Der April ist vorbei und wie schon im letzten Jahr sorgten die vielen Sonnenstunden dafür, dass ich viel zum lesen gekommen bin. Die Kinoausbeute bleibt mager, es lief aber auch einfach kaum etwas, und selbst bei den Serien bin ich bei vielen mittendrin, konnte aber kaum welche beenden. Und damit ohne weitere Zwischenreden direkt zu meinem medialen Rückblick auf den April.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Flow: In einer von Menschen verlassenen Welt hat eine kleine Katze sich ein sicheres Plätzchen zum Überleben gesucht. Doch eine Flut sucht die Welt heim und egal, wie hoch sie klettert, die Wassermassen holen sie direkt ein. In letzter Sekunde kann sie auf ein kleines Boot fliehen, was bisher nur von einem Capybara bewohnt ist. Zusammen versuchen sie zu überleben und treffen unterwegs noch andere Weggefährten. – Dieser experimentelle Animationsfilm erzählt ohne Worte eine wunderbare Geschichte, voller Lektionen und Gefahren. Hier bleibt kein Auge trocken. Absolut verdienter Oscargewinn.
Your voice: Nagisa ist sich sicher, dass Worte Macht haben. Als sich zwei ihrer Freundinnen streiten, hat sie Angst, dass die Gemeinheiten Auswirkungen haben. Als sie eine verlassene Radiostation entdeckt, macht sie ihren Sorgen Luft. Nicht ahnend, dass die Tochter der im Koma liegenden Besitzerin sie hört und gar nicht begeistert ist. Doch nach einer kurzen Auseinandersetzung freunden sie sich an und betreiben gemeinsam mit Nagisas Freundinnen die Station. Ein Sommer voller Hoffnungen beginnt. – Süßer Film für die heißen Sommermonate über Freundschaft und die Macht der Worte.
Lisa Frankenstein: Lisa lebt nach der Ermordung ihrer Mutter bei ihrem Vater und seiner neuen Frau Janet und deren Tochter Taffy. Sie hat Probleme sich einzufinden und ist viel auf dem Friedhof, wo ihr vor allem ein Grab besonders gut gefällt. Nach einer desaströsen Party und einem Blitzschlag erwacht ihr toter Schwarm als Zombie. Lisa beschließt sich um ihn zu kümmern und sie beginnen eine seltsame Freundschaft. Gleichzeitig ermorden sie ein paar Menschen, um dem Zombie neue Körperteile zu besorgen. – Sehr skurrile Horrorkomödie, die bei mir aber genau den richtigen Nerv treffen konnte.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Keinen tatsächlich. Daher war auch meine Kinoausbeute wieder überschaubar.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Wind Breaker – Staffel 1 (Konnte mich erneut komplett in den Bann ziehen)
Solo Leveling – Staffel 1 (Gute Adaption des Manhwa mit toller Animation)
Dr. Stone – Staffel 2 (Die Stone Wars beginnen. Konnte nicht ganz mit der vorherigen Staffel mithalten, aber hat das Konzept gut weiterentwickelt)
Hellbound – Staffel 2 (Leider sehr langatmig und wirklich etwas passiert ist erst in der letzten Folge. Musste wohl auch noch eine dritte Staffel aufbauen, obwohl es eigentlich unnötig wäre)
Lycoris Recoil – Staffel 1 (Tolle Grundidee, konnte mich in der Umsetzung nur bedingt überzeugen, obwohl ich den Antagonisten durchaus leiden konnte)
Even if you slit my mouth 2-3: Miroku und Koichi bekommen Besuch von Mirokus Bruder. Und der ist alles andere als begeistert davon, dass die beiden sich verloben wollen. Koichis Freunde nehmen es hingegen besser auf. Und dann gibt es da noch die Gestalt, die sich als Koichi ausgibt und die beiden töten will. – Gute Fortsetzung der Geschichte, konnte auch nochmal einen etwas andere Richtung einschlagen.
Der kleine Laden des Herrn Takarada: Herr Takarada führt das traditionsreiche Schreibwarengeschäft Shihodo in Tokios Stadtteil Ginza. Hier weiß er stets die richtige Empfehlung zu geben, was qualitative Schreibwaren angeht. Doch auch darüber hinaus hat er ein offenes Ohr für Lebensgeschichten und weiß subtile – oder manchmal auch weniger subtile – Hinweise zu geben. – Sehr verschiedene, aber sehr gute Geschichten mit einer guten Portion Lebensweisheit, auch wenn eigentlich die Charaktere nur ihre Geschichten erzählen durften. Durchaus mal etwas anderes. – Rezensionsexemplar
Jurassic Park: Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Spannende Vorlage für die tolle Verfilmung von Spielberg. Auch interessant zu sehen, was alles verändert wurde. Trotz vieler wissenschaftlicher Ausführungen durchgehen spannend und ein Muss für jeden Dinofan.
Wie lange bis irgendwann?: Emelie und Sophie haben sich 10 Jahre nicht mehr gesehen, nachdem Sophie von einem Tag auf den anderen Stockholm verlassen hat. Doch bei einem offenen WG-Casting stehen sie sich wieder gegenüber. Und dann sperrt ein Schneesturm sie auch noch zusammen ein. Wie können da nicht die alten Gefühle wieder hervorkommen? – Am Anfang war ich etwas skeptisch, dann habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Charaktere haben mich so in ihrem Bann gezogen, ich habe mitgehofft, mitgeweint, mitgefühlt.
Tee? Kaffee? Mord! Folge 12 – Der Besuch der reichen Dame: Natalie und drei ihrer Freund*innen stranden durch ein Unwetter in einem alten Herrenhaus. Der etwas schrullige Bewohner bietet ihnen Unterschlupf. Und eine weitere Reisegruppe suchte hier Schutz vor dem Sturm. Mit dabei: Ein unbezahlbarer Diamant. – Mal ein anderer Ansatz die Freundesgruppe zu trennen und praktisch drei Geschichten zu erzählen, aber sie alle haben gut funktioniert.
Fake Dates and Fireworks: Becca hat ihr Silvester perfekt durchgeplant. Sie und ihr bester Freund Nils – mit dem sie seit 10 Jahren immer an Silvester im Bett landet – wollen sich diesmal in einem Skiresort treffen. Für Becca ist klar, dass es das Jahr wird, in dem sie final zusammen kommen. Bis Nils mit seiner Verlobten auftaucht. Verzweifelt hängt sie sich an Raphael und gibt ihn als ihren Freund aus. Allerdings handelt es sich bei diesem um den verhassten Onkel eines ihrer Kindergartenkinder. – Mein Monatshighlight. Auch hier war ich am Anfang sehr skeptisch, da es doch mitunter sehr toxisch klang. Doch Autorin Kyra Groh löst das wunderbar auf und zeigt Lösungen in einer tollen Geschichte, die ich auch in wenigen Tagen inhaliert hatte.
The Hurricane Wars: Mitten im Krieg gegen das übermächtige Nachtimperium trifft Talasyn ausgerechnet auf den Erben eben jenes. Alaric verkörpert alles, was sie hasst. Doch als letzte Lichtweberin muss sie sich schon bald mit ihm verbünden, um eine größere Katastrophe zu verhindern. – Nachdem es wie ein beliebiges Fantasyepos mit großem Krieg begann, nimmt es schon bald eine spannende und überraschende Wendung und wird wesentlich politischer und diplomatischer und funktioniert daher tatsächlich als Enemies to lovers sehr gut, obwohl ich das Trope sonst nicht leiden kann. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
ASAP – zweite Chance auf Liebe: Sori weiß, wie das K-Pop Business läuft, immerhin hat sie ihr ganzes Leben auf ihr Debüt hingearbeitet. Deswegen hat sie vor Jahren auch ihre Beziehung zu Nathaniel aufgegeben, der inzwischen mit der Band XOXO erfolgreich ist. Doch ein Skandal bringt sie wieder näher zusammen und die alten Gefühle kehren zurück. Doch können sie noch eine Chance haben? – Leider eine ziemliche Enttäuschung, obwohl ich die Autorin gern lese. Aber hier war gefühlt nur Handlung, keine Gefühle, nichts. Wir springen von Handlung zu Handlung und können so gar nicht nachvollziehen, wieso die Charaktere handeln, wie sie handeln.
Ashville Academy 2: Hanna und Nora stehen vor den Trümmern ihres Lebens. Und niemand will ihnen glauben, dass sie das Schicksal aller Tisin bewahrt haben. Doch ihre Feinde geben nicht auf und setzten zum finalen Schlag an. – Hat die typischen Dark Academia Dilogie Probleme und gegen Ende verläuft es sich leider in ein sehr wirres Finale, durch das ich nicht mehr durchgestiegen bin.
The masterful cat is depressed again 3: Saku hat ihr Leben voll im Griff. Das glauben zumindest ihre Kolleg*innen. Doch die meiste Arbeit erledigt ihre Katze Yukichi. Doch nun steht Saku ein Firmenausflug bevor und sie muss irgendwie alles allein überstehen. Kann das gut gehen? – Hat ein bisschen nachgelassen, da die Grundidee immer wiederholt wird, aber die eigentliche Handlung sehr stagniert. Dennoch weiterhin toll zu lesen.
Vergissmeinnicht 3: Der Schulball steht bevor und eigentlich sollten Mathilda und Quinn sich darauf vorbereiten. Doch das Sternentor-Ritual steht bevor, für das Quinn eine gefährliche Prüfung bestehen muss. Und dann hat auch noch jemand Mathildas Cousine Luise entführt. Die beiden sind sich sicher, dass es eine Verwechslung war. Doch Mathilda denkt gar nicht daran sich zurückzuhalten. Können sie alle Rätsel lösen und das Schicksal zum Guten wenden? – Spannendes Finale, das gerade gegen Ende nochmal alles gibt. Aber ganz ehrlich: Das erste Kapitel ist mein liebstes Kapitel der ganzen Reihe.
Voll kein Typ 3: Ein Campingausflug steht an, wodurch alle sechs Beteiligten sehr nervös sind. Immerhin hat sich bei den ersten ein Liebesdrama angebahnt. Datingtipps werden ausgetauscht, die sich aber auch nur als bedingt hilfreich erweisen. – Eine tolle Geschichte, ich warte immer gespannt auf den nächsten Band.
You are my moon: James und Takumi sind seit Jahren ein Paar. Doch nach einem Unfall kann sich James an nichts mehr erinnern, was nach seinem 18. Geburtstag passiert ist. Er erinnert sich nicht an die Phase, in der er seine Bisexualität erkannt hat. Und noch schlimmer: Er erinnert sich nicht mehr an Takumis Transition. – Eine mitreißende Liebesgeschichte und dem Finden der eigenen Identität. Das Drama am Ende war mir ein bisschen zu viel, aber Autorin Cornelia Franke konnte es gut lösen und so hat es mir noch besser gefallen als Band 1.
I’m glad my mom died: Jennette McCurdy, bekannt aus der Nickelodeon Serie iCarly, erzählt von ihrer Kindheit und Jugend und wie sie sich nach dem jahrelangen psychischen und physischen Missbrauch ihrer Mutter erst finden musste. – Ich kannte sie als Sam von iCarly, aber was da hinter den Kulissen alles ablief, ist erschreckend und das ganze Buch ist eine einzige Schreckenspartie, aber sehr gut geschrieben. Lediglich die Erkenntnisse am Ende kamen mir etwas zu kurz.
Da ist das erste Quartal 2025 auch schon wieder rum. Nachdem sich bei mir privat wieder ein wenig was geändert hat, kann ich dennoch auf ein gutes Serien- und Lesequartal zurückschauen. Nur die Filme haben wie immer gelitten und somit wurde dort meine übliche Top 5 wieder gekürzt. Und nun ohne weitere Worte meine Highlights aus dem letzten Quartal.
Meine zwei Kinohighlights
Wunderschöner: Sonja und Milan haben sich getrennt und versuchen für die Kinder ein Nestmodell, doch auch das bringt Probleme mit sich. Ihre beste Freundin Vicky organisiert ein Schulprojekt, das nicht bei allen auf Begeisterung stößt. Milans Schwester Julie hat ihre Modelkarriere an den Nagel gehängt und versucht einen Neuanfang beim Fernsehen, bekommt es da aber mit Übergriffigkeiten zu tun. Nadine arbeitet ebenfalls beim Fernsehen und gehört dort zur Elite. Doch als sie erfährt, dass ihr Mann mit einer Prostituierten geschlafen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. – Starke Fortsetzung, die noch einmal weitergehende feministische Themen anspricht außer den weiblichen Körper.
Mickey 17: Mickey wollte nur einem Kredithai entfliehen und meldet sich daher als Expendable für eine Raummission. Als dieser wird er immer vor geschickt, um Impfstoffe oder ähnliches zu testen. Und wenn er stirbt, wird er neu ausgedruckt und bekommt sein Bewusstsein wieder. Doch bei einer Mission wird er für tot gehalten, ohne zu sterben. Und so wird die 18. Variante von ihm gedruckt und er existiert auf einmal doppelt. Und das ist verboten. – Am Anfang richtig stark, macht am Ende aber wenig aus der Prämisse und geht sehr in die Systemkritik. Muss man mögen.
Meine zwei filmischen Highlights
Vergessene Welt: Jurassic Park: Vier Jahre nach den Ereignissen aus dem ersten Film schreibt Hammond Ian Malcolm an. Das Problem ist: Es gibt noch eine zweite Insel, wo die Züchtungen durchgeführt wurden, und Hammond will Wissenschaftler*innen zu Beobachtungen dort hin senden. Malcolm ist wenig begeistert, aber da eine Freundin von ihm bereits vor Ort ist, erklärt er sich bereit. Leider hat sich seine Tochter mit an Bord geschlichen.
The Anthem of the Heart: Jun Naruse ist eine regelrechte Quasselstrippe. Bis sie die Affäre ihres Vaters ausplaudert und für die Scheidung der Eltern verantwortlich gemacht wird. Da begegnet sie einem Ei, das ihre Lippen versiegelt, damit ihre Worte keinen Schmerz mehr verursachen können. Jahre später wird die schweigsame Jun zur Projektwoche ins Veranstaltungskomitee berufen. Ein Musical soll aufgeführt werden und sie merkt, dass sie ihre Worte singen kann, wenn schon nicht sprechen. – Sehr ruhiger, aber stark erzählter Anime.
Meine fünf serientastischen Highlights
Jujutsu Kaisen – Staffel 2: Die Staffel beginnt mit einem mehrfolgigen Rückblick auf Gojos und Getos Freundschaft, während sie noch in der Ausbildung waren. Damit wird übergeleitet zum Shibuya-Arc, in dem Getos Leute Shibuya angreifen und so die Jujutsisten herausfordern. Ein Kampf mit vielen Zivilisten ist gestartet. – Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art.
Queer Eye – Staffel 9: Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Jeremiah und Jonathan. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten.
Yuri on Ice – Staffel 1: Yuri Katsuki hat beim letzten Grand-Prix Finale im Eiskunstlaufen den letzten Platz belegt und überlegt seine Karriere zu beenden. Nachdem ein Video von ihm mit der Choreo seines großen Idols Victor Nikiforov viral geht, taucht auf einmal eben dieser im Onsen seiner Familie auf und bietet ihm an ihn zu trainieren. Yuri ist zwiegespalten. – Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.
Heartstopper – Staffel 3: Nick und Charlie genießen den Sommer mit ihren Freund*innen. Doch Nick bemerkt zusehends, dass Charlie ein Problem zu haben scheint, denn er schiebt sein Essen immer nur hin und her. Doch ihn darauf anzusprechen ist gar nicht so einfach. – Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe.
Wind Breaker – Staffel 1: Haruka liebt es sich zu Prügeln und zieht daher extra in ein Viertel, wo sich besonders viele Raufbolde rumtreiben sollen. Allerdings stellt sich heraus, dass hier die Wind Breaker ansässig sind, die sich lieber für Frieden und die Gemeinschaft einsetzen. Widerwillig lässt er sich auf die Gruppe ein und bekommt schon bald die Chance sich zu beweisen und muss doch einiges über Freundschaft lernen. – Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen.
