Gesehen im August 2015

Hallo ihr Lieben,
heute soll es wieder um die Filme gehen, die ich mir im August angesehen habe, aber keine aktuellen Filme sind.

1) Freude mit gewissen Vorzügen: Mila Kunis und Justin Timberlake, die enttäuscht sind von ihren Ex-Freunden und sich erst einmal nicht auf eine neue Beziehung einlassen wollen. Aber wieso nur Freunde bleiben, wenn man auch Sex haben kann? Es wird ja nicht kompliziert, weil man einem Freund im Gegensatz zu einem Partner ja alles sagen kann. Das Drama hat so seine lustigen Phasen, aber wirkliche Symapthiepunkte konnte er bei mir trotz Cast nicht gewinnen. Die Story plätschert langsam dahin und so gut wie alles bleibt vorhersehbar.

2) Star Trek – Into Darkness: Der zweite Teil der Neuauflage lässt den alten Feind Khan wieder aufleben. Dieser verübt mehrere Anschläge, bei dem u.a. Kirks Mentor Pike stirbt. Nun sinnt Kirk auf Rache. Obwohl ich eher ein Fan von Next Generation bin, finde ich doch die Remake Filme sehr gelungen und vorallem ist mir der Cast sehr sympathisch.

3) Susi & Strolch: Ein Disney-Klassiker. Wer kennt nicht die Szene der beiden beim Italiener mit der einen langen Spaghetti, die zum ersten Kuss führt? Ich habe den Film etliche Jahre nicht mehr gesehen und bin überrascht wie viel mir doch in meiner Kindheit gar nicht aufgefallen ist. Vielleicht nicht mein Favorit unter den Disney-Filmen, aber trotzdem sehr süß zum gucken.

4) Girls Club – Vorsichtig bissig: Worüber man nicht alles im Fernsehen stolpert. In Ermangelung einer Alternative habe ich mir das Teenagerdrama angesehen. Für leichte Unterhaltung ohne groß nachzudenken ist der Film vielleicht geeignet, hat aber ansonsten nicht gerade viel zu bieten. Es werden zwar die Highschoolklitschees bedient und auch versucht das Thema Mobbing anzusprechen, aber er schafft das Ziel nicht wirklich.

5) Magic Mike: In Vorbereitung auf den zweiten Teil, den ich mir jetzt doch im Kino angesehen habe (Kritik folgt), habe ich mir auch den ersten Teil angesehen. Allerdings kann ich den Hype wenig nachvollziehen, vielleicht ist ein Strippender Channing Tatum auch einfach nicht meins. Der Film hat eine sehr gewollte, aber wenig durchdachte Story und sehr plumpe Dialoge. Also definitiv keine Filmempfehlung.

6) Bernhard & Bianca – Im Känguruland: Der zweite Teil der beiden Mäuse von der Rettungshilfsvereinigung. Ich liebe den ersten Teil und finde, dass Disney hier ausnahmsweise einen ansehlichen zweiten Teil geschaffen hat. Er war lustiger gestaltet als der erste Teil, der zeitweilen doch sehr ernst war, trotzdem favorisiere ich den ersten immer noch mehr.

Verpasst im August 2015

Hallo ihr Lieben,
jeden Monat denk ich wieder „wow der Monat ging ja schnell ‚rum“. Wenn man bedenkt, dass es meinen Blog schon bald seit einem Jahr gibt! Die Zeit rennt wirklich, auch wenn es einem doch nicht immer so vorkommt. Also hier wieder meine Übersicht, der Filme, die ich leider verpasst habe im August zu sehen.
Im August war ich mit meinen Kinogängen sehr fleißig mit 9 gesehenen Filmen, aber im Filmstarken August gibt es trotzdem noch Filme, die ich noch nicht gesehen habe.

1) Aloha – die Chance auf Glück: Bradley Cooper bekommt die Chance seinen alten Beruf als Militärberater wieder aufzunehmen und trifft dabei auf die immer gut gelaunte Emma Stone, ist aber auch in der Nähe seiner Ex-Frau. Noch gespickt mit einem Alec Baldwin scheint der Film sehr sympathisch und ein lebensbejahendes Drama zu sein. Für mich auf jeden Fall noch sehenswert.

2) About a girl: Teenagerprobleme führen zu Selbstmord, der leider misslingt. Dieses Thema wurde im August gleich in zwei Filmen behandelt. Zum einen in Coconut hero und in dem deutschen Pendant About a girl. Während ich das Thema schon bei Coconut hero sehr gewagt fand und About a girl nicht gerade die besten Kritiken bekommen hat, bin ich doch auf die Umsetzung gespannt, auch im Vergleich. Daher möchte ich den Film doch noch sehen.

3) Southpaw: Jake Gyllenhaal als Boxer, der seine Frau verliert und in seiner Trauer auch das Sorgerecht für sein Tochter. Nun kämpft er um das Sorgerecht und steigt wieder in den Ring. Die Handlung überzeugt mich hier eher weniger als der vollkommen gelungene Trailer, der mich jedes Mal wieder mitreißt.

4) Der Chor – Stimmen des Herzens: Der Film ging eigentlich komplett an mir vorbei, bis ich letzte Woche doch einmal nicht im CineStar ins Kino gegangen bin, sondern in ein kleineres Nischenkino. Dort wurde ich auf den Film mit Dustin Hoffmann aufmerksam, der einen Knabenchor dirigiert. Als ein neuer Schüler dazustößt, der es im Leben nicht einfach hatte, aber eine begnadete Stimme, nimmt der Film seinen Lauf.

