The Imitation Game

Der diesjährige Oscargewinner für das beste adaptierte Drehbuch erschien am 22. Januar 2015 in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Alan Turing wird während des zweiten Weltkrieges für das Enigma-Projekt eingeteilt. Er und sein Team sollen die verschlüsselten Nachrichten der Enigma der Nazis entschlüsseln. Dafür baut Turing eine neue Maschine, muss jedoch mit vielen Hindernissen kämpfen.

Der Film hält, was er verspricht. Eine absolut spannende und packende Story voller unerwarteter Wendungen, erzählt über drei Zeitebenen, die ineinander verwoben werden und so ein Zeitkonstrukt erstellen, dass ich selten so gelungen bei einem Film gesehen habe. Gleichzeitig glänzen durchgängig alle Schauspieler in ihren Rollen, allen voran Benedict Cumberbatch als Alan Turing. Man fiebert von Anfang an mit Turing, obwohl er mit seiner unsozialen Art sehr arrogant herkommt und trotzdem schließt man ihn sofort ins Herz. Über den historischen Wahrheitsgehalt wird seit Premiere gestritten. Der Film basiert auf Andrew Hodges Biografie „Alan Turing – Enigma“. Doch dieser soll Fakten falsch wiedergegeben haben. Das Sehvergnügen des Filmes schmälert diesä keineswegs. Schade ist es nur, dass der Film von seinen acht Nominierungen nur einen Oscar gewinnen konnte.

Alles in allem ist der Film ein absolutes Muss für alle Film- und Geschichtsfans und bekommt daher von mir 9 von 10 möglichen Punkten.

Mortdecai – der Teilzeitgauner

Am 22.01.2015 startete die US-amerikanische Krimikomödie mit Johnny Depp in der Hauptrolle in die deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Lord Charlie Mortdecai ist ein verarmter englischer Adliger. Mit Kunsthandel und Betrügereien versucht er sein Geld zu verdienen. Dabei steckt sein Diener Jock immer mächtig ein. Durch das wachsen lassen eines Moustache bekommt er jedoch Probleme mit seiner Frau, die den Moustache nicht leiden kann. Gleichzeitig gab es einen Kunstdiebstahl. Mortdecai wird beauftragt zu helfen und stolpert von einem Schlamassel in den nächsten.

Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken und die zu Recht. Der ganze Filme versucht sich mit plumpel Gags und versuchte manche zu running Gags zu formen, aber die Komik kommt beim Zuschauer nicht an. Ich hab noch nie ein so ruhiges Kino in einer Komödie erlebt. Nur vereinzelt wurde einmal kurz gelacht, aber es gab keine Heiterkeit im Publikum. Johnny Depp versucht sich wieder in einer Rolle als Exzentriker, die diesmal jedoch misslingt. Auch der übrige Starcast mit Gwyneth Paltrow, Paul Bettany und Ewan McGregor kann nicht überzeugen. Gleichzeitig verwirrt die Story durch unzählige verschiedene Intrigen und Handlungsstränge, die kreuz und quer verlaufen.

Alles in allem floppte der Film, obwohl ich mich nach dem Trailer auf ihn gefreut hatte und bekommt daher von mir 4 von 10 möglichen Punkten.

Baymax – Riesiges Robowabohu

Am 22. Januar erschien der Disney-Film, der kurz darauf auch den Oscar als bester Animationsfilm gewann.

Kurz zur Story: Hiro Hamada vertreibt sich seine Zeit mit illegalen Bot-Kämpfen und muss mehr als einmal von seinem Bruder Tadashi gerettet werden. Dieser überredet Hiro nach einem Besuch in seinem Labor an der Universität ebenfalls zu studieren. Doch bei Hiros Ausnahmepräsentation kommt es zu einem Feuer. Tadashi, der seinen Professor aus den Flammen retten will, stirbt. Nach Monaten voller Trauer, entdeckt Hiro Tadashis letztes Projekt – Baymax. Ein Gesundheitsroboter. Baymax erkennt Hiros Trauer und setzt von nun an alles daran Hiro wieder glücklich zu machen.

