Downton Abbey

Vor kurzem konnte ich meinen Freund doch überzeugen, zusätzlich zu unseren anderen Abonnements, uns auch noch Amazon Prime zuzulegen. Dabei entdeckte ich eine Serie, die ich zwar vom Namen her kannte, aber nicht so ganz wusste, worum es denn geht. Auf gut Glück schaute ich einmal herein. Diese Kritik befasst sich mit den Staffeln 1-5.

Downton Abbey ist ein Herrschaftssitz in Yorkshire. Dort lebt die Familie Crawley mit ihren Angestellten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es werden historische Ereignisse, wie der Untergang der Titanic und der erste Weltkrieg, politische Umbrüche, wie Frauenwahlrecht und die erste Labour-Partei, sowie persönliche Schicksale behandelt.

Seit langem hat mich keine Serie mehr so in den Bann gezogen, wie Downton Abbey. Ich verschlang die Serie regelrecht und konnte mich selten dazu bewegen, sie auszuschalten, was dazu führte, dass ich teilweise bis 3Uhr morgens in einer anderen Welt feststeckte. Das liegt vorallem daran, dass sich Downton Abbey auf keinen Charakter wirklich konzentriert, sondern einem eine Vielzahl von verschiedenen Geschichten bietet. So konnte man sich immer Charaktere aussuchen, die man mag und mit denen man mitfieberte und betete, dass ihnen nichts schlimmes passierte. Und dann gab es eben auch die Charaktere, denen man einen frühen Serientod wünschte – die Wünsche wurden aber nicht immer erhört. Allein die Hauptfamilie hat drei Töchter, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die zynische und arrogante Mary, die sich permanent selbstbemitleidende Edith und die immer herzliche und freundliche Sybill. Doch auch diese drei machen Wendungen durch, so dass man am Ende vielleicht doch mit jemandem sympathisiert, was man am Anfang der Serie für unmöglich hielt. Unvorhersehbare Wendungen schaffen es die Serie durchgehend spannend zu halten, auch wenn es sich im weitesten Sinne lediglich um ein Familiendrama handelt. Hinzu kommen die Einbindungen historischer Ereignisse und politischer Umbrüche, die das Haus regelmäßig erschüttern. Die Serie schafft es vor allem durch Detailgenauigkeit zu punkten, da die Sitten und Geflogenheiten sehr realistisch dargestellt werden. Auch werden immer wieder neue Erfindungen vorgestellt, so werden zu Anfang der Serien noch Kutschen genutzt, die immer weniger werden und zunehmend durch die ersten Automobile ersetzt werden. Auch Telefone und Radios werden im Laufe der Serie als neue Erfindungen vorgestellt. So schafft Downton Abbey es mehr als Familiendrama zu sein, nämlich auch eine kleine Geschichtsstunde.
Die Serie zieht sich über mehrere Jahre. So beginnt die erste Staffel im Jahr 1912 mit dem Untergang der Titanic und erstreckt sich bis Staffel 5 ins Jahr 1924. Dadurch sind mitunter große Zeitsprünge von Nöten. Leider verfehlt hier die Serie manchmal den richtigen Augenblick. So passiert es, dass zwei Charaktere über ein Thema einen Streit haben. Dann kommt ein Zeitsprung von zwei Jahren und die gleichen zwei Charaktere streiten noch immer über das gleiche Thema, ohne das in den zwei Jahren die vergangen sind, jemand die richtigen Argumente vorbringen konnte. Es scheint fast so, als wäre in der Zwischenzeit überhaupt nichts passiert. Die Serie setzt genau an den gleichen Handlungssträngen wieder an, als wären nicht inzwischen zwei Jahre vergangen. Lediglich die geschichtlichen Hintergrundinformationen wurden an das neue Jahr angepasst. Das ist nicht immer ganz passend und hätte geschickter gelöst werden können. Auch der Schnitt allgemein ist nicht immer passend. So haben beispielweise zwei Charaktere gerade einen wichtigen Dialog und mittendrin wird dann zu anderen Charakteren geschnitten. Wäre grundsätzlich kein Problem, wenn der wichtige Dialog der ersten beiden irgendwann auch wieder aufgegriffen würde. Doch genau das passiert nicht, sondern irgendwann wird in einem Nebensatz der erste Dialog in einem anderen erwähnt und nur so erfährt der Zuschauer teils wichtige Informationen. Ansonsten verfügt Downton Abbey über einen sehr flüssigen Erzählstil und erlaubt einen in eine andere Zeit abzutauchen. Die Länge der Folgen variiert je nach Staffel zwischen 46 und 96 Minuten. Auch die Anzahl der Folgen variiert von 6-10 je nach Staffel.

