Neulich in der Sneak: I can only imagine

Ein Vorwort

CCM ist die Kurzform für Contemporary Christian Music, zu deutsch christliche Popmusik. Mercy Me ist eine der erfolgreicheren Bands dieses Genres. Ihre Alben wurden mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet und sie waren ebenfalls mehrfach bei den Grammys nominiert. Ich persönlich hatte zuvor noch nie etwas von der Band gehört, bin aber wohl auch nicht die richtige Zielgruppe. I can only imagine ist die Single, die Mercy Me einen Plattenvertrag einbrachte. Im Film geht es um Sänger Bart Millard und seine ganz persönliche Geschichte mit dem Song.

Die Handlung

Bart Millard (J. Michael Finley) hat keine leichte Jugend. Sein Vater Arthur (Dennis Quaid) ist leicht aufbrausend und schlägt gerne auf Bart und seine Mutter ein. Diese verlässt sie in Barts Kindheit. Über diesen Verlust und Verrat kommt Bart lange nicht hinweg. Nach seinem Schulabschluss verlässt er seine Heimat und schließt sich der CCM Band Mercy Me an. Als sie auf Plattenproduzent Brickell (Trace Adkins) treffen, versuchen sie ihn zu überzeugen, aber er meint nur, dass sie den Song ihres Lebens noch nicht gefunden hätten. Also begibt sich Bart zurück in seine Heimat, wo er auf seinen inzwischen schwer erkrankten Vater trifft.

Meine Meinung

I can only imagine erinnert mich ein wenig an den 2016 erschienenen Film Himmelskind. Auch er befasste sich mit dem Thema Religion und wie viel der Glaube an etwas helfen kann. Doch abgesehen von der Grundthematik, die bei beiden Filmen doch sehr abweicht, haben die Filme vor allem die Überthematisierung des Glaubens gemein. Denn Bart Millard findet bereits in seiner Jugend zu Gott und schließt sich hinterher einer christlichen Popband an. Bis hierhin ist dies noch kein Hindernis. Doch als Bart schließlich zu seinem gewalttätigen Vater zurückkehrt und dieser durch seine Krankheit zum Glauben gefunden hat und durch den Glauben nun verzweifelt versucht ein besserer Mensch zu sein, beginnt das Thema wieder Überhand zu nehmen. Doch bereits auf den Weg dahin hat I can only imagine seine Zuschauer verloren.
Dies hat mehrere Gründe. Zum einen beginnt der Film damit Barts Kindheit sehr ausführlich aufzuschlüsseln. Zwar begnügt er sich mit einer Handvoll Schlüsselszenen, aus denen man viel über Barts Kindheit und Charakter ableiten soll, präzisiert diese dann aber doch nicht genau, so dass alles langgezogen und schwammig wirkt. Es folgt eine kurze Geschichte über Entstehung und mäßigen Erfolg der Band bis sie auf ihren späteren Produzenten Brickell treffen. Spätestens als dieser sagt, dass Bart den Song seines Lebens noch nicht gefunden hat, wird klar, dass sich dieser nun mit seiner Vergangenheit beschäftigen muss. Der andere Grund, warum der Zuschauer bis hierhin bereits verloren gegangen ist, ist, dass Bart Millard, verkörpert von J. Michael Finley, sehr sprunghaft, naiv und an den unpassendsten Stellen auch einfach nervig ist. Der Film lebt stark davon, dass man den Protagonisten sympathisch findet und sich für ihn und seine Geschichte interessiert, denn das Ende ist sehr vorhersehbar.
Schließlich kommt der Film zum Wendepunkt. Bart trifft auf seinen inzwischen schwerkranken und gläubigen Vater, der sich nichts mehr als die Vergebung seines Sohnes wünscht. Hier hat es der Film eindeutig auf die Tränendrüse der Zuschauer abgesehen, denn statt mit subtilen Botschaften zu kommen, wird die Vorschlaghammermethode bevorzugt. Dabei verliert sich nicht nur die Handlung in Klischees, sondern Dennis Quaid, der Barts Vater Arthur verkörpert, auch im over-acting.

