Rückblick auf den Dezember 2019

Nach den ganzen Rückblicken wollen wir nun doch nicht vergessen, auch auf den vergangenen Monat zurückzublicken. Für mich hat bereits mit dem Dezember das neue Filmjahr begonnen und meine Zählung fängt neu an. Im Dezember selbst ist bei mir nicht viel passiert. Ich war mit einer Freundin in Berlin im Musical „Mamma Mia“, was mir weit besser gefallen hat, als der Film damals. Ansonsten hoffe ich, dass euch mein Adventskalender-Serienspecial gefallen hat. Nun sind die Festtage auch alle wieder überstanden und wir können uns 2020 widmen. Also nun ohne groß weitere Worte zu verlieren:

Sneak Preview:

The Peanut Butter Falcon: Ein Junge mit Downsyndrom möchte unbedingt Wrestler werden und flieht deswegen aus dem Heim. Unterwegs trifft er auf einen Mann, der ebenfalls auf der Flucht ist. Zusammen tretten sie eine ungewöhnliche Reise an. Ein unscheinbarer Film mit viel Herz und ohne große Moralkeule.

7500: Wer Flugangst hat, sollte diesen Film wohl besser meiden. Denn er zeigt ein zu realistisches Szenario einer Flugzeugentführung. Über den Realitätsfaktor hinaus schafft er es aber nicht, den Zuschauer an die Leinwand zu fesseln und scheitert an seinem beengten Raum.

Drei Engel für Charlie: Willkommen im nächsten Filmjahr, das gleich mit einem neuen Remake beginnt. Dabei sind die Grundideen wirklich gut, leider scheitert der Film daran, dass er wieder mit einer Origin-Story beginnt und die Charaktere einige Zeit brauchen, um sich aneinander zu gewöhnen. Sobald der Film jedoch seinen Rhythmus gefunden hat, schafft er es ein geniales Finale hinzulegen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Jumanji 2 – The next level: Erneut geht es für die vier Freunde in das Videospiel Jumanji. Nur das durch einen technischen Defekt auch Spencers Großvater und dessen Freund in das Spiel gezogen werden. Leider schafft es die Fortsetzung nicht, an das Neuentdecken und die guten Einfälle des ersten Teils anzuknüpfen. Stattdessen bringen sie einfach die gleichen Gags immer und immer wieder, was schnell ermüdend wirkt. Schade, denn ein paar Einfälle gab es durchaus noch.

Star Wars – Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers: J.J. Abrahms bekam das Ruder zurück und durfte nun seinerseits alle Änderungen von Rian Johnson zunichte machen, nachdem dieser sich mit Episode 8 an die Grundfesten von Episode 7 zu schaffen gemacht hat. Letztendlich ist ein Film herausgekommen, den ich mochte, allerdings auch nur, weil er mit dem Vormaterial nicht mehr viele Möglichkeiten hatte, um noch zu einem runden Ende zu kommen.

Cats: Während viele nach dem Trailer bereits ausgestiegen sind, konnte mich Cats dort durchaus noch begeistern. Das es keine wirklich existente Handlung gibt, wusste ich vorher und die Optik störte mich wenig beim Sehen, auch wenn man beim vorhanden Budget darüber nur den Kopf schütteln kann. Leider konnten mich die Arrangements von einigen Liedern nicht wirklich überzeugen und so gab es nur noch wenig Highlights im Film, auch wenn ich ihn eher im Bereich Mittelmaß als Superflop einordnen würde.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl: Caroline Link inszeniert hier das autobriografisch angehauchte Buch von Judith Kerr. Sie erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie, die nach der Wahl 1933 aus Deutschland fliehen muss, jedoch aus der Sicht der 10-jährigen Tochter Anna. Dabei kommt ein sehr ruhiger und unaufgeregter Film heraus, der dennoch in einigen Szenen ergreifend ist und hoffentlich zum Nachdenken anregt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Klaus: Pünktlich zur Weihnachtszeit präsentierte uns Netflix einen spanischen Film, der in einer liebevollen Geschichte die Ursprünge des Weihnachtsmannglaubens auseinander nimmt. Mit einem taugenichts Postmann in einem zutiefst zerstrittenen kleinen Dorf, gibt es allerhand erinnerungswürdige Figuren.

