Rückblick auf den Februar 2025

Und damit ist der kürzeste Monat des Jahres schon wieder vorbei. Das schlägt sich wie jedes Jahr auch in meiner Statistik wieder. Zumal diesmal auch privat die Zeichen auf Veränderung standen. Mal schauen, wie sich hier alles im nächsten Monat entwickelt. Aber bis dahin gibt es erstmal meine monatliche Auswertung meines medialen Konsums.

Der Text "Mein Monatsrückblick" vor hellblauem Himmel mit vereinzelten Seifenblasen

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Kundschafter des Friedens 2: Die Kundschafter des Friedens treffen auf der Beerdigung ihres damaligen Chefs auf dessen Tochter. Gerade Jochen Falk war schwer in sie verliebt und kann ihr so den Wunsch nach einem Austausch eines Testaments auch nicht abschlagen. Dafür muss die Gruppe nach Kuba, was sie sehr freut, da es doch die letzte sozialistische Bastion ist. Doch vor Ort kommt alles anders. – Funktioniert nur bedingt und ist leider immer dann gut, wenn er sich von der eigentlichen Handlung wegbewegt.

Wunderschöner: Sonja und Milan haben sich getrennt und versuchen für die Kinder ein Nestmodell, doch auch das bringt Probleme mit sich. Ihre beste Freundin Vicky organisiert ein Schulprojekt, das nicht bei allen auf Begeisterung stößt. Milans Schwester Julie hat ihre Modelkarriere an den Nagel gehängt und versucht einen Neuanfang beim Fernsehen, bekommt es da aber mit Übergriffigkeiten zu tun. Nadine arbeitet ebenfalls beim Fernsehen und gehört dort zur Elite. Doch als sie erfährt, dass ihr Mann mit einer Prostituierten geschlafen hat, bricht für sie eine Welt zusammen. – Starke Fortsetzung, die noch einmal weitergehende feministische Themen anspricht außer den weiblichen Körper.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Jurassic Park 2 – Vergessene Welt

Jurassic Park III: Dr. Alan Grant hat nach den Ereignissen im ersten Teil nur ein Ziel: Nie wieder einen lebenden Dino sehen. Lieber widmet er sich weiter seinen Ausgrabungen. Doch als Familie Kirby ihm viel Geld bietet, um bei einem Rundflug über die Insel Sorna anwesend zu sein, stimmt er schließlich zu. Doch die Kirbys haben gelogen und sich auf der Suche nach ihrem verschollenen Sohn und landen auf der Insel. Das wird schnell zum Überlebenskampf. – Schlechtester Teil der Reihe, der sich nur noch auf die Actionszenen mit den Fleischfressern konzentriert und die eigentliche Schönheit des ersten Teils weglässt.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Like a complete unknown & Heldin

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Queer Eye – Staffel 9 (Kleine Änderungen im Cast, doch das Team bleibt herzlich wie eh und je. Tolle Geschichten)

Love of Kill – Staffel 1 (Klang in der Grundidee besser, ist leider sehr langatmig und bietet bis zum Ende keine richtige Auflösung)

Sailor Moon – Staffel 2 (Funktioniert in der ersten Hälfte besser, die aber eher Füller ist, überzeugt dennoch durch das übliche Monster der Woche Prinzip)

Wind Breaker – Staffel 1 (Eigentlich überhaupt nicht mein Thema, aber sehr gut umgesetzt und konnte mich absolut mitreißen)

Kaguya-sama – love is war – Staffel 1 (Kommt erst spät in Schwung und konnte mich nur bedingt abholen)

Miss Kobayashis Dragon Maid – Staffel 1 (Sehr süße Idee, lebt aber erst von den späteren Charakteren)

My next life as a villainess – Staffel 1 (Alles etwas überzeichnet, aber funktioniert ganz gut und bietet viel Witz)

Criminal Minds – Staffel 11 (Es stehen wieder personelle Veränderungen im Team an, die nicht so gut funktionieren, aber die Fälle sind weiterhin spannend)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 11
Seiten insgesamt: 2.601
Seiten pro Tag: 93 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 2
Comic/Manga/Graphic Novel: 6
Hörbücher: 2

A Man and his Cat 4-5: Während Herr Kanda neue Bekanntschaften schließt, trifft Fukumaru auf einen alten Bekannten. Und weil er ihm helfen will, rennt er aus der Wohnung. Dabei verläuft er sich aber und findet den Weg nicht zurück. Doch Herr Kanda setzt alle Hebel in Bewegung, um ihn wieder zu finden. – Weiterhin eine supersüße Geschichte, die auch nach fünf Bänden noch gut funktioniert.

More than a doll 6-7: Gojo und Marin nehmen an einem weiteren Cosplay Event teil und schließen neue Bekanntschaften. Außerdem steht ein Schulevent bevor, bei dem die beiden für den Cosplay Wettbewerb ausgewählt werden. Können sie die Hoffnungen ihrer Klasse meistern? – Hier kommt nochmal mehr Charakterentwicklung mit rein, was gut funktioniert. Ich bin weiterhin gespannt.

Haikyu! 7: Die Karasuno steht im zweiten Satz gegen die Aoba Johsai. Die Nerven liegen blank, vor allem bei Zuspieler Tobio Kageyama. Daher wird er erst einmal ausgewechselt und Sugawara darf spielen. Wird er es schaffen die Gemüter so weit zu beruhigen, dass sie noch eine Chance haben? – Auch wenn ich durch den Anime den Ausgang kenne, bleibt es spannend.

Song of Silver – das verbotene Siegel: Lans Heimat ist vor einigen Jahren erobert worden und hat ihrer Familie das Leben gekostet. Nun versucht sie sich als Singmädchen über Wasser zu halten. Doch in einer schicksalshaften Nacht verliert sie alles, was sie bis dahin kannte. Dabei trifft sie auf den geheimnisvollen Zen, der sie jenseits der Stadt bringt und eine Welt zeigt, die Lan für verloren gehalten hat. – Gelungener Weltenbau, tolle Charaktere, spannende Geschichte, hat mich gerade gegen Ende stark emotional mitgenommen.

Kikis kleiner Lieferservice 2 – Kiki und die neue Magie: Kikis ist wieder zurück und bekommt wieder allerlei Aufträge für ihren Lieferservice. Doch als sie einen schwarzen Brief überbringen soll, wird sie mit allerlei Vorurteilen gegen Hexen konfrontiert und stürzt in eine Sinnkrise. Können ihre Freunde und ihr trauer Kater Jiji sie aus ihrem Loch holen? – Wieder sehr süße Geschichten und man merkt, dass Kiki sich weiter entwickelt.

Tee? Kaffee? Mord! 9 – Ein Mörder steht im Walde: Die Starköchin Keetje Koopmans wird beim campen in der Nähe von Earlsraven tot aufgefunden. Ein Eintopf aus Giftpilzen ist der Übeltäter. Dennoch deuten alle Zeichen auf Mord. Natalie und ihre Köchin Louise nehmen die Ermittlungen auf, die Louise sogar in die Niederlande zum Dreh einer Kochshow bringen. – Mal eine ganz andere Geschichte, die viel Spaß beim Hören gemacht hat.

Tee? Kaffee? Mord! 10 – Die kleinen Leute von Pittlewood:In Pittlewood hält sich eine Sage standhaft. Die kleinen Leute werden kommen und die Bewohnenden für die Taten der Vergangenheit bestrafen. Als eine Mordserie wirklich auf kleine Leute hindeutet ist das Dorf in heller Aufregung. Natalie und ihre Köchin Louise glauben jedoch nicht daran und nehmen die Ermittlungen auf. – Eine etwas schwächere Folge, da ich – wie auch die Protagonistin – schnell von den kleinen Leuten genervt war.

Insomniacs 3: Der neugegründete Astronomieclub hat alle Hände voll zu tun, um ein Event zu organisieren, damit der Club nicht aufgelöst wird. Dabei müssen die Mitglieder ihre Freunde um Hilfe bitten, was ihnen alles andere als leicht fällt. – Weiterhin sehr süße Geschichte, die aber noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist.

Das krumme Haus: Familie Leonides lebt in einem kleinen krummen Haus. Drei Generationen umfasst die Familie und Charles Hayward hat sich in die Enkelin Sophia verliebt. Doch als das Oberhaupt der Familie Aristide ermordet wird, bittet sie ihn die Ermittlungen zu unterstützen, da sie sich sonst nicht mit ihm verloben kann. Doch die Ermittlungen scheinen lange ins Leere zu laufen, bis sich die Ereignisse überschlagen. – Ein Agatha Christie ohne Poirot oder Marple, aber nicht weniger spannend.

Wie war euer Februar? Was sind eure Highlights?

Kundschafter des Friedens 2

Ein Vorwort

2017 kam ein kleiner deutscher Film in die Kinos, der sich auf humorvolle Art mit alt gewordenen DDR-Spionen in der aktuellen Zeit befasst hat. Ein wenig Ostalgie und doch konnte er mich nur bedingt abholen. Gut, dass ich das alles schon wieder verdrängt hatte und daher trotzdem Lust hatte, den zweiten Teil zu sehen. Diesmal soll es für die Truppe nach Kuba gehen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Der Titel des Films als Fanart arangiert mit Kinoticket auf einer Filmklappe

Die Handlung

Die Kundschafter des Friedens treffen auf der Beerdigung ihres damaligen Chefs auf dessen Tochter. Gerade Jochen Falk war schwer in sie verliebt und kann ihr so den Wunsch nach einem Austausch eines Testaments auch nicht abschlagen. Dafür muss die Gruppe nach Kuba, was sie sehr freut, da es doch die letzte sozialistische Bastion ist. Doch vor Ort kommt alles anders.

