Liebster Award – Runde 2

Hallo ihr Lieben,
ich wurde zum zweiten Mal für den Liebsten Award nominiert, diesmal von Popcornfilme. Die Auszeichnung nehme ich natürlich gerne an und bedanke mich bei den beiden sehr herzlich!
Dann will ich mal ihre Fragen beantworten.

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  1. Warum bloggst du? Führst du eine Art Online-Tagebuch oder schreibst du um anderen Menschen einen Mehrwert zu verschaffen? Also schreibst du für dich oder für die anderen?

Ich habe mit dem Bloggen angefangen, weil ich grundsätzlich immer in meinem Bekanntenkreis nach Filmempfehlungen gefragt wurde bzw. nach einer Rückmeldung, wie ich einen bestimmten Film fand. Um nicht zehnmal das gleiche zu erzählen, habe ich diesen Blog angefangen (auch wenn ich immer noch regelmäßig gefragt werde^^). Zudem führt das Blogen zu einem schönen Austausch über Filme, man lernt andere Sichtweisen kennen und das möchte ich nicht mehr missen.

2. Was ist deine liebste Filmmusik?

Oh ich mag viele Filmthemes – ich hab eine ganze Playlist dafür. Wenn es danach geht, welche ich am meisten höre, wäre es wohl die Filmmusik von The Avengers. Aber meine liebste Filmmusik ist das doch von Requiem for a dream. Sie harmoniert perfekt mit dem Film.

3. Und was ist dein Lieblingsfilm, den du bestimmt schon mitsprechen kannst?

Meine Lieblingsfilme, sind die der Underworld-Reihe (außer den vierten), aber wirklich von vorne bis hinten mitsprechen kann ich nur The Avengers.

4. Was war dein Lieblingsfilm, als du noch ein Kind warst?

Bernhard und Bianca. Und ich liebe noch immer die beiden Mäuse, der Rettungshilfsvereinigung, die losziehen, um das arme Mädchen Penny zu retten.

5. Wie viele Filme hast du 2015 ungefär gesehen?

Bei meiner Zählung für meine Rankings zum Jahresabschluss kam ich auf 89 + 4 in Special Screenings + 4, die ich nach der Rankingerstellung noch gesehen habe = 97 Filme. Ganz knapp die 100 nicht geschafft.

6. Was machen Filme für dich aus? Was ist das besondere daran?

Das ist eine gute Frage. Darüber habe ich eigentlich nie groß nachgedacht. Vielleicht ist es die Flucht in eine alternative Realität, genau wie bei Büchern. Die Identifikation mit den Figuren, etc.

7. Wie lange bloggst du schon?

Im November hat mein Blog Geburtstag gefeiert, also etwas über ein Jahr.

8. Wenn dir ein Kinofilm nicht gefällt: Rausgehen, weil es sonst verschwendete Lebenszeit wäre, oder aushalten, weil man schließlich dafür bezahlt hat?

Ich bin, was das angeht, unglaublich geizig. Daher bleibe ich immer sitzen, auch wenn mir ein Film nicht gefällt. Dabei gucke ich zwar ständig auf die Uhr, bin genervt und maule die Leinwand an, aber ich bleibe sitzen. Und nerve meine Mitmenschen noch eine Woche später damit, wie schlecht der Film war.

9. Steht bei dir die große DVD-Sammlung im Regal oder tut’s auch das Netflix-Abo?

Beides. Was Serien angeht ist Netflix gut ausgestattet, aber was Filme angeht haben sowohl Maxdome als auch Netflix nicht immer das richtige für mich, daher ist mein Regal auch mit DVDs überfüllt.

10. Stell dir vor es ist Sonntag, es regnet und du hast viel Zeit! Schaust du lieber Filme oder unzählige Folgen einer Serie?

Das kommt auf meine Stimmung an. Es gibt verregnete Sonntage, da schau ich ganz viele Filme an, es gibt aber auch verregnete Sonntage, da schau ich mir unzählige Folgen einer Serie an. Je nachdem, was mich an dem Tag mehr packen kann oder worauf ich gerade Lust habe.

11. Was ist denn eine Lieblings-Serie?

Mutant X. Leider nach der dritten Staffel abgesetzt worden, aber ich liebe die Serie.