Alles in allem ist Downton Abbey einfach nur ein Sehvergnügen. Ich habe selten so oft den Fernseher angeschrien, Charaktere gehässig ausgelacht und vor Freude mit den Beinen gestrampelt, wenn endlich etwas so kam, wie es ich es wollte, wie in dieser Serie. Und wenn ihr mich jetzt entschuldigt, ich habe meine Liebe für English Breakfast Tea wieder entdeckt und werde mir jetzt eine Tasse kochen – muss ich leider selbst machen, habe ja keine Diener und Butler.

Die 68. Emmy Awards

Hallo ihr Lieben,
im Gegensatz zu den Oscars hab ich mir nicht die heutige Nacht um die Ohren geschlagen, um die Emmys zu sehen. Dafür hab ich mir die Sendung aber aufgenommen und mir zum Frühstück angesehen (und ein bisschen über das Frühstück hinaus, die Verleihung ging über drei Stunden!). Im Gegensatz zu den Oscars hab ich aber auch nicht annähernd alle wichtigen Serien der Verleihung gesehen, daher habe ich mir nicht erlaubt eine Prognose zu veröffentlichen. Dafür möchte ich euch nur einen kurzen Überblick geben, was so schönes passiert ist.

Die Moderation übernahm dieses Jahr Jimmy Kimmel, der souverän und mit einer lockeren Stimmung durch den Abend führte. Bis auf einen kleinen faux pas, der die sozialen Medien aufrüttelte blieben die Witze größtenteils niveauvoll. Allein sein Weg auf die Bühne war zwar hindernisreich, aber dafür sehr unterhaltsam. Mein persönliches Highlight der Moderation war, als Matt Damon, kurz nachdem Kimmel seine Nominierung nicht in einen Gewinn umsetzen konnte, die Bühne betritt und Kimmel ein wenig auf den Arm nimmt.

Ein gängiges Thema ist in diesem Jahr die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA. Auf den Punkt brachte es „Master of None“-Star Aziz Ansari, als er zunächst seinen Eltern dankte (die im Publikum anwesend waren) und im nächsten Atemzug meinte, dass er Trump wählen würde, und deswegen seine Eltern daher bitte den Saal und das Land verlassen müssen (er und seine Eltern sind Inder; seine kurze Rede ist frei übersetzt!). Darauf baut auch mehr oder weniger das zweite große Thema das Abends auf. Nachdem die Oscars in diesem Jahr mit „Oscarsaresowhite“ nicht besonders gut wegkamen, feierten die Emmys ihre Vielfalt – nahmen das aber auch nicht so ganz ernst und scherzten darüber.

Ein weiteres Highlight des Abends war es, dass Jimmy Kimmel am Anfang eine „neue Regel“ erließ, die er „Maggie Smith Regel“ nannte. Denn Maggie Smith ist des öfteren nominiert, gewann auch bereits mehrmals, aber war nie anwesend. Die neue Regel besagt, dass man um den Preis zu gewinnen, anwesend sein muss. Die Ironie daran war, dass Maggie Smith auch dieses Jahr gewann, aber nicht anwesend war.

Eine Übersicht über die Gewinner könnte ihr beispielsweise auf Moviepilot einsehen. Damit wünsche ich euch noch einen schönen Abend 🙂

Blogparade: „Marry me!“

Hallo ihr Lieben,
kurz vor knapp möchte ich auch noch an der neuen Blogparade der singenden Lehrerin teilnehmen, die zu Recht den Titel „Königin der Blogparaden“ trägt! Die Blogparade selbst steht unter dem Titel „Marry me!“ – 7 Charaktere, die ich vom Fleck weg heiraten würde. Zwar habe ich im wahren Leben meinen Traummann bereits gefunden, aber die unten aufgeführten Heiratskandidaten sind ja auch leider nur fiktiv. Die Reihenfolge stellt keine Wertung da und daher geht es jetzt auch gleich los:

1)
Charakter: Ash
Serie: Vicious
Verkörpert von: Iwan Rheon

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Treuherzige Augen, ein großes Herz, eine vielleicht nicht gerade vorzeigbare Familiengeschichte (beide Eltern im Gefängnis) und man könnte ihn vor Violet (siehe Bild) retten. Ein sehr sympathischer junger Mann und das Beste: Man hätte Ian McKellen und Derek Jacobi als schwules Ehepaar als Nachbar.