Objektiv betrachtet hat der Film leider mehr Schwachstellen als Pluspunkte. Dennoch hat er irgendwo eine tiefere Botschaft versteckt und ist spätestens für Fans von Mercy Me natürlich sehr sehenswert. Und obwohl ich eigentlich kaum etwas positives zum Film zu sagen habe, hat er tief in mir einen sehr wunden Punkt angesprochen. Und genau deswegen war meine Tränendrüse auch des Öfteren im Einsatz. Und so fällt es mir sehr schwer, den Film final zu bewerten, da ich zwischen den deutlichen Schwächen und meiner persönlichen Verbundenheit mit dem Film hin und her schwanke.

Das Fazit

I can only imagine erzählt die Geschichte eines echt schönen Songs. Leider erzählt er sie mehr auf reißerische Art und nicht mit genügend Subtilität. Dennoch vermag er durchaus wunde Stellen zu treffen, auch wenn er sehr viel falsch macht. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

I can only imagine läuft seit dem 27.09.2018 in den deutschen Kinos.

Safari – Match me if you can

Ein Vorwort

Die Liebe auf „klassischem Weg“ zu finden ist in der heutigen schnelllebigen Zeit mit ständiger Verbundenheit über das Internet, gar nicht mehr so leicht. Wie gut, dass es inzwischen auch dafür mobile Varianten gibt. Die bekannteste App dürfte wohl Tinder sein. Und während viele diese Apps als „Fickapps“ abtun oder sich über ihre Oberflächlichkeit beschweren – immerhin entscheidet man erst einmal nach dem Foto, ob man mit jemandem schreibt oder nicht – sind daraus auch schon echte Beziehungen entstanden – habe ich gehört… So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch die Filmwelt das Thema aufgreift und einen eigenen Film über eine imaginäre App, die Tinder aber sehr ähnelt, zu kreieren. Ob das was geworden ist, erfahrt ihr in meiner Kritik.

Die Handlung

In der Safari-App kann man ein Profil anlegen und sucht sich ein Tier aus, mit dem gewisse Eigenschaften verbunden sind. Dann kann man sich seinen One-Night-Stand suchen. Episodenartig werden hier verschiedene Handlungen aufgegriffen. Von der sich jünger wünschenden Mutter, über den alleinerziehenden Vater bis zur Instagram-Schönheit sind alle Stereotypen vertreten.

Meine Meinung

Safari – Match me if you can ist einer jener Filme, die vorgeben innovativ und fortschrittlich zu sein und sich doch in absolute Klischees verliert. So ist die Idee einen Tinder-Film zu machen – auch wenn man ihn dann nicht Tinder, sondern Safari genannt hat – erst einmal eine gute Idee. Hier hätte man gut gewisse Probleme unserer Gesellschaft aufgreifen und humorvoll verpacken können. Leider ist Safari sowohl an der Kritik als auch am Humor gescheitert.
Die Probleme des Films beginnen schon damit, dass alle Charaktere ausnahmslos klischeebelastet sind und an keiner Stelle aus ihrem vorgeschriebenen Muster ausbrechen. So haben wir den geilen Stecher, der ständig nur auf den nächsten One-Night-Stand aus ist, dafür alle möglichen Lügen und Maschen auf dem Kasten hat – allerdings ohne den Stil eines Barney Stinson. Natürlich hat er dazu noch seinen eigenen Youtube-Kanal, auf dem er Anbaggermaschen vorstellt und wie man der perfekte Charmeur wird. Und so zieht es sich über alle weiteren Charaktere. Vom Instagramm-Girl, dass ihren Followern verspricht sich den Sex für die Ehe aufzuheben, aber eigentlich ständig einen neuen One-Night-Stand hat, von der Yoga-machenden-Alternativen, die ihren Weg noch nicht gefunden hat und in einer absolut heruntergekommenden WG lebt. Von der fünzigjährigen Mutter, die endlich ihre Jugend nachholen will, über den alleinerziehenden Vater, der mehr als einen One-Night-Stand zeitlich nicht hinbekommt. Das einzig gute ist, dass man sich durch die Episodenartige Erzählweise nicht emotional an einen Charakter binden muss, da alle ungefär die gleiche Screentime bekommen. Andererseits hat der Zuschauer ein bisschen mehr als müde Klischees in der Charaktergestaltung verdient.
Der zweite Knackpunkt des Films ist, dass er sich dem Zuschauer vorab als Komödie präsentiert. Die Witze sind aber allesamt sehr flach und schaffen es nicht dem Publikum auch nur einen Lacher zu entlocken. Ab und an schafft es der ein oder andere Zuschauer vielleicht noch zu schmunzeln, aber mehr Gefühle werden nicht hervorgerufen. Damit hat der Film nicht nur den Ton, sondern auch seine Zielgruppe noch einmal komplett verfehlt.
Die Episodenartige Erzählweise ist gut umgesetzt und die einzelnen Episoden sind teilweise miteinander verknüpft, so dass man den gleichen Charakter auch in mehr als nur einer Episode sehen kann. Wirklich gut, war tatsächlich nur die allerletzte Episode, in der mehrere Charaktere aus vorherigen Episoden wieder aufeinander treffen. Hier sind auch die einzigen echten Lacher des Films versteckt, allerdings auch nur, weil diese letzte Episode alles noch einmal ins Extreme und Überzogene zieht. Das ist auch der einzig positive Punkt, den man Safari zugestehen kann.