Nun ist es an mir, wieder neue Blogs zu nominieren und Fragen zu stellen. Aus Zeitgründen übernehme ich einmal die Fragen, die ich zuletzt gestellt habe und nominiere (in der Hoffnung, dass die Blogs noch unter 300 Follower haben):

Mellis Bücher Blog

Eye Level Reviews

und

Filmkompass

Ihr dürft nun meine folgenden Fragen beantworten und dann weitere Blogs nominieren, die unter 300 Follower haben und denen ebenfalls 11 Fragen stellen. Viel Spaß dabei 😉

  1. Das Jahr 2015 ist fast vorbei. Was war euer Kinohighlight des Jahres bisher?
  2. Zeigt uns eure Kindheit! Was war euer Lieblingsbuch als Kind?
  3. Welches Buch/welcher Film haben euch im Leben wohl am meisten inspiriert?
  4. Aktuell werden Trilogien gerne in 4 Filmen verfilmt. Wie ist eure Meinung dazu?
  5. Brettspiele, Kartenspiele, Würfelspiele: Was ist euer liebstes Spiel?
  6. Hallo, hallo, ich bin dein Ohrwurm, sangen schon die Wise Guys. Was ist euer aktueller Ohrwurm?
  7. Hand aufs Herz: Was war das letzte Buch, bei dem ihr geweint habt?
  8. Das Ende eines Buches ist nicht immer so, wie es einem gefällt. Welches Buch wolltet ihr das letzte Mal aufgrund des Endes aus dem Fenster werfen?
  9. Jetzt wird’s poetisch. Welcher Spruch/welches Zitat motiviert euch am meisten?
  10. Die kalte Jahreszeit ist da. Was ist euer Soundtrack für die kalten dunklen Tage?
  11. Welches Urlaubsziel wollt ihr unbedingt in eurem Leben noch einmal besucht haben und warum?

Verpasst im Dezember 2015

Hallo ihr Lieben,

diesmal neigt sich nicht nur der Monat, sondern das ganze Jahr zur Neige. Leider habe ich es im Dezember kaum ins Kino geschafft, weswegen meine Liste diesmal etwas länger sein dürfte. Aber im Weihnachtstrubel sind die Kinogänge einfach untergegangen.

1. Das Brandneue Testament

Ein zynischer Gott und seine Tochter, die heimlich die Todesdaten an alle Menschen schickt und damit eine Kettenreaktion auslöst. Definitiv ein Film, den ich noch sehen möchte.

2. Im Rausch der Sterne

Bradley Cooper als Sternekoch, der nach einem tiefen Fall wieder ganz nach oben will. Der Trailer verspricht Foodporn und viel Sarkasmus, aber auch Humor und Lebengefühl. Ich möchte mich noch davon überzeugen.

3. Der kleine Prinz

Die Verfilmung des Kinderbuchweltbestsellers ist etwas, dass mich auch noch reizt zu sehen. Die Geschichte ist weltbekannt und der Trailer lässt schon auf einen herzerwärmenden Film schließen.

4. Die Peanuts

Ich bin ja ein riesen Fan von Charlie Brown, Snoopy und Co. Daher ist der Film noch ein Muss für mich, es wird aber wahrscheinlich erst im nächsten Jahr etwas.

5. Mr. Holmes

Sherlock Holmes einmal ganz anders. Mr. Holmes ist nun deutlich älter, aber es gibt einen Film, der ihn nicht aus dem Kopf geht, den er unbedingt noch zu Ende bringen muss. Ein Ian McKellen als Sherlock Holmes ist für mich schon anreiz genug.

6. Joy – Alles außer gewöhnlich

Eine Jennifer Lawrence, die sich in einer männerdominierten Zeit versucht durchzusetzen. An die Seite gestellt bekommt sie einen Bradley Cooper und einen Robert deNiro. Das hat auch schon in Silver Linings gut funktioniert.

Weihnachten – Nachspezial

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage gut überstanden und könnt euch nach dem Weihnachtsessen noch bewegen. Ich habe es leider wieder einmal nicht geschafft mein Spezial pünktlich zu schreiben und schiebe daher wieder ein Nachspezial ein.
Wie schon zu Halloween stell ich euch wieder einen Weihnachtsfilm, eine Weihnachtsserienfolge und ein Weihnachtsbuch vor, die für mich zur Tradition gehören.

