es, diesmal mit den Serien zum Abschnitt TEM. Es ist übrigens sehr gemein, dass im September gleich drei E vorkommen. Mit drei A wäre mir wesentlich mehr eingefallen…

„T“ wie The IT Crowd

Staffeln insgesamt: 4 + Serienfinale
Staffeln gesehen: 4 + Serienfinale

Darum geht’s: Die Nerds Roy und Moss arbeiten in der IT Abteilung von Reynholm Industries. Während die Büroräume grundsätzlich sehr modern und schick sind, sitzt die IT Abteilung im zugemüllten Keller. Die hochmotivierte Jen wird als Abteilungsleiterin eingestellt, hat aber eigentlich überhaupt keine Ahnung von Computern. Die Zusammenarbeit der Drei bzw. das Nerds gegen den Rest der Welt-Thema sind die zentralen Bestandteile der Serie.

Meine Geschichte mit der Serie: Eines schönen Abends scrollte ich durch Netflix auf der Suche nach einer kurzweiligen Serie, die mich zum einschlafen begleiten sollte. Lustig sollte sie sein und keinen großen Denkprozess erfordern. Ich stolperte über IT-Crowd, blieb hängen, suchtete die Serie durch, empfahl sie meinem Lebengefährten, wir suchteten sie zusammen durch und seitdem noch zwei weitere Male.

Darum empfehle ich die Serie: Bereits 1,5 Jahre vor The Big Bang Theory schaffte es die britische Serie sich mit dem Leben von Nerds und deren Alltagsprobleme zu befassen und zu analysieren. Dabei nimmt sie so stereotypisch alle aufs Korn – die Hinterwäldler Nerds, die arroganten Damen aus den oberen Stockwerken, den exzentrischen Chef, die modebewusste Abteilungsleiterin und noch viele mehr. Dabei ist jede Folge wirklich lustig und die Serie schafft es ein gutes Niveau konsequent zu halten.

„E“ wie Eine schrecklich nette Familie

Staffeln insgesamt: 11
Staffeln gesehen (bisher): 7

Darum geht’s: Al Bundy war ein großer Football-Star. Inzwischen ist er Schuhverkäufer, mit einer rothaarigen Hexe verheiratet und mit zwei Kindern gestraft. Obwohl er nur wenig verdient, ziehen ihn alle drei immer wieder das Geld aus der Tasche. Dabei muss er einen alten Dodge fahren und seine Frau Peggy ist Meisterin im Fernsehen, aber macht leider nie den Haushalt, geschweige, dass sie kocht. Und dann ziehen nebenan auch noch das Bänker-Ehepaar Steve und Marcie ein.

Meine Geschichte mit der Serie: Der Begriff Al Bundy und das dem armen Herr immer wieder das Geld aus der Tasche gezogen wird, war mir schon seit Jahren ein Begriff. Doch erst mein Lebensgefährte brachte mich dazu, die Serie mal zu beginnen und uns letztendlich auch alle Staffeln als DVD-Box zuzulegen. Die ersten Staffeln wurden noch verschlungen, doch irgendwann hatte die Serie ihren Zenit überschritten. Bis Staffel 7 bin ich gekommen, in Staffel 8 häng ich irgendwo. Die Serie wird bestimmt auch irgendwann mal weitergeschaut.

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie einfach nur lustig ist und es viele Situationen gibt, die man nachempfinden kann, wenn man länger in einer Beziehung ist. Weil einem Al Bundy irgendwo Leid tut, andererseits empfindet man aber auch viel Schadenfreude, wenn die Kinder wieder was Neues ausgeheckt haben.

„M“ wie Mutant X

Staffeln insgesamt: 3
Staffeln gesehen: 3

Darum geht’s: Der Wissenschaftler Adam Kane führte mit seinem Team Experimente an kranken Kindern durch, um diese vor dem Tod zu bewahren. Diese führten jedoch zu Mutationen, die die verschiedensten Kräfte entstehen ließen. Während sein früherer Partner Mason Eckhardt mit der Firma Genom X versucht die misslungenen Experimente unter Verschluss zu halten und die Mutanten zu fangen und in Stase zu versetzt, hat Adam ein Team von vier mächtigen Mutanten um sich gescharrt, um den Mutaten ein normales Leben und die Freiheit zu ermöglichen. Zu seinem Team gehören Shalimar, Brennan, Jesse und Emma.