Meine fünf buchigen Highlights
Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.
Deep End: Scarlet ist Turmspringerin am College und trainiert für Olympia. Doch nach einem Unfall hadert sie mit dem Sport. Genau dann tritt Lukas, ein erfolgreicher Schwimmer, in ihr Leben. Leider ist er auch der Ex-Freund ihrer besten Freundin. Ein kurzfristiges Arragement sollte zur beiderseitigen Befriedigung sein, doch daraus wird schnell noch etwas ganz anderes. – Ali Hazelwood schreibt einfach tolle Geschichten, auch wenn ich den erneut ziemlich großen Spice-Anteil gar nicht bräuchte.
Kröten sind Chefsache: Miriam hat ganz neu in einer PR-Agentur als Grafikerin angefangen. Und neben den allgemeinen Anfangsproblemen hat sie auch noch ein Geheimnis. Denn sie ist eine Hexe. Und nach einer Menge Überstunden platzt ihr der Kragen. Doch ein harmloser Ausspruch wird zu einem Fluch und plötzlich ist ihr Chef eine Kröte. Zusammen versuchen sie nun den Fluch zu brechen. – Eine tolle Rom-Com mit witziger Prämisse, die gut ausgespielt wurde. Freue mich sehr auf Band 2.
Der Ring der Pharaonen: Drei Jahre nach den Ereignissen von Santorin sind Ben und Ria auf einer neuen Mission. Ein Hilferuf hat Ria nach London gelockt und schnell sind die beiden erneut in einem Kampf auf Leben und Tod verwickelt. – Sehr spannender Zwischenband zwischen der Atlantis- und der Pharaonen-Reihe. Hab es in einem Rutsch weggeatmet.
Kikis kleiner Lieferservice 1-2: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet.
Miss me? Da ist einfach schon wieder ein ganzer Monat vorbei und ich versuche wieder in einen Rhythmus zu finden, um hier wieder ein bisschen aktiver zu werden. Ich verspreche mal keine Regelmäßigkeit, da im Hintergrund noch ein paar Dinge sich einfinden müssen. Aber ab und an dürfte es dann doch wieder einen Beitrag geben. Und so widmen wir uns doch direkt mal wieder meinem medialen Rückblick auf den auslaufenden Monat.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Captain America 4 – Brave New World: Sam Wilson ist noch dabei sich in seine Rolle als neuer Captain America einzufinden, als er zum Präsidenten ins weiße Haus eingeladen wurde. Doch sein Freund Isaiah wird beeinflusst und versucht ein Attentat. Um seine Unschuld zu beweisen, gräbt Sam einige Geheimnisse des Präsidenten aus. Und dann droht den USA auch noch ein Krieg mit Japan. – Hatte seine Schwächen und rettet bestimmt nicht das MCU, war aber auch nicht die erwartete Vollkatastrophe.
Mickey 17: Mickey wollte nur einem Kredithai entfliehen und meldet sich daher als Expendable für eine Raummission. Als dieser wird er immer vor geschickt, um Impfstoffe oder ähnliches zu testen. Und wenn er stirbt, wird er neu ausgedruckt und bekommt sein Bewusstsein wieder. Doch bei einer Mission wird er für tot gehalten, ohne zu sterben. Und so wird die 18. Variante von ihm gedruckt und er existiert auf einmal doppelt. Und das ist verboten. – Am Anfang richtig stark, macht am Ende aber wenig aus der Prämisse und geht sehr in die Systemkritik. Muss man mögen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
The Anthem of the Heart: Jun Naruse ist eine regelrechte Quasselstrippe. Bis sie die Affäre ihres Vaters ausplaudert und für die Scheidung der Eltern verantwortlich gemacht wird. Da begegnet sie einem Ei, das ihre Lippen versiegelt, damit ihre Worte keinen Schmerz mehr verursachen können. Jahre später wird die schweigsame Jun zur Projektwoche ins Veranstaltungskomitee berufen. Ein Musical soll aufgeführt werden und sie merkt, dass sie ihre Worte singen kann, wenn schon nicht sprechen. – Sehr ruhiger, aber stark erzählter Anime.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Flow: Ein Animationsfilm mit neuem Look und der Prämisse, dass nicht gesprochen wird. Ich bin gespannt, zumal es sich um die Geschichte einer Katze in einer überfluteten Welt dreht und der Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen wurde.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Yuri on Ice – Staffel 1 (Stark erzähltes Sportdrama, das Eiskunstlaufen noch einmal neu vorstellt. Schade, dass es bei der einen Staffel geblieben ist.)
Frieren – Nach dem Ende der Reise – Staffel 1 (Ich bin mit den Charakteren leider nicht ganz warm geworden, aber interessant erzählte Geschichten)
Blue Lock – Staffel 2 (Der Animationsstil hat leider nachgelassen, aber die Geschichte war weiterhin sehr mitreißend)
Horimiya – Staffel 1 (Unscheinbare Romance, stärker als der Manga, aber es passiert sehr wenig. Für manche aber vielleicht genau deswegen mal interessant)
Code Geass – Staffel 1-2 (Bin weder mit der Geschichte noch mit dem Animationsstil warm geworden, aber die Grundidee war spannend genug, um beide Staffeln zu sehen)
Heartstopper – Staffel 3 (Auch in der dritten Staffel überzeugt die Serie mit so viel Wärme und Herzlichkeit. Einfach pure Liebe)
Alya sometimes hides her feelings in Russian – Staffel 1 (Kleine Rom-Com, mit interessantem Ansatz, der aber nicht so richtig ausgebaut wird)
Die Ringe der Macht – Staffel 2 (Auch wenn die namensgebenden Ringe diesmal durchgehend eine Rolle spielen, verzettelt sich die Serie in zu vielen Schauplätzen und bringt so keinen Handlungsstrang wirklich voran)
Mein Leserückblick
Bücher insgesamt: 13 Seiten insgesamt: 3.612 Seiten pro Tag: 116 im Durchschnitt Taschenbuch: 5 Comic/Manga/Graphic Novel: 5 Hörbuch: 3
Die Tagebücher der Apothekerin 11-12: Maomao kommt weiter hinter Geheimnisse rund um Jinshi. Doch sie befürchtet, dass es gefährlich für sie wird, wenn sie zu viel weiß. Doch dann soll sie ihn auf eine Jagd begleiten. – Man wird weiterhin auf die Folter gespannt, auch wenn die Beziehung zwischen Maomao und Jinshi nochmal voran getrieben wird.
Ashville Academy 1 – Wen die Nacht berührt: Hanna hat einen schlechten ersten Tag an der Ashville Academy. Als Mensch an der Schule für Übernatürliche hat sie von Anfang an den Kürzeren gezogen, vor allem, weil die Nachtmahrin Nora ihr eine Erinnerung stiehlt. Doch das ist nur der Anfang, denn an der Ashville verschwinden Studierende. Und Hanna und Nora stecken schon ganz bald mitten in den Ermittlungen. – Interessanter Ansatz, bin aber nicht richtig in die Handlung reingekommen.
Flüster mir ein Liebeslied 3: Himari hatte sich Zeit erbeten, um sich über ihre Gefühle klar zu werden. Doch als sie von einer Freundin gebeten wird, ihr das Feld zu überlassen, empfindet sie Anzeichen von Eifersucht. Und so verspricht sie Yori, dass sie zeitnah eine Entscheidung treffen wird. – Die Handlung bleibt ruhig, aber nimmt dennoch ein wenig Fahrt auf.
108 Dinge, die ich vor dem Schreiben meines ersten Buches gern gewusst hätte: Autorin Andrea Wilk hat schon viele Bücher veröffentlicht. Dabei hat sie eine Menge Erfahrungen gesammelt und aus ihren Fehlern gelernt. Hier hat sie eine Übersicht dieser Fehler gesammelt und was sie daraus gelernt hat. – Interessante Tipps fürs Selfpublishing.
Marriage Toxin 1: Gero ist ein Meister der Gifte und gehört zu einer traditionsreicher Familie von Auftragskillern. Die Ehe kam für ihn eigentlich nie in Frage, aber es muss einen Erben geben. Und damit seine Schwester nicht ihre Beziehung zu einer Frau aufgeben muss, sucht er nach einer Braut. Dabei helfen soll ihm eine Heiratsschwindlerin, die er bei einem Auftrag gerettet hat. – War anders als nach dem Klappentext erwartet, aber ich bin dennoch neugierig auf die weitere Handlung.
Dark Star Burning: Nach der Zerstörung des Tempels, der für Lan kurzzeitig ein Zuhause war und dem Verlust von Zen, sucht sie verzweifelt nach einem Weg die elantinische Besatzung doch noch zu beenden. Dafür reist sie in die Wüste und sucht nach einem Ort, der nicht mehr existieren soll. Wird sie ihre Welt retten können? – Starker Abschluss der Dilogie, auch wenn einige Aspekte etwas schnell abgearbeitet wurden.
Sarg jetzt nichts: Betty ist noch immer bei ihren Eltern im örtlichen Bestattungsinstitut. Doch auch hier bekommt sie wieder Herzschmerz. Was ist da eine bessere Abneigung als ein neuer Mord? Beziehungsweise eine neue Leiche bei ihren Eltern im Keller in Vorbereitung einer Beerdigung, die vielleicht doch nicht aufgrund eines Unfalls gestorben ist. – Deutlich stärker als Band 1, auch wenn Betty auch hier wieder sehr weinerlich und „missverstanden“ ist.
Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 14: Ron und Toto sind zurück in Japan und werden direkt von ihren Freunden und Bekannten empfangen, denn bei Ron im Haus soll es spuken. Da hilft es auch nicht, dass sie den Mord an einem Süßigkeitenkoch aufklären konnten. – Es gibt wieder mehrere kleine Fälle statt einen Bändeübergreifenden, was ich sehr begrüße.
Kröten sind Chefsache: Miriam hat ganz neu in einer PR-Agentur als Grafikerin angefangen. Und neben den allgemeinen Anfangsproblemen hat sie auch noch ein Geheimnis. Denn sie ist eine Hexe. Und nach einer Menge Überstunden platzt ihr der Kragen. Doch ein harmloser Ausspruch wird zu einem Fluch und plötzlich ist ihr Chef eine Kröte. Zusammen versuchen sie nun den Fluch zu brechen. – Eine tolle Rom-Com mit witziger Prämisse, die gut ausgespielt wurde. Freue mich sehr auf Band 2.
Der Ring der Pharaonen: Drei Jahre nach den Ereignissen von Santorin sind Ben und Ria auf einer neuen Mission. Ein Hilferuf hat Ria nach London gelockt und schnell sind die beiden erneut in einem Kampf auf Leben und Tod verwickelt. – Sehr spannender Zwischenband zwischen der Atlantis- und der Pharaonen-Reihe. Hab es in einem Rutsch weggeatmet.
Deep End: Scarlet ist Turmspringerin am College und trainiert für Olympia. Doch nach einem Unfall hadert sie mit dem Sport. Genau dann tritt Lukas, ein erfolgreicher Schwimmer, in ihr Leben. Leider ist er auch der Ex-Freund ihrer besten Freundin. Ein kurzfristiges Arragement sollte zur beiderseitigen Befriedigung sein, doch daraus wird schnell noch etwas ganz anderes. – Ali Hazelwood schreibt einfach tolle Geschichten, auch wenn ich den erneut ziemlich großen Spice-Anteil gar nicht bräuchte.
Tee? Kaffee? Mord! Folge 11 – Die fünf Portraits des toten Doktors: Köchin Louise bekommt fünf große Porträts zugeschickt. Das Problem: Sie alle zeigen einen Mörder, den die ehemalige Agentin geschnappt und hinter Gittern gebracht hat, und der eigentlich tot sein sollte. Doch hinter den Bildern steckt ein Rätsel, an dessen Lösung ein Menschenleben hängt. Zusammen mit ihrer Chefin Natalie und ihren Freunden versuchen sie alles, um das Mädchen zu retten. – Gut geschriebener Band, auch wenn ich die Grundidee nicht mochte.
Und damit ist der kürzeste Monat des Jahres schon wieder vorbei. Das schlägt sich wie jedes Jahr auch in meiner Statistik wieder. Zumal diesmal auch privat die Zeichen auf Veränderung standen. Mal schauen, wie sich hier alles im nächsten Monat entwickelt. Aber bis dahin gibt es erstmal meine monatliche Auswertung meines medialen Konsums.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Kundschafter des Friedens 2: Die Kundschafter des Friedens treffen auf der Beerdigung ihres damaligen Chefs auf dessen Tochter. Gerade Jochen Falk war schwer in sie verliebt und kann ihr so den Wunsch nach einem Austausch eines Testaments auch nicht abschlagen. Dafür muss die Gruppe nach Kuba, was sie sehr freut, da es doch die letzte sozialistische Bastion ist. Doch vor Ort kommt alles anders. – Funktioniert nur bedingt und ist leider immer dann gut, wenn er sich von der eigentlichen Handlung wegbewegt.
Wunderschöner: Sonja und Milan haben sich getrennt und versuchen für die Kinder ein Nestmodell, doch auch das bringt Probleme mit sich. Ihre beste Freundin Vicky organisiert ein Schulprojekt, das nicht bei allen auf Begeisterung stößt. Milans Schwester Julie hat ihre Modelkarriere an den Nagel gehängt und versucht einen Neuanfang beim Fernsehen, bekommt es da aber mit Übergriffigkeiten zu tun. Nadine arbeitet ebenfalls beim Fernsehen und gehört dort zur Elite. Doch als sie erfährt, dass ihr Mann mit einer Prostituierten geschlafen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. – Starke Fortsetzung, die noch einmal weitergehende feministische Themen anspricht außer den weiblichen Körper.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich: Jurassic Park 2 – Vergessene Welt
Jurassic Park III: Dr. Alan Grant hat nach den Ereignissen im ersten Teil nur ein Ziel: Nie wieder einen lebenden Dino sehen. Lieber widmet er sich weiter seinen Ausgrabungen. Doch als Familie Kirby ihm viel Geld bietet, um bei einem Rundflug über die Insel Sorna anwesend zu sein, stimmt er schließlich zu. Doch die Kirbys haben gelogen und sich auf der Suche nach ihrem verschollenen Sohn und landen auf der Insel. Das wird schnell zum Überlebenskampf. – Schlechtester Teil der Reihe, der sich nur noch auf die Actionszenen mit den Fleischfressern konzentriert und die eigentliche Schönheit des ersten Teils weglässt.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Like a complete unknown & Heldin
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Queer Eye – Staffel 9 (Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten)
Love of Kill – Staffel 1 (Klang in der Grundidee besser, ist leider sehr langatmig und bietet bis zum Ende keine richtige Auflösung)
Sailor Moon – Staffel 2 (Funktioniert in der ersten Hälfte besser, die aber eher Füller ist, überzeugt dennoch durch das übliche Monster der Woche Prinzip)
Wind Breaker – Staffel 1 (Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen)
Kaguya-sama – love is war – Staffel 1 (Kommt erst spät in Schwung und konnte mich nur bedingt abholen)
Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 1 (Sehr süße Idee, lebt aber erst von den späteren Charakteren)
My next life as a villainess – Staffel 1 (Alles etwas überzeichnet, aber funktioniert ganz gut und bietet viel Witz)
Criminal Minds – Staffel 11 (Es stehen wieder personelle Veränderungen im Team an, die nicht so gut funktionieren, aber die Fälle sind weiterhin spannend)
A Man and his Cat 4-5: Während Herr Kanda neue Bekanntschaften schließt, trifft Fukumaru auf einen alten Bekannten. Und weil er ihm helfen will, rennt er aus der Wohnung. Dabei verläuft er sich aber und findet den Weg nicht zurück. Doch Herr Kanda setzt alle Hebel in Bewegung, um ihn wieder zu finden. – Weiterhin eine supersüße Geschichte, die auch nach fünf Bänden noch gut funktioniert.