2)
Charakter: Mr. Darcy
Buch: Stolz & Vorurteil
Geschaffen von: Jane Austen

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Seine Familie hat Geld und Ländereien und er hat seinen Stolz und Vorurteile… Ja so mag es am Anfang wirken, doch im Laufe des Buches enthüllt Mr Darcy seine wahren Beweggründe und er ist an sich ein herzensguter Mann, der für Freunde und Familie alles tun würde. Durchaus Heiratsmaterial.

3)
Charakter: Clint Barton (Hawkeye)
Filme: Thor, The Avengers, The Avengers – Age of Ultron, Civil War
Verkörpert von: Jeremy Renner

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Ich habe einige Zeit überlegt, ob er tatsächlich zum Thema passt, aber spätestens seit Age of Ultron wissen wir, dass er seine Karriere bei den Avengers mit Frau und Kindern und einem wunderschönen Haus vereinen kann. Und er trifft genau meinen Humor! Bisschen sarkastisch angehaucht und schließlich soll man ja auch jemanden heiraten, mit dem man lachen kann!

4)
Charakter: Der Prinz
Film: Cinderella
Verkörpert von: Richard Madden

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Quelle

Und einmal die volle Ladung Klitschee bitte! Wer träumt nicht davon einen Prinzen zu heiraten? Vorallem, wenn er so sympathisch lachen kann? Außerdem ist er gütig und freundlich und ja ich wäre in diesem Märchen gerne die Prinzessin.

5)
Charakter: Christian
Film: Moulin Rouge
Verkörpert von: Ewan McGregor

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Kommen wir vom Prinzen zum mittelosen Schriftsteller. Christian mag kein Geld haben, aber dafür ist sein Herz so groß, dass er es dir mit Freude schenkt und dazu hat er gleich noch ein schönes Lied auf den Lippen. Es wäre ein Leben in Armut, aber voller Liebe und Freude.

6)
Charakter: Leander „Lee“ FitzMor
Buch: Die Pan-Trilogie
Geschaffen von: Sandra Regnier

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Quelle

Und hier ist nun auch offiziell das Fabelwesen vertreten. Denn Lee ist eine Elfe. Aber keine Angst, kein kleines Flügelwesen, sondern ein stattlicher Mann. Er kann einen zwar auch beinahe zur Verzweiflung bringen, aber im Endeffekt überzeugt er durch seinen Charme.

7)
Charakter: Der Doctor (10. Verkörperung)
Serie: Doctor Who
Verkörpert von: David Tennant

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Quelle

Wer würde nicht gerne mit diesem etwas verrückten, aber durch und durch sympathischen Timelord in seiner blauen Telefonzelle durch Zeit und Raum reisen? Gut, die meisten Abenteuer enden sehr gefährlich, und die Hochzeit würde wahrscheinlich durch einen Angriff der Daleks gestört werden, aber trotzdem.

Ganz knapp nicht in mein Ranking geschafft haben es Seeley Booth (Serie: Bones, verkörpert von David Boreanaz) und Harvey Specter (Serie: Suits, verkörpert von Gabriel Macht).

Welchen fiktiven Charakter würdet ihr am liebsten auf der Stelle heiraten?

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 10

Hallo ihr Lieben,
heute ruft Frau Margarete zum letzten Mal zu ihrer Serienlogparade. Denn nun ist es bereits das 10. und damit auch letzte Thema. So machen wir uns ans Werk.

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Thema #10: Rund um die Serie

Was für Merchandise besitzt du zu Serien? Beschränkst du dich auf die gekauften Serienstaffeln oder hast du noch andere Accessoires zu deine Lieblingsserien? Zeig doch mal her, wie du deine liebsten Serien zelebrierst!