Meine Geschichte mit der Serie: Ähnlich wie bei Painkiller-Jane bin ich tatsächlich beim durchschalten auf Tele 5 hängen geblieben und habe mich in die Serie verliebt. Sie ist bis heute meine Lieblingsserie und die Shalimar Fox hat mich zu meinem Blognamen inspiriert (auch wenn ich das r am Ende nicht hübsch fand…) Leider endet die Serie nach der dritten Staffel mit einem bösen Cliffhanger…

Darum empfehle ich die Serie: Sie ist zu einer Zeit entstanden, als gerade Matrix und der erste X-Men Film groß rauskamen und für Erfolg sorgten. Das Ziel der Produzenten – hier hatte übrigens auch MARVEL die Hände mit im Spiel – war es beide Elemente zu vereinen und eine Serie zu konsipieren. Mich hat sie vollständig überzeugt, weil sie Spannung, Witz und Charme vereint und ich sehr gut mit den Charakteren mitfühlen kann.

Was wären eure TEM Serien?

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R. Volume 2 – Part 1

Wie bereits im letzten Jahr hat Zack wieder zu seiner SEPTEMBER-Challenge aufgerufen. Wie schon im letzten Jahr sollen wir wieder neun Filme vorstellen, die am Ende das Wort SEPTEMBER bilden. Dabei können wir uns aussuchen, ob es unsere Lieblingsfilme sind oder ob wir ganz neue Filme gucken oder uns was ganz anderen dazu einfallen lassen. Ich habe mir diesmal die Freiheit herausgenommen, das ganze ein bisschen zu verändern. Statt über neun Filme zu berichten, will ich neun Serien besprechen. Und auch dieses Jahr bündel ich die Beiträge wieder in drei Parts, da ich ansonsten nicht hinterherkomme.

„S“ wie Supernatural

Staffeln insgesamt (bisher): 13
Staffeln gesehen (bisher): 7

(Ja gut ist nicht das richtige Intro, sondern nur aus einer Folge, aber das normale Intro ist langweilig, und das Intro supercool!)

Darum geht’s: Sam und Dean Winchester sind Jäger. Sie jagen alles, was übernatürlich ist, wie Vampire, Dämonen, Ghouls, Horrorclowns, Geister, und noch vieles mehr. Dabei vereint die Serie zwei sympathische Darsteller und gut recherchierte Mythen und Sagen aus verschiedenen Kulturen und Religionen.

Meine Geschichte mit der Serie: Das erste Mal auf Supernatural bin ich gestoßen, als ich frisch mein Studium angefangen habe und meine inzwischen beste Freundin kennenlernte. Wir hatten uns über unsere Lieblingsserien unterhalten und was wir grundsätzlich an Serien mögen. Ein paar Tage später drückte sie mir die erste Staffel von Supernatural in die Hand mit den Worten „Du wirst es lieben“. Ich habe die erste Staffel innerhalb von wenigen Tagen verschlungen und konnte gar nicht mehr aufhören, den nächsten Fall der Winchesters zu gucken.
Die ersten drei Staffeln liebe ich noch immer. Ab Staffel Vier verändert sich die Dynamik ein bisschen und das Christentum wird immer präsenter, konnte ich aber auch noch gut gucken. Leider ließ mein persönlicher Hype ab Staffel 5 immer mehr nach, Staffel 6 ließ sich auch noch gerade so gucken, durch Staffel 7 habe ich mich schon ein bisschen durchquälen müssen. Nun wartet eigentlich Staffel 8 auf mich, aber ich kann mich einfach nicht mehr durchringen die Serie weiter zu sehen (und habe die gleiche Erfahrung von Freunden bestätigt bekommen, die teilweise schon nach Staffel 5 aufgegeben haben).

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie unglaublich viel Herz und Witz hat und dabei doch immer in ihrem düsteren spannenden Setting bleibt. Die Brüder wachsen einem sehr schnell ans Herz, auch wenn es irgendwann nicht mehr glaubhaft ist, was sie alles durchmachen müssen. Gerade die „Specialfolgen“ sind es wert, die Serie vielleicht doch weiter zu gucken, denn hier experimentiert die Serie gerne mit bestimmten Elementen und heraus kommt einfach nur ein großer Spaß.

