Bereits 2020 erschien Colleen Hoovers Buchvorlage. Und nach dem anhaltenden Erfolg ihrer Bücher, die mal mehr mal weniger gerechtfertigt auch in der Kritik stehen, ist nun die Zeit der Verfilmung gekommen. Die Zweite befasst sich direkt mit einem Buch, das auch für den Wandel Hoovers von den Teenieromanzen auch zu „erwachseneren“ Themen steht, und das ich noch durchaus okay fand, aber auch die Phase einläutete, in der ich nicht mehr jedes Buch von ihr verschlungen habe. Warum sich die Verfilmung aber durchaus sehen lässt, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das Beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.
Meine Meinung
Im letzten Jahr erschien mit Nur noch ein einziges Mal direkt die Verfilmung meines liebsten Buches von Colleen Hoover, aber auch das mit der schwersten Thematik. Und während die Situation am Set noch immer für Schlagzeilen sorgt, ging bereits der nächste Film ins Marketing. Und während im nächsten Jahr dann Verity ansteht, mit dem ich der Autorin dann angefangen habe den Rücken zu kehren, weil mich der Genrewechsel leider enttäuscht hatte, tauchte plötzlich All das Ungesagte zwischen uns auf und brachte einen überraschend überzeugenden Trailer. Denn das Buch hatte ich als vollkommen okay in Erinnerung, es löste bei mir aber bei weitem keine Begeisterungsstürme aus. Das lag vor allem daran, dass die Geschichte für mich nicht so eindeutig war, was es aussagen wollte. Es war irgendwie eine Mutter-Tochter-Geschichte, hatte aber auch die typische Hoover klebrige zuckersüße Liebesgeschichte mit drin. Während ihre Bücher sonst so vollgestopft mit Themen waren, die eigentlich eine sehr großen Triggerwarnung benötigt hätten, ging es hier um einen Unfall mit Todesfolge und die Trauerbewältigung. Also vergleichsweise „harmlos“. Damit dürfte man auch nach der großen Kritik an der weichgespülten Darstellung der häuslichen Gewalt in Nur noch ein einziges Mal erstmal sichere Gewässer getestet worden sein. So reisen wir zunächst in die Vergangenheit und treffen auf die Schwestern Morgan und Jenny, die mit ihren jeweiligen Freunden Chris und Jonah, unterwegs zu einer Party sind. Hier entspinnt sich schon eine gewisse Dynamik, die meine Begleitung dazu veranlasste, voller Vorfreude zu verkünden, dass sie schon wisse, worauf der Film hinauslaufe. Als dann jedoch die Einblendung 17 Jahre später kam, entfloh nicht nur ihr ein überraschter Aufschrei. Wir haben noch immer die gleichen Paare, aber die Dynamik hat sich geändert hat. Und mit Clara, der Tochter von Morgan und Chris, haben wir noch eine zusätzliche Komponente. Die lernt ganz frisch Miller kennen, der jedoch bereits eine Freundin hat. Mit dem kurz darauf eintretenden Unfall beginnt das eigentliche Drama. Wir haben also das Thema Trauerbewältigung und wie Tochter und Mutter damit umgehen, aber auch Geheimnisse, die gelüftet werden und eine Geschichte aus der Vergangenheit, die wieder aktuell wird. Aber wir haben eben auch die typische lockerleichte Liebesgeschichte, die Hoover so leicht aus der Feder zu kommen scheint. Das lockert die Stimmung im Film immer wieder auf. Und auch, wenn ich die Geschichte bereits kannte und sich der Film stark an die Vorlage hält und damit alle überraschenden Wendungen schon kannte, waren es gerade die Darstellenden, die dem Film Leben einhauchen. Die einen die Gefühle der Charaktere selbst spüren lassen. Dabei war es gerade Dave Franco, bei dem ich im Vorfeld starke Zweifel hatte, da ich ihn nicht in der Rolle gesehen hatte. Aber er beweist, dass er auch der Dramarolle gewachsen ist und haucht dem Jonah Leben ein.
Das Fazit
All das Ungesagte zwischen uns ist eine grundsolide Buchverfilmung, die den Wörtern Leben einhaucht und sie gekonnt auf der Leinwand inszeniert. Aber eben auch nicht mehr. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.
All das Ungesagte zwischen uns läuft seit dem 23.10.2025 in den deutschen Kinos
Spooky season ist vorbei, ab jetzt beginnt der graue Herbst. Also Zeit, um hoffentlich noch ein paar gemütliche Lesestunden zu verbringen, ehe der Vorweihnachtsstress beginnt. Und das werde ich auch genießen, da ich im Oktober gefühlt nur auf Tour war. Ein wenig ist es auch in meinem medialen Rückblick sichtbar:
Filme – auf großer Leinwand gesehen
In einer Wiederaufführung liefen folgende Filme: BTS – Speak Yourself & BTS – Sowoozoo
All das Ungesagte zwischen uns: Morgan hat sich ihr Leben wohl anders vorgestellt, als mit 17 schwanger zu werden. Doch auch jetzt mit Anfang 30 ist Clara das Beste, was ihr passieren konnte. Natürlich ist Erziehung nicht immer leicht. Bis ein Unfall ihr Leben komplett auf den Kopf stellt. – Gute Adaption des Buches mit sympathischem Cast.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Piranhas: Privatdetektivin Maggie McKeown soll das Verschwinden von zwei Teenagern untersuchen. Dabei benötigt sie die Hilfe vom Trunkbold Paul Grogan. Zusammen finden Sie ihre Überreste, lassen dabei aber Piranhas aus einem Forschungslabor entkommen. Das Problem: Diese sind speziell für den Vietnam-Krieg gezüchtet und daher hochgefährlich. – Für das Erscheinungsjahr ein guter Trashhorrorfilm, der die üblichen Schwachstellen in der Geschichte hat.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Chainsaw Man: Die Fortsetzung des Anime behandelt den Reze Arc und wird daher für die zweite Staffel benötigt. Vielleicht findet sich ja noch ein Kinotermin.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafftt haben es: Momo, A Big Bold Beautiful Journey, Tron Ares, Good Fortune, Frankenstein & Dracula
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Erneut gesehen habe ich: Hazbin Hotel – Staffel 1
Helluva Boss – Staffel 1-2 (Kommt von der Handlung und den Liedern nicht an Hazbin Hotel heran, schafft aber eine tolle Geschichte, mit spannenden Einzelepisoden und faszinierenden Charakteren)
The Penguin – Staffel 1 (Leider eher enttäuschend, kommt nicht richtig in Fahrt und dreht sich immer wieder im Kreis. Schade, denn Collin Farrel gibt einen tollen Pinguin ab)
FUN: Die Band nbl/nbl ist auf Tour. Dabei wollen sie Spaß haben, egal zu welchem Preis. Drei Frauen treten auf unterschiedlicher Weise in ihr Leben und keine wird nach der Begegnung mit der Band noch die Gleiche sein, wie zuvor. – Im Aufbau gut gestaltet und spannend, leider geht im gegen Ende die Luft aus und die Auflösung bleibt merkwürdig nichtssagend in der Luft hängen.
Idol Escape 2: Ainoskuke und Karen sind weiterhin auf der Flucht. Gemeinsam versuchen sie ein paar unvergessliche Momente zu erleben, um die Vergangenheit zu vergessen. Doch die Suche der Polizei nach den Beiden, treibt sie immer weiter in die Enge. – Runder Abschluss der Dilogie.
Roadtrip to your heart: Rose arbeitet als DJ. Doch für ihre nächste Tour fällt ihr Techniker aus. Der einzige Ersatz, den sie kurzfristig bekommen kann, ist der Vater ihrer besten Freundin. Eben jener, mit dem sie vor einiger Zeit einen One Night Stand hatte. Und den sie trotz aller Bemühungen nicht aus ihren Gedanken bekommen hat. Kann das gut gehen? – Interessante Grundidee, die in der Umsetzung etwas zu weich gewaschen wirkt.
Monsteranwalt: Daniel Becker, seines Zeichens Monsteranwalt ist zurück. Doch diesmal hat er sich ganz schön übernommen. Nachdem eine Schlange versucht hat, ihn zu ermorden, nimmt er sich der Verfluchten an, muss einen Nixen-Superstar vor einem Shitstorm retten, das glibberige Überbleibsel eines Ehemannes vertreten und zu allem Überdruss bekommt er noch einen Auftrag der Bürgermeisterin von Seattle persönlich. Denn irgendetwas sorgt für das Sinken mehrerer Schiffe. Aber mit seinem Team ist Daniel jedem Fall gewachsen. – Im Vergleich zum ersten Band leider schwächer, da sich hier einfach zu viel vorgenommen wurde. Dabei war gerade der Bürgermeisterinnenfall sehr vielversprechend.
Tagebücher der Apothekerin 14: Ihre Hoheit Gyokuyo steht kurz vor der Geburt. Und ausgerechnet jetzt verschwindet Maomao scheinbar spurlos. Jinshi setzt alles daran, um die Apothekerin wiederzufinden. – Es wird immer dramatischer und ich weiß nicht, ob mir die Entwicklung gefällt.
Spookily Yours: Willow ist eine Hexe und lebt ein absolut beschauliches Leben. Bis sie einen Kater adoptiert, der sich als verfluchter Dämon entpuppt. Sie versucht ihn zu befreien und muss zeitgleich seinem Charme widerstehen. – Guter Auftakt, toller Erzählstil, leider ist das letzte Dritten ein absoluter Reinfall. Nur noch Spice, keine Handlung mehr, alles zuvor aufgebaute wird mit Füßen getreten, absolut unlogisch und daher leider eine Enttäuschung.
