30 Days TV Series Challenge – Tag 21-30

Willkommen zur dritten Ausgabe der 30 Days TV Series Challenge. Ich wurde das letzte Mal schon – ganz freundlich – gerügt, dass ich spoilern würde, weil ich die Beiträge zu früh veröffentliche. Das ist auch diesmal wieder der Fall und ich entschuldige mich auch dafür, aber anders klappt es von der Planung her nicht. Ich hoffe die Initiatoren Aequitas et Veritas und Wortman können mir verzeihen. 

21. Schaust du eine Serie, die auf einem Comic, Buch, Film, Computerspiel o. ä. basiert? Welche?

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Ich präsentieren, von den Comics zur Serie: Stumptown. Ihr braucht ein paar mehr Worte dazu? Hier habe ich schonmal ein paar geschrieben.

22. Welches ist deine männliche bzw. weibliche Lieblingsfigur?

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Das war wieder so eine Frage, wo ich echt lange überlegen musste, weil ich nur je eine*n nennen durfte. Dabei gibt es so viele tolle Charaktere. Letztlich habe ich mich aber für Spike aus Buffy und Parker aus Leverage entschieden. Einfach weil sie so herrlich in keine Schubladen passen, die jeweiligen Serien bereichern, mich immer wieder zum lachen bringen und eben beide nicht die typischen Helden sind. 

23. Gibt es eine Serie, durch die du etwas gelernt hast, die dir für ein Thema die Augen geöffnet oder dich zu etwas inspiriert hat?

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Hier gibt es nur eine Antwort: Sense 8. Weil sie mir noch einmal die Augen geöffnet hat, in welchen gedanklichen Mustern ich feststecke, ohne es gedacht zu haben. Weil sie mich inspiriert hat mich mehr mit den Themen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus und Diskriminierungen der LGBTQ+ Community zu beschäftigen und dagegen anzugehen, in dem ich bei mir anfange und dann in meinem Bekanntenkreis weitermache. 

24. Wer ist dein Lieblingsbösewicht?

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Auch hier hätte ich so viele Namen nennen können. Aber um es wirklich auf das ganz klassische und undifferenzierte Bösewichtklischee zu reduzieren, habe ich mich dann für Shego aus Kim Possible entschieden. Immer ein cooler Spruch auf den Lippen, wunderbar sarkastisch und dennoch einfach Böse, weil sie es kann.

25. Was ist dein Lieblingszitat aus einer Serie?

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„Das allerschwerste in dieser Welt, ist, in ihr zu leben“
Ich habe dieses Zitat leider nicht als gif gefunden, und auch nicht auf youtube als einzelnes Video. Es stammt aus der Musicalepisode und spricht mir einfach immer wieder aus der Seele. Normalerweise kann ich mir ganz schwer Zitate merken, aber das begleitet mich schon sehr lange. 

26. Von welchen zwei Serien würdest du gern ein Crossover sehen?

Können wir kurz darüber reden, wie episch es wäre, wenn es so ein Crossover wirklich gäbe? Ich meine lassen wir den Doktor auf Sherlock treffen, allein die Dialoge. Das wäre dann noch besser als die oben gezeigte Fanart, die halt auf die bereits geschriebenen Dialoge zurückgreifen musste. Ach, wie schön wäre das denn?

27. Welche Serie ist leider nicht so erfolgreich, wie du es ihr wünschen würdest?

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Auch hier muss ich einfach wieder Stumptown nennen. Ich meine, wer von euch hat sie denn schon gesehen? Und genau das ist der Grund, warum ich vielleicht keine zweite Staffel bekomme, obwohl die ursprünglich bereits mal bestellt war. 

28. Welche Serie, die du dir aktuell anschaust, hat die meisten Staffeln?

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Noch eine leicht zu beantwortende Frage. Denn Supernatural ist mit 15 Staffeln (auch wenn ich erst in Staffel 10 bin…) die Serie mit den meisten Staffeln, die ich gesehen habe und immer noch schaue. 

29. Welche Serie schaust du dir an, von der niemand denken würde, dass du sie magst?

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So etwas nennt sich übrigens guilty pleasure. Und ich stehe dazu, dass ich Big Time Rush unheimlich gerne gucke, eventuell sogar mitsprechen kann… 

30. Was ist die exotischste Serie, die du je gesehen hast (z. B. hinsichtlich Handlungsort, Ursprungsland oder Thema)?

Das war dann zum Abschluss noch einmal eine schwierigere Frage. Weihnachten zu Hause ist eine norwegische Serie. Ob man die nun wirklich als exotisch bezeichnen kann, bleibt dahin gestellt, aber da ich sehr in dem Schema USA/GB/Deutschland bleibe (nicht gewollt, eher unbewusst) ist das laut meinem Sehverhalten wohl exotisch. 

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

30 Days TV Series Challenge – Tag 12-20

Willkommen zur zweiten Ausgabe der 30 Days TV Series Challenge. Neue Fragen stellten mich vor neue Herausforderungen. Einige trieben mich vielleicht auch an den Rand des Wahnsinns. Dennoch ein Lob an die Initiatoren Aequitas et Veritas und Wortman!

12. Welche Serie wurde zum ersten Mal in dem Jahr ausgestrahlt, in dem du geboren wurdest?

Ich möchte betonen, dass es zwei Varianten von Blinky Bill gibt. Ich gehöre – ist hier ein leider angebracht? So als bin ich doch noch gar nicht – zur älteren Variante. Ich hätte hier auch Akte X nennen können, aber ich wollte etwas nehmen, das ich auch wirklich gesehen habe. 

