Rückblick auf die Buch Berlin 2022

Am 17. und 18.09.2022 fand wieder die Buch Berlin statt. Ich war wieder für euch dabei und möchte ein wenig berichten – wenn auch urlaubs- und krankheitsbedingt etwas verspätet.

Die Messe

Nachdem die Buch Berlin im letzten Jahr unter strengen Coronaauflagen stattfand, war dieses Jahr alles etwas lockerer. Dadurch wuchs auch die Anzahl der Ausstellenden auf über 300 und natürlich wuchs die Anzahl der Besuchenden deutlich.
Dadurch wurde es an einzelnden Ständen etwas voller und es blieb weniger Zeit für Gespräche, wie noch im letzten Jahr. Dennoch unterscheidet sich die Buch Berlin von den Zahlen deutlich von den großen Messen, wie Leipzig und Frankfurt.
Hier sucht man vergebens nach den großen Verlagen, dafür ist genug Platz für die kleineren Verlage und vor allem für Selfpublisher. Die Stände wurden wieder mit viel Liebe und Hingabe gestaltet und die Liebe zum geschriebenen Wort war in jedem Gespräch zu spüren. Die Genres waren querbeet vertreten, so dass eigentlich jeder fündig werden sollte. Allein die Ständereihen mit den kreativen Namen, wie Rocky Beach, Baker Street oder King’s Landing luden zum schmunzeln ein.
Natürlich gab es auch wieder allerlei Lesungen und andere Aktionen, wie eine Messerätsel-Ralley oder Radiointerviews von Radioplanet Berlin.

Mein Messeerlebnis

Ich würde sagen, dass ich letztes Jahr viel mehr Gespräche an Ständen geführt habe, dafür dieses Jahr aber noch mehr bekannte Gesichter (wieder-) getroffen habe. Kaum eine „Straße“ konnte ich entlang gehen, ohne nicht ein bekanntes Gesicht zu treffen. So fühlte es sich nicht nur wie eine Messe voller Gleichgesinnten an, sondern auch irgendwie wie nach Hause kommen.
Durch meinen Urlaub konnte ich nur am Samstag teilnehmen, war da aber fast die ganze Zeit anwesend, was mir meine schmerzenden Füße bestätigten. Das Grinsen auf meinem Gesicht konnte es jedoch nicht wegwischen. Es war einfach nur eine gute Stimmung, so viele tolle Leute und dann konnte ich auch noch meinen Lieblingsautor Christian Handel persönlich treffen (Foto unten links).

Buch Berlin Bookhaul

8 Bücher durften letztendlich in meinen Beutel hüpfen. Am liebsten hätte ich noch viel mehr Bücher mitgenommen, doch ich hatte ein festgesetztes Budget, das ich restlos ausreizte. Genug Beutel hatte ich natürlich dabei, also da wäre noch einiges möglich gewesen 😉
Das erste Buch ist inzwischen auch schon verschlungen und ich freu mich auf jedes weitere.
Ansonsten kann ich nur sagen, es war wieder ein tolles Messeerlebnis, ich war sehr glücklich an diesem Tag und freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr.

Und? Sehen wir uns nächstes Jahr auf der Buch Berlin?

Vielen Dank an die Buch Berlin für das Bereitstellen eines Pressetickets. Ich kennzeichne diesen Beitrag daher als Werbung.

Buch Berlin

Am 20. und 21.11.2021 fand die Buch Berlin in – Überraschung – Berlin statt. Ich war für euch dabei und möchte ein wenig berichten.

Eine Messe mittem im Herzen Berlins

Oder so ähnlich… wo auch immer das Herz Berlins genau liegt. Auf jeden Fall in der Arena Berlin fanden sich rund 250 Ausstellende ein, um ihre Stände mit teilweise liebevoller Kleinstarbeit aufzubauen und ihre Herzensprojekte vorzustellen – eine vollständige Liste findet ihr hier.
Dabei war querbeet für alle etwas dabei. Phantastik, Romance, Sachbücher, Kinderbücher, Thriller, Horror, etc. einfach in jedem Genre konnte man fündig werden. Dabei war es gerade die familiäre, intime Atmosphäre, die die Messe zu etwas besonderem macht und sich so von Massenveranstaltungen wie der FBM oder LBM abhebt.

Messe? Mitten in einer Pandemie?

Natürlich kann man anmerken, dass eine Messe mitten in der vierten Welle vielleicht keine gute Idee sei. Doch zum einen war es eine 2G Veranstaltung, es herrschte trotzdem Maskenpflicht und ich muss sagen, dass ich bei jedem, mit dem ich mich unterhalten habe, die richtigen Ansätze gefunden habe.
Wo es ging wurde Abstand gehalten, alle trugen ihre Masken korrekt – ich habe keine einzige herausblitzende Nase gesehen! – und so ziemlich jede*r mit der*m ich gesprochen habe, hatte sich vorab freiwillig noch testen lassen. Einige haben ihr Kommen auch abgesagt, gerade bei längerem Anreiseweg.
Und obwohl all dies eingehalten wurde, herrschte eine gute Stimmung. Alle schienen Spaß zu haben, keiner beschwerte sich über irgendwelche Maßnahmen, stattdessen wurde eifrig über Bücher gefachsimpelt. Und das ist für mich ein wichtiges Zeichen, dass es eben doch geht und Maßnahmen keine Spaßbremse sein müssen.

Mein ganz persönliches Messeerlebnis

Ich hatte an beiden Tagen einfach nur eine gute Zeit. Ich habe viele Menschen getroffen, die ich zuvor nur über das Internet kannte, aber noch viel mehr Leute kennengelernt. Tolle Gespräche mit Autor*innen geführt, so viele neue Bücher entdeckt, dass ich nicht einmal einen Bruchteil davon nach Hause schleppen konnte und trotzdem sind 10 neue Bücher bei mir eingezogen.
Ich habe Lesungen gelauscht, Süßigkeiten von den Ständen stibitzt – okay, sie lagen zur Bedinung aus, aber das klingt nicht so cool – und hatte einfach nur eine Menge Spaß. Die gute Laune aller Beteiligter war einzigartig. Hier war es egal, wie du draußen bist und wofür du gerne abgestempelt wirst, hier war man willkommen, solange man nett war. An jedem Stand wurde man mit einem Lächeln begrüßt, die Leidenschaft zum geschriebenen Wort verband einen und so schnell kommt man wohl nie wieder mit anderen Leuten ins Gespräch.

Was bleibt nach so einem Wochenende?

Leere, Messeblues, aber auch die Erinnerung an tolle Menschen und einer guten Zeit. Aber wohl vor allem ein gewachsener SuB mit vielen neuen Büchern, die es nun zu verschlingen gilt.

Für mehr Infos einfach hier nachschauen.

Und? Sehen wir uns nächstes Jahr auf der Buch Berlin?

Vielen Dank an die Buch Berlin für das Bereitstellen eines Pressetickets. Ich kennzeichne diesen Beitrag daher als Werbung.