Verpasst im September 2015

Hallo ihr Lieben,
der Monat ist schon wieder um, ich habe viele Filme gesehen (und bin bei den meisten aus Zeitmangel noch gar nicht dazu gekommen, eine Kritik zu schreiben 😦 ). Also folgt hier wieder meine Aufstellung der Filme, die ich trotz allem nicht geschafft habe zu sehen.

  1. Ricki – wie Familie so ist: Die Geschichte einer Mutter, die Rockstar ist und daher nie zu Hause war. Nun geht es ihrer Tochter nicht so gut und sie muss zum ersten Mal wirklich die Rolle der Mutter übernehmen. Gespielt von Meryl Streep sieht der Trailer nach einem lustigen, aber auch emotionsgeladenem Film aus und reizt mich daher noch zu sehen.

2. Der Vater meiner besten Freundin: Die Franzosen sind ja für ihre etwas schrägen Komödien bekannt. Mal machen sie richtig gute (Monsieur Claude und seine Töchter) mal welche, wo sie zu viel wollten (Mama gegen Papa). In diesem geht es um zwei Väter, die mit ihren beiden Töchtern Urlaub machen. Aber was passiert, wenn sich eine Tochter zum Vater der anderen hingezogen fühlt? Ich lasse mich überraschen, wenn ich es schaffe den Film zu sehen.

3. Man lernt nie aus: Anne Hathaway als junge, aber überforderte Geschäftsführerin, die Robert de Niro als Praktikanten bekommt. Eine Komödie um einen Generationskonflikt, aber bestimmt auch ein lebenbejaender Film, daher muss ich es definitiv noch schaffen diesen Film zu sehen.

Der SuF

Hallo ihr Lieben,
die Frau Margarete, deren Blog ich sehr gerne verfolge, hat uns neulich ihren SuF, also ihren Stapel ungesehener Filme, vorgestellt. Also alles Filme, die bei einem im Regal stehen, aber noch nicht angesehen wurden. Eigentlich kaufe ich mir Filme erst dann, wenn ich ihn vorher schon gesehen habe und ihn für gut befunden habe. Doch durch mehrere Gutscheine und DVD-Aktionen ist auch mein Stapel gewachsen.

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Auf dem Bild vielleicht etwas schlecht zu erkennen, daher hier die Filme noch einmal aufgelistet:
– a most wanted man
– Annie
– Nightcrawler
-Roter Drache
– A Nightmare on Elm Street
– Departed – unter Feinden
– Sieben
– Happy feet
– Jenseits von Afrika (geschenkt bekommen, noch nicht einmal ausgepackt O:) )

Dies sind jetzt nur die Filme, die es in mein Regal geschafft haben! Durch einen Account bei Maxdome und Netflix sind dort meine Listen noch einmal so lang und meine eigentliche Liste der Filme, die ich noch sehen möchte ist sowieso nicht mehr auflistbar…

Wie hoch ist euer SuF?

Buch vs. Film – eine Blogparade

Hallo ihr Lieben,
in letzter Minute habe ich von der aktuellen Blogparade bei Miss Booleana erfahren zu dem grandiosen Thema Buch vs. Film. Es gibt so viele Buchverfilmungen und hinterher immer starke Diskussionen, ob nun das Buch besser war oder der Film. Der allgemeine Tenor, den ich mitbekam, ist, dass die Bücher immer besser sind. Genau die soll in der aktuellen Blogparade untersucht werden. Somit bin ich mein Bücherregal durchgegangen und möchte nun 10 Bücher mit den dazugehörigen Filmen vergleichen.

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Für immer vielleicht vs. Love Rosie, für immer vielleicht?

In der Eile der Zeit hab ich es leider nicht geschafft das Buch noch ganz zu Ende zu lesen, bin mir aber auch nicht sicher, ob ich das denn möchte. Die Handlung an sich ist bestimmt gut, aber der Schreibstil gefällt mir gar nicht. Das ganze Buch besteht aus Briefen, E-Mails und Chatverläufen. Dadurch versteht man leider nur wenig vom eigentlichen Konsens. Der Film hingegen baut zwar die Schreibelemente mit ein, erzählt aber ansonsten die Geschichte sehr frei.
Klarer Punkt für den Film.

Die Tribute von Panem vs. The Hunger Games

Ich hab die Bücher erst nach dem ersten Film gelesen,  dann aber auch absolut verschlungen! Auch die Verfilmungen konnte ich kaum abwarten. Die Verfilmungen finde ich auch sehr gelungen, sie schaffen es die doch teilweise sehr komplexe Handlung widerzuspiegeln. Teilweise geben die Bücher noch einen etwas tieferen Einblick in die Charaktere, dafür können die Filme die Actionszenen besser darstellen.
Sehr ausgewogen und daher ein Unentschieden.

Die Bestimmung vs. Divergent

Hier war es genau andersherum als bei Die Tribute von Panem. Ich habe zuerst die Bücher verschlungen und konnte kurz darauf die Verfilmung auf der Leinwand genießen. Auch hier bieten die Bücher einen viel besseren Einblick in die Charakterzüge und in die Gedanken der Figuren, können aber bei den Kampfzenen nicht mit der Verfilmung mithalten.
Daher auch hier ein Unentschieden.

