The Hateful 8

Am 28.01.2016 erschien der inzwischen 8. Film von Quentin Tarantino in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Mitten in einem heftigen Schneesturm treffen verschiedene Charaktere durch Zufall auf dem Weg nach Red Rock in Minnies Miederwarenladen aufeinander. Nur Minnie ist nicht aufzufinden. Keiner traut dem anderen über den Weg und so beginnt ein Kammerspiel voller Geheimnisse und, wie für Tarantino üblich, viel Blut.

Bei Tarantino existiert die Frage, ob jemand stirbt nicht. Nur wann, wer und in welcher Reihenfolge. Doch wenn diese Fragen auch noch in ein Kammerspiel gepackt werden, dann braucht es schon Tarantinos Dialoge, um einen Spannungsbogen zu kreieren.
Alles beginnt kurz vor einem heftigen Schneesturm in den tiefen den Wilden Westens. Eine Kutsche trifft auf einen Mann, der auf ein paar Leichen hockt. Der Kopfgeldjäger Warren braucht eine Mitfahrgelegenheit nach Red Rock. Der Henker Ruth ist wenig begeistert, da er seine Gefangene Domergue ohne Zwischenfälle nach Red Rock bringen und hängen lassen will. Nach einigen Diskussionen darf der Kopfgeldjäger einsteigen. Unterwegsw treffen sie auch noch auf den Sheriff Mannix. Dieser ist der neue Sheriff in Red Rock und hat daher das gleiche Ziel. Unterwegs wird die Kutsche jedoch von dem Schneesturm eingeholt und schafft es gerade noch bis zu Minnies Miederwarenladen. Dort treffen sie allerdings keine Minnie an, sondern nur den Mexikaner Bob. Der erklärt ihnen, dass Minnie mit ihrem Mann verreist sei. Dies stimmt alle vier misstrauisch, aber die Aussicht auf Kaffee und einem Kamin lässt sie eintreten. Ebenfalls anwesend sind der kleine Mann Mobray, der Cowboy Gage und der General Smithers. Doch es hängt ein Geheimnis in der Luft, dass gelöst werden will.
Das erste, was an The Hateful Eight auffällt, ist die Rückbesinnung auf alte Filmwerte. So wurde der Film in ausgewählten Kinos mit Ouvertüre und Zwischenspiel gezeigt und mit einer Kamera gedreht, die seit 1966 nicht mehr zum Einsatz kam. Aber auch der Film selbst erinnert an seine 5 Kapitel Aufteilung an den Aufbau eines klassischen Dramas. In der heutigen Filmzeit, wo es kaum noch größer und bildgewaltiger werden kann, ist dies eine schöne Rückbesinnung und ruft ein wenig Nostalgie hervor.
Mit einer Spielzeit von ca. 3 Stunden hat der Film deutliche Überlänge. Am Anfang braucht der Film auch ein wenig, um in Fahrt zu kommen. Gerade die Szenen in der Kutsche, wo bedingt durch die Enge kaum Handlungsfreiraum herrscht und die allein von den Dialogen leben, hätten ein wenig gekürzt werden können. Aber sobald Minnies Miederwarenladen erreicht wird und das eigentliche Kammerspiel beginnt, zeigt Tarantino gekonnt, wie man auch mit einer ruhigen Erzählweise, an einem einzigen Schauort mit absolut großartigen Dialogen eine ganz eigene Spannung erzeugen kann, mit der kein Actionfilm oder Thriller mithalten kann. Natürlich gibt es auch das für Tarantino übliche Blutvergießen, dass den Höhepunkt des Films einläutet. Leider ist auch dieses wie schon in Django Unchained ein wenig zu lang geraten und einige Charaktere überleben trotz schwerster Verletzungen eindeutig zu lange. Aber trotz vieler Dialoge, die einiges verraten, bleibt die Auflösung am Ende komplett unvorhersehbar.
Ein weiteres Markenzeichen des Films ist die wunderbar passende Musik von Ennio Morricone. Dieser gewann für seine Kompositionen zu diesem Film berechtigt den Oscar. Die einzelnen Stücke harmonieren sehr gut mit dem Film, passen wie die Faust aufs Auge und stimmen ebenfalls nostalgisch.
In The Hateful Eight gibt es eine ganze Reihe interessanter Charaktere, die miteinander harmonieren und gleichzeitig disharmonieren. Es gibt Reibereien, gerade bei der Auflösung des Rätsels, und doch müssen sie in einem Raum aushadern. Besonders oft kritisiert wird Tim Roth mit seiner Darstellung des kleinen Mannes. Er sei ein schlechter Christoph Waltz Ersatz, der in dem Film fehle. Doch betrachtet man Roths bisherigen Film- und Seriendarstellungen fällt auf, dass er selbst auch eine ganz eigene Art zu schauspielern hat, die dem von Waltz zwar ähnlich ist, aber nicht identisch. Daher ist es eher ein frischer Wind Roth spielen zu sehen mit seinem ganz eigenen Charme, als wieder die gleiche Darstellung von Waltz, die es schon in Inglorious Basterds und Django Unchained zu sehen gab.
Auch Channing Tatum mit seinem Kurzauftritt wird stark kritisiert. Natürlich ist seine Erscheinung in so einem Film ungewohnt, aber wenn man ihn mal nicht als Magic Mike sieht, ist seine Leistung in the Hateful Eight durchaus dem Film angemessen.
Allen voran brilliert aber Samuel L. Jackson in einer, wie es scheint, nur für ihn geschriebene Rolle. Als Kopfgeldjäger überzeugt er durch Witz und steckt durch seine laute, dreckige Lache jeden an. Seine Rolle ist ein großer Gewinn für den Film.

