Rückblick auf das 4. Quartal 2021

Ja, ich weiß, ich hab beim Monatsrückblick gesagt, dass es wirklich der letzte für 2021 sei, aber ich hatte den Quartalsrückblick zu dem Zeitpunkt einfach vergessen… Auf jeden Fall möchte ich euch heute meine jeweiligen Top 5 aus Kino, Film, Serie und Buch aus der Zeit Oktober-Dezember 2021 vorstellen.

Meine fünf Kino Highlights

James Bond – No time to die: Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.

Contra: Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Encanto: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Last Night in Soho: Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Spider-Man 3 – No way home: Nachdem J. Jonah Jameson der Welt enthüllte, dass Peter Parker Spider-Man ist, bittet dieser Dr. Strange um Hilfe. Der Zauber geht jedoch schief und so gelangen Bösewichte aus alternativen Realitäten nach New York. Peter und seine Freunde haben nun alle Hände voll zu tun, diese einzusammeln. – Wohl der stärkste Spider-Man, auch wenn einige Handlungsstränge nur mit einigem Zurechtruckeln funktionieren.

Meine fünf filmischen Highlights

Gravity: Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.

Appollo 13: Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.

Jingle Jangle Journey: Der legendäre Spielzeugerfinder Jeronicus Jangle wird von seinem Gesellen Gustafson betrogen und verliert daraufhin alles. Jahre später ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Bis seine Enkelin Journey ihn besucht und ihm bei seiner letzten großen Erfindung hilft. – Tolles Weihnachtsmusical mit eindrucksvollen Bildern und mitreißenden Liedern.

the holiday calendar: Abby ist Fotografin. Doch von ihrem Traum eines eigenen Studios ist sie weit entfernt. Dann bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Adventskalender geschenkt. Zunächst misst sie den kleinen Figuren keine größere Bedeutung bei, doch dann häufen sich die Zufälle, so als ob der Kalender ihr die Zukunft voraussagt. – Süßer Weihnachtsfilm mit kleiner aber feiner Handlung.

Palm Springs: Auf einer Hochzeit lernt Sarah Nyles kennen. Beide verziehen sich in die Wüste, doch als Nyles von einem Pfeil getroffen wird, folgt sie ihm in eine Höhle. Kurz darauf muss sie feststellen, dass beide den gleichen Tag nun immer und immer wieder erleben. Das sorgt vor allem bei Sarah für Panikattacken. – Solider Täglich grüßt das Murmeltier Film, für einen verregneten Sonntagnachmittag.

Meine fünf serienlastigen Highlights

Modern Family – Staffel 11: Die moderne Familie ist Jay Pritchett mit seiner neuen – und deutlich jüngeren – Frau Gloria und deren Sohn Manny, sowie Jays erwachsene Kinder Claire und Mitchell. Claire ist verheiratet mit Phil und sie haben drei Kinder Hailey, Alex und Luke. Mitchell lebt in einer Partnerschaft mit Cameron, die in Asien ihre Tochter Lily adoptiert haben. – Die finale elfte Staffel hat alles, was die Serie ausmacht, schafft es einen schönen Abschluss zu schaffen und unterhält wie in Staffel 1. Einfach nur eine tolle Serie.

Pretty Smart – Staffel 1: Chelsea wollte eigentlich nur einen kurzen Abstecher bei ihrer Schwester Claire machen. Doch als ihr Freund Schluss macht, strandet sie in der WG. Nun versucht sie die Scherben ihres Lebens aufzubauen und gleichzeitig mit den Eigenarten ihrer neuen Mitbewohner*innen zurecht zu kommen. – Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach

His Dark Materials – Staffel 1: Die Serienverfilmung zu Der goldene Kompass. Lyra Belaqua wächst zusammen mit ihrem Dæmon Pan im Jordan College in Oxford auf. Durch ihren Onkel Lord Asrael erfährt sie von Staub und seinen Forschungen dazu. Da er sie jedoch nicht mitnehmen will, nimmt sie kurzentschlossen das Angebot von Mrs. Coulter an, dieser zu assistieren. Dabei erfährt sie jedoch, dass diese für das Magisterium arbeitet und Kinder entführt werden. Zusammen mit einem mystischen Gegenstand entflieht sie und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. – Bildgewaltig, eines der schönsten Serienintros aller Zeiten und unfassbar spannend. Auch die Protagonistin ist nicht so nervig wie befürchtet.

Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2: Nach dem Tod ihres Vaters ist Zoe völlig aus der Bahn geworfen. Mit der Unterstützung von Simon und Max kämpft sie sich ins Leben und in ihren Alltag zurück. Dort stehen neben beruflichen Herausforderungen auch noch eine Herzensentscheidung aus. Und ganz nebenbei versucht sie immer noch durch die Herzenslieder aller um sie herum zu helfen. – Auch wenn es in Liebesdingen vielleicht etwas zu sehr hin und her ging ist die zweite Staffel wieder voller Herzlichkeit und nimmt sich auch dem schwierigen Thema der Trauer an und wie sehr man dadurch aus der Bahn geworfen wird.

Hawkeye – Staffel 1: Kate Bishop ist seit den Ereignissen in New York 2012  großer Fan von ihrem persönlichen Helden Hawkeye alias Clint Barton. Als bei einer Schwarzmarkt-Auktion auf einer Charity-Veranstaltung der Firma ihrer Mutter das Kostüm des Ronin versteigert wird, landet dies nach einem Anschlag in ihrem Besitz. Damit macht sie zwei Parteien auf sich aufmerksam. Zum einen Hawkeye, der eigentlich wegen eines Musicalbesuchs mit seinen Kindern in der Stadt war, und der Jogging-Anzug Gang, deren Anzahl der Ronin einst stark verkleinerte. – Mein Lieblingsavenger hat endlich seine eigene Serie und sie ist sehr stark, witzig, spannend, geerdet und mit vielen tollen neuen Charakteren.

Meine fünf buchigen Highlights

Talus 2 – Die Magie des Würfels: Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten? – Spannende und magische Fortsetzung, die mir mehr als einmal das Herz gebrochen hat.

Knights 1: Charlotte will seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts mehr mit der Geheimgesellschaft der Erben der Tafelrunde, kurz KORT, zu tun haben. Doch als eine abtrünnige Gruppe sie aufsucht, rennt sie in eine Gruppe KORTs und muss bei ihnen Unterschlupf suchen. Dabei erfahren diese von ihren sehr seltenen Fähigkeiten. Nun muss sie ihr Erbe begreifen und zusammen mitder Gruppe gegen eine uralte böse Macht antreten. Gleichzeitig muss sie mit ihren Gefühlen für den Lancelot-Erben Noel zurecht kommen. – Ich liebe die Bücher von Lena Kiefer und hier hat sie wieder den Auftakt zu etwas ganz besonderem geschaffen.

Mona – Und täglich grüßt der Erzdämon*: Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu. – Werbung, da Rezensionsexemplar

Vielleicht Nie: Joana lebt ein sehr geordnetes Leben und verbirgt ihr innerstes vor der Welt. Doch ausgerechnet Killian, der Bruder ihrer besten Freundin Karla, schafft es hinter ihre Fassade zu gucken. Doch er ist wild und rastlos, was Jo gar nicht passt. Kann er sich dennoch in ihr Herz stehlen? – Der zweite Band einer tollen Reihe wieder mit tollen Charakteren und erwähnte ich schon, dass ich es toll fand?

Spiritus Daemonis: Teresa arbeitet in der Online-Beratung eines kleinen Esoterikladens. Dort versucht sich Vincent über einen Fake-Exorzismus zu informieren. Doch Teresa ahnt schlimmes und bleibt mit ihm in Kontakt. Denn der Fake-Exorzismus entpuppt sich als echter. – Spannendes Buch im Chat-Stil. Vorallem durch die versteckten Dinge, die man über die zugehörige App abspielen kann, fühlt man sie sich wie mitten drin.

Was waren eure Highlights?

*Mona – und täglich grüßt der Erzdämon habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Daher kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung

 

Rückblick auf den Dezember 2021

Ein fantastisches neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und es geht euch allen gut! Bei mir hat das neue mediale Jahr mit dem Dezember begonnen, weswegen alle Rückblicke jetzt durch sind und ich offen ins neue Jahr starten kann. Daher wollen wir nun ein letztes Mal auf das Jahr 2021 zurückblicken, mit meinem medialen Rückblick auf den Dezember.

Filme – auf der großen Leinwand gesehen

Josie, der Tiger und die Fische: Der Meeresbiologie-Student Tsuneo hangelt sich von Nebenjob zu Nebenjob, um seinen Traum von einem Auslandssemester wahr zu machen. Durch einen Zufall trifft er auf die im Rollstuhl sitzende Kumiko, die sich selbst Josie nennt, und ihre Großmutter. Letztere ist es, die versucht Kumiko auf ein Leben als selbstständige Erwachsene vorzubereiten und daher kurzerhand Tsuneo einstellt. Josie ist davon allerdings nicht begeistert. – Für Fans von ruhigen und eher subtilen Animes auf jeden Fall empfehlenswert. Wer ein bisschen Tempo braucht, wird hier nicht glücklich.

House of Gucci: Patrizia Reggiani lernt auf einer Party Maurizio Gucci kennen, mit dem sie eine Beziehung anstrebt. Entgegen dem Willen seines Vaters heiratet er sie. Durch Maurizios Onkel Aldo nähert sich Patrizia wieder der Familie an. Fortan folgt Intrige auf Intrige. – starken Start und starke Bilder scheitert aber an zu vielen Genres, die sich in einer oberflächlichen Handlung vermischen, die einen eher kalt lässt als mitreißt. Schauspielerisch eine bunte Mischung und ein eher nerviges, denn mitreißendes Ende. 

Gunpowder Milkshake: Sam ist Auftragskillerin beschäftigt bei „der Firma“. Doch bei einem Auftrag ging etwas schief. Zeitgleich trifft sie auf die achtjährige Emily, die als Geisel gehalten wird. Nun versucht sie zeitgleich Emily zu beschützen und den Rächern aus ihrem letzten Auftrag zu entkommen. – Schwankt zu sehr zwischen Tonalitäten hin und her und in keiner davon funktionierter richtig. Die versprochene Frauenpower kommt zu spät, um den Film noch spannend zu gestalten. 

Der Rosengarten der Madame Vernet: Der einst prestigeträchtige Rosengarten von Eva Vernet steht vor dem Bankrott. Ihre fleißige Assistentin Vera stellt drei Neue ein, die vom Sozialamt geschickt wurden. Diese haben zwar keine Ahnung von Rosen und vom Gärtnern, sind dafür aber sehr bemüht. – Ruhiger französischer Film, der mal mehr und mal weniger gut funtkioniert.

Spider-Man 3 – No way home: Nachdem J. Jonah Jameson der Welt enthüllte, dass Peter Parker Spider-Man ist, bittet dieser Dr. Strange um Hilfe. Der Zauber geht jedoch schief und so gelangen Bösewichte aus alternativen Realitäten nach New York. Peter und seine Freunde haben nun alle Hände voll zu tun, diese einzusammeln. – Wohl der stärkste Spider-Man, auch wenn einige Handlungsstränge nur mit einigem Zurechtruckeln funktionieren.

West Side Story: Die Upper West Side ist eine einzige große Baustelle. Dennoch rivalisieren hier die Jets und die Sharks um die Vorherrschaft. Während einer Tanzveranstaltung trifft der zu den Jets gehörende Toni auf Maria, die Schwester des Sharksanführers Bernardo. Während sich die beiden ineinander verlieben, droht ein alles entscheidender Kampf zwischen den beiden Gruppen. – Viel Potential verschenkt, leider mit sehr schwachem Hauptdarsteller, kann der Film gerade durch Setdesign und Inszenierung punkten. 

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Das ist etwas schwierig diesmal einzuschätzen, da ich Anfang des Monats noch mehr auf meiner Liste hatte, aber zwei davon wohl doch nicht angelaufen sind. Daher ist nur noch Matrix 4 offen, den ich jedoch die nächsten Tage sehen werde.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

Erneut gesehen habe ich im Rahmen der Filmwichtelaktion The Equalizer. Meinen Beitrag dazu findet ihr nochmal hier.

Jingle Jangle Journey: Der legendäre Spielzeugerfinder Jeronicus Jangle wird von seinem Gesellen Gustafson betrogen und verliert daraufhin alles. Jahre später ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Bis seine Enkelin Journey ihn besucht und ihm bei seiner letzten großen Erfindung hilft. – Tolles Weihnachtsmusical mit eindrucksvollen Bildern und mitreißenden Liedern.

Christmas under Wraps: Dr. Lauren Brunell hat ihre ganze Karriere auf eine Stelle in Boston ausgelegt. Als sie diese nicht erhält, nimmt sie kurzerhand die Stelle im Krankenhaus einer Kleinstadt in Alaska an. Dort muss sie nicht nur mit den kalten Temperaturen klar kommen. – Ruhig erzähler Weihnachtsfilm, der ohne das übliche Drama auskommt.

Prinzessinentausch: Bäckerin Stacy reist mit ihrem besten Freund und dessen Tochter nach Belgravia, um an einem Backwettbewerb teilzunehmen. Das Land bereitet sich zusätzlich auf die Hochzeit des Prinzen vor. Durch einen Zufall lernt Stacy die zukünftige Braut die Herzogin Margaret kennen. Da beide aussehen wie Zwillinge beschließen sie die Rollen zu tauschen, damit Margaret einen Einblick in das normale Leben bekommen kann. – Etwas kitschige und vorhersehbare Rollentauschgeschichte, aber mit viel Herz.

A Castle for Christmas: Sophie ist Bestsellerautorin. Doch als sie in Anlehnung an ihren Ex einen Hauptcharakter umbringt, nehmen ihre Fans ihr das sehr übel. Bis der Trubel sich gelegt hat, reist sie zu ihren Wurzeln nach Schottland. Dort findet sie heraus, dass Dun Dunbar zu verkaufen ist. Doch bevor der Kaufvertrag abgewickelt wurde, muss sie es mit dem griesgrämigen Herzog Myles aufnehmen. – Trashig, schlecht gespielt, jedes Klischee mitnehmend. Wer genau sowas sucht, wird hier fündig.

The Knight before Christmas: Cole ist ein Ritter und lebt im 14. Jahrhundert. Doch als er bei einem Ausritt auf eine alte Dame trifft, schickt diese ihn in die Gegenwart. Dort trifft er auf die Lehrerin Brooke, deren Herz gebrochen ist. Mit ihrer Hilfe versucht er seine wahre Bestimmung zu finden. – Billig produziert mit vorhersehbarer Geschichte.

The holiday calendar: Abby ist Fotografin. Doch von ihrem Traum eines eigenen Studios ist sie weit entfernt. Dann bekommt sie von ihrem Großvater einen antiken Adventskalender geschenkt. Zunächst misst sie den kleinen Figuren keine größere Bedeutung bei, doch dann häufen sich die Zufälle, so als ob der Kalender ihr die Zukunft voraussagt. – Süßer Weihnachtsfilm mit kleiner aber feiner Handlung.

Die Weihnachtskarte: Ellen kommt aus gutem Hause und gehört zu New Yorks High Society. Sie steht kurz davor die Firma ihres Vaters zu übernehmen. Als sie jedoch wieder für Negativschlagzeilen sorgt, schließt sie einen Deal mit ihrem Vater. Sie muss mit 100 Dollar auskommen und in ihre Heimatstadt reisen, um dort dem früheren Geschäftspartner ihres Vaters eine Weihnachtskarte zu bringen. Dieser ist jedoch nicht da und ihr geht schon bald das Geld aus. Zum Glück hilft ihr der Gastwirt Jake. – Viel Klischee, aber mit viel Herz umgesetzt.

Carolin Kebekus – last christmas comedy special: Pünktlich zu Weihnachten brachte Netflix ein neues Comedy Special raus. Diesmal mit Carolin Kebekus und dem sehr passenden Titel The last Christmas Special. – Gewohnt witzig, kommt aber nicht mehr an frühere Programme heran.

Schöne Bescherung: Clark Griswold will das perfekte Weihnachtsfest haben. Dafür lädt er seine und die Familie seiner Frau ein. Doch angefangen bei dem zu großen Weihnachtsbaum und der nicht funktionierenden Lichterkette geht so einiges schief. – Zu Anfang witziger Weihnachtsfilm, nach hinten raus einfach zu übertrieben für mich.

Serien – ein etwas ausführlicherer Rückblick

Erneut gesehen habe ich Friends – Staffel 1 und Shadow & Bone – Staffel 1 und hab beide wieder einfach nur geliebt.

The Pembrokeshire Murders – Miniserie (Spannende Miniserie, die sich eher auf den Ermittler als auf den Tathergang konzentriert)

His Dark Materials – Staffel 1 (Serienverfilmung zu der goldene Kompass. Bildgewaltig, spannend, trotz junger Protagonistin nur gering nervig)

Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 2 (Eine tolle zweite Staffel, auch wenn es in Liebesdingen etwas zu sehr hin und her ging.)

Inside Job – Staffel 1 (Animationsserie in Rick & Morty Manier über Verschwörungstheorien. Sobald man sich an die Charaktere gewöhnt hat, sehr witzig)

Behind the Attraction – Staffel 1 (Dokuserie über die verschiedenen Attraktionen in den Disneyland Parks. Spannend und voller interessanter Hintergrundinformationen.)

Superstore – Staffel 5 (Hat im Vergleich zu den vorherigen Staffeln stark nachgelassen, da es fast nur noch um das Gewerkschaftsthema ging, aber hatte dennoch seine Momente)

The world according to Jeff Goldblum – Staffel 2 Teil 1 (Bis heute dachte ich, es wäre die komplette Staffel, aber anscheinend kommen diesen Monat nochmal neue. Ansonsten etwas schwächer als die herausragende erste Staffel, aber noch immer interessant.)

Hawkeye – Staffel 1 (Die langersehnte Serie über meinen Lieblings-Avenger ist da und sie ist so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Bisher die beste Marvel-Serie!)

In 80 Tagen um die Welt – Miniserie (Neuverfilmung des bekannten Klassikers und dennoch an einigen Stellen modern interpretiert. Die Änderungen haben mir gut gefallen und auch so war die Serie spannend und hochwertig produziert)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 10
Seiten gesamt: 2.807
Seiten pro Tag: 90,5 im Durchschnitt
gebundenes Buch: 1
Taschenbuch: 6
E-Book: 3

Erneut gelesen habe ich Sinful King und Sinful Queen. Ich mag die Reihe immer noch sehr gerne und habe sie wieder durchgesuchtet.

Ophelia Scale – Wie alles begann: Kurzgeschichte vor den Ereignissen aus Band 1. Wir erfahren, wie Ophelia zum Widerstand kam und dort Knox kennenlernt. – Schöne Idee, leider mit 40 Seiten wirklich sehr kurz geraten. Endet, wenn es besonders spannend wird. Trotzdem toller Zusatz zu einer außergewöhnlich guten Reihe.

Black Forest High: Seven hält den Rekord als längste geistbegabte, die außerhalb der Black Forest High überlebt hat. Doch nun überzeugt sie ihr Geisterfreund Remi doch auf das Internat zu wechseln. Trotz eigensinniger Türen und einigen Zickereien, lebt sie sich schnell ein. Doch warum drehen die Poltergeister bei ihr komplett durch? – Spannender Reihenauftakt, auch wenn die Handlung immer wieder ein bisschen hin und her springt. Fieser Cliffhanger am Ende.

Spiritus Daemonis: Teresa arbeitet in der Online-Beratung eines kleinen Esoterikladens. Dort versucht sich Vincent über einen Fake-Exorzismus zu informieren. Doch Teresa ahnt schlimmes und bleibt mit ihm in Kontakt. Denn der Fake-Exorzismus entpuppt sich als echter. – Spannendes Buch im Chat-Stil. Vorallem durch die versteckten Dinge, die man über die zugehörige App abspielen kann, fühlt man sie sich wie mitten drin.

Nafishur – Dariel Praeludium: Dariel ist ein Vampirjäger, seitdem seine Mutter von einem getötet wurde. Sein Vater drillt ihn dazu, so dass er den Hass verinnerlicht hat. Doch dann trifft er auf die Vampirinnen Cara und Ginga, die anders zu sein scheinen. Bald wird er unfreiwillig ein Teil ihrer Welt und muss seine Vorurteile abbauen. – Auftaktband, der sich zwischenzeitlich ein bisschen gezogen hat. Dadurch erfährt man viel über den Protagonisten und bekommt große Lust auf Band 2 (Oder auf den anderen ersten Band, aus der Sicht von Cara).

Einbruch im Pergamonmuseum: Es gab einen Einbruch ins Pargamonmuseum. Schnell wurde ein Verdächtiger gefunden, doch es fehlen die Beweise. – Kurzweilig und spannend.

Unter pinken Sternen: Silke führt ihr Traumleben: Gewinnerin einer Design-Castingshow und Job bei einer angesehenen Designerin. Doch als ihre Eltern bei einem Autounfall sterben, bricht ihre Welt zusammen. Kurz darauf verliert sie auch ihren Job und ihr Dach über den Kopf. Sie wird eine Obdachtlose und muss sich schnell an die Gesetze der Straße anpassen. – Autorin Sabrina Schuh hat für das Buch direkt vor Ort recherchiert und das merkt man auch. Diese Sternentaler-Adaption öffnet einen die Augen über die eigenen Vorurteile.

Loderne Schwingen: Der finale Teil der Grisha-Reihe. Alina und ihre Verbündeten mussten unter die Erde fliehen. Dort sammeln sie ihre Kräfte, um zum letzten Feldzug gegen den Dunklen anzutreten. – Spannend und ganz anders als erwartet.

Layla: Leeds lernt Layla auf einer Hochzeit kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch seine eifersüchtige Ex-Freundin versucht Layla zu erschießen. Um sich von den Erlebnissen zu erholen, reist er mit ihr an den Ort, wo sie sich kennengelernt haben. Doch dort gehen seltsame Dinge vor sich. – Wohl das schwächste Buch von Colleen Hoover. Es hat sich gezogen, war langatmig und erst am Schluss wirklich interessant. Da hatte mich das Buch aber schon verloren.

Was waren eure Highlights im Dezember?

The final Jahresrückblick 2021 – Top 5

Meine vier alljährlichen Jahresrückblicke – Kino, Filme, Serien und Bücher – sind durch. Doch dann geisterte in meinem Kopf noch eine Idee für einen zusätzlichen Rückblick. Ursprünglich sollten es fünf zusätzliche Top 5 Listen werden, mir ist aber keine fünfte eingefallen. Also hier noch einmal ein etwas anderer Jahresrückblick.

