Phantastische Tierwesen 3 – Dumbledores Geheimnisse

Ein Vorwort

Nach einer etwas längeren Pause hat nun auch der dritte von fünf Teilen der Phantastischen Tierwesen-Reihe die Kinoleinwand erobert. Nachdem der zweite Teil eher durchmischte Kritiken erhielt, wurde die Vorproduktion verlängert, damit Rowling* mehr Zeit für das Drehbuch bekäme. Johnny Depp wurde durch Mads Mikkelsen ersetzt (aber trotzdem voll bezahlt) und dann kam noch Corona, wodurch sich der Filmstart noch mehr verschob. So ist der zweite Teil bereits 2018 erschienen. Nun sind die Erwartungen Warner Brothers dementsprechend hoch, da die Produktion ordentlich Geld verschlang. Ob der dritte Teil nun an Tempo gewinnen konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.

Der Tierliebhaber Newt Scamander reist mit einem Koffer voller magischer Tierwesen in die USA. Er sucht einen bestimmten Magier, um ein seltenes Geschöpf in Arizona freizulassen. Durch ein Missverständnis landet sein Koffer aber in den Händen des Nicht-Magiers (Muggle/No-Maj) Jacob Kowalski. Als dieser den Koffer öffnet, können ein paar Tierwesen entfliehen. Newt und Jacob wollen diese nun wieder einfangen. Dabei treffen sie auf die Schwestern Tina und Queenie Goldstein. Tina ist eine ehemalige Aurorin und versucht noch immer ihren Job auszuführen. Da Newt sowohl durch die Einführung der Wesen, als auch durch die Einweihung Jacobs, gegen das Gesetzt verstoßen hat, bringt sie beide vor den Magierkongress. Der Auror Peter Graves verdreht jedoch Tatsachen und verurteilt Tina und Newt zum Tode, während Jacob die Erinnerung an die Magierwelt entzogen werden sollte. Durch Queenies Hilfe können sie fliehen. Zeitgleich taucht ein sogenanntes Obscurus auf. Hierbei handelt es sich um Zaubererkinder, die ihre magischen Fähigkeiten unterdrücken. Es wird angenommen, dass sie nicht älter als 10 Jahre alt werden können. Graves hat sich für die Suche Unterstützung durch den schüchternen Credence geholt, der bei seiner herrischen Mutter lebt, die überall vor der Gefahr von Zauberern warnt. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei dem Obscurus um Credence handelt. Graves, der sich kurz vorher noch von Credence abgewandt hat, versucht nun unbedingt sein Vertrauen zurückzugewinnen. Letztendlich ist es aber Newt, der die richtigen Worte findet, da er auf seinen Reisen bereits einem Oscurus begegnet ist und dieses retten konnte. Eintreffende Auroren greifen jedoch an. Credence flieht. Graves wird beschuldigt und versucht ebenfalls zu fliehen, wobei es Newt jedoch gelingt ihn zu fesseln und ihm seine wahre Identität zu entlocken: Gellert Grindelwald. Ein Zauberer, der schon zuvor versucht hatte die Magierwelt in Dunkelheit zu stürzen. Dieser wird nun gefangen genommen. Newt reist zurück nach England, obwohl er und Tina Gefühle füreinander entwickelt haben. Zuvor jedoch werden Jacob schlussendlich doch die Erinnerungen an die Zaubererwelt genommen, sehr zum Leidwesen von Tinas Schwester Queenie, da sie sich in Jacob verliebt hat.
In Grindelwalds Verbrechen gelingt es diesem zu fliehen und erneut Anhänger*innen um sich zu scharen. Drei Monate später erfährt Newt Scamander, dass Credence überlebt hat und sich in Paris aufhalten soll. Nachdem er Jacob und Queenie wiedergetroffen hat, die sich kurz darauf zerstreiten, reist er mit Jacob nach Paris, wo er auch Tina vermutet. Credence ist in einem Zirkus und befreit dort Nagini, eine Malediktus. Zusammen sind sie auf der Suche nach Credence Mutter. Sie finden seine alte Nanny, die wird aber getötet, bevor er mehr Informationen bekommt. Newt und Jacob spüren Tina auf, geraten aber ebenso wie diese in die Gefangenschaft von Yusuf Kama, der ebenfalls Credence sucht. Sie können sich befreien und treffen auf Nicolas Flamel, der ihnen Unterschlupf bietet. Tina und Newt suchen im Archiv des Zaubereiministerium von Frankreich eine Info und treffen dort auf Leta Lestrange, die nach der gleichen Info sucht. Zusammen gehen sie zum Familiengrab der Lestranges, wo sie Credence, Nagini und schließlich auch Yusuf treffen. Dort stellt sich heraus, dass Leta Credence als Baby gegen ihren Bruder ausgetauscht hatte, worauf dieser verstarb und Credence heimatlos aufwuchs. Erschüttert, weil er seine Herkunft immer noch nicht kennt, zieht es die Gruppe zu einer Ankündigung Grindelwalds, der sich Queenie zwischenzeitlich angeschlossen hat. Dort kommt es zum Kampf zwischen dessen Anhänger*innen und Auror*innen, die die Kundgebung unterbrechen wollen. Am Ende können Newt und seine Freund*innen die Zerstörung Paris verhindern, doch Grindelwald entkommt und nimmt Queenie und Credence mit. In der letzten Szene eröffnet Grindelwald Credence, dass er ein Dumbledore sei.

