Queer Eye

Ein Vorwort

Um euch zu erläutern, wie ich auf diese Serie gestoßen bin, muss ich ein bisschen ausholen – ich entschuldige mich schon einmal dafür. Letzte Woche hatte ich einen dezent beschissenen Tag auf Arbeit, was glücklicherweise echt selten vorkommt, aber wenn man täglich mit Kunden zu tun hat, bleibt es eben nicht aus. Kurzum, ich kam echt niedergeschlagen nach Hause (auch wenn meine bessere Hälfte mich naürlich sofort zum Burgeressen einlud). Ich durchforstete Twitter, da ich auf nichts wirklich Lust hatte. Dabei entdeckte ich einen Tweet von ‚Katie on the Offbeat‘, die beschrieb, dass sie an einem Tag, an dem es ihr sehr schwer fiel allein aus dem Bett zu kommen, einfach eine Folge Queer Eye geschaut hat und dann ging es ihr schon viel besser. Netflix hatte diese Serie mir erst kurz zuvor mehrfach vorgeschlagen, sie sprach mich aber nicht genug an, um auf meiner Watchlist zu landen. Doch ich beschloss, genau an dem Tag, an dem ich mich beschissen fühlte, der Serie eine Chance zu geben. Ich habe innerhalb dieser Woche beide Staffeln durchgesuchtet und muss sagen: Ich habe mich schon nach ein paar Minuten wieder gut gefühlt und kann bestätigen, die Serie hilft und verbreitet gute Laune. Alles weitere nun in meiner Kritik.

Die Handlung

Die Fab 5 sind Antoni, Tan, Karamo, Bobby und Jonathan. Sie sind alle schwul und haben jede Woche die gleiche Aufgabe. Sie reisen zu unterschiedlichen Menschen in Georgia, verbringen eine Woche mit ihnen und helfen ihnen wieder in Form zu kommen. Dazu gehört zum einen den Kleiderschrank auszumisten und die Körperpflege voranzutreiben, aber auch die Wohnung neu zu gestalten, das Kochverhalten zu überprüfen und die kulturellen und sozialen Kontakte zu überprüfen.

Meine Meinung

Queer Eye ist eine amerikanische Reality-TV Sendung. Eigentlich eine Prämisse, dass ich sie nicht unbedingt gut finden dürfte. Zumal die deutsche Synchronisation von ein paar wenigen Sprechern über den Originalton drüber gesprochen wird, so dass man das Original im Hintergrund noch hört. Dabei merkt man schnell, dass es überhaupt nicht synchron ist und meist sehr frei übersetzt wird. Gerade wenn mehrere Charaktere durcheinander sprechen, wird es etwas anstrengend – gut vielleicht sollte ich mir auch einfach angewöhnen solche Serien im Original zu gucken. Das ist auch schon so ziemlich der einzige Kritikpunkt den ich an der Sache habe.
Die Folgen sind immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Der neue „Kandidat“ stellt sich vor, bzw. wird von demjenigen vorgestellt, der ihn/sie angemeldet hat. Dann treten die Fab 5 auf und erkunden am ersten Tag erst einmal ganz genau den Lebenstil des Kandidaten. Dabei wollen sie herausfinden, wie sie ihm/ihr am besten helfen können. Dabei sind die Rollen klar verteilt. Bobby, zuständig für Design, guckt sich die Wohnung genauer an und untersucht, was er daraus zaubern kann. Seine Aufgabe die Woche über ist immer der Wohnung neuen Glanz zu verleihen. Tan, zuständig für Mode, untersucht den Kleiderschrank, sortiert aus und bestückt diesen neu. An einem der folgenden Tage nimmt er den Kandidaten immer mit zum shoppen, um deren Stil zu erkunden. Jonathan, zuständig für Pflege, versucht aus den Kandidaten mehr herauszuholen und veranstaltet immer ein kleines Umstyling – allerdings ganz ohne Tränen, ganz anders als die Püppchen von Frau Klum – und erklärt den Kandidaten, wie sie sich ansonsten ganz leicht pflegen können. Antoni, zuständig für Essen und Wein, zeigt den Kandidaten, die sich ganz Amilike zum Großteil von Fertigessen aus der Mikrowelle oder Junk Food ernähren, wie sie mit wenig Aufwand etwas leckeres zaubern können. Zum Schluss gibt es noch Karamo, zuständig für Kultur, dessen Aufgabe nicht so richtig sichtbar ist, denn er nimmt die Kandidaten immer zur Seite und bespricht deren Sorgen und Ängste und versucht diese zu lösen. Am Ende der Woche steht immer ein großes Event für die Kandidaten an, für die sie vorbereitet sein wollen.
Alles, was die Fab 5 tun, tun sie mit einer absoluten Hingabe. Allein das erste Zusammentreffen mit den Kandidaten ist immer schon voller Späße und mit ihrer lockeren Art, treiben sie dem Zuschauer sofort ein Lächeln ins Gesicht. Sie gehen offen aber zielstrebig durchs Leben und strahlen dabei so viel gute Laune aus, dass es bis im Herzen des Zuschauers landet.
Falls ich noch nach einem Kritikpunkt suchen müsste, dann würde ich Jonathans übertriebe Dramaqueen erwähnen, die mitunter etwas anstregend sein kann. Aber im Endeffekt sind die fünf Jungs alle sehr verschieden und harmonieren doch wunderbar.

