Blogparade: Best On-Screen/-Page Chemistry (No couples)

Hallo ihr Lieben,
pünktlich zum Jahresstart hat die Königin der Blogparaden wieder eine gestartet und natürlich bin ich auch diesmal wieder dabei. Doch bei der Erstellung meiner Liste stand ich vor zwei Problemen. Grandiose On-Screen-Chemistry! Und dann haben die ab einer späten Staffel doch noch beschlossen ein Paar zu werden und Schwupps darf ich sie hier nicht mehr nennen. Problem Nr. 2: Die Liste der singenden Lehrerin ist so gut, dass ich am liebsten Copy&Paste gemacht hätte. Aber nun will ich doch versuchen meine ganz eigene persönliche Liste zu erstellen.

Top 10 aus Serien:

Platz 10: Max & Caroline (2 broke girls)
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Sie sind sehr unterschiedlich in der Einstellung, aber ihre Armut verbindet sie und unterhält uns. Aber trotzdem haben sie ihre ganz eigene Chemie zusammen.

Platz 9: Oliver & Diggle (Arrow)
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Was wäre Oliver ohne Diggle? Sie harmonieren gut im Team im Kampf gegen die Großen und zu Einflussreichen in Starling City.

Platz 8: B.A. & Murdock (The A-Team)
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Sie können nicht mit und sie können nicht ohne einander. Ich finde, dass das eine andere Art von Chemie ist, ohne die, The A-Team nicht das gleiche wäre.

Platz 7: J.D. & Dr. Cox (Scrubs)
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Ich habe lange überlegt, ob ich nicht J.D. und Turk hier nennen sollte. Aber da Paare ja ausgenommen sind, musste ich umschwenken 😉

Platz 6: James & Carlos (Big Time Rush)
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Kann man nicht beschreiben, muss man erlebt haben 😉

Platz 5: Coyote & RoadRunner (LooneyToons)
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Es kann mir keiner erzählen, dass da keine ganz besondere Chemie zwischen den beiden ist. Vielleicht nicht das, was bei der Aufgabe erwartet wird, aber meine Auffassung von guter Chemie.

Platz 4: Der Doctor & Rose (Doctor Who)
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Ich möchte betonen, dass sie nie offiziell ein Paar waren und daher vollkommen legal in dieser Liste auftauchen dürfen!

Platz 3: Fitz & Simmons (Agents of S.H.I.E.L.D.)
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An dem Punkt, wo ich mit der Serie aufgehört habe, sind die beiden kein Paar. Sollte sich dies später ändern WILL ICH DAS NICHT WISSEN!!!

Platz 2: Sherlock & Watson (Sherlock)
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Muss ich dazu noch etwas sagen?

 Platz 1: Donna & Harvey (Suits)
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Es gibt keinen erfolgreichen Harvey ohne seine Donna. Sie bilden eine Symbiose.

Top 10 aus Filmen:

Platz 10: James Donovan & Rudolf Abel
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Unter ungewöhnlichen Umständen einander kennengelernt und eine sehr merkwürdige Freundschaft geschlossen. Aber gerade diese Chemie wirkt sich so positiv auf den Film aus.

Platz 9: Wendy & Darwan
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Eine ungewöhnliche Freundschaft mit unheimlich viel Philosophie. Sie haben so viel von einander gelernt.

Platz 8: Bill Bryspn & Stephen Katz (A walk in the woods)
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Auch hier zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Aber man wandert nicht einen schier unendlich langen Wanderweg entlang, ohne eine gute Chemie zu haben.

Platz 7: Merry & Pippin (Der Herr der Ringe)
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In vielen Beiträgen habe ich die Namen Frodo und Sam gelesen. Ich widerspreche an dieser Stelle, denn Frodo ist mir dafür zu nervig und Sam zu naiv. Dafür „nominiere“ ich die anderen beiden Hobbits, denn die beiden haben eine viel passendere Chemie.

Platz 6: Kirk & Spock (Star Trek)
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Auch hier dürfte die Chemie sehr offensichtlich sein.

Platz 5: Shrek & Esel (Shrek)
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Shrek mag zwar immer von Esel genervt sein, aber wann haben sie es je ohne den anderen ausgehalten?

Platz 4: André & Firmin (Das Phantom der Oper)
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Auch hier kann man die Chemie nicht beschreiben. Man muss die beiden zusammen erleben.

