Jahresrückblick 2015 – die Enttäuschungen des Jahres

Hallo ihr Lieben,
ist es zu glauben? Es ist doch tatsächlich Dezember und das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Während jetzt noch alle in Vorfreude auf Weihnachten sind, produzieren die Fernsehsender bereits massig das Format, dass es jedes Jahr wieder in Überzahl geben wird: Jahresrückblicke. Aber bevor ich in Festtagsstimmung verfalle und dann – wie sonst immer – kurz vor knapp in Panik verfalle, gibt es vorab von mir schon meine Highlights und meine Enttäuschungen des Jahres 2015 – bezogen natürlich auf die Kinofilme.

Normalerweise schreibe ich viel über Laptop auf der Couch oder abends im Bett. Aber für diesen Anlass habe ich mich doch einmal anständig in mein Arbeitszimmer an meinen Schreibtisch gesetzt und Liste erstellt, mit den Filmen, die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Mit 89 regulären Kinofilmen und 2 Special Screenings mit 4 Filmen komme ich auf 93 gesehene Filme. Kurz vor der 100 (mit meinen geplanten Filmen würde ich genau die 100 erreichen, aber ich befürchte, dass ich es zeitlich doch nicht mehr schaffen werde). Heute soll es erst einmal um die Enttäuschungen des Jahres gehen. Dabei gehe ich von meiner Bewertung aus, also ihr dürfte gerne anderer Meinung sein 😉 In den Titeln verlinke ich euch meine Kritiken, falls ihr zu einem Film mehr erfahren wollt.

Ausgenommen aus der Wertung sind die Filme, die ich dieses Jahr noch sehen werde, aber die noch nicht erschienen sind!

Lange Rede – kurzer Sinn: Hier präsentiere ich euch nun meine 25 Enttäuschen des Jahres 2015:

Platz 25: Miss Bodyguard

Ein Film verliert meistens dann, wenn der Trailer schon die besten Witze und Szenen vorweg nimmt. Miss Bodyguard hätte von der Idee her eine schöne Komödie werden können, schafft es aber nicht zu überzeugen.

Platz 24: Insidious Chapter 3

Die vorangegangenen Teile habe ich nicht gesehen. Aber der dritte Teil der Insidious-Reihe bedient sich leider nur den derzeit modernen „Schockmomenten“, die nicht ausreichen, um eine grundsätzlich gruselige Stimmung aufzubauen. Lediglich Lin Shaye als Medium Elise kann den Film ein wenig heben.

Platz 23: Mortdecai

Während Johnny Depp mit Black Mass als heißer Oscarkandidat gehandelt wird, enttäuscht er Anfang des Jahres als Teilzeitgauner in Mortdecai. Ein verarmter Adliger, der ein gestohlenes Bild suchen soll, um aus den Schulden zu kommen. Leider auch hier die einzigen lustigen Szenen im Trailer vorweggenommen.

Platz 22: Big Eyes

Basierend auf einer wahren Geschichte ist immer etwas schwierig. Aber der Film schafft es sich ewig zu ziehen und die Geschichte langsam aufzubauen, um dann den eigentlichen Höhepunkt in 10 Minuten abzuhandeln. Hier wäre Material für einen spannenden Film vorhanden gewesen, das leider nicht genutzt wurde.

Platz 21: Abschussfahrt

Eine deutsche Komödie, die trashiger kaum sein könnte. Während die erste Hälfte noch eine typische Teenager-Komödie verspricht, driftet die zweite Hälfte zu sehr ins Abgedrehte ab und schafft es nur noch die bekannten „Unter der Gürtellinie“-Witze zu reißen.

Platz 20: Boy 7

Ein Thriller, der absolut vorhersehbar bleibt und nur mäßig mit Spannung überzeugen kann. Boy 7 kann zwar mit einem ziemlich schrägen Bösewicht aufwarten, enttäuscht ansonsten aber auf schauspielerischer Ebene.

Platz 19: Youth

Von den Kritikern hoch gelobt, ich fand ihn dagegen eher enttäuschend. Ewige Jugend ziert sich mit dem Versuch der vielen passenden Enden. Während der Film auf das Ende zugeht, kreiiert der Film immer wieder Szenen, die einen perfekten Abschluss bilden könnten. Aber der Film ging immer weiter.

