Verpasst, aber nicht vergessen – Teil 7

Hallo ihr Lieben,
der Oktober ist zwar vollgepackt mit dem Horroroctober, aber trotzdem habe ich mal wieder einige Filme meiner Verpasst-Listen nachgeholt und berichte hier, wie gewohnt, nun in Kurzkritiken darüber.

1) Big friendly Giant
Roald Dahl ist für seine Kinderbücher bekannt, dessen bekanntestes Werk bisher wohl Charlie und die Schokoladenfabrik war. Nun hat Steven Spielberg sich nach vielen Jahren wieder an einen Kinderfilm getraut, der nach E.T. wieder einmal die Herzen von Groß und Klein höher schlagen lässt. Mit liebevoll gezichneten Figuren, geht es darum Kindern die Themen Einsamkeit und Ausgrenzung näher zu bringen. Dies wurde geschafft und dabei so viel Witz und Charme erzeugt, dass man noch Stunden später ein erwärmtes Herz hat. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

2) Findet Dorie
2003 entführte uns Findet Nemo in die kunterbunte Welt des Ozeans, der aber auch voller Gefahren ist. Bereits dort lernten wir Dorie kennen, der Pailettendoktorfisch ohne Kurzzeitgedächtnis. Nun 13 Jahre später erschien endlich die ersehnte Fortsetzung. Viele bekannte Gesichter sind wieder mit dabei, aber auch viele neue Charaktere. Dabei geht es im groben darum, dass Dorie immer wieder Erinnerungsfetzen sieht, die ihre Vergangenheit betreffen. Auf einmal erinnert sie sich an ihre Eltern und will sie unbedingt finden. Auch das zweite große Abenteuer im Ozean ist wieder voller Witz und liebenswerter Charaktere. Dabei war Hank, der siebenarmige Oktopus, wohl der liebenswerteste. Ein Film voll mit Witz, Spannung und unvergessbaren Charakteren, dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

3) Raum
Joy und ihr fünfjähriger Sohn Jack sind in einen nur 9qm großen Raum gesperrt und das schon seit vielen Jahren. Joy wurde entführt und seitdem als Objekt der Begierde genutzt. Dadurch ist auch Jack entstanden, den Joy nun versucht jeden Tag wieder fit, gesund und vor allem bei Laune zu halten. Dabei erfindet sie immer Geschichten, da Jack nun einmal nicht mehr als die 9qm kennt. Raum ist ein emotional geladener Film, der vorallem von der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind lebt. Die Geschichte nimmt einen mit und gleichzeitig bewundert man Joys Durchhaltevermögen. Brie Larson hat zu Recht sowohl Oscar als auch Golden Globe für diese Film gewonnen. Raum bekommt 08 von 10 möglichen Punkten.

4) Die Winzlinge – Operation Zuckerdose
Nach einem Picknick lässt ein Pärchen ein paar Sachen zurück. Die werden sofort von den Wald- und Wiesenbewohnern beschlagnahmt. Auch ein kleiner Marienkäfer, der von seinen Eltern getrennt wurde, sucht Schutz in einer Zuckerdose. Am nächsten Morgen entdecken die roten Ameisen die Dose und wollen sie zu ihrer Königin bringen. Doch auch die schwarzen Ameisen sind an der Zuckerdose interessiert. Ein Film, in dem kein einziges Wort wirklich gesprochen wird. Intentionen werden lediglich durch tierische Geräusche dargestellt. Trotzdem ist der Film voller Witz, Charme und guter Botschaften über Freundschaft. Der Film ist durchgehend spannend und voller interessanter Charaktere. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