13. Welche Serienfigur hasst du richtiggehend?

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Gibt es da eine richtigere Antwort als Joffrey aus Game of Thrones? Ich meine, wer hasst ihn nicht? Er war halt als Antagonist schwierig, weil er so weinerlich und doch so brutal war. Seine „Nachfolger“ waren dann halt einfach cooler – Noch immer #TeamRamsayBolton. Aber dennoch hat Jack Gleeson seine Rolle gut gespielt. 

14. Was ist dein Lieblingspaar in einer Serie (nicht zwingend ein romantisches Paar, kann auch Bromance, Frauenfreundschaft etc. sein)?

Ich war ja kurz davor noch einmal Erziraphael und Crowley aus Good Omens zu nehmen, aber dann gibt es halt einfach die beiden hier. JD und Turk haben in Scrubs einfach eine Energie zusammen, an die kein anderes Leinwandpärchen heranreicht.

15. Was ist dein Lieblingsgenre? Um welche Art Serien machst du einen Bogen?

Das sind mal beides Fragen, die ich nicht so einfach beantworten kann und doch fasst das Gif es ziemlich gut zusammen. Die Mehrheit meiner Serien, die ich so schaue, sind irgendwie im Dramabereich einzuordnen. Hinzu kommen Crime, Sitcom, Fantasy, Comedy oder am liebsten Dramedyserien. Gleichzeitig mache ich aber auch um viele Dramaserien einen großen Bogen, wenn es einfach zu dramatisch wird. Ebenfalls einen Bogen mache ich um alle Serien mit Zombies, Politthriller oder zu billige Comedy. Okay, es ist echt schwer zu erklären! Letztlich muss mich die Serie einfach überzeugen.

16. Welche Serie schaust du dir an, wenn es dir nicht gut geht?

Das war dann wohl die leichteste Frage der ganzen Challenge. Denn ich liebe Queer Eye nicht einfach nur, nein sie kann mich auch in jeder Lebenslage aufmuntern. Die Energie und Lebensfreude der Fab5 ist einfach einmalig und überträgt sich automatisch auch sofort auf mich.

17. Was ist deine deutsche Lieblingsserie?

Auch wenn ich die dritte Staffel von Dark noch nicht gesehen habe, konnte sie mich doch schon überzeugen. Und… naja… ich habe gerade festgestellt, dass ich einfach keine deutschen Serien schauen… Nicht einmal mit Absicht. Es passiert nur einfach nicht.

18. Was ist deine Lieblings-Miniserie (max. 8 Episoden)?

Hach hier fielen mir gleich einige gute ein. The Night Manager, Chernobyl oder Unorthodox. Aber letztlich ist mir die liebste Miniserie einfach Good Omens. Sie trifft genau meinen Humor, hat tolle Charaktere, einen unfassbar guten Cast und ist dann auch noch spannend!

19. Welcher Serientod hat dich am meisten bewegt?

Ich würde ja Spoiler sagen, aber es ist glaube ich allgemein bekannt, dass der Doktor gerne einmal stirbt und dann in anderer Form regeneriert. Aber das Ende vom 10. Doktor, also gespielt von David Tennant, hat mich echt mitgenommen. Ich sag nur „But… I don’t want to go“. Wo sind meine Taschentücher?

20. Welche Szene aus einer Serie hat bei dir am meisten Eindruck hinterlassen?

Die „How to save a life“ Szene aus Scrubs lässt mich bis heute nicht los. Sie ist so real aus dem Leben gegriffen, berührend, bewegend und geht tief unter die Haut. Die Verzweiflung, die die Ärzte jeden Tag spüren, wenn ihnen Patienten sterben. Das hat bei mir Eindruck hinterlassen.

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

30 Days TV Series Challenge – Tag 1-11

Ich bin zurück von meiner kurzen Auszeit (Urlaub kann man es ja derzeit nicht nennen), von der ihr gar nichts mitbekommen habt, weil ich es geschafft habe, alle Beiträge vor zu tippen – und ja, ich bin da etwas stolz drauf. Die liebe Aequitas et Veritas und der werte Wortman haben eine neue Aktion ins Leben gerufen, die sich 30 Days TV Series Challenge nennt. Prinzip ist eigentlich ganz einfach, es gibt 30 Tage im Monat November und dazu nun auch 30 Fragen zum Thema Serien, die man eigentlich jeden Tag beantworten soll. Ich habe gefragt, ob ich schummeln darf – und ja, ich darf – und habe die Tage einfach auf 3 Beiträge aufgeteilt. Ursprünglich habe ich überlegt jede Frage einfach nur mit einem gif zu beantworten, habe mich aber nun für eine Mischung entschieden. So, dass waren wieder eine Menge Worte vorweg, nun soll es aber direkt losgehen.

Tag 1: Was ist deine Lieblingsserie

Leverage habe ich euch bereits einmal vorgestellt (zum nachlesen hier) Die Serie kann ich einfach immer wieder ansehen, mag das Prinzip, finde die Charaktere richtig gut und auch die Witze funktionieren für mich immer wieder.

2. Welche Serie hast du dir zuletzt komplett angeschaut?

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Ich guck meine Serien gerne in Portionen, bzw. immer dann, wenn eine neue Staffel rauskommt. Alexa und Katie habe ich im August zusammen mit meiner besten Freundin durchgebinged. Genauere Infos findet ihr auch hier in meinem Beitrag dazu. Link hier

3. Welche Serie wurde zu früh abgesetzt?

Forever! Nach nur einer Staffel wurde diese tolle Serie schon abgesetzt. Sehr schade, hier gab es definitiv noch genügend Material zum erzählen. Auch hierzu gibt es ein paar mehr Informationen im hier verlinkten Beitrag 😉

4. Welche beliebte Serie magst du gar nicht?

Bevor jetzt alle Hardcore-Fans aufschreien, um fair zu sein: Ich habe The Walking Dead nicht gesehen. Aber ich mag einfach keine Zombies. Keine Zombiefilme, keine Zombieserien, keine Zombiebücher und eben auch keine Zombies. Und daher ist dies einfach meine Antwort für den heutigen Tag.

