31 Tage – 31 Songs: Part 6

Tag 06 – Welcher Song erinnert dich an Jemanden?

Heute wird es etwas kitschiger. Circa zwei Monate nachdem ich mit meinem Freund zusammenkam, waren wir auf einer Hochzeit einer guten Freundin meines Freundes eingeladen. Nach dem eröffnenden Hochzeitstanz wurde dieser Song gespielt und mein Freund und ich (beide eher tanzmuffels) haben zusammen getanzt. Tja und was soll ich sagen… das war der Punkt, an dem ich mich völlig und unwiderruflich in meinen Freund verliebt habe. Und deswegen erinnert mich das Lied immer an ihn.

Die Highligen 3 Könige

Am 26.11.2015 erschien der erste Weihnachtsfilm des Jahres in den deutschen Kino.

Kurz zur Story: Ethan, Isaac und Chris sind seit Kindheitstagen beste Freunde. Seit Ethans Eltern an einem Weihnachten tödlich verunglückten und seine besten Freunde ihn aufmunterten, haben sie feste Weihnachtstraditionen. Jedes Jahr ziehen sie um die Häuser und trinken zu viel. Doch alle drei sind älter geworden und Isaac erwartet ein Kind. Also soll dieses Weihnachten das letzte der Tradition und damit auch das beste werden.

Die Highligen 3 Könige sind ein Film mit der wohl unpassensten Titelübersetzung seit langem. Aus „The night before“, die sich darauf bezieht, dass der Film immer an Heilig Abend spielt, hat das deutsche Übersetzterteam ein unlustiges Wortspiel verwendet, was den Film auf einen Part reduziert. Drogenkonsum.
Alles beginnt an einem Weihnachtsfest kurz nach dem Tod von Ethans Eltern. Seine Freunde Chris und Isaac kommen zu Besuch und wollen ihn aufheitern. Also beginnen sie in der Stadt umher zuziehen und es entsteht eine Weihnachtstradition, die sie viele Jahre aufrecht erhalten. Dabei nehmen sie gerne einmal ein paar Drogen, aber hauptsächlich trinken sie viel zu viel. In dieser ersten Nacht erfahren sie von dem legendären Nussknackerball. Doch so sehr sie sich auch bemühen in all den Jahren danach suchen sie jedes Jahr wieder nach diesem Ball, doch er bleibt unauffindbar. Nun, viele Jahre später, soll sich aber einiges ändern. Alle älter geworden, soll es nun das letzte Weihnachten mit dieser Tradition werden. Chris ist inzwischen ein erfolgreicher Sportler und Isaac erwartet ein Kind. Nur Ethan scheint nicht weitergekommen zu sein im Leben. Die Vorweihnachtszeit jobbt er als Elf und seine Freundin hat ihn gerade frisch verlassen. Für ihn ist es schwerer die Tradition beruhen zu lassen und weiterzuziehen. Durch einen Zufall bekommt er doch genau in diesem Jahr drei Karten für den Nussknackerball in die Hände. Und damit ist sicher, es wird das beste Weihnachten, dass sie je hatten. Doch die Konzentration scheint zu fehlen. Chris möchte unbedingt einen Kollegen beeindrucken und bemüht sich eher darum, als um seine Freunde, und Isaac bekommt von seiner Frau eine Schachtel voller Drogen, weil er sie in der Schwangerschaft so gut unterstützt hat.
Die Highligen drei Könige nutzt eine nett konstruierte Grundgeschichte und eine leicht weihnachtliche Vorstimmung und versucht hier gut zu unterhalten, schafft es aber einfach nicht. Durch den Cast mit Anthony Mackie und Joseph Gordon-Levitt erwartete man zumindest ein einigermaßen gehobenes Level an Humor, mit ein bisschen Tiefgang. Doch stattdessen handelte es sich um Fäkalhumor, der  sich auf zwei Themen konzentrierte: Penisse und Juden. Anstatt herzhaft zu lachen und sich wirklich unterhalten zu fühlen, war es eher ein Reflexlachen. Das heißt, dass es im ersten Moment vielleicht lustig erscheint und man lacht. Das würde aber nicht passieren, wenn man den Film noch einmal ansieht.
Seth Rogen übernimmt die Rolle des Isaac. Wie schon in Bad Neighbors übernimmt er die Rolle eines Familienvaters, bzw. eines werdenden Vaters, der aber trotzdem gerne Drogen nimmt. Auch hier stopft er sich praktisch damit zu. Die Szenen, die aus seiner Sicht spielen und sich mit der Wahrnehmung im Drogenrausch befassen, sind gut umgesetzt, tragen aber wenig zur eigentlichen Handlung bei.
Anthony Mackie übernimmt die Rolle des Chris. Seine Sportlerkarriere hat seit neustem einen ganz neuen Aufwind bekommen. Daher belügt er auch seine Mutter, dass er nicht an Weihnachten nach Hause kommen kann, obwohl er mit seinen Freunden umherzieht. Auch scheinen seine Sportlerkollegen auf einmal Vorang zu haben vor den Traditionen seiner Freunde.
Joseph Gordon-Levitt übernimmt die Rolle des Ethan. Er ist der einzige, der noch wirklich an der Tradition hängt und diese auch gerne noch viele weitere Jahre durchführen würde. Hinzu kommt, dass sich seine Freundin gerade von ihm getrennt hat. Dieses Thema wird immer wieder aufgefriffen und die Ex-Freundin taucht auch mehrfach auf. Scheinbar soll die Frauenquote gewahrt werden, also wird die unglückliche Liebesgeschichte der beiden immer wieder aufgewärmt und zieht sich wie ein roter Faden durch den Film.
Einziger Anreiz am Film bleiben die beiden Nebendarsteller James Franco und Miley Cyrus, die sich selbst spielen und ein bisschen neuen Wind in die einschläfernde Handlung bringen. Aber auch sie konnten den Film nicht mehr retten. Als weiterer Nebencharakter wird Mr. Green vorgestellt, der Jungs an drei Stellen im Film Drogen verkauft. Dabei lässt er sie immer vorher probieren und im kurzfristigen Drogenrausch nimmt der Film Bezug auf Charles Dickens Weihnachtsgeschichte und lässt den Geist der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht aufleben. Diese drogenvernebelte Vergewaltigung eines Klassikers hebt weder das Niveau noch schafft es eine Aussage im Film zu finden.