Platz 3: King George VI & Lionel Logue (The King’s Speech)
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Es brauch schon eine gute Chemie, um vom König das Einverständnis bekommen dessen Sprachfehler auszubügeln.

Platz 2: Napoleon Solo & Ilya Kuryakin (Codename U.N.C.L.E.)
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Sie hassen sich, sie prügeln sich, sie müssen zusammen arbeiten. Und das ganze passiert mit so viel Witz, dass man den beiden die Chemie nicht absprechen kann.

Platz 1: Han Solo & Chewbacca
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„Chewie? Wir sind zu Hause“

Was sagt ihr dazu? Seid ihr mit meiner Liste einverstanden? Was würdet ihr hinzufügen? Was würdet ihr streichen?

Grace and Frankie

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch eine Serie vorstellen, die ich durch Zufall auf Netflix entdeckt habe, die mich aber sofort und unwiederruflich mit ihrem Charme in den Bann gezogen hat.

Kurz zur Story: Grace und Robert. Frankie und Sol. Zwei befreundete Ehepaare, die beide seit über 40 Jahren verheiratet sind. Doch dann eröffnen Robert und Sol ihren Ehefrauen, dass sie nicht nur Partner in ihrer Anwaltskanzlei sind, sondern auch seit 20 Jahren eine Affäre haben. Geschockt über ihre schwulen Ehemänner, müssen Grace und Frankie nun hinnehmen, dass sie sich scheiden lassen, damit Robert und Sol heiraten können.

Nach 40 Jahren Ehe und dem Großziehen von jeweils zwei Kindern, sollte man meinen, dass so eine Ehe nichts mehr zerstören kann. Doch diese Serien belehrt uns eines besseren. Denn Robert und Sol haben 20 Jahre ihre Beziehung geheim gehalten. Aber nun wollen sie heiraten und dafür müssen erst ihre Ehen geschieden werden. Da es beide im eigenen Heim nicht mehr aushalten, zieht es sowohl Grace als auch Frankie ins Standhaus. Dort treffen sie aufeinander und müssen sich trotz des gleichen Schicksals erst einmal aneinander gewöhnen. Denn beide könnten nicht unterschiedlicher sein.
Lily Tomlin übernimmt die Rolle der Frankie. Diese ist sehr alternativ. Immer gekleidet in sehr weite Stoffe und im Kopf jung geblieben. Sie probiert sich an neuen Heilmitteln aus, die sie selbst in der Küche gezaubert hat und unterrichtet Ex-Häftlinge in Kunst. Durch ihre flippige Art bringt sie Grace mehr als einmal an den Rand ihrer Nerven.Dem gegenüber steht Jane Fonda, die die Rolle der Grace übernimmt. Gründerin eines Kosmetikimperium, hat sie das Geschäft inzwischen an ihre Tochter abgegeben. Doch noch immer ist gutes Aussehen und das Ansehen der Menschen in ihrem Umkreis alles, was für sie zählt. Immer top gestylt und immer in Highheels, versucht sie ihre Würde zusammenzuhalten. Nachdem ihre Welt durch die Scheidung zusammenbricht, ist die größte Strafe für sie mit der flippigen Frankie zusammen zu leben. Doch schon bald erkennt sie ihren Wert.
In der Serie geht es darum, was man im Alter macht, wenn die Ehe doch nicht hält und zeigt auf liebevolle Weise eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, die es ohne die Umstände so nie gegeben hätte. Dabei bringt die Serie die Thematik immer genau auf den Punkt, nimmt ihr aber durch viel Humor die Schärfe. Denn Homosexualität ist noch immer ein schwieriges Thema, gerade in angesehenderen Kreisen und Robert und Sol sind nicht nur einmal in Erklärnot, wie genau sie ihre Beziehung zueinander bezeichnen würden. Doch während man diese Serie sieht, denkt man darüber gar nicht so genau nach, sondern lässt sich eher von der flippigen Frankie mitreißen und von Grace wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Es zeigt einem, dass jede Situation zu meistern ist und hat genau die richtige Dosis Lebensfreude.

Alles in allem ist die Serie eine lustige, lebensbejaende und flippige Serie, die einen ab der ersten Folge mitreißt und die ich daher nur wärmstens empfehlen kann!

Unbreakable Kimmy Schmidt

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch eine Netflix-Original Serie präsentieren, die ich durch Zufall bei der Suche nach neuen Serien gefunden habe.