Bei Netflix sind aktuell zwei Staffeln verfügbar, die jeweils 8 Folgen haben und ca. 45 Minuten pro Folge gehen.

Das Fazit

Queer Eye ist eine Serie, der man durchaus eine Chance geben kann, auch wenn man überhaupt kein Fan von Reality-TV ist. Durch die quirlige Art der Fab 5, baut sich eine Menge guter Laune auf, die auch an schweren Tagen einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Chef’s Table

Ein Vorwort

Das Netflix mit seinen Eigenproduktionen immer wieder ein gutes Händchen zeigt, beweist die Fülle an guten Serien. Bereits seit 2015 läuft nun schon Netflix erste eigene Kochshow: Chef’s Table. Allerdings hat sich Netflix dagegen entschieden, einen Starkoch immer wieder neue Gerichte zeigen zu lassen, sondern präsentiert dagegen in jeder Episode einen anderen internationalen Starkoch. Chef’s Table ist soeben in die vierte Staffel gestartet und hat aktuell 22 Folgen insgesamt.

Die Handlung

Von Järpes in Schweden bis Melbourne in Australien, von Lima in Peru bis zum Baekyangsa Tempel in Südkorea. Überall auf der Welt sind die Restaurants der ganz unterschiedlichen Starköche zu finden, die die Serie Chef’s Table näher unter die Lupe nimmt. Der Fokus liegt auf der Inspirationsquelle und der Lebensgeschichte der Köche.

Meine Meinung

Chef’s Table ist anders als die Kochsendungen, die man sonst so im Fernsehen sieht. Während man im Fernsehen einen Jamie Oliver sehen kann, wie er seine Rezepte kocht und dann auch immer noch liebevoll dekorierend serviert, sieht man bei Chef’s Table selten den direkten Verarbeitungsprozess. Stattdessen konzentriert sich die Serie auf die Hintergründe des Essens. Wie ist es Entstanden? Dabei werden hauptsächlich zwei Geschichten erzählt. Zum einen die Lebensgeschichte der vorgestellten Köche, zum anderen die Inspirationsquelle. Dabei ist das schönste an der Serie, dass selbst die vorgestellten Köche, obwohl sie alle als Starköche gelten, sehr unterschiedliche Geschichten zu erzählen haben. Es gibt die Geschichten von Familientraditionen, aber auch die von Köchen, die eigentlich nur zufällig diesen Weg eingeschlagen haben.
Jede Folge geht ca. 50 Minuten. Dabei werden die Themen immer wieder gewechselt und es wird zwischendurch auch immer wieder ein kreiertes Gericht vorgestellt, das entweder gerade in der Lebensgeschichte oder in der Geschichte über die Inspiration vorkam. Dadurch hat die Serie eine Eigendynamik, die verhindert, dass die Folgen eintönig werden. Und obwohl jede Folge ähnlich aufgebaut ist und das gleiche Theme die Serie musikalisch untermauert, ist jede Folge einzigartig und kann von neuem begeistern.

Ich habe Staffel 1 und 2 tatsächlich immer dann geschaut, wenn ich gekocht und gebacken habe. Mich direkt abends hinzusetzen und zu sagen, ich schaue jetzt Chef’s Table, konnte ich nie. Aber gerade für die Zeit in der Küche ist die Serie optimal. Staffel 3 habe ich (aufgrund einer technischen Auseinandersetzung mit meinem Fire TV-Stick in der Küche) noch nicht gesehen und bin jetzt mitten in der vierten Staffel. Hier wurde das Konzept leicht geändert, da es nun nicht mehr um Restaurants allgemein geht, sondern um Patisserie, also um Menschen, die sich mit Nachtischen beschäftigen. Die erste Folge der vierten Staffel ist auch gleich meine Lieblingsfolge der Serie geworden. Ich hätte mir noch viel länger Christina Tosis Ideen aus ihrer Milk Bar in New York anhören können – z. B. kam sie auf die Idee Panna Cotta nicht mit normaler Milch zu machen, sondern mit Milch, in der vorher Cornflakes waren, um somit eine Kindheitserinnerung in Panna Cotta Form herzustellen.