Platz 18: Pan

Ein Film, der versucht von einer wunderschönen Optik zu leben. Doch ansonsten bietet Pan eine aussagelose Handlung, ohne Tiefgang und ohne auf den Punkt zu kommen. Auch der Versuch mit exzentrischen Figuren geht nach hinten los, denn dafür fehlen die passenden Dialoge.

Platz 17: The Walk

Auch bei The Walk kann man lediglich die schöne Optik hervorheben. Denn der Film baut zu keinem Zeitpunkt Spannung auf – zumal das Endergebnis schon im Trailer vorweg genommen wurde. Hinzu kommen unsympathische Charaktere, mit denen der Zuschauer nicht mitfiebern mag.

Platz 16: Hotel Transilvannien 2

Auch hier das bereits erwähnte Problem, dass alle humorvollen Szenen bereits im Trailer vorweggenommen wurden, und der Film daher nicht mehr begeistern konnte. Die Handlung plätschert so vor sich hin und selbst das Ende, was immer wieder groß angekündigt wurde, wurde schnell abgehandelt.

Platz 15: Fack ju Göhte 2

Die erwartete Fortsetzung des Kinoerfolges. Es geht auf internationale Klassenfahrt. Doch Fack ju Göhte 2 schafft es nicht einen klaren Handlungstrang zu formen, weswegen die Handlung verworren und aussagelos wirkt. Auch die Witze wirken diesmal leider nicht.

Platz 14: Magic Mike XXL

Magic Mike XXL kann zwar mit seiner großen Abschlussszene punkten, aber der Weg dahin ist gepflastert mit einer lieblosen Handlung, die versucht tiefer zu gehen, aber doch nur an der Oberfläche kratzt, und plumpen und gestellten Dialogen.

Platz 13: Im Sommer wohnt er unten

Ein Film der diesjährigen Berlinale, der vor allem durch seine sprunghafte Multilingualität auffällt. Ein Familiendrama verpackt in einer schleppenden Handlung, der ohne Witz sich als Komödie tituliert. Am Genre vorbei.

Platz 12: Traumfrauen

Traumfrauen ist absolut vorhersehbar, da er sehr jeder anderen deutschen Liebeskomödie der letzten Jahre ähnelt. Die Witze funktionieren nur halbherzig, ebenso die Schauspielleistungen.

Platz 11: Blackhat

Blackhat weißt eine gute Grundidee auf, spinnt diese aber nicht durchgängig genug weiter. Die Charaktere werden nicht ordentlich durchdacht und der Film schlittert zu schnell in das Vorhersehbare. Langatmige Dialoge und zu ausufernde Sequenzen zerstören noch das letzte bisschen Spannung.

Platz 10: Wild Card

Der Film mit der nicht ersichtlichen Handlungslinie. Der Film versucht Spannung aufzubauen und diese in Kampfszenen enden zu lassen, verpasst aber zwischendurch den Absprung und setzt Szenen dazwischen, die nichts ersichtlich mit der Rahmenhandlung zu tun haben und so verliert der Zuschauer den Überblick.

Platz 9: A world beyond

Auch hier eine gute Ausgangsidee, aber eine absolut enttäuschende Umsetzung. Das angeschnitte Thema wird nicht ernst genommen, der Film braucht ewig, um in Fahrt zu kommen und hält sich oft an unnötigen Kleinigkeiten auf.

Platz 8: Die Highligen 3 Könige

Der Cast um Joseph Gordon-Levitt und Anthonie Mackie ließ auf eine etwas niveauvolle Komödie schließend. Aber der deutsche Titel und Seth Rogen sind dann doch die ausschlaggebenden Kriterien. Fäkalhumor und Drogen stehen an der Tagesordnung. Dadurch versagt der Film in seiner Intention.

Platz 7: Kind 44

Eine verwirrende Handlung, bei der der eigentliche Schwerpunkt anscheinend vergessen wird. Gepaart mit schwachen Schauspielleistungen und ohne Spannungsbogen enttäuscht der Film im vollen Umfang.

