Addams Family 2

Ein Vorwort

In einer Zeit, in der gefühlt alles ein Remake oder Reboot bekommt, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch diese kultige Familie neu verarbeitet wurde. 2019 kam bereits ein erster Teil in die Kinos und konnte die Fans nur wenig abholen, versuchte sich aber durch ein paar gute Witze und eine nette Grundstimmung zu retten. Nun gibt es eine Fortsetzung dazu. Wie diese funktioniert erfahrt  ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt.

Meine Meinung

Dadurch, dass der erste Teil bereits nicht richtig funktioniert hatte, gab es gar nicht erst die Frage, ob es einen zweiten Teil gebraucht hätte, denn das hätte es eindeutig nicht. Doch so funktioniert die Filmwelt leider nicht. Also wurde ein Sequel gedreht. Nach dem Trailer war ich zumindest angefixt durch die Roadtrip Idee, die doch einiges an Potential bot. So stellte ich mich auf leichte Unterhaltung ein und erwartete nicht allzuviel, außer an ein paar Stellen unterhalten zu werden.
Leider bin ich anscheinend mit zu hohen Erwartungen an den Film herangegangen. Denn auch wenn es ab und an kleine Lichtblicke von guten Ideen gab, wurden diese meist von groß angelegten Gags übertüncht, die wohl für das kleinste Publikum ausgelegt wurden und nicht einmal bei diesen fruchteten. So war die Stimmung im Kinosaal eher gelangweilt, denn erheitert.
Der Film funktioniert genau dann, wenn er es nicht darauf anlegt. Wenn er nicht versucht besonders witzig zu sein oder die Handlung voranzutreiben. Sondern, wenn er einfach mal seine Charaktere einsetzt. So ist die Tanzsequenz zu I will survive die Szene im ganzen Film, die ich am meisten gefeiert habe – und sie hat nicht gerade viel zur Handlung beigetragen. Genau das waren die kleinen Lichtblicke in einem Film, der viel wollte und wenig konnte.
Das liegt wohl auch daran, dass die Charaktere zu sehr an die ikonischen Vorbilder angepasst wurden und überhaupt kein Handlungsspielraum bekommen. Es gibt keine Weiterentwicklung, die Konstellation ist am Ende die gleiche, wie am Anfang. Dadurch werden Dialoge fast vollständig wiederholt und die nervigsten Eigenschaften werden nie überwunden.
Da hilft es auch wenig, wenn offensichtlich andere Filme als Vorbild für Szenen mit eingebunden werden. So gibt es nicht nur die Addams Family Variante eines Godzilla vs. Kongs, sondern auch so ziemlich alle Witze aus dem Marvel Franchise zum Namen Dr. Strange. Mag es ganz nett zu entdecken sein, so zeugt es doch nur einmal mehr von der Unfähigkeit des Films wirklich etwas eigenes aufregendes zu kreieren.
Die 93 Minuten Laufzeit ziehen sich dadurch gefühlt ins Unendliche, der Film kommt bis zum Schluss nicht wirklich auf den Punkt und auch der ganze Witz rund um den Roadtrip, der so gut hätte werden können, verfehlt seine Wirkung völlig.

Das Fazit

Addams Family 2 ist ein liebloser Abklatsch einer Kultserie und schafft es in den wenigsten Momenten dem Zuschauer ein müdes Lächeln abzuringen. Stattdessen verrennt er sich in nicht zündende, aber groß angelegte Gags. Dafür gibt es 04 von 10 möglichen Punkten.

Addams Family 2 läuft seit dem 18.11.2021 in den deutschen Kinos

Talus 2 – Die Magie des Würfels

Ein Vorwort

Im letzten Jahr hab ich euch bereits den ersten Teil „Die Hexen von Edinburgh“ vorgestellt. Mit einem der miesesten Cliffhanger, den ich in den letzten Jahren gelesen habe – vielleicht abgesehen von Ophelia Scale – ließ uns Autorin Liza Grimm ein ganzes Jahr warten. Doch nun ist es endlich da. Ob sich das Warten gelohnt hat, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten?

Meine Meinung

Wenn zwischem dem Lesen von zwei Bänden eine zu große Spanne liegt, wird das bei mir oft zum Problem, wenn keine kleinen Wiederholungen eingebaut werden. Diese kleinen Erinnerungsstützen, die nicht stören, wenn man die ganze Reihe in einem wegliest, aber denjenigen hilft, die eine gewisse Spanne dazwischen hatten. Glücklicherweise baut Liza Grimm diese in ausreichendem Maße ein, so bin ich schnell wieder die in die magische Welt unter Edinburgh eingetaucht.
Der zweite Band setzt dort an, wo der erste aufgehört hat. Wir erleben die Protagonist*innen dabei, wie sie die Ereignisse versuchen zu verarbeiten. Doch dafür ist keine Zeit, geschehen sofort wieder allerhand Dinge, die alle in Atem halten. Dabei kommt es zu neuen Bündnissen und vielen Entwicklungen, die ich sehr mochte. Liza Grimm baut ihre Welt weiter aus und schafft damit einen Sog, da man unbedingt immer noch mehr wissen will.
Dennoch war es gerade das erste Drittel, was sich bei mir beim Lesen etwas gezogen hat. Ich bin zwar schnell wieder in die Welt eingetaucht, aber nach der ersten Orientierung gibt es die Momente, wo alle auf der Stelle zu laufen scheinen. Sobald dieser Punkt überwunden war, wurde es wieder so spannend, dass ich, gerade gegen Ende, das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Dabei hat mir die Autorin an mindestens zwei Stellen – wieder einmal – das Herz gebrochen und mit einigen Entwicklungen war ich nicht einverstanden, aber das ändert nichts daran, dass sie logisch ausgearbeitet waren und es halt einfach nicht danach geht, was ich für die Figuren wollte. Und auch wenn es ein bittersüßes Ende war, konnte ich mich gut damit anfreunden, da die wichtigste Entwicklung für mich Bestand hatte.
Die Entscheidung die Geschichte in einer Dilogie zu erzählen, war definitiv die Richtige. Auch wenn ich mir mehr Geschichten aus dieser Welt wünsche und mit den Charakteren gerne mehr Zeit verbracht hätte, so ist die Geschichte doch auserzählt. Hier auf Biegen und Brechen einen dritten Band aus dem Hut zu zaubern, hätte der Spannung nicht gut getan. Und vielleicht gibt es ja irgendwann ein Spin-off und ein erneutes Eintauchen in dieser faszinierende Welt.

Das Fazit

Talus 2 – Die Magie des Würfels ist ein gelungener Abschluss der Dilogie. Alle Fragen werden beantworten und bis auf einen kleinen Hänger im ersten Drittel hält das Buch einen in Atem. Dennoch sollte man Taschentücher bereit stellen.