Alles in allem überzeugt The Hateful Eight mit Witz, Charme und Nostalgie. Lediglich die wirklich lange Spielzeit hätte um eine halbe Stunde gekürzt werden können. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Rückblick 1. Quartal 2016: Die Highlights und Enttäuschungen

Hallo ihr Lieben,
unglaublich, aber das erste Quartal des Jahres ist schon wieder vorbei. Die Zeit rast nur so! Ich habe im ersten Quartal 23 Filme gesehen (9 im Januar, 7 im Februar und 7 im März). Hier soll es nun eine kurze Übersicht über meine Highlights und Enttäuschungen geben.

die Enttäuschungen:

Platz 5: Criminal Activities

Vier mehr oder weniger Freunde planen nach der Beerdigung eines gemeinsamen Freundes ein großes Ding an der Börse, was leider nicht funktioniert. Und Schwupps schulden sie einem Kredithai eine Menge Geld. Der hat eine ganz eigene Lösung für die Schulden. Ein Film, der nicht in Schwung kommt, vorhersehbar ist und auch schauspielerisch nicht überzeugt.

Platz 4: 10 Cloverfield Lane

Drei Personen. Ein Bunker. Ist draußen die Welt untergegangen oder nicht? Ein Film, der viele Fragen aufwirft, aber durch den doppelten Erzählstrang einfach nicht funktionieren will.

Platz 3: Erschütternde Wahrheit

Die Geschichte des Mannes, der herausgefunden hat, dass American Football und die damit verbundenen Erschütterungen am Kopf zu schweren neurologischen Erkrankungen und zum Tod führen kann. Interessantes Thema gepresst in eine schlechte Umsetzung. Die Handlung kommt nicht auf den Punkt, der Schnitt hält in den falschen Momenten und schneidet die wichtigen Stellen.

Platz 2: Gut zu vögeln

Ein deutscher Film über die frisch verlassene Merlin, die in die ehemalige WG ihres Bruders einzieht und dort auf Jacob trifft. Ein Film, der sehr auf die Humorschiene drückt, diese aber nicht trifft. Die Handlung ist auch schon wohlbekannt, kann also weder überraschen, noch begeistern.