Ist das Leben nicht schön?: Ebenfalls pünktlich zu Weihnachten habe ich mich einmal einem absolutene Weihnachtsklassiker gewidmet. Der Film ist absolut stringent erzählt, was zu seiner Zeit wohl normal war, in der heutigen Zeit aber doch etwas befremdlich wirkt. Es geht um einen Engel, der auf die Erde geschickt wird, um einen Mann vom Selbstmord abzuhalten. Er zeigt ihm, was passiert wäre, wenn er nie geboren worden wäre. Bzw. tut er das in den letzten 20 Minuten des Films. Vorher geht es ausführlich um das Leben eben jenes Mannes.

The Irishman: Netflix entfesselt Martin Scorsese und heraus kam ein 3,5 Stunden langer Film. Wobei dies schon die Kurzversion sei. Handwerklich ein echt schönes Stück und vor allem schauspielerisch kann es brillieren. Auch wenn keine Szene überflüssig erscheint sind 3,5 Stunden einfach zu lang und wer ohnehin nicht auf Mafiafilme steht, wird auch mit diesem nicht glücklich werden.

Das Haus der geheimnisvollen Uhren: Jack Black und Cate Blanchett als Magier, die einen Jungen bei sich aufnehmen. Doch irgendwo in den Wänden ist eine geheimnisvolle Uhr versteckt, die das Ende der Welt bedeuten könnte. Dieser Fantasy-Film hat eine interessante Geschichte, einen guten Cast und das große Finale, was einfach dazugehört. Dennoch schafft er es nicht sich über „Ganz nett“ zu erheben.

A Nightmare before Christmas: Dieser Klassiker lief bei mir diesmal nicht an Halloween, also wenigstens in der Weihnachtszeit. Er bleibt einer meiner liebsten Filme.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Motherless Brooklyn: Edward Norton inszeniert hier einen etwas anderes Kriminalfilm, mit Film Noir Einflüssen und sich selbst als Protagonisten mit Tourette-Syndrom. Hier wird bei Gelegenheit durchaus einmal ein Blick gewagt.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Alles außer gewöhnlich & The Farewell

Serien – ein kurzer Überblick

Im November habe ich für die Adventszeit die norwegische Serie Weihnachten zu Hause gesehen. Sie hat mir in ihrer Kürze gut gefallen. Ob ich wirklich eine zweite Staffel brauche, weiß ich nicht, auch wenn die erste mit einem fiesen Cliffhanger endet. Außerdem lief endlich die 9. Staffel von Modern Family, die mir noch immer sehr gut gefällt und trotz ihrer langen Laufzeit noch nichts von ihrer Qualität eingebüßt hat. Ebenfalls lang erwartet lief endlich die dritte Staffel von The Crown. Neuer Cast, da der vorherige für die erzählte Zeit nun doch zu jung ist. Während Olivia Coleman als Queen Elisabeth II. sofort ein stimmiges Bild abgibt – und dafür verdient den Golden Globe erhalten hat – ist es gerade Helena Bonham-Carter als Prinzessin Margarete mit der ich mich sehr schwer getan habe. Dennoch konnte mich auch diese Staffel wieder überzeugen.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 4
Seiten gesamt: 2.100
Seiten pro Tag: 68 im Durchschnitt
Taschenbuch: 1
E-Book: 3

Das gestohlene Herz der Anderwelt: Nach langer Wartezeit und mehrmaligem Verschieben des Veröffentlichungstermins, gab es nun endlich Nachschub für den Pan-Spin Off. Leider wurde hier eher verzweifelt versucht zu einem Ende zu kommen und so kann das Buch nicht mehr an den ersten Teil und schon gar nicht an der Ausgangstrilogie heranreichen.

Der Anschlag: Mein inzwischen 7. Buch vom Altmeister Stephen King lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Zum einen gefällt mir die Idee, dass er seinen Protagonisten in der Zeit zurückreisen lässt, um das Attentat auf JFK zu vereiteln. Auch ist er in seiner Recherche sehr gründlich und schafft es auch wieder sehr ausschweifend diverse Zwischengeschichten zu erzählen. Doch gerade zum Ende hin gibt es mehrere Entwicklungen, mit denen ich nicht einverstanden bin. Aber das ändert nichts daran, dass es an sich ein gutes Buch ist.