Meine Meinung

Das gute am ersten Film war, dass er sehr in die heist Movie Schiene ging und so seine Spannung irgendwie aufbauen konnte. Aber nach acht Jahren sind auch die Darstellenden nicht gut gealtert und so ist es gerade Henry Hübchen als Jochen Falk, der sich sehr steif durch seine Szenen kämpft. Auch von Logistiker Locke kam kaum noch Input. Er war halt da, weil er auch schon im ersten Teil mitspielte. Lediglich Romeo-Agent Harry bekommt hier nach einer Sinnkrise eine ganz neue Aufgabe und schafft es den Film nochmal in eine modernere Zeit zu bringen. Auch Katharina Thalbach als Technikerin Tamara bringt dem Film guten neuen Schwung. Würde die Handlung sich mehr auf sie konzentrieren, dann hätte er deutlich besser funktionieren können.
Aber fangen wir doch nochmal am Anfang an. Wir beginnen in der Zeit des kalten Krieges und  unsere Truppe trifft auf niemand geringerem als Fidel Castro. Dann kommt der Zeitsprung und jene Beerdigung, die die Kundschafter nach Kuba führt. Die ganze Geschichte ist schon sehr künstlich aufgebaut und schnell durchschaubar, dass es sich hier um eine Finte handelt. Natürlich läuft unsere Truppe dennoch in die Falle und muss danach alles wieder richten. Beziehungsweise will Falk alles richten, da die anderen lieber ihren Urlaub genießen.
Und gerade in diesen Urlaubsszenen liegen die verborgenen Stärken des Films. Zwar wird die DDR Geschichte und auch Castros Regentschaft sehr einseitig und unkritisch dargestellt, aber bei einer seichten Komödie wäre das wohl auch zu viel verlangt gewesen. Aber wir haben hier versteckt die Themen beginnende Demenz, Liebe im hohen Alter und Identitätsfindung.
Leider liegt der Fokus des Films dann doch wieder auf der künstlichen Geschichte rund um Falk frühere Liebe. Ein wenig Gerenne hier, ein wenig Gerenne da und dann ist der Film auch schon wieder vorbei. Er hat nicht unbedingt weh getan, und für einen Lacher ab und an war er auch gut, aber er ist nun nicht unbedingt gut. Vorallem die Ostalgie kommt wieder gut durch mit allerlei Anspielungen, die das ältere Publikum um mich herum wohl deutlich besser verstanden haben als ich.
Kurzum eine Fortsetzung, die nicht so wirklich funktioniert, aber die ältere Generation und ihre Ostalgie durchaus glücklich machen kann. Und wenigestens hat Katharina Thalbach ganz witzige Szenen.

Das Fazit

Kundschafter des Friedens 2 ist ein Sequel, das ebenso wie der erste Teil, nur bedingt funktioniert, und immer nur dann wirklich gut ist, wenn er sich von der eigentlichen Handlung wegbewegt. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Kundschafter des Friedens 2 läuft seit dem 23.01.2025 in den deutschen Kinos

Nosferatu

Ein Vorwort

1922 brachte Friedrich Wilhelm Murnau eine sehr bekannte – wenn auch nicht autherisierte – Dracula-Version in die Kinos, die das Genre nachhaltig prägte. Nun nach über 100 Jahren und in Ermangelung von neuen Ideen, wurde es mal wieder Zeit für ein Remake. Ob Nosferatu der Stummfilmvariante etwas hinzufügen kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Schriftzug Nosferatu im Stil des Kinoplakats mit Kinoticket arrangiert vor einer Filmklappe und der DVD des alten Nosferatu von 1922

Die Handlung

Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt.

Meine Meinung

Im Rahmen meiner ersten Monsterwochen 2020 befasste ich mich mit verschiedenen filmischen Erwählungen zu den literarischen Figuren Dracula und Frankenstein. Da kam ich auch mit Murnaus Nosferatu erstmalig in Berührung, dass nur knapp seiner kompletten Vernichtung entgangen ist, da es sich doch zu offensichtlich an Bram Stokers Dracula orientierte. Die Geschichte funktionierte wunderbar als Stummfilm, da es viel auf die Wirkung der Bilder und Max Schreck als Nosferatu setzte.
Doch würde dieser Film auch mit modernen Mitteln funktionieren? Regisseur Robert Eggers hat in seiner Karriere gezeigt, dass er es versteht mit düsteren Stoffen einzigartige Geschichten zu erzählen. Sein ganz besonderer Stil nutzte er nun auch wieder bei Nosferatu und holte sich dazu einige sehr begabte Schauspielende. Das 94 Minuten lange Original wurde dabei auf 132 Minuten aufgeblasen und das dürfte wohl auch der Schwachpunkt geworden sein. Denn die Geschichte bietet nicht genügend Handlung, weswegen Szenen unnötig gestreckt werden. Allein die Reise Thomas Hutters zur Burg Nosferatus wird mit einer sehr langen Inszenierung eines Fiebertraums unterbrochen, die zwar irgendwie die Stimmung widerspiegelt, aber zeitgleich auch die Handlung nicht voran treibt. Das kann man mögen, aber es gibt dem Film keinen Mehrwert.
Dabei ist es auch hier wieder die düstere Stimmung, die den Bann des Filmes erzeugt. Warum zur Hölle Nosferatu hier unbedingt dieses Aussehen haben musste, das so gar nicht mehr dem Original entspricht, aber auch in einer Neuinterpretation der Rolle nicht funktionieren will, erschließt sich mir nicht. Denn das übrige Setdesign und die Kostüme wirken gut gewählt und die Darstellenden geben sich sichtlich Mühe ihren Charakteren den letzten Schliff zu geben. Dies funktioniert leider auch nur bedingt, aber das liegt eher am Drehbuch.
Letztlich bleibt die Frage, was das Remake bewirken wollte. Es brachte weder den Stoff auf ein moderneres Niveau, verbesserte keine alten Effekte, die damals schon wegbereitend waren, entwickelt die Handlung nicht neu, sondern erzählt die gleiche Geschichte in aufgeblasener. Damit ist der neue Nosferatu Film nicht schlecht, aber wenn ich die Wahl habe, nehme ich da doch lieber das Original.

Das Fazit

Nosferatu erzählt den bekannten Stoff mit einer gelungenen düsteren Stimmung und guten Schauspielenden erneut, schafft es aber nicht eine eigene Note einzubringen, weswegen der Mehrwert eines Remakes fehlt. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Nosferatu läuft seit dem 02.01.2025 in den deutschen Kinos

Rückblick auf den Januar 2025

Und da ist er, der erste Rückblick, der sich auf 2025 bezieht. Hier begann das Jahr sehr turbulent und leider eher im negativen Sinne. Ich hoffe sehr, ihr hattet einen besseren Start! Nichtsdestotrotz soll es hier um meinen medialen Rückblick gehen, der wie gewohnt mit wenigen Filmen aufwartet. Dafür habe ich mein Animewissen im Serienbereich weiter ausgeweitet. Aber nun ohne weitere Vorrede: Viel Spaß beim Rückblick.

Ein blauer Himmel mit Seifenblasen und der Schriftzug "Mein Monatsrückblick" darin

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Mufasa: Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen. – Ein weiteres Prequel, was niemand brauchte, was dann auch trotz anfänglicher guter Intention, nicht funktioniert, da es sich lieber an Klischees abarbeitet.

Nosferatu: Der Immobilienmakler Knock erhält einen Auftrag vom Grafen Orlok aus den Karpaten. Dafür schickt er seinen Mitarbeiter Thomas Hutter zum Grafen. Dieser landet nach langer Reise in der Burg und steht dem Grafen gegenüber. Dieser ist sehr an Hutters Blut und seiner Frau Ellen interessiert und unterschreibt den Immobilienvertrag. Dann reist der Graf nach Wisborg und bringt Unheil über die Stadt. – Sehr atmosphärisches Remake, das aber wenig neues einbindet, auch wenn die Schauspielenden versuchen mehr rauszuholen.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Keinen. Ich kam einfach nicht dazu.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

September 5: Die Geiselnahme bei den olympischen Spielen in München 1972 aus der Sicht des übertragenden Senders zu zeigen, interessiert mich noch. Lief nur leider hier nicht.

Paddington in Peru: Die ersten beiden Filme konnten mich durch ihren ganz eigenen Charme und Witz überzeugen, daher bin ich gespannt, wie es mit dem dritten Teil aussieht.