Finde mich, Oliver*: Oliver ist nach dem Tod seines besten Freundes Sam noch nicht wieder ganz in der Spur. Als dann auch noch seine beste Freundin für ein Auslandssemester wegzieht, fehlt ihm jeglicher Anker. Daher schreibt er weiter Nachrichten an Sam, bis er eines Abends aus Versehen auf den Anrufbutton kommt. Und jemand, der nicht Sam ist, geht ran. Ben wird nicht lange ein Fremder bleiben, dennoch ist etwas merkwürdig an ihren Treffen. – Eine weitere tolle Geschichte von Autor Dustin Thao, der mich erneut gebrochen hat.
Phantom Tales of the Night 3: Spinne hat einen freien Tag. Doch den nutzt er, um ein Mädchen zu schützen, das den Tod von Menschen vorhersieht. Weiterhin wird in der Menschenwelt ein Komplott gegen den Patron geplant. – Wirkte ein bisschen wie ein Füllerband, aber dafür bekommen wir mehr Zusatzinfos zu den Charakteren.
My next breath*: Hollywood-Star Jeremy Renner dachte sich nichts weiter dabei, als er über Silvester 2022/2023 in sein Haus in Reno reiste. Zusammen mit seiner erweiterten Familie wollte er ein paar entspannte Tage verbringen. Nachdem sich der Schneesturm legte, beschloss er, die Straße so weit frei zu räumen, dass alle zum Ski fahren könnten. Dabei gerät sein Neffe in Gefahr und bei der Rettungsmission wird er selbst von seiner Pistenraupe überfahren. Sein Überlebenskampf und der Kampf zurück ins Leben, beschreibt er in seiner Autobiographie. – Mitreißend, spannend, bedrückend und alles zugleich. Renner weiß, wie man eine Geschichte ausbaut und berichtete schonungslos vom schlimmsten Tag seines Lebens.
Tee? Kaffee? Mord! 21 – Ein Grab für drei: Es sollte eine ganz normale Beerdigung sein. Doch das frisch ausgehobene Grab ist gleich von drei Leichen besetzt. Nathalie Ames und ihre Freund*innen helfen wieder tatkräftig bei den Ermittlungen. Nur Nathalies Freund Fred scheint merkwürdig abgelenkt zu sein. – Spannender Fall, leider ziemlich überschattet von der Beziehungsproblematik.
Tee? Kaffee? Mord! 22 – Letzter Vorhang für Mr. Goodfellow: Um sich von der Trennung abzulenken, reist Nathalie an die Küste und wird prompt Zeugin eines Mords. Doch die örtliche Polizei lehnt jegliche Hilfe ab. Monate später ist Nathalie im Publikum bei einer Theaterprobe. Doch hier kommt es zu einem schrecklichen Unfall. Oder war es Mord? – Wirkt wie zwei Bücher in einem, wird am Ende aber logisch verknüpft. Ein solider Band der Reihe.
Tee? Kaffee? Mord! 23 – Drei Sterne und ein Mord: Leon Baster ist ein gefürchteter Restaurantkritiker und hat sich ausgerechnet im Black Feather angekündigt. Nathalie ist jedoch von ihrem Restaurant überzeugt und denkt sich nichts dabei. Bis Baster tot umfällt. War das Gericht vergiftet? – Auch hier ein solider Band, der leider wenig Möglichkeit zum miträtseln bot.
Dass Stephen King ein fantastischer Geschichtenschreiber ist, der neben dem reinen Horrorgenre auch viele Unterkategorien bedienen kann, beweist wohl seine lange Liste von erfolgreichen Büchern. Sein Todesmarsch, den er unter seinem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlichte, war mir bisher unbekannt. Und ein Film, bei dem es rein darum geht, dass Jugendliche bis zum Tod marschieren? Aber King schafft es in der Regel auch daraus Geschichten zu bauen. Warum der Film absolut sehenswert ist, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
50 junge Männer treten in einer dystopischen Version der USA zum Todesmarsch an. Die Regeln sind einfach. Sie müssen immer weiter laufen, dürfen dabei eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten und wer sich nicht daran hält, wird erschossen. Das geht so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Ray Garraty und Peter deVries freunden sich direkt an und lernen unterwegs ihre Kameraden näher kennen.
Meine Meinung
Wenn die Meisten an Stephen King Geschichten denken, fällt ihnen der Horroraspekt, das Übernatürliche, das Schmerzhafte ein. Der Clown Pennywise aus Es, die wiederbelebte Katze aus Friedhof der Kuscheltiere, das rachsüchtige Auto Christine. Dabei sind es gerade die Geschichten dazwischen, die seine Bücher so besonders machen. Die Geschichte der Gruppe Ausgestoßener, die versuchen gegen die stärkeren Rowdies anzukommen in Es, der Vater, der nur seine Kinder glücklich machen will in Friedhof der Kuscheltiere, der Junge, der endlich mehr sein will als die Pickel in seinem Gesicht in Christine. So ist es auch bei der Todesmarsch. Der Grundbaustein des Marsches, bis nur noch einer lebt, scheint so simpel, doch regte in mir auch Zweifel, ob es den gesamten Film tragen könnte. Schon hier lag ich falsch, denn die durchgehend spürbare Anspannung und die ständige Präsenz des möglichen Todes, wenn man die Schmerzen und Widrigkeiten des Marsches nicht in den Griff bekommt, zerrt an den eigenen Nerven und lässt einen hinter jedem Kameraschwenk die nächste Katastrophe vermuten. Das düstere Gesamtbild der postapokylptischen USA, das absolut heruntergekommen ist und die wenigen Bewohner am Rand des Geschehens, die alle so aussehen, als ob der Hungertod nicht mehr weit entfernt wäre, stärken die Beklemmung. Doch dabei ist es das Miteinander der Jungs und gerade unseren vier Hauptakteuren. Wie sie wissen, dass es eigentlich nicht hilfreich ist, sich anzufreunden, da sowieso nur einer Überleben kann. Und doch helfen sie sich, feuern sich an, ziehen sich weiter, wenn einer am Ende seiner Kräfte ist. Sehr zum Unmut anderer, die darin einen unfairen Vorteil sehen. Hier zeigt sich wieder, wie spielerisch King Geschichten erzählt. Gar nicht die große Handlung, sondern die kleinen. Die Träume der Einzelnen und wie diese immer weiter schrumpfen. Die Gründe, warum sich alle dafür freiwillig gemeldet haben und wie nichtig alles wirkt, bei jeder weiteren Meile, die sie irgendwie durchhalten. Die Verluste, die sie miterleben. All das ist inszenatorisch so gut eingefangen, dass es sich anfühlt als wäre man mit dabei. Als würde man sich die Füße wund laufen, während man eigentlich gemütlich im Kinosessel sitzt. Erfahrung konnte Regisseur Francis Lawrence bereits ausführlich in den Verfilmungen der Tribute von Panem sammeln, auch wenn er hier noch einmal näher an den Charakteren bleibt. Auch die schauspielerischen Leistungen der Jungs sind so on point, das man ihnen die Qualen des Marsches komplett abkauft.
Das Fazit
The long walk macht die Geschichte Stephen Kings auf der Kinoleinwand so lebendig, das einem schon vom Zusehen die Füße wehtun. Der Film geht unter die Haut und die Geschichte der Freundschaft bleibt im Kopf. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.
Der September brachte kühle Temperaturen, aber dennoch viele Sonnenstunden und sollte eigentlich geprägt sein, von vielen schönen Lesestunden mit einem Heißgetränk eingekuschelt im Lesesessel. Aber gerade die letzten 2,5 Wochen waren davon geprägt, dass ich viele Überstunden für den Brotjob machen musste und daher zu nichts kam. Nicht zu meinen neuen Büchern, nicht zu meinen geplanten Serien, geschweige denn von Filmen oder Kinobesuchen. Nun aber genug des Jammerns und viel Spaß bei meinem medialen Rückblick:
*enthält Rezensionsexemplare. Daher kennzeichne ich den Beitrag als Werbung.
Filme – auf großer Leinwand gesehen
The long walk: 50 junge Männer treten in einer dystopischen Version der USA zum Todesmarsch an. Die Regeln sind einfach. Sie müssen immer weiter laufen, dürfen dabei eine bestimmte Geschwindigkeit nicht unterschreiten und wer sich nicht daran hält, wird erschossen. Das geht so lange, bis nur noch ein Läufer übrig bleibt. Ray Garraty und Peter deVries freunden sich direkt an und lernen unterwegs ihre Kameraden näher kennen. – Eine Geschichte, die nur Stephen King spannend erzählen kann, richtig gut inszeniert und durchgehend spannend.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
The Thursdays Murder Club: In der Seniorenresidenz in Coopers Chase treffen sich Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim jeden Donnerstag, um über alte Mordfälle zu sinnieren. Bis einer direkt vor ihrer Haustür geschieht. Trotz ihres fortgeschrittenene Alters mangelt es den Vier an Scharfsinn nicht und so sind sie der Polizei stets ein Schritt voraus. – Hat erzählerisch die gleichen Schwächen, wie das Buch, aber durch den herausragenden Cast, doch irgendwie spannend.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Downton Abbey 3: Ich habe die Serie wirklich gern geschaut und auch der erste Film konnte mich begeistern. Leider hatte ich bereits den zweiten verpasst und bisher keine Gelegenheit ihn nachzuholen. Wird vielleicht langsam mal Zeit.
Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Ganzer halber Bruder und 22 Bahnen
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Kakegurui – Staffel 1 (Anh sich eine interessante Geschichte über Glücksspiel, aber so überzeichnet umgesetzt, dass es mich eher abgeschreckt hat)
The Day of the Jackal – Staffel 1 (Sehr langsam erzählte Adaption des Stoffes, der sich viele Freiheiten nimmt, aber durch die beiden Hauptdarstellenden erstaunlich gut funktioniert)
Yakuza goes houseman – Staffel 1 (Sehr eigenwillige Animation, aber die kurzen Geschichten sind sehr witzig und so plätschert die Serie gut nebenbei daher)
Ghosts – Staffel 1-2 (Es war Liebe auf die erste Folge. Einfach eine sehr witizge Geschichte, die durch die Vielzahl an verschiedenen Charakteren wunderbar funktioniert)
Mein Lesemonat
Bücher insgesamt: 14 Seiten insgesamt: 3.259 + 9Stunden und 24 Minuten (Hörbuch Only) Seiten pro Tag: 108 im Durchschnitt Taschenbuch: 4 Comic/Manga/Graphic Novel: 2 Hörbuch: 8
Percy Jackson 6 – Der Kelch der Götter: Nach all den Abenteuern will Percy nichts weiter als mit seiner Freundin Annabeth aufs College zu gehen. Doch dafür braucht er drei göttliche Empfehlungsschreiben. Zum Glück hat Ganymed, der Mundschenk der Götter, seinen Kelch verloren und braucht den dringend wieder. – Für mich bisher das beste Percy Jackson Buch, weil es einfach eine schöne Geschichte war, ohne gleich ein potentielles Ende der Welt herbeizuführen.
Tengu 1: Mamoru lebt mit seinen zwei jüngeren Brüdern abgeschieden in den Wäldern, denn er ist ein Wächter und bekämpft die Tengus rund um den Schrein. Doch nach einem besonders schlimmen Angriff wird er selbst zum Teil Tengu, weswegen die anderen Wächter ihn töten müssten. Doch seine Brüder stehen ihm bei und zusammen müssen sie beweisen, dass Mamoru auch unter schlimmsten Bedingungen menschlich bleibt. – Interessanter Auftakt mit einer tollen Geschichte über Bruderzusammenhalt.
Der Hexer: Drei Polizisten von Scotland Yard werden damit beauftragt den berüchtigten Hexer Arthur Milton zu jagen, obwohl dieser für Tod erklärt wurde. Doch dabei geraten sie in die Verstrickungen des gerissenen Anwalts Messer. – Mein erster Edgar Wallace und ich bin so gar nicht in die Geschichte gekommen. Irgendwie ist so gar nichts passiert.
Der Spurenfinder: Elos von Bergen war einst einer der besten Spurenfinder des Landes. Doch er hat die Aufgabe an den Nagel gehangen und führt mit den Kindern Ada und Naru ein beschauliches Leben. Bis ein Mord Friedhofen aufrüttelt und die drei mittendrin stecken in einem Abenteuer. – Marc-Uwe Klingt brilliert mit seinem ganz eigenen Humor auch im fantastischen Jugendbuchbereich. Auch wenn mir die Geschichte gegen Ende etwas zu weit abdriftete.
Gangster in London: Ein verschwundenes Testament, rivalisierende Gangs, die Schultzgelder erpressen und mittendrin eine Sekretärin, die einfach nur ihre Arbeit richtig machen möchte. – Mein zweiter Edgar Wallace und ich bin noch weniger reingekommen. Werde das Experiment Wallace damit wohl beenden.
The Darlington 1 – Henry & Kate: Henry ist der millionenschwere Erbe des berühmten The Darlington. Doch ein Skandal rund um seinen Vater überschattet das Hotel, wodurch es in Schieflage gerät. Und dann ist auch noch sein Handy verschwunden. Dies findet er bei der obdachlosen Kate, die alles verloren hat. Zwischen beiden entsteht eine ganz besondere Verbindung und Kate findet eine Anstellung im Darlington. Doch ist der Unterschied einfach zu groß zwischen ihnen? – Hatte so meine Sorgen wegen des starken Machtgefälles, aber Laura Kneidl schafft es, eine gute Geschichte draus zu bauen. Allerdings muss der nächste Teil hier bei dem Vaterskandal nochmal nachlegen.
The masterful cat is depressed again 4: Saku bekommt in ihrem Job immer wieder Komplimente, wie gut sie ihr Leben im Griff hat. Dabei ist es vorallem Yukichi, ihre Katze, die alles im Griff hat. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür und Saku möchte Yukichi ein ganz besonderes Geschenk machen. – Irgendwie ist die Geschichte weiterhin sehr süß, aber sie kommt auch nicht wirklich voran.
Whisper: Noa muss über die Sommerferien mit ihrer Mutter und deren bestem Freund in ein kleines Dorf reisen, wo sie ein Ferienhaus beziehen. Doch in Whisper scheint es zu spuken. Noa und der hilfsbereite David gehen dem Geheimnis des Dorfes auf den Grund. – Ein gut geschriebenes Mystery Jugendbuch, das bis zum Ende zu überraschen weiß.
Hexenbrut & Jägerblut*: Samina wollte an Samhain nur das Portal zur Dämonenwelt beschützen, da trifft sie auf den attraktiven Dämonenjäger Kuro. Über das Hexenjahr verteilt, treffen sie immer wieder aufeinander und bestehen zusammen so manches Abenteuer. – Tolle Grundidee, leider war die Umsetzung so gar nichts meins. – Rezenensionsexemplar.
Lage Lage Leiche: Laura Hofmann zieht in eine der begehrtesten Neubausiedlungen in Hamburg, um dort als Maklerin möglichst viele Häuser zu verkaufen. Doch schon bei der ersten Besichtigung findet sie Drogen im Garten. Um die Nachbarschaft nicht in Verruf geraten zu lassen, beschließt sie herauszufinden, wo diese herkommen. Leider stolpert sie als nächstes über eine Leiche. – Auch hier spannender Grundgedanke, aber die ganze Drogengeschichte und Lauras Hintergrundgeschichte waren mir dann doch zu weit vom erwarteten cosy crime entfernt, das ich nicht in die Geschichte gefunden habe.
Aktiv sterben: Stadt Galgen steht kurz davor ein Kurort zu werden, was für das Hotel Waldfrieden die dringend benötigten Ansturm bedeuten könnte. Leider wird eine Leiche im Kühlhaus gefunden. Da die Polizei wenig hilfreich ist, beschließen der Koch, die Gärtnerin und der Rezeptionist die Sache selbst in die Hand zu nehmen. – Das Trio der Angestellten ist immer für einen Witz gut, so dass die eher langsame Geschichte überhaupt nicht auffällt.
Doppeltreffer*: Kate kann nach vielen Hürden endlich an der Uni Erfurt dem Florettfechten nachgehen. Schade nur, dass ihr großes Idol Amelie den Sport inzwischen aufgegeben hat. Bis sie bei einem Freundschaftsturnier aufeinander treffen. Doch dies verläuft nicht wie geplant und beide bekommen die jeweils andere nicht mehr aus dem Kopf. – Langsam aufbauende Geschichte, die ein bisschen zu viel Fechten und ein bisschen zu wenig Gefühl beinhaltet. – Rezensionsexemplar.
Tee? Kaffee? Mord! 19 – Sister Sallys letztes Halleluja: Natalie Ames wollte eigentlich nur ihren Pub erweitern, als sie eine Nonne auf ihrer Baustelle finden. Doch von der Position her, müsste sie vom Himmel gefallen sein. Sofort nehmen sie und ihre Freund*innen die Ermittlungen auf, die sie zu dem Nonnenchor Heavenly Voices führt. – Mal wieder ein ziemlich spannender Fall, auch wenn die Aufklärung sehr vorhersehbar war. Hat dennoch gut funktioniert.
Tee? Kaffee? Mord! 20 – Mord mit spitzer Feder: Ian und Paige finden den verschollenen Wirt von Natalies zweitem Pub, den Ian führt. In einer Gefriertruhe im Keller. Leider ist Natalie damit die Hauptverdächtige. Zum Glück fällt Paige auf, dass der Fall eine große Ählichkeit mit dem Buch hat, das sie aktuell liest. – Tolle Ausgangsidee, leider ist die Auflösung sehr enttäuschend.
Ich könnte hier wieder meine Einleitung über die Einfalllosigkeit in Hollywood schreiben, weswegen wir mal wieder ein Remake präsentiert bekommen. Wir könnten aber auch einfach direkt darüber reden, dass ich allein wegen des Gespanns Olivia Coleman und Benedict Cumberbatch den Film sehen wollte. Warum sich das auch gelohnt hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
Ivy und Theo sind das Vorzeigepaar schlechthin. Die beiden Briten sind zusammen in die USA ausgewandert, haben zwei Kinder bekommen und während Theo sich einen Namen als Architekt gemacht hat, führt Ivy ein kleines Restaurant, konzentriert sich aber doch lieber auf die Erziehung der Kinder. Bei einem Jahrhundertsturm stürzt Theos Meisterwerk bei der Eröffnung ein und Ivys Restaurant wird durch die Entdeckung einer gefeierten Kritikerin über Nacht zum Erfolg. Doch mit den nun getauschten Rollen wird schnell klar, dass die perfekte Ehe schnell in eine Krise stürzen kann.