Das Fazit

Safari – Match me if you can ist ein lieblos zusammengestückelter Film, der lieber Klischees aufleben lässt, als sich um innovate Handlung und individuelle Charaktere zu kümmern. Gleichfalls schafft er es weder einen ernsten kritischen Film über das heutige Datingverhalten zu inszenieren, noch alles mit einer gewissen Dosis Humor zu verzieren. Zurück bleibt ein Film, bei dem man nicht weiß, was er einem eigentlich sagen wollte. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

Safari – Match me if you can läuft seit dem 30.08.2018 in den deutschen Kinos.

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R Volume 2 – Part 3

Der September neigt sich wieder dem Ende zu und damit auch meine September Challenge. Hier soll es nun um die Buchstaben B E und R gehen.  

„B“ wie Buffy – The Vampire Slayer

Staffeln insgesamt: 7
Staffeln gesehen: 7

Darum geht’s: Buffy Summers zieht in die Kleinstadt Sunnydale. Sie ist die Jägerin, eine durch das Schicksal ausgewählte Person, die allein gegen Vampire, Dämonen und andere Ausgeburten der Hölle kämpfen muss. Eigentlich will sie nun endlich ein ruhiges Leben führen, doch daraus wird nichts. Mit ihren besten Freunden Willow und Xander an der Seite und ihrem eifrigen Wächter Giles, stellt sie sich ständig wechselnden Gegnern.

Meine Geschichte mit der Serie: In der Schule habe ich einige Jahre an der Musical-AG teilgenommen. Im allerersten Jahr nach der Gründung der AG, versuchten wir uns an der Musicalfolge „Once more with feelings“ aus der sechsten Staffel. Danach war ich so angefixt, dass ich auch alle anderen Staffeln inklusive des Spin-Offs Angel verschlang. Zu der Zeit liefen die Staffeln immer und immer wieder bei mir über den Fernseher. Der Hype bekam bei mir Jahre später nochmal neues Aufwind. Als ich in Leipzig lebte, lernte ich einige Freunde kennen, die auch begeistert von der Serie sind und wir veranstalteten regelmäßig Buffy-Abende. Dabei trafen wir uns immer bei jemand anderem und schauten unsere Lieblingsfolgen – und davon gab es echt viele. Und jetzt wo ich das schreibe, kriege ich direkt wieder Lust ein paar Folgen Buffy zu schauen.