Das Fazit

Eine sehr gute Alternative zu all den langweiligen Kochsendungen im Fernsehen. Und sie inspiriert einen gleich wieder in die Küche zu verschwinden, um selbst etwas neues zu zaubern. Eine Serie für alle Hobbyköche da draußen!

Star Trek Discovery

Ein Vorwort

Der Weltraum unendliche Weiten. Na wer weiß, wie es weitergeht? 1966 brachte uns Gene Roddenberry eine neue Serie rund um Raumschiff Enterprise mit seiner Besatzung Captain Kirk, der Vulkanier Spock, Scotty, Pille und so vielen mehr. Nach nur drei Staffeln war jedoch Schluss mit der Serie, nicht jedoch mit dem Franchise. Es folgten die Folgeserien „Next Generation“, „Deep Space Nine“, „Voyager“, sowie die Prequel Serie „Enterprise“. 10 Kinofilme brachte Star Trek hervor.
Dann 2009 traten Kirk und seine Crew wieder in Aktion. Wesentlich verjüngt durch eine komplette Neubesetzung startet der Film wieder bei Null. Star Trek bekam ein Reboot und mit den Folgefilmen „Into Darkness“ und „Beyond“ auch eine neue Zeitlinie. Denn während die Serien und bisherigen Kinofilme alle auf der gleichen Zeitlinie basierten, möchte sich J. J. Abrams nicht daran halten. Nach dem nicht mehr so erfolgreichen Beyond kündigte Netflix an, nun auch eine neue Serie im Star Trek Franchise anzuordnen. Diese ordnet sich aber wieder in der alten Zeitlinie ein und spielt noch vor Kirk zur Zeit des großen Krieges mit den Klingonen.

Die Handlung

Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) ist Sternflotten-Offizierin auf der USS Shenzhou. Dort trifft sie mit der restlichen Besatzung auf das Klingonenschiff von T’Kuvma, der sich als Erlöser sieht und das Klingonenreich vereinen will. Nach einer Meinungsverschiedenheit mit ihrem Captain Philippa Georgiou (Michelle Yeoh) meutert sie, kann den dadurch resultierenden Krieg aber trotzdem nicht aufhalten. Verurteilt zu lebenslanger Haft gelangt Burnham durch mehrere Zufälle an Bord der Discovery. Captain Gabriel Lorca (Jason Isaacs) nimmt sie trotz ihrer Vorgeschichte mit an Bord und unterstellt sie dem Wissenschaftler Lieutenant Commander Paul Stamets (Anthony Rapp). Zusammen versuchen sie einen neuen Antrieb für das Raumschiff zu konstruieren und gleichzeitig greift die Discovery immer wieder ins Kriegsgeschehen ein, obwohl sie eigentlich ein Wissenschaftsschiff ist.