Meine Meinung
Comedy liegt ja immer im Auge des Betrachters. Und gerade deswegen ist es auch so schwierig alle Leute abzuholen. Mir sind ausufernde Witze ja schnell zu drüber, weswegen ich viele Klamaukfilme einfach nicht mag. Und dann gibt es diese Filme, die mir eigentlich zu drüber sein müsste, mich aber einfach durch ihre charmante Art abholen. Um so einen Film handelt es sich bei Die Rosenschlacht. Aber beginnen wir am Anfang. Wir lernen Ivy und Theo kennen, kurz bevor sie ein Paar werden und in die USA auswandern. Die beiden scheinen sich wirklich gesucht und gefunden zu haben und bauen sich ein beschauliches Heim mit zwei Kindern auf. Ihr Freundeskreis ist typisch amerikanisch und da ist es natürlich auch total normal, sich zu einem entspannten Nachmittag auf dem Schießstand zu treffen. Hier treffen wir dann auch auf die besten Freund*innen, gespielt von Andy Samberg und Kate McKinnon. Hier zeigt sich schon, warum die Besetzung des Films so wichtig für die Pointen sind, denn wären die beiden die Hauptdarstellenden, dann würde der Film absolut gar nicht funktionieren. Aber stattdessen haben wir Olivia Coleman und Benedict Cumberbatch, die selbst den größten Wahnsinn noch so charmant spielen können, dass ich ihnen sowohl das langsame Auseinanderleben als auch die finale Scheidungsschlacht absolut abkaufe. Nebenbei haben wir dann noch ebenso liebenswerte Rollen von Ncuti Gatwa oder Sunita Mani, und leider auch sehr unsympathische Rollen – wofür die Darstellenden nichts können – von Zoe Chao und Jamie Demetriou. So hält sich der Film die Waage und das Hauptaugenmerk liegt eh auf unserem streitenden Ehepaar. Dabei ist das Drehbuch auch nochmal hervorzuheben. Ich habe weder das Buch gelesen, noch die erste Verfilmung von deVito, und kann daher nicht sagen, wie sehr es adaptiert wurde, aber es ist schön zu sehen, wie sie am Anfang wirklich versuchen alle Probleme noch normal zu lösen. Mit Kompromissen, mit Gesprächen, mit Ehrlichkeit. Aber wir sehen eben auch, wie sie damit nicht ihre Probleme gelöst bekommen. Und der absolute Wahnsinn beginnt dann eben doch erst gegen Ende des Films. Damit wird vorher genug Wert auf logische Ansätze gelegt, dass die finale Eskalation wie eine Satire auf den vorherigen Film wirkt, aber gerade deswegen so gut funktioniert. Und selbst diese kaufe ich den beiden Darstellenden sofort ab, weil sie es eben auch schaffen, ihre Charaktere mit der Handlung wachsen zu lassen, so dass es am Ende eben doch wie der logische Schritt wirkt.
Das Fazit
Die Rosenschlacht ist eine sich gut und logisch aufbauende Dramödie, die gerade durch die beiden sehr sympathischen Hauptdarstellenden wunderbar funktioniert. Die Witze zünden und wir kaufen ihnen auch die finale Eskalation ab. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.
Die Rosenschlacht läuft seit dem 28.08.2025 in den deutschen Kinos
Während es über das Jahr verteilt zwar einige Rom-Coms im Kino gibt, sind gute Rom-Coms, also romantische Komödien, leider eine Seltenheit. Schwieriger wird es jedoch, wenn Filme als Rom-Com vermarktet werden und dann eher weniger Rom und überhaupt nicht Com sind. Was ich damit meine und wieso dies im Vorwort zu Was ist Liebe wert auftaucht, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
Als Dating-Beraterin weiß Lucy genau, worauf sie bei Vermittlungsvorschlägen achten muss. Liebe sei schließlich simple Mathematik. Bis sie auf den reichen, aber auch super charmanten, Harry trifft, der aufgrund ihrer Rechnungen gar nicht zu ihr passen dürfte. Zeitgleich trifft sie aber auch ihren Ex-Freund John wieder, den sie einerseits wegen seiner Armut verlassen hatte.
Meine Meinung
Ich mag Rom-Coms. Leider treffe ich eher selten auf gute. Und auch bei Was ist Liebe wert hatte ich so meine Zweifel nach dem Trailer. Das Prinzip Partnervermittlung und dann noch irgendwie eine verkorkste Dreierbeziehung mit Ex-Partner und natürlich dem klischeeigen Millionär, klang nicht nach einem Erfolgskonzept. Nun, ist es auch im Nachhinein nicht. Allerdings auch nicht das größte Problem an dem Film. Aber fangen wir am Anfang an. Wir lernen zunächst Lucy kennen, die ewig positive Partnervermittlerin, die von ihrem super tollen Job schwärmt, aber zeitgleich nur darüber lästert, wie schwer es doch sei, den Kund*innen klar zu machen, dass sie keine Traummänner backen kann. Dass Lucy dabei von Dakota Johnson gespielt wurde, war auch nicht sehr hilfreich, denn mit der sehr eingeschränkten Mimik, wird auch nicht unbedingt die dringend erforderliche Sympathie gezeigt. Wie durch ein Wunder schafft sie es dennoch alle Leute in ihrem Umfeld zu betören und dabei immer wieder die gleichen Phrasen zur Liebe zu wiederholen. Auftritt Millionär Henry, der sie aus irgendeinem Grund dennoch anziehend findet und um ein Date bittet. Dabei ist es ihm total egal, dass sie aus beruflicher Erfahrung weiß, dass sie nicht zusammen passen. Denn natürlich passt man nur zusammen, wenn gewisse Faktoren gleich sind, wie Einkommen, Attraktivitätslevel, familiärer Hintergrund oder Interessen. Und auch, wenn Pedro Pascal gerade im Kino sehr überpräsent ist, liefert er hier eine solide Performance ab. Für die Eindimensionalität seines Charakters kann er schließlich nichts und versucht alles raus zu holen. Dann haben wir noch Chris Evans als Ex und auch, wenn sich die beide ewig nicht gesehen haben, funktioniert er auch sehr schnell wieder als bester Freund. Und auch, wenn Evans ebenfalls nicht das größte schauspielerische Repertoire hat, so reicht es doch für seine Rolle als Ex, den Lucy natürlich nur verlassen hat, weil er arm ist. Die gescheiterte Schauspielexistenz ist da kein Hinderniss. Und damit haben wir auch schon die Hauptprobleme des Films zusammen. Zum einen das absolut pseudo-poetische Drehbuch, das sich super ernst nimmt und wirklich versucht mit den üblichen Klischees eine hochtrabende Geschichte über die Bedeutung von Liebe zu erzählen. Leider wirkt es dabei eher wie eine Satire auf die eigene Geschichte. Denn Hauptproblem Nummer Zwei Lucy ist einfach nur super oberflächlich und unsympathisch. Während sie John wegen seiner Armut verlassen hat, findet sie natürlich genau den Reichtum an Henry super anziehend. Kurz bevor die beiden das erste Mal miteinander schlafen, muss natürlich noch geklärt werden, wie viel die Wohnung wert ist. Egal, ob Verhütungsmethoden abgeklärt sind, Immobilienwerte sind wichtig. Also mir ist nicht klar, warum auch nur einer von beiden auf sie steht. Und warum John sie nach all den Jahren, in dem sie auf ihn herabgeblickt hat, nun zurück will. Aber der Film wird noch wesentlich problematischer. Denn, wo Männer auf Frauen treffen, gibt es eben auch Übergriffigkeiten. Und weder die Naivität Lucys noch die Abgebrühtheit ihrer Chefin sind positive Beispiele für den Umgang mit dem Thema. Wobei die Geschichte aus der Sicht der betroffenen Frau vermutlich eine gute Gesellschaftskritik abgegeben hätte. So haben wir weder wirkliche Romantik, weil alles sehr oberflächlich bleibt, und die Comedy fehlt gänzlich, da sich der Film selbst sehr ernst nimmt. Damit hat die Marketingabteilung das völlig falsche Publikum ins Kino gelockt. Aber nun, immerhin wurde Publikum ins Kino gelockt.
Das Fazit
Was ist Liebe wert – Materialists ist ein als Rom-Com vermarktetes Drama, das sich unfassbar wichtig nimmt, dabei aber absolut oberflächlich und stellenweise sogar problematisch daher kommt. Auch schauspielerisch kann der Cast nur bedingt überzeugen. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.
Was ist Liebe wert – Materialists läuft seit dem 21.08.2025 in den deutschen Kinos
Was macht Hollywood, wenn neuen Ideen keine Chance gegeben wird? Genau, die gleiche Geschichte nochmal erzählen. Und warum nicht auch einfach einen Klassiker mal wieder ausgraben und nach vielen Jahren neu rausbringen? Warum Die nackte Kanone dennoch vergleichsweise gut funktioniert, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Die Handlung
Lt. Frank Drebin Jr. konnte zwar einen Raubüberfall verhindern, steht wegen seiner Vorgehensweise jedoch in der Kritik und wird zur Tatortbesichtigung abgestellt. Während er uns sein Partner von einem Autounfall ausgehen, ist sich die verführerische Schwester des Toten sicher, dass es Mord war. Und da Drebin der schönen Beth Davenport nichts abschlagen kann, fängt er an nachzuforschen. Dabei sticht er jedoch in ein Wespennest.
