Saving Mr. Banks

Am 06.März 2014 startete eine amerikanisch-englische Filmbiografie, die die bisher eher unbekannte Geschichte erzählt, wie Walt Disney an die Filmrechte für Mary Poppins kam.
Kurz zur Story: Seit 20 Jahren versucht Walt Disney die Filmrechte für Mary Poppins von der Autorin Pamela Travers abzukaufen. Sie streubt sich jedoch, da sie ihr ganzes Herz an die Story gehängt hat. Sie verbindet damit die Erinnerung an ihren Vater. Da sie sich jedoch in einer finanziellen Krise befindet, drängt ihr Manager Disney endlich nachzugeben. Der Verkauf ist aber an viele Bedingungen geknüpft, die den Produzenten und Drehbuchautoren an ihre Grenzen bringt. Es wechseln sich Gegenwart und Travers Kindheit ab. Nach und nach erklärt sich ihr Verhalten und ihre Verbundenheit mit Mary Poppins.

Ich bin ein großer Fan des Filmes. Tom Hanks und Emma Thompson harmonieren vor der Kamera super und das merkt man dem Film auch an. Am Anfang will man Pamela Travers einfach nur irgendetwas antun, wenn sie so abweisend und schroff ist. Als sie die Mickey Mouse aus dem Bett verband hat, wollte ich auf den Fernseher einschlagen. Doch nach und nach versteht man durch die Rückblenden, wieso sie so ist. Die Story hat mich schon nach kürzester Zeit zu Tränen gerührt. Auch die Schauspielleistung ist absolut gelungen.
Alles in allem kann ich den Film nur empfehlen, allerdings dürfte er nur für etwas für Fans des Genres sein (Wie meistens). Aber er ist eine schöne Homage an Mary Poppins. Daher bekommt der Film 9 von 10 möglichen Punkten von mir.

verpasst März 2014

Da ich im Februar leider mehr verpasst, als geguckt habe, folgen nun auch schon die Filme, die ich leider noch nicht gucken konnte und die im März diesen Jahres im Kino anliefen.

 1) Grand Budapest Hotel: Eine britisch-deutsche Tragigkomödie Ralph Fiennes in der Hauptrolle. Zudem ein Zusammenspiel aus sehr bekannten Schauspielern (Adrien Brody, Willem Dafoe, Jude Law, Bill Murray, Edward Norton, Owen Wilson) und eher unbekannten Schauspielern. Es erzählt in mehreren Handlungssträngen die Geschichte des Lobbyboys Zéro Mustafa, der im Grand Budapest Hotel unter die Fittiche von Gustave H. genommen wird, dem Besitzer des Hotels. Mord, Erbschaft, Gier sind Themen, die mit unter angesprochen werden. Mich hat der Trailer fasziniert, leider hab ich es nicht geschafft ins Kino zu gehen. Aber sehen, möchte ich den Film auf jeden Fall noch!

2) Im August in Osage County: Ein amerikanisches Familiendrama basierend auf dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnetem Bühnenwerk von Tracy Letts. Meryl Streep übernimmt hier die Hauptrolle an der Seite von Julia Roberts und Ewan McGregor. Sowohl Streep als auch Roberts waren für den Oscar nominiert. Nachdem der Vater ermordet aufgefunden wurde, treffen Mutter und die drei bereits erwachsenen Töchter mit ihrer Familie zusammen. Schnell jagt eine Enthüllung von gut gehüteten Geheimnissen die nächste. Kritiken sind überwiegend positiv ausgefallen und schon der Trailer sorgt dafür, dass der Film definitv noch auf meiner to-watch Liste steht.

3) Der 100 jährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand: Mir wurde das Buch sehr ans Herz gelegt, was auch der Grund ist, weswegen ich die Verfilmung unbedingt noch sehen möchte. Es geht um Allan, der in seinen 100 Jahren bereits alles erlebt hat. Doch sein größtes Abenteuer soll er erleben, als er einfach eines Tages aus dem Fenster des Altenheimes kletterte. Da ich gerne zuerst das Buch lesen möchte, hab ich den Film noch nicht gesehen, aber danach wird das auf jeden Fall geschehen!