Und hier nun noch die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte:

Dating Queen, Broadway Therapy, Vacation – Wir sind die Griswolds, Frank, Hitman – Agent 47

Verpasst aber nicht vergessen – Teil 2

Hallo ihr Lieben,
heute soll es einmal wieder um die Filme gehen, die immer in meiner Verpasst-Übersicht auftauchten, die ich aber inzwischen geschafft habe zu sehen. Also folgen hier nun wieder ein paar Kurzkritiken:

1) Love Rosie, für immer vielleicht?: Eine Verfilmung eines Cecilia Ahern Buches. Schon allein durch diese Tatsache wappnet man sich gegen etwas Kitsch, sucht aber gleichzeitig die Taschentücher heraus. Für immer vielleicht handelt von Rosie und Sam, die sich seit ihrer Kindheit kennen und sich eigentlich auch lieben. Nur schaffen sie es nicht richtig sich das zu gestehen und sind doch immer in einer Beziehung mit jemand anderem oder etwas anderes im Leben kommt ihrer Liebe dazwischen. Doch schaffen sie es doch irgendwann zusammen zu kommen? Das bleibt die spannende Frage in einem liebevoll inzinierten Film, der nicht nur die Romanze, sondern auch einen hohen Humor Anteil zu bieten hat. Hinzu kommen die für den Film perfekt scheinenden Darsteller Lilly Collins und Sam Claflin. Alles in allem 09 von 10 möglichen Punkten.

2) Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück: Simon Pegg einmal nicht in seiner typischen Rolle, sondern viel ernster und trotzdem sympathisch wie immer. Der Psychiater Hector ist in seiner Arbeit und seiner Beziehung sehr eingefahren. Jeder Tag scheint nach dem gleichen Prinzip abzulaufen. Doch er schafft es einfach nicht deine Patienten zum glücklichsein zu bewegen. Eine Weltreise soll dies ändern. Über China, Kolumbien und den USA reist er und fragt jeden den er trifft nach seiner Definition für Glück. Dabei trifft er sympathische und weniger sympathische Menschen. Nur seine Freundin zu Hause findet die Reise nicht lustig und es kriselt ernsthaft. Der Film ist zwar etwas langsam erzählt, lässt sich aber auch Zeit einzelne Charaktere vorzustellen. Dadurch zieht der Film sich zwar zwischenzeitlich etwas, aber die lebensbejaende Botschaft behält er den ganzen Film über. Dafür erhält er 05 von 10 möglichen Punkten.

3) Monsieur Claude und seine Töchter: Französische Filme haben ja den Ruf etwas seltsam zu sein. Nicht jedoch dieser. Monsieur Claude ist streng katholisch und hat vier wunderbare Töchter. Doch nachdem die ersten drei sich einen Muslimen, einen Juden und einen Asiaten geangelt haben, scheint das Chaos schon vorprogrammiert. Die vierte Tochter ist nun die große Hoffnung. Und sie findet tatsächlich einen Katholiken, nur halt einen Schwarzen. Das ist zu viel für die Familie, die nun auch noch die Hochzeit organisiert. Der Film ist voller Vorurteile, verpackt diese aber mit so viel Humor, dass es nicht rassistisch ‚rüberkommt. Man kommt aus dem Lachen beinahe gar nicht mehr heraus. Trotzdem hat der Film auch Spannung und eine gute Portion Gesellschaftskritik. Dafür erhält er 08 von 10 möglichen Punkten.

4) Grand Budapest Hotel: Einer der Abräumer bei den diesjährigen Oscars. Mit einer vielleicht etwas ungewohnten Optik erzählt er die Geschichte des Pagen Zero, der im Grand Budapest Hotel unter Monsieur Gustave lernte und dabei eine Menge Abenteuer erlebte. Wenn man sich einmal auf die Stimmung und die Optik des Films eingelassen hat, kann er gut unterhalten, ist aber definitiv nicht für Jedermann. Belebt wird er vor allem von den Darstellern, die dem brillianten Ralph Fiennes in nichts nachstehen. Dafür erhält er 06 von 10 möglichen Punkten.

5) I, Frankenstein: Der Film ist von den Machern, der Underworld-Reihe, von der ich ein großer Fan bin. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen. Auch die Grundidee des Frankensteins, der die Zeit überlebt hat und inzwischen in der modernen Welt angekommen ist. Optisch betrachtet kommt man als Zuschauer auch auf jeden Fall auf seine Kosten. Leider schafft der Film es durch eine Handlung, die zu viel in zu wenig Zeit wollte, auch durch brilliante Darsteller, allen voran Bill Nighy, nicht zu überzeugen. Man merkt, was der Film erreichen wollte, hat es aber leider versucht in 92 Minuten Film zu pressen und hat sich daher weder für Handlung noch für die Charaktere wirklich Zeit genommen. Daher gibt es nur 03 von 10 möglichen Punkten.

6) Ted 2: Der besoffenste Teddybär der Filmgeschichte ist zurück. Und er hat geheiratet. Doch auch ein Teddybär kann Eheprobleme bekommen. Diese soll nun ein Baby lösen. Doch der Adoptionsantrag löst eine Welle aus, die Ted nun stoppen muss. Denn nicht nur wird ihm das Recht verwährt, auch seine Ehe wird angezweifelt, da er nicht als Mensch gilt. Doch genau das möchte er nun beweisen. Wer den ersten Ted-Film mochte, wird auch den zweiten mögen. Der Humor ist genauso deftig, allerdings doch etwas weniger unter der Gürtellinie als noch der erste. Nur Amada Seyfried mag einfach nicht in den Film passen, da man ihr die Rolle einfach nicht abkauft. Man weiß auch nicht, was sie jetzt genau darstellen möchte, weil man kann nicht gleichzeitig die kiffende Anwältin und die brilliante Anwältin sein. Abgesehen von diesem Handlungsschwachpunkt, zeigt der Film viele bekannte Gesicher und die Lachmuskeln haben auf jeden Fall ordentlich zu tun. Dafür erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

7) a world beyond: Der Disneyfilm über eine Welt, die die Zukunft verändert sollte und ein Mädchen, dass den scheinbar vorhergesagten Untergang der Welt verändern könnte. Leider blieb der Film weit hinter meinen Erwartungen zurück, da ich mich wirklich auf den Film gefreut hatte. Doch die Handlung ist abgestumpft, hält sich viel zu lange an Kleinigkeiten auf und nimmt das angeschnittene Thema nicht ernst. Es hätte ein spannendes Abenteuer in einer Parallelwelt sein können, wurde aber Hugh Laurie, der der Welt abgeschworen hat, gegen George Clooney, der zwar keine Hoffnung mehr hat, aber trotzdem hilft. Es wurden gesellschaftskritische Themen angesprochen, aber dann nicht ausgeführt oder so schnell abgehandelt, dass sich keiner damit näher auseinandersetzt. Grundidee gut, Umsetzung schlecht. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