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich: Die Tagebücher der Apothekerin – Staffel 1 und Alexa & Katie – Teil 3-4

Jujutsu Kaisen – Staffel 2 (Was mit einem spannenden Rückblick beginnt, endet in ein Nervenspektakel der einzigartigen Art)

Dr. Stone – Staffel 1 (Interessanter Ansatz, wenn die Menschheit quasi bei 0 starten muss, kann die Begeisterung für neue Wissenschaft auch gut halten und bietet interessante Charaktere)

Tokyo Ghoul – Staffel 1 (Ein weiterer Anime-„Klassiker“, den ich nachgeholt habe. Konnte mich nicht so ganz überzeugen, war aber spannend genug, um vielleicht weiterschauen zu wollen)

Dandadan – Staffel 1 (Einer der beliebtesten Animes des letzten Jahres konnte mich gar nicht überzeugen. Es war mir zu abgedreht und drüber und ich bin einfach kein Fan, wenn die Charaktere pausenlos schreien)

What if… – Staffel 3 (Geschaut, um bei Marvel auf dem Laufenden zu bleiben, aber bot nicht eine spannende Idee)

The detective is already dead – Staffel 1 (Startete als interessanter Krimi, atete sehr schnell in ein sehr dramatisches Fantasy-Ding aus, bin ich nicht mit warm geworden)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 17
Seiten insgesamt: 4.643
Seiten pro Tag: 150 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 3
Taschenbuch: 5
Comic/Manga/Graphic Novel: 9

Yuzu – die kleine Tierärztin 1: Yuzu muss für eine Weile zu ihrem Onkel ziehen, der eine Tierklinik führt. Dabei muss sie ihre Angst vor Tieren überwinden und schafft es durch ihre einfühlsame Art für sich und die Tiere einzustehen. – Süßer Manga für die jüngere Zielgruppe, der durch seine Herzlichkeit auch die Älteren abzuholen vermag.

Cat on the heroes lab 3: Diesmal führt es die Helden mit ihren Katzen übers Meer, was sie nicht alle so gut vertragen. Und sie treffen auf einen Kaiser in Trauer um eine ganz besondere Katze. – Die Geschichte ist nach dem trägen ersten Band endgültig in Schwung gekommen und hat mich ab und an gut zum lachen gebracht.

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 2: Tsukina wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres treusten Kunden, der einen Krieg verhindern muss, den die eigentliche Heldin beinah ausgelöst hätte. Doch der status quo ist dabei sich zu ändern und Tsukina muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. – Es geht spannend weiter, auch wenn das Ende sich wie ein Abschluss las. Bin gespannt, was da noch so passiert.

Ink Arcanum: William Bray hat endlich sein eigenes Tattoostudio eröffnet und findet ein geheimnisvolles Buch, das ihm bei der Weiterentwicklung helfen soll. Doch die Tattoos entwickeln ein Eigenleben und plötzlich findet sich Will auf der Flucht vor mehr als nur der Polizei wieder. – Interessante Grundidee, spannende Plottwists, ließ mich leider am Ende etwas emotionslos zurück. Aber wird bestimmt nicht mein letzter Hagemann sein.

Voll kein Typ 2: Die drei Freunde müssen sich erneut mit ihren Vorurteilen auseinander setzen, da die Damen aus der Crossdressbar ihre Gefühle ordentlich durcheinander gebracht haben. Es steht eine Mangaconvention und ein Zoobesuch an. – Die Idee wird gut weitergeführt und bringt durch die unterschiedlichen Charaktere viel Witz mit ein.

Where spring hides: Leni wäre am liebsten Musicaldarstellerin. Doch ihr Traum ist nicht mit dem kurz vor der Insolvenz stehenden Familienreiseunternehmen vereinbar. Daher begleitet sie eine Gruppe aus den USA auf einer großen Deutschlandtour. Doch diesmal hat sich Edward mit angemeldet, ein College-Basketballspieler, den Leni vor vier Jahren getroffen hat und die sofort ein besonderes Band verbunden hat. Der ihr jedoch damals nicht die Wahrheit über sein Leben sagen konnte. Doch eins steht für ihn fest: Er will Leni unbedingt wiedersehen. – Auch wenn mir der Turn zu „wir lieben uns“ etwas zu gewollt war, doch der stärkste Band der Reihe.

My home hero 4-5: Die Zeit für Tetsuo läuft langsam ab. Er muss einen Beweis erbringen, dass Kyoichi noch lebt. Ansonsten würde er sterben. Sein letzter Ausweg ist, dass er jemand anderen als Mörder entlarvt. Dabei braucht er weiterhin die Unterstützung seiner Frau, die jedoch feststellt, dass ihre Tochter erneut in Gefahr ist. – Die Geschichte hat gut Fahrt aufgenommen, zeigt aber auch, dass sie noch eine Weile weitergeht.

Die Schattenhand: Lymstock scheint ein ruhiges Städtchen zu sein. Der perfekte Ort für Jerry Burton, der nach einem Flugzeugabsturz von seinem Arzt Ruhe verschrieben bekommen hat, und seiner Schwester. Doch beleidigende Briefe voller abstoßender Anschuldigungen machen die Runde. Bis sie schließlich ein Todesopfer fordern. Jerry beginnt zu ermitteln und trifft schließlich auf Miss Marple, die bereits eine Theorie hat. – Miss Marple kommt in ihrem eigenen Roman lediglich auf 10 Seiten vor … mutig und erstaunlicherweise funktioniert die Geschichte trotzdem.

Remoire: Seraphine wurde als Kleinkind ihrer Familie entrissen und hat es irgendwie geschafft zu überleben. Doch als das Dunkel sich erneut erhebt, erfährt sie, dass sie eine viel größere Rolle darin spielt als sie je zu denken gewagt hatte. Ihr steht eine beschwerliche Reise bevor, bei der sie viel über sich und die Welt lernt, die in großer Gefahr schwebt. – Ein sehr gut geschriebenes Buch mit spannenden Charakteren, interessantem Plotttwist, dessen einziges Hindernis bei mir war, dass es im High Fantasy Bereich nicht mein Genre ist. Aber gerade das spannende Ende, das eher Richtung Dark Fantasy geht, konnte mich völlig bannen.

Oracle: Julian kann seit Kindheitstagen seltsame Marker an Menschen sehen. Jahrelange Therapie half dagegen und dämmte auch die Panikattacken ein. Doch bei seinem versuchten Neustart an der Uni ist er sich sicher, seine Medikamente nicht mehr zu brauchen. Kurzerhand setzt er diese ab und sieht kurz darauf wieder die Marker, die jedoch drohendes Unheil ankündigen. Kann er diese verhindern und wie geht er damit um praktisch ein wandelndes Orakel zu sein? – Interessanter Grundgedanke, der sehr gut und spannend umgesetzt wurde.

Angels of Death 6: Zack ist schwer verletzt und Rachel muss sich mit dem Priester der aktuellen Ebene zusammen tun, um an ein Heilmittel zu kommen. Doch das ist wieder mit allerlei Gefahren verbunden. – Fühlte sich ein wenig wie ein Füllerband an, mal schauen, wie es weitergeht.

Insomniacs 2: Isaki und Ganta bekommen die ersten Hindernisse bei der Gründung ihres Astronomie-Clubs zu spüren. Doch durch die Hilfe einer Ehemaligen, könnten sie an die benötigten Gelder kommen und finden gleichzeitig ein neues Projekt. – Die sehr süße und unaufgeregte Geschichte geht weiter und ich bin sehr gespannt.

Der geheime Orden von New Orleans: Elayne zieht mit ihrer Familie neu nach New Orleans. Doch eine merkwürdige Krankheit sucht ihre Schwester heim und die einzige Lösung scheint der gut aussehende Blake zu sein. Der führt sie in einen geheimen Orden ein und Elayne erfährt, dass sie von den Voodoo-Göttern ausgewählt wurde. Um ihrer Schwester zu helfen, nimmt sie ihr Schicksal an, nicht ahnend, was sie damit auslöst. – Mich sprach der Voodoo-Teil der Geschichte sehr an, leider ist er sehr untergegangen in einem wilden Misch aus allen Kulturen, die die Geschichte sehr wirr gemacht haben. Schade.

Kikis kleiner Lieferservice: Kiki ist frisch 13 geworden und das bedeutet für Hexen, dass sie sich ihren Besen schnappen und sich eine eigene Stadt suchen. Dort müssen sie ein Jahr lang beweisen, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Übermotiviert sucht sich Kiki eine Stadt am Meer. Doch so einfach ist das allein zurechtkommen, dann doch nicht. – Süßes Kinderbuch, das die Vorlage zur bekannten Verfilmung bietet.

The masterful cat is depressed again, today 2: Saku und Yuichi haben eine Einladung zum Geburtstag der Nichte ihres Chefs bekommen. Doch wie kann sie erklären, dass Yuichi eine mannsgroße Katze ist und auf zwei Beinen läuft. Zum Glück fällt diesem eine Lösung ein. – Die Geschichte ist etwas schleppender als im ersten Band, aber noch immer voller Witz und Charme. Freue mich auf die weiteren Bände.

Where autumn leaves: Beth macht ein FSJ an einer renommierten Rehaklinik. Nach einem Zwischenfall kann sie einfach nicht an ihren eigentlichen Plänen festhalten. Doch in der Klinik trifft sie auf Jakob, ihrem Sandkastenfreund, der nach einem Kreuzbandriss darauf hofft, wieder fit fürs Feld zu werden. Doch er hat ein Geheimnis, das ihre ganze Welt zum einstürzen bringen könnte. – Der Abschluss der Festival Reihe beginnt spannend und stürzt sich dann in zu viele Themen, die am Ende mit einem Schnippsen gelöst werden und daher eher problematisch dargestellt sind. Schade.