Crazy, Sexy, Love – Dive-Bar Teil 1: Im letzten Jahr hat es Kylie Scott mit Ihrer Stage-Dive Reihe instant in mein Herz geschafft und auch auf Platz 2 der multiplen Bände. Umso erfreuter war ich über einen Spin-Off in dem uns die Autorin nun nach Coeur d’Alene führt und in die Dive Bar. Im ersten Band geht es um Vaughan, der eigentlich niemals in seiner Heimat zurückkehren wollte. Doch mit seiner Band hat es nicht geklappt und nun findet er in seinem Elternhaus auch noch Lydia vor, die gerade vor ihrer eigenen Hochzeit geflohen ist und im Brautkleid in seiner Badewanne hockt. Was soll ich sagen? Dieses Buch hatte mich nach den ersten paar Seiten bereits absolut gefesselt.

Dirty, Sexy, Love – Dive-Bar Teil 2: Kylie Scott inszeniert in ihrer Romanreihe rund um die Dive-Bar wieder Einzelteile, die jeweils auf Nebencharaktere der vorhergehenden Bände basieren. So geht es diesmal um Joe, der mit Alex aus Seattle gemailt hat. Als diese plötzlich in der Dive-Bar auftaucht ist der Schrecken groß, denn er hat sich als sein Bruder Eric ausgegeben. Nun versucht er alles, um Alex zum Bleiben zu bewegen. Leicht schwächer als der erste Band, aber dennoch auch wieder gut geschrieben.

Rückblick auf den Dezember 2018

Und damit ist der Dezember inklusive Weihnachten und Silvester schon wieder vorbei. Und während es zum Jahresende auf diesem Blog etwas ruhiger wurde, wird hier nun wieder voll durchgestartet. Und am besten funktioniert das, wenn wir den Dezember noch einmal Revue passieren lassen.

Sneak Previews

Unknown User – Dark Web: Matias hat einen neuen Laptop und beginnt einen harmlosen Videochat mit seinen Freunden. Bis er einen Ordner voller verstörender Videos von entführten Frauen findet. Ein neuer Desktophorrorfilm, der leider schon wie der erste Teil weniger Horror und mehr Thriller ist und es nicht schafft Tempo und Spannung zu halten.

Bumblebee: Der erste Spin-off Film aus dem Transformers Universum schlägt eine ganz andere Richtung ein und erinnert teilweise an Spielberg Filme, wie E.T. Leider hat er letztendlich doch zu viele Transformers Elemente mit drin, um den sympathischen Film abzugeben, der er hätte sein können.

Cinemathek

Hotel Artemis: Im Jahr 2028 toben in Los Angeles  blutige Aufstände. Mitten in diesem Chaos ziehen sich ein paar verletzte Verbrecher in das Hotel Artemis zurück, um in diesem Hotel/Krankenhaus ihre Wunden flicken zu lassen. Doch an diesem Abend ist der Chef höchstpersönlich auf dem Weg ins Artemis. Ein Film mit einer sehr interessanten Grundidee und einem guten Cast, inklusive einer auf alt geschminkten Jodie Foster, doch leider verliert sich der Film in seiner eigenen Handlung und zurück bleibt ein Werk, dass man sehr schnell wieder vergessen hat.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Grinch: Illuminations versuchte sich erneut an einem Film, der nicht ins Ich – einfach unverbesserlich gehörte und schafft mit dem Grinch tatsächlich einen süßen Animationsspaß, der sich in der Handlung und Auflösungen sehr einfach hält, aber einfach unfassbar viel Spaß macht.

100 Dinge: Florian David Fitz inszeniert hier einen Film rund um das Thema Konsum und beleuchtet diese von vielen Standpunkten aus. Dabei hebt er sich als gute deutsche Komödie hervor, dem am Ende leider etwas die Puste ausgeht, da zu viele Handlungsstränge aufgebaut wurden.

Tabaluga: Ein neuer Animationsfilm rund um die bekannte Figur von Peter Maffay. Leider ist der Film ein lieblos hingeklatschter Film, der sich absolut keine Mühe gibt, egal ob es die Animation, die Handlung oder die Dialoge sind, und einfach nur versucht vom Namen zu leben.

Mortal Engines – Krieg der Städte: Als jemand, der das Buch gelesen hat, muss ich sagen, dass mich der Film positiv überrascht hat, denn er umgeht geschickt viele Fehler des Buches und gerade Peter Jacksons Vision der rollenden Städte ist ein absoluter Augenschmaus. Leider ist der Film am Ende noch immer nicht wirklich gut, da er zu wenig erzählt und sich stattdessen in zu vielen Actionszenen verliert.