Sakrileg & Illuminati vs. The DaVinci Code & Illuminati

Ich hab die beiden Verfilmungen der Dan Brown-Bücher einmal zusammengefasst, weil sie ja auch ein Teil einer Reihe sind. Auch hier sind die Bücher sehr respektiert worden bei den Verfilmungen und es wurde sich stark an die Vorlage gehalten. Heraus kamen zwei gute Filme basierend auf zwei guten Büchern.
Also auch hier wieder ein Unentschieden.

Der Hobbit & der Herr der Ringe vs. Der Hobbit & der Herr der Ringe

Beim Hobbit fand ich es etwas suspekt, dass drei Filme gedreht wurden. Aber trotz allem mag ich die Filme und es wurde sich die nötige Zeit genommen auch etwas abweichend von der eigentlichen Handlung zu erzählen. Bei der Herr der Ringe waren die Bücher sehr langatmig und teilweise auch sehr trocken zu lesen. Die Filme dagegen sind packend und gut inzeniert. Während ich die Bücher nur einmal lesen konnte, kann ich die Filme immer und immer wieder ansehen.
Diese Runde geht also ganz klar an die Filme.

Harry Potter vs. Harry Potter

Wenn man aus einem der Harry Potter herauskam, gab es eigentlich immer zwei Meinungen. Die Bücherleser fanden die Filme total schlecht, die Zuschauer, die die Bücher nicht kannten, fanden die Filme richtig gut. Natürlich wurde einiges nur kurz angeschnitten im Film, aber niemand kann ein 1000 Seiten Buch in einen 2 Stunden Film pressen ohne etwas herauszuschneiden. Ich finde die Filmemacher konnten die Handlungen nicht weniger kürzen.
Daher gibt es hier wieder ein Unentschieden.

Les Miserables vs. Die Elenden

Voller Begeisterung nach dem Film von 2012 legte ich mir auch Victor Hugos Meisterwerk zu und erweiterte damit meine Klassikersammlung. Für die Zeit in der das Buch entstanden ist, war es wirklich schön und flüssig zu lesen. Aber leider ist es auch zu einer Zeit entstanden, in der es Modern war die gesamte Lebensgeschichte eines Charakters Kapitellang zu erzählen. Dadurch zieht sich das Buch unnötig und es fällt einem beim Lesen schwer die eigentliche Handlung zu erkennen. Diese ist im Film gut gebündelt und ich bin auch ein großer Fan der Lieder.
Also diesmal wieder ein eindeutiger Sieg für den Film.

Die unendliche Geschichte vs. Die unendliche Geschichte

Das Buch meiner Kindheit! Unzählige Male habe ich dieses Buch verschlungen und tue es bis heute noch! Vielleicht hatte sich in meinem Kopf schon zu viele Vorstellungen von Phantasien manifestiert, aber ich konnte den Film mir nicht wirklich ansehen. Ich habe mich einmal durch gequält war aber an jeder Stelle entsetzt, weil ich nicht konform ging mit der Gestaltung.
Diesmal ein eindeutiger Sieg für das Buch.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter vs. Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Auch hier sah ich den Film zuerst. Die Geschichte von Hazel und Gus hat mich absolut zu Tränen gerührt und erhielt bei mir sogar die Höchstpunktzahl in der Bewertung. Das Buch hab ich hinterher auf Empfehlung eines Freundes gelesen. Auch hier ist die Geschichte unfassbar berührend auch das Buch ist auch sehr gut geschrieben, aber Shailene Woodley und Ansel Elgort geben dem Film eine Extranote, weswegen ich mich für den Film entscheide.

City of Bones vs. City of Bones – Chroniken der Unterwelt

Hier bin ich durch Empfehlungen auf die Bücher gestoßen und habe erst im Nachhinein von dem Film erfahren. Ein wenig muss ich den eher weniger gelungenen Film in Schutz nehmen, da die Büchervorlage nun auch nicht die gelungenste von der Handlung her ist. Und so sehr ich Lily Collins in der Hauptrolle mochte, haben die Bücher aber doch eindeutig mehr ausgesagt und mir auch mehr Spaß gemacht.
Daher zum Schluss noch einmal ein Sieg für das Buch.

Kommen wir nun zur Auswertung:

Inklusive der Unentschiedens komme ich auf ein Ergebnis von
Buch 7:9 Film
Damit liegen bei mir die Filme ganz knapp vor den Büchern.

Gesehen im August 2015

Hallo ihr Lieben,
heute soll es wieder um die Filme gehen, die ich mir im August angesehen habe, aber keine aktuellen Filme sind.

1) Freude mit gewissen Vorzügen: Mila Kunis und Justin Timberlake, die enttäuscht sind von ihren Ex-Freunden und sich erst einmal nicht auf eine neue Beziehung einlassen wollen. Aber wieso nur Freunde bleiben, wenn man auch Sex haben kann? Es wird ja nicht kompliziert, weil man einem Freund im Gegensatz zu einem Partner ja alles sagen kann. Das Drama hat so seine lustigen Phasen, aber wirkliche Symapthiepunkte konnte er bei mir trotz Cast nicht gewinnen. Die Story plätschert langsam dahin und so gut wie alles bleibt vorhersehbar.