Wie war euer Januar? Was waren eure Highlights?

12 für 2025 – Film & Buch – Vorschau

Neues Jahr, neue Listen! Auch in diesem Jahr habe ich mich bei Filmen und Büchern für die 12 für 2025 Challenge entschieden. Dabei habe ich meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) und SuF (Stapel ungesehener Filme) durchforstet, um wieder möglichst viel Abwechslung in den Listen zu haben. Hier stelle ich euch meine Auswahl kurz vor.

12 für 2025 – die Bücher

1.Ink Arcanum
(Düstere Fantasy mit einem Tattoomonster? Der Pitch klang auf der Buch Berlin so gut, dass das Buch direkt mit durfte, auch wenn es nicht direkt mein Genre ist.)

2. Kumara
(Im Zuge von Vaiana 2 erschien dieses thematisch passende Buch und da bin ich direkt neugierig geworden.)

3. Ashville Academy 1 – Wen die Nacht berührt
(Auch wenn der Dark Academia Hype größtenteils vorbei scheint, liegt diese Reihe noch vollständig auf meinem SuB. Zumindest Band 1 sollte ich dieses Jahr doch schaffen, oder?)

4. Kröten sind Chefsache
(Ebenfalls ein Fund von der Buch Berlin, wo mich der Pitch absolut überzeugen konnte. Und eigentlich hatte ich nach der Messe sofort vor dieses Buch zu lesen und dann kamen unzählige Bücher dazwischen. Aber im Laufe des Jahres sollte es doch möglich sein, oder?)

5. Where spring hides
(Der dritte Teil der Festival-Reihe und diesmal geht es auf eine Reise quer durch Deutschland. Nachdem mich Band 2 dann doch überzeugen konnte, bin ich sehr gespannt, zumal der Frühling meine liebste Jahreszeit ist.)

6. You are my moon
(Nach You are my sun freue ich mich auf ein neues Eintauchen in eine queere Geschichte aus der Feder von Cornelia Franke)

7. Die Schattenhand
(Der dritte Band der Miss Marple Reihe wartet noch darauf von meinem SuB erlöst zu werden und die Chancen stehen sehr gut.)

8. Die Myzelchroniken 2
(Mehr Pilze? Mehr Pilze! Zumindest wenn es um die Abenteuer eines ganz gewissen Sporlings geht, der nach seinem ersten Band nun erneut aufbricht, um neue Dinge zu erleben)

9. Vergissmeinnicht 3 – Was die Welt zusammenhält
(Der Abschluss der Reihe von Kerstin Gier musste natürlich auch direkt auf die Liste, bin ich doch gespannt, wie das Abenteuer zu Ende geht)

10. The Hurricane Wars
(Nachdem ich ewig lange um dieses Buch herum geschlichen bin, durfte es letztes Jahr dann doch bei mir einziehen. Vielleicht ist auch schon ein Buddyread dazu geplant?)

11. Remoire
(Ein High Fantasy Epos hat es dann auch noch auf meine Liste geschafft, auch wenn es nicht wirklich mein Genre ist. Aber Remoire klang spannend genug, um dem Buch eine Chance zu geben)

12. Wie lange bis irgendwann
(Wohl der spontanste Kauf auf der Buch Berlin. Aber das Konzept klang so gut und anders, dass ich direkt zugeschlagen habe)

1.Cloud Atlas
(Auf einen dritten Versuch. Nachdem er bereits 2023 und 2024 auf der Liste stand, versuche ich es nochmal.)

2. Looper
(Da lag einfach seit Ewigkeiten eine Bruce Willis Box auf meinem SuF und wurde einfach von mir ignoriert. Dieses Jahr durfte sie daher mit auf diese Liste)

3. 12 Monkeys
(Nummer Zwei aus der Bruce Willis Box. Auch hier bin ich sehr gespannt.)

4. Der Schakal
(Nummer Drei aus der Bruce Willis Box. Den will ich vor allem in Vorbereitung auf die Serie mit Eddie Redmayne und Lashana Lynch schauen)

5. Alien 3
(Ich höre immer wieder die Loblieder auf Teil 1 und 2, die ich bereits gesehen habe, aber nun interessiert mich, was denn der dritte so kann)

6. Beverly Hills Cop 1
(Durch den Pärchengatten stehen die ersten beiden Teile hier schon eine Weile rum, also durften der erste dieses Jahr mal mit auf die Liste.)

7. Der unsichtbare Dritte
(Der diesjährige Hitchcock Film und ich bin immer noch bei den bekannteren Filmen.)

8. Die letzten Glühwürmchen
(Nummer eins der diesjährigen Ghibli-Filme. Und ja, viele haben mir davon abgeraten, weil er unfassbar traurig sein soll, aber irgendwann ist es halt so weit. Ich geh schonmal Taschentücher kaufen)

9. Ponyo
(Dafür durfte der zweite Ghibli Film etwas fröhlicher werden – also ich hoffe es zumindest)

10. Children of the Sea
(Während ich die Ghibli-Sammlung erweitert habe, hat der Pärchengatte ebenfalls die Anime-Sammlung um drei Filme erweitert, die auch alle direkt mit in diese Liste durften. Hier wäre Nummer 1)

11. The Anthem of the Sea
(Nummer Zwei)

12. Your Voice
(Und zum Abschluss Nummer Drei.)

Habt ihr Pläne für das aktuelle Jahr? Oder bleibt ihr lieber komplett spontan?

12 für 2024 – die Filme – Recap

Da ist 2024 einfach schon wieder vorbei. Und obwohl ich meine Filmauswahl diesmal auf 12 reduziert habe, hat es ein Film leider wieder nicht geschafft gesehen zu werden. Aber fürs laufende Jahr gibt es wieder eine neue Liste, da kriegt er noch einmal eine Chance. Ansonsten soll es hier wie bekannt um eine kurze Auswertung der Filme gehen, die im vergangenen Jahr auf der Liste standen.

  1. Der Junge im gestreiften Pyjama
    (Nachdem er 2023 übrig blieb, war 2024 endlich die Zeit, ihn von meiner Liste zu entfernen. Und ja, es ist ein beklemmender Film über den Holocaust aus Kindersicht, aber er ist auch unglaublich gut gemacht.)
  2. Das Flüstern des Meeres
    (Der erste Ghibli Film, von zweien, die ich versuche jedes Jahr nachzuholen. Hat mir leider nicht wirklich gefallen. War sehr wirr und die Charaktere haben sehr merkwürdig agiert.)
  3. Die Chroniken von Erdsee
    (Nr. 2 der letztjährigenGhibli-Filme. Leider für mich ebenfalls ein schlechter Film. Konnte mit der Handlung nichts anfangen, es war sehr wirr, die Charaktere haben unlogisch agiert und von meinen versprochenen Drachen war auch nicht wirklich was zu sehen.)
  4. Psycho
    (Der letztjährige Hitchcock. Und diesmal der Klassiker schlechthin. Und ja, er hat den Status aus gutem Grund. Er schafft eine unfassbare Atmosphäre, einen tollen Twist und ist einfach zeitlos)
  5. Captain Phillips
    (Wenigstens einen der beiden Tom Hanks Filme habe ich dieses Jahr geschafft. Er konnte mich auch überzeugen mit der Geschichte, die er  erzählte)
  6. Creed
    (War mehr Interesse, da ich die Rocky Filme größtenteils nachgeholt habe, aber ich komme an Boxen und Filme darüber einfach nicht heran. Verstehe den Sportaspekt dahinter nicht)
  7. Jenseits von Afrika
    (Uff, war das ein langatmiger und uninteressanter Film. Ich weiß schon, warum er so lange auf dem SuF (Stapel ungesehener Filme) lag)
  8. Roter Drache
    (Kommt nicht an Das Schweigen der Lämmer heran, auch wenn er schauspielerisch auf jeden Fall sehr gut ist.)
  9. Kampf der Dinosaurier 1 – Könige der Urzeit
    (Die Special Effects sind leider nicht gut gealtert, die Infos sind aber gut zusammengestellt und für Dinofans auf jeden Fall ein Blick wert.)
  10. Kampf der Dinosaurier 2 – Superjäger
    (Mehr Dinos? Mehr Dinos! Allerdings kommen wir auch hier nicht, über ganz gute Infos hinaus. Die Optik ist auf jeden Fall nicht gut gealtert.)
  11. Die Erben der Saurier
    (Durch den fiktiven Dokucharakter echt spannend. Als würde man hier wirklich einer live Doku zuhören, auch wenn die Geschichten natürlich frei erfunden sind.)

Dieses Jahr leider nicht geschafft zu sehen:

  1. Cloud Atlas
    (Ebenfalls ein Überbleibsel aus 2023, war da mein Tom Hanks Film des Jahres. Wollte dem trotzdem nochmal ne Chance geben, aber er blieb vor allem aufgrund der langen Spielzeit wieder liegen. Aber vielleicht ist 2025 endlich seine Zeit gekommen?)

Wie liefen eure Pläne? Hattet ihr überhaupt welche?