Kurz zur Story: Kimmy Schmidt war 15 Jahre in einem Bunker gefangen, zusammen mit 3 anderen Frauen, weil ein Predigter ihnen glauben machte, dass die Welt 2006 untergegangen ist. Nach ihrer neu gewonnen Freiheit zieht Kimmy nach New York und trifft allerhand kuriose Menschen.

Unbreakable Kimmy Schmidt ist eine Serie, die unterhalten soll. Die Serie bietet kurze und prägnante Folgen, die mit einer Länge von durchschnittlich 25 Minuten perfekt in jede Tagesgestaltung passen. Durch eine sehr leichte Unterhaltung kann man die Serie gut auch nebenbei konsumieren und muss sich nicht immer zu 100% auf die Serie konzentrieren.
Die erste Folge fängt mit der Ausgangslage an, dass man vier Frauen in einem Bunker findet, die das Militär befreit. Erst nach und nach erfährt man, wieso sie in dem Bunker waren. Die ganze Serie über werden Rückblenden genutzt und somit nicht nur das neue Leben gezeigt, was sich Kimmy geschaffen hat. Weiter in der ersten Folge begleitet man Kimmy, die mit einem unerschütterlichen Glauben an die Menschheit sich sofort ins New Yorker Leben stürzt. Durch Zufall trifft sie auf Lillian trifft, die für den schwulen Titus eine Mitbewohnerin sucht, damit ihr endlich jemand Miete bezahlt. Als sie jedoch hört, dass Kimmy keinen Job hat, schickt sie sie weg, bis Kimmy die Miete bezahlen kann. Doch die Serie hat nicht ohne Grund den Namen Unbrekable Kimmy Schmidt. Über viele Zufälle und Missverständnisse trifft sie auf die stinkreiche Jacqueline Voorhees, die von Beruf Ehefrau ist. Sie bekommt einen Job und somit auch die Wohnung. Und der Grundstein für die Serie ist gelegt. Denn kein Charakter, der in der Serie auftaucht ist gewöhnlich. Jeder ist auf seine Art und Weise absolut einmalig und sehr extrovertiert. Doch jeder ist irgendwo liebenswert, auch wenn es die komplette erste Staffel dauert bis man sich an die Figuren gewöhnt hat.
Das Intro der Serie beschafft einem zwar für einen längeren Zeitraum einen Ohrwurm, aber ansonsten ist es leider wenig anschaulich gestaltet. Es werden Clips aneinander gereiht, die bis auf den ersten nichts mit der Serie oder den Charakteren zu tun haben. Es sind Clips, die Kinder zeigen. Man kann dies vielleicht noch im übertragendem Sinn sehen, dass sich Kimmy durch 15 Jahre im Bunker, noch in den Kinderschuhen befindet, aber trotz allem finde ich das Intro nicht passend für die Serie.
Die Schauspielleistungen sind allesamt gut in der Serie. Es sind nun keine herausragenden dabei, dass ist für die Serie aber auch nicht nötig, da sie eine sehr leichte Unterhaltung darstellt. Die Folgen sind in sich abgeschlossen, aber die Handlung zieht sich über die ganze Staffel. Es bleibt immer wieder spannend, was als neues auf Kimmy zukommt und wie sie es diesmal wieder schafft die Situation zu meistern. Dabei sind es teilweise ganz normale Alltagsprobleme, die aber durch die extrovertieren Charaktere einen ganz eigenen Charme versprühen.

Alles in allem ist die Serie nicht für jedermann etwas, aber ich empfehle jeden zumindest einmal hineingeguckt zu haben, der auf leichte Unterhaltung in einer Serie steht!

Orphan Black

Hallo ihr Lieben,
ich stieß durch Zufall bei einer Blogparade auf die Serie Orphan Black und verschlang die ersten beiden Staffeln in nur zwei Tagen! (Mehr ist leider auf Netflix noch nicht verfügbar 😦 )

Kurz zur Story: Sarah Manning ist eine kleine Rebellin, die es nicht mehr bei ihrer Pflegemutter aushielt. Doch sie hat ihre Tochter zurückgelassen. Also kehrt sie in die Stadt zurück. Doch bei ihrer Ankunft am Bahnhof sieht sie eine Frau, die genauso aussieht wie sie – nur das die andere wesentlich besser gekleidet ist – und sich kurzerhand vor den einfahrenden Zug wirft. Zwar unter schock, aber auch eine Gelegenheit sehens, klaut Sarah der Frau ihre Handtasche. Eigentlich wollte sie nur an ihr Geld, um ihrer Tochter eine Zukunft bieten zu können. Doch dabei trifft sie auf noch mehr Frauen, die genauso aussehen, wie sie. Zusammen versuchen sie hinter das Geheimnis zu kommen.