Top 5 – Serienintros

Der Titel sagt hier wohl alles. Dabei geht es nicht darum, dass die Serien im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2021 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:

His Dark Materials

The Flight Attendant

American Gods

Murdoch Mysteries

(Intro gibt es leider nicht auf YouTube)

Westworld (Staffel 3)

Top 5 – Buchcover

Auch hier geht es um genau das, was der Titel verspricht. Dabei geht es auch hier nicht darum, dass das Buch im letzten Jahr erschienen sind, sondern nur, ob ich sie in 2021 gesehen habe. Kein weiteres Ranking:

Talus 2 – die Magie des Würfels

I am Elektra

Und ich tanze mit den Wolken

Eine Leiche zum Tee

Das Lied der Nacht

Top 5 – Trailer

Wer oft ins Kino geht wird mit vielen Trailern bombardiert. Die meisten sind okay, einige sind sehr nervig, aber nur die wenigsten machen wirklich Laune auf den Film. Hier geht es um die Trailer, die ich 2021 im Kino gesehen habe, unabhängig ob der Film auch in diesem Jahr angelaufen ist. Kein weiteres Ranking:

Dune

In the Heights

Promising Young Woman

Tod auf dem Nil

Cruella

Top 5 – tierische Begleiter*innen

In dieser Kategorie stelle ich euch meine liebsten tierischen Begleiter*innen vor. Diese können in (Kino-)filmen oder Serien vorgekommen sein. Kein weiteres Ranking:

Pan – His Dark Materials

Leopard – Jungle Cruise

King – Willkommen im Haus der Eulen

Katze – Soul

Ulysses – Flora & Ulysses

Welche Kategorie hättet ihr euch noch gewünscht? Was sagt ihr zu meiner Auswahl?

Mein Jahresrückblick – #4 – Heimkino

Zum Abschluss gibt es noch den Jahresrückblick zu den Filmen, die ich zu Hause auf großem Fernseher gesehen habe: also im Heimkino. Ebenso wie die Serien gab es hier im Vergleich zu 2020 große Einbußen. Dabei hatte ich dieses Mal sogar eine 21 für 2021 Liste zum abarbeiten.

Zur Statistik:

2021 habe ich zu Hause auf dem großen Fernseher 77 Filme gesehen (2020 waren es 105+9).

Davon
… 10 Wiederholungstäter
… 0 Stand-up Specials
… 10 von der Liste der Schande
… 15 Originals
… 9 Reportagen
… 33 Neuentdeckungen

I. Wiederholungstäter

2021 habe ich 10 Filme erneut gesehen, die ich bereits einmal gesehen hatte. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen hier gar nicht erneut erörtert werden – ohne Ranking

Dumbo | Aristocats | Avengers: Infinity War | Hamilton | to all the boys I’ve loved before | Knives Out | Hinter der blauen Tür | Das Phantom der Oper (Musical) | James Bond: Spectre | James Bond: Casino Royal

II. Comedy Specials

2021 habe ich 0 Stand-up Comedy-Specials  gesehen. Dabei warten noch ein paar auf meiner Watchlist. Vielleicht schaffe ich sie in 2022 nachzuholen.

III. Reportagen

2021 habe ich 9 Reportagen bzw. Dokumentationen gesehen. Dabei war keine wirkliche Enttäuschung dabei, aber irgendjemand muss halt den letzten Platz belegen – im Ranking

Platz 9: Die verschollenen Inseln

Wir verfolgen ein Forscherteam zu den abgelegenen Pitcairn Inseln und erleben eine nahezu unberührte Unterwasserwelt. – Spannende Dokumentation über nahe unberührte Inseln und deren Unterwasserwelt. Schön zu sehen, dass es sowas wohl doch noch gibt.

Platz 8: Framing Britney Spears

Seit 2008 befindet sich Popstar Britney Spears unter der Vormundschaft ihres Vaters, eine gesetzliche Anordnung, die normalerweise eher bei älteren Menschen Anwendung findet. Die Dokumentation befasst sich mit Spears Karriere, dem Sexismus in der Musikbranche und ihrem Fall. – Eine spannende Doku, die Spears und die Medien in einen ganz neuen Licht darstellt. Auf jeden Fall eine Sichtung wert.

Platz 7: Das Dilemma mit den sozialen Medien

Wir sind doch alle täglich auf den sozialen Medien unterwegs. Doch wie kontrollieren uns diese? Warum kommen wir nicht davon los? Und was für Daten werden gesammelt? – Diese Netflix-Dokumentation spricht mit einigen Fachleuten, die teilweise hohe Posten bei den social media Firmen hatten. Mitunter ganz schön erschreckend, was da so alles bei raus kam.

Platz 6: Death to 2020

Einen etwas anderen Jahresrückblick präsentieren uns die Macher von „Black Mirror“. Mit Darstellern, wie Samuel L. Jackson, Lisa Kudrow oder auch Hugh Grant wird das Jahr 2020 zwar mit allen schrecklichen Facetten Revue passieren gelassen, aber immer mit einem zwinkernden Auge. Bedenken sollte man jedoch, dass es eine amerikanische Produktion ist und daher auch gerade die US-Wahl viel Platz bekommt. Aber ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

Platz 5: Friends – the Reunion

17 Jahre nach dem Serienende treffen die sechs Schauspieler erneut aufeinander. Besehen sich die alten Seriensets, beantworten Fanfragen und vieles mehr. James Corden führt ein Interview am berühmten Introbrunnen und allerlei Stargäste sind dabei. – Keine neue Friendsstaffel, wie erhofft, dafür ein Abend voller Nostalgie.

Platz 4: Wettkampf der Raubkatzen

In dieser Dokumentation treten Löwen, Tiger und Geparden in vier Disziplinen gegeneinander an. Natürlich alles ganz harmlos und unter Zoobedingungen. – Für mich als Katzen und vorallem als Raubkatzenfan ganz nett zu sehen, wirklich viel neues und lehrreiches erfährt man hier allerdings nicht.

Platz 3: Expedition Atlantis

Regisseur James Cameron und Archäologe Simcha Jacobovici begeben sich auf Spurensuche, um das Geheimnis von Platons Atlantis zu lösen. – Eine spannende Dokumentation über eine Spurensuche mit vielen tollen Ansätzen. Wer sich für das Thema interessiert, sollte hier auf jeden Fall mal reingucken.

Platz 2: Die Flut – Okavango unter Wasser

Eine Dokumentation über das Okavango-Delta in Botswana und wie die alljährliche Flut das Leben dort beeinflusst. – Eine sehr schöne Dokumentation. Ist bei Disney+ nur mit englischer Tonspur verfügbar, aber die Erzählstimme ist sehr schön und gefiel mir sehr gut.

Platz 1: Tea with the Dames

Einmal im Jahr treffen sich die Dames Judy Dench, Maggie Smith, Eileen Atkins und Joan Plowright zum Plaudern und Teetrinken. Diesmal war ein Kamerateam mit dabei. – Der Film ist genau das. Die vier Dames trinken Tee und plaudern. Hinter der Kamera gibt es noch einen Stichwortgeber, wenn das Gespräch mal ins Stocken gerät. Wer mehr erwartet, wird enttäuscht, wer sich auf die Stimmung einlässt, erlebt eine gemütliche Teerunde.

IV. Klassiker/Liste der Schande

2021 habe ich 10 Filme aus dem Bereich Klassiker gesehen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen – im Ranking

Platz 10: Wenn die Gondeln Trauer tragen

Laura und John Baxter reisen nach Venedig, um dort eine Kirche zu restaurieren. Beide trauern noch um den Verlust ihrer Tochter. In einem Restaurant begegnet Laura zwei älteren Schwestern. Eine von beiden ist blind, erzählt Laura aber, dass sie ihre Tochter bei ihnen gesehen hat. Während John das abtut, ist Laura angefixt. Doch dann prophezeit die Schwester den baldigen Tod Johns. – Wieder ein Klassiker, den ich von meiner Liste streichen konnte, auch wenn es nicht mein Film war.

Platz 9: Heat

Lieutenant Vincent Hanna wird mit der Aufklärung eines Raubmordes betraut, die von einer Bande rund um Neil McCauley verübt wurde. Während Hanna sie bei einem weiteren Überfall erwischen will, identifiziert die Bande den Polizisten. Beide spielen fortan Katz und Maus miteinander. – Es war einfach nicht mein Film, auch wenn er objektiv seine Stärken hatte.

Platz 8: Denn sie wissen nicht, was sie tun

Jim Stark kommt neu an die Schule und muss sich mit einer Gruppe Rowdys auseinander setzen. Bei einer Mutprobe stirbt der Anführer. Es folgt eine Nacht voller Erkenntnisse, Flucht, Jagd und vor allem Konflikte zwischen den Jugendlichen und den Erwachsenen. – Braucht ein wenig, um in Fahrt zu kommen, dann umso wichtiger.

Platz 7: Taxi Driver

Travis Bickle hat Schlafstörungen und arbeitet daher als Taxifahrer in vielen Nachtschichten. Dabei erlebt er so einiges. Unter anderem verliebt er sich in die Wahlkampfhelferin Betsy, die ihn nach einem Date im Pornokino jedoch abweist. Als großes Projekt hat er sich auf die Fahne geschrieben, die minderjährige Prostituierte Iris zu retten. Doch dafür braucht er Waffen. – Das gleiche Problem, wie bei Heat.

Platz 6: Mord im Orient-Express (1974)

Der Orient-Express von Istanbul bis Paris ist gut gefüllt, als der Detektiv Hercule Poirot einsteigt.  Doch mitten in der Nacht kommt es zu einem Mord. Nun ist die Liste der Verdächtigen zwar überschaubar, immerhin müsste es einer der Passagiere sein, doch scheint noch eine ganz andere Geschichte dahinter zu stecken. – Hochkarätig besetzt, aber deutlich langsamer erzählt als die Neuverfilmung. Auch bin ich mit dem Poirot nicht warm geworden

Platz 5: Citizen Kane

Charles Foster Kane erlebt seine letzten Atemzüge auf seinem unvollendeten Privatschloss Xanadu. Sein letztes Wort ist ‚Rosebud‘. Als ein Journalistenteam eine Zusammenfassung seines Lebens bringen will, fehlt ihnen der richtige Ansatz, weswegen sie versuchen herauszufinden, was er gemeint haben könnte. Dabei wird Kanes Leben genau durchleuchtet. – Ein zeitloser Klassiker und ein faszinierendes Porträt eines Mannes.

Platz 4: Die Vögel

Mitch Brenner spielt Melanie Daniels einen Streich. Sie will sich rächen und fährt dafür zu seinem Haus in Bodega Bay. Dort bleibt sie unerwartet länger und kommt Mitch näher. Doch die Vögel in Bodega Bay fangen an sich sehr merkwürdig zu verhalten. – Klassiker von Hitchcock mit sehr unbefriedigendem Ende.

Platz 3: Schindlers Liste

Oskar Schindler ein Mitglied der NSDAP will eine Emaillefabrik bei Krakau zu neume Leben erwecken und benötigt dafür Arbeiter. Aus Kostengründen entscheidet er sich für Juden aus dem neugeschaffenem Ghetto. Über die Jahre setzt er sich immer wieder für seine Arbeiter*innen ein und rettet damit ca. 1200 Juden*Jüdinnen das Leben. – 195 Minuten bedrückende Geschichte und jede Szene ist notwendig und wichtig.

Platz 2: Das Phantom der Oper (Stummfilm)

Die Ballerinas der Pariser Oper sind sich sicher: Ein Phantom geht in den Katakomben um. Gleichzeitig bekommt die Solistin Carlotta Drohungen, dass sie ihre Rolle an das Nachwuchstalent Christine Daae abgeben soll. Diese ist fasziniert von ihrem Gönner, bis sie ihn kennenlernt. Gleichzeitig trifft sie ihre Jugendliebe Raoul wieder. – Ein guter Einstieg in die Verfilmungen und sehr buchnah, dennoch sind es gerade die Hintergrundinformationen, die hier fehlen.

Platz 1: Manche mögen’s heiß

Chicago 1929. Die beiden Musiker Joe und Jerry sind Zeugen eines Gaunermassakers. Um diesem zu entkommen, schließen sie sich einer Mädchenkapelle an. Dafür müssen sie sich allerdings als Frauen verkleiden. Auf dem Weg ins sonnige Florida passiert jedoch allerlei. Vor allem Sugar, die Ukulelespielerin, hat es den beiden angetan. – Spaßige Komödie mit immer wieder neuen Wendungen. Sollte man gesehen haben.

V. Originals

2021 habe ich 15 Originals aus dem Hause Netflix, Disney+ und Prime gesehen – im Ranking

Platz 15: Holidate

Sloane findet die Weihnachtsfeiertage bei ihrer Familie einfach nur gräßlich. Auch Jackson hat die Nase voll von Dates zur Weihnachtszeit. Als die beiden in der Mall aufeinander treffen, handeln sie eine Vereinbarung aus. Sie sind ab sofort das Holidate für den jeweils anderen. Das bedeutet, dass sie nur an den Feiertagen daten – und davon gibt es eine ganze Menge – aber ansonsten keinen Kontakt haben. – Nette Idee, netter Anfang, leider geht dem Film schnell die Puste aus.

Platz 14: The Philosophers

Eine Gruppe aus Philosophiestudenten soll in einem Gedankenexperiment ein Endzeitszenario durchspielen. Jeder bekommt einen Beruf und Fähigkeiten zugeteilt. Nun sollen sie entscheiden, wen sie aus der Gruppe in einen Survivalbunker stecken würden. Für 20 Studenten gibt es nur 10 Plätze, wie werden sie sich entscheiden? – Interessanter Film, der das Gedankenexperiment gut illustriert. Leider verkommt es ab einem gewissen Punkt zu ziemlich viel Beziehungsdrama. Dennoch lohnt sich auch hier mal ein Blick.

Platz 13: the Tomorrow War

2022 bekommt die Menschheit Besuch aus der Zukunft. Denn 2051 steckt die Menschheit im Krieg mit Aliens und es sieht schlecht aus. Deswegen werde. Soldaten aus der Vergangenheit benötigt um für 7 Tage in der Zukunft zu kämpfen. Einer davon ist Dan Forester. – Nicht wirklich logisch, nicht wirklich gut, aber ein bisschen Action für Zwischendurch.

Platz 12: Nightbooks

Alex stürmt nach einem desaströsen Geburtstag traurig und wütend aus der Wohnung seiner Eltern. Dabei findet er ein Appartement, das ihn magisch anzuziehen schien. Kurz darauf ist er in eben diesen gefangen, denn es gehört einer Hexe. Damit sie ihn nicht frisst, muss er ihr jeden Abend eine Gruselgeschichte erzählen. Dabei hat sich Alex geschworen keine Gruselgeschichten mehr zu erzählen.- Nette Handlung, tolle Atmosphäre, schwaches Schauspiel bei den Jungdarsteller*innen.

Platz 11: Ma Raineys Black Bottom

1927 in Chicago soll „Ma“ Rainey eine Platte aufnehmen. Die „Königin des Blues“ macht es den Plattenmanagern Sturdyvant und Irvin dabei nicht einfach. Gleichzeitig kommt es zu mehreren Gesprächen der Bandmusiker im Proberaum. – ein stark gespieltes Kammerspiel, mit Schwerpunkt auf den Dialogen.

Platz 10: Mulan

Hua Mulan wächst ziemlich unbedarft auf. Als ein Reitervolk in China einfällt, wird auch Mulans Vater als Soldat einberufen. Durch Vorverletzungen ist klar, dass er diesen Krieg wohl nicht überleben wird. Kurzum stiehlt Mulan seine Rüstung und Einberufungsbefehl, obwohl ihr die Todesstrafe droht, sollte herauskommen, dass sie eine Frau ist. – Unnötiges Remake, dass zwar kein Totalreinfall ist, aber eben schon einige Mängel hat.

Platz 9: Soul

Der neue Pixarfilm, der durch die geschlossenen Kinos sofort auf Disney+ veröffentlicht wurde. Joe Gardner ist eigentlich leidenschaftlicher Jazzpianist, versauert aber in einem Lehrerjob. Bis er eine einmalige Chance bekommt – und kurz darauf einen schweren Unfall hat. Seine Seele ist bereits auf dem Weg ins Jenseits, doch Joe will das nicht akzeptieren und landet im Davorseins, wo er der Mentor einer Seele werden soll, die partout nicht auf die Erde will. – Süße Idee, witzige Charaktere, viele tolle Details, aber irgendwo fehlte dem Film das letzte bisschen Herz.

Platz 8: Luca

An der italienischen Riviera lebt der Wasserjunge Luca. Sein Leben unter der Wasseroberfläche ödet ihn an. Bis er auf Alberto trifft, ebenfalls Wasserjunge, der Luca zeigt, dass er auch an Land überleben kann. Nach einem Streit mit seiner Familie flüchten die beiden Jungs an Land. Dort treffen sie auf Giulia, die unbedingt einen Triathlon gewonnen will. – Kurzweiliger Sommerfilm, der einen nach Italien entführt.

Platz 7: Flora & Ulysses

Flora, 10 Jahre alt, ist Tochter einer Autorin und eines Comiczeichners leidet unter der Trennung dieser. Bis Ulysses bei ihr auftaucht, ein aufgewecktes Eichhörnchen, von dem Flora glaubt, dass es Superkräfte hat. Allerdings ist vor allem Chaos angesagt. – Ein süßer Kinderfilm, der besser ist, als der Trailer glauben lässt.

Platz 6: The Trial of the Chicago 7

1968 kommt es beim Parteitag der Demokratischen Partei zu geplanten friedlichen Protesten verschiedener Bewegungen. Durch eine Ausgangssperre eskaliert das ganze. Wenig später müssen sich acht Männer vor Gericht verantworten. – stark gespielt, stark inszeniert, für ein Gerichtsdrama auch spannend erzählt, aber auch thematisch schwer zu verdauen.

Platz 5: Yes Day

Allison und Carlos Torres sind eigentlich sehr lebensbejaende Eltern. Doch seit ihre Kinder da sind, erwischen sie sich selbst dabei, wie sie nur noch „Nein“ sagen. Bis der Vertrauenslehrer der Schule sie zu einem „Yes Day“ ermuntert. Ein Tag, an dem sie zu allem, was die Kinder wollen „Ja“ sagen müssen, zumindest innerhalb gewisser Regeln. – Eine schöne Komödie, auch wenn die anfangs sehr positive Geschichte, schnell wieder ins Extreme abtriftet, was dem Ende einen überdrehten Nachgeschmack gibt. Aber gerade die ersten 2/3 sind sehr stark.

Platz 4: to all the boys – PS: I still love you

Der zweite Teil der Reihe befasst sich mit Lara Jeans letztem noch offenen Brief an John Ambrose, dem sie zufällig beim Praktikum begegnet. Gleichzeitig hadert sie mit der Beliebtheit ihres Freundes Peter. – Ein toller zweiter Teil, der sich dem sympathischen ersten Teil anschließt. Lediglich die Handlung wirkt stellenweise etwas zu konstruiert, aber trotzdem hat er mir gut gefallen.

Platz 3: to all the boys – always and forever

Der letzte Teil der Reihe befasst sich mit dem Abschlussjahr von Lara-Jean. Es folgen Highlights, wie der Abschlussball und die Hochzeit ihres Dads, aber es stehen auch schwierige Entscheidungen bevor. – Ein runder letzter Teil, der zwar sehr etappenlastig die Handlungsabschnitte abarbeitet, aber die Reihe zu einem guten Ende bringt.

Platz 2: Raya und der letzte Drache

Das Land Kumadra – einst Heimat der Drachen – ist in fünf Clans zerbrochen, die alle nach der Macht des Drachenkristalls streben. Durch einen Unfall zerbricht dieser jedoch und die Druun – Wesen, die alle Lebewesen, die sie berühren, in Stein verwandeln – werden freigelassen. Jahre später ist Raya auf der Suche nach Sisu, der letzten Drachin, um mit ihrer Hilfe die Druun zu besiegen. – Bildschöner Animationsfilm aus dem Hause Disney. Vielleicht ein bisschen zu vorhersehbar, aber mit tollen Themen und Charakteren.

Platz 1: Mank

1940 soll Herman J „Mank“ Mankiewicz das Drehbuch zu Citizen Kane schreiben. Damit er sich nach einem Beinbruch gleichzeitig auskurieren und schreiben kann, wird er in eine abgelegte Ranch einquartiert. In Rückblenden werden Stationen seines Lebens gezeicht, viele verarbeitet er im Drehbuch. – Mank ist ein spannend geschriebener Film, der sich wunderbar auf die alten Zeiten besinnt und eines der bedeutendsten Filme aller Zeiten neu beleuchtet.

VI. Neuentdeckungen

2021 habe ich 33 neue Filme entdeckt – im Ranking

Platz 33: eXistenZ

Für die Wichtelfilmaktion von Lufio, wurde ich beauftragt diesen Film zu sehen. In einer Zukunftsversion wird die Geschichte von Allegra Geller erzählt, die ein neues Spiel programmiert hat. Bei einem Anschlag auf ihr Leben, kann sie fliehen, muss jetzt aber ihr Spiel durchspielen, um es zu retten. – Der Film hat bestimmt eine tiefere Ebene und dann auch eine Sozialkritik. Aber man muss diesen Film dafür bewusst interpretieren. Wenn man darauf keine Lust hat, dann sollte man den Film meiden.

Platz 32: The Big Lebowski

Jeffrey „The Dude“ Lebowskis Leben kommt ganz schön durcheinander als er mit einem Millionär mit gleichem Namen verwechselt und zusammengeschlagen wird. Da einer ihn auf den Teppich urinierte, will er sich bei seinem Namensvetter beschweren. Kurz darauf wird dessen Frau entführt und Lebowski engagiert den Dude, um die Lösegeldübergabe zu vollziehen. Die geht jedoch gewaltig schief. – Dem Film konnte ich auch objektiv nichts abgewinnen. Mir waren die Charaktere einfach nur zu blöd.

Platz 31: a most wanted man

Günther Bachmann ist Strippenzieher einer halboffiziellen Spionageeinheit in Hamburg. Als dort der Flüchtling Issa Karpov, halb Russe, halb Tschetschene, auftaucht, schlägt die Einheit Alarm. Vorsichtig versuchen sie sich ihm zu nähern, doch auch andere Einheiten sind an Karpov interessiert. – Die zweite John le Carré Verfilmung in diesem Monat mit der letzten Rolle Philip Seymour Hoffmans. Leider konnte mich diese noch weniger überzeugen als die erste.

Platz 30: Dame König As Spion

Control, der Leiter des britischen Geheimdienst, wird nach einem Misserfolg in Budapest in den Ruhestand geschickt und stirbt kurz darauf. Daraufhin wird George Smiley reaktiviert, der den Spion unter den Spionen finden soll. Dabei entdeckt er einen ganzen Haufen an Ungereimtheiten. – Eine John le Carré Verfilmung, die stark gespielt ist, aber mich leider nicht abholen konnte.

Platz 29: Die Taschendiebin

In den 1930er Jahren ist Korea von Japan besetzt. Taschendiebin Sookee wird als Hausmädchen bei einer Japanerin eingeschleust. Sie soll die Erbin manipulieren, damit sie den Hochstapler Fujiwara heiratet. Dabei ist mehr als nur eine Intrige aktiv. – War mir zu vollgepackt mit Klischees und Übersexualisierung. Ich mochte ihn nicht.

