Eine Reihe betrüblicher Ereignisse

Netflix Original Serien sind grundsätzlich schon immer ein gutes Qualitätsmerkmal. So war auch beim neuesten Werk aus dem Hause Netflix gleich wieder mein Interesse geweckt. Zumal mich damals bereits die Filmvorlage begeistern konnte. Die literarische Vorlage aus der Feder von Lemony Snicket ist mir dagegen bisher unbekannt.

Die Baudelaire Kinder Violet, Klaus und Sunny werden ohne Vorwarnung zu Waisen, als ihre Eltern bei einem Feuer sterben. Der Bankier Mr. Poe verwaltet den Nachlass, der ein gewaltiges Vermögen beinhaltet, und gibt die Kinder an ihren angeblichen Vormund Graf Olaf weiter. Ab hier treten eine Reihe betrüblicher Ereignisse auf.

13 Bücher umfasst die Buchreihe von Lemony Snicket über das Schicksal der Baudelaire-Waisen. Eine Auswahl dieser Bücher wurde in dem gleichnamigen Film mit Jim Carrey in der Hauptrolle 2004 verfilmt. Dies hagelte viel Kritik von Seiten der Buchfans, da so weder die Gesamtheit der Werke noch die einzelnen Teilstücke repräsentativ wiedergegeben werden konnten. Diesem Problem hat sich Netflix gestellt und eine Serie kreiert, in der sich je eine Doppelfolge mit einem Buch befasst. So wurden in der ersten Staffel die ersten vier Bände “Der betrübliche Anfang”, “das Haus der Schlangen”, “der Seufzersee” und “die unheimliche Mühle” in acht Folgen verfilmt. Jede Folge geht ca. 60 Minuten.
Das Intro wurde von Neil Patrick Harris, der Jim Carrey als Graf Olaf beerbt, eingesungen und passt sich textlich den einzelnen Episoden an. Leider wurde es etwas unbeholfen ins deutsche übersetzt, wobei dies einen lästigen Untertitel erspart, damit jeder den Text des Intros auch versteht. Ins Ohr geht das Intro auf jeden Fall!
Erzählt wird die Geschichte vom Autor Lemony Snicket höchst selbst – zumindest als fiktiver Charakter. Denn Snicket ist ein Pseudonym des Autors Daniel Handler, der sein Pseudonym auch immer wieder in die Geschichte einbaute. So erhielt Lemony Snicket eine eigene Persönlichkeit mit einer eigenen Vergangenheit. Snicket kommuniziert immer mit der Kamera und somit mit dem Zuschauer und agiert nicht mit den anderen Charakteren. Die Protagonisten der Serie sind die Baudelaire-Geschwister. Violet ist die älteste und die Erfinderin der drei. Klaus ist das mittlere Kind und die Leseratte. Sunny ist noch ein Baby, beißt aber unglaublich gerne auf harten Sachen herum. Durch ein Feuer verloren sie ihre Eltern und ihr Zuhause. Daraufhin kommen sie zunächst in die Obhut von Mr. Poe, einem Bankier, der den Nachlass der Baudelaires verwaltet. Dieser gibt die Kinder schließlich in die Obhut von Graf Olaf, ihrem Vormund. Dieser wohnt in einem halb verfallenen Haus zusammen mit seiner “Theatergruppe” voller Krimineller. Die Kinder bekommen das verfallendste Zimmer und werden für die anfallenden Hausarbeiten missbraucht. Schnell wird klar, dass Graf Olaf nur hinter dem Vermögen der Baudelaires her ist, welches Violet aber erst mit ihrer Volljährigkeit erhält. Dies ist aber erst der Anfang der Reihe betrüblicher Ereignisse, die im Zusammenhang mit den Baudelaire Geschwistern passieren.
Neil Patrick Harris ist die perfekte Besetzung für Graf Olaf. Er schafft es immer wieder in die verschiedenen Kostümierungen zu schlüpfen und man kann ihn dabei trotzdem noch ernst nehmen. Auch spielt er die Rolle mit einer Leichtigkeit, die seinesgleichen sucht. Während Jim Carrey in der Verfilmung die Rolle ein wenig ins Lächerliche zog und sehr übertrieben agierte, spielt Harris die Rolle zwar auch Extrem, aber er braucht keine übertriebene Gestik und Mimik um überzeugend zu spielen.
Auch der übrige Cast spielt überzeugend und authentisch ohne zu viel in die Szenen zu interpretieren. Gerade die Baudelaire Geschwister, die allesamt noch sehr jung sind (Jahrgang 2003 und 2001), spielen ihre Rolle sehr gut. Die kleine Sunny hatte dabei bisher nur die Rolle süß auszusehen. Immerhin wurde hier mit Presley Smith ein reales Baby für die Rolle gecastet, im Gegensatz zu mehreren Gerüchten vorab, die Sunny per CGI in die Handlung einfügen wollten.
Der Spannungsgrad dürfte für Nicht-Kenner der Buchreihe relativ hoch sein, andererseits laufen die einzelnen Folgen immer wieder nach einem ähnlichen Schema ab, wo das Ende relativ schnell absehbar sein dürfte. Trotzdem wird die Serie an keiner Stelle langweilig oder zäh, sondern überrascht immer wieder mit interessanten neuen Einfällen.

Alles in allem auf jeden Fall eine sehr sehenswerte Serie mit einem unglaublich gut spielenden Neil Patrick Harris.