  1. A Nightmare before Christmas

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Dieser Tim Burton-Film ist praktisch ein absoluter Weihnachts-Kultfilm. Die Geschichte, wie ein Bewohner des Halloween-Landes das Weihnachtsland entdeckt und beschließt die Rolle des Weihnachtsmannes zu übernehmen. Nur leider kann er den restlichen Bewohners von Halloween nicht das Weihnachtsgefühl begreiflich machen, weswegen die Unternehmung in einer ziemlichen Katastrophe endet. Gespickt mit coolen Charakteren und einer unheimlich genialen Musik vergeht bei mir kein Weihnachten ohne diesen Film zu sehen.

2. Big Time Christmas

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Quelle

In der Serienblogparade, an der ich dieses Jahr teilnahm, hab ich ja bereits gestanden, dass ich die Serie Big Time Rush mag. Die Weihnachtsfolge gehört bei mir jedes Jahr wieder zum Programm. Die vier Jungs von Big Time Rush möchten am Heilig Abend nur noch aus dem viel zu warmen Los Angeles zurück in ihre Heimat Minnesota. Doch ihr Plattenchef möchte in letzter Sekunde noch eine Weihnachts-EP veröffentlichen. Dabei sollen zwei von drei Liedern auch noch Duette mit anderen Prominenten sein. Nun helfen nur noch ein paar Weihnachtswunder, um das Fest zu retten. So viel verrückter Humor und drei schöne Ohrwurmverdächtige Lieder machen diese Doppelfolge zu etwas schönem, dass ich an keinem Weihnachten missen möchte.

3. A Christmas Carol – eine Weihnachsgeschichte

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Quelle

Eine etwas andere Weihnachtstradition ist, dass ich mir jedes Weihnachten wieder vornehme a Christmas Carol zu lesen. Die Geschichte ist weltbekannt. Der Geizkragen Scrooge wird am Heilig Abend von drei Geistern heimgesucht, die ihm Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigen. Das Buch wurde so oft und in so vielen Varianten verfilmt, dass ich zwar die Geschichte kenne, aber trotzdem inteessiert mich der eigentliche Klassiker. Das Buch mit dem alles begann. Vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr.

Was sind eure Weihnachtsfavoriten?

Bridge of Spies

Am 26.11.2015 erschien ein neuer Film von Steven Spielberg, der sich mit einer anderen Seite des Kalten Krieges befasst, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: James B. Donovan ist Versicherungsanwalt. Doch als der CIA einen vermeintlichen russischen Spion fängt, soll er um dessen Strafe verhandeln. Für Donovan ist es ein normales Menschenleben, um das er verhandelt, weswegen er gegen die Todesstrafe ist. Dafür wird er im ganzen Land angefeindet. Doch kurz darauf wird ein Spionageflugzeug der USA über russischem Boden abgeschossen. Nun soll ein Austausch stattfinden über den Donovan ebenfalls verhandeln soll. Mit gemischten Gefühlen tritt er seinen Weg nach Ostberlin an.