Alles in allem ist der Film maximal etwas für Anhänger des Filmes „Das ist das Ende“, versagt aber ansonsten auf ganzer Linie. Dafür gibt es 02 von 10 möglichen Punkten.

31 Tage – 31 Songs: Part 2

Tag 02 – Welcher Song macht dich glücklich?

Auch wenn es vom Text her überhaupt nicht passen mag, mich macht dieser Song glücklich. Das liegt daran, dass ich There for Tomorrow und vor allem dieses Lied immer dann höre, wenn es entweder gerade Sommer wird oder schon Sommer ist und die Kombination aus Sommer und dieser Musik macht mich gkücklich.

Geburtstagsspezial

Hallo ihr Lieben,
vor genau einem Jahr entschloss ich mich kurzfristig diesen Blog zu gründen und die Internetwelt um Kritiken zu erweitern. Heute über 170 Beiträge später kann mein Blog Geburtstag feiern!

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Lange habe ich überlegt, was ich spezielles machen kann. Sollte ich eine neue Rubrik einführen? Aber das wäre zu gewöhnlich. Sollte ich wie an Halloween mir einen Geburtstagsfilm, -Serie und -Buch raussuchen? Da bin ich jedoch an Mangel an Ideen gescheitert. Sollte ich einfach still für mich feiern?

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Ich habe mich entschlossen eine Verlosung zu starten.
In Ermangelung von mehr Wohnzimmerwand für Poster stehen ein paar unbenutzt bei mir herum. Damit diese nicht einstauben, möchte ich sie verlosen

Der erste Preis ist ein Bundle aus drei Postern.
Der zweite Preis ein Poster.

Alle Filme haben eine Kritik auf meinem Blog.

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Voraussetzung, um in den Lostopf zu kommen ist meinem Blog zu folgen und unter diesen Beitrag zu tippen, was euch an meinem Blog gefällt/nicht gefällt.
Unter allen Teilnehmern lose ich dann die beiden Gewinner aus.

Auf ein weiteres Jahr!

Eure Shalima

The Gift

Am 26.11.2015 erscheint ein neuer Film, der das Verhältnis von Täter und Opfer in einem neuen Licht betrachtet.

Kurz zur Story: Simon und Robyn Callen versuchen einen Neuanfang und eine Familiengründung in ihrem neuen Heim in einem Vorort Los Angeles. Dort treffen sie auf Gordo, einem ehemaligen Klassenkameraden Simons. Kurz nach dem Treffen taucht Gordo immer wieder plötzlich bei den Callens zu Hause auf oder stellt ihnen Geschenke vor die Tür. Bald fühlt sich vor allem Robyn verfolgt.