Die Handlung

Gellert Grindelwald (Mads Mikkelsen) muss noch immer aus dem Untergrund agieren. Doch Dumbledore (Jude Law) befürchtet, dass der deutsche Zaubererminister Anton Vogel (Oliver Masucci) ihn frei sprechen könnte und schickt daher das Team rund um den Magizoologen Newt Scamander (Eddie Redmayne) nach Deutschland. Da Grindelwald aber durch ein magisches Wesen stellenweise in die Zukunft sehen kann, müssen sie versuchen möglichst unplanmäßig vorzugehen.

Meine Meinung

Während der erste Film durchaus noch als Einzelfilm funktioniert, wurde mit dem zweiten deutlich, dass die Geschichte wesentlich größere Wellen schlagen würde. Nur leider kam sie nicht wirklich vorwärts, weil immer mehr Einzelhandlungen aufgemacht wurden. Nun kämpfte der dritte merklich diese alle wieder irgendwo aufzunehmen. Beziehungsweise beschließt er, dass einige nur noch eine Nebenbemerkung wert sind. So sind Figuren entweder einfach verschwunden, tot oder tauchen nur ganz kurz auf. Denn der Fokus liegt nun deutlicher auf Grindelwald und Dumbledore, auch wenn durch die Teambildung Newt wieder ordentlich Screentime bekommt und damit auch die namensgebenden Tierwesen.
Zum einen funktioniert diese Fokussierung deutlich besser, weil man das Gefühl hat, dass sich der Film vorwärts bewegt. Es gibt eine klare Struktur, worauf der Film hinaus will. Zwischendurch gibt es zwar weiterhin Zwischenepisoden, wovon die ein oder andere schon stark gestellt wirkt, um das ein oder andere Tierwesen miteinzubringen – oder den bekannten mehr Screentime zu gewähren. Zum anderen hat man aber auch das Gefühl, dass einiges jetzt eher störend ist, was vorher aber lang und breit aufgebaut wurde und jetzt eher in einer Nebenhandlung weggewischt werden soll. Gerade die große Offenbarung am Ende des zweiten Teils wird jetzt in wenigen Sätzen gelöst und scheint einfach nicht mehr gut genug zu sein für die Handlung. Das wirkt alles ein wenig willkürlich. Zumal auch die vermeintlichen Geheimnisse eher die altbekannte Geschichte zu sein scheint, die bereits in den Harry Potter Büchern behandelt wurde.
So schleppt sich die Handlung vorwärts, funktioniert im Großen und Ganzen doch besser als der zweite Teil, da er weniger mit Fanservice arbeitet und sich mehr auf die vertrauten Charaktere konzentriert. Doch in der Einordnung der Reihe wirkt er ebenfalls sperrig und es bleibt fraglich ob die Reihe in den kommenden zwei Filmen den Sprung noch einmal schafft.
Immerhin ist das Universum wieder deutlich gewachsen, es gab neue Einblicke und allein optisch war der Film ein Schmaus. Neue Tierwesen und neue Orte luden zum Entdecken ein. Der Wechsel von Johnny Depp zu Mads Mikkelsen war leider deutlich zu merken. Nicht einmal, weil Mikkelsen seine Rolle nicht gut gespielt hätte, aber sein Grindelwald hatte nicht das gleiche Charisma wie Depps. Wäre er von Anfang an Grindelwald gewesen hätte es wahrscheinlich wesentlich besser funktioniert, weil der Vergleich einfach nicht da gewesen wäre.
So bleibt ein Film voller guter Schauspieler*innen in einem weiterhin faszinierenden Universum mit supersüßen Tierwesen, doch der Film hakt an zu vielen Stellen, um wirklich rund zu laufen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Reihe weiter entwickelt.