4) Her: Joaquin Phoenix als einsamer Mann, der sich in sein Smartphone, bzw. in die Sprachfunktion seines Smartphones verliebt. Klingt total absurd, aber auch nach einer Story, die in der heutigen Welt gar nicht mehr so abwegig scheint. Auch hier sind die Kritiken sehr positiv ausgefallen und ich denke es lohnt sich bestimmt den Film noch zu sehen.

Und wie immer am Ende noch die Filme, die interessant scheinen, es aber noch nicht auf meine to-watch Liste geschafft haben: 300 – Rise of an Empire, Alles inklusive, Beltracchi – Die Kunst der Fälschung.

American Hustle

Am 13.02. brachte uns David O. Russell nach seinem Erfolg mit Silver Linings ein neues Kinoerlebnis. Starbesetzt mit Christian Bale, Amy Adams, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence und Jeremy Renner.
Kurz zur Story: Der Trickbetrüger Irving Rosenfeld und seine Geliebte Sydney Prosser führen ein gutes Leben. Seine Frau und Sohn sieht er nur, wenn er muss. Bis ihnen der FBI-Agent Richie DiMaso auf die Schliche kommt. Für Strafminderung sollen sie dem Bürgermeister Carmine Polito Bestechlichkeit nachweisen.

 Mich hat der Film angesprochen, weil ich ein sehr großer Jeremy Renner Fan bin. Die Story ist an sich gut durchdacht und auch die Schauspielleistungen sind sehr gut.

Der Film war für fünf Oscars nominiert, unter anderem bester Film,hat aber keinen gewonnen. Das sagt, meiner Meinung nach, sehr viel über den Film aus. Er bemüht sich durch Story und Schauspielleistungen ein richtig guter Film zu sein, aber er schafft es einfach nicht. Die Minuten der Handlung ziehen sich scheinbar endlos, ohne das der Film in Schwung kommt. Nach einer gefühlten Ewigkeit scheint endlich ein bisschen Humor durchzuschimmern, doch der verfliegt sofort wieder. Die persönlchen Intrigen und die beruflichen Intrigen verschwimmen so stark miteinander, dass es irgendwann schwer fällt diese noch auseinander zu halten.

Für Genrefans bestimmt sehenswert, aber für die Allgemeinheit eher zu schwere Kost. Daher gebe ich dem Film 4 von 10 möglichen Punkten.

 

verpasst im Februar 2014

So ihr Lieben, nachdem ich meine gesehenen Filme im Januar fertig kritisiert habe, geht es nun um die Filme im Februar diesen Jahres, die ich leider verpasst habe zu sehen, aber noch auf meiner to-watch Liste stehen.

1) Dallas Buyers Club: 6 Oscar Nominierungen, 3 Oscar Auszeichnungen. Hinzu kommen noch viele andere Auszeichnungen, besonders die Schauspielleistung von Matthew McConaughey und Jared Leto. Mich reizt hier vorallem, wie die Story umgesetzt wurde, denn die Idee klingt sehr interessant. Ein kranker Mann, der notwenige, aber nicht zugelassene, Medikamente über die Grenze schmuggelt. Auch dieser Film steht noch auf meiner to-watch Liste, aber ich habe es bisher leider noch nicht geschafft ihn zu sehen.

2) Monuments Men – ungewöhnliche Helden: Mit einer Starbesetzung, bestehend unter anderem aus George Clooney, Matt Damon, Bill Murray und Cate Blanchett. 8 Männer, die während des zweiten Weltkrieges Gemälde und andere wertvolle Gegenstände vor der Zerstörung durch die Nazis retten wollen. Ich finde die Idee sehr interessant, sieht mal nicht nach einem so ganz typischen 2.Weltkrieg-Film aus. Reizt mich auf jeden Fall noch zu sehen!

