Die Serienblogparade by FrauMargarete – Volume 2

Und weil es so schön war – auch auch weil ich gerne aufholen möchte, um zum aktuellen Thema zu kommen – hier gleich Volume 2:

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Thema #2: Erste Schritte: Mit welcher Serie hat alles angefangen?

Da vorab Zeichentrick- und Animeserien ausgeschlossen wurden, überspringen wir einen großen Teil meiner Lebensgeschichte und landen im Jahr 2008. Mit 15 Jahren entdeckte ich die Serienwelt. Zwar hatte ich auch vorher schon Serien gesehen, aber meistens eher durch meine Eltern – dazu gehörten Klassiker, wie the A-Team und Mission: Impossible, die noch immer in meine Top-Liste zählen, aber auch die ewig gleichen Crimeserien, die im Fernsehen liefen, wie CSI NY/Miami. Aber durch meinen Beitritt in die Musical-AG meiner Schule, in der wir „Once more with feelings“ das Musical aus der Serie Buffy – im Bann der Dämonen aufführten, wurde mein eigenes Interesse an Serien geweckt. Und genau mit der Serie fing alles an. Ich kaufte mir eine Staffel nach der nächsten und auch der Spinn-Off Angel – Jäger der Finsternis folgte zugleich. Am Anfang habe ich tatsächlich Strichliste geführt, wie oft ich die Folgen gesehen habe (meine Lieblingsfolgen haben es auf über 20x in einem Jahr geschafft), hab es aber irgendwann aufgegeben. Ich habe jede Folge wiederholt auch im Original gesehen und auch jede Folge mit Audiokommentar.

Nach Buffy und Angel folgten erst einmal lange Zeit nur wieder die gleichen Serien aus dem Fernsehen. Erst 2009/2010 wurde dann mein entgültiges Interesse an Serien geweckt. Ich „verguckte“ mich in mehrere Serien gleichzeitig (Mutant X, Smallville und PainKiller-Jane) und wartete jede Woche/Tag auf die neue Folgen. Und so entwickelte es sich nach und nach.

Die Serienblogparade by FrauMargarete – Volume 1

Hallo ihr Lieben 🙂

krankheitsbedingt bin ich leider ans Bett gebunden und kann daher heute Abend auch nicht in die Sneak 😦
Dafür bin ich aber über einen interessanten Blog gestolpert und zwar von Frau Margarete. Und dabei bin ich auch auf ihre aktuelle Serienblogparade gestoßen. Daran möchte ich gerne teilnehmen – hänge zwar inzwischen drei Themen hinterher, aber ich habe ja jetzt Zeit diese schnell nachzuholen. Keine Angst, meine Filmkritiken vernachlässige ich auch nicht, weswegen es wohl in den nächsten Tagen ein erhöhtes Posting geben wird (hoffe ich zumindest).

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Thema #1: Wie, wann und wo schaust du Serien am liebsten?

Serien schaue ich – im Gegensatz zu Filmen – häufig allein. Das liegt aber eher daran, dass viele meiner Serien unbekannter sind oder meine Freunde sie einfach nicht sehen bzw. in einer anderen Staffel/Folge sind. Serien, die (fast) jeder schon unzähllige Male gesehen hat, fallen daher auf, dass ich sie gerne mit Freunden gucke, weil man einfach eine beliebige Folge einschalten kann und alle wissen, worum es geht. Dazu gehören Serien, wie The Big Bang Theory und 2 Broke Girls, aber auch die Gilmore Girls. Mit meinem Freund zusammen habe ich immer wieder eine Serie, die wir gemeinsam gucken. Dadurch, dass wir eine Fernbeziehung haben, dauert esb aber auch immer eine Weile. Aktuell hab ich ihn zu Doctor Who bekehrt und er mich in die Welt von Game of Thrones geführt. Zwar lasse ich mir gerne Serien von Freunden empfehlen, gucke diese dann aber für mich.

Ich bin eindeutig ein „Binge-Watching“-Anhänger, dass heißt, dass ich Serien am Stück sehe, also mehrere Folgen pro Tag. Wenn ich mich in eine Serie „verguckt“ habe, dann seh ich diese Serie in jeder freien Minute. Mein Rekord liegt derzeit bei 4 Staffeln Doctor Who in 1,5 Wochen (trotz Vollzeitjob, genügend Schlaf und sozialem Kontakt). Andererseits gibt es auch Serien, die ich über einen längeren Zeitraum sehe. Meist fängt es mit Binge-Watching an, aber je mehr Staffeln es gibt, umso mehr wird es zum Gelegenheitsgucken. So geht es mir beispielsweise gerade mit „Eine schrecklich nette Familie“. Nachdem mein Freund und ich uns alle 11 Staffeln angeschafft hatten, habe ich die ersten 6 Staffeln am Stück gesehen. Aber seitdem plätschert die Serie so dahin. Manchmal fange ich auch eine Serie an, guck sie aber irgendwann nicht mehr weiter – aus Zeitgründen oder einfach weil ich immer viele Serien gleichzeitig gucke – nur um nach einer Zeit wieder von vorne anzufangen.