Das Fazit

Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse hat eine klarere und strukturiertere Handlung als Teil 2, aber hakt trotzdem an zu vielen Stellen, da Ereignisse erzwungen werden, Figuren gestrichen oder in den Hintergrund gedrängt werden, die vorher wichtig schienen. Der Fokus wurde zu gewollt verschoben. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse läuft seit dem 07.04.2022 in den deutschen Kinos

*ich distanziere mich von Rowlings transfeindlichen Aussagen. Trans Women are Women!

 

Phantastische Tierwesen 2 – Grindelwalds Verbrechen

Ein Vorwort

2001 erblickten Millionen neugierige Kinogänger zum ersten Mal die magische Welt von J. K. Rowling. Den begeisterten Lesern war die Zaubererwelt zwar bereits bekannt, aber trotzdem kam man aus dem Staunen fast nicht mehr heraus, als zum ersten Mal das Hogwartsschloss in Sicht kam. Acht Filme später lief dann 2011 das große Finale „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ in den Kinos an. Damit war die Saga um den Zauberschüler beendet. Fans halfen sich aus, indem sie die Filme einfach immer und immer wieder ansahen, bzw. die Bücher immer und immer wieder lasen. Unterdessen brachte Mrs. Rowling Begleitbücher zu ihren Werken heraus. Unter anderem das Lehrbuch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, geschrieben von einem gewissen Newt Scamander. Und genau um diesen sollte es dann 2016 in dem nächsten Abenteuer gehen. Denn Mrs. Rowling schrieb zwar keine weiteren Bücher, aber entschloss sich schließlich das Drehbuch zu einem weiteren Film zu schreiben. So entstand der Film Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Und wieder wurde der Zuschauer in Staunen versetzt. Diesmal verlässt die Geschichte die britische Insel und wir landen im Amerika der 1920er Jahre. Nach dem Erfolg (oder vielleicht auch schon vorher) wurde angekündigt, dass noch vier Filme folgen sollten. Grindelwalds Verbrechen macht hier den Anfang.