5. Welche Serie würdest du gern vergessen, damit du sie dir noch einmal ansehen kannst, als wäre es das erste Mal?

Ich liebe Doctor Who. Und wie toll wäre es die Serie noch einmal ganz neu zu entdecken und festzustellen, wie toll sie ist? Alle Welten neu entdecken… den Doctor noch einmal neu kennenlernen… Hach…

6. Welche Serie hat dich positiv überrascht?

Ich hatte halt echt keine Erwartung an Community und wurde (von den ersten vier Staffeln) so überrascht, wie toll sie einfach ist. Ein paar Folgen braucht sie Serie, damit sich die Charaktere etablieren, aber danach wird sie einfach nur witzig!

7. Von welcher Serie/Serienidee warst du enttäuscht?

The Magicians hatte mich mit der Serienidee eigentlich schon bekommen, aber ich fand die Umsetzung sehr langatmig und langweilig und die Charaktere einfach… blöd. Bin nach der ersten Staffel ausgestiegen.

8. Welche Serie hast du dir in deiner Kindheit oder Jugend gern angesehen?

Ducktales, oho! Ich habe einige Serien, die ich in meiner Kindheit geschaut habe, aber auf Platz 1 liegen immer noch die Ducktales.

9. Welche Serie hat den schönsten/besten Vorspann?

The Night Manager ist nicht nur eine gute Serie, sondern hat auch das für mich bestgemachteste Intro. Beweis siehe oben im verlinkten Intro auf Youtube 😉

10. Welche Serie hat den besten Soundtrack?

Um herauszufinden, warum der Soundtrack von The Umbrella Academy so gut ist, müsst ihr die Serie wohl leider sehen… Nein, Spaß! Ich mag die gute Mischung aus tollen Liedern und den Mut teilweise auch Lieder zu nutzen, die objektiv nicht zur Szene passen, aber dadurch nur umso besser passen. 

11. Welche Serie hat den besten Cast?

Muss ich zum Cast von Good Omens wirklich noch was sagen? Na gut… Also Michael Sheen und David Tennant als Erziraphael und Crowley sind einfach unfassbar gut gecastet und harmonieren perfekt miteinander und in ihren Rollen. 

Habt ihr die vorgestellten Serien gesehen? Seid ihr mit meiner Auswahl zufrieden bzw. konnte ich euch von einer Serie überzeugen? 

Die Filmreise-Challenge: Weltreise 1.1

Bereits im Januar 2018 flatterte eine Einladung in mein Postfach. Mein geschätzter Bloggerkollege Ma-Go lud mich zu einer Filmreise ein. Dabei hatte er mich sofort für die Challenge gewonnen, trug die doch die gelungene Kombination aus Film und Reise im Titel. Als filmliebende Tourismuskauffrau konnte ich unmöglich widerstehen. Ich machte mich auch gleich daran den Plan für die Aufgaben auszuarbeiten. Die ersten Filme sah ich auch relativ zügig. Doch dann kam das, was mir ständig passierte. Ich fing an zu prokrastinieren. Und so zogen Monate, ja fast Jahre ins Land. Doch nun möchte ich endlich meinen ersten Beitrag beisteuern. Da ich bei solchen Challenges selten einen Beitrag pro Film schaffe, fasse ich auch hier wieder mehrere Filme zusammen. So begann ich mit der Weltreise und möchte euch nun von meinen ersten fünf Filmen berichten.

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Was ist die Filmreise-Challenge?

Hierbei handelt es sich ein Projekt von Bloggern für Blogger bzw. für alle Filmfans da draußen. In 70 Aufgaben geteilt in 7 Kategorien soll der filmische Horizont erweitert werden, in dem man sich mit anderen Welten/Kulturen/Menschen/Filmen auseinander setzt.

Pauschalreise oder Abenteuerreise?

Die 70 Aufgaben sind in zwei Kategorien unterteilt. Während die Pauschalreiseaufgaben sehr offen gehalten sind und viel Wahlmöglichkeit lassen, präzisiert die Abenteuerreise einzelne Aufgaben noch einmal. Meine Wahl fiel – um es mir noch einmal schwerer zu machen – auf die Abenteuerreise.

Worum geht es bei der Weltreise?

Die Weltreise hat als übergreifendes Thema Filme aus anderen Ländern. Dabei geht es vor allem darum mal abseits des Mainstreamkinos aus Hollywood oder auch Deutschland/Frankreich/Großbritannien (die noch am ehesten in die deutschen Kinos gelangen) zu schauen, was für Filme werden in anderen Ländern produziert.

Detaillierte Informationen findet ihr in den verlinkten Überschriften meiner Erklärungen.

Und die Reise beginnt…

Es ist soweit. Ich habe meinen Koffer gepackt. Es dürfte für alle Eventualitäten etwas eingepackt sein, aber wie ich mich kenne, habe ich sowieso wieder irgendetwas vergessen. Schnell kontrolliere ich, ob ich auch wirklich meinen Pass eingepackt habe, alle nötigen Visa sind genehmigt und ebenfalls in meinem Rucksack verstaut. Langsam werde ich hibbelig. Die Zeit ist reif. Ich steige zum ersten Mal ins Flugzeug. Für meinen ersten Stopp fliege ich gleich fast ans Ende der Welt. Mein Ziel: Australien. Die Insel, die gleich ein Kontinent für sich bildet, will mir endlich einmal die kleine Mary vorstellen.

