Der April hat seinem Ruf dieses Jahr alle Ehre gemacht und so ziemlich jede Jahreszeit gezeigt. Wir hatten Sommer, ein paar Tage später schneite es, dann war es angenehm frühlingshaft und dann gab es die herbstlichen Regentage. Nun zumindest Buchtechnisch lief es ziemlich gut bei mir, natürlich wieder zu ungunsten der Filme, wobei ich es diesmal vergleichsweise oft ins Kino geschafft habe. Aber nun ohne weitere Worte, direkt zum medialen Rückblick auf den April.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Agust D – D-Day Konzertfilm: 2023 erschien das dritte Studioalbum von Agust D (aka Suga von BTS). Daraufhin ging er auf große Tournee. Nach einer Liveübertragung aus Tokyo gab es nun eine Konzertaufzeichnung des großen Finales in Seoul inklusive einiger Stargäste. – Das Konzert ist wirklich toll, leider sind ein paar Gastauftritte rausgeschnitten und allgemein wirkt es sehr zusammengeschnitten, wobei ziemlich viel vom Vibe verloren geht. Schade.
Godzilla x Kong – The New Empire: Während Kong sich in die Hohlerde zurückgezogen hat, bewacht Godzilla weiterhin die Erdoberfläche. Dadurch kommen sie sich auch nicht in die Quere und Godzilla bekämpft alle Bedrohungen auch alleine. Doch Monarch misst Schwankungen in der Hohlerde. Als Kong für eine medizinische Behandlung an die Oberfläche kommt, folgt ein Forschungsteam ihm bei seiner Rückkehr. Und sie finden nicht nur eine verschollene Zivilisation, sondern stellen fest, dass die Erdoberfläche in Gefahr ist. Doch Kong allein kann die Bedrohung nicht aufhalten. Er muss sich erneut mit Godzilla verbünden. – Monsterkloppe mit genug Handlung, um sie nachzuvollziehen. Über die paar Logiklöcher lässt sich relativ gut hinwegsehen und man bekommt, was der Trailer verspricht.
Spy x Family – Code White: Für einen Kochwettbewerb an der elitären Eden-Akademie bringt Familie Forger dazu einen Wochenendtrip zu machen. Vater Loid wird dabei jedoch eingespannt, seine Spiontätigkeit nebenbei auszuführen, was er aber vor vor Mutter Yor und Tochter Anya geheim halten muss. Dabei haben auch die beiden ihre Geheimnisse. – Schöne Ergänzung zur Anime-Serie und den Mangas, am Anfang etwas lang gezogen, aber gerade am Ende sehr witzig und super spannend.
Back to Black: Amy Winehouse gelingt der große Musikdurchbruch in jungen Jahren. Doch ihre Alkoholsucht und andere Drogen reißen sie immer weiter in einen Strudel, aus dem sie nicht herauszukommen scheint. – Ein gut geschriebenes Musik-Biopic, in dem wirklich mal eine Geschichte erzählt wird und es nicht um reine Infos aus dem Wikipedia-Artikel geht.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Die Erben der Saurier: In mehreren Abschnitten erzählt die Doku, welche Lebewesen nach dem Ende der Dinosaurier nach und nach die Erde bevölkerten. Dabei mussten sie sich immer wieder auf Bedrohungen und Klimawechsel anpassen. – Spannende Doku, die durch ihre fiktiven Charaktere, auf die sich konzentriert wird, das Gefühl geben, dass es sich um eine Live-Doku handelt.
MX University: 2021 gab die koreanische Idol-Gruppe Monsta X bereits ihr fünftes Fankonzert. Neben ihren größten Hits haben sie auch wieder einige Videos und Spiele vorbereitet. – Ich liebe die Idolgruppe und habe mich daher über jede Minute gefreut, vor allem die Lieder waren wieder super interpretiert. Die Spiele haben sich vielleicht ein wenig gezogen, aber waren trotzdem interessant.
Captain Phillips: Phillips ist Captains eines Frachtschiffes, das Waren über die Meere befördert. Seine nächste Fahrt führt ihn und sein Team auch in ein Gebiet, in dem immer wieder somalische Piraten gesichtet wurden. Während sie eigentlich dachten ausreichend Vorbereitungen getroffen zu haben, kommt es dennoch zum Supergau: Das Schiff wird von Piraten eingenommen. Und sie sind leider so gar nicht an den Waren interessiert, sondern wollen Lösegeld für die Crew. – Ein weiterer Film in meiner Tom Hanks Sammlung ist gesehen. Während mich die Prämisse am Anfang nicht abholen konnte, zieht der Film einen mit der Zeit immer mehr in den Bann und man fiebert einfach nur noch mit.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
The Fall Guy: Ein Stuntman und die Regisseurin. Die Trailer sahen zeitgleich völlig verwirrend und ziemlich interessant aus. Wird im Mai direkt nachgeholt, Karten sind schon gekauft.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich The A-Team – Staffel 2 (Weiterhin ein Guilty Pleasure und ein bisschen weniger schwierig gealtert als noch Staffel 1)
The Rookie – Staffel 1-5 (Grundsätzlich mochte ich die Charaktere, den Vibe und einzelne Geschichten. Das Problem ist eher, dass jede Folge völlig überzogen ist und eigentlich immer der worst case Fall eintritt)
MaiThinkX – Staffel 1-5 (Spannende und packend umgesetzte Wissenschafts-Show, die den schmalen Grad zwischen Unterhaltung und Wissensvermittlung wunderbar meistert)
Spy x Family – Staffel 2.1 (Die Geschichte rund um die etwas andere Familie geht weiter und hält sich auch hier wieder nah an die Manga-Vorlage und kann den Charme dieser wunderbar einfangen)
Avatar – der Herr der Elemente – Staffel 1 (Optisch wunderbar inszenierte Realverfilmung, habe allerdings gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen und bin je nach Folge auch gern mal wieder abgedriftet)
Cook at all Costs – Staffel 1 (Wunderbar kurzweilige Kochshow mit einer interessanten Prämisse, so dass ich die ganze Staffel am Stück weggebinged habe)
A sign of Affection – Staffel 1 (Sehr gefühlvoller Anime über eine gehörlose Studentin und ihre erste große Liebe, die ruhig erzählt ist und einen doch in den Bann zu ziehen vermag)
Criminal Minds – Staffel 1 (So ganz bin ich nicht an das Team und die Fälle rangekommen, aber funktioniert gut zum abschalten. Werde die Serie erstmal weiter verfolgen)
More than roommates: Annie ist als Musikerin mit ihrem Freund erfolgreich auf YouTube unterwegs und sie haben gerade einen Plattendeal an Land gezogen. Das ändert sich jedoch, als ihr Freund sie kurzerhand gegen seine neue Flamme ersetzt. Doch Annie findet in der WG ihrer besten Freundin eine neue Bleibe, auch wenn ihr von Moon das freie Zimmer direkt vor der Nase weggeschnappt wurde. Auch er scheint gerade eine Niederlage erlebt zu haben. Zusammen versuchen sie die Scherben ihres Lebens zusammenzukehren und kommen sich dabei immer näher. – Ich liebe die Geschichte, sie hat alles gehabt. Coole K-Pop Anspielungen, Drama, große Gefühle, viel Liebe zur Musik und das beste aus München und Seoul vereint.
Bee my humble love: Julie wird von ihrem Traumjob gefeuert. Doch ihr Chef macht ihr ein Angebot, wie sie ihn wieder bekommen könnte. Sie muss nach Schweden reisen und dort bei Humble Bees & Teas versuchen den Besitzer Oscar Morrison zu überzeugen, sich der Firma anzuschließen. Die steht allerdings für alles, was Oscar verabscheut. Dennoch nimmt Julie die Aufgabe an und weiß nicht, dass sie davor steht mehr zu verlieren als nur ihren Job. – Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu kommen und mich mit der Protagonistin anzufreunden, aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
Die Nacht der Königinnen: Der junge König Gideon hat nach dem Tod seines Vaters frisch den Thron bestiegen. Ihm werden allerlei dunkle Kräfte nachgesagt, weswegen seine Thronbesteigung kritisch beäugt wird. Umso schockierter ist Alixandra als sie zusammen mit zwölf weiteren adligen Mädchen an den Hof gerufen wird, um bei einer königlichen Brautschau anwesend zu sein. Dort angekommen passieren jedoch allerlei seltsame Dinge. Alixandra und ihre neuen Freundinnen versuchen diesen auf den Grund zu gehen. – Ein weiteres Buch, das ich einfach weggesnackt habe. Ich liebe Christian Handels Schreibstil und hier hat er es wieder geschafft einen unwiderstehlichen Sog aufzubauen, das ich die Geschichte quasi inhaliert habe.
Hard Liquor – der Geschmack der Nacht: Tycho entwickelt unmenschliche Kräfte, wenn sie Alkohol trinkt. So manchmal hat es ihr des Nachts auf dem Heimweg schon geholfen. Die Medien feiern die unbekannte Rächerin als Captain Vodka. Doch kurz darauf ist eine geheimnisvolle Sekte hinter ihr her und Tycho weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Zumal alles viel größer scheint als sie ihr Leben lang ahnte. – Hier bin ich nicht so richtig in die Geschichte reingekommen, es waren mir auch ein paar zu viele Charaktere, die ich immer wieder durcheinander gebracht habe (was aber auch am Hörbuch liegen könnte). Die Geschichte an sich mochte ich aber.
Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 8: Ron und Toto haben wieder allerhand zu tun. Zum einen müssen sie sich mit einem Möchtegern-Detektiv aus der Nachbarschaft herumschlagen, der mit seinen Schlussfolgerungen gern daneben liegt. Zum anderen bekommen sie Besuch von Dr. Hirsch, dem berüchtigten Gerichtsmediziner von der Blue Akademie. – Ein weiterer spannender Band der Reihe.
Fallopia – Die Nebel der Kaltwüste: Die glorreichen Sieben, das sind der Halbling Dan, die Gnomin Orla und die Hochelfin Alea. Als ein geheimnisvoller Nebel Fallopia in Chaos stürzt, werden sie gerufen, um eine Prophezeiung zu erfüllen. Doch dafür müssen sie den Auserwählten Kendrick mitnehmen, der eher ein aufgeblasener Möchtegern denn ein Held ist. Können sie Fallopia retten? – Funtasy vom Feinsten! Ich habe so oft herzhaft gelacht und jede neue Idee einfach gefeiert. Wäre auf jeden Fall bereit für neue Abenteuer des Trios.
Die Myzel-Chroniken 1 – Die Entstehung der Chroniken: Das Pilzwesen Zomis ist der Geschichtenerzähler seines Dorfes. Doch als er den Hilferuf seines alten Meisters erhält, muss er feststellen, dass seine Welt vor der Zerstörung steht. Daher macht er sich auf einen langen Weg voller Gefahren, um zum Urpilz zu kommen und dort Hilfe zu erhalten. – Ich habe den Weltenbau und die ganzen super recherchierten Anspielungen geliebt, leider ging mir die Geschichte an sich etwas zu schnell, wodurch ich nicht so richtig mitfiebern konnte.
Haikyu! 4: Das Trainingsspiel gegen die Nekoma Highschool steht an. Dabei ist das Karasuno Team gerade erst dabei sich zu finden und stehen nun berühmt berüchtigen Gegnern gegenüber. Können sie das Match für sich gewinnen? – Das große Trainingsspiel funktioniert auch als Manga wunderbar, nachdem ich den Anime bereits geliebt habe.
Wer bist du wirklich?: Holger ist Obdachlos und hat keinerlei Erinnerungen an sein früheres Leben. Als er ein Handy zugespielt bekommt und eine verzerrte Stimme ihm ein Verbrechen vorwirft, macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Und er muss sich fragen: Wer ist er wirklich? – Eine Kurzgeschichte im Rahmen der Aktion #wirschreibenzuhause – Kurzweilig, aber doch spannend und ich war wirklich gespannt auf die Auflösung.
Belladaire Academy of Athletes 1 – Liars: Nika wurde an der elitären Belladaire Academy in Monaco angenommen. Dafür musste sie viel sparen, da sie nicht wie viele der anderen aus reichem Hause kommt. Nachdem sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat, verstrickt sie sich jedoch schnell in einem Lügengeflecht, um dazuzugehören. Ambrose stand immer im Schatten seines erfolgreicheren Bruders. Als er hinter Nikas Geheimnis kommt, schlägt er ihr einen Deal vor. – Eigentlich nicht mein Genre und die Geschichte hätte sehr schnell gelöst werden können, wenn die Charaktere einfach miteinander geredet hätten, aber der Schreibstil hat mich dann doch so sehr in den Bann gerissen, dass ich es nicht aus den Händen legen konnte und mir gleich noch die Folgebände zugelegt habe.
Tee? Kaffee? Mord! 3 – Die blauen Pudel des Sir Theodore: Nathalie Ames wird als Gastjurorin bei einer Hundeschau eingeladen. Doch dort kommt es zum Supergau. Ausgerechnet die Pudel von Sir Theodore werden blau eingefärbt. Doch damit nicht genug, kurz darauf wird der Veranstalter ermordet und Sir Theodore ist der Hauptverdächtige. Nathalie und ihre Köchin Louise ermitteln wieder, allerdings haben sie diesmal gleich drei blaue Pudel im Schlepptau. – Ich liebe die relativ kurzen Cosy Crime Geschichten der Reihe und Nathalie ist wieder einfach nur super sympathisch.
Angels of Death 5: Rachel und Isaac entkommen gerade so der Bestraferin. Doch wie ist sie überhaupt dazu geworden? Der Band beleuchtet genauer die Vorgeschichte dieser Figur. – War mir ein bisschen zu viel Hintergrundgeschichte, hat die eigentlich kaum voran gebracht, aber war trotzdem interessant.
Madness: Alice folgt einem weißen Kaninchen in eine seltsame Welt voller tickender Uhren statt Herzen und Bäumen aus Kupfer. Dabei trifft sie auf den Hutmacher Elric und die Grinsekatze, die ihr von ihrem Erbe und ihrer Aufgabe erzählen. Denn Wunderland ist in Gefahr und nur sie kann den Verfall aufhalten. – Eine weitere Alice im Wunderland Adaption, die besser funktioniert als andere, die ich gelesen habe, aber mich nicht final überzeugen konnte.
Wie Wellen im Sturm: Louise bekommt die Chance ihr Schreibtalent im Internat Schloss Mare zu verbessern. Dafür lässt sie ihre Familie zurück und stellt sich der ganz neuen Welt. Im Fußballteam findet sie schnell Anschluss und Freundinnen. Nur ihre Mitbewohnerin Mika ist ziemlich verschlossen, vor allem da Louise durch Zufall ein Geheimnis von ihr erfährt. Zeitgleich schlägt ihr Herz in Mikas Nähe unglaublich schnell. Was haben diese Gefühle zu bedeuten? – Endlich wieder eine queere Liebesgeschichte! Und dann auch noch eine sehr süße und auch das Ambiente und der Schreibstil haben mich komplett überzeugt.
Fake Roomie: Amy und Cameron sind seit Kindheitstagen befreundet und haben fünf unumstößliche Regeln. Vor allem wollen sie sich nicht ineinander verlieben. Doch als Amy die Option auf ein Hauskauf bekommt, wo Paare bevorzugt werden, gehen die beiden einen Deal ein. Da ist das Gefühlschaos vorprogrammiert. – Auch wenn man von Anfang an wusste, worauf die Geschichte hinausläuft, hat mich die große Dosis Gefühle überrollt und dazu gebracht das Buch in zwei Tagen zu verschlingen.
Ein weiterer Monat ist um und mit einem Musicalbesuch und der Leipziger Buchmesse war auch einiges los. An meinem medialen Konsum hat sich dadurch kaum was geändert, da die Filme weiterhin schwächeln und Serien und Bücher weiter ein Hoch haben. Hier also mein allmonatlicher Rückblick:
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Dune 2: Paul Atreides hat sich bei den Fremen bewiesen, doch er muss seine Zugehörigkeit festigen. Zusammen greifen sie regelmäßig die Harkonnen an und stellen sicher, dass sie ihre Spice-Produktion nicht in gewohntem Ausmaß erfüllen können. Gleichzeitig versucht seine Mutter ihne zu einem Messias zu machen, was Paul jedoch abzulehnen versucht. Doch als die Harkonnen immer unerbitterlich werden, müssen sich auch die Fremen zur finalen Schlacht um Arrakis aufmachen. – Bildgewaltig, erzählt erstaunlich gut zusammengefasst die zweite Hälfte des Buches, auch wenn einiges sehr schnell geht, und steht lediglich im Schatten des grandiosen ersten Parts.
The Zone of Interest: Familie Höß, dass sind Vater Rudolf, Mutter Hedwig und ihre fünf Kinder. Rudolf ist Lagerkommandant in Auschwitz und daher hat seine Familie ein Haus direkt an den Mauern des Konzentrationslagers. Tag und Nacht dringt die Geräuschkulisse des Lagers zur Familie, die ihrem normalen Alltag nachgehen. – Beklemmend und doch sehr gut atmosphärisch eingefangen. Konzept funktioniert gut über die gesamte Laufzeit.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehen in Vorbereitung auf Part Two habe ich Dune: Part 1
Kampf der Dinosaurier 2 – Superjäger: In diesem Teil der Dokureihe geht es vor allem um den Velociraptor und seine Jagdmethoden. Hätte er eine Chance beispielsweise gegen einen Ankylosaurus? Und was haben Krokodile mit der Frage zu tun? – Wieder ein kurzweiliger aber interessanter Teil der Dokureihe.
