Ein Vorwort
Eine absolute Überraschung dieses Jahr war für mich die Serie Death in Paradise. Eine Krimiserie in der Karibik mit britischem Einfluss. Die Serie war herrlichster cosy crime und in jeder Folge ein schönes Whodunnit. Als zweiter Ermittler durfte Kris Marshall als Humphrey Goodman ran. Und nachdem er die Serie verlassen hat, um mit seiner Freundin zurück nach London zu reisen, blieb die Frage: Was wurde aus ihm? Genau, diese Frage wird nun beantwortet, denn es gibt ein Wiedersehen mit Humphrey. Ob Beyond Paradise mich ebenso wie Death in Paradise begeistern konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung
DI Humphrey Goodman hat seine Stelle in der Karibik aufgegeben, um seiner großen Liebe Martha zurück nach London zu folgen. Inzwischen sind die beide ins beschauliche Shipton Abbott gezogen, wo Martha herkommt. Sie will dort ein eigenes Restaurant eröffnen, während Humphrey eine Stelle im kleinen Polizeirevier des Ortes annimmt. Dort müssen sich seine neuen Kolleg*innen erst einmal an seine Eigenheiten gewöhnen.
Meine Meinung
Wie eingangs erwähnt bin ich in kürzester Zeit ein großer Death in Paradise Fan geworden. Auch, wenn ich nach dem Abschied von Richard ein paar Folgen gebraucht habe, um mich an Humphrey zu gewöhnen, so war es doch seine Tollpatschigkeit und seine Verwirrtheit, die ihn so sympathisch gemacht haben. Als er dann mitten im Paradies von seiner Frau abserviert wurde, war ich ehrlich geknickt. Umso schöner war es, dass er mit Martha neue Liebe gefunden hatte. Auch, wenn es das Ende von seiner Zeit in der Karibik einläutete. Umso freudiger war ich, als er seine eigene neue Serie bekam und wir nun neue Folgen bewundern konnten. Und keine Angst, es wird für Beyond Paradies kein Vorwissen benötigt. Alles wichtige erzählt Humphrey auch seinen neuen Kolleg*innen, wodurch es auch Neueinsteiger der Serie erfahren.
Gleichzeitig wurde sich auch Gedanken darüber gemacht, wie man die Serie aufziehen kann, ohne, dass sie wie eine billige Kopie wirkt. Zwar bleibt es bei einem kleinen Ermittlungsteam, die kaum Ausrüstung zur Verfügung haben, und der Verdächtigenkreis bleibt auch klein, dennoch wurde der Vibe und das Erzähltempo durchaus angepasst. Gleichzeitig bleibt es seinen Ursprüngen treu, so dass sowohl Neulinge als auch Fans auf ihre Kosten kommen.
Auch das neue Team kann sich sehen lassen und baut sich in kürzester Zeit auf. Mit Esther haben wir die Ermittlerin an Humphreys Seite, die zunächst seine Methoden in Frage stellt, aber schnell merkt, dass er ein System hat und im Chaos die Lösung findet. Dann haben wir Kelby, einen Nachwuchsofficer, der für die meisten Gags zuständig ist, einfach weil er einen guten Dackelblick drauf hat und die Kombination daraus und seine Unerfahrenheit einfach Comedypotential hat. Das Team wirrd abgerundet von Margo, die mit ihrem Sarkasmus und trockenem Humor ein wunderbares Gegenstück zu Humphrey ist.
Neben den Ermittlungsarbeiten geht es auch immer wieder um Humphreys Beziehung zu Martha, die einfach herrlich wholesome ist, auch wenn sie einige schwere Schicksalsschläge durchmachen. Es wird also nicht langweilig und Beyond Paradies entwickelt sich schnell zu einer Komfortserie im Krimibereich, wie es sonst nur ein Death in Paradies vermochte.
Die erste Staffel umfasst sechs Folgen, die jedoch vom Aufbau so unterschiedlich sind, dass sich kein Muster erkennen lässt und die Ausgänge der Ermittlungsarbeiten immer wieder spannend sind. Also Krimifans vereint euch und schaut fleißig die Serie, damit wir hoffentlich noch viele Staffeln bekommen!
Das Fazit
Beyond Paradies ist ein würdiges Spin-off, das sich keinesfalls hinter dem großen Vorbild Death in Paradies verstecken muss. Mit einem sympathischem Team und gut durchdachten Fällen spielt sich Shippton Abbott ebenso schnell in die Herzen, wie die Karibik. Cozy Crime vom Feinsten.
Beyond Paradies – Staffel 1 wurde mir von Glücksstern-PR als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ich kennzeichne diesen Beitrag hiermit als Werbung.