5) #Zeitgeist
Der Film stellt einige Stereotype im Umgang mit der digitalen Welt vor und zeigt eigentlich eher, wie man es nicht machen sollte. Dabei gibt es immer die Elternseite und die Kinderseite. Zum Beispiel gibt es die Mutter, die alle digitalen Schritte ihrer Tochter kontrolliert, alle Nachrichten, alle besuchten Seiten, alle geposteten Inhalte. Als krasses Gegenteil gibt es die Mutter, die ihrer Tochter gerne eine Karriere als Star ermöglichen möchte und daher eine Website angelegt hat, auf der sie Fotos ihrer Tochter postet, teilweise sogar in aufreizender Wäsche. Die verschiedenen Handlungsstränge überschneiden sich nur selten, spielen aber alle in der gleichen Stadt. Alle Charaktere sind stark überzeichnet, aber trotzdem bleibt der Film irgendwo realistisch und zeigt den falschen Umgang mit der digitalen Welt. Ein spannender und mitreißender Film, der seine Botschaft nicht mit dem Vorschlaghammer auf den Zuschauer einprügelt, sondern durch seine ruhige Erzählweise zum Nachdenken anregt. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Verpasst aber nicht vergessen – Teil 5 – Oscarspezial

Hallo ihr Lieben,
die Verleihung der legendären Academyawards findet in Kürze statt und ich habe noch schnell drei Filme nachgeholt, die nominiert wurden und möchte euch vorab noch schnell meine Meinung dazu nennen.

The Danish Girl

Am 07.01.2015 erschien ein Film, der sich mit der ersten Geschlechtsumwandlung befasst in den deutschen Kinos.
Das Künstlerpärchen Einar und Gerda Wegener leben ein glückliches Leben in Kopenhagen. Doch Einar fühlt sich nicht ganz wohl in seinem Körper, kann es aber nicht definieren, woher dieses Gefühl kommt. Bis Gerdas Model ausfällt und Einar ihre Strümpfe und ihr Kleid anzieht. Dadurch entwickelt er seine zweite Persönlichkeit Lili. Was als Spiel des Ehepaares beginnt, wird für Einar zu einer wahren Persönlichkeitsfrage. The Danish Girl ist ein Film, der den inneren Zwiespalt einer Person, das Unwohlfühlen im eigenen Körper so authentisch darstellt ohne darüber viele Worte verlieren zu müssen. Einar hat wenig Chancen mit jemanden darüber zu reden. Ärzte sehen in ihm eine gestörte Persönlichkeit, seine Frau Gerda weiß nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Einerseits will sie ihren Mann glücklich sehen und ihn daher bei seiner Findung unterstützen, andererseits brauch sie auch ihren Mann als Stütze im Leben. Eddie Redmayne und Alicia Vikander harmonieren perfekt vor der Kamera und haben für ihre Leistung zu Recht Oscar-Nominierungen bekommen. Der Film hält einen hohen Spannungsgrad, auch wenn von Anfang an der Ausgang relativ klar ist. Trotzdem überrascht das Ende und rührt einen noch eine längere Zeit. Lediglich bei den Kostümen verfehlt der Film knapp das Ziel. Die Geschichte von Lili spielt in den 1920er Jahren, die Kostüme spiegeln aber eher die Jahrhundertwende wieder. Trotzdem sind die Schauplätze sehr schön, man fühlt den Kontrast des Kopenhageners und des Pariser Lebens zu der Zeit.
Alles in allem berührt der Film sehr und führt zu der ein oder anderen Träne im Auge und bekommt dafür 09 von 10 möglichen Punkten.

 Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

Am 21.01.2016 erschien ein Film über das Heimatgefühl und wie schwierig es ist seine Heimat zu verlassen in den deutschen Kinos.
Die Irin Eilis hat in Irland keine Zukunft. Durch die Wirtschaftskrise gibt es keine Jobchancen und ihre Schwester organisiert daher, dass sie in die USA auswandern kann. Doch Heimweh plagt sie, trotz Job und Abendschule. Erst als sie sich in den Italiener Tony verliebt, fühlt sie sich besser. Als jedoch ihre Schwester stirbt, muss sie zurück nach Irland. Dort läuft es nun besser für sie, sie findet einen Job und lernt den netten Jim kennen. Doch ist Irland noch ihre Heimat?
Brooklyn ist ein herzerwärmender Film, der sich weniger um die klassische Liebe dreht, als viel mehr um die Liebe zur Heimat. Die Frage ist pernament: Wo gehör ich hin? Kann sich auch in einem fremden Land das Heimatgefühl aufbauen? Und was passiert, wenn die Gründe für die Auswanderung plötzlich wegfallen? Dabei dramatisiert der Film nicht großartig, sondern erzählt relativ langsam, aber auf sehr schöne Weise die Geschichte von Eilis. Auch Saoirse Ronan überzeugt durch ein minimalistisches Schauspiel. Sie überzeugt einen mit ihren Emotionen ohne offensichtliches Lachen oder der bebenden Unterlippe. Man fühlt mit Eilis mit und kann ihre innere Zerissenheit nachvollziehen. Obwohl der Film langsam und ruhig erzählt wird, ist er doch an keiner Stelle langweilig.
Alles in allem ist Brooklyn ein schöner Film über das Heimatgefühl und jetzt schon einer der schönsten Filme des Jahres. Dafür gibt es 09 von 10 Punkten.

Spotlight

Am 25.02.2016 erschien die Verfilmung der mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Journalismusarbeit um den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in den deutschen Kinos.
Der Boston Globe hat ein spezielles Team für investigativen Journalismus: Spotlight. Der neue Chefredakteur des Globe setzt dieses Team auf einen Missbrauchsfall von einem katholischen Priester an einem Jungen an. Doch bald merkt das Team, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Auch Anwälte sind mit in den Skandal verwickelt, die immer zwischen der Kirche und den „Opfern“ vermitteln.
Spotlight ist ein Film, dessen Ausgang man schon kennt. Man weiß, dass die Story veröffentlicht wurde und das es einen riesen Skandal auslöste. Aber trotzdem ist der Film durchgehend spannend. Er zeigt in allen Ausführlichkeiten die Recherchearbeiten des Teams mit allen Steinen, die ihnen in den Weg gelegt wurden und mit allen moralischen Fragen. Dabei decken sie immer mehr auf und man entdeckt das eigentliche Ausmaß. Die Schauspielleistungen sind durchgehend gut, was auch daran liegt, dass ein sehr starker Cast gewählt wurde. Die Oscar-Nominierungen für Mark Ruffalo und Rachel McAdams sind jedoch unbegründet, da sie keine herausragenden Leistungen zeigen, sondern standarisierte gute Leistungen. Gerade Ruffalo fällt teilweise fast ins Overacting und steigert sich sehr in seine Rolle hinein. Die Handlung ist, obwohl das meiste bereits bekannt ist, packend und mitreißend, allerdings sollte man sich schon für das Thema interessieren.
Alles in allem ist der Film eine packende Umsetzung der Recherchearbeiten mit einem starken Cast und erhält daher 08 von 10 Punkten.

Verpasst im Januar 2016

Hallo ihr Lieben,
nach einem turbulenten Monat, habe ich es leider nicht so oft ins Kino geschafft. Aber Geburstagsfeiern und Krankheit haben mich etwas davon abgehalten. Das ganze soll im Februar wieder etwas mehr angeregt werden, aber erst einmal hier wieder die Filme, die ich leider verpasst habe zu sehen, aber unbedingt noch einmal sehen möchte.

  1. The Danish Girl: Da hat man schon einen festen Kinotermin und dann wird man einfach krank, so eine Gemeinheit aber auch. Aber es wird hoffentlich noch diese Woche nachgeholt.

2. Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten: Nominiert für drei Oscars und das ist auch der Hauptgrund, dass ich den Film noch sehen möchte… Aber auch der Trailer sieht ganz spannend aus. Endlich eine Liebesgeschichte, die sich nicht nur auf das Jagen nach dem perfekten Mann bezieht, sondern auch Streben nach einem Heimatgefühl.