Rendezvous mit Joe Black: William Parrish ist erfolgreicher Unternehmer und steht kurz vor seinem 65. Geburtstag. Als der geheimnisvolle Joe Black in sein Leben tritt ändert sich jedoch einiges, denn dieser ist der Tod und gekommen, um William zu holen. Sie handeln einen Pakt aus, wenn William es schafft Joe bei Laune zu halten, darf er noch weiter leben. Doch das bringt einige Probleme mit sich. – Interessante Idee und ein Film, der sich ordentlich Zeit lässt, dabei aber keineswegs langweilig ist.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Ghostbusters – Frozen Empire: Nachdem Ghostbusters Legacy das Franchise versucht hat wiederzubeleben, war ein weiterer Teil nur eine Frage der Zeit. Dennoch bin ich gespannt, ob der Film funktioniert.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Drive-away dolls
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Death in Paradise – Staffel 8-12 (Auch die anderen bisher erschienenen Staffeln habe ich einfach nur weggebinged. Das Konzept funktioniert auch mit immer mal wechselnder Besetzung super und ich freue mich einfach nur auf Staffel 13)
Born again – K-Drama (Ich mochte das Konzept der Serie, weswegen ich auch bis zum Ende geschaut habe, weil ich die Auflösung wissen wollte. Aber eigentlich wollte ich es immer nach ein paar Folgen wieder abbrechen, weil es sich viel zu sehr gezogen hat)
Drag me to dinner – Staffel 1 (Interessantes Konzept, dass eigentlich zu wenig genutzt wurde, weil es sich nicht ganz entscheiden konnte, ob es ne Drag Show oder doch ein Wettbewerb sein will. Aber hatte einige kleine Ideen, die es doch wieder aufgelockert haben)
Percy Jackson – Staffel 1 (Hat leider gar nicht funktioniert. Hält sich stark an die Bücher, übernimmt aber eher die Schwächen als die Stärken. Schauspielerisch gerade von den Jungdarstellenden eine Katastrophe und wer hat bitte die Dialoge geschrieben?)
Zoogeflüster North Carolina – Staffel 1 (Ich mochte das Original Zoogeflüster sehr gern, die NC Variante konnte mich nicht so in den Bann ziehen. Es war einfach nicht so die Nähe zu den Arbeitenden und den Tieren da wie im Original)
Brain Games – Staffel 7 (Etwas abgewandeltes Konzept, hat sich dadurch leider ab und an etwas gezogen, auch wenn die Themen spannend gewählt waren)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 9 Seiten insgesamt: 3.154 Seiten pro Tag: 101 im Durchschnitt Taschenbuch: 5 Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Momo – the blood taker 5: Nach einem alles entscheidendem Kampf müssen Momo und Keigo mit einigen Veränderungen zurecht kommen. Doch noch Feinde tauchen auf der Bildfläche auf. – Mir ging der Kampf etwas zu schnell vorbei, musste mich erstmal an die Veränderung in der Geschichte gewöhnen. Bin trotzdem gespannt auf mehr.
Bronwick Hall 2: Nach dem letzten Rebellenangriff muss Blaine die Scherben ihres Lebens zusammensuchen. Ihr bleiben nur ihre Freundin Linden und ihr noch immer Verlobter Karan. Doch sie hat den Entschluss gefassen, sich bei den Rebellen einzuschleusen, um den Anführer Smoke zu vernichten. Doch wo soll sie ansetzen? – Gelungener Abschluss der Dilogie. Konnte es gerade gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen. Nur der allerletzte Satz hat es etwas zerstört.
Insomniacs 1: Ganta und Isaki könnten nicht unterschiedlicher sein, doch bei einem zufälligen Treffen im alten Astronomie-Club stellt sich heraus, dass beide an Schlafstörungen leiden und daher im Alltag die gleichen Probleme haben. Zusammen versuchen sie einen Weg zu finden. – Leichter Einstieg in die Geschichte, wo noch nicht allzu viel passiert ist.
Love Game: Hallie und Jack haben nach einer Hochzeit einen One-Night-Stand. Danach wird beiden klar, dass sie eher die große Liebe suchen und sie melden sich unabhängig bei einer Dating-App an. Dadurch treffen sie wieder aufeinander und schließen Freundschaft. Gleichzeitig schließen sie eine Wette ab: wer zuerst die Liebe findet, gewinnt. – Habe die Geschichte praktisch inhaliert. Sie ist zwar sehr vorhersehbar, aber ich mochte die Charaktere einfach.
You are my sun: Jae-Sun hat sich seinen Traum erfüllt und seinen eigenen Mangaladen eröffnet. Seit zwei Jahren beobachtet er nun schon den schweigsamen Henry, der jeden Freitag kommt, um ein Gacha zu ziehen. Bis er sich endlich traut ihn um ein Treffen zu bitten. Doch Jae-Sun muss mit seiner Angst vor Ablehnung zurecht kommen und auch Henry trägt Geheimnisse mit sich rum. – Ich brauchte etwas zum reinkommen in die Geschichte, aber danach war ich sehr versunken und habe sehr mitgelitten mit den beiden.
Penelope 2: Penelope hat es tatsächlich geschafft und die ersten Sympathiewerte erhöht. Nun versucht sie den letzten Kandidaten freizuschalten. Dabei könnte sie es sich aber bei den Brüdern wieder verscherzen. Sie muss weiterhin mit Bedacht vorgehen. – Neue Wege und Möglichkeiten eröffnen sich, wodurch es gut spannend bleibt.
Finding Home: Holly reist nach Texas, um das Erbe ihrer verstorbenen Großmutter anzunehmen. Dabei erfährt sie, dass der attraktive Scott Teilerbe der Ranch ist und nicht nur das: er hat große Pläne. Denn er will die Ranch zu einer Wildtierauffangstation umbauen. Dagegen hat vor allem ihr Nachbar etwas. Ist Holly bereit ihre bisherigen Träume aufzugeben? – Hat mir noch besser gefallen als Band 1, auch wenn das Drama am Ende ein wenig gezwungen wirkte. Aber davor eine sehr süße Geschichte und viel Tierliebe.
Bride: Misery ist die Tochter eines einflussreichen Vampirs. Nachdem sie in ihrer Kindheit bereits einmal als Pfand in die Menschenwelt geschickt wurde, soll sie nun ein neues Opfer eingehen: Sie soll den neuen Werwolf-Alpha heiraten, um die verfeindeten Spezies zu einem Frieden zu zwingen. Doch Misery hat ihre ganz eigenen Gründe, um der Hochzeit zuzustimmen. – Ich habe es innerhalb von zwei Tagen inhaliert. Ali Hazelwood beweist, dass sie altbekannte Fantasytropes zu nutzen weiß, um eine spannende Geschichte draus zu basteln, bei der natürlich auch die Romantik – und der Spice – nicht fehlen darf.
Der Februar ist vorbei und nach vielen grauen, aber erstaunlich milden Tagen, bin ich dann doch bereit für einen richtigen Frühlingsanfang. Die ersten Anzeichen dafür waren ja da und einen schönen sonnigen Tag konnte ich schon im Zoo verbringen. Aber zunächst hier wieder der obligatorische Rückblick über meinen medialen Konsum im Februar.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Argylle: Autorin Elly Conway hängt bei ihrem neuen Argylle-Roman ein bisschen und plant daher ihre Mutter zu besuchen. Unterwegs trifft sie auf Aidan Wilde, der ihr erzählt, dass ihre Bücher real passiert sind und sie nun weiterschreiben muss, um ein Geheimnis zu lüften. Dabei findet sie allerhand über sich und ihren Protagonisten heraus. Immer mit dabei ist ihre Katze Alfie. – Kann gerade zum Anfang mit coolen Ideen überzeugen, schwächt sich aber selbst durch unzählige Plottwists immer mehr ab.
All of us strangers: Adam lebt in einem fast leeren Hochhaus und arbeitet an einem Buch. Dabei trifft er auf Harry, den einzig anderen Bewohner des Hauses. Sie kommen sich schnell näher und Adam beschließt sich seiner Vergangenheit zu stellen und reist zu seinem Elternhaus. Doch obwohl diese bereits vor vielen Jahren verstorben sind, ist es bewohnt. – Unglaublich berührender Film, der ganz tief unter die Haut geht und mit seiner Melancholie und Traurigkeit ansteckend ist. Denkt also an Taschentücher!
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Die Chroniken von Erdsee: Prinz Arren wird von einer bösen Kraft manipuliert und ermordet seinen Vater, den König. Auf seiner Flucht begegnet er dem Magier Sperber, der ihn auf seiner Reise mitnimmt. Doch das Gleichgewicht von Gut und Böse in Erdsee ist gestört und noch immer ist jemand auf der Suche nach Arren. Wem kann er trauen? – Schwächerer Ghibli-Film. Erzählt einen Ausschnitt aus einer viel größeren Geschichte und verpasst dabei Weltenbau und Charaktere genauer auszuführen.
Habsburgs verkuppelte Töchter: Lange Zeit waren die Habsburger das regierende und Kaiserstellende Geschlecht in Österreich. Doch diesmal stehen die Töchter der Regierenden im Vordergrund und ihre Verkupplungen an andere Königs-/Kaiserhöfe. – Kurzweilige Dokumentation mit interessanten Schicksalen, bleibt aber durch die Kürze sehr oberflächlich.
BTS Muster: Happy ever after: Konzertfilm. 2018 schaffen es BTS bereits auf ihr viertes alljährliches Fankonzert unter dem Motto Happy ever after. Neben dem Konzert gibt es kurze Interviewformate und kleinere Spiele. Ebenso kurze Filme, die während der Outfitwechsel abgespielt werden. – Mal ein etwas älteres Konzert von BTS, wodurch ich tatsächlich einige Lieder auch nicht so kannte. Dennoch stimmt Konzept und Charme einfach überein.
Monsta X: Friends: Konzertfilm. Das 7. alljährliche Fankonzert der koreanischen Idolgruppe Monsta X stand unter dem Motto „Friends“. Mit einigen Anspielungen auf die beliebte Sitcom verbindet die Gruppe Konzert und kleinere Filme bzw. Interviews. – Meine liebste K-Pop Band ist Monsta X und daher konnte mich das Konzert natürlich absolut mitreißen.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Lisa Frankenstein: 1989 erweckt Lisa, eine Highschool-Außenseiterin, ausversehen eine viktorianische Leiche zum Leben, in die sie sich auch noch verliebt. Es klingt herrlich abstrus und sieht optisch auch sehr cool aus, weswegen ich noch sehr hoffe, den Film bald zu Gesicht zu bekommen.
Dune 2: Die Verfilmung der zweiten Hälfte des ersten Buches kam natürlich zum letzten Tag des Monats in die Kinos, weswegen ich es nicht mehr geschafft habe. Aber nach dem sensationell gutem ersten Teil steht es wohl außer Frage, wieso ich den nächsten sehen will.
Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Eine Million Minuten & The Zone of Interest
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Modern Family – Staffel 7-8 (Man merkt die fortgeschrittene Geschichte durch das Alter der Kinder, funktioniert dadurch aber doch immer besser)
Doctor Who – Staffel 13 (Die wohl schwächste Staffel von Doctor Who. Hat ein übergreifendes Thema und verstrickt sich dadurch immer mehr, will mehr, als man verdauen kann. Ich hab sehr schnell innerlich abgeschaltet)
King the Land – K-Drama (Sehr süßes Drama, bei dem ich ein wenig Eingewöhnung brauchte. Danach aber stark gespielt und weiß neben Drama und Romantik auch die Komik nicht zu vergessen)
Hazbin Hotel – Staffel 1 (Wie abgedreht darf eine Serie sein? Diese legt die Latte definitv sehr hoch, kann aber durchaus durch neue Ideen, tolle Lieder und reihenweise liebens- und hassenswerte Charaktere zu überzeugen)
Death in Paradise – Staffel 1-7 (Nachdem der Pärchengatte sie bereits durchgebinged hatte, bin ich auch dieser britischen Krimiserie verfallen, die durch das karibische Setting, tolle Charaktere und interessante Fälle nach klassischem Whodunnit überzeugen kann)
Attack on Titan – The Final (Der Abschluss der Serie in zwei Folgen in Spielfilmlänge. Ich war emotional nicht dafür bereit und bin noch immer am verarbeiten. Aber sie bringen die Serie zu Ende, ob es einem nun gefällt, oder nicht)
Echo – Staffel 1 (Marvel haut eine weitere Enttäuschung raus. Will gleichzeitig sehr viel und erzählt gleichzeitig nichts. Dadurch unglaublich langweilig und belanglos, obwohl einige gute Ideen erkennbar sind)
Hilda – Staffel 3 (Kann nicht mehr an dem Charme der vorherigen Staffeln anknüpfen. Verstrickt sich zu sehr in einer folgenübergreifenden Handlung, die im Finalfilm endet. Schade.)
Queer Eye – Staffel 8 (Auch in der achten Staffel schaffen die Fab 5 es wieder so viel Lebensfreude zu verströmen, dass man automatisch davon angesteckt wird. Tolle Geschichten dabei, die sehr berühren)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 8 Seiten insgesamt: 2.386 Seiten pro Tag: 82 im Durchschnitt Hardcover: 1 Taschenbuch: 4 Comic/Manga/Graphic Novel: 3
The 99 boyfriends of Micah Summers: Micah hatte in seinem Leben bereits 99x einen Crush auf einen Jungen. Diese hat er auf seinem Instagramkanal als Zeichnungen festgehalten. Leider hatte er aber noch nie ein Date bzw eine Beziehung. Mit Crush 100 soll alles anders werden. Und als er in der Bahn den perfekten Jungen trifft, ist er sich sicher. Das ist Crush 100. Aber sie wurden getrennt, ehe er auch nur den Namen erfahren konnte. Und so beginnt eine Suche durch Chicago. – Beginnt sehr stark, nur, dass die eigentliche Handlung ziemlich schnell abgeschlossen ist und das Buch dann leider sehr offensichtlich auf einen Plottwist hinarbeitet, der die vorherige Geschichte eigentlich überflüssig macht. Schade.
Penelope – Das Böse ist dem Tod geweiht 1: Nach einer durchzockten Nacht des beliebten Dating-Simulations-Games „Die Tochter des Dukes“ erwacht die Protagonistin nicht in der Rolle der Heldin Yvonne, sondern in der der Antagonistin Penelope Eckart. Doch diese stirbt in fast jedem möglichen Handlungsstrang. Um zu überleben, muss sie versuchen die vorgefertigten Antwortmöglichkeiten zu umgehen. – Interessanter Auftakt, wo zunächst die wichtigsten Charaktere vorgestellt werden. Freue mich sehr auf die nächsten Bände.
Bronwick Hall – Dornengift: Die magische Schule und Universität Bronwick Hall bildet junge Hexende aus. Blaine, die wegen des Hochverrats ihres Vaters in Ungnade fiel, versucht möglichst unauffällig zu bleiben und sucht in der Verlobung mit Karan Schutz. Doch Henry Saints, ein neuer Professor, lockt sie aus ihrer Deckung. Nach einem Rebellenangriff, bei dem Karan schwer verletzt wurde, setzt sie alles auf ein Gegenmittel. Doch dafür braucht sie Saints Hilfe. – Ein weiteres magisches Werk von Laura Labas mit einem tollen Weltenbau und Charakteren. Voller Twists und baut die Handlung sehr stark auf. Bin sehr froh den zweiten Band bereits in den Händen zu halten, denn ich muss dringend wissen, wie es weitergeht.
Double Crush: Kolly ist die Tochter der CEO der Ognito Inc, eine Agentur, die sich auf Doppelgänger*innen in Los Angeles spezialisiert hat. Kolly bekommt den Auftrag die Doubles für eine beliebte Band zu trainieren. Doch zwischen dem Double Lincoln und ihr knistert es gewaltig. Doch die Regeln ihrer Mutter sind eindeutig. Auch hat Lincoln ein Geheimnis, das ihn als Double disqualifizieren würde. Zumal man niemals einen Doppelgänger küssen sollte, denn man erwischt immer den Falschen. – Tolle Grundidee, bin leider mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden, weswegen ich nicht richtig in die Geschichte reingekommen bin.
Flüster mir ein Liebeslied 2: Während Himari versucht herauszufinden, was ihre Gefühle bedeuten und was Liebe genau für sie ist, tritt Yori der Band Sweet Explosion bei, um Himari doch noch für sich zu gewinnen. – Leider etwas schwächer als der erste Band, da er sich etwas gezogen hat.
A man and his cat 1: In einer Zoohandlung in Japan werden täglich neue Kitten verkauft. Doch ein etwas dickerer und nicht ganz so süßer Kater bleibt Tag für Tag zurück. Bis ein alter Mann kommt und genau ihn kauft. Glücklich endlich ein richtiges Zuhause – und einen Namen – zu haben, lernen sich Fukumaru und der alte Mann täglich besser kennen. – So ein süßer und herzlicher Manga. Habe jede Seite geliebt! (Und ein wenig den Pärchengatten und meine Katzis da drin gesehen)
Der fürsorgliche Mr. Cave: Nachdem Terence Cave nicht nur Mutter und Frau verloren hat, sondern auch den Tod seines Sohnes mit ansehen musste, beschließt er auf seine Tochter Bryony ganz genau acht zu geben und merkt nicht, dass er sie mit seiner Fürsorge immer weiter erdrückt. – Unglaublich starkes Buch, das ich dennoch mehrfach aus der Hand legen musste, weil die Geschichte sehr bedrückend ist. Man ist hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unverständnis.