Aquaman: Die nächste Enttäuschung aus dem Hause DC, auch wenn das weltweite Boxoffice etwas anderes suggeriert. Doch auch ein Jason Momoa, der die Rolle in Fleisch und Blut übergegangen zu sein scheint, kann den wirren Misch aus zu vielen Handlungssträngen und lieblosen auswechselbaren Charakteren nicht mehr retten.

Mary Poppins‘ Rückkehr: 54 Jahre nachdem Mary Poppins die Kinoleinwand eroberte, kehrt sie nun zurück. Im Film sind zwar auch viele Jahre vergangen, aber bei weitem nicht so viele. Michael und Jane Banks sind inzwischen erwachsen und Michael braucht dringend jemand, der sein chaotisches Leben ordnet. Wer eignet sich dafür besser als ein bezauberndes Kindermädchen? Als großer Mary Poppins Fan, habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in den Film hineinzukommen. Habe ich auch viele Kritikpunkte, konnte ich letztendlich doch verzaubert werden. Leider sind die Lieder sehr lieblos und wenig eingängig.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Folgende Filme, habe ich erneut angesehen: Game Night (immer noch lustig), Pitch Perfect 3 (immer noch ein unwürdiger Abschluss, aber coole Lieder), The Greatest Showman (Noch immer verzaubernd), Ein Königreich für ein Lama (noch immer herrlich selbstironisch) und Lilo & Stich (noch immer ein verwirrender Misch aus trauriger Disneygeschichte und absolutem Bullshit).

The Garden of Words: Dieser Anime wurde mir vorgeschlagen, da mir Your Name. so gut gefiel. Eine süße aber auch traurige Geschichte über Takao, ein Schüler, der Schuhmacher werden möchte, und Yukari, eine Lehrerin, die eine schwere Zeit hinter sich hat. Während der Regenzeit treffen sie sich an jedem Regentag im Park.

Stirb Langsam: Da ich immer noch die Klassiker langsam aufarbeite, war Weihnachten eine gute Gelegenheit endlich einen umstrittenen Weihnachtsfilm nachzuholen. Sagen wir, ich habe etwas anderes erwartet, habe aber doch einen spannenden Actionfilm geliefert bekommen und mich über ein Wiedersehen mit Alan Rickman gefreut.

The last unicorn: Noch ein Weihnachtsklassiker, den ich zuvor noch nicht kannte. Die Geschichte des letzten Einhorn, dass sich auf die Suche nach den anderen Einhörnern begibt und dabei auf allerhand Charaktere trifft. Für meinen Geschmack war die Geschichte etwas seltsam erzählt.

Julie & Julia: Die Geschichte von zwei Frauen in unterschiedlichen Zeiten. Julia lernte in den 1950er Jahren in Paris kochen und schrieb nach vielen Umwegen ein französisches Kochbuch für Amerikaner. Anfang der 2000er Jahre versucht Julie innerhalb eines Jahres alle 524 Rezepte nachzukochen. Der Film kombiniert dabei zwei verschiedene Bücher und Geschichten. Leider treffen die Geschichten nie aufeinander und leben vom Overacting von Amy Adams und Meryl Streep, was den Film etwas anstrengend macht beim Sehen. Zumal der vermeintliche Höhepunkt ausbleibt.

Repo! The Genetic Opera: Meine beste Freundin hat ein Faible für die etwas anderen Filme. Als sie für Silvester zu Besuch kam, konnte sie mich dann endlich überreden dieses Gothic-Horror-Musical-Irgendwas zu gucken. Ihr Hauptargument: Anthony Stewart Head spielt mit und singt. Und auch wenn die Geschichte über ein Organspendeunternehmen in einer postapokalyptischen Welt sehr skurril ist, sind die Lieder sehr interessant und der Film so abstrus, das man ihn schon wieder charmant nennen kann.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Anna und die Apokalypse: Ein Zombieapokalypse Film kombiniert mit einem Musical? Das klingt definitiv nach einem Film, den ich dringend noch sehen muss.

Widows – tödliche Witwen: Allein die Castliste ist ein Argument den Film zu sehen, doch auch die Handlung sieht sehr interessant aus.