3. Die Wahlkämpferin: Sandra Bullock gegen Billy Bob Thornton und für die Politik eines Landes. Trailer sah interessant aus, daher steht der noch auf meiner Liste, noch zu sehender Filme.

Und hier noch die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, aber vielleicht doch nicht ganz uninteressant sind:

Unfriend, Die Winzlinge – Operation Zuckerdose, Anomalisa, Boulevard, Point Break, Dope

Verpasst im Dezember 2015

Hallo ihr Lieben,

diesmal neigt sich nicht nur der Monat, sondern das ganze Jahr zur Neige. Leider habe ich es im Dezember kaum ins Kino geschafft, weswegen meine Liste diesmal etwas länger sein dürfte. Aber im Weihnachtstrubel sind die Kinogänge einfach untergegangen.

1. Das Brandneue Testament

Ein zynischer Gott und seine Tochter, die heimlich die Todesdaten an alle Menschen schickt und damit eine Kettenreaktion auslöst. Definitiv ein Film, den ich noch sehen möchte.

2. Im Rausch der Sterne

Bradley Cooper als Sternekoch, der nach einem tiefen Fall wieder ganz nach oben will. Der Trailer verspricht Foodporn und viel Sarkasmus, aber auch Humor und Lebengefühl. Ich möchte mich noch davon überzeugen.

3. Der kleine Prinz

Die Verfilmung des Kinderbuchweltbestsellers ist etwas, dass mich auch noch reizt zu sehen. Die Geschichte ist weltbekannt und der Trailer lässt schon auf einen herzerwärmenden Film schließen.

4. Die Peanuts

Ich bin ja ein riesen Fan von Charlie Brown, Snoopy und Co. Daher ist der Film noch ein Muss für mich, es wird aber wahrscheinlich erst im nächsten Jahr etwas.

5. Mr. Holmes

Sherlock Holmes einmal ganz anders. Mr. Holmes ist nun deutlich älter, aber es gibt einen Film, der ihn nicht aus dem Kopf geht, den er unbedingt noch zu Ende bringen muss. Ein Ian McKellen als Sherlock Holmes ist für mich schon anreiz genug.

6. Joy – Alles außer gewöhnlich

Eine Jennifer Lawrence, die sich in einer männerdominierten Zeit versucht durchzusetzen. An die Seite gestellt bekommt sie einen Bradley Cooper und einen Robert deNiro. Das hat auch schon in Silver Linings gut funktioniert.

Verpasst im November 2015

Hallo ihr Lieben,
bilde ich es mir ein oder ist der November etwas langsamer vergangen als die Monate zuvor? Naja trotzdem bin ich einmal mehr spät dran mit meiner Übersicht der Filme, die ich im Monat November verpasst habe zu sehen und die deswegen in meiner nicht Enden wollenden Liste von Filme landen, die ich unbedingt noch sehen will. Im November habe ich zwar wieder einmal ganze 8 Filme gesehen, aber leider wieder nicht alle. Aber bevor es losgeht: Ich wünsche allen einen schönen Nikolaus 🙂

  1. Ich, Earl und das Mädchen: Der Film lief leider nicht wie gehofft in der Sneak Preview und in meinen normalen Terminplan hat er leider nicht mehr gepasst. Aber die Handlung reizt mich immer noch. Ein Junge, der nicht gut dadrin ist Freundschaften zu schließen und von seiner Mutter dazu gebracht wird ein Mädchen zu besuchen, dass Krebs hat, wodurch eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht.

2. Highway to Hellas: Christoph Maria Herbst als Deutscher, der in Griechenland nach einem faulen Kredit forschen soll. Klingt nach den ganzen Krisen und Pressediskussionen dieses Jahres Makaber, aber wird mit viel Humor vorgestellt. Von der Umsetzung möchte ich mich noch überzeugen, daher hier in meiner Liste.