Ausblick auf das neue Jahr 2017

Hallo ihr Lieben,
nachdem wir in den letzten Tagen zunächst auf das Jahr 2016 zurückgeblickt haben, soll es nun um die möglichen Highlights des Jahres 2017 gehen. Mein großes Ziel (das ich in den letzten Jahren immer knapp verpasst habe) ist es dieses Jahr endlich auf die 100 Kinobesuche zu kommen. Ich betone das Wort Kinobesuche, da es mir weiterhin nicht möglich ist, die Sneak-Preview zu besuchen, sondern die Cinemathek, die aber voraussichtlich das nächste halbe Jahr noch Filme mit Kinostart 2016 zeigen werden.

Meine Liste der Filme, die ich unbedingt noch sehen möchte, ist bekanntlich beinahe endlos. Und natürlich wird die Liste auch 2017 noch größer. Hier die Filme, auf die ich mich 2017 (bisher) am meisten freue.

Die kommenden Filmhighlights

Passengers
The Great Wall
Mein Blind Date mit dem Leben
Hidden Figures – unerkannte Heldinnen
The Lego Batman Movie
Logan
The Boss Baby
Guardians of the Galaxy 2
Star Wars Episode VIII

Bei den unten aufgeführten Serien handelt es sich um Serien, die ich entweder endlich sehen will oder die nächstes Jahr endlich erscheinen sollen bzw. fortgesetzt werden sollen. Natürlich ist auch hier meine Liste an Serien, die ich noch sehen will (oder weitersehen will), sehr sehr lang, also auch hier nur eine kleine Auswahl.

Die kommenden Serienhighlights

American Crime Story
The Crown
Da Vincis Demons
Luke Cage
Man in the high castle
Sherlock – Staffel 4
Game of Thrones – Staffel 7

Und zu guter Letzt wollen wir auch die Buchwelt nicht außer Acht lassen. Immerhin platzen meine Bücherregale bald aus allen Nähten und mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) wird nicht kleiner (gut vielleicht sollte ich aufhören ständig neue Bücher zu kaufen…). Hier die Übersicht der Bücher, die ich unbedingt 2017 lesen möchte (was nicht heißt, dass nicht noch sehr viele dazu kommen könnten)

Die kommenden Buchhighlights

Game of Thrones – Unser ist der Zorn
Daughter of Smoke and Bone
BookElements – Die Welt hinter den Buchstaben
Angelfall – Tage der Dunkelheit
Als ich in meinem Alter war
Die Flammen der Zeit
Die Stadt der besonderen Kinder

Was wollt ihr im nächsten Jahr unbedingt sehen/lesen? Welches wichtige Element habe ich vergessen aufzuzählen?

Mein Serienrückblick 2016 – Neue Staffeln

Hallo ihr Lieben,
heute folgt der zweite Teil meines Serienrückblicks mit der Übersicht der Serien, bei denen ich eine neue Staffel gesehen habe. Ich habe versucht die kurzen Kommentare dazu möglichst Spoilerfrei zu halten, so dass auch, wenn jemand die ganze Serie noch nicht gesehen hat, die Kommentare lesen können (wer aber ganz unvoreingenommen an eine Serie gehen möchte, sollte es trotzdem lassen…)

Neue Staffeln, die begeistern konnten

Game of Thrones
Staffel 6
Überlebt Jon Snow doch noch auf unerklärliche Weise? Wird Daenerys in dieser Staffel endlich nach Westeros segeln? Das sind zentrale Fragen, die einen jeden Fan zu Beginn der sechsten Staffel durch den Kopf schossen und auf die wir dringend Antworten wollten. Die Staffel beginnt etwas träge und versucht zunächst alle Handlungsstränge in jeder Folge weiterzubringen. Das gelingt nur mäßig, aber schon bald steigert sich die Spannungskurve sehr stark und das Warten auf die weiteren Folgen wird zur Qual. Gerade die letzten beiden Folgen zeigen, wie unvorhersehbar die Serie ist und wie gut die Gelder in der Serie genutzt werden, um spektakuläre Bilder zu erzeugen. Eindeutig eines meiner Jahreshighlights!

Gilmore Girls
A year in the Life
Nachdem wir 9 Jahre warten mussten, gab es endlich ein Wiedersehen mit Familie Gilmore. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und doch ist einiges geblieben. Lorelai ist endlich mit Luke zusammen, Rory scheint eine gute Karriere als Journalistin zu haben und doch ist vieles gleich geblieben. Eine ausführliche Kritik findet ihr hier.

Neue Staffeln, die eine solide Leistung ablegten

Doctor Who
Staffel 9
Nachdem wir in der 8. Staffel Peter Capaldi als inzwischen 12. Doktor begrüßen durften und er mich als Doktor absolut nicht begeistern konnte, schien auch die neunte Staffel wieder an die Erzählweise der achten anzuknüpfen. Doch nach einer kurzen Aufwärmphase und der Einführung von Maisie Williams als wiederkehrenden Charakter kam endlich wieder neuen Schwung in die Sache und konnte mich wieder wie gewohnt an den Bildschirm fesseln. Jetzt erwarte ich freudig Staffel 10.

Sherlock
The Runaway Bride
Nachdem mir bereits die dritte Staffel nicht mehr so gut gefiel, wie die beiden Vorgänger, war ich auch bei The Runaway Bride, also dem Weihnachtsspecial im Anschluss an die dritte Staffel, sehr skeptisch. Zunächst beginnt die Folge aber auf sehr interessante Art, enttäuschend wird es erst wieder, als versucht wird sie in einen größeren Zusammenhang zu stecken und sie sich daher wieder dem Thema der dritten Staffel nähert. Spannend ist sie trotzdem und dem treuen Fan bleibt zu hoffen, dass die angekündigte vierte Staffel sich wieder auf die ersten beiden zurückbesinnt.