Monsterwochen #4 – Die Musik der Nacht

Herzlich Willkommen zur vierten Ausgabe der Monsterwochen in diesem Jahr. Nach Dracula und Frankenstein im letzten Jahr, wollen wir uns in diesem Jahr mit dem Phantom der Oper auseinander setzen. Heute geht es um die Musicals.

Monsterwochen? Was?

Kurz gesagt, geht es hier in vier Beiträgen um Das Phantom der Oper in verschiedenen Interpretationen.

Okay… Und Warum?

Hey, es ist Oktober, der Horrormonat, und das Phantom der Oper ist ein prominenter Vertreter des Genres!

Das Phantom der Oper

Die Handlung: Nach einem Vorfall bei den Proben zu Hannibal, in der die Übergabe an die neuen Operndirektoren angekündet wurde, ersetzte die junge Baletttänzerin Christin Daae die Diva Carlotta. Dabei entdeckt die der Vicomte de Chagny, der sie aus Kindertagen kennt. Das Wiedersehen der beiden, ruft jedoch Christines heimlichen Lehrer aus den Plan: Das Phantom. Die Eifersucht ist geweckt und es folgt ein Tauziehen der beiden Konkurrenten, um das Herz der jungen Frau. Gleichzeitig gibt es mehrere Vorfälle an der Oper, die auch auf das Phantom zurückzuführen sind.

Meine Meinung: Der einzige Film aus der diesjährigen Reihe, den ich schon vorher kannte und liebe. Die Verfilmung von Andrew Lloyd Webbers Meistermusical. Düstere Klänge, Opernelemente, gepaart mit Musicalmelodien erzeugen ein Gänsehaut erzeugendes Klangmeisterwerk. Auch Schauspielerisch hat der Film einiges zu bieten. In einer Phase, in der Gerard Butler noch nicht mit Vorsicht zu genießen war, gibt er ein Phantom ab, das zwischen Mitleid und Wahnsinn so gekonnt schwankt, dass er einen komplexen Charakter ausbaut. Im Vergleich zum Buch merkt man, dass sich die Geschichte stark daran orientiert, aber auch einige Elemente ändert, ausbaut oder verschiebt. Die größte Änderung dürfte wohl die Hintergrundgeschichte des Phantoms sein, die seine ganze Persönlichkeit verschiebt. Wenn man nur das Musical kennt, kann durchaus die Frage aufkommen, warum er in meinen Monsterwochen behandelt wird, auch wenn hier deutlich Soziapathische Züge aufkommen und man sollte die Leichen beachten, die er hinter sich herzieht. Dennoch sind es alles Änderungen, die nachvollziehbar sind, oder dem Buch eine zusätzliche Ebene geben, die ihm gut getan hätte. Schön fand ich, dass die Rolle der Madame Giry deutlich ausgebaut wurde und wir eine weitere starke und durchsetzungskräftige Frauenrolle gewonnen haben. Dass dafür der Perser (im Buch namenlos und nur darüber definiert) komplett gestrichen wurde und dadurch ein rein weißer Cast genutzt wurde, hinterlässt dagegen einen schalen Nachgeschmack. Dennoch zählt das Musical für mich zur besten Verfilmung.

Love never dies

Die Handlung: Christine und Raoul reisen nach New York und folgen einer mysteriösen Einladung. Nicht ahnend, dass das Phantom noch lebt, treffen sie in Coney Island auf Madame Giry und ihre Tochter. Christine wird spontan für ein Auftritt engagiert. Da das Paar unter Geldproblemen leidet, nimmt sie an. Dort treffen die Eheleute mit ihrem Sohn Gustav auch auf das Phantom. Alte Gefühle und Rivalitäten werden neu entfacht.

Meine Meinung: Wusste ich, dass es eine Fortsetzung zum Musical gab? Nicht, bis ich für die Monsterwochen recherchiert habe. Zunächst stand ich dem Ganzen skeptisch gegenüber, ließ mich dann aber doch darauf ein, da Andrew Lloyd Webber erneut seine Finger mit im Spiel hatte. Diesmal handelt es sich um eine Aufzeichnung des Bühnenmusicals und nicht um einen eigenständig gedrehten Film. Dadurch unterscheiden sich auch die Darsteller*innen der Rollen, was aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kein Hindernis darstellt. Die Handlung ist in sich schlüssig und die Lieder gut inszeniert – auch wenn sie nicht an den Gänsehautfaktor des ersten Teil herankommen. Gestört hat mich dagegen, dass die Charaktere sich teilweise sehr gestark gedreht haben und nicht mehr ihrer Persönlichkeit entsprechen. Dem Phantom wird alles aus dem ersten Teil vergeben. Ein paar Leichen? Nicht weiter tragisch, er hatte es halt schwer. Entführung und Nötigung? Es ist halt wahre Liebe! Stalkerei und Obzession? Ich wiederhole: Es ist halt wahre Liebe! Man muss sich halt daran gewöhnen, dass all das vorherige größtenteils ignoriert wird, dann funktioniert auch die Geschichte.

Das Fazit

Andrew Lloyd Webbers Musicalverfilmung zu Das Phantom der Oper ist eine dieser Verfilmungen, die das Buch bereichern. Bei der großen Streitfrage Film oder Buch würde hier der Film gewinnen.
Love never dies als Fortsetzung dazu funktioniert nur bedingt, kommt inszenatorisch nicht an den Vorgänger ran und verfälscht auch die Charaktere stark.

 

Neulich in der Sneak: Killers Bodyguard 2

Ein Vorwort

Ja, ihr sehr richtig: Ich war mal wieder in einer Sneak. Während diese im Kino meines Vertrauens seit Corona die Überraschungsvorstellung nicht wieder eingeführt wurde, so doch bei meiner besten Freundin, die ich letzte Woche besucht habe. Statt eines guten Films lief Killers Bodyguard 2. Warum er mir nicht gefiel, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Was bisher geschah

Michael Bryce war einst ein gut bezahlter und hoch geachteter Bodyguard. Doch nachdem er einen Auftrag in den Sand setzte, verlor er fast alles und gibt sich nun mit unterklassigen Jobs zufrieden. Bis er einen Anruf von seiner Ex-Freundin bekommt, die den Auftragskiller Kincaid dringend zum internationalen Gerichtshof in Den Haag bringen muss, doch befürchtet, dass es in ihrer Organisation einen Maulwurf gibt. Doch Bryce und Kincaid können sich eigentlich überhaupt nicht riechen, da Kincaid öfter Aufträge hatte Bryce Klienten zu töten. Es folgt eine wilde Verfolgungsjagd, da die Handlanger des Angeklagten Vladislav Dukhovich ihnen dicht auf den Fernsen sind.

Die Handlung

Griechenland ist nach einer Ankündigung der EU im Ausnahmezustand. Dies nutzt Aristotle Papadopoulos (Antonia Banderas) aus, um Hackerangriffe an zentralen Knotenpunkten auszuführen. Der eigentlich in einer Auszeit befindliche Bodyguard Michael Bryce (Ryan Reynolds) wird von Sonia (Salma Hayek) abgeholt, um ihren Mann Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu befreien. Kurz darauf wird den dreien der Auftrag gegeben, Papadopoulos aufzuhalten.