Platz 1: Zoolander 2

Zoolander wird benötigt, nachdem viele Promis ermodet werden und die bekannte Zoolander-Schnute ziehen. Nur leider ist der Film zu abgedreht und auch die vermeintlichen Witze funktionieren nicht.

die Highlights:

Platz 6: The big short

Ein packender Film über die Vorgeschichte der Finanzkrise von 2008. Diese wurde von ein paar Einzelnen vorhergesehen, die daraufhin gegen die Wirtschaft wetteten. Der Film ist spannend, mitreißend und ebenso erschütternd. Durch die vielen Wirtschaftsbegriffe mitunter etwas zäh, aber die wurden versucht humorvoll in die Handlung einzuarbeiten.

Platz 5: Spotlight

Ein Sonderteam des Boston Globe deckt den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche auf. Dies ist ihre Geschichte. Ein langsam, aber detailtreuer Film, der die Recherchearbeiten der Journalisten genau beleuchtet und durchgehend spannend bleibt.

Platz 4: Eddie the Eagle

Die wahre Geschichte des Skispringers Michael Edwards, der 1988 bei den olympischen Winterspielen zwar den letzten Platz belegte, sich aber durch seinen unerschöpflichen Kampfgeist in die Herzen der Leute sprang. Ein durch und durch sympathischer Film, der gute Laune versprüht und uns die Botschaft überbringt, dass alles möglich ist.

Platz 3: Brooklyn

Die Geschichte der Irin Eilis, die in den 50er Jahren aus wirtschaftlichen Gründen in die USA auswandert, aber weiterhin hin und hergerissen ist, wo sie ihre Heimat sieht. Brooklyn ist ein herzerwärmender Film mit einer herausragenden schauspielerischen Leistung und viel Gefühl. Der Film wird sehr ruhig erzählt, aber ist dadurch nur noch berührender.

Platz 2: The Danish Girl

Einar Wegener ist Künstler und fühlt sich in den falschen Körper geboren. Obwohl er seine Frau liebt, möchte er lieber eine Frau sein. Die Geschichte der ersten Geschlechtsumwandlung der Welt. Eine so bewegende und packende Geschichte über das Für und Wider einer Geschlechtsumwandlung und auch die Belastung der Ehefrau durch den Wunsch.

Platz 1: Deadpool

Marvels schrägster „Superheld“ hüpfte im Februar aus den Comics auf die große Leinwand. Deadpool ist frech, nie um einen Spruch verlegen und das obwohl er durch einen Unfall, der ihn von Krebs heilen sollte, völlig entstellt ist. Deadpool überzeugt in allen Punkten und ist mein Highlight des ersten Quartals.

13 hours – the secret soldiers of Benghazi (Kurzkritik)

Am 03.03.2016 erscheint ein Film, der sich mit den Ereignissen des 11. September 2012 in Benghazi, Libyen auseinander setzt, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: In der Nacht des 11. September 2012 stürmen bewaffnete Libyer das amerikanische Konsulat in Benghazi, das zu dem Zeitpunkt nur mäßig geschützt ist. Doch erhoffte Rettung bleibt aus, weil kein offizieller Rettungsbefehl kommt. Nicht unweit entfernt befindet sich eine geheime CIA-Basis. Dort sind unter anderem 6 bestens ausgebildete Soldaten stationiert, die ohne zu zögern zur Hilfe eilen wollen. Nur das sie offiziell nicht da sind und der Befehl weiterhin ausbleibt.