Film: Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet? – Australien, 2009
Ich treffe Mary erstmals im Jahr 1976. Sie ist ein neugieriges jungen Mädchen, als Knetfigur animiert, das mit einer kleptomanischen Alkoholikermutter und einem viel arbeitenden Vater zusammen lebt. Ihre Neugier kennt keine Grenzen. Vor allem interessiert sie, ob die Dinge im entfernten Amerika genauso sind, wie ihr Großvater es ihr für Australien erklärt. Also schreibt sie einen Brief und wählt im Telefonbuch durch Zufall den Mitt-Vierziger Max aus. Max ist Asperger-Autist und zunächst mit dem Brief der kleinen Mary völlig überfordert. Doch schließlich beschließt er zu antworten und es entsteht eine Brieffreundschaft. Über die Jahre schreiben sich die beiden immer wieder und Mary erzählt von ihrem Leben, das von Ängsten und Introvertiertheit geprägt ist, während ihr Max von seiner ganz eigenen Weltanschauung erzählt.
Mein Australienurlaub lässt mich ein wenig ratlos zurück. So grundsympathisch die beiden Charaktere auch sind, so wenig komm ich wirklich in ihre Geschichte rein. Sie ist immer mit einer gewissen Distanz erzählt, so dass ich mich am Ende keinen von beidem näher fühle. Zumal die Erzählweise selbst sich an das jüngere Publikum wendet, mit Themen, wie Alkoholsucht, Depressionen und ähnlichem aber für ein FSK 12 in Deutschland sorgt. So hat der Film eigentlich keinen direkten Adressaten und verläuft im Sande. Schade, war der Ansatz doch gut.

Film: Oldboy – Südkorea, 2003
Von Australien aus, steige ich sofort wieder in den Flieger. Mein nächstes Ziel ist Südkorea. Mit Oldboy schlage ich gleich drei Sachen mit einer Klappe. Sie passt zur Filmreise-Challenge als Film aus Fernost (Japan/China/Korea), stand auf meiner Bucketlist und wurde groß angepriesen in „1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist“. Umso gespannter war ich Oh Dae-su (Choi Min-sik) kennenzulernen. Ich finde ihn in keinem guten Zustand vor. Bereits seit 15 Jahren ist er in ein Zimmer eingesperrt. Er hat eine Liste erstellt, wer ihn entführt haben könnte, die ihn jeden Tag antreibt. Fasziniert beobachte ich, wie er durch ein zufällig erhaltenes zusätzliches Essstäbchen versucht, sich ein Loch in die Freiheit zu schaben. Und tatsächlich schafft er es. Doch nach der gescheiterten Suche nach seiner Tochter, treibt ihn Rache an. Er versucht herauszufinden, wer ihn entführt und eingesperrt hat.
Geschockt fliege ich aus Südkorea weiter. Oldboy ist ein kompromissloser Rachethriller, der sich dem Thema trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Erzählweise von mehreren Seiten schonungslos nähert. Was mir gefallen hat, ist dass es kein direktes Denken in Gut und Böse gibt, sondern sich alle Charaktere irgendwo im Graubereich aufhalten. Vor allem die Erzählstruktur unterscheidet sich sehr von bekannten Vertretern Hollywoods. 2013 versuchte Hollywood zwar in einem Remake seine Version daraus zu machen, scheiterte aber, wenn man den Kritikern glauben darf.

Film: Nader & Simin – Iran, 2011
Filmtechnisch bereits habe ich den Iran bisher eher nur, wenn Hollywood mal wieder einen Agenten in die Richtung schickte. Doch nun steige ich aus dem Flugzeug und stehe erstmals aus iranischer Sicht im heißen Teheran. Hier soll ich mich mit Nader (Peyman Maadi) treffen. Doch der ist gerade sehr überfordert. Seine Frau Simin (Leila Hatami) wollte zusammen mit ihn und der 11-jährigen gemeinsamen Tochter Termeh eigentlich das Land verlassen und hatten dafür bei der Behörde bereits alle Genehmigungen. Doch Nader hat einen Rückzieher gemacht, weil er seinen pflegebedürftigen Vater nicht zurücklassen will. Enttäuscht will Simin nun die Scheidung und ist zurück zu ihrer Mutter gezogen. Nader ist zwar gewillt, der Scheidung zuzustimmen, will aber Termeh die Ausreise verbieten. Doch wäre das Problem noch nicht genug, hat Simin noch eine Haushaltskraft eingestellt. Die strang gläubige Razieh sieht sich jedoch schnell überfordert sich anständig um Naders Vater zu kümmern. So kommt es zum Verwürfnis zwischen Razieh und Nader, die damit endet, dass sich beide vor Gericht wiederfinden. Die Anklage: Nader soll bei dem Versuch Razieh aus der Wohnung zu bekommen, dafür verantwortlich sein, dass diese ihr ungeborenes Baby verlor.
Im Iran kam mir tatsächlich die dramatische Erzählstruktur sehr bekannt vor, da sie dem bekannten Schema sehr ähnelt. Hier ist das Neue eher die Kultur. Die Gesetze, die einer Frau noch immer weniger Rechte einräumt als einem Mann, und vorallem die Nähe zum Koran im alltäglichen Leben, ist mir im filmischen Sinn eher neu. Hier hatte ich also neben einer neuen Geschichte auch eine neue Kultur zu erkunden. Die Geschichte selbst ist stark gespielt und gewann 2012 den besten fremdsprachigen Oscar – der erste für Iran.