Meine Meinung

Ich musste tatsächlich nachgucken, wie ich den ersten Teil gefunden habe. Mit 08 von 10 möglichen Punkten scheint er mir ganz gut gefallen zu haben. Gerade das Duo aus Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson habe ich lobend hervorgehoben. Ich musste das nachgucken, nicht weil ich mich nicht mehr erinnern konnte, dass er mir gefallen hat. Sondern, weil ich sicher gehen musste, dass meine Erinnerung wirklich an den ersten Teil dieses Film war. Denn dieser war so schlimm, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Also beginnen wir doch am Anfang. Griechenland befindet sich in einer Krise, die EU schreitet ein und fällt ein Urteil zum Ungunsten von Griechenland, was Aufstände auslöst. Das Land befindet sich kurz darauf im Ausnahmezustand. Das kommt einen vielleicht teilweise bekannt vor, denn genau dieses Szenario gab es vor ein paar Jahren. Wie das hier fast ins Lächerliche gezogen wird, ist ein Magenschlag für alle Griechen. Dann treffen wir auf Michael Bryce, der sich eine Auszeit vom Bodyguarding nehmen soll. Das ist tatsächlich der Teil des Films, der am besten funktioniert, was wohl schon alles sagt. Dann taucht Sonia Kincaid auf. Hat die echt schräge Beziehung zwischen Sonia und Darius (Jackson) im ersten Teil noch für Erheiterung gesorgt, so schlägt es hier ins Extreme um. Hier war man wohl der Ansicht, dass mehr besser sei und haben aus den wenigen Szenen im ersten Teil – wodurch es wahrscheinlich funktioniert hat – einen ganzen Film gebaut. Das sorgt dafür, dass der ganze Film extrem anstregend ist, da gerade Sonia (Hayek) nur am Fluchen und Keifen ist.
Wer davon noch nicht genervt genug ist, zumal auch die Herren nur damit beschäftigt sind, sich gegenseitig Beleidugungen an den Kopf zu werfen, dem wird noch eine absolut sinnlose Handlung hingeworfen, die größtenteils vorhersehbar ist, Wendungen hat, die keiner braucht und grundsätzlich komplett austauschbar. Denn die zweite Konstante neben den nervigen Charakteren sind die Explosionen im Minutentakt. Ja es ist ein Actionfilm und bei Verfolgungsjagden fliegt auch gerne mal was in die Luft. Aber so inflationär, wie es hier benutzt wird, wirkt es nur noch ermüdend.
Nun fragt ihr euch zurecht, ob es denn noch schlimmer kommen kann. Sagt euch gesagt: Ja, es geht. Auftritt Frank Grillo. Wobei nicht der Schauspieler das Problem ist, sondern der Charakter Bobby O’Neill. Wie man in der heutigen Zeit noch einen Charakter, der rassistisch, sexistisch und auch ansonsten in allen Facetten ein Arschloch ist, bleibt wohl ein Rätsel, das nur die Drehbuchautoren aufklären können.
So ist der Film weder spannend, da die Handlung zu generisch, austauschbar ist und dazu noch vorhersehbar, kein bisschen witzig (okay ein zwei Szenen am Anfang vielleicht), weil die Charaktere einfach nur nerven und dann auch noch auf mehren Ebene problematisch (Rassismus, Sexismus, Menschen mit Traumata werden lächerlich gemacht). Mein Tipp: Schaut euch lieber noch einmal den ersten Teil an und spart euer Geld.

Das Fazit

Killers Bodyguard 2 macht nicht nur so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann, sondern ist dann auch noch auf mehreren Ebene problematisch. Warum man aus dem soliden ersten Teil einen so schlechten zweiten Teil machen musste, bleibt fraglich. Dafür gibt es 02 von 10 möglichen Punkten.

Killers Bodyguard 2 läuft seit dem 26.08.2021 in den deutschen Kinos

A quiet place 2

Ein Vorwort

Da ist er! Der erste Kinofilm seit 01.11.20! Und dann gleich einen Film, der es nach einer langen Verschiebegeschichte endlich in die Kinos geschafft hat. A Quiet Place 2 knüpft an den Überraschungserfolg aus dem Jahr 2018 an und bietet wieder viel Stille. Was das Sequel kann, erfahrt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Die Handlung

Nach den Ereignissen in Teil 2 gibt Familie Abbott die Farm auf und sucht abseits der bekannten Pfade nach Hilfe. In einem alten Stahlwerk treffen sie auf Emmett (Cillian Murphy), der ihnen hilft, aber als gebrochener Mann sie am liebsten sofort wieder loswerden will. Regan Abbott (Millicent Simmonds) empfängt schließlich ein Signal und glaubt, dass es einen sicheren Hafen gibt.

Meine Meinung

Nach dem Trailer war ich skeptisch, ob ein zweiter Teil des Films funktionieren kann, hat der erste Teil doch lange damit gespielt, dass die Gefahr zwar spürbar, aber nicht sichtbar ist. Zunächst wird daher dargestellt, was an Tag 1 passiert ist. Wie also die Welt mit den Monstern konfrontiert wurde. Das dient zwar hauptsächlich um die Figur des Emmett einzuführen und zu zeigen, dass er ein Freund der Familie war, schafft es aber gleichzeitig auch den Zuschauer in die richtige Stimmung zu versetzen.
Danach schließt der Film nahtlos an den ersten Teil an. Wir treffen auf die Familie Abbott, die sich nach den Ereignissen in Teil 1 neu orientieren muss. Mit der Begegnung von Emmett, erfährt man erstmals, wie es anderen Familien ergangen ist, nachdem sich zuvor rein auf die Abbotts konzentriert wurde. Durch diese Erweiterung der Welt können völlig neue Aspekte aufgenommen werden. So versteht sich A quiet place 2 wunderbar darauf die Stimmung wieder aufzubauen mit der unheimlichen Mischung aus Stille und bedrohlicher Musik. Man fiebert mit den Charakteren mit und hat doch bei jeder Bewegung Angst vor dem nächsten Geräusch.
Wie auch im ersten Teil nutzt der Film an einigen Stellen Jump-Scares, die einen zwar erschrecken – und ich bin da besonders anfällig – aber im großen und ganzen sind es vor allem die Stellen, wo man weiß, da könnte jetzt ein Geräusch entstehen, wo man atemlos innehält und hofft, dass alles gut geht. Zusammen mit der Musik  ist die erzeugte Stimmung dadurch so greifbar, dass man hinterher in der lauten Welt praktisch bei allen Geräuschen zusammenzuckt.
Auch mit der Handlung hat Regisseur John Krasinski es geschafft sich weit genug auf neue Wege zu begeben, um nicht einfach nur ein Abklatsch des ersten Teils zu sein, mit der Stimmung merkt man aber die Zusammengehörigkeit.
Etwas verwirrt hat mich dann das Ende zurückgelassen. Zwar ist es an einem Punkt, wo die wichtigsten Fragen geklärt wurde, doch scheint es noch so halb mitten in der Handlung zu sein. Entweder wurde sich hier wirklich Platz gelassen für einen möglichen dritten Teil oder man wollte mit dem Ende einfach mutig sein.