Platz 28: Kill your friends

In den 1990er Jahren versucht der Musikproduzen Stelfox als A&R-Manager den Durchbruch zu schaffen. Doch die Musikszene ist ein Haifischbecken. Es wird blutig. – Irgendwie nicht spannend, eindimensionale Charaktere und alles viel zu übertrieben.

Platz 27: Phantom der Oper (Horror)

Budapest, frühes 20. Jahrhundert. Nach einem Fiasko bei ihrem Debut an der Oper von Solistin Elena Korvin, die zuvor einen Annäherungsversuch des Direktors zurückweist, der sich mit einer negativen Kritik rächt, nimmt sie sich das Leben. Ihr trauender Mann Sandor stellt den Kritiker zur Rede, der ihm von der Bestechung des Direktors erzählt. Dabei kommt es zu einem Unfall mit Schwefelsäure, die Sandors Gesicht vollständig entstellt. Vier Jahre lang zieht sich Sandor in das Untergewölbe der Oper zurück. Dann taucht die Zweitbesetzung Maria Gianelli auf, die Elena zum Verwechseln ähnlich sieht. – Für eine Fernsehproduktion vollkommen okay, hält aber gerade im Horrorbereich nicht, was es verspricht.

Platz 26: Idiocratie

In einem Experiment des Militärs werden Joe und Rita in einen Kälteschlaf versetzt, eigentlich für ein Jahr. Leider wird das Experiment vergessen und die beiden wachen im Jahr 2505 wieder auf. Leider ist seitdem die Welt in Chaos gestürzt, da der IQ der Bevölkerung sehr stark abgenommen hat. – Eine witzige Dystopie, die immer haarscharf an den unter der Gürtellinienwitzen vorbeischrammt.

Platz 25: The Departed

Billy Costigan soll als Undercover-Polizist in die irische Mafia rund um Frank Costello eingeschleust werden. Dieser hat einen Spitzel bei der State Police. Ein Katz und Maus-Spiel steht bevor. – Ein typischer Scorsesefilm, der mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Könnte daran liegen, dass mir Mafiafilme nicht liegen.

Platz 24: Akira

30 Jahre nach einer atomaren Explosion und dem dritten Weltkrieg wurde Tokio wieder aufgebaut. Wir begleiten eine Motorradgang voller Jugendlicher, die bei einem Zusammenstoß mit einem Jungen, der aber alt aussieht, ein Mitglied ans Militär verlieren. Sie versuchen ihn zurückzuholen, wobei ihr Anführer Shōtarō Kaneda zu einer Rebellengruppe stößt. – Ich werde wohl nie ein Animefan, aber mein Partner hat sich gewünscht, dass wir ihn zusammen ansehen. Um es kurz zu sagen: Ich habe den Film nicht verstanden.

Platz 23: Tom & Jerry

Nach vielen Jahren der Rivalität gehen Tom & Jerry getrennte Wege. Dabei kommt Jerry in einem Hotel unter. Die neu eingestellte Quereinsteigerin Kayla wird abgestellt, um das Mäuseproblem in Griff zu bekommen, da eine wichtige Hochzeit bevorsteht. Dabei heuert sie ausgerechnet Tom an. – Hat wenige Witze Momente, eine nette Grundhandlung, aber mehr halt nicht.

Platz 22: Love never dies

Christine und Raoul reisen nach New York und folgen einer mysteriösen Einladung. Nicht ahnend, dass das Phantom noch lebt, treffen sie in Coney Island auf Madame Giry und ihre Tochter. Christine wird spontan für ein Auftritt engagiert. Da das Paar unter Geldproblemen leidet, nimmt sie an. Dort treffen die Eheleute mit ihrem Sohn Gustav auch auf das Phantom. Alte Gefühle und Rivalitäten werden neu entfacht. – Funktioniert nur bedingt, kommt inszenatorisch nicht an den Vorgänger ran und verfälscht auch die Charaktere stark.

Platz 21: Scooby

Als Scooby ein Gyrosspies am Strand klaut, trifft er auf den einsamen und freundlosen Jungen Shaggy. Beide werden sofort die besten Freunden. Als sie an Halloween auf Fred, Velma und Daphne treffen und einen Geist enttarnen, gründen sie die Mystery Inc. Viele Jahre später werden sie getrennt, kurz bevor es jemand auf Scooby abgesehen hat. – Ein süßer „Wie alles begann“ Film, der aber über die nette Nachmittagsunterhaltung nicht hinaus kommt.

Platz 20: Rocky IV

Rocky und Apollo Creed sind inzwischen Freunde geworden. Als der sowjetische Boxer Ivan Drago in die USA kommt und Rocky zum Kampf auffordert, bittet Apollo um den Kampf, da er als alternder Kämpfer seinen Stern erlischen sieht. Doch alles kommt ganz anders. – Vorgeplänkel, Musikvideo, Kampf, Musikvideo, Musikvideo mit Trainingsmontage, Musikvideo mit Trainingsmontage, Kampf, Ende. Für Fans der Reihe wahrscheinlich durchaus ein guter Film, mir hat er nur bedingt zugesagt.

Platz 19: Twisted – the untold Story of a Royal Visier

Was wäre, wenn nicht Aladdin der Held der Geschichte wäre, sondern Dschafar total missverstanden? – Ein Musical, eine Disney Parodie und dann auch noch tolle Charakterentwicklung.

Platz 18: Die Scheinhochzeit

Heiraten ist nicht nur ganz schön teuer, sondern bringt auch ganz schön viel Geld ein. Als Jennifer und Vince bei einer Hochzeit aufeinander treffen, können sie sich absolut nicht ausstehen. Aber eins eint beide: Sie brauchen Geld und das schnell. Also planen sie eine Schein-Hochzeit, um Geschenke und Geld abzugreifen. – Witzige Rom-Com für zwischendurch. Handlung war sehr vorhersehbar, Charaktere größtenteils sympathisch, so ein typischer Film zum abschalten.

Platz 17: Sound of Metal

Ruben Stone ist Schlagzeuger eines Duos und reist mit seiner Freundin Lou von einem Gig zum nächsten. Bei einem Soundcheck hat Ruben auf einmal Probleme mit dem Hören. Ein Arztbesuch später weiß er, dass er nur noch 25% Hörleistung auf beiden Ohren hat. Lou bricht die Tour ab, damit Ruben sich einer gehörlosen Wohngemeinschaft anschließen kann, die ihn weitgehend von der Außenwelt isoliert. – Sound of Metal versteht mit dem gewählten Thema unkonventionell, aber sehr respektvoll umzugehen. Dennoch ist die Erzählstruktur sehr gewöhnungsbedürftig.

Platz 16: James Bond: Ein Quantum Trost

Nach den Ereignissen in Casino Royale ist James Bond auf der Jagd nach Mr. White. Dabei trifft er auf Mr. Greene, der Anführer einer Geheimorganisation, die sich als Umweltschutzorganisation tarnt, aber das genaue Gegenteil umsetzt. – Ein sehr kurzer und eher schwacher Bond, da es hier rein um die Rache aus Film 1 geht.

Platz 15: One Night in Miami

1964 wird Cassius Clay Champion im Boxen. An diesem Abend trifft er sich mit Malcolm X, Sam Cooke und Jim Brown. Es folgt eine Nacht voller Gespräche über ihre Situation, ihre Pläne und ihre Zukunft. – ein brilliant geschriebener Film, der es weiß auf die feinen Details der Sprache einzugehen und alle Meinungen gleichberechtigt darzustellen.

Platz 14: Clue

Der Film basieren auf dem Brettspiel Cluedo. In einer stürmischen Nacht wurden mehrere Personen in ein alten Herrenhaus eingeladen. Alle vereint etwas: Das Mordmotiv. Und tatsächlich gibt es kurz darauf die erste Leiche. – Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, dann macht er nämlich eine Menge Spaß. Ein bisschen cringe und trashig, aber dennoch gut für Fans von Murdermysteries geeignet.

Platz 13: Mindscape

John Washington ist ein Detektiv, der sich in die Gedanken von Zeugen einklinken kann. Sein aktueller Auftrag führt ihn ins Haus Green, wo er nachforschen soll, was der Tochter Anna passiert ist. Doch hier ist nichts so, wie es scheint. – Ein spannender Thriller mit ganz neuem Ansatz. Sehr gut gespielt von Mark Strong und Taissa Farmiga.

Platz 12: Wonder Woman 1984

Knapp 60 Jahre nach dem ersten Film, treffen wir Diana Prince, die noch immer zwischen ihren Leben als Anthropologin und ihrem Dasein als Wonder Woman hin- und herspringt. Doch ein neues Artefakt wirbelt einiges durcheinander. – Unpopular Opinion: Der erste Wonder Woman Film war nicht gut. Umso mehr hat mir jetzt der zweite gefallen.

Platz 11: Prinzessin Mononoke

Ashitaka verteidigt sein Dorf und wird dabei von einem Fluch befallen. Auf der Suche nach Heilung trifft er auf das bei Wölfen lebende Mädchen San und kurz darauf auf eine Eisenhütte, die gleichzeitig Frauen und Erkrankten Arbeit ermöglichen und den Wald abholzen, weswegen sie im Kampf mit den Tiergöttern und Tieren des Waldes sind. – Ich bin immer noch kein Anime-Fan, versuche mich aber ein wenig an den Klassikern. So interessant viele Ansätze in diesem Film auch waren, mir war er einfach zu lang.

Platz 10: If Beale Street could talk

1970er, Harlem in New York. Alfonso Hunt wird festgenommen, mit dem Vorwurf der Vergewaltigung. Seine Freundin Tish und sein bester Freund Daniel können ihm ein Alibi geben, doch das Opfer identifiziert ihn bei einer Gegenüberstellung. Nun sitzt er im Gefängnis und Trish und ihre Familie versuchen alles, um ihn rauszuholen und seine Unschuld zu beweisen. – Ruhig erzählt und doch beklemmender Film über eine leider realitätsnahe Geschichte.

Platz 9: Das wandelnde Schloss

Eine junge Hutmacherin wird von einer Hexe verflucht und wacht als alte Frau auf. Auf ihrer Suche nach Erlösung, trifft sie auf einen Zauberer in einem wandelnden Schloss. Sie heuert als seine Putzfrau an und merkt, dass auch er errettet werden muss. – Bisher eines meiner liebsten Studio Ghibli-Filme.

Platz 8: Palm Springs

Auf einer Hochzeit lernt Sarah Nyles kennen. Beide verziehen sich in die Wüste, doch als Nyles von einem Pfeil getroffen wird, folgt sie ihm in eine Höhle. Kurz darauf muss sie feststellen, dass beide den gleichen Tag nun immer und immer wieder erleben. Das sorgt vor allem bei Sarah für Panikattacken. – Solider Täglich grüßt das Murmeltier Film, für einen verregneten Sonntagnachmittag.

Platz 7: Neues aus der Welt

Der ehemalige Captain der Südstaatenarmee Jefferson Kyle Kidd zieht durch Texas, um in den Orten die Nachrichten zu lesen. Auf seinem Weg trifft er auf Johanna, die nach der Ermordung ihrer deutschen Eltern von Indigenen aufgezogen wurden. Nun soll sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel gebracht werden. Da der zuständige Beamte aber erst in drei Monaten zurückkehrt, nimmt er sich kurzerhand selbst der Aufgabe an. Doch der Weg ist voller Gefahren. – Auch wenn ich überhaupt kein Westerfan bin und gerade am Anfang damit ziemliche Probleme hat, schafft der Film es doch einen in seinen Bann zu ziehen. Vor allem Tom Hanks mit seiner ruhigen Spielweise schafft es den Film zu bereichern.

Platz 6: Cast Away

Chuck Noland arbeitet für UPS. Bei einem Flug, stürzt die Maschine ab. Als einziger Überlebender landet er auf einer einsamen Insel und muss nun ums Überleben kämpfen. – Survivalfilm mit einem sehr starken Tom Hanks. Besonders schön ist, dass der Film bis zum Ende ausgespielt wird.

Platz 5: Gravity

Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.

Platz 4: The guy who didn’t like musicals

Paul mag keine Musicals. Doch nach einem Kometenabsturz fangen alle um ihn rum an zu singen und tanzen. Was hat es damit auf sich? – Leicht abgedrehte Musicalnummer, die total viel Spaß macht.

Platz 3: The Farewell

Billi Wang lebt in New York nachdem sie mit ihrer Familie aus China ausgewandert ist. Als sie erfährt, dass ihr Großmutter Lungenkrebs hat, ist sie am Boden zerstört. Doch die Familie beschließt der Oma nichts zu sagen, sondern eine Hochzeit zu arrangieren, damit alle sie nochmal sehen. Billi ist hin- und hergerissen zwischen Loyalität zur Familie und dem Wunsch sich richtig von ihrer Großmutter zu verabschieden. – Ein Film zwischen einer anderen Kultur, Trauer, aber auch irgendwo eine lebensbejaende Botschaft.

Platz 2: Appollo 13

Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.

Platz 1: Der wunderbare Mr Rogers

Der Journalist Lloyd Vogel soll für ein Magazin einen Artikel über den beliebten Kindershow Moderator Fred Rogers schreiben. Das Treffen für das Interview verläuft allerdings völlig anders, als Lloyd sich das vorgestellt hat. Statt wirklich etwas zu erfahren, bringt Rogers ihn dazu, sich wieder mit sich selbst und seinen familiären Problemen zu beschäftigen. – Ein Film, mit einer so herzensguten Hauptfigur, dass der Film einfach ganz tief ins Herz geht.

Was waren eure Highlights? Welchen Film hättet ihr anders bewertet? Welchen Film sollte ich unbedingt noch sehen?

 

Mein Jahresrückblick 2021 – #3 – Serien

Normalerweise bilden die Serien ja den Abschluss der Jahresrückblicke, diesmal habe ich sie auf die dritte Position gelegt. Mir war danach. Während ich die Bücher im Vergleich zum Vorjahr erhöhen konnte, gab es bei den Serien einbußen. Das könnte vor allem daran liegen, dass meine frühere Serienzeit inzwischen die Zeit ist, an der ich die meiste Zeit an meinen Manuskripten gearbeitet habe. Auch waren relativ wenige dabei, die ich gut wegbingen konnte. Aber seht selbst:

Zur Statistik:

2021 habe ich 66 verschiedene Serien gesehen (2020=72), dabei 83 Staffeln (2020=109+2)

Mit einer Lauflänge von
… 29.413 Minuten
… 490,21 Stunden
… 20,42 Tagen
… 2,91 Wochen

Davon
… 7 Staffeln Wiederholungstäter
…  1 Staffeln Comedy Special
…  20 Staffeln Reportagen
… 14 Staffeln fortgesetzter Serien
… 42 Staffeln neuer Serien

I. Wiederholungstäter

2021 habe ich 5 Serien mit 7 Staffeln erneut angesehen – ohne Ranking

1. Gargoyles – Staffel 2-3
2. Big Time Rush – Staffel 1
3. Doctor Who – Staffel 2
4. Queer Eye – Staffel 1-2
5. Kim Possible – Staffel 4

II. Comedy Special

2021 habe ich 1 Comedy Specials mit insgesamt 1 Staffel gesehen – ohne Ranking

1. Binge Reloaded – Staffel 1

III. Reportagen

2021 habe ich 15 Serien mit Reportagencharakter und insgesamt 20 Staffeln gesehen – im Ranking

Platz 15: Instant Hotel – Staffel 1-2

In Australien wird es immer mehr zur Mode das eigene Heim auch als Hotel anzubieten, also daraus ein sogenanntes Instant Hotel zu machen. Verschiedene Besitzer*innen treten gegeneinander an, um herauszufinden, wer Australiens bestes Instant Hotel hat. – War die zweite Staffel mit den Zickereien noch erträglich, war die erste Nur Intrigen, Lügen, Bevorteilung und Zickereien. Es war echt ein Armutszeugnis. Wer auf niveauvolle Unterhaltung steht, sollte von dieser Serie die Finger lassen.

Platz 14: Cooking with Paris – Staffel 1

Paris Hilton hat ihren Ruf als IT-Girl und Partymaus hart erarbeitet. Doch nun will sie es ruhiger angehen lassen und sesshaft werden. Damit sie ihren Verlobten auch kulinarisch verwöhnen kann, versucht sie sich an einigen Rezepten. Dabei bekommt sie prominente Unterstützung. – Fragt mich nicht, warum ich die Serie geguckt habe, aber sie ist eher aufgesetzt als cringe, also durchaus mal einen Blick wert

Platz 13: Sugar Rush Christmas – Staffel 1-2

Vier Teams treten in je drei Runden gegeneinander an und ihre Kreationen müssen die verschiedensten weihnachtlichen Themen treffen. Schonmal einen Oh Tannenbaum-Cupcake gebacken? Oder die ultimative Nordpoltorte? – Eine Backshow rund um das Thema Weihnachten, gut moderiert und voller spektakulärer Kreationen

Platz 12: The Chef Show – Staffel 1-3

Regisseur Jon Favreau und Küchenchef Roy Choi reisen durch die USA. In Anlehnung an den Film Kiss the cook, kochen sie Rezepte nach, bekommen neue Rezepttipps und ab und an gibt es sogar ein paar Einblicke und Insiderinformationen zu Favreaus Filmen. – Keine klassische Kochshow mit einigen spannenden Rezepten, die aber immer zu aufwenig zum nachkochen aussehen.

Platz 11: Amerikas Nationalparks – Staffel 1

Dokuserie über eine kleine Auswahl der vielen Nationalparkt der USA, die gerade durch ihre Vielfältigkeit herausstechen. Vom kalten Winter im Gates of the Artic Nationalpark in Alaska bis zu den Great Smoky Mountains in North Carolina. – Sehr ruhig erzählt und unaufgeregt. Zwar spannend, sticht aber auch nicht heraus.

Platz 10: American Barbeque Showdown – Staffel 1

Grillfans aufgepasst! Eine tolle Grillchallengeserie nach dem Prinzip der typischen Kochwettbewerbe. Nichts für Vegetarier und wahrscheinlich auch mit wenig Nachkockpotenzial, aber spannend und mit tollen Kandidat*innen. – Wer auf Wettbewerbserien steht und/oder sich fürs Grillen interessiert, ist hier an der richtigen Adresse.

Platz 9: Weihnachten werden Wohn(t)räume wahr – Staffel 1

Der Innenarchitekt Benjamin Bradley ist wohl besser bekannt als Mr. Christmas. Zusammen mit seinem Team besucht er verschiedene Familien und hilft ihnen beim weihnachtlichen Dekorieren. – Wer auf Weihnachtsdeko steht, sollte diesen Dekowahnsinn auf jeden Fall mal gesehen haben

Platz 8: Glück und Freude mit Marie Kondo – Staffel 1

Nach ihrem Aufräumerfolg ist Marie Kondo mit einer neuen Serie zurück. Auch diesmal geht es rund um das Thema Aufräumen. Sowohl am Arbeitsplatz als auch – und hier vorallem – im Leben der Teilnehmer*innen. Dabei will sie Glück und Freude verteilen. – Mit ihrer mitfühlenden Art verzaubert Marie Kondo die Zuschauenden einmal mehr.

Platz 7: Fresh, Fried & Crispy – Staffel 1

Essenskritiker und Fast Food Fan Daym Drops reist durch die USA auf der Suche nach außergewöhnlichen Kreationen. Die einzige Voraussetzung: Die Essen müssen an irgendeiner Stelle frittiert sein. Je mehr desto besser. – Schaut diese Serie niemals hungrig! Es sind einige lecker aussehende Kreationen dabei, auch wenn vieles davon nicht zusätzlich frittiert hätte sein müssen.

Platz 6: Brain Games – Staffel 4

Können wir unseren Sinnen oder unserem Erinnerungsvermögen wirklich immer trauen? Die Serie befasst sich mit optischen Täuschungen und anderen Illusionen und erklärt dabei die Phänomene, die uns täuschen können, die aber für uns auch recht nützlich sein können. – Funktioniert auch in der vierten Staffel mit den verschiedenen Themen immer noch gut.

Platz 5: Das Beste vom Rest – Staffel 1

Ein Wettkochen, wobei die Teilnehmenden immer nur verschiedene Reste zur Verfügung haben, beispielsweise von Take Away Essen. Dabei sind die Zutaten manchmal sehr abstrus, die Kreationen dafür umso faszinierender. – Kochwettbewerb mit interessanter Prämisse. Nur teilweise zur Inspiration geeignet.

Platz 4: The Magic of Animal Kingdom – Staffel 1

Im Disney World, Florida, gibt es das Animal Kingdom, ein riesiger Tierpark. Für die Tiere gibt es die verschiedenen Pfleger*innen, die ihr ganzes Herzblut in die Versorgung stecken. Ein Blick hinter die Kulissen. – Im Prinzip eine Zoosendung, aber die Leidenschaft und das Herzblut der Tierpflegenden ist sehr herzlich.

Platz 3: Motel Makeover – Staffel 1

April und Sarah wollen in Kanada ein in die Jahre gekommenes Motel mit geringem Budget wieder aufpolieren und mit ihrem eigenen Stil versehen. Dabei kommt es zu allerhand unvorhergesehenem, wobei das gravierendste wohl die Corona-Pandemie sein dürfte. – Ich hatte erst Bedenken, dass eine Staffel für ein Motel zu lang wäre, aber die Folgen sind spannend und interessant gestaltet, das Duo sehr sympathisch und ihr Stil außergewöhnlich.

Platz 2: Nadiyas Backwelt – Staffel 1

Nadiya Hussain verzaubert wieder. Diesmal backt sie in jeder Größenordnung und hat dabei auch wieder allerlei nützliche Tipps. In jeder Folge wird zudem ein*e Bäcker*in aus Großbritannien vorgestellt, der/die herausragende Dinge kreiert. – Nach ihren nützlichen Tipps in der Küche, verzaubert uns Nadiya Hussain diesmal mit ihren Backkünsten

Platz 1: Traumhaus Makeover – Staffel 1-2

Shea McGee hat zusammen mit ihrem Mann eine Renovierungsfirma gegründet. Egal, ob das ganze Haus oder nur einzelne Zimmer, egal ob großes oder kleines Budget, die McGees kümmern sich um alle Wünsche. Mit ihrem unvergleichlichen Einrichtungsstil treffen sie dabei immer ins Schwarze. – Super sympathisches Paar und tolle Serie für Einrichtungsfans.