„E“ wie Elementary

Staffeln insgesamt (bisher): 6
Staffeln gesehen (bisher): 3

Darum geht’s: Sherlock Holmes arbeitet als Berater für das NYPD in New York und kämpft nach seiner Drogensucht mit  der Abstinenz. Joan Watson wird als Suchtbetreuerin von Sherlocks Vater eingestellt, erweist sich aber bald als geeginete Partnerin für seine Beratertätigkeit. Zusammen lösen sie Fälle, an dem das NYPD sonst gescheitert wär.

Meine Geschichte mit der Serie: Gefühlt einmal im Jahr kommt bei mir das Crime-Fieber auf. Während es im letzten Jahr mit allen Staffeln Castle gestillt wurde, ist dieses Jahr meine zufällige Wahl auf Elementary gefallen. Bisher habe ich die ersten drei Staffeln gesehen und erfreue mich derzeit an der vierten Staffel.

Darum empfehle ich die Serie: Eine Neuadaption des Stoffes von Arthur Conan Doyle hat bereits die BBC mit der sehr erfolgreichen Serie Sherlock und Stars wie Benedict Cumerbatch und Martin Freeman produziert. Elementary stützt sich nicht das vorhandene Material, sondern nutzt lediglich die Charaktere und ihre Eigenschaften. So ist Sherlock Holmes auch hier ein Meisterdetektiv mit stumpfen sozialen Fähigkeiten und einer sehr eigenen Aroganz. An seiner Seite steht diesmal ein weiblicher Watson, weswegen aus John Joan wurde. Captain Gregson – in den Büchern Lestrades rechte Hand – ist Captain des Reviers und natürlich dürfen Irene Adler und Moriarty nicht fehlen, die ebenfalls eine Neuinterpretation bekamen. So isz Elementary kein Abklatsch von Sherlock, sondern eine interessante und gut gemachte Crime-Serie.

„P“ wie Pain-Killer Jane

Staffeln insgesamt: 1
Staffeln gesehen: 1

(Ebenfalls nicht das Intro, da Youtube dies aus Rechtsgründen gesperrt hat. Aber vielleicht bekommt ihr so trotzdem einen Einblick in den Look der Serie)

Darum geht’s: Jane Vesco ist Ermittlern im Drogendezernat. Bei einem ihrer Aufträge trifft sie auf Andre McBride, der sie abwirbt. Er arbeitet für eine geheime Behörde mit einem kleinen Team, die sogenannte Neuros jagen. Menschen mit einer neurologischen Abweichung, weswegen sie mit ihren Gedanken unvorstellbare Dinge anrichten können. In der ersten Folge stellt sich heraus, dass auch Jane sonderbare Fähigkeiten hat. Sie kann sich in Rekordgeschwindigkeit heilen und überlebt daher auch die größten Verletzungen. Dies hilft ihrem Team.

Meine Geschichte mit der Serie: Dadurch, dass Tele5 vor einigen Jahren alle Staffeln Smallville zeigte, sah ich häufiger den Sender. Dadurch bin ich nicht nur auf die Serie Mutant X, sondern auch auf PainKiller-Jane gestoßen, die mir sogleich zusagte. Leider wurde sie nach nur einer Staffel wieder eingestellt.

Darum empfehle ich die Serie: PainKiller-Jane punktet mit einem hervoragenden Cast, neuen Ideen und einer guten Optik. Die Dynamik des Teams konnte mich ein ums andere Mal mitreißen. Auch wenn ähnliche Geschichten bereits erzählt wurden, konnte die Serie doch innovative Ideen einfließen lassen und bietet im mehrteiligen Finale auch noch einmal eine neue Sichtweise auf das zuvorgeschehene.

Was wären eure S.E.P. Serien?

Verpasst im September & mein Lesemonat September

Hallo ihr Lieben,
letzten Monat habe ich noch auf einen schönen Altweibersommer gehofft, inzwischen weiß ich es besser und verstecke mich so gut es geht vor dem Grau draußen zu verstecken. Kinosäle sind dafür immer eine gute Option. Trotzdem habe ich es, wie immer, nicht geschafft, alle interessanten Filme des vergangenen Monats zu sehen. Hier kommt nun wieder die Auflistung derer, die es auf meine ewige Liste der verpassten Filme geschafft haben:

Verpasst im September

1) Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft ab: Den ersten Teil musste ich zu Schulzeiten im Biologieunterricht sehen. Nun hätte ich es interessant gefunden, wie wenig wir seitdem gelernt haben.