2) Star Trek – Into Darkness: Der zweite Teil der Neuauflage lässt den alten Feind Khan wieder aufleben. Dieser verübt mehrere Anschläge, bei dem u.a. Kirks Mentor Pike stirbt. Nun sinnt Kirk auf Rache. Obwohl ich eher ein Fan von Next Generation bin, finde ich doch die Remake Filme sehr gelungen und vorallem ist mir der Cast sehr sympathisch.

3) Susi & Strolch: Ein Disney-Klassiker. Wer kennt nicht die Szene der beiden beim Italiener mit der einen langen Spaghetti, die zum ersten Kuss führt? Ich habe den Film etliche Jahre nicht mehr gesehen und bin überrascht wie viel mir doch in meiner Kindheit gar nicht aufgefallen ist. Vielleicht nicht mein Favorit unter den Disney-Filmen, aber trotzdem sehr süß zum gucken.

4) Girls Club – Vorsichtig bissig: Worüber man nicht alles im Fernsehen stolpert. In Ermangelung einer Alternative habe ich mir das Teenagerdrama angesehen. Für leichte Unterhaltung ohne groß nachzudenken ist der Film vielleicht geeignet, hat aber ansonsten nicht gerade viel zu bieten. Es werden zwar die Highschoolklitschees bedient und auch versucht das Thema Mobbing anzusprechen, aber er schafft das Ziel nicht wirklich.

5) Magic Mike: In Vorbereitung auf den zweiten Teil, den ich mir jetzt doch im Kino angesehen habe (Kritik folgt), habe ich mir auch den ersten Teil angesehen. Allerdings kann ich den Hype wenig nachvollziehen, vielleicht ist ein Strippender Channing Tatum auch einfach nicht meins. Der Film hat eine sehr gewollte, aber wenig durchdachte Story und sehr plumpe Dialoge. Also definitiv keine Filmempfehlung.

6) Bernhard & Bianca – Im Känguruland: Der zweite Teil der beiden Mäuse von der Rettungshilfsvereinigung. Ich liebe den ersten Teil und finde, dass Disney hier ausnahmsweise einen ansehlichen zweiten Teil geschaffen hat. Er war lustiger gestaltet als der erste Teil, der zeitweilen doch sehr ernst war, trotzdem favorisiere ich den ersten immer noch mehr.

Verpasst im August 2015

Hallo ihr Lieben,
jeden Monat denk ich wieder „wow der Monat ging ja schnell ‚rum“. Wenn man bedenkt, dass es meinen Blog schon bald seit einem Jahr gibt! Die Zeit rennt wirklich, auch wenn es einem doch nicht immer so vorkommt. Also hier wieder meine Übersicht, der Filme, die ich leider verpasst habe im August zu sehen.
Im August war ich mit meinen Kinogängen sehr fleißig mit 9 gesehenen Filmen, aber im Filmstarken August gibt es trotzdem noch Filme, die ich noch nicht gesehen habe.

1) Aloha – die Chance auf Glück: Bradley Cooper bekommt die Chance seinen alten Beruf als Militärberater wieder aufzunehmen und trifft dabei auf die immer gut gelaunte Emma Stone, ist aber auch in der Nähe seiner Ex-Frau. Noch gespickt mit einem Alec Baldwin scheint der Film sehr sympathisch und ein lebensbejahendes Drama zu sein. Für mich auf jeden Fall noch sehenswert.

2) About a girl: Teenagerprobleme führen zu Selbstmord, der leider misslingt. Dieses Thema wurde im August gleich in zwei Filmen behandelt. Zum einen in Coconut hero und in dem deutschen Pendant About a girl. Während ich das Thema schon bei Coconut hero sehr gewagt fand und About a girl nicht gerade die besten Kritiken bekommen hat, bin ich doch auf die Umsetzung gespannt, auch im Vergleich. Daher möchte ich den Film doch noch sehen.

3) Southpaw: Jake Gyllenhaal als Boxer, der seine Frau verliert und in seiner Trauer auch das Sorgerecht für sein Tochter. Nun kämpft er um das Sorgerecht und steigt wieder in den Ring. Die Handlung überzeugt mich hier eher weniger als der vollkommen gelungene Trailer, der mich jedes Mal wieder mitreißt.

4) Der Chor – Stimmen des Herzens: Der Film ging eigentlich komplett an mir vorbei, bis ich letzte Woche doch einmal nicht im CineStar ins Kino gegangen bin, sondern in ein kleineres Nischenkino. Dort wurde ich auf den Film mit Dustin Hoffmann aufmerksam, der einen Knabenchor dirigiert. Als ein neuer Schüler dazustößt, der es im Leben nicht einfach hatte, aber eine begnadete Stimme, nimmt der Film seinen Lauf.

Und hier nun noch die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte:

Dating Queen, Broadway Therapy, Vacation – Wir sind die Griswolds, Frank, Hitman – Agent 47

Verpasst aber nicht vergessen – Teil 2

Hallo ihr Lieben,
heute soll es einmal wieder um die Filme gehen, die immer in meiner Verpasst-Übersicht auftauchten, die ich aber inzwischen geschafft habe zu sehen. Also folgen hier nun wieder ein paar Kurzkritiken:

1) Love Rosie, für immer vielleicht?: Eine Verfilmung eines Cecilia Ahern Buches. Schon allein durch diese Tatsache wappnet man sich gegen etwas Kitsch, sucht aber gleichzeitig die Taschentücher heraus. Für immer vielleicht handelt von Rosie und Sam, die sich seit ihrer Kindheit kennen und sich eigentlich auch lieben. Nur schaffen sie es nicht richtig sich das zu gestehen und sind doch immer in einer Beziehung mit jemand anderem oder etwas anderes im Leben kommt ihrer Liebe dazwischen. Doch schaffen sie es doch irgendwann zusammen zu kommen? Das bleibt die spannende Frage in einem liebevoll inzinierten Film, der nicht nur die Romanze, sondern auch einen hohen Humor Anteil zu bieten hat. Hinzu kommen die für den Film perfekt scheinenden Darsteller Lilly Collins und Sam Claflin. Alles in allem 09 von 10 möglichen Punkten.

2) Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück: Simon Pegg einmal nicht in seiner typischen Rolle, sondern viel ernster und trotzdem sympathisch wie immer. Der Psychiater Hector ist in seiner Arbeit und seiner Beziehung sehr eingefahren. Jeder Tag scheint nach dem gleichen Prinzip abzulaufen. Doch er schafft es einfach nicht deine Patienten zum glücklichsein zu bewegen. Eine Weltreise soll dies ändern. Über China, Kolumbien und den USA reist er und fragt jeden den er trifft nach seiner Definition für Glück. Dabei trifft er sympathische und weniger sympathische Menschen. Nur seine Freundin zu Hause findet die Reise nicht lustig und es kriselt ernsthaft. Der Film ist zwar etwas langsam erzählt, lässt sich aber auch Zeit einzelne Charaktere vorzustellen. Dadurch zieht der Film sich zwar zwischenzeitlich etwas, aber die lebensbejaende Botschaft behält er den ganzen Film über. Dafür erhält er 05 von 10 möglichen Punkten.

3) Monsieur Claude und seine Töchter: Französische Filme haben ja den Ruf etwas seltsam zu sein. Nicht jedoch dieser. Monsieur Claude ist streng katholisch und hat vier wunderbare Töchter. Doch nachdem die ersten drei sich einen Muslimen, einen Juden und einen Asiaten geangelt haben, scheint das Chaos schon vorprogrammiert. Die vierte Tochter ist nun die große Hoffnung. Und sie findet tatsächlich einen Katholiken, nur halt einen Schwarzen. Das ist zu viel für die Familie, die nun auch noch die Hochzeit organisiert. Der Film ist voller Vorurteile, verpackt diese aber mit so viel Humor, dass es nicht rassistisch ‚rüberkommt. Man kommt aus dem Lachen beinahe gar nicht mehr heraus. Trotzdem hat der Film auch Spannung und eine gute Portion Gesellschaftskritik. Dafür erhält er 08 von 10 möglichen Punkten.

4) Grand Budapest Hotel: Einer der Abräumer bei den diesjährigen Oscars. Mit einer vielleicht etwas ungewohnten Optik erzählt er die Geschichte des Pagen Zero, der im Grand Budapest Hotel unter Monsieur Gustave lernte und dabei eine Menge Abenteuer erlebte. Wenn man sich einmal auf die Stimmung und die Optik des Films eingelassen hat, kann er gut unterhalten, ist aber definitiv nicht für Jedermann. Belebt wird er vor allem von den Darstellern, die dem brillianten Ralph Fiennes in nichts nachstehen. Dafür erhält er 06 von 10 möglichen Punkten.

5) I, Frankenstein: Der Film ist von den Machern, der Underworld-Reihe, von der ich ein großer Fan bin. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen. Auch die Grundidee des Frankensteins, der die Zeit überlebt hat und inzwischen in der modernen Welt angekommen ist. Optisch betrachtet kommt man als Zuschauer auch auf jeden Fall auf seine Kosten. Leider schafft der Film es durch eine Handlung, die zu viel in zu wenig Zeit wollte, auch durch brilliante Darsteller, allen voran Bill Nighy, nicht zu überzeugen. Man merkt, was der Film erreichen wollte, hat es aber leider versucht in 92 Minuten Film zu pressen und hat sich daher weder für Handlung noch für die Charaktere wirklich Zeit genommen. Daher gibt es nur 03 von 10 möglichen Punkten.

6) Ted 2: Der besoffenste Teddybär der Filmgeschichte ist zurück. Und er hat geheiratet. Doch auch ein Teddybär kann Eheprobleme bekommen. Diese soll nun ein Baby lösen. Doch der Adoptionsantrag löst eine Welle aus, die Ted nun stoppen muss. Denn nicht nur wird ihm das Recht verwährt, auch seine Ehe wird angezweifelt, da er nicht als Mensch gilt. Doch genau das möchte er nun beweisen. Wer den ersten Ted-Film mochte, wird auch den zweiten mögen. Der Humor ist genauso deftig, allerdings doch etwas weniger unter der Gürtellinie als noch der erste. Nur Amada Seyfried mag einfach nicht in den Film passen, da man ihr die Rolle einfach nicht abkauft. Man weiß auch nicht, was sie jetzt genau darstellen möchte, weil man kann nicht gleichzeitig die kiffende Anwältin und die brilliante Anwältin sein. Abgesehen von diesem Handlungsschwachpunkt, zeigt der Film viele bekannte Gesicher und die Lachmuskeln haben auf jeden Fall ordentlich zu tun. Dafür erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