3) Jack Ryan – Shadow Recruit: Ein neuer Film von Kenneth Branagh (bekannt durch die Regie an Thor, oder als Schauspieler als Professor Lockhardt in Harry Potter und die Kammer des Schreckens). Er übernimmt hier Regie und auch die Rolle des Bösewichts. Der Trailer lässt auf einen typischen Action-/Agentenfilm schließen. Von Kritikern hat er allerdings sehr schlechte Bewertungen bekommen, selbst in Genrewertungen. Mich reizt der Film trotzdem, vorallem das Zusammenspiel von Chris Pine, Keira Knightley, Kevin Costner und Kenneth Branagh. Sollte ich es schaffen ihn zu sehen, dann hört ihr auf jeden Fall, ob ich die schlechten Kritiken bestätigen kann.

4) Philomena: Für vier Oscars nominiert. Die Geschichte einer Frau, die vor 50 Jahren ihren Sohn abgeben musste, weil sie unehelich schwanger war und von den Eltern ins Kloster gegeben wurde. Nun ist sie auf der Suche und wird begleitet von einem ehemaligen Journalisten, der ihre Geschichte veröffentlichen will. Von Kritikern gelobt, und mit Judy Dench in der Hauptrolle. Mich reizt der Film von der Story und von der Schauspielerleistung von Judy Dench, die ich als Schauspielerin sehr schätze. Also auch auf jeden Fall noch auf meiner to-watch Liste!

Das waren meine verpassten Kinofilme im Februar. Bestimmt auch sehenswert aber aktuell nicht auf meiner to-watch Liste: Pompeii, Stromberg – der Film.

The Wolf of Wall Street

Am 16.01. diesen Jahres präsentierten uns Leonardo di Caprio und Martin Scorsese einen Film mit 179 Minuten Länge, der die Biographie des Börsenmaklers Jordan Belfort erzählt.

Kurz zur Story:Der junge Jordan Belfort startet seine Karriere an der Wall Street als Börsenmakler. Sein dortiger Vorgesetzter erklärt ihm gleich die Regeln an der Börse. Es geht nicht um die Klienten, sondern nur um die Provisionen. An dem Tag als Belfort seine Lizenz erhält, gibt es einen der größten Börsencrashs der Geschichte, wodurch er seinen Job verliert. Also versucht er sein Glück in einem kleinen Geschäft, in dem er aber durch sein Verkaufstalent ein gutes Einkommen hat. Dadurch wird sein Nachbar, Donnie Azoff, auf ihn aufmerksam. Gemeinsam mit dessen Freunden gründet er seine eigene Firma. Dabei wandern sie immer mehr auf dem Pfad des Illegalem, weswegen das FBI auf sie aufmerksam wird.
Sie schaffen ihr Geld in die Schweiz. Gleichzeitig wird Belforts Drogensucht immer schlimmer. Belforts ausschweifendes Leben, seine Drogensucht und seine illegalen Aktivitäten bringen ihn letztendlch ins Gefängnis. (Eine detailliertere Zusammenfassung gibt’s auf Wikipedia 😉 )

 Der Film ist auf jeden Fall sehenswert. Leonardo di Caprio brilliert in seiner Rolle als Jordan Belfort (leider wieder keinen Oscar als besten Schauspieler bekommen). Die Story baut sehr gut auf, Hoch- und Tiefpunkte wechseln sich gekonnt ab. Die Geschichte, wie Belfort sich von ganz unten nach ganz oben arbeitet, ist sehr packend, sein Höhepunkt mit seiner eigenen Firma lässt tief in die Abgründe einer solchen Firma blicken. Nur sein Absturz nach dem Hochpunkt ist etwas zu sehr in die Länge gezogen, man hätte ihn schon gut um eine halbe Stunde kürzen können.

In meiner ganz persönlichen Bewertung erhält der Film 8 von 10 möglichen Punkten.