Film: Eine Frau namens Yesterday – Südafrika, 2004
Nach der unterbittlichen Sonne im Iran, sah ich mich gewappnet, für ein weiteres eher warmes Land. Südafrika – das Land mit 11 Amtssprachen und einer unvergleichbaren abwechslungsreichen Landschaft. Aber bevor ich zu sehr abschweife, treffe ich mich lieber mit Yesterday.
Diese hat mit einem starken Husten zu kämpfen. Der Fußweg zum Arzt ist lang und Sprechstunde ist nur einmal wöchentlich. Trotzdem nimmt Yesterday den Fußweg auf sich, steht dann aber in der Schlange so weit hinten, dass sie nicht mehr dran kommt. Nachdem dies drei Wochen hintereinander passiert und ihr Husten immer schlimmer wird, spendiert ihr eine befreundete Lehrerin des Dorfes eine Taxifahrt. Die Ärztin nimmt ihr Blut ab und stellt die Diagnose: HIV. Da sie die Krankheit nur von ihrem Mann erhalten haben kann, fährt sie nach Johannesburg, um John davon zu erzählen. Der reagiert jedoch zornig und verprügelt seine Frau. Im darauffolgenden Winter sitzt John eines Tages vor Yesterdays Tür. Er hat ebenfalls HIV und bereits fortgeschritten krank. Als die Dorfbewohner jedoch von der Krankheit erfahren, wollen sie die Familie verjagen, da in Folge mangelnder Aufklärung alle eine Ansteckung befürchten. Doch Yesterday lässt sich nicht unterkriegen und baut trotz Krankheit vor dem Dorf eine Hütte für sich und ihren Mann.
Südafrika zeigt mir zum ersten Mal, wie froh wir doch über unsere ärztliche Versorgung sein können. Jammern wir doch gerne mal über die langen Wartezeiten bei Fachärzten, so müssen wir doch nicht stundenlang laufen, um überhaupt mal einen Arzt zu Gesicht zu bekommen. Der Film holt einen dadurch in ernster Instanz wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. In zweiter Instanz zeigt er uns eine lebensbejaende Frau, die trotz aller Steine auf ihrem Weg versucht, hoffnungsvoll zu bleiben. Und obwohl der Film der erste war, der als Spielfilm in Zulu gedreht wurde, schaffte er es sogleich eine Nominierung als bester fremdsprachiger Oscar zu bekommen – verlor dann gegen Spaniens „Das Meer in mir“.

Film: No Man’s Land – Bosnien-Herzegowina, 2001
Nachdem ich nun bereits einige Kontinente bereist habe, zieht es mich erst einmal zurück nach Europa. Allerdings auch in eine eher unschöne noch nicht allzu entfernte Vergangenheit im östlichen Europa. Genauer gesagt ins Jahr 1993 zum Jugoslawienkrieg.
Hier finde ich mich in einer etwas misslichen Situation wieder. Irgendwie habe ich es geschafft zwischen die Fronten der Bosnier und der Serben zu geraten und befinde mich im sogenannten „Niemandsland“. Hier finde ich eine etwas groteske Situation vor. Der Bosnier Ciki (Branko Duric) wurde losgeschickt, um das Gebiet zu erkunden und findet dort den Serben Nino (Rene Bitorajac) und den auf einer Druckmine liegenden Bosnier Cera (Filip Sovagovic) vor. Sollte sich Cera bewegen und damit den Druck auf die Mine verändern, würden alle drei in die Luft fliegen. Also versuchen sie sowohl ihre Einheiten auf sich aufmerksam zu machen, als auch die Blauhelme der UN. Diese dürfen sich zunächst nicht einmischen, da sie angehalten sind, sich nicht in Gefahr zu bringen. Als sich dann auch noch die Presse einschaltet und daraus einen Skandal macht, ist das Chaos perfekt.
No Man’s Land ist ein Film, der über eine unglaublich groteske Situation berichtet und diese immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet. So ist der Film an vielen Stellen gewollt unfreiwillig komisch, präsentiert aber doch ein erschütterndes Thema. Das Gelungene am Film ist, dass er nicht nach Ursachen sucht oder Erklärungen bringt, warum und wieso der Krieg entstand. Hier gibt es nicht „die Guten“ und „die Bösen“, sondern nur drei Männer, die einfach nur nicht sterben wollen. Zwischendurch stellen sie fest, dass sie obwohl als Feinde aus den gleichen Gründen und mit den gleichen Begründungen kämpfen. Es fasst die Kritik am Jugoslawienkrieg, den Blauhelmen und der Presse gekonnt zusammen.

Nachdem ich es irgendwie wieder heil aus dem Kriegsgebiet geschafft habe, ist meine Filmreise erst einmal wieder beendet. Glücklich lasse ich mich wieder auf meiner Couch fallen. Spaß gemacht hat die Reise. Voller Vorfreude sehe ich mir meinen kommenden Reiseplan an. Das wird auch wieder eine aufregende Reise.

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R Volume 2 – Part 3

Der September neigt sich wieder dem Ende zu und damit auch meine September Challenge. Hier soll es nun um die Buchstaben B E und R gehen.  

„B“ wie Buffy – The Vampire Slayer

Staffeln insgesamt: 7
Staffeln gesehen: 7

Darum geht’s: Buffy Summers zieht in die Kleinstadt Sunnydale. Sie ist die Jägerin, eine durch das Schicksal ausgewählte Person, die allein gegen Vampire, Dämonen und andere Ausgeburten der Hölle kämpfen muss. Eigentlich will sie nun endlich ein ruhiges Leben führen, doch daraus wird nichts. Mit ihren besten Freunden Willow und Xander an der Seite und ihrem eifrigen Wächter Giles, stellt sie sich ständig wechselnden Gegnern.

Meine Geschichte mit der Serie: In der Schule habe ich einige Jahre an der Musical-AG teilgenommen. Im allerersten Jahr nach der Gründung der AG, versuchten wir uns an der Musicalfolge „Once more with feelings“ aus der sechsten Staffel. Danach war ich so angefixt, dass ich auch alle anderen Staffeln inklusive des Spin-Offs Angel verschlang. Zu der Zeit liefen die Staffeln immer und immer wieder bei mir über den Fernseher. Der Hype bekam bei mir Jahre später nochmal neues Aufwind. Als ich in Leipzig lebte, lernte ich einige Freunde kennen, die auch begeistert von der Serie sind und wir veranstalteten regelmäßig Buffy-Abende. Dabei trafen wir uns immer bei jemand anderem und schauten unsere Lieblingsfolgen – und davon gab es echt viele. Und jetzt wo ich das schreibe, kriege ich direkt wieder Lust ein paar Folgen Buffy zu schauen.

