Rückblick auf den April 2025

Der April ist vorbei und wie schon im letzten Jahr sorgten die vielen Sonnenstunden dafür, dass ich viel zum lesen gekommen bin. Die Kinoausbeute bleibt mager, es lief aber auch einfach kaum etwas, und selbst bei den Serien bin ich bei vielen mittendrin, konnte aber kaum welche beenden. Und damit ohne weitere Zwischenreden direkt zu meinem medialen Rückblick auf den April.

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Flow: In einer von Menschen verlassenen Welt hat eine kleine Katze sich ein sicheres Plätzchen zum Überleben gesucht. Doch eine Flut sucht die Welt heim und egal, wie hoch sie klettert, die Wassermassen holen sie direkt ein. In letzter Sekunde kann sie auf ein kleines Boot fliehen, was bisher nur von einem Capybara bewohnt ist. Zusammen versuchen sie zu überleben und treffen unterwegs noch andere Weggefährten. – Dieser experimentelle Animationsfilm erzählt ohne Worte eine wunderbare Geschichte, voller Lektionen und Gefahren. Hier bleibt kein Auge trocken. Absolut verdienter Oscargewinn.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Mein Nachbar Totoro (Einfach mein liebster Ghiblifilm)

Your voice: Nagisa ist sich sicher, dass Worte Macht haben. Als sich zwei ihrer Freundinnen streiten, hat sie Angst, dass die Gemeinheiten Auswirkungen haben. Als sie eine verlassene Radiostation entdeckt, macht sie ihren Sorgen Luft. Nicht ahnend, dass die Tochter der im Koma liegenden Besitzerin sie hört und gar nicht begeistert ist. Doch nach einer kurzen Auseinandersetzung freunden sie sich an und betreiben gemeinsam mit Nagisas Freundinnen die Station. Ein Sommer voller Hoffnungen beginnt. – Süßer Film für die heißen Sommermonate über Freundschaft und die Macht der Worte.

Lisa Frankenstein: Lisa lebt nach der Ermordung ihrer Mutter bei ihrem Vater und seiner neuen Frau Janet und deren Tochter Taffy. Sie hat Probleme sich einzufinden und ist viel auf dem Friedhof, wo ihr vor allem ein Grab besonders gut gefällt. Nach einer desaströsen Party und einem Blitzschlag erwacht ihr toter Schwarm als Zombie. Lisa beschließt sich um ihn zu kümmern und sie beginnen eine seltsame Freundschaft. Gleichzeitig ermorden sie ein paar Menschen, um dem Zombie neue Körperteile zu besorgen. – Sehr skurrile Horrorkomödie, die bei mir aber genau den richtigen Nerv treffen konnte.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keinen tatsächlich. Daher war auch meine Kinoausbeute wieder überschaubar.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Wind Breaker – Staffel 1 (Konnte mich erneut komplett in den Bann ziehen)

Solo Leveling – Staffel 1 (Gute Adaption des Manhwa mit toller Animation)

Dr. Stone – Staffel 2 (Die Stone Wars beginnen. Konnte nicht ganz mit der vorherigen Staffel mithalten, aber hat das Konzept gut weiterentwickelt)

Hellbound – Staffel 2 (Leider sehr langatmig und wirklich etwas passiert ist erst in der letzten Folge. Musste wohl auch noch eine dritte Staffel aufbauen, obwohl es eigentlich unnötig wäre)

Lycoris Recoil – Staffel 1 (Tolle Grundidee, konnte mich in der Umsetzung nur bedingt überzeugen, obwohl ich den Antagonisten durchaus leiden konnte)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.984
Seiten pro Tag: 166 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 6
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 4

Even if you slit my mouth 2-3: Miroku und Koichi bekommen Besuch von Mirokus Bruder. Und der ist alles andere als begeistert davon, dass die beiden sich verloben wollen. Koichis Freunde nehmen es hingegen besser auf. Und dann gibt es da noch die Gestalt, die sich als Koichi ausgibt und die beiden töten will. – Gute Fortsetzung der Geschichte, konnte auch nochmal einen etwas andere Richtung einschlagen.

Der kleine Laden des Herrn Takarada: Herr Takarada führt das traditionsreiche Schreibwarengeschäft Shihodo in Tokios Stadtteil Ginza. Hier weiß er stets die richtige Empfehlung zu geben, was qualitative Schreibwaren angeht. Doch auch darüber hinaus hat er ein offenes Ohr für Lebensgeschichten und weiß subtile – oder manchmal auch weniger subtile – Hinweise zu geben. – Sehr verschiedene, aber sehr gute Geschichten mit einer guten Portion Lebensweisheit, auch wenn eigentlich die Charaktere nur ihre Geschichten erzählen durften. Durchaus mal etwas anderes. – Rezensionsexemplar

Jurassic Park: Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Spannende Vorlage für die tolle Verfilmung von Spielberg. Auch interessant zu sehen, was alles verändert wurde. Trotz vieler wissenschaftlicher Ausführungen durchgehen spannend und ein Muss für jeden Dinofan.

Wie lange bis irgendwann?: Emelie und Sophie haben sich 10 Jahre nicht mehr gesehen, nachdem Sophie von einem Tag auf den anderen Stockholm verlassen hat. Doch bei einem offenen WG-Casting stehen sie sich wieder gegenüber. Und dann sperrt ein Schneesturm sie auch noch zusammen ein. Wie können da nicht die alten Gefühle wieder hervorkommen? – Am Anfang war ich etwas skeptisch, dann habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Charaktere haben mich so in ihrem Bann gezogen, ich habe mitgehofft, mitgeweint, mitgefühlt.

Tee? Kaffee? Mord! Folge 12 – Der Besuch der reichen Dame: Natalie und drei ihrer Freund*innen stranden durch ein Unwetter in einem alten Herrenhaus. Der etwas schrullige Bewohner bietet ihnen Unterschlupf. Und eine weitere Reisegruppe suchte hier Schutz vor dem Sturm. Mit dabei: Ein unbezahlbarer Diamant. – Mal ein anderer Ansatz die Freundesgruppe zu trennen und praktisch drei Geschichten zu erzählen, aber sie alle haben gut funktioniert.

Fake Dates and Fireworks: Becca hat ihr Silvester perfekt durchgeplant. Sie und ihr bester Freund Nils – mit dem sie seit 10 Jahren immer an Silvester im Bett landet – wollen sich diesmal in einem Skiresort treffen. Für Becca ist klar, dass es das Jahr wird, in dem sie final zusammen kommen. Bis Nils mit seiner Verlobten auftaucht. Verzweifelt hängt sie sich an Raphael und gibt ihn als ihren Freund aus. Allerdings handelt es sich bei diesem um den verhassten Onkel eines ihrer Kindergartenkinder. – Mein Monatshighlight. Auch hier war ich am Anfang sehr skeptisch, da es doch mitunter sehr toxisch klang. Doch Autorin Kyra Groh löst das wunderbar auf und zeigt Lösungen in einer tollen Geschichte, die ich auch in wenigen Tagen inhaliert hatte.

The Hurricane Wars: Mitten im Krieg gegen das übermächtige Nachtimperium trifft Talasyn ausgerechnet auf den Erben eben jenes. Alaric verkörpert alles, was sie hasst. Doch als letzte Lichtweberin muss sie sich schon bald mit ihm verbünden, um eine größere Katastrophe zu verhindern. – Nachdem es wie ein beliebiges Fantasyepos mit großem Krieg begann, nimmt es schon bald eine spannende und überraschende Wendung und wird wesentlich politischer und diplomatischer und funktioniert daher tatsächlich als Enemies to lovers sehr gut, obwohl ich das Trope sonst nicht leiden kann. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

ASAP – zweite Chance auf Liebe: Sori weiß, wie das K-Pop Business läuft, immerhin hat sie ihr ganzes Leben auf ihr Debüt hingearbeitet. Deswegen hat sie vor Jahren auch ihre Beziehung zu Nathaniel aufgegeben, der inzwischen mit der Band XOXO erfolgreich ist. Doch ein Skandal bringt sie wieder näher zusammen und die alten Gefühle kehren zurück. Doch können sie noch eine Chance haben? – Leider eine ziemliche Enttäuschung, obwohl ich die Autorin gern lese. Aber hier war gefühlt nur Handlung, keine Gefühle, nichts. Wir springen von Handlung zu Handlung und können so gar nicht nachvollziehen, wieso die Charaktere handeln, wie sie handeln.

Ashville Academy 2: Hanna und Nora stehen vor den Trümmern ihres Lebens. Und niemand will ihnen glauben, dass sie das Schicksal aller Tisin bewahrt haben. Doch ihre Feinde geben nicht auf und setzten zum finalen Schlag an. – Hat die typischen Dark Academia Dilogie Probleme und gegen Ende verläuft es sich leider in ein sehr wirres Finale, durch das ich nicht mehr durchgestiegen bin.

The masterful cat is depressed again 3: Saku hat ihr Leben voll im Griff. Das glauben zumindest ihre Kolleg*innen. Doch die meiste Arbeit erledigt ihre Katze Yukichi. Doch nun steht Saku ein Firmenausflug bevor und sie muss irgendwie alles allein überstehen. Kann das gut gehen? – Hat ein bisschen nachgelassen, da die Grundidee immer wiederholt wird, aber die eigentliche Handlung sehr stagniert. Dennoch weiterhin toll zu lesen.

Vergissmeinnicht 3: Der Schulball steht bevor und eigentlich sollten Mathilda und Quinn sich darauf vorbereiten. Doch das Sternentor-Ritual steht bevor, für das Quinn eine gefährliche Prüfung bestehen muss. Und dann hat auch noch jemand Mathildas Cousine Luise entführt. Die beiden sind sich sicher, dass es eine Verwechslung war. Doch Mathilda denkt gar nicht daran sich zurückzuhalten. Können sie alle Rätsel lösen und das Schicksal zum Guten wenden? – Spannendes Finale, das gerade gegen Ende nochmal alles gibt. Aber ganz ehrlich: Das erste Kapitel ist mein liebstes Kapitel der ganzen Reihe.

Voll kein Typ 3: Ein Campingausflug steht an, wodurch alle sechs Beteiligten sehr nervös sind. Immerhin hat sich bei den ersten ein Liebesdrama angebahnt. Datingtipps werden ausgetauscht, die sich aber auch nur als bedingt hilfreich erweisen. – Eine tolle Geschichte, ich warte immer gespannt auf den nächsten Band.

You are my moon: James und Takumi sind seit Jahren ein Paar. Doch nach einem Unfall kann sich James an nichts mehr erinnern, was nach seinem 18. Geburtstag passiert ist. Er erinnert sich nicht an die Phase, in der er seine Bisexualität erkannt hat. Und noch schlimmer: Er erinnert sich nicht mehr an Takumis Transition. – Eine mitreißende Liebesgeschichte und dem Finden der eigenen Identität. Das Drama am Ende war mir ein bisschen zu viel, aber Autorin Cornelia Franke konnte es gut lösen und so hat es mir noch besser gefallen als Band 1.

I’m glad my mom died: Jennette McCurdy, bekannt aus der Nickelodeon Serie iCarly, erzählt von ihrer Kindheit und Jugend und wie sie sich nach dem jahrelangen psychischen und physischen Missbrauch ihrer Mutter erst finden musste. – Ich kannte sie als Sam von iCarly, aber was da hinter den Kulissen alles ablief, ist erschreckend und das ganze Buch ist eine einzige Schreckenspartie, aber sehr gut geschrieben. Lediglich die Erkenntnisse am Ende kamen mir etwas zu kurz.

Was waren eure Highlights im April?

 

Rückblick auf den Januar 2025

Und da ist er, der erste Rückblick, der sich auf 2025 bezieht. Hier begann das Jahr sehr turbulent und leider eher im negativen Sinne. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen besseren Start! Nichtsdestotrotz soll es hier um meinen medialen Rückblick gehen, der wie gewohnt mit wenigen Filmen aufwartet. Dafür habe ich mein Animewissen im Serienbereich weiter ausgeweitet. Aber nun ohne weitere Vorrede: Viel Spaß beim Rückblick.

Ein blauer Himmel mit Seifenblasen und der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" darin

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Mufasa: Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen. – Ein weiteres Prequel, was niemand brauchte, was dann auch trotz anfänglicher guter Intention, nicht funktioniert, da es sich lieber an Klischees abarbeitet.

Nosferatu: Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt. – Sehr atmosphärisches Remake, das aber wenig neues einbindet, auch wenn die Schauspielenden versuchen mehr rauszuholen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Keinen. Ich kam einfach nicht dazu.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

September 5: Die Geiselnahme bei den olympischen Spielen in München 1972 aus der Sicht des übertragenden Senders zu zeigen, interessiert mich noch. Lief nur leider hier nicht.

Paddington in Peru: Die ersten beiden Filme konnten mich durch ihren ganz eigenen Charme und Witz überzeugen, daher bin ich gespannt, wie es mit dem dritten Teil aussieht.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1 und Alexa & Katie – Teil 3-4

Jujutsu Kaisen – Staffel 2 (Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art)

Dr. Stone – Staffel 1 (Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere)

Tokyo Ghoul – Staffel 1 (Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen)

Dandadan – Staffel 1 (Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien)

What if… – Staffel 3 (Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee)

The detective is already dead – Staffel 1 (Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 4.643
Seiten pro Tag: 150 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 9

Yuzu – die kleine Tierärztin 1: Yuzu muss für eine Weile zu ihrem Onkel ziehen, der eine Tierklinik führt. Dabei muss sie ihre Angst vor Tieren überwinden und schafft es durch ihre einfühlsame Art für sich und die Tiere einzustehen. – Süßer Manga für die jüngere Zielgruppe, der durch seine Herzlichkeit auch die Älteren abzuholen vermag.

Cat on the heroes lab 3: Diesmal führt es die Helden mit ihren Katzen übers Meer, was sie nicht alle so gut vertragen. Und sie treffen auf einen Kaiser in Trauer um eine ganz besondere Katze. – Die Geschichte ist nach dem trägen ersten Band endgültig in Schwung gekommen und hat mich ab und an gut zum lachen gebracht.

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 2: Tsukina wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres treusten Kunden, der einen Krieg verhindern muss, den die eigentliche Heldin beinah ausgelöst hätte. Doch der status quo ist dabei sich zu ändern und Tsukina muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. – Es geht spannend weiter, auch wenn das Ende sich wie ein Abschluss las. Bin gespannt, was da noch so passiert.

Ink Arcanum: William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. – Interessante Grundidee, spannende Plottwists, ließ mich leider am Ende etwas emotionslos zurück. Aber wird bestimmt nicht mein letzter Hagemann sein.

Voll kein Typ 2: Die drei Freunde müssen sich erneut mit ihren Vorurteilen auseinander setzen, da die Damen aus der Crossdressbar ihre Gefühle ordentlich durcheinander gebracht haben. Es steht eine Mangaconvention und ein Zoobesuch an. – Die Idee wird gut weitergeführt und bringt durch die unterschiedlichen Charaktere viel Witz mit ein.