Suits
Staffel 4
Über meine Begeisterung zu der Serie schrieb ich nach den ersten drei Staffeln hier. Am Anfang der vierten haben wir nun erst einmal eine ganz neue Ausgangssituation, die zunächst etwas befremdlich wirkt, sich aber schnell wieder in gewohnte Reihen fügt. Leider kann die vierte Staffel nicht mehr mit dem Witz, den coolen Dialogen und dem Charme der vorhergehenden Staffeln mithalten und begeistert daher inzwischen weniger als vorher. Nichtsdestotrotz ist es immer noch eine gute Serie!

Grace & Frankie
Staffel 2
Die Serie um Grace und Frankie, die beide von ihren Ehemännern verlassen wurden, weil diese ihre Liebe zueinander endlich gefunden haben und nun heiraten wollen. Beide haben sich in der zweiten Staffel nun in ihr Schicksal gefügt, als immer neue Probleme auftauchen. Die überkorrekte Grace und die quirlige herrlich verrückte Frankie bilden auch diesmal wieder ein sehr ungleiches Paar und haben wieder mit ihrer Freundschaft zu kämpfen. Vom Tempo her hat es ein wenig nachgelassen im Vergleich zur ersten Staffel, aber es ist noch immer eine tolle Serie. Meine Kritik zur ersten Staffel findet ihr hier.

Unbreakable Kimmy Schmidt
Staffel 2
Kimmy Schmidt war über Jahre in einem Bunker gefangen, weil sie in die Fänge einer Sekte geraten ist. In der ersten Staffel wurde sie befreit und stolperte mit ihrer quirligen und unbeirrbaren positiven Art durch das Leben. In der zweiten Staffel versucht sie sich als Uber-Fahrerin, muss sich um ihre Chefin kümmern, die ihren reichen Mann verlassen hat und nun das erste Mal ohne Geld auskommen muss, und bekommt eine Psychologin mit Alkoholproblem. Als das ist wieder verpackt in eine quietschbunte Serie voller liebenswerter Charaktere, nimmt aber auch vom Tempo her etwas ab, im Gegensatz zur ersten Staffel (Kritik dazu findet ihr hier).

Neue Staffeln, die enttäuschten

American Horror Story
Staffel 3 – Coven
Das schöne an der Serie ist, dass einfach jede Staffel eine eigene abgeschlossene Handlung bietet und sich die Serie so eigentlich nicht so schnell tot laufen sollte. Während ich von der ersten Staffel (Murder House) sehr begeistert war (Kritik hier), enttäuschte mich die zweite Staffel (Asylum) leider eher (Kritik hier). Zu Beginn der dritten Staffel schien nun erst einmal wieder alles besser zu werden. Interessante Charaktere und ganz neuer Ansatz. Diesmal tauchten wir in einem Hexenzirkel der Neuzeit ein, der aber noch im Schatten der Vergangenheit stand. Nach der Einführung der Hauptcharaktere gab es aber leider erstmal einen ordentlichen Durchhänger, was Spannung und gute Ideen anbelangte. Hier wurde die Thematik zu sehr gestreckt, um auf die obligatorischen 13 Folgen zu kommen. Erst beim Staffelfinale konnte sich wieder das gewohnte Gruseln einstellen.

Mein Serienrückblick 2016 – Neue Serien

Hallo ihr Lieben,
mein Filmrückblick muss leider noch ein bisschen warten, dürfte aber auch bald folgen. Dafür gibt es nun pünktlich zum Jahresabschluss meinen Serienrückblick. Dabei geht es um die Serien, die ich in diesem Jahr gesehen habe bzw. weitere Staffeln gesehen habe, und nicht zwangsläufig um Serien, die in diesem Jahr herausgekommen sind. Zur Übersichtlichkeit habe ich die Serien in Kategorien eingeteilt: Zum einen Serien, in denen eine neue Staffel heraus kam, die ich gesehen habe (Beitrag folgt) und zum anderen in Serien, die ich neu entdeckt habe und mindestens eine Staffel gesehen habe (siehe unten). Diese Kategorien werden unterteilt in „begeisternd“, „neutral“ und „enttäuschend“.

Neue Serien, die begeisterten

The Night Manager
Ein John le Carré Roman verfilmt als Miniserie. Sie erzählt die Geschichte von Jonathan Pine, einem Nachtmanager eines Hotels, der nach der Ermordung seiner Geliebten Rache schwört und sich daher in die Organisation Richard Ropers einschleusen lässt, um sie von innen zu zerstören. Eine sehr spannende Miniserie mit exzellenter Besetzung. Hier geht es zur ausführlichen Kritik.

Downton Abbey
Staffel 1-5
England im Jahr 1912, die Titanic ist gerade gesunken, an Bord waren die beiden Erben des Herrschaftssitzes Downton Abbey. So kommt der erste Trubel in das Leben der Bewohner. Wir lernen dabei die Perspektive der Familie selbst und deren Hausangestellten über viele Jahre kennen. Dabei überzeugt vorallem die Vielfalt an Charakteren und verschiedener Handlungen. Hier geht es zur ausführlichen Kritik.

Daredevil
Staffel 1
Marvel und Netflix haben sich darauf geeinigt mehrer Serien zusammen zu drehen. Als erstes startete Daredevil. Der blinde Matt Murdock kann seine Umgebung auf eine ganz eigene Weise wahrnehmen. Als der Geschäftsmann Wilson Fisk systematisch versucht die Stadt zu „verbessern“, sieht Murdock sich in der Pflicht seine Stadt als Daredevil zu retten. Sehr spannende Serie über den Marvel-Helden und die Verschwörungen in Hells Kitchen gepaart mit guten schauspielerischen Leistungen. Allerdings ist Daredevil eine Serie, die man nicht nebenbei gucken kann, sondern sich immer zu 100% auf das Geschehen konzentrieren muss, um auch ja alles mitzubekommen.