Wenn man erst einmal die seltsame Verschmelzung von San Francisco und Tokyo zu San Fransokyo verdaut hat, fängt der Film an Laune zu machen, während man Hiro beobachtet, wie er versucht seinen Platz zu finden. Im nächsten Moment ist man stolz, dass er es an die Uni geschafft hat, nur um im nächsten Moment den Tränen nahe zu sein, weil Tadashi stirbt. Disney schafft es wieder einmal mit den Emotionen der Zuschauer zu spielen und sie in alle Extreme zu drängen. Freude, Erheiterung, Trauer, Wut. Und doch schafft der Film es das schwierige Thema Trauerbewältigung anzusprechen und gekonnt zu verarbeiten, so dass es nicht wie die altbekannte Predigt eines Moralapostels wirkt.

Alles in allem ist es ein gelungener Disneyfilm für groß und klein und bekommt von mir 8 von 10 möglichen Punkten und eine eindeutige Filmempfehlung.

Wild Tales – jeder dreht einmal durch

Ein argentinischer Film mit sechs unabhängigen Episoden erfreute uns ab dem 08.01.2015.

Kurz zur Handlung:

Episode 1: Auf einem Flug flirten ein Mann und eine Frau miteinander. Schnell stellt sich heraus, dass sie einen gemeinsamen Bekannten haben. Nach und nach stellt sich heraus, dass jeder im Flugzeug diesen Bekannten kennt. Und jeder hat ihn irgendwann in irgendeiner Weise verletzt.

Episode 2: Der einzige Gast eines Restaurants hat den Vater der Kellnerin in den Selbstmord getrieben. Als diese dies der Köchin erzählt, holt sie kurzerhand das Rattengift aus dem Vorratsschrank und versucht die Kellnerin zu überreden es einsetzen zu dürfen.

Episode 3: Eine einsame Landstraße in Argentinien. Doch der langsam fahrende Wagen lässt den Geschäftsmann einfach nicht überholen. Dieser beschimpft ihn, was er jedoch bei einem erneuten Zusammentreffen schnell bereut.

Episode 4: Durch verblasste Parkverbotmarkierungen wird der Wagen Simons immer wieder abgeschleppt. Doch irgendwann platz dem Sprengmeister der Kragen.

Episode 5: Der Junge eines Milliardärs überfährt eine schwangere Frau und begeht Fahrerflucht. Nun muss ein Sündenbock und einiges an Bestechungsgeldern her.

Episode 6: Bei der Hochzeit zu erfahren, dass der Bräutigam eine Affäre hatte und diese auch noch eingeladen hat, ist hart. Ebenso die Rache der Braut.

(So ich habe versucht möglichst alle Episoden ohne große Spoiler wiederzugeben ;))

Ich war von dem Film wirklich sehr positiv überrascht, da mich der Trailer nicht überzeugt hatte. Jede Episode ist absolut bösartig erzählt, aber enthält teilweise auch ein Körnchen Wahrheit. Durch die Bank weg gute Schauspielleistung, die einen absolut in den Bann gerissen haben. Teilweise waren die Episoden aber so abgedreht, dass sie für mich einfach zu viel waren. Nominiert für die Oscars, aber leider nicht gewonnen. Absolute Filmempfehlung für jeden, der auf schwarzen Humor steht!

Alles in allem erhält der Film 7 von 10 möglichen Punkten.

Fury – Herz aus Stahl

Hallo ihr Lieben 🙂
Ich hoffe ihr hattet alle schöne Ostern! Ich habe gleich noch einen kleinen Urlaub dran gehängt, daher gibt es erst heute wieder etwas von mir. Und los geht es mit einem Film, auf den ich mich schon lange gefreut habe.

Kurz zur Story: Spielend während des zweiten Weltkrieges hat die Besatzung der „Fury“ einem Sherman-Panzer gerade ihren Bugschützen verloren. Dies soll nun der unerfahrene Norman Ellison ersetzen. Dieser hat aber panische Angst vor dem Krieg und will auch niemanden töten. Die Besatzung zwingt ihn und lehrt ihn die Regeln des Krieges. Gemeinsam ziehen sie in die letzte Offensive gegen die Wehrmacht.

Dieser Film verdeutlicht von Anfang bis Ende unbeschönigt die Brutalität eines Krieges. Keine Verschönerungen, keine Schnörkel und auch keine große Liebesgeschichte, die einen tragischen Helden begleitet. Auf all das verzichtet der Film und wirkt daher teilweise eher wie eine Nachstellung des Krieges als ein Hollywoodstreifen. Hier spielt auch eine große Detailverliebtheit eine Rolle, die sehr postitiv ist. Durch die Reihe weg gute Schauspielleistungen beleben den Film zusätzlich. Man fühlt mit den Charakteren, auch wenn sie manchmal unausstehlich sind.
Am Ende kommt es leider doch zur Standartendschlacht (Panzer gegen Übermacht). Ich hab einige Zeit mit mir gehadert, ob ich mir nicht ein anderes Ende gewünscht hätte, aber kam zu dem Schluss, dass das alternative angedeutete Ende der Moral des Filmes nicht gerecht geworden wäre.