8) San Andreas: Der San Andreas Graben löst eine Kette von sehr schweren Erdbeben aus und reist sogar teilweise auf. Dieses Phänomen könnte Wirklichkeit sein, daher hinterlässt der Film einen bitteren Nachgeschmack. Des weiteren geht es um Dwayne Johnson, der seine Familie während der Katastrophe zu retten versucht, da er Rettungspilot ist. Vorab befürchtete ich, dass es so ein typisches Liebesdrama mit viel Zerstörung wird, doch hier geht es um Familienliebe und auch die steht nicht zu sehr im Vordergrund und lässt sich so gut ertragen. Stattdessen ist der Film ein gespanntes Drahtseil für die Nerven, denn der Film bleibt spannend und man versucht mit den Charakteren einen Ausweg zu finden. Ich musste mich mehr als einmal in den Arm meines Freundes krallen, weil ich so sehr mitfieberte. Alles in allem erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

So das war es dann auch schon wieder für dieses Mal. Ich bleibe dran die Filme nachzuholen 😉

Verpasst im Juli 2015

Hallo ihr Lieben,
es ist passiert, der Juli ist zu Ende gegangen und ich hab es nicht einmal gemerkt! Also hier nun schnell meine Liste der Filme, die ich leider nicht geschafft habe zu sehen.

1) Big Business – Außer Spesen nichts gewesen: Der Trailer sieht sehr spannend aus! „Ich hatte nur zwei Angestellte. Einer war zu alt, der andere zu jung“. Ich hoffe, dass der Humor nicht allzu abgedreht ist, sondern auf einem gesunden Level bleibt.

2) Escorbar – Paradise Lost: Die Geschichte des Mafiosi Pablo Escorbar bzw. eines Jungen, der sich in die Tochter Escobars verliebt und daher davor steht in dessen Machenschaften gezogen zu werden. Trailer und Handlung sehen sehr interessant aus und ich habe mehrere positive Kritiken gelesen, daher interessiert mich der Film durchaus noch.

3) Heil: Kritiken sind zwar bisher eher negativ, aber der Trailer sieht für mich doch sehr interessant aus, da er mit vielen Klitschees aufräumt. Daher möchte ich ihn mir doch ansehen.

4) Margos Spuren: Ich mochte das Schicksal ist ein mieser Verräter und war daher doch interessiert in den neuen Film auf der Buchvorlage von John Green. Leider war mir dann die Hauptdarstellerin doch unsympathisch und der Trailer sah auch nicht so spannend aus. Aber trotzdem werde ich mir den Film noch ansehen.

Nervige Kinobesucher

Hallo ihr Lieben,
da will man sich nach einem langen Arbeitstag im Kino bei einem schönen Film entspannen und dann sind sie da… einfach überall… Menschen! An sich ja weder etwas ungewöhnliches, noch etwas schlimmes. Außer wenn ganz bestimmte Arten von Menschen mit einem im Kino sind, oder ganz schlimm… neben einem sitzen!
Ich denke ihr kennt sie alle!

1) Der Zuspätkommer
Endlich hat man die Werbung, den Eismann und die Trailer überstanden und genießt die ersten Sekunden des Films, da kommen sie angestürmt!
„‚Tschuldigung, ‚tschuldigung, darf ich ‚mal, ‚tschuldigung“ -.-
Da drängeln sie sich in einer Lautstärke noch an dir vorbei, die den Ton des Films übertönt. Gleichzeitig stellen sie sich dabei so ungeschickt an und stolpern über so ziemlich jede Tasche, warten aber auch nicht, bis man sie angehoben hat. Anstatt einfach Pünktlich zu kommen! (Oder zumindest während der halben Stunde Werbung…)

2) Der Treter
Ich weiß nicht, was ich verbrochen habe, aber ich habe immer die Treter hinter mir sitzen. Das ganze Kino schafft es die Füße still zu halten, außer die Person hinter mir. Vielleicht erwische ich auch immer den Sitz, auf deren Lehne „Bitte hier gegen Treten“ steht. Auf jeden Fall verlasse ich das Kino viel zu oft mit Rückenschmerzen.

3) Das Päärchen
„Oh Schatz ich liebe dich so“ „Nein ich liebe dich viel mehr“ „Ich liebe dich mehr als mein Leben“ *schmatz schmatz schmatz*
Kennt ihr diese Pärchen, die sich während eines Films durchgängig aufessen? Anstatt sich zusammen den Film anzusehen, knutschen sie in einer Tour und meistens nicht gerade leise. Ich  bin ja auch ein Fan von Kuschelsitzen, ich geh auch mit meinem Freund ins Kino… aber ich gucke mir auch immer den Film an!

4) Die Kichererbse
„Hihi hast du das gesehen hihi war witzig oder? hi hi hi hi hi hi“ Und das in der emotionalsten Szene des ganzen Films! Ich verstehe ja, dass man gerne einmal lacht, wenn man etwas lustig findet. Ich bin auch jemand, der einen Film eher mit Humor nimmt, als zu ernst. Aber wie schaffen es manche Menschen 120 Minuten am Stück zu kichern? Ich meine allein das verdient zwar Respekt, stört aber irgendwann doch. Vor allem wenn die Tonhöhe sehr hoch ist oder man sich gerade sehr emotional auf eine Szene einstellt.

5) Der dumme Fragensteller
„Wieso tut sie das?“ „Wo kommt er jetzt her?“ „Was ist jetzt die Verbindung zwischen den beiden?“ Herrgott nochmal, wenn man ins Kino geht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass JEDER den Film zum ersten Mal sieht. Solche Menschen würd ich ja am liebsten mit dem Popcorn meines Sitznachbarn bewerfen! Manchmal versteh ich ja etwas auch nicht. Aber entweder frage ich wirklich leise und auch nur einmal oder ich warte bis zum Ende des Films.

6) Der Handy Checker
Ein Film geht im Durchschnitt 90-120 Minuten. Ist es so schwer in dieser Zeit das Handy in der Tasche zu lassen? Nein stattdessen wird munter drauf losgetippt, teilweise noch mit Tastenton und voller Bildschirmhelligkeit. Und dann verstehen sie nicht, dass man genervt ist, wenn es ständig von der Seite blendet.