Bridge of Spies ist ein Film, der einmal die andere Seite der Spionageaktivitäten des Kalten Kriegs zeigt. Während viele Filme sich mit den Aktivitäten an sich befassen, wie auch zuletzt Codename U.N.C.L.E., befasst sich Bridge of Spies mit den Spionen, wenn ihre Mission nicht erfolgreich war und sie vom Gegenspieler gefangene genommen wurden. So erging es auch Rudolf Abel. Als sowjetischer Spion wird er vom CIA gefangen genommen. Kurz darauf lernen wir James B. Donovan kennen. Ein brillianter Versicherungsanwalt, der von seinen Kollegen und Klienten geschätzt wird. Bis er von oberster Stelle aufgesucht wird. Er soll Abel verteidigen, der zur Todesstrafe verurteilt werden soll. Etwas widerwillig, aber pflichtbewusst, meldet sich Donovan im Gefängnis. Schnell sieht er, dass es sich bei Abel auch nur um einen Menschen handelt, der die gleichen Rechte wie jeder andere haben sollte. Also baut er eine solide Verteidigung auf. Doch das stößt im ganzen Land auf Missgunst. Donovan wird angefeindet, weil er es wagt einen Spion zu verteidigen. Doch kurz nach dem Urteilsspruch gibt es eine entscheidende Wendung. Der Pilot Francis G. Powers wird bei einem Spionageflug über der Sowjetunion abgeschossen. Schnell wird er zur Haftstrafe verurteilt. Nun soll Donovan nach Berlin fliegen, um da über einen Austausch von Powers und Abel zu verhandeln.
Tom Hanks übernimmt die Rolle des James B. Donovan. Er liefert, wie aus seinen Filmen bekannt, eine solide Leistung ab und harmoniert mit Spielbergs Film. Donovan ist ein brillianter Anwalt, der jedes Menschenleben für wichtig hält. Egal, was die Allgemeinheit sagt, er hört nur auf sein Gewissen und spürt dafür auch die Auswirkungen.
Ihm an die Seite gestellt ist Mark Rylance als Rudolf Abel. Rylance ist der Geheimtipp des Films. Mit seiner Theatererfahrung legt er viel Wert in sein Spiel. Abel strahlt durchgehend eine gewisse Ruhe aus, als seie er bei all seinen Taten mit sich selbst im Reinen. Durch die Verhandlungen baut sich eine Art Freundschaft zwischen Abel und Donovan auf.
Der Film zeigt die verschiedenen Facetten des Kalten Krieges. Dabei besinnt er sich auf alte Filme zurück. Gerade die Anfangssequenz, die viel aussagt, ohne das auch nur ein Wort gesprochen wurde, erinnert sehr an die alten Hitchcock-Filme. Während in der Bevölkerung die Spione im anderen Land geduldet werden, ist das Geschrei groß, wenn Spione im eigenen Land gefunden werden. Schnell soll das Todesurteil her und wer ein gerechtes Rechtssystem fordert, wie Donovan, wird als Aussätziger behandelt. Dabei schafft der Film es gleich einen hohen Grad an Spannung aufzubauen und diesen auch zu halten. Leider zieht der Film sich gegen Ende, da er mit einer Länge von 2,5 Stunden doch ca. eine halbe Stunde zu lang geraten ist. Durch eine Kürzung der Verhandlungen am Anfang hätte der Film gestrafft und somit die Längen genommen werden können. Denn so sitzt der Zuschauer am Ende im Kino und möchte nur noch wissen, wie es nun ausgeht, obwohl gerade hier noch ein Potenzial für hohen Nervenkitzel ist.
Ein weiteres Highlight des Film ist das Setting. Die realen Schauplätze in den USA und in Deutschland statt Green Screen sorgen für den gewissen Charme des Films.

Alles in allem schafft der Film eine ganz neue Atmosphäre und eine ganz neue Sicht auf den Kalten Krieg. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Jahresrückblick 2015 – die Highlights des Jahres

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich euch nun schon meine Enttäuschungen des Jahres gezeigt habe, soll es nun in positiver Form um meine Highlights des Jahres gehen. Ausgenommen sind auch hier die Filme, die ich dieses Jahr noch sehen werde, die aber noch nicht erschienen sind. In den Titeln verlinke ich euch meine Kritiken, falls ihr zu einem Film mehr erfahren wollt.

Platz 25: Dark Places

Die Buchverfilmung des Bestsellers von Gillian Flynn überzeugte mich erst kürzlich mit einem hohen Spannungsbogen und verschiedenen Charakteren. Lange habe ich nicht mehr so gerätselt, wer denn als Mörder in Frage kommt.

Platz 24: Mission Impossible: Rogue Nation

Der ersehnte fünfte Teil der Saga, kam nicht mehr an den vierte heran – der die Messlatte aber auch sehr hoch legte – aber übertrumpfte die ersten drei Teile doch grandios. Mit einem „Best-of“ der Charaktere war wieder für gute Wortspiele gesorgt und auch an Action mangelte es nicht.

