Verpasst im Juni & Mein Lesemonat Juni

Hallo ihr Lieben 🙂
Hat es dieses Jahr überhaupt einen Juni gegeben? Mir kommt es vor wie gestern, dass ich hier saß und die verpassten Maifilme aufzählte bzw. meinen ersten Lesemonat anfertigte. Und doch ist schon wieder ein ganzer Monat vorbei. Den Juli werde ich beginnen, wie es sich im Sommer gehört: Mit Urlaub. Ja, ich weiß: Schon wieder? Diesmal wird es aber ein ganz entspannter Strandurlaub auf Rügen. Falls also noch jemand einen Tip für eine gute Strandlektüre abgeben möchte, immer her damit 😉

Verpasst im Juni

1) Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an die vorbei, sagen sie: Die Neuinterpretation von Täglich grüßt das Murmeltier aus der Sicht einer Highschool-Zicke. Auch wenn mir das Ende gespoilert wurde (danke Markus), will ich ihn mir vielleicht noch ansehen.

2) Das Belko Experiment: Ein Film, von dem ich zuvor eigentlich gar nichts gehört hatte und mich erst Markus drauf aufmerksam machte (und die besten Szenen spoilerte… wir sollten aufhören über Filme zu sprechen, die ich noch nicht gesehen habe…)

3) Wilson: Auch hiervon hatte ich vorher kaum was gehört, aber der Trailer sprang mich positiv an.

Und hier wieder die Filme, die es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft haben:
Loving, Girls Night Out, Mein neues bestes Stück

Mein Lesemonat Juni

Bücher insgesamt: 10 Bücher (seit Jahren mein neuer Rekord!)
Seiten insgesamt: 4551 Seiten
Seiten pro Tag: 152 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 6
Hardcover: 1
E-Books: 3

Damit ist Juni seit vielen Jahren mein stärkster Monat, was sich aber gleichzeitig negativ auf meinen Film- und Serienkonsum ausgewirkt hat. Dafür waren einige Perlen dabei, so dass mir ein Ranking mitunter sehr schwer fällt. Eigentlich gibt es diesmal nur eine grobe Dreiteilung: Platz 10 + 9 waren meine Enttäuschungen des Monats, Platz 8 – 5 bilden das solide Mittelfeld und Platz 4 – 1 waren meine absoluten Highlights.

10) Achtung ich komme – In 80 Orgasmen um die Welt

Der Titel klang ziemlich witzig und auch die Leseprobe gefiel mir. Autorin Henriette Hell will den weiblichen Orgasmus untersuchen und reist dafür um die Welt. Leider ist das Buch zu einem reinen Aufmerksamkeitsschrei geworden und ab dem zweiten Kapitel sehr schlecht erzählt worden (die Leseprobe endete nach dem ersten -.-). Also ein kompletter Reinfall.

9) Im Schatten das Licht

Nach „Ein ganzes halbes Jahr“ das zweite Werk von Jojo Moyes, das in meine Bibliothek wanderte. Leider konnten mich die Charaktere diesmal überhaupt nicht berühren. Sie waren alle sehr farblos und unsympathisch. Auch der im Klappentext angekündigte spannende Roadtrip, war nicht spannend und fing erst nach zwei Dritteln an. Eine Enttäuschung.

8) Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Noch vor ein paar Jahren hätte ich gesagt, dass Harry Potter immer unter meinen Top 3 landen würde. Aber wie gesagt, mein Lesemonat Juni war sehr stark. Zu Weihnachten und zu meinem Geburtstag schenkte mir mein Freund endlich meine eigenen HP Bücher (die ursprüngliche Sammlung musste ich bei meinem Auszug zurücklassen, weil sie meiner Mama gehörten und sie sie einfach nicht rausrücken wollte). Seitdem lese ich sie wieder nach und nach nebenbei. Der Gefangene von Askaban bleibt auch weiterhin mein Lieblingswerk der Reihe.