7) Der Meckerer
„Oh könnt ihr jetzt nicht mal aufhören zu lachen?“ Nö, denn die Szene war sehr komisch! Der Meckerer ist jemand, der jeden im Kino nicht leiden kann und dem das auch ins Gesicht sagt. Leider immer unfreundlich und so gut wie immer unangemessen. Wenn ich eine Szene lustig finde, dann möchte ich gerne auch darüber lachen dürfen.

Wie sehr ihr das? Und was stört euch im Kino am meisten? Habe ich eine Kategorie vergessen?

Gesehen im Juli 2015

Hallo ihr Lieben,
uuund schon wieder ein Monat ‚rum. Vielleicht kommt es mir auch nur so schnell vor, weil ich zwei Wochen Urlaub hatte und die Zeit dann ja bekanntlich schneller ‚rumgeht. Also hier eine Kurzübersicht, über Filme, die ich in diesem Monat neben den Kinofilmen gesehen habe. Vielleicht ist ja der ein oder andere dabei, der euch interessieren könnte 🙂

1) Slumdog Millionär: Die Geschichte des Inders Jamal Malik, der in den Slums von Indien aufwächst und es irgendwann in die Sendung „Who wants to be a millionaire“ schafft. Obwohl er keinerlei Bildung genoß, schlägt er sich sehr gut. Sofort wird er der Manipulaion beschuldigt. Eine sehr traurige Geschichte über das Elend in Indien beginnt, wenn Jamal erzählt wieso er jede Frage wusste.

2) Das Ende der Geduld: Eine Richterin für Jugendstraftrecht, die nicht nur verurteilen will, sondern wirklich etwas bewegen will. Doch dabei kommt sie einfach nicht gegen immer die gleichen Straftäter an. Die Handlung ist bewegend und gleichzeitig schockierend. Leider ist der Film filmtechnisch eher mangelhaft umgesetzt wurden, weswegen er ein typischer langweiliger Film ist, den der Lehrer am Ende des Schuljahres zeigt.

3) 27 Dresses: Die Story der ewigen Trauzeugin. 27 mal, für 27 wirklich gute Freunde in 27 verschiedenen Kleidern. Doch lieben tut sie nur ihren Chef, der aber mit ihrer Schwester zusammenkommt. Was wie ein langweiliges Drama klingt, hat durchaus Charme und ich seh mir den Film immer wieder gerne an.

4) Underworld Awakening: Der vierte Teil der Underworld-Reihe. Die Menschen wurden auf die Vampire und Lykaner aufmerksam und fingen an sie auszurotten. Zwölf Jahre später wacht Selene in einer ihr neuen Welt auf und muss anfangen sich zurecht zu finden. Ich bin ein riesen Fan der Underworld-Reihe! Aber ganz ehrlich? Die Handlung des vierten Teils ist einfach nur Mist! Ich könnte ihn mir gar nicht ansehen, wenn mir der Cast nicht so sympathisch wäre (Theo James, Charles Dance, Michael Ealy…)

5) Kill the Boss: Neulich erst als lustigsten Film bei Ma-Go Filmtipps gesehen, dachte ich, dass ich dem Film noch einmal eine Chance geben sollte. Meine Erinnerungen an den Film waren sehr blass, da ich ihn nur einmal auf nem kleinen Handy in einer Vorlesung gesehen habe (der ich natürlich meine ganze Aufmerksamkeit gewidmet habe). Die Grundidee, dass man seine Bosse so sehr hasst, dass man sie am liebsten umbringen würde, find ich klasse. Aber die Umsetzung finde ich so gar nicht lustig. Der Film spricht einfach nicht meine Art von Humor an, wenn alles nur auf Tollpatschigkeit beruht.

6) Rache ist sexy: John Tucker hat immer mehrere Frauen gleichzeitig am Start und ist trotzdem der beliebteste Junge der Schule. Bis Kate neu an der Schule ist und sich mit drei von Tuckers „Freundinnen“ anfreundet. Als diese merken, dass sie gar nicht die eine für Tucker sind, schmieden sie Rachepläne. Und Kate dient als Köder. Wenn ich an meine Teenagerjahre zurückdenke, dann ist der Film mir immer präsent. Bei jedem zweiten DVD-Abend lief der Film und noch heute kann ich mich über ihn köstlich amüsieren.

7) Spaceballs: Ich bin ein großer Star Wars Fan und war meine halbe Kindheit verwirrt, wieso meine Mutter Darth Vader immer Lord Helmchen nannte. Nun habe ich es endlich einmal geschafft den Film zu sehen, der es gekonnt mit den Star Wars Filmen aufnimmt, und sie dabei auf teilweise skurrilste Weise durch den Kakao zieht. Man muss Star Wars schon sehr mögen, um diesen Film lustig zu finden, aber mir hat er gut gefallen.

8) Tucker & Dale vs. Evil: Ich habe noch nie bei einer Horrorkomödie so sehr gelacht, wie bei diesem Film. Tucker & Dale haben sich in einem Wald eine Hütte gekauft und wollten diese auf Vordermann bringen. Gleichzeitig zelten eine Gruppe „Collegekids“ im gleichen Wald. Als sich Allison, eine der Collegekids, beim Baden den Kopf stößt, retten Tucker & Dale sie vor dem Ertrinken. Leider halten die Collegekids, die beiden für die Täter und denken, dass sie versucht haben Allison umzubringen. Ein abstruses Katz und Maus Spiel beginnt. Wer einmal so richtig nach Herzenslust lachen will, dem lege ich diesen Film nahe.

9) Robin Hood: Ooodelali! Ein Film aus meiner Kindheit (und ja ich rede von der Disney-Version). Alte Legende, kinderfreundlich dargestellt. Und auch hier liege ich jedes Mal vor Lachen halb auf dem Boden bei manchen Szenen. Wer auf Zeichentrickfilme steht und diesen bisher ausgelassen hat, sollte das unbedingt einmal nachholen.

10) Austenland: Jane Hayes schafft es einfach nicht den richtigen Mann für sie zu finden. Doch noch immer in der Hoffnung, die große Liebe zu finden und absolut besessen von den Büchern Jane Austens, steckt sie alle ihre Ersparnisse in eine Woche im Freizeitpark „Austenland“. Hier wird das England zu Austens Zeit nachempfunden und die romantische Idee der Bücher als Schauspiel entwickelt. Der Film ist sehr trashig. Aber trotzdem irgendwie sehr charmant, so dass ich ihn mir doch immer wieder ansehen mag. Allerdings ist der Film wirklich nur etwas für Fans von Büchern, wie die von Jane Austen!