Folgende Filme haben es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft:

Under the Silver Lake, Mary Shelley und Spider-Man – A new Universe

Serien – ein kurzer Überblick

Nicht direkt in diesem Monat gesehen, aber aus irgendeinem Grund in meiner Liste des letzten Jahres abhanden gekommen sind Patrick Melrose und die erste Staffel von True Detektive. Erneut gesehen habe ich die erste Staffel von Queer Eye und die neunte Staffel von The Big Bang Theory, sowie an Silvester die Silvesterpunsch Folge von Ein Herz und eine Seele. Als Weihnachtsspecial gab es diesmal eine neue Folge von Aggretsuko, die den schönen Untertitel We wish you a metal Christmas trägt.
Darüber hinaus gab es im Dezember die dritte Staffel Lucifer zu sehen (außer die letzte Folge, ich hörte von einem großen Cliffhanger und will da kein Risiko eingehen), die mir wieder sehr gut gefallen hat. Dann gab es die abschließende sechste Staffel von Downton Abbey endlich zu sehen. Hier sind nun alle Handlungsstränge zur Zufriedenheit gelöst worden. Netflix präsentierte mir ihre neue Serie Bodyguard mit Richard Madden, die mich in ihrer Gesamtheit leider nicht überzeugen konnte. Dafür wurde nun die erste Staffel Modern Family endlich ausprobiert und die Serie mag ich richtig gern. Zum Abschluss habe ich nun endlich die dritte Staffel von Unbreakable Kimmy Schmidt beendet, die leider immer mehr von ihrem Schwung einbüßt.

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten gesamt: 2142
Seiten pro Tag: 69 im Durchschnitt
Gebunden Bücher: 1
Taschenbücher: 1
Comic: 1
Manga: 1
E-Book: 4

Spiegel und Scherben – Obsession / Sterne und Regen – Passion / Rosen und Blüten – Verlangen / Splitter und Herz – Sehnsucht: Im Dezember habe ich die komplette Spiegel und Scherben-Reihe von D.C. Odesza gelesen. Während das erste Buch noch die Weichen gelegt hat, konnte mich vor allem der zweite Band rund um Trajan, Lelouch und Clary überzeugen. Der dritte Band war dann das typische übertriebene „jetzt muss noch was hochdramatisches passieren“ und der vierte hat dann noch stärker abgebaut. Sehr schade.

Mord auf dem Golfplatz: Der zweite Band von Agatha Christie rund um den Meisterdetektiv Hercule Poirot konnte mich wieder vollständig in seinen Bann ziehen. Bis zum Ende stand ich einmal mehr komplett auf dem Schlauch, wer denn nun der Mörder sei.

Deadpool vs. Old Man Logan: Dieser Sonderband, der die fünf erschienenen Comics vereint, war spannend und einfach unfassbar witzig, also genau das, was man erwartet, wenn die beiden Charaktere aufeinander treffen.

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch: Kurz vorm Jahresende habe ich dann einen meiner Kindheitsklassiker wieder in die Hand genommen und euch als Silvesterspecial präsentiert.

Death Note – Band 5: Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter mit Link und den Todesgöttern. Hier wurde die Geschichte noch einmal auf ein neuen Level gebracht, in dem man eine böse Firma mit einbezog. Jetzt wird es im sechsten Band erneut wieder spannend.

 

 

Rückblick auf den Dezember

Bevor wir uns wieder ins mediale Getümmel im neuen Jahr werfen, möchte ich noch kurz – und damit sehr pünktlich! – auf den Dezember zurückblicken. Damit möchte ich mein bisheriges Format „Verpasst im … & mein Lesemonat“ etwas überarbeiten. Hier sollen nun neben den bisher bekannten Rubriken „Verpasste Kinofilme“ und „Gelesene Bücher“ auch die „Gesehenen Filme“ sowohl im Kino als auch zu Hause angerissen werden. Mit den Serien werde ich mich nur bei expliziten Highlights befassen, denn es interessiert wohl kaum eine Aufstellung von „von Serie X habe ich vier Folgen gesehen“.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Im Dezember habe ich 5 Filme im Kino gesehen. Davon war keiner aus der Cinemathek (kollidierte mit meinen Arbeitsschichten bzw. konnte mich nicht reizen). Interessant ist, dass ich effektiv nur zweimal im Kino war. Denn ich habe einen freien Tag genutzt, um gleich vier Filme hintereinander zu sehen. Bisher lag mein Rekord bei 3 Filmen. Das werden nun viele vielleicht als verrückt bezeichnen, aber für mich gab es anders keine Möglichkeit alle Filme zu sehen. Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, ist auf Arbeit aktuell Hochsaison.