Bei der Frage Online-Portal vs. Im Regal stehen haben, geht es bei mir Unentschieden aus. Meine absoluten Lieblingsserien möchte ich im Regal stehen haben (auch wenn es aus finanziellen Gründen noch in der Umsetzungphase ist). Da ich aber immer mehr Serien sehe, als ich mir je leisten könnte, bzw. auch teilweise erst in eine Serie ‚reinschnuppern möchte, ehe ich mich zu einem Kauf entscheide, nutze ich auch Online-Portale, wie Maxdome und Netflix.

Auch das Duell Original vs. Synchronisiert geht bei mir unentschieden aus. An sich gucke ich Serien synchronisiert also auf Deutsch. Hat den einfach Grund, dass es meine Muttersprache ist. Versteh ich immer, muss ich nicht immer bei Nachdenken, da funktioniert auch mein Multitasking-Talent (beispielsweise wenn ich nebenbei schreibe oder koche/backe oder ähnliches). Aber es gibt auch Serien, bei denen kann ich mich einfach nicht oder nicht mehr an die deutschen Synchronstimmen gewöhnen. Das kann zum einen daran liegen, dass ich eine Serie unbedingt sehen wollte und sie daher schon bei US-Release gesehen habe. Beispiele dazu sind Arrow, Almost Human und Agents of S.H.I.E.L.D. Habe ich mich erst einmal an Stimmen gewöhnt, fällt es mir schwer mich wieder umzugewöhnen. Zum anderen kann es aber auch sein, dass ich eine Serie einmal im Original gesehen habe und die Originalstimmen dann viel passender finde. Ein Beispiel ist Gilmore Girls. Ich hatte die Serie schon mehrfach auf Deutsch gesehen und sie in Vorbereitung auf eine Englischprüfung mir im Original angehört (gute Übung, um Hörverstehen zu trainieren!). Seitdem sind mir die Originalstimmen viel sympathischer und ich kann die Serie nicht mehr in synchronisierter Form sehen.

Zum Abschluss wurde noch nach dem liebsten Platz gefragt, um Serien zu schauen. Das ist für mich eindeutig die schwerste Frage. Ich gucke Serien fast überall innerhalb meiner Wohnung und der von meinem Freund. Ob auf der Couch, im Bett, in der Badewanne, in der Küche oder am Schreibtisch (bei mir zu Hause versteht sich, auf Arbeit natürlich nicht). Einwirklicher Lieblingsort ist sehr schwer zu bestimmen. Natürlich ist es in der Badewanne immer sehr entspannend, aber auch in eine Decke gewickelt mit einer Tasse Tee in der Hand auf der Couch oder im Bett ist sehr gemütlich. An sich haben alle Plätze ihre Vor- und Nachteile. Aber wenn ich mich wirklich entscheiden müsste, würde die Wahl wohl doch auf das Bett fallen.

So damit bin ich durch mit der ersten Frage (ist doch ein etwas längerer Beitrag geworden, aber solchen Fragen komme ich einfach ins Erzählen…). Ich werd mich wohl direkt um die nächste Frage kümmern. Wo wir gerade beim Thema sind: Könnt ihr mir Serien empfehlen? Ich lass mich gerne inspirieren und freue mich über Kommentare mit Serienvorschlägen 🙂

Blogparade: Die 10 besten Filmschurken

Scheiß auf die Filmhelden, „ich mag sowieso viel lieber die Bösewichte“, höre ich nicht nur aus meinem Mund immer wieder. Daher war ich sehr begeistert, als ich auf dem Blog „Ma-Go Filmtipps“ eine Top 10 Liste der Filmschurken fand (den Beitrag findet ihr unter https://magofilmtipps.wordpress.com/2015/05/12/blogparade-die-10-besten-filmschurken/ ). Daher nun hier meine eigene Top 10 Liste.

Platz 10:

Red Skull aus Captain America

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Quelle: http://vignette2.wikia.nocookie.net/marvelmovies/images/b/bb/Red_Skull_002.jpg/revision/latest?cb=20110713225123

Hugo Weaving als skrupeloser Kopf der Nazigruppe Hydra (die uns noch lange im Marveluniversum begleiten wird). Ich finde es faszinierend, wie er nur auf der Leinwand erscheinen muss und schon weiß man, der führt nichts gutes im Schilde. Hugo Weaving schafft es Ehrfurcht und teilweise Angst auszulösen ohne große Worte und Gesten und daher mein Platz 10.

Platz 9:

Nebula aus Guardians of the Galaxy

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Karen Gillan als böse Adoptivtochter von Ronan der Ankläger. Ich habe überlegt nehm ich Ronan selbst in diese Liste auf? Er hat es den Einzug dann aber knapp verpasst. Denn er wird im Film als der eigentliche Hauptbösewicht dargestellt, aber wenn ich an den Film denke ist mir Nebula viel präsenter. Und gerade dadurch hat sie es in meine Liste geschafft.