Darum empfehle ich die Serie: Joss Whedon, der Schöpfer der Serie, war es Leid, dass die blonde Frau in jedem Film gefangen wird und gerettet werden muss. Also schuf er kurzerhand eine der stärksten weiblichen Hauptrollen, die eine Serie je zum Vorschein brachte. Bei mir schaffte es bei der Blogparade Best Heroines sogar auf Platz 1. Allein das ist schon Grund genug der Serie eine Chance zu geben. Hinzu kommt, dass Buffy spannend, witzig, voller guter Dialoge und toller Ideen ist. Denn während es überwiegend das „Monster of the week“-Prinzip verfolgt, also in jeder Folge ein neuer Gegner auftaucht, gibt es auch staffelweise immer eine übergreifende Handlung. Neben all dem Spaß, den Buffy verbreitet, befasst es sich aber auch immer wieder mit ernsteren Themen. Tod eines Familienmitglieds ist nur ein Beispiel. Und gerade hier beweist sich, wie menschlich die Figuren bleiben!

„E“ wie Extreme Dinosaurs

Folgen insgesamt: 52
Folgen gesehen: unbekannt

Darum geht’s: Ein Forscher aus einer anderen Welt reist in die Vergangenheit der Erde ins Zeitalter der Dinosaurier, um eine Gruppe dieser intelligent zu machen und mit Spezialkräften auszustatten und zu seiner Armee zu machen. Doch die ersten vier sind auch noch mit einem Gewissen ausgestattet. So wenden sich T-Bone, Stegz, Bullzeye und Spike gegen ihren Schöpfer. Bei einem zweiten Experiment verzichtet der Forscher auf das Gewissen und schafft so die Antagonisten Bad Rap, Haxx und Spittor. In Folge der nächsten Geschehnisse landen alle sieben Superdinos in der heutigen Zeit. Während Bad Rap und seine Freunde versuchen die Welt zu zerstören und wieder in den Zustand des Mesozoikums zu versetzen, versuchen T-Bone und seine Freunde genau das zu verhindern.

Meine Geschichte mit der Serie: Die Serie hatte ihr Erstausstrahlung 1998 auf SuperRTL. Damit fiel sie genau in meine Kindheit und da ich mich damals schon für Dinosaurier begeistern konnte, gefiel mir die Serie sehr. Daher ist die Zahl der gesehenen Folgen auch unbekannt, weil ich nicht sagen könnte, ob ich früher alle Folgen gesehen habe. Inzwischen wurden die ersten 13 Folgen neu auf DVD veröffentlich und sind auch schon in mein DVD-Regal gewandert. Nun warten sie allerdings noch darauf gesehen zu werden…

Darum empfehle ich die Serie: Als ich die Serien für die SEPTEMBER-Challenge aussuchte, stolperte ich direkt über die drei Es und war nun am Ende doch etwas überfordert, bis mir die Serie aus meiner Kindheit wieder einfiel. Mich begeisterte sie damals, einfach nur, weil es um Dinosaurier ging und inzwischen ist sie einfach ein Stück meiner Kindheit, die mich immer noch fasziniert. Letztendlich ist sie aber schon etwas brutal für eine Kinderserie – obwohl heutzutage wohl wesentlich brutalere Kinderserien produziert werden.

„R“ wie Rick und Morty

Staffeln insgesamt (bisher): 3
Staffeln gesehen (bisher): 1

Darum geht’s: Der alkoholabhängige aber brillante Wissenschaftler Rick Sanchez reist zusammen mit seinem Enkel, den etwas einfältigen Morty, durch den Kosmos und durch Parallelwelten. Dabei erleben sie eine Menge Abenteuer.

Meine Geschichte mit der Serie: Der einzige Buchstabe, zu dem ich absolut keine Serie finden konnte, war das R. in meiner Verzweiflung wandte ich mich an meinen Lebensgefährten, der wie aus der Pistole geschossen Rick & Morty raushaute. Dieser hatte er bisher immer alleine schauen müssen, da ich mich mit dem Look der Serie nicht anfreunden konnte. In meiner Verzweiflung wagte ich mich an die erste Staffel und wurde doch positiv überrascht.

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie im Animationsbereich noch einmal frischen Wind in die festgefahrene Serienwelt bringt. Mit ihren kurzen ca. 20 minütigen Folgen erleben Rick & Morty immer wieder neue Abenteuer. Dabei variiert die Qualität der einzelnen Folgen stark. Aber spätestens seit in der dritten Folge der ersten Staffel ein Vergnügungspark innerhalb eines Menschen erschaffen wurde, der zwischen Disneyland und Jurassic Park hin und her springt und eine herrliche Karikatur des ganzen darstellt, war auch ich mit dem sehr gewöhnungsbedürftigen Humor konform.

Was wären eure TEM Serien? Habt ihr bei der September Challenge neue Serien entdecken können?

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R. Volume 2 – Part 1

Wie bereits im letzten Jahr hat Zack wieder zu seiner SEPTEMBER-Challenge aufgerufen. Wie schon im letzten Jahr sollen wir wieder neun Filme vorstellen, die am Ende das Wort SEPTEMBER bilden. Dabei können wir uns aussuchen, ob es unsere Lieblingsfilme sind oder ob wir ganz neue Filme gucken oder uns was ganz anderen dazu einfallen lassen. Ich habe mir diesmal die Freiheit herausgenommen, das ganze ein bisschen zu verändern. Statt über neun Filme zu berichten, will ich neun Serien besprechen. Und auch dieses Jahr bündel ich die Beiträge wieder in drei Parts, da ich ansonsten nicht hinterherkomme.