Und das war auch schon mein Monat Juli und die Filme, die ich gesehen habe. Was habt ihr so gesehen? Könnt ihr mir einen Film empfehlen?

Gesehen im Juni 2015

Hallo ihr Lieben,
hier nun meine angekündigte Übersicht der Filme, die ich nicht auf der Kinoleinwand gesehen habe. Ausgenommen sind auch die Filme, die auf meiner Verpasst-Liste stehen, da diese in meinem Format „Verpasst aber nicht Vergessen“ behandelt werden.

1) Remember Sunday: Seit einem Unfall hat Gus kein Kurzzeitgedächtnis mehr. Jeden Morgen erwacht er in seinem Bett und weiß nicht, wo er ist und was seit seinem Unfall passiert ist. Mit Hilfe von Zetteln und Notizen überall und seinem Diktiergerät versucht er ein halbwegs normales Leben zu führen. Und dann trifft er auf Molly. Die Thematik wurde schon des öfteren behandelt, aber hier trifft sie genau den richtigen und vorallem sehr romantischen Ton. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt und die Handlung zum dahinschmelzen. Für alle Romantikfans ein Film, den man gesehen haben muss.

2) Larry Crowne: Tom Hanks und Julia Roberts brillieren hier zusammen vor der Kamera. Larry Crowne verliert durch die Wirtschaftskrise seinen Job, weil er keinen College-Abschluss hat. Da er auch so schnell keinen neuen Job findet, schreibt er sich am College ein, um seine Chancen zu verbessern. Hier trifft er auf die Professorin Mrs Tainot. Diese ist weder im Job noch in der Ehe glücklich. Ich habe diesen Film bestimmt das 5. oder 6. Mal gesehen und jedes Mal bekomme ich meine Extra-Portion Lebensenergie. Larry Crowne wird oft auf die Liebesgeschichte reduziert, aber er hat daneben so viele Mitteilungen, allen voran „Du bist nie zu alt um dein Leben neu zu gestalten“. Für mich auf jeden Fall ein Gute-Laune-Film, den ich jeden empfehlen kann.

3) Briefe an Julia: Sophie Hall ist eine junge Journalistin, die mit ihrem Verlobten Urlaub in Verona macht. Doch während dieser nur sein neu eröffnetes Restaurant im Kopf hat und Geschäftskontakte sucht, trifft Sophie auf die „Sekretärinnen Julias“, die Briefe an Shakespeares berühmteste Heldin beantworten. Dabei findet sie einen längst vergangenen Brief und beantwortet diesen. Nur um kurz darauf mit der Schreiberin und ihrem Enkel auf der Suche nach der wahren Liebe zu sein.
Amandy Seyfried spielt hier ihre übliche Rolle als sympathische Frau, die um die Liebe kämpft. Leider wird sie auch hier wieder als etwas zu perfekt dargestellt. Doch abgesehen davon, ist der Film auch wieder absolut lebensbejaend und mit überaus sympathischen Charaktern bestückt. Hier lernt man vor der Kulisse Italiens zu träumen.

4) Selbst ist die Braut: Sandra Bullock, die Ryan Reynolds als Chefin erst unterdrückt und als sie abgeschoben werden soll auf einmal heiraten will. Heraus gekommen ist ein sehr humorvoller Film, der meiner Meinung nach etwas zu schnell von der eigentlichen Idee abdriftet. Aber hier auf jeden Fall eine starke Frauenrolle mit den verschiedensten Charakteren. Der Film lohnt auf jeden Fall einen Blick.

5) Forrest Gump: Ja, ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Forrest Gump gesehen. Und bin seitdem hin und weg von dem Film. Wie Forrest auf dieser Bank in Savannah sitzt und sein Leben erzählt, dass immer nur aus überraschenden Fügungen besteht. Einfach ein herzerwärmender Film, und zu Recht ein absoluter Klassiker.

6) Shame: Ein Film, der sich mit dem Thema der Sexsucht befasst. Michael Fassbender hat hier die Hauptrolle übernommen und trägt damit den Film. Die Handlung an sich ist leider etwas undurchsichtig und der Film entwickelt sich eher in die Richtung „interpretier mich“, was mich an Filmen immer stört. Trotzdem wird mit dem Thema respektvoll umgegangen und es geht nicht nur um ein Porno mit Handlung. Für alle, die sich dem Thema respektvoll nähern wollen, kann ich den Film empfehlen, wenn man bereit ist, die ganze Zeit mitzudenken.

7) Einfach zu haben: Emma Stone spielt hier ein Mädchen, dass durch Lügen und dem Bedürfnis einem Freund zu helfen als Schlampe abgestempelt wird. Alles begann nur mit einer kleinen Lüge, um ihre gute Freundin Rhi nicht auf einen Campingausflug begleiten zu müssen. Doch eine Lüge folgte der nächsten und in der Zeit des Internets sind dem ja keine Grenzen gesetzt. Erzählt wird die ganze Geschichte rückblickend von Olive (Emma Stone) unterteilt in 5 Akten. Der Film springt zwischen humorvoll, provozierend und absolut sympathisch hin und her und ist daher auf jeden Fall einen Blick wert.

8) Enders Game: In der Zukunft begleiten wir Ender an die Militärschule, an der er und viele andere in seinem jungen Alter Taktiken und Übungen erlernen, um vor der ständigen Bedrohung durch eine außerirdische Lebensform namens „Formics“ beschützen zu können. Dabei fällt es ihm schwer sich anderen unterzuordnen und hat dabei aber immer die besten Einfälle, so dass er schnell die Karriereleiter emporklettert. Der Film ist spannend gestaltet und hätte der Auftakt einer schönen Trilogie werden können, aber leider war das Interesse an dem Film zu gering. Ich hab ihn auch erst jetzt gesehen, was schade ist, denn auf der großen Leinwand hätte er bestimmt noch einmal mehr gewirkt.