Das Fazit

A quiet Place 2 ist ein gelungener zweiter Teil mit gut erzeugter Stimmung, spannender Handlung und braucht sich nicht hinter seinem Vorgänger zu verstecken. Wer einen zwar stillen, aber nicht minder spannenden, Horrorfilm braucht, ist hier auf der richtigen Seite. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

A Quiet Place 2 läuft seit dem 24.06.2021 in den deutschen Kinos

Meine Monsterwochen #5: filmische Neuinterpretationen

Herzlich Willkommen zum fünftenTeil meiner Monsterwochen. Heute soll es um zwei filmische Neuinterpretationen gehen. Mit Dracula Untold wurde ein Prequel und mit I,Frankenstein ein Sequel zur bekannten Geschichte geschaffen.

Monsterwochen? Was?

Kurz gesagt, geht es hier in sechs Beiträgen um Dracula und Frankenstein in verschiedenen Interpretationen.

Okay… Und Warum?

Hey, es ist Oktober, der Horrormonat, und Dracula und Frankensteins Monster sind wohl prominente Vertreter des Genres! 

Dracula Untold

Ein Vorwort

2014 erschien mit Dracula Untold eine Art Prequel zur eigentlichen Draculageschichte in den Kinos. Dabei wurden lose Ideen aus der literarischen Vorlage und dem realen Fürsten Vlad III., der den Beinamen Draculea trug, übernommen und zusammengeführt. Für meine Monsterwochen fand ich es durchaus passend auch ein Film reinzunehmen, der sich mit einer möglichen Vorgeschichte befasst. 

Die Handlung

Fürst Vlad (Luke Evans) lebte als Kind unter dem osmanischen Herrscher, der Jünglinge aus Transsilvanien zu Kriegern ausbildete. Nach dem Tod seines Vaters wird Vlad Fürst und schwört, dass sein Sohn und auch die anderen Kinder seines Landes nicht das gleiche Schicksal haben sollen. Doch als sein ehemaliger Freund und inzwischen Sultan Mehmed II. (Dominic Cooper) ebendies von ihm verlangt, um den Krieg der Osmanen Richtung Mitteleuropa zu unterstützen, setzt Vlad alles daran, um dies zu verhindern. Doch der einzige Ausweg scheint ihm ein Pakt mit einem Vampir (Charles Dance) aus dem Reißzahngebirge. Dies verleiht ihm übermenschliche Fähigkeiten und wenn er drei Tage widersteht, verwandle er sich auch nicht in den Vampir. Doch kann er dem Durst widerstehen und gleichzeitig seine Familie und Untertanen beschützen?

Meine Meinung

Ich hab den Film damals (kann man nach sechs Jahren schon damals sagen?) im Kino gesehen. Nach dem Trailer, der sich mehr auf die Geschichte zwischen Vlad und Mehmed und zwischen Vlad und dem Vampir konzentrierte, hatte ich hohe Erwartungen an den Film. Das Problem war, dass das Endprodukt sich sehr auf bildgewaltige Schlachten konzentriert hat und wenig auf die eigentliche Geschichte. Was im Kino durchaus noch wirkt, wird auf dem heimischen Fernseher eben doch unbedeutender. 
Auch ist die Handlung nicht ganz unproblematisch. Dracula ist doch eigentlich Alptraummaterial. Ein hochgeschätztes Monster, aber eben doch ein Monster. Nur wird er durch diese Vorgeschichte nun beinahe menschlich. Auch wenn sich Historiker einig sind, dass die Gräueltaten des historischen Vlads III. stark überspitzt wurden und teilweise politisch motivierte Darstellungen waren, so trägt er doch Beinamen, wie „Sohn des Teufels“ und „Tepes – der Pfähler“. So richtig mag die Darstellung in Dracula Untold also nicht zu unserem Mythos zu passen. 
Aber auch das wäre wohl weit weniger unpassend, wenn es richtig ausgearbeitet worden wäre. Wenn wir eine vernünftige Geschichte gehabt hätten, die ein bisschen über die nun sehr rudimentär dargestellten Motive hinausgeht – Vlad: Will meinen Sohn beschützen, Mehmed: Will alles erobern, brauch Männer dafür, Vampir: will die Freiheit – mit mehr Mythos, mehr Dichtung, weniger Kämpfen oder vielleicht einfach besser dosierten Kämpfen zwischen richtiger Handlung, dann hätte daraus ein richtig interessanter Film werden können.
Zu guter Letzt gelingt aber dennoch die Überleitung zu Bram Stokers Werk, als in der letzten Szene Vlad, noch immer jung, auf Mina Harker trifft, die eine Reinkarnation seiner toten Frau darstellt. Ab hier wäre vielleicht eine interessante Neuinterpretation draus geworden. Einen solchen zweite Teil wird es aber wohl nie geben.

Das Fazit

Schwerpunkt auf viele bildgewaltige Kämpfe zu legen, mag im Ansatz noch im Kino funktionieren, aber eine besser ausgearbeitete Geschichte hätte dem Film deutlich besser gestanden, zumal das Potential einfach da war.

I, Frankenstein

Ein Vorwort

Als Gegenpart zu Dracula Untold hab ich leider keine Vorgeschichte zu Frankenstein gefunden, was auch nicht gepasst hätte, ist doch die Erschaffung des Monsters eine eigentliche Vorgeschichte zu dem später passierendem. Aber mit I, Frankenstein ebenfalls aus dem Jahr 2014 gibt es ein Sequel, welche das Monster überleben ließ und es in die heutige Zeit steckt. Also ein perfektes Gegenstück.

Die Handlung

Frankenstein verfolgt sein Monster (Aaron Eckhart bis in die Arktis, wo er schließlich erliegt. Sein Monster bringt ihn zurück in seine Heimat und setzt ihn in der Familiengruft bei. Dabei wird er von Dämonen überrascht, die er aber zusammen mit zwei Gargoyles in die Flucht schlagen kann. Die Gargoyles bringen ihn zu ihrem Orden und stellen ihn ihrer Königin Leonore (Miriam Otto) vor. Sie gibt dem Monster den Namen Adam und bittet ihn den Orden im Kampf gegen den Dämon Naberius (Bill Nighy) zu unterstützen. Adam lehnt ab und macht sich alleine auf den Weg. Über die Jahrhunderte hinweg, kämpft er immer wieder gegen Dämonen. In der heutigen Zeit kommt er erneut in Berührung mit dem Gargoyle-Orden und dem Dämon Naberius, der verzweifelt versucht, Frankensteins Experiment von damals zu wiederholen.