Follow me to Wonderland III – My soul in your hands: Um den Krieg Wonderlands gegen Mirror zu verhindern, müssen die Verbündeten rund um Cat Cheshire hinter die Spiegel reisen. Dort erwarten sie allerlei neue Abenteuer. Doch der größte Kampf steht noch bevor. – Spannender und runder Abschluss der Alice im Wunderland-Adaption. Hatte nur bei den ganzen Charakteren ein wenig Probleme mich an alle zu erinnern, da zwischen Band 2 und 3 doch etwas Zeit verstrichen ist.
Und da wären wir dann auch schon beim ersten Monatsrückblick des Jahres. Na, habt ihr euch schon daran gewöhnt 2024 zu schreiben oder müsst ihr noch regelmäßig die 23 durchstreichen? Und damit nach diesem schneereichen Monat, geht es direkt über zu meinem medialen Rückblick:
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Der Junge und der Reiher: Maki Mahito zieht während des zweiten Weltkriegs und nachdem seine Mutter in einem Brand ums Leben kam, mit seinem Vater aufs Land, da er dort die jüngere Schwester seiner verstorbenen Frau geheiratet hat. Während der Vater mit der Leitung einer Rüstungsfabrik beschäftigt ist, erkundet Mahito das Grundstück und trifft dabei immer wieder auf einen Reiher, der ihn zu einem teilweise verschütteten Turm führt. Doch erst als seine Stiefmutter entführt wird, betritt er durch den Turm eine andere Welt. Wird er sie finden und können beide zurückkehren? – Myazaki zieht man wieder alle Register und bietet und einen Film, der so viel zeigt, dass es bei der ersten Sichtung eher überfordert. Wahrscheinlich muss ich ihn einfach noch ein paar Mal sehen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Erneut gesehene habe ich Alice im Wunderland und König der Löwen 2 – Simbas Königreich
BTS – Yet to come: 2022 geben BTS ein kostenfreies Konzert in Busan und liefern dabei wieder eine wahnsinnige Show. – Wie immer eine Wahnsinnsshow und eine gute Auswahl aus ihrem Repertoire.
Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit: Tyrannosaurus Rex und ein Triceratops im direkten Kampf. Wer könnte hier gewinnen? Forschende versuchen herauszufinden, was realistisch ist und neue Funde geben neue Hinweise. – Interessante kurzweilige Doku, wo wirklich mal genau aufgeschlüsselt wird, wie viel wirklich aus einzelnen Funden herausgelesen werden kann.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Next Goal Wins
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Die Gummibärenbande – Staffel 1, Modern Family – Staffel 4-6
What if… – Staffel 2 (Deutlich interessantere Ideen dabei gewesen als noch in Staffel 1, doch bleibt es weiterhin sehr nah an den bereits existierenden Geschichten und kommt einfach nicht über ein „war okay“ hinaus)
Doctor Who – Staffel 11-12 (Jodie Whittaker übernimmt die Rolle des Doctors und scharrt ein neues Team um sich. Ich mochte sie als Doctor, aber ich hab keinen wirklichen Bezug zu ihren Abenteuern gefunden. Schade.)
The Mentalist – Staffel 7 (Eine verkürzte letzte Staffel, funktioniert durch die Handlung beim FBI wieder sehr gut, aber das Finale ist völlig überstürzt und damit beinahe lieblos)
BTS – In the Soop – Staffel 2 (Wie kann es nur so entspannend sein sieben Jungs aus Korea in ihrem Entspannungsurlaub zu begleiten? Kürzer, mit neuer Location, aber der Charme bleibt erhalten.)
So I married the Anti-Fan – K-Drama (Die Idee klang gut, der Einstieg war sehr holprig, da eigentlich die ganze Geschichte mit einer kurzen Aussprache erledigt gewesen wäre. Nimmt einen dennoch erstaunlich mit und kann zwischendurch durchaus überzeugen. Das Finale war dann doch zu sehr Drama)
CEO-dol Mart – K-Drama (Ein sehr sympathisches Drama, wo es mal nicht um die große Liebe geht. Kann trotz der Kürze sehr überzeugen und hat mich mehrfach herzlich zum lachen gebracht)
In love with the villainess – Staffel 1 (Ich bin begeistert von der Idee, auch wenn es ähnliche Plots mehrfach gibt, kann die Spannung nicht ganz nach hinten raus halten, aber war nett für zwischendurch)
Meisterdetektiv Ron Kamonohoshi 7: Zwei identische Tempel, einer in England, einer in Japan. Während vor 70 Jahren in England bereits ein unaufgeklärter Mord in diesem Tempel passierte, gibt es nun auch in Japan eine Leiche. Und der Tathergang scheint vollkommen identisch zu sein. – Wieder ein etwas anderer Fall, der nochmal neue Charaktere einführt. Es bleibt spannend.
My capricorn friend: Yuya Matsuda schaut beim Mobbing an seiner Schule lieber weg, um nicht selbst ins Kreuzfeuer zu geraten. Doch als auf seinem Balkon ein Zeitungsausschnitt aus der Zukunft auftaucht, aus dem herausgeht, dass der Mobber ermordet wird und der Mörder sich kurz darauf im Gefängnis erhängen wird, beschließt Yuya doch einzugreifen. Doch wie viel kann er noch verhindern? – Ein eher deprimierender Einzelband, der sich dem schwierigen Thema Mobbing nähert.
Stray Love Hearts 5: Hiyokis ist endlich beim letzten Zimmer angekommen. Doch dahinter erwartet sie eine Überraschung. Kann sie endlich den Dieb ihres Herzens finden? – Der Abschlussband hatte zwar noch ne unvorhersehbare Wendung, aber wie auch der Rest der Reihe kann es nicht überzeugen. Aber ich wollte halt doch wissen, was nun die Auflösung des ganzen ist.
Boris: Boris, ein Vampir, hat seine Ausbildung beim thaumaturgischen Notdienst beendet und fängt in der Abteilung von Martin van Helsing, ein Werwolf, an. Gleich an seinem ersten Tag gibt es einen Anschlag auf eine Blutbank und kurz darauf eine gescheiterte Vampirverwandlung. Boris lassen beide Fälle nicht los. Gibt es eine größere Verschwörung? – Ein Spin-off der Mona-Reihe, die ich schon sehr geliebt habe. Diesmal im Krimi-Genre und doch wieder mit einem unfassbar gutem Gespür für Charaktere. Das Jahr begann also schon mit einem Highlight.
Die Kunst des Verschwindens: Nico trifft durch Zufall die Schauspielerin Ellen Kirsch und freundet sich mit ihr an. Während jede Begegnung mit ihr, sich beinahe magisch anfühlt, scheint Ellen etwas zu bedrücken. Und dann verschwindet die Schauspielerin ohne ein Wort. Doch Nico kommt mit der Leere, die ihr Verschwinden hinterlassen hat, nicht zurecht. – Eigentlich so gar nicht mein Genre und Schreibstil, aber als Geschenk in meinem Besitz gelandet und es konnte mich auf unbeschreibliche Art faszinieren, dass ich es doch mehr oder weniger verschlungen habe.
Küss den Kater 1: Erina wollte nur den süßen Kater vor ihrem Fenster hereinlassen, damit er nicht friert, nicht ahend, dass es sich dabei um ihren Klassenkamerad handelt, der durch Küsse zwischen Mensch und Kater wechseln kann. Doch Erina hat nicht die Absicht ihn zu küssen. – Schon sehr leicht, locker und witzig erzählt, weswegen ich nur so durch die Seiten geflogen bin, aber so richtig überzeugen konnte mich die schon teilweise sehr übergriffige Geschichte nicht.
Solo Leveling 2: Sung Jin-Woo levelt sich fleißig weiter hoch. Dafür schließt er sich einer Gruppe an, die gerade ein neues Dungeon betreten wollen. Doch es entpuppt sich als Falle und er muss nun seine neuen Fähigkeiten unter Beweis stellen, um am Leben zu bleiben. Das bleibt allerdings nicht unbemerkt. – Es geht spannend weiter und wir lernen etwas mehr über die Welt. Doch so richtig dürfte es erst im nächsten Band losgehen.
The Spanish Love Deception: Lina hat ein Problem. Sie hat ihrer Familie erzählt, dass sie ihren Freund mit zur Hochzeit ihrer Schwester nach Spanien bringt. Nur existiert der leider nicht. Doch ohne aufzutauchen, steht nicht zur Debatte, schließlich wird ihr Ex-Freund mit seiner Verlobten auftauchen. Ausgerechnet ihr Kollege Aaron Blackford bietet sich an. Jener Aaron, der immer furchtbar steif ist und sie immer wegen ihrer quirligen Art abstraft. – Zu lang. Viel zu lang. Bis wir überhaupt in Spanien ankommen, haben wir ca. 400 Seiten vor uns, wobei viele sich immer wieder im Kreis drehen und die Geschichte kaum voran bringen. Ab Ankunft in Spanien wurde es dann deutlich spannender, aber der Charakterwandel Aarons war überhaupt nicht nachvollziehbar.
Songs of Emerald Hills: Caroline hat kein Ziel in ihrem Leben. Seit dem Tod ihrer besten Freundin kann sie für nichts Freude empfinden. Schon gar nicht für ihr Jura Studium, womit sie ihren Eltern eine Freude machen wollte. Als ein Angebot aus Irland hereinflattert, greift sie direkt zu. Sie soll sich für ein paar Wochen um eine ältere Damen kümmern, die aktuell an Krücken läuft. Doch ihre Ankunft verläuft nicht wie erhofft. Zum Glück gibt es Conor, mit dem sie sich direkt versteht. Dieser hat allerdings seine eigenen Probleme, denn seine Schüle für Gälisch läuft seit langem nicht mehr. – Cozy Irland-Romance mit viel Liebe zu Land und Leuten – vom Land bekommen wir leider ziemlich wenig zu lesen. Die Handlung ist teilweise etwas gewollt und man sollte einiges nicht näher hinterfragen, dann funktioniert das Buch gut.
Waldsterben in Vertikow: Peer Wesendonks zweiter Fall, diesmal geht es um einen Waldraub. Der ortsansässigen Firma wurden viele Bäume abgeholzt und geklaut. Nun steht diese vor dem finanziellen Ruin. Die Baronin höchst selbst beauftragt Peer mit den Ermittlungen, denn die Polizei soll nicht eingeschalten werden. – Wieder ein etwas anderer Fall, der sich gut von anderen Krimis unterscheidet, mit einem eigensinnigen Ermittler und viel Dorfklatsch.
Zur Hölle mit Enra 1: Der Höllenfürst hat eine Liste mit potentiellen Sündenden erstellt und seine Söhne ziehen zum Wettstreit aus, möglichst viele von der Liste vorab zu streichen. So auch Enra. Dieser trifft jedoch auf Komachi, die sich weigert zu akzeptieren, dass sie zur Sünderin werden soll und Enra daher beweisen will, dass sie unschuldig ist. Dass Enra dafür in Menschengestalt an ihrer Schule auftaucht, hat sie nicht erwartet. – Ein etwas anderes Minority Report, kann leider die Idee nicht wirklich gut aufbauen und scheitert an den Charakteren.
Na, könnt ihr das Wort Jahresrückblick noch lesen? Okay, das ist dann auch vorerst wirklich der Letzte! In diesem Format geht es noch einmal um Top 5 Listen, allerdings mit etwas anderen Inhalten. Dabei habe ich versucht aus jeder Blogkategorie etwas zu finden, was bei den anderen Jahresrückblicken etwas zu kurz kommt. Bereit?
Top 5 Serienintros
Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2023 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:
Doom at your service – K-Drama
Crash Course in Romance – K-Drama
Rennervations – Staffel 1
1899 – Staffel 1
Die Ringe der Macht – Staffel 1
Top 5 – Kinotrailer
Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2023 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:
Barbie
Oppenheimer
Dune 2
Renfield
A haunting in venice
Top 5 tierische Begleitung
In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:
Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich es in 2023 gelesen habe. Kein weiteres Ranking:
Emerald Witches 2 – Seidenblume
Gallant
A magic stepped in Poison
Tokioregen
Silver & Poison
Was sagt ihr zu meiner Liste? Was fehlt eurer Meinung? Und ich bin immer noch auf der Suche nach einer fünften Kategorie, also gern her damit 🙂
Fühlt ihr euch auch noch nicht so richtig in 2024 angekommen? Ich auch nicht und daher fiel es mir gar nicht schwer, noch einmal auf das vierte Quartal 2023 zurückzublicken. Wie gewohnt in Top 5 Listen (außer, es gab keine fünf Highlights, dann wie gewohnt reduziert). Und damit ohne groß weitere Worte zu verlieren:
Meine drei Kinohighlights
The Marvels: Carol Danvers aka Captain Marvel untersucht eine seltsame Erscheinung, die an ein schwarzes Loch erinnert, doch bei der Berührung tauscht sie auf einmal den Körper mit Kamala Khan aka Ms. Marvel und Monika Rambeau. Während diese noch versuchen die Ursachen zu finden, taucht Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree auf. Ihr Ziel ist es ein Artefakt zu finden, mit dem sie ihren Heimatplaneten Hala wieder zu altem Glanz führen kann. Doch der Preis dafür ist der Verlust von anderen Planeten. Und sie hat noch eine Rechnung mit Carol offen. So müssen Carol, Kamala und Monika sich zusammen tun, um gemeinsam Dar-Benn aufzuhalten. – Sehr witzige Frauenpower, Handlung eher normal, aber immerhin mal wieder unterhaltsam.
Wish: In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich. – Nach dem Trailer mit dem schlimmsten gerechnet. Doch wir bekommen eine anständige Handlung, die Lieder werden im Laufe immer besser und vor allem kriegen wir unzähliche Anspielungen auf die 100-jährige Geschichte Disneys.
Wonka: Willy Wonka kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf. – Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um ein Musical handelt, bekommt man einen ganz zauberhaften Film über Träume, allerlei witzige Einfälle und das mit einem ganz wunderbarem Cast.
Meine drei filmischen Highlights
Sowoozoo – BTS Concert: 2021 mitten in der Pandemie, konnten keine K-Pop Gruppen auftreten. Um Army trotzdem etwas zu bieten, hat BTS ein virtuelles Konzert geschaffen. Mit Sowoozoo hatte Army auf riesigen Leinwänden die Möglichkeit das Konzert zu erleben und BTS hat keine Mühen gescheut, um die gewohnte hochwertige Show zu bieten. – Tolles Konzert für alle BTS Fans und das Daechwita Cover war definitiv ein Highlight.
Leo: Leo ist eine Echse und lebt zusammen mit Squirtle, einer Schildkröte, in einem Terrarium in einer fünften Klasse. Als beim alljährlichen Elternabend über das Alter von Echsen diskutiert wird, findet Leo heraus, dass er wahrscheinlich nur noch ein Jahr zu Leben hat. Gleichzeitig beschließt die Vertretungslehrerin, dass die Kinder abwechselnd eines der Tiere übers Wochenende mit nach Hause nehmen müssen. Leo sieht darin seine Chance zu fliehen und noch ein Abenteuer in seinem letzten Jahr zu erleben. Doch es soll anders kommen. – Ich habe den Film geliebt. Zunächst wusste ich nicht genau, worauf er hinauswollte und wurde einfach nur gut unterhalten, aber er entwickelt sich zu einem wunderbaren coming-of-age Film, den ich so nicht vorhergesehen hatte.
The Whale: Charlie hat nach einem Verlust sich vollständig zurückgezogen. Durch seine morbide Adipositas traut er sich nicht einmal bei seinem Online-Kurs, den er gibt, die Webcam einzuschalten. Seine Freundin Liz, die Krankenpflegerin ist, drängt ihn ins Krankenhaus zu fahren, da sie befürchtet, dass sein Herz aufgibt. Doch Charlie versucht sich mit seiner entfremdeten Tochter zu versöhnen, die jedoch wenig Verständnis zeigt. – Absolut berechtigter Oscar-Gewinn von Brendan Fraser hier. Ein Film, der einen in eine Schockstarre zwingt und man kann nur hilflos dem Kammerspiel zusehen. Der berührt und schockiert auf mehreren Ebenen.
Meine fünf serientastischen Highlights
Big Time Rush – Staffel 3-4: Nach turbulenten Zeiten für Kendall, Carlos, Logan und James, ging es endlich auf große Welttournee. Doch auch zurück im geliebten Palm Woods müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. So knistert es ganz schön zwischen Kendall und Lucy, sie werden von Paparazzi verfolgt und noch vieles mehr. Auf jeden Fall wird es als Superstar nicht langweilig. – Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere.
Goblin – K-Drama: Kim Shin wird zu einem Goblin und wandert fast tausend Jahre ruhelos durch die Welt. Nur die Braut des Dokkaebi (Goblin) kann ihn befreien. Mit Ji Eun-Tak einer Abschlussschülerin findet er diese schließlich, doch Abschied vom Leben war noch nie so schwierig. Dabei wurde sogar schon sein Haus an einen Gevatter Tod weiter vermietet. – Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen
Buddy Daddies – Staffel 1: Kazuki und Rei sind Attentäter und leben in einer WG zusammen. Bei einem Auftrag treffen sie auf Miri, eine Vierjährige, die auf der Suche nach ihrem Vater ist. Da sie diesen leider gerade töten mussten und sie nicht zurück zu ihrer Mutter kann, nehmen die beiden sie auf. Doch mit einem Kleinkind und dem Job als Attentäter ist es gar nicht so leicht. – Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist
The Pokemon Concierge – Staffel 1: Haru kommt nach einer beschissenen Woche im Pokemon Resort an. Sie soll dort als Concierge arbeiten und sich um das Wohlbefinden der Pokemon kümmern. Doch das ist gar nicht so einfach. – Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren.