Alles in allem hat mich der Film absolut begeistert, Abzüge gibt es jedoch für das nicht ganz zufriedenstellende Ende und eine gewisse Langatmigkeit an vereinzelten Stellen. Daher gibt es 8 von 10 möglichen Punkten von mir.

Verpasst Januar 2015

So ihr Lieben, ich habe es jetzt doch mal geschafft meine Kritiken ins aktuelle Jahr zu bringen! Auch in diesem Jahr bleibt mein Format das gleiche. Solange ich noch hinterher hänge, gibt es zum Anfang jeden Monats einen Rückblick, welche Filme ich leider nicht geschafft habe zu sehen. Dann kritisieren ich, die Filme, die ich geschafft habe zu sehen. Sobald ich das aktuelle Jahr dann eingeholt habe, ändert sich die Reihenfolge. Sobald ich dann einen neuen Film gesehen habe, kritisieren ich ihn direkt und am Ende des Monats gibt es die Übersicht, welche Filme ich in dem Monat verpasst habe.

So jetzt, aber genug erzählt. Los geht es mit den Filmen im Januar, die ich leider verpasst habe. Obwohl ich im Januar ganze 8 Mal im Kino war, hab ich trotzdem nicht alle interessanten Filme gesehen. Im Januar ging es auch noch straff auf die Oscarverleihung zu, so dass einige Oscarstreifen im Januar anliefen.

1) St. Vincent: Bill Murray als verbitterter alter Mann, der auf seinen Nachbarssohn aufpassen soll und welche ungeahnten Folgen das haben wird, hab ich leider im Kino verpasst zu sehen. Steht aber auf meiner to-watch-Liste 😉

2) Annie: Ich habe mich so sehr auf diesen Film gefreut, aber einfach niemanden gefunden, der ihn mit mir sehen wollte! Ich hab halt nicht so viele Musicalfans im Freundeskreis. Aber irgendwann finde ich bestimmt noch einmal eine Gelegenheit!

Und hier noch die Filme, die es nicht in mein Ranking geschafft haben, aber nicht unerwähnt bleiben sollten:

Boyhood, Frau Müller muss weg, 3 Türken und ein Baby

Die Oscarverleihung 2015

Sonntag Nacht wurden die 87. Academy Awards in Los Angeles verliehen. Ich bin wach geblieben und habe sie mir wie jedes Jahr angesehen und möchte euch einen kurzen Überblick geben.
Die diesjährigen Favoriten waren Grand Budapest Hotel, Birdman und Boyhood.

Diesjähriger Gastgeber war Neil Patrick Harris, der uns eine sehr schöne Eröffnungssequenz bot, indem er wieder sein Musicaltalent unter Beweis stellte. Während Anna Kendrick in dieser Sequenz eher störte, rockte Jack Black als Gegenpart dagegen, was der Einleitung eine gewissen Lockerheit verlieh. Abgesehen von ein paar lockeren Witzen von Harris ging es danach gewohnt steif zu.

Im folgenden werd ich die Gewinner vorstellen, allerdings nicht in der verkündeten Reihenfolge:

1) Bester Film: Sean Penn präsentierte uns die Königskategorie, den begehrtesten Oscar. Zur Auswahl standen einige richtig gelungene Filme. Mich für einen Favoriten zu entscheiden fiel mir schwer, aber ich habe doch für The Imitation Game gehofft. Gewonnen hat Birdman (oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit – ich werde den Beititel in Zukunft weglassen, obwohl er bei den Oscars durchgehend genannt wurde), vollkommen verdient! (Kritik folgt)

2)  Beste Regie: Präsentiert von Ben Affleck und hier gewann mein Favorit Birdman, der dieses anspruchsvolle Kunstprojekt spannend und zum mitfiebern gestaltet hatte.