Platz 8:

Vaako aus Riddick: Chroniken eines Kriegers

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Quelle: http://www.lyricis.fr/wp-content/uploads/2011/09/Riddick-Vaako-Karl-Urban.jpg

Karl Urban als Gegner von Vin Diesel. Bei Riddick selbst weiß man ja nie so genau, ob er nun der Gute oder der Bösewicht sein soll. Gerade deswegen brauchte es eine starke Persönlichkeit, um als Gegener aufzutreten. Vaako schafft es hier sowohl ein würdiger Gegner zu sein, als auch zweifach falsches Spiel zu treiben und daher mein Platz 8.

Platz 7:

Audrey 2 aus Der kleine Horrorladen

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Noch heute les ich nur Audrey 2 und schon habe ich ein Ohrwurm oder seh die kleine Audrey 2 vor mir, wie sie verzweifelt nach den ersten Tropfen Blut fleht. Geprägt hat sie mich vielleicht auch, weil sie mich in meiner Schulzeit fressen durfte als wir in der Musical-AG den kleinen Horrorladen aufgeführt haben.

Platz 6:

Balem Abrasax aus Jupiter Ascending

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Quelle: http://www.thestar.com.my/~/media/Images/TSOL/Photos-Gallery/Entertainment/2014/05/08/str2_Icon_0805_Jupiter2.ashx/

Eddie Redmayne als böser Bruder der Abrasaxfamilie. Er sagt vielleicht eine Handvoll Sätze und kriegt dabei kaum den Mund auf. Trotzdem hat er durch seine Arroganz so eine Ausstrahlung, dass man Ehrfucht vor ihm hat. Ich war den ganzen Film pro Balem.

Platz 5:

Darth Vader aus Star Wars

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Quelle: http://cdn.screenrant.com/wp-content/uploads/James-Earl-Jones-Darth-Vader-Star-Wars-Rebels.jpg

Muss ich dazu noch etwas sagen?

Platz 4:

Agent Smith aus Matrix

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Poetisch und immer ruhig, egal in welcher Situation. Das zeichnet Agent Smith aus. Hugo Weaving hat es somit zweimal in mein Ranking geschafft. Matrix an sich ist ein gutes Gedankenkonstrukt, aber die Maschinen an sich wirken nichts als Bösewicht. Erst Agent Smith verleiht dem Film den gewissen Charme, der den Film unvergleichbar macht.

Platz 3:

Für Platz 3 konnte ich mich einfach nicht entscheiden, daher hier zwei Superbösewichte.

Platz 3.1Victor aus Underworld

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Ich bin ein riesen Fan von Bill Nighy! Und er verkörpert den Victor mit einer Ausstrahlung, die kein anderer so gut rübergebracht hätte. Während im ersten Teil über zwei Drittel sugeriert wird, dass es sich bei Victor um den Guten handelt, um den strahlenden Vater, der Selene helfen wird. Doch dann tauchen seine Schattenseiten auf und man merkt, dass er eindeutig zu den größten Schurken der Filmgeschichte gehört.

Platz 3.2Khan aus Star Trek: Into Darkness

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Ich weiß, dass es schon einen früheren Star Trek Film gab, in dem der Khan aufgetreten ist. Aber ich kenne nun einmal nur die neueren. Benedict Cumberbatch schafft es einen Charakter zu verkörpern, wo man zwischenzeitlich sogar Mitleid mit hat. Doch im Endeffekt ist alles nur zu Manipulationszwecken und damit auch mit auf Platz 3.

Platz 2:

Loki aus Thor

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„Kniet nieder!“. Achja der Gott, der so gerne König wäre. Er begleitet uns in Thor, Thor 2 und The Avengers. Dabei sticht seine arrogante und redegewandte Art hervor, die unglaublich faszinierend ist. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Platz 1:

Die Herzkönigin aus Alice im Wunderland

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„Der Hutmacher mischt sich ein! Ab mit dem Kopf!“ Egal ob in der Zeichentrickfassung oder in der Tim Burton-Fassung, ich bin ein riesen Fan von der Herzkönigin! Wenn man an Filmschurken denkt, fallen einem zunächst viele viele Männer ein. Aber die Herzkönigin ist die erste, die mir einfällt, wenn ich an einen weiblichen Schurken denke. Ansonsten ist es einfach pure Sympathie für die Figur, die die Herzkönigin auf Platz 1 manövriert hat.

So das war meine Liste. 10 Plätze reichen natürlich nicht, um allem gerecht zu werden. Hier nun noch die Schurken, die es ganz knapp verpasst haben:

Ronan, der Ankläger (Guardians of the Galaxy), Malekith (Thor – The Dark World), Javert (Les Miserables), Magneto (X-Men), Darth Maul (Star Wars)