Where spring hides: Leni wäre am liebsten Musicaldarstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreiseunternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen. – Auch wenn mir der Turn zu „wir lieben uns“ etwas zu gewollt war, doch der stärkste Band der Reihe.

My home hero 4-5: Die Zeit für Tetsuo läuft langsam ab. Er muss einen Beweis erbringen, dass Kyoichi noch lebt. Ansonsten würde er sterben. Sein letzter Ausweg ist, dass er jemand anderen als Mörder entlarvt. Dabei braucht er weiterhin die Unterstützung seiner Frau, die jedoch feststellt, dass ihre Tochter erneut in Gefahr ist. – Die Geschichte hat gut Fahrt aufgenommen, zeigt aber auch, dass sie noch eine Weile weitergeht.

Die Schattenhand: Lymstock scheint ein ruhiges Städtchen zu sein. Der perfekte Ort für Jerry Burton, der nach einem Flugzeugabsturz von seinem Arzt Ruhe verschrieben bekommen hat, und seiner Schwester. Doch beleidigende Briefe voller abstoßender Anschuldigungen machen die Runde. Bis sie schließlich ein Todesopfer fordern. Jerry beginnt zu ermitteln und trifft schließlich auf Miss Marple, die bereits eine Theorie hat. – Miss Marple kommt in ihrem eigenen Roman lediglich auf 10 Seiten vor … mutig und erstaunlicherweise funktioniert die Geschichte trotzdem.

Remoire: Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt. – Ein sehr gut geschriebenes Buch mit spannenden Charakteren, interessantem Plotttwist, dessen einziges Hindernis bei mir war, dass es im High Fantasy Bereich nicht mein Genre ist. Aber gerade das spannende Ende, das eher Richtung Dark Fantasy geht, konnte mich völlig bannen.

Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.

Angels of Death 6: Zack ist schwer verletzt und Rachel muss sich mit dem Priester der aktuellen Ebene zusammen tun, um an ein Heilmittel zu kommen. Doch das ist wieder mit allerlei Gefahren verbunden. – Fühlte sich ein wenig wie ein Füllerband an, mal schauen, wie es weitergeht.

Insomniacs 2: Isaki und Ganta bekommen die ersten Hindernisse bei der Gründung ihres Astronomie-Clubs zu spüren. Doch durch die Hilfe einer Ehemaligen, könnten sie an die benötigten Gelder kommen und finden gleichzeitig ein neues Projekt. – Die sehr süße und unaufgeregte Geschichte geht weiter und ich bin sehr gespannt.

Der geheime Orden von New Orleans: Elayne zieht mit ihrer Familie neu nach New Orleans. Doch eine merkwürdige Krankheit sucht ihre Schwester heim und die einzige Lösung scheint der gut aussehende Blake zu sein. Der führt sie in einen geheimen Orden ein und Elayne erfährt, dass sie von den Voodoo-Göttern ausgewählt wurde. Um ihrer Schwester zu helfen, nimmt sie ihr Schicksal an, nicht ahnend, was sie damit auslöst. – Mich sprach der Voodoo-Teil der Geschichte sehr an, leider ist er sehr untergegangen in einem wilden Misch aus allen Kulturen, die die Geschichte sehr wirr gemacht haben. Schade.

Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet.

The masterful cat is depressed again, today 2: Saku und Yuichi haben eine Einladung zum Geburtstag der Nichte ihres Chefs bekommen. Doch wie kann sie erklären, dass Yuichi eine mannsgroße Katze ist und auf zwei Beinen läuft. Zum Glück fällt diesem eine Lösung ein. – Die Geschichte ist etwas schleppender als im ersten Band, aber noch immer voller Witz und Charme. Freue mich auf die weiteren Bände.

Where autumn leaves: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. – Der Abschluss der Festival Reihe beginnt spannend und stürzt sich dann in zu viele Themen, die am Ende mit einem Schnippsen gelöst werden und daher eher problematisch dargestellt sind. Schade.

Wie war euer Januar? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den November 2024

Grau, grauer, der diesjährige November. Ich habe seit Wochen keinen Sonnenstrahl mehr gesehen und die früh einsetzende Dunkelheit tut ihr übriges, um mich drinnen zu halten. Dementsprechen war der Kinomonat gewohnt mau, aber der Filmmonat vor dem heimischen Fernseher dafür umso höher – inklusive Trashfilm-Marathon. Daher nun ohne weitere Worte, der diesmonatige Rückblick:

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Red One: Nick – besser bekannt als der Weihnachtsmann – wird von seiner Station am Nordpol entführt. Sein Sicherheitsoffizier Callum Drift kann die Spur kurz darauf zum Kopfgeldjäger Jack O’Malley zurückverfolgen. Dieser hält seit seiner Kindheit Weihnachten und die ganzen Mythen für Humbug und muss nun zusammen mit Callum den Nick finden und damit Weihnachten retten. – Komödie, die mit vielen Weihnachtsmythen um sich wirft, die aber sehr grob auf wenige Elemente reduziert. Die Witze zünden mal mehr, mal weniger, viel Action. Nett anzusehen, nichts langlebiges.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich Peter Pan (2003) und Jurassic Park

Sharknado 2: Nach den Ereignissen mit dem Sharknado haben sich Fin und seine Ex-Frau April wieder versöhnt. Sie reisen zusammen nach New York City, um sich mit Freunden zu treffen. Doch schon im Flugzeug erkennt Fin, dass sich erneut ein Sharknado anbahnt. In New York will ihm zunächst niemand glauben, bis es wieder Haie regnet. – Trashige Fortsetzung mit noch mehr großen Heldenmomenten für Fin. Was zum schmunzeln.

Aquarium of the Dead: In einem Aquarium in Kalifornieren wird das Geld knapp. So versuchen sie durch private Führungen etwas mehr Geld reinzubekommen und zeitgleich wird der Senator eingeladen, um über eine Finanzspritze zu reden. Doch dabei kommt es zur Katastrophe. Vermeindlich tote Tiere erwachen wieder zum Leben und greifen an. – Ja, es war absoluter Trash und sah katastrophal aus, aber ich habe mich herzlich amüsiert! Und die Geschichte war irgendwie doch halbwegs logisch.

Skarkansas – Womens Prison Massacre: Fünf Insassen des Frauengefängnises in Kansas sollen Waldarbeiten verrichten. Doch ein mutierter Hai treibt sich in dem Sumpfgebiet herum und frisst eine der Frauen. Bei der übereilten Rückreise wird der Bus von der Geliebten einer der Insassen überfallen. Sie reisen in ein abgelegenes Haus, das schon bald zur Falle wird, da der Hai sie verfolgt hat. Und er ist hungrig. – Noch mehr Haitrash, aber abgesehen von den vielen Zickenkriegen doch irgendwie spannend.

Sharktopus vs. Whalewolf: Eine verrückte Wissenschaftlerin will einen Football-Star aufpeppen und kreuzt seine DNA mit der eines Wales und eines Wolfes. Da dies aber bei Vollmond geschieht, misslingt das Experiment und aus ihm wird Whalewolf. Bei seinen Ausläufen, um Nahrung zu finden, begegnet er auch dem Shartopus und wird in einen erbitterten Kampf hineingezogen. – Es war einfach nur abstrus, aber der Whalewolf war schon irgendwie süß und abgesehen von einer problematischen Vodoo Darstellung auch sehr unterhaltsam!

Mega Shark vs. Crocosaurus: In einer Mine treffen Arbeiter auf ein riesengroßes Krokodil, das alle verspeist. Um das Problem zu beseitigen wird ein Großwildjäger angeheuert. Zeitgleich taucht Mega Shark wieder auf und bedrängt die Marine. Das FBI heuert auch hier einen Experten an. Zusammen versuchen sie beide Probleme einzudämmen. – Absoluter Trash unter den Trashfilmen. Die Handlung hat überhaupt nicht funktioniert und es war nichtmal unterhaltsam. Leider sehr langatmig.

5 headed shark attack: Als das Gerücht um einen vierköpfigen Hai umgeht, sieht der Direktor eines finanziell schwachen Aquariums seine Chance und verpflichtet eine Mitarbeiterin und deren Studierende diesen zu fangen. Dabei verschweigt er jedoch Details, weswegen sie ins offene Maul fahren. Zumal der Hai noch einen fünften Kopf entwickelt. – Ebenfalls eine Enttäuschung. Der Hai war zwar halbwegs cool, aber die Charaktere eher nervig.

6 headed shark attack: Eine Gruppe von Pärchen versuchen ihre Beziehungen zu retten und sind auf einer einsamen Insel auf einem Selbstfindungstrip. Doch die Spannungen zwischen den Teilnehmenden ist nicht das gefährlichste. Denn im Wasser taucht ein gefährlicher Hai auf. Und er hat sechs Köpfe. – Noch schlimmer als mit nur fünf Köpfen. Wieder war der Hai eigentlich total cool, aber die Charaktere waren einfach nur super nervig und man hat sich nur gewünscht, dass sie schneller gefressen werden.

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang: Makoto ist eine ganz normale Schülerin, die gern mit ihren beiden besten Freunden Baseball spielt und immer ein bisschen verpeilt ist. Doch an einem Tag stolpert sie erst auf eine merkwürdig aussehende Walnuss und dann versagen die Bremsen ihres Fahrrad, wodurch sie vor einen fahrenden Zug fällt. Eigentlich tot reist sie jedoch wenige Augenblicke in der Zeit zurück und kann so ihr Schicksal abwenden. Neugierig geworden testet sie ihre Fähigkeit aus, nichtsahnend, dass sie dadurch andere ins Unglück stürzen kann. – Spannendes Drama über Zeitreisen und die Ethik dahinter.

Roter Drache: Drei Jahre nachdem FBI-Agent Will Graham den Kannibalen Hannibal Lecter überführt hat und dabei fast verstarb, wird er um Hilfe ersucht. Ein neuer Serienmörder, von der Presse als „Zahnfee“ bezeichnet, treibt zu Vollmond sein Unwesen. Da Graham keinen richtigen Ansatz hat, bittet er Lecter um Hilfe, der fortan ein Katz- und Maus-Spiel mit ihm treibt. – Kommt nicht an Das Schweigen der Lämmer heran, aber funktioniert als Thriller gut.

Batman & Robin: Mr. Freeze versucht einen Diamanten zu stehlen, da er dessen Energie zur Heilung seiner eingefrorenen Frau benötigt. Doch Batman und Robin können dies verhindern. Zeitgleich kommt die Biologin Dr. Isley hinter das Geheimnis ihres Chefs. Dieser versucht sie zum Schweigen zu bringen und erschafft dabei ungewollt Poison Ivy. Diese ist nun hinter Bruce Wayne her, der sich ihrer Meinung nach mehr für die Rettung der Natur einsetzen soll. Als dies misslingt, schließt sie einen Pakt mit Freeze und versucht Batman und Robin zu entzweien. – Bei der Reihe war deutlich die Luft raus. Da kann Uma Thurman noch eine so gute Poison Ivy sein, die Streitereien zwischen Batman und Robin waren einfach nur super nervig.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Vaiana 2: So ganz hat mich der Trailer nicht überzeugt, dass es von dem Film ein Sequel geben muss, aber ich bin gespannt, ob sie mich überraschen können.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft, hat es: Gladiator II

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Alexa & Katie – Staffel 2

LOL – Halloween Special (Der Fokus lag zu viel auf Promis und zu wenig auf Comedians, wodurch der Spaßfaktor etwas verloren ging, durch die drei Folgen hat es aber doch gut funktioniert)

The Good Witch – Staffel 4 (Das Cosy Drama in Middleton ging weiter und es wurde romantischer. Funktioniert noch immer gut.)

Agatha all along – Staffel 1 (Durchdachte Serie aus dem Hause Marvel, kann nicht alle Probleme lösen, aber sah gut aus, hatte schöne Einfälle und auch mal interessante Charaktere)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.199
Seiten pro Tag: 140 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 7
Hörbuch: 2

Die Tagebücher der Apothekerin 10: Diesmal hat Maomao es mit diplomatischen Beziehungen zu tun. Abgesandte aus einem weit entferten Reich haben sich angekündigt und wollen die sagenumwobende Mondfee sehen. Doch die Suche gestaltet sich als schwieriger als angenommen. – Etwas schwächer als die vorherigen Teile, hat gegen Ende aber wieder an Fahrt aufgenommen.

Chaosseele: Nach Horus Anschlag auf Mays Leben versucht sie sich auf die Götterdämmerung vorzubereiten. Dabei positionieren sich die Gottheiten aller Religionen auf den beiden Seiten. Und ganz nebenbei versucht May noch ihr Liebesleben am Laufen zu halten. Alles ein bisschen viel, zumal auch noch eine Reise nach Ägypten ins Land ihrer Vorfahren. – Etwas enttäuschendes Finale, weil noch zu viele Baustellen eröffnet wurden, und das Finale viel zu kurz kam.

Die Götter von Atlantis: Ria, Ben und Rider reisen durch Europa und suchen Verbündete, um zum letzten Schlag gegen Gräfin Eleana und die Atlanter antreten zu können. Dabei findet sie noch wesentlich mehr über sich und ihr Schicksal heraus, bis es zur finalen Entscheidung kommt. – Spannendes Finale, das mich mehr als ein Taschentuch gekostet hat.

Don’t kiss the Dragon 1: Um ihren Freund Ren zu schützen begeht Sakura einen schwerwiegenden Fehler. Sie erweckt Teile des legendären Drachen Koga, der von Ren Besitz ergreift. Doch Sakura ist eigentlich eine Beschützerin der Drachentempel und steht nun im Gewissenskonflikt. – Interessanter Auftakt mit Luft nach oben.

Cat on the heros lap 1: Red und seine Freunde sind Helden und ziehen los, um Gefahren zu bannen und Schlachten zu gewinnen. Doch eine Katze setzt sich vor einem Kampf auf Reds Schoß und somit kann er nicht kämpfen. Und die Katze ist sehr hartnäckig. – Sehr witzige Grundidee, die aber einmal zu viel ausgespielt wurde. Mal schauen, ob die Folgebände mehr Ideen bieten.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 13: Die Rätsel an der Blue Academie spitzen sich zu und immer mehr Eliteschüler sterben. Ron und Toto müssen alles geben, um hinter das Geheimnis zu kommen. Zeitgleich ermitteln Winter Moriarty und Spitz außerhalb der Blue. – Das nächste große Kapitel wird eröffnet und hat bereits viel geboten.

Spellshop: Kiela ist Bibliothekarin durch und durch. Doch als die Revolution auch vor der großen Bibliothek nicht Halt macht, muss sie zusammen mit der sprechenden Pflanze Caz fliehen. Sie landet in dem alten Cottage ihrer verstorbener Eltern und beginnt dort ein neues Leben als Marmeladenverkäuferin. Doch das gelingt ihr nur mithilfe kleiner Zauber, die aber im ganzen Land verboten sind. – So ein supersüßer cosy Fantasyroman! Ich bin absolut in der Welt versunken und habe einfach alles geliebt.