3) Bester Hauptdarsteller: Präsentiert von Cate Blanchett (letztjährige Gewinnerin als Beste Hauptdarstellerin). Hier gönnt man es wieder jedem, da jeder einzelne nominierte eine Glanzleistung abgelegt hat. Nach langem Überlegen hab ich mich für Benedict Cumberbatch als meinen Favoriten entschieden. Eddie Redmayne gewann für seine Darstellung des Stephen Hawking in Die Entdeckung der Unendlichkeit. Gefreut hat er sich auf jeden Fall wie ein Honigkuchenpferd. Das größte Kompliment hat er aber vorab von Hawking selbst bekommen, der meinte sich selbst auf der Kinoleinwand gesehen zu haben.

4) Beste Hauptdarstellerin: Präsentiert vom letztjährigen Gewinner als bester Hauptdarsteller Matthew McConaughey. Hier ein ganz klarer verdienter Sieg von Juliana Moore für Still Alice. Große Konkurrenz aber klarer verdienter Sieg.

5) Bester Nebendarsteller: Präsentiert von Lupita Nyong’o. Leider konnte ich wegen einer Übertragungsstörung die Verleihung nicht sehen. Mein Favorit war Edward Norton für seine überragende Leistung in Birdman. Gewonnen hat J. K. Simmons für seine Darbietung in Whiplash. Mit dem Film hab ich mich bisher weniger beschäftigt, aber was ich mitbekommen habe auf jeden Fall auch ein verdienter Oscar.

6) Beste Nebendarstellerin: Präsentiert von Jared Leto. Hier fieberte ich sowohl für Emma Stone (Birdman) als auch für Keira Knightley (The Imitation Game). Gewonnen hat Patricia Arquette für ihre Darbietung in Boyhood. Für das zwölfjährige Durchhaltevermögen allein verdient, Schauspielleistung kann ich nicht beurteilen, da auch Boyhood an mir vorbeigegangen ist.

7) Bestes Originaldrehbuch: Eddie Murphy präsentierte den Gewiner für das beste Drehbuch, das nicht nicht auf einer Buchvorlage basiert. Hier gewann mein Favorit Birdman, geschrieben von Alejandro G. Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris und Armando Bó.

8) Bestes adaptiertes Drehbuch: Als Gegenstück zum besten Originaldrehbuch präsentierte uns Oprah Winfried den Gewinner für das beste Drehbuch von einer Buchvorlage. Auch hier gewann mein Favorit The Imitation Game, geschrieben von Graham Moore.

9) Bester Animationsfilm: Vorab gab es viel Kritik, weil The Lego Movie nicht nominiert wurde. Von einigen Filmen hab ich leider nicht mal was gehört, daher kann ich im Vergleich zur Konkurrent nicht sagen, ob es ein verdienter Sieg war. Zoe Saldana und Dwayne Johnson präsentierten Baymax als Gewinner. Baymax ist ein sehr süßer Disneyfilm, also befürworte ich die Wahl auf jeden Fall, auch wenn ich wie gesagt, die Konkurrenz nicht einschätzen kann.

10) Bester fremdsprachiger Film: Mein absoluter Favorit in dieser Kategorie war Wild-Tales jeder dreht mal durch aus Argentinien (Kritik folgt!). Nicole Kidman und Chiwetel Ejiofor präsentierten uns jedoch Ida aus Polen als Gewinner. Ich habe den Film nicht gesehen und kann daher die Wahl nicht beurteilen.

11) Bester animierter Kurzfilm: Auch hier kenn ich nur meinen Favoriten und letztendlichen Gewinner Liebe geht durch den Magen. Der Kurzfilm wird in den Kinos vor Baymax ausgestrahlt und wurde heiß diskutiert, ich fand ihn jedoch einfach nur total süß. Präsentiert wurde uns die Kategorie von Anna Kendrick und Kevin Hart.

12) Bester Kurzfilm: Hier präsentierten uns Kerry Washington und Jason Bateman The Phone Call als Gewinner.

13) Bestes Szenenbild: Hier gewannen trotz starker Konkurrenz meiner Meinung nach völlig gerechtfertigt Adam Stockhausen und Anna Pinnock für Grand Budapest Hotel.

14) Beste Kamera: In dieser Kategorie gab es nur einen klaren Favoriten und auch den Gewinner: Birdman. Der ganze Film zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Kameraführung aus, da konnte die Konkurrenz noch so stark sein.