9) Rock of Ages: Die Verfilmung eines Musicals, das voller Rockklassiker der 80er Jahre ist. Die Handlung überzeugt leider eher weniger, da eine klassische Liebesgeschichte im Vordergrund steht, aber daneben birgt der Film tolle Charaktere und die Lieder gehen einem so schnell nicht mehr aus dem Ohr. Gespickt mit einem absoluten Starcast (Tom Cruise, Catherine Zeta-Jones, Alec Baldwin, Mary J. Blidge & Russel Brand) ist der Film trotzdem sympathisch gestaltet und lädt zum Rocken ein.

10) P.S. Ich liebe dich: Holly führte eine glückliche Ehe, doch verliert durch eine Krankheit ihren geliebten Gerry viel zu früh. Um ihr jedoch über die Trauer hinwegzuhelfen, hat Gerry für jeden Monat einen Brief deponiert, in der er ihr Anweisungen gibt. Ich habe die Buchvorlage von Cecelia Ahern vor ein paar Jahren verschlungen, denn die Handlung ist an sich wirklich rührend und lässt den Leser lachen und weinen gleichzeitig. Der Film wird dem leider absolut nicht gerecht. Die Handlung wurde geändert, so dass die eigentliche Botschaft nicht mehr ‚rüberkommt und die rührendsten Szenen des Buches wurden gleich ganz weggelassen. In diesem Fall lest lieber das Buch als diesen Film zu sehen!

Vorfreude für die 2. Hälfte 2015

Hallo ihr Lieben,
zu Anfang des Jahres hab ich euch eine Liste geschrieben, auf welche Filme ich mich besonders freue. Zu dem Zeitpunkt waren aber die meisten Filme der zweiten Hälfte noch nicht bekannt gegeben. Deshalb präsentiere ich euch hier nun meine überarbeitete Liste für die Filme, die dieses Jahr noch in den deutschen Kinos starten.

1) Die Minions: Die kleinen süßen „Wasauchimmer“ aus Ich einfach unverbesserlich bekommen endlich ihren eigenen Film. Der Trailer lässt auf einen sehr humorvollen Film schließen und ich freue mich wahnsinnig drauf.

2) DUFF – hast du keine bist du eine: Die ganze Welt ist in Klitschees und Vorurteile eingeteilt. Ein Mädchen, dass von ihrer Kategorie nichts wusste, versucht sich jedoch daraus zu befreien. Mir sagt die Story und der Trailer zu, daher steht der Film definitiv auf meiner Liste.

3) Ant-Man: Jeder, der meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich ein großer Marvel-Fan bin. Daher lass ich mir natürlich den nächsten Film nicht entgehen. Etwas skeptisch bin ich noch wegen des Helden, da sie doch der Comicvorlage widerspricht, aber vielleicht überrascht mich der Film ja noch.

4) Pixels: Zum Leben erweckte Computerspiele, gesteuert von Aliens, die die Erde angreifen. „Pac Man ist böse?“ ist nur ein Zitat aus dem Trailer, dass mich sofort ins Kino laufen lässt.

5) Mission Impossible: Rogue Nation: Während ich die ersten drei Filme als Fan der ursprünglichen Serie eher nicht mochte, bin ich ein großer Fan des vierten Teils (Phantom Protokoll) mit dem neuen Cast um Simon Pegg und Jeremy Renner. Daher will ich mir den neuen Teil nicht entgehen lassen, in der Hoffnung, dass er sich am vierten orientiert und mich daher umhauen wird.

6) Fack ju Göhte 2: Der erste Teil war zwar nicht gut, aber unheimlich lustig. Die ersten Teaser lassen auf eine gute Fortsetzung schließen und ich hoffe einfach nur auf gute Unterhaltung.

7) Kill the Messenger: Story und Trailer sahen halbwegs interessant aus, aber ich als Fangirl hab an sich nur einen Grund diesen Film zu sehen: Jeremy Renner.

8) Maze Runner – die Auserwählten in der Brandwüste: Ich mochte sehr den ersten Teil, der letztes Jahr in den Kinos lief. Danach habe ich die Büchertrilogie absolut verschlungen und bin jetzt sehr gespannt auf die filmische Umsetzung. Auch wenn mich der Trailer eher kritisch gestimmt hat.

9) Pan: Peter Pan war einer meiner liebsten Disneyfilme. Nun wird die Vorgeschichte verfilmt. Der Trailer lässt auf einen gut gemachten Film schließen und daher auch dies einer meiner Favoriten dieses Jahr.

10) Spectre: Skyfall hat mich als Nicht-James-Bond-Gucker überzeugt und ich hoffe auf eine gelungene Fortsetzung mit Daniel Craig und Ralph Fiennes als M.

11) Mockingjay 2: Der (hoffentlich) krönende Abschluss der Tribute von Panem-Reihe. Ich habe die Bücher gelesen und erwarte daher großes.

12) Star Wars – das Erwachen der Macht: Ich bin Star Wars-Fan. Daher auch neugierig, wie die neue Trilogie eingeleitet wird.

13) Die Peanuts: Meine Mama ist ein großer Peanuts Fan, daher bin ich mit Snoopy und Co. aufgewachsen und freue mich auf Kindheitserinnerungen im Kino.

Was sind eure Highlights der kommenden Jahreshälfte?

Rückblick auf ein halbes 2015

Hallo ihr Lieben,
kaum zu glauben aber das Jahr 2015 ist schon zur Hälfte wieder vorbei. Während ich weiterhin auf den Sommer warte, möchte ich mit euch noch einmal auf die Höhen und Tiefen der vergangen Monate blicken. Daher hier nun meine Top und Flop Filme der bisherigen Jahreshälfte (mit Verlinkung zur Kritik)

Top-Filme 2015:

Platz 10: Der kleine Tod

Eine bitterböse Komödie über verschiedene Sexvorlieben/Fetische. Episodenartig, hier gibt es eindeutig bessere und schlechtere Episoden aber im großen und ganzem doch ein gelungener Film.

Platz 9: Ex_Machina

Ein Kammerspiel rund um die Frage, ob künstliche Intelligenz denken kann wie ein Mensch und ab wann man die Unterschiede nicht mehr wahrnimmt. Gute Umsetzung des Themas künstliche Intelligenz.