Meine Meinung
Die nackte Kanone war einer dieser Filme, die mir bisher nie zugesagt hatten. Zu sehr befürchtete ich, dass es einfach nicht mein Humor wäre. Und dann kam der Trailer zur 2025er Variante. Während mit die erste Hälfte überhaupt nicht zusagte und so gar nicht meinen Humor traf, war es dann doch die zweite Hälfte des Trailers, der wesentlich vielversprechender aussah. Und als dann auch noch der Pärchengatte Interesse bekundete, war die Planung abgeschlossen. Die Prognosse des Trailers war dann letztendlich auch das Fazit für den gesamten Film. Ich mochte ca. 50% davon. Aber fangen wir am Anfang an. Die erste Szene rund um einen Banküberfall war bereits im Trailer – der wieder sehr inflationär im Kino lief – und war weiterhin so schlecht und Möchtegernlustig mit Liam Neeson in der Schuluniform. Danach wird es aber schnell besser. Dabei konzentriert sich der Film auf viele kleine Gags, die im Hintergrund laufen und genau die waren absolut fantastisch. Ob es nun die „Cold Cases“ waren, die aus dem Eisschrank geholt wurden, oder das Verbrecherfoto, das von einem Promifotografen perfekt ausgeleuchtet wurde, es gab ständig Dinge zu entdecken, die genau meinen Humor trafen. Nebenbei wurden diverse running gags aufgebaut, wie die ständig auftauchenden Kaffeebecher. Aber auch im Vordergrund wurden die Witze deutlich besser, wenn auch manchmal absolut politisch böse. Das hatte dann aber schon wieder einen stark satirischen Vibe, der ebenfalls gut funktioniert hat. Auch Pamela Anderson passt perfekt in ihre Rolle und haucht der femme fatale eine ganz neue Bedeutung ein. Dabei wird die Stilisierung der Frau gekonnt auf die Spitze getrieben, um erneut satirisch zu zeigen, das es einfach nicht sein muss. Lediglich die darauffolggende Bratenszene war mir dann doch wieder etwas zu drüber. Leider ist es gerade das Ende, das dann wieder zu viel will und daher zu drüber ist. Man sollte meinen, dass Gags, wo dem Hauptdarsteller durch einen „Unfall“ die Hose ausgezogen wird und das natürlich live im ganzen Land ausgestrahlt wird, einfach nicht mehr zeitgemäß ist. So hatte ich überwiegend überraschend viel Spaß mit dem Film, doch gerade das Finale war dann doch eher enttäuschend. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir im Nachhinein eine Fortsetzung des Reboots (Sequels?) gut vorstellen könnte. Vielleicht auch mit einer doch neuen Handlung, denn nachdem ich nun auch das Original nachgeholt habe, fallen die Parallelen und die doch sehr gleiche Handlung deutlich auf. Auch wenn stellenweise doch versucht wurde, es ein wenig anders zu drehen und gerade die Witze alle neu waren. Alles in allem war ich am Ende doch überwiegend gut unterhalten, denn durch die hohe Gagdichte konnte ich über die für mich eher enttäuschenden bzw. nicht witzigen Stellen einfach hinwegsehen.
Das Fazit
Die nackte Kanone (2025) nimmt die alten Geschichte in ihrer Grundstruktur und bringt durch neue Witze stellenweise frischen Wind rein. Leider sind es gerade die Hintergrundgags, die wirklich zünden, während die groß aufgebauten eher in die Hose gehen. Dennoch funktioniert der Unterhaltungsfaktor. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.
Die nackte Kanone läuft seit dem 31.07.2025 in den deutschen Kinos
Und damit ist der August vorbei und die mentalen Vorbereitungen auf den Herbst laufen. Dieser Monat stand bei mir ganz unter dem Motto der „Zero SuB Challenge“. Dass heißt, dass ich es tatsächlich geschafft habe, alle meine ungelesenen Bücher zu gelesenen Bücher zu machen. Was darüber hinaus noch so passiert ist, erfahrt ihr in meinem altbekannten medialem Rückblick:
Filme – auf großer Leinwand gesehen
Die nackte Kanone: Lt. Frank Drebin Jr. konnte zwar einen Raubüberfall verhindern, steht wegen seiner Vorgehensweise jedoch in der Kritik und wird zur Tatortbesichtigung abgestellt. Während er uns sein Partner von einem Autounfall ausgehen, ist sich die verführerische Schwester des Toten sicher, dass es Mord war. Und da Drebin der schönen Beth Davenport nichts abschlagen kann, fängt er an nachzuforschen. Dabei sticht er jedoch in ein Wespennest. – Eine sehr hohe Gagdichte, die bei mir zu 50% auch angeschlagen ist. Das Finale war mir leider etwas drüber, aber gerade die kleinen Gags im Hintergrund haben wunderbar funktioniert.
Was ist Liebe wert?: Als Dating-Beraterin weiß Lucy genau, worauf sie bei Vermittlungsvorschlägen achten muss. Liebe sei schließlich simple Mathematik. Bis sie auf den reichen, aber auch super charmanten, Harry trifft, der aufgrund ihrer Rechnungen gar nicht zu ihr passen dürfte. Zeitgleich trifft sie aber auch ihren Ex-Freund John wieder, den sie einerseits wegen seiner Armut verlassen hatte. – Ein Film, der sich sehr ernst nimmt, dabei aber doch viel zu oberflächlich bleibt. Leider eher enttäuschend.
Die Rosenschlacht: Ivy und Theo sind das Vorzeigepaar schlechthin. Die beiden Briten sind zusammen in die USA ausgewandert, haben zwei Kinder bekommen und während Theo sich einen Namen als Architekt gemacht hat, führt Ivy ein kleines Restaurant, konzentriert sich aber doch lieber auf die Erziehung der Kinder. Bei einem Jahrhundertsturm stürzt Theos Meisterwerk bei der Eröffnung ein und Ivys Restaurant wird durch die Entdeckung einer gefeierten Kritikerin über Nacht zum Erfolg. Doch mit den nun getauschten Rollen wird schnell klar, dass die perfekte Ehe schnell in eine Krise stürzen kann. – Ein Film, der mir vermutlich zu drüber gewesen wäre, wenn nicht Olivia Coleman und Benedict Cumberbatch schauspielerisch einfach alles rausreißen und ihn dadurch gut machen.
Filme – auf großem Fernseher gesehen
Der Schakal: Der Schakal ist ein präziser Profikiller, dessen Gesicht absolut unbekannt ist und dem FBI liegen kaum Informationen vor. Als sich jedoch abzeichnet, dass er auf ein hochrangige Persönlichkeit der USA angesetzt wurde, muss sich das FBI mit dem ehemaligen IRA Schützen Declan Mulqueen zusammentun, der wichtige Informationen besitzt und diese im Tausch für bessere Haftbedingungen preisgibt. – Spannendes Katz- und Mausspiel mit guten Darstellenden.
Die nackte Kanone: Lt. Frank Drebin kehrt von einem Auftrag aus Beirut zurück und findet seinen Kollegen Nordberg schwer verletzt vor. Er beginnt Nachforschungen anzustellen. Zeitgleich plant Queen Elisabeth II. einen Besuch in Los Angeles, den Drebin koordinieren soll. – Geringere Gagdichte als die aktuelle Fortsetzung, funktioniert aber mit der Grundgeschichte etwas besser. Gut gealtert.
Filme – leider in diesem Monat verpasst
Keiner. Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Nobody 2
Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick
Dr. Stone – Staffel 3 (Unsere liebgewonnen Charaktere treten die Reise zu neuen Ufern an – wortwörtlich. Hat grundsätzlich gut funktioniert mit den neuen Charakteren, auch wenn es sich zwischendurch leicht gezogen hat)
Girls & Panzer – Staffel 1 (Panzerfahren als AG an der Schule? Das klang verrückt genug, um einen Blick zu wagen. Solide Grundstory, gut ausgearbeitet und niedlich umgesetzt)
Neon Genesis Evangelion – Staffel 1 (Die Legende im Animebereich konnte mich leider nicht abholen. Zu verworren waren die Auflösungen, so dass ich selbst nach einer anschleßenden Zusammenfassung noch nicht alles verstanden habe)
Your lie in April – Staffel 1 (Bittersüßes Drama mit starken Charakteren und viel Liebe zur Musik. Auf jeden Fall eine Empfehlung)
Death in Paradise – Staffel 13 (Wieder eine starke Staffel, auch wenn es das „Happy-End“ im Finale nicht gebraucht hätte. Oder das Zurückholen bereits verabschiedeter Charaktere …)
LoL – Staffel 6 (Das gleiche Prinzip wie letztes Jahr? Das gleiche Prinzip wie jedes Jahr! Diesmal wieder mit größerer Comedianpräsenz, was man auch positiv merkt.)
Killer Shark in another World 1: Shiromi wollte eigentlich eine Zauberin werden, um im großen Krieg gegen den Dämonenkönig zu kämpfen. Leider ist sie jedoch sehr schlecht und wird in der Akademie verspottet. Bis sie einen Hai beschwört, der an sich sehr süß ist, außer jemand bedroht Shiromi. Denn dann kann er verschiedene Stufen annehmen, die alle aus Horrorfilmen stammen könnten. – Du liebst Trashfilme mit Haien genauso sehr wie ich? Dann ist das hier genau eure Mangareihe! Sie greift die üblichen Klischees einer magischen Welt auf, aber verdreht sie durch den Einsatz des übertriebenen Hais ins Trashige und das funktioniert einfach richtig gut und ich liebe alles daran.