13 hours – the secret soldiers of Benghazi ist ein packender und absolut erschütternder Film, der sich mit realen Ereignissen auseinander setzt. Dabei scheint er eine Detailtreue zu haben, die aber sehr schnell in den Hintergrund tritt. Denn der Film ist wieder einmal dem amerikanischen Patriotismus zum Opfer gefallen. Sätze, wie „Wenn Sie nicht bald Hilfe schicken, dann sterben hier Amerikaner!“ ist nur ein Negativbeispiel. Trotz einem guten Spannungsbogen, der einen an die Leinwand fesselt und bis zum Schluss mit allen Beteiligten mitfiebern lässt, geht man hinterher nicht mit den gewünscht positiven Effekt aus dem Film. Der Film setzt sich auch nicht differenziert mit den Libyern auseinander. Zwar wird immer wieder gefragt, ob es sich bei den Libyern, um befreundete Einheiten oder um potenzielle Angreifer handelt, aber im Grunde werden trotzdem alle über einen Kamm geschert.

Alles in allem hätte 13 hours ein spannender Film, der sich leider zu undifferenziert mit den Geschehnissen auseinander setzt und zu viel Patriotismus einstreut und daher leider nur 06 von 10 möglichen Punkten bekommt.

Hail Caesar

Am 18.02.2016 erschien ein Film, der den Alltag eines Filmproduzenten Hollywoods in den 50er Jahren zeigt, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Eddie Mannix funktioniert in Hollywood in den 50er Jahren als „Problemlöser“. Man begleitet ihn ein Tag lang. Aufdringliche Journalisten, schwangere Stars, entführter Star, untalentierter Star und übereifriger Regisseur sind nur ein paar der Probleme, die Mannix regeln muss.

Hail Caesar ist eine liebevolle und farbenfrohe Hommage an die Filmbranche von damals. Neben einem absoluten Staraufgebot an Darstellern, überzeugt vorallem das Bühnenbild.
Das Hollywood der 50er Jahre. Eine nach außen hin absolut sauber und heile scheinende eigene Welt. Doch hinter den Kulissen ist gar nicht die heile Welt. Damit trotzdem der Schein bewahrt bleibt, gibt es Eddie Mannix. Er befasst sich teilweise mit vielen Problemen gleichzeitig. Und ständig kommt wieder jemand Neues an und teilt ihm ein Problem mit. Dabei werden viele verschiedene Elemente vereint, die für die damalige Filmzeit typisch waren. Von singenden Matrosen bis zum Wasserballet, vom Drama bis zum Westernfilm. Eine schwangere Schauspielerin ohne verheiratet zu sein, ein Skandal, der gelöst werden muss. Ein früherer Westernstar, der Probleme hat anspruchsvollere Filme zu drehen und daher einen angesehenen Regisseur zur Weißglut bringt, einen absoluten Star, der mitten in den Dreharbeiten entführt wird. Und natürlich darf die aufdringliche Journalistin nicht fehlen – und weil es so schön ist, gibt es die gleich im Doppelpack.
Das Erzähltempo ist sehr gemächlich, so wirklich in Fahrt kommt der Film nicht, aber das ist auch nicht nötig. Der Film setzt nicht auf Spannung oder einen großen Showdown setzt, sondern auf schöne Bilder mit ein paar witzigen Momenten. Aber der Film ist auch keine Komödie, wie der Trailer vermuten lässt, sondern einfach eine schöne Hommage. Das Bühnenbild und die Kostüme sind sehr gelungen und versetzten einen sofort in eine andere Zeit zurück.
Josh Brolin übernimmt die Rolle des Eddie Mannix. Obwohl Mannix ein Fixer ist und mit seinen Methoden eigentlich unsympathisch sein müsste, mag man ihn auf Anhieb. Was nach einem anstrengenden Arbeitstag aussieht, ist einfach nur der Alltag von Mannix.
Tilda Swinton übernimmt die Rollen der Journalisten-Schwestern Thora und Thessaly Thacker. Sie tauchen aus dem Nichts auf und erschrecken Mannix, um ihm einen Kommentar zu irgendeiner wilden Story zu entlocken.
George Clooney übernimmt die Rolle des Baird Whitlock, der Hauptdarsteller und Star der großen Inszenierung. Ziemlich am Anfang wird er entführt.
Alden Ehrenreich übernimmt die Rolle des Hobie Doyle, einem berühmten Westernstar, der nun durch sein positives Image in ein anderes Genre: das Drama geführt werden soll. Leider scheitert er an den Sprechrollen und den starken Gesichtsausdrücken. Aber trotz seiner relativ naiven Art, spielt er sich schnell in die Herzen der Zuschauer.