Platz 8: Wild Tales – jeder dreht einmal durch

Episodenfilm aus Argentinien, mehr schwarzer Humor geht in einem Film nicht. Auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Episoden, aber auf jeden Fall einen Blick wert!

Platz 7: Baymax

Disney hat mal wieder alles gegeben. Zwischen Tränen und auf dem Boden liegen vor Lachen war so ziemlich jede Emotion bei mir dabei. So lustig und liebevoll war das Thema Trauerbewältigung noch nie.

Platz 6: Die Frau in Gold

Die rührende Geschichte der Maria Altmann, die vor den Nazis in die USA floh, nachdem sie mitansah, wie die Nazis die Kunstsammlung ihrer Familie stohl. Nun kämpft sie um ihre Rechte.

Platz 5: Fury – Herz aus Stahl

Mitten im zweiten Weltkrieg verfolgt man die Besatzung des Panzers Fury. Mit Liebe zum Detail erfährt man hier die Schrecken des Krieges einmal aus einer ganz anderes Perpektive.

Platz 4: John Wick

Als man schon glaubte, dass nichts vernünftiges im Actionsektor mehr produziert wird, kam John Wick und trat den Filmen ordentlich in den Arsch und zeigte, wie es richtig geht. Ein Muss für alle Fans von Actionfilmen!

Platz 3: The Imitation Game

Die Entschlüsselung der Enigma-Maschine durch Alan Turing, und sein trauriges Schicksal. Benedict Cumberbatch brilliert hier als Alan Turing. Ein absolut spannender Film.

Platz 2: Kingsman – the Secret Service

Nach John Wick gleich ein noch besserer Actionfilm, mit noch mehr Humorelementen. Ich war einfach nur hin und weg von dem Film.

Platz 1: Still Alice

Julianne Moore brilliert hier als Mutter, die frühzeitig an Alzheimer erkrankt. Ihr Umgang mit der Krankheit und wie sie versucht ihren Alltag zu halten ist mit so viel Liebe dargestellt und entsetzt einem trotzdem so sehr. Mein Platz 1 in den bisher gesehenen Filmen 2015.

Flop-Filme 2015:

Platz 10: Mortdecai – der Teilzeitgauner

Enttäuschend war Johnny Depp in seiner Rolle als schrulliger Mortdecai, der einen Mordfall und einen Kunstraub lösen soll, selbst auch noch vor dem finanziellen Bankrott steht. Die besten Witze wurden leider im Trailer schon vorweg genommen.

Platz 9: Abschussfahrt

Der Film hatte potenzial, aber hat sich dann doch in zu plumpem Humor verloren und kann auch nicht durch starke Schauspielleistungen punkten. Auch hier leider sehr enttäuschend.

Platz 8: Wild Card

Eine nicht durchsichtige Handlung mit zwar gut choreographierten aber teilweise auch stark hineingeschnittenen Kampfszenen. Die konnten den Film dann aber auch nicht mehr retten.

Platz 7: Blackhat

Der gute Hintergrundgedanke war da bei der Handlung, aber bei der Umsetzung ging ziemlich viel schief. Sehr schade!

Platz 6: Traumfrauen

Eine ziemliche 08/15 Handlung, wenig Witz vorhanden (was schon echt blöd ist für eine Komödie) und nur die Hälfte der Hauptcharaktere konnte schauspielerisch überzeugen. Funktioniert leider nicht.

Platz 5: Kind 44

Eine verwirrende Handlung, bei der der eigentliche Schwerpunkt anscheinend vergessen wird. Gepaart mit schwachen Schauspielleistungen kam dieser Film bei heraus, von dem man nur abraten möchte.

Platz 4: Tracers

Ein handlungsschwacher Film, von der Kameraführung mir zumindest übel geworden ist. Da muss man wirklich großer Taylor Lautner Fan sein, um den Film gut zu finden.

Platz 3: Shades of Grey

Ich kann den Hype um die Bücher schon nicht nachvollziehen, noch weniger jedoch um den Film, der mit schwachen Schauspielleistungen noch schlechter als das Buch wurde.

Platz 2: Dessau Dancers

Wer nicht gerade die Breakdance-Bewegung der DDR mitbekommen hat, kann mit diesem Film wahrscheinlich gar nichts anfangen. Der Film ist nicht spannend, hat keine guten Schauspielleistungen und auch ansonsten nichts zu bieten.

Platz 1: Die Frau in Schwarz 2 – Engel des Todes

Die Handlung ist vorhersehbar, die einzigen Horrorelemente sind Schockeffekte, die nur erschrecken und nicht schocken. Hier wurde sich für einen Horrorfilm absolut keine Mühe gegeben und daher mein Platz 1 als der schlechteste Film, den ich dieses Jahr bisher im Kino gesehen habe.

Blogparade: Best Heroines – Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV

Schon wieder eine Blogparade? Ja schon wieder eine Blogparade! Einfach weil das Thema, zu dem die singende Lehrerin aufgerufen hat, super zu aktuellen Diskussionen ausgelöst durch Mad Max: Fury Road passt. Ich hab mich diesmal entschlossen zwei einzelne Listen zu erstellen (das letzte Mal fehlten die Serien), um zu beweisen, dass es doch durchaus mehrere starke Frauenrollen gibt! Aber wie immer lange Rede kurzer Sinn, hier meine Listen:

Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Filmen:

Platz 10: Tiffany – Silver Linings

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Bietet bestimmt Platz für Diskussionen, ob es sich jetzt wirklich um eine starke Frauenrolle handelt. Aber sie vertritt ihre Interessen und versucht ihr Leben nach dem Tod ihres Mannes wieder auf die Reihe zu bekommen. Jennifer Lawrence hat hierfür total verdient ihren Oscar bekommen.

Platz 9: Gamora – Guardians of the Galaxy

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„Aber sie wird doch nur auf ihre weiblichen Vorzüge reduziert und dient doch nur zur Liebesgeschichte mit Star Lord“ Nein! Sie ist im Hause Thanos aufgewachsen. Doch sie löst sich von ihrer Bestimmung, setzt sich dem Hass der Menschen aus, um die Auslöschung einer Zivilisation zu verhindern. Das nenne ich eine starke Frau.

Platz 8: Selene – Underworld

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Egal, was von ihr verlangt wird: Sie hinterfragt erst einmal. Sie kann kämpfen, sie kann schießen, sie ist diejenige, die ihren Mann verteidigt. Für mich eindeutig eine starke Frau.