Star Trek – Strange New Worlds – Staffel 1-2: Die Enterprise geht nach ihren Erlebnissen auf der Discovery wieder auf eine mehrjährige Mission. Captain Pike versammelt dafür sein Team und sie reisen dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das bietet natürlich allerlei Platz für Abenteuer, aber auch menschliche Entwicklungen an Bord. – Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche.
Meine fünf buchigen Highlights
Chaosherz: Noah ist wieder ein Mensch, doch damit immer distanzierter gegenüber May. Das stachelt das Chaos in ihr weiter an, das immer schwieriger zu kontrollieren wird. Doch damit nicht genug. Ihr Cousin Horus scheint sich in seinem Schlaf zu regen und hat es wohl auf May abgesehen. Weil ein Teenager mit Liebeskummer ja nicht schon genug Probleme hat. – Der typische zweite Füller-/Vorbereitungsband, aber dennoch habe ich das Buch nur so verschlungen. Ich liebe die Charaktere und wollte alles neue wissen. Und der Vorteil ist, dass man hier noch einiges über die Welt lernen konnte. Kann Band 3 gar nicht erwarten.
Chasing Melodies: June lebt mit ihrer Mutter in New York und versucht durch Jobs diese finanziell zu unterstützen. Doch als sie ein Praktikum bei Blossom Entertainment, einem Musikmanagement in Seoul, bekommt, ergreift sie die Chance ihren Vater wiederzusehen. Gleichzeitig kommt sie ihren liebsten Idols ganz nah. Über eine Dating-App lernt sie Alexander kennen, mit dem sie sich sofort verbunden fühlt, nichtsahnend, um wen es sich dabei wirklich handelt. – So eine tolle Geschichte, die auch in sich schlüssig war (also warum sie sich kennenlernen, warum sie sich auch sprachlich verstehen), habe die Geschichte sehr geliebt. Hier merkt man, die Liebe der Autorin zum Genre.
Check & Mate: Mallory hat Schach einst geliebt, doch inzwischen scheint es ihr ein Fluch zu sein. Doch als sie in einem Wohltätigkeitsturnier ausversehen den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer schlägt, wird sie wieder in die Welt des Profischachs gerissen. Denn Nolan will unbedingt erneut gegen sie antreten und Mallory braucht Geld für ihre Familie. – Etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, aber das Setting rund um Schach war gut umgesetzt und die Handlung habe ich nur so aufgesogen und bin durch die Seiten geflogen.
Tough Choices: Nach dem Sandsturm ist allerlei los im Whitestone Hospital. Der Pfleger Grant ist einfach nur froh, dass es der Assistenzärztin Masie vergleichsweise gut geht. Als sich die beiden näher kommen, steht jedoch nicht nur Masies Unsicherheit im Raum. Auch Grant hat ein Geheimnis, das er zeitnah lüften sollte, wenn er sie nicht verlieren will. – Bisher stärkster Band der Reihe (und das obwohl bisher alle stark waren). Habe jede Seite geliebt, die Charaktere waren einfach nur hach und der Schreibstil Ava Reeds war wie immer super flüssig.
Der Preis der Magie: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat. – Fängt typisch an und haut einem dann die Erwartungen und Klischees ordentlich um die Ohren. Mochte es, wie unvorhersehbar die Geschichte dadurch wurde, auch wenn am Ende vielleicht ein paar Seiten fehlten.
Willkommen im neuen Jahr! Ob mit Vorsätzen oder nicht, ich hoffe ihr seid gut reingerutscht. Und weil es so schön ist, sind die Rückblicke noch lange nicht vorbei und wir starten daher direkt mit dem Rückblick auf den Dezember.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Wish: In Rosas geben alle 18-jährigen ihren Herzenswunsch an den König, einem Zauberer, der bei Zeremonien ausgewählte Wünsche erfüllt. Asha bewirbt sich auf eine Stelle als seine Assistentin und erfährt dabei, dass viele Wünsche niemals erfüllt werden. Sie möchte ihrem Großvater seinen Wunsch zurückgeben, doch der König reagiert nicht gut auf Kritik. Als Asha sich abends etwas von den Sternen wünscht, kommt einer nach Rosas, um ihr zu helfen. Doch der König will keine Konkurrenz neben sich. – Nach dem Trailer mit dem schlimmsten gerechnet. Doch wir bekommen eine anständige Handlung, die Lieder werden im Laufe immer besser und vor allem kriegen wir unzähliche Anspielungen auf die 100-jährige Geschichte Disneys.
Wonka: Willy Wonka kommt nach vielen Reisen zurück nach London, um seine Schokoladenkreationen zu verkaufen. Doch das Schokoladenkartell versucht das zu verhindern. So landet er in einer Herberge, die ihn abzockt und statt Schokolade zu verkaufen, muss er nun in einer Wäscherei schuften. Doch seinen Traum gibt er dabei nicht so schnell auf. – Wenn man sich darauf einlässt, dass es sich um ein Musical handelt, bekommt man einen ganz zauberhaften Film über Träume, allerlei witzige Einfälle und das mit einem ganz wunderbarem Cast.
Girl you know it’s true: Rob und Fab haben den Traum in der Musikbranche durchzustarten. Als Produzent Frank Farian auf sie aufmerksam wird, scheint dieser Traum zum greifen nah. Als MilliVanilli starten sie durch und haben schnell Erfolg. Doch das Problem ist, dass sie davon nicht eine Note selbst gesungen haben. – Ich bin wahrscheinlich die Einzige, die die Geschichte und den Skandal um MilliVanilli nicht mitbekommen hatte. Daher hatte der Film mir einiges Neues zu bieten. Auch darüber hinaus funktioniert er in seiner Erzählstruktur erstaunlich gut und kann bis zum Ende begeistern. Da können sich einige Hollywood-Produktionen eine Scheibe von Abschneiden.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Leo: Leo ist eine Echse und lebt zusammen mit Squirtle, einer Schildkröte, in einem Terrarium in einer fünften Klasse. Als beim alljährlichen Elternabend über das Alter von Echsen diskutiert wird, findet Leo heraus, dass er wahrscheinlich nur noch ein Jahr zu Leben hat. Gleichzeitig beschließt die Vertretungslehrerin, dass die Kinder abwechselnd eines der Tiere übers Wochenende mit nach Hause nehmen müssen. Leo sieht darin seine Chance zu fliehen und noch ein Abenteuer in seinem letzten Jahr zu erleben. Doch es soll anders kommen. – Ich habe den Film geliebt. Zunächst wusste ich nicht genau, worauf er hinauswollte und wurde einfach nur gut unterhalten, aber er entwickelt sich zu einem wunderbaren coming-of-age Film, den ich so nicht vorhergesehen hatte.
The Whale: Charlie hat nach einem Verlust sich vollständig zurückgezogen. Durch seine morbide Adipositas traut er sich nicht einmal bei seinem Online-Kurs, den er gibt, die Webcam einzuschalten. Seine Freundin Liz, die Krankenpflegerin ist, drängt ihn ins Krankenhaus zu fahren, da sie befürchtet, dass sein Herz aufgibt. Doch Charlie versucht sich mit seiner entfremdeten Tochter zu versöhnen, die jedoch wenig Verständnis zeigt. – Absolut berechtigter Oscar-Gewinn von Brendan Fraser hier. Ein Film, der einen in eine Schockstarre zwingt und man kann nur hilflos dem Kammerspiel zusehen. Der berührt und schockiert auf mehreren Ebenen.
Niko – ein Rentier hebt ab: Niko ist sich sicher, sein Vater ist ein Rentier der fliegenden Garde, die den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen. Dafür wird er gern von Gleichaltrigen verspottet. Als er durch einen Fehler zwei Wölfe ins sichere Tal lockt, beschließt er, zu gehen und endlich nach seinem Vater zu suchen. Mit dabei ist das unsichere Flughörnchen Julius, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Doch auch die Wolfsherde macht sich aus Hunger auf die Suche. – Relativ billig animiert, Handlung sehr generisch und vorhersehbar und manchmal auch von fraglicher Moral. Das ausgerechnet der schwarze Wolf der Oberbösewicht ist, ist nur eine von fraglichen Entscheidungen in diesem Kinderfilm.
Ostwind 2: Mika verbringt ihre Ferien wieder auf dem Reiterhof ihrer Großmutter, das jedoch kurz davor steht bankrott zu gehen, da ein anderer Hof viel moderner ist und viele Schüler*innen abwirbt. Ein Turnier soll das retten, doch Mika hat Ostwind versprochen keine Turniere mehr zu reiten. Dann trifft sie im Wald auch noch eine wilde Stute und Milan, der diese einfangen soll. – Lief eher durch Zufall bei mir, aber für die generische Geschichte, hatte sie erstaunlich viel Gefühl und gut gefilmte Bilder. Konnte berühren, ohne aufdringlich zu sein. Hätte ich bei dem Film nicht erwartet.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Raus aus dem Teich: Der Animationsfilm über eine Entenfamilie aus Neuengland, die überlegen auch in den Süden zu ziehen und dabei ein Abenteuer erleben, sah nach dem Trailer ganz süß aus, sofern es nicht zu sehr in den Klamauk abtrifftet. Ich bin gespannt.
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich Modern Family – Staffel 1-3 (Für Zwischendurch immer noch voll in Ordnung), The A-Team – Staffel 1 (Er liebt es, wenn ein Plan funktioniert).
Mayor of Kingstown – Staffel 1 (Wegen Jeremy Renner mit der Serie begonnen, aber ich sag wie es ist: Sie mag gut geschrieben sein, aber das Thema ist einfach nicht meins. Konnte mit der ganzen Gewalt nicht viel anfangen)
Hell’s Paradies – Staffel 1 (Ebenfalls eine sehr blutige Serie. Durch die hohe Sterblichkeit der Charaktere, fehlte mir aber die Bindung und daher verlor mich die Serie leider schnell)
Goblin – K-Drama (Highlight K-Drama! Zählt nicht ohne Grund als Klassiker. So viele Gefühle, aber auch sehr lustig und die Hassliebe zwischen Goblin und Gevatter Tod hat alles immer wieder aufgelockert. Ich habe jede Folge genossen)
Behind the attraction – Staffel 2 (Auch in der zweiten Staffel wieder spannende Geschichten rund um die Attraktionen in den Disneyparks)
Barbeque Showdown – Staffel 2 (Wieder ein starker Wettkampf mit vielen verschiedenen Grillmethoden und spannenden Kandidat*innen)
Buddy Daddies – Staffel 1 (Ein sehr unterhaltsamer Anime mit vielen Lachmomenten, aber ab und an auch ernsteren Einschlägen. Habe ich sehr geliebt, leider deutet das Ende der Staffel daraufhin, dass die Serie bereits abgeschlossen ist)
The Mentalist – Staffel 6 (Nach längerer Pause habe ich mich mal wieder Patrick Jane gewidmet und seiner Jagd nach Red John, die erstaunlicherweise in den ersten Folgen einen unerwarteten Abschluss findet. Danach geht es zunächst etwas holprig beim FBI weiter, aber gerade dieser Wechsel hat der Serie sehr gut getan, wodurch ich sie wieder echt gern gesehen habe)
Rick & Morty – Staffel 6 (Wieder stärker als Staffel 5, aber immer noch viel zu übertrieben. Hier wurde eindeutig der Ausstieg verpasst)
The Crown – Staffel 6 (Wieder starker Fokus auf der Diana-Geschichte und wenig auf anderen geschichtlichen Ereignissen, und fühlte sich wenig nach Abschluss einer Serie an, lässt einiges offen, aber dennoch wieder hochwertig inszeniert und mit tollen Schauspieler*innen)
LOL – Weihnachtsspecial (Alles etwas kürzer, alle in Teams aufgeteilt. Hat in der Kürze für Weihnachten gut funktioniert und die verzweifelten Blödeleien fehlten glücklicherweise)
Die Pokemon Congierce – Staffel 1 (Warum nur vier Folgen? Habe es sofort geliebt, sehr liebevolle Geschichten, auch wenn die Zielgruppe wohl doch eher die ganz Kleinen waren)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 15 Seiten insgesamt: 4.499 Seiten pro Tag: 145 im Durchschnitt Taschenbuch: 6 Comic/Manga/Graphic Novel: 7 Hörbücher: 2
Vergissmeinnicht – Was bisher verloren war: Quin versucht Matilda nach den Geschehnissen in Band 1 vor der Parallelwelt zu schützen. Doch diese denkt gar nicht daran sich zurückzunehmen und stürzt sich selbst ins Abenteuer. Wieder zusammen kommen sie einer Geheimgesellschaft auf die Schliche und müssen sich vor Sphinxen in Acht nehmen. – Hatte einige witzige Einfälle, man merkt die jüngere Zielgruppe, funktioniert trotzdem gut als all-ager.
Seelenverrat: Felicity betreibt nicht nur ein ganz besonderes Café, sie transportiert auch die Seelen der magischen Gemeinde ins Jenseits. Doch bei ihrem letzten Transport traten einige Seltsamkeiten auf. Bis der Enkel des Verstorbenen ihr Büro stürmt und ihr vorwirft, seinen Großvater getötet zu haben. Zusammen versuchen sie das Rätsel zu lösen, was jedoch einem Wettlauf gegen die Zeit gleicht. – Ich bin einfach nicht mit dem Erzählstil zurecht gekommen. Die Handlung war super spannend, aber so sehr ich mich auf das Buch gefreut habe, bin ich einfach nicht reingekommen und das finde ich sehr schade.
Kleine Probleme: Am letzten Tag des Jahres hat Lars noch allerlei Dinge auf seiner to do-Liste, die er schon viel zu lange vor sich hingeschoben hat. Nun versucht er endlich diese abzuarbeiten, doch als notorischer Vieldenker gestaltet sich das viel schwerer als gedacht. – Begann ganz interessant mit den vielen Gedanken und wie man von einem ins Extremste kommen kann, wurde mir aber irgendwann zu viel, zu philosophisch und vor allem zu melancholisch.
Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 6: Die Geschichte rund um die Morde in der Herberge auf dem Hochplateau wird fortgesetzt und Ron kommt seiner Vergangenheit ungewöhnlich nah. Auch der M-Clan scheint wieder seine Finger mit im Spiel zu haben. – Ich mag die kürzeren Fälle meist lieber als die zu langen, verstehe aber, wieso diese die Hintergrundgeschichte weiter vorantreiben können.
Die Buchhandlung in der Baker Street: Valentina ist seit ihrer Kindheit entfremdet von ihrer Mutter, die sie früh verlassen hat. Umso überraschter ist sie, als sie die Buchhandlung in London von ihrer Mutter erbt. So verlässt sie Seattle und will eigentlich das Erbe so schnell wie möglich verkaufen. Doch in London lernt sie Menschen kennen, die ihr schnell ans Herz wachsen und sie lernt Dinge über sich und ihre Mutter, die ihre Entscheidung stark ins Wanken bringen. – Nach Titel und Cover eine ganz andere Geschichte erwartet, wurde aber positiv überrascht, wie sehr ich mich in dem Buch verlieren konnte.
Angels of Death 4: Rachel und Zack sind noch immer im Stockwerk der Bestraferin Cathy und versuchen ihren Weg weiter zu finden. Doch dabei muss Zack über die Schatten seiner Vergangeheit, was sich als schwer erweist. – Die Geschichte stockt ein bisschen, dafür gibt es mehr Hintergrundwissen zu Zack, was auch interessant war.
More than a doll 4: Das gemeinsame Cosplay von Marin und Juju schreitet voran. Doch Gojo bekommt noch eine weitere Anfrage und versucht ein drittes Cosplay für wenig Geld zu schneidern. Dabei muss er ganz schön kreativ werden. – Hier bin ich mit den Charakteren immer wieder durcheinander gekommen, was etwas anstrengend war.
Chasing Melodies: June lebt mit ihrer Mutter in New York und versucht durch Jobs diese finanziell zu unterstützen. Doch als sie ein Praktikum bei Blossom Entertainment, einem Musikmanagement in Seoul, bekommt, ergreift sie die Chance ihren Vater wiederzusehen. Gleichzeitig kommt sie ihren liebsten Idols ganz nah. Über eine Dating-App lernt sie Alexander kennen, mit dem sie sich sofort verbunden fühlt, nichtsahnend, um wen es sich dabei wirklich handelt. – So eine tolle Geschichte, die auch in sich schlüssig war (also warum sie sich kennenlernen, warum sie sich auch sprachlich verstehen), habe die Geschichte sehr geliebt. Hier merkt man, die Liebe der Autorin zum Genre.
Der Sommer, in dem Hikaru starb 2-3: Inzwischen weiß Yoshiki, dass ein übernatürliches Wesen von seinem besten Freund Hikaru Besitz ergriffen hat. Doch wie er damit umgehen soll, stellt ihn vor viele Fragen. Denn er braucht seinen Freund. – Beide Bände eher langsam und nichtssagend, erst gegen Ende des dritten Bandes nimmt sie ein bisschen Fahrt auf, aber so richtig überzeugt war ich nicht.