Platz 6: 45 years

Langsamer erzählt war dieses Jahr wohl nur Ewige Jugend. Aber auch 45 years wird in dem Tempo erzählt, in dem sich die Hauptdarsteller fortbewegen. Da es sich um die Erzählung einer Woche im Leben von zwei Senioren handelt, ist das sehr langsam. Das eigentliche Drama, dass angesprochen werden sollte, bleibt so gut wie komplett verschwiegen.

Platz 5: Tracers

Ein handlungsschwacher Film, von der Kameraführung mir zumindest übel geworden ist. Da muss man wirklich großer Taylor Lautner Fan sein, um den Film gut zu finden.

Platz 4: American Ultra

Noch trashiger als der Trailer vermuten lässt. Ohne jeden Spannungsbogen und mit einer weiterhin schlecht spielenden Kristen Stewart. Auch der Humor lässt einen lediglich aus Reflex lachen, aber unterhalten kann der Film nicht.

Platz 3: Shades of Grey

Schlechter als das Buch wurde nur der Film. Abgesehen von Musik und ästethisch gefilmten Sexszenen hat der Film so ziemlich alles falsch gemacht, was man filmtechnisch falsch machen kann.

Platz 2: Dessau Dancers

Wer nicht gerade die Breakdance-Bewegung der DDR mitbekommen hat, kann mit diesem Film wahrscheinlich gar nichts anfangen. Der Film ist nicht spannend, hat keine guten Schauspielleistungen und auch ansonsten nichts zu bieten.

Platz 1: Die Frau in Schwarz 2

Die Handlung ist vorhersehbar, die einzigen Horrorelemente sind Schockeffekte, die nur erschrecken und nicht schocken. Hier wurde sich für einen Horrorfilm absolut keine Mühe gegeben und daher mein Platz 1 als der enttäuschenste Film, den ich dieses Jahr im Kino gesehen habe.

Damit bin ich dann auch durch mit dem ersten Teil des Jahresrückblickes. In den nächsten Tagen folgt noch der zweite Teil mit meinen Highlights des Jahres.

Verpasst im Mai 2015

Hallo ihr Lieben,
ja ich habe es endlich in den Mai geschafft, hänge also nur noch einen Monat hinterher. Ich hoffe, dass ich das nun möglich schnell noch aufholen kann und deswegen kommen wir gleich zu den Filmen, die ich im Mai leider verpasst habe zu sehen.

1) A World beyond: Der neuste Disneyfilm in dem ein Mädchen an der Seite von George Clooney und Hugh Laurie die Zukunft retten soll in Tomorrowland. So ganz hinter die Story bin ich nach dem Trailer noch nicht, aber mich interessiert es trotzdem. Bisher hab ich es nicht geschafft ihn zu sehen, aber die Karten sind für nächste Woche reserviert. Also taucht dann die Kurzkritik in meiner „Verpasst aber nicht vergessen“-Rubrik auf.

2) Kiss the cook: Angekündigt als ein absoluter Gute-Laune-Film in dem es um einen Mann mit einer Leidenschaft zum Kochen geht. Mehr brauch ich eigentlich nicht, um ins Kino zu wollen.

3) Das Versprechen eines Lebens: Russel Crowe, der seine Söhne verlor bei der Schlacht von Gallipolli. Doch Crowes Charakter glaubt das nicht und fängt an sie zu suchen. Ein Historiendrama über einen liebenden Vater. Der Trailer spricht mich als ehemalige Geschichtsstudentin durchaus an und daher ein Film, den ich definitiv noch sehen möchte.

Und hier wieder die Filme, die ich nicht unerwähnt lassen möchte:

San Andreas

Verpasst im April 2015

Hallo ihr Lieben,
hier nun wieder die Liste der Filme, die ich leider verpasst habe zu sehen.

1) Best Exotic Marigold Hotel 2: Ich kenn den ersten Teil nicht, aber allein die Zusammensetzung des Casts macht Laune auf den Film. Judy Dench, Maggie Smith und Bill Nighy um nur ein paar zu nennen. Daher wird das wohl ‚mal ein Film, den ich mir an einem Regentag zu Hause ansehen werde.