7) a world beyond: Der Disneyfilm über eine Welt, die die Zukunft verändert sollte und ein Mädchen, dass den scheinbar vorhergesagten Untergang der Welt verändern könnte. Leider blieb der Film weit hinter meinen Erwartungen zurück, da ich mich wirklich auf den Film gefreut hatte. Doch die Handlung ist abgestumpft, hält sich viel zu lange an Kleinigkeiten auf und nimmt das angeschnittene Thema nicht ernst. Es hätte ein spannendes Abenteuer in einer Parallelwelt sein können, wurde aber Hugh Laurie, der der Welt abgeschworen hat, gegen George Clooney, der zwar keine Hoffnung mehr hat, aber trotzdem hilft. Es wurden gesellschaftskritische Themen angesprochen, aber dann nicht ausgeführt oder so schnell abgehandelt, dass sich keiner damit näher auseinandersetzt. Grundidee gut, Umsetzung schlecht. Dafür gibt es 03 von 10 möglichen Punkten.

8) San Andreas: Der San Andreas Graben löst eine Kette von sehr schweren Erdbeben aus und reist sogar teilweise auf. Dieses Phänomen könnte Wirklichkeit sein, daher hinterlässt der Film einen bitteren Nachgeschmack. Des weiteren geht es um Dwayne Johnson, der seine Familie während der Katastrophe zu retten versucht, da er Rettungspilot ist. Vorab befürchtete ich, dass es so ein typisches Liebesdrama mit viel Zerstörung wird, doch hier geht es um Familienliebe und auch die steht nicht zu sehr im Vordergrund und lässt sich so gut ertragen. Stattdessen ist der Film ein gespanntes Drahtseil für die Nerven, denn der Film bleibt spannend und man versucht mit den Charakteren einen Ausweg zu finden. Ich musste mich mehr als einmal in den Arm meines Freundes krallen, weil ich so sehr mitfieberte. Alles in allem erhält der Film 06 von 10 möglichen Punkten.

So das war es dann auch schon wieder für dieses Mal. Ich bleibe dran die Filme nachzuholen 😉

Verpasst im Juli 2015

Hallo ihr Lieben,
es ist passiert, der Juli ist zu Ende gegangen und ich hab es nicht einmal gemerkt! Also hier nun schnell meine Liste der Filme, die ich leider nicht geschafft habe zu sehen.

1) Big Business – Außer Spesen nichts gewesen: Der Trailer sieht sehr spannend aus! „Ich hatte nur zwei Angestellte. Einer war zu alt, der andere zu jung“. Ich hoffe, dass der Humor nicht allzu abgedreht ist, sondern auf einem gesunden Level bleibt.

2) Escorbar – Paradise Lost: Die Geschichte des Mafiosi Pablo Escorbar bzw. eines Jungen, der sich in die Tochter Escobars verliebt und daher davor steht in dessen Machenschaften gezogen zu werden. Trailer und Handlung sehen sehr interessant aus und ich habe mehrere positive Kritiken gelesen, daher interessiert mich der Film durchaus noch.

3) Heil: Kritiken sind zwar bisher eher negativ, aber der Trailer sieht für mich doch sehr interessant aus, da er mit vielen Klitschees aufräumt. Daher möchte ich ihn mir doch ansehen.

4) Margos Spuren: Ich mochte das Schicksal ist ein mieser Verräter und war daher doch interessiert in den neuen Film auf der Buchvorlage von John Green. Leider war mir dann die Hauptdarstellerin doch unsympathisch und der Trailer sah auch nicht so spannend aus. Aber trotzdem werde ich mir den Film noch ansehen.

Nervige Kinobesucher

Hallo ihr Lieben,
da will man sich nach einem langen Arbeitstag im Kino bei einem schönen Film entspannen und dann sind sie da… einfach überall… Menschen! An sich ja weder etwas ungewöhnliches, noch etwas schlimmes. Außer wenn ganz bestimmte Arten von Menschen mit einem im Kino sind, oder ganz schlimm… neben einem sitzen!
Ich denke ihr kennt sie alle!

1) Der Zuspätkommer
Endlich hat man die Werbung, den Eismann und die Trailer überstanden und genießt die ersten Sekunden des Films, da kommen sie angestürmt!
„‚Tschuldigung, ‚tschuldigung, darf ich ‚mal, ‚tschuldigung“ -.-
Da drängeln sie sich in einer Lautstärke noch an dir vorbei, die den Ton des Films übertönt. Gleichzeitig stellen sie sich dabei so ungeschickt an und stolpern über so ziemlich jede Tasche, warten aber auch nicht, bis man sie angehoben hat. Anstatt einfach Pünktlich zu kommen! (Oder zumindest während der halben Stunde Werbung…)

2) Der Treter
Ich weiß nicht, was ich verbrochen habe, aber ich habe immer die Treter hinter mir sitzen. Das ganze Kino schafft es die Füße still zu halten, außer die Person hinter mir. Vielleicht erwische ich auch immer den Sitz, auf deren Lehne „Bitte hier gegen Treten“ steht. Auf jeden Fall verlasse ich das Kino viel zu oft mit Rückenschmerzen.