Vicious
Staffel 1
Ian McKellen und Derek Jacobi als altes schwules Paar, dass sich zwar immer wieder verbal den Tod wünscht, aber trotzdem in einem so guten Harmonieverhältnis steckt, dass sie sich auf eine ganz eigene Art hassen und lieben und doch durch dick und dünn zusammen gehen. In einer Art Kammerspiel, in der meisten Zeit wird das Wohnzimmer der zwei gezeigt, tauchen immer wieder die gleichen Charaktere mit auf. Da gibt es Violet, die trotz fortgeschrittenen Alters immer noch ihren Traummann sucht und dabei an die schrägsten Typen gerät, und den Nachbarn Ash, einem jungen Mann aus schwierigen Verhältnissen, der in den beiden Alten Freunde fand. Zusammen ergibt das eine so lustige Kombination, dass man aus dem Lachen kaum herauskommt. Eine Empfehlung für jeden, der wieder einmal richtig herzlich lachen will.

Neue Serien, die eine solide Leistung ablieferten

Shadowhunters
Staffel 1
Das Buch City of Bones wurde bereits einmal mit so schlechtem Erfolg verfilmt, dass Verfilmungen der weiteren Bücher der Reihe „the Mortal Instrument“ vorerst auf Eis gelegt wurden. Jetzt hat Netflix sich daran versucht aus dem Material eine Serie zu basteln. Dabei basiert sie nur lose auf der Vorlage und hat vieles modernisiert und ausgeschmückt. Dabei schafft sie es immer noch nicht alle Stolpersteine der Vorlage zu eliminieren und baut durch die Modernisierung auch neue ein. Aber trotzdem macht die Serie neugierig auf mehr und die Bücher sind ja auch immer besser geworden…

Mila
Die Dailysoap über Mila, die bis zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester ihren Traummann finden will und darüber eine Kolummne in einer Online-Zeitschrift schreibt. Vielfältige und interessante Charaktere, auch welche, die einem den letzten Nerv rauben. Man merkt der Serie an, an welcher Stelle sie versucht haben die Handlung zu strecken, um eine lange Dailysoap zu kreiieren und an welcher Stelle sie zu einem Ende finden wollten, da die Quoten nicht stimmten.

Luther
Staffel 1
Eine Serie über einen sehr guten Polizisten, der aber in seiner extremen Art gerne einmal über die Stränge schlägt. Die einzelnen Staffeln sind als Miniserie konzipiert, dafür sind die einzelnen Folgen sehr lang. Spannung kommt viel auf und die Serie ist auch gut besetzt, aber irgendwo fehlte der Funke, das gewisse Etwas, um die Serie eine Kategorie höher einzuordnen. Vielleicht kommt das noch mit dem Ansehen der nächsten Staffeln

Alphas
Staffel 1
Menschen mit besonderen Fähigkeiten werden Alphas genannt. Eine Gruppe von ihnen hat sich um den Wissenschaftler Dr. Rosen zusammengetan, um anderen Alphas zu retten bzw. die Menschheit vor der möglichen Bedrohung zu beschützen. Eine sehr heterogene Masse an unterschiedlichen Charakteren, die nicht zwangsläufig gut zusammen arbeiten wurde hier geschaffen. Die Idee ist nicht ganz neu und erinnert mich an eine meiner liebsten Serien – Mutant X. Ich scheue mich noch ein bisschen vor der zweiten Staffeln, da diese mit einem großen Cliffhanger enden soll und es keine dritte Staffel gibt.

Misfits
Staffel 1-3
Aus den unterschiedlichsten Gründen sind fünf Teenager zu Sozialstunden verdonnert worden. Bei einem ungewöhnlichen Gewitter werden sie getroffen und müssen feststellen, dass sie ab da alle außergewöhnliche Fähigkeiten haben. Nun müssen sie versuchen diese zu kontrollieren und ihre ganz alltäglichen Probleme unter Kontrolle zu bekommen. Die Serie ist solide gestaltet und auch die meiste Zeit über spannend. Die Charaktere entwickeln sich interessant weiter, aber irgendwo fehlt auch hier das gewisse Etwas. Als dann nach der dritten Staffel fast alle Hauptcharaktere ausgetauscht wurden, habe ich die Serie dann nicht mehr weitergeschaut.

Star Trek – the Next Generation
Staffel 1-2
Zwar habe ich die Serie seit meiner frühsten Kindheit – meine Mama ist ein großer Star Trek Fan – immer mal wieder ausschnittsweise mitbekommen, aber so wirklich im ganzen habe ich sie noch nicht gesehen. Während mich die Originalserie um Captain Kirk weniger interessierte, da es sich da mehr um die Entdeckung neuer Planeten und neuer Lebensformen ging, interessierte mich Next Generation viel mehr, da es hier einen größeren philosophischeren Umgang mit der Frage gibt, wie wir mit anderen Lebensformen umgehen sollten und wir durch Strategie und Verhandlungsgeschick Kriege verhindern können. Dazu ist Patrick Stewart als Captain Pickard auserkoren. So steckt in jeder Folge eine gute Lektion und zudem Spannung, Witz und neue Lebensformen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Serie von 1987 bis 1994 lief.

Sex and the City
Staffel 1
Wer kennt sie nicht? Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte? Ich kannte sie bisher nur vom Hörensagen und ließ mich daher einmal auf die Serie ein. Und es geht in ihr wirklich um Sex and the City, also New York. Dabei werden interessante Thesen aufgestellt und sowohl Frau als auch Mann fühlt sich mal mehr mal weniger verstanden. Eine schöne Serie für zwischendurch oder für Frauenabende. Hier werden die nächsten Staffeln bestimmt noch folgen.