Meine Meinung

Ich muss gestehen ich bin nicht mit allen Serien und Filmen des Star Treks Universums vertraut. Die meisten Folgen habe ich wohl von Star Trek – Next Generation gesehen. Dennoch reizte mich die neuste Serie, die seit dem 25.09.2017 auf Netflix zu sehen ist. Die 15 Episoden wurden dabei wöchentlich immer 24 Stunden nach der Ausstrahlung in den USA gezeigt. Von November bis Januar pausierte die Ausstrahlung nach neun Folgen. Die restlichen sechs Folgen wurden ab Januar ebenfalls im wöchentlichen Rhythmus gezeigt.
Das erste, was bei der Sichtung von Discovery auffiel, ist wohl das neue Design der Uniformen, die den Rang nicht mehr deutlich sichtbar in den Farben rot, gelb und blau zeigten, sondern eine blaue Grundfarbe hatten und mit Gold und Silber als Ranganzeige arbeiteten. Auch die Klingonen bekamen ein ganz neues Aussehen – leider ebenfalls nicht im Positiven. Eine Modernisierung des Stoffes in allen Ehren, aber warum mussten die Uniformen und Klingonen so hässlich werden? Einmal darüber hinweggekommen, begeistert das neue Intro, dass sich zwar am Intro von Voyager orientiert, es aber noch einmal abstraktiert und nun neu und frisch anzusehen ist.
Während die früheren Star Trek Serien sich noch häufig am Episodenprinzip, also dem „Monster of the week“ orientierten, wirft Discovery dieses Prinzip direkt über Bord und präsentiert sich als ein Spielfilm aus 15 Folgen mit ca. 45 Minuten Länge. Zunächst etwas ungewohnt, funktioniert das Prinzip doch sehr schnell sehr gut, auch wenn einzelne Folgen mitunter ein wenig wie ein Lückenfüller wirken, um die Staffel auf 15 Folgen zu strecken. Auch konzentriert sich Discovery nicht mehr primär um den Captain und seine Hauptbesatzung, wie man es bisher kannte, sondern macht die Außenseiterin Michael Burnham zur Protagonistin. So wenig Screentime wie Captain Lorca hatte wohl noch kein Star Trek Captain. Aber genau das bringt diesen frischen Wind in die Serie und dadurch schafft Discovery es zu funktionieren. Denn hätten die Showrunner nur stur wieder das gleiche Prinzip angewandt, wären die Vergleiche mit den älteren Serien sofort zur Hand gewesen. Aber so lässt sich Discovery einfach nicht mit einer der bisherigen Serien vergleichen und genau das ist gut so.
Die erste Staffel von Discovery schafft es geschickt die Hauptcharaktere komplett durch zu charakterisieren und doch die Handlung permanent voranzutreiben. Während man bisher sehr sicher war, dass die Hauptcrew alle Staffeln überlebt, wird dies bereits in der zweiten Folge zerstört. Auch danach bleibt kein Charakter sicher, auch wenn es noch lange keine Game of Thrones Ausmaße annimmt. Dadurch bleibt die Serie jedoch auch spannend. Durchkreuzt wird das durchgehend hohe Niveau leider durch einen Handlungsstrang in den letzteren Folgen, der mir dann doch etwas zu abstrus war. Gut geschrieben und gut umgesetzt war er ohne Frage. Doch leider für eine erste Staffel schon viel zu übertrieben.
Neben der großen Haupthandlung bringt Discovery auch immer wieder kleinere Nebenhandlungen mit hinein, in dem es um Freundschaft, Vertrauen und Liebe geht. So hat Discovery das erste homosexuelle Pärchen an Bord. Gerade die kleineren Anspielungen setzen Discovery auf ein ganz hohes Niveau, das bis zum Ende durchgehalten wird.
Schauspielerisch hat Discovery ebenfalls viel zu bieten. So wurde Sonequa Martin-Green – vielen wohl aus The Walking Dead bekannt – als Michael Burnham gecastet. Geschickt schafft sie es den von Vulkaniern erzogenen Menschen zu spielen, die immer wieder gegen ihre Gefühle ankämpft, sie aber doch nicht immer vollständig verbergen kann. Jason Isaacs tritt nach seiner Rolle als Lucius Malfoy in den Harry Potter Filmen nun einem neuen Franchise bei und übernahm die Rolle des Captain Lorca. Auch hier weiß er durch minimalistisches Spiel zu überzeugen und schwankt zwischen strengem Captain und Vaterrolle hin und her. Doug Jones überzeugte erst in der vergangenen Oscarsaison als Wasserwesen in The Shape of Water. Auch in Star Trek bekam er wieder ein aufwendiges Make-up und wurde so zu dem Kelpianer Saru. Desweiterem sind in den Hauptrollen Anthony Rapp als Lieutenant Commander Paul Stamets, Mary Wiseman als Fähnrich Sylvia Tilly – und damit als die gute Seele der Serie – und Shazad Latif als Lieutenant Ash Tyler zu sehen.

Das Fazit

Alles neu bei Star Trek Discovery, aber auf eine gute Art und Weise. Ein würdiger Erbe im großen Franchise, auch wenn nicht jede Folge zu 100% überzeugen kann und die Handlung gegen Ende doch etwas abdriftet. Aber Fans des Franchises können sich die Serie gut und gerne einmal ansehen. Zeit ist bis 2019, wenn die zweite Staffel voraussichtlich erscheinen soll.

To the Bone

Am 14.07.2017 lief ein Film über Magersucht auf dem Streaming-Dienst Netflix an.

Ellen ist magersüchtig. Nachdem mehrere Therapien bereits fehlschlugen, besorgt ihre Stiefmutter ihr einen Platz in einem ganz neuartigen Therapieprojekt.