Paddington 2 – Wesentlich besser als erwartet und noch viel spannender und niedlicher als der erste Teil.
Star Wars – Die letzten Jedi – Hier streiten sich aktuell die Geister. Ich bin begeistert vom aktuellen Star Wars Teil!
Dieses bescheuerte Herz – Ich erwartete einen 08/15 deutschen Film und bekam einen so gefühlvollen Film, der weitab von durchschnittlich berühren konnte.
Pitch Perfect 3 – Wer hat sich eigentlich diese dämliche Handlung ausgedacht? Konnte mich nur noch mäßig begeistern.
Jumanji – Schon jetzt eines meiner Filmhighlights für mein laufendes Kinojahr! Er hatte Action, Witz, Humor und Charme und von allem genug, um einen gelungenen Film zu machen!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Hier möchte ich nur kurz auf die Filme aufmerksam machen, die ich neu gesehen habe, sei es im Fernsehen, DVD oder durch Streaming-Dienste. Gerade um Weihnachten herum habe ich viele Filme nochmal gesehen, die zählen hier aber nicht mit rein.

Where to invade next – Eine interessante Dokumentation über verschiedene Vorteile in Europa gegenüber den USA. Natürlich alles sehr überspitzt, aber sehr gut, wenn man sich darauf einlässt.
Der 100 jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Das Buch gefiel mir stellenweise sehr gut, stellenweise war es mir zu abstrus. Der Film konnte aber den Charme des Buches nicht so richtig einfangen und ist daher nur abstrus und konnte bei mir nicht punkten.

Filme – leider in diesem Monat verpasst zu sehen

Die Lebenden reparieren – Ein schwerer Autounfall und ein versagendes Herz. Zwei Menschen, die auf einmal miteinander verbunden sind, ohne vom anderen zu wissen.

S.U.M. 1 – Die Menschen verstecken sich in einem unterirdischen Bunkersystem. Nur einer wird an die Erdoberfläche gelassen, um aufzupassen. Doch Isolation und Einsamkeit fordern bald ihren Tribut.

Zwischen zwei Leben – The Mountain between us – Journalistin Alex und Chirurg Ben müssen beide dringend einen ausgebuchten Flug kriegen. Also chartern sie zusammen einen Privatflug, stürzen aber in einer endlegenden Bergregion ab. Nun müssen sie der Kälte und anderen Gefahren trotzden, wenn sie überleben wollen. Dabei sind sie einander eigentlich fremd.

Ferdinand – Ferdinand ist ein harmoniesuchender Stier. Bis er von einer Biene gestochen wird und auf einmal als gefährlich angesehen wird und in Spanien in eine Stierkampfarena gesteckt wird.

Mein Lesemonat

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Bücher insgesamt: 4 Bücher
Seiten insgesamt: 1935 Seiten
Seiten pro Tag: 62 Seiten im Durchschnitt
Gebundene Bücher: 3
E-Book: 1

Platz 4 – Mein für 7 Tage: Jade ist Lawrence nach Ibiza gefolgt, da sie ihre Jungfräulichkeit an ihn versteigert hatte. Nun hatte sie ihren ersten Sex und noch lange nicht genug davon. Der erste Teil hatte mich wegen der Grundhandlung interessiert – und eine Freundin schwärmte immer und immer wieder von der Autorin – und konnte mich schon nicht so richtig begeistern. Trotzdem gab ich dem zweiten Teil eine Chance. Und wurde wieder nicht wirklich begeistert. Wahrscheinlich lese ich die ganze Reihe noch zu Ende, weil ich doch wissen will, wie es ausgeht.

Platz 3 – Breaking Dawn: Bella und Edward kriegen vermeintlich endlich ihr großes Happy-End in Form einer pompösen Hochzeit. Doch ihr Glück könnte zerstört werden, und sie müssen noch ein letztes Mal mit allem kämpfen, was sie haben. Der Abschluss der Biss-Reihe ist der längste Teil, aber auch mit Abstand der langweiligste. Hier wollte Autorin Stephenie Meyer es wohl den ganzen Fans Recht machen und brachte ein relativ undurchdachtes Werk zu Stande, das nicht mehr mit den Vorgängern mithalten kann.