2) The Circle: Ein sehr aktuelles Thema und dazu noch mit Tom Hanks. Für mich allein schon immer ein Grund, einen Film zu sehen.

3) Logan Lucky: Der Trailer sah schon so herrlich skurril und mit einem ganz eigenen Humor ausgestatt aus. Der Film hätte interessant werden können.

4) Schloss aus Glas: Mit einem interessanten Cast versehen über das Erwachsenwerden mit schwierigen Familienverhältnissen.

5) The book of Henry: Ein hochbegabtes Kind, eine überforderte Mutter und dann das neue Kind von gegenüber, dem es wohl nicht gut geht. Hier schlummert noch eine interessante Geschichte.

Mein Lesemonat September

Der September war sehr arbeitsintensiv, weswegen ich weniger dazu kam viel zu lesen. Dafür habe ich mich anspruchsvolleren und dickeren Büchern zugewandt.

Bücher insgesamt: 2 Bücher
Seiten insgesamt: 1484 Seiten
Seiten pro Tag: 50 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 1
Hardcover: 1

Platz 2: Dancing Jax – Auftakt

Die Buchreihe wurde mir empfohlen, konnte mich aber nicht so richtig abholen. Mit den meisten Charakteren konnte ich mich nicht identifizieren und die anderen habe ich regelrecht verabscheut. Die Handlung selbst ist eigentlich sehr interessant, aber der Aufbau ist zu langatmig, um wirklich Spannung aufzubauen. Grundsätzlich wüsste ich aber gerne, wie es weitergeht…

Platz 1: Game of Thrones – Unser ist der Zorn

Als ich beschlossen hatte „Game of Thrones“ nicht nur als Serie, sondern auch in Buchform zu konsumieren, konnte ich mich nicht dazu durchringen 10 Bücher in Taschenbuchform zu kaufen, wie es in der ursprünglichen deutschen Version angedacht war. Da kamen mir die neuen Ausgaben des Penhaligon-Verlages gerade Recht. Neue Cover, Hardcover und Aufteilung in die ursprüngliche Fünf-Buch-Variante. George Martin weiß es durchaus eine Geschichte zu erzählen. So wird es kaum langweilig, auch wenn sich manche Erzählstränge durchaus mal ziehen können. Bemerkenswert ist es wohl auch, dass er die „großen Geschehnisse“ meist sehr schnell abhandelt und über andere Dinge seitenlang schreiben kann. Wenn man damit aber zurecht kommt, bieten die Bücher ein solides Hintergrundwissen zu der Serie.

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R – Part 3

Hallo ihr Lieben,
der dritte und letzte Part von Zacks SEPTEMBER Challenge widmet sich den letzten drei Buchstbaben B.E.R., die ja eigentlich für eine viel zu späte Fertigstellung stehen (zumindest wenn man im Tourismus arbeitet und dringend auf seine Fertigstellung wartet…), dennoch soll dieser Beitrag ganz pünktlich am letzten Mittwoch des Monats erscheinen. Für diesen Part habe ich (ausnahmsweise) einmal meinem Freund die Entscheidung gelassen. Hier sind seine B.E.R Filme:

„B“ wie Breakfast Club

Der Inhalt:

5 Jugendliche, die auf dem ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen zusammen an einem Samstag aus ganz unterschiedlichen Gründen nachsitzen. Während sie sich zunächst alle misstrauen und einfach nur wollen, dass der Tag endet, gestehen sie sich doch irgendwann ihre Ängste und Sorgen.

Meine Empfindungen zum Film

Breakfast Club gilt als Klassiker der Filmgeschichte. Schon seit langem wollte ich das Kammerspiel mal näher begutachten, da viele es in den höchsten Tönen empfahlen. Als mein Freund nun diesen Film vorschlug war ich also sofort dabei. Doch zunächst fiel es mir sehr schwer in den Film einzusteigen, da er doch sehr langsam erzählt wird. Erst gegen Ende, als sich die fünf Jugendlichen endlich öffneten fand ich ein bisschen Anschluss und konnte mich doch noch ein wenig für den Film begeistern. Vielleicht waren meine Erwartungen durch die vielen Empfehlungen einfach nur viel zu hoch und beim zweiten Mal sehen finde ich ihn dann schon wesentlich besser.