IV. Fortgesetzte Serien

2021 habe ich 12 Serien fortgesetzt und dabei 14 neue Staffeln entdeckt – im Ranking:

Platz 12: Lucifer – Staffel 5

Lucifer ist wieder in der Hölle, um dort nach dem rechten zu sehen. Unterdess taucht sein Bruder Michael auf und gibt sich als den Höllenfürsten aus. Doch Chloe kommt dahinter. Fortan geht es um Geschwisterrivalität und ob Lucifer und Chloe endlich zueinander finden. – Zwischendurch gab es wirklich gute Folgen, aber im großen und ganzen nur noch Beziehungsdrama. Die Luft ist leider seit längerem raus

Platz 11: True Detective – Staffel 3

1980 werden die Detectives Wayne Hays und Roland West zu einem Entführungsfall gerufen. Die Kinder von Tom Purcell sind abends nicht heimgekehrt. 10 Jahre später wird der Fall mit neuen Beweisen neu aufgerollt. Weitere 25 Jahre später befasst sich Wayne Hays durch ein Fernsehinterview erneut mit dem Fall. – Die dritte Staffel hat sich leider viel zu lange gezogen und die Aufklärung am Ende war irgendwie nicht überzeugend

Platz 10: American Gods – Staffel 3

Shadow Moon wird nach einem Gefängnisaufenthalt von dem undurchsichtigen Mr Wednesday als Bodyguard „gecastet“. Zusammen reisen sie durch das Land und treffen auf allerhand alte und meistens fast vergessene Götter, während sie von den neuen Göttern verfolgt werden. – Für die dritte Staffel lässt sich die Serie immer noch zu viel Zeit und vergisst das Finale irgendwo aufzubauen. Dennoch schade, dass es die vierte und finale Staffel wohl nicht geben wird.

Platz 9: Brooklyn 99 – Staffel 6

Viel Betrieb im 99. Revier des NYPD. Auf humorvolle Weise begleitet die Serie den Alltag des Reviers und dessen sehr unterschiedliche Charaktere. – Auch die sechste Staffel kann noch mit den anderen mithalten und macht wieder gut Spaß. Auch wenn manche Scherze schon zu oft genutzt wurden

Platz 8: Austin & Ally – Staffel 2-4

Austin kann zwar allerlei Instrumente spielen und singen, versteht aber nichts vom Songs schreiben. Als er auf Ally trifft, die zwar sehr gute Songs schreibt, ebenfalls mehrere Instrumente spielt und singt, durch ihr Lampenfieber aber nie auftritt, sieht er seine Chance und stiehlt einen Song von ihr. Als er dadurch zur Internetberühmtheit wird, wird der Schrei nach einem weiteren Song groß. Doch dafür muss er sich bei Ally entschuldigen und ihr eine Partnerschaft anbieten. Ebenfalls mit dabei sind Trish, Allys beste Freundin, und Dez, Austins bester Freund. – Es geht weiter mit Musiker Austin Moon und seinen Freunden, es ist wieder spaßig, manchmal etwas übertrieben, und vor allem voller Musik. Zwischendurch vielleicht etwas zu viel hin und her in Liebessachen.

Platz 7: Miracle Workers – Staffel 2

Alexandra „Al“ Shitshoveler ist einfach zur falschen Zeit geboren. Ihr größter Traum ist es zur Uni zu gehen, zu studieren und als Frau ihren eigenen Weg zu gehen. Aber sie lebt im Mittelalter. Es wird von ihr verlangt, dass sie den Beruf ihres Vaters nachgeht, der – daher auch der Nachname – Scheißeschaufler ist. Gleichzeitig ist Prinz Chauncley der Ziemlich Coole mit seiner Rolle als Prinz und Sohn eines blutgierigen Königs ebenfalls sehr unglücklich. – Die Darsteller kriegen neue Charaktere und landen im Mittelalter, aber der Humor ist der gleiche, und der ist einfach nur toll.

Platz 6: The Mentalist – Staffel 4

Patrick Jane war jahrelang als Medium unterwegs und zockte ahnungslose Kunden ab. Als er sich bei einem Fernsehinterview mit dem Serienkiller „Red John“ anlegt, tötet dieser seine Frau und seine Tochter. Daraufhin hängt er den Mentalistenjob an den Nagel und arbeitet jetzt als Berater beim CBI. Dort stößt er mit seiner selbstherrlichen Art und bewusst anderen Art zu denken an, hat aber eine hohe Verbrechensaufklärungsrate. – Irgendwie fiel mir die vierte Staffel etwas schwerer zu schauen. Nach dem Staffelfinale von Staffel 3 war irgendwie die Luft raus und es hat ganz schön gedauert, bis die Serie wieder Fahrt aufgenommen hat. Weiß auch noch nicht, was ich vom neuen Staffelfinale halten soll.

Platz 5: Dark – Staffel 3

In der fiktiven Kleinstadt Winden verschwinden Kinder. Die Polizei, aber auch die ortansässigen Familien sind in Alarmbereitschaft. Als mit Mikkel Nielsen ein weiterer Junge verschwindet, fangen die Beschuldigungen an. Was keiner ahnt: Mikkel ist durch eine Passage in den Windener Höhlen im Jahr 1986 gelandet. Doch damit haben die mytseriösen Ereignisse gerade erst begonnen. – Ich habe endlich Dark beendet und nach ein paar vielen Fragezeichen zwischendurch, bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ende

Platz 4: The Crown – Staffel 4

Es ist wieder viel los im Hause Windsor, u. a. heiratet Charles Diana. Aber auch politisch wird es eisern, immerhin ist Margaret Thatcher Premierministerin. – Die Serie bleibt sich treu und schafft es wieder Drama und Politik gut zu mischen und spannend zu bleiben

Platz 3: Westworld – Staffel 3

Dolores hat zusammen mit anderen Host Westworld verlassen und mischt sich nun 2058 in Neo-Los-Angeles unter die Leute. Ihr Ziel scheint eine Maschine zu sein, die die Leben der Menschen beeinflusst. Dabei lernt sie Caleb kennen. Auch andere Host haben es aus dem Park geschafft. – Bisher die wohl spannendste Staffel, zumal sie auch wieder gut strukturiert wirkt, nach dem Wirrwarr in Staffel 2.

Platz 2: The Mandalorian – Staffel 2

Der Mandalorianer reist weiter mit dem Kind durch die Galaxie. Neue Freunde, aber auch neue Feinde säumen seinen Weg. Diesmal ist er auf der Suche nach einem Jedi, der sich dem Kind annehmen kann. Doch Moff Gideon ist weiterhin hinter dem Kind her. – Der Stil und der Aufbau bleibt der gleiche und es funktioniert weiterhin einfach

Platz 1: Modern Family – Staffel 11

Die moderne Familie ist Jay Pritchett mit seiner neuen – und deutlich jüngeren – Frau Gloria und deren Sohn Manny, sowie Jays erwachsene Kinder Claire und Mitchell. Claire ist verheiratet mit Phil und sie haben drei Kinder Hailey, Alex und Luke. Mitchell lebt in einer Partnerschaft mit Cameron, die in Asien ihre Tochter Lily adoptiert haben. – Die finale elfte Staffel hat alles, was die Serie ausmacht, schafft es einen schönen Abschluss zu schaffen und unterhält wie in Staffel 1. Einfach nur eine tolle Serie.

V. Neue Serien

2021 habe ich 34 Serien neu entdeckt und davon 42 Staffeln gesehen – im Ranking:

Platz 34: Immer für dich da – Staffel 1

Tully Hart, eine erfolgreiche Talk-Show Moderatorin und Kate Mularkey, Hausfrau und mitten in der Scheidung, sind seit ihrer Kindheit die besten Freundinnen. Während Tully aus schwierigen Verhältnissen mit ihrer drogensüchtigen Hippie-Mutter kam, ist Kate sehr behütet aufgewachsen. Doch trotz aller Gegensätze sind sie immer für einander da. – Langweilig, dreht sich ständig im Kreis, nervende Charaktere und einfach viel zu viel Drama.

Platz 33: Dad stop embarassing me – Staffel 1

Unternehmer Brian Dixon lebt zusammen mit seinem Vater und seiner Schwester. Große Aufregung herrscht, als auch seine Tochter Sasha ebenfalls zu ihm zieht. Doch der Balanceakt zwischen cooler Dad und strenger Vater gelingen ihm nicht immer. – Nicht witzig, platte Charaktere, konnte mich nicht überzeugen

Platz 32: Temple – Staffel 1

Daniel Milton ist ein angesehener Chirurg. Als seine Frau Beth an einer tödlichen Krankheit erkrankt, schafft er es nicht sie gehen zu lassen. Stattdessen stimmt er dem Angebot von Lee zu, eine illegale Klinik unter der Londoner Metrostation Temple zu eröffnen. Dort kann er weiter an einem Heilmittel für seine Frau forschen und diese am Leben erhalten und Lee kann seinen Survivalort ausbauen. Doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten. – Spannende Ausgangssituation, kann sich aber nicht über die wenigen Folgen halten.

Platz 31: Über Weihnachten – Miniserie

Bastian ist nach Berlin gezogen, um dort als Singer-Songwriter durchzustarten. Das funktioniert allerdings nur so semioptimal, weswegen er nebenbei im Callcenter jobbt. Über Weihnachten reist er zurück in seine beschauliche Heimat in Rheinland-Pfalz. Dort muss er aber mit Entsetzen feststellen, dass seine Ex-Freundin Fine nun mit seinem Bruder Niklas zusammen ist. Und auch seine Eltern scheinen irgendetwas vor ihm zu verheimlichen. Der Versuch ein besinnliches Weihnachten, wie jedes Jahr hinzubekommen, scheint unmöglich, oder doch nicht? – Schöne kurzweilige Weihnachtsserie voller Drama, wenig Humor, was aber im Trailer versprochen wurde

Platz 30: Mysterious Mermaids – Staffel 1

In der Küstenstadt Bristol Cove gibt es schon lange Sagen um Meerjungfrauen. Doch als ein Fischerboot eine richtige findet, steht die halbe Stadt Kopf. Das Militär entführt sie und einen verletzten Zeugen und fängt an Experimente durchzuführen. Währenddessen trifft der Meeresbiologe Ben auf die mysteriöse Ryn, die sich als Schwester der entführten Meerjungfrau entpuppt. Zusammen mit seiner Freundin Maddie versucht er ihre Schwester zu finden und beide wieder ins Wasser zu entlassen. – Auch wenn der deutsche Titel etwas anderes vermuten lässt, ist „Sirens“ eine spannende Geschichte, die Sirenen und den Klimawandel in den USA ankommen lässt

Platz 29: The Flight Attendant – Staffel 1

Cassie Bowden ist Flugbegleiterin für die Business und First Class. Auf einem Flug nach Bangkok trifft sie auf den charmanten Geschäftsmann Alex Sokolov, mit dem sie die Nacht verbringt. Nach einer alkoholreichen Nacht wacht sie neben Alex auf, dem die Kehle durchschnittnen wurde. Nach einem Anruf bei ihrer Anwaltsfreundin Ani, beschließt Cassie einfach zu fliehen, doch schon bald ist das FBI auf sie aufmerksam geworden – und nicht nur die. – Psychothriller, der erst gegen Ende wirklich funktioniert

Platz 28: Never have I ever – Staffel 1

Devi Vishwakumar hatte im letzten Schuljahr den Tod ihres Vaters und einer vorübergehende Lähmung zu verarbeiten. Nun will sie an der Highschool voll durchstarten und beliebter werden. Immer an ihrer Seite sind ihre besten Freundinnen Eleonor Wong und Fabiola Torres. – Tolle Idee, interessanter Erzählstil, spiegelt aber nur die gleichen Dramen wieder, die man zu genüge kennt.

Platz 27: Merry Happy Whatever – Staffel 1

Wie jedes Jahr kommt Familie Quinn zu Weihnachten zusammen. Emmy bringt zum ersten Mal ihren Freund Matt mit. Doch ihr Vater Don ist davon wenig begeistert. Für ihn ist eben einfach keiner gut genug für seine Kinder. So trifft Matt auf Schwager Todd und Schwägerin Joy, die ihm wichtige Überlebenstipps geben, da sie ebenfalls in die Quinnfamilie eingeheiratet haben. Als Matt Don um den Segen bittet, Emmy heiraten zu dürfen, lehnt dieser jedoch ab. Matt versucht fortan Dons Gunst zu gewinnen. – Die Charaktere sind alle ein bisschen zu überzeichnet und der Humor funktioniert nicht richtig. Ansonsten ganz nett.

Platz 26: Olaf präsentiert – Staffel 1

In kurzen Folgen erzählt Olaf auf humorvolle Art den Plot von anderen Disney-Filmen. – War es in Frozen 2 noch super witzig, kann diese Miniserie durch ihre Kürze überzeugen, aber man sollte sie trotzdem in Maßen gucken

Platz 25: High School Musical – das Musical – die Serie – Staffel 1

Die neue Theaterlehrerin Miss Jenn will den Film High School Musical neu inszenieren, da er an dieser Schule gedreht wurde. Doch schon beim Casting treten Probleme auf, da Nini als Gabriella gecastet wurde und ihr Ex-Freund Ricky als Troy. Dies stößt gerade ihrem neuen Freund EJ bitter auf. Bei den Proben tauchen immer wieder neue Hindernisse auf, die es zu beheben gilt. – Nette Idee, funktioniert stellenweise auch ganz gut, aber tendenziell zu wenig oder zu einfallslose Lieder

Platz 24: What if.. – Staffel 1

Der Watcher bewacht die Multiversen. Denn durch jede Entscheidung öffnet sich ein anderer Handlungsstrang. In dieser Serie befasst sich jede Folge mit einem Gedankenspiel. Was wäre wenn, etwas eingetreten oder nicht eingetreten wäre und wie hätte das den Handlungsfluss geändert. – Klingen die Ausgangsfragen noch spannend, zieht sich die Umsetzung mitunter leider. Auch kein schöner Zeichenstil.

Platz 23: Solar Opposites – Staffel 1

Die Aliens Korvo, Jesse, Terry und Yumyulack mussten von ihrem Heimatplanten fliehen und landeten auf der Erde. Nun versuchen sie sich anzupassen und gleichzeitig einen Weg zu finden, um zurückzukehren. – Animationsserie in Rick&Morty Manier, nur mit etwas schwächeren Witzen. Steigert sich über die Staffel aber

Platz 22: Ashley Garcia – Staffel 1-2 + Weihnachtsfolge

Ashley Garcia ist zwar erst 15, hat aber bereits einen Doktortitel und hat ein Jobangebot von der NASA. Dafür zieht sie zu ihrem Onkel Victor und entkommt so zeitgleich ihrer sehr strengen Mutter. Nun kann sie zusammen mit ihrer besten Freundin Brooke endlich typische Teenagerdinge tun. Vielleicht sich sogar verlieben? – Voller Witz, cooler Charaktere und natürlich viel Situationskomik. Die Witze bauen sich eher langsam auf, was aber trotzdem gut funktioniert

Platz 21: Falcon & the Winter Soldier – Staffel 1

Sam Wilson alias the Falcon kann sich nicht damit anfreunden, dass er Steves Schild bekommen hat und damit in seine Fußstapfen treten soll. Stattdessen arbeitet er weiter als Falcon für die Air Force. James „Bucky“ Barnes ist nicht begeistert, dass das Schild nun in einem Museum steckt und stellt Sam zur Rede. Gleichzeitig befindet er sich in Therapie, um seine Taten als Winter Soldier verarbeiten zu können. Als eine Gruppe Supersoldaten auftauchen und für die Wiederherstellung der Verhältnisse vor dem Blip (Thanos Schnipps) kämpfen, passieren mehrere Sachen gleichzeitig. Falcon und Bucky müssen sich zusammenraufen und einen alten Feind rekrutieren und das Verteidigungsministerium ernennt einen neuen Captain America, inklusive dem gespendet Schild. – Die zweite Marvel Serie auf Disney+ verzettelt sich zu sehr mit der Handlung und wirkt gleichzeitig zu lang und zu kurz

Platz 20: Country Comfort – Staffel 1

Bailey ist Countrysängerin von ganzem Herze und sing in der Band ihres Freundes. Als dieser nicht nur mit ihr Schluss macht, sondern sie auch aus der Band wirft und gegen seine neue jüngere Freundin austauscht. Als sie vor der Situation fliehen will, bleibt auch noch ihr Wagen liegen. Auf der nächstgelegegen Farm trifft sie auf Familie Haywood, die sie für ihre neue Nanny halten. Trotz aller Erklärungsversuche Baileys wird sie eingestellt und stellt kurz darauf fest, dass die Mutter vor nicht allzulanger Zeit gestorben ist und die Kinder sich nicht an die neue Freundin ihres Vaters gewöhnen wollen. Umso schneller schließen sie Bailey ins Herz, die nun nebem dem Nannysein versucht ihre Solokarriere voranzutreiben. – Eine Comedyserie, die viele gute Stellen hat, aber auch eine Ruckler.

Platz 19: Locke & Key – Staffel 1

Nach der Ermordung ihres Vaters ziehen die Geschwister Tyler, Kinsey und Bode Locke zusammen mit ihrer Mutter Nina in das Familienanwesend des Vaters. Dort finden sie allerlei seltsame Schlüssel, die unterschiedliche Fähigkeiten haben. Doch das Haus birgt ein Geheimnis. Worin war ihr Vater verwickelt und was hat es mit der Brunnenfrau auf sich? – Tolle Bilder, spannende Handlung, schafft es stets Atmosphäre aufzubauen. Doch für die Geschichte zu viele Folgen, so dass es sich zwischendurch doch etwas zieht und im Kreis dreht.

Platz 18: A Discovery of Witches – Staffel 1

Diana Bishop ist eine brilliante Historikerin, die sich gerne mit dem Themebereich Alchemie befasst. Das liegt wohl daran, dass sie aus einer Familie von Hexen und Hexern abstammt, selbst aber eher unterbewusste Fähigkeiten hat. Als sie eines Tages ein seltenes Buch in der Bibliothek ausleihen kann, sind auf einmal alle Wesen an ihr interessiert. Vor allem der Vampir Matthew Clairmont hängt seitdem an ihr. Doch wer will ihr wirklich helfen und wer sucht nur nach einem Weg einen Vorteil gegenüber der anderen Spezies zu gewinnen? – Die Zeiten von Hexen und Vampiren sind vorbei? Nicht in dieser Serie. Dabei auch eine spannende Geschichte, nur mit der Protagonistin bin ich nicht ganz warm geworden

Platz 17: Schitt’s Creek – Staffel 1-2*

Familie Rose, das sind die Eltern Johnny und Moira, sowie die Kinder David und Alexis, sind reich. Zumindest bis der neue Geschäftsführer ihrer Firma keine Steuern zahlt und die Steuerbehörde ihnen fast alles wegnimmt. Geblieben ist ihnen eine kleine Stadt namens Schitt’s Creek, die Johnny David vor ein paar Jahren als Witz zum Geburtstag schenke. Dort müssen sie nun in einem heruntergekommenen Motel in zwei Zimmern ohne abschließbare Tür leben und sich mit den Kleinstadtgewohnheiten auseinander setzen. – Ganz netter arm/reich Klamauk, aber die Witze und gerade die Überspitzung der ländlichen Bevölkerung war nicht so richtig meins.

Platz 16: Superstore – Staffel 1-4

Cloud 9 ist ein sogenannter Superstore. Gefühlt so groß wie eine Kleinstadt gibt es hier absolut alles zu kaufen. Dabei haben die Mitarbeiter*innen alle Hände voll zu tun, um das Chaos einzudämmen. Dabei ist jedoch stets Zeit für allerlei Drama. – Kurzweilige Sitcom. mit den Charakteren musste ich erst warm werden, dann funktioniert sie umso besser.

Platz 15: Love, Victor – Staffel 1

Victor zieht mit seiner Familie neu nach Atlanta. Während er und seine Schwester versuchen sich einzufinden, hat er noch ein weiteres Problem. Er ist schwul, hat aber Angst vor einem Coming Out, weswegen er versucht es zu verbergen. In seiner Not wendet er sich an Simon (bekannt aus dem Film Love, Simon) und schildert ihm per Mail seine Probleme. – Konnte mich nicht richtig mitreißen, aber die Aufbereitung der Thematik ist sehr stark und ein guter zweiter Blickpunkt zu Simon

Platz 14: Hilda – Staffel 1

Hilda lebt mit ihrer Mutter und ihrem Hirschfuchs Hörnchen mitten in der Wildnis. Bis sie dort ein Problem mit den Elflingen und ein paar Riesen hat. Ihre Mutter beschließt daher nach Trolberg zu ziehen, damit Hilda in einer sichereren Umgebung aufwächst. Diese ist davon nicht begeistert, zumal es ihr schwer fällt sich einzuleben. Doch in David und Frida findet sie Freunde. – Süße Animationsserie mit großem Fantasyanteil und einem unerschrockenem Mädchen

Platz 13: Bonding – Staffel 1-2

Pete verdient beim Kellnern nicht genug und seine Karriere als Comedian läuft nicht richtig an. Als seine Freundin aus Schulzeiten Tiff ihm einen Job anbietet, zögert er nicht lange, sondern stimmt zu. Allerdings war ihm nicht bewusst, dass Tiff als Mistress May in einem Dungeon arbeitet. Er soll ihr Bodyguard werden, damit jemand einschreiten kann, wenn einer ihrer Klienten übergriffig wird. Pete arrangiert sich mit dem neuen Job und nutzt ihn gleichzeitig in seinen Stand-up Programmen. – Grundsätzlich als Komödie verpackt, greift sie jedoch wichtige Themen auf und schafft es sehr Vorurteils- und Klischeebefreit an das Thema ranzugehen.

Platz 12: Willkommen im Haus der Eulen – Staffel 1

Luz Noceda war eigentlich auf dem Weg in ein Sommercamp für schwierige Teenager, in das sie ihre Mutter schicken wollte, nachdem sie in der Schule vermehrt auffällig wurde, da sie eher in einer eigenen Fantasy als der Realtät zu leben scheint. Doch unterwegs folgt sie einer Eule und stolpert prompt durch ein Portal in eine andere Welt. Dort trifft sie auf die Eulenlady und Hexe Eda und ist so fasziniert von der Welt, dass sie beschließt zu bleiben. Und obwohl Menschen keine Magie ausüben können, nimmt die bei Eda Unterricht. – Tolle Kinderanimationsserie, in einer faszinierenden Parallelwelt mit liebenswerten Charakteren.

Platz 11: The Unicorn – Staffel 1-2

Wade hat vor einem Jahr seine Frau verloren. Nach der Trauerphase müssen er und seine beiden Töchter Natalie und Grace wieder nach vorne schauen. Immer mit dabei sind die befreundeten Pärchen Forrest und Delia und Ben und Michelle. Die sind es auch, die Wade ermutigen wieder zu daten. Denn als Witwer sei er ein „Unicorn“ und daher sehr begehrt bei den Frauen. – Witzige Komödie mit guter Themenaufarbeitung und gut eingespielten Charakteren.

Platz 10: Star Trek: Lower Decks – Staffel 1-2

Es ist viel zu tun auf der USS Cerritos, einem eher unbedeutenderen Schiff der Sternenflotte. Das alles reibungslos funktioniert liegt wohl vor allem an den Ensigns, die auf den unteren Decks arbeiten, weit entfernt von der Brücke. Diesmal geht es um die Abenteuer dieser Crew. – Eine weitere Serie, die sich Rick & Morty als Vorbild nahm. Jedoch gibt es tolle andere Einblicke in das Star Trek Universum. Baut sich nach und nach auf, bis man in jeder Folge neu mit den Charakteren mitfiebert.

