Blogparade: My 100 greatest films of the 21st century … so far

Hallo ihr Lieben,
auf dem absolut letzten Drücker und in stundenlanger Arbeit habe ich es doch noch geschafft eine Liste mit allen Filmen, die ich seit 2000 gesehen habe zu erstellen, und daraus die, meiner Meinung nach, 100 besten Filme herauszusuchen. Meine Liste wird in chronologischer Reihenfolge (geordnet nach Erscheinungsjahr) sein und nicht in wertender, denn ich will versuchen eine gute Balance zwischen allen Genres zu schaffen und die einzelnd zu bewerten ist sehr schwer! Ich habe versucht Filme zu nehmen, die ich entweder herausragend gut finde, oder die in ihrem Genre eine besonders gute Leistung abgeliefert haben und sich von den Genreklitschees gelöst haben. Mir ist beim Erstellen aufgefallen, dass ich mich eigentlich erst seit 2014 wirklich intensiv mit Filmen befasst habe, weswegen die Jahre davor etwas dünner gesäht sind. Die genauen Regeln findet ihr bei der Schöpferin dieser Blogparade Miss Booleana.

1) Die 9 Pforten.
2) Pitch Black – Planet der Finsternis
3) Requiem for a Dream
4) A beautiful mind
5) Donnie Darko
6) Memento
7) Oceans 11
8) Catch me if you can
9) Minority Report
10) Butterfly Effect
11) Harry Potter und der Gefangene von Askaban
12) Lauras Stern
13) Das Meer in mir
14) Das Phantom der Oper
15) Terminal
16) Lord of War
17) Stolz und Vorurteil
18) Blood Diamond
19) The hills have eyes
20) Pans Labyrinth
21) Peaceful Warrior
22) Silent Hill
23) Tristan & Isolde
24) Der seltsame Fall des Benjamin Button
25) Invictus – Unbezwungen
26) The hurt locker
27) Black Swan
28) Eat Pray Love
29) The King’s Speech
30) Tucker & Dale vs. Evil
31) Moneyball
32) Larry Crowne
33) The Cabin in the Woods
34) Flight
35) Les Mierables
36) The Avengers
37) Pitch Perfect
38) Silver Linings
39) Vielleicht lieber morgen
40) Alles eine Frage der Zeit
41) Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
42) Remember Sunday
43) Philomena
44) Saving Mr. Banks
45) Die Unfassbaren – Now you see me
46) #Zeitgeist
47) Der Chor – Stimmen des Herzens
48) Die Entdeckung der Unendlichkeit
49) Guardians of the Galaxy
50) The Imitation Game
51) John Wick
52) Monsieur Claude und seine Töchter
53) Der Richter
54) Das Schicksal ist ein mieser Verräter
55) Still Alice
56) Whiplash
57) Alle steht Kopf
58) Ant Man
59) The Big Short
60) Brooklyn
61) Bridge of Spies
62) Codename UNCLE
63) The Danish Girl
64) Ex_Machina
65) Die Frau in Gold
66) Frühstück bei Monsieur Henri
67) The hateful eight
68) Kingman – The secret service
69) Krampus
70) Mad Max – Fury Road
71) Der Marsianer
72) Picknick mit Bären
73) Raum
74) Sicario
75) Spotlight
76) Unter dem Sand
77) Son of Saul
78) Bad Moms
79) BFG – Big friendly giant
80) Deadpool
81) Eddie, the Eagle
82) Ein ganzes halbes Jahr
83) Ein Hologramm für den König
84) Hail Caesar
85) Money Monster
86) SMS für dich
87) Snowden
88) War Dogs
89) Zoomania
90) Der Herr der Ringe – die Gefährten
91) Brücke nach Terabithia
92) Inception
93) Ziemlich beste Freunde
94) Nightcrawler
95) Bubble Boy
96) Fluch der Karibik
97) Ratatouille
98) The Children
99) Slumdog Millionär
100) Kiss the cook

Verpasst im August 2016

Hallo ihr Lieben,
ist echt schon wieder ein ganzer Monat vorbei? Dann wird es wohl mal wieder Zeit für meine Übersicht der Filme, die ich leider nicht gesehen habe.

1) Elliott der Drache: Die Neuauflage von Elliott das Schmunzelmonster. Hier bin ich einfach neugierig, ob der Film funktioniert, der Trailer konnte mich nicht so ganz überzeugen, um doch ins Kino zu gehen. Aber im Heimkino wird er definitiv einmal angeguckt.