More than a doll 6-7: Gojo und Marin nehmen an einem weiteren Cosplay Event teil und schließen neue Bekanntschaften. Außerdem steht ein Schulevent bevor, bei dem die beiden für den Cosplay Wettbewerb ausgewählt werden. Können sie die Hoffnungen ihrer Klasse meistern? – Hier kommt nochmal mehr Charakterentwicklung mit rein, was gut funktioniert. Ich bin weiterhin gespannt.
Haikyu! 7: Die Karasuno steht im zweiten Satz gegen die Aoba Johsai. Die Nerven liegen blank, vor allem bei Zuspieler Tobio Kageyama. Daher wird er erst einmal ausgewechselt und Sugawara darf spielen. Wird er es schaffen die Gemüter so weit zu beruhigen, dass sie noch eine Chance haben? – Auch wenn ich durch den Anime den Ausgang kenne, bleibt es spannend.
Song of Silver – das verbotene Siegel: Lans Heimat ist vor einigen Jahren erobert worden und hat ihrer Familie das Leben gekostet. Nun versucht sie sich als Singmädchen über Wasser zu halten. Doch in einer schicksalshaften Nacht verliert sie alles, was sie bis dahin kannte. Dabei trifft sie auf den geheimnisvollen Zen, der sie jenseits der Stadt bringt und eine Welt zeigt, die Lan für verloren gehalten hat. – Gelungener Weltenbau, tolle Charaktere, spannende Geschichte, hat mich gerade gegen Ende stark emotional mitgenommen.
Kikis kleiner Lieferservice 2 – Kiki und die neue Magie: Kikis ist wieder zurück und bekommt wieder allerlei Aufträge für ihren Lieferservice. Doch als sie einen schwarzen Brief überbringen soll, wird sie mit allerlei Vorurteilen gegen Hexen konfrontiert und stürzt in eine Sinnkrise. Können ihre Freunde und ihr trauer Kater Jiji sie aus ihrem Loch holen? – Wieder sehr süße Geschichten und man merkt, dass Kiki sich weiter entwickelt.
Tee? Kaffee? Mord! 9 – Ein Mörder steht im Walde: Die Starköchin Keetje Koopmans wird beim campen in der Nähe von Earlsraven tot aufgefunden. Ein Eintopf aus Giftpilzen ist der Übeltäter. Dennoch deuten alle Zeichen auf Mord. Natalie und ihre Köchin Louise nehmen die Ermittlungen auf, die Louise sogar in die Niederlande zum Dreh einer Kochshow bringen. – Mal eine ganz andere Geschichte, die viel Spaß beim Hören gemacht hat.
Tee? Kaffee? Mord! 10 – Die kleinen Leute von Pittlewood:In Pittlewood hält sich eine Sage standhaft. Die kleinen Leute werden kommen und die Bewohnenden für die Taten der Vergangenheit bestrafen. Als eine Mordserie wirklich auf kleine Leute hindeutet ist das Dorf in heller Aufregung. Natalie und ihre Köchin Louise glauben jedoch nicht daran und nehmen die Ermittlungen auf. – Eine etwas schwächere Folge, da ich – wie auch die Protagonistin – schnell von den kleinen Leuten genervt war.
Insomniacs 3: Der neugegründete Astronomieclub hat alle Hände voll zu tun, um ein Event zu organisieren, damit der Club nicht aufgelöst wird. Dabei müssen die Mitglieder ihre Freunde um Hilfe bitten, was ihnen alles andere als leicht fällt. – Weiterhin sehr süße Geschichte, die aber noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist.
Das krumme Haus: Familie Leonides lebt in einem kleinen krummen Haus. Drei Generationen umfasst die Familie und Charles Hayward hat sich in die Enkelin Sophia verliebt. Doch als das Oberhaupt der Familie Aristide ermordet wird, bittet sie ihn die Ermittlungen zu unterstützen, da sie sich sonst nicht mit ihm verloben kann. Doch die Ermittlungen scheinen lange ins Leere zu laufen, bis sich die Ereignisse überschlagen. – Ein Agatha Christie ohne Poirot oder Marple, aber nicht weniger spannend.
Und da ist er, der erste Rückblick, der sich auf 2025 bezieht. Hier begann das Jahr sehr turbulent und leider eher im negativen Sinne. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen besseren Start! Nichtsdestotrotz soll es hier um meinen medialen Rückblick gehen, der wie gewohnt mit wenigen Filmen aufwartet. Dafür habe ich mein Animewissen im Serienbereich weiter ausgeweitet. Aber nun ohne weitere Vorrede: Viel Spaß beim Rückblick.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Mufasa: Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen. – Ein weiteres Prequel, was niemand brauchte, was dann auch trotz anfänglicher guter Intention, nicht funktioniert, da es sich lieber an Klischees abarbeitet.
Nosferatu: Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt. – Sehr atmosphärisches Remake, das aber wenig neues einbindet, auch wenn die Schauspielenden versuchen mehr rauszuholen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Keinen. Ich kam einfach nicht dazu.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
September 5: Die Geiselnahme bei den olympischen Spielen in München 1972 aus der Sicht des übertragenden Senders zu zeigen, interessiert mich noch. Lief nur leider hier nicht.
Paddington in Peru: Die ersten beiden Filme konnten mich durch ihren ganz eigenen Charme und Witz überzeugen, daher bin ich gespannt, wie es mit dem dritten Teil aussieht.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1 und Alexa & Katie – Teil 3-4
Jujutsu Kaisen – Staffel 2 (Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art)
Dr. Stone – Staffel 1 (Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere)
Tokyo Ghoul – Staffel 1 (Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen)
Dandadan – Staffel 1 (Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien)
What if… – Staffel 3 (Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee)
The detective is already dead – Staffel 1 (Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 17 Seiten insgesamt: 4.643 Seiten pro Tag: 150 im Durchschnitt Gebundenes Buch: 3 Taschenbuch: 5 Comic/Manga/Graphic Novel: 9
Yuzu – die kleine Tierärztin 1: Yuzu muss für eine Weile zu ihrem Onkel ziehen, der eine Tierklinik führt. Dabei muss sie ihre Angst vor Tieren überwinden und schafft es durch ihre einfühlsame Art für sich und die Tiere einzustehen. – Süßer Manga für die jüngere Zielgruppe, der durch seine Herzlichkeit auch die Älteren abzuholen vermag.
Cat on the heroes lab 3: Diesmal führt es die Helden mit ihren Katzen übers Meer, was sie nicht alle so gut vertragen. Und sie treffen auf einen Kaiser in Trauer um eine ganz besondere Katze. – Die Geschichte ist nach dem trägen ersten Band endgültig in Schwung gekommen und hat mich ab und an gut zum lachen gebracht.
Mein Buchcafé in einer anderen Welt 2: Tsukina wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres treusten Kunden, der einen Krieg verhindern muss, den die eigentliche Heldin beinah ausgelöst hätte. Doch der status quo ist dabei sich zu ändern und Tsukina muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. – Es geht spannend weiter, auch wenn das Ende sich wie ein Abschluss las. Bin gespannt, was da noch so passiert.
Ink Arcanum: William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. – Interessante Grundidee, spannende Plottwists, ließ mich leider am Ende etwas emotionslos zurück. Aber wird bestimmt nicht mein letzter Hagemann sein.
Voll kein Typ 2: Die drei Freunde müssen sich erneut mit ihren Vorurteilen auseinander setzen, da die Damen aus der Crossdressbar ihre Gefühle ordentlich durcheinander gebracht haben. Es steht eine Mangaconvention und ein Zoobesuch an. – Die Idee wird gut weitergeführt und bringt durch die unterschiedlichen Charaktere viel Witz mit ein.
Where spring hides: Leni wäre am liebsten Musicaldarstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreiseunternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen. – Auch wenn mir der Turn zu „wir lieben uns“ etwas zu gewollt war, doch der stärkste Band der Reihe.
My home hero 4-5: Die Zeit für Tetsuo läuft langsam ab. Er muss einen Beweis erbringen, dass Kyoichi noch lebt. Ansonsten würde er sterben. Sein letzter Ausweg ist, dass er jemand anderen als Mörder entlarvt. Dabei braucht er weiterhin die Unterstützung seiner Frau, die jedoch feststellt, dass ihre Tochter erneut in Gefahr ist. – Die Geschichte hat gut Fahrt aufgenommen, zeigt aber auch, dass sie noch eine Weile weitergeht.
Die Schattenhand: Lymstock scheint ein ruhiges Städtchen zu sein. Der perfekte Ort für Jerry Burton, der nach einem Flugzeugabsturz von seinem Arzt Ruhe verschrieben bekommen hat, und seiner Schwester. Doch beleidigende Briefe voller abstoßender Anschuldigungen machen die Runde. Bis sie schließlich ein Todesopfer fordern. Jerry beginnt zu ermitteln und trifft schließlich auf Miss Marple, die bereits eine Theorie hat. – Miss Marple kommt in ihrem eigenen Roman lediglich auf 10 Seiten vor … mutig und erstaunlicherweise funktioniert die Geschichte trotzdem.
Remoire: Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt. – Ein sehr gut geschriebenes Buch mit spannenden Charakteren, interessantem Plotttwist, dessen einziges Hindernis bei mir war, dass es im High Fantasy Bereich nicht mein Genre ist. Aber gerade das spannende Ende, das eher Richtung Dark Fantasy geht, konnte mich völlig bannen.
Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.
Angels of Death 6: Zack ist schwer verletzt und Rachel muss sich mit dem Priester der aktuellen Ebene zusammen tun, um an ein Heilmittel zu kommen. Doch das ist wieder mit allerlei Gefahren verbunden. – Fühlte sich ein wenig wie ein Füllerband an, mal schauen, wie es weitergeht.
Insomniacs 2: Isaki und Ganta bekommen die ersten Hindernisse bei der Gründung ihres Astronomie-Clubs zu spüren. Doch durch die Hilfe einer Ehemaligen, könnten sie an die benötigten Gelder kommen und finden gleichzeitig ein neues Projekt. – Die sehr süße und unaufgeregte Geschichte geht weiter und ich bin sehr gespannt.
Der geheime Orden von New Orleans: Elayne zieht mit ihrer Familie neu nach New Orleans. Doch eine merkwürdige Krankheit sucht ihre Schwester heim und die einzige Lösung scheint der gut aussehende Blake zu sein. Der führt sie in einen geheimen Orden ein und Elayne erfährt, dass sie von den Voodoo-Göttern ausgewählt wurde. Um ihrer Schwester zu helfen, nimmt sie ihr Schicksal an, nicht ahnend, was sie damit auslöst. – Mich sprach der Voodoo-Teil der Geschichte sehr an, leider ist er sehr untergegangen in einem wilden Misch aus allen Kulturen, die die Geschichte sehr wirr gemacht haben. Schade.
Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet.
The masterful cat is depressed again, today 2: Saku und Yuichi haben eine Einladung zum Geburtstag der Nichte ihres Chefs bekommen. Doch wie kann sie erklären, dass Yuichi eine mannsgroße Katze ist und auf zwei Beinen läuft. Zum Glück fällt diesem eine Lösung ein. – Die Geschichte ist etwas schleppender als im ersten Band, aber noch immer voller Witz und Charme. Freue mich auf die weiteren Bände.
Where autumn leaves: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. – Der Abschluss der Festival Reihe beginnt spannend und stürzt sich dann in zu viele Themen, die am Ende mit einem Schnippsen gelöst werden und daher eher problematisch dargestellt sind. Schade.
Wir sind bald durch mit den ganzen Rückblicken, ich verspreche es euch! Aber so ein Jahresende zieht es halt mit sich, dass auch das vierte Quartal des Jahres endet. Ich hoffe ihr habt die ganzen Feiertage gut überstanden, aber wir wollen doch nochmal auf meine Highlights aus dem letzten Quartal zurückblicken.
Meine vier Kinohighlights
Der Buchspazierer: Carl Kollhoff spaziert für eine kleine Buchhandlung jeden Tag durch die Stadt und liefert Buchbestellungen aus. Die Stammkundschaft hat von ihm inzwischen Namen aus Büchern bekommen, so schaut er regelmäßig bei Mr. Darcy oder Frau Langstrumpf vorbei. Dabei wahrt er stets eine höfliche Distanz. Bis er auf die neunjährige Schascha trifft, die ihn gern begleiten möchte und durch ihre quirlige Art seinen Alltag ordentlich auf den Kopf stellt. – Sehr schöner und emotionaler Film mit tollen Aussagen und viel Liebe zum Buch.
Der wilde Roboter: Nach einem Schiffsunglück landet der Roboter Rozzum 7134 auf einer einsamen Insel. Diese ist fernab von Menschen, aber dafür voller Tiere. Da der einzige Existenzgrund für einen Rozzum das Erledigen von Aufgaben ist, versucht sie diese in der Tierwelt zu finden, was zu einigen Missverständnissen führt. Bis sie auf ein Gänseei trifft und die Aufgabe bekommt sich um das Kücken zu kümmern. – Supersüßer Animationsfilm, bei dem wohl kein Auge trocken bleiben dürfte.
Wicked: Die böse Hexen des Westens ist tot. Die Leute feiern ihr Ableben. Da taucht die gute Hexe Glinda auf und erzählt von ihrer Freundschaft zu Elphaba, die später zur böse Hexe wurde. Wie sie als Baby bereits grün geboren wurde und dadurch stets Ausgrenzung erfuhr und ihr Zusammentreffen an der Akademie Glizz. – Rundum gelungene Musicalverfilmung, mit großartigem Cast. tollen Lieder, einer atemberaubenden Optik und guter Umsetzung der Thematik.
Vaiana 2: Vaiana kehrt nach einer Expeditionstour zurück auf ihre Heimatinsel. Dort bekommt sie einen neuen Titel verliehen, doch bei der Zeremonie kommt es zu einem Zwischenfall und sie erhält eine Vision, die sie dazu animiert einen verschollenen Knotenpunkt zwischen den anderen Inseln zu suchen. Dafür braucht sie eine Crew. Gleichzeitig gerät Maui in Gefangenschaft. – Tolle Fortsetzung, die nicht ganz an den ersten Teil heranreicht, aber wieder eine starke Geschichte erzählt.
Meine fünf filmischen Highlights
Die Verfluchten: Philip Winthrop hat sich mit Madeleine Usher verlobt und reist zu dem Landsitz der Familie, um sie abzuholen. Doch vor Ort verhalten sich der Butler und vorallem Madeleines Bruder Roderick sehr merkwürdig und erzählen etwas von einer seltsamen Krankheit. Philip will es nicht glauben und versucht alles, um seine Verlobte zu retten. – Gute Verfilmung der Kurzgeschichte von Poe.
Aquarium of the Dead: In einem Aquarium in Kalifornieren wird das Geld knapp. So versuchen sie durch private Führungen etwas mehr Geld reinzubekommen und zeitgleich wird der Senator eingeladen, um über eine Finanzspritze zu reden. Doch dabei kommt es zur Katastrophe. Vermeindlich tote Tiere erwachen wieder zum Leben und greifen an. – Ja, es war absoluter Trash und sah katastrophal aus, aber ich habe mich herzlich amüsiert! Und die Geschichte war irgendwie doch halbwegs logisch.
Jurassic Park: Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Nicht umsonst ein absoluter Klassiker, und einfach immer wieder spannend.
Das Mädchen, das durch die Zeit sprang: Makoto ist eine ganz normale Schülerin, die gern mit ihren beiden besten Freunden Baseball spielt und immer ein bisschen verpeilt ist. Doch an einem Tag stolpert sie erst auf eine merkwürdig aussehende Walnuss und dann versagen die Bremsen ihres Fahrrad, wodurch sie vor einen fahrenden Zug fällt. Eigentlich tot reist sie jedoch wenige Augenblicke in der Zeit zurück und kann so ihr Schicksal abwenden. Neugierig geworden testet sie ihre Fähigkeit aus, nichtsahnend, dass sie dadurch andere ins Unglück stürzen kann. – Spannendes Drama über Zeitreisen und die Ethik dahinter.