Platz 9: Bridgerton – Staffel 1

1813 in London. Es ist Ballsaison und neben Daphne aus dem Hause Brigerton, stehen gleich drei Debütantinnen aus dem Haus Fetherington in den Startöchern. Neben dem Urteil der Königin ist aber seit neustem auch das Urteil der geheimnisvollen Kolumnenschreiberin Lady Whistledown von entscheidener Bedeutung. Ihre Klatschgeschichten bilden den Rahmen der Serie. – Die Mischung aus Stolz und Vorurteil und Gossip Girl kann mit ihrer hohen Qualität durchaus überzeugen. Den Hype um die Serie kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Versteht mich nicht falsch, ich fand die Serie wirklich gut. Aber eben auch nicht absolut herausragend

Platz 8: Murdoch Mysteries – Staffel 1*

Detective William Murdoch arbeitet im 4. Polizeirevier von Toronto in den 1890er Jahren. Mit seinem unstillbaren Drang nach neuen Erkenntnissen ist er der Wissenschaft zeitweise voraus, was sein Vorgesetzter Inspector Thomas Brackenreid eher kritisch beäugt. Unterstützt wird er von Pathologin Dr. Julia Ogden. – Spannende historische Krimiserie mit Fokus auf dem Protagonisten, aber auch auf die wissenschaftlichen Neuerungen.

Platz 7: We bare bears – Staffel 1

Die Bären Eisbär, Panda und Grizz leben in einer Höhle im Wald. In ihrem Alltag oder ihren Besuchen in der Stadt erleben sie allerhand Abenteuer. – Lustige und herzerwärmende Kinderserie

Platz 6: Pretty Smart – Staffel 1

Chelsea wollte eigentlich nur einen kurzen Abstecher bei ihrer Schwester Claire machen. Doch als ihr Freund Schluss macht, strandet sie in der WG. Nun versucht sie die Scherben ihres Lebens aufzubauen und gleichzeitig mit den Eigenarten ihrer neuen Mitbewohner*innen zurecht zu kommen. – Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach

Platz 5: Loki – Staffel 1

Loki Laufeyson konnte durch die Zeitreise der Avengers in Endgame mit dem Tesseract fliehen. Doch seine Freude wehrt nur kurz, denn die TVA fässt ihn kurz darauf, weil er gegen den wahren Zeitstrahl verstoßen hat. Er landet vor Gericht und steht kurz vor der Stutzung – also der endgültigen Auslöschung. Doch Agent Mobius setzt sich für ihn ein, da er seine Hilfe braucht, um eine Variante zu finden, die einige Zeitagenten ausgelöscht hat. – Ein paar Logiklöchern im Zeitreisesegment, funktioniert aber gerade durch die Charaktere und die kleinen Feinheiten.

Platz 4: Miss Fishers neue mysteriöse Mordfälle – Staffel 1

Peregrine Fisher bekommt überraschend das Erbe ihrer Tante Phryne, die sie nie kennengelernt hat. Dabei lernt sie die Damen aus dem Club der Abenteurerinnen kennen. Kurzentschlossen will sie in die Fußstapfen ihrer Tante treten und versucht sich als Privatdetektivin. Hilfe bekommt sie von Detective James Steed. – Toller Spin-off in den bunten 1970er Jahren, habe eine Doppelfolge gebraucht, um mich an die neuen Charaktere zu gewöhnen, jetzt liebe ich sie.

Platz 3: WandaVision – Staffel 1

Wanda und Vision ziehen ins beschauliche Westview, um sich dort häuslich niederzulassen. Dabei haben sie einige Anpassungsprobleme, passen eine Hausfrau mit magischen Kräften und ein Android doch nicht ins übliche Vorstadtleben. Eine Sitcom im Wandel der Zeiten. – Die erste Marvelserie, die direkt für Disney+ produziert wurde, überzeugt mit ihrer Prämisse einer Sitcom im Wandel der Zeiten, bleibt aber trotzdem der typischen Marvelformel treu.

Platz 2: Zoeys Extraordinary Playlist – Staffel 1

Zoey wollte eigentlich nur ein MRT machen lassen. Doch als sie in der Röhre war, kommt es zu einem Erdbeben. Danach kann sie hören, wie alle Menschen ihre Gedanken und Gefühle heraussingen. Zusammen mit ihrer Nachbarin Mo versucht sie dies zu ergründen und zu verstehen. Schnell merkt sie, dass sie den Leuten helfen muss. Gleichzeitig ist sie hin und her gerissen zwischen zwei Männern, ihrem Job und ihrem Vater, der an einer tödlichen Nervenkrankheit leidet. – Tolle Geschichte, einfühlsam, richtige Portion Drama und vor allem ein super Soundtrack. Auf jeden Fall eine große Empfehlung!

Platz 1: Shadow & Bones – Staffel 1

Ravka ist ein Land, das durch die Schattenflur in zwei Teile geteilt wird. Bei einer Durchquerung ist auch die junge Kartografin Alina Starkov dabei. Als ihr bester Freund Mal dabei fast stirbt, entfesselt sie eine Kraft, von der sie nichts ahnte. Und findet sich kurz darauf bei den Grisha wieder, die alle unterschiedliche Fähigkeiten aufweisen. Gleichzeitig versuchen die Dregs, eine Gruppierung um den Anführer Kaz Brekker, die Flur in die andere Richtung zu durchqueren, um das Kopfgeld zu kassieren, das auf Alina ausgesetzt wurde. – Spannende und bildgewaltige Fantasybuchverfilmung

*Rezensionsexemplare, daher kennzeiche ich diesen Beitrag als Werbung

Mein Jahresrückblick 2021 – #2 – Bücher

Es war ein gutes Lesejahr! Nachdem ich letztes Jahr mit 88 Bücher aus dem Jahr herausging, setzte ich mir das Ziel, es diesmal runder angehen zu lassen und zumindest die 90 Bücher zu schaffen. Es kamen gute Monate, es kamen schlechte Monate, die Kinos öffneten wieder, ich gehe wieder mehr arbeiten und doch habe ich meine absolute Traumzahl erreicht: 100 gelesene/gehörte Bücher von Dezember 2020 bis November 2021. Heute will ich euch von meinen Enttäuschungen und Highlights berichten.

Bücher insgesamt: 100  (2020 = 88)
Seiten gesamt: 35.336 (2020 = 35.477) + 18,16 Stunden Hörspiel/Hörbuch
Seiten pro Tag: 99 im Durchschnitt (2020 = 97)
Gebunden Bücher: 17
Taschenbücher: 57
E-Books: 15
Manga/Comic/Graphic Novel: 5
Hörbücher/-spiele: 6

I. Wiederholungstäter

2021 habe ich bei 5 Büchern den Staub weggepustet und sie noch einmal gelesen – ohne Ranking:

1. Kein Rockstar für eine Nacht | Wer will schon einen Rockstar | Rockstars bleiben nicht für immer | Rockstars küsst man nicht – Kylie Scott
2. Der Joker – Markus Zusak

II. Manga/Comic/Graphic Novel

2021 habe ich fünf „Bilderbücher“ gelesen – ohne Ranking:

  1. My roommate is a cat – Band 1-5

III. Hörspiele

2021 habe ich 5 Abenteuern gelauscht (Hörbücher sind normal als Bücher gelistet) – ohne Ranking:

  1. Johnny Sinclair – Beruf-Geisterjäger – Folge 1-3*
  2. Johnny Sinclair – Dicke Luft in der Gruft – Folge 4-5*
  3. Johnny Sinclair – Die Gräfin mit dem eiskalten Händchen – Folge 7-9*
  4. Die Abenteuer des Rufus T. Feuerflieg – Tommy Krappweis – Folge 1-8
  5. Die Windsängerin – Sven Matthias – Folge 1-2

IV. Liste der Schande

2021 habe ich 6 Bücher aus dem Bereich Klassiker gelesen. Dabei habe ich die Definition Klassiker bewusst weitläufig gehalten. Wer sich an dem Begriff stört, soll es einfach als Werke von meiner Liste der Schande ansehen – im Ranking:

Platz 6: Blade Runner – Philipp K. Dick

Der Prämienjäger Rick Deckard wünscht sich nichts mehr als ein echtes Tier, damit er sein elektrisches Schaf nicht mehr verstecken muss. Doch in seiner Welt, die Erde nach einem Atomkrieg, sind fast alle Tiere ausgestorben. Menschen, die zum Mars auswandern wird für die Reise ein Android zugeteilt, der jedoch auf der Erde als Bedrohung angesehen wird. Rick bekommt den Auftrag eine ganze Gruppe entflohener Androiden zu finden und auszuschalten. Dabei muss er einsehen, dass die Grenze zwischen Mensch und Maschine sehr verschwommen ist. – Ein sehr langatmiger Klassiker.

Platz 5: Das Phantom der Oper – Gaston Leroux

Die neuen Operndirektoren Moncharmin und Richard sind wenig begeistert über die Gerüchte eines Phantoms, das auch noch Geldforderungen stellt. Doch die kommenden Ereignisse rund um die Sängerin Christine Daaé sind kaum zu erklären. – Ein weiterer Klassiker, der sich leider eher gezogen hat.

Platz 4: James Bond Moonraker – Ian Fleming

Nachdem Bond Sir Hugo Drax beim Kartenspiel des Betrugs überführt, wird er als Spion zum Moonraker-Projekt gerufen. Dessen Kopf ist ausgerechnet Sir Hugo Drax. Doch was geht bei dem Projekt wirklich vor sich? – Der dritte James Bond Roman braucht sehr lange um richtig in Fahrt zu kommen und wird erst gegen Ende wirklich spannend.

Platz 3: Das Haus an der Düne – Agatha Christie

Hercule Poirot und Captain Hastings machen eigentlich gerade Urlaub an der englischen Riviera, als sie auf Nick Buckley treffen, die bereits dreimal knapp dem Tod entkam. Poirot ist sofort Feuer und Flamme und will den Fall lösen, ehe es zum ersten Mord kommt. – Ein weiterer Poirotroman ist gelesen. Er gefiel mir ein bisschen weniger gut, als Der Blaue Express, hatte aber trotzdem eine spannende Geschichte und ein verblüffendes Ende.

Platz 2: Hinter der blauen Tür – Marcin Szczygielski

Lukasz wird nach einem Unfall zu seiner Tante geschickt. Diese besitzt an der polnischen Küste eine etwas heruntergekommende Pension. Lukasz ist alles andere als begeistert, aber nachdem er hinter seiner blauen Zimmertür eine fremde Welt entdeckt, scheint sein neues Leben doch noch spannend zu werden. – Ein polnischer Kinderbuchklassiker, der einzig an der Auflösung am Ende und vereinzelter ungeklärter Handlungsstränge scheitert. Ansonsten funktioniert das Buch wunderbar.

Platz 1: Dune – Frank Herbert

Herzog Leto Atreides bekommt vom Imperator den Auftrag den Wüstenplaneten Arrakis von Baron Harkonnen zu übernehmen. Arrakis ist ein Planet, der nur spärlich besiedelt ist, da ein Überleben auf ihm sehr schwer ist, vor allem durch die ständig präsente Wasserknappheit. Doch er besitzt etwas, was das ganze Universum will: Das Gewürz. Mit dabei ist auch sein Sohn Paul, der sich einer ganz besonderen Ausbildung ausgesetzt sah und noch eine große Rolle im Kampf um das Schicksal des Planeten spielen soll. – Der Auftaktband zur großen Saga kommt mit einem beeindruckenden Weltenbau daher, auch wenn man sich ein wenig an den Erzählstil gewöhnen muss.

V. Multiple Bände

2021 habe ich 57 Bücher, die zu einer Reihe gehören oder von denen es Folgebände gibt, gelesen. Der Einfachheit habe ich zusammengehörende Bände unter einem Platz zusammengefasst – im Ranking:

Platz 38: Save me now | Love me forever – Lana Rotaru

Im dritten Band treffen Amanda und Dante wieder aufeinander. Zusammen am College könnten sie endlich zusammen sein, doch Amanda hat Angst und will daher, dass Dante sich vorab noch mit anderen Frauen verabredet. Doch die Suche nach den Menschenhändlern und ihrer besten Freundin Jenny lässt sie immer wieder aufeinander treffen. – Teil drei und vier sind größtenteils aus Dantes Sicht geschrieben und einfach nur mega langweilig. Die Handlung dreht sich immer wieder im Kreis, kommt keinen Schritt vorwärts und die Charaktere werden immer unsympathischer.

Platz 37: Bluescreen – Julia K. Hilgenberg

Lizzie Benett ist eine Auszubildende bei einem Regionalsender. Dort trifft sie auf den Moderator Will Darcy, da der Sender seine Sendung übernommen hat. Auf den ersten Blick sind beide wenig begeistert von einander. Können Sie ihren Stolz und ihre Vorurteile überwinden? – Tolle Jane Austen Adaption, hinten raus ein wenig langatmig.

Platz 36: Schwanenfeuer – Regina Meissner

Der Jäger Ayden hat nur einen Auftrag: Er soll einen Vogel für den König schießen. Er kann sein Glück kaum fassen, als er einen Schwan findet, bis sich dieser in Estelle verwandelt, die nach einem Fluch tagsüber ein Schwan ist. – Eine schöne Interpretation des Schwansees, mit sehr holprigen und konstruiertem Anfang. Nach den Startschwierigkeiten wird aber noch eine solide Geschichte draus.

Platz 35: Origin – Jennifer L. Armentrout

Der vierte Teil der Obisidian-Reihe. Katy wird von Daedelus festgehalten, doch Daemon versucht sie zu befreien. Dabei erfahren die beiden einige neue Sachen und treffen auf die Origins. – Nachdem Band 3 sich wie eine Wiederholung von Band 2 anfühlte, ist Band 4 irgendwie nur die Vorbereitung auf Band 5. Irgendwo war es ja noch spannend, aber man merkte, dass vieles Füllmaterial war, bzw. auch viel kürzer hätte geschrieben werden können.

Platz 34: Beastsoul – Juliana Fabula

Finya erfährt, dass sie eine Beasttamerin ist und daher fortan in Nebula Asteri auf die Schule gehen wird. Zusammen mit Leonel ihrem Partner soll sie ihre elementaren Fähigkeiten kontrollieren lernen. Doch Leonel denkt gar nicht daran, mit ihr zusammen zu arbeiten. Doch mit ihren Freunden versucht sie trotzdem irgendwie das Schuljahr zu meistern. – Auch hier mochte ich die Idee, die Geschichte und eigentlich auch den Schreibstil. Nur mit dem Erzählstil hatte ich wieder Probleme. Finya war mir einfach zu naiv dargestellt und kam mir wie eine zwölfjährige vor, soll im Buch aber bereits 17 sein. Also eine tolle Geschichte mit leider sichtbaren Schwächen.

Platz 33: Pubertät ist voll nice – Silke Neumayer*

Pubertät beschreibt Silke Neumayer als die Phase, in der sie süßen Kinder von Aliens entführt werden und innerhalb von 24 Stunden zurückgebracht werden, nur um dann Teenager zu sein. Herzschmerz, Pickel, die Wichtigkeit des Smartphones und die Peinlichkeit der Eltern nehmen in dieser Phase unfassbar zu. Dies ist das Werk für alle leidgeprüften Eltern. – Kurzweiliges und witzes Werk über die Pubertät. Nicht nur für Eltern.

Platz 32: Biss zur Mitternachtssonne – Stephenie Meyer

In Biss zum Morgengrauen (Twilight) erfuhren wir, wie Bella und Edward sich kennengelernt haben. Jetzt ist es Edward, der uns die Geschichte noch einmal aus seiner Sicht erzählt. – Wirklich notwendig war das Buch wohl nicht, und an einigen Stellen wird der Mehrwert des Sichtswechsels auch einfach verpasst, aber der Schreibstil macht viel wett. Wenn das Buch nicht so dick wäre mit viel zu vielen Wiederholungen, sähe ich es wohl entspannter.

Platz 31: Fall of Legend | House of Scarlett | Fight for forever – Meghan March

Gabriel Legend kommt von ganz unten und hat sich seinen Weg hochgekämpft. Doch sein neuer Club steht nach einem Zwischenfall kurz vor dem Aus. Da taucht Scarlett Priest auf, die seit ihrer Kindheit im Rampenlicht stand. Sie könnte die Lösung sein, doch dann kommen Gefühle ins Spiel. – Eigentlich eine spannende Geschichte, wäre sie nicht partout über drei Bände gestreckt. Dadurch driftet die Handlung immer wieder ab, zwei oder gar ein Band wären vollends ausreichend gewesen.

Platz 30: Die Götter von Asgard | Die Helden von Midgard – Liza Grimm

Ray hielt sich für ein ganz normales Mädchen. Doch dann trifft sie auf die Walküre Kara. Sie erfährt, dass sie Teil einer Vorhersage der Nornen ist und sie Odin tot sehen will. Doch dann mischen sich auch noch Tyr und Loki ein. – Etwas gewöhnungsbedürftiger Erzählstil, doch spannende Geschichte in der nordischen Mythologie. Leider reißt es der zweite Band ganz schön runter, die sich sehr zieht und mit eher unsympathischen Charakteren.

Platz 29: Malady Wayward | Malady Savage Love | Malady Deeply Moved | Malady Wild Emotions | Malady Intense Moments | Malady True Feelings – D.C. Odesza

Malady reist aus Nashville nach Madeira, um einen Au-Pair Job anzunehmen. Doch das Anwesen ist wesentlich heruntergekommen als auf den Fotos und über den beiden dort lebenden Brüdern hängt ein Schatten. Was ist passiert? Schneller als ihr lieb ist wird Malady in einen Strudel aus Gewalt, Dominanz und Geheimnissen. – D. C. Odesza steht für Erotik mit Thrillelementen und vor allem Darkanteil. Man sollte hier nicht alles hinterfragen, kann die Geschichte aber so durchaus genießen.

Platz 28: Hidden Worlds – Der Kompass im Nebel – Mikkel Robrahn

Elliot lebt zusammen mit seinem Vater, der sich kaum noch aus seinem Fernsehsessel bewegt. Als Elliot seinen Job verliert und das Geld knapp wird, schickt sein Vater ihn zu einem alten Bekannten. Kurz darauf hat er einen Job im Merlin-Center für den magischen Bedarf und betreut dort die magischen Wesen. Und zufällig erfährt er auch etwas über seine Familiengeschichte. – Ein magisches Kaufhaus macht die etwas schleppende Handlung eindeutig wett.

Platz 27: Der Orden des geheimen Baumes – Die Magierin | Die Königin – Samantha Shannon

Ein gespaltener Kontinent. Während im Osten Drachen verehrt werden und die junge Anwärterin Tané darauf hofft eine Drachenreiterin zu werden, lebt der Westen in ständiger Angst, dass die großen Erhabenen wieder erwachen und die Welt in Dunkelheit stürzen. – Schwieriger Erzählstil, lange Aufwärmphase, aber letztlich tolle Geschichte, auch wenn das Finale im Vergleich ganz schön kurz kommt.

Platz 26: Die Göttinen von Otera – Golden wie Blut – Namina Forna

In Otera werden Frauen unterdrückt. Doch sollten sie golden bluten, so werden sie als Dämonen verdammt und zum Tode verurteilt. So ereilt es auch Deka, doch ein Dekret vom Kaiser rettet sie. Statt hingerichtet zu werden, soll sie nun einer Armee aus ihresgleichen beitreten. Dabei erfährt sie jedoch einiges und muss langsam aber sicher ihre Stellung als Frau in Frage stellen. – Ich mochte die Geschichte, ich mochte die angesprochenen Themen, ich mochte die Welt bzw. die Konflikte. Dennoch fiel es mir schwer das Buch zu lesen. Vor allem die vielen Zeitsprünge und dass in einzelne Szenen nur kurz reingesprungen wird und man danach wieder viel weiter in der Handlung ist, war einfach nicht mein Erzählstil. Aber ich möchte wissen, wie es weitergeht und werde daher wohl auch die Folgebände noch lesen.

Platz 25: Percy Jackson – Der Fluch des Titanen – Rick Riordan

Nach einem Zwischenfall ist Annabeth ver-schwunden und auch die Göttin Artemis schwebt in Gefahr. Percy muss zusammen mit Thalia, Grover und zwei Jägerinnen erneut ein Abenteuer bestehen. – Der dritte Teil war wieder spannend und diesmal bin ich auch besser in die Geschichte reingekommen als bei den vorherigen Teilen. Es wird noch spannend.

Platz 24: Die Chroniken von Alice – Die schwarze Königin – Christina Henry

Alice und Hatcher sind den Fängen der alten Stadt entkommen. Doch statt in Freiheit finden sie sich in einer verbrannten Ebene wieder. Auf der Suche nach Hatchers Tochter Jenny müssen sie neue Abenteuer bestreiten. – Am Anfang brauchte ich ein bisschen um reinzukommen, aber ab einem gewissen Punkt, ist der Sog des Buches unaufhaltbar.

Platz 23: Der Bär und die Nachtigall – Katherine Arden

Im hohen Norden von Rus werden die alten Sagen noch hochgehalten. Bis sich Gutsherr Pjotr Wladimirowitsch eine neue Frau nimmt, die den christlichen Glauben ver-stärkend unterstützt. Vor allem Pjotrs jüngste Tochter Wasja leidet darunter, denn sie kann die alten Hausgeister und Sagengestalten sehen und weiß, dass sie nicht nur Märchen sind. Doch die Kräfte der Geister schwinden und der Bär ist erwacht. Reichen Wasjas Kräfte aus, um die Hoffnung zu erhalten? – Eine tolle Geschichte basierend auf den russischen Sagen. Zwischendurch ein bisschen zu lang, das Ende ein bisschen zu kurz, aber im gesamten hat es mir ziemlich gut gefallen.

Platz 22: Der Weihnachtosaurus – Tom Fletcher

William Trudel wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier vom Weihnachtsmann. Und wie es der Zufall so will schlüpft genau zur Weihnachtszeit am Nordpol ein Dino. Der Weihnachtsmann nimmt diesen bei sich auf und gibt ihm den Namen Weihnachtosaurus. Doch am Weihnachtsabend kommt alles ganz anders und William und der Weihnachtosaurus erleben ein gemeinsames Abenteuer. – Eine absolut süße Geschichte, passend zu Weihnachten und einach voller Herz und toller Charaktere.

Platz 21: Wie die Luft zum atmen – Brittany C. Cherry

Liz kehrt nach dem Tod ihres Mannes und einer Auszeit bei ihrer Mutter zusammen mit ihrer Tochter zurück. Inzwischen lebt im Nachbarhaus Tristan Cole, vor dem Liz mehrfach gewarnt wird. Doch keiner weiß, dass Tristan wie kein anderer versteht, was Liz durchmacht. – Eine Geschichte über Verlust und Trauer, aber dennoch irgendwo eine schöne Geschichte. Eine Geschichte, die zu berühren weiß. Über das Ende lässt sich streiten, ob es passend ist oder nicht.