Orphan Black ist von der ersten bis zur (bisher) letzten Folge absolut spannend konzipiert. Der Zuschauer entdeckt zusammen mit Sarah immer mehr Geheimnisse und leidet mit ihr. Doch auch mit den identisch aussehenden Frauen Alison und Cosima leidet man, denn auch ihre Leben werden in der Serie ausführlicher dargestellt.
Die Charaktere selbst könnten unterschiedlicher nicht sein. Das Pflegekind Sarah, dass ihr Leben lang von einem Schlamassel in den nächsten rutschte. Die wissenschaftsbegeisterte Cosima, die trotz der skurrilen Situation in ihr Studium vertieft ist. Die Hausfrau Alison, die ein Vorzeigeleben in einer Vorstadtwohniedlung mit Mann und zwei Kindern führt. Sarahs Pflegebruder Felix, der schwuler nicht sein könnte und eher unfreiwillig in die ganze Geschichte mit hineingezogen wurde. Und das, um nur die absoluten Hauptcharaktere zu nennen.
Die Serie lebt natürlich von der Hauptdarstellerin Tatiana Maslany, die es auf einzigartige Weise schafft, jedem von ihr verkörperten Charakter (und das sind im Laufe der Serie sehr viele!) auf unterschiedliche Weise zu spielen. Wenn man Sarah, Cosima und Alison zusammen agieren sieht, sehen sie zwar alle gleich aus, aber wirken trotzdem, wie von verschiedenen Schauspielern gespielt. Die Mimik und Gestik sind bei jedem Charakter individuell und so ausgeprägt, dass man sie immer erkennt, selbst wenn sich z.B. Alison einmal für Sarah ausgibt und andersherum. Man weiß trotz allem, wen man gerade vor sich hat. Dafür gebührt der Schauspielerin großen Respekt und zu Recht viele Ehrungen und Preise für die brillant gespielten Darstellungen.
Was mich etwas gestört hat, ist das schnelle Tempo, was die Serie vorlegt. Das Verwechslungsspiel zu Beginn der Serie mit Sarah und der vor den Zug gesprungenen Beth macht großen Spaß und hat viele humorvolle Momente. Leider nimmt dies viel zu schnell ab und baut sich zu einem Thriller aus, der ohne Zweifel sehr spannend ist, aber für meinen Geschmack die Serie zu schnell vorantreibt. Bei einer Serie erwarte ich doch ein anderes Tempo als in einem Film.

Alles in allem hat die Serie ein sehr großes Suchtpotenzial (ich sag nur zwei Staffeln in zwei Tagen) und ich kann sie nur wärmstens jedem empfehlen. Sie bietet für fast jeden Genrefan Stoff und ist meines Erachtens viel zu unbekannt!

Suits

Hallo ihr Lieben,
ich hab mich neulich mal mit einer Freundin über Serien ausgetauscht, was der jeweils andere gerade sieht. Dabei schwärmte sie mir von Suits vor und ich musste mich sofort selbst von der Genialität der Serie überzeugen. Und ich verschlang die Serie.

Kurz zur Story: Mike Ross hat ein fotografisches Gedächtnis. Da er seine Harvard-Zulassung verloren hat, verdient er Geld damit, für andere die Prüfungen zu schreiben. Eines Tages überredet sein Freunde Trevor ihn an einem Drogendeal teilzunehmen, den ihn in die Anwaltskanzlei Pearson-Hardman führt. Auf der Flucht vor der Drogenaufsichtsbehörde, stolpert er in ein Vorstellungsgespräch bei Harvey Specter hinein. Dieser ist gerade Senior Partner geworden und braucht daher einen Junganwalt. Mike erzählt ihm, dass er kein abgeschlossenes Jurastudium hat, überzeugt Harvey aber durch sein fotografisches Gedächtnis. Dieser beschließt ihn trotz allem einzustellen und sie lügen allen vor, dass Mike in Harvard tatsächlich studiert hätte, immer in der Gefahr, dass sie auffliegen.