Mufasa

Ein Vorwort

Disney verfolgt die Strategie der zumindest finanziell erfolgreichen Realverfilmungen weiter. Mit Mufasa gibt es als Prequel zu Der König der Löwen zumindest mal eine neue Geschichte, statt die gleiche erneut zu erzählen. Allerdings kennen wir die Hauptcharaktere auch bereits und wissen um ihr Schicksal. Kann der Film einen neuen Blick liefern und mit der Handlung überzeugen?

Filmtitel und Kinoticket auf Filmklappe mit Zazu-Plüsh

Die Handlung

Mufasa wird als junger Löwe von seinen Eltern getrennt. Der Löwenprinz Taka rettet ihn und will ihn in sein Rudel aufnehmen, was sein Vater sehr kritisch sieht. Während Mufasa also bei den Löwinnen aufwächst, sehen sich die beiden Jungen wie Brüder. Doch als ein Rudel gefährlicher weißer Löwen auftaucht, müssen sie fliehen und über sich hinauswachsen.

Meine Meinung

Der König der Löwen ist für viele noch immer der Film der Kindheit. Darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass der zweite Teil eher unbekannt ist. Ich hingegen habe auch den zweiten geliebt und kenne daher auch die Geschichte von Simbas Tochter Kiara. Diese wird hier auch als Ausrede genutzt, um die Geschichte von Mufasa zu erzählen. Denn waren im Trailer bereits Timon und Pumbaa zu sehen, die ja aber gar nicht in Mufasas Geschichte vorkommen konnten, da ja erst Simba sie im ersten Teil kennenlernte, erklärt sich hier ihre Anwesenheit. Allerdings verkommen sie hier auch zu simplen Stichwortgebern und können bei weitem nicht an ihre Gagdichte von einst heranreichen, auch wenn hier mit aller Mühe ein Gag nach dem anderen rausgepresst wurde, die aber einfach nicht mehr zünden – auch nicht bei den anwesenden Kindern im Kino.
Aber fangen wir doch nochmal ganz am Anfang an. Wie erwähnt treffen wir zuerst auf Kiara. Die soll beim Königsfelsen bleiben, während Daddy Simba zu Mummy Nala geht, die wohl ein weiteres Baby erwartet. Hierzu hätte ich dann noch Fragen, denn dieses Geschwisterchen kommt im Sequel nicht vor und dort verfolgen wir Kiara bis ins Erwachsenenalter. Ist es also verstorben? Verstoßen? Weggelaufen? Wie Boris Blocksberg ins Internat geschickt und dann die Existenz vergessen worden? Okay, ich schweife ab, aber wenn wir einen Logikloch-Counter hätten, wäre er hier bereits ein paarmal angesprungen. Okay, also weiter in der Geschichte. Timon und Pumbaa wollen Kiara also ablenken und erzählen eine wirre Geschichte, in der sie die Protagonisten sind – wir erinnern uns an den Versuch eines dritten Teils, in dem sie genau das mit der Geschichte des ersten Films versucht haben, was nur mäßig funktionierte. Zum Glück taucht Rafiki auf und übernimmt die Rolle des Erzählens.
Wir lernen nun also Mufasa als jungen Löwen kennen und nun ja, es ist ein Disney-Film, aber ist das Kindheitstrauma nicht weit. Mufasa wird also von seinen Eltern getrennt und trifft auf Taka. Wer es noch nicht verstanden hat: Taka ist übrigens Scar. Wir wissen also wie die Geschichte der beiden ausgeht. Und während uns damals erklärt wurde, dass Mufasa halt der Zweitgeborene war und aus irgendeinem Grund trotzdem den Thron bekommen hat, was der Grund für Scars Verbitterung sein sollte, wird hier einfach eine komplett neue Geschichte aufgemacht. Okay, akzeptieren wir also die Tatsache, dass die beiden lediglich Brüder im Geiste sind. Denn wie Taka immer wieder betonte, wollte er immer einen „Brudaaa“ – okay, ich weiß, dass Disney eigentlich die Auswahl ihrer Synchronsprecher sehr ernst nimmt und wir in Deutschland auch echt gute haben, die eine tolle Arbeit leisten. Aber wer zur Hölle hat den Taka Sprecher genehmigt, der gefühlt tausendmal Bruder sagen muss und es einfach immer anstregendend Brudaaa nennt?
Während im folgenden eine interessante Spannung zwischen den beiden aufgemacht wird, da Mufasa als „Strafe“ mit den Löwinnen leben muss und dort allerlei hilfreiche Dinge fürs Leben lernt, „darf“ Taka bei den Löwen bleiben, lediglich, weil er der Prinz ist. Dadurch lernt aber auch nicht wirklich was, was ihm später zum Verhängnis wird. Allein dieses Ungleichgewicht richtig ausgebaut und richtig geschrieben, hätte sehr viel erklären können und wäre eine gute Geschichte geworden. Aber bei Disney wollte man keine tiefenpsychologische Geschichte, sondern lieber die gleiche Formel, die seit Ewigkeiten ausgelutscht ist.
Also bekommen wir unseren Oberbösewicht in Form des Rudels der weißen Löwen, die einfach nur böse sind und alle anderen Löwen töten wollen. Okay, sie bekommen einen Nebensatz zur Charakterisierung und sie sind übrigens alle Verstoßene, was Mufasa auch hätte drohen können. Naja, anstatt sich als found family zu verstehen, gehen sie halt lieber auf Rachezug. Also müssen Mufasa und Taka fliehen. Dabei treffen sie auf Sarabi und Zazu. Nun was passiert natürlich? Genau Taka verliebt sich in Sarabi, diese aber in Mufasa und während der noch versucht sie trotzdem mit seinem Bruder zu verkuppeln, gibt er sich schließlich geschlagen. Taka hasst also von jetzt auf gleich Mufasa, der sich vorher schon immer durch seine Erfahrungen bei den Löwinnen hervortun konnte. (Okay er wird hier schon als ein wenig Überklug dargestellt und macht seinen Charakter dadurch auch ein wenig Unglaubhaft, hier hätte ein bisschen mehr Teamwork nichts an der Aussage geändert.)
Naja ab hier werde ich den Film auch mal nicht weiter zusammenfassen, damit noch ein paar „Überraschungen“. bleiben. Aber sagen wir es bleibt so plakativ, also ein „everything wrong with Mufasa“ Video hätte einen sehr hohen Counter. Ich hatte sehr oft Fragezeichen über dem Kopf, einfach weil es mir nicht logisch war, dass die Charaktere so reagiert haben. Während das Potential für eine wesentlich logischere Entwicklung gegeben war. Das verwundert vor allem, da Regisseur Barry Jenkins eigentlich mit Filmen wie Moonlight und If Beale Street could talk bewiesen hat, dass er die Feinheiten herauszuarbeiten weiß. Für das Drehbuch war hier Jeff Nathanson verantwortlich, der einst mit Terminal und Catch me if you can, gute Bücher geschrieben hat, ehe er irgendwie dazu genutzt wurde, Filmreihen, die eigentlich ihren Zenit überschritten haben, weiterzuführen. Sei es Indiana Jones 4, Men in Black 3 oder Fluch der Karibik 5. Auch bei Mufasa konnte er nichts mehr retten.
Aber gut kommen wir mal zu etwas positivem: Der Optik. Während die Realverfilmung von Der König der Löwen vor allem für ihre zu realisitische Darstellung kritisiert wurde, da so sämtliche Emotionen der Charaktere verloren gingen, wurde sich dies hier zu Herzen genommen und die Löwen und anderen Tiere haben wenigstens ein bisschen Mimik bekommen, es wird sich dennoch viel an der realistischen Darstellung orientiert.
Über ein Problem müssen wir leider noch reden: die Lieder. Während die Hintergrundmusik gut funktioniert – was vor allem wohl daran liegt, dass sich hier hauptsächlich am Originalscore orientiert wurde und dadurch berechtigterweise immer wieder für Gänsehautmomente sorgte – sind es die neu geschriebene Lieder, die so gar nicht passen wollen. Sie wirken wie leblose Popsongs von der Stange und das obwohl sie von niemandem geringeren als Lin-Manuel Miranda (Hamilton, In the Heights) geschrieben wurden. Entweder bekam er hier keinerlei Freiheiten oder es wurden die immer gleichen Popsongs verlangt. Anders kann ich mir diesen Komplettreinfall nicht erklären. Denn ausnahmslos jedes Lied klingt gleich. Gleicher Beat, gleiche Geschwindigkeit, gleicher seelenloser Text. Schade, sind doch die Originallieder bis heute unvergessene Klassiker.
Im großen und ganzen ist Mufasa kein schlechter Film. Immerhin hat sich Disney getraut mal eine neue Geschichte zu erzählen. Aber er ist leider auch nicht gut.

Das Fazit

Mufasa versucht eine neue Geschichte mit größtenteils bekannten Charakteren zu erzählen und scheitert an dem vorhersehbarem Ausgang, traut sich aber auch nicht von der altbekannten (aber inzwischen überholten) Formel abzuweichen. Mit einer Menge Logiklöchern  und seelenlosen Liedern, können auch die Optik und der alte Soundtrack nicht viel retten. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

Mufasa läuft seit dem 18.12.2024 in den deutschen Kinos

Rückblick auf das vierte Quartal 2024

Wir sind bald durch mit den ganzen Rückblicken, ich verspreche es euch! Aber so ein Jahresende zieht es halt mit sich, dass auch das vierte Quartal des Jahres endet. Ich hoffe ihr habt die ganzen Feiertage gut überstanden, aber wir wollen doch nochmal auf meine Highlights aus dem letzten Quartal zurückblicken.