More than a Doll 8: Auf dem Schulfest steht der Cosplay-Wettbewerb an, was Marin und Gojo vor neue Herausforderungen stellt, da sich in letzter Minute noch Hindernisse auftun. – Die Vorbereitungen waren lange, aber endlich sehen wir das Resultat.
Eine Tragödie in drei Akten: Ein Pfarrer stirbt auf einer Party und keiner versteht, wie es geschehen konnte. Hercule Poirot wird schon hier hellhörig, da er den Herzinfarkt für abwegig hält. Doch als wenig später auch ein angesehener Arzt stirbt, ist er sich sicher, dass diese zusammenhängen. Immerhin waren auf beiden Partys die gleichen Leute anwesend. – Spannende Grundsituation, die leider etwas schwächer umgesetzt war, auch wenn die Charakterstudie wieder sehr gelungen ist.
Idol Escape 1: Karen ist ein Idol, das von allen geliebt wird. Doch ihr perfektes Leben ist eine Lüge, die Ainosuke durchschaut, als die beiden zufällig aufeinander treffen. Dieser ist seit seinem Coming-Out sehr isoliert. Beide finden eine Verbindung zueinander und versuchen ihren Leben zu entkommen. – Sehr nachdenklicher Manga mit starker Geschichte.
Spellbound 1 – Tod eines aufrechten Vampirs: In Spellbound leben alle übernatürlichen Wesen zusammen, da sie die Stadtgrenze nicht verlassen können. Die junge Anwältin Emma Hart stolpert hinter diese Grenze, als sie versuchte einen Engel vom Suizid abzuhalten. Leider stellt sich dabei heraus, dass sie wohl auch übernatürliche Wurzeln hat und die Stadt damit nicht mehr verlassen kann. Aber da der ortansässige Anwalt frisch ermordet wurde, hat sie zumindest sofort einen Job. – Ein bisschen viel Übernatürliches, ein bisschen wenig Cosy Crime, aber im großen und ganzen lohnt sich ein Blick und ich werde wohl dem nächsten Band noch eine Chance geben.
Tee? Kaffee? Mord! Folge 17 – Der Puppenmörder von Hunters Grove: In den zugefrorenen Seen von Hunters Grove werden Leichen geborgen. Nur, dass sich herausstellt, dass es sich dabei um Puppen handelt. Alles ähnelt einem alten Fall, bei dem jedoch schließlich eine reale Leiche geborgen wurde. Natalie und ihre Freund*innen vesuchen das zu verhindern und den Mörder vorher zu fangen. – Interessantes Setting, leider fehlte ein bisschen der Miträtselfaktor.
Tee? Kaffee? Mord! Folge 18 – Die gestohlene Braut: Bronwyn Tremont will heiraten und weil sowohl ihre Familie als auch ihr Bräutigam sehr vermögend sind, freut sich Natalie diese im Black Feather ausrichten zu dürfen. Bis die Braut verschwunden ist und kurz danach ein Lösegeld in Millionenhöhe gefordert wird. Ein Lösegeld, das der Bräutigam der überforderten Familie seiner Braut durchaus geben könnte. Doch dieser sieht das gar nicht ein. – Gute Charakterkonstellation mit guter Charakterstudie, auch wenn die Lösung des Falls ziemlich schnell sehr klar war.
Kumara: Kumara ist ein friedliches Inselreich mit strengen Regeln. Als Lani gegen die erste Weisung der Götter verstößt, wird sie von ihrer eigenen Mutter zum Tode verurteilt. Doch sie kann fliehen und bricht zu einem großen Abenteuer auf, bei der sie einige Geheimnisse Kumaras aufdeckt. – War für mich leider eher eine Enttäuschung, da mir der Weltenbau nicht schlüssig war und einige Entwicklungen zu gewollt wirkten. Schade.
Insomniacs 4: Der Astronomie-Club braucht den Erfolg beim Sternschnuppenfest, damit er nicht aufgelöst wird. Doch was, wenn Regen der ganzen Planung einen Strich durch die Rechnung macht. – Es bleibt dramatisch und doch sehr sympathisch mit den beiden Protagonist*innen und ihre insomnia.
School of Myth and Magic 2 – Der Fluch der Meere: Nach dem verhängnisvollem Kuss muss Devin einsehen, dass der Inkubus Kassian Besitz von ihrem Freund Caleb ergriffen hat. Um diesen zu retten, muss sie mit Kassian zusammenarbeiten und deckt dabei jahrhundertealte Lügen auf, die die Akademie in ihren Grundfesten erschüttern wird. – Der erste Band konnte mich schon nicht wirklich überzeugen und der zweite war nun leider nochmal schwächer, auch wenn er gegen Ende wirklich versucht vom üblichen Schema abzuweichen, was leider auch nur bedingt funktioniert.
Flüster mir ein Liebeslied 4: Himari und Yori sind endlich zusammen. Glücklich gehen sie die ersten Schritte der Beziehung, müssen aber schnell gegen die ersten Missverständnisse ankämpfen. Zeitgleich muss Yoris Band sich in einem Vorentscheid qualifizieren. Und ihre Konkurrentinnen sind ausgerechnet ein früheres Mitglied und deren neue Freundinnen. – Es wird dramatisch mit der Band, aber die Geschichte rund um Himari und Yori ist einfach nur zuckersüß, wie sie sich langsam in ihre Beziehung reintasten.
Breakups & Butterflies: Mara hat immer alles durchgeplant. Von der perfekten Beziehung miz Sebastian über ihren Job als Assistentin einer erfolgreichen Influencerin. Doch ihr Leben bricht auseinander, als Sebastian sich von einem Tag auf den anderen von ihr trennt. Da sie zeitgleich auch aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen wird, muss sie kurzfristig ins Co-Working-Büro ziehen. Dort trifft sie auf den jüngeren Marius, der ganz spontan in den Tag lebt, etwas, das Mara absolut fremd ist. Dennoch spüren beide eine Anziehung zueinander. – Wie schon bei meinem letzten Kyra Groh, hat mit der Anfang gar nicht zugesagt, aber es entwickelt sich zu einer tollen Found-Family Geschichte und am Ende habe ich es einfach nur geliebt.
Sorry, ich habe es für dich getan: Robyn hat sich frisch aus einer toxischen Beziehung befreit. Eingezogen bei ihrer Schwester und wiedervereint mit ihrem besten Freund Cooper versucht sie wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht die Polizei bei ihr auf und erzählt, dass ihr Ex Julian vermisst wird. – Interessantes Grundsetting, schöner Schreibstil. Leider weicht er am Ende von seiner Botschaft ab und war doch etwas vorhersehbar.
The Games Gods Play – Schattenverführt: Lyra lebt in der Diebesgilde und versucht nur irgendwie den Tag zu überstehen. Doch an einem besonders miesen Tag versucht sie Zeus Tempel zu bewerfen, wovon ausgerechnet Hades sie abhält. Dabei erkennt er etwas in ihr, was ihn dazu veranlasst bei den nächsten Crucible Spielen anzutreten, wo die Götter Sterbliche in tödlichen Prüfungen gegeneinander antreten lassen und um die Krone der Götter kämpfen. Doch Lyra hat mehr zu verlieren als nur ihr Leben. – Wow. Dachte ich doch von den griechischen Göttern und von Hades als Sexsymbol genug zu haben, beweist dieses Buch das absolute Gegenteil. Ich habe es sehr geliebt und mitgelitten, auch wenn mir die vielen Prüfungen des Crucible etwas zu viel waren.
Shinigami x Doctor 2: Die mobile Klinik Gokurakuen wird übernommen und der Attentäter sieht auch noch ausgerechnet aus wie Soma. Doch würde er wirklich seinen eigenen Großvater angreifen? – Ist leider erst gegen Ende richtig in Fahrt gekommen und bereitet bereits das große Finale vor.
Magie & Milchschaum: Die tapfere Ork-Kriegerin Viv hat nach vielen erfolgreichen Schlachten eine neue Leidenschaft: Kaffee. Daher setzt sie sich zur Ruhe und eröffnet ihr eigenen Café. Doch dabei muss sie zunächst noch einige Hindernisse überwinden. – War mir leider etwas zu ruhig erzählt, auch wenn ich cosy Fantasy grundsätzlich gern mag.
Die Myzelchroniken 2 – Portalzauber: Zehn Jahre sind seit den Abenteuer von Zomis vergangen. Doch das Myzel warnt vor einer neuen Gefahr und schickt seine ehemaligen Gefährten auf ein Abenteuer, das sie hinter die Grenzen der bekannten Welt führt. Denn eine Splittergruppe der Nord hat es auf nichts geringeres als die Quelle der Magie abgesehen. – Ich bin einfach nicht an den Erzählstil herangekommen. Für mich wirre Zeitsprünge und mir fehlte die Nähe zu den Charakteren. Schade, denn die Welt an sich finde ich super spannend.