Alles in allem ist der Film eine schöne Hommage und überzeugt vollkommen durch seine Bilder. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Verpasst im März 2016

Hallo ihr Lieben,
der Monat März ist wieder um und ich habs es wie immer nicht geschafft alle Filme zu gucken, die ich sehen wollte. Hier also wieder meine Liste der Filme, die ich trotzdem noch einmal sehen möchte:

) Birnenkuchen mit Lavendel: Die Geschichte einer Frau, die durch Zufall einen etwas eigenartigen Mann trifft. Aber irgendwie tun sie sich gut. Ich verspreche mir eine etwas andere Liebesgeschichte, die aus der Masse heraussticht.

2) Trumbo: Die Geschichte eines Drehbuchautors, der in den 1940er Jahren in den Ruf eines Kommunisten gerät und daher auf Hollywoods schwarzer Liste landet. Bryan Cranston wurde für diesen Film für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert, daher möchte ich ihn gerne noch sehen.

3) Raum: Oscarnominiert und Brie Larson gewann den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Die Geschichte einer Mutter und ihres Kindes, die in einem Raum eingesperrt sind und trotzdem versuchen sich Lebensfreude zu bewahren.

4) Rock the Kasbah: Bill Murray als Musikproduzent, dem in Afghanistan sein Musiktalent davon rennt. Ich fand schon den Trailer sehr lustig und möchte den Film daher noch sehen.

Filme, die es ganz knapp nicht mehr auf meine Liste geschafft haben:

Im Himmel trägt man hohe Schuhe

10 Cloverfield Lane (Kurzkritik)

Am 31.03.2016 erschien ein Film, über den man im Vorfeld am besten nichts wissen sollte, in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Michelle hat einen Unfall und wacht angekettet in einem Bunker wieder auf. Der etwas einfältige Howard sagt, dass er sie gerettet habe und das es einen Nuklearangriff gab. Mit in dem Bunker ist noch Emmett, der von Howards Bunker wusste und sich dort nach dem Angriff auch versteckt. Dabei stehen zwei große Fragen im Raum: Gab es den Nuklearangriff wirklich oder spielt Howard ein falsches Spiel?

10 Cloverfiel Lane ist ein Katz und Mausspiel kombiniert mit einem Kammerspiel. Als einzigen Ort hat man den Bunker, in dem sich 90% des Films abspielen. Wenn man vorab zu viel über den Film weiß, ist überhaupt keine Spannung mehr da. Aber das eigentliche Problem an dem Film ist, selbst wenn man gar nichts darüber weiß, dass zwei Handlungsstränge verfolgt werden. Entweder es gab diesen Angriff und Howard hat Michelle gerettet, oder aber es gab diesen Angriff nicht und Howard hat Michelle entführt. Jeder Handlungsstrang geht nur dann auf, wenn der andere nicht der Fall ist. Aber trotzdem gibt es zu beiden Hinweise und als Zuschauer weiß man nun nicht, was man nun glauben soll. Das kann man natürlich als gut empfinden, weil das Ende absolut nicht vorhersehbar war, andererseits ist es auch ermüdend. Dadurch wirkt der entstandende Spannungsbogen nicht wirklich und der Film zieht sich mitunter. Einzig die wirklich guten schauspielerischen Leistungen wirken und geben dem Film ein bisschen Schwung.

Alles in allem funktioniert der Film aufgrund der doppelten Handlungsstränge nicht und kriegt dafür nur 03 von 10 möglichen Punkten.