Penny Dreadful
Staffel 1
Das England im viktorianischen Zeitalter. Gerade hier treffen Dorian Gray, Victor Frankenstein, der Cowboy und Meisterschütze Ethan Chandler, die mysteriöse Vanessa Ives und der wohlhabende Sir Malcolm Murray aufeinander. Sir Malcolms Tochter Mina ist von Vampiren entführt worden und das Team soll nun versuchen sie zu befreien. Eine sehr interessante Mischung aus Romanfiguren und neu erfundenen Charakteren in dieser Horrorserie, die sehr düster daher kommt. Man muss Penny Dreadful zugestehen, dass sie sehr gut umgesetzt wurde, gute Dialoge und interessante Ideen hat. Nur leider trifft sie nicht so ganz meinen Geschmack. Allerdings ist sie Serie so spannend gestaltet, dass ich sie eigentlich doch gerne ansehen würde, um zu wissen, wie es weitergeht, obwohl sie mir eigentlich nicht zusagt. Ein Dilemma ist das!

Neue Serien, die enttäuschten

Jessica Jones
Staffel 1
Während Daredevil als Marvels und Netflixs erste gemeinsame Serie mir sehr zusagte und zu den begeisternden neuen Serien gehört, enttäuschte mich die Serie, auf die ich mich mehr gefreut habe, leider sehr. Denn hier fehlen die sympathischen Charaktere einfach vollständig. Praktisch jeder Charakter ist irgendwo sehr nervig und macht ständig irgendetwas Dummes. Lediglich der Bösewicht Kilgrave hat etwas sehr markantes und sticht aus dem trüben Teich heraus. David Tennant spielt die Rolle sehr gut und man nimmt ihn als Bösewicht ernst. Die Serie selbst dreht sich aber immer wieder im Kreis. Gerade die ersten fünf Folgen laufen immer wieder nach demselben Prinzip ab und führen schnell zu ersten Längen. Danach kommt zwar mehr Fahrt in die Serie, aber trotzdem bleibt die Handlung sehr monoton. Jessica Jones versucht an Killgrave heranzukommen, aber jemand von ihren Verbündeten tut irgendetwas Dummes und Killgrave kann weiter frei umherlaufen. Und so geht es Folge um Folge. Daher hat mich Jessica Jones leider sehr enttäuscht.

How to get away with murder
Staffel 1
Eine Gruppe Jurastudenten bekommt die Chance bei ihrer sehr strengen Dozentin in der Kanzlei zu arbeiten. Dabei lernen sie die skrupellosen Machenschaften einer Strafverteidigern mit, die für ihre Mandanten auch dann einen Freispruch erwirkt, wenn sie selbst weiß, dass sie schuldig sind. Doch gleichzeitig scheinen die Studenten an einem Verbrechen beteiligt. Die Serie wird einmal von vorne nach hinten und einmal von hinten nach vorne erzählt. Das ist eine interessante Herangehensweise und die ersten ca. fünf Folgen ist die Serie sehr gut und auf einem sehr hohen Niveau, sowohl von der Handlung als auch schauspielerisch. Doch dann kreuzen sich die beiden Erzählrichtungen und ab da geht es nur noch um die persönlichen Verstrickungen und nicht mehr um die namensgebenden Fälle. Ab da wird sehr viel Potential verschenkt und die Serie wird immer bedeutungsloser und langweiliger. Erst das Ende mit der großen Aufklärung wirkt wieder ein bisschen spannend.

Blogparade: Kill them off!

Hallo ihr Lieben,
unsere allseits beliebte Königin der Blogparaden die singende Lehrerin hat es einmal mehr getan. Sie rief zu einer neuen Blogparade, auf das wir, ihre Untertanen, folgen. Das Thema diesmal „Kill them off!“. Und zwar werden die 10 Seriencharaktere gesucht, die uns am meisten genervt haben oder denen wir sogar einen frühen Serientod gewünscht haben. Und so habe ich natürlich sofort mein Notizbuch gezückt und meine eigene Liste erstellt – und dabei wahrscheinlich die Hälfte mal wieder vergessen. Die Reihenfolge ist diesmal wieder wertend, wobei Platz 1 mein meistgehasster Charakter ist.

Platz 10: Tiara aus My little Pony

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Nein in einer Kinderserie möchte man nicht, dass jemand stirbt. Eher wünscht man sich hier, dass dieses arrogante Pony eine Abreibung bekommt, welches sie von ihrem hohen Ross (haha Wortwitz^^) stößt. Oder vielleicht, dass ihr Vater sein Geld verliert und sie sich daher nicht mehr auf sein Vermögen berufen kann. Oder vielleicht auch einfach, dass sie ihren Schönheitsfleck nur vorgetäuscht hat und sich daher beim Schönheitsfleckenclub entschuldigen muss!

Platz 9: Rebecca Sutter aus How to get away with murder

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Bei ihr wird man nicht ganz schlau daraus, ob sie denn nun Opfer oder doch Täterin ist, aber sie ist einfach unglaublich nervig daran Tatsachen zu verdrehen und vor allem permanent zu zicken, dass sie nichts getan hat, anstatt sich richtig zu verteidigen. Gleichzeitig wickelt sie Wes immer wieder um den Finger, was ebenso nervig ist, weil er eigentlich zu den guten Charakteren zählt, aber für sie unglaubliches tut.

Platz 8: Bella aus Supernatural

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Glücklicherweise war sie nur selten dabei, aber meiner Meinung trotzdem in zu vielen Folgen. Unberechenbar, arrogant und immer auf der Suche nach dem eigenen Vorteil. Dabei kommt sie den Winchester-Jungs mehr als einmal in die Quere und ist dabei stets besonders nervig.