Platz 23: A walk in the woods – Picknick mit Bären

Bill Bryson, der auf keinen Fall noch ein Buch schreiben wird, muss sich damit abfinden älter zu werden und daher die ersten Freunde zu Grabe zu tragen. Doch dann entschließt er sich einen Wanderweg quer durch die USA abzulaufen. Dabei entsteht eine Komödie, die von den meisten wohl nicht beachtet wurde, aber mit einem unheimlich hohen Charme punkten kann.

Platz 22: Codename U.N.C.L.E.

Wenn ein Agent des CIA und des KGB währen des zweiten Weltkrieges zusammenarbeiten sollen, dann kann das nur schief gehen. In diesem Film trafen zwei Charaktere aufeinander, die sich an Charme und Witz das Wasser reichen konnten und so ein spannender, aber auch sehr abgedrehter, Film entstanden ist.

Platz 21: Sicario

Ein packender Thriller, der einem das Elend in den von Drogenkartellen kontrollierten Grenzgebieten zwischen den USA und Mexiko nahe bringt und gleichzeitig mit den Vorurteilen des Zuschauers spielt. Ein Vorbild für das Genre.

Platz 20: Er ist wieder da

Was passiert, wenn Adolf Hitler im 21. Jahrhundert wieder auftaucht? Wie reagieren die Menschen? Hat er trotz unserer Geschichtsaufklärung wieder eine Chance? Mit diesen Fragen setzt sich dieser Film auseinander und kreiert so eine Komödie mit leicht bitterem Beigeschmack.

Platz 19: Ant-Man

Nach der eher enttäuschenden Fortsetzung von The Avengers, brachte uns Marvel einen neuen Held auf die Leinwand. Der eher unbekannte Ant-Man wurde zunächst etwas skeptisch betrachtet: bis er im Kino anlief und einfach nur begeisterte. Mit einer Liebe zum Detail und dem typischen Marvel-Humor eroberte ein neuer Superheld die Kinoleinwand.

Platz 18: Southpaw

Zu Eminems „Phenominal“ kämpfte Jake Gyllenhall nicht nur im Ring, sondern auch mit dem Tod seiner Frau und um das Sorgerecht seiner Tochter. Während viele Kritiker den Film als den tränenreichsten Sportlerfilm abtaten, hat der Film auf dem zweiten Blick doch mehr zu bieten und liefert eine gute Leistung ab.

Platz 17: Baymax – Riesiges Robowabohu

Anfang des Jahres eroberte ein Roboter die Herzen der Kinozuschauer. Typisch für Disney hatte Baymax liebevolle Charaktere, eine gewisse Portion Traurigkeit und vor allem viel Witz. Nach dem Film hätte wohl jeder gerne so einen Gesundheitsroboter.

Platz 16: Mockingjay 2

Der gelungene Abschluss zur Tribute von Panem-Reihe konnte wieder mit viel Spannung punkten. Katniss letzter Marsch gegen das Kapitol, die finale Schlacht, für ein freies Panem.

Platz 15: Die Frau in Gold

Was genau passierte mit den von den Nazis gestohlenen Kunstgegenständen? Der mitreißende und emotionale Kampf einer Frau, um ein Gemälde ihrer geliebten Tante. Eine hinreißend spielende Helen Mirren und ein liebenswürdiger Ryan Reynolds perfektionieren den Film.

Platz 14: The Voices

Die schrägste Horrorkomödie des Jahres. Ein schizophrener Ryan Reynolds, der seine Welt sehr bunt und fröhlich sieht, und ausversehen die ein oder andere Frau umbringt.

Platz 13: Bridge of Spies

Steven Spielsbergs neues Meisterwerk mit einem Tom Hanks, der im kalten Krieg um die Freiheit mehrer Menschen verhandelt. Dramatisch, spannend, mitreißend.

Platz 12: Ex_Machina

In einer abgeschiedenen Villa erforschen zwei Männer, ob es möglich ist einen Roboter menschlich wirken zu lassen. Doch aus dem harmlos klingenden Experiment entwickelt sich bald mehr und fesselt den Zuschauer trotz Kammerspiel an den Sitz.

Platz 11: Der Marsianer

Wie reagiert man, wenn man auf dem Mars zurückgelassen wird und nur alte Discosongs als Musik hat. Der Botaniker Mark Whatney weiß sich zu helfen und hat einige Tricks auf Lager. Dabei entsteht ein humorvoller Film, der die Spannung gekonnt halten kann und an den Kinositz fesselt.