Meine Meinung

Ich kann mich wage erinnern, dass ich den Film schon einmal gesehen habe und nicht so gut fand. Diesmal beim zweiten Sehen fand ich ihn schon deutlich besser. Die ganze Grundidee, Frankensteins Monster überleben zu lassen und in die heutige Zeit zu verfrachten, funktioniert sehr gut. Auch die Idee, dass es immer noch jemanden gibt, der die Experimente Frankensteins wiederholen will, passen gut. Das es ausgerechnet Dämonen sein müssen, passt nicht so ganz, denn Frankenstein ist nur bedingt ein Fantasieroman, wird es doch unter dem Grundsatz der Wissenschaft gestellt. Aber hat man sich einmal damit abgefunden, funktioniert auch der Aspekt. Als Gegenpart einen Gargoyle-Orden ins Leben zu rufen, hatte durchaus Potential, was irgendwie nicht wirklich genutzt wurde. Und das war auch das Problem am Film. Er funktioniert solange Adam (Frankensteins Monster) allein unterwegs ist oder versucht Nachforschungen anzustellen bzw. den Dämonen entgegen tritt. Sobald der Gargoyle-Orden jedoch auftaucht ist es eine wilde Mischung aus Kirchenparodie, schlechtem Schauspiel, allen voran Miranda Otto, und übermäßigem Heldengefasel. Da Kevin Grevioux am Drehbuch beteiligt war, der auch die Comicvorlage schrieb, hätte ich doch etwas mehr erwartet, da Grevioux auch an der Underworld Reihe beteiligt war – zumindest an den ersten drei Teilen, bevor die Reihe den Bach runter ging. Auch gibt es durch den Orden ein wildes „Wer verrät wen?“, was ich selten mag. Schade, denn die Idee Gargoyles mit in die Handlung einzufügen, fand ich schon interessant. 

Das Fazit

Eine grundsätzlich interessante und spannende Weiterentwicklung von Frankenstein, aber mit einem großen störenden Element, was das Sehvergnügen durchaus trübt. 

Jumanji 2 – The Next Level

Ein Vorwort

Als die Ankündigung kam, dass der Klassiker aus den 1980er Jahren wiederbelebt werden sollte, zuckten viele nur müde mit den Schultern. So präsent sind die Remakes/Reboots in den letzten Jahren. Doch Jumanji – Willkommen im Dschungel hat es geschafft das alte Konzept in die moderne Zeit zu übertragen und so ein absoluten Filmspaß zu kreieren. Nun kündigte Jumanji erneut ein Sequel an. Ob der zweite Versuch mit dem Erfolg vom ersten mithalten kann, erfahrt ihr in meiner Kritik.

Die Handlung

Die Freunde Spencer, Fridge, Bethany, und Martha wollen sich kurz vor Weihnachten wiedertreffen, nachdem sie nach dem Schulabschluss alle unterschiedliche Wege einschlugen. Während sich ein Großteil der Gruppe sichtlich freut, fühlte sich Spencer zunehmend unglücklich und wünscht die Jumanji Zeiten zurück. Also versucht er das Spiel zu reparieren. Da sich zeitgleich aber auch sein Opa und dessen Freund Milo im Haus befinden, finden sich die Freunde nur bedingt in ihren alten Egos wieder. Und erneut müssen sie einen Weg aus dem Spiel finden.

Meine Meinung

Jumanji – Willkommen im Dschungel hat von zwei Elementen gelebt. Zum einen die Änderung des Brettspiels in ein Videospiel und mit eben diesen Elementen zu experimentieren. Zum anderen mit den sehr unterschiedlichen Charakteren, die in eher untypische Avatare gesteckt wurden. So greift Jumanji 2 diese nun wieder auf, kommt aber nicht mehr an den Überraschungsfaktor heran. Während es im ersten Teil witzig war, dass die In-Spiel-Charaktere nur bestimmte Floskeln sagen konnten und auch nur einen begrenzten Radius zum interagieren hatten, ist es hier zwar ein Wiedererkennen, aber kein Neuentdecken mehr.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass Jumanji 2 durchaus noch einige Ideen hatte, die sie im ersten Teil nicht unterbringen konnten. Gerade weil die Avatare nicht unbedingt mit denen aus dem ersten Teil übereinstimmten, gab es dafür eine witzige Lösung. Auch das grunsätzliche „Oje, das haben wir doch alles schon einmal erlebt“-Gefühl der Charaktere funktioniert zunächst sehr gut. Leider waren dann aber doch nicht genug gute Ideen für einen ganzen Film vorhanden. So werden eben einzelne Gags immer und immer wieder wiederholt – ich sag nur „Wer ist Jumanji?“ und die durchgehende Verpeiltheit und Ahnungslosigkeit der beiden älteren Herren. Mögen sie am Anfang noch witzig sein, so ist die dritte Wiederholung der gleichen Frage dann irgendwann einfach nur noch nervig.
Hinzu kommt, dass dem neuen Bösewicht relativ wenig Screentime zugewiesen wurde und er so wie ein 08/15-Bösewicht wirkt. Rory McCann – bekannt als Bluthund aus Game of Thrones – als Schauspieler ist hier definitiv verschwendet. Hirt hätte man statt den gleichen Gag zum fünften Mal zu nutzen, durchaus ein wenig mehr Handlung einfügen können.
Auch die grundsätzlich gute Idee aus dem ersten Teil mit den drei Leben pro Charakter wurde hier zwar wieder aufgegriffen, aber absolut lieblos umgesetzt. Oh, du hast ein Leben verloren, oops, oh ich jetzt auch, na wie konnte das denn passieren. Im Prinzip wurde nur versucht alle Charaktere vor dem großen Finale auf ein Leben zu kriegen. Das das auch mit guten Einfällen ging, bewies Teil Eins.
Auch schauspielerisch blieb die Fortsetzung hinter dem ersten Teil zurück. Dwayne Johnson scheint hier stark überfordert zu sein, sich selbst in alt zu spielen. Auch Kevin Hart schafft es kaum sich in den neuen Charakter einzufinden. Lediglich Jack Black spielt sich wieder selbst gegen die Wand, auch wenn ihm seine Bethany-Variante besser lag.
So ist Jumanji – the next Level lediglich ein billiger Abklatsch des wirklich starken ersten Teils. Leider ist er stellenweise zwar noch spannend, aber nicht mehr wirklich witzig und eigentlich weiß man auch worauf der Film hinaus will. Ob der in der Midcreditscene angekündigte dritte Teil das Ruder noch einmal rumreißen kann, bleibt abzuwarten.

Das Fazit

Jumanji – the next Level hatte zwar noch ein paar Ideen, die reichten aber nicht für einen ganzen Film. So bleiben Spannung und Witz irgendwo auf der Strecke liegen und der Film kommt nicht an den starken ersten Teil heran. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

Jumanji – the next Level läuft seit dem 12.12.2019 in den deutschen Kinos.