Zum achten Mal heißt es Cobra übernehm… äh ich meine, schlüpfte Tom Cruise in die Rolle des Ethan Hunt. Was als kleiner Agententhriller nach Vorlage der Serien Cobra übernehmen sie und In geheimer Mission begann, hat sich schnell zu einem der größten Franchises der letzten Jahre entwickelt. Dazu haben vor allem Tom Cruise und seine immer größer werdenden selbstausgeführten Stunts beigetragen. Nun sollte alles in einem finalen Film beendet werden. Mit dem siebten Film wurde die Handlung bereits vorbereitet und zwei Jahre mussten wir auf den Abschluss warten. Ob der Film die Erwartungen erfüllen konnte, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.
Was bisher geschah
Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring dieses Absatz einfach.
In Mission Impossible – Dead Reckoning Part One sehen wir, wie in der Beringsee ein russisches U-Boot die Sewastopol durch ein Fehler auf dem Sonar und eines nicht mehr steuerbaren Torpedo, versenkt wird. An Bord hat sie die Entiät, eine KI, die sich selbstständig gemacht hat und nun die gesamte Welt bedroht. Um sie zu deaktivieren, benötigt es zwei Schlüssel. CIA Chef Kittridge beauftragt Ethan Hunt mit der Beschaffung, wobei der erste in der Arabischen Wüste bei Ilsa Faust sein soll. Hunt beschafft diesen, erfährt dann aber von den Plänen der USA und lässt die Übergabe platzen. In Abu Dhabi wollen sie den Käufer, der voraussichtlich die zweite Hälfte besitzt, ködern, werden jedoch hereingelegt von der Diebin Grace, die sich nach Rom absetzen kann. Dort hilft Hunt ihr aus den Fingern der Behörden und kann sie bei einer wilden Verfolgungsjagd gegenüber der mysteriösen Französin Paris beschützen. Sie flieht erneut, diesmal nach Venedig. Während Hunt und seine Gruppe erfahren, dass Paris mit Gabriel zusammen arbeitet, der vor 30 Jahren durch die Ermordung der Freundin von Hunt dafür sorgte, dass dieser überhaupt beim IMF anfing, trifft sich Grace mit Alanna, die die zweite Hälfte besitzt. Hunt sabotiert die Übergabe, wird aber von Gabriel und der Entität in eine Falle gelockt. Ilsa wird getötet und Grace schließt sich Hunt an. Die nächste Übergabe soll im Orient-Express stattfinden. Grace ersetzt hier mittelt Maske Alanna und Hunt kommt per Fallschirm dazu. Dabei stellt sich heraus, dass Kittridge der Käufer ist. Gabriel stößt Paris von sich und manipuliert den Zug, so dass Hunt und Grace nun versuchen müssen dem Tod zu entkommen. In letzter Sekunde werden sie von Paris gerettet. Durch den Kampf haben sie aber nun die Informationen zur Sewastopol, weswegen sie dahin aufbrechen können.
Die Handlung
Nachdem Ethan Hunt sich nach den Ereignissen in Dead Reckoning zurückgezogen hat, reaktiviert ihn jedoch eine Nachricht der Präsidentin. Erneut nimmt er die Fährte von Gabriel auf, der Hinweise auf die Entität liefern kann. Dabei trifft er alte Verbündete, aber auch alte Feinde.
Meine Meinung
Mission Impossible und ich haben eine lange Reise zusammen durch. Von den ersten drei Filmen, die ich zwar irgendwann einmal gesehen habe, aber kaum noch in Erinnerung habe, über den absolut grandiosen Phantom Protokoll, der bis heute mein liebster Film der Reihe ist, über ein wieder abfallendes Niveau mit Teil Fünf und Sechs – auch wenn Fallout für viele einer der Besten der Reihe ist, allein durch die grandiose Toilettenszene – bis hin zur Ankündigung, dass das Finale einen Zweiteiler umfassen wird. Da war ich doch glatt zurückversetzt in die frühen 2010er, wo die ganzen Jugendbuchverfilmung am Ende unbedingt noch in zwei Filme gespalten werden mussten. Umso besorgter und innerlich eigentlich schon mit dem Franchise abgeschlossen, ging ich in Dead Reckoning. Und bekam einfach den zweitbesten Film der Reihe. Ich war absolut begeistert, da er sich wieder mehr auf die Ursprünge besann und statt einfach wieder Jedem eine Maske aufzusetzen, mehr auf ein gut geschriebenes Drehbuch achtete. Natürlich gab es auch hier wieder aufwendige Actionszenen, aber auch hier sind wir wieder mehr ins Klassische gerückt. Autoverfolgung durch enge Gassen? Check. Gesprengte Brücke und der Zug rast ohne Bremsen darauf zu? Oh Yes! Mit zwei Jahren Pause ging es nun endlich mit der Geschichte weiter. Am Anfang habe ich auch einige Zeit gebraucht, um wieder in die Handlung reinzukommen, da ich es natürlich vorher nicht geschafft hatte, noch einmal den ersten Teil zu schauen. Aber der Film hat vor allem eins: Zeit. Mit 170 Minuten ist er nochmal ein paar Minuten länger als der Vorgänger, der die Zeit jedoch besser zu nutzen wusste. Hier gibt es kaum noch Intrigen, hier sind die Fronten geklärt und der Wettlauf gegen die Zeit startet. Das führt dazu, dass zunächst erstmal einige Referenzen aus den vorherigen Filmen eingebaut wurden. Keine Angst, wer Teil 1-6 nicht gesehen hat, kann dem Film immer noch folgen, da die entsprechenden Szenen eingeblendet wurden, aber für die langjährigen Fans wurde hier stark versucht zum Abschied die Nostalgieschiene zu fahren. Leider teilweise zu gewollt, wodurch sich nachträglich noch Plotschwächen aus den vorherigen Abenteuern ergeben. Auch die Hauptactionszenen sind wieder schwächer als noch im 7. Film. Während da bewusst mit alten Motiven gespielt wurde und Tom Cruise sein Können zeigen konnte, aber eben doch mit einem gewissen Schmunzeln dabei, sollte es hier jetzt nicht einmal mehr Konkurrenz geben, wodurch wir minutenlang Tom Cruise bei einem unmöglichen Tauchgang beobachten. Versteht mich nicht falsch, es war alles wieder sehr spannend und ich habe mitgefiebert. Aber ich habe mich dabei einfach nicht so unterhalten gefühlt, wie im siebten Teil, den ich eben als sehr positiv empfunden habe. Und für einen finalen Abschiedsfilm hätte es dann weniger die Tom Cruise Soloshow sein dürfen, als vielmehr ein schöner Abschied mit allen liebgewonnenen Charakteren. Und vielleicht ein bisschen weniger die amerikanische Präsidentin ist die einzig vernünftige Person weit und breit. Insgesamt gesehen also ein solider Film der Reihe. Actionfans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten, ein bisschen wenig Lug und Trug, dafür ein wenig zu viel gewollte Nostalgie.
Das Fazit
Mission Impossible 8 – The final Reckoning nimmt sich zum Abschluss einiges vor, kommt aber nicht an die eigene Messlatte heran. Viel Action, wenig Handlung, aber leider fehlt auch der Witz, der den Vorgänger wieder so gut gemacht hat. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.
Mission Impossible 8 – The Final Reckoning läuft seit dem 15.05.2025 in den deutschen Kinos
Durch meine letzten Auszeiten, sei es durch Urlaub oder Krankheit, hänge ich mit meinem Zeitplan etwas hinterher. So sind wir bereits mitten im dritten Quartal und ich habe es noch nicht geschafft, auf das Zweite zurückzublicken. Das will ich dann mal direkt nachholen und präsentiere euch wieder meine Top Fünf aus jeder Kategorie. Teilweise wegen mangelnder Auswahl gekürzt.
Meine vier Kinohighlights
Flow: In einer von Menschen verlassenen Welt hat eine kleine Katze sich ein sicheres Plätzchen zum Überleben gesucht. Doch eine Flut sucht die Welt heim und egal, wie hoch sie klettert, die Wassermassen holen sie direkt ein. In letzter Sekunde kann sie auf ein kleines Boot fliehen, was bisher nur von einem Capybara bewohnt ist. Zusammen versuchen sie zu überleben und treffen unterwegs noch andere Weggefährten. – Dieser experimentelle Animationsfilm erzählt ohne Worte eine wunderbare Geschichte, voller Lektionen und Gefahren. Hier bleibt kein Auge trocken. Absolut verdienter Oscargewinn.
Thunderbolts*: Yelena ist eigentlich tief in einer Depression und ringt mit der Einsamkeit. Um sich damit nicht auseinander zu setzen, nimmt sie immer mehr Aufträge der zwielichtigen CIA-Direktorin Valentina Allegra de Fontaine. Doch bei einem Auftrag trifft sie auf Ghost, Taskmaster, John Walker und Bob. Während die Ersteren jeweils auf einen der anderen angesetzt wurde, ist es vorallem die Anwesenheit von Bob, die alle irritiert. Sie finden heraus, dass sie alle auf irgendeine Art von Valentina belogen und in eine Falle gelockt wurden. Widerwillig müssen sie zusammen arbeiten. – Was sich wie Marvels Resterampe las, war endlich mal wieder ein guter MCU Film. Depressionen und Einsamkeit wurden thematisiert und haben sich gekonnt in die Action eingefügt.
J-Hope on the Stage: Jung Hoseok, besser bekannt als J-Hope, hat die Zeit, in der seine Bandkollegen noch beim Militär sind, genutzt und hat eine Welttournee gegeben. Bei seinem Abschlusskonzert in Osaka gab es wieder ein weltweites Kinoliveevent. – Sehr gelungenes Konzert mit einer tollen Bühnenshow und thematisch gut sortierter Songauswahl.