15) Bestes Kostümdesign: Hier fiel die Wahl wieder schwer, denn die nominierten Filmen hatten alle schöne und teilweise auch sehr aufwendige Köstume, doch im Endeffekt gewann Milena Canonero völlig gerechtfertigt mit Grand Budapest Hotel.

16) Bester Dokumentarfilm: Jennifer Aniston und David Oyelowo präsentierten uns Citizenfour als Gewinner. Diskussionen gab es wegen der politischen Dankesrede und dem Wortwitz von Neil Patrick Harris. Ein politischer Film gewann bei den unpolitischen Oscars. Diskussion über Diskussion, ich finde das ganze nicht so dramatisch und belasse es daher dabei.

17) Bester Dokumentar-Kurzfilm: Kerry Washington und Jason Bateman präsentierten uns diese Kategorie, den Crisis Hotline: Veterans Press 1 gewann.

18) Bester Schnitt: Naomi Watts und Benedict Cumberbatch präsentierten uns Tom Cross als Gewinner für seinen Schnitt an Whiplash. Da ich den Film leider nicht sehen konnte, kann ich das nicht beurteilen.

19) Bestes Make-up und beste Frisuren: Gewann auch hier Grand Budapest Hotel bzw. Frances Hannon und Mark Coulier. Hier hätte ich den Preis gerne für Guardians of the Galaxy gesehen, da ich da das Make-up anspruchsvoller fand, aber es ist trotzdem gerechtfertigt.

20) Beste Filmmusik: Nach Lady Gagas Auftritt aus The Sound of Music betrat Julie Andrews die Bühne, um den Preis für die beste Filmmusik zu vergeben. Dieser Preis ging an Alexandre Desplat für Grand Budapest Hotel, der damit sogar Hans Zimmer schlug.

21) Bester Filmsong: Direkt nach dem Auftritt von John Legend und Common wurden sie auch schon wieder auf die Bühne gebeten, da sie mit Glory aus Selma gewannen. Für ihren Auftritt gab es schon Standing Ovation und kaum ein Auge blieb trocken.

22) Bester Ton: Gewann ganz klar der Musikfilm Whiplash bzw. Craig Mann, Ben Wilkins und Thomas Curley.

23) Bester Tonschnitt: Auch hier wieder große Konkurrenz. Letztendlich gewann Alan Robert Murray und Bub Asman für American Sniper.

24) Beste visuelle Effekte: Große Konkurrenz mit Guardians of the Galaxy, The Return of the first Avenger und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit. Gewonnen hat letztendlich Interstellar bzw. Paul Franklin, Andrew Lockley, Ian Hunter und Scott Fisher. Wäre nicht meine Wahl gewesen, aber trotzdem verdient.

So das waren dann jetzt auch alle Kategorien. Wer von euch hat denn die Verleihung geschaut und was sind eure Eindrücke? Schreibt es in die Kommentare!

verpasst im Mai 2014

Hallo ihr Lieben 🙂
erst einmal ein herzliches Sorry, dass es wieder so lange gedauert hat. Ich versuch schnellstmöglich alles nachzureichen 🙂
Und nun meine Filme, die ich leider im Mai verpasst habe:

1) Labour Day: Sie lebt nach dem Tod ihres Mannes zurückgezogen mit ihrem Sohn. Er ist ein ausgebrochener Verbrecher. So die Ausgangssituation. Wie es dazu kommt, dass er sich bei ihr versteckt und wie sich daraus eine abstruse Liebe entwickeln kann, erfährt man in diesem Film. Ich bin etwas zwiegespalten, ob mich der Film wirklich reizt, aber er hat ganz gute Kritiken bekommen, daher habe ich mich dafür entschieden, dass ich ihn sehen will.

Das war es auch schon mit meinen verpassten Filmen, da ich im Mai sehr häufig im Kino war und die Filme langsam auf das Sommerloch zuliefen.

Filme, die es nicht in meine Liste geschafft haben, die aber nicht unerwähnt bleiben sollen, sind:
Die Schadenfreundinnen, Muppets most wanted, Grace of Monaco

Vorfreude 2015

Hallo ihr Lieben 🙂

Ich hoffe ihr seid alles gut ins neue Jahr gekommen.

In diesem Beitrag möchte ich euch die Filme vorstellen, auf die ich mich im Jahr 2015 besonders freue.