Die Pute von Panem

Hallo Hallo,
am 09.01. diesen Jahres kam einer der (für mich) schlechtesten Filme aller Zeiten in die Kinos. Die Pute von Panem – The Starving Games.
Eine Parodie auf Die Tribute von Panem – the Hunger Games.
Kurz zur Story: Kantmiss Evershot lebt in einer zukünftigen Welt in einem Distrikt voller Armut. Nach einer gescheiterten Rebellion gegen das Kapitol gibt es die Verhungerspiele (Starving Games). Jedes Jahr werden Jugendliche ausgewählt, um in einer Arena sich bis auf den Tod zu bekämpfen. Als ihre Schwester ausgewählt wird, meldet sich Kantmiss freiwillig.

Der Trailer sah nach einer typischen Parodie wie Scary Movie aus, also habe ich vom Niveau schon nicht all zu  viel erwartet. Allerdings reicht es zum lachen wirklich nur den Trailer geguckt zu haben. Dort sind alle „guten“ Gags schon enthalten. Ansonsten ist der Film zu stark überspitzt. Es wurden verzweifelt Gags gesucht, diese funktionieren aber in dem Film nicht. Es werden Figuren, wie die Avengers und Angry Birds aufgegriffen, was aber nur im Trailer lustig ist.
Der Film mag geeignet sein für Fans dieses Genres, wie Scary Movie oder Beilight, aber selbst an diese Filme kommt er nicht heran. Von 10 möglichen Punkten bekommt dieser Film 0 von mir.

(Noch kurz zur Info: Alle Kritiken sind vollkommen subjektiv von mir verfasst. Vielleicht entsprechen sie nicht der Ansicht der Allgemeinheit oder von einzelnen Lesern, aber darum geht es mir auch nicht.)

verpasst im Januar 2014

Guten Abend ihr Lieben 🙂
So dann starten wir mal mit den Filmen, die im Januar 2014 im Kino gestartet sind.

Zunächst erzähl ich euch, welche Filme ich unbedingt noch einmal sehen möchte, es aber leider bisher nicht geschafft habe.

1) 12 years a slave
Totaler Abräumer bei der diesjährigen Oscarverleihung gewesen. In sechs Kategorien nominiert und in den Kategorien Bester Film, Beste Nebendarstellerin und Bestes adaptiertes Drehbuch gewonnen. Zeitgleich ein guter Cast, bestehend aus Leinwandneuheiten und guten Charakterschauspielern, wie Michael Fassbender, Benedict Cumberbatch und Brad Pitt.
Mich reizt der Film noch, weil er das Thema der Sklaverei auffasst und es in einer sehr extremen Art und Weise darstellen soll. Der Trailer hat mich auf jeden Fall angesprochen und auch die Kritiken sind sehr positiv ausgefallen. Meine Meinung bekommt ihr, sobald ich es geschafft habe ihn zu gucken 😉

2) I, Frankenstein
Die Machern von Underworld (eine meiner Lieblingsfilmreihen) brachten uns Anfang des Jahres einen neuen Fantasyfilm. Wie der Titel schon sagt wird hier Mary Shelley Frankensteinlegende aufgegriffen, was mich persönlich sehr reizt. Im Trailer wirkt es wieder wie ein typischer Underworldfilm mit viel Action und großen Schlachten. Die Kritiken sind glaube ich nicht so gut ausgefallen (es war im Januar ich weiß es nicht mehr so ganz genau), könnte aber auch daran liegen, dass es ein Nischenfilm ist und man einfach die Art von Film mögen muss. Ich bilde mir da lieber noch selbst ein Urteil und der Film steht definitiv auf meiner ToWatch-Liste.

Und zum Abschluss noch kurz eine Liste, der Filme, die groß angekündigt waren, die aber derzeit nicht auf meiner ToWatch-Liste stehen, die ich aber vielleicht trotzdem irgendwann mal sehen werde:
Diana, Mandela der lange Weg zur Freiheit