In the Gift trifft man zunächst auf die Callens, die gerade in die Vorstadt von Los Angeles gezogen sind. In ihrer Heimat muss etwas vorgefallen sein, dass man während des Films immer nur erahnen kann, in deren Folge Robyn eine Fehlgeburt hatte. Simon bekommt schnell einen guten Job in einer großen Firma, während Robyn von zu Hause aus nur ein bisschen ihrer alten Firma zuarbeitet. Beim Einkaufsbummel treffen sie auf Gordo, der Simon sofort wiedererkennt, hingegen dieser eine Weile braucht, um ihn zuordnen zu können. Gordo ist ein ehemaliger Klassenkamerad Simons. Ein paar Tage später steht Gordo das erste Mal unerwartet vor der Tür der Callens mit einem ersten Geschenk. Robyn, die ihn zwar als eigenartigen Sonderling, aber als netten Kerl empfindet, lädt ihn spontan zum Essen ein. Als Simon nach Hause kommt, ist er nicht begeistert. Denn selbst zu Schulzeiten waren die beiden keine Freunde. Immer wieder taucht Gordo bei den Callens auf oder stellt einfach nur Geschenke vor ihre Tür. Letztendlich lädt Gordo die Callens zum Essen bei sich ein. Nach langen Diskussionen setzt Robyn sich durch und sagt zu. Nach einem komischen Abend in einer großen Villa, hat Simon die Nase voll. Er bittet Gordo jeglichen Kontakt abzubrechen. Doch das scheint nicht so leicht. Kurz darauf sind die Fische der Callens vergiftet und der Hund verschwunden. Sofort fällt der Verdacht auf Gordo. Robyn, die die meiste Zeit allein zu Hause ist, fühlt sich letztendlich regelrecht verfolgt und hat Panikanfälle. Doch irgendwann hört jeglicher Kontakt von Gordo einfach auf. Und die Callens versinken wieder in ihrem scheinbar perfekten Leben. Doch auch das trügt. Denn Simon verschweigt mehr über seine Vergangenheit mit Gordo, als gut ist. Und Robyn fängt an nachzuforschen.
The Gift ist ein Film, der auf starkes Charakterspiel setzt und sich sehr langsam aufbaut. Dadurch zieht sich der Film an einigen Stellen und schafft es nur wenig Spannung aufzubauen. Umso erschreckender sind die beiden Schreckmomente („Jump Scares“), die der Zuschauer absolut nicht vorhersehen kann und daher sogar für vereinzelte Schreie gesorgt hat. Das hat in letzter Zeit nicht einmal mehr ein Horrorfilm geschafft. Trotzdem ist der Film vom Genre her eher ein Drama, da er mehr auf eine starke Charakterisieung und Figuren mit Tiefgang als auf durchgehende Spannung setzt.
Jason Bateman übernimmt die Rolle des Simon Callen. Auf dem ersten Blick scheint er der perfekte Ehemann. Hingebungsvoll richtet er mit seiner Frau das neue Haus ein, scheint eine Vorzeigeehe zu führen und schafft es schnell in seiner neuen Firma Fuß zu fassen. Man nimmt ihn auf Anhieb als sympathischen Mann war.
Rebecca Hall übernimmt die Rolle der Robyn Callen. Auch sie scheint auf dem ersten Blick wie eine sympathische Ehefrau, doch bei ihr merkt man schnell, dass das eine Fassade ist. Sie hatte in der letzten Stadt eine Fehlgeburt und dies noch nicht komplett überwunden. Daher kann sie ihren Job nur noch teilweise von zu Hause aus nachgehen. Das ist auch der Grund, weswegen sie meistens alleine zu Hause ist.
Joel Edgerton übernimmt die Rolle des Gordo und ist zeitgleich auch Drehbuchautor und Regisseur des Filmes. Gordo ordnet man schon vom ersten Treffen als einen Sonderling ein. Sein Verhalten trieft von Unsicherheit. Auch die ständigen Besuche und Geschenke machen das Gefühl ihm gegenüber nicht besser.
Der Film spielt mit den Gefühlen und Vorurteilen der Zuschauer. Durch gewisse Informationen weiß Edgerton genau, was die Zuschauer denken werden und mit welchen Vorurteilen sie die Charaktere beurteilen werden. Genau damit spielt er und erzeugt so ein Verwirrspiel, dass seines gleichen sucht. Alle drei Schauspieler schaffen es ein starkes Charakterspiel zu liefern und die Rollen so glaubhaft herüberzubringen. Lediglich am Ende nimmt das Verwirrspiel Überhand und wirft so den guten Aufbau des Filmes über den Haufen. Das ist Schade und hätte nicht sein müssen.

Alles in allem ist der Film ein bodenständiger Film, der mehr auf starke Charakter als auf Spannung setzt. Dafür gibt es solide 07 von 10 Punkten.