Merchandise? Ich? Aber natürlich! Da mach ich keinen Unterschied zwischen meinen Lieblingsfilmen und Lieblingsserien. Natürlich hab ich Poster (Tardis aus Doctor Who und Supernatural), Shirts/Pullover (Doctor Who, Supernatural, Sherlock) und die Serienstaffeln. Aber ich hab auch einen Pappaufsteller vom 10. Doctor, eine Tardiskeksdose, ein Adipose-Kuscheltier zu Hause und ein Adipose-Antistressball auf Arbeit (Doctor Who) und einen Dalek (Doctor Who).
Ich merke Serientechnisch ist mein Merchandise sehr Doctor Who lastig…

Interessierst du dich dafür, was deine Serienstars so außerhalb der Serie treiben?

Wenn ich Serienstars mag, interessiere ich mich schon auch für andere Serien/Filme, die sie gedreht haben und guck mir die eher an. Das gilt aber auch für andere Schauspieler. Ab und an hör ich mir vielleicht auch etwas Promiklatsch an, aber im großen und ganzen lass ich den Serienstars ihr Privatleben und konzentrier mich eher auf ihre Filmographie.

Das war dann auch schon die letzte Ausgabe der Serienblogparade von Frau Margarete. Was habt ihr für Serienmerchandise zu Hause?

Nachspezial – Halloween

Hallo ihr Lieben,
der „gruseligste“ Tag des Jahres (und ja, ich weiß, dass Halloween eigentlich nur Komerz ist und wir eigentlich Luthers Thesenanschlag am Reformationstag feiern) ist vorbei und ich hab zumindest einen Horrorfilm gesehen. Als „Spezial“ möchte ich euch einen Film, eine Serie und ein Buch zum Thema vorstellen.

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A nightmare on Elm Street

Ich habe gestern die Version von 2010 gesehen (endlich ein Film von meinem SuF abgearbeitet).

Kurz zur Story:Freddy Krüger ist zurück. Er schleicht sich in die Träume von einer Gruppe Jugendlicher. Wieso sind es genau diese? Nachdem einer nach dem anderen in seinen Träumen heimgesucht und letztendlich getötet wird, suchen die Überlebenden nach Antworten und nach ihrer Verbindung zueinander. Dabei arbeitet die Zeit gegen sie, denn sie dürfen nicht einschlafen, oder sie sterben.

Ich kenne das Original nicht, bin aber von diesem Remake nicht wirklich überzeugt. Natürlich ist die Handlung gruselig und jagt einem einen Schauer über den Rücken, aber der Film versteift sich auf Geschreie und Gerenne und vor allem viel Blut. Dabei verpasst der Film sich auf die Hintergründe zu fixieren, die alleine schon schaurig genug sind und somit auch den nötigen Spannungsbogen. Die Schauspieler sind mir (durch andere Rollen) sehr sympathisch, können in diesem Film aber leider nicht überzeugen. Lediglich Jackie Earle Haley schafft es die Rolle des Freddy Krügers gekonnt umzusetzen und ein bisschen Grusel in den Film zu bringen.

American Horror Story – Asylum

Die erste Staffel Murder House habe ich euch bereits vorgestellt. Die Erfolgsserie geht weiter, mit den gleichen Schauspielern, aber einer neuen Handlung und neuen Charakteren.

Kurz zur Story: 1964, Briarcliff. Der junge Kit Walker wird in die psychiatrische Klinik eingeliefert, weil er als der Serienmörder „Bloody Face“ gehandhabt wird. Unter der strengen Hand von Schwester Jude wird die Klinik geführt, deren Zustände einfach nur erschrecken. Die Journalistin Lana Winters will das Ganze entlarven, landet bei einem Einbruch, aber selbst in der Anstalt und wird wegen ihrer Homosexualität festgehalten. Dabei treffen sie auf schaurige und verrückte Gestalten.

Während die erste Staffel begeisterte und an einem einzigen Wochenende durchzuschauen war, habe ich mich wochenlang durch die zweiten Staffel gequält. Das Erscheinungsbild ist wie gewohn gruselig und die Charaktere verrückt bis schaurig, aber die Handlung zieht sich und kommt nicht richtig in Schwung. Angelegt auf vielleicht die Hälfte der Folgen wäre die Serie wie gewohnt spannend geworden, aber so zieht sie sich wie Kaugummi, ohne das die einzelnen Folgen irgendetwas aussagen. Ich hoffe, dass die dritte Staffel wieder mehr Spannung bringt.

Dr. Jeckyll und Mr. Hyde

Es ist schon einige Zeit her, seit ich das Buch das letzte Mal gelesen habe. Aber noch immer gehört es zu meinen Favoriten in meinem Bücherregal.