3) Das Päärchen
„Oh Schatz ich liebe dich so“ „Nein ich liebe dich viel mehr“ „Ich liebe dich mehr als mein Leben“ *schmatz schmatz schmatz*
Kennt ihr diese Pärchen, die sich während eines Films durchgängig aufessen? Anstatt sich zusammen den Film anzusehen, knutschen sie in einer Tour und meistens nicht gerade leise. Ich  bin ja auch ein Fan von Kuschelsitzen, ich geh auch mit meinem Freund ins Kino… aber ich gucke mir auch immer den Film an!

4) Die Kichererbse
„Hihi hast du das gesehen hihi war witzig oder? hi hi hi hi hi hi“ Und das in der emotionalsten Szene des ganzen Films! Ich verstehe ja, dass man gerne einmal lacht, wenn man etwas lustig findet. Ich bin auch jemand, der einen Film eher mit Humor nimmt, als zu ernst. Aber wie schaffen es manche Menschen 120 Minuten am Stück zu kichern? Ich meine allein das verdient zwar Respekt, stört aber irgendwann doch. Vor allem wenn die Tonhöhe sehr hoch ist oder man sich gerade sehr emotional auf eine Szene einstellt.

5) Der dumme Fragensteller
„Wieso tut sie das?“ „Wo kommt er jetzt her?“ „Was ist jetzt die Verbindung zwischen den beiden?“ Herrgott nochmal, wenn man ins Kino geht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass JEDER den Film zum ersten Mal sieht. Solche Menschen würd ich ja am liebsten mit dem Popcorn meines Sitznachbarn bewerfen! Manchmal versteh ich ja etwas auch nicht. Aber entweder frage ich wirklich leise und auch nur einmal oder ich warte bis zum Ende des Films.

6) Der Handy Checker
Ein Film geht im Durchschnitt 90-120 Minuten. Ist es so schwer in dieser Zeit das Handy in der Tasche zu lassen? Nein stattdessen wird munter drauf losgetippt, teilweise noch mit Tastenton und voller Bildschirmhelligkeit. Und dann verstehen sie nicht, dass man genervt ist, wenn es ständig von der Seite blendet.

7) Der Meckerer
„Oh könnt ihr jetzt nicht mal aufhören zu lachen?“ Nö, denn die Szene war sehr komisch! Der Meckerer ist jemand, der jeden im Kino nicht leiden kann und dem das auch ins Gesicht sagt. Leider immer unfreundlich und so gut wie immer unangemessen. Wenn ich eine Szene lustig finde, dann möchte ich gerne auch darüber lachen dürfen.

Wie sehr ihr das? Und was stört euch im Kino am meisten? Habe ich eine Kategorie vergessen?

Gesehen im Juli 2015

Hallo ihr Lieben,
uuund schon wieder ein Monat ‚rum. Vielleicht kommt es mir auch nur so schnell vor, weil ich zwei Wochen Urlaub hatte und die Zeit dann ja bekanntlich schneller ‚rumgeht. Also hier eine Kurzübersicht, über Filme, die ich in diesem Monat neben den Kinofilmen gesehen habe. Vielleicht ist ja der ein oder andere dabei, der euch interessieren könnte 🙂

1) Slumdog Millionär: Die Geschichte des Inders Jamal Malik, der in den Slums von Indien aufwächst und es irgendwann in die Sendung „Who wants to be a millionaire“ schafft. Obwohl er keinerlei Bildung genoß, schlägt er sich sehr gut. Sofort wird er der Manipulaion beschuldigt. Eine sehr traurige Geschichte über das Elend in Indien beginnt, wenn Jamal erzählt wieso er jede Frage wusste.

2) Das Ende der Geduld: Eine Richterin für Jugendstraftrecht, die nicht nur verurteilen will, sondern wirklich etwas bewegen will. Doch dabei kommt sie einfach nicht gegen immer die gleichen Straftäter an. Die Handlung ist bewegend und gleichzeitig schockierend. Leider ist der Film filmtechnisch eher mangelhaft umgesetzt wurden, weswegen er ein typischer langweiliger Film ist, den der Lehrer am Ende des Schuljahres zeigt.

3) 27 Dresses: Die Story der ewigen Trauzeugin. 27 mal, für 27 wirklich gute Freunde in 27 verschiedenen Kleidern. Doch lieben tut sie nur ihren Chef, der aber mit ihrer Schwester zusammenkommt. Was wie ein langweiliges Drama klingt, hat durchaus Charme und ich seh mir den Film immer wieder gerne an.

4) Underworld Awakening: Der vierte Teil der Underworld-Reihe. Die Menschen wurden auf die Vampire und Lykaner aufmerksam und fingen an sie auszurotten. Zwölf Jahre später wacht Selene in einer ihr neuen Welt auf und muss anfangen sich zurecht zu finden. Ich bin ein riesen Fan der Underworld-Reihe! Aber ganz ehrlich? Die Handlung des vierten Teils ist einfach nur Mist! Ich könnte ihn mir gar nicht ansehen, wenn mir der Cast nicht so sympathisch wäre (Theo James, Charles Dance, Michael Ealy…)

5) Kill the Boss: Neulich erst als lustigsten Film bei Ma-Go Filmtipps gesehen, dachte ich, dass ich dem Film noch einmal eine Chance geben sollte. Meine Erinnerungen an den Film waren sehr blass, da ich ihn nur einmal auf nem kleinen Handy in einer Vorlesung gesehen habe (der ich natürlich meine ganze Aufmerksamkeit gewidmet habe). Die Grundidee, dass man seine Bosse so sehr hasst, dass man sie am liebsten umbringen würde, find ich klasse. Aber die Umsetzung finde ich so gar nicht lustig. Der Film spricht einfach nicht meine Art von Humor an, wenn alles nur auf Tollpatschigkeit beruht.