Meine vier Kinohighlights

Der Buchspazierer: Carl Kollhoff spaziert für eine kleine Buchhandlung jeden Tag durch die Stadt und liefert Buchbestellungen aus. Die Stammkundschaft hat von ihm inzwischen Namen aus Büchern bekommen, so schaut er regelmäßig bei Mr. Darcy oder Frau Langstrumpf vorbei. Dabei wahrt er stets eine höfliche Distanz. Bis er auf die neunjährige Schascha trifft, die ihn gern begleiten möchte und durch ihre quirlige Art seinen Alltag ordentlich auf den Kopf stellt. – Sehr schöner und emotionaler Film mit tollen Aussagen und viel Liebe zum Buch.

Der wilde Roboter: Nach einem Schiffsunglück landet der Roboter Rozzum 7134 auf einer einsamen Insel. Diese ist fernab von Menschen, aber dafür voller Tiere. Da der einzige Existenzgrund für einen Rozzum das Erledigen von Aufgaben ist, versucht sie diese in der Tierwelt zu finden, was zu einigen Missverständnissen führt. Bis sie auf ein Gänseei trifft und die Aufgabe bekommt sich um das Kücken zu kümmern. – Supersüßer Animationsfilm, bei dem wohl kein Auge trocken bleiben dürfte.

Wicked: Die böse Hexen des Westens ist tot. Die Leute feiern ihr Ableben. Da taucht die gute Hexe Glinda auf und erzählt von ihrer Freundschaft zu Elphaba, die später zur böse Hexe wurde. Wie sie als Baby bereits grün geboren wurde und dadurch stets Ausgrenzung erfuhr und ihr Zusammentreffen an der Akademie Glizz. – Rundum gelungene Musicalverfilmung, mit großartigem Cast. tollen Lieder, einer atemberaubenden Optik und guter Umsetzung der Thematik.

Vaiana 2: Vaiana kehrt nach einer Expeditionstour zurück auf ihre Heimatinsel. Dort bekommt sie einen neuen Titel verliehen, doch bei der Zeremonie kommt es zu einem Zwischenfall und sie erhält eine Vision, die sie dazu animiert einen verschollenen Knotenpunkt zwischen den anderen Inseln zu suchen. Dafür braucht sie eine Crew. Gleichzeitig gerät Maui in Gefangenschaft. – Tolle Fortsetzung, die nicht ganz an den ersten Teil heranreicht, aber wieder eine starke Geschichte erzählt.

Meine fünf filmischen Highlights

Die Verfluchten: Philip Winthrop hat sich mit Madeleine Usher verlobt und reist zu dem Landsitz der Familie, um sie abzuholen. Doch vor Ort verhalten sich der Butler und vorallem Madeleines Bruder Roderick sehr merkwürdig und erzählen etwas von einer seltsamen Krankheit. Philip will es nicht glauben und versucht alles, um seine Verlobte zu retten. – Gute Verfilmung der Kurzgeschichte von Poe.

Aquarium of the Dead: In einem Aquarium in Kalifornieren wird das Geld knapp. So versuchen sie durch private Führungen etwas mehr Geld reinzubekommen und zeitgleich wird der Senator eingeladen, um über eine Finanzspritze zu reden. Doch dabei kommt es zur Katastrophe. Vermeindlich tote Tiere erwachen wieder zum Leben und greifen an. – Ja, es war absoluter Trash und sah katastrophal aus, aber ich habe mich herzlich amüsiert! Und die Geschichte war irgendwie doch halbwegs logisch. 

Jurassic Park: Nach einem Zwischenfalls auf dem sich im Aufbau befindenden Erlebnispark auf der Isla Nublar, wollen die Investoren eine Überprüfung des Parks durch Experten. Dafür werden der Paläontologe Dr. Alan Grant, die Paläobiologin Dr. Ellie Sattler und der Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm angefordert. Zunächst wissen sie nicht, was ausgerechnet sie dort sollen, bis sie Bewohner des Parks kennenlernen: Dinosaurier. Doch ein weiterer Zwischenfall bringt das Team in ernsthafte Gefahr. – Nicht umsonst ein absoluter Klassiker, und einfach immer wieder spannend.

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang: Makoto ist eine ganz normale Schülerin, die gern mit ihren beiden besten Freunden Baseball spielt und immer ein bisschen verpeilt ist. Doch an einem Tag stolpert sie erst auf eine merkwürdig aussehende Walnuss und dann versagen die Bremsen ihres Fahrrad, wodurch sie vor einen fahrenden Zug fällt. Eigentlich tot reist sie jedoch wenige Augenblicke in der Zeit zurück und kann so ihr Schicksal abwenden. Neugierig geworden testet sie ihre Fähigkeit aus, nichtsahnend, dass sie dadurch andere ins Unglück stürzen kann. – Spannendes Drama über Zeitreisen und die Ethik dahinter.

Meine fünf serientastischen Highlights

Geschichte mal anders – Staffel 1: Eine Serie, die kein Interesse daran hat uns stringend die Geschichte runterzubeten oder uns mit unzähligen Jahreszahlen zu langweilen. Stattdessen hat sie für jede Folge eine Frage als Aufhänger und arbeitet sich anhand historischer Beispiele, Statistiken und Fun Facts daran ab. Ob es nun die Frage ist, wie man in den USA Präsident wird, wie man reich wird oder wie man eine Revolution startet. – Interessanter Ansatz und gute Themenauswahl. Allerdings mehr zur Unterhaltung als zur wirklichen Wissensvermittlung

His dark Materials – Staffel 3: Lyra wurde von ihrer Mutter verschleppt und gleich vor mehreren Organisationen versteckt, die hinter ihr her sind. Auch Will gibt alles, um sie zu finden. Zeitgleich steht Lord Asriel vor einem großen Durchbruch, um gegen die Engel in den Krieg ziehen zu können. – Spannender Abschluss einer herausragenden Reihe mit einem Ende, über das ich immer noch mit jemandem Reden muss.

The aquatope on the white sand – Staffel 1: Fuuka muss ihre Karriere als Idol in Toyko beenden. Doch sie will auch nicht zurück zu ihren Eltern. Kurzerhand landet sie auf Okinawa und stößt dort im Gama-Gama Aquarium auf die lebensfrohe Kukuru. Die beiden freunden sich an. Kukuru versucht mit allen Mitteln das Aquarium vor dem Bankrott zu retten. – Sehr cuter Sommeranime mit ganz viel Liebe zu einem Aquarium und dessen Bewohnern.

Kaiju No. 8 – Staffel 1: Kafka arbeitet in der Abteilung für Kaiju-Beseitigung, wo er auf Reno trifft, der sich auf die Eignungsprüfung im Verteidigungskorps vorbereitet. Bei einem Zwischenfall mit einem Kaiju wird Kafka gebissen und kann sich fortan teilweise in einen Kaiju verwandeln. Das müssen die beiden aber unbedingt geheim halten. Gar nicht so leicht, zumal sie sich beide für die Prüfung angemeldet haben. – Spannender Einstieg, treibt die Handlung schnell voran, da die Kämpfe im Vergleich zum Manga etwas zu kurz kommen.

The good Witch – Staffel 4: Cassie Nightingale lebt in der Kleinstadt Middleton und ist für ihre Vorahnungen und Kräutermedizin bekannt. Als nebenan der Arzt Sam Radford mit seinem Sohn Nick einzieht. bekommt sie einen großen Kritiker, der jedoch nach und nach erstaunliches feststellt. – Super cosy Herbstserie mit einer überschaubaren Portion Drama. Hält die Qualität auch gut über die Staffeln an, freue mich auf weitere.

Meine fünf buchigen Highlights

Yadriel & Julian: Yadriel entstammt einer Dynastie an Brujx, die dafür zuständig sind Geister in die Totenwelt zu geleiten. Doch Yadriel wird die Zeremonie verweigert, da er trans ist. Und bei seiner ersten Beschwörung erwischt er gleich noch den falschen Geist. Und Julian denkt gar nicht daran sich erlösen zu lassen. – Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um reinzukommen, aber die Geschichte entwickelt sich schnell zu einem tollen Buch mit wichtigen Aussagen zu trans Personen.

Spellshop: Kiela ist Bibliothekarin durch und durch. Doch als die Revolution auch vor der großen Bibliothek nicht Halt macht, muss sie zusammen mit der sprechenden Pflanze Caz fliehen. Sie landet in dem alten Cottage ihrer verstorbener Eltern und beginnt dort ein neues Leben als Marmeladenverkäuferin. Doch das gelingt ihr nur mithilfe kleiner Zauber, die aber im ganzen Land verboten sind. – So ein supersüßer cosy Fantasyroman! Ich bin absolut in der Welt versunken und habe einfach alles geliebt. 