Kurz zur Story: Mr. Utterston ist der Anwalt des angesehenen Arztes Dr. Jeckyll. Eines Abends erzählt ihm sein Cousin Mr. Enfield von einem Vorfall in dem ein mysteriöser Mr. Hyde ein Kind umgerannt hat. Dabei wurde er gefasst und zu einem Bußgeld von 100 Pfund verurteilt. Der Check lief auf den Namen Dr. Jeckyll. Auch ein geändertes Testament des Arztes führt bei Utterston zur Beunruhigung. Er stellt Nachforschungen an und findet schreckliches heraus.

Das Buch von Robert Louis Stevenson ist vielleicht vom Schreibstil her nicht nach Jedermanns-Geschmack – es wurde auch 1886 geschrieben – aber die Handlung ist nur allzu bekannt. Dr. Jeckyll, der den „bösen“ Teil seines Körpers loswerden wollte und so seine zweite Persönlichkeit Mr. Hyde erschuff. Doch wie kontrolliert man diesen Teil und was passiert, wenn man sich nicht mehr zurückverwandeln kann? Das Buch ist nicht nur spannend und verpasst einem einen Schauer, sondern wirft auch tiefgründige Fragen auf.

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 9

Hallo ihr Lieben,
ich hänge ‚mal wieder 7 Filmkritiken zurück – ganz zu schweigen von Serien- und Bücherkritiken – aber heute wollen wir uns wieder der Serienblogparade von Frau Margarete widmen. Heute werden wir wieder  in unsere Kindheit versetzt.

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Thema #9: Kindheitserinnerungen

Welche Serien hast du in deiner Kindheit geliebt?

Wo soll ich da nur anfangen? Ich habe viele Serien geliebt!
Die Gummibärenbande, Chip&Chap, Captain Balu, Gargoyles, Ducktales, Goofy & Max, Sesamstraße, Sendung mit der Maus, Weihnachtsmann und Co. KG, Barney, die Dinos, Darkwing Duck, Alfred J. Kwak, Hallo Spencer, Löwenzahn… Die Liste ist beliebig land fortsetzbar…

Hast du eher Zeichentrickserien geschaut oder Serien mit realen Schauspielern?

Beides! Wenn ich das Fernsehprogramm selbst bestimmen durfte, dann habe ich mich eher für o.g. Serien – also überwiegend Zeichentrick – entschieden. Aber meistens hatte mein Stiefvater die Fernbedienung in der Hand. Da liefen dann eher Mission: Impossible, MacGyver oder The A-Team. Das sind bei mir ebenfalls Kindheitserinnerungen und mit ganz realen Schauspielern.

Gab es ein Thema, das dich in Serien beonders beschäftigt hat?

Wie man an meiner Aufzählung erkennen kann, hab ich die Themen kreuz und quer geguckt.

Wie findest du deine liebsten Kinderserien heute?

Na noch immer toll! Ich habe vor 2-3 Jahren große Teile meiner Kindheitsserien wieder angeguckt (YouTube machts möglich 😉 )

Beeinflussen sie doch noch irgendwie?

Die meisten nicht. Aber von dem Wissen von der Sendung mit der Maus oder Löwenzahn profitier ich manchmal doch noch bei Quiz-Spielen 😉

Und wie findest du das heutige Programm für Kinder?

Sehr schrottig! Wenn ich doch einmal bei meinem Freund durch das Fernsehprogramm durchschalte und sehe, mit was für Serien die Kinder heutzutage beschallt werden, mach ich mir ernsthaft Sorgen um meine Rente und verstehe, wieso die Kinder immer mehr verkommen. Ich könnte mich jetzt lang und breit darüber ausregen, aber ich halt mich doch einmal zurück.

Grace and Frankie

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch eine Serie vorstellen, die ich durch Zufall auf Netflix entdeckt habe, die mich aber sofort und unwiederruflich mit ihrem Charme in den Bann gezogen hat.

Kurz zur Story: Grace und Robert. Frankie und Sol. Zwei befreundete Ehepaare, die beide seit über 40 Jahren verheiratet sind. Doch dann eröffnen Robert und Sol ihren Ehefrauen, dass sie nicht nur Partner in ihrer Anwaltskanzlei sind, sondern auch seit 20 Jahren eine Affäre haben. Geschockt über ihre schwulen Ehemänner, müssen Grace und Frankie nun hinnehmen, dass sie sich scheiden lassen, damit Robert und Sol heiraten können.