6) Rache ist sexy: John Tucker hat immer mehrere Frauen gleichzeitig am Start und ist trotzdem der beliebteste Junge der Schule. Bis Kate neu an der Schule ist und sich mit drei von Tuckers „Freundinnen“ anfreundet. Als diese merken, dass sie gar nicht die eine für Tucker sind, schmieden sie Rachepläne. Und Kate dient als Köder. Wenn ich an meine Teenagerjahre zurückdenke, dann ist der Film mir immer präsent. Bei jedem zweiten DVD-Abend lief der Film und noch heute kann ich mich über ihn köstlich amüsieren.

7) Spaceballs: Ich bin ein großer Star Wars Fan und war meine halbe Kindheit verwirrt, wieso meine Mutter Darth Vader immer Lord Helmchen nannte. Nun habe ich es endlich einmal geschafft den Film zu sehen, der es gekonnt mit den Star Wars Filmen aufnimmt, und sie dabei auf teilweise skurrilste Weise durch den Kakao zieht. Man muss Star Wars schon sehr mögen, um diesen Film lustig zu finden, aber mir hat er gut gefallen.

8) Tucker & Dale vs. Evil: Ich habe noch nie bei einer Horrorkomödie so sehr gelacht, wie bei diesem Film. Tucker & Dale haben sich in einem Wald eine Hütte gekauft und wollten diese auf Vordermann bringen. Gleichzeitig zelten eine Gruppe „Collegekids“ im gleichen Wald. Als sich Allison, eine der Collegekids, beim Baden den Kopf stößt, retten Tucker & Dale sie vor dem Ertrinken. Leider halten die Collegekids, die beiden für die Täter und denken, dass sie versucht haben Allison umzubringen. Ein abstruses Katz und Maus Spiel beginnt. Wer einmal so richtig nach Herzenslust lachen will, dem lege ich diesen Film nahe.

9) Robin Hood: Ooodelali! Ein Film aus meiner Kindheit (und ja ich rede von der Disney-Version). Alte Legende, kinderfreundlich dargestellt. Und auch hier liege ich jedes Mal vor Lachen halb auf dem Boden bei manchen Szenen. Wer auf Zeichentrickfilme steht und diesen bisher ausgelassen hat, sollte das unbedingt einmal nachholen.

10) Austenland: Jane Hayes schafft es einfach nicht den richtigen Mann für sie zu finden. Doch noch immer in der Hoffnung, die große Liebe zu finden und absolut besessen von den Büchern Jane Austens, steckt sie alle ihre Ersparnisse in eine Woche im Freizeitpark „Austenland“. Hier wird das England zu Austens Zeit nachempfunden und die romantische Idee der Bücher als Schauspiel entwickelt. Der Film ist sehr trashig. Aber trotzdem irgendwie sehr charmant, so dass ich ihn mir doch immer wieder ansehen mag. Allerdings ist der Film wirklich nur etwas für Fans von Büchern, wie die von Jane Austen!

Und das war auch schon mein Monat Juli und die Filme, die ich gesehen habe. Was habt ihr so gesehen? Könnt ihr mir einen Film empfehlen?

Gesehen im Juni 2015

Hallo ihr Lieben,
hier nun meine angekündigte Übersicht der Filme, die ich nicht auf der Kinoleinwand gesehen habe. Ausgenommen sind auch die Filme, die auf meiner Verpasst-Liste stehen, da diese in meinem Format „Verpasst aber nicht Vergessen“ behandelt werden.

1) Remember Sunday: Seit einem Unfall hat Gus kein Kurzzeitgedächtnis mehr. Jeden Morgen erwacht er in seinem Bett und weiß nicht, wo er ist und was seit seinem Unfall passiert ist. Mit Hilfe von Zetteln und Notizen überall und seinem Diktiergerät versucht er ein halbwegs normales Leben zu führen. Und dann trifft er auf Molly. Die Thematik wurde schon des öfteren behandelt, aber hier trifft sie genau den richtigen und vorallem sehr romantischen Ton. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt und die Handlung zum dahinschmelzen. Für alle Romantikfans ein Film, den man gesehen haben muss.

2) Larry Crowne: Tom Hanks und Julia Roberts brillieren hier zusammen vor der Kamera. Larry Crowne verliert durch die Wirtschaftskrise seinen Job, weil er keinen College-Abschluss hat. Da er auch so schnell keinen neuen Job findet, schreibt er sich am College ein, um seine Chancen zu verbessern. Hier trifft er auf die Professorin Mrs Tainot. Diese ist weder im Job noch in der Ehe glücklich. Ich habe diesen Film bestimmt das 5. oder 6. Mal gesehen und jedes Mal bekomme ich meine Extra-Portion Lebensenergie. Larry Crowne wird oft auf die Liebesgeschichte reduziert, aber er hat daneben so viele Mitteilungen, allen voran „Du bist nie zu alt um dein Leben neu zu gestalten“. Für mich auf jeden Fall ein Gute-Laune-Film, den ich jeden empfehlen kann.