1) Fury: Läuft bereits seit dem 02.01. in den deutschen Kinos. Brad Pitt und sein Panzer. Mitten im zweiten Weltkrieg. Ich hab ihn bereits gesehen und kann sagen, dass er richtig richtig gut ist! Also auf in die Kinos!

2) John Wick: Der neue Actionfilm von Keanu Reeves. Nachdem Keanu Reeves mit seinen letzten Filmen eher weniger überzeugt hat, brilliert er hier jedoch in dieser Rolle. Auch diesen in der Preview bereits besehen und auch hier kann ich nur sagen: Ab ins Kino!

3) Annie: Das Remake des Kult-Musicals. Ich mag Musicals und bin daher auf die Songs gespannt. Auch sah der Trailer richtig nett aus und ist teilweise mit etwas Witz versehen. Ich freu mich drauf 🙂

4) Baymax – Riesiges Robowabohu: Ein neuer Animationsfilm. Ich lag schon beim Trailer fast auf dem Boden vor Lachen. Ich hoffe, der Film kann das auch über die gesamte Dauer halten. Ich freu mich drauf 🙂

5) Jupiter Ascending: Ich erwarte diesen Film seit ich vor nem gutem Jahr den ersten Trailer gesehen habe. Ich erwarte von der Story jetzt nichts außergewöhnliches, aber eine starke Optik. Von den Machern der Matrixtriologie erwarte ich auch nichts anderes. Mal gucken, ob er überzeugen kann.

6) Mortdecai: Der neue Film mit Johnny Depp. In Lone Ranger hat er ja sehr gefloppt, ansonsten einfach ein grandioser Schauspieler in guten Filmen. Daher bin ich gespannt, wie es mit diesem Film ist. Der Trailer hat mich schon sehr angesprochen.

7) Die Bestimmung – Insurgent: Ich kann es kaum erwarten! Viele mochten ja den ersten Teil schon nicht, ich dagegen schon. Das Buch hab ich auch schon gelesen, kann meiner Meinung nach nicht mit dem ersten Buch mithalten von der Story her, daher wird es schwierig die Masse jetzt vom zweiten Teil des Filmes zu überzeugen. Ich freu mich trotzdem darauf, weil es für mich trotzdem eine gelungene Buchtrilogie ist und ich schon die erste Verfilmung richtig gut fand.

8) Avengers – Age of Ultron: Mein Highlight des Jahres! Ich bin ein rießen Marvelfan. Ob nun die Comics oder das Cinematic Universe. Der erste Film von 2012 gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen! Ich habe auf den ersten Trailer hingefiebert und wurde nicht enttäuscht. Ich freue mich auf alte und neue Gesichter, witzige Dialoge, bildgewaltige Action und meine liebsten Comichelden. Ich kann es kaum noch abwarten!

9) Pitch Perfect 2: Und sie singen wieder! Der Trailer ist zwar leider ziemlich nichtssagend, aber ich freue mich auf neue Acapella Mash-ups mit den Barden Bellas, die mir im ersten Teil schon ans Herz gewachsen sind. Aca-believe it!

10) Ant-Man: Gleich noch ein zweiter Marvelfilm dieses Jahr. Und dann noch von Ant-Man. Eigentlich ein Gründungsmitglied der Avegers wurde er aus beiden Avengers Teilen gestrichen. Dafür bekommt er jetzt seinen eigenen Film. Zusammen mit WASP an seiner Seite. In den nächsten Tagen soll der erste Trailer erscheinen, ich bin gespannt, was Marvel uns hier wieder bietet.

11) Star Wars – das Erwachen der Macht: Ende des Jahres geht die Star Wars Saga tatsächlich weiter. Ich bin noch etwas zwiegespalten, weil Disney die Filme produziert und auch der Trailer etwas abgespaced wirkt. Aber ich bin und bleibe ein großer Star Wars Fan und deswegen freue ich mich auf den Film.

Und das sind die Filme auf die ich mich 2015 besonders freue. Und ja ihr sehr richtig, ich habe kein Interesse an dem Shades of Grey Film. Vielleicht seh ich ihn durch einen Zufall mir an, aber geplant ist es nicht. Auch der Minionfilm hat es nicht in mein Rating geschafft. Aber das Jahr ist lang, vielleicht kommt doch alles ganz anders 😉

Dann hier ein großes ‚Tschuldigung wegen der Verspätung. Ich habs einfach nicht geschafft zu tippen O:)

Dann bis zur nächsten Kritik

eure Shalima 🙂