Erst vor kurzem hatte die Netflix Originalserie „13 reasons why“ eine heftige Diskussion ausgelöst. Nun spaltet Netflix neuer Film „To the Bone“ erneut die Meinungen und erneut wird der Film als schädlich abgestempelt. Er soll die dargestellte Magersucht verherrlichen und die Zuschauer, gerade die Teenager, eher in die Magersucht drängen, als von ihr abzuhalten. Fakt ist, dass sowohl Regisseurin Marti Noxon, als auch Hauptdarstellerin Lilly Collins magersüchtig waren. Der Film ist also nicht von Unwissenden gemacht worden, sondern von jemandem, der genau weiß, was die Krankheit mit einem macht.
Der Film setzt bereits im fortgeschrittenen Stadium ein. Protagonistin Ellen ist in einer Klinik, um ihre Magersucht behandeln zu lassen. Dabei provoziert sie bewusst, um schnellstmöglich wieder entlassen zu werden. So wird sie zurück zu ihrer „Familie“ geschickt. Doch diese ist komplett zerrüttet. Ihre Mutter lebt mit ihrer neuen Lebensgefährtin weit entfernt, ihr Vater lässt sich nie blicken und ihre übereifrige Stiefmutter versucht mit dem Thema fertig zu werden, in dem sie nach immer neuen Therapiezentren und Kliniken für Ellen sucht. Lediglich ihre Halbschwester hat ein gutes Verhältnis zu Ellen und versucht auf ihre Art für sie da zu sein. Eines Tages hört ihre Stiefmutter von einer ganz neuen Therapiegruppe. Der behandelnde Arzt Dr. William Beckham lässt betroffene Jugendliche in ungezwungener Atmosphäre zusammen wohnen und hat dabei nur wenige Regeln. Kann dies funktionieren?
To the Bone ist bestimmt kein Film, der die Magersucht in allen Facetten und in allen Entwicklungen beleuchtet. Ellen ist nicht die Magersüchtige, die alle Symptome und alle Verhaltensweisen der Krankheit in sich vereint. Ellen ist lediglich ein Beispiel. In der ersten Szene macht sie sich über eine Mitpatientin lustig, die ihre Krankheit daher hat, dass sie so aussehen möchte, wie die Models aus einer Zeitschrift. Dadurch räumt der Film bereits zu Anfang mit dem Klischee, dass alle Magersüchtigen zwangsläufig nur hungern, um wie die Models auszusehen. Im Laufe des Films werden noch andere Patienten gezeigt und bei jedem ist die Krankheit anders ausgeprägt.
Die Therapie von Dr. Beckham ist wohl der meist kritisierteste Teil des Films. Es wird von Anfang an zwar gesagt, dass er sehr experimentell und entgegen der üblichen Behandlungsmethoden ist, denn genau diese werden bewusst vermieden. Der Film will keine Klischees zeigen, sondern der breiten Masse zeigen, wie unterschiedlich die betroffenen sind. Das Magersucht eine Krankheit ist und die Betroffenen da nicht freiwillig hineinrutschen. Ob nun die gezeigten Behandlungsmethoden wirklich helfen, beantwortet der Film nicht. Denn ebenso wie viele Ursachen es geben kann, mindestens genauso viele verschiedene Behandlungsmethoden muss es geben.
Auch wurde kritisiert, dass Lilly Collins, obwohl sie sich für den Film erneut unter medizinischer Aufsicht herunterhungerte, viel zu hübsch bliebe. Vor allem ihr Gesicht zeigt kaum Anzeichen der Krankheit. Erst wenn die Kamera von ihrem Gesicht tiefer fährt, entdeckt der Zuschauer das gesamte Ausmaß. Den Film für seine hübsche Darstellerin nun zu verurteilen, scheint nicht angebracht, da Lilly Collins in ihrem Spiel wirklich die Krankheit in den Vordergrund setzt und diese glaubwürdig herüberbringt.
To the bone ist ein Film, der sich traut ein bisher verschwiegenes Thema aufzugreifen und zu beleuchten. Natürlich tut er es nicht mit allen ausführenden Erläuterungen, die beispielweise eine Dokumentation mit sich bringen würde, aber zeigt trotzdem, dass vollständiges hungern dem Körper eher schadet, als nützt. Wenn sich Teenager von diesem Film inspirieren lassen, um Magersüchtig zu werden, dann gab es vorher schon deutlich größere Ansätze, denn der Film verherrlicht an keiner Stelle die Magersucht. Über die Handlung gerade mit der sehr gewollten Liebesgeschichte, lässt sich natürlich streiten, aber seine Thematik nimmt der Film ernst.

Alles in allem greift To the Bone ein schwieriges Thema auf und behandelt dieses Ernsthaft ohne Dokumentationscharakter. Dafür bekommt er 07 von 10 möglichen Punkten.

13 Reasons Why

Auf die neueste Serie aus dem Hause Netflix, die den deutschen Titel „Tote Mädchen lügen nicht“ trägt, wäre ich wohl nicht aufmerksam geworden, wenn sie nicht für viele Diskussionen gesorgt hätte, ob man Kinder und Teenager diese Serie sehen lassen sollte. Nach so vielen Spekulationen und Meinungen musste ich mir dann doch selbst ein Bild von der Serie machen.

Hannah Baker war eigentlich ein normaler Teenager auf einer normalen Highschool. Bis sie eines Abends Selbstmord beging. Ihre Eltern sind fassungslos, sie wussten nicht einmal, dass es ihr so schlecht geht. Auch Clay Jensen, der insgeheim auf Hannah stand, steht vor der Frage, des Warums. Bis er eines Abends eine Schachtel mit Kassetten vor seiner Haustür findet. Auf diesen zählt Hannah Baker 13 Gründe bzw. 13 Personen auf, die in einem Zusammenhang mit ihrem Selbstmord stehen.