Larsson Legacy: Theodor Skogen besucht den alljährlichen Maskenball der High Society Norwegens. Dort fasziniert ihn die geheimnisvolle Lou mit den vielen Tattoos. Beide spüren sofort eine Anziehung zwischen sich, doch Lou ist niemand anderes als Lovisa Larsson, Erbin von Knad, dem größten Konkurrenten von KOSGEN, dem Erbe von Theo. Gibt es eine Chance für sie beide? – Während Theo zuvor eher unsympathisch war, war ich bei dem Band skeptisch, aber wow hat der gut funktioniert! Ich hab ihn absolut verschlungen.

Spy x Family 12: Die Lage zwischen Ostania und Westalis spitzt sich zu und Loid und sein Schwager Yuri geraten in einen Spionagekampf auf verschiedenen Seiten. Doch der Frieden ist gefährdet. – Hat etwas am sonst typischen Humor eingebüßt, dafür sehr spannend.

Die Tote in der Bibliothek: In der Bibliothek der Familie Bantry wird eine Leiche gefunden. Völlig schockiert bittet Mrs Bantry ihre gute Freundin Jane Marple um Hilfe. Die folgt der Spur ins Majestic Hotel, wo die Polizei ebenfalls ermittelt. – Ein so interessanter Anfang, konnte es jedoch nicht über die Länge halten.

Bandenkrieg in Vertikow: Peers neue Nachbarin Jutta Abramczyk benötigt Hilfe. Ihr Mann ist vor einer Weile verstorben und sie und ihr Sohn Ludwig wollten in Vertikow Abstand zu allem gewinnen. Doch jetzt geht das Gerücht um, dass sie ihren Mann umgebracht hätte. Peer soll das entkräften. Zeitgleich wird Vertikow aber auch von einer räuberischen Bande heimgesucht. – Wieder ein starker Band, der noch einmal ganz anders aufgebaut war. Bin nur so durch die Seiten geflogen.

Soulmate 3: Yu Qis Zeit mit den vertauschten Körpern in Zukunft und Vergangenheit neigt sich dem Ende. Doch Dinge wiederholen sich, obwohl sie dachte sie verhindert zu haben. Kann sie die schreckliche Krankheit ihrer Partnerin Yuanzi noch abwenden? – Irgendwie ein unbefriedigendes Ende der Reihe. Hatte da noch mehr erwartet.

Tee? Kaffee? Mord! 8 – Zum Ersten, zum Zweiten und Tot: In Earls Raven wird ein Haus zwangsversteigert. Doch das bemerkenswerte ist, dass ein Bolivianer auf spektakuläre Weise den Zuschlag erhält und dann mit einer fadenscheinigen Geschichte um die Ecke kommt. Nathalie und ihre Köchin Louise haben Zweifel. Zeitgleich hat Nathalie aber auch Probleme mit ihrem neuen Landsupermarkt. Können sie beide Rätsel lösen? – Ein schwächerer Band der Reihe, da hier wieder alles sehr groß aufgezogen war.

Ein Mörder auf der Gästeliste: Lilly verbringt Weihnachten im Hotel der Familie von ihrer besten Freundin Zelda. Um deren Mutter zu überraschen haben sie ihren Großvater eingeladen, damit sie sich mit ihm aussöhnen kann. Doch das geht gehörig schief. Und während ein Schneesturm sie alle einsperrt, kommt es zu einem Mord. – Netter Weihnachts-Cosy-Crime für Zwischendurch. Konnte mich nicht ganz so überzeugen wie Eine Leiche zum Tee, aber wieder tolle Charaktere.

The Masterful Cat is depressed again today 1: Saku ist eine junge Frau, die viel arbeitet und allein mit ihrer Katze lebt. Doch Yukichi ist keine normale Katze. Sie ist menschengroß, läuft auf zwei Beinen und schmeißt ihren Haushalt. Und ein ums andere Mal verzweifelt er an ihrer Unordnung. – Sehr süße und sehr witzige Geschichte, gern mehr davon!

Wie war euer November? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den Oktober 2024

Und da ist der spooky Monat schon wieder vorbei, der Herbst wandelt sich langsam von golden zu kahl und ich hab zumindest ein paar spooky Sachen geschaut bzw. gelesen – Hauptsächlich für die Horrorwochen, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Allgemein bin ich wieder mehr zum lesen als zum schauen gekommen, aber das ist ja auch nichts ungewöhnliches mehr.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Joker 2 – Folie á deux: Arthur Fleck ist im Gefängnis und erwartet seine Verhandlung. Der Umgangston ist rau, einziger Lichtblick sind die Gesangsstunden, bei denen er Harleen „Len“ Quinzel trifft, die ganz fasziniert vom Joker ist. Doch während des Prozesses hadert er immer mehr mit sich. Ist er der Joker oder doch einfach nur Arthur? – Leider sehr langatmig und mit sehr später Pointe, kann nicht an den ersten Teil ranreichen.

Der Buchspazierer: Carl Kollhoff spaziert für eine kleine Buchhandlung jeden Tag durch die Stadt und liefert Buchbestellungen aus. Die Stammkundschaft hat von ihm inzwischen Namen aus Büchern bekommen, so schaut er regelmäßig bei Mr. Darcy oder Frau Langstrumpf vorbei. Dabei wahrt er stets eine höfliche Distanz. Bis er auf die neunjährige Schascha trifft, die ihn gern begleiten möchte und durch ihre quirlige Art seinen Alltag ordentlich auf den Kopf stellt. – Sehr schöner und emotionaler Film mit tollen Aussagen und viel Liebe zum Buch.

Der wilde Roboter: Nach einem Schiffsunglück landet der Roboter Rozzum 7134 auf einer einsamen Insel. Diese ist fernab von Menschen, aber dafür voller Tiere. Da der einzige Existenzgrund für einen Rozzum das Erledigen von Aufgaben ist, versucht sie diese in der Tierwelt zu finden, was zu einigen Missverständnissen führt. Bis sie auf ein Gänseei trifft und die Aufgabe bekommt sich um das Kücken zu kümmern. – Das zweite Highlight diesen Monat, supersüßer Animationsfilm, bei dem wohl kein Auge trocken bleiben dürfte.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Der Untergang des Hauses Usher (1928): Familie Usher bestehend aus Roderick und Madeline Usher sitzen entspannt beim Abendessen. Dabei befallen Madeline ungewöhnliche Bilder, die sie in den Wahnsinn und schließlich in den Tod treiben. Roderick befürchtet nun das gleiche Schicksal. Der Reisende besucht ihn und versucht zu helfen. – Etwas wirre Darstellung der Geschichte, aber in der Kürze alles drin.

Die Verfluchten: Philip Winthrop hat sich mit Madeleine Usher verlobt und reist zu dem Landsitz der Familie, um sie abzuholen. Doch vor Ort verhalten sich der Butler und vorallem Madeleines Bruder Roderick sehr merkwürdig und erzählen etwas von einer seltsamen Krankheit. Philip will es nicht glauben und versucht alles, um seine Verlobte zu retten. – Gute Verfilmung der Kurzgeschichte von Poe.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Modern Family – Staffel 9 (Noch immer ne gute Sitcom für nebenbei) und Alexa & Katie – Staffel 1 (Tolle Sitcom mit schwierigem Thema)

Black Butler – Staffel 1 (Die Grundidee mochte ich, aber die Umsetzung war mir zu langatmig. Auch die einzelnen Folgen ziehen sich leider zwischendurch sehr)

Criminal Minds – Staffel 9 (Hält das Niveau der Serie gut und schafft es weiterhin interessante neue Fälle zu bieten)

Are you sure – Staffel 1 (Viel Essen, wenig Handlung, und doch funktioniert das Konzept durch die Herzlichkeit der Hosts)

Geschichte mal anders – Staffel 1 (Interessanter Ansatz und gute Themenauswahl. Allerdings mehr zur Unterhaltung als zur wirklichen Wissensvermittlung)

Untergang des Hauses Usher – Miniserie (Spannende Umsetzung diverser Werke von Edgar Allen Poe mit interessanter Übertragung in die heutige Zeit)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.890
Seiten pro Tag: 158 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 4
Hörbuch: 3
E-Book: 1

Erneut gelesen habe ich Das Eche der Schuld (Solider Charlotte Link Roman, der viel über  Melancholie und die Schuldfrage zu sagen weiß)

Yadriel & Julian: Yadriel entstammt einer Dynastie an Brujx, die dafür zuständig sind Geister in die Totenwelt zu geleiten. Doch Yadriel wird die Zeremonie verweigert, da er trans ist. Und bei seiner ersten Beschwörung erwischt er gleich noch den falschen Geist. Und Julian denkt gar nicht daran sich erlösen zu lassen. – Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um reinzukommen, aber die Geschichte entwickelt sich schnell zu einem tollen Buch mit wichtigen Aussagen zu trans  Personen.

Mermaid Melody 1 – Pitchi Pitchi Pitch: Luchia hat den Menschenjungen Kaito bei einem Schiffsunglück gerettet. Dafür musste sie ihm ihre Perle geben, die für Meerjungfrauen eine wichtige Bedeutung hat. Jahre später wird sie in die Menschenwelt geschickt, um eben jede wiederzufinden. Dabei trifft sie auch wieder auf Kaito. – Das war damals mein erster Manga, daher aus Nostalgie nochmal geholt. Hat mich leider doch  abgeschreckt, da die Handlung sehr wirr ist und gefühlt alle Charaktere gleich aussehen.

A Spark of Time 2 – Ein Date mit Mr. Darcy: Lilly hat Damiens Identität aufgedeckt. Und während sie nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte, verfolgt Damiens Vater weiter seine bösen Machenschaften. Letztlich nimmt er Lillys Vater als Geisel und zwingt beide Kinder dazu in die Regency Zeit zu reisen, um ein letztes Zahnrad  aufzuspüren. Dabei treffen sie auf Lillys großes Vorbild Jane Austen und deren Familie. – Wieder gute Grundidee, aber die Umsetzung hat deutliche Mängel. Wird durch den guten Schreibstil etwas gerettet.

Haikyu! 6: Nach dem Spiel gegen die Dateko hat die Karasuno Oberschule sehr gute Laune. Doch ihr nächster Gegner ist nicht zu unterschätzen. Schließlich handelt es sich dabei um die Aoba-Josei und gerade Tobio hat eine persönliche Fehde gegen die Schule. – Obwohl ich den Ausgang kannte, schafft der Manga es einen in Atem zu halten.

Mord im Pfarrhaus: Colonel Protheroe, ein nicht unbedingt geschätzter Zeitgenosse mit einer Menge Einfluss in St. Mary Mead, wird ermordet im Pfarrhaus aufgefunden. Der Pfarrer mit einem unschlagbarem Alibi begleitet daraufhin die Polizei bei den Ermittlungen. Dabei fischen sie ziemlich im Trüben. Zum Glück wohnt Miss Marple nicht weit und weiß immer wieder kluge Hinweise zu geben. – Auch, wenn Miss Marple hier noch eine ziemliche Nebenrolle spielt, war es ein interessanter Krimi mit überraschender Auflösung.

Die Morde in der Rue Morgue: Der Detektiv Auguste Dupin liest in der Zeitung von einem unlösbarem Doppelmord. Durch Kontakte bekommt er die Möglichkeit selbst vor Ort zu ermitteln und stößt auf einige Ungereimtheiten. – Poes Krimi kam zunächst sehr gewöhnlich daher, hatte aber wohl die überraschendste Auflösung aller Zeiten.

Night of Shadows and Flames 1-2 – Der wilde Wald & Die ewige Nacht: Billie ist eine Hexe. Diese werden von den Vampiren als Sklavinnen gehalten. So landet sie bei einer Auktion bei dem gut aussehendem und einflussreichem Vampir Tian. Doch nicht nur er, sondern auch sein bester Freund Jamie löst Gefühle in Billie aus. Doch sie hat geschworen alle Vampire zu vernichten. – So richtig warm bin ich mit Laura Labas neuster Reihe nicht geworden. Das könnte an der High Fantasy Welt liegen, denn ich kann nicht sagen, dass die Bücher wirklich schlecht sind.

Die Gesetze der Magie: Willow will nichts weiter als ihren Doktor am Trinity College machen. Doch trotz der Zusage hat ihr Professor sie nicht aufgerufen. Kurz darauf landet sie an einem geheimen College, wo die Gesetze der Magie mithilfe der verschiedenen Naturwissenschaften erforscht werden. Doch ein plötzlicher Todesfall lässt das Institut unruhig werden. – Leider eine ziemliche Enttäuschung. Ich mochte die Idee und es hatte gute Ansätze, aber die Umsetzung war sehr emotionslos und das hat mich nicht überzeugt.

My Home Hero 3: Tetsuo wird von der Yakuza weiterhin bewacht und bedroht. Doch für das Wohl seiner Familie treibt er seinen Plan immer weiter. – Diesmal kam die Handlung nicht so richtig in Schwung, ich hoffe auf den nächsten Band.

Fangirl 3: Nach Levys Betrug zieht sich Cath noch mehr zurück. Dann bekommt sie einen Notruf ihren Vater betreffend und stellt alle Lebensentscheidungen in Frage. Können ihre neuen Freunde sie auffangen? – Wieder ein sehr intensiver Band mit einer tollen Geschichte und einer sehr nachvollziehbaren Protagonistin.

Haunted Reign: Zoey versucht verzweifelt zu vergessen, dass ausgerechnet ihre beste Freundin hinter den Intrigen steckte. Auch zu Dylan geht sie auf Distanz. Doch als ein Turnier an der Everfall Academie ansteht, sieht sie ihre Chance fehlende Punkte für ihr Zeugnis nachzuholen. Doch schon bei der ersten Prüfung kommt es zu Problemen, die nicht nur sie in Lebensgefahr bringen. – Leider eine ziemliche Enttäuschung. Die Geschichte ist vollkommen überladen, daher wirkt nichts richtig ausgearbeitet. Hier fehlen locker 200 Seiten, wenn nicht sogar ein eigenständiger dritter Band.

Ich warte auf dich, Haru: Eric versinkt gern in Tagträumen. Nach einem Verlust, der ihn den Boden unter den Füßen wegreißt, denkt er immer wieder an Haru, einem jungen Mann, den er vor Jahren in Tokyo über den Weg gelaufen ist. Bis dieser wirklich vor ihm steht. Nur, kann ihn kein anderer sehen. – Nach Bleib bei mir Sam, wieder eine sehr traurige Geschichte, die so viel unterschwellig sagt. Haltet die Taschentücher bereit!

Stellen Sie die Sirenen aus, mein Kind macht Mittagsschlaf!: Wer kennt sie nicht, die Helikoptereltern. Das Autorinnenduo hat wieder allerlei Anekdoten gesammelt und in diesem Buch aufbereitet. – Leider eher nichtssagend und unreflektiert. Aber zum nebenbei hören und ab und an schmunzeln doch ganz okay.