Platz 20: Seven Sins 2 – Stolze Seele – Lana Rotaru

Avery ist Nox ins Feensreich gefolgt. Hier soll die erste Prüfung stattfinden. Doch zunächst steht für Avery etwas viel wichtigeres auf den Plan: Nicht sterben. Denn für Menschen lauern im Feenreich hinter jeder Ecken Gefahren. – Der zweite Band bietet nach dem sehr ausführlichen Einleitungsband endlich ein bisschen Spannung. Doch auch hier wird die Handlung über weite Teile gestreckt. Dennoch bekommt man gerade gegen Ende Lust auf die Folgebände.

Platz 19: Mythnoir – Juna Elwood

Shary versucht auf dem Pferdehof ihrer Großeltern die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Da taucht der geheimnisvolle Nevan auf. Durch einen Unfall landet sie in seiner Welt, in Mythnoir. An einer Akademie muss sie sich ihrem neuen Leben stellen, voller Magie und Insignien. Dabei soll sie eine große Rolle in der Rettung der Welt spielen. Shary ist das alles sehr egal, sie will nur zurück. – Ein magisches Debüt mit einer spannenden Welt, tollen Charakteren, nur ein bisschen wenig Erklärungen.

Platz 18: Sepharial – Jana Tomy

Lathalia lebt in einer kalten Welt. Als Adlige ist ihr Leben sehr angenehm, als Frau eher weniger. So soll sie den Leutnant Nikion heiraten, wovon sie zunächst wenig begeistert ist. Dann trifft sie auf den Dieb Fanai und folgt ihm in seine Welt, die heiß und voller Sand ist. Er lebt in Armut und kämpft regelmäßig ums Überleben. Ihre Welten sind durch die Sepharial verbunden, doch genau diese soll Fanai stehlen. – Am Anfang habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, gegen Ende konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Platz 17: Breakaway | Fade away – Anabelle Stehl

Lia kann nicht mehr. In einer Kurzschlussreaktion flieht sie auf ihrer Unistadt nach Berlin. Dort trifft sie auf Noah. Kann er hinter ihre Mauern blicken? Dabei hat er selbst gerade familiäre Probleme, auf die er sich konzentrieren wollte. – Ein starker Reihenauftakt mit starker Protagonistin und endlich ein New Adult, das in Deutschland spielt! Allerdings sollte man die Triggerwarnung ernst nehmen. Der zweite Band braucht etwas länger um in Fahrt zu kommenn, funktioniert hinten raus, dann aber gut.

Platz 16: Rosen & Knochen | Palast aus Gold und Tränen – Christian Handel

Rosalie und Muireann sind Dämenjägerinnen. Unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot ziehen sie umher und nehmen Aufträge an. Diesmal zieht es sie in den Wald zu einem Hexenhaus. Die Hexe soll getötet worden sein, doch noch immer spukt etwas in diesem Wald umher. Doch Rose und Muireann merken schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. – eine tolle Märchenadaption von Schneeweißchen und Rosenrot und Hänsel & Gretel. Also Novelle kurz wegzulesen und mit spannender Handlung. Der zweite Band ist deutlich länger, funktioniert aber von der Geschichte im Zarenreich nochmal deutlich besser.

Platz 15: Wild like a river – Kira Mohn

Jackson ist mit einem Freund im Jasper Nationalpark unterwegs. Als dieser sich verletzt lernt er Haven kennen, die mit ihrem Vater, einem Ranger, im Park lebt. Beide kommen sich näher. Wenn Jackson zurück zum Studium reist, folgt Haven ihm. Jetzt muss sie versuchen in der Stadt zurecht zu kommen. – Typische New Adult Geschichte, aber mit der Natur Kanadas. Habe den Charakteren die Liebesgeschichte nicht ganz abgenommen, aber die Coming-of-age Geschichte war toll.

Platz 14: When we dream – Anne Pätzold

Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Schwestern zusammen in Chicago. Sie liest viel und zieht sich aus der Außenwelt zurück. Dann lernt sie Jae-Yong kennen. Beide haben sofort einen Draht zueinander. Doch Jae-Yong ist ein weltweit berühmer K-Pop-Star. Und sein Vertrag verbietet ihm eine Freundin zu haben. – Emotionsgeladener Auftakt einer vielversprechenden Geschichte auch für Leser*innen, die nichts mit K-Pop anfangen können.

Platz 13: Das Lied der Nacht – C. E. Bernard

Dunkle Schatten reisen durch das Land und schlachten alles ab, was auf ihrem Weg liegt. Nur der Wanderer Weys und die Bardin Caer finden einen Weg ihnen zu entkommen. Dabei lauert die Gefahr überall. – Poetischer Schreibstil und blutige Handlung vereinen sich zu einer tollen Geschichte.

Platz 12: Talus – Die Magie des Würfels – Liza Grimm

Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten? – Spannende und magische Fortsetzung, die mir mehr als einmal das Herz gebrochen hat.

Platz 11: Goldene Flammen | Eisige Wellen – Leigh Bardugo

Alina ist eine Kartografin in der ersten Armee des Zaren von Ravka. Bei der Durchquerung der Ödsee, kommt es zu einem Angriff. Als Alina ihren besten Freund beschützt, setzt sie ungeahnte Kräfte frei und findet sich kurz darauf in der Ausbildung zur Grisha wieder. – Ich habe so viel gutes über die Buchreihe gehört, dass ich sie auch mal ausprobieren musste. Da Netflix nun bereits an einer Serie dazu bastelt, wurde es höchste Zeit, um sie noch unvoreingenommen zu lesen. Und ich muss sagen, sie hat mir gut gefallen. Lediglich der etwas vorhersehbare Plotttwist war mir persönlich zu platt. Der zweite Band nimmt einen gleich wieder gefangen.

Platz 10: Rotkäppchen und der Hipster-Wolf – Nina McKay

Die vier Prinzen von Reds (Rotkäppchen) besten Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Aschenputtel und Rapunzel wurden entführt. Auf ihrer Suche trifft sie ausgerechnet auf einen Hipster-Wolf und das bei ihrer Wolf-Phobie. Dieser sieht in der Suche aber eine tolle Schlagzeile und schließt sich Red an. Die Reise führt die beiden über die Grenzen des Märchenwaldes heraus. – Ein Buch zum totlachen, auch wenn manche Charaktere (*hust Snow hust*) sehr nervig waren. Aber die ganzen Ideen Märchen in unsere Zeit zu holen und die Prinzessinen mit Smartphone und Selfiestick auszustatten ist schon zum totlachen! Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.

Platz 9: Madly | Deepy – Ava Reed

June will keine Beziehungen. Doch Mason Green lässt einfach nicht locker. Dabei hat June für ihre Entscheidung ihre Gründe. Auch wenn sie bei Mason echt schwach werden könnte. Dieser hat ebenfalls seine Probleme. – Der zweite Teil der Truly-Reihe. Für viele der bessere Teil, ich mochte den ersten tatsächlich etwas lieber, weil mir Andy mehr als Herz gewachsen ist. Aber immer noch eine starke Reihe, die mit Deeply einen tollen Abschluss fand.

Platz 8: The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission | Liebesromane zum Frühstück – Lyssa Kay Adams

Braden Mack ist der typische Charmeur und nutzt sein Wissen aus Liebesromanen, um bei Frauen zu landen. Nur bei Liz beißt er sich die Zähne aus. Doch als sie gefeuert wird, weil sie etwas gesehen hat, was sie nicht sehen sollte, muss sie sich ausgerechnet an Braden wenden. – Der zweite Band kann mit einer ganz neuen Erzählweise punkten und ist zugleich spannend und dramatisch. Vor allem die Charaktere machen das Buch wieder außergewöhnlich. Dennoch mochte ich die Prämisse des ersten Bandes ein bisschen mehr. Ebenso geht es mir mit dem dritten Band. Starkes Buch, aber der erste Band war stärker.

Platz 7: Eine Leiche zum Tee – Alexandra Fischer-Hunold

Ashford-on-Sea ist eigentlich ein verträumtes kleines Küstenstädtchen. Bis sich ein Mord ereignet. Amy und ihre Tante sind sich sicher, dass es kein Selbstmord war und fangen selbstständig an zu ermitteln. – Ein weiteres Highlight! Eine süße Geschichte, tolle Charaktere und das Setting hat absolutes Fernweh in mir ausgelöst!

Platz 6: Und ich leuchte mit den Wolken – Sophie Bichon

Lilou reist nach Paris, um ihre französischen Wurzeln zu erforschen. Dabei trifft sie auf Mignon. Zwischen beiden ist sofort eine Anziehung, doch gerade Mignon möchte sich das nicht eingestehen. – Ich mochte Paris und diese ganzen französischen Attitüten bisher nicht, aber in diesem Buch habe ich alle meine Vorurteile gleichzeitig bestätigt und widerlegt gesehen. Und in die Geschichte von Lilou und Mignon habe ich mich schockverliebt! Schon jetzt ein Jahreshighlight!

Platz 5: Becoming Elektra | I am Elektra – Christian Handel

In einer nicht allzufernen Zukunft gibt es die Möglichkeit Klone von sich anfertigen zu lassen. So ist Isabel ein Klon für Elektra Hamilton, die allerdings bei einem Unfall verstarb. Elektras Familie macht ihr ein folgenschweres Angebot: Sie soll zu Elektra werden und die arrangierte Ehe mit Phillip von Halmen eingehen. – Ein sehr spannendes  und sehr fesselndes Buch mit einer spannenden Zukunftsaussicht. Absolute Leseempfehlung! Auch der Fortsetzungsband funktioniert wunderbar.

Platz 4: Knights – Lena Kiefer

Charlotte will seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts mehr mit der Geheimgesellschaft der Erben der Tafelrunde, kurz KORT, zu tun haben. Doch als eine abtrünnige Gruppe sie aufsucht, rennt sie in eine Gruppe KORTs und muss bei ihnen Unterschlupf suchen. Dabei erfahren diese von ihren sehr seltenen Fähigkeiten. Nun muss sie ihr Erbe begreifen und zusammen mitder Gruppe gegen eine uralte böse Macht antreten. Gleichzeitig muss sie mit ihren Gefühlen für den Lancelot-Erben Noel zurecht kommen. – Ich liebe die Bücher von Lena Kiefer und hier hat sie wieder den Auftakt zu etwas ganz besonderem geschaffen.

Platz 3: Vielleicht Jetzt | Vielleicht Nie – Carolin Wahl

Gabrielle reist von Brasilien nach Deutschland, um dort ein Praktikum in der Firma ihres Vaters anzutreten, von dem sie zuvor nichts wusste. Im Flugzeug trifft sie auf Anton. Nach einem schlechten Start, funkt es zwischen ihnen. Kurz darauf stellt Gabriella fest, dass Anton ebenfalls in der Firma arbeitet. Nur sind Romanzen am Arbeitsplatz nicht gern gesehen. – Eine tolle Liebesgeschichte mit tollen Charakteren, auch wenn ich Anton das ein oder andere Mal einfach nur schütteln wollte. Der zweite Band ist fast noch ein wenig süßer durch einen stärkeren Protagonisten.

Platz 2: Mona – Und täglich grüßt der Erzdämon – I. B. Zimmermann*

Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu.

Platz 1: Ophelia Scale – Die Welt wird beben | Der Himmel wird brennen | Die Sterne werden fallen – Lena Kiefer

100 Jahre in der Zukunft hat König Leopold de Marais von Europa die Abkehr ausgerufen. Dadurch wird der Großteil der Technik verboten. Ophelia Scale sieht dadurch ihre Zukunft bedrohnt und schließt sich der Widerstandsgruppe von ReVerse an. Als der König neue Leute für seine Garde anwirbt, sieht Ophelia eine Chance auf ein Attentat. Nicht gerechnet hat sie mit Lucien, der ihren Plan ordentlich durcheinander wirbelt. Immerhin ist er der Bruder des Königs. – Eine der besten Fantasytrilogien, die ich seit langem gelesen habe! Alle Teile sind rumdum rund und gelungen. So spannend, dass ich sie nicht aus der Hand legen konnte, so mitreißend, dass mich jede Entscheidung der Charaktere mitfiebern ließ. Große Leseempfehlung!

VI. Einzelbände

2021 habe ich 22 Bücher gelesen, die (bisher) nicht als multiple Bände angelegt sind – im Ranking:

Platz 22: Der Tod ist ein Tänzer – Veronika Rusch*

Berlin 1926. Tristan Nowak erhält den Auftrag die Sängerin Josephine Baker bei ihren Auftritten in Berlin zu schützen, da es aufgrund ihrer Hautfarbe viele Anfeindungen gibt. Zeitgleich wird eine neue Gruppierung in Berlin laut, die mit einem Anschlag auf Josephine und ihre Revue das Land auf neuen Kurs bringen will. – Zu viele Handlungswiederholungen, die Charaktere drehen sich im Kreis und auch hinten heraus, wird das Buch einfach viel zu lang gezogen. Auch wenn es gut recherchierrt ist, kann es im gesamten doch nicht überzeugen.

Platz 21: Hummeldumm (Hörbuch) – Tommy Jaud

Matze wird von seiner Freundin Sina auf eine Gruppenreise nach Namibia geschickt. Nicht nur ist er von der Gruppe alles andere als begeistert, auch hat er vorher vergessen eine Reservierungssumme für die neue Wohnung zu überweisen, weswegen er verzweifelt versucht Handy- und Internetempfang zu bekommen. – Eigentliche eine witzige Geschichte, die sehr mit Stereotypen spielt. Leider überschreitet der Autor in einigen Aussagen die Grenze zu Beleidigungen und teilweise auch zum Rassismus, was dem ganzen einen schlechten Nachgeschmack anhängt.

Platz 20: Outback – Chris Hammer

Rivers End liegt mitten im australischen Outback. Vor einem Jahr erschoss der Pfarrer hier fünf Menschen. Noch immer kennt keiner die Gründe. Der Journalist Martin Scarsden wird in die Stadt geschickt um eine Reportage über das Trauma der Stadt zu schreiben. Doch schnell merkt er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt. Und schon bald ist er selbst mittendrin. – Es war mal wieder Zeit für einen Thriller. Grundsätzlich war er auch spannend und hatte eine überraschende Aufklärung. Aber leider braucht er viel zu lange, um in Fahrt zu kommen, Martins Aktionen drehen sich immer wieder im Kreis, kurz: Das Buch ist einfach zu dick. Da hätten einige Wiederholungen einfach gestrichen werden können.

Platz 19: Bad at love – Morgane Moncomble

Azalée reist nach dem Tod ihrer Mutter wieder in ihre Heimat, um das Haus zu verkaufen. Doch sie hatte ihrer Heimat eigentlich aus gutem Grund den Rücken gekehrt, hatte sie doch zu viele schlechte Erinnerungen hinter sich gelassen. Und kaum ist sie zurück, prasselt alles wieder auf sie ein. Da hilft ihr auch Eden, der attraktive neue Nachbar, nicht. – Ein Buch mit einem sehr heftigen Thema – nehmt hier also die Triggerwarnungen auf jeden Fall ernst!. Grundsätzlich eine tolle Geschichte, mit starken Protagonisten und tollen Nebencharakteren. Nur über das Ende lässt sich streiten.

Platz 18: Star Wars: Tarkin – James Luceno

Großmoff Wilhuff Tarkin soll den Bau einer mobilen Kampfstation überwachen, als diese angegriffen wird. Seinen Bericht soll er direkt vorm Imperator ablegen und wird daraufhin zusammen mit Darth Vader auf eine Mission geschickt, die schon bald in einer galaktischen Verfolgungsjagd endet. – An sich ein gut geschriebener Sci-Fi Roman mit interessamten Star Wars Charakter. Nur leider lese ich sehr ungern Sci-Fi, weswegen es sich für mich etwas gezogen hat.

Platz 17: Land in Sicht – Ilona Hartmann

Jana ist vaterlos aufgewachsen, doch irgendwann fragt sie sich, wie ihr Vater so ist. Als sie herausfindet, dass er Kapitän für eine Flusskreuzfahrt-Reederei ist, bucht sie kurzerhand die Reise. Doch die Reise verläuft anders, als gedacht. – Während mich die Geschichte grundsätzlich angesprochen hat, war die Umsetzung gerade gegen Ende dann doch etwas zu wirr und kam nicht auf den Punkt.

Platz 16: Klima – David Klass

Fünf Anschläge wurden in den USA verübt. Alle Ziele haben eins gemeinsam: Sie schaden im großen Stil der Umwelt. „Green Man“, wie er genannt wird, will anscheinend auf Umweltverschmutzung und den Klimawandel aufmerksam machen, aber seine Anschläge haben auch zivile Opfer. Tom Smith ist neu beim FBI und in der Green Man-Taskforce eingeteilt. Während er Hinweise findet, die andere übersehen haben, kämpft er aber auch mit seinem Gewissen. Will er den Mann aufhalten, der vielleicht die Welt retten könnte? – Ein spannender und packender Thriller, der die großen Themen anfasst und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Ledigliche kleine Kritikpunkte sind zu finden.

Platz 15: Frühling, Sommer, Herbst & Tod – Stephen King

Vier Novellen aus der Feder von Stephen King tummeln sich in diesem Band: Pin up, Der Musterschüler, Stand by me und Atemübungen. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, mein Favorit ist glaub ich Pin up – den meisten wohl eher bekannt unter dem Namen der Verfilmung „Die Verurteilten“.

Platz 14: Von Flusshexen und Meerjungfrauen – Hrsg. Christian Handel

Eine Märchenanthologie rund um das Thema Wasser. Von Adaptionen der kleinen Meerjungfrau, über japanische Kappas, bis zu gewaltigen Wasserdrachen. Hier ist einfach alles vertreten. – Eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten, wo für jeden die passende dabei ist. Jede*r Autor*in schafft es hier seiner*ihrer Geschichte einen ganz eigenen und besonderen Stempel aufzudrücken.

Platz 13: Nalas Welt – Dean Nicholson

1 Bike – 1 World. So der Plan des Schotten Dean Nicholson. Er radelt auf seinem Fahrrad quer durch Europa, als er in Bosnien eine Straßenkatze findet. Er tauft sie Nala und nimmt sie mit auf seine Reise. Fortan sind sie ein Herz und eine Seele und erleben allerlei spannendes. – Reisebiographie mit hohem Süßfaktor. Funktioniert größtenteils, hat aber auch zwischendrin ein paar Längen.

Platz 12: Halloween in Nebelwald – Maria Winter

Nebelwald ist ein kleiner Ort mitten in Thüringen. Während Michelle auf eine Party in einer alten Fabrik geschleppt wird, versucht Stephan seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren und nimmt ein unmoralisches Angebot an. Doch etwas lauert in dem Wald und möchte keine ungebetenen Gäste. – Kurzweilige, aber spannende Geschichte passend zu Halloween.

Platz 11: Sehnsucht in Aquamarin – Miriam Covi

Polly und Jette wurden als Kinder von ihrer Mutter verlassen. Während Jette seitdem ruhelos um die ganze Welt jettet, zieht sich Polly in ihre Dachgeschosswohnung in Stuttgart zurück. Bis Jette ihre Mutter findet. In Maine. Die Schwestern reisen nach Bar Harbor, treffen dort aber auf mehr als nur ihre Mutter. – Als Sommerlektüre gekauft, nur bedingt bekommen, aber dafür eine etwas andere Familien-/Liebesgeschichte.

Platz 10: Bernsteinsommer – Anne Barns

Christina hat sich ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. Bis ein Wasserrohrbruch ihre Pläne über den Haufen wirft. Da ihr Vater mit Alzheimer in einem Pflegeheim ist, findet sie in seinen Sachen eine Reihe von Gemälden. Die Spurensuche führt sie nach Rügen und Hiddensee. – Leichte Sommerlektüre, die sich am Anfang ein bisschen verrennt, aber nach hinten raus gut funktioniert.

Platz 9: Heute Abend in der Eisdiele am Meer – Holly Hepburn

Gina lebt in London als Projektmanagerin. Doch als sich ihr Großvater den Fuß bricht, lässt sie alles stehen und liegen und reist nach Cornwall in den verschlafenen Ort Polwhipple, um in der Eisdiele ihrer Großeltern mitzuhelfen. Als sie den heruntergekommenen Zustand des örtlichen Kinos sieht, kann sie gar nicht anders, als es als Projekt anzugehen. Hilfe bekommt sie von ihrem Jugendfreund Ben, sehr zum Missfallen ihres Freundes Max, der in London geblieben ist. – Sommerlektüre bei der man Heißhunger auf Eis bekommt.

Platz 8: Unter gläsernen Fassaden – Sabrina Schuh

Moritz ist eigentlich hochbegabt und verliert sich gerne in seiner Welt aus Zahlen. Nur, dass seine Eltern ihn gerne als Anwalt sehen würden. Während er bei seinem Vater und seiner Stiefmutter für Hausarbeiten ausgenutzt wird, reagiert seine Mutter regelmäßig ihre Wutanfälle an ihm an. Dann verliert er auch noch sein Notizbuch. Dies findet Josie, die ein Faible für Codes hat und daher versucht Moritz‘ zu knacken. – Schwieriges Thema, aber tolle Umsetzung und so voller Hoffnung geschrieben.

Platz 7: Ein Herz voll Leben – Violet Thomas*

Isabella Kramer ist stolz auf ihren Cupcake-Laden an der Ostsee. Bis ihre beste Freundin stirbt und sie auf einmal das Sorgerecht für die kleine Leni bekommt. Sie versucht ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und braucht jemanden, der ihr im Laden hilft. Da kommt Max wie gerufen. Doch seine Beweggründe sind nicht die, die Isabella erwartet. – Herzzerreißend und voller Mitgefühl. Zwischenzeitlich will man einzelne Charaktere einfach nur schütteln, aber letztlich siegt die Wohlfühlseite.

Platz 6: Periode ist politisch – Franka Frei

Obwohl ein Großteil der Weltbevölkerung menstruiert, ist es ein Tabuthema. Trotz der modernen aufgeklärten Welt, in der wir leben, werden Frauen* kosequent benachteiligt. Ein Grund dafür ist die Menstruation. Autorin Franka Frei will dieses Tabu brechen und engagiert sich weltweit für Aufklärung. – Gute Denkanstöße ohne polemisch zu werden.

Platz 5: Love with Pride – Lea Kaib

Stella hat keine guten Erfahrungen an ihrer Highschool gemacht. Nun soll es am College ganz anders laufen. In Haydensburgh will sie einen Neustart wagen und mutig sein. Trotz ihrer sozialen Ängste bewirbt sie sich Zeta Kappa Sigmas. Dort trifft sie auf Ellie, die ihr ruhiges Leben ganz schön auf den Kopf stellt. – Lea Kaibs Debüt ist vielleicht sprachlich nicht zu 100% ausgefeilt und braucht ein bisschen, um in Schwung zu kommen, doch die Geschichte ist toll und nimmt schwierige Themen auf, die gut umgesetzt sind.