Check & Mate: Mallory hat Schach einst geliebt, doch inzwischen scheint es ihr ein Fluch zu sein. Doch als sie in einem Wohltätigkeitsturnier ausversehen den amtierenden Weltmeister Nolan Sawyer schlägt, wird sie wieder in die Welt des Profischachs gerissen. Denn Nolan will unbedingt erneut gegen sie antreten und Mallory braucht Geld für ihre Familie. – Etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, aber das Setting rund um Schach war gut umgesetzt und die Handlung habe ich nur so aufgesogen und bin durch die Seiten geflogen.
Silver & Poison – Die Essenz der Erinnerung: Avery befindet sich nach Islas Mord auf der Flucht, da die ganze magische Gemeinde glaubt, dass sie die Mörderin sei. Nur der undurchsichtige Ryker glaubt ihr und hilft ihr bei der Flucht. Doch kann sie ihm vertrauen? Und was ist mit Detective Hayes, dem sie gerade erst näher gekommen ist? – Deutlich stärker und spannender als Band 1, konnte es gegen Ende kaum aus der Hand legen.
The case study of Vanitas: Eine Welt, in der Vampire nur Blut trinken müssen, wenn sie der Fluch des blauen Mondes befällt. Der Vampir Noé reist nach Paris und wird Zeuge eines Amoklaufes. Dabei trifft er auf Vanitas, der den Amoklauf mit Hilfe eines Buches stoppen konnte. Sie verlassen das Luftschiff zusammen, doch viele sind hinter dem Buch her und so werden sie verfolgt. – War nicht meins, bin mit den Charakteren und der Geschichte immer wieder durcheinander gekommen.
Tough Choices: Nach dem Sandsturm ist allerlei los im Whitestone Hospital. Der Pfleger Grant ist einfach nur froh, dass es der Assistenzärztin Masie vergleichsweise gut geht. Als sich die beiden näher kommen, steht jedoch nicht nur Masies Unsicherheit im Raum. Auch Grant hat ein Geheimnis, das er zeitnah lüften sollte, wenn er sie nicht verlieren will. – Bisher stärkster Band der Reihe (und das obwohl bisher alle stark waren). Habe jede Seite geliebt, die Charaktere waren einfach nur hach und der Schreibstil Ava Reeds war wie immer super flüssig.
Haikyu 3: Noch immer trainiert das Team der Karasuno ohne richtigen Trainer, auch wenn ihr Lehrer da einen geigneten Kandidaten im Auge hat. Doch zunächst wird die Rückkehr ihres Liberos gefeiert, auch wenn ihr Ass noch immer Angst hat zurückzukehren. Und dann steht auch noch ein Trainingsspiel mit der Nekoma Oberschule an. – Die Geschichte schreitet gut voran und bereitet sich auf ein großes Spiel vor.
Willkommen zum dritten Jahresrückblick in diesem Jahr. Heute widmen wir uns den Serien, die weiterhin einen großen Anteil in meinem Leben einnehmen. Dabei liege ich statistisch leicht unter dem im letzten Jahr, bin aber an sich ganz zufrieden damit, da ich eigentlich alle Serien, die ich unbedingt sehen wollte, auch geschafft habe.
Zur Statistik:
2023 habe ich 67 verschiedene Serien gesehen (2022=77), dabei 98 Staffeln (2022=103)
Mit einer (gerundeten) Lauflänge von … 50.420 Minuten … 840 Stunden … 35 Tagen … 5 Wochen … 1,25 Monaten
Davon … 18 Staffeln Wiederholungstäter … 2 Staffeln Comedy Special … 13 Staffeln Reportagen … 11 Staffeln K-Drama … 19 Staffeln Anime … 20 Staffeln fortgesetzter Serien … 15 Staffeln neuer Serien
I. Wiederholungstäter
2023 habe ich 4 Serien mit 18 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking:
Vicious – Staffel 1
Friends – Staffel 4-10
Big Time Rush – Staffel 1-2
Gilmore Girls – Staffel 1-7 + Reunion
II. Comedy Special
2023 habe ich 2 Comedy Specials mit 2 Staffeln gesehen – ohne Ranking:
LOL – Staffel 4
Nach dem Vorbild der japanischen Serie no suberanai hanashi moderiert Michael „Bully“ Herbig diese Comedy-Sendung, in der Comedians sechs Stunden lang in einen Raum gesperrt werden mit nur einer Aufgabe: Nicht lachen. Denn wer zuletzt lacht, gewinnt 50.000 Euro für den guten Zweck. – Auch in der vierten Staffeln funktioniert das Konzept wunderbar und das Studio ist wieder deutlich stärker als Staffel drei.
Hillarious – Staffel 1
Martina Hill ist mit einer neuen Show zurück. Dabei erzählt sie in ihren Sketchen wieder Geschichten aus dem Alltag, wie immer etwas überzeichnet und doch nah an dem, was man manchmal gern sagen würde. – Maria Hills neue Serie schafft leider nicht an ihre Knallerfrauen heran zu kommen und kann nur noch leicht erheitern.
III. Reportagen
2023 habe ich 12 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 13 Staffeln gesehen. Interessanterweise gab es hier nicht so wirklich eine Enttäuschung. Manche waren nur einfach besser als die Anderen – im Ranking:
Platz 12: Indian Matchmaking – Staffel 3
Sima Taparia ist eine Heiratsvermittlerin. Sie lebt in Mumbai, hat aber Klienten in ganz Indien und den USA. Die Serie verfolgt sie bei ihrer Arbeit und erzählt die Hintergründe der indischen Tradition der Heiratsvermittlung und wie sich die moderne Variante von der früheren unterscheidet. – Wieder besser als Staffel 2, konnte mich wieder mehr überzeugen, aber war einfach schwächer als die anderen Serien.
Platz 11: Johnny Depp vs. Amber Heard – Miniserie
Der Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard wurde live übertragen und führte dazu, dass das Internet wild mit diskutierte und sich eindeutige Lager bildeten, wobei eins deutlich größer war als das andere. In dieser Dokumentation geht es aber eher um das Internet-Phänomen dahinter und wie der Prozess die Gemüter beeinflusste. – Weniger eine Dokumentation über den Gerichtsprozess als vielmehr über die Berichterstattung und Vorverurteilungen. Interessante Doku darüber, wie das Internet funktioniert.
Platz 10: Snack vs. Chef – Staffel 1
Küchenchefs treten gegeneinander an, um die besten Imitationen beliebter Snackklassiker zu gestalten. Von Pringels über Oreos bis hin zu KitKat ist hier allerhand vertreten. Doch auch ihre eigenen Ideen sind gefragt. Wer schafft es bis ins Finale? – In diesem Wettbewerb müssen die Teilnehmenden bekannte Snacks, wie Pringles oder Cheetos nachmachen, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Interessanter Ansatz, funktioniert über eine Staffel auch gut, aber ich bräuchte keine zweite.
Platz 9: Takeshis Castle (2023) – Staffel 1
Takeshis Castle ist zurück. Wieder wurde eine große Armee an tapferen Recken gefunden, die bereit sind das Schloss zu stürmen. Doch vorher müssen diesmal erstmal andere Burgen eingenommen werden. Dafür müssen wieder allerhand schlammreiche Hindernisse überwunden werden. – Die Neuauflage ist nicht weniger verrückt als das Original, aber noch immer sehr witzig.
Platz 8: Hack my Home – Staffel 1
Dieses Einrichtungsteam hat sich auf kleine Räume spezialisiert, die sie mit allerhand Hacks aufwerten, um so mehr Platz zu schaffen. Dabei hat jeder seine ganz eigene Aufgabe und zusammen kommen wahre Platzwunder dabei heraus. – Innerhalb kürzester Zeit durchgebinged, mochte die Ideen sehr und das Team war auch sehr sympathisch. Gerne mehr Folgen!
Platz 7: Zoogeflüster – Staffel 1-2
Viel los im Columbus Zoo. Neben Neugeborenen stehen viele Kleinigkeiten im Alltag an. Dramatische Operationen, aber auch die kleinen Lichtblicke, die den Alltag als Tierpflegende so aufregend macht. – Immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge geschaut, aber toller Einblick und vor allem tolle Tiere! Da wusste man gar nicht, in welches man sich zuerst verlieben sollte. – Sympathische Reportage über den Columbus Zoo. Sehr große Tiernähe und hat mich von Anfang an mit Gepardenbabys verzückt.
Platz 6: BTS – Bon Voyage – Staffel 1
BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2016 bekamen sie eine Stunde Zeit, um Handgepäck für 10 Tage zu packen. Das Ziel war Norwegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget bestimmte Ziele erreichen. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Etwas chaotisch und gefühlt war ich nur damit beschäftigt die Hände über den Kopf zu schlagen, weil schon wieder jemand etwas vergessen oder gar verloren hatte, aber dennoch wie immer sehr sympathisch mit den Jungs.
Platz 5: Queer Eye Brazil – Staffel 1
Die Fab Five sind diesmal Fred, Rica, Luca, Yohan und Guto, die durch Brasilien reisen und ganz im Sinne des Vorbilds Menschen unter die Arme helfen, die Probleme haben ihren Alltag zu bewältigen. Dabei darf auch hier die typische quirrlige Art, viel Verständnis und herzerwärmende Botschaften nicht fehlen. – Nach dem Original aus den USA und dem ersten Ableger in Deutschland, gibt es nun auch eine brasilianische Ausgabe. Wie immer voller Herzenswärme und Charme und funktioniert damit wunderbar.
Platz 4: BTS – In the Soop – Staffel 1
BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. 2020 machte die Pandemie ihre Tourpläne zunichte und so hatten sie endlich mal Zeit für eine Auszeit. Dafür wurde ein Ferienhaus gemietet, mit allerlei Annehmlichkeiten ausgestattet, die sich die Jungs vorher wünschen durften und dann hieß es einfach mal nur ausspannen. – Wenn die Frage danach, ob es heute endlich die angekündigten Pasta mit Steak gibt, das spannendsten an der Serie ist, und man sieben Jungs über lange Zeit beim Nichtstun zu gucken kann, dann ist es die unvergleichliche Energie von BTS. Hat sehr gut funktioniert, gern mehr davon.
Platz 3: Traumhaus Makeover – Staffel 4
Shea McGee hat zusammen mit ihrem Mann eine Renovierungsfirma gegründet. Egal, ob das ganze Haus oder nur einzelne Zimmer, egal ob großes oder kleines Budget, die McGees kümmern sich um alle Wünsche. Mit ihrem unvergleichlichen Einrichtungsstil treffen sie dabei immer ins Schwarze. – Auch in der vierten Staffel begeistert mich die Serie noch, da die Hosts absolut sympathisch sind und sie tolle Gestaltungsideen haben.
Platz 2: Queer Eye – Staffel 7
Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle homosexuell bzw. non-binär und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in New Orleans, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen. – Die Fab5 sind zurück und machen diesmal New Orleans unsicher. Dabei versprühen sie wie immer ihren Charme und können nicht anders als gute Laune zu verbreiten
Platz 1: Rennervations – Staffel 1
Jeremy Renner ist nicht nur Schauspieler und Musiker, sondern engagiert sich auch viel für verschiedene Charity Projekte. Unter anderem hat er einen riesen Fuhrpark an ausrangierten Fahrzeugen, denen er neues Leben einhauchen will. Wie aus einem alten Schulbus ein mobiles Tanzstudio werden kann und ähnliche Umbauten, entdecken wir in Rennervations – Wegen Jeremy Renner mit der Serie angefangen, wegen seines Teams habe ich die Staffel durchgebinged. So herzlich und sympathisch, mit tollen Geschichten und viel Herz für die Charity Projekte.
IV. K-Dramen
2023 habe ich 11 Serien mit insgesamt 12 Staffeln aus Korea gesehen. Nachdem ich das Genre 2022 für mich entdeckt habe, konnte ich hier wieder einige tolle Dramen entdecken. Hinweis: K-Dramen bestehen i.d.R. nur aus einer abgeschlossenen Staffel, daher werden die Staffelnummern nur bei den Ausnahmen erwähnt – im Ranking:
Park Hun und sein Vater werden nach einem politischen Komplott in Nordkorea eingeschleust und hinterher nicht wieder rausgelassen. Jahre später und nach einer spektakulären Flucht durch Budapest, wo er seine Verlobte gestorben glaubte, betreibt er eine kleine Klinik, die sich auf Banden und ähnliches spezialisiert hat. Da bekommt er das Angebot an einer renommierten Klinik zu arbeiten und gerät in einen Wettstreit mit einem Chirurgen darum, wer den erkrankten Ministerpräsidenten operieren darf. Noch ahnt Hun nicht, dass eben jeder vor all den Jahren dafür sorgte, dass er Nordkorea nie wieder verlassen sollte. – Hat sich leider sehr gezogen und immer wieder im Kreis gedreht, dafür am Ende sehr gehetzt. Leider eines der schlechteren Dramen, die ich gesehen habe.
Platz 10: My Holo Love
Han So-Yeon kämpft seit ihrer Kindheit mit Gesichtsblindheit, die sie aber verschweigt. Dadurch wird sie von ihren Kolleg*innen eher gemieden, und auch darüber hinaus führt sie eher ein zurückgezogenes Leben. Das ändert sich, als sie den Prototypen einer Brille in die Hände bekommt, mit der sie Holo sehen kann. Diese KI hilft ihr im Alltag. Doch sie bekam die Brille nur, weil die Erfinderfirma sie vor Dieben schützen wollte. Nun wollen sie ihren Prototypen dringend zurück. Blöd, dass So-Yeon eine starke Bindung zu Holo aufgebaut hat. Doch beruht diese auf Gegenseitigkeit? – Leider eher schwaches Drama, dreht sich viel im Kreis, kommt nicht vorwärts und nutzt die Grundidee so gar nicht.
Captain Yoo Si-Jin und Master Sergeant Seo Dae-Yeong gehören bei der koreanischen Armee zu einer speziell ausgebildeten Sondereinheit für besonders schwierige Einsätze. Alles ist gut, bis Si-Jin durch einen Zufall auf die Ärztin Dr. Kang Mo-Yeon trifft und sich verliebt. Doch durch seinen Job scheitert eine Beziehung. Ein paar Monate später treffen sie sich unfreiwillig in Uruk wieder, wo die koreanische Armee zur Stabilisierung beitragen soll. Und das Kribbeln zwischen ihnen beiden kehrt zurück. – Schönes Drama aus Korea, auch wenn die Militärthematik etwas gewöhnungsbedürftig war. Hatte für mich etwas zu viele Katastrophen, aber die Liebesgeschichte war wirklich schön.
Platz 8: Destined with you
Lee Hong-Jo arbeitet im Landschaftsamt im Rathaus, wo sie jedoch aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit von ihrem Team eher gemieden wird. Bei einem Außeneinsatz in einem „Spukhaus“ trifft sie auf Jang Sin-Yu. Dieser ist Anwalt und arbeitet inzwischen auch im Rathaus. Eigentlich will er nichts mit der übereifrigen Beamtin zu tun haben, doch bekommt er den Auftrag eine alte verschlossene Kiste an eben diese zu übergeben. Durch Neugier hält er den Kontakt und beide finden heraus, dass ein Zauberbuch in der Kiste ist. Hong-Jo glaubt eigentlich nicht an Magie, aber warum den Liebeszauber nicht einmal an ihrem Schwarm austesten. Nur leider kommt Sin-Yu dazwischen. – Die Grundidee klang gut, leider waren die Charaktere am Anfang sehr unsympathisch und es gab viel unnötiges hin und her, wodurch sich die Serie unnötig streckte. Wurde gegen Ende spannender, aber da hatte sie mich an vielen Stellen schon verloren.
Kim Bok-Joo studiert an einer Sportuniversität mit Schwerpunkt Gewichtheben. Dabei trifft sie auf Jung Joon-Hyung, einem Schwimmer, den sie aus der Grundschule kennt. Doch Bok-Joo schwärmt für dessen Cousin, dem sie jedoch nur durch seinen Job näher zu kommen glaubt. Allerdings ist Jae-I als Arzt, spezialisiert auf Diäten. – Sehr witziges K-Drama, mochte es sehr, dass die Protagonistin als Gewichtheberin eben mal nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach. Leider an vielen Stellen auch einfach problematisch, wenn mit schwierigen Themen nicht gut umgegangen wurde bzw. der Protagonist auch einfach viel zu oft übergriffig ist.
Platz 6: Itaewon Class
Park Saeroyi hat Probleme an seiner neuen Schule, da er das Mobbing eines Mitschülers nicht duldet. Da dieser aber der Sohn eines einflussreichen CEO ist, fliegt er von der Schule und sein Vater verliert seinen Job. Als kurz darauf sein Vater vom gleichen Mobber tot gefahren wird, dreht er durch und landet dadurch im Gefängnis. Doch Saeroyi hat einen Plan. Viele Jahre später eröffnet er in Itaewon eine kleine Bar und versucht diese zum Erfolg zu führen, um gegen die Familie, die ihn alles gekostet hat, bestehen zu können. – Harter Einstieg, aber die Freundschaften sind wirklich toll, auch wenn es immer schwierig bleibt mit den Themen.