Darum empfehle ich die Serie: Joss Whedon, der Schöpfer der Serie, war es Leid, dass die blonde Frau in jedem Film gefangen wird und gerettet werden muss. Also schuf er kurzerhand eine der stärksten weiblichen Hauptrollen, die eine Serie je zum Vorschein brachte. Bei mir schaffte es bei der Blogparade Best Heroines sogar auf Platz 1. Allein das ist schon Grund genug der Serie eine Chance zu geben. Hinzu kommt, dass Buffy spannend, witzig, voller guter Dialoge und toller Ideen ist. Denn während es überwiegend das „Monster of the week“-Prinzip verfolgt, also in jeder Folge ein neuer Gegner auftaucht, gibt es auch staffelweise immer eine übergreifende Handlung. Neben all dem Spaß, den Buffy verbreitet, befasst es sich aber auch immer wieder mit ernsteren Themen. Tod eines Familienmitglieds ist nur ein Beispiel. Und gerade hier beweist sich, wie menschlich die Figuren bleiben!

„E“ wie Extreme Dinosaurs

Folgen insgesamt: 52
Folgen gesehen: unbekannt

Darum geht’s: Ein Forscher aus einer anderen Welt reist in die Vergangenheit der Erde ins Zeitalter der Dinosaurier, um eine Gruppe dieser intelligent zu machen und mit Spezialkräften auszustatten und zu seiner Armee zu machen. Doch die ersten vier sind auch noch mit einem Gewissen ausgestattet. So wenden sich T-Bone, Stegz, Bullzeye und Spike gegen ihren Schöpfer. Bei einem zweiten Experiment verzichtet der Forscher auf das Gewissen und schafft so die Antagonisten Bad Rap, Haxx und Spittor. In Folge der nächsten Geschehnisse landen alle sieben Superdinos in der heutigen Zeit. Während Bad Rap und seine Freunde versuchen die Welt zu zerstören und wieder in den Zustand des Mesozoikums zu versetzen, versuchen T-Bone und seine Freunde genau das zu verhindern.

Meine Geschichte mit der Serie: Die Serie hatte ihr Erstausstrahlung 1998 auf SuperRTL. Damit fiel sie genau in meine Kindheit und da ich mich damals schon für Dinosaurier begeistern konnte, gefiel mir die Serie sehr. Daher ist die Zahl der gesehenen Folgen auch unbekannt, weil ich nicht sagen könnte, ob ich früher alle Folgen gesehen habe. Inzwischen wurden die ersten 13 Folgen neu auf DVD veröffentlich und sind auch schon in mein DVD-Regal gewandert. Nun warten sie allerdings noch darauf gesehen zu werden…

Darum empfehle ich die Serie: Als ich die Serien für die SEPTEMBER-Challenge aussuchte, stolperte ich direkt über die drei Es und war nun am Ende doch etwas überfordert, bis mir die Serie aus meiner Kindheit wieder einfiel. Mich begeisterte sie damals, einfach nur, weil es um Dinosaurier ging und inzwischen ist sie einfach ein Stück meiner Kindheit, die mich immer noch fasziniert. Letztendlich ist sie aber schon etwas brutal für eine Kinderserie – obwohl heutzutage wohl wesentlich brutalere Kinderserien produziert werden.

„R“ wie Rick und Morty

Staffeln insgesamt (bisher): 3
Staffeln gesehen (bisher): 1

Darum geht’s: Der alkoholabhängige aber brillante Wissenschaftler Rick Sanchez reist zusammen mit seinem Enkel, den etwas einfältigen Morty, durch den Kosmos und durch Parallelwelten. Dabei erleben sie eine Menge Abenteuer.

Meine Geschichte mit der Serie: Der einzige Buchstabe, zu dem ich absolut keine Serie finden konnte, war das R. in meiner Verzweiflung wandte ich mich an meinen Lebensgefährten, der wie aus der Pistole geschossen Rick & Morty raushaute. Dieser hatte er bisher immer alleine schauen müssen, da ich mich mit dem Look der Serie nicht anfreunden konnte. In meiner Verzweiflung wagte ich mich an die erste Staffel und wurde doch positiv überrascht.