Das wars auch schon wieder mit der eigentlichen Liste, nun noch zu ein paar Filmen, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, aber nicht unerwähnt bleiben sollten:

Mothers Day, El Olivo – der Olivenbaum und Maggies Plan

Verpasst, aber nicht vergessen – Teil 6

Hallo ihr Lieben,
ich habe meine Liste verpasster Filme doch mal wieder geschafft ein wenig zu verkürzen! Hier also wieder eine Reihe von Kurzkritiken.

1) Annie
Im Januar 2015 wurde das berühmte Musical über das Waisenkind Annie neu verfilmt. Annie lebt mit anderen Waisenkindern bei Miss Hannigan, die sie für sich putzen lässt und ständig anbrüllt. Bis eines Tages als PR-Aktion für den Bürgermeister genutzt werden soll. Annie ist ein buntes Musical, dessen Lieder noch tageland einen Ohrwurm hinterlassen. Zwischen viel Witz und Charme wird auch das ernste Schicksal der Waisenkinder thematisiert und wie groß der Unterschied zwischen arm und reich sein kann. Die Handlung selbst ist mitunter etwas überdreht und auch vorhersehbar, dafür gibt es Punktabzug. Aber im großen und ganzen verbreitet der Film gute Laune und dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

2) Verstehen Sie die Beliers?
Eine französische Komödie über eine taube Familie, in der lediglich Tochter Paula hören kann. Als Vater Rodolphe als Bürgermeister kandidieren will, soll Paula übersetzen. Diese hört aber auf ihren Musiklehrer, der ihr eine Karriere als Sängerin vorhersagt. Komödie ist bei diesem Film vielleicht die falsche Bezeichnung. Zwar verspricht der Trailer lustige Szenen, aber der Hauptaugenmerk des Films liegt auf der Distanz zwischen der tauben Familie und allen anderen nicht tauben. Hier gibt es immer wieder Differenzen, die nur Paula wirklich lösen kann. Sie ist entsetzt, dass ihre Familie sie anscheinend nicht als Tochter, sondern eher als Dolmetscherin sieht und nicht an ihre Träume glaubt, sondern sie eher dafür verachtet. Hier werden viele ernste Themen angesprochen, leider wird kaum ein Gedanke wirklich zu Ende gedacht, denn der Film verliert sich in Nebenhandlungen, die vom eigentlichen Plot stark ablenken. Dadurch verliert der eigentliche Spannungsbogen an Gewicht und der Film zieht sich wie Kaugummi. Hier wäre eine klarere Linie schön gewesen. Gelungen sind die Dialoge der Familie, da hier nur mit wenig Untertiteln gearbeitet wurde und der Zuschauer das „Gesagte“ der Familie meist nur durch Paulas Antworten versteht. In diesem Film steckt ein großes Potential, das leider nicht genutzt wurde. dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

 3) Nur eine Stunde Ruhe
Nach dem Erfolg von „Monsieur Claude und seine Töchter“ ist Christian Clavier wieder in eine französische Komödie zu sehen. Auf einem Flohmarkt findet er eine seltene Schallplatte, die er zu Hause sofort hören möchte. Nur leider machen ihm seine Nachbarn, seine Frau, seine Affäre, sein Sohn, seine Putzfrau und die Handwerker einen Strich durch die Rechnung. Dabei wollte er doch nur eine Stunde Ruhe. Mit knapp 80 Minuten Laufzeit ist der Film sehr kurzweilig und schafft es doch ins absolut übertriebene abzudriften. Mitunter werden gesellschaftskritische Züge angeschlagen, doch wird kein Thema länger thematisiert, weswegen man dies aich ganz hätte weglassen können. Der Film hat zwar mitunter humorvolle Einlagen, aber im großen und ganzen ist er so stark abgedreht, dass er irgendwann auch nicht mehr witzig wirkt. Hier wäre mehr Potential drin gewesen. Dafür gibt es 05 von 10 möglichen Punkten.