Meine fünf serientastischen Highlights
Geschichte mal anders – Staffel 1: Eine Serie, die kein Interesse daran hat uns stringend die Geschichte runterzubeten oder uns mit unzähligen Jahreszahlen zu langweilen. Stattdessen hat sie für jede Folge eine Frage als Aufhänger und arbeitet sich anhand historischer Beispiele, Statistiken und Fun Facts daran ab. Ob es nun die Frage ist, wie man in den USA Präsident wird, wie man reich wird oder wie man eine Revolution startet. – Interessanter Ansatz und gute Themenauswahl. Allerdings mehr zur Unterhaltung als zur wirklichen Wissensvermittlung
His dark Materials – Staffel 3: Lyra wurde von ihrer Mutter verschleppt und gleich vor mehreren Organisationen versteckt, die hinter ihr her sind. Auch Will gibt alles, um sie zu finden. Zeitgleich steht Lord Asriel vor einem großen Durchbruch, um gegen die Engel in den Krieg ziehen zu können. – Spannender Abschluss einer herausragenden Reihe mit einem Ende, über das ich immer noch mit jemandem Reden muss.
The aquatope on the white sand – Staffel 1: Fuuka muss ihre Karriere als Idol in Toyko beenden. Doch sie will auch nicht zurück zu ihren Eltern. Kurzerhand landet sie auf Okinawa und stößt dort im Gama-Gama Aquarium auf die lebensfrohe Kukuru. Die beiden freunden sich an. Kukuru versucht mit allen Mitteln das Aquarium vor dem Bankrott zu retten. – Sehr cuter Sommeranime mit ganz viel Liebe zu einem Aquarium und dessen Bewohnern.
Kaiju No. 8 – Staffel 1: Kafka arbeitet in der Abteilung für Kaiju-Beseitigung, wo er auf Reno trifft, der sich auf die Eignungsprüfung im Verteidigungskorps vorbereitet. Bei einem Zwischenfall mit einem Kaiju wird Kafka gebissen und kann sich fortan teilweise in einen Kaiju verwandeln. Das müssen die beiden aber unbedingt geheim halten. Gar nicht so leicht, zumal sie sich beide für die Prüfung angemeldet haben. – Spannender Einstieg, treibt die Handlung schnell voran, da die Kämpfe im Vergleich zum Manga etwas zu kurz kommen.
The good Witch – Staffel 4: Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt. – Super cosy Herbstserie mit einer überschaubaren Portion Drama. Hält die Qualität auch gut über die Staffeln an, freue mich auf weitere.
Meine fünf buchigen Highlights
Yadriel & Julian: Yadriel entstammt einer Dynastie an Brujx, die dafür zuständig sind Geister in die Totenwelt zu geleiten. Doch Yadriel wird die Zeremonie verweigert, da er trans ist. Und bei seiner ersten Beschwörung erwischt er gleich noch den falschen Geist. Und Julian denkt gar nicht daran sich erlösen zu lassen. – Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um reinzukommen, aber die Geschichte entwickelt sich schnell zu einem tollen Buch mit wichtigen Aussagen zu trans Personen.
Spellshop: Kiela ist Bibliothekarin durch und durch. Doch als die Revolution auch vor der großen Bibliothek nicht Halt macht, muss sie zusammen mit der sprechenden Pflanze Caz fliehen. Sie landet in dem alten Cottage ihrer verstorbener Eltern und beginnt dort ein neues Leben als Marmeladenverkäuferin. Doch das gelingt ihr nur mithilfe kleiner Zauber, die aber im ganzen Land verboten sind. – So ein supersüßer cosy Fantasyroman! Ich bin absolut in der Welt versunken und habe einfach alles geliebt.
Larsson Legacy: Theodor Skogen besucht den alljährlichen Maskenball der High Society Norwegens. Dort fasziniert ihn die geheimnisvolle Lou mit den vielen Tattoos. Beide spüren sofort eine Anziehung zwischen sich, doch Lou ist niemand anderes als Lovisa Larsson, Erbin von Knad, dem größten Konkurrenten von KOSGEN, dem Erbe von Theo. Gibt es eine Chance für sie beide? – Während Theo zuvor eher unsympathisch war, war ich bei dem Band skeptisch, aber wow hat der gut funktioniert! Ich hab ihn absolut verschlungen.
Bandenkrieg in Vertikow: Peers neue Nachbarin Jutta Abramczyk benötigt Hilfe. Ihr Mann ist vor einer Weile verstorben und sie und ihr Sohn Ludwig wollten in Vertikow Abstand zu allem gewinnen. Doch jetzt geht das Gerücht um, dass sie ihren Mann umgebracht hätte. Peer soll das entkräften. Zeitgleich wird Vertikow aber auch von einer räuberischen Bande heimgesucht. – Wieder ein starker Band, der noch einmal ganz anders aufgebaut war. Bin nur so durch die Seiten geflogen.
Sturmflirren: Rea hat eigentlich alles, was sie braucht. Bis ihr Vater eine Stelle als Diplomat in Qatar bekommt. Den Umzug nach Doha steckt sie überhaupt nicht gut weg und kann sich weder an das Wüstenklima noch die andere Kultur gewöhnen. Bis sie ein geheimnisvolles Phantom trifft und mit einer neuen Freundin bei illegalen Autorennen in der Wüste dabei ist. – Super tiefgründiger Roman von der Autorin meines letztjährigen Jahreshighlights.
Na, könnt ihr das Wort Jahresrückblick noch lesen? Okay, das ist dann auch vorerst wirklich der Letzte! In diesem Format geht es noch einmal um Top 5 Listen, allerdings mit etwas anderen Inhalten. Dabei habe ich versucht aus jeder Blogkategorie etwas zu finden, was bei den anderen Jahresrückblicken etwas zu kurz kommt. Bereit?
Top 5 Serienintros
Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2024 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:
The Owl House – Staffel 1
Hellbound – Staffel 1
Westworld – Staffel 4
His dark Materials – Staffel 3
Ready, Set, Love – Thai-Drama
Top 5 – Kinotrailer
Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2024 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:
Joker 2 – Folie a deux
Wicked
Vaiana 2
Deadpool & Wolverine
Der Buchspazierer
Top 5 tierische Begleitung
In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:
Godzilla – Godzilla vs. Kong 2 – The new Empire
Razzle & Dazzle – Hazbin Hotel
Die Pinguine (nicht The Penguin!) – Batman Returns
Bond – Spy x Family
Holzmann – Hilda
Top 5 Buchcover
Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich es in 2024 gelesen habe. Kein weiteres Ranking:
Das Jahr 2024 ist vorbei. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und schaut mit mir positiv in eben dieses. Vorsätze habe ich nicht, außer das Beste aus dem zu machen, was kommt. Aber einen letzten Monatsrückblick habe ich noch übrig. Und genau dem wollen wir uns jetzt widmen.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Vaiana 2: Vaiana kehrt nach einer Expeditionstour zurück auf ihre Heimatinsel. Dort bekommt sie einen neuen Titel verliehen, doch bei der Zeremonie kommt es zu einem Zwischenfall und sie erhält eine Vision, die sie dazu animiert einen verschollenen Knotenpunkt zwischen den anderen Inseln zu suchen. Dafür braucht sie eine Crew. Gleichzeitig gerät Maui in Gefangenschaft. – Erneut spaßiger Familienfilm, der gut funktioniert, aber gerade liedtechnisch nicht an den Vorgänger herankommt.
Wicked: Die böse Hexen des Westens ist tot. Die Leute feiern ihr Ableben. Da taucht die gute Hexe Glinda auf und erzählt von ihrer Freundschaft zu Elphaba, die später zur böse Hexe wurde. Wie sie als Baby bereits grün geboren wurde und dadurch stets Ausgrenzung erfuhr und ihr Zusammentreffen an der Akademie Glizz. – Wow! Einfach wow! So ein toller Film, der mich restlos begeistern konnte. Kann den zweiten Teil kaum abwarten,
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich: Schöne Bescherung (Unterhaltsamer Weihnachtsfilm)
Jujutsu Kaisen 0: Yuuta Okkotsu wird im Kindesalter Zeuge, wie seine Freundin Rika stirbt. Dadurch entwickelt sich ein Fluch, der sich an ihn haftet. Bereit sein eigenes Leben zu beenden, um dem Fluch zu entkommen, findet ihn der stärkste Jujuzist Satoru Gojo, der ihn an die Akademie in Tokyo mitnimmt. Hier muss er sich seiner Kraft und seiner Vergangenheit stellen. Zumal Satorus früherer bester Freund einen Großangriff plant, um an Yuutas Fluch zu kommen. – Ein Zwischenfilm der Serie, der neue wichtige Charaktere einführt und gerade die Geschichte zwischen Gojo und Geto weiterspinnt. Sehr spannend und actionsreich.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Der Herr der Ringe – Schlacht der Rohirim: Wenn ein Animestudio auf die Werke von J. R. R. Tolkien trifft und daraus ein Film entsteht, dann sind das zwei ausreichende Argumente, um mich ins Kino zu locken. Oder wie mein heimisches Kino sagen würde: Wir zeigen den Film leider nicht.
Mufasa: Disney bringt ihren Film zur Weihnachtszeit raus und damit diesmal die Vorgeschichte zu Der König der Löwen. Ich bin sehr skeptisch, ob das funktioniert und habe den Film erstmal in den Januar verschoben.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Here, Der Spitzname und Freud
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Criminal Minds – Staffel 10 (Bin mit der neuen Ermittlerin nicht so richtig warm geworden, aber ansonsten sind die Fälle weiterhin spannend)
His dark Materials – Staffel 3 (Runder Abschluss der Serie, noch einmal komplett spannend und das Ende hat mich einfach gebrochen)
Fly again – K-Drama (Einfach nur super langweilig, schlecht gespielt, schlecht geschrieben, kurzum: eine absolute Enttäuschung)
The aquatope on the white sand – Staffel 1 (Sehr schön gestalteter Anime mit Fernweh nach Okinawa und viel Liebe zu den Tieren im Aquarium mit einer tollen Geschichte über Freundschaft)
Jujutsu Kaisen – Staffel 1 (Als Einstieg etwas gewöhnungsbedürftig, da viel von Kampf zu Kampf gesprungen wird und viele Charaktere eingeführt werden, aber man gewöhnt sich dran)
House of the Owl – Staffel 1 (Japanischer Politthriller, stark erzählt, aber konnte mich nicht richtig abholen)
Only murders in the building – Staffel 4 (Der Abstieg der Serie geht immer weiter. Hier wird weniger auf eine gute und spannende Geschichte gesetzt als vielmehr auf viele Promis mit kurzen oder längeren Auftritten)
Kaiju No. 8 – Staffel 1 (Gute Umsetzung des Mangas, wenn auch die Kämpfe stark gekürzt wurden)
Good Witch – Staffel 5 (So langsam ist hier auch ein wenig die Luft raus. Man merkt, dass sie sich immer mehr ausdenken mussten, das die Charaktere aber kaum noch hergaben. Gegen Ende aber noch einmal wieder schön cosy geworden)
A man and his cat 3: Herr Kanda wird mit seiner Vergangenheit bei einem Klavierkonzert konfrontiert. Zum Glück wartet zu Hause sein Kater Fukumaru und kann ihn wieder aufmuntern. Außerdem steht ein Tierarztbesuch an. – Einfach eine super cosy Reihe, ich bin immer wieder hin und weg von der Verbindung der beiden.
Cat on the heroes lap 2: Unsere Helden haben es in die nächste Stadt geschafft. Dabei folgt die Katze ihnen noch immer auf Schritt und Tritt. Doch als die Stadt von unsichtbaren Feinden angegriffen wird, sind die Katzen überaus hilfreich. – Hat mit deutlich besser als der erste Band gefallen, da doch mal ein bisschen mehr passiert ist.
Sturmflirren: Rea hat eigentlich alles, was sie braucht. Bis ihr Vater eine Stelle als Diplomat in Qatar bekommt. Den Umzug nach Doha steckt sie überhaupt nicht gut weg und kann sich weder an das Wüstenklima noch die andere Kultur gewöhnen. Bis sie ein geheimnisvolles Phantom trifft und mit einer neuen Freundin bei illegalen Autorennen in der Wüste dabei ist. – Yasmin Shakarami enttäuscht nie. Wieder eine wunderschöne Geschichte, mit starken Charakteren und sie schafft die Balance zwischen der Schönheit Katars und den Schattenseiten zu halten.
Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen – damit er dabei rauchen kann: Wir alle hatten sie, die Lehrer*innen, die besonders schrullig oder besonders problematisch waren. Die Autorinnen sammeln hier wieder allerlei Anekdoten und bereiten sie thematisch auf. – Gefiel mir besser als die Sammlung über die Helekoptereltern und bot teilweise auch interessante Informationen.
Don’t kiss the Dragon 2: Sakura und Ren, der noch immer vom Drachen in Besitz genommen wird, suchen weiter nach dessen Körper. Dabei finden sie heraus, dass die neue Lehrerin ebenfalls ein Geheimnis birgt. – Kurzweiliger Fantasysmanga. Schafft es zu unterhalten, aber bleibt auch nicht lange im Gedächtnis.
Mörderisches Somerset 1 – der tote Professor: June erbst das Haus ihrer Tante in Lower Foxdale. Eigentlich wollte sie es nur ausräumen, aber nachdem ihr Freund ihr das Herz das bricht, gibt sie dem kleinen Ort eine Chance und freundet sich schnell mit der Buchhändlerin Pomona und dem Antiquariatsbesitzer Mr. Whalley an. Doch dann verstirbt ihr Nachbar und alle halten es für einen tragischen Unfall. June hat da allerdings so ihre Zweifel. – Das war leider nichts. Der ganze Fall war von Anfang an super offensichtlich, da es auch einfach nur einen möglichen Verdächtigen gab. Schade, denn das Trio hatte Potential.
Das Meer der Legenden 2 – Piratenherz: Mavi und die Piratencrew setzen neuen Kurs. Kapitän Tayon hat den sagenumwobenen Kompass eines legendären Kapitäns und will nun durch die gefährlichem Stromschnellen schippern. Doch vorher müssen sie noch ganz anderen Gefahren trotzen. – Den ersten Band habe ich nur so verschlungen, der zweite konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es passiert ewig nichts, so dass das Finale am Ende (und das einzig spannende am ganzen Buch) viel zu kurz kam.
Mein Buchcafé in einer anderen Welt 1: Tsukina ist wenig begeistert, als ihr „Gott“ erklärt, dass sie als Heldin in eine andere Welt reisen soll. So handelt sie zumindest ihre eigenen Bedingungen aus und betreibt fortan mit ihrer Magie ein kleines Buchcafé. Dabei hat die Welt eigentlich bereits eine Heldin, die aber gar nicht daran denkt Magie zu erlernen und sich lieber die Gunst des Prinzen geangelt hat. – Ich liebe die Grundidee, die hier gut umgesetzt wurde und freue mich zu erfahren, was als nächstes passiert.
Die rachsüchtige weiße Katze und der Drachenkönig 1: Ruri will nur eins: In Ruhe studieren. Ohne dabei wieder auf ihre Hassfreundin Asahi zu treffen, die sie bereits in ihrer Kindheit tyrannisiert hat, aber auch in ihr hing wie eine Klette. Leider werden sie zusammen in eine andere Welt beschworen, wo sich die Geschichte wiederholt. Während Asahi von allen geliebt wird, wird Ruri schnell verstoßen und zum sterben zurückgelassen. Doch das Schicksal meint es anders mit ihr. – Viel zu lange Einführung der Protagonistin. So kam wenig bis keine Spannung auf, am Ende wurde aber genug angeteasert, dass ich dem zweiten Band vielleicht noch eine Chance gebe.