Das Grundszenario ist einfach Weltenklasse. Hier treffen zwei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander und entwickeln eine etwas merkwürdige Freundschaft. Natürlich entwickeln sich hierbei auch Konflikte, die beide lösen müssen.
Zumindest in den ersten beiden Staffeln wird in jeder Folge ein neuer Fall behandelt, so dass jede Folge an sich abgeschlossen ist, während die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren sich stetig weiter entwickelt. Dies ändert sich ab der dritten Staffel, in der ein Fall sich über die ganze Staffel zieht. Ich habe bisher die ersten drei Staffeln gesehen, daher kann ich nicht sagen, ob sich das danach wieder ändert. Auf jeden Fall führt das neue Prinzip zu Längen in den Folgen. Es lenkt zwar nicht von den Charakterentwicklungen ab, diese stehen aber noch weiter im Vordergrund als sonst und wirken daher sehr aufdringlich. Vielleicht liegt es auch an mir, ich bevorzuge abgeschlossene Folgen in den Serien, die ich mir angucke.
Während Mike sich am Anfang noch etwas ungeschickt anstellt und es zur Erheiterung führt, wenn er anscheinend die leichtesten Sachen nicht kann, dann aber wieder Gesetze aus dem Gedächtnis zitiert. Doch schnell hat Mike anscheinend alles gelernt und es geht nur noch darum, dass niemand das Geheimnis aus anderen Gründen entdeckt. Ich finde, hier hätte man das Spiel durchaus noch etwas weiter treiben können, anstatt Mike so schnell lernen zu lassen.
Konflikte kommen und gehen, ebenso wie Charaktere (außer natürlich der Hauptstamm), wie in jeder guten Serie. Aber während in vielen anderen Serien kaum ist ein Konflikt gelöst, dieser auch schon wieder vergessen scheint, vergisst Suits nicht so leicht. Charaktere kommen wieder, bringen alte Konflikte wieder mit. Dies hat den Effekt, dass man als Zuschauer das Gefühl hat, dass jede Handlung, jede Entscheidung einen Sinn für die ganze Serie und nicht nur für eine einzelne Folge hat.
Den größten Teil an der Serie machen aber die Dialoge aus. Diese sind witzig, spritzig und teilweise auch mit Hintergedanken, die man erst erahnen muss oder, die in einer späteren Szene aufgeklärt werden. Aber auch voller Filmzitate, mit der sie sich gegenseitig „batteln“. Das einzige, was mich wirklich stört, ist die absolut überflüssige Liebesbeziehung zwischen Mike und Rachel, der hübschen Rechtsanwaltsgehilfin. Während die beiden als Freunde ein super Team sind, stehen sie mit ihren Gefühlen und ihrer Beziehung, der eigentlichen Handlung eher im Weg. Es funktioniert nicht wirklich, dann sind sie wieder zusammen, dann wieder nicht und so weiter und so fort. Spätestens nach dem dritten Sinneswandel ermüdet man als Zuschauer. (Ich habe mich zu diesem Thema auch in meinem Beitrag zu Frau Margaretes Serienblogarade All you need is love geäußert).

Alles in allem ist die Serie sehr unterhaltsam und sehr empfehlenswert!

Kinojahr 2014

Hallo meine lieben Leser 🙂

Ich habe lange überlegt, ob ich mir einen Blog anlegen sollte, oder eher nicht.

Aber als passionierte Film- und Serienschauerin bin ich immer wieder auf der Suche nach Anregungen, was ich denn schönes als nächstes gucken kann.

Also möchte ich mit diesem Blog meine Ansichten und Erfahrungen teilen. Es bezieht sich auf die Filme und Serien, die ich gerade gesehen habe. Teilweise werde ich auch Bücher rezensieren (ich komm aber zur Zeit nicht so oft zum Lesen, daher wird das eine kleine Spalte bleiben).

Ende des Jahres gibt es ja oft Rückblicke und auch ich werde damit starten. In den kommen Beiträgen erzähle ich von den Filmen, die ich im Jahr 2014 im Kino gesehen habe.

Ich hoffe euch gefällt, was ich hier mache. Über Anregungen und Rückmeldungen freue ich mich sehr, also nicht lange warten, einfach einen Kommentar hinterlassen 😉

Ich wünsch euch noch einen schönen Abend,

eure Shalima