4) Jurassic World
Drei Filme gab es über den berühmten Jurassic Park, in dem durch wissenschaftliche Experimente Dinosaurier in einer Art Zoo leben. In allen drei Filmen „rebellieren“ die Dinosaurier und das Projekt wird in Ruhe gelassen. Und doch scheint keiner dazu zu lernen. Denn im vergangenen Jahr wurden die Tore zu einem neuen Park geöffnet, zum Jurassic World Park. Der Park läuft gut, die Sicherheitsbedingungen scheinen zu funktionieren. Aber die Wissenschaftsabteilung musste ja den ultimativen Hybriden erschaffen. In Zeiten von Fortsetzungen, Remakes und Reboots war der Film vielleicht notwendig, aber wirklich überraschen kann die Handlung nicht mehr. Dafür können die Animationen umso mehr begeistern, denn der erste Film kam bereits 1993 in die Kinos. Im Fazit ist der Film gut umgesetzt, bietet aber wenig Neues. Das Alte ist einfach nur größer, böser, schlimmer. Dafür gibt es 06 von 10 möglichen Punkten.

5) Cinderella
Disney scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben ihre Zeichentrickklassiker alle in Realverfilmungen neu in die Kinos zu bringen. So durften wir neben Malificent und dem Dschungelbuch inzwischen auch schon Cinderella erneut bestaunen. Und so verzauberte uns Disney 2015 mit dem bekannten Märchen Aschenputtel. Da die Handlung als bekannt ist, wurde das Augenmerk vorallem auf ein wirklich märchenhaftes Äußeres gelegt. Und es funktioniert. Denn obwohl die Handlung wenig neues zu bieten hat, verzaubert der Film auf ein Neues. Das liegt vor allem auch am Cast, denn eine Cate Blanchett als böse Stiefmutter ist furchteinflößend und eine Helena Bonham-Carter als gute Fee birgt ihren ganz eigenen Charme. Cinderella ist ein kurzweiliger Abstecher in eine märchenhafte Welt, bleibt aber im Gegensatz zu Maleficent und dem Dschungelbuch nicht länger im Gedächtnis. Dafür gibt es solide 07 von 10 möglichen Punkten.

Verpasst im Juli 2016

Hallo ihr Lieben,
ich bin erfolgreich umgezogen und so geht es auch hier wieder weiter (unabhängig von den vielen vielen Kisten, die noch ausgepackt werden wollen). Hier nun etwas verspätet die Übersicht der Filme, die ich im Umzugschaos leider nicht sehen konnte.

1) Mit besten Absichten: Eine Mutter zieht zu ihrer Tochter mit besten Absichten. Und sorgt dabei doch ein wenig für Chaos. Ein Film, der als Komödie getarnt ist, aber vielleicht doch mehr birgt. Ich hoffe, ich finde es noch heraus.

2) Big friendly Giant: Steven Spielberg verfilmte das bekannte Buch von Roald Dahl und schon der Trailer zeigt, dass es sich um eine sehr liebevolle Geschichte handelt mit einer ungewöhnlichen Freundschaft. Noch ein wichtiger Film auf meiner Liste.

Und hier noch kurz die Filme, die es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft haben, aber nicht unerwähnt bleiben sollen:

The Legend of Tarzan, Zeit für Legenden, Mullewapp – eine schöne Schweinerei, Liebe Halal

Blogparade: „Marry me!“

Hallo ihr Lieben,
kurz vor knapp möchte ich auch noch an der neuen Blogparade der singenden Lehrerin teilnehmen, die zu Recht den Titel „Königin der Blogparaden“ trägt! Die Blogparade selbst steht unter dem Titel „Marry me!“ – 7 Charaktere, die ich vom Fleck weg heiraten würde. Zwar habe ich im wahren Leben meinen Traummann bereits gefunden, aber die unten aufgeführten Heiratskandidaten sind ja auch leider nur fiktiv. Die Reihenfolge stellt keine Wertung da und daher geht es jetzt auch gleich los:

1)
Charakter: Ash
Serie: Vicious
Verkörpert von: Iwan Rheon

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Quelle

Treuherzige Augen, ein großes Herz, eine vielleicht nicht gerade vorzeigbare Familiengeschichte (beide Eltern im Gefängnis) und man könnte ihn vor Violet (siehe Bild) retten. Ein sehr sympathischer junger Mann und das Beste: Man hätte Ian McKellen und Derek Jacobi als schwules Ehepaar als Nachbar.

2)
Charakter: Mr. Darcy
Buch: Stolz & Vorurteil
Geschaffen von: Jane Austen

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Quelle

Seine Familie hat Geld und Ländereien und er hat seinen Stolz und Vorurteile… Ja so mag es am Anfang wirken, doch im Laufe des Buches enthüllt Mr Darcy seine wahren Beweggründe und er ist an sich ein herzensguter Mann, der für Freunde und Familie alles tun würde. Durchaus Heiratsmaterial.