Wie war euer Oktober? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den August 2024

Ich bin aus meinem Urlaub zurück und direkt bereit in den Rückblick zu starten. Das filmische Hoch ist wieder vorbei, also ist alles wieder beim Alten. Ich schiebe es einfach mal auf die Hitze, bzw. war ich auch einige Tage nicht zu Hause. Aber damit ohne weitere Worte in den Rückblick:

Der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" vor blauem Himmel mit Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

One Life: Nicholas „Nicky“ Winton ist Börsenmarkler und reist 1938 nach Prag, um Geflüchteten Familien zu helfen, die vor Hitlers Mobilmachung flohen. Dabei ist er bestürzt über die Zustände und versucht alles, um zumindest die Kinder nach Großbritannien zu evakuieren. Dabei steht ihm vor allem die Bürokratie im Weg. Fünfzig Jahre später räumt Nicky sein Büro auf und findet das Album über die evakuierten Kinder. Er begibt sich auf die Suche nach einer Zeitung, die darüber berichten will. – Berührendes Drama über einen unbekannteren Teil der Geschichte mit starken Schauspielenden. – Cinemathek

Nur noch ein einziges Mal: Lilly Bloom will in der Großstadt neu anfangen. Sie eröffnet einen Blumenladen und lernt dabei ihre neue beste Freundin kennen. Und Ryle, deren Bruder. Sie verlieben sich und kommen sich langsam näher. Doch als Atlas, Lillys Jugendliebe, auftaucht, zeigt sich Ryles gewalttätige Seite. – Buchverfilmung, die zwar gute Ansätze hat, den wichtigen Grundtonus aber nicht final trifft und daher das wichtige Thema nicht gut umsetzt.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Mein Nachbar Totoro (Einfach ein sommerlicher Wohlfühlfilm), Kikis kleiner Lieferservice (Ein süßer Film aus dem Hause Ghibli)

The Hunger Games – The Ballad of Songbirds and Snakes: Zu den 10. alljährlichen Hungerspielen wurde sich ein Mentor*innenprogramm ausgedacht, um die Zuschauendenzahlen zu steigern. Auch der junge Coriolanus Snow wurde dafür ausgewählt. Doch er bekommt ausgerechnet District 12 zugeteilt. Mit Lucy Gray als Tribut bekommt er die Chance sein Ansehen zu ändern. Doch was ist der Preis dafür? – Setzt das Buch sehr farbenfroh um, übernimmt aber auch alle Schwächen mit und kann daher im Endeffekt nicht überzeugen.

Batmans Rückkehr: Aus den Tiefen der Kanalisation taucht der Pinguin auf und beteuert nur nach seinen Eltern zu suchen, die ihn als kleines Kind aussetzten. Dabei vertraut er auf die Hilfe von Max Shreck, ein Milliardär, der ganz eigene Pläne verfolgt. Batman versucht diese Pläne zu durchkreuzen und muss sich gleichzeitig mit der kratzbürstigen Catwoman auseinander setzen. – Die Handlung an sich ist eher schwach, aber gerade die Figur des Pinguins kann mit einigen witzigen Einfällen überzeugen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Trap – No way out und Borderlands

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: The A-Team – Staffel 3 (Es bleibt ein guilty pleasure)

Dead Boy Detectives – Staffel 1 (Hat durchaus seinen Charme durch die Charaktere und baut eine gute Atmosphäre auf, erzählt die Geschichten aber eine Spur zu langsam, so dass sich die Folgen leider teilweise ziehen)

BTS Monuments: Beyond the Star – Miniserie (Interessante Hintergrundinfos über BTS und ihre Karriere, aber seltsam unstringent erzählt. Auch ist jede Folge irgendwie runterziehend, obwohl BTS eher für gute Laune steht)

London Kills – Staffel 1-2* (Sehr realistische Polizeiarbeit, dafür aber doch mit zu dramatischer Hintergrundgeschichte und leider nicht sonderlich sympathischem Team)

Criminal Minds – Staffel 8 (Bleibt auf gewohntem Niveau, das Staffelfinale war für den großen Aufbau des Films sehr ernüchternd, aber die Fälle pro Folge sind ganz interessant)

My Dress-up Darling – Staffel 1 (Gute Umsetzung des Mangas, umschifft gut einzelne Stolpersteine)

Oshi No Ko – Staffel 1 (Starker Anime, mit einem krassen Plottwist nach der ersten Folge)

*Werbung – Staffel 1 Rezensionsexemplar

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 4.835
Seiten pro Tag: 156 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 5
Hörbuch: 2
E-Book: 3

Westwell – Band 1-3: Zwei Jahre nach dem Tod ihrer Schwester kehrt Helena aus dem Exil zurück nach New York. Während sie ihre Eltern überzeugen muss, dass sie sich an die Regeln der High Society hält, versucht sie herauszufinden, was in jener Nacht wirklich passierte. Dabei trifft sie auf Jess, dessen Bruder Adam mit ihrer Schwester verlobt war und in der gleichen Nacht starb. Dabei ist Jess der letzte, mit dem Helena sich abgeben darf. Denn die Westons und die Coldwells sind verfeindet, erst Recht seit dem Tod der Erstgeborenen. Doch Helena und Jess fühlen sich unweigerlich voneinander angezogen. Wird sich die Geschichte wiederholen? – Kann den Hype leider gar nicht nachvollziehen. Es ist unlogisch, verstrickt sich im immergleichen Problem, zieht sich und gerade der Krimianteil ist sehr an den Haaren herbeigezogen. Schade, habe Lena Kiefers Fantasy Bücher geliebt.

Penelope – Das Böse ist dem Untergang geweiht 3: Das Jagdturnier steht bevor und Penelope tut alles, um daran teilnehmen zu dürfen. Zeitgleich fürchtet sie sich davor, dem brutalen Kronprinzen wieder zu begegnen. – Der dritte Band hat sich leider ganz schön gezogen und kam erst gegen Ende in Fahrt.

Golden Heritage: Ellinor Skogen ist zwar eine der Erben des Keksimperiums KOSGEN in Oslo, doch als sie nach ihrem Studium für ein Praktikum einsteigt, steht ihre Schüchternheit ihr mehr als einmal im Weg. Und dann ist da noch Lucas. Einst ihr bester Freund, hat er sie vor Jahren von einem auf den anderen Tag geghostet. Doch sobald sie sich wiedertreffen, sind auch die Gefühle wieder da. Können sie die Vergangenheit überwinden? – Eigentlich hat das Buch ganz schön viele Logiklöcher und die ständigen Zeitsprünge nehmen viel von der Spannung. Aber Caroline Wahl schafft es trotzdem durch ihren einmalig guten Schreibstil, dass ich mich nicht gelangweilt habe.

When you come back to me: Holden hat bei einer Konversionstherapie in Alaska die Hölle erlebt. Selbst ein ganzes Jahr in einem Sanatorium kann ihn nicht heilen. Er zieht zu seiner Tante und seinem Onkel und geht dort zur Schule. Dort trifft er auf River, der Starquarterback der Schule. Beide empfinden sofort etwas, doch während Holden zwar zu seiner Sexualität steht, aber unter seinen Dämonen aus Alaska leidet, muss River erst einmal über sich selbst klar werden. Denn die Träume seines Vaters erdrücken ihn und da passt Homosexualität nicht rein. – Emma Scott nimmt sich wieder einmal einem schwierigen Thema an und erzählt irgendwo eine starke Geschichte, die sich aber viel zu lange zieht und gerade am Ende viel zu viele Zeitsprünge hat.

Haikyu!! 5: Das Interhigh steht an und die Karasuno trifft auf ihre ersten Gegner. Doch, sollten sie diese besiegen, treffen sie in der nächsten Runde auf die Dateko, die das Team zuletzt haushoch geschlagen hatte, mit ihrer unüberwindbaren Mauer. Reicht der neue Schnellangriff von Tobio und Shoyo aus, um dem Team zum Sieg zu verhelfen? – Wir bekommen hier einiges an Spielaction geboten und das funktioniert auch als Manga erstaunlich gut.

Spy x Family 11: Große Aufregung im Hause Forger. Die Schulbusse sind von Terroristen gekapert worden, die die reichen Familien erpressen und damit ihre politischen Ansichten durchkriegen wollen. Auch Anya und ihre Klassenkamerad*innen sind entführt worden. – Wohl einer der spannendsten Bände der Reihe und kann doch den Charme der Reihe halten.

Solo Leveling 3: Sung Jin-Woo levelt fleißig weiter, doch bei dem nächsten Raid sind auch Strafgefangene mit dabei. Und die Aufsichtsperson hegt ganz eigene Pläne. Reicht seine neugewonnene Stärke aus? – Hat etwas von der Spannung eingebüßt, da sich vieles wiederholt. Hoffentlich wird das in den nächsten Bänden wieder besser.

Im Schatten des Schwertes: Yumeko hat eigentlich nur eine Aufgabe: Sie muss das Stück des Drachengebets zu einem verborgenen Kloster bringen. Doch nachdem der erste Oni Hakaimono Besitz ergriffen hat vom Dämonenjäger Tatsumi, hat sich ihre Priorität geändert. Doch auch dieser hat es auf das Drachengebet abgesehen. – Zunächst ein typischer zweiter Band, der die Handlung ziemlich streckt, doch gegen Ende noch einmal wesentlich spannender als der erste Band.

Not in Love: Rue Siebert ist stolz auf ihre Arbeit bei einem Start-up, wo sie als Wissenschaftlerin sich ganz der Forschung widmen kann. Doch dann tauchen neue Investoren auf und scheinen die Firma anzugreifen. Mit dabei ist Eli Killgore, mit dem Rue fast einen One-Night-Stand hatte. Und obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten zu stehen scheinen, kommen sie einfach nicht voneinander los. – Sehr spice-lastig und dennoch wieder eine starke Geschichte von Ali Hazelwood, mit weniger Witz, aber mit viel Tiefgang.

Der Fluch des purpurnen Rauches 1: Auf der Suche nach einem Hexenmeister stürzt Erin sich in die Fluten des Meeres. Dabei wird sie vom Gesuchten gerettet. Sie sucht den besten Weg für ihr Leben, da sie nicht weiß, was sie damit anfangen soll. Der Preis sind 10 Jahre, die sie in der Lehre beim Hexenmeister verbringen soll. Doch dabei merkt sie schnell, dass schwierige Entscheidungen bevorstehen. – Interessanter Auftaktband, der zwar einen merkwürdigen Ezählstil hat, dafür aber tolle Charaktere.

The Darkest Queen 1 – Kuss der Dämonen: Skylar hat nur eine Aufgabe: Sie muss sich unter die Anwärterinnen bei der großen Brautshow schmuggeln. Doch nicht etwa, um den Prinzen zu heiraten, sondern um ihn zu töten und seine Schwester zu kontrollieren. Das soll laut Dämon Andras dazu beitragen, dass das große Sünderfressen verhindert wird. Doch Skylar und Prinz Read kommen sich ungewollt näher und auch die anderen Anwärterinnen geben nicht so leicht auf. – Bisher stärkstes Buch von Nina MacKay.

Wie war euer August? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den Mai 2024

Wer hat denn den ganzen Regen bestellt? Nachdem der Mai sehr sonnig anfing, kamen dann sehr viele Wassermassen – wobei ich in Brandenburg noch sehr verschont geblieben bin. Grüße gehen raus an meine Freund*innen im Saarland. Und diesmal kann ich sogar mit einigen gesehenen Filmen aufwarten, womit auch meine übliche Floskel dazu entfällt. Alle weitere Detail nur jetzt, nur hier, im medialen Rückblick auf den Mai:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

The Fall Guy: Colt Seavers arbeitet als Stuntman. Doch nach einem Unfall zieht er sich komplett aus der Filmbranche zurück. Doch als er den Anruf bekommt, dass ausgerechnet Jody Moreno, früher Kamerafrau inzwischen Regisseurin eines Film und ganz nebenbei Colts Ex, ihn als Stuntman angefragt hat, sagt er zu und reist ans Set. Nur leider wusste Jody davon nichts und ist nicht gerade begeistert. Nebenbei ist der Hauptdarsteller des Films verschwunden und Colt bekommt von dessen Agentin den Auftrag ihn dezent zu suchen. Dabei gerät er in ein Netz aus Intrigen. – Spannungsgeladene Komödie, deren Witze bei mir leider kaum ziehen konnten. Auch wurde ich nicht in die Atmosphäre eingesogen, weswegen er bei mir weniger gut funktioniert hat.

IF: Imaginäre Freunde: Bea ist 12 Jahre und hat bereits ihre Mutter an den Krebs verloren. Nun ist ihr Vater für einen Eingriff im Krankenhaus, weswegen sie seit Jahren wieder bei ihrer Großmutter einzieht. Dabei begegnet sie zwei merkwürdigen Wesen aus dem Dachgeschoss und einem Mann namens Calvin, der diese zu betreuen scheint. Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um IFs, also ehemalige imaginäre Freunde handelt, deren Kinder inzwischen erwachsen sind. Bea nimmt sich der Aufgabe an, ihnen neue Kinder zu suchen und taucht dabei ein eine faszinierende Welt ein. – Ein berührendes Drama voller phantastischer Elemente, dass im Trailer etwas irreführend als Komödie präsentiert wurde. Zauberhafte Elemente zum wegträumen, treffen auf mitfühlendes Drama rund um die Verlustangst bei Elternteilen.

Furiosa: Inmitten einer größtenteils unbewohnbaren Welt wächst Furiosa im grünen Tal auf, eine grüne Oase im Outback. Von dort wird sie entführt und Dementus, dem Anführer einer Motorradgang, gebracht, der sie adoptiert, um den Weg zum grünen Tal zu erfahren. Doch selbst die Folter ihrer Mutter, die ihr folgte, bringt Furiosa nicht zum reden. Also versucht Dementus stattdessen die Zitadelle von Immortan Joe einzunehmen. – Episodenartig erzählt, funktioniert nicht über die Länge des Films. Hat spannende Elemente und spannende Plotpunkte, kann diese aber nicht über die gesamte Länge halten.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Creed: Adonis Johnson ist der uneheliche Sohn von Apollo Creed und versucht in dessen Fußstapfen zu treten. Als er an der Westküste auf Widerstand stößt, reist er nach Philadelphia und bittet Rocky Balboa um Hilfe. Dieser will zunächst ablehnen, trainiert ihn dann aber doch. Während „Donnie“ versucht aus eigener Kraft Erfolg zu haben, verfolgt ihn dennoch der Ruf seines Vates. – Für das Erbe des Rocky-Franchises vermutlich gut, aber ich komm einfach nicht an die Boxerfilme heran, weil ich den Sport einfach nicht verstehe.

Die Mumie: 1290 v. Chr. wurde der Hohepriester Imhotep nach einer Affäre mit der Mätresse des Pharaos lebendig vergraben und gut versteckt. Sein Grabmahl wird stark bewacht. Dennoch gelangt der Amerikaner Rick O’Connell 1923 auf der Flucht genau dorthin. Ein paar Jahre später wollen der Archäologe Jonathan Carnahan und seine Schwester Evelyn die verschollene Stadt Hamunaptra suchen und engagieren dafür Rick. Doch sie ahnen nicht, was sie dabei sind zu erwecken. – Witzige Komödie, die man das Alter irgendwo ansieht, dafür jedoch erstaunlich gute Effekte aufweist.