Platz 7: Alice Morgan aus Luther

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Ich habe bei Luther zwar bisher nur die erste Staffel gesehen, aber bereits da geht mir Alice besonders auf die Nerven. Während man sie in der ersten Folge noch als Opfer glaubt, taucht sie ab da immer wieder und auf unpassendster Weise in Luthers Leben auf und ist der Ansicht ihm „helfen“ zu müssen. Dabei verschlimmert sie aber eigentlich immer nur alles. Typisch gelangweiltes Superhirn, und einfach nur nervig.

Platz 6: Lexa aus Mutant X

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Sie stößt in der dritten Staffel zum Team, in einer sehr schwierigen Phase und ist der Ansicht erst einmal alles auf den Kopf zu stellen. Gleichzeitig sieht sie sich als neue Anführerin, hat aber lauter Geheimnisse und baut aber nur Mist. Sowas mag ich ja gar nicht.

Platz 5: Thomas Barrow aus Downton Abbey

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Downton Abbey ist ja voll von sympathischen und unsympathischen Charakteren, aber der unsympathischste von allen ist dann wohl Mister Barrow. Intrigen schmieden gegen geliebte Charaktere ist ein Verbrechen, dass ich nicht verzeihe. Zugleich es mit einer sehr hochmütigen und arroganten Art passiert, worauf genau er sich so viel einbildet, weiß ich nach fünf Staffeln immer noch nicht.

Platz 4: Moriarty aus Sherlock

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Ja ich weiß, dass er nun einmal der Gegenspieler zu Sherlock Holmes ist, und ja ich weiß, dass Andrew Scott die Rolle hervorragend spielt. Aber die Rolle an sich nervt mich sehr. Denn immer wenn Moriarty in einer Folge auftaucht, ist diese gleich so abgedreht, dass die Serie vergisst wofür sie steht.

Platz 3: Connor aus Angel

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Der geliebte Sohn, der den Vater hasst. Allerdings wird der Hass nach dem Prinzip „Dummer Junge tut dumme Sachen und denkt nie nach, aber alle sind grundsätzlich gegen ihn“ ausgelebt und genau das ist der nervige Punkt dabei. Ein früher Serientod wäre so eine Erleichterung gewesen!

Platz 2: Sansa Stark aus Game of Thrones

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Gut, inzwischen hat sie einiges dazu gelernt und ist nicht mehr ganz so nervig, wie am Anfang der Serie. Aber gerade da ging sie mir tierisch auf die Nerven mit ihrem Geschwärme für Joffrey und ihrer Arroganz, weil sie tatsächlich glaubte einmal Königin zu sein. Inzwischen hat sie zwar einiges durch, aber sie jammert immer noch so unglaublich viel… Lieber George, du bringst doch sonst immer alle um, kannst du uns nicht bitte endlich von Sansa erlösen?

Platz 1: Joffrey Baratheon aus Game of Thrones

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„Das erzähl ich alles meiner Mutter“ heul flenn, ich mach sowieso was ich will, denn als König darf ich alles machen, was ich will. Mit großem Abstand bis heute der nervigste Charakter überhaupt! Er wollte einen Bösewicht darstellen, war aber trotzdem nur ein kleiner Bub mit zu viel Macht. Ich HASSE ihn!

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 10

Hallo ihr Lieben,
heute ruft Frau Margarete zum letzten Mal zu ihrer Serienlogparade. Denn nun ist es bereits das 10. und damit auch letzte Thema. So machen wir uns ans Werk.

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Thema #10: Rund um die Serie

Was für Merchandise besitzt du zu Serien? Beschränkst du dich auf die gekauften Serienstaffeln oder hast du noch andere Accessoires zu deine Lieblingsserien? Zeig doch mal her, wie du deine liebsten Serien zelebrierst!

Merchandise? Ich? Aber natürlich! Da mach ich keinen Unterschied zwischen meinen Lieblingsfilmen und Lieblingsserien. Natürlich hab ich Poster (Tardis aus Doctor Who und Supernatural), Shirts/Pullover (Doctor Who, Supernatural, Sherlock) und die Serienstaffeln. Aber ich hab auch einen Pappaufsteller vom 10. Doctor, eine Tardiskeksdose, ein Adipose-Kuscheltier zu Hause und ein Adipose-Antistressball auf Arbeit (Doctor Who) und einen Dalek (Doctor Who).
Ich merke Serientechnisch ist mein Merchandise sehr Doctor Who lastig…

Interessierst du dich dafür, was deine Serienstars so außerhalb der Serie treiben?

Wenn ich Serienstars mag, interessiere ich mich schon auch für andere Serien/Filme, die sie gedreht haben und guck mir die eher an. Das gilt aber auch für andere Schauspieler. Ab und an hör ich mir vielleicht auch etwas Promiklatsch an, aber im großen und ganzen lass ich den Serienstars ihr Privatleben und konzentrier mich eher auf ihre Filmographie.

Das war dann auch schon die letzte Ausgabe der Serienblogparade von Frau Margarete. Was habt ihr für Serienmerchandise zu Hause?

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 9

Hallo ihr Lieben,
ich hänge ‚mal wieder 7 Filmkritiken zurück – ganz zu schweigen von Serien- und Bücherkritiken – aber heute wollen wir uns wieder der Serienblogparade von Frau Margarete widmen. Heute werden wir wieder  in unsere Kindheit versetzt.

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Thema #9: Kindheitserinnerungen

Welche Serien hast du in deiner Kindheit geliebt?