3)
Charakter: Clint Barton (Hawkeye)
Filme: Thor, The Avengers, The Avengers – Age of Ultron, Civil War
Verkörpert von: Jeremy Renner

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Quelle

Ich habe einige Zeit überlegt, ob er tatsächlich zum Thema passt, aber spätestens seit Age of Ultron wissen wir, dass er seine Karriere bei den Avengers mit Frau und Kindern und einem wunderschönen Haus vereinen kann. Und er trifft genau meinen Humor! Bisschen sarkastisch angehaucht und schließlich soll man ja auch jemanden heiraten, mit dem man lachen kann!

4)
Charakter: Der Prinz
Film: Cinderella
Verkörpert von: Richard Madden

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Quelle

Und einmal die volle Ladung Klitschee bitte! Wer träumt nicht davon einen Prinzen zu heiraten? Vorallem, wenn er so sympathisch lachen kann? Außerdem ist er gütig und freundlich und ja ich wäre in diesem Märchen gerne die Prinzessin.

5)
Charakter: Christian
Film: Moulin Rouge
Verkörpert von: Ewan McGregor

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Quelle

Kommen wir vom Prinzen zum mittelosen Schriftsteller. Christian mag kein Geld haben, aber dafür ist sein Herz so groß, dass er es dir mit Freude schenkt und dazu hat er gleich noch ein schönes Lied auf den Lippen. Es wäre ein Leben in Armut, aber voller Liebe und Freude.

6)
Charakter: Leander „Lee“ FitzMor
Buch: Die Pan-Trilogie
Geschaffen von: Sandra Regnier

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Quelle

Und hier ist nun auch offiziell das Fabelwesen vertreten. Denn Lee ist eine Elfe. Aber keine Angst, kein kleines Flügelwesen, sondern ein stattlicher Mann. Er kann einen zwar auch beinahe zur Verzweiflung bringen, aber im Endeffekt überzeugt er durch seinen Charme.

7)
Charakter: Der Doctor (10. Verkörperung)
Serie: Doctor Who
Verkörpert von: David Tennant

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Quelle

Wer würde nicht gerne mit diesem etwas verrückten, aber durch und durch sympathischen Timelord in seiner blauen Telefonzelle durch Zeit und Raum reisen? Gut, die meisten Abenteuer enden sehr gefährlich, und die Hochzeit würde wahrscheinlich durch einen Angriff der Daleks gestört werden, aber trotzdem.

Ganz knapp nicht in mein Ranking geschafft haben es Seeley Booth (Serie: Bones, verkörpert von David Boreanaz) und Harvey Specter (Serie: Suits, verkörpert von Gabriel Macht).

Welchen fiktiven Charakter würdet ihr am liebsten auf der Stelle heiraten?

Rückblick 2. Quartal 2016: Die Highlights und Enttäuschungen

Hallo ihr Lieben,
frisch aus dem Urlaub zurück, möchte ich mit euch noch einmal das zweite Quartal Revue passieren lassen. Ich habe 23 Filme gesehen (7 im April, 7 im Mai und 9 im Juni).

Die Enttäuschungen

Platz 5: Hardcore

Der Film, der komplett in der Ego-Shooter-Perspektive gedreht wurde und dabei leider sehr wacklig, was zu Begegnungen mit der Kinotoilette führte. Idee gut, Umsetzung leider noch nicht. Auch die Handlung an sich kann nicht fesseln, da der Film nur auf die Bilder setzt.

Platz 4: Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln

Ein missglückter Versuch eine Fortsetzung zu Tim Burtons Alice im Wunderland aus dem Jahr 2010 zu schaffen. Leider ist die Handlung des Films ziemlich überflüssig und auch die Bilder und die bekannten Figuren können nicht mehr überzeugen.

Platz 3: Bad Neighbours 2

Wieder Studenten in der Nachbarschaft. Während der erste Kleinkrieg zwischen Familie und Studenten noch lustig war, schafft es der zweite Teil kaum noch einen einzigen Witz zu machen und schafft es auch nicht die eigentlichen Probleme im Film richtig anzusprechen.

Platz 2: The Neon Demon

The Neon Demon ist ein Film, der viel aussagen will, aber doch nichts aussagt. Die Handlung kommt durch die langen Sequenzen zu kurz und dadurch kommt auch kein Spannungsbogen auf. Ein Film, der auf Kunst setzt, aber keine Aussage trifft.