„E“ wie Escape Plan

Der Inhalt:

Ray Breslin hat sich darauf spezialisiert aus Hochsicherheitsgefängnissen auszubrechen, um den Betreibern ihre Schwachstellen vor Augen zu führen. Doch bei seinem aktuellen Auftrag scheint etwas völlig falsch zu laufen. Davon lässt sich Breslin jedoch nicht aufhalten und versucht mit seinem Verbündeten Emil Rottmayer dennoch zu entkommen.

Meine Empfindungen zum Film

Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger sind die Helden der Filme, für die mich mein Freund noch immer begeistern möchte. Doch der Zufall brachte zunächst einen neueren Film mit diesen beiden Schauspielern ins Sky Wochenendprogramm. Escape Plan konnte mich schnell begeistern, da ich das Konzept des Rätsels mit anschließender Aufklärung immer wieder gerne sehe. Also zunächst den OMG, wie macht er das Moment mit einem anschließenden Wenn er das so erklärt, klingt das voll einfach und logisch. Escape Plan hatte zudem eine interessante Handlung und hat es geschafft die Spannung bis zum Ende zu halten.

„R“ wie RED – älter, härter, besser

Der Inhalt

Frank Moses war einer der Spitzenagenten bei der CIA, bis er in Rente ging. Nun ist sein einziger Trost in seinem einsamen Leben die Telefonate mit seiner Bearbeiterin Sarah Ross. Bis der Befehl ihn und andere Teilnehmer einer geheimen CIA-Mission zu töten erteilt wird. Auf einmal muss er nicht nur sein Leben und das von Sarah retten, sondern auch seine alten Freunde zusammen trommeln, um die Verschwörung aufzudecken.

Meine Empfindungen zum Film

Bei diesem Vorschlag meines Freundes habe ich relativ schnell zugestimmt, da in der Besetzungsliste Karl Urban auftauchte und ich ihn sehr gerne in Filmen ansehe. Erstaunlicherweise konnte mich aber auch die Handlung sehr schnell fesseln und ich fieberte bis zum Ende mit den Charakteren mit. Versteht mich nicht falsch, ich schaue gerne Actionfilme, wenn die Handlung irgendwo ein bisschen eigenen Charme hat. Aber der ehemalige CIA-Agent, der wieder zurückgeholt wird aus irgendwelchen Gründen, klang vorher einfach nicht innovativ. Aber der Film konnte trotzdem mit einer ganz eigenen Dynamik und coolen Ideen aufwarten.

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R – Part 2

Hallo ihr Lieben,
für den zweiten Teil von Zackmovies September-Aufgabe habe ich mir vorgenommen drei neue Filme zu sehen. Dabei suchte ich zufällig in den Listen der von mir abonierten Streaming-Dienste.

„T“ wie Trumbo

Der Inhalt

Dalton Trumbo ist ein begabter und erfolgreicher Drehbuchautor im Hollywood ist der 1940er Jahre und Kommunist. Doch nach dem Ende des zweiten Weltkrieges werden vermehrt Kommunisten in den USA auf eine schwarze Liste gesetzt. Dadurch ist es ihnen fast unmöglich zu arbeiten. Auch Trumbo wird zunächst verurteilt und wird hinterher in Hollywood geächtet.

Meine Empfindungen zum Film

Trumbo beginnt mit einer sehr langsamen Erzählung der vielen Beschuldigungen in Hollywood nach dem zweiten Weltkrieg. Der Weg von diesen bis zur Inhaftierung Trumbos sind leider sehr langatmig erzählt und konnte mich kaum fesseln. Ers die zweite Hälfte des Film, die mit der Freilassung Trumbos aus dem Gefängnis beginnt und erzählt, wie Trumbo trotzdem immer neue Drehbücher verfasst. Hier wird der Film packend und konnte mich gänzlich in den Bann ziehen. Positiv fand ich auch, dass alle Charaktere weder als gut noch als schlecht dargestellt wurden. Auch wurde sowohl Kommunismus als auch Kapitalismus kritisiert, aber auch nicht größer thematisiert.
Insgesamt hat mir der Film nach der ersten Stunde gut gefallen und eine interessante Geschichte erzählt.

„E“ wie E-Mail für dich

Der Inhalt

 Joe Fox eröffnet eine neue Discounter-Buchhandlung. Kathleen Kelly hat gleich um die Ecke einen kleinen Buchladen mit viel Charme. Anonym im Internet schreiben sie sich E-Mails und flirten miteinander. Im analogen Leben beginnen sie einen Krieg um die Existenz von Kellys Laden.