Während die eine Seite die Serie hoch lobt und sogar zum Pflichtprogramm an Schulen machen will, sieht die andere Seiten eine Gefahr in der Serie. Ärzte und Psychologen befürchten, dass es Trittbrettfahrer geben könnte und sich nun mehr anstatt weniger Jugendliche mit Problemen das Leben nehmen. In Neuseeland dürfen Jugendliche die Serie inzwischen nur noch unter elterlicher Aufsicht sehen. Gerade dieser Zwiespalt zwischen Lob und Kritik machte mich neugierig auf die Serie.
Die Serie wird in zwei parallelen Handlungssträngen erzählt. Der Vergangenheit und der Gegenwart. In der Gegenwart hört Clay Jensen die Kassetten von Hannah und erfährt nach und nach, was genau alles passiert ist. Nebenbei versucht er die behandelten Personen zur Rede zustellen und ein bisschen Gerechtigkeit für Hannah wieder herzustellen Parallel dazu wird immer wieder die Vergangenheit gezeigt, in der wir Hannah Baker sehen und ihre Erzählungen auf der Kassette auch visualisiert bekommen. Die ersten Personen auf den Kassetten scheinen relativ harmlos zu sein und bis zur Hälfte der Serie denkt man sich eigentlich nur, dass Hannah maßlos übertreibt. Erst nach und nach setzt sich ein Gesamtbild zusammen. Wobei selbst am Ende der Selbstmord noch immer nicht die richtige Lösung scheint.
Die Hauptcharaktere Clay und Hannah werden von allen Seiten beleuchtet und haben eine gute Tiefe bekommen. Die übrigen Charaktere werden oft nur sehr eindimensional dargestellt, da auch immer nur eine Folge wirklich von ihnen handelt. In den weiteren Folgen spielen sie meistens noch mit, aber ihre Charaktere werden nicht weiterentwickelt, bzw angedeuteten Entwicklungen wird nicht genug Raum gegeben. Auch erscheinen ihre Handlungen und Denkweisen nach dem Suizid von Hannah sehr verworren und sehr undurchsichtig. Es scheint fast mehr dahinter zu stecken als nur der Versuch die Schuld von sich zu weisen. Zeitlich gesehen wäre in der Serie für mehr Erläuterungen in dieser Hinsicht eindeutig Platz gewesen. Denn in den einzelnen Folgen reihen sich leider viele aussagelose Szenen aneinander, die weder die Handlung vorwärts bringen, noch Erläuterungen geben. Stattdessen radelt Clay immer wieder von einem Punkt zum nächsten und hat dabei kein richtiges Ziel. So zieht sich die Serie mit ihren 13 Folgen á ca. 60 Minuten. Am Anfang kam die Serie gut in Fahrt. Interessiert lernt man die ersten Charaktere kennen und die ersten sechs Folgen vergehen wie im Flug. Doch danach scheint die Serie zu stagnieren. Zwar wird weiterhin in jeder Folge ein neuer Charakter vorgestellt oder sich einem bereits bekannten Charakter gewidmet, aber es läuft immer wieder nach dem gleichen Schema ab, was auf Dauer etwas eintönig wirkt. Auch scheint Hannah aus ihren Fehlern partout nicht lernen zu wollen. So quält man sich nach der ersten Hälfte praktisch durch die immer mehr an Spannung verlierenden Folgen, ehe es in Folge 12 zum Höhepunkt kommt.

Nachdem ich alle dreizehn Folgen der ersten Staffel gesehen habe, bleibe ich etwas zwiegespalten über die Serie zurück. Denn so richtig das ausgedrückt, was sie wohl ausdrücken wollte, hat sie einfach nicht. Sie hat nicht richtig erklären können, wieso ein eigentlich starkes und stabil wirkendes Mädchen am Ende keinen anderen Ausweg in ihrem Leben mehr sah, als sich umzubringen. Zur Klarheit habe ich nach der Serie noch eine 30-minütige Dokumentation über die Hintergründe angesehen, die ebenfalls auf Netflix verfügbar ist. Erst nach dieser Doku sind mir einige Sachen klar geworden, die ich in der Serie so nicht gesehen habe.
Das größte Problem an der Serie, was eben sehr viel Kritiker auch bemängeln, ist die exakte Darstellung des Suizidvorgangs, der aber die wahren Schmerzen, die man dabei fühlt, nicht auffangen kann. So wird es eben nicht als schmerzhaft dargestellt, sondern sieht sogar sehr leicht aus. Hier werden Teenager nicht abgeschreckt, sondern fast noch ermuntert.

Alles in allem sollte die Serie auf keinen Fall Pflichtprogramm an Schulen werden, weil sie das Thema nicht so gut aufgearbeitet hat, wie sie selbst vorgibt. Hier kann am Ende der falsche Schluss gezogen werden. Ein allgemeines Verbot der Serie halte ich dennoch auch für keine Lösung. Ich wünsche mir, dass die Serie Regisseure und Produzenten inspiriert, sie sich dabei die Kritik an der Serie zu Herzen nehmen und noch einmal eine ähnliche Serie produzieren, die mehr Aussage, mehr Inhalt und mehr Ehrlichkeit birgt. Also eine Serie, die zeigt, wie viel in einem Menschen durch Mobbing absterben kann, aber auch Auswege zeigt.