2) Nur eine Stunde Ruhe: Michel Leproux will nichts weiter als sich an seinem freien Tag seine neu erworbene Schallplatte anzuhören. Doch er kommt einfach nicht dazu. Ich denke, es wird eine relativ kurze Komödie, die dadurch aber die Handlung genau auf den Punkt bringt.

Das war’s auch schon wieder mit meiner Liste und es folgen wieder meine Kritiken zu den Filmen, die ich gesehen habe.

Verpasst aber nicht vergessen 2014 – Teil 1

Hallo ihr Lieben,
bisher gab es bei mir immer das Format „Verpasst im …“, wo ich Filme aufzähle, die ich im jeweiligen Monat verpasst habe. Doch inzwischen gibt es eine gewisse Anzahl an Filmen aus diesem Format, die ich jetzt gesehen habe. Daher gibt es nun mein neues Format „Verpasst aber nicht vergessen“, in dem ich jetzt die ehemals verpassten Filme in Kurzform kritisiere.

1) Paddington: Der in der Weihnachtszeit erschienene Film mit dem sprechenden Bär hatte mich von Anfang an gelockt, weil ich Paddington-Bär noch aus meiner Kindheit kenne. Der Film ist voller Liebe, Humor, aber auch traurigen Momenten. Ein gelungener Film für groß und klein. Ich hatte vorab aber an die Figur höhere Erwartungen und war daher etwas enttäuscht. Daher gibt es von mir 7 von 10 möglichen Punkten.

2) Lucy: Scarlett Johannson als Lucy, die in einen schiefgelaufenen Drogendeal verwickelt wird und auf einmal immer mehr Kapazitäten ihres Gehirns nutzen kann. Ich war von der Grundidee begeistert, bin aber überhaupt kein Fan von Scarlett Joahnnson, weswegen ich mir den Film nicht im Kino angesehen habe. Bei der ersten Hälfte des Films bereue ich es etwas, weil die Handlung und das Ideenkonstrukt dahinter absolut faszinieren sind und die Bilder auf einer großen Leinwand noch etwas besser gewirkt hätten. Die zweite Hälfte des Film bestärkt mich jedoch in meiner Entscheidung. Was als gut durchdachtes Ideenkonstrukt begann wird mit jeder Sekunde abgedrehter und entfernt sich immer mehr von dem Vorstellbaren. Über Johannsons Darstellung lässt sich bestimmt streiten, mir hat sie aber absolut nicht gefallen. Hier hätte ich mir eine Schauspielerin mit einer stärkeren Ausdrucksweise gewünscht. Alles in allem erhält der Film leider nur 4 von 10 möglichen Punkten, obwohl das Potenzial definitiv da war.

3) Wir sind die Neuen: Ein deutscher Film über eine Senioren-WG, die im Disput liegt mit einer Studenten-WG. Auch an diesem Film hatte ich nach dem Trailer absolut hohe Erwartungen und bin leider enttäuscht worden. Zwar birgt der Film viele Thematiken, die kaum in anderen Filmen angesprochen werden, wie Altersarmut und die Überforderung der Studenten durch das Bachelor-System, jedoch stellt er die Konflikte lediglich da und geht nicht mit einer nötigen Tiefe an sie heran. Der Film hatte definitv mehr potenzial, aber trotzdem ist es ein Film, den ich mir definitiv noch öfter ansehen werde, einfach weil er unermüdlich an den Lebenswillen appeliert und mich genau an der richtigen Stelle berührt. Alles in allem aber leider nicht mehr als 3 von 10 möglichen Punkten.

4) About last night: Was als Komödie über zwei junge Männer, die zufällig zwei junge Frauen daten, die in einer WG leben und daher auch gut befreundet sind, angekündigt wurde, ist bisher für mich eine der größten Enttäuschungen des letzten Jahres. Der Film ist wenig lustig und erzählt eigentlich nur von einer Liebesgeschichte, die perfekt anfängt und dann ganz langsam und gemächlich auf das Ende hinsteuert, während die zweite Liebesgeschichte nur immer mal wieder angeschnitten wird und auch nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Ich bin ein Fan von Michael Ealy, daher war der Film für mich noch ertragbar, aber daher reicht es auch nur für 2 von 10 möglichen Punkten.