Das war es dann auch schon wieder für diesen Monat, ein paar letzte Kritiken fehlen noch. Keine Angst ich arbeite daran 😉

Verpasst im Oktober 2015

Hallo ihr Lieben,
der Monat ist ja wieder gerannt. Inzwischen wird es sogar um 17Uhr wieder dunkel draußen. Der Oktober hatte viele gute Filmstarts und daher war ich sehr oft im Kino (ich hänge noch immer 8 Kritiken zurück 😦 ). Aber trotzdem habe ich es immer noch nicht geschafft, alle zu sehen.

  1. a royal night – ein königliches Vergnügen: Die Geschichte von der späteren Königin Elisabeth und ihrer Schwester, die am Ende des zweiten Weltkrieges einmal den Buckingham Palast verlassen dürfen. Das Königshaus einmal aus einem ganz neuen Blickwinkel. Mich reizt der Film noch.

2. Black Mass: Johnny Depp is back. Nachdem man seine Karriere nach den letzten Flops für Tod glaubte, schlägt er nun noch stärker zurück. Auch eine Oscarnominierung scheint nicht unmöglich. Da ich mir vorgenommen habe, diesmal vor der Verleihung die meisten nominierten Filme, oder die Filme deren Darsteller/Regisseure/etc. nominiert werden zu sehen.

3. Macbeth: Ich habe zwar deutsche Literatur studiert, bin aber auch sehr interessiert in internationaler Literatur und auch Shakespeare lese ich gerne. Um so mehr freue ich mich über diese Macbeth-Verfilmung mit Michael Fassbender in der Hauptrolle.

Das war es dann auch schon für diesen Monat. Auf den November 😉

Verpasst im September 2015

Hallo ihr Lieben,
der Monat ist schon wieder um, ich habe viele Filme gesehen (und bin bei den meisten aus Zeitmangel noch gar nicht dazu gekommen, eine Kritik zu schreiben 😦 ). Also folgt hier wieder meine Aufstellung der Filme, die ich trotz allem nicht geschafft habe zu sehen.

  1. Ricki – wie Familie so ist: Die Geschichte einer Mutter, die Rockstar ist und daher nie zu Hause war. Nun geht es ihrer Tochter nicht so gut und sie muss zum ersten Mal wirklich die Rolle der Mutter übernehmen. Gespielt von Meryl Streep sieht der Trailer nach einem lustigen, aber auch emotionsgeladenem Film aus und reizt mich daher noch zu sehen.

2. Der Vater meiner besten Freundin: Die Franzosen sind ja für ihre etwas schrägen Komödien bekannt. Mal machen sie richtig gute (Monsieur Claude und seine Töchter) mal welche, wo sie zu viel wollten (Mama gegen Papa). In diesem geht es um zwei Väter, die mit ihren beiden Töchtern Urlaub machen. Aber was passiert, wenn sich eine Tochter zum Vater der anderen hingezogen fühlt? Ich lasse mich überraschen, wenn ich es schaffe den Film zu sehen.

3. Man lernt nie aus: Anne Hathaway als junge, aber überforderte Geschäftsführerin, die Robert de Niro als Praktikanten bekommt. Eine Komödie um einen Generationskonflikt, aber bestimmt auch ein lebenbejaender Film, daher muss ich es definitiv noch schaffen diesen Film zu sehen.

Verpasst im August 2015

Hallo ihr Lieben,
jeden Monat denk ich wieder „wow der Monat ging ja schnell ‚rum“. Wenn man bedenkt, dass es meinen Blog schon bald seit einem Jahr gibt! Die Zeit rennt wirklich, auch wenn es einem doch nicht immer so vorkommt. Also hier wieder meine Übersicht, der Filme, die ich leider verpasst habe im August zu sehen.
Im August war ich mit meinen Kinogängen sehr fleißig mit 9 gesehenen Filmen, aber im Filmstarken August gibt es trotzdem noch Filme, die ich noch nicht gesehen habe.