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie im Animationsbereich noch einmal frischen Wind in die festgefahrene Serienwelt bringt. Mit ihren kurzen ca. 20 minütigen Folgen erleben Rick & Morty immer wieder neue Abenteuer. Dabei variiert die Qualität der einzelnen Folgen stark. Aber spätestens seit in der dritten Folge der ersten Staffel ein Vergnügungspark innerhalb eines Menschen erschaffen wurde, der zwischen Disneyland und Jurassic Park hin und her springt und eine herrliche Karikatur des ganzen darstellt, war auch ich mit dem sehr gewöhnungsbedürftigen Humor konform.

Was wären eure TEM Serien? Habt ihr bei der September Challenge neue Serien entdecken können?

15 Tage – 15 Tassen – Tag 15

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Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Glücklicherweise noch nicht, aber zumindest eine Weihnachtsmarkttasse musste ich mit in dieses Projekt reinnehmen. Diese ist vom Heidelberger Weihnachtsmarkt 2012. Meine damalige Mitbewohnerin und ich reisten tatsächlich nur für den Weihnachtsmarkt von Jena nach Heidelberg und zurück. Das Ganze mit einem Quer-durchs-Land Ticket (sprich wir durften nur Regionalbahnen nutzen) für einen Tag. Wir waren von 3 Uhr nachts bis 10 Uhr abends unterwegs, aber diese Erinnerung kann uns niemand mehr nehmen. Und genau dafür steht diese Tasse.

Was ist „15 Tage – 15 Tassen“? Eine Einladung eure Tassen hervorzukramen und sie uns in eurem Blog oder auch in den Kommentaren zu präsentieren: Was ist eure Lieblingstasse? Woraus trinkt ihr, wenn ihr an eurem Schreibtisch sitzt? Was steht auf eurem Tisch, wenn ihr in einem Buch schmökert? Besitzt ihr noch eure erste Tasse? Welche habt ihr zuletzt gekauft oder geschenkt bekommen?

Idee: Wortman
Beschreibung: Aequitas et Veritas

Meg

Ein Vorwort

70,7% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Und die Tiefen des Ozeans sind noch immer die am wenigsten erforschte Region der Welt. Grund genug, um sich mit einem neuen Film mit einem als ausgestorben geltenden Vertreter zu befassen. Dabei hat sich Meg wohl Spielbergs Weißen Hai als Vorbild genommen, jedoch war dieser wohl nicht groß genug. Also musste nun der Megalodon antreten. Forscher schätzen ihn auf eine Gesamtlänge von 12-18 Metern. Im Vergleich wird ein Wal zwar über 6 Meter lang, aber bei weitem keine 12 Meter. Können sich Jason Statham und sein Team gegen so eine Monstrosität wehren?

Die Handlung

Die Mana One ist eine Unterwasserforschungseinrichtung des Milliardärs Jack Morris (Rainn Wilson). Aktuell befasst sie sich mit der Theorie, dass der Marianengraben noch wesentlich tiefer ist, als bisher angenommen. Doch bei einer Forschungsmission wird eine Kreatur der Tiefe geweckt und gelangt nun ebenfalls an die Oberfläche. Ein Megalodon. Nun muss das Team um Dr. Minway Zhang (Winston Chao) und Jonas Taylor (Jason Statham) ihn einfangen und töten, ehe er unschuldige Menschen tötet. Doch der „Meg“ denkt gar nicht daran und macht den Forschern das Leben schwer.