5) Die Schadenfreundinnen: Der neue Film mit Cameron Diaz über einen gutaussehenden Mann, der seine Frau gleich mit zwei anderen Frauen betrügt und wie daraus sehr kurriose Freundschaften entstehen. Ich war absolut skeptisch dem Film gegenüber bin hier aber sehr positiv überrascht worden! Die Handlung ist teilweise so skurril, aber trotzdem so witzig, dass man bei dem Film nichts anders kann als gute Laune zu bekommen. Die Charaktere sind allesamt gut durchdacht und harmonieren in ihrer Disharmonie so gut zusammen, dass man sie alle ins Herz schließt. Defintive Filmempfehlung und verdiente 8 von 10 möglichen Punkten.

6) Her: Ein Joaquin Phoenix, der eine Beziehung zu seinem neuen Operativ System führt, hat mich von Anfang an interessiert und der Film ist auch wirklich gut umgesetzt, aber im Endeffekt leider doch einfach nicht mein Fall. Die Handlung baut sich ganz langsam auf und schöpft die Idee in allen Einzelheiten aus. Dies spricht zwar eindeutig für den Film in seinem Genre, aber leider nicht für mich als Zuschauer. Gerade gegen Ende verliert sich der Film auch ein wenig mit seiner Konzentration auf den Hauptcharakter Theodore Twombly und seiner gestörten Beziehung zu seinem OS und nimmt Kurs auf die verstörenden Gefühle des OS, was ich im Film als nicht angemessen empfinde. Alles in allem erhält der Film 5 von 10 möglichen Punkten von mir.

7) Philomena: Der Film über eine Frau, die ein uneheliches Kind bekam und dieses ihr daher weggenommen wurde, und welche sich Jahre später auf die Suche nach ihrem Sohn macht. Eine grandiose Darbietung von Judy Dench, die ich als Schauspielerin sehr schätze. Der Film bietet, was der Trailer verspricht (was selten geworden ist) und bietet ein Drama, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde mitfiebern lässt und einen mit immer neuen Richtungsänderungen bei der Handlung in Atem hält. Mal ist man erschüttert, dann wieder erheitert und dann zu Tränen gerührt. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und erhält daher von mir 8 von 10 möglichen Punkten.

Soweit erst einmal, sobald ich wieder ein paar Filme von meiner Liste streichen konnte, folgt Teil 2 dieses Formats!

Verpasst im März 2015

So ihr Lieben, hier nun wieder der Überblick über die Filme, die ich leider verpasst habe zu sehen im März 2015.

1) Seventh Son: Ein Fantasyfilm mit Jeff Bridges und Julianne Moore, an sich eine interessante Kombi. Die Kritiken sind aber teilweise nicht so positiv ausgefallen, daher hab ich mich doch dagegen entschieden, ihn im Kino zu sehen. Aber für einen ruhigen Fernsehabend steht er durchaus noch auf meiner to-watch-Liste.

2) Verstehen Sie die Beliers?: Eine französische Komödie über eine taube Familie, bis auf eine Tochter. Der Trailer hat schon durchaus Laune gemacht, ich hab es leider nicht geschafft den Film zu sehen, möchte dies aber definitiv noch nachholen.

Und hier noch die Filme, die ich nicht unerwähnt lassen möchte:

Cinderella, Chappie, Shaun das Schaf

Wild Card

Am 12.02.2015 erschien der neue Film mit Jason Statham in der Hauptrolle in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Nick Wild versucht als Detektiv und Bodyguard ein ganz normales Leben zu führen. Doch als seine Ex-Freundin von einem Gangsterboss übel zugerichtet wurde, verfällt er in alte Gewohnheitsmuster. Dabei will er doch nur seine Spielsucht überwinden und auf Korsika in Ruhestand gehen.

Ich bin ganz ehrlich. Ich hab den Film im OV (Originalversion) gesehen und kaum etwas verstanden. Daher fällt es mir etwas schwer eine anständige Kritik zu verfassen.