Die mächtige Magierin Naksu führt, um zu überleben, die verbotene Magie der Seelen durch. Dabei gelangt ihre Seele in den Körper des blinden Mädchens Mu-Deok. In dieser Form trifft sie auf einen mächtigen Erben einer Magierlinie Jang Uk. Dieser ist aufgrund eines Geheimnisses um seine Geburt von den Lehren ausgeschlossen, auch wenn er enge Beziehungen zu den Anführern hegt. Mu-Deok wird zunächst seine Dienerin, doch bald stellt er fest, dass sie seine größte Chance ist, um sein verschlossenes Energieportal öffnen zu lassen. – Der Hype ist größtenteils berechtigt, aber zwischenzeitlich etwas langatmig. Und das Ende des ersten Teils war schrecklich, da wäre ein gutes Ende bereits möglich gewesen. Der zweite Teil wird dem tollen ersten gar nicht gerecht. Durch den Zeitsprung braucht sie zu lange sich wieder aufzubauen und vergisst dadurch die Handlung nachvollziehbar zu halten. Auch fehlt der Witz. Sehr schade!
Shin Ha-Ri mag ihren Job als Food Specialist bei einer großen Firma für Tiefkühlgerichte. Doch als ihre beste Freundin sie bittet für sie zum Blind Date zu gehen und den Typen zu vergraulen, den ihr Vater für sie ausgesucht hat, ahnt Ha-Ri nicht, dass es sich dabei um den CEO der Firma handelt, für die sie arbeitet. Und dass er sie trotz des desaströsen ersten Dates direkt heiraten will. – Fing etwas cringe an, aber mausert sich schnell zu einer tollen Geschichte mit viel Witz und viel Gefühl. Highlight K-Drama!
Choi Dal-po hat eine große Abneigung gegen Journalisten seit eine seine Familie zerstörte. Seine Adoptivschwester Choi In-ha hingegen versucht trotz ihres Pinocchio-Syndroms, durch das sie nicht lügen kann, Journalistin zu werden. Da er sie nicht davon abhalten kann, versucht er ihr zu helfen und wird dadurch in dem Job angenommen, den er nie wollte. – Absolutes Highlight K-Drama! Jede Folge war spannend, mitreißend, gefühlvoll und witzig. Gute Debatte über Journalismus und deren Konsequenzen. Konnte kaum ausschalten.
Choi Chi-Yeol ist ein berühmter Mathelehrer und seine Privatkurse sind heiß umkämpft. Nam Haeng-Seon hat einen Banchan-Laden und versucht für ihre Nichte die beste Schulbildung rauszuholen. Doch als sie für sie einen Platz bei Chi-Yeol erkämpft, hat sie keine Ahnung, dass dieser kurz darauf ihr Herz erobert. – Ein sehr tolles Drama, zwischendurch vielleicht ein bisschen zu viel Drama, aber ich mochte die Geschichte sehr und Jung Kyun-Ho spielte mit, was für mich immer ein Pluspunkt ist.
Platz 1: Doom at your service
Tak Dong-Kyung hat einen wirklich beschissenen Tag. Sie erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat, dass ihr Freund bereits verheiratet ist und ihr Bruder sich ein Teil des Erbes ihrer Eltern für eine dumme Geschäftsidee krallen will. In ihrer Frustration schreit sie in die Nacht, dass sie die Welt brennen sehen will. Dies hört Myul Mang, das Unheil. Er schließt einen Vertrag mit ihr, um die Schmerzen ihrer letzten Wochen von ihr zu halten, dafür muss sie sich das Ende des Welt wünschen, damit er ihren Wunsch erfüllen kann. Doch es soll anders kommen. – Highlight K-Drama! Sehr tolle Geschichte, spannend, mitreißend, und vor allem sehr gefühlvoll
V. Anime
2023 habe ich 12 Animes mit insgesamt 19 Staffeln entdeckt – im Ranking:
Platz 12: Little Witch Academia – Staffel 1
Akko Kagari will ihrem großen Vorbild, der Hexe Chariot, nacheifern und schreibt sich an der Hexenakademie Luna Nova ein. Nur leider hat sie kaum magische Begabung und muss so immer wieder kämpfen, um in den Fächern mithalten zu können. Dabei helfen ihr ihre Zimmermitbewohnerinnen. Gar nicht begeistert davon ist hingegen die beliebte Diana. – Leider sehr schwach, da die ewig gleichen Charaktere an einem Hexeninternat einfach nicht mehr funktionieren. Sehr nervige Protagonistin. Hat mich eher gelangweilt als unterhalten.
Platz 11: Shinobi no Ittoki – Staffel 1
Ittoki Satubara dachte, dass er ein ganz normales Leben führen würde. Doch als seine Mutter ihm offenbahrt, dass sie die Anführerin eines Ninja-Clans ist und er fortan an eine Schule für angehende Ninjas geschickt wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Doch damit nicht genug, ist seine Familie auch in eine alte Fehde verwickelt, die neu entflammt ist. – Langatmig, drehte sich immer wieder im Kreis, viel zu schnelle Fähigkeitenentwicklung, mochte die ganze Geschichte nicht.
Platz 10: Ooran High School Host Club
Die Ooran High School ist eine Privatschule für die Elite. Durch ein Stipendium schafft Haruhi es an die Schule, um in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Dabei landet sie in einem vermeintlich leerem Zimmer, um in Ruhe zu lernen. Doch hier ist der Host Club der Schule ansässig, der sie misstrauisch beäugt. Eins führt zum anderen und nachdem Haruhi eine Vase zerbrochen hat, muss sie die Schulden dafür abarbeiten. Das einzige Problem ist nur, dass sie als Mädchen in einem Host Club eigentlich nicht arbeiten dürfte. Doch durch ihre offene Art zieht sie die anderen Hosts in ihren Bann und wird fortan als Junge ausgegeben. – Hatte durchaus seine witzigen Momente, man musste es aber aus der Sicht der Entstehungszeit sehen, sind doch einige Darstellungen heutzutage nicht mehr tragbar. Driftet gegen Ende immer mehr in die Belanglosigkeit und kann den durchaus sympathischen Start nicht halten.
Nachdem die japanische Nationalmannschaft weiterhin im Fußball kaum Erfolge vorzuweisen hat, wurde das Blue Lock Programm ins Leben gerufen. Nachwuchskicker aus dem ganzen Land wurden eingeladen, nicht ahnend, dass es die schwerste Prüfung wird, die sie je hatten. – Interessante Idee, braucht ein wenig um sich aufzubauen, aber ist mal ein etwas anderer Sportanime.
Minato ist erfolgreich im Wasserball, bis er nach einem Turnier einen Autounfall hat. Als er auf dem Koma erwacht, ist ein Jahr vergangen und er hat keine Erinnerung an die letzten drei Jahre. Da er in seinem Team nicht mehr mithalten kann, muss er die Schule wechseln. Dort versucht Jo gerade ein Wasserball-Team zu gründen. – Richtig starker Sport-Anime zum Thema Wasserball. Leider fand ich den Plottwist in der Mitte sehr schwierig und hat mir die Leichtigkeit der Serie genommen. Konnte sich aber gegen Ende wieder etwas bessern, weswegen ich mich auf eine mögliche zweite Staffel freue.
Platz 7: Sailor Moon – Staffel 1
Bunny Tsukino ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das schnell emotional wird, gern verschläft und auch ansonsten eher faul ist. Als ihr die Katze Luna zuläuft, erfährt sie, dass sie eine der Sailor Kriegerinnen ist, nämlich Sailor Moon. Fortan muss sie neben der Schule für Liebe und Gerechtigkeit kämpfen, denn die Mächte des Bösen versuchen immer wieder die Macht über ihre Welt zu übernehmen. Zum Glück findet sie bald Hilfe bei anderen Sailor Kriegerinnen. – Meine erste Begegnung mit den Sailor Kriegerinnen, aber ich mochte die einzelnen Geschichten und das Schwelgen in der Welt. Werde bestimmt weiterschauen.
Platz 6: Romantic Killer – Staffel 1
Videospiele, ihre Katze und ungesunde Snacks sind die drei großen Laster von Anzu Hoshino. Bis sie auf ein magisches Wesen trifft, das der Ansicht ist, dass sie sich unbedingt verlieben muss, worauf Anzu so überhaupt keine Lust hat. Also verbannt das Wesen ihre drei großen Laster aus ihrem Leben und bringt stattdessen ein paar Jungs durch Zufälle in Anzus Leben, die davon überhaupt nicht begeistert ist. Doch der einzige Weg in ihr bisheriges Leben ist es, ein wenig mitzuspielen. – Gute Ausgangsidee und zwischendurch einige gute Ideen, aber ich habe sehr mit der Protagonistin mitgelittten.
Platz 5: Beautiful Bones – Staffel 1
Shoutaru, ein Oberschüler, ist vor einiger Zeit auf Sakurako getroffen, die als Präparatorin eine merkwürdige Vorliebe für Knochen hat. Doch bei ihren Ausflügen finden sie gern auch mal eine Leiche, deren Geschichte die Polizei meist überfordert, weswegen die beiden immer wieder einschreiten. – Liebevoll gestalteter Anime, tolle Charaktere, spannende Fälle, leider mit Cliffhanger und ohne Aussicht auf eine Fortsetzung.
Die Teko Mittelschule hat unzählige Preise im Basketball gewonnen, was vor allem an fünf Spielern lag, die als die Wundergeneration bekannt sind. Kuroko wurde als geheimes sechstes Mitglied geführt. An der Oberschule gehen sie auf getrennte Schulen. Da die Wundergeneration vor allem durch ihre Egos bekannt wurde, will Kuroko mit seinem neuem Team zeigen, dass Teamgeist über alles steht. – In der ersten Staffel noch etwas schwächer, da man direkt in die Geschichte reingeworfen wurde, aber es wurde immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker wurde, mitreißende Spiele und ein tolles Ende. – Etwas wenig Charaktervorstellungen, es geht gleich direkt in die Spiele, ich brauchte ein wenig um mit der Serie warm zu werden, aber dann wird sie durchaus sehr spannend. Danach wurde es immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker war, mitreißende Spiele und ein tolles Ende.
Platz 3: Spy x Family – Staffel 1.2
Twilight ist Spion aus Westalis und wird nach Ostania geschleust. In Berlint soll er sich unter der Tarnidentität Loid Forger Zugang zu einem der führenden Politiker verschaffen. Der einfachste Weg ist über die Eden-Akademie, eine der führenden Schulen. Dafür benötigt er jedoch ein Kind. In einem Waisenhaus adoptiert er die Telepathin Anya, ohne von ihren Fähigkeiten zu wissen. Doch leider akzeptiert die Eden nur vollständige Familien, weswegen Loid noch eine Frau braucht. Diese findet er in Yor, weiß jedoch nicht, dass sie eine berühmte Auftragskillerin namens Dornenprinzessin ist. – Auch der zweite Teil der ersten Staffel ist wunderbar manganah und fängt die Atmosphäre gelungen ein. Witzig, spannend und elegant.
Nachdem sie bereits früher zusammen in einer Staffel schwammen gründen Haruka Nanase, Makoto Tachibana und Nagisa Hazuki einen Schwimmclub in der Oberschule, aber dafür brauchen sie noch einen vierten Schwimmer. Außerdem taucht Rin Matsuoka wieder auf, allerdings an der Konkurrenzschule. Die vier verbindet eine Vergangenheit, die sie auseinander gerissen hat. – Ein Anime über ein Schwimmteam, da war ich doch dabei. Die Dynamik kommt nicht so gut rüber wie in anderen Genrevertretern wie Haikyuu, aber die Charaktere machen es wett und auch wenn die Auflösung der Rivalität irgendwie belanglos schien, hatte ich eine schöne Zeit. Staffel Zwei konnte damit gut mithalten. Bei Staffel Drei hab es einen guten Übergang von Oberschule zu Uni, aber dann tauchen viel zu viele neue Charaktere auf, dass man komplett den Überblick verliert. Daher leider schwächer als die vorherigen Staffeln, aber dennoch gefühlvolles Finale.
Nach einem weniger erfolgreichen Volleyballturnier in der Mittelschule kommt Hinata in die Oberschule und freut sich auf das Volleyball-Team. Leider ist sein Kontrahent aus eben jenem ersten und letzten Turnier auch dabei und Kageyama ist ebenso wenig begeistert. Doch sie werden nur zusammen ins Team aufgenommen. Gezwungenermaßen müssen sie zusammenarbeiten. – Ich hasse Volleyball. Aber diese Serie mit faszinierenden Charakteren rund um den Sport ist absolut mitreißend und spannend. Während die zweite Staffel noch eine gute Mischung aus Handlung und Spannung bietet, war die dritte das reinste an meinen Nerven rütteln. Und ich habe jede Sekunde davon geliebt! Die vierte beginnt wieder etwas ruhiger, aber auch hier wird es bald wieder sehr spannend.
VI. Fortgesetzte Serien
2023 habe ich 14 Serien fortgesetzt und dabei 20 neue Staffeln entdeckt. Dabei gab es auch hier keine wirkliche Enttäuschung und auch insgesamt fiel mir hier das ranken am schwersten. – im Ranking:
Platz 14: Loki – Staffel 2
Loki wird durch sogenannte Zeitzerrungen immer wieder in der Zeit hin und her geworfen, nachdem Sylvie jenen, der bleibt, erstochen hat. Zum Glück hat Mobius eine Idee und sie wenden sich an Ouroborus, einem Techniker, der sich dem Problem annimmt. Doch ein viel größeres Problem steht bevor. Der Zeitapparat ist gefährlich überlastet. Loki und seine Freund*innen müssen sich an eben jene wenden, die sie zuvor enttäuscht haben, um die Zeit zu retten. – Wieder eine deutlich stärkere Serie aus dem MCU, aber scheint dennoch zu lang für die erzählte Handlung. Teilweise etwas zäh, dafür mit einem gewaltigen Ende.
Platz 13: Brooklyn 99 – Staffel 8
Viel Betrieb im 99. Revier des NYPD. Auf humorvolle Weise begleitet die Serie den Alltag des Reviers und dessen sehr unterschiedliche Charaktere. – Der Abschied vom 99. fiel sehr schwer, denn wo zuvor deutlich die Luft raus war, hat diese Staffel noch einmal viel rausgerissen. Auch das Aufgreifen aktueller Thematiken hat der Serie sehr gut getan.
Platz 12: Schitt’s Creek – Staffel 3-6
Familie Rose, das sind die Eltern Johnny und Moira, sowie die Kinder David und Alexis, sind reich. Zumindest bis der neue Geschäftsführer ihrer Firma keine Steuern zahlt und die Steuerbehörde ihnen fast alles wegnimmt. Geblieben ist ihnen eine kleine Stadt namens Schitt’s Creek, die Johnny David vor ein paar Jahren als Witz zum Geburtstag schenke. Dort müssen sie nun in einem heruntergekommenen Motel in zwei Zimmern ohne abschließbare Tür leben und sich mit den Kleinstadtgewohnheiten auseinander setzen. – Eigentlich bin ich ja nie in die Serie reingekommen. Aber ab Staffel 3 hat es mich dann doch erwischt und ich bin nur so durch die Folgen geflogen. Hat immer noch deutliche Schwächen, aber da sich ein paar Charaktere gut weiter entwickelt haben, war es jetzt doch deutlich besser.
Alina und Mal sind auf der Flucht, doch kommen nicht weit. Der Dunkle findet sie und zwingt sie dazu ihnen zu helfen die Meeresgeisel und damit den zweiten großen Kräftemehrere zu finden. Dabei bekommen sie unerwartete Hilfe. Währenddessen versuchen die Krähen ihre Schulden im Barrell zu begleichen. Dafür benötigen sie Hilfe von der Grisha Nina, doch diese stimmt nur unter einer Bedingung zu: Matthias Helvar muss aus dem Gefägnis befreit werden. Doch das ist gar nicht so einfach. – Nach der sehr starken ersten Staffel leider eher enttäuschend. Weiß nicht so recht, welche Geschichte er erzählen soll. Bin etwas ratlos, wie das passieren konnte.
Reagan Ridley arbeitet als Wissenschaftlerin bei Cognito Inc., eine Firma, die sich mit Verschwörungstheorien befasst bzw. für deren Geheimhaltung zuständig ist. Zusammen mit ihrem Team hat sie dabei alle Hände voll zu tun. – Die zweite Staffel führt die Charaktere weiter aus und hat mir fast nochmal besser gefallen als Staffel 1.
Platz 9: Hilda – Staffel 2
Hilda lebt mit ihrer Mutter und ihrem Hirschfuchs Hörnchen mitten in der Wildnis. Bis sie dort ein Problem mit den Elflingen und ein paar Riesen hat. Ihre Mutter beschließt daher nach Trolberg zu ziehen, damit Hilda in einer sichereren Umgebung aufwächst. Diese ist davon nicht begeistert, zumal es ihr schwer fällt sich einzuleben. Doch in David und Frida findet sie Freunde. – Gewohnt schöne Geschichten, wenn auch einmal zu oft der Konflikt mit der Mutter ausgespielt wurde.
Platz 8: Good Omens – Staffel 2
Der Engel Erziraphael und der Dämon Crowley konnten die Apokylpse abwenden und widmen sich wieder ihrem ruhigen Leben auf der Erde. Bis der Erzengel Gabriel vor Erziraphaels Buchladen auftaucht, mit einer mysteriösen Kiste, aber ohne Erinnerungen. Der Engel und der Dämon müssen recherchieren, was es auf sich hat, denn auch die Hölle hat ein großes Interesse an dem Erzengel. – Kommt leider nicht an die brilliante erste Staffel heran. Verrennt sich ein wenig in dem, was sie aussagen will und kommt erst gegen Ende zum Punkt.