Meine Empfindungen zum Film

Ich bin ein großer Tom Hanks Fan und dieser Film fehlte mir noch aus seiner Liste. Und wie auch in seine anderen Filme bringt er einen unglaublichen Charme in seine Rolle, Die Handung selbst war sehr einfach gestrickt. Für mich war der Film zu sehr in zwei Teile geteilt. Zunächst geht es hauptsächlich um die Konkurrenz und danach geht es nur noch um die Liebesgeschichte. Das hat mich ziemlich gestört, obwohl mich die Geschichte als ganzes sehr begeistern konnte.

„M“ wie Mansfield Park

Der Inhalt

Fanny Price kommt aus einer armen und kinderreichen Familie. Daher wird sie zu wohlhabeneren Verwandten geschickt, die sie aber nie als eine der ihren behandeln. Lediglich ihr Cousin Edmund behandelt sie ebenbürtig. So wachsen sie zusammen auf. Irgendwann beginnt das Liebeschaos auf Mansfield Park.

Meine Empfindungen zum Film

Nach Stolz und Vorurteil erst meine zweite Verfilmung eines Stolz und Vorurteil Romans. Die Vorlage habe ich (noch) nicht gelesen, aber mir scheint, dass der Film viel Potential verschenkt. So geht er immer wieder im Nebensatz auf die Sklaverei in Antigua ein und einiger Gräueltaten, die dort verrichtet wurden, führt diese aber nie genauer aus. Dennoch hat Mansfield Park einen vergleichbaren Charme mit Stolz und Vorurteil – auch wenn dieser Film mir doch deutlich besser gefallen hat.

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R – Part 1

Hallo ihr Lieben,
bei Zacksmovie wurde dazu aufgerufen im September 9 Filme zu sehen, die mit ihren Anfangsbuchstaben das Wort September bilden. Hierbei wird es uns völlig frei gelassen, ob wir unsere 9 Lieblingsfilme nehmen oder 9 völlig neue Filme ansehen. Angespornt werden wir jedoch nicht einfach nur Kritiken zu schreiben, sondern auch zu schreiben, was wir mit dem Film verbinden. Da ich es nicht schaffen werde 9 einzelne Beiträge zu schreiben, spalte ich den September in drei Teile. In Teil 1 behandele ich die esten drei Buchstaben. Hier habe ich mich für drei Filme entschieden, die ich sehr gerne mag.

„S“ wie „Sofies Welt

Meine Geschichte mit dem Film

Die Geschiche in der Geschichte in der Geschichte. Das erste Mal bin ich über diesen Film an der Schule im Kunstunterricht gestoplert. Unser Kunstlehrer bestand damals darauf, dass wir ihn sehen – auch wenn er keine Relevanz zu den behandelten Themen hatte – und weil es ein Schulfilm war, fand ich ihn natürlich doof – wie halt alle Filme, die man in der Schule sehen musste. Erst später als ich an der Uni war, lief mir der Film wieder über den Weg. Durch die Erzählung der Geschichte in drei Erzählebenen und dem letztendlichen Ausbrechen der Charaktere der zweiten in die erste Ebene war das Buch zum Film ein wichtiges Beispiel in meiner Vorlesung über die Erzähltheorie. Das Buch hat zwar inzwischen auch einen Weg in mein Bücherregal gefunden – und liegt offiziell auf meinem SuB – aber der Film konnte mich danach noch gut begeistern.

Der Inhalt

Sofie lebt mit ihrer Mutter in einer kleinen Stadt in Norwegen. Eines Tages bekommt sie Briefe von einem Unbekannten. In diesen stehen philosophische Fragen, wie „Wer bist du“ und „Woher kommt die Welt“. Kurz darauf begegnet sie Alberto Knox, der ihr die Briefe schrieb und sie nun immer wieder in die Vergangenheit entführt und ihr dabei einen kleinen Einblick in die Geschichte der Philosophie gibt. Dabei findet sie heraus, dass ihr Welt nicht real ist, sondern sie nur ein Charakter in einem Buch ist, das ein stationierter UN-Soldat an seine Tochter schreibt.