My roommate is a cat 10: Subaru und Haru gehen dem Alltag weiter nach, besuchen Freunde und treffen alte Bekannte. Subaru findet sogar endlich jemanden, mit dem er über seine Leidenschaft zur Literatur sprechen kann. – Kann das Niveau weiterhin halten und unterhält gut.
Lovely, Hateful, Christmas: Levi reist kurz vor Weihnachten nach Finnland, seiner Heimat, um dort seine Kindheit aufzuarbeiten. Leider lässt ihn zuvor sein Mietwagen im Stich und er landet in seiner persönlichen Hölle: Dem Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi. Dort trifft er auf Juna, die Weihnachten über alles liebt. Kann sie Grinch-Levi von der Schönheit des Festes überzeugen? – Ganz nette Idee mit einigen Logiklöchern. Wenn man einige Augen zudrückt, aber ganz nett.
Muderous Lewellyn’s Candelit Dinner 1: Der verarmte Ghostwriter Shavonne lebt in der Ira Street, einem heruntergekommenen Viertel, in dem seit kurzen eine Reihe von Morden die Gemüter erhitzt. Sein aufdringlicher neuer Nachbar ist dabei auch keine Hilfe. Um den Frieden zu wahren, stimmt er einem Dinner in dessen Wohnung zu. Nicht ahnend, dass dies sein Leben für immer verändern wird. – Spannende Grundidee, die noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist, freue mich aber sehr auf mehr.
Voll kein Typ 1: Tokiwa und seine beiden besten Freunde sind auf ein Blind-Date eingeladen. Doch statt den erwarteten Mädels sitzen ihnen drei Typen gegenüber. Irritiert wollen sie schon wieder gehen, bis sie erfahren, dass sie drei Mädels in einer Crossdresser-Bar arbeiten. Das bringt die Gefühlswelt der drei Jungen ganz schön durcheinander. – Auch hier eine super Grundidee, die gut genutzt wurde. Brauche unbedingt den zweiten Band.
Magic so pure & evil: In Magnolia Bay regiert der Skarabäusclan und die Brennende Lilie. Zumindest inoffiziell. Kari wurde als Kind an den Anführer der Skarabäen verkauft und arbeitet dort nun als rücksichtlose Schutzgeldeintreiberin. Doch als ihr Vater nach vielen Jahren um ihr Leben fleht, gescheiht etwas unbegreifbares. Auf einmal kann sich niemand mehr an Kari erinnern. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Nael, der sie in die Geheimnisse der Walled City einführt. – Sehr verwirrender Weltenbau, der nicht so richtig funktioniert, Klischeecharaktere treffen auf Logiklöcher, kurzum: die Geschichte hat nicht wirklich funktioniert.
Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden: Ein junger (namenloser) Briefträger wird mit seinem bevorstehendem Tod konfrontiert. Da taucht der Teufel bei ihm auf und schlägt ihm einen Deal vor. Für jeden Tag, den der Protagonist länger leben darf, entfernt der Teufel eine Sache von der Welt. Zunächst scheint die Sachlage einfach, denn es gibt so viel unnützes Zeug auf der Welt. Doch was, wenn sich damit auch der eigene Charakter ändern würde? – Sehr nachdenkliches kurzweiliges Buch mit Clickbait-Titel. Hat mir dennoch gut gefallen.
If the Villainess and Villain met and fell in love: Brigitte Meidell ist an einer Akademie für spirituelle Kräfte. Leider hat sie nur einen Pakt mit einem kleinen Spirit ohne Name. Dann löst auch noch ihr Verlobter eben diese und löst eine Welle von Hohn und Spott gegen Brigitte aus. Nur einer schließt sich nicht an: Yuri Aurealis. Ein intelligenter Junge, der aber auch sehr arrogant ist. Brigitte versucht trotzdem mit ihm in den Wettstreit zu treten und löst dabei noch etwas ganz anderes in ihm aus. – Klischee über Klischee, konnte mich gar nicht abholen.
Anna: Anna hat einen guten Job, eine stablige Ehe und zwei wunderbare Kinder. Doch irgendetwas schien all die Zeit zu fehlen. Bis sie auf Grace trifft, die als Straßenmusikerin ihren Traum lebt. Die beiden freunden sich an und starten gemeinsam ihre Karriere. Doch Anna erfährt bald von Grace Geheimnis, das ihre gemeinsame Zeit mit einem unausweichlich näherrückendem Ende umhüllt. – Nach dem Buch musste ich erstmal neue Taschentücher kaufen, denn der Verbrauch war sehr hoch. Aber ein super schönes Buch über Träume und das, was wirklich wichtig ist im Leben.
Brunnengeister: Einst lebten Wunschgeister im Königreich. Als die lebensfrohe Lina entgegen ihrer Wünsche verheiratet werden soll, erinnert sie sich wieder an die alten Legenden und opfert eine goldene Kugel in einem alten Brunnen. Doch damit erweckt sie eine alte Macht, die besser weiter geruht hätte. – Nachdem mir Schattengold nicht gefallen hatte, konnte mich Brunnengeister wieder absolut abholen und so sehr in den Bann ziehen, dass ich es an zwei Tagen verschlungen habe.
Even if you slit my mouth 1: Miroku ist eine Kuchisake-Onna. Ein fiktives Wesen aus Großstadtlegenden. Doch weil immer weniger Menschen an sie glauben, ist ihre Existenz gefährdet. Dadurch geht sie einen Deal mit Koichi ein. Sie hat ein Jahr Zeit, um ihn zu erschrecken und damit die Verlobung der beiden zu lösen. Zeitgleich versucht er aber sie von seinen Gefühlen zu überzeugen. – Vom Titel und Cover her hielt ich es für eine sehr toxische Geschichte und wollte sie nicht lesen. Meine beste Freundin überzeugte mich aber und was soll ich sagen: Sie ist absolut nicht toxisch, sondern sehr schön erzählt und gefällt mir sehr gut.
Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich bei der Serienanzahl nur leicht über dem Vorjahr, aber die Anzahl der Staffeln ist doch deutlich gestiegen.
Zur Statistik:
2024 habe ich 70 verschiedene Serien gesehen (2023=67), dabei 120 Staffeln (2024=98)
Mit einer (gerundeten) Lauflänge von … 57.067 Minuten … 951 Stunden … 39 Tagen … 5,66 Wochen … 1,42 Monaten
Davon … 16 Staffeln Wiederholungstäter … 3 Staffeln Comedy Special … 20 Staffeln Reportagen … 9 Staffeln K-Drama … 14 Staffeln Anime … 12 Staffeln fortgesetzter Serien … 46 Staffeln neuer Serien
I. Wiederholungstäter
2024 habe ich 4 Serien mit 16 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:
Modern Family – Staffel 1-9
Gummibärenbande – Staffel 1-2
The A-Team – Staffel 1-3
Alexa & Katie – Staffel 1-2
II. Comedy Special
2024 habe ich 1 Comedy Specials mit 3 Staffeln gesehen – ohne Ranking:
LoL – Last One Laughing – Staffel 5 + Weihnachtsspecial + Halloweenspecial
Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Auch die nächste Staffel von Last One Laughing konnte mich wieder komplett begeistern. Die Gags waren gut und auch die Kandidat*innen geben wieder alles. Die Teamaufteilung und die Verkürzung der Folgen hat bei dem Weihnachtsspecial auch gut funktioniert, beim Halloweenspecial leider nicht, was an dem Fokus auf Promis, statt Comedians lag.
III. Reportagen
2024 habe ich 14 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 20 Staffeln gesehen. Interessanterweise gab es hier nicht so wirklich eine Enttäuschung. Manche waren nur einfach besser als die Anderen – im Ranking:
Platz 14: BTS Monuments of the Stars – Miniserie
BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. Gegründet in 2013 haben sie harte Zeiten hinter sich bis sie es schließlich zu den gefeierten Weltstars geschafft haben. Diese Dokumentation zeigt die verschiedenen Etappen ihrer Karriere. – Interessante Hintergrundinfos über BTS und ihre Karriere, aber seltsam unstringent erzählt. Auch ist jede Folge irgendwie runterziehend, obwohl BTS eher für gute Laune steht
Platz 13: Gordon Ramsay – Uncharted Showdown – Staffel 1
Gordon Ramsay besucht verschiedene kulinarische Orte in England, Wales und Costa Rica. Am Ende muss er sich jeweils einem seiner früheren Schüler bzw. seiner Tochter in einem kulinarischem Showdown stellen. – Eigentlich nur wegen der Walesfolge angefangen, aber doch interessant genug, um auch die anderen Folgen zu sehen
Platz 12: Kaulitz & Kaulitz – Staffel 1
Die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz sind den meisten wohl als Sänger und Gitarrist von Tokio Hotel bekannt. Hier nehmen sie die Zuschauenden mit in ihren Alltag in Hollywood. – Die Serie ist irgendwie wie ein Unfall, man kann einfach nicht wegschauen. Irgendwo verbergen sich auch gute Ansätze, gerade, wenn es um Bills Vergangenheit geht, wo er sich immer verstecken musste, aber darauf wird gewollt nur oberflächlich eingegangen.
Platz 11: Drag me to Dinner – Staffel 1
Drag Legende Murray Hill lädt ein zu einem etwas anderem Wettbewerb. Jeweils zwei Drag-Paare treten gegeneinander an und bekommen begrenzt Zeit um eine Party unter einem gewissen Motto auszurichten. Danach kommen die Juror*innen mit u.a. Neil Patrick Harris und Bianca del Rio zu Besuch und erleben diese Party. – Interessantes Konzept, dass eigentlich zu wenig genutzt wurde, weil es sich nicht ganz entscheiden konnte, ob es ne Drag Show oder doch ein Wettbewerb sein will. Aber hatte einige kleine Ideen, die es doch wieder aufgelockert haben
Platz 10: Zoogeflüster North Carolina – Staffel 1
Viel los im North Carolina Zoo. Neben Neugeborenen stehen viele Kleinigkeiten im Alltag an. Dramatische Operationen, aber auch die kleinen Lichtblicke, die den Alltag als Tierpflegende so aufregend macht. – Ich mochte das Original Zoogeflüster sehr gern, die NC Variante konnte mich nicht so in den Bann ziehen. Es war einfach nicht so die Nähe zu den Arbeitenden und den Tieren da wie im Original.
Platz 9: Cook at all costs – Staffel 1
Ein Kochwettbewerb, wo am Anfang mit einem festen Budget auf Kochboxen gesetzt werden kann. Im Laufe der Show können zusätzliche Zutaten erworben werden, so fern noch Budget übrig ist. – Wunderbar kurzweilige Kochshow mit einer interessanten Prämisse, so dass ich die ganze Staffel am Stück weggebinged habe.
Platz 8: Are you sure – Staffel 1
Jimin und Jungkook von BTS schaffen es vor ihrer Zeit beim Militär und während sie selbst an ihren Soloprojekten arbeiten, miteinander zu verreisen. Wir begleiten sie auf drei verschiedenen Trips, die verschieden durchgeplant sind. Dabei probieren sie neue Sportaktivitäten aus, testen verschiedenes Essen und genießen ihre Zeit zusammen. – Viel Essen, wenig Handlung, und doch funktioniert das Konzept durch die Herzlichkeit der Hosts.
Platz 7: The American BBQ Showdown – Staffel 2-3
Grillfans aufgepasst! Eine tolle Grillchallengeserie nach dem Prinzip der typischen Kochwettbewerbe. Nichts für Vegetarier und wahrscheinlich auch mit wenig Nachkochpotenzial – Kann gut mit der ersten Staffel mithalten und überzeugt weiterhin durchs Konzept. Gerade die dritte Staffel hat mir besonders viel Spaß gemacht, da ich die Kandidat*innen nochmal mehr mochte.
Platz 6: Behind the Attraction – Staffel 2
1955 eröffnete in Anaheim, Kalifornien das erste Disneyland. Dabei waren die Attraktionen mit einer Hingabe entwickelt worden, das sie noch immer funktionieren. Diese Dokumentation zeigt die Geschichte der verschiedenen Attraktionen, von zeitlosen Klassikern wie Fluch der Karibik, über das Essen zum allabendlichen Feuerwerk – Auch in der zweiten Staffel wieder spannende Geschichten rund um die Attraktionen in den Disneyparks.
Platz 5: Brain Games – Staffel 7
Können wir unseren Sinnen oder unserem Erinnerungsvermögen wirklich immer trauen? Die Serie befasst sich mit optischen Täuschungen und anderen Illusionen und erklärt dabei die Phänomene, die uns täuschen können, die aber für uns auch recht nützlich sein können. – Etwas abgewandeltes Konzept, hat sich dadurch leider ab und an etwas gezogen, auch wenn die Themen spannend gewählt waren
Platz 4: Geschichte mal anders – Staffel 1
Eine Serie, die kein Interesse daran hat uns stringend die Geschichte runterzubeten oder uns mit unzähligen Jahreszahlen zu langweilen. Stattdessen hat sie für jede Folge eine Frage als Aufhänger und arbeitet sich anhand historischer Beispiele, Statistiken und Fun Facts daran ab. Ob es nun die Frage ist, wie man in den USA Präsident wird, wie man reich wird oder wie man eine Revolution startet. – Interessanter Ansatz und gute Themenauswahl. Allerdings mehr zur Unterhaltung als zur wirklichen Wissensvermittlung
Platz 3: In the Soop – Staffel 2
BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. 2020 machte die Pandemie ihre Tourpläne zunichte und so hatten sie endlich mal Zeit für eine Auszeit. Dafür wurde ein Ferienhaus gemietet, mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet, die sich die Jungs vorher wünschen durften und dann hieß es einfach mal nur ausspannen. Auch im Jahr 2021 durften sie für eine zweite Staffel wieder entspannen. – Wie kann es nur so entspannend sein sieben Jungs aus Korea in ihrem Entspannungsurlaub zu begleiten? Kürzer, mit neuer Location, aber der Charme bleibt erhalten.
Platz 2: MaiThinkX – Staffel 1-6
Mai Thi Nguyen Kim klärt in dieser Wissenschaftssendung spielerisch und sehr anschaulich über diverse Themen aus Wissenschaft und Gesellschaft auf. Dabei steht das kritische Hinterfragen und die Methodiken im Vordergrund. – Spannende und packend umgesetzte Wissenschafts-Show, die den schmalen Grad zwischen Unterhaltung und Wissensvermittlung wunderbar meistert
Platz 1: Queer Eye – Staffel 8
Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Auch in der achten Staffel schaffen die Fab 5 es wieder so viel Lebensfreude zu verströmen, dass man automatisch davon angesteckt wird. Tolle Geschichten dabei, die sehr berühren.
IV. K-Dramen
2024 habe ich 9 Serien mit insgesamt 9 Staffeln aus Korea (bzw. eins aus Thailand, das aber vom Aufbau sehr ähnlich ist und deswegen mit unter diese Kategorie gefallen wurde) gesehen. Nachdem ich das Genre 2022 für mich entdeckt habe, konnte ich hier wieder einige tolle Dramen entdecken. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:
Platz 9: Goedam
Urban Legends gibt es wohl in jedem Land und in jeder Kultur. Diese Serie befasst sich mit Großstadtmythen aus Seoul bzw. aus Südkorea. Gepackt in kurze Episoden bietet diese Horror-Anthologie alles vom Druck in der Schule, über den Fahrstuhl des Grauens bis zum persönlichen Hausgeist. – Die kurzen Episoden funktionieren zwar, aber die Serie erklärt absolut nichts dazu, so dass sie leider wenig informativ ist. Mir hätte eine kurze Einblendung am Ende der Folge gereicht, aber so war es sehr nichtssagend, da die Folgen auch irgendwie einfach enden.