Heathers – das Musical: An der Westerburg High dominiert die Mädchen-Clique Heathers, drei Mädchen mit dem gleichen Vornamen. Die introvertierte Veronica schafft es von diesen aufgenommen zu werden, fällt jedoch schon bald in Ungnade. Zusammen mit dem Draufgänger J. D. will sie der roten Heather nur einen Streich spielen und stürzt daraufhin die Kleinstadt ins Chaos. – Funktioniert etwas besser als der Film, aber mir sind die Lieder leider kaum im Ohr geblieben, weswegen es wohl auch bei dem einmaligem Sehen bleiben wird.

Der Junge im gestreiften Pyjama: Der achtjährige Bruno zieht mit seiner Familie von Berlin aufs Land, denn sein Vater ein SS-Offizier wurde als Kommandant eines Arbeitslagers abkommandiert. Von seinem Fenster aus sieht er etwas, was er für einen Bauernhof hält, nur dass alle Arbeitenden gestreifte Pyjamas tragen. Da keiner in seiner Umgebung ihm genau erklärt, was es mit dem KZ auf sich hat, freundet er sich mit Schmuel an, den er am Zaun des Lagers kennenlernt. – Gut gespielte Geschichte, die einen mitnimmt und nochmal einen Blick auf die damalige Zeit wirft.

Flüstern des Meeres: Taku Morisaki und Yutaka Matsuno sind beste Freunde. Als die neue Schülerin Rikako Muto in die Klasse kommt, gibt es Spannungen zwischen den Freunden, da Yutaka sich schnell in sie verliebt. Stattdessen hängt Rikako sich an Taku, da sie versucht zurück zu ihrem Vater nach Tokio zu kommen. – Leider schwächerer Ghibli Film, dessen Geschichte sehr wirr und irgendwie ohne Aussage war.

Natürlich Blond: Elle Woods studiert Mode und lebt auch für diese. Als ihr Freund ihr nicht den erwarteten Antrag macht, sondern sie abserviert, um in Harvard Jura zu studieren, schreibt sie sich ebenfalls ein und wird trotz eines unkonventionellem Bewerbungsvideo genommen. Doch ihr Freund ist inzwischen verlobt und glaubt auch nicht, dass sie ihr Studium schaffen könnte. Sie beschließt es allen zu zeigen, auch wenn ihr Weg, manchmal merkwürdig ist. – Witzige Komödie, die einige gute Aussagen hat, stellenweise aber auch nicht gut gealtert ist. Zumal Elles einziger Antrieb ihr Ex-Freund ist, der sie nichtmal nett abserviert hat.

Natürlich Blond 2: Im zweiten Teil plant Elle Woods, inzwischen als Anwältin praktizierend, ihre Hochzeit. Dafür will sie auch die leibliche Mutter ihres Hundes einladen. Dieser ist jedoch eingesperrt für Tierversuche. Ihre einzige Chance ist es, ein Gesetz gegen Tierversuche auf den Weg zu bringen. Also beschließt Elle kurzerhand ihre Kontakte in Washington aufzusuchen und dort eben dies zu versuchen. Dabei rennt ihr allerdings die Zeit weg, denn ihre Hochzeit steht bereits kurz bevor. – Nochmal eine Runde abstruser als Teil 1, aber wenn man darüber hinwegsieht, durchaus eine nette Komödie für einen Regentag.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keinen. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Garfield

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Criminal Minds – Staffel 2-4 (Nach ein paar Umbesetzungen, nimmt das Team nochmal ordentlich Fahrt auf. Orientiert sich aber auch weiterhin stark am Fall der Woche. Ab und an sind schon ein paar problematische Aussagen über Geisteskrankheiten dabei, aber für die Hintergrundbeschallung durchaus angenehm)

Chainsaw Man – Staffel 1 (Ich hatte einige Einstiegsschwierigkeiten, die ich auch schon im Manga hatte. Wird aber im Laufe der Folgen nochmal deutlich stärker, sobald man die Charaktere mehr kennenlernt)

MaiThinkX – Staffel 6 (Weiterhin interessante Themen mit starker Umsetzung und Betrachtung von allen Seiten. Freue mich über weitere Staffeln)

My Demon – K-Drama (Es hätte ein starkes Drama sein können, steht sich aber selbst im Weg und zieht sich dabei einfach in die Länge. Das Hauptpaar kann die Handlung nicht tragen und wirklich gut ist sie nur, wenn die Nebencharaktere zu Wort kommen)

The Brothers Sun – Staffel 1 (Nach den vielen guten Stimmen hatte ich hier mehr Komödie erwartet. War dafür ganz schön steif und weiß nicht so richtig, ob es sich ernst nehmen will oder nicht. War nicht mein Fall)

LOL – Staffel 5 (Auch die nächste Staffel von Last One Laughing konnte mich wieder komplett begeistern. Die Gags waren gut und auch die Kandidat*innen geben wieder alles)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 13
Seiten insgesamt: 4.055
Seiten pro Tag: 130 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 5
Hörbuch: 1

Attack on Titan 5: Eren steht vor Gericht und kommt zwar frei, aber unter die Aufsicht des Hauptgefreiten Levi aus dem Aufklärungstrupp. Auch die übrigen Rekrut*innen müssen sich entscheiden, welchem Trupp sie beiwohnen möchten. Schon kurz darauf startet die nächste Aufklärungsmission. – Weiterhin spannende Geschichte, die im Anime sehr manganah umgesetzt wurde.

Rosefield Academy of Arts 1 – The Secrets we keep: Hazel wurde erfolgreich an der Rosefield Academy of Arts angenommen. Doch neben dem vollen Stundenplan interessiert sie viel mehr der mysteriöse Todesfall ihrer Schwester vor ein paar Jahren, der nie aufgeklärt wurde. Daher kann sie sich keine Ablenkung leisten. Doch der attraktive Tristan macht ihr da einen Strich durch die Rechnung. – Leider kommt das Buch erst sehr spät auf den Punkt, was mich etwas gestört hat. Mal schauen, was der zweite Band kann.

Im Schatten des Fuchses: Yumeko ist eine Kitsune und lebt unentdeckt in einem Kloster. Doch eine alte Prophezeiung steht vor der Erfüllung. Um dies zu verhindern muss sie eine Schriftrolle in einen entlegenden Tempel bringen. Ihr zur Seite steht der Samurai Tatsumi, dem sie jedoch nicht die Wahrheit sagen kann. Auch der Samurai hütet ein Geheimnis. Können sie alle Gefahren überwinden? – Sehr spannende japanisch angehauchte Welt mit kleineren episodenartigen Stellen, was insgesamt gut funktionierte, aber ein bisschen zu lang ist, zumal es der Auftakt einer Trilogie ist.

Die Tagebücher der Apothekerin 7: Maomao ist zwar verletzt, kommt aber schnell wieder auf die Beine. Nun gilt es die Verantwortlichen des Anschlags ausfindig zu machen. Zeitgleich hilft sie einem Freund bei seinem Liebeskummer, was Jinshi gar nicht gern sieht. – Es geht spannend und witzig weiter und Maomao und Jinshi kommen sich nochmal näher.

Tee? Kaffee? Mord! 4 – Der Besuch des lächelnden Belgiers: In Earlsraven taucht ein schrulliger Belgier auf, der direkt aus der Feder von Agatha Christie zu kommen scheint. Zeitgleich wird die Leiche des Antiquitätenhändlers gefunden, den der Belgier eigentlich aufsuchen wollte. Und wieder ist es an Nathalie Ames und ihrer Köchin Louise den Mörder zu finden. – Am Anfang wusste ich nicht, was ich mit der Hercule Poirot Anspielung anfangen sollte, aber sie hat dann doch für einige erheiternde Situation gesorgt. Hatte wieder viel Spaß beim Rätseln.

Unfollow Me: Toni ist Bloggerin und hält sich seit einer traumatischen Stalkererfahrung eher bedeckt. Hikaru ist erfolgreicher Mangaka, der jedoch eine besondere Gabe hat. Seine Monster verlassen gern mal die Zeichnungen und suchen die Stadt heim. Als Toni bei einem der Ausbrüche angegriffen wird, beschließt sie Hikaru zu helfen. Doch beide behalten ihre Geheimnisse für sich. – Liza Grimms bisher stärkstes Buch voller richtig guter Illustrationen. Leider noch mit einigen Stopersteinen und es kommt durch die Geheimniskrämerei der beiden nicht so richtig auf den Punkt.

Belladaire Academy of Athletes 2 – Rivals: Lova und Luis waren eins das Traumpaar schlechthin. Doch vor drei Jahren änderte sich alles. Seitdem halten sie es kaum in einem Raum auf, ohne aufeinander loszugehen. Als sie beide in die engere Auswahl für das Elite-Team im Tennis kommen und sie zwangsläufig viel Zeit miteinander verbringen müssen, kommt das einem Pulverfass gleich. Ihre Freund*innen warten nur auf die große Explosion. – Schwächer als der erste Band, zumal die Zickereien zwischen Lova und Luis irgendwann nur noch anstrengend waren.

My roommate is a cat 9: Subaru hat für Haru einen Kratzbaum gekauft, was diese dankbar angenommen hat. Nun bietet er einer Bekannten an, dass diese ihren Kater auch mal an einen Kratzbaum heranführen kann. Haru versucht natürlich wieder alles, um ihn zu unterstützen. – Cosy, witzig, für Katzenliebhabende. Funktioniert auch im neunten Band noch gut.

Eine Leiche zum Tee 2 – Mord in der Bibliothek: An Amys Schule ist Projektwoche, zu der auch ein paar hochrangige Ehemalige eingeladen sind. Unter anderem soll ein Stück der hochverehrten Krimiautorin Olivia Hartcastle aufgeführt werden, mit ihr in einer Nebenrolle. Nur, dass es bei den Proben zu einem Mord kommt und die Autorin nicht mehr nur die Leiche spielt. Amy, ihre neue Freundin Willow, und natürlich ihre Tante und ihr Krimiclub, sind den Tätern dicht auf den Fersen. Doch auf einmal haben sie es auch noch mit Geistern zu tun. – Ich liebe die Geschichten rund um Amy und ihre Tante, sie sind so wunderbarer cosy crime, genau nach meinem Geschmack. Leider gibt es bisher keinen weiteren Band.

Night of the living cat 1: Durch eine Mutation wird die Welt auf einmal von Katzen bevölkert. Denn wer eine der infizierten Flauschetiger anfasst, wird selbst zur Katze. Auch die Mitarbeitenden eines Katzencafés sind auf der Flucht. Doch diese ist voller Entbehrungen und Gefahren. – War ein Manga-Blinddate und die Idee fand ich auch interessant. Leider hat mich die Geschichte an sich nicht so richtig mitgerissen, weswegen ich sie wohl erstmal nicht weiter verfolgen werde.

A Spark in Time 1 – Rendevous auf der Titanic: Lilly deGray und ihr Vater sind nicht nur Antiquitätenhändler, sondern können auch in der Zeit reisen, wodurch sie auch verloren geglaubte Stücke wiederfinden können. Doch durch Geldsorgen muss Lilly zu ihrem nächsten Auftrag alleine aufbrechen, der sie auf die Titanic führt. Dort trifft sie auf Ray, einem Passagier, der bei ihr sofort Gefühle auslöst. Was sie nicht weiß, ist, dass Ray eigentlich Damien ist, ebenfalls ein Zeitreisender. Und sein Ziel ist Lilly. – Es hätte genau mein Buch werden können! Leider schürt der Klappentext falsche Erwartungen und wir haben doch die übliche Gut/Böse Geschichte, die gerade am Anfang und am Ende eher ermüdet, als Spannung schürt. Aber die Recherche war auf den Punkt (außer einen Fehler, den ich nach einer Titanicdoku schon finden konnte).

Lost & Fallen – Engelgedöns: Talia lebt zusammen mit ihrem Onkel Gabriel auf einer beschaulichen Farm. Als dieser von einer Geschäftsreise nicht zurückkehrt, ist sie besorgt. Als kurz darauf die Höllenfürstin Lillith vor der Tür steht, kann sie nur knapp dem Tod entkommen. Sam ist ein ergebener Halbdämon Lilliths. Bis er Talia trifft und sie aus irgendeinem Grund verschont. Beide auf der Suche nach Antworten, treffen sich unter ungünstigen Umständen wieder. Doch irgendwie müssen sie sich dem Engelgedöns stellen. – Kleine Anfangsschwierigkeiten, doch dann ein spannendes Abenteuer. Mir war das ganze leider zu heftig und zu blutig, aber für Fans des Genres vermutlich genau passend. Ich musste nebenbei immer noch zu einem cosy Strandroman greifen.

More than a doll 5: Marin führt Gojo in ein Mangacafé, wo sie neue Cosplay-Ideen entwickeln. Begeistert von dem Sukkubus-Mädchen Liz mieten sie eine Räumlichkeit für das Fotoshooting. Dabei kommen sie sich noch einmal näher. – Herzallerliebst die beiden, wieder eine schöne Geschichte für zwischendurch.

Wie war euer Mai? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den April 2024

Der April hat seinem Ruf dieses Jahr alle Ehre gemacht und so ziemlich jede Jahreszeit gezeigt. Wir hatten Sommer, ein paar Tage später schneite es, dann war es angenehm frühlingshaft und dann gab es die herbstlichen Regentage. Nun zumindest Buchtechnisch lief es ziemlich gut bei mir, natürlich wieder zu ungunsten der Filme, wobei ich es diesmal vergleichsweise oft ins Kino geschafft habe. Aber nun ohne weitere Worte, direkt zum medialen Rückblick auf den April.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Agust D – D-Day Konzertfilm: 2023 erschien das dritte Studioalbum von Agust D (aka Suga von BTS). Daraufhin ging er auf große Tournee. Nach einer Liveübertragung aus Tokyo gab es nun eine Konzertaufzeichnung des großen Finales in Seoul inklusive einiger Stargäste. – Das Konzert ist wirklich toll, leider sind ein paar Gastauftritte rausgeschnitten und allgemein wirkt es sehr zusammengeschnitten, wobei ziemlich viel vom Vibe verloren geht. Schade.

Godzilla x Kong – The New Empire: Während Kong sich in die Hohlerde zurückgezogen hat, bewacht Godzilla weiterhin die Erdoberfläche. Dadurch kommen sie sich auch nicht in die Quere und Godzilla bekämpft alle Bedrohungen auch alleine. Doch Monarch misst Schwankungen in der Hohlerde. Als Kong für eine medizinische Behandlung an die Oberfläche kommt, folgt ein Forschungsteam ihm bei seiner Rückkehr. Und sie finden nicht nur eine verschollene Zivilisation, sondern stellen fest, dass die Erdoberfläche in Gefahr ist. Doch Kong allein kann die Bedrohung nicht aufhalten. Er muss sich erneut mit Godzilla verbünden. – Monsterkloppe mit genug Handlung, um sie nachzuvollziehen. Über die paar Logiklöcher lässt sich relativ gut hinwegsehen und man bekommt, was der Trailer verspricht.