Platz 4: Ich bin Linus – Linus Giese

Linus Giese ist Trans. Seine Geschichte und viele Vorschläge zum Abbau von Vorurteilen präsentiert er in diesem Buch. – Lest dieses Buch. Respektiert andere Menschen. #TransMännersindMänner

Platz 3: Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte – T. J. Klune

Linus Baker ist Sachbearbeiter beim BBMM (Behörde für die Betreuung magischer Minderjähriger). Auch wenn ihn sein Job nicht gerade glücklich macht, glaubt er doch damit etwas Gutes zu tun. Dann bekommt er vom Allerhöchsten Management den Auftrag das Heim von Mr. Parnassus genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch was Linus dort erlebt, darauf konnte ihn kein Bericht vorbereiten. – Erfindet das Rad vielleicht nicht neu, aber bietet  eine herzerwärmende Geschichte.

Platz 2: Die Schönheit der Begegnung – Frank Erzbach

Autor Frank Berzbach erzählt wie er seine Freundin kennengelernt hat. Und zwar in 32 Variationen und am Ende weiß man nicht, welche die richtige ist. Doch eins eint sie alle: Sie feiern die Begegnung und den Prozess des Verliebens. – Wunderschöne Geschichten und doch alle sehr verschieden. Ein Buch perfekt für Frühlingsgefühle.

Platz 1: Das Meer der Legenden – Babsi Schwarz

Die Halbnixe Mavi landet durch Zufall auf dem Schiff des berüchtigen Piraten Tairon wieder. Da sie auf der Flucht vor einem anderen Mann ist, schließt sie sich der Gruppe an und segelt Abenteuern entgegen. – Spannende Abenteuergeschichte mit tollen Charakteren.

Was sind eure Buchhighlights des Jahres?

*Die mit Sternchen gekennzeichneten Bücher sind Rezensionsexemplare. Ich bedanke mich hierfür recht herzlich bei den AutorInnen und Verlag und kennzeichne diese Beiträge als Werbung.

 

Mein Jahresrückblick 2021 – I – Die Kinofilme

Der November ist vorbei und damit mein Kinojahr (Dezember-November), womit wieder die Jahresrückblicke anstehen. Nachdem die Kinos ein halbes Jahr geschlossen waren, war danach umso mehr zu entdecken. Dennoch ist die Auswahl sehr ernüchternd. Die Sneak in meinem Stammkino war eingestellt, ebenso die Cinemathek. Doch wollen wir froh sein, dass die Kinos weiterhin geöffnet bleiben und kommen zum Rückblick.

Zur Statistik:

29 gesehene Kinofilme in 2020 (2020 waren es 41).

Davon
… 1 in der Sneak
… 28 regulär

I. Cinemathek

Aufgrund der Situation wurde das Format eingestellt. Es soll jedoch demnächst laut Kinoplan wiederbelebt werden. Es gibt also Hoffnung für nächstes Jahr.

II. Anime Special

Auch hier gab es nur wenige in der Zeit der geöffneten Kinos und keins davon konnte mich überzeugen. Doch das ändert sich hoffentlich im kommenden Jahr.

III. Neulich in der Sneak

Bei einem Besuch meiner besten Freundin schafften wir es in die Sneak in ihrem Kino. Daher konnte ich einen Überraschungsfilm sehen – ohne Ranking:

Killers Bodyguard 2

Griechenland ist nach einer Ankündigung der EU im Ausnahmezustand. Dies nutzt Aristotle Papadopoulos aus, um Hackerangriffe an zentralen Knotenpunkten auszuführen. Der eigentlich in einer Auszeit befindliche Bodyguard Michael Bryce  wird von Sonia abgeholt, um ihren Mann Darius Kincaid zu befreien. Kurz darauf wird den dreien der Auftrag gegeben, Papadopoulos aufzuhalten. – Ein zweiter Teil, den niemand brauchte und der auf mehreren Ebenen problematisch ist.

IV. Kinofilme

28 Filme habe ich 2021 regulär im Kino gesehen. Zur besseren Übersicht unterteile ich diese Kategorie noch einmal in Enttäuschungen (0-4 Punkte), das solide Mittelfeld (5-7 Punkte) und die Highlights (8-10 Punkte) – im Ranking:

Die Enttäuschungen:

Platz 28: Es ist nur eine Phase, Hase

Paul und Emilia sind verheiratet, haben drei Kinder und werden von ihrem Freundeskreis gerne als das perfekte Paar bezeichnet. Doch beide sind festgefahren und vor allem Emilia ist zunehmend unglücklich. Daher beschließen sie eine Pause einzulegen. Begleitet von ihren Freund*innen diskutieren sie die Alterspubertät und versuchen herauszufinden, was sie vom Leben wollen. – Seit langem nicht mehr so viele Fremdschämmomente gehabt. Sehr problematische Umsetzung.

Platz 27: Addams Family 2

Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.

Platz 26: Jungle Cruise

Die Forscherin Lily Houghton begibt sich 1916 in den Amazonas, um dort einen geheimnisvollen Baum zu finden, dessen Blüten angeblich alle Wunden heilen können. Zusammen mit ihrem etwas ängstlichen Bruder McGregor heuern sie Frank Wolff an. Doch sie sind nicht die einzigen, die den Baum suchen. – Nette Grundidee, mangelhafte Umsetzung.

Das Mittelfeld:

Platz 25: Venom – let there be carnage

Nach den Ereignissen im ersten Teil ist Venom immer noch im Körper von Eddie Brock. Beide kommen mehr oder weniger miteinander aus. Für seine journalisitsche Karriere wird Eddie immer wieder zu Vernehmungen mit dem Serienmörder Cletus Kasady gerufen. Als dieser in Berührung mit Eddies Blut kommt, macht er eine folgenschwere Verwandlung durch. – Nicht so schlimm, wie der Trailer vermuten ließ, kommt aber auch nicht aus den gängigen Schemata heraus.

Platz 24: Godzilla vs. Kong

Nachdem Godzilla in Florida eine Stadt angegreift, wird er nicht mehr von allen Seiten als Beschützer der Erde gesehen. Gleichzeitig wird der Forscher Dr. Nathan Lind vom Milliardär Walter Simmons angeworben, um die Hohlerden-Theorie zu untersuchen. Dafür benötigen sie Kong, der inzwischen in einem künstlich geschaffenen Habitat lebt. – Viel Wumms, wenig Handlung, dafür viele Logiklöcher. Optisch auf jeden Fall sehenswert.

Platz 23: Cash Truck

„H“ stößt neu zu einer Geldtransportfirma. Trotz seiner schweigsamen Art findet er sich gut ein. Als der Transporter überfallen wird, beweist er erstaunliches Geschick mit der Waffe. Doch er hat ein Geheimnis. Denn sein Sohn starb bei einem ähnlichen Überfall und er setzt alles daran die Mörder zu finden. – Guter Erzählstil, braucht am Anfang ein bisschen um den richtigen Ton zu finden.

Platz 22: The Suicide Squad

Eine neu zusammengestellte Task Force X unter dem Kommando von Rick Flag wird auf die Insel Corto Maltese geschickt, die gerade einen Militärputsch hinter sich hat. Sie sollen den Thinker finden und in der Geheimbasis Jotunheim ein Projekt sicherstellen. Dabei geht, wie der Name verrät, einiges schief. – Nicht der erhoffte Neuanfang, aber auch kein kompletter Reinfall.

Platz 21: Nobody

Hutch Mansell ist ein Vorstadtvater, der kein Problem damit hat, gedemütigt zu werrden. Doch nach einem Einbruch in sein Haus kommt seine dunkle Seite zum Vorschein und er startet einen brutalen Rachefeldzug. – Durchchoreographiert wie ein John Wick, aber streckenweise sehr platt, da nur die bekannten Klischees abgearbeitet werden. Stellenweise aber auch sehr unterhaltsam.

Platz 20: Beckenrand Sheriff

Für Bade… pardon Schwimmeister Karl Kruse gibt es nichts anderes außer seinem Freibad. Mit seiner grantigen und überkorrekten Art hat er sich im Ort leider eher Feinde als Freunde gemacht. Als das Freibad wegen Mängeln am Bau und in der Kasse geschlossen werden soll, muss er sich mit dem örtlichen Wasserballteam zusammentun. – Für eine deutsche Komödie erstaunlich gut, auch wenn es am Ende wieder over the top ist.

Platz 19: Dear Evan Hansen

Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.

Platz 18: Eternals

5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.

Platz 17: Contra

Richard Pohl ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Platz 16: Shang-Chi and the legend of the ten rings

Shang-Chi lebt zusammen mit seiner besten Freundin Katy in den USA. Sie arbeiten zusammen für einen Parkservice. Doch Shang-Chi hat ein düsteres Familiengeheimnis, das ihn nun einholt. Denn sein Vater ist der Anführer der zehn Ringe. – Solides Marvelabenteuer mit hohem Fantasyanteil, das nicht ganz überzeugen konnte.

Platz 15: Kings of Hollywood

Das Produktionsstudio von Max Barber und seinem Neffen Walter Creason läuft nicht sonderlich gut. Zumal Max Schulden bei Kredithai Reggie Fontaine hat. Doch nach einem Unfall an einem anderen Filmset kommt ihm eine Idee. Er will einen Film drehen, bei dem der Hauptdarsteller am ersten Drehtag bei einem Stunt stirbt und dann die Versicherungssumme abzukassieren. Doch Duke Montana ist widerstandsfähiger als gedacht. – Grundsolide Krimikomödie mit gutem Cast.

Platz 14: Nomadland

Die Nomadin Fern reist durch die USA, nachdem in ihrer Heimat kein Job mehr zu finden war. Dabei nimmt sie überall Gelegenheitsjobs an und wohnt in ihrem Van. Dabei lernt sie allerhand Leute kennen. – Beinahe mediativer Film über eine Frau, die alles verloren hat und sich nun irgendwie durchschlägt.

Platz 13: Ghostbusters-Legacy

Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.

Platz 12: Der Rausch

Vier Lehrer fühlen sich ein wenig ausgebrannt und gefangen. An einem Geburtstag diskutieren sie die Theorie von Finn Skaderud, dass der Mensch 5 Promille zu wenig Alkohol im Blut hat. Sie beschließen ein Experiment zu starten. – Interessantes Experiment, eine Ode ans Leben.

Platz 11: Encanto

Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Die Highlights

Platz 10: Black Widow

Natasha Romanoff alias Black Widow ist nach den Geschehnissen in Civil War auf der Flucht. In einer sicheren Unterkunft bringt ein Freund ihr ihre Post aus einem Haus in Budapest. Dort ist auch ein Koffer, den ihre Schwester Yelena geschickt hat. Als sie von einem maskierten Kämpfer angegriffen wird, schafft sie es nach Budapest zu fliehen, wo sie auf Yelena trifft. Diese ist frisch auf der Flucht vorm roten Raum – dem Programm, das beide in der Kindheit zu Profikillerinnen ausgebildet hat. Um diesen endgültig zu besiegen, müssen sie sich mit alten Bekannten zusammentun. – Gelungener Auftakt von Phase 4 und würdevoller Abschied der schwarzen Witwe.

Platz 9: James Bond – No time to die

Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.

Platz 8: Last Night in Soho

Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Platz 7: A Quiet Place II

Nach den Ereignissen in Teil 2 gibt Familie Abbott die Farm auf und sucht abseits der bekannten Pfade nach Hilfe. In einem alten Stahlwerk treffen sie auf Emmett, der ihnen hilft, aber als gebrochener Mann sie am liebsten sofort wieder loswerden will. Regan Abbott empfängt schließlich ein Signal und glaubt, dass es einen sicheren Hafen gibt. – Gelungene und spannende Fortsetzung des stillen Horros.

Platz 6: In the Heights (OV)

Usnavi ist Besitzer eines kleinen Ladens in Washington Heights einem Stadtteil von New York City. Dort trifft sich die Gemeinschaft, die alle unterschiedliche Sorgen haben. Als dann auch noch das Gerücht umgeht, dass jemand 96.000 Dollar im Lotto gewonnen hat, gibt es kein Halten mehr. – Ohrwurmgefahr bei diesem mitreißenden Musical.

Platz 5: The Father

Anthony ist 80 Jahre alt und dement. Dennoch will er seine Wohnung nicht verlassen und beteuert, dass er gut allein zurecht kommt. Seine Tochter Anne versucht so gut es geht für ihn da zu sein, doch stößt allmählich an ihre Grenzen. – Brilliant gespielt, die Handlung ergibt sich erst gegen Ende vollständig. Überzeugt vor allem durch den unkonventionellen Erzählstil.

Platz 4: Cruella

Estella landet nach dem Tod ihrer Mutter in London, wo sie auf die beiden Gauner Jasper und Horace trifft. Nach vielen Jahren des lockeren Lebens findet sie eine Anstellung in einem Warenhaus und schafft es durch ihre Designkünste bei der Baroness Von Hellman angestellt zu werden. Doch dort erfährt sie Sachen über ihre Vergangenheit, den ihre dunkle Seite Cruella heraufbeschwört. – Stilsicher und doch einfach nur cool. Cruella haut einem als Gesamtkunstwerk einfach vom Hocker.

Platz 3: Free Guy

Guy lebt in Free City. Was er nicht weiß ist, dass er ein Charakter in einem Videospiel ist. Als er auf Molotov Girl trifft, fällt er aus seiner Endlosschleife heraus und versucht sie zu beeindrucken. Diese wiederum ist eine Spielerin, die einen Feldzug gegen den Entwickler des Spiels führt. – Eine wunderbare Videospieladaptionparodie, die viel Spaß macht.

Platz 2: Promising Young Woman

Cassie Thomas hat ihr Medizinstudium nach dem Selbstmord ihrer besten Freundin abgebrochen. Jetzt arbeitet sie in einem Café und verbringt ihre Abende in Clubs, wo sie so tut, als wäre sie sturzbetrunken und dann mit Männern mitgeht, die sie als leichte Beute ansehen. Nach und nach sucht sie Leute aus der Vergangenheit auf, um die Geschehnisse auf unkonventionelle Art aufzuarbeiten. – Locker erzählt, dabei ein schwieriges, aber wichtiges Thema sehr gut aufgearbeitet.

Platz 1: Dune

Haus Atreides wird vom Imperator dazu aufgefordert den Planeten Arrakis von Baron Harkonnen zu übernehmen und die Produktion des allseits beliebten Gewürzes Spice sicherzustellen. Der Planet ist jedoch eine einzige Wüste und spärlich besiedelt, abgesehen von den einheimischen Fremen. Paul Atreides, Sohn des Herzogs, hat vor der Abreise seltsame Träume und fürchtet sich um die Zukunft. Sind es nur Träume oder ist seine Familie in Gefahr? – Ein optischer grandioser, spannender, gut besetzter, also einfach perfekter Film.

Rückblick auf den November 2021

Der November zog mit einer Grau in Grau Front über das Land. Über andere Entwicklungen wollen wir hier lieber nicht sprechen. Aber sagen wir die Laune ist getrübt. Immerhin sind die Kinos weiter offen und da lockten noch einmal einige Filme. Auch darüber hinaus ging es bei mir medial her, da sich für mich das Jahresende näherte. Gleichzeitig stand der November für mich im Zeichen eines ganz anderen Großprojekts: Der NaNoWriMo. Im (Inter-)National Novel Wiriting Month versuchte die ganze schreibende Gemeinschaft sich zu motivieren und 50.000 Wörter zu schreiben. Diesmal war ich mit dabei und zum Zeitpunkt, wenn ich diesen Beitrag schreibe, stehe ich mit 47.000 kurz vor der Zielgerade. Ein paar Tage habe ich noch, es sollte also machbar sein! Dennoch hier nun der mediale Rückblick auf den November.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Contra: Richard Pohl  ist Dozent an einer Uni. Doch nach einigen grenzwertigen Äußerungen steht er vor einer Disziplinarsanhörung. Die Lösung: Er soll der Studentin Naima Hamid helfen, im Rhetorikwettbewerb weiter zu kommen. – Gut gespieltes Drama, dass das Thema Migration gut aufgreift und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet)

Dear Evan Hansen: Evan Hansen kämpft mit Panikattacken und Depressionen. In seiner Therapie wird ihm geraten, dass er sich jeden Tag einen Brief an sich selbst schreiben soll. Diesen klaut ihm sein Mitschüler Connor und steckt ihn ein. Am nächsten Tag wird er ins Büro des Direktors gerufen, um Connors Eltern zu treffen. Denn dieser hat Suizid begangen. Das einzige, was die Eltern fanden, war der Brief, den sie für einen Abschiedsbrief an den besten Freund halten. Evan landet in einem Lügenkonstrukt, weil er so endlich Aufmerksamkeit bekommt. – Rührendes Musical, auch wenn die Lieder zumindest in der deutschen Synchro nicht funktionieren.

Eternals: 5000 v. Chr. werden zehn Eternals zur Erde geschickt. Sie sollen sie dort vor den sogenannten Deviants schützen, dürften sich aber nicht in die Menschheitsgeschichte einmischen. Das führt ab einem gewissen Punkt zu Spannungen im Team und sie trennen sich. In der Gegenwart werden Sersi und Sprite von einem Deviant angegriffen, die sie für ausgestorben hielten. Ikaris kommt ihnen zur Hilfe. Zusammen ziehen sie los, um das Team wiederzuvereinen und die Emergenz bevorsteht. – Ein neuer Versuch aus dem MCU, der viel wollte, aber dabei das wesentliche aus den Augen verlor.

Last Night in Soho: Eloise zieht von Cornwall, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist und deren Liebe zu den 60ern aufgenommen hat, nach London. Sie wurde dort an einer Design Uni angenommen. Nachts träumt sie von einer jungen Sängerin namens Sandy, die es in den 60ern versucht zu etwas zu bringen. Schnell wird Sandy ihr Idol. Doch die Träume ändern sich zunehmends und bald wird Eloise auch im wachen Zustand verfolgt. – Starker Horror-Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

Ghostbuster – Legacy: Callie, Trevor und Phoebe Spengler sind Pleite und ziehen daher auf gut Glück in das frisch geerbte Haus von Callies Vater Egon. Das ist jedoch vollkommen heruntergekommen. Phoebe findet in dem Haus eine Geisterfalle und zeigt sie ihrem neuen Lehrer Mr. Grooberson, der sie daraufhin in seine Entdeckungen einbezieht. Denn in Summerville geht einiges vor sich. Zusammen mit Phoebes neuem Freund Podcast, untersuchen sie die Geschehnisse. – Sehr schwacher Anfang, gewinnt hinten raus an Tempo, lebt aber rein vom Nostalgiefaktor.

Encanto: Familie Madrigal hat nachdem Abuela viele Verluste hinnehmen musste, ein Encanto (Wunder) bekommen. Dadurch leben sie in einem geschützten Dorf und bekommen alle zu einer gewissen Zeit magische Kräfte. Nur Mirabel ist ohne geblieben. Das macht ihr zu schaffen. Als die Magie schwindet, setzt sie daher alles daran sich zu beweisen, und das Wunder zu retten. – Herzerwärmende Geschichte, rührend, typische Disneyfilmhandschrift.

Addams Family 2: Wednesday Addams nimmt an einem Naturwissenschaftswettbewerb an ihrer Schule teil, die vom Wissenschaftler Dr. Cyrus Strange gesponsort wird. Dieser ist schwer beeindruckt von ihrer Leistung, doch sie lehnt eine weitere Zusammenarbeit ab. Kurz darauf steht ein Anwalt vor der Tür, der beweisen will, dass Wednesday gar keine richtige Addams ist. Kurzentschlossen beschließen die Eltern Gomez und Morticia eine Reise quer durch die USA zu starten. Ein Roadtrip der anderen Art beginnt. – Wenn ich in einer Komödie nicht lachen muss, läuft einiges falsch. Billige Gags, wenig Charme, bleibt weit hinterm Potential zurück.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

Erneut gesehen habe ich The guy who didn’t linke musicals und es hat mich noch mehr zum lachen gebracht, als beim ersten Mal sehen.

Heat: Lieutenant Vincent Hanna wird mit der Aufklärung eines Raubmordes betraut, die von einer Bande rund um Neil McCauley verübt wurde. Während Hanna sie bei einem weiteren Überfall erwischen will, identifiziert die Bande den Polizisten. Beide spielen fortan Katz und Maus miteinander. – Es war einfach nicht mein Film, auch wenn er objektiv seine Stärken hatte.

Taxi Driver: Travis Bickle hat Schlafstörungen und arbeitet daher als Taxifahrer in vielen Nachtschichten. Dabei erlebt er so einiges. Unter anderem verliebt er sich in die Wahlkampfhelferin Betsy, die ihn nach einem Date im Pornokino jedoch abweist. Als großes Projekt hat er sich auf die Fahne geschrieben, die minderjährige Prostituierte Iris zu retten. Doch dafür braucht er Waffen. – Das gleiche Problem, wie bei Heat.

The Big Lebowski: Jeffrey „The Dude“ Lebowskis Leben kommt ganz schön durcheinander als er mit einem Millionär mit gleichem Namen verwechselt und zusammengeschlagen wird. Da einer ihn auf den Teppich urinierte, will er sich bei seinem Namensvetter beschweren. Kurz darauf wird dessen Frau entführt und Lebowski engagiert den Dude, um die Lösegeldübergabe zu vollziehen. Die geht jedoch gewaltig schief. – Dem Film konnte ich auch objektiv nichts abgewinnen. Mir waren die Charaktere einfach nur zu blöd.

Gravity: Die Biomedizinerin Dr. Ryan Stone und der erfahrene Astronaut Matt Kowalski arbeiten in einem Außeneinsatz am Hubble-Teleskop. Dabei bekommen sie die Warnung, dass Trümmerteile im Orbit treiben. Kurz darauf werden sie getroffen, ihr Space Shuttle zerstört. Sie müssen nun versuchen zur nächstgelegenen Raumstation zu kommen. – Minimalistische Weltraumsurvival mit starker Besetzung.