In den 1980er Jahren sind Cha Hyung-Bin, ein Polizist, und Jung Ha-Eun, eine Buchladenbesitzerin mit Herzfehler, verliebt und planen zu heiraten. Der schüchterne und aus schwierigen Verhältnissen stammende Gong Ji-Chul hat ebenfalls ein Auge auf Ha-Eun geworfen und mordet nach dem Vorbild seines Vaters, einem psychopathischem Massenmörder, um seiner großen Liebe ein gesundes Herz zu besorgen. Doch in den Wirrungen sterben alle drei. In der Gegenwart sind sie alle wiedergeboren. Ha-Eun ist inzwischen forensische Medizinerin, Hyung-Bin ist ein skurpeloser Staatsanwalt und Ji-Chul ist Medizinstudent. Das Schicksal führt sie alle wieder zusammen. Wird es diesmal ein Happy-end geben? – Ich mochte das Konzept der Serie, weswegen ich auch bis zum Ende geschaut habe, weil ich die Auflösung wissen wollte. Aber eigentlich wollte ich es immer nach ein paar Folgen wieder abbrechen, weil es sich viel zu sehr gezogen hat.
Platz 7: Hellbound
Mitten in Seoul gibt es einen Vorfall, bei der mysteriöse Wesen einen Menschen angreifen und schließlich in einem weißen Licht verbrennen. Schnell bilden sich zwei Organisationen, die diese „Machtdemonstrationen“ als Ausrottung der Sünder deklarieren und schnell scih Sektenmäßig organisieren. Die Demonstationen werden den Betroffenen vorab per Vision angekündigt, wodurch eine alleinerziehende Mutter von ihrem Schicksal erfährt. Eine der beiden Organisationen bietet ihr eine Menge Geld, wenn sie diese live übertragen dürfen. Doch es gibt auch Zweifel an den Predigten. – Definitiv nicht mein Genre, aber dennoch hat gerade gegen Ende die Serie mich bekommen und jetzt brauche ich die zweite Staffel für die offenen Fragen
Jeong Gu-Won ist ein 200 Jahre alter Dämon, der ständig neue 10-Jahres-Verträge abschließt, um Seelen für die Hölle zu sammeln. Dabei trifft er auf die CEO Do Do-Hee, die mit Intrigen in der Firma zu kämpfen hat. Bei einem Unfall übertragt sich das Tattoo, das Gu-Won seine Kräfte gibt, ausversehen auf Do-Hee. Fortan müssen sie zusammen arbeiten, um ihre Ziele zu erreichen und den Tausch rückgängig zu machen. Doch dann kommen auch noch Gefühle ins Spiel. – Es hätte ein starkes Drama sein können, steht sich aber selbst im Weg und zieht sich dabei einfach in die Länge. Das Hauptpaar kann die Handlung nicht tragen und wirklich gut ist sie nur, wenn die Nebencharaktere zu Wort kommen
Lee Geun-Young ist Reporterin und soll von einer Cluberöffnung berichten, auf der auch das angesehene Idol Hoo Joon eingeladen ist. Dabei beobachtet sie vermeintlich sein schlechtes Verhalten gegenüber seiner Ex-Freundin und gerät mit ihm aneinander. Als sie kurz darauf ihren Job verliert, ist sie sich sicher, dass das Idol dahinter steckt und beschließt seine Lügen Publik zu machen. Dabei gerät sie ins Visier seiner Fans, nachdem sie sich öffentlich als Anti-Fan platziert hat. Doch ein Sender sieht darin Potential und schließt mit Geun-Young und Joon einen Vertrag über eine Reality Show, in der Idol und Anti-Fan zusammenleben. Doch die beiden sind wie ein Pulverfass kurz vorm explodieren. – Die Idee klang gut, der Einstieg war sehr holprig, da eigentlich die ganze Geschichte mit einer kurzen Aussprache erledigt gewesen wäre. Nimmt einen dennoch erstaunlich mit und kann zwischendurch durchaus überzeugen. Das Finale war dann doch zu sehr Drama.
Gu Won ist Erbe der King Group und leitet den luxuriösen Teil des King Hotels. Dabei steht er in direkter Konkurrenz zu seiner Halbschwester, die darauf aus ist Alleinerbin zu werden. Cheon Sa-Rang träumte schon immer von einer Anstellung im King Hotel und hat sich durch ihr einnehmendes Lächeln und ihre Kompetenz schnell hochgearbeitet. Doch Won kann das aufgesetzte Lächeln überhaupt nicht ausstehen und gerät daher öfter mit ihr aneinander. Doch sie treffen immer wieder aufeinander und nähern sich langsam an. Hat ihre Liebe eine Chance? – Sehr süßes Drama, bei dem ich ein wenig Eingewöhnung brauchte. Danach aber stark gespielt und weiß neben Drama und Romantik auch die Komik nicht zu vergessen.
Platz 3: Ready, Set, Love (Thai)
Im Thailand einer nicht so entfernten Zukunft gibt es auf einmal kaum noch männliche Babys. Als Reaktion darauf wurde Die Farm gegründet, wo die Männer außerhalb der Gesellschaft in Sicherheit sein sollen. Einmal im Jahr finden die Reasy Set Love Spiele statt, wo heranwachsende Männer in einem Wettkampf um die Liebe versteigert werden, damit die Kandidatinnen dann eine Familie mit ihnen gründen können. Day ist durch Einfluss ihrer Schwester eine der wenigen Loskandidatinnen, die nicht aufgrund ihres sozialen Status dabei sind. Und während sie versucht dabei zu bleiben, entdeckt sie, dass hinter der Show ein abgekartertes Spiel steckt. – Spannende Grundgeschichte und kann die Spannung durchgängig halten, zumal interessante Charaktere aufgebaut wurden
Die fünfköpfige Idol Gruppe Thunder Boys haben leider den großen Durchbruch verpasst, nachdem ihr erster Erfolg von einer Tragödie überschattet wurde. Nun fünf Jahre später sind sie alle getrennte Wege gegangen, doch bekommen unerwartet einen Supermarkt vererbt, den sie nicht so leicht verkauft kriegen. Also beschließen sie sich wieder zusammen zu tun und den Supermarkt selbst zu leiten. Doch das ist gar nicht so einfach. – Ein sehr sympathisches Drama, wo es mal nicht um die große Liebe geht. Kann trotz der Kürze sehr überzeugen und hat mich mehrfach herzlich zum lachen gebracht.
Kim Shin wird zu einem Goblin und wandert fast tausend Jahre ruhelos durch die Welt. Nur die Braut des Dokkaebi (Goblin) kann ihn befreien. Mit Ji Eun-Tak einer Abschlussschülerin findet er diese schließlich, doch Abschied vom Leben war noch nie so schwierig. Dabei wurde sogar schon sein Haus an einen Gevatter Tod weiter vermietet. – Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen.
V. Anime
2024 habe ich 14 Animes mit insgesamt 14 Staffeln entdeckt – im Ranking:
Platz 14: The Rising of the Shield Hero – Staffel 1
Naofumi Iwatani wird zusammen mit drei weiteren Menschen in eine Welt gezogen, die stark an Videospiele erinnert. Dort wird er als der Held des Schilds zunächst gefeiert und soll mit den anderen drei das Königreich beschützen. Doch er wird gleich am Anfang hintergegangen und als schwächster Held ausgelacht. Er schwört Rache und zieht allein los. Unterwegs findet er Gefährten und schafft es höhere Level zu erreichen. – Bin ich leider überhaupt nicht mit warm geworden. Sobald mal ein „normales“ Gepsräch geführt wurde, kam gleich wieder eine Nervtröte und es war einfach nur anstrengend
Platz 13: Black Butler – Staffel 1
Im viktorianischen Zeitalter hat der 12-jährige Ciel Phantomhive einen Pakt mit dem Dämon Sebastian geschlossen, der fortan als sein Butler fungiert. Ciels Kindheit endete mit einem Brand, wo seine Eltern starben und okkulten Zeremonien, wo er missbraucht wurde. Nun schwört er Rache und Sebastian soll ihm dabei helfen. Dafür erhält dieser am Ende Ciels Seele. – Die Grundidee mochte ich, aber die Umsetzung war mir zu langatmig. Auch die einzelnen Folgen ziehen sich leider zwischendurch sehr
Platz 12: Gabriel Drop Out – Staffel 1
Gabriel ist die Jahrgangsbeste der Engelsschule und wird nach ihrem Abschluss auf die Erde gesandt, um Studien über Menschen zu führen. An der Schule trifft sie auf Raphiel, ebenfalls ein Engel, und die Dämoninnen Satania und Vigne. Und entgegen der Erwartungen an sie, kommt Gabriel mit einem MMORPG in Kontakt und verfällt der Sucht für Videospiele. – Nette Grundidee, schafft es leider nicht die Geschichte interessant zu halten, aber nett für zwischendurch
Platz 11: In Love with the Villainess – Staffel 1
Oohashi Rei ist Gamerin, die in ihr liebstes Spiel gesogen wird. Hier erwacht sie als die Protagonistin, die sich für einen weg zur große Liebe mit einem der drei Prinzen entscheiden soll. Doch Rei denkt garn icht daran, hat sie doch schon immer für Claire geschwärmt, ihres Zeichens Antagonistin des Spiels. Und auch, wenn Claire nichts unversucht lässt, um sie zu erniedrigen, versucht Rei ihre Liebe zu gewinnen. – Ich bin begeistert von der Idee, auch wenn es ähnliche Plots mehrfach gibt, kann die Spannung nicht ganz nach hinten raus halten, aber war nett für zwischendurch.
Platz 10: Chainsaw Man – Staffel 1
Auf der Suche nach Essen stößt Denji auf den kleinen Teufel Pochita, mit dem er sich anfreundet. Doch als beide in Lebensgefahr geraten, opfert sich dieser. Denji kann sich fortan in Chainsaw Man verwandeln, was die Regierung auf ihn aufmerksam macht. Sie bietet ihm einen Job, den er mit Aussicht auf regelmäßiges Essen nur zu gern annimmt. – Ich hatte einige Einstiegsschwierigkeiten, die ich auch schon im Manga hatte. Wird aber im Laufe der Folgen nochmal deutlich stärker, sobald man die Charaktere mehr kennenlernt
Platz 9: Hells Paradise – Staffel 1
Dem Ninja Gabimaru wird nach mehreren erfolglosen Exekutionen ein Handel angeboten. Wenn er sich auf eine Himmelfahrtskommando-Mission einlässt, könnte er verschont werden. dafür reist er mit seiner Betreuerin Sagiri auf die geheimnisvolle Insel Shinsenkyo. Hier trifft er auf seine Konkurrenz, die ebenfalls versuchen ihre Freiheit zu gewinnen. Dabei ist die Insel selbst die größte Gefahr. – Eine sehr blutige Serie. Durch die hohe Sterblichkeit der Charaktere, fehlte mir aber die Bindung und daher verlor mich die Serie leider schnell
Platz 8: My Dress-up Darling – Staffel 1
Gojos Familie führt eine Manufaktur zur Herstellung von Puppen, wodurch er eine besondere Begeisterung zu Handarbeiten hat. Deswegen wird sich gern über ihn lustig gemacht. So glaubt er es auch, als Marin, eine der beliebtesten Mädchen, auf ihn zukommt. Doch diese möchte unbedingt ein Cosplay nähen, ist dafür aber zu ungeschickt. Dabei findet sie sein Hobby sehr faszinierend. Eine Freundschaft entwickelt sich. – Gute Umsetzung des Mangas, umschifft gut einzelne Stolpersteine
Platz 7: Oshi No Ko – Staffel 1
Ein Gynäkologe eines abgelegenen Krankenhauses soll auf einmal das Idol Ai Hoshino betreuen. Diese ist schwanger und das darf niemand erfahren, sonst könnte der Skandal ihre Karriere zerstören. Kurz vor der Geburt wird er jedoch von einem Stalker ermordert und erwacht im Körper des frisch geborenen Babys von Ai, das sie Aquamarine nennt. Seine Zwillingsschwester Ruby ist ebenfalls eine Reinkarnation einer früheren Patientin. – Starker Anime, mit einem krassen Plottwist nach der ersten Folge.
Platz 6: Spy x Family – Staffel 2.1
Twilight ist Spion aus Westalis und wird nach Ostania geschleust. In Berlint soll er sich unter der Tarnidentität Loid Forger Zugang zu einem der führenden Politiker verschaffen. Der einfachste Weg ist über die Eden-Akademie, eine der führenden Schulen. Dafür benötigt er jedoch ein Kind. In einem Waisenhaus adoptiert er die Telepathin Anya, ohne von ihren Fähigkeiten zu wissen. Doch leider akzeptiert die Eden nur vollständige Familien, weswegen Loid noch eine Frau braucht. Diese findet er in Yor, weiß jedoch nicht, dass sie eine berühmte Auftragskillerin namens Dornenprinzessin ist. – Die Geschichte rund um die etwas andere Familie geht weiter und hält sich auch hier wieder nah an die Manga-Vorlage und kann den Charme dieser wunderbar einfangen
Platz 5: A sign of Affection – Staffel 1
Yuki Itose ist gehörlos. Ihre Schulzeit hat sie auf dafür spezialisierten Schulen verbracht, nun stellt sie sich dem Unileben. Über Textnachrichten kann sie gut mit ihren Komilitoninnen kommunizieren und diese schreiben auch fleißig für sie mit. Durch Zufall lernt sie Itsuomi Nagi kennen, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Auch Itsuomi ist fasziniert von ihr und beginnt Gebärden zu lernen. Nach und nach kommen sich die beiden immer näher. – Sehr gefühlvoller Anime über eine gehörlose Studentin und ihre erste große Liebe, die ruhig erzählt ist und einen doch in den Bann zu ziehen vermag.
Platz 4: Attack on Titan – The Final
Die Walze wurde in Gang gesetzt und droht alles Leben zu zerstören. Die letzten Überlebenden vom Aufklärungstrupp müssen sich ausgerecht mit ihren Feinden verbünden, um die Walze zu stoppen. – Der Abschluss der Serie in zwei Folgen in Spielfilmlänge. Ich war emotional nicht dafür bereit und bin noch immer am verarbeiten. Aber sie bringen die Serie zu Ende, ob es einem nun gefällt, oder nicht
Platz 3: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1
Maomao ist entführt worden und an den Kaiserhof verkauft worden. Dort leistet sie ihre „Schulden“ als einfache Dienerin ab. Doch als eine seltsame Krankheit am Hof ausbricht, entdeckt Jinshi, einer der Eunuchen, ihr Talent als Apothekerin. Dadurch steigt sie auf und bekommt eine bessere Stellung. Doch Intrigen lauern überall. – Farbenfrohe Umsetzung des Mangas, der den Geist gut einfangen kann und charismatisch rüberbringt.
Toto ist zwar stets bemüht, ist aber eher unscheinbar und untalentiert in der Polizeiarbeit, was seine Vorgesetzte ihn auch spüren lässt. Dann bekommt er von einem Kollegen einen Tipp und sucht den zurückgezogen lebenden Ron Kamonohasi auf, der zwar ein Meisterdetektiv ist, aber seine Berufung aufgeben musste. Dieser hilft ihm zwar, darf offiziell aber nicht ermitteln, weswegen Toto die Lorbeeren bekommt. Doch, was hat es mit Rons seltsamen Tattoo auf sich? Und was ist damals beim Praktikantenblutbad wirklich passiert?
Platz 1: Buddy Daddies – Staffel 1
Kazuki und Rei sind Attentäter und leben in einer WG zusammen. Bei einem Auftrag treffen sie auf Miri, eine Vierjährige, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Da sie diesen leider gerade töten mussten und sie nicht zurück zu ihrer Mutter kann, nehmen die beiden sie auf. Doch mit einem Kleinkind und dem Job als Attentäter ist es gar nicht so leicht. – Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist.