Spy x Family – Code White: Für einen Kochwettbewerb an der elitären Eden-Akademie bringt Familie Forger dazu einen Wochenendtrip zu machen. Vater Loid wird dabei jedoch eingespannt, seine Spiontätigkeit nebenbei auszuführen, was er aber vor vor Mutter Yor und Tochter Anya geheim halten muss. Dabei haben auch die beiden ihre Geheimnisse. – Schöne Ergänzung zur Anime-Serie und den Mangas, am Anfang etwas lang gezogen, aber gerade am Ende sehr witzig und super spannend.

Back to Black: Amy Winehouse gelingt der große Musikdurchbruch in jungen Jahren. Doch ihre Alkoholsucht und andere Drogen reißen sie immer weiter in einen Strudel, aus dem sie nicht herauszukommen scheint. – Ein gut geschriebenes Musik-Biopic, in dem wirklich mal eine Geschichte erzählt wird und es nicht um reine Infos aus dem Wikipedia-Artikel geht.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Die Erben der Saurier: In mehreren Abschnitten erzählt die Doku, welche Lebewesen nach dem Ende der Dinosaurier nach und nach die Erde bevölkerten. Dabei mussten sie sich immer wieder auf Bedrohungen und Klimawechsel anpassen. – Spannende Doku, die durch ihre fiktiven Charaktere, auf die sich konzentriert wird, das Gefühl geben, dass es sich um eine Live-Doku handelt.

MX University: 2021 gab die koreanische Idol-Gruppe Monsta X bereits ihr fünftes Fankonzert. Neben ihren größten Hits haben sie auch wieder einige Videos und Spiele vorbereitet. – Ich liebe die Idolgruppe und habe mich daher über jede Minute gefreut, vor allem die Lieder waren wieder super interpretiert. Die Spiele haben sich vielleicht ein wenig gezogen, aber waren trotzdem interessant.

Captain Phillips: Phillips ist Captains eines Frachtschiffes, das Waren über die Meere befördert. Seine nächste Fahrt führt ihn und sein Team auch in ein Gebiet, in dem immer wieder somalische Piraten gesichtet wurden. Während sie eigentlich dachten ausreichend Vorbereitungen getroffen zu haben, kommt es dennoch zum Supergau: Das Schiff wird von Piraten eingenommen. Und sie sind leider so gar nicht an den Waren interessiert, sondern wollen Lösegeld für die Crew. – Ein weiterer Film in meiner Tom Hanks Sammlung ist gesehen. Während mich die Prämisse am Anfang nicht abholen konnte, zieht der Film einen mit der Zeit immer mehr in den Bann und man fiebert einfach nur noch mit.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

The Fall Guy: Ein Stuntman und die Regisseurin. Die Trailer sahen zeitgleich völlig verwirrend und ziemlich interessant aus. Wird im Mai direkt nachgeholt, Karten sind schon gekauft.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich The A-Team – Staffel 2 (Weiterhin ein Guilty Pleasure und ein bisschen weniger schwierig gealtert als noch Staffel 1)

The Rookie – Staffel 1-5 (Grundsätzlich mochte ich die Charaktere, den Vibe und einzelne Geschichten. Das Problem ist eher, dass jede Folge völlig überzogen ist und eigentlich immer der worst case Fall eintritt)

MaiThinkX – Staffel 1-5 (Spannende und packend umgesetzte Wissenschafts-Show, die den schmalen Grad zwischen Unterhaltung und Wissensvermittlung wunderbar meistert)

Spy x Family – Staffel 2.1 (Die Geschichte rund um die etwas andere Familie geht weiter und hält sich auch hier wieder nah an die Manga-Vorlage und kann den Charme dieser wunderbar einfangen)

Avatar – der Herr der Elemente – Staffel 1 (Optisch wunderbar inszenierte Realverfilmung, habe allerdings gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen und bin je nach Folge auch gern mal wieder abgedriftet)

Cook at all Costs – Staffel 1 (Wunderbar kurzweilige Kochshow mit einer interessanten Prämisse, so dass ich die ganze Staffel am Stück weggebinged habe)

A sign of Affection – Staffel 1 (Sehr gefühlvoller Anime über eine gehörlose Studentin und ihre erste große Liebe, die ruhig erzählt ist und einen doch in den Bann zu ziehen vermag)

Criminal Minds – Staffel 1 (So ganz bin ich nicht an das Team und die Fälle rangekommen, aber funktioniert gut zum abschalten. Werde die Serie erstmal weiter verfolgen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 15
Seiten insgesamt: 4.764
Seiten pro Tag: 159 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 8
Comic/Manga/Graphic Novel: 3
Hörbuch: 2

More than roommates: Annie ist als Musikerin mit ihrem Freund erfolgreich auf YouTube unterwegs und sie haben gerade einen Plattendeal an Land gezogen. Das ändert sich jedoch, als ihr Freund sie kurzerhand gegen seine neue Flamme ersetzt. Doch Annie findet in der WG ihrer besten Freundin eine neue Bleibe, auch wenn ihr von Moon das freie Zimmer direkt vor der Nase weggeschnappt wurde. Auch er scheint gerade eine Niederlage erlebt zu haben. Zusammen versuchen sie die Scherben ihres Lebens zusammenzukehren und kommen sich dabei immer näher. – Ich liebe die Geschichte, sie hat alles gehabt. Coole K-Pop Anspielungen, Drama, große Gefühle, viel Liebe zur Musik und das beste aus München und Seoul vereint.

Bee my humble love: Julie wird von ihrem Traumjob gefeuert. Doch ihr Chef macht ihr ein Angebot, wie sie ihn wieder bekommen könnte. Sie muss nach Schweden reisen und dort bei Humble Bees & Teas versuchen den Besitzer Oscar Morrison zu überzeugen, sich der Firma anzuschließen. Die steht allerdings für alles, was Oscar verabscheut. Dennoch nimmt Julie die Aufgabe an und weiß nicht, dass sie davor steht mehr zu verlieren als nur ihren Job. – Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu kommen und mich mit der Protagonistin anzufreunden, aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

Die Nacht der Königinnen: Der junge König Gideon hat nach dem Tod seines Vaters frisch den Thron bestiegen. Ihm werden allerlei dunkle Kräfte nachgesagt, weswegen seine Thronbesteigung kritisch beäugt wird. Umso schockierter ist Alixandra als sie zusammen mit zwölf weiteren adligen Mädchen an den Hof gerufen wird, um bei einer königlichen Brautschau anwesend zu sein. Dort angekommen passieren jedoch allerlei seltsame Dinge. Alixandra und ihre neuen Freundinnen versuchen diesen auf den Grund zu gehen. – Ein weiteres Buch, das ich einfach weggesnackt habe. Ich liebe Christian Handels Schreibstil und hier hat er es wieder geschafft einen unwiderstehlichen Sog aufzubauen, das ich die Geschichte quasi inhaliert habe.

Hard Liquor – der Geschmack der Nacht: Tycho entwickelt unmenschliche Kräfte, wenn sie Alkohol trinkt. So manchmal hat es ihr des Nachts auf dem Heimweg schon geholfen. Die Medien feiern die unbekannte Rächerin als Captain Vodka. Doch kurz darauf ist eine geheimnisvolle Sekte hinter ihr her und Tycho weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Zumal alles viel größer scheint als sie ihr Leben lang ahnte. – Hier bin ich nicht so richtig in die Geschichte reingekommen, es waren mir auch ein paar zu viele Charaktere, die ich immer wieder durcheinander gebracht habe (was aber auch am Hörbuch liegen könnte). Die Geschichte an sich mochte ich aber.

Meisterdetektiv Ron Kamonohashi 8: Ron und Toto haben wieder allerhand zu tun. Zum einen müssen sie sich mit einem Möchtegern-Detektiv aus der Nachbarschaft herumschlagen, der mit seinen Schlussfolgerungen gern daneben liegt. Zum anderen bekommen sie Besuch von Dr. Hirsch, dem berüchtigten Gerichtsmediziner von der Blue Akademie. – Ein weiterer spannender Band der Reihe.

Fallopia – Die Nebel der Kaltwüste: Die glorreichen Sieben, das sind der Halbling Dan, die Gnomin Orla und die Hochelfin Alea. Als ein geheimnisvoller Nebel Fallopia in Chaos stürzt, werden sie gerufen, um eine Prophezeiung zu erfüllen. Doch dafür müssen sie den Auserwählten Kendrick mitnehmen, der eher ein aufgeblasener Möchtegern denn ein Held ist. Können sie Fallopia retten? – Funtasy vom Feinsten! Ich habe so oft herzhaft gelacht und jede neue Idee einfach gefeiert. Wäre auf jeden Fall bereit für neue Abenteuer des Trios.

Die Myzel-Chroniken 1 – Die Entstehung der Chroniken: Das Pilzwesen Zomis ist der Geschichtenerzähler seines Dorfes. Doch als er den Hilferuf seines alten Meisters erhält, muss er feststellen, dass seine Welt vor der Zerstörung steht. Daher macht er sich auf einen langen Weg voller Gefahren, um zum Urpilz zu kommen und dort Hilfe zu erhalten. – Ich habe den Weltenbau und die ganzen super recherchierten Anspielungen geliebt, leider ging mir die Geschichte an sich etwas zu schnell, wodurch ich nicht so richtig mitfiebern konnte.

Haikyu! 4: Das Trainingsspiel gegen die Nekoma Highschool steht an. Dabei ist das Karasuno Team gerade erst dabei sich zu finden und stehen nun berühmt berüchtigen Gegnern gegenüber. Können sie das Match für sich gewinnen? – Das große Trainingsspiel funktioniert auch als Manga wunderbar, nachdem ich den Anime bereits geliebt habe.

Wer bist du wirklich?: Holger ist Obdachlos und hat keinerlei Erinnerungen an sein früheres Leben. Als er ein Handy zugespielt bekommt und eine verzerrte Stimme ihm ein Verbrechen vorwirft, macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Und er muss sich fragen: Wer ist er wirklich? – Eine Kurzgeschichte im Rahmen der Aktion #wirschreibenzuhause – Kurzweilig, aber doch spannend und ich war wirklich gespannt auf die Auflösung.

Belladaire Academy of Athletes 1 – Liars: Nika wurde an der elitären Belladaire Academy in Monaco angenommen. Dafür musste sie viel sparen, da sie nicht wie viele der anderen aus reichem Hause kommt. Nachdem sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat, verstrickt sie sich jedoch schnell in einem Lügengeflecht, um dazuzugehören. Ambrose stand immer im Schatten seines erfolgreicheren Bruders. Als er hinter Nikas Geheimnis kommt, schlägt er ihr einen Deal vor. – Eigentlich nicht mein Genre und die Geschichte hätte sehr schnell gelöst werden können, wenn die Charaktere einfach miteinander geredet hätten, aber der Schreibstil hat mich dann doch so sehr in den Bann gerissen, dass ich es nicht aus den Händen legen konnte und mir gleich noch die Folgebände zugelegt habe.

Tee? Kaffee? Mord! 3 – Die blauen Pudel des Sir Theodore: Nathalie Ames wird als Gastjurorin bei einer Hundeschau eingeladen. Doch dort kommt es zum Supergau. Ausgerechnet die Pudel von Sir Theodore werden blau eingefärbt. Doch damit nicht genug, kurz darauf wird der Veranstalter ermordet und Sir Theodore ist der Hauptverdächtige. Nathalie und ihre Köchin Louise ermitteln wieder, allerdings haben sie diesmal gleich drei blaue Pudel im Schlepptau. – Ich liebe die relativ kurzen Cosy Crime Geschichten der Reihe und Nathalie ist wieder einfach nur super sympathisch.

Angels of Death 5: Rachel und Isaac entkommen gerade so der Bestraferin. Doch wie ist sie überhaupt dazu geworden? Der Band beleuchtet genauer die Vorgeschichte dieser Figur. – War mir ein bisschen zu viel Hintergrundgeschichte, hat die eigentlich kaum voran gebracht, aber war trotzdem interessant.

Madness: Alice folgt einem weißen Kaninchen in eine seltsame Welt voller tickender Uhren statt Herzen und Bäumen aus Kupfer. Dabei trifft sie auf den Hutmacher Elric und die Grinsekatze, die ihr von ihrem Erbe und ihrer Aufgabe erzählen. Denn Wunderland ist in Gefahr und nur sie kann den Verfall aufhalten. – Eine weitere Alice im Wunderland Adaption, die besser funktioniert als andere, die ich gelesen habe, aber mich nicht final überzeugen konnte.

Wie Wellen im Sturm: Louise bekommt die Chance ihr Schreibtalent im Internat Schloss Mare zu verbessern. Dafür lässt sie ihre Familie zurück und stellt sich der ganz neuen Welt. Im Fußballteam findet sie schnell Anschluss und Freundinnen. Nur ihre Mitbewohnerin Mika ist ziemlich verschlossen, vor allem da Louise durch Zufall ein Geheimnis von ihr erfährt. Zeitgleich schlägt ihr Herz in Mikas Nähe unglaublich schnell. Was haben diese Gefühle zu bedeuten? – Endlich wieder eine queere Liebesgeschichte! Und dann auch noch eine sehr süße und auch das Ambiente und der Schreibstil haben mich komplett überzeugt.

Fake Roomie: Amy und Cameron sind seit Kindheitstagen befreundet und haben fünf unumstößliche Regeln. Vor allem wollen sie sich nicht ineinander verlieben. Doch als Amy die Option auf ein Hauskauf bekommt, wo Paare bevorzugt werden, gehen die beiden einen Deal ein. Da ist das Gefühlschaos vorprogrammiert. – Auch wenn man von Anfang an wusste, worauf die Geschichte hinausläuft, hat mich die große Dosis Gefühle überrollt und dazu gebracht das Buch in zwei Tagen zu verschlingen.

Was waren eue Highlights im April?

Rückblick auf den März 2024

Ein weiterer Monat ist um und mit einem Musicalbesuch und der Leipziger Buchmesse war auch einiges los. An meinem medialen Konsum hat sich dadurch kaum was geändert, da die Filme weiterhin schwächeln und Serien und Bücher weiter ein Hoch haben. Hier also mein allmonatlicher Rückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Dune 2: Paul Atreides hat sich bei den Fremen bewiesen, doch er muss seine Zugehörigkeit festigen. Zusammen greifen sie regelmäßig die Harkonnen an und stellen sicher, dass sie ihre Spice-Produktion nicht in gewohntem Ausmaß erfüllen können. Gleichzeitig versucht seine Mutter ihne zu einem Messias zu machen, was Paul jedoch abzulehnen versucht. Doch als die Harkonnen immer unerbitterlich werden, müssen sich auch die Fremen zur finalen Schlacht um Arrakis aufmachen. – Bildgewaltig, erzählt erstaunlich gut zusammengefasst die zweite Hälfte des Buches, auch wenn einiges sehr schnell geht, und steht lediglich im Schatten des grandiosen ersten Parts.