Nach 40 Jahren Ehe und dem Großziehen von jeweils zwei Kindern, sollte man meinen, dass so eine Ehe nichts mehr zerstören kann. Doch diese Serien belehrt uns eines besseren. Denn Robert und Sol haben 20 Jahre ihre Beziehung geheim gehalten. Aber nun wollen sie heiraten und dafür müssen erst ihre Ehen geschieden werden. Da es beide im eigenen Heim nicht mehr aushalten, zieht es sowohl Grace als auch Frankie ins Standhaus. Dort treffen sie aufeinander und müssen sich trotz des gleichen Schicksals erst einmal aneinander gewöhnen. Denn beide könnten nicht unterschiedlicher sein.
Lily Tomlin übernimmt die Rolle der Frankie. Diese ist sehr alternativ. Immer gekleidet in sehr weite Stoffe und im Kopf jung geblieben. Sie probiert sich an neuen Heilmitteln aus, die sie selbst in der Küche gezaubert hat und unterrichtet Ex-Häftlinge in Kunst. Durch ihre flippige Art bringt sie Grace mehr als einmal an den Rand ihrer Nerven.Dem gegenüber steht Jane Fonda, die die Rolle der Grace übernimmt. Gründerin eines Kosmetikimperium, hat sie das Geschäft inzwischen an ihre Tochter abgegeben. Doch noch immer ist gutes Aussehen und das Ansehen der Menschen in ihrem Umkreis alles, was für sie zählt. Immer top gestylt und immer in Highheels, versucht sie ihre Würde zusammenzuhalten. Nachdem ihre Welt durch die Scheidung zusammenbricht, ist die größte Strafe für sie mit der flippigen Frankie zusammen zu leben. Doch schon bald erkennt sie ihren Wert.
In der Serie geht es darum, was man im Alter macht, wenn die Ehe doch nicht hält und zeigt auf liebevolle Weise eine ganz außergewöhnliche Freundschaft, die es ohne die Umstände so nie gegeben hätte. Dabei bringt die Serie die Thematik immer genau auf den Punkt, nimmt ihr aber durch viel Humor die Schärfe. Denn Homosexualität ist noch immer ein schwieriges Thema, gerade in angesehenderen Kreisen und Robert und Sol sind nicht nur einmal in Erklärnot, wie genau sie ihre Beziehung zueinander bezeichnen würden. Doch während man diese Serie sieht, denkt man darüber gar nicht so genau nach, sondern lässt sich eher von der flippigen Frankie mitreißen und von Grace wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Es zeigt einem, dass jede Situation zu meistern ist und hat genau die richtige Dosis Lebensfreude.

Alles in allem ist die Serie eine lustige, lebensbejaende und flippige Serie, die einen ab der ersten Folge mitreißt und die ich daher nur wärmstens empfehlen kann!

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 8

Hallo ihr Lieben,
obwohl ich eigentlich komplett im Eimer bin, weil ich im Zuge meiner Ausbildung an einem Sponsorenlauf teilgenommen habe, aber ich möchte mich trotzdem heute wieder der Serienblogparade von Frau Margarete zuwenden.

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Thema #8: Guilty Pleasures

Welche deiner Lieblingsserien ist dir ein bisschen peinlich?

Naja was heißt peinlich. Ich verstecke grundsätzlich keine der Serien, die ich gucke. Über manche rede ich halt nur nicht besonders offen, weil ich doch das ein oder andere Mal schon komisch angeschaut wurde.
Eine dieser Serien ist Big Time Rush. Eine Nickelodeon Serie über vier Jugendliche, die nach LA ziehen, um dort eine Boyband zu gründen. Die Serie ist von der Zielgruppe her auf Kinder oder pubertierende Teenager ausgerichtet, aber so wirklich bin ich ja doch nie erwachsen geworden, daher mag ich die Serie immer noch und liege, obwohl ich jede Folge gefühlte 100 mal gesehen habe, noch immer fast auf dem Boden vor lachen über die Witze. Es gab Zeiten, da konnte ich jede Folge fast mitsprechen.
Eine weitere Serie, die ich eher unter Verschluss halte, dass ich sie sehe, ist Hand aufs Herz. Das deutsche Pendant zu Glee, über die STAG (Singen&Tanzen-AG). Eine Gruppe eher unbeliebter Schüler an einer Kölner Schule und ihre Leidenschaft zur Musik. So wirklich begeisten konnte mich die Serie eigentlich nie, aber trotzdem habe ich sie größtenteils gesehen, einfach weil mir die Charaktere so viel sympathischer waren als die Glee-Charaktere. Und die Coverlieder mag ich sehr.