Die Eiskönigin II

Ein Vorwort

Die Eiskönigin oder im englischen Original Frozen? „Davon habe ich ja noch nie etwas gehört“, dürfte wohl kaum jemand sagen können. Denn seit der erste Teil 2013 in den Kinos erschien und sich zum absoluten Hit mauserte – ich sag nur Oscargewinn, weltweit erfolreichster Animationsfilm und ein Soundtrack, der sich drei Jahre lang in den deutschen Albumcharts halten konnte – ist das Merchandise aus den Kinderzimmern und vor allem aus den Kaufhallen nicht mehr wegzudenken. So ist es wohl wenig verwunderlich, dass der zweite Teil der erfolgreichste Animationsfilm im Vorverkauf und am Starttag ist.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring diesen Absatz einfach.

Das Königreich Arendelle hat zwei Prinzessinen. Während die impulsive Anna gar nicht genug Spaß haben kann, hat die ältere Schwester Elsa mit magischen Kräften zu kämpfen, die sie Eis erzeugen lässt. Bei einem Unfall in der Kindheit verletzt Elsa Anna beim spielen mit ihrer Magie. Während Annas Erinnerung gelöscht wird, verschanzt sich Elsa fortan in ihrem Zimmer, da sie Angst hat, jemanden weh zu tun. Als ihre Eltern zu einer Reise aufbrechen und nicht wieder kommen, wird Elsa auf einmal Königin. Für die Krönungszeremonie reisen viele Gäste anderer Königreiche an. Anna verliebt sich Hals über Kopf in den charmanten Prinz Hans von den südlichen Inseln. Während der Krönungsfeier kommt es zu einem Zwischenfall in dessen Folge Elsas Magie auffliegt und diese flieht. Anna versucht ihr zu folgen und findet Unterstürtzung im Eisblockhauer Kritstoff und dessen Rentier Sven. Auf der Suche finden sie den Schneemann Olaf, den Elsa auf ihrer Flucht erschaffen hat und der sehnsüchtig vom Sommer träumt. Elsa hat sich inzwischen einen Eispalast erschaffen und sich selbst in der Einsamkeit neu erfunden („Let it go“). Als Anna Elsa findet, haben die beiden einen Schritt, weil Elsa nicht zurückkehren will, da sie Angst über die Unkontrollierbarkeit ihrer Kräfte hat. Im Streit trifft Anna ein Eisblitz ins Herz. Kristoff flieht mit ihr zu seinen Freunden, den Trollen. Diese sagen ihm, dass nur die wahre Liebe Anna noch retten kann. In der Hoffnung, dass Anna diese Liebe bei Hans findet, bringt Kristoff sie zum Schloss zurück. Hans hat inzwischen mit dem Herzog von Pitzbühl Elsas Eispalast gefunden und schaffen es sie zu überwältigen. Während Elsa im Kerker gefangen gehalten wird, enthüllt Hans Anna sein wahres Gesicht. Da er durch zwölf ältere Brüder auf den südlichen Inseln keinen Thronanspruch hat, wollte er diesen durch eine Heirat mit Anna herstellen. Nun überlässt er sie ihrem Schicksal und erzählt dem Volk von Arendelle, dass Anna Tod sei, aber ihm im Sterben noch das Eheversprechen gab. Als erste Tat verurteilt er Elsa zum Tode. Während Elsa sich befreien konnte und vor Hans flieht, hilft Olaf Anna und versucht sie zu Kristoff zu bringen, der sich heimlich in Anna verliebt hat. Doch statt sich retten zu lassen, rettet Anna Elsa vor Hans. Durch diese Tat aus Liebe rettet sich Anna selbst. Die beiden Schwestern räumen zusammen das entstandene Chaos auf.

Die Handlung

Elsa, Anna, Kristoff, Sven und Olaf leben glücklich zusammen im Arendeller Schloss. Als Elsa eine Stimme hört, sie sie ruft, die die anderen aber nicht hören, kehrt ihre Unsicherheit zurück. Kurz darauf erwachsen Naturgeister und verscheuchen alle Bewohner Arendelles aus der Stadt. Elsa wird von den Trollen hinter den Nebel, der ein verlassenes Land einkreist, von dem ihr Vater in früheren Gute-Nacht-Geschichten erzählt hat, geschickt. Anna, Olaf, Kristoff und Sven beschließen sie zu begleiten.