Wo soll ich da nur anfangen? Ich habe viele Serien geliebt!
Die Gummibärenbande, Chip&Chap, Captain Balu, Gargoyles, Ducktales, Goofy & Max, Sesamstraße, Sendung mit der Maus, Weihnachtsmann und Co. KG, Barney, die Dinos, Darkwing Duck, Alfred J. Kwak, Hallo Spencer, Löwenzahn… Die Liste ist beliebig land fortsetzbar…

Hast du eher Zeichentrickserien geschaut oder Serien mit realen Schauspielern?

Beides! Wenn ich das Fernsehprogramm selbst bestimmen durfte, dann habe ich mich eher für o.g. Serien – also überwiegend Zeichentrick – entschieden. Aber meistens hatte mein Stiefvater die Fernbedienung in der Hand. Da liefen dann eher Mission: Impossible, MacGyver oder The A-Team. Das sind bei mir ebenfalls Kindheitserinnerungen und mit ganz realen Schauspielern.

Gab es ein Thema, das dich in Serien beonders beschäftigt hat?

Wie man an meiner Aufzählung erkennen kann, hab ich die Themen kreuz und quer geguckt.

Wie findest du deine liebsten Kinderserien heute?

Na noch immer toll! Ich habe vor 2-3 Jahren große Teile meiner Kindheitsserien wieder angeguckt (YouTube machts möglich 😉 )

Beeinflussen sie doch noch irgendwie?

Die meisten nicht. Aber von dem Wissen von der Sendung mit der Maus oder Löwenzahn profitier ich manchmal doch noch bei Quiz-Spielen 😉

Und wie findest du das heutige Programm für Kinder?

Sehr schrottig! Wenn ich doch einmal bei meinem Freund durch das Fernsehprogramm durchschalte und sehe, mit was für Serien die Kinder heutzutage beschallt werden, mach ich mir ernsthaft Sorgen um meine Rente und verstehe, wieso die Kinder immer mehr verkommen. Ich könnte mich jetzt lang und breit darüber ausregen, aber ich halt mich doch einmal zurück.

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 8

Hallo ihr Lieben,
obwohl ich eigentlich komplett im Eimer bin, weil ich im Zuge meiner Ausbildung an einem Sponsorenlauf teilgenommen habe, aber ich möchte mich trotzdem heute wieder der Serienblogparade von Frau Margarete zuwenden.

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Thema #8: Guilty Pleasures

Welche deiner Lieblingsserien ist dir ein bisschen peinlich?

Naja was heißt peinlich. Ich verstecke grundsätzlich keine der Serien, die ich gucke. Über manche rede ich halt nur nicht besonders offen, weil ich doch das ein oder andere Mal schon komisch angeschaut wurde.
Eine dieser Serien ist Big Time Rush. Eine Nickelodeon Serie über vier Jugendliche, die nach LA ziehen, um dort eine Boyband zu gründen. Die Serie ist von der Zielgruppe her auf Kinder oder pubertierende Teenager ausgerichtet, aber so wirklich bin ich ja doch nie erwachsen geworden, daher mag ich die Serie immer noch und liege, obwohl ich jede Folge gefühlte 100 mal gesehen habe, noch immer fast auf dem Boden vor lachen über die Witze. Es gab Zeiten, da konnte ich jede Folge fast mitsprechen.
Eine weitere Serie, die ich eher unter Verschluss halte, dass ich sie sehe, ist Hand aufs Herz. Das deutsche Pendant zu Glee, über die STAG (Singen&Tanzen-AG). Eine Gruppe eher unbeliebter Schüler an einer Kölner Schule und ihre Leidenschaft zur Musik. So wirklich begeisten konnte mich die Serie eigentlich nie, aber trotzdem habe ich sie größtenteils gesehen, einfach weil mir die Charaktere so viel sympathischer waren als die Glee-Charaktere. Und die Coverlieder mag ich sehr.

Welches Format schaust du gerne. obwol du denkst, dass es keinen besonders hohen Anspruch oder keine gute Qualität hat?

Hierzu würde ich wohl Serien, wie The Big Bang Theory oder Two and a half men zählen, kurz alle Serien, die mit einer einfachen Grundhandlung und kurzen Folgen mich für kurze Zeit unterhalten, die ich aber nicht mit voller Aufmerksamkeit gucken muss. Trotzdem möchte ich diesen Serien nicht ihre Qualität und ihren Anspruch aberkennen, nur hat eine Folge 2 Broke girls weniger Anspruch als eine Folge Hannibal (um ein Beispiel zu nennen). Auch die beiden oben genannten Serien haben keinen hohen Anspruch, aber ich gucke ansonsten keine Serien aus dem Format.

Welche Serie findet jeder doof, nur du nicht?

Hm gute Frage. Hier würde ich vielleicht die Serien nennen, die nach einer Staffel wegen Mangel aus Begeisterung abgesetzt wurden. Hierzu gehören Almost human, Friends with better lifes und PainKiller-Jane.

Die Serienblogparade by Frau Margarete – Volume 7

Hallo ihr Lieben,
das Jahr rennt förmlich davon und auch bei der Serienblogparade von Frau Margarete sind wir bereits beim 7. Thema!

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Thema #7: Stadt, Land, Fluss

Die meisten bzw. die bekanntesten Serien kommen aus dem englischsprachigen Raum – welche Serien kannst du empfehlen, die nicht aus den USA oder aus Großbritannien kommen?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir nie Gedanken darüber gemacht habe, in welchem Land eine Serie produziert wurde. Natürlich fällt einem bei Sherlock schon die Kulisse von Londom auf und bei Doctor Who die Kulisse Londons oder Cardiffs. Aber ich habe meine Lieblingsserien nachrecherchiert und sie kommen tatsächlich alle aus dem englischsprachigen Raum. Das war mir vorher gar nicht bewusst, weil ich immer danach geschaut habe, ob mich eine Serie anspricht oder nicht, unabhängig vom Herkunftsland.