Jean-Luc Picard bekommt einen Notruf von einer alten Bekannten. Zusammen mit William Riker folgt er diesem und geht dafür an Bord der USS Titan, an der auch Seven of Nine dient. Dabei finden sie heraus, dass die Förderation unterwandert wurde. Zeitgleich sucht Raffi undercover nach Hinweisen. – Langatmiger Einstieg, man weiß nicht so recht, worauf die Serie hinaus will. Aber nach und nach kommen immer mehr Chameos dazu, bis die Nostalgiewelle die Spannung in die Hand nimmt. Hinten raus noch einmal eine starke Staffel.
Platz 6: Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 2-3
Luz hat sich entschieden auf den brodelnden Inseln zu bleiben und kann daher nicht zu ihrer Mutter zurückkehren, zumal das Portal zerstört wurde. Nun suchen sie und ihre Freund*innen verzweifelt nach einem neuen Weg. Gleichzeitig hat Imperator Belos etwas großes geplant. Am Tag der Einheit soll es enthüllt werden, doch Ida ist sich sicher, dass es sich dabei um etwas gefährliches handelt. King ist unterdessen auf der Suche nach seiner Herkunft und seiner Familie. – Im Ganzen funktioniert die zweite Staffel sehr gut, im Einzelnen gab es ein paar zu viele Folgen, die lediglich auf das Finale angespielt haben. Aber die Liebesgeschichte war einfach nur so haaach. Immerhin hat die Serie nach dem riesen Cliffhanger überhaupt noch eine Fortsetzung bekommen. Das geplante Finale in drei Folgen quetschen zu müssen, hat ihr aber leider nicht gut getan.
Platz 5: Only murders in the building – Staffel 3
Oliver hat es endlich geschafft und wieder ein Stück am Broadway inszeniert, mit Charles in einer der großen Rollen. Doch bei der Premierenfeier kommt es zu einer Tragödie und der Hauptdarsteller Ben wird vergiftet. Bei einer Trauerfeier im Arkonia taucht dieser jedoch wieder lebendig auf, nur um kurz darauf im Fahrstuhl endgültig ermordet zu werden. Mabel und Charles wollen wieder ermitteln und eine dritte Staffel ihres Podcasts auflegen. Doch Oliver hat zuviel damit zu tun, seine Produktion zu retten. – Der Wechsel vom Haus zum Theater funktioniert nur bedingt, es gab zu viele Doppelungen und die Dynamik des Dreierteams passt diesmal so gar nicht. Dennoch nicht schlecht, aber man merkt, dass der Serie die Luft ausgeht.
Platz 4: Heartstopper – Staffel 2
Nick und Charlie sind inzwischen zusammen, doch da Nick noch nicht sein Coming Out hatte, weiß es nur der engste Freundeskreis. Nick will das schnellstmöglich nachholen, doch findet einfach nicht den richtigen Zeitpunkt. Und dann stehen auch noch die Prüfungen und die Paris-Reise an. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen.
Platz 3: How I met your father – Staffel 2
Sophie und Jesse nähern sich langsam wieder an, doch nachdem Sophie ein paar nicht so gut laufende Dates und Beziehungen hatte, beschließt sie, dass es Zeit wird ihren Vater zu finden. – Sagt, was ihr wollt, aber ich liebe die Gruppe von Freund*innen einfach sehr. Ich liebe den Humor, die Geschichten und einfach alles. Habe mich über jede neue Folge sehr gefreut und hoffe nun auf eine dritte Staffel.
Es ist viel zu tun auf der USS Cerritos, einem eher unbedeutenderen Schiff der Sternenflotte. Das alles reibungslos funktioniert liegt wohl vor allem an den Ensigns, die auf den unteren Decks arbeiten, weit entfernt von der Brücke. Diesmal geht es um die Abenteuer dieser Crew. – Auch wenn die namensgebenden unteren Decks kaum noch eine Rolle spielen, habe ich wieder jede Folge genossen.
Platz 1: Big Time Rush – Staffel 3-4
Nach turbulenten Zeiten für Kendall, Carlos, Logan und James, ging es endlich auf große Welttournee. Doch auch zurück im geliebten Palm Woods müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. So knistert es ganz schön zwischen Kendall und Lucy, sie werden von Paparazzi verfolgt und noch vieles mehr. Auf jeden Fall wird es als Superstar nicht langweilig. – Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere.
VII. Neue Serien
2023 habe ich 12 Serien neu entdeckt und davon 15 Staffeln gesehen – im Ranking:
Platz 12: Secret Invasion – Staffel 1
Nick Fury und Martina Hill reisen nach Moskau, wo sie auf einen Skrull treffen, der sich als Everett Ross ausgibt, um an geheime Informationen zu kommen. Dabei stellen sie fest, dass sich eine Gruppierung der Skrulls gebildet hat, die von Fury enttäuscht sind, da dieser seit den 1990er Jahren keinen neuen Heimatplaneten für sie gefunden hat, und deswegen nun die Erde einnehmen wollen. Und dafür gehen sie über Leichen. – Leider wieder ein Reinfall aus dem Hause Marvel. Sehr langatmig, gefühlt ist nichts passiert, ständig drehte sich alles im Kreis.
Platz 11: Obi-Wan Kenobi – Staffel 1
Nach der Order 66 und dem Fall der Republik lebt Obi-wan zurückgezogen als Ben Kenobi auf Tattoine und wacht aus der Ferne über Luke Skywalker. Bis Prinzessin Leia entführt wird und sein alter Freund Bail Organa ihn um Hilfe bittet, verlässt er sein Exil und muss sich erstmals wieder seinem ehemaligem Schützling stellen. – Nach Boba Fett die zweite Star Wars Serie, die in die Belanglosigkeit andriftete. Kaum Handlung, alles künstlich gestreckt, wäre vielleicht ein spannender Film geworden, aber hat als Serie nicht funktioniert. Schade um die Charaktere.
Kitty Song Covey hat eine Fernbeziehung zu Kim Dae-heon nach Seoul. Doch da bekommt sie die Zusage für ein Auslandsjahr an der Schule, die auch ihre verstorbene Mutter besucht hat und die auch Dae besucht. Doch vor Ort muss sie feststellen, dass Dae eine andere Freundin hat. Dass es sich nur um eine Scheinbeziehung handelt, muss sie erst noch herausfinden. – Leider sehr platt, das koreanische Setting kam kaum durch, sehr amerikanisiert, Protagonistin war super unsympathisch, die Witze haben kaum gezogen und alle Charaktere haben sich ständig um 180° gedreht. Schade, hatte als Ableger von All the boys I loved before etwas mehr Charme gewünscht.
Elbenkriegerin Galadriel landet nach ihrer erfolglosen Suche nach Sauron auf dem Meer, wo sie zusammen mit Halbrand vom Seefahrer Elendil nach Numenor gerettet. Gleichzeitig verschwinden immer mehr Menschen in den Südlanden, die Zeit der Elben scheint zu Ende zu gehen, weswegen Elrond zu den Zwergen geschickt wird und die Harfüße bestaunen nach einem gefallenen Meteorit einen geheimnisvollen Fremden. – Sehr lange Exposition, kommt erst gegen Ende in Fahrt, punktet aber durch atemberaubende Bilder und eine wunderbare Optik.
Während zwei Versicherungsangestellte eine Zugentgleisung untersuchen, versucht ein Reporter herauszufinden, ob ein verurteilter Straftäter wirklich seine Familie ermordet hat, ein Polizist versucht den Mord an seiner Tochter, einer Grundschullehrerin, aufzuklären und zwei Brüder untersuchen den Mord an einem Jungen, wo das Militär sich einmischt. – Vierteilige Anthologie-Serie, leider sind die einzelnen Folgen sehr langatmig und die eigentlich spannenden Fälle werden dadurch sehr zäh.
1899 ist das Schiff Kerberos auf dem Weg von London nach New York. An Bord allerlei Auswandernde, die sich ein besseres Leben erhoffen. Unterwegs fangen sie einen Funkspruch der vermissten Prometheus ab. Der Kapitän Eyk Larsen beschließt die Route zu verlassen, um eventuell Hilfe zu leisten, nicht ahnen, dass er eine Kettenreaktion auslöst. – Die Dark-Macher zieht es diesmal auf eine Atlantik-Überquerung. Funktioniert zunächst gut, geht dann aber in eine etwas vorhersehbare Schiene. Leider nach der ersten Staffel abgesetzt, wodurch die finalen Aufklärungen wegbleiben.
1761 wird Charlotte von Mecklenburg-Strelitz mit King George III verheiratet. Nach einem kurzen Kennenlernen scheinen die Sympathien da zu sein, doch George verhält sich merkwürdig und weicht Charlotte aus. Die ist entschlossen die Gründe dafür herauszufinden. 56 Jahre später versucht Queen Charlotte die Thronfolge zu erhalten, in dem sie ihre Söhne und Töchter zur Ehe drängt. – Der Brigerton Ableger schafft es schnell sich aus dem Schatten hervorzuarbeiten und eine noch schönere, und auch traurigere Geschichte zu erzählen, die davon lebt diesmal deutlich weniger Charaktere zu haben.
Platz 5: Kohlrabenschwarz – Staffel 1
Der Psychologe Stefan Schwarz wollte eigentlich nur eine ruhige Zeit im Voralpenland verbringen, doch nach mehreren mysteriösen Morden wird er von der Kriminalpolizeit Rosenheim wieder mit einbezogen, was nicht allen gefällt. Doch die Morde scheinen auf alten bayrischen Sagen und Märchen zu beruhen. Stefan muss zusammen mit der engagierten Polizistin Anna Leitner, seiner Ex-Frau Susanne und dessen neuen Freund dem Pfarrer Franz herausfinden, dass hinter dem ganzen deutlich mehr steckt als es zunächst schien. – Etwas zäher Einstieg, wollte schon abbrechen, ab Folge 2 in einem Stück durchgebinged. Sehr schöne Kombination aus deutschen/bayrischen Märchen und Sagen, Krimi und Phantastik. Gern mehr davon.
Platz 4: iCarly (2021) – Staffel 1-3
Nach ihrer Zeit als Teenager, wo sie und ihre Freund*innen die Webvideos unter den Namen iCarly produzierten, kehrt Carly nach vielen Jahren aus dem Ausland zurück. Frisch von ihrem Freund getrennt, will sie iCarly wieder beleben und neuen, aber erwachseneren Content machen. Wieder mit dabei ist ihr Jugendfreund Freddy, der inzwischen eine adoptierte Tochter hat, ihr Bruder Spencer und neu mit an Bord ihre neue besten Freundin Harper. – Die Reunion der Serie konnte mit alten und neuen Charakteren wunderbar unterhalten und doch wesentlich aktuell werden, gut für zwischendurch.
Wednesday Adams wird von ihren Eltern auf die Nevermore Academy geschickt, nachdem sie ihrer anderen Highschool verwiesen wurde. Dort trifft sie auf ihre Mitschüler*innen, die allesamt übersinnliche Fähigkeiten haben. Als es jedoch zu einem Monsternagriff auf sie kommt, beginnt sie zu ermitteln. Immer an ihrer Seite: Eiskaltes Händchen. – Vielleicht nicht das Highlight, was der Hype versprochen hat, aber eine starke Geschichte mit kultigem Charakter.
Platz 2: Star Trek Strange New Worlds – Staffel 1-2
Die Enterprise geht nach ihren Erlebnissen auf der Discovery wieder auf eine mehrjährige Mission. Captain Pike versammelt dafür sein Team und sie reisen dorthin, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Das bietet natürlich allerlei Platz für Abenteuer, aber auch menschliche Entwicklungen an Bord. – Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche.
Platz 1: One Piece – Staffel 1
Monty D. Ruffy möchte Pirat werden. Nachdem er immer wieder gehört hat, dass er zu jung sei, bricht er Jahre später allein auf. Dabei erlebt er allerlei Abenteuer und trifft auf erste Verbündete. Sei es der Piratenjäger Zorro, die Navigatorin Nami, der Lügenbaron Lysopp oder der Koch Sanji. – Kunterbunter Piratenspaß, der sich zwar Freiheiten rausnimmt und doch die Mangareihe würdevoll umsetzt.
Was waren eure Highlights im Serienbereich? Welche Serie sollte ich unbedingt noch nachholen? Und mit welcher Platzierungen seid ihr überhaupt nicht einverstanden?
Der November ist vorbei und für mich damit auch offiziell das Filmjahr. Die Jahresrückblicke stehen also bevor, aber zuvor wenden wir uns noch einmal dem November zu. Der war mit Urlaub und anschließender Erkältung wieder alles andere als gewöhnlich. Aber immerhin habe ich so Zeit gefunden Paramount+ einmal auszutesten und ein paar Serien zu bingen, die dort auf meiner Liste standen. Und so will ich gar nicht so viele Worte verlieren, widmen wir uns doch lieber dem ersten Rückblick in einer langen Reihe von bevorstehenden Rückblicken.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
The Marvels: Carol Danvers aka Captain Marvel untersucht eine seltsame Erscheinung, die an ein schwarzes Loch erinnert, doch bei der Berührung tauscht sie auf einmal den Körper mit Kamala Khan aka Ms. Marvel und Monika Rambeau. Während diese noch versuchen die Ursachen zu finden, taucht Dar-Benn, die neue Anführerin der Kree auf. Ihr Ziel ist es ein Artefakt zu finden, mit dem sie ihren Heimatplaneten Hala wieder zu altem Glanz führen kann. Doch der Preis dafür ist der Verlust von anderen Planeten. Und sie hat noch eine Rechnung mit Carol offen. So müssen Carol, Kamala und Monika sich zusammen tun, um gemeinsam Dar-Benn aufzuhalten. – Sehr witzige Frauenpower, Handlung eher normal, aber immerhin mal wieder unterhaltsam.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Wie der Wind sich hebt: Jiro Horikoshi träumt seit seiner Kindheit während des ersten Weltkrieges vom Fliegen. Da er stark kurzsichtig ist, hat er jedoch keine Chance ein Pilot zu werden. Stattdessen wird er Flugzeugkonstrukteur. Während seines Lebens erlebt er mehrere Katastrophen mit, doch gibt niemals auf. – Ich bin irgendwie mit den ganzen Zeitsprüngen nicht zurecht gekommen, daher für mich eher ein schwächerer Studio Ghibli Film.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Die Tribute von Panem X: Zu den 10. alljährlichen Hungerspielen wurde sich ein Mentor*innenprogramm ausgedacht, um die Zuschauendenzahlen zu steigern. Auch der junge Coriolanus Snow wurde dafür ausgewählt. Doch er bekommt ausgerechnet District 12 zugeteilt. Mit Lucy Gray als Tribut bekommt er die Chance sein Ansehen zu ändern. Doch was ist der Preis dafür? – Die Vorgeschichte rund um den jungen President Snow hat schon als Buch eher mäßig funktioniet, dennoch bin ich durch die faszinierenden Bilder des Trailers sehr gespannt auf den Film.
Wish: Disney feiert 100 Jahre. Dazu präsentiert der Konzern uns pünktlich zum umsatzstärksten Kinomonat Dezember seinen neuen Film. Doch der Trailer rund um die 17-jährige Asha und ihre Ziege Valentino und die Macht des Wünschens sieht zumindest im Trailer rein optisch schonmal nicht so gut aus. Dennoch stellt sich mir die Frage, ob die Geschichte da einiges retten kann und ob sich Disney nach 100 Jahren nun selbst abgeschrieben hat.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Napoleon
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich Big Time Rush – Staffel 1-2 (noch immer eine comfort Serie für mich)
Big Time Rush – Staffel 3-4 (Durch Paramount+ endlich auch für mich sichtbar und ich liebe diese Serie einfach. Klar hat man gemerkt, dass ihr gegen Ende hin etwas die Luft ausging, aber sie haben einen schönen Abschluss gefunden für die Charaktere)
BTS: Bon Voyage – Staffel 1 (Etwas chaotisch und gefühlt war ich nur damit beschäftigt die Hände über den Kopf zu schlagen, weil schon wieder jemand etwas vergessen oder gar verloren hatte, aber dennoch wie immer sehr sympathisch mit den Jungs)
Loki – Staffel 2 (Wieder eine deutlich stärkere Serie aus dem MCU, aber scheint dennoch zu lang für die erzählte Handlung. Teilweise etwas zäh, dafür mit einem gewaltigen Ende)
BTS: In the Soop – Staffel 1 (Wenn die Frage danach, ob es heute endlich die angekündigten Pasta mit Steak gibt, das spannendsten an der Serie ist, und man sieben Jungs über lange Zeit beim Nichtstun zu gucken kann, dann ist es die unvergleichliche Energie von BTS. Hat sehr gut funktioniert, gern mehr davon)
Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 3 (Immerhin hat die Serie nach dem riesen Cliffhanger überhaupt noch eine Fortsetzung bekommen. Das geplante Finale in drei Folgen quetschen zu müssen, hat ihr aber leider nicht gut getan)
Star Trek Lower Decks – Staffel 4 (Die Crew bekommt mehr Verantwortung, was ihr aber keinesfalls den Witz oder Charme nimmt. Noch immer sehr witzig und charmant)
Kohlrabenschwarz – Staffel 1 (Etwas zäher Einstieg, wollte schon abbrechen, ab Folge 2 in einem Stück durchgebinged. Sehr schöne Kombination aus deutschen/bayrischen Märchen und Sagen, Krimi und Phantastik. Gern mehr davon)
Star Trek: Strange New Worlds – Staffel 1-2 (Nach einigen aktuelleren Star Trek Versuchen, besinnt sich Strange New Worlds auf die Anfänge und bietet wieder das Entdecken neuer Welten und den typischen „Vorfall“ der Woche)
iCarly (2021) – Staffel 1-3 (Die Reunion der Serie konnte mit alten und neuen Charakteren wunderbar unterhalten und doch wesentlich aktuell werden, gut für zwischendurch)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 10 Seiten insgesamt: 2.601 Seiten pro Tag: 87 im Durchschnitt Gebundenes Buch: 2 Taschenbuch: 4 Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Der Panfluch: Taja ist Geschichtenerzählerin und begeistert ihr Volk mit den Abenteuern von Peter Pan. Doch etwas dunkles zieht in Nimmerland auf und Taja ist sich sicher, dass nur Pan sie alle retten kann. Doch dieser bleibt verschwunden. Also beschließt sie sich zu ihrem eigenen Abenteuer auf zu machen. – Ich hatte etwas Probleme mit dem Erzählstil, wodurch sich das Buch für mich etwas gezogen hat, auch wenn ich die Geschichte grundsätzlich mochte.