Platz 2 – Eclipse: Bella und Edward haben sich wiedergefunden. Doch noch immer gibt es eine Gefahrenquelle: Victoria, die Bella töten will, seid Edward im ersten Band ihren Gefährten James tötete. Kann Edward seine Bella auch vor dieser Gefahr schützen? Der dritte Teil, der inhaltlich wieder stärker als der zweite Teil war, aber bei weiten nicht mehr den sehr guten ersten Teil heranreichen konnte.

Platz 1 – Eine Weihnachtsgeschichte: Ebenezer Scrooge ist geizig und nur am Geld scheffeln und nicht an seiner Umgebung interessiert. Bis ihn in der Weihnachtsnacht drei Geister erscheinen und ihm die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Weihnacht zeigen. Ein Buchklassiker von Charles Dickens, das ich zuvor zwar in unzähligen Verfilmungen gesehen habe, aber tatsächlich nie gelesen hatte. Ich kann es aber nur wärmstens empfehlen, denn hier verstecken sich noch viel mehr Aussagen als in den Filmen zu sehen ist. Mein Buchhighlight im Dezember.

Verpasst im Dezember 2016

Hallo ihr Lieben,
heute soll es wieder um die Filme gehen, die ich verpasst habe zu sehen, diesmal im Dezember 2016. Ihr kennt das Format, daher bedarf es keiner weiteren einleitenden Worte.

1) Das Morgan Projekt: Ein geheimes Labor und Kate Mara, die einen Vorfall dort überprüfen soll. Eine Mischung aus Thriller, Horror und Mystery.

2) Alle Farben des Lebens: Ramona fühlt sich eher als Ray und möchte gerne ein Junge werden. Eine Hormontherapie soll helfen, doch wie reagiert ihr Umfeld auf ihren Wunsch?

3) Nocturnal Animals: Amy Adams war noch nie meine Lieblingsschauspielerin, aber nach Arrival habe ich mich ein bisschen mit ihr ausgesöhnt. Adams bekommt ein verstörendes Manuskript von ihrem Ex-Mann und fängt an ihr Leben zu überdenken.

Und hier die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte:

Marie Curie, Elvis & Nixon, Vier gegen die Bank

Gesehen im Dezember 2015

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich in den letzten Monaten kaum zu Filmen neben denen im Kino und in meiner Verpasst Reihe kam – und natürlich Serien – gibt es nun dank der Weihnachtszeit wieder eine neue Ausgabe meiner Gesehen im – Reihe.

  1. The Wizard of Oz:
    Lange habe ich es mir vorgenommen, nun kam ich endlich dazu die Originalverfilmung mit der bezaubernden Judy Garland in der Hauptrolle zu sehen. Die Geschichte der Dorothee, die durch einen Sturm in das Land Oz gerät und dort Abenteuer erlebt. Natürlich ist der Film nicht zu messen mit den heutigen Effekten und sieht für unsere Augen vielleicht teilweise „schlecht“ aus, aber für damalige Verhältnisse durchaus ein sehr schöner Film.

2. Terminal:
Erst vor kurzem entdeckt in einer Top-Liste der Tom Hanks Filme und zugleich einmal angesehen. Der Film deckt alle Emotionen ab. Am Anfang fühlt man mit Hanks mit bzw. mit seiner Rolle Victor Navorski, der aus fiktiven Krakosien nach New York City möchte, um dort Sightseeing zu machen. Doch es gab in seinem Heimatland einen Putsch und sein Pass und sein Visum werden nicht mehr anerkannt. Nun darf er den internationalen Terminal des Flughafens nicht verlassen. Der Film ist lustig, traurig, dramatisch und verzaubernd und hat mich sehr berührt.

3. Million Dollar Baby:
Der Film hat vier Oscars gewonnen, nur warum? Der Film über die Frau, die unbedingt von Frankie Dunn trainiert werden will, aber eigentlich schon viel zu alt für eine Profikarriere ist. Ihr Weg und ihr Triumpf und ihr Fall wird in diesem Film thematisiert. Aber mir fehlt ein Stück Spannung, ein Stück Emotion und das gewisste Etwas, um vier Oscars inkls. bester Film zu rechtfertigen.