VI. Fortgesetzte Serien
2023 habe ich 9 Serien fortgesetzt und dabei 12 neue Staffeln entdeckt – im Ranking:
Platz 9: Rick & Morty – Staffel 6
Morty lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester zusammen. Mit im Haus lebt sein Grandpa Rick, der ihn immer wieder mitnimmt zu den seltsamesten Abenteuer in verschiedenste Galaxien. Dabei überrascht Rick immer wieder durch neue Erfindungen. – Wieder stärker als Staffel 5, aber immer noch viel zu übertrieben. Hier wurde eindeutig der Ausstieg verpasst
Eine weitere Reihe von alternativen Geschichten aus dem MCU. Was wäre zum Beispiel, wenn Nebula für das Nova Corps rekrutiert worden wäre? Oder wenn Iron Man auf den Grandmaster treffen würde? – Deutlich interessantere Ideen dabei gewesen als noch in Staffel 1, doch bleibt es weiterhin sehr nah an den bereits existierenden Geschichten und kommt einfach nicht über ein „war okay“ hinaus.
Platz 7: Westworld – Staffel 4
Calebs ruhiges Leben der letzten Jahre ist von jetzt auf gleich vorbei, als er und seine Familie angegriffen werden. Er muss sich mit Maeve zusammentun, um herauszufinden, was die feindlichen Hosts von ihm wollen. Zeitgleich fühlt sich die Programmiererin Christina verfolgt. – Alles, was in Staffel Drei schon nicht mehr funktioniert hat, wird hier nochmal verschlechtert, ich bin überhaupt nicht mehr durchgestiegen, kein Wunder, dass die Serie abgesetzt wurde
Platz 6: A Discovery of Witches – Staffel 2
Diana Bishop ist eine brilliante Historikerin, die sich gerne mit dem Themebereich Alchemie befasst. Das liegt wohl daran, dass sie aus einer Familie von Hexen und Hexern abstammt, selbst aber eher unterbewusste Fähigkeiten hat. Als sie eines Tages ein seltenes Buch in der Bibliothek ausleihen kann, sind auf einmal alle Wesen an ihr interessiert. Vor allem der Vampir Matthew Clairmont hängt seitdem an ihr. Doch wer will ihr wirklich helfen und wer sucht nur nach einem Weg einen Vorteil gegenüber der anderen Spezies zu gewinnen? – Nach der Reise in die Vergangenheit erzählt die Serie gefühlt alles und nichts. Bleibt leider weit hinter der ersten Staffel zurück
Bei Hilda steht ein Besuch bei ihrer Tante an, doch dort scheint einiges merkwürdig zu sein. Später taucht auch ihr Vater auf, der einiges durcheinander wirft. Doch das ist nicht das einzige Familienproblem, um das sich Hilda in dieser Staffel kümmern muss. Denn eine Offenbarung stellt ihre komplette Identität auf den Kopf. – Kann nicht mehr an dem Charme der vorherigen Staffeln anknüpfen. Verstrickt sich zu sehr in einer folgenübergreifenden Handlung, die im Finalfilm endet. Schade.
Nach ihrer dreizehnten Regeneration muss der Doktor nicht nur mit dem neuen Geschlecht zurecht kommen, es steht auch direkt wieder eine Bedrohung auf der Erde an. Noch teamlos trifft sie dabei auf Ryan, der mit seiner Oma und dessen neuen Partner Graham versucht Fahrrad fahren zu lernen, und Yasmin, die ihre Ausbildung bei der Polizei angefangen hat. Nach ihrem ersten Abenteuer, das nicht verlustfrei war, brechen sie zu viert zu weiteren Abenteuern in Raum und Zeit auf. – Jodie Whittaker übernimmt die Rolle des Doctors und scharrt ein neues Team um sich. Ich mochte sie als Doctor, aber ich hab keinen wirklichen Bezug zu ihren Abenteuern gefunden. Schade.
Platz 3: Bridgerton – Staffel 3
1815 will Penelope Featherington endlich einen Ehemann finden. Ihr bester Freund Colin Bridgerton will ihr dabei helfen, ohne zu ahnen, dass er selbst Penelopes große Liebe ist. Zeitgleich kommt sie in Bedrängnis denn ihr großes Geheimnis steht kurz vor der Enthüllung. – Die große Enthüllung steht bevor, worauf sich die Serie auch etwas zu sehr konzentriert und mir daher die Gefühle nicht richtig vermitteln konnte
Platz 2: The Mentalist – Staffel 6-7
Patrick Jane war jahrelang als Medium unterwegs und zockte ahnungslose Kunden ab. Als er sich bei einem Fernsehinterview mit dem Serienkiller „Red John“ anlegt, tötet dieser seine Frau und seine Tochter. Daraufhin hängt er den Mentalistenjob an den Nagel und arbeitet jetzt als Berater beim CBI. Dort stößt er mit seiner selbstherrlichen Art und bewusst anderen Art zu denken an, hat aber eine hohe Verbrechensaufklärungsrate. – Nach längerer Pause habe ich mich mal wieder Patrick Jane gewidmet und seiner Jagd nach Red John, die erstaunlicherweise in den ersten Folgen einen unerwarteten Abschluss findet. Danach geht es zunächst etwas holprig beim FBI weiter, aber gerade dieser Wechsel hat der Serie sehr gut getan, wodurch ich sie wieder echt gern gesehen habe.
Nach der Scheidung von Prinz Charles und Diana gibt diese den Avancen von Dodi Fayed nach. Doch die Paparazzi verfolgen sie schamlos überall hin, was schließlich zum bekannten Unglück führte. Doch auch danach schwebt die Familie zwischen Feierlichkeiten und Verlusten. Schließlich rückt der Fokus auf Prinz William, der an der Uni Kate Middleton kennenlernt. – Wieder starker Fokus auf der Diana-Geschichte und wenig auf anderen geschichtlichen Ereignissen, und fühlte sich wenig nach Abschluss einer Serie an, lässt einiges offen, aber dennoch wieder hochwertig inszeniert und mit tollen Schauspieler*innen.
VII. Neue Serien
2024 habe ich 19 Serien neu entdeckt und davon 46 Staffeln gesehen – im Ranking:
Percy Jackson hatte schon immer Probleme sich in Schulen einzufinden, da ihm immer wieder seltsame Dinge geschehen, die ihm einfach keiner glaubt. Bis seine Mutter ihm endlich gesteht, dass er der Nachfahre eines griechischen Gottes ist und er daher im Camp Halbblood am besten aufgehoben ist. Doch auf dem Weg werden sie angegriffen und seine Mutter stirbt vermeidlich. Als ihm dann auch noch vorgeworfen wird, dass er Zeus‘ Herrscherblitz gestohlen haben soll, bricht er mit Annabeth und Grover auf, um seinen Namen rein zu waschen. – Hat leider gar nicht funktioniert. Hält sich stark an die Bücher, übernimmt aber eher die Schwächen als die Stärken. Schauspielerisch gerade von den Jungdarstellenden eine Katastrophe und wer hat bitte die Dialoge geschrieben?
Platz 18: The Brothers Sun – Staffel 1
Bruce Sun lebt mit seiner Mutter ein friedliches Leben in Kalifornieren und versucht sich am Medizinstudium. Doch auf einmal steht sein Bruder Charles vor ihm, der mit ihrem Vater in Taiwan geblieben ist. Was Bruce nicht weiß ist, dass seine Familie der Kopf der Jade Drachen, einer taiwanesischen Triade, ist. Und ihr Vater wurde frisch ermordet, weswegen Charles nun die restliche Familie beschützen will. – Nach den vielen guten Stimmen hatte ich hier mehr Komödie erwartet. War dafür ganz schön steif und weiß nicht so richtig, ob es sich ernst nehmen will oder nicht. War nicht mein Fall
In der kleinen Stadt Kingstown gibt es kaum Jobs, außer in den Gefängnissen. Hier versucht Mike McLusky dem Erbe seines Bruders gerecht zu werden und als Bindeglied zwischen Insassen, Gangs auf der Straße und den Wärtern zu agieren. Dabei gerät er selbst immer wieder ins Fadenkreuz. – Wegen Jeremy Renner mit der Serie begonnen, aber ich sag wie es ist: Sie mag gut geschrieben sein, aber das Thema ist einfach nicht meins. Konnte mit der ganzen Gewalt nicht viel anfangen.
DI David Bradford kehrt nach einer Auszeit zurück in den Dienst. Er leitet eine Abteilung für Mordfälle. Doch gerade mit seiner Vertretung Vivienne Cole kommt es immer wieder zu Reibungen, da er einen anderen Stil hat, als sie. Zeitgleich wird alles davon überschattet, dass Bradfords Frau noch immer verschwunden ist. Und das Team ist nicht vollständig überzeugt, dass er nichts damit zu tun hat. – Sehr realistische Polizeiarbeit, dafür aber doch mit zu dramatischer Hintergrundgeschichte und leider nicht sonderlich sympathischem Team
Maya Lopez hat Kingpin erschossen. Nun versucht sie seine Institution, der sie selbst einmal anhörte, zu destabilisieren. Dabei macht sie sich jedoch eine Menge Feinde. Für Unterstützung muss sie in ihre Heimatstadt zurückkehren. Doch nicht alle dort, nehmen sie mit offenen Armen wieder auf. – Marvel haut eine weitere Enttäuschung raus. Will gleichzeitig sehr viel und erzählt gleichzeitig nichts. Dadurch unglaublich langweilig und belanglos, obwohl einige gute Ideen erkennbar sind.
Platz 14: Die Schurken von Nebenan – Staffel 1
Die Schurkenfamilie bestehend aus Havoc, Flashform, Chaos, Kraniac und Surge haben sich mit dem höchsten Bösewicht angelegt. Nun sind sie auf der Flucht und verstecken sich in einem texanischen Vorort und geben ihr bestes, um nicht aufzufallen, was gar nicht so leicht ist. – Schlechte Animation, typische Disney Channel Serie mit platten Dialogen, aber funktioniert gut für zwischendurch
Platz 13: Avengers – Earth mightiest heroes – Staffel 1
Erzählt von den Anfängen der Avengers über das Finden von neuen Mitgliedern verschiedene Abenteuer der Gruppe um Iron Man, Hulk, Captain America und Thor. – Nach Jahren endlich mal die Staffel beendet. Kann die Einführung der Charaktere am Anfang nicht durchgängig halten und schafft es nicht die spannenden Geschichte zu halten
Platz 12: Dead Boy Detectives – Staffel 1
Edwin Payne und Charles Rowland sind bereits seit vielen Jahren tot, haben sich aber nicht vom Tod mit ins Jenseits nehmen lassen. Stattdessen haben sie eine Detektei für Geister gegründet. Als sie auf das Medium Crystal treffen, reisen sie in die USA, wo sie jedoch kurzerhand feststecken. Was schlecht ist, denn sie haben die mächtige Hexe Esther Finch verärgert. – Hat durchaus seinen Charme durch die Charaktere und baut eine gute Atmosphäre auf, erzählt die Geschichten aber eine Spur zu langsam, so dass sich die Folgen leider teilweise ziehen
Vor 100 Jahren wurde Aang zum neuen Avatar, der Herr der vier Elemente. Doch das friedliche Zusammenleben der vier Nationen Feuer, Wasser, Wind und Erde wird durch den Angriff der Feuernation gestört, wobei die Windnation komplett ausgelöscht wird. Aang stürzt bei einem Sturm und friert in einem Eisblock ein. Als er nach 100 Jahren erwacht, ist die Welt nicht mehr das, was er kannte und er muss nicht nur mit den Veränderungen klar kommen, sondern auch die Bürde als Avatar annehmen, um gegen die Feuernation antreten zu können. – Optisch wunderbar inszenierte Realverfilmung, habe allerdings gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen und bin je nach Folge auch gern mal wieder abgedriftet)
John Nolan wird Zeuge eines Banküberfalls. Mitte 40 und frisch geschieden, überdenkt er seine Lebensziele und beschließt, dass er seine erfolgreiche Baufirma schließt und Polizist werden will. Er besteht auch die Prüfungen und wird damit der älteste Rookie (=Neuling) des LAPD. Das bringt allerdings einige Nachteile mit sich, zumal sein Chef davon gar nicht begeistert ist. – Grundsätzlich mochte ich die Charaktere, den Vibe und einzelne Geschichten. Das Problem ist eher, dass jede Folge völlig überzogen ist und eigentlich immer der worst case Fall eintritt.
Platz 9: Criminal Minds – Staffel 1-9
Das BAU-Team des FBI ist spezialisert auf Fälle mit Serientätern, wo sie Profile für erstellen. Dabei reisen sie zu den einzelnen Polizeistationen, die ihre Hilfe anfordern. – Hier habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden. War es zunächst eher eine Serie, für die Hintergrundbeschallung, sind mir die Charaktere aber inzwischen sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich über jede weitere Staffel.
Platz 8: Agatha all along – Staffel 1
Agatha Harkness war lange Zeit unter dem Zauber dre Scarlet Witch gefangen, bis ein Teenager sie befreit. Er möchte unbedingt den geheimnisvollen Hexenweg beschreiten, um Antworten zu finden. Agatha ist zwar alles andere als begeistert, stimmt aber zu. Dafür brauchen sie jedoch einen Zirkel. Durchdachte Serie aus dem Hause Marvel, kann nicht alle Probleme lösen, aber sah gut aus, hatte schöne Einfälle und auch mal interessante Charaktere.
Platz 7: Der Untergang des Hauses Usher – Miniserie
Roderick Usher ist CEO von Fortunato Pharmaceuticals, einem milliademschweren Unternehmen, das sich gerade in einem Gerichtsverfahren wiederfindet. Auch hat er frisch den Tod seiner sechs Kinder zu betrauen. In einer regnerischen Nacht legt er vor dem ermittelndem Staatsanwalt eine umfangreiche Beichte ab und erzählt dabei auch, wie seine Kinder ums Leben kamen. – Spannende Umsetzung diverser Werke von Edgar Allen Poe mit interessanter Übertragung in die heutige Zeit
Haru kommt nach einer beschissenen Woche im Pokemon Resort an. Sie soll dort als Concierge arbeiten und sich um das Wohlbefinden der Pokemon kümmern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren.
Charlie Morningstar, die Tochter des Höllenfürsten Lucifer, hat einen einmaligen Plan, um gegen die Überbevölkerung der Hölle vorzugehen: Ein Hotel, in dem Dämonen rehabilitiert werden, um dann in den Himmelaufsteigen zu können. Das würde auch die jährliche Säuberung durch den Himmel in der Hölle überflüssig machen. Doch davor stehen ihr noch allerlei Schwierigkeiten bevor. – Wie abgedreht darf eine Serie sein? Diese legt die Latte definitv sehr hoch, kann aber durchaus durch neue Ideen, tolle Lieder und reihenweise liebens- und hassenswerte Charaktere zu überzeugen.
Platz 4: Good Witch – Staffel 1-4
Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt. – Super cosy Herbstserie mit einer überschaubaren Portion Drama. Hält die Qualität auch gut über die Staffeln an, freue mich auf weitere.
Platz 3: Doctor Who (2024) – Staffel 1
Nachdem der Doctor in den Specialfolgen sich selbst gespalten hat, reist er mit seiner neugen Begleiterin Ruby Sunday durch Raum und Zeit. Dabei birgt die Herkunft von Ruby ein großes Rätsel, das sie immer wieder beschäftigt. – Der „Neustart“ funktioniert wunderbar und bringt die Serie auf das frühere Niveau zurück. Habe die Staffel wieder sehr gern gesehen
DI Humphrey Goodman hat seine Stelle in der Karibik aufgegeben, um seiner großen Liebe Martha zurück nach London zu folgen. Inzwischen sind die beide ins beschauliche Shipton Abbott gezogen, wo Martha herkommt. Sie will dort ein eigenes Restaurant eröffnen, während Humphrey eine Stelle im kleinen Polizeirevier des Ortes annimmt. Dort müssen sich seine neuen Kolleg*innen erst einmal an seine Eigenheiten gewöhnen. – Sehr gelungenes Spin-off zu Death in Paradise, funktioniert gut mit abgewandeltem Konzept und Humphrey einfach wieder in seinem Element
Die beschauliche Karibikinsel Saint Marie hat ein sehr übersichtliches Polizeirevier. Lediglich drei ortsansässige Mitarbeitende sind angestellt. Dabei bekommen sie Hilfe von einem Detective – der alle paar Staffeln wechselt – aus Großbritannien, die allesamt brilliante Köpfe im Ermitteln sind, doch so ihre Schwierigkeiten mit den karibischen Bedingungen haben. Doch auch im Paradies gibt es Morde. – Nachdem der Pärchengatte sie bereits durchgebinged hatte, bin ich auch dieser britischen Krimiserie verfallen, die durch das karibische Setting, tolle Charaktere und interessante Fälle nach klassischem Whodunnit überzeugen kann
Was war euer Highlight in 2024? Welche Serie sollte ich unbedingt mal schauen?