Welches Format schaust du gerne. obwol du denkst, dass es keinen besonders hohen Anspruch oder keine gute Qualität hat?

Hierzu würde ich wohl Serien, wie The Big Bang Theory oder Two and a half men zählen, kurz alle Serien, die mit einer einfachen Grundhandlung und kurzen Folgen mich für kurze Zeit unterhalten, die ich aber nicht mit voller Aufmerksamkeit gucken muss. Trotzdem möchte ich diesen Serien nicht ihre Qualität und ihren Anspruch aberkennen, nur hat eine Folge 2 Broke girls weniger Anspruch als eine Folge Hannibal (um ein Beispiel zu nennen). Auch die beiden oben genannten Serien haben keinen hohen Anspruch, aber ich gucke ansonsten keine Serien aus dem Format.

Welche Serie findet jeder doof, nur du nicht?

Hm gute Frage. Hier würde ich vielleicht die Serien nennen, die nach einer Staffel wegen Mangel aus Begeisterung abgesetzt wurden. Hierzu gehören Almost human, Friends with better lifes und PainKiller-Jane.

Unbreakable Kimmy Schmidt

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch eine Netflix-Original Serie präsentieren, die ich durch Zufall bei der Suche nach neuen Serien gefunden habe.

Kurz zur Story: Kimmy Schmidt war 15 Jahre in einem Bunker gefangen, zusammen mit 3 anderen Frauen, weil ein Predigter ihnen glauben machte, dass die Welt 2006 untergegangen ist. Nach ihrer neu gewonnen Freiheit zieht Kimmy nach New York und trifft allerhand kuriose Menschen.

Unbreakable Kimmy Schmidt ist eine Serie, die unterhalten soll. Die Serie bietet kurze und prägnante Folgen, die mit einer Länge von durchschnittlich 25 Minuten perfekt in jede Tagesgestaltung passen. Durch eine sehr leichte Unterhaltung kann man die Serie gut auch nebenbei konsumieren und muss sich nicht immer zu 100% auf die Serie konzentrieren.
Die erste Folge fängt mit der Ausgangslage an, dass man vier Frauen in einem Bunker findet, die das Militär befreit. Erst nach und nach erfährt man, wieso sie in dem Bunker waren. Die ganze Serie über werden Rückblenden genutzt und somit nicht nur das neue Leben gezeigt, was sich Kimmy geschaffen hat. Weiter in der ersten Folge begleitet man Kimmy, die mit einem unerschütterlichen Glauben an die Menschheit sich sofort ins New Yorker Leben stürzt. Durch Zufall trifft sie auf Lillian trifft, die für den schwulen Titus eine Mitbewohnerin sucht, damit ihr endlich jemand Miete bezahlt. Als sie jedoch hört, dass Kimmy keinen Job hat, schickt sie sie weg, bis Kimmy die Miete bezahlen kann. Doch die Serie hat nicht ohne Grund den Namen Unbrekable Kimmy Schmidt. Über viele Zufälle und Missverständnisse trifft sie auf die stinkreiche Jacqueline Voorhees, die von Beruf Ehefrau ist. Sie bekommt einen Job und somit auch die Wohnung. Und der Grundstein für die Serie ist gelegt. Denn kein Charakter, der in der Serie auftaucht ist gewöhnlich. Jeder ist auf seine Art und Weise absolut einmalig und sehr extrovertiert. Doch jeder ist irgendwo liebenswert, auch wenn es die komplette erste Staffel dauert bis man sich an die Figuren gewöhnt hat.
Das Intro der Serie beschafft einem zwar für einen längeren Zeitraum einen Ohrwurm, aber ansonsten ist es leider wenig anschaulich gestaltet. Es werden Clips aneinander gereiht, die bis auf den ersten nichts mit der Serie oder den Charakteren zu tun haben. Es sind Clips, die Kinder zeigen. Man kann dies vielleicht noch im übertragendem Sinn sehen, dass sich Kimmy durch 15 Jahre im Bunker, noch in den Kinderschuhen befindet, aber trotz allem finde ich das Intro nicht passend für die Serie.
Die Schauspielleistungen sind allesamt gut in der Serie. Es sind nun keine herausragenden dabei, dass ist für die Serie aber auch nicht nötig, da sie eine sehr leichte Unterhaltung darstellt. Die Folgen sind in sich abgeschlossen, aber die Handlung zieht sich über die ganze Staffel. Es bleibt immer wieder spannend, was als neues auf Kimmy zukommt und wie sie es diesmal wieder schafft die Situation zu meistern. Dabei sind es teilweise ganz normale Alltagsprobleme, die aber durch die extrovertieren Charaktere einen ganz eigenen Charme versprühen.