Platz 1: A bigger Splash

Vor der atemberaubenden Kulisse Süditaliens kam der bisher langweiligste Film des Jahres. Kaum Handlung, dafür aber eine Spielzeit von über 2 Stunden, in denen die Schauspieler eigentlich nur damit beschäftigt waren, sich auszuziehen. Trotz Starbesetzung kann der Film nur enttäuschen.

Die Highlights

Platz 5: Ein Hologramm für den König

Tom Hanks, der in Saudi-Arabien ein neues Hologramm-System vorstellen soll, aber extrem lange warten muss. Währendessen hat er genug Zeit seine eigenen Probleme zu überdenken und sein Leben neu zu ordnen. Dabei ist der Film ruhig und sympathisch erzählt. Zwischendurch driftet er ein wenig ab, kriegt aber am Ende noch die Kurve.

Platz 4: Bastille Day

Keine neue Handlung, aber dafür eine spannende und in sich schlüssige. Gutes Schauspiel und nur die Hälfte aller Klitschees, dass zeigte Bastille Day. Kein harmonisches Duo, das mit Madden und Elba präsentiert wird, und auch der Eiffelturm ist nicht dauerhaft zu sehen. All das macht den Reiz des Filmes aus.

Platz 3: The Jungle Book

Da kamen die Kindheitserinnerungen wieder hoch, als wieder in einem Film das Theme zu Probier’s mal mit Gemütlichkeit lief. Die Geschichte ist bekannt und doch konnte der Film überraschen und kam wesentlich düsterer daher, als die Disney Verfilmung von 1967 und konnte wieder neu begeistern.

Platz 2: Money Monster

Jodie Foster brachte uns den bisher spannendsten Film des Jahres. Obwohl er lange Zeit als Teil-Kammerspiel inzeniert ist, schaffen es die Thematik und das Spiel mit Gut und Böse zu überzeugen. Julia Roberts tut in ihrer Rolle das restliche.

Platz 1: Ein ganzes halbes Jahr

Romantik, Drama, Tragödie. Der Film vereint sie alle. Er versucht Hoffnung zu spenden und spielt doch mit dem Unausweichlichen. Kein Kritikpunkt zu finden, gute schauspielerische Leistungen und eine gute Buchumsetzung treffen in dem Film aufeinander und schafft es damit ich in mein Herz zu spielen und die 10 von 10 Punkten abzuräumen.

Was waren eure Highlights und Enttäuschungen im 2. Quartal des Jahres?

Verpasst im Juni 2016

Hallo ihr Lieben,
ihr kennt das Format, also diesmal das ganze ohne viele Worte!

1) Whisky Tango Foxtrott: Tina Fey als freche Journalistin in Afghanistan. Der Film lief in keinem einzigen der unzähligen Kinos in Leipzig! Schade, denn ich wollte ihn wirklich gerne sehen.

Das war auch der einzige Film, den ich von meiner Liste in diesem Monat verpasst habe. Dafür gibt es noch eine ganze Reihe von Filmen, die es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber trotzdem noch kurz erwähnen möchte:

Der Moment der Wahrheit, Seitenwechsel, Vor der Morgenröte, Vor ihren Augen, Das Talent des Genesis Potini

Film, die musst du gesehen haben #1 – Jans Filme

Hallo ihr Lieben,
ich möchte eine neue Kategorie ins Leben rufen: Filme, die musst du gesehen haben! Immer wieder höre ich von Freunden, wenn ich mich mit ihnen unterhalte „Was den Film kennst du nicht! Aber den muss man doch gesehen haben!“. Um diese Aussagen zu überprüfen, bitte ich immer wieder Freunde darum, mir doch genau diese Filme einmal zur Ansicht zu geben. Dies hat nun zunächst mein Arbeitskollege Jan getan und ich habe seine Filme nun durchgeschaut. Hier erfahrt ihr nun, ob sich die Filme meiner Meinung nach wirklich lohnen.

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1) Red Cliff:

Im Jahr 208 ist China in drei Reiche aufgeteilt. Um das Reich zu einen wird der Kaiser der Han-Dynastie überredet, die anderen beiden Reiche anzugreifen, die sich aber erbitterlich wehren. Am ‚Red Cliff‘ findet die Entscheidungsschlacht statt.