„S“ wie Supernatural

Staffeln insgesamt (bisher): 13
Staffeln gesehen (bisher): 7

(Ja gut ist nicht das richtige Intro, sondern nur aus einer Folge, aber das normale Intro ist langweilig, und das Intro supercool!)

Darum geht’s: Sam und Dean Winchester sind Jäger. Sie jagen alles, was übernatürlich ist, wie Vampire, Dämonen, Ghouls, Horrorclowns, Geister, und noch vieles mehr. Dabei vereint die Serie zwei sympathische Darsteller und gut recherchierte Mythen und Sagen aus verschiedenen Kulturen und Religionen.

Meine Geschichte mit der Serie: Das erste Mal auf Supernatural bin ich gestoßen, als ich frisch mein Studium angefangen habe und meine inzwischen beste Freundin kennenlernte. Wir hatten uns über unsere Lieblingsserien unterhalten und was wir grundsätzlich an Serien mögen. Ein paar Tage später drückte sie mir die erste Staffel von Supernatural in die Hand mit den Worten „Du wirst es lieben“. Ich habe die erste Staffel innerhalb von wenigen Tagen verschlungen und konnte gar nicht mehr aufhören, den nächsten Fall der Winchesters zu gucken.
Die ersten drei Staffeln liebe ich noch immer. Ab Staffel Vier verändert sich die Dynamik ein bisschen und das Christentum wird immer präsenter, konnte ich aber auch noch gut gucken. Leider ließ mein persönlicher Hype ab Staffel 5 immer mehr nach, Staffel 6 ließ sich auch noch gerade so gucken, durch Staffel 7 habe ich mich schon ein bisschen durchquälen müssen. Nun wartet eigentlich Staffel 8 auf mich, aber ich kann mich einfach nicht mehr durchringen die Serie weiter zu sehen (und habe die gleiche Erfahrung von Freunden bestätigt bekommen, die teilweise schon nach Staffel 5 aufgegeben haben).

Darum empfehle ich die Serie: Weil sie unglaublich viel Herz und Witz hat und dabei doch immer in ihrem düsteren spannenden Setting bleibt. Die Brüder wachsen einem sehr schnell ans Herz, auch wenn es irgendwann nicht mehr glaubhaft ist, was sie alles durchmachen müssen. Gerade die „Specialfolgen“ sind es wert, die Serie vielleicht doch weiter zu gucken, denn hier experimentiert die Serie gerne mit bestimmten Elementen und heraus kommt einfach nur ein großer Spaß.

„E“ wie Elementary

Staffeln insgesamt (bisher): 6
Staffeln gesehen (bisher): 3

Darum geht’s: Sherlock Holmes arbeitet als Berater für das NYPD in New York und kämpft nach seiner Drogensucht mit  der Abstinenz. Joan Watson wird als Suchtbetreuerin von Sherlocks Vater eingestellt, erweist sich aber bald als geeginete Partnerin für seine Beratertätigkeit. Zusammen lösen sie Fälle, an dem das NYPD sonst gescheitert wär.

Meine Geschichte mit der Serie: Gefühlt einmal im Jahr kommt bei mir das Crime-Fieber auf. Während es im letzten Jahr mit allen Staffeln Castle gestillt wurde, ist dieses Jahr meine zufällige Wahl auf Elementary gefallen. Bisher habe ich die ersten drei Staffeln gesehen und erfreue mich derzeit an der vierten Staffel.

Darum empfehle ich die Serie: Eine Neuadaption des Stoffes von Arthur Conan Doyle hat bereits die BBC mit der sehr erfolgreichen Serie Sherlock und Stars wie Benedict Cumerbatch und Martin Freeman produziert. Elementary stützt sich nicht das vorhandene Material, sondern nutzt lediglich die Charaktere und ihre Eigenschaften. So ist Sherlock Holmes auch hier ein Meisterdetektiv mit stumpfen sozialen Fähigkeiten und einer sehr eigenen Aroganz. An seiner Seite steht diesmal ein weiblicher Watson, weswegen aus John Joan wurde. Captain Gregson – in den Büchern Lestrades rechte Hand – ist Captain des Reviers und natürlich dürfen Irene Adler und Moriarty nicht fehlen, die ebenfalls eine Neuinterpretation bekamen. So isz Elementary kein Abklatsch von Sherlock, sondern eine interessante und gut gemachte Crime-Serie.

„P“ wie Pain-Killer Jane

Staffeln insgesamt: 1
Staffeln gesehen: 1

(Ebenfalls nicht das Intro, da Youtube dies aus Rechtsgründen gesperrt hat. Aber vielleicht bekommt ihr so trotzdem einen Einblick in den Look der Serie)

Darum geht’s: Jane Vesco ist Ermittlern im Drogendezernat. Bei einem ihrer Aufträge trifft sie auf Andre McBride, der sie abwirbt. Er arbeitet für eine geheime Behörde mit einem kleinen Team, die sogenannte Neuros jagen. Menschen mit einer neurologischen Abweichung, weswegen sie mit ihren Gedanken unvorstellbare Dinge anrichten können. In der ersten Folge stellt sich heraus, dass auch Jane sonderbare Fähigkeiten hat. Sie kann sich in Rekordgeschwindigkeit heilen und überlebt daher auch die größten Verletzungen. Dies hilft ihrem Team.

Meine Geschichte mit der Serie: Dadurch, dass Tele5 vor einigen Jahren alle Staffeln Smallville zeigte, sah ich häufiger den Sender. Dadurch bin ich nicht nur auf die Serie Mutant X, sondern auch auf PainKiller-Jane gestoßen, die mir sogleich zusagte. Leider wurde sie nach nur einer Staffel wieder eingestellt.