Der Film ist mit gerade einmal 92 Minuten eigentlich sehr kurz. Aber durch die Abstände zwischen den Actionszenen zieht sich der Film sehr in die Länge, dass man eher eine gefühlte Ewigkeit im Kino sitzt. Während die Actionszenen gut choreografiert sind und daher den Film spannend gestalten, fehlt es dem Rest des Filmes an Spannung. Zwar sind die Schauspielleistungen gut (allen voran Stanley Tucci), aber das lahme Drehbuch mit teilweise nicht ersichtlicher Handlungslinie lassen diese wahllos wirken. Ein paar gut choregrafierte Kampfszenen machen halt doch keinen Film aus.

Alles in allem erhält der Film 03 von 10 möglichen Punkten von mir.

Shades of Grey

Am 12.02.2015 erschien die Verfilmung des internationalen Bestsellers von E.L. James in den deutschen Kinos.

Kurz zur Story: Die Studentin Ana Steele lernt bei einem Interview für die Studentenzeitung den Milliardär Christian Grey kennen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, doch Christian warnt Ana, dass er nicht gut für sie sei. Trotzdem treffen sich die beiden immer wieder und langsam lernt Ana Christian Welt näher kennen, und weiß nicht, ob sie weglaufen soll oder ob es ihr gefällt.

Ich glaube seit Twilight hat kein Film die Gemüter so entzweit. Die einen schwärmen, die anderen ziehen drüber her.
Fangen wir mit den positiven Seiten des Films an. Zum einen trägt die Musik auf jeden Fall den ganzen Film. Also hier Kompliment an Danny Elfman. Auch die „Sexszenen“ wurden sehr ästhetisch gefilmt.

Das ist dann allerdings auch das einzig positive, was zum Film zu sagen ist. Fairer Weise muss man dazu sagen, dass die plumpe und vorhersehbare Handlung, sowie die unkreativen und plumpen Dialoge nur aus dem Buch übernommen wurden. Auch werde ich hier nicht den Inhalt und das frauenfeindliche Bild des Filmes kritisieren. Dies gehört eher in eine Buchkritik.

Andererseits lässt der Filmauch ansonsten zu Wünschen übrig. Die Kameraführung lebt von 08/15 over the shoulder-Einstellungen ohne jedes bisschen Kreativität, hier wurde sich anscheinend doch nur bei den „Sexszenen“ Mühe gegeben. Selbst die Fans des Buches kritisieren den Film, da er die eigentliche Thematik nicht richtig ‚rüberbrächte, sondern sich an unwichtigen Szenen aufhielte.

Was am meisten jedoch stört sind die beiden Hauptcharaktere. Während man Dakota Johnson zumindest noch zu gute halten kann, dass sie sich Mühe gegeben hat der Charakterisierung des Buchcharakters gerecht zu werden, scheint Jamie Dornan absolut keine Lust auf den Film zu haben. Ob er den im Buch beschrieben Schönheitsideal entspricht, darüber lässt sich streiten. Aber wenn ein angeblich BDSM besessener (wobei sich die gesamte BDSM Szene von dem Film distanziert hat) nicht einmal zu wissen scheint, wo bei der Peitsche oben und unten ist und wo er denn anfassen sollte, dann schreit das nach inkompetenz. Denn dann gab es defintiv keine Rollenvorbereitung.

Alles in allem lebt der Film nur durch seinen Soundtrack, bietet ansonsten aber nur ein schlechtes Drehbuch, eine größtenteils uninspirierte Kameraführung, plumpe Dialoge, eine vorhersehbare Handlung und schlechte Schauspielleistungen. Dafür gibt es von mir nur 02 von 10 möglichen Punkten.

An dieser Stelle möchte ich mich entschuldigen, wenn meine Gedanken zu dem Film etwas wirr und unübersichtlich sind. Mir fällt es schwer meine ganzen negativen Gedanken möglichst objektiv zu schildern.

Verpasst im Februar 2015

So nach dem Filmlastigen Januar hier nun wieder die Filme, die ich im Februar 2015 leider nicht geschafft habe zu sehen.