3) Briefe an Julia: Sophie Hall ist eine junge Journalistin, die mit ihrem Verlobten Urlaub in Verona macht. Doch während dieser nur sein neu eröffnetes Restaurant im Kopf hat und Geschäftskontakte sucht, trifft Sophie auf die „Sekretärinnen Julias“, die Briefe an Shakespeares berühmteste Heldin beantworten. Dabei findet sie einen längst vergangenen Brief und beantwortet diesen. Nur um kurz darauf mit der Schreiberin und ihrem Enkel auf der Suche nach der wahren Liebe zu sein.
Amandy Seyfried spielt hier ihre übliche Rolle als sympathische Frau, die um die Liebe kämpft. Leider wird sie auch hier wieder als etwas zu perfekt dargestellt. Doch abgesehen davon, ist der Film auch wieder absolut lebensbejaend und mit überaus sympathischen Charaktern bestückt. Hier lernt man vor der Kulisse Italiens zu träumen.

4) Selbst ist die Braut: Sandra Bullock, die Ryan Reynolds als Chefin erst unterdrückt und als sie abgeschoben werden soll auf einmal heiraten will. Heraus gekommen ist ein sehr humorvoller Film, der meiner Meinung nach etwas zu schnell von der eigentlichen Idee abdriftet. Aber hier auf jeden Fall eine starke Frauenrolle mit den verschiedensten Charakteren. Der Film lohnt auf jeden Fall einen Blick.

5) Forrest Gump: Ja, ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Forrest Gump gesehen. Und bin seitdem hin und weg von dem Film. Wie Forrest auf dieser Bank in Savannah sitzt und sein Leben erzählt, dass immer nur aus überraschenden Fügungen besteht. Einfach ein herzerwärmender Film, und zu Recht ein absoluter Klassiker.

6) Shame: Ein Film, der sich mit dem Thema der Sexsucht befasst. Michael Fassbender hat hier die Hauptrolle übernommen und trägt damit den Film. Die Handlung an sich ist leider etwas undurchsichtig und der Film entwickelt sich eher in die Richtung „interpretier mich“, was mich an Filmen immer stört. Trotzdem wird mit dem Thema respektvoll umgegangen und es geht nicht nur um ein Porno mit Handlung. Für alle, die sich dem Thema respektvoll nähern wollen, kann ich den Film empfehlen, wenn man bereit ist, die ganze Zeit mitzudenken.

7) Einfach zu haben: Emma Stone spielt hier ein Mädchen, dass durch Lügen und dem Bedürfnis einem Freund zu helfen als Schlampe abgestempelt wird. Alles begann nur mit einer kleinen Lüge, um ihre gute Freundin Rhi nicht auf einen Campingausflug begleiten zu müssen. Doch eine Lüge folgte der nächsten und in der Zeit des Internets sind dem ja keine Grenzen gesetzt. Erzählt wird die ganze Geschichte rückblickend von Olive (Emma Stone) unterteilt in 5 Akten. Der Film springt zwischen humorvoll, provozierend und absolut sympathisch hin und her und ist daher auf jeden Fall einen Blick wert.

8) Enders Game: In der Zukunft begleiten wir Ender an die Militärschule, an der er und viele andere in seinem jungen Alter Taktiken und Übungen erlernen, um vor der ständigen Bedrohung durch eine außerirdische Lebensform namens „Formics“ beschützen zu können. Dabei fällt es ihm schwer sich anderen unterzuordnen und hat dabei aber immer die besten Einfälle, so dass er schnell die Karriereleiter emporklettert. Der Film ist spannend gestaltet und hätte der Auftakt einer schönen Trilogie werden können, aber leider war das Interesse an dem Film zu gering. Ich hab ihn auch erst jetzt gesehen, was schade ist, denn auf der großen Leinwand hätte er bestimmt noch einmal mehr gewirkt.

9) Rock of Ages: Die Verfilmung eines Musicals, das voller Rockklassiker der 80er Jahre ist. Die Handlung überzeugt leider eher weniger, da eine klassische Liebesgeschichte im Vordergrund steht, aber daneben birgt der Film tolle Charaktere und die Lieder gehen einem so schnell nicht mehr aus dem Ohr. Gespickt mit einem absoluten Starcast (Tom Cruise, Catherine Zeta-Jones, Alec Baldwin, Mary J. Blidge & Russel Brand) ist der Film trotzdem sympathisch gestaltet und lädt zum Rocken ein.

10) P.S. Ich liebe dich: Holly führte eine glückliche Ehe, doch verliert durch eine Krankheit ihren geliebten Gerry viel zu früh. Um ihr jedoch über die Trauer hinwegzuhelfen, hat Gerry für jeden Monat einen Brief deponiert, in der er ihr Anweisungen gibt. Ich habe die Buchvorlage von Cecelia Ahern vor ein paar Jahren verschlungen, denn die Handlung ist an sich wirklich rührend und lässt den Leser lachen und weinen gleichzeitig. Der Film wird dem leider absolut nicht gerecht. Die Handlung wurde geändert, so dass die eigentliche Botschaft nicht mehr ‚rüberkommt und die rührendsten Szenen des Buches wurden gleich ganz weggelassen. In diesem Fall lest lieber das Buch als diesen Film zu sehen!