Was bisher geschah

Der Tierliebhaber Newt Scamander reist mit einem Koffer voller magischer Tierwesen in die USA. Er sucht einen bestimmten Magier, um ein seltenes Geschöpf in Arizona freizulassen. Durch ein Missverständnis landet sein Koffer aber in den Händen des Nicht-Magiers (Muggle/No-Maj) Jacob Kowalski. Als dieser den Koffer öffnet, können ein paar Tierwesen entfliehen. Newt und Jacob wollen diese nun wieder einfangen. Dabei treffen sie auf die Schwestern Tina und Queenie Goldstein. Tina ist eine ehemalige Aurorin und versucht noch immer ihren Job auszuführen. Da Newt sowohl durch die Einführung der Wesen, als auch durch die Einweihung Jacobs, gegen das Gesetzt verstoßen hat, bringt sie beide vor den Magierkongress. Der Auror Peter Graves verdreht jedoch Tatsachen und verurteilt Tina und Newt zum Tode, während Jacob die Erinnerung an die Magierwelt entzogen werden sollte. Durch Queenies Hilfe können sie fliehen. Zeitgleich taucht ein sogenanntes Obscurus auf. Hierbei handelt es sich um Zaubererkinder, die ihre magischen Fähigkeiten unterdrücken. Es wird angenommen, dass sie nicht älter als 10 Jahre alt werden können. Graves hat sich für die Suche Unterstützung durch den schüchternen Credence geholt, der bei seiner herrischen Mutter lebt, die überall vor der Gefahr von Zauberern warnt. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei dem Obscurus um Credence handelt. Graves, der sich kurz vorher noch von Credence abgewandt hat, versucht nun unbedingt sein Vertrauen zurückzugewinnen. Letztendlich ist es aber Newt, der die richtigen Worte findet, da er auf seinen Reisen bereits einem Oscurus begegnet ist und dieses retten konnte. Eintreffende Auroren greifen jedoch an. Credence flieht. Graves wird beschuldigt und versucht ebenfalls zu fliehen, wobei es Newt jedoch gelingt ihn zu fesseln und ihm seine wahre Identität zu entlocken: Gellert Grindelwald. Ein Zauberer, der schon zuvor versucht hatte die Magierwelt in Dunkelheit zu stürzen. Dieser wird nun gefangen genommen. Newt reist zurück nach England, obwohl er und Tina Gefühle füreinander entwickelt haben. Zuvor jedoch werden Jacob schlussendlich doch die Erinnerungen an die Zaubererwelt genommen, sehr zum Leidwesen von Tinas Schwester Queenie, da sie sich in Jacob verliebt hat.

Die Handlung

Gellert Grindelwald (Johnny Depp) soll von den USA nach England gebracht werden, um sich dort für seine früheren Verbrechen vor Gericht zu stellen. Dabei kann er jedoch fliehen. In Paris ist er auf der Suche nach Credence (Ezra Miller), da er seine Macht braucht. Zeitgleich reist Newt (Eddy Redmayne) auf Anweisung von Albus Dumbledore (Jude Law) ebenfalls nach Paris und sucht dort nach Tina (Katherine Waterston). Diese ist ebenfalls auf der Suche nach Credence. Zeitgleich versuchen sie Grindelwalds Vorhaben Zauberer um sich zu scharen, um die Macht über die Nicht-Magische Welt an sich zu nehmen, zu verhindern.