1) The Interview: Zwei angebliche Interviewer, die nach Nordkorea geschickt werden und Kim-Jong-Un töten sollen. Wochenlang in den Zeitungen, da Nordkorea den USA drohte, dass der Film nicht veröffentlicht werden sollte. Wahrscheinlich sogar der spannendste Teil des Filmes, aber trotzdem möchte ich mir gerne noch mein eigenes Bild über den „Skandalfilm“ bilden.

2) Selma: Die Verfilmung des Marsches auf Selma und die Hintergründe. Als Geschichtsfan für mich noch ein Muss zu sehen. Gewinner des Oscars für den besten Song mit „Glory“, der bei der Verleihung für standing ovations sorgte.

3) Whiplash: Leistung und wie sie einem zerstören kann, zeigt dieser Film. Auch Oscar gekrönt, doch anscheinend für die Kinos zu klein, so dass er in ganz Leipzig nicht lief! Daher leider auf meiner verpasst-Liste.

Und nun die Filme, die nicht unerwähnt bleiben sollten:

Foxcatcher, American Sniper

Unbroken

Am 15. Januar diesen Jahres erschien ein weiteres Kriegsdrama unter der Regie von Angelina Jolie, dass das Leben von Louis Zamperini wiederspiegelt.

Kurz zur Story: Louis Zamperini lief 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin mit und hat dadurch einiges an Ansehen in seinem Heimatland, den USA. Doch das stellt ihn nicht von seinem Kriegsdienst frei, als wenige Jahre später, der zweite Weltkrieg ausbricht. Eingesetzt in Japan wird sein Flugzeug abgeschossen und er gerät in Kriegsgefangenschaft.

Die Geschichte von Louis Zamperini ist ein bewegendes Schicksal, doch leider wurde es filmtechnisch schlecht verpackt. Der Film ist sehr langatmig. Während die erste halbe Stunde noch mit interessanten Rückblenden gespickt ist, verliert sich der Film danach schnell in ewig langen Sequenzen, in denen wenig passiert. Dem Zuschauer fällt es teilweise sehr schwer die Augen offen zu halten. Der Film erzählt über einen langen Zeitraum, jedoch hätte der Film entzogen werden können, wenn die Rückblenden den ganzen Film über angedauert hätten.

Alles in allem ist der Film etwas für Fans von Geschichte oder Kriegserzählungen, aber nicht für die breite Masse. Der Film erhält von mir 6 von 10 möglichen Punkten.

Verpasst Januar 2015

So ihr Lieben, ich habe es jetzt doch mal geschafft meine Kritiken ins aktuelle Jahr zu bringen! Auch in diesem Jahr bleibt mein Format das gleiche. Solange ich noch hinterher hänge, gibt es zum Anfang jeden Monats einen Rückblick, welche Filme ich leider nicht geschafft habe zu sehen. Dann kritisieren ich, die Filme, die ich geschafft habe zu sehen. Sobald ich das aktuelle Jahr dann eingeholt habe, ändert sich die Reihenfolge. Sobald ich dann einen neuen Film gesehen habe, kritisieren ich ihn direkt und am Ende des Monats gibt es die Übersicht, welche Filme ich in dem Monat verpasst habe.

So jetzt, aber genug erzählt. Los geht es mit den Filmen im Januar, die ich leider verpasst habe. Obwohl ich im Januar ganze 8 Mal im Kino war, hab ich trotzdem nicht alle interessanten Filme gesehen. Im Januar ging es auch noch straff auf die Oscarverleihung zu, so dass einige Oscarstreifen im Januar anliefen.

1) St. Vincent: Bill Murray als verbitterter alter Mann, der auf seinen Nachbarssohn aufpassen soll und welche ungeahnten Folgen das haben wird, hab ich leider im Kino verpasst zu sehen. Steht aber auf meiner to-watch-Liste 😉

2) Annie: Ich habe mich so sehr auf diesen Film gefreut, aber einfach niemanden gefunden, der ihn mit mir sehen wollte! Ich hab halt nicht so viele Musicalfans im Freundeskreis. Aber irgendwann finde ich bestimmt noch einmal eine Gelegenheit!

Und hier noch die Filme, die es nicht in mein Ranking geschafft haben, aber nicht unerwähnt bleiben sollten:

Boyhood, Frau Müller muss weg, 3 Türken und ein Baby