Meine Meinung

Die Eiskönigin II hat ein schwieriges Erbe anzutreten. Denn während zwischen der Fortsetzung von Berhard und Bianca noch 13 Jahre lagen und Ralph reichts seinen zweiten Kinofilm zwar auch nach sechs Jahren bekam, aber bei weitem nicht so einen großen Hype aufgebaut hat, hat der dritte Film der Disney-Meisterwerkreihe mit einer Kinofortsetzung in den Begeisterungsstürmen nie abgebaut. Schon vorab wurde gemunkelt, mit welchem Lied der ewige Ohrwurm „Lass jetzt los“ (im Original Let it go) nun abgelöst werden soll.
So gerät auch gerade der Anfang sehr holprig. Es wird versucht die Charaktere wieder neu vorzustellen und ihre aktuellen Sorgen einzubringen. Mit einem schmissigen „So wird’s immer sein“ wird versucht dies zusammen zu fassen, doch so richtig will die Melodie nicht funktionieren. Auch der neue Titelsong „Wo noch niemand war“ (Im Original Into the Unknown) wird sehr früh eingebracht, hat zwar nach mehrmaligem Hören auch seinen eigenen Charakter, was aber eher die norwegische Sängerin Aurora mit ihrem „Ruf“ schafft. Erst nach circa der Hälfte des Songs schafft er es einen wirklich mitzureißen und stinkt damit gegen ein „Ich lass los“ ziemlich ab – auch wenn das offizielle Cover von Panic at the Disco richtig Laune macht. Erst nachdem die Freunde zu ihrem Abenteuer aufgebrochen sind, scheint die Handlung richtig in Schwung zu kommen. Fernab von Arendelle lernen wir neue Charaktere kennen, decken eine uralte Fehde auf und kämpfen mit den Freunden gegen die Naturgeister. Allerdings wird es hier zunächst erst einmal stiller, was die Lieder angeht. Lediglich Olaf kriegt sein „Wenn ich erst groß bin“ (im Original When I am older), was wohl die Neuinterpretation von „Im Sommer“ aus dem ersten Teil sein soll. Im letzten Drittel folgen dann noch drei weitere Lieder, wobei mir „Zeige dich“ (im Original Show Yourself) als Titelsong besser gefallen hätte – allerdings verrät er auch schon einiges von der Handlung.
Die Aufklärung des Ganzen ist dann zwar doch sehr vorhersehbar und sehr einfach gelöst, doch dafür konsequent und mit einer gelungenen kritischen Haltung.
Weite Teile der Handlung erinnern an Pocahontas, da die „zivilisierten“ Arendeller auf ein „wildes“ Volk treffen. Dennoch werden genug neue und eigene Elemente eingebaut, um sich von dem Bekannten abzuheben. Die Charaktere dürfen sich hier schön weiterentwickeln, auch wenn Olafs Entwicklung ein wenig gezwungen wirkt. Denn während er als Sidekick mit den coolen und herzerwärmenden Sprüchen weiterhin super funktioniert, allein in der Szene, in der er die Geschehnisse des ersten Teils nacherzählt, ist so wunderbar umgesetzt, dass man auf dem Boden liegen möchte vor Lachen, ist sein neuer Herzenswunsch irgendwann Erwachsen zu werden eher uninspiriert. Während er im ersten Teil als Schneemann noch vom Sommer träumte, was wie ein unmöglicher Wunsch schien, ist Erwachsen werden irgendwie langweilig. Hier wirkt auch sein Lied sehr gezwungen, um ihn einfach irgendetwas singen zu lassen.
Die beste Szene jedoch hatte Kristoff. Während ich noch befürchte, dass Disney sein Lied „Verlassen im Wald“ (Im Original Lost in the Woods) durchaus ernst meinte, ist die Inszenierung so übertrieben und voller Klischees, dass ich buchstäblich auf dem Boden vor Lachen lag. Ob dies gewollt war, wage ich jedoch zu bezweifeln.
Optisch orientiert sich der zweite Teil am ersten und kann erneut mit einer wunderschönen und detailreichen Landschaft punkten. Auch  die Charaktere sind wie gewohnt animiert und weisen eine hohe Qualität auf.
Zusammenfassen ist zu sagen, dass die Eiskönigin 2 auf einem hohen Niveau agiert. Optisch ein Augenschmaus, Charakterentwicklung bis auf eine Ausnahme gelungen. Ein kleiner Kritikpunkt ist die am Anfang und Ende etwas holprig geratene Handlung, die aber verzeihlich ist. Dafür grenzt sie sich auch genug vom ersten Teil ab. Zweiter kleiner Kritikpunkt sind die Anordnung der Lieder, die etwas blockweise wirkt. So werden am Anfang gleich drei Lieder hintereinander gebracht und auch am Ende treffen nochmal drei ziemlich nah aufeinander. Bei sieben Liedern bedeutet dies, dass zwischendurch nur ein Lied gespielt wird. Dies hätte besser verteilt werden können.
Auch schaffen es die Lieder zwar nach mehrfachem Hören zu Ohrwürmer zu werden, aber beim ersten Sehen wirken sie nicht so überwältigend, wie ein Let it go oder ein In Summer aus dem ersten Teil. Dafür hat mir zumindest das Lied „Zeige dich“ eine Gänsehaut verschafft – erwähnte ich, dass es mein Lieblingslied aus dem zweiten Teil ist? So schafft es der zweite Teil eine schöne Fortsetzung zu sein, auch wenn er nicht – wie vorher schon vermutet – gänzlich an den ersten Teil heranreicht.

Das Fazit

Die Eiskönigin II schafft es nicht das Niveau des ersten Teils zu halten, für sich betrachtet erzählt er aber eine schöne Geschichte, besticht durch seine Optik und kann bis auf ein paar kleinere Kritikpunkte am holprigen Start und Ende, sowie der Anordnung der Lieder doch überzeugen. Dafür gibt es 08 von 10 möglichen Punkten.

Die Eiskönigin II läuft seit dem 20.11.2019 in den deutschen Kinos.

Neulich in der Sneak: Zombieland 2

Ein Vorwort

Nach 10 Jahren erhält der Überraschungsfilm aus dem Jahr 2009 nun eine Fortsetzung. Der Grundcast wurde wieder versammelt und scheint den gleichen Spaß wieder gehabt zu haben. Doch war 2009 noch eine Hochphase der Zombiefilme, die sich durch die gesamten ersten 10 Jahre der 2000er zog und 2010 in den Start der beliebten Serie „The Walking Dead“ gipfelte, scheint das Genre nun ausgelutscht, wenn nicht sogar tot zu sein. Kann da nun eine späte Fortsetzung noch funktionieren? Erfahrt es in meiner Kritik.

Was bisher geschah

Hier werde ich kurz die zuvor erschienenen Filme zusammenfassen. Dadurch sind Spoiler leider nicht zu vermeiden. Du weißt bereits, was geschah? Dann überspring diesen Absatz einfach.

Columbus (Jesse Eisenberg) lebt in einer Welt, in der ein Virus fast alle Menschen in Zombies verwandelt hat. Überlebt hat er bisher nur durch seine penibel aufgestellten Regeln im Umgang mit den Untoten. Auf der Suche nach seinen Eltern trifft er auf Tallahassee (Woody Harrelson), der großen Spaß am Jagen der Zombies hat und das ganze Land durchkämmt auf der Suche nach Twinkies. Zusammen zieht das ungleiche Team weiter und trifft auf die Schwestern Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin). Diese nehmen die Männer zunächst aus, um dann abzuhauen. Die beiden Gruppen treffen aber immer wieder aufeinander, bis die Männer die Damen am Ende aus einer ausweglosen Situation retten müssen. Von da an beschließen sie zusammen zu bleiben.

Die Handlung

Einige Jahre nach den Ereignissen aus dem ersten Teil beschließen die vier Zombieüberlebende Columbus (Jesse Eisenberg), Tallahassee (Woody Harrelson), Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) sesshaft zu werden und ziehen ins weiße Haus ein. Doch während Columbus und Wichita anscheinend das große Glück gefunden haben, wird Little Rock zunehmend unruhiger und fängt an sich selbst nach der großen Liebe zu sehnen. Als sie eines Tages wegläuft und auf den Hippie Berkeley (Avan Jogia) trifft, beschließen die anderen, ihr zu folgen. Dabei treffen sie auch auf einige andere Überlebende.