Alles in allem ist die Serie nicht für jedermann etwas, aber ich empfehle jeden zumindest einmal hineingeguckt zu haben, der auf leichte Unterhaltung in einer Serie steht!

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 7

Hallo ihr Lieben,
das Jahr rennt förmlich davon und auch bei der Serienblogparade von Frau Margarete sind wir bereits beim 7. Thema!

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Thema #7: Stadt, Land, Fluss

Die meisten bzw. die bekanntesten Serien kommen aus dem englischsprachigen Raum – welche Serien kannst du empfehlen, die nicht aus den USA oder aus Großbritannien kommen?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir nie Gedanken darüber gemacht habe, in welchem Land eine Serie produziert wurde. Natürlich fällt einem bei Sherlock schon die Kulisse von Londom auf und bei Doctor Who die Kulisse Londons oder Cardiffs. Aber ich habe meine Lieblingsserien nachrecherchiert und sie kommen tatsächlich alle aus dem englischsprachigen Raum. Das war mir vorher gar nicht bewusst, weil ich immer danach geschaut habe, ob mich eine Serie anspricht oder nicht, unabhängig vom Herkunftsland.

Welche deutschen Serien sind deine Favoriten?

Auch hier bin ich nun doch einml neugierig geworden und habe mir einmal eine Liste mit den erfolgreichsten deutschen Serien angesehen, um zu gucken, welche deutschen Serien zu meinen Favoriten gehören. Allerdings sagen mir deutsche Serien eindeutig nicht zu. Die meisten habe ich nicht gesehen, von einem Großteil hab ich sogar nicht einmal gehört. Zumindest je so 2-3 Folgen habe ich von Doctors Diary und Türkisch für Anfänger gesehen. Dies jedoch eingestellt, weil mir beide Serien nicht gefallen haben. Bei der Tatortreiniger hab ich sogar nur die erste Hälfte der ersten Folge durchgehalten, dann musste ich die Serie wechseln, weil ich sie einfach nicht gut fand.
Wirklich viele Folgen habe ich nur von Hand aufs Herz gesehen, eine Soap über die Singen und Tanzen Schüler-AG an einer Kölner Gesamtschule. Wirklich beliebt ist die AG nicht und erinnert stark an Glee. Aber ein liebevoller Cast und gute Lieder ließen mich die Serie weitergucken. Aber zählt sie dazu zu meinen Favoriten?
In der Liste der erfolgreichsten Serien fielen mir noch drei weitere auf. Zum einen Ein Herz und eine Seele. Ekel-Alfred und seine arme Familie. Die hab ich wirklich gerne gesehen und kann sie auch empfehlen. Zum anderen Loriot. Die Sketche prägten durch meine Mutter meine gesamte Kindheit und noch heute kann ich keinen Weihnachtsbaum sehen ohne ein „Früher war mehr Lametta“ rauszuhauen.
Doch die einzige deutsche Serie, die mich von meiner Kindheit bis jetzt immer begleitet hat ist „Die Sendung mit der Maus“. Die Serie hat mir sehr viel über die Welt beigebracht und die Maus und der Elefant sind noch heute meine Wegbegleiter.

Oder hast du vielleicht sogar ein paar Exoten in deiner Watchlist?

Das „exotischste“ was ich auf meiner Watchlist habe, ist Orphan Black. Und die Serie kommt aus Kanada, also auch aus dem englischsprachigen Raum. Zählt also nicht wirklich. Also nein wirkliche Exoten habe ich nicht auf meiner Liste, lass mich aber gerne von euren Kommentaren inspirieren!