The Crown

Netflix ist bekannt immer wieder selbst teure und aufwändige Serien zu produzieren. Nach Downton Abbey wollte ich wieder vom englischen Adel verzaubert werden. Und so entführte mich The Crown in die Zeit der Regentschaft von Königin Elisabeth II., der noch immer amtierenden Königin von England.

Prinzessin Elisabeth muss nicht nur mit dem unerwarteten Tod ihres Vaters des Königs zurecht kommen, sondern wird auf einmal überflutet mit den Verantwortungen einer Königin. Gleichzeitig wird ihr Ehemann Philipp immer wieder in seine Schranken verwiesen und seine Freiheit auf ein Minimum eingeschränkt und ihre Schwester Marguerite versucht eine unmögliche Hochzeit durchzusetzen. Dies und viele Sorgen mehr lasten auf der jungen Königin.

The Crown begleitet in der ersten Staffel Elisabeth von ihrer Hochzeit mit Philipp über ihre Krönung bis zur Abdankung Churchills. Dabei wird das Leben der Königin sowohl in ihrer Form als Königin als auch in ihren privaten Entscheidungen dargestellt. Dabei hat man von Elisabeth bald einen ganz anderen Eindruck, als man ihn vor der Serie hatte. Bisher kannte man sie nur aus dem Fernsehen bei Paraden oder ähnlichem. Aber die Seite, die immer hinter der schützenden Mauer des Buckingham Palace zum Vorschein trat, ist vor den Medien immer gut abgeschirmt geblieben. Man lernt ihre rebellische und ihre verletzliche Seite kennen. Gleichzeitig erfährt man aber auch einiges über ihre Wegbegleiter, über Winston Churchill, über ihre Schwester Marguerite und über den Mann an ihrer Seite Philipp.
Mit einem Budget von ca. 80 Millionen US-Dollar ist The Crown bis dato das teuerste Projekt von Netflix. Und das sieht man der Serie auch an. In jeder Kulisse und in jedem Kostüm stecken viel  Arbeit und eine Liebe zum Detail, die ihresgleichen sucht. Gleichzeitig wurden sehr passende Darsteller gefunden. Hier sticht vor allem Claire Foy als Königin Elisabeth II. heraus. Ihre Mimik spiegel immer pointiert ihre Gedanken wieder, ohne das sie dabei auf altbekannte Muster zurückgreifen muss. Meist reicht schon eine kleine Variation in ihrem Blick aus, um dem Zuschauer verständlich zu machen, dass sie gerade dabei ist ihre Meinung den Umständen anzupassen. Etwas gewöhnungsbedürftiger dürfte da Matt Smith als Philipp sein, vor allem für alle, die ihn als elften Doktor aus der beliebten Serie Doctor Who kennen. Er spielt den Philipp sehr gewählt, aber doch schleicht sich bei mir immer wieder das Bild von ihm mit Fliege und Fez ein, was etwas hinderlich ist. Den restlichen Cast konnte ich jedoch ohne Vorurteile genießen und jeder spielte seine Rolle auf seine ganz eigene Art faszinierend und passend.
Die Handlung selbst ist ein ewiges auf und ab mit Highlights und Erschütterungen. So ist die Krönung natürlich ein absolutes Highlight, gleichzeitig aber der Tod des früheren Königs eine Erschütterung. Nebenbei erfährt man auch noch einiges über die Geschichte und Politik Englands nach dem zweiten Weltkrieg, beispielsweise die große Smogwelle, die London in einen Nebel packte und tagelang festhielt. Gleichzeitig bekommt man einen Einblick, inwieweit die Krone Einfluss auf die aktuelle Politik hat, bzw. Inwieweit die Politik versucht Dinge vor der Krone geheim zu halten. Da die britische Monarchie eigentlich nur noch Repräsentationszwecken dient, zumindest laut Schulunterricht, so ist es doch interessant zu sehen, dass die Monarchie doch irgendwo ihre Hand in der Politik hat.
Trotz mitunter längerer Dialoge und einigen längeren Szenen ohne Aussage, bleibt die Serie durchgehend sehr spannend. Trotzdem ist die Serie nur zu empfehlen, wenn man sich zumindest ein bisschen für die Thematik interessiert. Das Intro ist schön gestaltet und führt mit stimmungsvoller Musik entlang der Krone. Zu den inspirierendsten Intros zählt es aber nicht.

Eine sehr empfehlenswerte Serie, die eine große Vorfreude auf die zweite Staffel schürt.