Larsson Legacy: Theodor Skogen besucht den alljährlichen Maskenball der High Society Norwegens. Dort fasziniert ihn die geheimnisvolle Lou mit den vielen Tattoos. Beide spüren sofort eine Anziehung zwischen sich, doch Lou ist niemand anderes als Lovisa Larsson, Erbin von Knad, dem größten Konkurrenten von KOSGEN, dem Erbe von Theo. Gibt es eine Chance für sie beide? – Während Theo zuvor eher unsympathisch war, war ich bei dem Band skeptisch, aber wow hat der gut funktioniert! Ich hab ihn absolut verschlungen.

Bandenkrieg in Vertikow: Peers neue Nachbarin Jutta Abramczyk benötigt Hilfe. Ihr Mann ist vor einer Weile verstorben und sie und ihr Sohn Ludwig wollten in Vertikow Abstand zu allem gewinnen. Doch jetzt geht das Gerücht um, dass sie ihren Mann umgebracht hätte. Peer soll das entkräften. Zeitgleich wird Vertikow aber auch von einer räuberischen Bande heimgesucht. – Wieder ein starker Band, der noch einmal ganz anders aufgebaut war. Bin nur so durch die Seiten geflogen.

Sturmflirren: Rea hat eigentlich alles, was sie braucht. Bis ihr Vater eine Stelle als Diplomat in Qatar bekommt. Den Umzug nach Doha steckt sie überhaupt nicht gut weg und kann sich weder an das Wüstenklima noch die andere Kultur gewöhnen. Bis sie ein geheimnisvolles Phantom trifft und mit einer neuen Freundin bei illegalen Autorennen in der Wüste dabei ist. – Super tiefgründiger Roman von der Autorin meines letztjährigen Jahreshighlights.

Was waren eure Highlights im letzten Quartal?

The Final Jahresrückblick 2024

Na, könnt ihr das Wort Jahresrückblick noch lesen?
Okay, das ist dann auch vorerst wirklich der Letzte! In diesem Format geht es noch einmal um Top 5 Listen, allerdings mit etwas anderen Inhalten. Dabei habe ich versucht aus jeder Blogkategorie etwas zu finden, was bei den anderen Jahresrückblicken etwas zu kurz kommt. Bereit?

Top 5 Serienintros

Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2024 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:

The Owl House – Staffel 1

Hellbound – Staffel 1

Westworld – Staffel 4

His dark Materials – Staffel 3

Ready, Set, Love – Thai-Drama

Top 5 – Kinotrailer

Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2024 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:

Joker 2 – Folie a deux

Wicked

Vaiana 2

Deadpool & Wolverine

Der Buchspazierer

Top 5 tierische Begleitung

In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:

Godzilla – Godzilla vs. Kong 2 – The new Empire

Razzle & Dazzle – Hazbin Hotel

Die Pinguine (nicht The Penguin!) – Batman Returns

Bond – Spy x Family

Holzmann – Hilda

Top  5  Buchcover

Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich es in 2024 gelesen habe. Kein weiteres Ranking:

A Spark of Time

Dunkles Wasser

Die Farbe der Knochen von Alpakas am Strand

Tough Choices & Saved Dreams

Starlight Witch

Rückblick auf den Dezember 2024

Das Jahr 2024 ist vorbei. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und schaut mit mir positiv in eben dieses. Vorsätze habe ich nicht, außer das Beste aus dem zu machen, was kommt. Aber einen letzten Monatsrückblick habe ich noch übrig. Und genau dem wollen wir uns jetzt widmen.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Vaiana 2: Vaiana kehrt nach einer Expeditionstour zurück auf ihre Heimatinsel. Dort bekommt sie einen neuen Titel verliehen, doch bei der Zeremonie kommt es zu einem Zwischenfall und sie erhält eine Vision, die sie dazu animiert einen verschollenen Knotenpunkt zwischen den anderen Inseln zu suchen. Dafür braucht sie eine Crew. Gleichzeitig gerät Maui in Gefangenschaft. – Erneut spaßiger Familienfilm, der gut funktioniert, aber gerade liedtechnisch nicht an den Vorgänger herankommt.

Wicked: Die böse Hexen des Westens ist tot. Die Leute feiern ihr Ableben. Da taucht die gute Hexe Glinda auf und erzählt von ihrer Freundschaft zu Elphaba, die später zur böse Hexe wurde. Wie sie als Baby bereits grün geboren wurde und dadurch stets Ausgrenzung erfuhr und ihr Zusammentreffen an der Akademie Glizz. – Wow! Einfach wow! So ein toller Film, der mich restlos begeistern konnte. Kann den zweiten Teil kaum abwarten,

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich: Schöne Bescherung (Unterhaltsamer Weihnachtsfilm)

Jujutsu Kaisen 0: Yuuta Okkotsu wird im Kindesalter Zeuge, wie seine Freundin Rika stirbt. Dadurch entwickelt sich ein Fluch, der sich an ihn haftet. Bereit sein eigenes Leben zu beenden, um dem Fluch zu entkommen, findet ihn der stärkste Jujuzist Satoru Gojo, der ihn an die Akademie in Tokyo mitnimmt. Hier muss er sich seiner Kraft und seiner Vergangenheit stellen. Zumal Satorus früherer bester Freund einen Großangriff plant, um an Yuutas Fluch zu kommen. – Ein Zwischenfilm der Serie, der neue wichtige Charaktere einführt und gerade die Geschichte zwischen Gojo und Geto weiterspinnt. Sehr spannend und actionsreich.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Der Herr der Ringe – Schlacht der Rohirim: Wenn ein Animestudio auf die Werke von J. R. R. Tolkien trifft und daraus ein Film entsteht, dann sind das zwei ausreichende Argumente, um mich ins Kino zu locken. Oder wie mein heimisches Kino sagen würde: Wir zeigen den Film leider nicht.

Mufasa: Disney bringt ihren Film zur Weihnachtszeit raus und damit diesmal die Vorgeschichte zu Der König der Löwen. Ich bin sehr skeptisch, ob das funktioniert und habe den Film erstmal in den Januar verschoben.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es: Here, Der Spitzname und Freud

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Criminal Minds – Staffel 10 (Bin mit der neuen Ermittlerin nicht so richtig warm geworden, aber ansonsten sind die Fälle weiterhin spannend)

His dark Materials – Staffel 3 (Runder Abschluss der Serie, noch einmal komplett spannend und das Ende hat mich einfach gebrochen)

Fly again – K-Drama (Einfach nur super langweilig, schlecht gespielt, schlecht geschrieben, kurzum: eine  absolute Enttäuschung)

The aquatope on the white sand – Staffel 1 (Sehr schön gestalteter Anime mit Fernweh nach Okinawa und viel Liebe zu den Tieren im Aquarium mit einer tollen Geschichte über Freundschaft)

Jujutsu Kaisen – Staffel 1 (Als Einstieg etwas gewöhnungsbedürftig, da viel von Kampf zu Kampf gesprungen wird und viele Charaktere eingeführt werden, aber man gewöhnt sich dran)

House of the Owl – Staffel 1 (Japanischer Politthriller, stark erzählt, aber konnte mich nicht richtig abholen)

Only murders in the building – Staffel 4 (Der Abstieg der Serie geht immer weiter. Hier wird weniger auf eine gute und spannende Geschichte gesetzt als vielmehr auf viele Promis mit kurzen oder längeren Auftritten)

Kaiju No. 8 – Staffel 1 (Gute Umsetzung des Mangas, wenn auch die Kämpfe stark gekürzt wurden)

Good Witch – Staffel 5 (So langsam ist hier auch ein wenig die Luft raus. Man merkt, dass sie sich immer mehr ausdenken mussten, das die Charaktere aber kaum noch hergaben. Gegen Ende aber noch einmal wieder schön cosy geworden)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 19
Seiten insgesamt: 4.748
Seiten pro Tag: 153 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 4
Comic/Manga/Graphic Novel: 10
Hörbuch: 1
E-Book: 2

A man and his cat 3: Herr Kanda wird mit seiner Vergangenheit bei einem Klavierkonzert konfrontiert. Zum Glück wartet zu Hause sein Kater Fukumaru und kann ihn wieder aufmuntern. Außerdem steht ein Tierarztbesuch an. – Einfach eine super cosy Reihe, ich bin immer wieder hin und weg von der Verbindung der beiden.

Cat on the heroes lap 2: Unsere Helden haben es in die nächste Stadt geschafft. Dabei folgt die Katze ihnen noch immer auf Schritt und Tritt. Doch als die Stadt von unsichtbaren Feinden angegriffen wird, sind die Katzen überaus hilfreich. – Hat mit deutlich besser als der erste Band gefallen, da doch mal ein bisschen mehr passiert ist.

Sturmflirren: Rea hat eigentlich alles, was sie braucht. Bis ihr Vater eine Stelle als Diplomat in Qatar bekommt. Den Umzug nach Doha steckt sie überhaupt nicht gut weg und kann sich weder an das Wüstenklima noch die andere Kultur gewöhnen. Bis sie ein geheimnisvolles Phantom trifft und mit einer neuen Freundin bei illegalen Autorennen in der Wüste dabei ist. – Yasmin Shakarami enttäuscht nie. Wieder eine wunderschöne Geschichte, mit starken Charakteren und sie schafft die Balance zwischen der Schönheit Katars und den Schattenseiten zu halten.