Meine Meinung

Eine gute Grundvoraussetzung für Fortsetzungen ist es ja inzwischen schon, wenn man wirklich den Originalcast wieder vereinen kann und nicht einen Charakter mit einem Nebensatz entschuldigen muss. Diese Hürde hat Zombieland 2 – Doppelt hält besser schon einmal genommen. Zwar sind die 10 Jahre, die zwischen den Filmen liegen, an keinem Darsteller spurlos vorbeigegangen, doch am auffälligsten dürfte es wohl bei Abigail Breslin sein, die die Little Rock spielt. Während sie im ersten Teil noch 13 Jahre alt war, sind es nun 23 Jahre. Doch genaue diese Wandlung nimmt sich der Film sogleich als Basis für seine erzählte Geschichte. So bekommen zwar alle Charaktere ihre gleichen Charakterzüge wieder zugeschrieben, aber dennoch wurden gut durchdachte Weiterentwicklungen bereits am Anfang eingeflochten. Während nämlich eine 13 Jährige, noch froh ist mit ihrer großen Schwester durchs Land zu ziehen, sucht eine 23 Jährige dann doch nach anderen Lebenszielen. Und genau diese Entwicklung wird dann für die Handlung gezielt eingesetzt.
Wie bereits im ersten Teil erzählt Zombieland 2 keine großartige tiefgreifende Geschichte, sondern beschränkt sich darauf das Zombiegenre zwar ernst zu nehmen, aber als Komödie umzusetzen. Auch hier ziehen sich Columbus Regeln als Leitfaden durch den Film. Hinzugefügt werden einige Nebencharaktere, die mal einen größeren, mal einen kleineren Auftritt haben. Und genau die sind es, die auch Zombieland 2 wieder den gewissen Charme verleihen. Denn auch, wenn die vier Hauptcharaktere bereits in ihrer Unterschiedlichkeit für Konfliktpotential sorgen, sind es gerade die Nebencharaktere, die neuen Schwung in die Geschichte bringen. Sei es nun das pink liebende Blondchen, das Zombiejägerpaar oder die Elvis liebende Schönheit.
So ist Zombieland 2 vielleicht kein Meilenstein in der Filmgeschichte, aber dennoch ein Film, der erneut frischen Wind in das Zombiegenre bringt und durch gezielt eingesetzten Witz eine Menge Spaß macht. Dabei wird nicht jedes Wort oder jede Entscheidung ins lächerliche gezogen und auch die Zombie-Apokalypse wird durchaus ernst genommen und die Zombies auch als wirkliche Bedrohung dargestellt, dennoch handelt es sich eher um einen gute-Laune-Film mit großem Actionanteil.

Das Fazit

Zombieland 2 – Doppelt hält besser schafft es auch nach 10 Jahren noch eine gute Fortsetzung zu sein, der die wichtigsten Elemente des ersten Teils aufgreift und sich doch weiterentwickelt. Mit einem sympathischen Hauptcast, einem gelungenem Nebencast, viel angebrachtem Witz, durchdachter Action und mitreißender Dialoge schafft es der Film gute Laune zu versprühen. Dafür gibt es 07 von 10 möglichen Punkten.

Zombieland 2 – Doppelt hält besser läuft seit dem 07.11.2019 in den deutschen Kinos.

Godzilla 2 – King of the Monsters

Ein Vorwort

Das Konzept Godzilla ist in der Filmlandschaft wohl schon seit langem allgegenwärtig. An mir ist die helfende Echse aus der Tiefe bisher fast vollständig vorbeigegangen. 2015 folgte dann der Reboot, der zu Warner Brothers neuem Monster-Franchise, genannt MonsterVerse, gehört. Ich konnte mich zumindest erinnern den Film einmal zu Hause mit meinem Lebensgefährten gesehen zu haben. Er konnte sich nicht einmal mehr daran erinnern. Das ist dann wohl sehr wegweisend für den ersten Film, der wohl keinen Wiedererkennungswert hatte. Nach Kong: Skull Island geht es nun mit King of the Monsters mit Godzilla weiter. Ob dieser ebenso austauschbar ist, wie der erste, erfahrt ihr in meiner Kritik.

Die Handlung

Die Forscherin Emma Russel (Elisabeth Olsen) und ihre Tochter Madisson  (Millie Bobby Brown) erkunden trotz politischen Widerstands gegen die Organisation Monarch sogenannte Titanen. Bei einem Überfall durch den Söldner Alan Jonah (Charles Dance) werden Emma und Madison entführt. Monarch wendet sich daher an Emmas Exmann Mark (Kyle Chandler), der eigentlich von der Organisation nichts mehr wissen will. Kurz darauf werden alle beobachteten Titanen gleichzeitig erweckt und auf die Menschheit losgelassen. Nun erhebt sich Godzilla wieder aus der Tiefe, um die natürliche Ordnung wieder herzustellen.

Meine Meinung

Godzilla 2 – King of the Monsters wirbt mit spektakulären Kämpfen der großen Echse und anderen Wesen ihrer Spezies. Darum herum wurde aber eben auch eine Handlung gestrickt, die zeitweise sehr viel Leinwandzeit in Anspruch nimmt. Dies ist nun der größte Kritikpunkt am Film, dass das Hauptaugenmerk zu sehr auf den Menschen liege. Diesen Kritikpunkt kann ich nicht ganz nachvollziehen. Denn hätte man keine richtige Handlung um die Kämpfe gebaut, wäre genau das kritisiert worden. Ein Teufelskreis also.
Was man jedoch sagen kann, ist, dass die Handlung rund um die Menschen mitunter ziemlich abstrus ist. So sind die Seiten Gut und Böse eigentlich vorab genau geklärt. Doch dann kommt es schon innerhalb kürzester Zeit zum großen Plottwist und die Seiten verschwimmen. Die Erklärung für das Handeln einzelner ist dann zwar ziemlich zeitgemäß und beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Überbevölkerung, wird aber mit so lachhaften Argumenten überschattet, dass man diesen Ansatz auch nicht mehr ernst nehmen kann. Natürlich ist dann auch schnell dieser Ansatz wieder hinfällig, weil es in God of Monsters natürlich nicht nur einen oder zwei große Gegner für Godzilla geben kann, sondern natürlich gleich auch noch einen absolut übermächtigen. Im Folgenden wird viel mit Mythologie argumentiert, die aber auch so oberflächlich gehalten ist, dass es einen nicht mehr in Erstaunen versetzt. Das Problem ist also weniger die Konzentration der Handlung auf die menschliche Ebene, sondern das diese eben sehr stereotypisch und uninnovativ abgehandelt wird.
Kommen wir zu den großen Kämpfen zwischen Godzilla und anderen seiner Spezies. Diese sind gewohnt spektakulär animiert und wirken auf der großen Leinwand gleich noch einmal eindrucksvoller. Hier kann ich die oben genannte Kritik jedoch teilweise nachvollziehen, denn selbst während der großen Kämpfe, wird immer wieder auf die Menschen gezoomt, die zwischen den Kämpfen herumlaufen/fliegen/fahren. Dadurch werden die Kämpfe jedoch nicht zu monoton, da sie oft aus den gleichen Angriffen bestehen.
Grundsätzlich klingt jetzt vieles von meiner Kritik sehr negativ. Dennoch ist King of the Monsters kein grundsätzlich schlechter Film. Denn unter der Prämisse des großen Monsterkampfes funktioniert der Film erstaunlich gut. Er ist spannend, abwechslungsreich und hat gute Wendepunkte in der Handlung, die zumindest einzelne Abschnitte nicht vorhersehbar machen. Hinzu kommt eine gute Optik und die verschiedenen Settings tun ihr zusätzliches.

Das Fazit

In Godzilla: King of the Monsters bekommt der Zuschauer so ziemlich das, was er erwarten darf. Schwächen in der Handlung sind verzeihbar, da diese in einem Film mit solch großangelegten Kämpfen nicht das Hauptaugenmerk ist. Daher gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

Godzilla – King of the Monsters läuft seit dem 30.05.2019 in den deutschen Kinos.