Welche deutschen Serien sind deine Favoriten?

Auch hier bin ich nun doch einml neugierig geworden und habe mir einmal eine Liste mit den erfolgreichsten deutschen Serien angesehen, um zu gucken, welche deutschen Serien zu meinen Favoriten gehören. Allerdings sagen mir deutsche Serien eindeutig nicht zu. Die meisten habe ich nicht gesehen, von einem Großteil hab ich sogar nicht einmal gehört. Zumindest je so 2-3 Folgen habe ich von Doctors Diary und Türkisch für Anfänger gesehen. Dies jedoch eingestellt, weil mir beide Serien nicht gefallen haben. Bei der Tatortreiniger hab ich sogar nur die erste Hälfte der ersten Folge durchgehalten, dann musste ich die Serie wechseln, weil ich sie einfach nicht gut fand.
Wirklich viele Folgen habe ich nur von Hand aufs Herz gesehen, eine Soap über die Singen und Tanzen Schüler-AG an einer Kölner Gesamtschule. Wirklich beliebt ist die AG nicht und erinnert stark an Glee. Aber ein liebevoller Cast und gute Lieder ließen mich die Serie weitergucken. Aber zählt sie dazu zu meinen Favoriten?
In der Liste der erfolgreichsten Serien fielen mir noch drei weitere auf. Zum einen Ein Herz und eine Seele. Ekel-Alfred und seine arme Familie. Die hab ich wirklich gerne gesehen und kann sie auch empfehlen. Zum anderen Loriot. Die Sketche prägten durch meine Mutter meine gesamte Kindheit und noch heute kann ich keinen Weihnachtsbaum sehen ohne ein „Früher war mehr Lametta“ rauszuhauen.
Doch die einzige deutsche Serie, die mich von meiner Kindheit bis jetzt immer begleitet hat ist „Die Sendung mit der Maus“. Die Serie hat mir sehr viel über die Welt beigebracht und die Maus und der Elefant sind noch heute meine Wegbegleiter.

Oder hast du vielleicht sogar ein paar Exoten in deiner Watchlist?

Das „exotischste“ was ich auf meiner Watchlist habe, ist Orphan Black. Und die Serie kommt aus Kanada, also auch aus dem englischsprachigen Raum. Zählt also nicht wirklich. Also nein wirkliche Exoten habe ich nicht auf meiner Liste, lass mich aber gerne von euren Kommentaren inspirieren!

Die Serienblogparade by Frau Margarate – Volume 6

Hallo ihr Lieben,
heute geht es, trotz Sommerloch, wieder weiter mit der Serienblogparade, die Frau Margarete ins Leben gerufen hat.

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Thema #6: Leben und Tod

Schon Buffy sang „Hey I’ve died twice“. Die Winchesters lachen darüber nur. Für die beiden ist der Tod schon nichts besonderes mehr. Auch in Game of Thrones sterben viele Charaktere, über manche freut man sich, über andere weint man (ich habe GoT bis zur Mitte der fünften Staffel bisher gesehen, für alle, die noch nicht so weit sind, kann dieser Beitrag Spoiler enthalten).
Todesfälle sind in Serien nichts ungewöhnliches. Manchmal sind es Nebencharaktere, deren Zeit einfach gekommen ist, eher selten sind es Hauptcharaktere (außer in Game of Thrones, die Serie zählt nicht), und manchmal gehört der Tod zum Prinzip der Serie (in Krankenhausserien sterben nun einmal Menschen).

Welcher Serientod ging dir richtig nah oder war richtig dramatisch?

Unerwartet und dramatisch war der Tod von Laverne aus Scrubs, die eine ganze Folge predigte, dass jeder Unfall und Tod nur einem höheren Zweck dient. Bis sie selbst einen Unfall hat und stirbt. Dieser Tod ging mir echt nah.
Auch ziemlich entsetzt war ich, als Tommy Merlyn am Ende der ersten Staffel von Arrow starb. Oliver und er hatten gestritten, dann kam der große Showdown, in dem die halbe Stadt zerstört wurde und Tommy starb. Das fand ich echt hart.
An sich war ich auch sehr geschockt über den vermeintlichen Tod Sherlocks am Ende der zweiten Staffel. Zum Glück war das ja nur ein Fehlalarm 😉

Hast du dich vielleicht schon mal über einen Serientod gefreut?

Ich war noch nie so froh und hab noch nie so Schadenfroh gelacht über einen Tod als über den Tod von Geoffrey Baratheon in Game of Thrones. Dieses sadistische kleine Arschloch vergiftete drei Staffeln lang Westeros, bis er endlich das zeitliche segnete.

Und welche Szenen zum „Leben“ blieben dir im Gedächtnis?

Die beste Szene zum Leben ist für mich am Anfang der 6. Staffel im Musical „Once more with feelings“. Buffy starb am Ende der fünften Staffel und wurde am Anfang der sechsten Staffel wiedergeholt. Während ihre Freunde dachten, dass sie in der Hölle schmorrt, war sie eigentlich im Himmel. Seitdem verzweifelte sie am Leben auf der Erde und versucht sich am Ende der Folge umzubringen. Sie wird aufgehalten und dann sagt ihre kleine Schwester Dawn den für mich wichtisten Seriensatz zum Leben Tod:
„Das allerschwerste auf dieser Welt ist in ihr zu leben“

So das war’s dann wieder von mir zum Thema Leben und Tod in Serien 🙂
Bis zum nächsten Mal 🙂