The Zone of Interest: Familie Höß, dass sind Vater Rudolf, Mutter Hedwig und ihre fünf Kinder. Rudolf ist Lagerkommandant in Auschwitz und daher hat seine Familie ein Haus direkt an den Mauern des Konzentrationslagers. Tag und Nacht dringt die Geräuschkulisse des Lagers zur Familie, die ihrem normalen Alltag nachgehen. – Beklemmend und doch sehr gut atmosphärisch eingefangen. Konzept funktioniert gut über die gesamte Laufzeit.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen in Vorbereitung auf Part Two habe ich Dune: Part 1

Kampf der Dinosaurier 2 – Superjäger: In diesem Teil der Dokureihe geht es vor allem um den Velociraptor und seine Jagdmethoden. Hätte er eine Chance beispielsweise gegen einen Ankylosaurus? Und was haben Krokodile mit der Frage zu tun? – Wieder ein kurzweiliger aber interessanter Teil der Dokureihe.

Rendezvous mit Joe Black: William Parrish ist erfolgreicher Unternehmer und steht kurz vor seinem 65. Geburtstag. Als der geheimnisvolle Joe Black in sein Leben tritt ändert sich jedoch einiges, denn dieser ist der Tod und gekommen, um William zu holen. Sie handeln einen Pakt aus, wenn William es schafft Joe bei Laune zu halten, darf er noch weiter leben. Doch das bringt einige Probleme mit sich. – Interessante Idee und ein Film, der sich ordentlich Zeit lässt, dabei aber keineswegs langweilig ist.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Ghostbusters – Frozen Empire: Nachdem Ghostbusters Legacy das Franchise versucht hat wiederzubeleben, war ein weiterer Teil nur eine Frage der Zeit. Dennoch bin ich gespannt, ob der Film funktioniert.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Drive-away dolls

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Death in Paradise – Staffel 8-12 (Auch die anderen bisher erschienenen Staffeln habe ich einfach nur weggebinged. Das Konzept funktioniert auch mit immer mal wechselnder Besetzung super und ich freue mich einfach nur auf Staffel 13)

Born again – K-Drama (Ich mochte das Konzept der Serie, weswegen ich auch bis zum Ende geschaut habe, weil ich die Auflösung wissen wollte. Aber eigentlich wollte ich es immer nach ein paar Folgen wieder abbrechen, weil es sich viel zu sehr gezogen hat)

Drag me to dinner – Staffel 1 (Interessantes Konzept, dass eigentlich zu wenig genutzt wurde, weil es sich nicht ganz entscheiden konnte, ob es ne Drag Show oder doch ein Wettbewerb sein will. Aber hatte einige kleine Ideen, die es doch wieder aufgelockert haben)

Percy Jackson – Staffel 1 (Hat leider gar nicht funktioniert. Hält sich stark an die Bücher, übernimmt aber eher die Schwächen als die Stärken. Schauspielerisch gerade von den Jungdarstellenden eine Katastrophe und wer hat bitte die Dialoge geschrieben?)

Zoogeflüster North Carolina – Staffel 1 (Ich mochte das Original Zoogeflüster sehr gern, die NC Variante konnte mich nicht so in den Bann ziehen. Es war einfach nicht so die Nähe zu den Arbeitenden und den Tieren da wie im Original)

Brain Games – Staffel 7 (Etwas abgewandeltes Konzept, hat sich dadurch leider ab und an etwas gezogen, auch wenn die Themen spannend gewählt waren)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 9
Seiten insgesamt: 3.154
Seiten pro Tag: 101 im Durchschnitt
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 4

Momo – the blood taker 5: Nach einem alles entscheidendem Kampf müssen Momo und Keigo mit einigen Veränderungen zurecht kommen. Doch noch Feinde tauchen auf der Bildfläche auf. – Mir ging der Kampf etwas zu schnell vorbei, musste mich erstmal an die Veränderung in der Geschichte gewöhnen. Bin trotzdem gespannt auf mehr.

Bronwick Hall 2: Nach dem letzten Rebellenangriff muss Blaine die Scherben ihres Lebens zusammensuchen. Ihr bleiben nur ihre Freundin Linden und ihr noch immer Verlobter Karan. Doch sie hat den Entschluss gefassen, sich bei den Rebellen einzuschleusen, um den Anführer Smoke zu vernichten. Doch wo soll sie ansetzen? – Gelungener Abschluss der Dilogie. Konnte es  gerade gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen. Nur der allerletzte Satz hat es etwas zerstört.

Insomniacs 1: Ganta und Isaki könnten nicht unterschiedlicher sein, doch bei einem zufälligen Treffen im alten Astronomie-Club stellt sich heraus, dass beide an Schlafstörungen leiden und daher im Alltag die gleichen Probleme haben. Zusammen versuchen sie einen Weg zu finden. – Leichter Einstieg in die Geschichte, wo noch nicht allzu viel passiert ist.

Love Game: Hallie und Jack haben nach einer Hochzeit einen One-Night-Stand. Danach wird beiden klar, dass sie eher die große Liebe suchen und sie melden sich unabhängig bei einer Dating-App an. Dadurch treffen sie wieder aufeinander und schließen Freundschaft. Gleichzeitig schließen sie eine Wette ab: wer zuerst die Liebe findet, gewinnt. – Habe die Geschichte praktisch inhaliert. Sie ist zwar sehr vorhersehbar, aber ich mochte die Charaktere einfach.

You are my sun: Jae-Sun hat sich seinen Traum erfüllt und seinen eigenen Mangaladen eröffnet. Seit zwei Jahren beobachtet er nun schon den schweigsamen Henry, der jeden Freitag kommt, um ein Gacha zu ziehen. Bis er sich endlich traut ihn um ein Treffen zu bitten. Doch Jae-Sun muss mit seiner Angst vor Ablehnung zurecht kommen und auch Henry trägt Geheimnisse mit sich rum.  – Ich brauchte etwas zum reinkommen in die Geschichte, aber danach war ich sehr versunken und habe sehr mitgelitten mit den beiden.

Penelope 2: Penelope hat es tatsächlich geschafft und die ersten Sympathiewerte erhöht. Nun versucht sie den letzten Kandidaten freizuschalten. Dabei könnte sie es sich aber bei den Brüdern wieder verscherzen. Sie muss weiterhin mit Bedacht vorgehen. – Neue Wege und Möglichkeiten eröffnen sich, wodurch es gut spannend bleibt.

Finding Home: Holly reist nach Texas, um das Erbe ihrer verstorbenen Großmutter anzunehmen. Dabei erfährt sie, dass der attraktive Scott Teilerbe der Ranch ist und nicht nur das: er hat große Pläne. Denn er will die Ranch zu einer Wildtierauffangstation umbauen. Dagegen hat vor allem ihr Nachbar etwas. Ist Holly bereit ihre bisherigen Träume aufzugeben? – Hat mir noch besser gefallen als Band 1, auch wenn das Drama am Ende ein wenig gezwungen wirkte. Aber davor eine sehr süße Geschichte und viel Tierliebe.

Bride: Misery ist die Tochter eines einflussreichen Vampirs. Nachdem sie in ihrer Kindheit bereits einmal als Pfand in die Menschenwelt geschickt wurde, soll sie nun ein neues Opfer eingehen: Sie soll den neuen Werwolf-Alpha heiraten, um die verfeindeten Spezies zu einem Frieden zu zwingen. Doch Misery hat ihre ganz eigenen Gründe, um der Hochzeit zuzustimmen. – Ich habe es innerhalb von zwei Tagen inhaliert. Ali Hazelwood beweist, dass sie altbekannte Fantasytropes zu nutzen weiß, um eine spannende Geschichte draus zu basteln, bei der natürlich auch die Romantik – und der Spice – nicht fehlen darf.

Was waren eure Highlights im März?

Rückblick auf den Februar 2024

Der Februar ist vorbei und nach vielen grauen, aber erstaunlich milden Tagen, bin ich dann doch bereit für einen richtigen Frühlingsanfang. Die ersten Anzeichen dafür waren ja da und einen schönen sonnigen Tag konnte ich schon im Zoo verbringen. Aber zunächst hier wieder der obligatorische Rückblick über meinen medialen Konsum im Februar.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Argylle: Autorin Elly Conway hängt bei ihrem neuen Argylle-Roman ein bisschen und plant daher ihre Mutter zu besuchen. Unterwegs trifft sie auf Aidan Wilde, der ihr erzählt, dass ihre Bücher real passiert sind und sie nun weiterschreiben muss, um ein Geheimnis zu lüften. Dabei findet sie allerhand über sich und ihren Protagonisten heraus. Immer mit dabei ist ihre Katze Alfie. – Kann gerade zum Anfang mit coolen Ideen überzeugen, schwächt sich aber selbst durch unzählige Plottwists immer mehr ab.

All of us strangers: Adam lebt in einem fast leeren Hochhaus und arbeitet an einem Buch. Dabei trifft er auf Harry, den einzig anderen Bewohner des Hauses. Sie kommen sich schnell näher und Adam beschließt sich seiner Vergangenheit zu stellen und reist zu seinem Elternhaus. Doch obwohl diese bereits vor vielen Jahren verstorben sind, ist es bewohnt. – Unglaublich berührender Film, der ganz tief unter die Haut geht und mit seiner Melancholie und Traurigkeit ansteckend ist. Denkt also an Taschentücher!

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Die Chroniken von Erdsee: Prinz Arren wird von einer  bösen Kraft manipuliert und ermordet seinen Vater, den König. Auf seiner Flucht begegnet er dem Magier Sperber, der ihn auf seiner Reise mitnimmt. Doch das Gleichgewicht von Gut und Böse in Erdsee ist gestört und noch immer ist jemand auf der Suche nach Arren. Wem kann er trauen? – Schwächerer Ghibli-Film. Erzählt einen Ausschnitt aus einer viel größeren Geschichte und verpasst dabei Weltenbau und Charaktere genauer auszuführen.

Habsburgs verkuppelte Töchter: Lange Zeit waren die Habsburger das regierende und Kaiserstellende Geschlecht in Österreich. Doch diesmal stehen die Töchter der Regierenden im Vordergrund und ihre Verkupplungen an andere Königs-/Kaiserhöfe. – Kurzweilige Dokumentation mit interessanten Schicksalen, bleibt aber durch die Kürze sehr oberflächlich.

BTS Muster: Happy ever after: Konzertfilm. 2018 schaffen es BTS bereits auf ihr viertes alljährliches Fankonzert unter dem Motto Happy ever after. Neben dem Konzert gibt es kurze Interviewformate und kleinere Spiele. Ebenso kurze Filme, die während der Outfitwechsel abgespielt werden. – Mal ein etwas älteres Konzert von BTS, wodurch ich tatsächlich einige Lieder auch nicht so kannte. Dennoch stimmt Konzept und Charme einfach überein.

Monsta X: Friends: Konzertfilm. Das 7. alljährliche Fankonzert der koreanischen Idolgruppe Monsta X stand unter dem Motto „Friends“. Mit einigen Anspielungen auf die beliebte Sitcom verbindet die Gruppe Konzert und  kleinere Filme bzw. Interviews. – Meine liebste K-Pop Band ist Monsta X und daher konnte mich das Konzert natürlich absolut mitreißen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Lisa Frankenstein: 1989 erweckt Lisa, eine Highschool-Außenseiterin, ausversehen eine viktorianische Leiche zum Leben, in die sie sich auch noch verliebt. Es klingt herrlich abstrus und sieht optisch auch sehr cool aus, weswegen ich noch sehr hoffe, den Film bald zu Gesicht zu bekommen.

Dune 2: Die Verfilmung der zweiten Hälfte des ersten Buches kam natürlich zum letzten Tag des Monats in die Kinos, weswegen ich es nicht mehr geschafft habe. Aber nach dem sensationell gutem ersten Teil steht es wohl außer Frage, wieso ich den nächsten sehen will.

Knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Eine Million Minuten & The Zone of Interest

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Modern Family – Staffel 7-8 (Man merkt die fortgeschrittene Geschichte durch das Alter der Kinder, funktioniert dadurch aber doch immer besser)

Doctor Who – Staffel 13 (Die wohl schwächste Staffel von Doctor Who. Hat ein übergreifendes Thema und verstrickt sich dadurch immer mehr, will mehr, als man verdauen kann. Ich hab sehr schnell innerlich abgeschaltet)

King the Land – K-Drama (Sehr süßes Drama, bei dem ich ein wenig Eingewöhnung brauchte. Danach aber stark gespielt und weiß neben Drama und Romantik auch die Komik nicht zu vergessen)

Hazbin Hotel – Staffel 1 (Wie abgedreht darf eine Serie sein? Diese legt die Latte definitv sehr hoch, kann aber durchaus durch neue Ideen, tolle Lieder und reihenweise liebens- und hassenswerte Charaktere zu überzeugen)

Death in Paradise – Staffel 1-7 (Nachdem der Pärchengatte sie bereits durchgebinged hatte, bin ich auch dieser britischen Krimiserie verfallen, die durch das karibische Setting, tolle Charaktere und interessante Fälle nach klassischem Whodunnit überzeugen kann)

Attack on Titan – The Final (Der Abschluss der Serie in zwei Folgen in Spielfilmlänge. Ich war emotional nicht dafür bereit und bin noch immer am verarbeiten. Aber sie bringen die Serie zu Ende, ob es einem nun gefällt, oder nicht)

Echo – Staffel 1 (Marvel haut eine weitere Enttäuschung raus. Will gleichzeitig sehr viel und erzählt gleichzeitig nichts. Dadurch unglaublich langweilig und belanglos, obwohl einige gute Ideen erkennbar sind)

Hilda – Staffel 3 (Kann nicht mehr an dem Charme der vorherigen Staffeln anknüpfen. Verstrickt sich zu sehr in einer folgenübergreifenden Handlung, die im Finalfilm endet. Schade.)

Queer Eye – Staffel 8 (Auch in der achten Staffel schaffen die Fab 5 es wieder so viel Lebensfreude zu verströmen, dass man automatisch davon angesteckt wird. Tolle Geschichten dabei, die sehr berühren)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 8
Seiten insgesamt: 2.386
Seiten pro Tag: 82 im Durchschnitt
Hardcover: 1
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 3

The 99 boyfriends of Micah Summers: Micah hatte in seinem Leben bereits 99x einen Crush auf einen Jungen. Diese hat er auf seinem Instagramkanal als Zeichnungen festgehalten. Leider hatte er aber noch nie ein Date bzw eine Beziehung. Mit Crush 100 soll alles anders werden. Und als er in der Bahn den perfekten Jungen trifft, ist er sich sicher. Das ist Crush 100. Aber sie wurden getrennt, ehe er auch nur den Namen erfahren konnte. Und so beginnt eine Suche durch Chicago. – Beginnt sehr stark, nur, dass die eigentliche Handlung ziemlich schnell abgeschlossen ist und das Buch dann leider sehr offensichtlich auf einen Plottwist hinarbeitet, der die vorherige Geschichte eigentlich überflüssig macht. Schade.