Der Film besteht im chinesischen Original aus zwei Teilen, die aber in der westlichen Welt zu einem Film zusammengeschnitten wurden. Dies merkt man nicht direkt beim sehen, aber die Handlung ist stark undurchsichtig und einige Handlungsstränge lassen sich nicht wirklich erklären. Für mich war es sehr schwierig den Film zu verstehen, weil jedes der drei Königreiche hat einen Kaiser, einen großen Feldheeren und noch einige andere Hauptfiguren, so dass man durch die Namen schnell nicht mehr durchstieg. Optisch macht der Film auf jeden Fall etwas her und die Schlachten sind sehr schön inszeniert.

2) Defiance:

Die vier Bielski-Brüder sind in Ostpolen lebende Juden zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Um den Nazis zu entkommen und nicht in Konzentrationslager gesteckt zu werden, ziehen sie sich zusammen mit Gleichgesinnten in die Wälder zurück. Doch die Nazis sind ihnen weiterhin auf den Fersen und sie müssen irgendwie den Winter überstehen.

Der Film basiert zwar auf wahren Ereignissen, allerdings sehr lose. Gerade die Beziehungen zu sowjetischen Truppen werden nur angerissen, was vor allem von polnischer Seite stark kritisiert wird. Auch ansonsten plätschert der Film ohne Spannungsbogen vor sich hin. Anstatt auf die politischen Spannungen einzugehen, scheint der Film sich eher auf das Drama der „Waldbevölkerung“ untereinander zu konzentrieren. Dabei schafft er es weder eine Aussage zu treffen noch eine wirkliche Handlung zu generieren. Kein Film, den man gesehen haben muss.

3) Syriana:

 Der Orient hat Öl und der Westen, allen voran die USA, wollen es haben. Der Rohstoffexperte Bryan Woodman, der Anwalt Bennett Holiday und der CIA Agent Bob Barnes sind alle auf ganz unterschiedliche Weise in diese Geschäfte verwickelt.

Syriana ist ein Film, dessen Handlung man eigentlich nicht in ein paar kurzen Sätzen zusammen fassen kann. Das zentrale Thema ist das Öl und die Auswirkungen auf die Ölverkauenden Länder und die Wirtschaft der Ölkaufenden Länder. Dabei gibt es mehrere Handlungsstränge, die lose miteinander verwoben sind. Ohne Hintergrundinformationen über das Funktionieren der Wirtschaft ist es sehr schwer dem Film zu folgen und ein wirklicher Spannungsbogen wird auch nicht geschaffen. Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin und es werden so viele Charaktere vorgestellt, dass man schnell die Übersicht verliert. Definitiv nur ein Film, für jemanden, der sich ganz stark für die Thematik interessiert.

4) Blood Diamond

Vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges in Sierra Leone schmuggelt der Söldner Danny Archer Blutdiamanten aus dem Land. Dabei hört er von einem besonders großen, den der Einheimische Solomon Vandy gefunden hat. Dieser wurde bei einem Angriff der Rebellen von seiner Familie getrennt. Archer verspricht Vandy für den Diamanten vereint er ihn wieder mit seiner Familie.

Blood Diamond ist ein Film, der bereits ab der ersten Szene zutiefst schockiert. Die Zustände die während des Bürgerkrieges in Sierra Leone herrschten sind für uns in der westlichen Welt einfach unfassbar und schockierend. Durch die hohe Brutalität und schonungslose Ehrlichkeit fällt es schwer einen tieferen Bezug zum Film und zu den Charakteren aufzubauen. Der Film selbst ist sehr spannend und sehr gut gespielt. Ob man den Film unbedingt gesehen haben muss, hängt davon ab, ob man mit so viel Realität zurecht kommt. Er regt auf jeden Fall zum nachdenken an.

5) Lord of War – Händler des Todes

Yuri Orlov ist von Beruf Waffenhändler. Er erzählt während des Films völlig nüchtern über seine Arbeit und wie alles funktioniert und welche Tricks er nutzt, um nicht gegen das Gesetz zu verstoßen.

Die Eröffnungsszene, in der die Herstellung einer Patrone gezeigt wird, ist sehr bekannt. Der Film zeigt viele brutale Auswirkungen von Waffenhändlern und erzählt die Geschichte von Yuri Orlov trotzdem komplett nüchtern. Der Film unterscheidet sich durch die Erzählweise stark von anderen Filmen und obwohl er nicht auf einen großen Spannungsbogen setzt, kann man doch nicht wegschalten. Ein Film, den man gesehen haben sollte.