Platz 7: Aeon Flux – Aeon Flux
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Sie hat einen Auftrag. Doch als sie merkt, dass etwas faul an der Sache ist, hinterfragt sie und versucht die Wahrheit herauszufinden. Sie ähnelt hier der Selene, es war ein Kopf an Kopf rennen zwischen den beiden, aber im Endeffekt ist mir Aeon einfach noch einmal eine Spur sympathischer.

Platz 6: Maleficent – Maleficent

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Sie herrscht, sie fällt, sie hasst, sie lernt zu lieben, sie holt sich ihr Leben zurück. Alles in einem Film. Auch für mich ein Indiz für eine starke Frauenrolle.

Platz 5: Furiosa – Mad Max: Fury Road

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Die Auslöserin der ganzen Diskussion und somit auch dieser Blogparade darf natürlich in dieser Liste nicht fehlen. Anstatt sich nur selbst aus den Fängen des Tyrannen Immortan Joe zu befreien, befreit sie auch noch fünf andere Frauen und riskiert ihr Leben für sie. Das ganze mit nur noch einem Arm un trotzdem stellt sie den eigentlichen Helden Mad Max ziemlich in den Schatten.

Platz 4: Ellen Ripley – Alien

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Während alle anderen Crewmitgleider bereits getötet wurden, kämpft sie weiterhin um ihr Leben. Ist grundsätzlich die erste Frau an die ich denke, wenn ich an Heldinnen im Actionbereich denke. Daher mein Platz 4.

Platz 3: Katniss Everdeen – die Tribute von Panem

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Sie wollte das alles nie! Am Anfang wollte sie nur ihre Schwester beschützen, dann wollte sie nur nicht, dass Peeta oder sie sterben und auf einmal ist sie das Bild der Revolution. Trotzdem kämpft sie für alle Personen, die sie liebt und für die Freiheit. Definitiv eine starke Frau!

Platz 2: Prinzessin Leia – Star Wars

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Auch sie kämpft ohne Wenn und Aber für die Freiheit. Ich glaube, hier brauche ich nicht sehr viel mehr zu sagen.

Platz 1: Dolly Levi – Hello Dolly

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Überrascht? Unbekannt? Hello Dolly ist ein Musical aus dem Jahr 1964. Dolly Levi kämpft in dem Film nicht nur um ihr eigenes Glück, sondern auch noch um das von Freunden und Bekannten in einer Welt, die noch von den Männern dominiert wurden. Daher für mich die stärkste Frau im Film.

Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Serien

Platz 10: Khaleesi – Game of Thrones

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Am Anfang steht sie noch unter der Fuchtel ihres Bruders und ihres Ehemannes. Aber ab der zweiten Staffel macht sie eine bemerkenswerte Wandlung und kämpft für ihr Geburtsrecht, aber auch für die Rechte von Unterdrückten, die ihren Weg kreuzen.

Platz 9: Parker – Leverage

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Eine unabhängige Diebin, die immer ihren eigenen Kopf hat. Zwar ein bisschen verrückt, aber als starke Frau absolut sympathisch!

Platz 8: Marcy Ross/D’Arcy – Eine schrecklich nette Familie

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Sie ist das genaue Gegenteil von Peggy Bundy. Sie hat einen Job und verdient das meiste Geld in ihren Ehen. Eine starke Frau aus dem Alltag.

Platz 7: Jane – PainKiller-Jane

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Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Jane muss damit leben, dass alle Wunden bei ihr schnell verheilen. Hat Vor- und Nachteile, aber Jane kämpft um ihr „normales“ Leben in ihrer Spezialeinheit.

Platz 6: Max – 2 broke girls

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Mit Sarkasmus und einem flotten Spruch versucht sie aus ihren ärmlichen Verhältnissen mit Cupcakes ein Geschäft aufzuziehen. Dabei lässt sie sich von nichts unterkriegen. Wenn das ‚man keine starke Frau ist!

Platz 5: Rose – Doctor Who

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Sie verströmt gute Laune egal, wo sie gerade mit dem Doctor hingereist ist. Dabei lässt sie sich von nichts und niemandem unterkriegen oder etwas vorschreiben.

Platz 4: Temporance „Bones“ Brennan – Bones – die Knochenjägerin

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Hochgradig gebildet und immer fixiert auf den aktuellen Mordfall. Das ist Bones in der gleichnamigen Serie. Dabei zeigt sie (zumindest in den ersten Staffeln), dass sie keinen Mann in ihrem Leben braucht, weil sie ihr Leben selbst unter Kontrolle hat.

Platz 3: Arya Stark – Game of Thrones

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Zählt sie schon als Frau oder noch als Mädchen? Vom Alter her wahrscheinlich als Mädchen, aber vom Verhalten her ist sie taffer als so manche Frau. Sie kämpft sich durch eine von Männern dominierte Welt und verliert dabei immer mehr enge Familienmitglieder. Ich habe sie sogar für Platz 1 in Betrach gezogen, fand dann aber die beiden nächsten Kandidatinnen noch stärker.

Platz 2: Lorelai Gilmore – Gilmore Girls

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7 Staffeln lang zeigt uns Lorelai Gilmore, dass man mit 16 Schwanger werden und von zu Hause fortlaufen kann und sich trotzdem ein super schöness Leben aufbauen kann. Sie zog ihre Tochter Rory ohne Mann groß und kreiert zusammen mit ihrer besten Freundin Suki ihr eigenes Inn. Dazu noch eine große Klappe und eine gutgelaunte Art und schwupps hat man eine starke Frau.

Platz 1: Buffy Summers – Buffy – im Bann der Dämonen

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Wenn schon das Grundprinzip einer Serie ist, dass endlich mal die blonde Frau die Heldin sein soll und nicht mehr das Opfer, was von einem Mann gerettet wird, dann muss das wohl eine starke Frau sein. Buffy ist mit Kräften ausgestattet, die sie schon kräftemäßig stark sein lassen. Aber auch im Kopf ist Buffy eine starke Frau, die sich teilweise auch ihren eigenen Dämonen stellen muss und dabei auf eine Menge verzichten muss. Ohne Diskussion meine Nummer 1.