Penelope – Das Böse ist dem Tod geweiht 1: Nach einer durchzockten Nacht des beliebten Dating-Simulations-Games „Die Tochter des Dukes“ erwacht die Protagonistin nicht in der Rolle der Heldin Yvonne, sondern in der der Antagonistin Penelope Eckart. Doch diese stirbt in fast jedem möglichen Handlungsstrang. Um zu überleben, muss sie versuchen die vorgefertigten Antwortmöglichkeiten zu umgehen. – Interessanter Auftakt, wo zunächst die wichtigsten Charaktere vorgestellt werden. Freue mich sehr auf die nächsten Bände.

Bronwick Hall – Dornengift: Die magische Schule und Universität Bronwick Hall bildet junge Hexende aus. Blaine, die wegen des Hochverrats ihres Vaters in Ungnade fiel, versucht möglichst unauffällig zu bleiben und sucht in der Verlobung mit Karan Schutz. Doch Henry Saints, ein neuer Professor, lockt sie aus ihrer Deckung. Nach einem Rebellenangriff, bei dem Karan schwer verletzt wurde, setzt sie alles auf ein Gegenmittel. Doch dafür braucht sie Saints Hilfe. – Ein weiteres magisches Werk von Laura Labas mit einem tollen Weltenbau und Charakteren. Voller Twists und baut die Handlung sehr stark auf. Bin sehr froh den zweiten Band bereits in den Händen zu halten, denn ich muss dringend wissen, wie es weitergeht.

Double Crush: Kolly ist die Tochter der CEO der Ognito Inc, eine Agentur, die sich auf Doppelgänger*innen in Los Angeles spezialisiert hat. Kolly bekommt den Auftrag die Doubles für eine beliebte Band zu trainieren. Doch zwischen dem Double Lincoln und ihr knistert es gewaltig. Doch die Regeln ihrer Mutter sind eindeutig. Auch hat Lincoln ein Geheimnis, das ihn als Double disqualifizieren würde. Zumal man niemals einen Doppelgänger küssen sollte, denn man erwischt immer den Falschen. – Tolle Grundidee, bin leider mit der Protagonistin überhaupt nicht warm geworden, weswegen ich nicht richtig in die Geschichte reingekommen bin.

Flüster mir ein Liebeslied 2: Während Himari versucht herauszufinden, was ihre Gefühle bedeuten und was Liebe genau für sie ist, tritt Yori der Band Sweet Explosion bei, um Himari doch noch für sich zu gewinnen. – Leider etwas schwächer als der erste Band, da er sich etwas gezogen hat.

A man and his cat 1: In einer Zoohandlung in Japan werden täglich neue Kitten verkauft. Doch ein etwas dickerer und nicht ganz so süßer Kater bleibt Tag für Tag zurück. Bis ein alter Mann kommt und genau ihn kauft. Glücklich endlich ein richtiges Zuhause – und einen Namen – zu haben, lernen sich Fukumaru und der alte Mann täglich besser kennen. – So ein süßer und herzlicher Manga. Habe jede Seite geliebt! (Und ein wenig den Pärchengatten und meine Katzis da drin gesehen)

Der fürsorgliche Mr. Cave: Nachdem Terence Cave nicht nur Mutter und Frau verloren hat, sondern auch den Tod seines Sohnes mit ansehen musste, beschließt er auf seine Tochter Bryony ganz genau acht zu geben und merkt nicht, dass er sie mit seiner Fürsorge immer weiter erdrückt. – Unglaublich starkes Buch, das ich dennoch mehrfach aus der Hand legen musste, weil die Geschichte sehr bedrückend ist. Man ist hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unverständnis.

Follow me to Wonderland III – My soul in your hands: Um den Krieg Wonderlands gegen Mirror zu verhindern, müssen die Verbündeten rund um Cat Cheshire hinter die Spiegel reisen. Dort erwarten sie allerlei neue Abenteuer. Doch der größte Kampf steht noch bevor. – Spannender und runder Abschluss der Alice im Wunderland-Adaption. Hatte nur bei den ganzen Charakteren ein wenig Probleme mich an alle zu erinnern, da zwischen Band 2 und 3 doch etwas Zeit verstrichen ist.

Wie war euer Februar? Was waren eure Highlights?

Rückblick auf den Januar 2024

Und da wären wir dann auch schon beim ersten Monatsrückblick des Jahres. Na, habt ihr euch schon daran gewöhnt 2024 zu schreiben oder müsst ihr noch regelmäßig die 23 durchstreichen? Und damit nach diesem schneereichen Monat, geht es direkt über zu meinem medialen Rückblick:

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Der Junge und der Reiher: Maki Mahito zieht während des zweiten Weltkriegs und nachdem seine Mutter in einem Brand ums Leben kam, mit seinem Vater aufs Land, da er dort die jüngere Schwester seiner verstorbenen Frau geheiratet hat. Während der Vater mit der Leitung einer Rüstungsfabrik beschäftigt ist, erkundet Mahito das Grundstück und trifft dabei immer wieder auf einen Reiher, der ihn zu einem teilweise verschütteten Turm führt. Doch erst als seine Stiefmutter entführt wird, betritt er durch den Turm eine andere Welt. Wird er sie finden und können beide zurückkehren? – Myazaki zieht man wieder alle Register und bietet und einen Film, der so viel zeigt, dass es bei der ersten Sichtung eher überfordert. Wahrscheinlich muss ich ihn einfach noch ein paar Mal sehen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehene habe ich Alice im Wunderland und König der Löwen 2 – Simbas Königreich

BTS – Yet to come: 2022 geben BTS ein kostenfreies Konzert in Busan und liefern dabei wieder eine wahnsinnige Show. – Wie immer eine Wahnsinnsshow und eine gute Auswahl aus ihrem Repertoire.

Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit: Tyrannosaurus Rex und ein Triceratops im direkten Kampf. Wer könnte hier gewinnen? Forschende versuchen herauszufinden, was realistisch ist und neue Funde geben neue Hinweise. – Interessante kurzweilige Doku, wo wirklich mal genau aufgeschlüsselt wird, wie viel wirklich aus einzelnen Funden herausgelesen werden kann.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Next Goal Wins

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Gummibärenbande – Staffel 1, Modern Family – Staffel 4-6

What if… – Staffel 2 (Deutlich interessantere Ideen dabei gewesen als noch in Staffel 1, doch bleibt es weiterhin sehr nah an den bereits existierenden Geschichten und kommt einfach nicht über ein „war okay“ hinaus)

Doctor Who – Staffel 11-12 (Jodie Whittaker übernimmt die Rolle des Doctors und scharrt ein neues Team um sich. Ich mochte sie als Doctor, aber ich hab keinen wirklichen Bezug zu ihren Abenteuern gefunden. Schade.)

The Mentalist – Staffel 7 (Eine verkürzte letzte Staffel, funktioniert durch die Handlung beim FBI wieder sehr gut, aber das Finale ist völlig überstürzt und damit beinahe lieblos)

BTS – In the Soop – Staffel 2 (Wie kann es nur so entspannend sein sieben Jungs aus Korea in ihrem Entspannungsurlaub zu begleiten? Kürzer, mit neuer Location, aber der Charme bleibt erhalten.)

So I married the Anti-Fan – K-Drama (Die Idee klang gut, der Einstieg war sehr holprig, da eigentlich die ganze Geschichte mit einer kurzen Aussprache erledigt gewesen wäre. Nimmt einen dennoch erstaunlich mit und kann zwischendurch durchaus überzeugen. Das Finale war dann doch zu sehr Drama)

CEO-dol Mart – K-Drama (Ein sehr sympathisches Drama, wo es mal nicht um die große Liebe geht. Kann trotz der Kürze sehr überzeugen und hat mich mehrfach herzlich zum lachen gebracht)

In love with the villainess – Staffel 1 (Ich bin begeistert von der Idee, auch wenn es ähnliche Plots mehrfach gibt, kann die Spannung nicht ganz nach hinten raus halten, aber war nett für zwischendurch)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 3.435
Seiten pro Tag:  im Durchschnitt 111
Hardcover: 2
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
E-Book: 1

Meisterdetektiv Ron Kamonohoshi 7: Zwei identische Tempel, einer in England, einer in Japan. Während vor 70 Jahren in England bereits ein unaufgeklärter Mord in diesem Tempel passierte, gibt es nun auch in Japan eine Leiche. Und der Tathergang scheint vollkommen identisch zu sein. – Wieder ein etwas anderer Fall, der nochmal neue Charaktere einführt. Es bleibt spannend.

My capricorn friend: Yuya Matsuda schaut beim Mobbing an seiner Schule lieber weg, um nicht selbst ins Kreuzfeuer zu geraten. Doch als auf seinem Balkon ein Zeitungsausschnitt aus der Zukunft auftaucht, aus dem herausgeht, dass der Mobber ermordet wird und der Mörder sich kurz darauf im Gefängnis erhängen wird, beschließt Yuya doch einzugreifen. Doch wie viel kann er noch verhindern? – Ein eher deprimierender Einzelband, der sich dem schwierigen Thema Mobbing nähert.

Stray Love Hearts 5: Hiyokis ist endlich beim letzten Zimmer angekommen. Doch dahinter erwartet sie eine Überraschung. Kann sie endlich den Dieb ihres Herzens finden? – Der Abschlussband hatte zwar noch ne unvorhersehbare Wendung, aber wie auch der Rest der Reihe kann es nicht überzeugen. Aber ich wollte halt doch wissen, was nun die Auflösung des ganzen ist.

Boris: Boris, ein Vampir, hat seine Ausbildung beim thaumaturgischen Notdienst beendet und fängt in der Abteilung von Martin van Helsing, ein Werwolf, an. Gleich an seinem ersten Tag gibt es einen Anschlag auf eine Blutbank und kurz darauf eine gescheiterte Vampirverwandlung. Boris lassen beide Fälle nicht los. Gibt es eine größere Verschwörung? – Ein Spin-off der Mona-Reihe, die ich schon sehr geliebt habe. Diesmal im Krimi-Genre und doch wieder mit einem unfassbar gutem Gespür für Charaktere. Das Jahr begann also schon mit einem Highlight.

Die Kunst des Verschwindens: Nico trifft durch Zufall die Schauspielerin Ellen Kirsch und freundet sich mit ihr an. Während jede Begegnung mit ihr, sich beinahe magisch anfühlt, scheint Ellen etwas zu bedrücken. Und dann verschwindet die Schauspielerin ohne ein Wort. Doch Nico kommt mit der Leere, die ihr Verschwinden hinterlassen hat, nicht zurecht. – Eigentlich so gar nicht mein Genre und Schreibstil, aber als Geschenk in meinem Besitz gelandet und es konnte mich auf unbeschreibliche Art faszinieren, dass ich es doch mehr oder weniger verschlungen habe.

Küss den Kater 1: Erina wollte nur den süßen Kater vor ihrem Fenster hereinlassen, damit er nicht friert, nicht ahend, dass es sich dabei um ihren Klassenkamerad handelt, der durch Küsse zwischen Mensch und Kater wechseln kann. Doch Erina hat nicht die Absicht ihn zu küssen. – Schon sehr leicht, locker und witzig erzählt, weswegen ich nur so durch die Seiten geflogen bin, aber so richtig überzeugen konnte mich die schon teilweise sehr übergriffige Geschichte nicht.

Solo Leveling 2: Sung Jin-Woo levelt sich fleißig weiter hoch. Dafür schließt er sich einer Gruppe an, die gerade ein neues Dungeon betreten wollen. Doch es entpuppt sich als Falle und er muss nun seine neuen Fähigkeiten unter Beweis stellen, um am Leben zu bleiben. Das bleibt allerdings nicht unbemerkt. – Es geht spannend weiter und wir lernen etwas mehr über die Welt. Doch so richtig dürfte es erst im nächsten Band losgehen.

The Spanish Love Deception: Lina hat ein Problem. Sie hat ihrer Familie erzählt, dass sie ihren Freund mit zur Hochzeit ihrer Schwester nach Spanien bringt. Nur existiert der leider nicht. Doch ohne aufzutauchen, steht nicht zur Debatte, schließlich wird ihr Ex-Freund mit seiner Verlobten auftauchen. Ausgerechnet ihr Kollege Aaron Blackford bietet sich an. Jener Aaron, der immer furchtbar steif ist und sie immer wegen ihrer quirligen Art abstraft. – Zu lang. Viel zu lang. Bis wir überhaupt in Spanien ankommen, haben wir ca. 400 Seiten vor uns, wobei viele sich immer wieder im Kreis drehen und die Geschichte kaum voran bringen. Ab Ankunft in Spanien wurde es dann deutlich spannender, aber der Charakterwandel Aarons war überhaupt nicht nachvollziehbar.

Songs of Emerald Hills: Caroline hat kein Ziel in ihrem Leben. Seit dem Tod ihrer besten Freundin kann sie für nichts Freude empfinden. Schon gar nicht für ihr Jura Studium, womit sie ihren Eltern eine Freude machen wollte. Als ein Angebot aus Irland hereinflattert, greift sie direkt zu. Sie soll sich für ein paar Wochen um eine ältere Damen kümmern, die aktuell an Krücken läuft. Doch ihre Ankunft verläuft nicht wie erhofft. Zum Glück gibt es Conor, mit dem sie sich direkt versteht. Dieser hat allerdings seine eigenen Probleme, denn seine Schüle für Gälisch läuft seit langem nicht mehr. – Cozy Irland-Romance mit viel Liebe zu Land und Leuten – vom Land bekommen wir leider ziemlich wenig zu lesen. Die Handlung ist teilweise etwas gewollt und man sollte einiges nicht näher hinterfragen, dann funktioniert das Buch gut.

Waldsterben in Vertikow: Peer Wesendonks zweiter Fall, diesmal geht es um einen Waldraub. Der ortsansässigen Firma wurden viele Bäume abgeholzt und geklaut. Nun steht diese vor dem finanziellen Ruin. Die Baronin höchst selbst beauftragt Peer mit den Ermittlungen, denn die Polizei soll nicht eingeschalten werden. – Wieder ein etwas anderer Fall, der sich gut von anderen Krimis unterscheidet, mit einem eigensinnigen Ermittler und viel Dorfklatsch.

Zur Hölle mit Enra 1: Der Höllenfürst hat eine Liste mit potentiellen Sündenden erstellt und seine Söhne ziehen zum Wettstreit aus, möglichst viele von der Liste vorab zu streichen. So auch Enra. Dieser trifft jedoch auf Komachi, die sich weigert zu akzeptieren, dass sie zur Sünderin werden soll und Enra daher beweisen will, dass sie unschuldig ist. Dass Enra dafür in Menschengestalt an ihrer Schule auftaucht, hat sie nicht erwartet. – Ein etwas anderes Minority Report, kann leider die Idee nicht wirklich gut aufbauen und scheitert an den Charakteren.

Wie war euer Start ins Jahr?