4. A Chrismas Carol:
Ich habe ja, wie in meinem Weihnachtsspecial geschrieben, es dieses Jahr wieder nicht geschafft das passende Buch zu lesen. Aber dafür habe ich mir die Neuverfilmung aus dem Hause Disney angesehen. Ich mag schon die neue Animationsart nicht und dann bietet der Film auch keinen weiteren Mehrwert zu anderen Verfilmungen. Daher hier Finger Weg!

5. The Cabin in the Woods:
Am Anfang des Films verdreht man die Augen und denkt sich: Boah voll der Klitscheehorrorfilm. Eine Gruppe Teenager machen Urlaub in einer abgeschiedenen, heruntergekommen Hütte. Aber durch eine Parallelhandlung wird das ganze bewusst zur Horrorkomödie gestaltet und die Klitschees werden ganz bewusst aufgegriffen und genutzt, so dass sie das erste Mal wirklich funktionieren. Daher funktioniert der ganze Film und hier daher eine Filmempfehlung!

6. The Transporter:
Nachdem ich in vielen Kritiken zu The Transporter – Refueled gelesen habe, dass Ed Skrein nicht an Jason Statham herankam, habe ich nun doch einmal den ersten Teil gesehen. Es mag vielleicht an der Reihenfolge liegen, in der ich die Filme gesehen habe, aber für mich hat Refueled mehr Eleganz, mehr Action, mehr Spannung und einfach mehr Charme. Möge meine Steinigung beginnen 😉

Und das waren dann auch schon wieder die Filme, die ich im Dezember 2015 gesehen habe. Was für Entdeckungen habt ihr gemacht?

Verpasst im Dezember 2015

Hallo ihr Lieben,

diesmal neigt sich nicht nur der Monat, sondern das ganze Jahr zur Neige. Leider habe ich es im Dezember kaum ins Kino geschafft, weswegen meine Liste diesmal etwas länger sein dürfte. Aber im Weihnachtstrubel sind die Kinogänge einfach untergegangen.

1. Das Brandneue Testament

Ein zynischer Gott und seine Tochter, die heimlich die Todesdaten an alle Menschen schickt und damit eine Kettenreaktion auslöst. Definitiv ein Film, den ich noch sehen möchte.

2. Im Rausch der Sterne

Bradley Cooper als Sternekoch, der nach einem tiefen Fall wieder ganz nach oben will. Der Trailer verspricht Foodporn und viel Sarkasmus, aber auch Humor und Lebengefühl. Ich möchte mich noch davon überzeugen.

3. Der kleine Prinz

Die Verfilmung des Kinderbuchweltbestsellers ist etwas, dass mich auch noch reizt zu sehen. Die Geschichte ist weltbekannt und der Trailer lässt schon auf einen herzerwärmenden Film schließen.

4. Die Peanuts

Ich bin ja ein riesen Fan von Charlie Brown, Snoopy und Co. Daher ist der Film noch ein Muss für mich, es wird aber wahrscheinlich erst im nächsten Jahr etwas.

5. Mr. Holmes

Sherlock Holmes einmal ganz anders. Mr. Holmes ist nun deutlich älter, aber es gibt einen Film, der ihn nicht aus dem Kopf geht, den er unbedingt noch zu Ende bringen muss. Ein Ian McKellen als Sherlock Holmes ist für mich schon anreiz genug.

6. Joy – Alles außer gewöhnlich

Eine Jennifer Lawrence, die sich in einer männerdominierten Zeit versucht durchzusetzen. An die Seite gestellt bekommt sie einen Bradley Cooper und einen Robert deNiro. Das hat auch schon in Silver Linings gut funktioniert.

Verpasst im Dezember 2014

Es benötigt keiner Vorankündigung mehr, ihr kennt das Format 😉

1) Paddington: Dreimal hatte ich Karten für den Film reserviert und dreimal kam mir etwas dazwischen! Einer meiner Kindheitshelden hat seinen eigenen Kinofilm bekommen und irgendwann schaff ich es ihn zu sehen!

2) #Zeitgeist: Ein Film über die sozialen Netzwerke und ihre Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft. Der Trailer verrät irgendwie alles und nichts und das reizt mich. Auf jeden Fall ein Film, den ich noch sehen will.

3) Die Entdeckung der Unendlichkeit: Eddie Redmayne verkörpert den Stephen Hawking. Ich wollte es unbedingt sehen, leider hat mir Weihnachten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber es wird nachgeholt!

Und hier die nennenswerten Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben:

Die Wolken von Sils Maria, Exodus – Götter und Könige