„E“ wie Eat Pray Love

Meine Geschichte mit dem Film

Eat Pray Love wird wohl auf immer mein Liebeskummerfilm bleiben, auch wenn ich den Film auch so gerne sehe. Aber ich habe ihn das erste Mal gesehen, als ich ganz dollen Liebeskummer hatte. Wie schön, dass die Protagonistin diesen auch hatte und dann überwinden konnte. So hat mir der Film in dieser Zeit immer ein gutes Gefühl gegeben. Auch in der nächsten Liebeskummerphase habe ich den Film immer und immer wieder gesehen. Auch das Buch habe ich in der Zeit verschlungen, doch das hat mich stellenweise nur noch trübsinnger gestimmt und ich habe mich lieber wieder dem Film zugewandt, der doch größtenteil hoffnungsvoll gestimmt war.

Der Inhalt

Elizabeth Gilbert hat eigentlich ein erfülltes Leben. Gut bezahler Job und verheiratet. Doch sie fühlt sich zunehmend in ihrer Ehe unglücklich. Nach der Scheidung verliebt sie sich ganz neu, wird aber auch dort nicht glücklich. Also beschließt sie sich erst einmal selbst zu finden. So reist sie zunächst nach Italien, um den Genuss zu lernen, dann nach Indien, um dort intensiv zu beten, und schließlich nach Bali.

„P“ wie Plötzlich Prinzessin 1&2

Meine Geschichte mit dem Film

Die Reihe gehört mit zu meinen ältesten DVDs – meine Disneyfilme hatte ich früher noch alle auf Videokassette – und vor allem zu den ersten, die ich mir auch selbst von meinem Taschengeld gekauft habe. Auch ist Protagonistin Mia Thermopolis zu Anfang des ersten Film jemand „Unsichtbares“ und wird nach der Eröffnung, dass sie Prinzessin ist, praktisch dazu gezwungen nicht mehr „Unsichtbar“ zu sein und dabei versucht sie trotzdem noch irgendwo sie selbst zu bleiben. Damit war sie für mich zu der Zeit auch ein bisschen ein Vorbild.

Der Inhalt

Im ersten Teil lernen wir Mia Thermopolis kennen. Sie lebt mit ihrer Mutter in San Francisco. An der Schule wird sie von den meisten ihrer Mitschüler nicht wahrgenommen. Doch eines Tages taucht ihre Großmutter auf und eröffnet ihr, dass sie Prinzessin eines kleinen Landes namens Genovien ist. Doch eine Prinzessin zu sein, reicht nicht aus. Mia muss auch lernen sich wie eine Prinzessin zu verhalten.
Im zweiten Teil hat Mia inzwischen Schule und Uni beendet und reist nun endlich nach Genovien. Doch auf einmal wird ihr der Titel streitig gemacht, wenn sie nicht innerhalb von 30 Tagen heiratet.

Verpasst im September 2016

Hallo ihr Lieben,
der September dieses Jahr war schon etwas seltsam. So oft habe ich meine Sommersachen noch nie aus dem Schrank gekramt, wie in diesem September. Erst war es wieder 30°C, dann auf einmal wieder unter 20°C und dann kam die nächste Hitzewelle. Abgesehen vom Wetter war der September auch voller Filme unterschiedlicher Genres. Das Sommerloch wurde eindeutig wieder aufgeholt. Ich habe 8 reguläre Filme gesehen, plus Montags die Cinemathek, und trotzdem noch einige Filme verpasst.

1) The Light between Oceans: Mit Michael Fassbender und Alicia Vikander ist dieses Drama mit zwei sehr starken Schauspielern besetzt und das allein ist schon Grund genug diesen Film auf meiner Liste zu behalten.

2) My first lady: Die Geschichte, wie sich Barack und Michelle Obama kennenlernten. Mich interessieren weniger die Personen an sich, als das ich vom Film eine schöne Romanze erwarte. Auch diesen Film hol ich noch nach.

3) Findet Dorie: Die Fortsetzung von Findet Nemo brauchte 13 Jahre, aber nun ist sie im Kino angelaufen. Auch der Film wird definitiv noch nachgeholt.

4) Mit dem Herz durch die Wand: Was passiert, wenn man alles hört, was in der Wohnung neben an passiert, aber sich nicht beschweren kann, weil die andere Wohnung nicht einmal im selben Bezirk liegt? Hier soll Romantik entstehen und das werd ich auch noch erfahren!