Meine Meinung

Das Bangen war groß, denn die ersten Informationen zur neuen Reihe zeigten, dass sich die Filme wohl zusehends weg vom Tierwesen Film entwickeln würden. Denn im fünften Film dürfte es dann, laut Rowling, um jene große Schlacht zwischen Dumbledore und Grindelwald gehen. Nun war aber die Frage, wie sich die Filme dazwischen entwickeln. Während der erste Teil sich damit begnügt hat, hauptsächlich die neuen Charaktere vorzustellen und das neue Setting festzustecken, setzt Grindelwalds Verbrechen nun die Grundsteine für die neue Rahmenhandlung. Das dabei die Tierwesen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, dürfte den ein oder anderen bereits abgeschreckt haben. Da dies aber eigentlich im Vorfeld bekannt war, gab es nun im Kinosaal keine große Überraschung. Rowling ist hier wieder voll und ganz in ihrem Element und schafft nun die magische Welt der 1927er Jahre in Paris. Dabei kombiniert sie die Grindelwald-Handlung geschickt mit anderen Handlungssträngen und setzt diese in das vorhandene Universum ein. Das hier die ein oder andere Frage ungeklärt bleibt oder Diskussionsbedarf anregt, ist wohl gewollt, aber ich bin mir sehr sicher, dass Rowling für alle offenen Fragen oder Logikfragen eine Antwort bereithält. Letztendlich ist Grindelwalds Verbrechen aber nur ein Zwischenteil, um Grundsteine für die nächsten Filme zu legen. Wer hier also mit einer überfüllten Handlung rechnet, wird wohl enttäuscht.
Interessant war auch, wie Rowling Jacob Kowalski, der am Ende des ersten Teil obliviiert wurde, ihm also die Erinnerung an die magische Welt genommen wurde, wieder in den Film einbauen wollte. Dies geschieht zwar mit einer etwas unbefriedigenden Begründung, aber immerhin kehrt so unsere Identifikationsfigur zurück. Einfach ein Charakter, der mit uns zusammen über die magische Welt staunt und hinter jeder Ecke etwas Neues entdeckt. Ein bisschen Fanservice durfte dann auch nicht fehlen und so schafften es ein paar Charaktere, die der treue Harry Potter Fan zwar vom Namen her kannte, aber die bisher nicht in dieser Form auftauchten, auch in den Film. Hier ist sich Rowling sehr wohl bewusst, welche Schrauben sie drehen muss, damit die Fans weiterhin glücklich sind.
Während die Harry Potter Filme sich rein auf den Kampf Gut gegen Böse (Potter gegen Voldemort) beschränkten, wird es ab hier auch politisch, beziehungsweise tauchen geschichtliche Parallelen auf. Damit regt er aber auch gleichzeitig zum Nachdenken an.
Die wohl am heftigsten diskutierte Castingentscheidung dürfte dann wohl Johnny Depp als Gellert Grindelwald sein. Regisseur David Yates verteidigte seine Entscheidung stets und wie man nun sehen kann: Auch mit Recht! Denn Depp schafft es wie zuvor schon Ralph Fiennes als Voldemort, die Rolle nicht einfach nur zu verkörpern, sondern zu leben. Er spielt auf seinem altbekannten hohen Niveau und bringt doch noch einmal neue Züge in seinen Grindelwald und schafft damit seine beste Leistung seit Jahren – in Mord im Orient-Express hatte er sich nach seinen letzten Flops auch schon wieder erholt, jedoch noch eine übersichtliche Rolle gespielt. Hier kann man gespannt sein, was Jude Law als junger Dumbledore in den nächsten Filmen dem entgegenzusetzen hat.
Die wohl wesentlich schwierigere Castingentscheidung dürfte dann Zoe Kravitz als Lita Lestrange sein. Denn gerade in Szenen mit Redmayne und anderen guten Darstellern merkt man, wie wenig Variation sie im Gesichtsausdruck zu bieten hat.
Zu guter Letzt müssen wir noch über die Optik reden. Hier haben sich Setdesigner, Kostümschneider, die visuelle Effekte-Abteilung und Regisseur Yates wieder einmal selbst übertroffen. Die neu eingeführten Tierwesen sind einfach nur phantastisch und auch der restliche Film ist ein optischer Augenschmaus, der die magische Welt so lebendig werden lässt.

Das Fazit

Grindelwalds Verbrechen ist für das, was er erreichen wollte, nämlich Fronten klären und Grundsteine für Kommendes legen, sehr gelungen. Er schafft es trotz noch überschaubarer Handlung, mit sehr schöner Optik und hohem Spannungsgrad das Warten auf den nächsten Teil fast schmerzlich zu machen. Gerade Depp als Grindelwald weiß zu überzeugen. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Phantastische Tierwesen 2 – Grindelwalds Verbrechen läuft seit dem 15.11.2018 in den deutschen Kinos.