Gilmore Girls – A Year in the Life

Seit dem 25.11.2016 gibt es das große Gilmore Girls Revival auf Netflix zu sehen. Nachdem ich die ursprünglichen sieben Staffeln nun bestimmt zum zehnten Mal (es ist nicht einmal unwahrscheinlich, dass ich die Serie schon öfter gesehen habe), konnte ich es kaum erwarten endlich neuen Stoff zu bekommen. Und so verließ ich Freitag Abend überpünktlich das Büro, fuhr nach Hause, verbannte meinen Freund ins Wohnzimmer (keine Angst, dort steht die Playstation, er war gut versorgt) und kuschelte mich unter meine Bettdecke zu einem ganz neuen Treffen mit meinen alten Freunden Lorelai und Rory Gilmore.

10 Jahre sind vergangen. Luke und Lorelai wohnen inzwischen zusammen in Lorelais Haus. Rory jettet um die Welt und ist nirgends so richtig zu Hause. Ihre Journalismuskarriere war auf einem Höhepunkt, hat aber nun gerade einen kleinen Durchhänger. Emily Gilmore kämpft noch immer mit ihrer Trauer, um ihren verstorbenen Mann Richard.

Vor vielen Jahren kam ich eines Tages erschöpft von der Schule nach Hause und hatte absolut keine Lust meine Hausaufgaben zu machen. Also schmiss ich meinen Rucksack in die Ecke, schmiss mich auf mein Bett und schaltete den Fernseher ein. Ich zappte ein wenig durch die Programme und blieb schließlich an einer Fernsehserie namens Gilmore Girls hängen. Es war zwar nicht die erste Folge, es war nicht einmal die erste Staffel, aber schon der erste Dialog brachte mich lauthals zum lachen und ich blieb an der Serie hängen. Es wurde zu meinem täglichen Ritual nach der Schule. Irgendwann fing ich an parallel zur Ausstrahlung, die sich inzwischen in der fünften oder sechsten Staffel befand, die erste Staffel über DVD zu gucken, die ich mir zugelegt hatte. Inzwischen befinden sich alle sieben Staffeln in meinem Regal und begleiteten mich auf meinen Weg über Schule, Studium und Ausbildung. Obwohl die Serie bereits 2007 nach sieben Staffeln eingestellt wurde, war die Serie immer aktuell. Sie schaffte es absolut einzigartige Charaktere zu kreieren und Geschichten, die so aus dem Leben gegriffen sind, dass man in jeder Lebenslage mitfühlen konnte.
Inzwischen haben wir das Jahr 2016, Schule, Studium und Ausbildung sind vorbei, doch die Gilmore Girls DVD stehen noch immer im Regal. Umso größer war die Freude, als Netflix ankündigte ein Revival zu veranstalten. Sie luden alle altbekannten Darsteller ein noch einmal vier Folgen á 90 Minuten Spiellänge zu drehen. Ab da hüllte sich Netflix in Schweigen und das große Rätseln ging los. Würden alle Darsteller wieder zurückkehren? Die Frage konnte man schnell mit Nein beantworten, denn zumindest Edward Herrmann, der den Richard Gilmore spielte, würde nicht mehr mit dabei sein. Herrmann verstarb 2014 an den Folgen eines Hirntumors. Irgendwann gab Netflix einen ersten Trailer heraus und stieß dadurch die Gerüchteküche noch stärker an.
Am vergangenen Freitag, den 24.11., startete nun das große Revival „A Year in the Life“ auf Netflix. Die vier Episoden repräsentieren je eine Jahreszeit. Was genau in den einzelnen Episoden passiert, spare ich an dieser Stelle aus, da es nicht möglich ist eine Handlungszusammenfassung ohne Spoiler zu schreiben.
Eins muss man Netflix lassen, sie haben sich alle Mühe gegeben möglichst alle Darsteller, die jemals einen Auftritt in Gilmore Girls hatten wieder zusammen zubekommen. In jeder Folge laufen einem wieder bekannte Gesichter über den Weg und führen zu begeistertem Jubel. Die Handlung selbst ist eine Achterbahnfahrt aus Hoch- und Tiefpunkten, wo man zwischendurch nicht sicher ist, ob einem die Richtung, die das Ganze einschlägt gefällt, aber irgendwo spiegelt es doch Situationen aus dem Leben wieder. Auf jeden Fall wechseln die Emotionen in einem Tempo, so dass man schon bald nicht mehr weiß, ob man lachen oder weinen soll. Mit der vierten Folge wird aber ein runder Abschluss gefunden. Wäre da nicht Rorys letzter Satz…

Alles in allem ist das Revival für die Fans. Es ist ein Wiedersehen, eine Rückkehr nach Stars Hollow. Wer vorher nichts mit der Serie anfangen konnte, sollte auch hier die Finger von lassen, wer sie wie ich liebte, kann hier herrlich in Erinnerungen schwelgen.