Der Preis der Magie: Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Helena ein altes Buch ihres Vaters vererbt, der die Familie vor vielen Jahren einfach verließ. Dadurch entdeckt sie nicht nur die Magie in sich, sondern auch ihre Tante Elizabeth, von der sie jahrelang nichts wusste. Doch so verlockend die Geschichten ihrer Tante auch klingen, so lernt Helena schnell, dass Magie immer einen Preis hat. – Fängt typisch an und haut einem dann die Erwartungen und Klischees ordentlich um die Ohren. Mochte es, wie unvorhersehbar die Geschichte dadurch wurde, auch wenn am Ende vielleicht ein paar Seiten fehlten.
Twisted Wonderland 1: Der Oberschüler Yu landet durch Zufall in einer anderen Welt zur Aufnahmeprüfung am Night Raven College. Dort wird er nicht nur mit Magie konfrontiert, die Häuser sind auch nach bekannten Disney Bösewichten geordnet. Wird er seinen Weg zurück finden? – Für den Auftakt ganz okay, vielleicht waren auch einfach die Erwartungen zu hoch. Mal schauen, was die Reihe noch so kann.
The Gender of Mona Lisa Y: Hinase hat sich entschieden. In diesem Band werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ihr Leben sich entwickeln könnte, wenn sie sich entscheidet ein Mann zu werden. Bleibt sie mit ihren Freund*innen befreundet oder entwickeln sich gar mehr Gefühle? – Die Geschichten waren ein wenig schwächer als in X, auch wenn es schön war noch einmal die Gegendarstellung lesen zu können.
Demon’s Diaries 3: Mia und Cay sind ziemlich hohe Tiere in der Hölle. Das hindert sie nicht daran ab und an in Schwierigkeiten zu geraten, sich mit dem überbürokratischen Himmel auseinander setzen zu müssen. Auch im dritten Band müssen sie sich wieder neuen Herausforderungen stellen und erleben so manche Überraschung. – Ich liebe die Kurzgeschichten. Sie sind abwechslungsreich, bieten immer wieder Platz zum Schmunzeln und gleichzeitig auch einen guten Grad an Spannung.
Spy x Family 10: Agent Twilight ist inzwischen berühmt berüchtigt unter den Spionen und befasst sich weiter mit seiner Scheinfamilie für Operation Stryx. Doch wie kam er eigentlich zu Wise und was hat es mit dem Krieg auf sich, der Jahre zuvor zwischen Ost und West wütete. – Spannend mit den neuen Hintergrundinformationen, aber hat sich zwischendurch auch etwas gezogen. Jetzt heißt es wieder warten.
Die 7. Farbe des Regenbogens: Ella hat Angst um ihren besten Freund Nick. Meist ist er verschlossen, doch nach dem letzten Wochenende scheint er eine schlimme Nachricht erhalten zu haben und ist danach verschwunden. Auf der Suche nach ihm, landet sie in einer seltsamen grauen Welt. Ein Wesen namens Mirin bietet ihr einen Deal an: Sie und Nick müssen Prüfungen bestehen, eine für jede Farbe des Regenbogens. Doch Ella hat keine Ahnung, welche Tür sie damit geöffnet hat. – Schwieriges Thema, toller Umgang damit. Spannende und mitfühlende Geschichte, die auf so vielen Wegen gelungen ist. Dennoch Vorsicht mit der Triggerwarnung Suizid.
Chaosherz: Noah ist wieder ein Mensch, doch damit immer distanzierter gegenüber May. Das stachelt das Chaos in ihr weiter an, das immer schwieriger zu kontrollieren wird. Doch damit nicht genug. Ihr Cousin Horus scheint sich in seinem Schlaf zu regen und hat es wohl auf May abgesehen. Weil ein Teenager mit Liebeskummer ja nicht schon genug Probleme hat. – Der typische zweite Füller-/Vorbereitungsband, aber dennoch habe ich das Buch nur so verschlungen. Ich liebe die Charaktere und wollte alles neue wissen. Und der Vorteil ist, dass man hier noch einiges über die Welt lernen konnte. Kann Band 3 gar nicht erwarten.
Fallen Princess: Zoey ist beliebt, kommt aus einer einflussreichen Familie und bereitet sich gerade darauf vor, die neue Miss Everfall zu küren als ihre Magie erwacht. Doch statt die Heilerkräfte ihrer Mutter zu erben, wie erwartet, bricht ein Schrei aus ihr raus. Sie ist eine Banshee. Dadurch ändert sich ihr komplettes Leben und sie muss an der Akademie den Zweig wechseln. Fallengelassen von ihren Freund*innen versucht sie ihr Gesicht zu wahren. Doch ein Schüler ist gestorben und sie scheint das nächste Ziel zu sein. – Mona Kasten hat bewiesen, dass sie Liebesgeschichten schreiben kann und mit ihrem super leichten Schreibstil konnte ich auch diesmal wieder in der Geschichte versinken. Toller Bezug zur irischen Mythologie, aber ansonsten leider alles sehr nach der bekannten Fantasy-Einstiegsformel. Wenig überraschendes, die gewohnten Charaktere, das gewohnte Verhalten. Tolles Buch mit einem Aber.
Die Tagebücher der Apothekerin 6: Der Eunuch Jinshi, dem Maomao inzwischen unterstellt ist, will ein paar Nachforschungen anstellen. Dafür muss Maomao ihn jedoch zu einem bürgerlichen schminken, was sich als gar nicht so leicht entpuppt. – Neue Hintergründe werden enthüllt und es bleibt spannend.
Der Herbst ist final eingezogen, die Kuschelsocken entstaubt und deswegen wird es Zeit, dass wir noch einmal auf das sommerliche dritte Quartal zurückblicken. Ein bisschen verspätet, aber immerhin hab ich es noch vorm Ablauf des vierten Quartals geschafft… Filmtechnisch bleibt es mau, es ist einfach nicht mein Filmjahr, weswegen die üblichen Top 5 wieder einmal etwas reduziert werden musste. Ansonsten ohne groß weiter Worte zu verlieren, der Rückblick auf das dritte Quartal 2023:
Meine vier Kinohighlights
Mission Impossible 7.1 – Dead Reckoning Part 1: Der Test einer neuen Tarnkappentechnik an Bord eines russischen U-Bootes geht schief. Doch an Bord soll auch eine neue Superintelligenz gewesen sein. Um an diese zu kommen, benötigt es zwei Schlüssel, die nur zusammen funktionieren. Ethan Hunt bekommt den Auftrag diese zu beschaffen, merkt aber schnell, dass es diesmal keinen klaren Gegner gibt. Als dann auch noch ein Phantom aus seiner Vergangenheit auftaucht, will er am liebsten sein Team abziehen und außer Gefahr bringen. – Der beste Mission Impossible seit Phantom Protokoll! Gute Action, stimmige Handlung, die erstaunlicherweise über die ganze Spielzeit funktioniert, aber alles auch wieder etwas reduzierter, gezielter eingesetzt.
Barbie: In Barbieland kannst du als Barbie alles sein. Vor allem aber, bist du glücklich und lebst in Harmonie. Doch eines Tages hat Stereotyp-Barbie merkwürdige Gedanken und darauf folgen einige Pannen, inklusive, dass ihre Ferse den Boden berührt. Dies soll an einem Riss zwischen Barbieland und der realen Welt liegen. Sie bricht also auf, um diesen zu kitten. Ken folgt ihr, da er nur mit Barbie glücklich sein kann. Doch in der realen Welt ist alles ganz anders als erwartet. – Anwärter aufs Jahreshighlight. Barbie als feministischen Film und trotzdem voller popkultureller Anspielungen und gut gesetzter Witze, funktioniert dank Greta Gerwig einfach wunderbar.
Oppenheimer: Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe, wird nach dem Krieg in einem Ausschuss zu seiner Sicherheitsfreigabe mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Dabei geht es um seine Studienjahre, seinen Einsatz für das Manhattan-Projekt und der damit verbundenen Entwicklung der Atombombe. – Ein etwas anderer Nolan und auch wenn es gerade am Anfang ein paar Stolperer gab, war ich so sehr in der Atmosphäre des Films, dass die 180 Minuten Laufzeit einfach verflogen sind.
Die Geistervilla: Gabbie und ihr Sohn Travis ziehen für einen Neuanfang in eine große Villa, die Gabbie zu einem Bed & Breackfast umbauen will. Nur leider ist die Villa voller Geister, die gar nicht erfreut sind über die neuen Bewohnenden. In ihrer Not wendet sich Gabbie unter anderem an den Geistlichen Ken und an den Fotografen für Übernatürliches Ben. Kurz darauf sitzen diese ebenfalls in der Villa fest. Zusammen versuchen sie den Fluch zu brechen. – Kurzweiliger atmosphärischer und sehr unterhaltsamer Film basierend auf der Disneyland-Attraktion.
Meine vier filmischen Highlights
Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf dem ersten Blick: Hadley verpasst ihren Flieger nach London zur Hochzeit ihres Vaters. Auf dem Flughafen trifft sie auf Oliver. Bei beiden funkt es sofort, doch das Schicksal scheint gegen sie zu sein. – Die wohl schönste Romanze des Jahres! Hier passt einfach alles. Es war cozy, süß und einfach zum träumen.
Erinnerungen an Marnie: Die 12-jährige Anna wird wegen ihres Asthmas für den Sommer aufs Land zu Verwandten geschickt. Dort lernt sie Marnie kennen und erlebt einzigartige Momente mit ihr. Doch Marnie scheint immer wieder zu verschwinden. – Ein weiterer toller Klassiker aus dem Hause Ghibli, mit viel Sommergefühl.
Mein Nachbar Totoro: Professor Tatsuo Kusakabe zieht mit seinen Töchtern Satsuki und Mei aufs Land. Die Mutter erholt sich aktuell im Krankenhaus von einer schweren Krankheit. In diesem Sommer erleben die Schwestern allerhand Dinge. Unter anderem treffen sie auf Totoros, Waldgeister, die nur Kinder sehen können. – Liebevoller Anime, super Sommerstimmung und tiefgehende Familiengeschichte.
Kurokos Basketball– Final Game: Bei einem Streetbalturnier wird Japan von einem Team aus den USA vorgeführt. Als diese dann auch noch den kompletten japanischen Basketball verhöhnen, wird ein neues Team gegründet, dass vor allem aus der Wundergeneration besteht, die sich zu diesem Anlass noch einmal zusammenraufen. Auch Kuroko und Taiga sind dabei. Doch dieses Match verlangt ihnen alles ab. – Der Film vereint alles, was sich der Anime in drei Staffeln aufgebaut hat. Ein würdiger Abschluss und ein tolles Wiedersehen mit den Charakteren.
Meine fünf serientastischen Highlights
Doom at your service – K-Drama: Tak Dong-Kyung hat einen wirklich beschissenen Tag. Sie erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat, dass ihr Freund bereits verheiratet ist und ihr Bruder sich ein Teil des Erbes ihrer Eltern für eine dumme Geschäftsidee krallen will. In ihrer Frustration schreit sie in die Nacht, dass sie die Welt brennen sehen will. Dies hört Myul Mang, das Unheil. Er schließt einen Vertrag mit ihr, um die Schmerzen ihrer letzten Wochen von ihr zu halten, dafür muss sie sich das Ende des Welt wünschen, damit er ihren Wunsch erfüllen kann. Doch es soll anders kommen. – Highlight K-Drama! Sehr tolle Geschichte, spannend, mitreißend, und vor allem sehr gefühlvoll
One Piece – Staffel 1: Monty D. Ruffy möchte Pirat werden. Nachdem er immer wieder gehört hat, dass er zu jung sei, bricht er Jahre später allein auf. Dabei erlebt er allerlei Abenteuer und trifft auf erste Verbündete. Sei es der Piratenjäger Zorro, die Navigatorin Nami, der Lügenbaron Lysopp oder der Koch Sanji. – Kunterbunter Piratenspaß, der sich zwar Freiheiten rausnimmt und doch die Mangareihe würdevoll umsetzt.
Heartstopper – Staffel 2: Nick und Charlie sind inzwischen zusammen, doch da Nick noch nicht sein Coming Out hatte, weiß es nur der engste Freundeskreis. Nick will das schnellstmöglich nachholen, doch findet einfach nicht den richtigen Zeitpunkt. Und dann stehen auch noch die Prüfungen und die Paris-Reise an. – So eine cozy Serie und doch thematisiert sie so schwierige Themen. Guter Umgang mit queeren Themen.
How I met your father – Staffel 2: Sophie und Jesse nähern sich langsam wieder an, doch nachdem Sophie ein paar nicht so gut laufende Dates und Beziehungen hatte, beschließt sie, dass es Zeit wird ihren Vater zu finden. – Sagt, was ihr wollt, aber ich liebe die Gruppe von Freund*innen einfach sehr. Ich liebe den Humor, die Geschichten und einfach alles. Habe mich über jede neue Folge sehr gefreut und hoffe nun auf eine dritte Staffel.
Kurokos Basketball – Staffel 2-3: Die Teko Mittelschule hat unzählige Preise im Basketball gewonnen, was vor allem an fünf Spielern lag, die als die Wundergeneration bekannt sind. Kuroko wurde als geheimes sechstes Mitglied geführt. An der Oberschule gehen sie auf getrennte Schulen. Da die Wundergeneration vor allem durch ihre Egos bekannt wurde, will Kuroko mit seinem neuem Team zeigen, dass Teamgeist über alles steht. – Es wurde immer spannender, da die Identifikation mit den Charakteren stärker war, mitreißende Spiele und ein tolles Ende.
Meine fünf buchigen Highlights
Mit dir oder ohne dich: Cara hat in dem verträumten Städtchen Silver Heights, ein kleines Café, in dem sie Speisen für Leute mit Unverträglichkeiten anbietet. Eines Tages läuft ihr Adam über den Weg, der ihr sofort sympathisch ist. Doch es liegt eine Reihe von Missverständnissen vor ihnen. Doch vor allem muss Cara ihre Unsicherheit überwinden und Adam mit der Vergangenheit abschließen, was alles andere als einfach ist. – Anwärter Jahreshighlight. Habe die Geschichte geliebt, die Charaktere sind toll und es war irgendwie sehr cozy, aber hatte doch auch wichtige Themen und war einfach ein Wohlfühlbuch.
In love with a star: Georgia will nach einem langen Flug nur noch unter die Dusche und dann ins Bett fallen. Doch ein gestrichener Anschlussflug und ein ausgebuchtes Hotel machen ihr einen Stich durch die Rechnung. Dabei trifft sie auf Alexander Kim, dem älteren Bruder ihrer früheren besten Freundin. Er bietet ihr an, sich das Zimmer zu teilen und sie kommen sich näher. Doch am nächsten Tag muss sie feststellen, dass sie mit einem berühmten Schauspieler geschlafen hat. – Ich habe mich schockverliebt in das Buch, auch wenn ich den sehr hohen Spiceanteil nicht erwartet hatte. Konnte es kaum aus der Hand legen.
Tokioregen: Malu reist für ein Auslandsjahr nach Tokio. Ihre Gastschwester stellt ihr Kentaro vor, der ihr eine ganz besondere Seite der ganz besonderen Stadt zeigt. Doch die Geister der Vergangenheit scheinen sie nicht loszulassen. – Und ein weiteres Jahreshighlight. Die Geschichte ist absolut süß und cozy und ich bin nur so durch die Seiten geflogen und ich liebe die Protas und ich möchte gerade einfach nur jedem dieses Buch in die Hand drücken.
Heimwärts*: 1959 findet ein Reisender die Familie Turner nach einem Picknick am Fluss tot auf. Das Geschehene erschüttert den beschaulichen Ort Tambilla. 2018 kehrt Jess von London nach Sydney zurück, da ihre Großmutter Nora gestürzt ist. Im Krankenhaus scheint Nora verwirrt zu sein und Angst zu haben, dass man ihr ihr Baby wegnähme. Jess versucht die Ursache herauszufinden und stößt auf ein altes Familiengeheimnis. – Fernweh nach Australien incoming. Ansonsten eine tolle Familiengeschichte mit kleineren Stolperern, aber im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin etwas schwächer.
Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit: Mai Thi Nguyen Kim, bekannt für ihren Youtube Kanal MaiLab, nimmt einige heiß diskutierte Themen auseinander, betrachtet ihre wissenschaftliche Seite und versucht die kleinste gemeinsame Wirklichkeit zu finden. – Die Fangfragen haben mich regelmäßig kalt erwischt und die Ausführungen waren spannend, interessant und gut für Laien aufgearbeitet. Gerade das Hörbuch von der Autorin eingesprochen, funktioniert gut.