Darum empfehle ich die Serie: PainKiller-Jane punktet mit einem hervoragenden Cast, neuen Ideen und einer guten Optik. Die Dynamik des Teams konnte mich ein ums andere Mal mitreißen. Auch wenn ähnliche Geschichten bereits erzählt wurden, konnte die Serie doch innovative Ideen einfließen lassen und bietet im mehrteiligen Finale auch noch einmal eine neue Sichtweise auf das zuvorgeschehene.

Was wären eure S.E.P. Serien?

Die Filmreise-Challenge – Vorwort

Während ich noch grübelnd zu Hause saß und überlegte, ob und wenn ja, welche neuen Kategorien ich für meinen Blog einführen sollte, trudelte eine Einladung vom werten Blogger-Kollegen Ma-Go auf meinen Schreibtisch. Er lud mich zu einer Filmreise ein. Bei dem Wort Reise war die Tourismuskauffrau in mir natürlich sofort sehr aufmerksam.

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Das Konzept der Filmreise, aus der natürlich gleich eine Challenge entstand, sieht eine Reise durch 70 Aufgaben aus 7 verschiedenen Kategorien vor. Meine Abenteuerlust stieg ins unermessliche und ich kann nur sagen: Ich akzeptiere vorbehaltslos und werde mich in diese Challenge stürzen!

Ist auch euer Interesse geweckt worden? Hier findet ihr alle weiteren Infos zur Die Filmreise-Challenge

Ich bin dann mal weg! … Filme schauen 😉

Special: S.E.P.T.E.M.B.E.R – Part 3

Hallo ihr Lieben,
der dritte und letzte Part von Zacks SEPTEMBER Challenge widmet sich den letzten drei Buchstbaben B.E.R., die ja eigentlich für eine viel zu späte Fertigstellung stehen (zumindest wenn man im Tourismus arbeitet und dringend auf seine Fertigstellung wartet…), dennoch soll dieser Beitrag ganz pünktlich am letzten Mittwoch des Monats erscheinen. Für diesen Part habe ich (ausnahmsweise) einmal meinem Freund die Entscheidung gelassen. Hier sind seine B.E.R Filme:

„B“ wie Breakfast Club

Der Inhalt:

5 Jugendliche, die auf dem ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen zusammen an einem Samstag aus ganz unterschiedlichen Gründen nachsitzen. Während sie sich zunächst alle misstrauen und einfach nur wollen, dass der Tag endet, gestehen sie sich doch irgendwann ihre Ängste und Sorgen.

Meine Empfindungen zum Film

Breakfast Club gilt als Klassiker der Filmgeschichte. Schon seit langem wollte ich das Kammerspiel mal näher begutachten, da viele es in den höchsten Tönen empfahlen. Als mein Freund nun diesen Film vorschlug war ich also sofort dabei. Doch zunächst fiel es mir sehr schwer in den Film einzusteigen, da er doch sehr langsam erzählt wird. Erst gegen Ende, als sich die fünf Jugendlichen endlich öffneten fand ich ein bisschen Anschluss und konnte mich doch noch ein wenig für den Film begeistern. Vielleicht waren meine Erwartungen durch die vielen Empfehlungen einfach nur viel zu hoch und beim zweiten Mal sehen finde ich ihn dann schon wesentlich besser.

„E“ wie Escape Plan

Der Inhalt:

Ray Breslin hat sich darauf spezialisiert aus Hochsicherheitsgefängnissen auszubrechen, um den Betreibern ihre Schwachstellen vor Augen zu führen. Doch bei seinem aktuellen Auftrag scheint etwas völlig falsch zu laufen. Davon lässt sich Breslin jedoch nicht aufhalten und versucht mit seinem Verbündeten Emil Rottmayer dennoch zu entkommen.

Meine Empfindungen zum Film

Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger sind die Helden der Filme, für die mich mein Freund noch immer begeistern möchte. Doch der Zufall brachte zunächst einen neueren Film mit diesen beiden Schauspielern ins Sky Wochenendprogramm. Escape Plan konnte mich schnell begeistern, da ich das Konzept des Rätsels mit anschließender Aufklärung immer wieder gerne sehe. Also zunächst den OMG, wie macht er das Moment mit einem anschließenden Wenn er das so erklärt, klingt das voll einfach und logisch. Escape Plan hatte zudem eine interessante Handlung und hat es geschafft die Spannung bis zum Ende zu halten.

„R“ wie RED – älter, härter, besser

Der Inhalt

Frank Moses war einer der Spitzenagenten bei der CIA, bis er in Rente ging. Nun ist sein einziger Trost in seinem einsamen Leben die Telefonate mit seiner Bearbeiterin Sarah Ross. Bis der Befehl ihn und andere Teilnehmer einer geheimen CIA-Mission zu töten erteilt wird. Auf einmal muss er nicht nur sein Leben und das von Sarah retten, sondern auch seine alten Freunde zusammen trommeln, um die Verschwörung aufzudecken.

Meine Empfindungen zum Film

Bei diesem Vorschlag meines Freundes habe ich relativ schnell zugestimmt, da in der Besetzungsliste Karl Urban auftauchte und ich ihn sehr gerne in Filmen ansehe. Erstaunlicherweise konnte mich aber auch die Handlung sehr schnell fesseln und ich fieberte bis zum Ende mit den Charakteren mit. Versteht mich nicht falsch, ich schaue gerne Actionfilme, wenn die Handlung irgendwo ein bisschen eigenen Charme hat. Aber der ehemalige CIA-Agent, der wieder zurückgeholt wird aus irgendwelchen Gründen, klang vorher einfach nicht innovativ. Aber der Film konnte trotzdem mit einer ganz eigenen Dynamik und coolen Ideen aufwarten.