1) Aloha – die Chance auf Glück: Bradley Cooper bekommt die Chance seinen alten Beruf als Militärberater wieder aufzunehmen und trifft dabei auf die immer gut gelaunte Emma Stone, ist aber auch in der Nähe seiner Ex-Frau. Noch gespickt mit einem Alec Baldwin scheint der Film sehr sympathisch und ein lebensbejahendes Drama zu sein. Für mich auf jeden Fall noch sehenswert.

2) About a girl: Teenagerprobleme führen zu Selbstmord, der leider misslingt. Dieses Thema wurde im August gleich in zwei Filmen behandelt. Zum einen in Coconut hero und in dem deutschen Pendant About a girl. Während ich das Thema schon bei Coconut hero sehr gewagt fand und About a girl nicht gerade die besten Kritiken bekommen hat, bin ich doch auf die Umsetzung gespannt, auch im Vergleich. Daher möchte ich den Film doch noch sehen.

3) Southpaw: Jake Gyllenhaal als Boxer, der seine Frau verliert und in seiner Trauer auch das Sorgerecht für sein Tochter. Nun kämpft er um das Sorgerecht und steigt wieder in den Ring. Die Handlung überzeugt mich hier eher weniger als der vollkommen gelungene Trailer, der mich jedes Mal wieder mitreißt.

4) Der Chor – Stimmen des Herzens: Der Film ging eigentlich komplett an mir vorbei, bis ich letzte Woche doch einmal nicht im CineStar ins Kino gegangen bin, sondern in ein kleineres Nischenkino. Dort wurde ich auf den Film mit Dustin Hoffmann aufmerksam, der einen Knabenchor dirigiert. Als ein neuer Schüler dazustößt, der es im Leben nicht einfach hatte, aber eine begnadete Stimme, nimmt der Film seinen Lauf.

Und hier nun noch die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte:

Dating Queen, Broadway Therapy, Vacation – Wir sind die Griswolds, Frank, Hitman – Agent 47

Verpasst aber nicht vergessen – Teil 2

Hallo ihr Lieben,
heute soll es einmal wieder um die Filme gehen, die immer in meiner Verpasst-Übersicht auftauchten, die ich aber inzwischen geschafft habe zu sehen. Also folgen hier nun wieder ein paar Kurzkritiken:

1) Love Rosie, für immer vielleicht?: Eine Verfilmung eines Cecilia Ahern Buches. Schon allein durch diese Tatsache wappnet man sich gegen etwas Kitsch, sucht aber gleichzeitig die Taschentücher heraus. Für immer vielleicht handelt von Rosie und Sam, die sich seit ihrer Kindheit kennen und sich eigentlich auch lieben. Nur schaffen sie es nicht richtig sich das zu gestehen und sind doch immer in einer Beziehung mit jemand anderem oder etwas anderes im Leben kommt ihrer Liebe dazwischen. Doch schaffen sie es doch irgendwann zusammen zu kommen? Das bleibt die spannende Frage in einem liebevoll inzinierten Film, der nicht nur die Romanze, sondern auch einen hohen Humor Anteil zu bieten hat. Hinzu kommen die für den Film perfekt scheinenden Darsteller Lilly Collins und Sam Claflin. Alles in allem 09 von 10 möglichen Punkten.

2) Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück: Simon Pegg einmal nicht in seiner typischen Rolle, sondern viel ernster und trotzdem sympathisch wie immer. Der Psychiater Hector ist in seiner Arbeit und seiner Beziehung sehr eingefahren. Jeder Tag scheint nach dem gleichen Prinzip abzulaufen. Doch er schafft es einfach nicht deine Patienten zum glücklichsein zu bewegen. Eine Weltreise soll dies ändern. Über China, Kolumbien und den USA reist er und fragt jeden den er trifft nach seiner Definition für Glück. Dabei trifft er sympathische und weniger sympathische Menschen. Nur seine Freundin zu Hause findet die Reise nicht lustig und es kriselt ernsthaft. Der Film ist zwar etwas langsam erzählt, lässt sich aber auch Zeit einzelne Charaktere vorzustellen. Dadurch zieht der Film sich zwar zwischenzeitlich etwas, aber die lebensbejaende Botschaft behält er den ganzen Film über. Dafür erhält er 05 von 10 möglichen Punkten.

3) Monsieur Claude und seine Töchter: Französische Filme haben ja den Ruf etwas seltsam zu sein. Nicht jedoch dieser. Monsieur Claude ist streng katholisch und hat vier wunderbare Töchter. Doch nachdem die ersten drei sich einen Muslimen, einen Juden und einen Asiaten geangelt haben, scheint das Chaos schon vorprogrammiert. Die vierte Tochter ist nun die große Hoffnung. Und sie findet tatsächlich einen Katholiken, nur halt einen Schwarzen. Das ist zu viel für die Familie, die nun auch noch die Hochzeit organisiert. Der Film ist voller Vorurteile, verpackt diese aber mit so viel Humor, dass es nicht rassistisch ‚rüberkommt. Man kommt aus dem Lachen beinahe gar nicht mehr heraus. Trotzdem hat der Film auch Spannung und eine gute Portion Gesellschaftskritik. Dafür erhält er 08 von 10 möglichen Punkten.

4) Grand Budapest Hotel: Einer der Abräumer bei den diesjährigen Oscars. Mit einer vielleicht etwas ungewohnten Optik erzählt er die Geschichte des Pagen Zero, der im Grand Budapest Hotel unter Monsieur Gustave lernte und dabei eine Menge Abenteuer erlebte. Wenn man sich einmal auf die Stimmung und die Optik des Films eingelassen hat, kann er gut unterhalten, ist aber definitiv nicht für Jedermann. Belebt wird er vor allem von den Darstellern, die dem brillianten Ralph Fiennes in nichts nachstehen. Dafür erhält er 06 von 10 möglichen Punkten.

5) I, Frankenstein: Der Film ist von den Machern, der Underworld-Reihe, von der ich ein großer Fan bin. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen. Auch die Grundidee des Frankensteins, der die Zeit überlebt hat und inzwischen in der modernen Welt angekommen ist. Optisch betrachtet kommt man als Zuschauer auch auf jeden Fall auf seine Kosten. Leider schafft der Film es durch eine Handlung, die zu viel in zu wenig Zeit wollte, auch durch brilliante Darsteller, allen voran Bill Nighy, nicht zu überzeugen. Man merkt, was der Film erreichen wollte, hat es aber leider versucht in 92 Minuten Film zu pressen und hat sich daher weder für Handlung noch für die Charaktere wirklich Zeit genommen. Daher gibt es nur 03 von 10 möglichen Punkten.

6) Ted 2: Der besoffenste Teddybär der Filmgeschichte ist zurück. Und er hat geheiratet. Doch auch ein Teddybär kann Eheprobleme bekommen. Diese soll nun ein Baby lösen. Doch der Adoptionsantrag löst eine Welle aus, die Ted nun stoppen muss. Denn nicht nur wird ihm das Recht verwährt, auch seine Ehe wird angezweifelt, da er nicht als Mensch gilt. Doch genau das möchte er nun beweisen. Wer den ersten Ted-Film mochte, wird auch den zweiten mögen. Der Humor ist genauso deftig, allerdings doch etwas weniger unter der Gürtellinie als noch der erste. Nur Amada Seyfried mag einfach nicht in den Film passen, da man ihr die Rolle einfach nicht abkauft. Man weiß auch nicht, was sie jetzt genau darstellen möchte, weil man kann nicht gleichzeitig die kiffende Anwältin und die brilliante Anwältin sein. Abgesehen von diesem Handlungsschwachpunkt, zeigt der Film viele bekannte Gesicher und die Lachmuskeln haben auf jeden Fall ordentlich zu tun. Dafür erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