6) Invictus – Unbezwungen

Nelson Mandela wurde aus dem Gefängnis auf Robben Island entlassen. Nach dem Ende der Apartheid gewinnt er die Wahl zum Präsidenten und wird der erste schwarze Präsident Südafrikas. Um seine Stellung auch bei der weißen Bevölkerung zu stärken und beide Gruppen einander näher zu bringen, unterstützt er die Rugby-Mannschaft, die Südafrika bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft vertreten soll.

Der Film greift die Themen Rassismus und Politik auf und verpackt sie in ein Sportdrama. Ein sehr geschickter Schachzug, denn dadurch werden die brisanten Themen aufgelockert und der Zuschauer kriegt eher einen Bezug zum Film. Vorallem die sehr guten schauspielerischen Leistungen von Morgan Freeman und Matt Damon machen den Film zu einem einzigartigen Erlebnis. Ein Film, den man auf jeden Fall gesehen haben muss und der auch mein persönlicher Favorit von Jans Filmen ist.

So das war die erste Ausgabe von dem neuen Format „Filme, die man gesehen haben muss“. Hat es euch gefallen, gibt es Anmerkungen?

Blogparade – Gegen den Strom

Hallo ihr Lieben,
die Königin der Blogparaden rief wieder auf und ich eile, um als Untertan meinen Senf dazu abzuliefern. Dieses Mal lautet das Thema Gegen den Strom Das heißt Filme, die entweder sehr gut, aber leider sehr unbekannt sind oder Filme, die von der Allgemeinheit als schlecht befunden wurden, man selbst  aber sehr gerne sieht. Hier meine Liste (die Reihenfolge gibt diesmal keine Wertung ab)

1) Hello Dolly
Kategorie: Unbekannt

Ich meine die Verfilmung von 1969 mit Barbra Streisand. Die Lieder sind einfach sehr schön und die Handlung macht gute Laune. Dolly Levi versucht alle Menschen glücklich zu machen und nebenbei noch ihr eigenes Glück zu finden. Trotz einer Dauer von 3 Stunden zieht sich der Film an keiner Stelle, lädt zum singen und tanzen ein und verbreitet gute Laune durch eine große Auswahl der verschiedensten Charaktere.

2) Larry Crowne
Kategorie: unbeliebt

Zumindest was die Kritiken angeht, kam Larry Crowne nicht gut weg. Für mich völlig unverständlich, denn für mich ist das ein absoluter Gute-Laune-Film. Tom Hanks spielt den namengebenden Titelhelden, der seinen Job verliert, weil er nie studiert hat. Trotz seines fortgeschrittenen Alters beschließt er also genau das nachzuholen. Die Handlung ist sehr einfach gehalten, versprüht aber positive Energie und hat eine schöne Botschaft.

3) Aeon Flux
Kategorie: unbeliebt

Charlize Theron übernimmt hier die Rolle der Aeon Flux, die in einer postapokalyptischen Welt lebt und den amtierenden Diktator stürzen soll. Dem Film wird eine schlechte Handlung, schlechtes Schauspiel und schlechter Schnitt vorgeworfen, was an sich alles seine Richtigkeit hat. Ich mag den Film aber trotzdem, weil mich die Grundidee so sehr fasziniert hat, dass ich über seine Schwächen hinwegsehen konnte.

4) Peaceful Warrior
Kategorie unbekannt/unbeliebt

Dan studiert an der University of California und trainiert dort sehr hart im Turnkader für die Meisterschaft und hat einen sehr ausschweifenden Lebensstil. Eines Abends lernt er an einer Tankstelle Sokrates kennen, der zu seinem Mentor mutiert. Ein Film, der einen über vieles nachdenken lässt und den ausgeprägten Ehrgeiz im Sport zeigt. Leider hat der Film nur wenige Menschen erreicht und wurde zudem auch sehr stark kritisiert.

5) Wir sind die Neuen
Kategorie: unbeliebt

In meiner damaligen Kritik hab ich dem Film nur 3 Punkte gegeben. Ganz objektiv betrachtet hat der Film auch seine Schwächen. Die Geschichte von drei älteren Freunden, die aus finanzieller Sicht wieder zusammen in eine WG ziehen und dabei auf eine Studenten-WG treffen, die nicht begeistert von den Ruhestörungen während der Lernphase sind. Subjektiv betrachtet hat der Film einen ganz eigenen Charme und erzählt auf humorvolle Weise von dem Generationskonflikt und der zu geringen Rente im Alter.