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen – damit er dabei rauchen kann: Wir alle hatten sie, die Lehrer*innen, die besonders schrullig oder besonders problematisch waren. Die Autorinnen sammeln hier wieder allerlei Anekdoten und bereiten sie thematisch auf. – Gefiel mir besser als die Sammlung über die Helekoptereltern und bot teilweise auch interessante Informationen.

Don’t kiss the Dragon 2: Sakura und Ren, der noch immer vom Drachen in Besitz genommen wird, suchen weiter nach dessen Körper. Dabei finden sie heraus, dass die neue Lehrerin ebenfalls ein Geheimnis birgt. – Kurzweiliger Fantasysmanga. Schafft es zu unterhalten, aber bleibt auch nicht lange im Gedächtnis.

Mörderisches Somerset 1 – der tote Professor: June erbst das Haus ihrer Tante in Lower Foxdale. Eigentlich wollte sie es nur ausräumen, aber nachdem ihr Freund ihr das Herz das bricht, gibt sie dem kleinen Ort eine Chance und freundet sich schnell mit der Buchhändlerin Pomona und dem Antiquariatsbesitzer Mr. Whalley an. Doch dann verstirbt ihr Nachbar und alle halten es für einen tragischen Unfall. June hat da allerdings so ihre Zweifel. – Das war leider nichts. Der ganze Fall war von Anfang an super offensichtlich, da es auch einfach nur einen möglichen Verdächtigen gab. Schade, denn das Trio hatte Potential.

Das Meer der Legenden 2 – Piratenherz: Mavi und die Piratencrew setzen neuen Kurs. Kapitän Tayon hat den sagenumwobenen Kompass eines legendären Kapitäns und will nun durch die gefährlichem Stromschnellen schippern. Doch vorher müssen sie noch ganz anderen Gefahren trotzen. – Den ersten Band habe ich nur so verschlungen, der zweite konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es passiert ewig nichts, so dass das Finale am Ende (und das einzig spannende am ganzen Buch) viel zu kurz kam.

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 1: Tsukina ist wenig begeistert, als ihr „Gott“ erklärt, dass sie als Heldin in eine andere Welt reisen soll. So handelt sie zumindest ihre eigenen Bedingungen aus und betreibt fortan mit ihrer Magie ein kleines Buchcafé. Dabei hat die Welt eigentlich bereits eine Heldin, die aber gar nicht daran denkt Magie zu erlernen und sich lieber die Gunst des Prinzen geangelt hat. – Ich liebe die Grundidee, die hier gut umgesetzt wurde und freue mich zu erfahren, was als nächstes passiert.

Die rachsüchtige weiße Katze und der Drachenkönig 1: Ruri will nur eins: In Ruhe studieren. Ohne dabei wieder auf ihre Hassfreundin Asahi zu treffen, die sie bereits in ihrer Kindheit tyrannisiert hat, aber auch in ihr hing wie eine Klette. Leider werden sie zusammen in eine andere Welt beschworen, wo sich die Geschichte wiederholt. Während Asahi von allen geliebt wird, wird Ruri schnell verstoßen und zum sterben zurückgelassen. Doch das Schicksal meint es anders mit ihr. – Viel zu lange Einführung der Protagonistin. So kam wenig bis keine Spannung auf, am Ende wurde aber genug angeteasert, dass ich dem zweiten Band vielleicht noch eine Chance gebe.

My roommate is a cat 10: Subaru und Haru gehen dem Alltag weiter nach, besuchen Freunde und treffen alte Bekannte. Subaru findet sogar endlich jemanden, mit dem er über seine Leidenschaft zur Literatur sprechen kann. – Kann das Niveau weiterhin halten und unterhält gut.

Lovely, Hateful, Christmas: Levi reist kurz vor  Weihnachten nach Finnland, seiner Heimat, um dort seine Kindheit aufzuarbeiten. Leider lässt ihn zuvor sein Mietwagen im Stich und er landet in seiner persönlichen Hölle: Dem Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi. Dort trifft er auf Juna, die Weihnachten über alles liebt. Kann sie Grinch-Levi von der Schönheit des Festes überzeugen? – Ganz nette Idee mit einigen Logiklöchern. Wenn man einige Augen zudrückt, aber ganz nett.

Muderous Lewellyn’s Candelit Dinner 1: Der verarmte Ghostwriter Shavonne lebt in der Ira Street, einem heruntergekommenen Viertel, in dem seit kurzen eine Reihe von Morden die Gemüter erhitzt. Sein aufdringlicher neuer Nachbar ist dabei auch keine Hilfe. Um den Frieden zu wahren, stimmt er einem Dinner in dessen Wohnung zu. Nicht ahnend, dass dies sein Leben für immer verändern wird. – Spannende Grundidee, die noch nicht so richtig in Schwung gekommen ist, freue mich aber sehr auf mehr.

Voll kein Typ 1: Tokiwa und seine beiden besten Freunde sind auf ein Blind-Date eingeladen. Doch statt den erwarteten Mädels sitzen ihnen drei Typen gegenüber. Irritiert wollen sie schon wieder gehen, bis sie erfahren, dass sie drei Mädels in einer Crossdresser-Bar arbeiten. Das bringt die Gefühlswelt der drei Jungen ganz schön durcheinander. – Auch hier eine super Grundidee, die gut genutzt wurde. Brauche unbedingt den zweiten Band.

Magic so pure & evil: In Magnolia Bay regiert der Skarabäusclan und die Brennende Lilie. Zumindest inoffiziell. Kari wurde als Kind an den Anführer der Skarabäen verkauft und arbeitet dort nun als rücksichtlose Schutzgeldeintreiberin. Doch als ihr Vater nach vielen Jahren um ihr Leben fleht, gescheiht etwas unbegreifbares. Auf einmal kann sich niemand mehr an Kari erinnern. Auf ihrer Flucht trifft sie auf Nael, der sie in die Geheimnisse der Walled City einführt. – Sehr verwirrender Weltenbau, der nicht so richtig funktioniert, Klischeecharaktere treffen auf Logiklöcher, kurzum: die Geschichte hat nicht wirklich funktioniert.

Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden: Ein junger (namenloser) Briefträger wird mit seinem bevorstehendem Tod konfrontiert. Da taucht der Teufel bei ihm auf und schlägt ihm einen Deal vor. Für jeden Tag, den der Protagonist länger leben darf, entfernt der Teufel eine Sache von der Welt. Zunächst scheint die Sachlage einfach, denn es gibt so viel unnützes Zeug auf der Welt. Doch was, wenn sich damit auch der eigene Charakter ändern würde? – Sehr nachdenkliches kurzweiliges Buch mit Clickbait-Titel. Hat mir dennoch gut gefallen.

If the Villainess and Villain met and fell in love: Brigitte Meidell ist an einer Akademie für spirituelle Kräfte. Leider hat sie nur einen Pakt mit einem kleinen Spirit ohne Name. Dann löst auch noch ihr Verlobter eben diese und löst eine Welle von Hohn und Spott gegen Brigitte aus. Nur einer schließt sich nicht an: Yuri Aurealis. Ein intelligenter Junge, der aber auch sehr arrogant ist. Brigitte versucht trotzdem mit ihm in den Wettstreit zu treten und löst dabei noch etwas ganz anderes in ihm aus. – Klischee über Klischee, konnte mich gar nicht abholen.

Anna: Anna hat einen guten Job, eine stablige Ehe und zwei wunderbare Kinder. Doch irgendetwas schien all die Zeit zu fehlen. Bis sie auf Grace trifft, die als Straßenmusikerin ihren Traum lebt. Die beiden freunden sich an und starten gemeinsam ihre Karriere. Doch Anna erfährt bald von Grace Geheimnis, das ihre gemeinsame Zeit mit einem unausweichlich näherrückendem Ende umhüllt. – Nach dem Buch musste ich erstmal neue Taschentücher kaufen, denn der Verbrauch war sehr hoch. Aber ein super schönes Buch über Träume und das, was wirklich wichtig ist im Leben.

Brunnengeister: Einst lebten Wunschgeister im Königreich. Als die lebensfrohe Lina entgegen ihrer Wünsche verheiratet werden soll, erinnert sie sich wieder an die alten Legenden und opfert eine goldene Kugel in einem alten Brunnen. Doch damit erweckt sie eine alte Macht, die besser weiter geruht hätte. – Nachdem mir Schattengold nicht gefallen hatte, konnte mich Brunnengeister wieder absolut abholen und so sehr in den Bann ziehen, dass ich es an zwei Tagen verschlungen habe.

Even if you slit my mouth 1: Miroku ist eine Kuchisake-Onna. Ein fiktives Wesen aus Großstadtlegenden. Doch weil immer weniger Menschen an sie glauben, ist ihre Existenz gefährdet. Dadurch geht sie einen Deal mit Koichi ein. Sie hat ein Jahr Zeit, um ihn zu erschrecken und damit die Verlobung der beiden zu lösen. Zeitgleich versucht er aber sie von seinen Gefühlen zu überzeugen. – Vom Titel und Cover her hielt ich es für eine sehr toxische Geschichte und wollte sie nicht lesen. Meine beste Freundin überzeugte mich aber und was soll ich sagen: Sie ist absolut nicht toxisch, sondern sehr schön erzählt und gefällt mir sehr gut.

Was waren eure Highlights im Dezember?