Ballerina: Eve Macarro ist eine Ballerina der Ruska Roma, das heißt, dass sie nicht nur im Ballett, sondern auch als Auftragskillerin ausgebildet wurde. Als sie ihre Ausbildung beendet hat, wird eben jene Organisation auf sie aufmerksam, die einst ihren Vater ermordet haben. Entgegen der Direktorin nimmt sie die Verfolgung auf und bringt sich in eine aussichtslose Situation. – Wenn ich von starken weiblichen Figuren im Actionbereich rede, dann meine ich übrigens genau das, was Ballerina abgeliefert hat. Zwar einfacher Grundplot, aber die sehr gelungene Action reißt hier vieles heraus.
Meine drei filmischen Highlights
Your Voice: Nagisa ist sich sicher, dass Worte Macht haben. Als sich zwei ihrer Freundinnen streiten, hat sie Angst, dass die Gemeinheiten Auswirkungen haben. Als sie eine verlassene Radiostation entdeckt, macht sie ihren Sorgen Luft. Nicht ahnend, dass die Tochter der im Koma liegenden Besitzerin sie hört und gar nicht begeistert ist. Doch nach einer kurzen Auseinandersetzung freunden sie sich an und betreiben gemeinsam mit Nagisas Freundinnen die Station. Ein Sommer voller Hoffnungen beginnt. – Süßer Film für die heißen Sommermonate über Freundschaft und die Macht der Worte.
Jurassic City: Eigentlich wollten sie nur den Initiationsritus ihrer Stundentinnenverbindung feiern. Doch diese wird von der Polizei aufgelöst und drei Studentinnen landen im Gefängnis. Auch zwei Betrunkene, ein Junkie und ein mehrfacher Frauenmörder sind Insassen. Doch ein Hochsicherheitstransporter muss ebenfalls ins Gefängnis umgeleitet werden. Dabei hat er neu gezüchtete Dinos, die es schnell schaffen auszubrechen. Und sie sind hungrig. – Trashfilm & Dinos? Ich war dabei und er bot die gesamte Trashschiene. Definitiv was zum lachen.
Zombibers: Eine Gruppe Verbindungsstudierende fährt in eine abgeschiedene Hütte, um ein wenig abzuschalten. Neben persönlichen Dramen, begegnen sie aber auch mutierten Bibern, die durch Giftmüll zu Zombies wurden und nun Jagd auf die Gruppe machen. – Einer der handwerklich gut gemachten Trashhorrorfilme. Eine runde und gut geschriebene Geschichte, die großen Spaß macht.
Meine fünf serientastischen Highlights
Link Click – Staffel 1-3: Cheng Xiaoshi und Lu Guang führen zusammen ein Fotogeschäft. Dabei erfüllen sie auch ungewöhnliche Aufträge. Denn zusammen können sie durch die Fotos in die Vergangenheit reisen. Doch trotz strenger Regeln geraten sie immer wieder in brenzlige Situationen. Vor allem, weil ein Feind sich zu sehr für ihre Fähigkeiten interessiert. – Ein chinesischer Anime, der mich direkt in den Bann ziehen konnte. War zwischendurch echt schwierig wieder aufzuhören. Dabei ist er auch hoch emotional, gut durchdacht und mit tollen Charakteren.
Dr. Stone – Staffel 2: Taiju hat sich nach fünf Jahren des Anschmachtens endlich entschieden seiner großen Liebe diese zu gestehen. Doch ein Phänomen, das einem grünen Licht gleicht, lässt alle Menschen und Schwalben zu Stein werden. Es vergehen tausende von Jahren, ehe Taiju durch ein Wunder aus seiner Starre erwacht. Zum Glück ist auch sein bester Freund Senku erwacht, der durch seine große Liebe zur Wissenschaft zwar das Leben in der neuen Steinzeit ganz gut gemeistert hat, es fehlt ihm aber an Kraft, die Taiju mitbringt. Zusammen versuchen sie ihr Leben annehmlicher zu machen. Dabei erwecken sie jedoch einen Gegner der Wissenschaft, der es fortan auf Senku abgesehen hat. – Die Stone Wars beginnen. Konnte nicht ganz mit der vorherigen Staffel mithalten, aber hat das Konzept gut weiterentwickelt.
Bon Voyage – Staffel 2: BTS, das sind Jin, RM, Suga, J-Hope, Jimin, V und Jungkook. In 2017 erfuhren sie am Ende ihrer USA-Tour, dass sie für eine Auszeit nach Hawaii fliegen. Dort mussten sie immer wieder mit einem überschaubarem Budget Challenges meistern oder neue Orte entdecken. Da kann man nur Bon Voyage wünschen. – Auch in Hawaii hatten BTS wieder allerlei Abenteuer zu erleben. Spannend anzusehen.
Meisterdetektiv Ron Kamonohashi – Staffel 2: Toto ist zwar stets bemüht, ist aber eher unscheinbar und untalentiert in der Polizeiarbeit, was seine Vorgesetzte ihn auch spüren lässt. Dann bekommt er von einem Kollegen einen Tipp und sucht den zurückgezogen lebenden Ron Kamonohasi auf, der zwar ein Meisterdetektiv ist, aber seine Berufung aufgeben musste. Dieser hilft ihm zwar, darf offiziell aber nicht ermitteln, weswegen Toto die Lorbeeren bekommt. Doch, was hat es mit Rons seltsamen Tattoo auf sich? Und was ist damals beim Praktikantenblutbad wirklich passiert? – Auch die zweite Staffel adaptiert gekonnt die Mangavorlage und haucht den Charakteren gut Leben ein. Hatte viel Spaß beim Schauen.
Kaguya – love is war – Staffel 2: Kaguya ist aus reichem Hause und absolut wohlerzogen. Der Schülersprecher Miyuki kommt eher aus einfachen Verhältnissen, überzeugt aber durch seine guten Noten an der Privatschule. Beide stehen auf den Anderen, aber es ist natürlich unmöglich, dass sie das einfach zugeben. Und so versuchen sie einander diplomatisch auszuspielen, damit diese*r die Liebe gesteht. – Die Geschichte dreht sich weiter im Kreis und kommt nicht wirklich voran, aber durch die Charaktere weiter toll anzusehen.
Meine fünf buchigen Highlights
Fake Dates & Fireworks: Becca hat ihr Silvester perfekt durchgeplant. Sie und ihr bester Freund Nils – mit dem sie seit 10 Jahren immer an Silvester im Bett landet – wollen sich diesmal in einem Skiresort treffen. Für Becca ist klar, dass es das Jahr wird, in dem sie final zusammen kommen. Bis Nils mit seiner Verlobten auftaucht. Verzweifelt hängt sie sich an Raphael und gibt ihn als ihren Freund aus. Allerdings handelt es sich bei diesem um den verhassten Onkel eines ihrer Kindergartenkinder. – Mein Monatshighlight. Auch hier war ich am Anfang sehr skeptisch, da es doch mitunter sehr toxisch klang. Doch Autorin Kyra Groh löst das wunderbar auf und zeigt Lösungen in einer tollen Geschichte, die ich auch in wenigen Tagen inhaliert hatte.
Hexen ist Chefsache: Miriam ist wieder eine Hexe und hat sich aus Sicherheit von Josh getrennt, damit er nicht mehr in ihr Hexenchaos mit reingezogen wird. Doch trotz ihrer Kündigung arbeiten sie weiter zusammen und er unterstützt sie bei ihrem Gerichtsprozess. Kann das gut gehen? – Der zweite Teil knüpft direkt an den ersten an und kann die Qualität halten. Eine tolle Geschichte zum schmunzeln, die aber auch viel über Selbstvertrauen lehrt.
Jurassic Park: Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Spannende Vorlage für die tolle Verfilmung von Spielberg. Auch interessant zu sehen, was alles verändert wurde. Trotz vieler wissenschaftlicher Ausführungen durchgehen spannend und ein Muss für jeden Dinofan.
Wie lange bis irgendwann: Emelie und Sophie haben sich 10 Jahre nicht mehr gesehen, nachdem Sophie von einem Tag auf den anderen Stockholm verlassen hat. Doch bei einem offenen WG-Casting stehen sie sich wieder gegenüber. Und dann sperrt ein Schneesturm sie auch noch zusammen ein. Wie können da nicht die alten Gefühle wieder hervorkommen? – Am Anfang war ich etwas skeptisch, dann habe ich es an einem Tag durchgelesen. Die Charaktere haben mich so in ihrem Bann gezogen, ich habe mitgehofft, mitgeweint, mitgefühlt.
What the river knows: Inez Olivera lebt bei ihrer Tante in Argentinien. Schon immer faszinierten sie die Geschichten ihrer Eltern, die viel nach Ägypten reisten. Als diese dort unter mysteriösen Umständen zu Tode kommen, kann sie nichst mehr halten und sie wagt die Überfahrt. Doch Ägypten zu Zeiten der britischen Eroberung ist alles andere als sicher, da hilft auch die Anwesenheit ihres Onkels und dessen Assistenzen Whit nichts. Und was hat es mit dem Ring auf sich, den ihr Vater ihr geschickt hatte? – Sehr ruhig erzählt, aber dabei auch viel Charakterentwicklungen und so viel Hintergrundwissen, dass es nie langweilig wurde. Bin sehr gespannt auf Band 2.