Meine Meinung

Wer allein den Trailer gesehen hat, wusste, dass es sich mit Meg eher um einen Actionspaß als wirklich um einen anspruchsvollen Film handelt. Vielleicht hätte man das vorher den Machern des Films sagen sollen, denn die scheinen bis zum Ende des Films überzeugt zu sein, dass die Kinowelt den Film ebenso ernst nehmen würde. Dabei hat uns Regisseur Jon Turteltaub bisher immer wieder begeistern können. Sei es mit seiner Kultkomödie Cool Running oder der Vermächtnis-Reihe (Das Vermächtnis der Tempelritter & das Vermächtnis des geheimen Buches). Hier vermochte er Humor und dramatische Geschichte gut zu vereinen. Bei Meg hingegen ist nun so einiges schief gelaufen.
Angefangen haben die Unstimmigkeiten mit dem Megalodon selbst. Denn während er an sich eindrucksvoll inszeniert ist und das Special Effects Team sich wirklich große Mühe gegeben hat, waren sie sich wohl nicht so ganz einig, wie groß der Meg nun wirklich sein soll. Denn in den ersten Szenen unterhalb des Marianengrabens ist das Vieh einfach mal riesig! Danach variiert die Größe aber sehr stark, so dass er am Ende auch einfach mal in Strandnähe unterhalb der Strandbesucher hinwegschwimmen kann, ohne das diese es sofort bemerken. Diese Diskrepanz mit der Größe dürfte wohl auch mit verantwortlich sein für die Verwechslung mit einem weißen Hai.
Das zweite Manko ist Jason Statham bzw. seine Rolle des Jonas Taylor. Denn Taylor fängt als in Ungnade gefallener Mann an, der nichts mehr mit dem Meer und seinen Tiefen zu tun haben will. Mit nur einem einzigen Satz kann er dann doch überzeugt werden, sich dem Rettungsteam anzuschließen und wird dort zugleich zum Supermacho, der natürlich auch direkt wieder freiwillig im Taucheranzug und mit Harpune bewaffnet ins Wasser springt und dem Meg entgegen schwimmt. Seine sehr heroischen Taten sind dabei so übertrieben, dass man es nur noch mit einem genervten Augenrollen erträgt, wenn er das nächste Mal wieder ins Wasser springt, um jemanden zu retten.
Auch die Idee, dass ein Forschungsteam, das teilweise nicht einmal schwimmen kann, auf einem kleinen Boot losfährt, um den Meg zu fangen und zu töten, zeugt wohl nicht von einer sehr brillanten Idee. Umso einfacher ist es, die Charaktere einer nach dem anderen als Kanonenfutter zu benutzen. Tatsächlich habe ich mich nur einem einzigen Charakter gefürchtet und das liegt auch nur daran das die Jaxx Herd von Ruby Rose gespielt wurde und mir diese Frau spätestens seit XxX 3 sehr sympathisch ist. Ansonsten war ich eindeutig pro Megalodon, denn viele unüberlegte Handlungen verdienten einfach bestraft zu werden.
Wenn man ganz ehrlich ist und auch ganz genau danach sucht, dann hat Meg auch ein paar positive Aspekte. Zum einen wird erneut die große cineastische Grundsatzdiskussion aufgerollt. Wissenschaftler kriegen nicht genug, und erforschen immer mehr und werden direkt mit ihren Taten – in diesem Fall durch das Erwachen des Megalodons – bestraft. Leider kommt dieser Ansatz viel zu kurz und man muss ihn schon ganz genau suchen. Auch ist Meg – leider auf ungewollte Art – mitunter sehr lustig. Als Trashfilm hätte er wohl auch sehr gut funktioniert. Leider nimmt sich der Film viel zu ernst und wichtig.

Das Fazit

Meg hat leider von allem zu wenig. Zu wenig Handlung, zu wenig interessante Charaktere, zu wenig Spannung. Denn dadurch, dass dem Zuschauer die Bindung zu den Charakteren fehlt, ist es letztendlich egal, wer alles vom Meg gefressen wird. Mit der Ausgangsprämisse hätte man durchaus mehr anfangen können. Aber dafür hätte man sich zunächst auch einfach einigen müssen, wie groß der Meg denn nun sein soll. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

Meg läuft seit dem 09.08.2018 in den deutschen Kinos.

15 Tage – 15 Tassen – Tag 14

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Diese süße Tasse stand schon viele Jahre in der Wohnung meines Lebensgefährten ehe ich sie in unseren Fernbeziehungsjahren annektierte.