*Rezensionsexemplar, dieser Beitrag zählt damit als #Werbung
Grau, grauer, der diesjährige November. Ich habe seit Wochen keinen Sonnenstrahl mehr gesehen und die früh einsetzende Dunkelheit tut ihr übriges, um mich drinnen zu halten. Dementsprechen war der Kinomonat gewohnt mau, aber der Filmmonat vor dem heimischen Fernseher dafür umso höher – inklusive Trashfilm-Marathon. Daher nun ohne weitere Worte, der diesmonatige Rückblick:
Filme – auf der großen Leinwand gesehen
Red One: Nick – besser bekannt als der Weihnachtsmann – wird von seiner Station am Nordpol entführt. Sein Sicherheitsoffizier Callum Drift kann die Spur kurz darauf zum Kopfgeldjäger Jack O’Malley zurückverfolgen. Dieser hält seit seiner Kindheit Weihnachten und die ganzen Mythen für Humbug und muss nun zusammen mit Callum den Nick finden und damit Weihnachten retten. – Komödie, die mit vielen Weihnachtsmythen um sich wirft, die aber sehr grob auf wenige Elemente reduziert. Die Witze zünden mal mehr, mal weniger, viel Action. Nett anzusehen, nichts langlebiges.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen habe ich Peter Pan (2003) und Jurassic Park
Sharknado 2: Nach den Ereignissen mit dem Sharknado haben sich Fin und seine Ex-Frau April wieder versöhnt. Sie reisen zusammen nach New York City, um sich mit Freunden zu treffen. Doch schon im Flugzeug erkennt Fin, dass sich erneut ein Sharknado anbahnt. In New York will ihm zunächst niemand glauben, bis es wieder Haie regnet. – Trashige Fortsetzung mit noch mehr großen Heldenmomenten für Fin. Was zum schmunzeln.
Aquarium of the Dead: In einem Aquarium in Kalifornieren wird das Geld knapp. So versuchen sie durch private Führungen etwas mehr Geld reinzubekommen und zeitgleich wird der Senator eingeladen, um über eine Finanzspritze zu reden. Doch dabei kommt es zur Katastrophe. Vermeindlich tote Tiere erwachen wieder zum Leben und greifen an. – Ja, es war absoluter Trash und sah katastrophal aus, aber ich habe mich herzlich amüsiert! Und die Geschichte war irgendwie doch halbwegs logisch.
Skarkansas – Womens Prison Massacre: Fünf Insassen des Frauengefängnises in Kansas sollen Waldarbeiten verrichten. Doch ein mutierter Hai treibt sich in dem Sumpfgebiet herum und frisst eine der Frauen. Bei der übereilten Rückreise wird der Bus von der Geliebten einer der Insassen überfallen. Sie reisen in ein abgelegenes Haus, das schon bald zur Falle wird, da der Hai sie verfolgt hat. Und er ist hungrig. – Noch mehr Haitrash, aber abgesehen von den vielen Zickenkriegen doch irgendwie spannend.
Sharktopus vs. Whalewolf: Eine verrückte Wissenschaftlerin will einen Football-Star aufpeppen und kreuzt seine DNA mit der eines Wales und eines Wolfes. Da dies aber bei Vollmond geschieht, misslingt das Experiment und aus ihm wird Whalewolf. Bei seinen Ausläufen, um Nahrung zu finden, begegnet er auch dem Shartopus und wird in einen erbitterten Kampf hineingezogen. – Es war einfach nur abstrus, aber der Whalewolf war schon irgendwie süß und abgesehen von einer problematischen Vodoo Darstellung auch sehr unterhaltsam!
Mega Shark vs. Crocosaurus: In einer Mine treffen Arbeiter auf ein riesengroßes Krokodil, das alle verspeist. Um das Problem zu beseitigen wird ein Großwildjäger angeheuert. Zeitgleich taucht Mega Shark wieder auf und bedrängt die Marine. Das FBI heuert auch hier einen Experten an. Zusammen versuchen sie beide Probleme einzudämmen. – Absoluter Trash unter den Trashfilmen. Die Handlung hat überhaupt nicht funktioniert und es war nichtmal unterhaltsam. Leider sehr langatmig.
5 headed shark attack: Als das Gerücht um einen vierköpfigen Hai umgeht, sieht der Direktor eines finanziell schwachen Aquariums seine Chance und verpflichtet eine Mitarbeiterin und deren Studierende diesen zu fangen. Dabei verschweigt er jedoch Details, weswegen sie ins offene Maul fahren. Zumal der Hai noch einen fünften Kopf entwickelt. – Ebenfalls eine Enttäuschung. Der Hai war zwar halbwegs cool, aber die Charaktere eher nervig.
6 headed shark attack: Eine Gruppe von Pärchen versuchen ihre Beziehungen zu retten und sind auf einer einsamen Insel auf einem Selbstfindungstrip. Doch die Spannungen zwischen den Teilnehmenden ist nicht das gefährlichste. Denn im Wasser taucht ein gefährlicher Hai auf. Und er hat sechs Köpfe. – Noch schlimmer als mit nur fünf Köpfen. Wieder war der Hai eigentlich total cool, aber die Charaktere waren einfach nur super nervig und man hat sich nur gewünscht, dass sie schneller gefressen werden.
Das Mädchen, das durch die Zeit sprang: Makoto ist eine ganz normale Schülerin, die gern mit ihren beiden besten Freunden Baseball spielt und immer ein bisschen verpeilt ist. Doch an einem Tag stolpert sie erst auf eine merkwürdig aussehende Walnuss und dann versagen die Bremsen ihres Fahrrad, wodurch sie vor einen fahrenden Zug fällt. Eigentlich tot reist sie jedoch wenige Augenblicke in der Zeit zurück und kann so ihr Schicksal abwenden. Neugierig geworden testet sie ihre Fähigkeit aus, nichtsahnend, dass sie dadurch andere ins Unglück stürzen kann. – Spannendes Drama über Zeitreisen und die Ethik dahinter.
Roter Drache: Drei Jahre nachdem FBI-Agent Will Graham den Kannibalen Hannibal Lecter überführt hat und dabei fast verstarb, wird er um Hilfe ersucht. Ein neuer Serienmörder, von der Presse als „Zahnfee“ bezeichnet, treibt zu Vollmond sein Unwesen. Da Graham keinen richtigen Ansatz hat, bittet er Lecter um Hilfe, der fortan ein Katz- und Maus-Spiel mit ihm treibt. – Kommt nicht an Das Schweigen der Lämmer heran, aber funktioniert als Thriller gut.
Batman & Robin: Mr. Freeze versucht einen Diamanten zu stehlen, da er dessen Energie zur Heilung seiner eingefrorenen Frau benötigt. Doch Batman und Robin können dies verhindern. Zeitgleich kommt die Biologin Dr. Isley hinter das Geheimnis ihres Chefs. Dieser versucht sie zum Schweigen zu bringen und erschafft dabei ungewollt Poison Ivy. Diese ist nun hinter Bruce Wayne her, der sich ihrer Meinung nach mehr für die Rettung der Natur einsetzen soll. Als dies misslingt, schließt sie einen Pakt mit Freeze und versucht Batman und Robin zu entzweien. – Bei der Reihe war deutlich die Luft raus. Da kann Uma Thurman noch eine so gute Poison Ivy sein, die Streitereien zwischen Batman und Robin waren einfach nur super nervig.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Vaiana 2: So ganz hat mich der Trailer nicht überzeugt, dass es von dem Film ein Sequel geben muss, aber ich bin gespannt, ob sie mich überraschen können.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft, hat es: Gladiator II
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich Alexa & Katie – Staffel 2
LOL – Halloween Special (Der Fokus lag zu viel auf Promis und zu wenig auf Comedians, wodurch der Spaßfaktor etwas verloren ging, durch die drei Folgen hat es aber doch gut funktioniert)
The Good Witch – Staffel 4 (Das Cosy Drama in Middleton ging weiter und es wurde romantischer. Funktioniert noch immer gut.)
Agatha all along – Staffel 1 (Durchdachte Serie aus dem Hause Marvel, kann nicht alle Probleme lösen, aber sah gut aus, hatte schöne Einfälle und auch mal interessante Charaktere)
Die Tagebücher der Apothekerin 10: Diesmal hat Maomao es mit diplomatischen Beziehungen zu tun. Abgesandte aus einem weit entferten Reich haben sich angekündigt und wollen die sagenumwobende Mondfee sehen. Doch die Suche gestaltet sich als schwieriger als angenommen. – Etwas schwächer als die vorherigen Teile, hat gegen Ende aber wieder an Fahrt aufgenommen.
Chaosseele: Nach Horus Anschlag auf Mays Leben versucht sie sich auf die Götterdämmerung vorzubereiten. Dabei positionieren sich die Gottheiten aller Religionen auf den beiden Seiten. Und ganz nebenbei versucht May noch ihr Liebesleben am Laufen zu halten. Alles ein bisschen viel, zumal auch noch eine Reise nach Ägypten ins Land ihrer Vorfahren. – Etwas enttäuschendes Finale, weil noch zu viele Baustellen eröffnet wurden, und das Finale viel zu kurz kam.
Die Götter von Atlantis: Ria, Ben und Rider reisen durch Europa und suchen Verbündete, um zum letzten Schlag gegen Gräfin Eleana und die Atlanter antreten zu können. Dabei findet sie noch wesentlich mehr über sich und ihr Schicksal heraus, bis es zur finalen Entscheidung kommt. – Spannendes Finale, das mich mehr als ein Taschentuch gekostet hat.
Don’t kiss the Dragon 1: Um ihren Freund Ren zu schützen begeht Sakura einen schwerwiegenden Fehler. Sie erweckt Teile des legendären Drachen Koga, der von Ren Besitz ergreift. Doch Sakura ist eigentlich eine Beschützerin der Drachentempel und steht nun im Gewissenskonflikt. – Interessanter Auftakt mit Luft nach oben.
Cat on the heros lap 1: Red und seine Freunde sind Helden und ziehen los, um Gefahren zu bannen und Schlachten zu gewinnen. Doch eine Katze setzt sich vor einem Kampf auf Reds Schoß und somit kann er nicht kämpfen. Und die Katze ist sehr hartnäckig. – Sehr witzige Grundidee, die aber einmal zu viel ausgespielt wurde. Mal schauen, ob die Folgebände mehr Ideen bieten.
Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 13: Die Rätsel an der Blue Academie spitzen sich zu und immer mehr Eliteschüler sterben. Ron und Toto müssen alles geben, um hinter das Geheimnis zu kommen. Zeitgleich ermitteln Winter Moriarty und Spitz außerhalb der Blue. – Das nächste große Kapitel wird eröffnet und hat bereits viel geboten.
Spellshop: Kiela ist Bibliothekarin durch und durch. Doch als die Revolution auch vor der großen Bibliothek nicht Halt macht, muss sie zusammen mit der sprechenden Pflanze Caz fliehen. Sie landet in dem alten Cottage ihrer verstorbener Eltern und beginnt dort ein neues Leben als Marmeladenverkäuferin. Doch das gelingt ihr nur mithilfe kleiner Zauber, die aber im ganzen Land verboten sind. – So ein supersüßer cosy Fantasyroman! Ich bin absolut in der Welt versunken und habe einfach alles geliebt.
Larsson Legacy: Theodor Skogen besucht den alljährlichen Maskenball der High Society Norwegens. Dort fasziniert ihn die geheimnisvolle Lou mit den vielen Tattoos. Beide spüren sofort eine Anziehung zwischen sich, doch Lou ist niemand anderes als Lovisa Larsson, Erbin von Knad, dem größten Konkurrenten von KOSGEN, dem Erbe von Theo. Gibt es eine Chance für sie beide? – Während Theo zuvor eher unsympathisch war, war ich bei dem Band skeptisch, aber wow hat der gut funktioniert! Ich hab ihn absolut verschlungen.
Spy x Family 12: Die Lage zwischen Ostania und Westalis spitzt sich zu und Loid und sein Schwager Yuri geraten in einen Spionagekampf auf verschiedenen Seiten. Doch der Frieden ist gefährdet. – Hat etwas am sonst typischen Humor eingebüßt, dafür sehr spannend.
Die Tote in der Bibliothek: In der Bibliothek der Familie Bantry wird eine Leiche gefunden. Völlig schockiert bittet Mrs Bantry ihre gute Freundin Jane Marple um Hilfe. Die folgt der Spur ins Majestic Hotel, wo die Polizei ebenfalls ermittelt. – Ein so interessanter Anfang, konnte es jedoch nicht über die Länge halten.
Bandenkrieg in Vertikow: Peers neue Nachbarin Jutta Abramczyk benötigt Hilfe. Ihr Mann ist vor einer Weile verstorben und sie und ihr Sohn Ludwig wollten in Vertikow Abstand zu allem gewinnen. Doch jetzt geht das Gerücht um, dass sie ihren Mann umgebracht hätte. Peer soll das entkräften. Zeitgleich wird Vertikow aber auch von einer räuberischen Bande heimgesucht. – Wieder ein starker Band, der noch einmal ganz anders aufgebaut war. Bin nur so durch die Seiten geflogen.
Soulmate 3: Yu Qis Zeit mit den vertauschten Körpern in Zukunft und Vergangenheit neigt sich dem Ende. Doch Dinge wiederholen sich, obwohl sie dachte sie verhindert zu haben. Kann sie die schreckliche Krankheit ihrer Partnerin Yuanzi noch abwenden? – Irgendwie ein unbefriedigendes Ende der Reihe. Hatte da noch mehr erwartet.
Tee? Kaffee? Mord! 8 – Zum Ersten, zum Zweiten und Tot: In Earls Raven wird ein Haus zwangsversteigert. Doch das bemerkenswerte ist, dass ein Bolivianer auf spektakuläre Weise den Zuschlag erhält und dann mit einer fadenscheinigen Geschichte um die Ecke kommt. Nathalie und ihre Köchin Louise haben Zweifel. Zeitgleich hat Nathalie aber auch Probleme mit ihrem neuen Landsupermarkt. Können sie beide Rätsel lösen? – Ein schwächerer Band der Reihe, da hier wieder alles sehr groß aufgezogen war.
Ein Mörder auf der Gästeliste: Lilly verbringt Weihnachten im Hotel der Familie von ihrer besten Freundin Zelda. Um deren Mutter zu überraschen haben sie ihren Großvater eingeladen, damit sie sich mit ihm aussöhnen kann. Doch das geht gehörig schief. Und während ein Schneesturm sie alle einsperrt, kommt es zu einem Mord. – Netter Weihnachts-Cosy-Crime für Zwischendurch. Konnte mich nicht ganz so überzeugen wie Eine Leiche zum Tee, aber wieder tolle Charaktere.
The Masterful Cat is depressed again today 1: Saku ist eine junge Frau, die viel arbeitet und allein mit ihrer Katze lebt. Doch Yukichi ist keine normale Katze. Sie ist menschengroß, läuft auf zwei Beinen und schmeißt ihren Haushalt. Und ein ums andere Mal verzweifelt er an ihrer Unordnung. – Sehr süße und sehr witzige Geschichte, gern mehr davon!