Platz 10: Fury – Herz aus Stahl

In den Wirren des zweiten Weltkrieges hält eine Panzerbesatzung immer zusammen. Bis sie einen Frischling zugeteilt bekommen. Fury zeigt die rohe Gewalt des zweiten Weltkrieges ungeschönt und verliert sich nicht in hohlem Patriotismus.

Platz 9: Mad Max: Fury Road

Der Film mit einer der stärksten Frauenrollen seit langem, der die Diskussionen über Frauen im Film wieder ordentlich anheizte. Doch auch davon abgesehen bringt Fury Road schöne handgemachte Action auf die Leinwand und heizt dem Zuschauer ordentlich ein.

Platz 8: Learning to drive

Wendy ist Mitte 40 und wurde frisch von ihrem Mann verlassen. Um wieder auf die Beine zu kommen, versucht sie sich an Fahrstunden. Dabei entsteht eine wunderbare und lehrreiche Freundschaft zwischen ihr und dem Fahrlehrer Darwan. Ein Film zum träumen, aber auch zum Nachdenken.

Platz 7: Der Chor – Stimmen des Herzens

Die Mutter tot, der Vater hat eine neue Familie und keinen Platz für Stet. Also landet dieser beim National Boychoir, entdeckt seine Stimme und muss sich gegen arrogante Mitschüler behaupten. Gepaart mit der Musik geht der Film ganz tief unter die Haut.

Platz 6: Krampus

Ein Weihnachtshorrorfilm? Und dann auch noch eine Horrorkomödie? Man darf zurecht skeptisch sein, ob diese Kombination funktioniert. Aber herausgekommen ist ein amüsanter, spannender Film mit ulkigen Monstern, der einen so richtig schön in Anti-Weihnachtsstimmung versetzt.

Platz 5: John Wick

Gleich zu Anfang des Jahres präsentierte uns Keanu Reeves, dass es eine einfache Grundhandlung und gut choreographierte Actionszenen gepaart mit einem bittersüßen Humor braucht, um einen zeitlosen Actionfilm zu kreieren.

Platz 4: The Imitation Game

Benedict Cumberbatch als Alan Turing, der Mathematiker, der den zweiten Weltkrieg beeinflusste. Hoch dramatisch und einfach nur brilliant gespielt, reißt der Film mit, obwohl er weit ab des Schlachtfeldes stattfindet.

Platz 3: Alles steht Kopf

Was wenn in unserem Kopf fünf Emotionen sitzen, die die Knöpfe zu unseren Taten und Äußerungen drücken? In diesem Film sind es Freude, Angst, Kummer, Ekel und Wut, die Riley beleben. Doch was passiert, wenn zwei Emotionen durch einen Unfall im Gedächnis landen und nur noch drei die Kontrolle haben? Dieser Film zeigt interessante Ideen, wie es in unserem Kopf aussehen könnte.

Platz 2: Kingsman – The Secret Service

Elegant wie James Bond, knallhart wie John Wick und durchgeknallt wie schon lange kein Film mehr. Kingsman ist ein Best-of verschiedener Genres und brilliert bei der Zusammensetzung. So ganz ernst nimmt der Film sich nicht, um brillianter ist er.

Platz 1: Still Alice

Julianne Moore brilliert hier als Mutter, die frühzeitig an Alzheimer erkrankt. Ihr Umgang mit der Krankheit und wie sie versucht ihren Alltag zu halten ist mit so viel Liebe dargestellt und entsetzt einem trotzdem so sehr. Ein Film, den man gesehen haben muss und definitiv mein Highlight des Jahres 2015.

Und zu guter Letzt noch ein paar Filme, die ich nicht unerwähnt lassen möchte, die es aber von der Punktzahl her nicht in das Ranking geschafft haben:

The Transporter – Refueled: Das Auto! Der heiße Typ im perfekten Anzug!

Die Minions: Banana!

Pixels: Pac Man ist böse?

Wild Tales: Ich habe, glaube ich, noch Rattengift im Schrank.

Was sind eure Highlights des Jahres?