Was ist „15 Tage – 15 Tassen“? Eine Einladung eure Tassen hervorzukramen und sie uns in eurem Blog oder auch in den Kommentaren zu präsentieren: Was ist eure Lieblingstasse? Woraus trinkt ihr, wenn ihr an eurem Schreibtisch sitzt? Was steht auf eurem Tisch, wenn ihr in einem Buch schmökert? Besitzt ihr noch eure erste Tasse? Welche habt ihr zuletzt gekauft oder geschenkt bekommen?

Idee: Wortman
Beschreibung: Aequitas et Veritas

15 Tage – 15 Tassen – Tag 13

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Hier noch die Kaffeetasse meines Lebensgefährten. In welchem Zusammenhang ich sie ihm geschenkt habe, weiß ich tatsächlich gar nicht mehr…

Was ist „15 Tage – 15 Tassen“? Eine Einladung eure Tassen hervorzukramen und sie uns in eurem Blog oder auch in den Kommentaren zu präsentieren: Was ist eure Lieblingstasse? Woraus trinkt ihr, wenn ihr an eurem Schreibtisch sitzt? Was steht auf eurem Tisch, wenn ihr in einem Buch schmökert? Besitzt ihr noch eure erste Tasse? Welche habt ihr zuletzt gekauft oder geschenkt bekommen?

Idee: Wortman
Beschreibung: Aequitas et Veritas

15 Tage – 15 Tassen – Tag 12

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Für diese Tasse vom Leipziger Firmenlauf 2015 hab ich wohl am härtesten gearbeitet. Ganze 5 km musste ich für diese Tasse laufen! #Ich-lauf‘-bis-in-den-Jemen-für-mein-Unternehmen!

Was ist „15 Tage – 15 Tassen“? Eine Einladung eure Tassen hervorzukramen und sie uns in eurem Blog oder auch in den Kommentaren zu präsentieren: Was ist eure Lieblingstasse? Woraus trinkt ihr, wenn ihr an eurem Schreibtisch sitzt? Was steht auf eurem Tisch, wenn ihr in einem Buch schmökert? Besitzt ihr noch eure erste Tasse? Welche habt ihr zuletzt gekauft oder geschenkt bekommen?

Idee: Wortman
Beschreibung: Aequitas et Veritas

15 Tage – 15 Tassen – Tag 11

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Als Tourismuskauffrau schickt man auch mal seine besten Freunde in den Urlaub. Während ich von meinem besten Freund einen süßen Winnie Pu als Dankeschön bekam, gab es diese Tasse für meinen Lebensgefährten.

Was ist „15 Tage – 15 Tassen“? Eine Einladung eure Tassen hervorzukramen und sie uns in eurem Blog oder auch in den Kommentaren zu präsentieren: Was ist eure Lieblingstasse? Woraus trinkt ihr, wenn ihr an eurem Schreibtisch sitzt? Was steht auf eurem Tisch, wenn ihr in einem Buch schmökert? Besitzt ihr noch eure erste Tasse? Welche habt ihr zuletzt gekauft oder geschenkt bekommen?

Idee: Wortman
Beschreibung: Aequitas et Veritas

15 Tage – 15 Tassen – Tag 10

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Diese supersüße Tasse bekam ich letztes Jahr auf einem Festival geschenkt. Eine der Campbewohner, dem ich mich angeschlossen hatte, hatte für alle Teilnehmer diese Tasse gekauft. Einfach nur weil sie Lust drauf hatte. Bitte mehr solcher freundlichen Menschen!

Was ist „15 Tage – 15 Tassen“? Eine Einladung eure Tassen hervorzukramen und sie uns in eurem Blog oder auch in den Kommentaren zu präsentieren: Was ist eure Lieblingstasse? Woraus trinkt ihr, wenn ihr an eurem Schreibtisch sitzt? Was steht auf eurem Tisch, wenn ihr in einem Buch schmökert? Besitzt ihr noch eure erste Tasse? Welche habt ihr zuletzt gekauft oder geschenkt bekommen?

Idee: Wortman
Beschreibung: Aequitas et Veritas