7) a world beyond: Der Disneyfilm über eine Welt, die die Zukunft verändert sollte und ein Mädchen, dass den scheinbar vorhergesagten Untergang der Welt verändern könnte. Leider blieb der Film weit hinter meinen Erwartungen zurück, da ich mich wirklich auf den Film gefreut hatte. Doch die Handlung ist abgestumpft, hält sich viel zu lange an Kleinigkeiten auf und nimmt das angeschnittene Thema nicht ernst. Es hätte ein spannendes Abenteuer in einer Parallelwelt sein können, wurde aber Hugh Laurie, der der Welt abgeschworen hat, gegen George Clooney, der zwar keine Hoffnung mehr hat, aber trotzdem hilft. Es wurden gesellschaftskritische Themen angesprochen, aber dann nicht ausgeführt oder so schnell abgehandelt, dass sich keiner damit näher auseinandersetzt. Grundidee gut, Umsetzung schlecht. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

8) San Andreas: Der San Andreas Graben löst eine Kette von sehr schweren Erdbeben aus und reist sogar teilweise auf. Dieses Phänomen könnte Wirklichkeit sein, daher hinterlässt der Film einen bitteren Nachgeschmack. Des weiteren geht es um Dwayne Johnson, der seine Familie während der Katastrophe zu retten versucht, da er Rettungspilot ist. Vorab befürchtete ich, dass es so ein typisches Liebesdrama mit viel Zerstörung wird, doch hier geht es um Familienliebe und auch die steht nicht zu sehr im Vordergrund und lässt sich so gut ertragen. Stattdessen ist der Film ein gespanntes Drahtseil für die Nerven, denn der Film bleibt spannend und man versucht mit den Charakteren einen Ausweg zu finden. Ich musste mich mehr als einmal in den Arm meines Freundes krallen, weil ich so sehr mitfieberte. Alles in allem erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

So das war es dann auch schon wieder für dieses Mal. Ich bleibe dran die Filme nachzuholen 😉

Verpasst im Juli 2015

Hallo ihr Lieben,
es ist passiert, der Juli ist zu Ende gegangen und ich hab es nicht einmal gemerkt! Also hier nun schnell meine Liste der Filme, die ich leider nicht geschafft habe zu sehen.

1) Big Business – Außer Spesen nichts gewesen: Der Trailer sieht sehr spannend aus! „Ich hatte nur zwei Angestellte. Einer war zu alt, der andere zu jung“. Ich hoffe, dass der Humor nicht allzu abgedreht ist, sondern auf einem gesunden Level bleibt.

2) Escorbar – Paradise Lost: Die Geschichte des Mafiosi Pablo Escorbar bzw. eines Jungen, der sich in die Tochter Escobars verliebt und daher davor steht in dessen Machenschaften gezogen zu werden. Trailer und Handlung sehen sehr interessant aus und ich habe mehrere positive Kritiken gelesen, daher interessiert mich der Film durchaus noch.

3) Heil: Kritiken sind zwar bisher eher negativ, aber der Trailer sieht für mich doch sehr interessant aus, da er mit vielen Klitschees aufräumt. Daher möchte ich ihn mir doch ansehen.

4) Margos Spuren: Ich mochte das Schicksal ist ein mieser Verräter und war daher doch interessiert in den neuen Film auf der Buchvorlage von John Green. Leider war mir dann die Hauptdarstellerin doch unsympathisch und der Trailer sah auch nicht so spannend aus. Aber trotzdem werde ich mir den Film noch ansehen.