6) Geliebte Jane
Kategorie: unbekannt

Die Geschichte von Jane Austen und wie sie Autorin wurde und ihren ganz eigenen Mister Darcy kennen lernte. Eine mitreißende Geschichte, die leider nur wenige Zuschauer erreichte. Anne Hathaway und James McAvoy harmonieren hier sehr gut vor der Kamera.

7) Im Strahl der Sonne
Kategorie. unbekannt

Meinen treuen Lesern wird die Dokumentation über ein Mädchen in Nordkorea durch meine erst kürzlich erschienende Kritik etwas sagen. Aber an den meisten ist sie wohl einfach vorbeigegangen. Das ist sehr schade, denn der Film zeigt einmalige Eindrücke in das Regimedenken in Nordkorea und wie sehr versucht wird alles zu kontrollieren.

8) St. Vincent
Kategorie unbekannt

Bill Murray als mürrsicher alter Säufer, der neue Nachbarn bekommt. Die alleinerziehende Mutter gespielt von Melissa McCarthy muss aus arbeitsgründen ihren Sohn immer öfter beim Säufer von Nebenan lassen, die ein ganz eigenartiges Verhältnis zueinander entwickeln. Der Film ist unterhaltsam, hat eine tolle Botschaft  und ist sehr gut besetzt. Leider hat der Film nicht viele Zuschauer erreicht.

9) Der Chor – Stimmen des Herzens
Kategorie: unbekannt

Auch dieser Film dürfte zumindest meinen treuen Lesern bekannt sein, auch wenn er ansonsten wohl nicht das größte Publikum erreicht hat. Stet ist 12 Jahre alt, als er seine Mutter verliert. Sein Vater, der eine eigene Familie hat, bringt ihn zum Knabenchor National Boychoir, dass einem Internat gleicht. Hier muss er sich gegen die Vorurteile seiner Lehrer und Mitschüler durchbeißen. Ein spannender Film mit unglaublich berührender Musik.

10) Groupies bleiben nicht zum Frühstück
Kategorie: unbeliebt

Trotz einiger guter Kritiken, war doch das allgemeine Echo eher negativ. Was ich nicht nachvollziehen kann. Die Handlung ist sehr einfach gehalten. Lila kommt nach einem Austauschjahr aus den Staaten wieder und kennt daher nicht die neuste angesagteste Band Berlin Mitte und den Teenagerschwarm Chriz. Als die beide einander treffen ist er sehr angetan davon, dass es einen Menschen auf der Welt gibt, der ihn noch nicht kennt. Eine schöne Liebesgeschichte, die alle Kreisch-Teenies schön auf die Schippe nimmt, mit viel Witz und viel Herz. Gespickt mit einem schönen Soundtrack ist der Film für mich ein Highlight der deutschen Filmbranche, auch wenn das viele nicht so sehen.

Was sind eure Filme, die entweder viel zu unbekannt sind, oder keiner mag außer euch?

Verpasst im Mai 2016

Hallo ihr Lieben,
der Mai hat sich irgendwie länger gezogen als die vergangenen Monate und trotzdem habe ich es nicht so oft ins Kino geschafft, wie sonst. Könnte allerdings auch daran liegen, dass der Monat im Vergleich zu den vorherigen etwas schwächer wurde. Wie ihr merkt gibt es zur Zeit auch immer seltener neue Kritiken. Das liegt zum einen daran, dass meine mündliche Abschlussprüfung noch bevorsteht und zum anderen, dass ich zusätzlich privat sehr viele Termine hatte. Aber es wird spätestens ab August hoffentlich alles wieder etwas entspannter werden. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier die Filme, die ich im Mai leider verpasst habe zu sehen.

1) Triple 9: Ein Film über eine Gangsterbande, die einen Triple 9 auslösen, um einen großen Raubüberfall auszulösen. Trailer sah ziemlich gut.

2) Die Poesie des Unendlichen: Erinnert ein wenig an die Entdeckung der Unendlichkeit, den ich sehr mochte, spielt aber in einer anderen Zeitepoche und beschäftigt sich dem Heimatgefühl.

3) Alice im Wunderland 2 – Hinter den Spiegeln: Ich bin ein großer an des ersten Teils und freue mich seit dem ersten Trailer auf diesen Film, bin aber doch etwas bestürzt über die negativen Kritiken.

Und die Filme, die nicht unerwähnt bleiben sollten, es aber nicht auf meine Liste geschafft haben:

Monsieur Chocolat, Mängelexemplar, Warcraft – The Beginning