Mord im Orient-Express (1974): Der Orient-Express von Istanbul bis Paris ist gut gefüllt, als der Detektiv Hercule Poirot einsteigt.  Doch mitten in der Nacht kommt es zu einem Mord. Nun ist die Liste der Verdächtigen zwar überschaubar, immerhin müsste es einer der Passagiere sein, doch scheint noch eine ganz andere Geschichte dahinter zu stecken. – Hochkarätig besetzt, aber deutlich langsamer erzählt als die Neuverfilmung. Auch bin ich mit dem Poirot nicht warm geworden

Apollo 13: Die Astronauten James Lovell, Fred Haise und Thomas Mattingly werden für die Mission Apollo 13 ausgewählt, die zum Mond fliegen soll. Ein paar Tage vorher wird jedoch Mattingly gegen den zur Reserve-Crew gehörenden John Swigert ausgetauscht, da ein Gesundheitsrisiko besteht. Kurz nach dem Start kommt es schon zum ersten technischen Problem, was aber nicht weiter schlimm ist. Doch bei einem Manöver kommt es zu einer Explosion. Nun muss Houston und das Team der Apollo 13 alles geben, damit sie sicher wieder landen können. – Spannend, mitreißend, wow.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Respect: Filmbiographie über Aretha Franklin mit Jennifer Hudson in der Hauptrolle. Trailer sah schonmal gut aus.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft hat es: Eiffel in Love

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Pretty Smart  – Staffel 1 (Eigentlich basiert die Geschichte auf einer vorurteilsbehafteten Idee, aber sie hat mich durch ihre Herzlichkeit und ihre Witze in Beschlag genommen. Ich mag sie einfach)

Superstore – Staffel 3-4 (Es wird weiter turbulent in der Cloud 9 Filiale)

Olaf präsentiert – Staffel 1 (War es in Frozen 2 noch super witzig, kann diese Miniserie durch ihre Kürze überzeugen, aber man sollte sie trotzdem in Maßen gucken)

The magic of Animal Kingdom – Staffel 1 (Eine Dokuserie über die Tiere im Animal Kingon im Disney World, Florida. Für Fans von Zoodokus sehr zu empfehlen)

Star Trek: Lower Decks – Staffel 2 (Auch die zweite Staffel schafft es wieder mit ihrem Humor und ihren guten Ideen zu überzeugen)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 7
Seiten gesamt: 2.546
Seiten pro Tag: 85 im Durchschnitt
Taschenbuch: 7

Die Helden von Midgard: Viele Jahre vor den Geschehnissen in die Götter von Asgard stehen die Walküre Kara und der Gott Tyr Seite an Seite in Midgard. Denn dort soll der junge Erik ein Held werden. Doch auf dem Weg dorthin lauern Gefahren, vor allem als dann auch noch Loki seine Finger im Spiel hat.

Mona – und täglich grüßt der Erzdämon: Mona Nosferatuh ist eine Junghexe Stufe 9, hat aber Probleme ihre Kräfte unter Kontrolle zu halten. Sie tritt ihren neuen Job im Museum an und trifft dort auf den Vampir Boris, den Werwolf Ben und die Skelettin Bärbel. Bei einem Einbruch ins Museum beschwört sie einen Dämon herauf. Doch Balthazar ist fortan an sie gebunden und muss immer erscheinen, wenn sie Hilfe benötigt. Beide versuchen sich mit dem Bund anzufreunden und dann kommen noch Gefühle dazu.

Sepharial: Lathalia lebt in einer kalten Welt. Als Adlige ist ihr Leben sehr angenehm, als Frau eher weniger. So soll sie den Leutnant Nikion heiraten, wovon sie zunächst wenig begeistert ist. Dann trifft sie auf den Dieb Fanai und folgt ihm in seine Welt, die heiß und voller Sand ist. Er lebt in Armut und kämpft regelmäßig ums Überleben. Ihre Welten sind durch die Sepharial verbunden, doch genau diese soll Fanai stehlen. – Am Anfang habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte zu kommen, gegen Ende konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Vielleicht Nie: Joana lebt ein sehr geordnetes Leben und verbirgt ihr innerstes vor der Welt. Doch ausgerechnet Killian, der Bruder ihrer besten Freundin Karla, schafft es hinter ihre Fassade zu gucken. Doch er ist wild und rastlos, was Jo gar nicht passt. Kann er sich dennoch in ihr Herz stehlen? – Der zweite Band einer tollen Reihe wieder mit tollen Charakteren und erwähnte ich schon, dass ich es toll fand?

Hidden Worlds: Elliot lebt zusammen mit seinem Vater, der sich kaum noch aus seinem Fernsehsessel bewegt. Als Elliot seinen Job verliert und das Geld knapp wird, schickt sein Vater ihn zu einem alten Bekannten. Kurz darauf hat er einen Job im Merlin-Center für den magischen Bedarf und betreut dort die magischen Wesen. Und zufällig erfährt er auch etwas über seine Familiengeschichte. – Ein magisches Kaufhaus macht die etwas schleppende Handlung eindeutig wett.

Blade Runner: Der Prämienjäger Rick Deckard wünscht sich nichts mehr als ein echtes Tier, damit er sein elektrisches Schaf nicht mehr verstecken muss. Doch in seiner Welt, die Erde nach einem Atomkrieg, sind fast alle Tiere ausgestorben. Menschen, die zum Mars auswandern wird für die Reise ein Android zugeteilt, der jedoch auf der Erde als Bedrohung angesehen wird. Rick bekommt den Auftrag eine ganze Gruppe entflohener Androiden zu finden und auszuschalten. Dabei muss er einsehen, dass die Grenze zwischen Mensch und Maschine sehr verschwommen ist. – Ein sehr langatmiger Klassiker.

Nalas Welt: 1 Bike – 1 World. So der Plan des Schotten Dean Nicholson. Er radelt auf seinem Fahrrad quer durch Europa, als er in Bosnien eine Straßenkatze findet. Er tauft sie Nala und nimmt sie mit auf seine Reise. Fortan sind sie ein Herz und eine Seele und erleben allerlei spannendes. – Reisebiographie mit hohem Süßfaktor. Funktioniert größtenteils, hat aber auch zwischendrin ein paar Längen.

21 für 2021 – Ausgesehen

Ein Vorwort

Wie bereits die Bücher, habe ich nun auch alle 21 Filme, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, ausgesehen. Die Filmchallenge habe ich dieses Jahr das erste Mal ausprobiert. Tatsächlich fiel es mir bei ihr wesentlich schwieriger am Ball zu bleiben. Gerade gegen Ende musste ich einiges in kurzer Zeit nachholen, was ich zuvor vor mir hergeschoben hatte. Hier die Kurzauswertung.

  1. …denn sie wissen nicht was sie tunKlassiker/Liste der Schande
    Der Film braucht eine ganze Weile, um in Schwung zu kommen und auch danach fiel mir die Erzählweise schwer nachzuvollziehen.
  2. Departed – Unter Feinden – SuF-Leiche
    War nicht mein Genre. War nicht mein Film. Zuviele Intrigen, die aus Intrigen entstanden und wieder neue Intrigen schmiedeten.
  3. Manche mögens heiß – Klassiker/Liste der Schande
    Ein schöner Klassiker, der mich herzlich zum lachen gebracht hat, auch wenn einige Darstellungen aus dem heutigen Blickwinkel schwierig sind.
  4. Citizen Kane – Klassiker/Liste der Schande
    Hohe Erwartungen an den „besten Film aller Zeiten“, die er nicht gänzlich halten konnte. Dennoch bot er eine spannende Geschichte über einen Mann, der alles gewann und dann alles verlor.
  5. A most wanted man – SuF-Leiche
    Aus gutem Grund eine SuF-Leiche gewesen. Grundsätzlich fand ich die Ausgangs- konstellation mit der Spionageeinheit in Hamburg interessant. Aber der Film ist zäh und verwirrend erzählt.
  6. Dame König As Spion – Neuentdeckung
    Ich sollte die Finger von John le Carré Verfilmungen lassen. Sie sind einfach nicht mein Genre, egal wie gut der Cast ist.
  7. Mord im Orient-Express (1974) – Klassiker/Liste der Schande
    Hochkarätige Besetzung mit einem sehr eigenwilligen Poirot-Darsteller. Mir fehlt noch die Buchvorlage für den Vergleich, aber wesentlich ruhiger und unspektakulärer als die Neuverfilmung.
  8. Die Taschendiebin – Verpasst, aber nicht vergessen
    Verstörend, provoziert nur um den Provozierenswillen. Konnte mich leider gar nicht überzeugen.
  9. Apollo 13 – Erweiterung der Tom Hanks Sammlung
    Spannend, mitreißend, spektakulär. Toll gespielt, Patriotismus hielt sich im Rahmen und ich bleib bei meiner Ansicht, dass man mit Tom Hanks lieber nicht verreisen sollte.
  10. Schindlers Liste – Klassiker/Liste der Schande
    Aus gutem Grund ein Klassiker. Wunderbar gespielt, starke Geschichte, traurig, dass es sich um Stück wahrer Geschichte handelt.
  11. Gravity – Verpasst, aber nicht vergessen
    Starkes Weltraumstück. Lebt von der Auswegslosigkeit der Situation und einer sehr starken Sandra Bullock. Hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.
  12. Wenn die Gondeln Trauer tragen – Klassiker/Liste der Schande
    Können wir sagen, es war einfach nicht mein Film? Die Geschichte war eigentlich schon spannend, aber eben nicht spannend inszeniert. Vielleicht ist er auch einfach schlecht gealtert, ich weiß es nicht.
  13. Kill your friends – SuF-Leiche
    Der Film vergreift sich leider komplett in seiner Aussage. Auch er versucht nur zu provozieren. Nicht einmal ein Nicholas Hoult kann den Film retten.
  14. Taxi Driver – Klassiker/Liste der Schande
    Martin Scorsese zählt zu den beliebtesten Regisseur*innen unter den Kinofans, unter anderem wegen dieses Films. Ich verstehe durchaus die Symboliken hinter den Szenen, wurde mit dem Film aber nicht warm.
  15. The Big Lebowski – SuF-Leiche
    Ihr erkennt, dass ich mit einigen Filmen auseinander gesetzt habe, die als Kult und/oder Klassiker bezeichnet werden. Aber wie auch schon bei anderen, bin ich an diesen Film nicht herangekommen. Er war mir zu laut, zu vulgär, einfach nicht meins.
  16. The Farewell – Verpasst, aber nicht vergessen
    Ein sehr melancholischer Film mit schwierigem Thema und Vorstellen einer anderen Kultur, aber einer nachvollziehbaren Protagonistin und versteckt voller Lebensfreude.
  17. Tea with the Dames – Verpasst, aber nicht vergessen
    Es ist vielleicht kein sonderlich spannender Film, aber die vier Schauspielerinnen sind einfach herrlich zusammen. Versprühen britischen Charme und gute Laune.
  18. Beale Street – Verpasst, aber nicht vergessen
    Ruhig erzählt, schwere Thematik und leider noch immer präsent. Starker Film.
  19. Cast Away – Erweiterung der Tom Hanks Sammlung
    Survivalfilm mit einem sehr starken Tom Hanks. Besonders schön ist, dass der Film bis zum Ende ausgespielt wird.
  20. Heat – Klassiker/Liste der Schande
    171 Minuten Heist-Movie mit starken Darstellern. Und auch wenn ich objektiv weiß, dass der Film gut ist, hat er mich einfach nicht abgeholt.
  21. Die Vögel – Klassiker/Liste der Schande
    Mein erster Alfred Hitchcock war spannend, bedrückend und ich verstehe den Kultstatus. Nur das Ende war etwas enttäuschend.

Rückblick auf den Oktober 2021

Und da ist auch der Gruselmonat auch wieder vorbei. Wir haben einen Sturm überlebt, der Herbst war eher verregnet als golden, was mich eher vor den heimischen Fernseher als ins Kino gezogen hat. Daher hier auch ohne weitere Vorrede, mein medialer Rückblick auf den Oktober 2021.

Filme – auf großer Leinwand gesehen

James Bond 007 – No time to die: Fünf Jahre nach Spectre wird die Biowaffe „Herakles“ aus einem Labor in London gestohlen. Da der MI6 und M ihre Finger mit im Spiel haben, wird eine Agentin auf den flüchtigen Forscher Obruchev angesetzt. Gleichzeitig bittet Felix Leiter von der CIA James Bond ebenfalls um Hilfe bezüglich Herakles. Obwohl eigentlich im Ruhestand, muss Bond von Kuba zurück nach London und sich einigen Personen aus der Vergangenheit stellen. – Würdiger Abschluss der Craig-Ära.

Es ist nur eine Phase, Hase: Paul und Emilia sind verheiratet, haben drei Kinder und werden von ihrem Freundeskreis gerne als das perfekte Paar bezeichnet. Doch beide sind festgefahren und vor allem Emilia ist zunehmend unglücklich. Daher beschließen sie eine Pause einzulegen. Begleitet von ihren Freund*innen diskutieren sie die Alterspubertät und versuchen herauszufinden, was sie vom Leben wollen. – Seit langem nicht mehr so viele Fremdschämmomente gehabt. Sehr problematische Umsetzung.

Venom – let there be carnage: Nach den Ereignissen im ersten Teil ist Venom immer noch im Körper von Eddie Brock. Beide kommen mehr oder weniger miteinander aus. Für seine journalisitsche Karriere wird Eddie immer wieder zu Vernehmungen mit dem Serienmörder Cletus Kasady gerufen. Als dieser in Berührung mit Eddies Blut kommt, macht er eine folgenschwere Verwandlung durch. – Nicht so schlimm, wie der Trailer vermuten ließ, kommt aber auch nicht aus den gängigen Schemata heraus.

Filme – auf großem Fernseher gesehen

James Bond 007: Casino Royale: James Bond reist nach Montenegro um Le Chiffre im Poker zu schlagen, da dieser viel Geld verloren hat und das versucht wieder zu bekommen. Unterstützt wird er vor Ort von Vesper Lynd und Rene Mathis. Auch der CIA-Agent Felix Leiter klinkt sich ein und unterstützt Bond finanziell. – Guter Einstieg in die Craig-Ära, aber noch mit Potential nach oben.

James Bond 007: Ein Quantum Trost: Nach den Ereignissen in Casino Royale ist James Bond auf der Jagd nach Mr. White. Dabei trifft er auf Mr. Greene, der Anführer einer Geheimorganisation, die sich als Umweltschutzorganisation tarnt, aber das genaue Gegenteil umsetzt. – Ein sehr kurzer und eher schwacher Bond, da es hier rein um die Rache aus Film 1 geht.

James Bond 007: Spectre: Nach einem eigenständigen Auftrag in Mexiko-Stadt, den er von der in Skyfall verstorbenen M erhielt, wird James Bond vom neuen M suspendiert. Denn dieser hat gerade mit dem Chef des Joint Intelligence Service C zu kämpfen, der verschiedene Auslandsgeheimdienste zusammenführen will. Doch Bond lässt sich nicht aufhalten und ist kurz darauf einer Organisation namens Spectre auf den Fersen. – Nach Skyfall ein eher schwacher Bond, der sich zu sehr ins große verrennt.

Tom & Jerry: Nach vielen Jahren der Rivalität gehen Tom & Jerry getrennte Wege. Dabei kommt Jerry in einem Hotel unter. Die neu eingestellte Quereinsteigerin Kayla wird abgestellt, um das Mäuseproblem in Griff zu bekommen, da eine wichtige Hochzeit bevorsteht. Dabei heuert sie ausgerechnet Tom an. – Hat wenige Witze Momente, eine nette Grundhandlung, aber mehr halt nicht.

Palm Springs: Auf einer Hochzeit lernt Sarah Nyles kennen. Beide verziehen sich in die Wüste, doch als Nyles von einem Pfeil getroffen wird, folgt sie ihm in eine Höhle. Kurz darauf muss sie feststellen, dass beide den gleichen Tag nun immer und immer wieder erleben. Das sorgt vor allem bei Sarah für Panikattacken. – Solider Täglich grüßt das Murmeltier Film, für einen verregneten Sonntagnachmittag.

Nightbooks: Alex stürmt nach einem desaströsen Geburtstag traurig und wütend aus der Wohnung seiner Eltern. Dabei findet er ein Appartement, das ihn magisch anzuziehen schien. Kurz darauf ist er in eben diesen gefangen, denn es gehört einer Hexe. Damit sie ihn nicht frisst, muss er ihr jeden Abend eine Gruselgeschichte erzählen. Dabei hat sich Alex geschworen keine Gruselgeschichten mehr zu erzählen.- Nette Handlung, tolle Atmosphäre, schwaches Schauspiel bei den Jungdarsteller*innen.

Filme – leider in diesem Monat verpasst

Fly: Bex soll an einem Resozialisierungsprogramm im Gefängnis teilnehmen. Mit Hilfe des Tanzes soll sie aus ihrer Einzelkämpfereinstellung herausfinden. Dabei trifft sie auf Jay. – Tanzfilm aus Deutschland sah im Trailer noch ganz spannend aus.

The last duel: Nachdem ein Knappe gewaltsam in sein Haus eindringt, weigert sich seine Frau zu schweigen und bringt den Fall der Übergriffigkeit vor Gericht. Dadurch provoziert sie das letzte Duell in der Geschichte Frankreichs. – Nach dem Trailer war ich mir unsicher, was der Film aussagen will, aber interessiert bin ich dennoch.

Contra: Der Jura-Professor Richard Pohl äußert mehrere rassistische Bemerkungen gegenüber der Erstsemesterin Naimi Hamid. Das sorgt für viel Unmut. Damit Pohl seinen Job nicht verliert, soll er Hamid für einen Rethorikwettbewerb fit machen. Davon sind beide nur wenig begeistert. – Handlung klingt interessant, ich bin gespannt auf die Umsetzung.

Dear Evan Hansen: Evan soll im Auftrag seiner Therapeutin Briefe an sich selbst schreiben. Sein Mitschüler Connor klaut ihm den Brief. Doch kurz darauf begeht Connor Suizid und seine Eltern finden Evans Brief an sich selbst und glauben, dass es Connors letzte Worte waren. Kurz darauf befindet sich Evan in einem Strudel, aus dem er nicht mehr herauskommt. – Allein der Trailer hat mich zu Tränen gerührt. Wenn ich den Film noch sehe, werde ich viele Taschentücher brauchen.

Ganz knapp nicht auf die Liste geschafft haben es The Boss Baby 2 & The Ice Road

Serien – ein etwas ausführlicherer Überblick

Erneut gesehen habe ich Queer Eye – Staffel 1-2 – noch immer eine meiner absoluten Lieblingsserien mit gute Laune Garantie.

Instand Hotel – Staffel 1 (Hätte ich die erste Staffel zuerst gesehen, hätte ich nicht weitergeschaut. Es wurde immer schlimmer, was die Zickereien und Hinterhältigkeiten angeht)

Brain Games – Staffel 4 (Erneut eine Staffel voller Mindfuck-Momente und interessanter Studien)

Superstore – Staffel 1-2 (Witzige Sitcom über die Belegschaft in einem sogenannten Superstore)

What if … – Staffel 1 (Eine Was wäre wenn Anthologie aus dem Marvel-Universum, leider meist nur nett in der Ausgangsidee, nicht in der Umsetzung)

Murdoch Mysteries – Staffel 1 (Spannende History-Crime Serie im Toronto der 1890er Jahre)

American Gods – Staffel 3 (Die Geschichte rund um den Kampf zwischen den alten und den neuen Göttern geht weiter, weiterhin sehr ruhig erzählt. Großer Cliffhanger am Ende und dann wurde die finale vierte Staffel abgesagt…)

Locke & Key – Staffel 1 (Spannende Mysterieserie, die sich ein bisschen zu sehr streckt)

Modern Family – Staffel 11 (Die finale Staffel zieht noch einmal alle emotionalen Register und findet ein wunderbares Ende)

Mein Lesemonat

Bücher insgesamt: 9
Seiten gesamt: 3.402
Seiten pro Tag: 110 im Durchschnitt
Gebundenes Buch: 2
Taschenbuch: 4
E-Book: 3

Fade away: Kyra fängt frisch ihr Studium an und versucht dabei ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch in der ersten Vorlesung äußert ihr Dozent einige sexistische Bemerkungen. Da niemand außer sie sich daran zu stören scheint, beschließt sie einen Podcast zu starten, um auf solche Dinge aufmerksam zu machen. Dabei lernt sie Milan kennen. – Etwas langatmiger Einstieg, aber danach spannend, mitreißend und behandelt vor allem viele ernste Themen.

Halloween in Nebelwald: Nebelwald ist ein kleiner Ort mitten in Thüringen. Während Michelle auf eine Party in einer alten Fabrik geschleppt wird, versucht Stephan seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren und nimmt ein unmoralisches Angebot an. Doch etwas lauert in dem Wald und möchte keine ungebetenen Gäste. – Kurzweilige, aber spannende Geschichte passend zu Halloween.

When we dream: Ella lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihren beiden Schwestern zusammen in Chicago. Sie liest viel und zieht sich aus der Außenwelt zurück. Dann lernt sie Jae-Yong kennen. Beide haben sofort einen Draht zueinander. Doch Jae-Yong ist ein weltweit berühmer K-Pop-Star. Und sein Vertrag verbietet ihm eine Freundin zu haben. – Emotionsgeladener Auftakt einer vielversprechenden Geschichte auch für Leser*innen, die nichts mit K-Pop anfangen können.

Malady Wild Emotions | Malady Intense Moments | Malady True Feelings: Die Geschichte rund um Malady, die Almeida Brüder und Narciso geht weiter. Malady ist in die USA zurückgekehrt, um nach ihrem krebskranken Bruder zu sehen. Dabe bemerkt sie nicht, dass der Schatten ihr dicht auf den Fersen ist. Es wird brenzliger, spannender und heißer. – Der Strudel aus Gewalt, Intrigen und Erotik wird immer größer. Nachdem der vierte Band ein ziemlicher Durchhänger war, wurden die anderen umso spannender.

Der Orden des geheimen Baumes 2 – Die Königin: Ead ist in ihre Heimat zurückgekehrt, doch die Angst um Königin Sabran ist ihr ständiger Begleiter. Tané trauert weiter um den Verlust ihrer Drachin und Niklas Roos ist noch immer in den Griffen der Piraten. Doch die Lage ist brenzliger als je zuvor. – Wie der erste Band sehr langsam und leider auch angatmig erzählt. Gegen Ende dafür viel zu gehetzt. Ich bin mit dem Erzählstil einfach nicht warm geworden.

Talus 2: Talus, der geheime Würfel der magischen Welt, der den Herzenswunsch, aber auch die größte Angst erfüllt, wurde gewürfelt. Die ersten Folgen sind zu merken. Erin und Kaito sitzen im magischen Gefängnis, bis ihr Mitwirken geklärt ist. Noah versucht das Verschwinden seines Vaters zu klären. Und dann ist da noch Jessica, eine Runenhexe, die mit dem Tod eines geliebten Menschen nicht zurecht kommt. Können sie die Pläne der gefährlichen Caradain aufhalten? – Spannende und magische Fortsetzung, die mir mehr als einmal das Herz gebrochen hat.

Knights 1: Charlotte will seit einem Vorfall in ihrer Kindheit nichts mehr mit der Geheimgesellschaft der Erben der Tafelrunde, kurz KORT, zu tun haben. Doch als eine abtrünnige Gruppe sie aufsucht, rennt sie in eine Gruppe KORTs und muss bei ihnen Unterschlupf suchen. Dabei erfahren diese von ihren sehr seltenen Fähigkeiten. Nun muss sie ihr Erbe begreifen und zusammen mitder Gruppe gegen eine uralte böse Macht antreten. Gleichzeitig muss sie mit ihren Gefühlen für den Lancelot-Erben Noel zurecht kommen. – Ich liebe die Bücher von Lena Kiefer und hier hat sie wieder den Auftakt zu etwas ganz besonderem geschaffen.