7) Silber – Das erste Buch der Träume

Lange bin ich um Kerstin Gier herumgeschlichen. Oft wurde mir ihre erste Trilogie (Rubinrot & Co) empfohlen, genauso oft wurde mir gesagt, dass der/diejenige nichts mit Gier anfangen kann. Ich fand den ersten Band der Silber-Trilogie ordentlich, auch wenn es an ein deutlich jüngeres Publikum adressiert ist. Die Protagonistin ist 14 und das merkt man an ihren Gedanken und Handlungen. Trotzdem ist es sehr spannend und voller toller Einfälle. Man muss nur vorher sein inneres Kind ausgraben 😉

6) Days of Blood and Starlight

Nachdem ich den ersten Teil „Daughter of Smoke and Bone“ verschlungen habe, schaffte ich es nun endlich den zweiten Teil zu lesen. Auch hier ist der ewige Krieg zwischen Engel und Chimären sehr spannend beschrieben. Leider merkt man dem Buch an, dass er nur ein Brückenteil zwischen Einleitung und Finale ist. Auf den über 600 Seiten kommt es daher doch stellenweise mal zu Längen. Trotzdem kann ich es kaum erwarten den dritten Teil zu verschlingen.

5) Black – Das Herz der Panther

Nachdem ich Lana Rotarus Schreibstil bereits in der Deadly Sin Saga zu lieben lernte, widmete ich mich nun ihrer ersten Trilogie. Eigentlich hätte ich angesichts der Teenie-Dreiecksbeziehung so ein Buch schnell wieder ad acta gelegt, aber Frau Rotaru kann mit Charakteren, Ideen und vor allem ihren wundertollen Schreibstil punkten und hielt mich so immer bei der Stange. Auch wenn über 500 Seiten auch für die Handlung eigentlich zu viel ist und man einige Passagen hätte kürzen können, zum Beispiel wenn sich Protagonistin Lia mal wieder nicht zwischen den Zwillingen Graham und Alexander entscheiden kann und einem das immer wieder vorbetet. Ich wüsste, für wen ich mich entscheiden würde!

4) Hope Forever

Mrs Hoover wir werden in den nächsten Tagen mal wieder ein ausfürliches Zwiegespräch halten müssen. Denn mein drittes Werk von Ihnen landet in diesem Ranking tatsächlich nur auf Platz 4! Das liegt daran, dass ich mit Holder (Mr Hauptcharakter) nicht richtig warm wurde und mir die Liebesgeschichte zwischem dem ganzen Drama etwas zu kurz kam.

3) New York Diaries – Phoebe

Der dritte Teil der New York Diaries landet auf Platz 3. Im direkten Vergleich fand ich die Geschichte von Phoebe mit der Sarahs aus dem zweiten Teil ebenbürtig. Etwas schade war es, dass nach einer spannenden, romantischen und mitreißenden Handlung, das Ende auf wenigen Seiten abgehandelt wurde. Hier hätte ich mir noch mind. 50 Seiten mehr gewünscht!

2) Superbia – Deadly Sin Saga II

Nachdem Exordium im letzten Monat noch auf Platz 4 landete, da es im Prinzip eine etwas lange Einleitung der eigentlichen Saga darstellte, konnte mich Superbia – nach einem etwas langen Start – voll und ganz fesseln. Der Unterschied zum ersten Teil ist extrem. Frau Rotaru konnte hier spannende und faszinierende Ideen kombinieren. Die 550 Seiten merkt man dem Buch nicht an, da die Seiten wie im Flug an einem vorbei ziehen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Der einzige Haken an dem Buch ist, dass der dritte Teil noch nicht einmal geschrieben ist.

1) Zurück ins Leben geliebt

Mrs Hoover, sie haben es im Juni gleich zweimal in mein Regal geschafft und mit diesem Werk auch auf Platz 1. Warum, habe ich Ihnen ja bereits hier erklärt.

Verpasst im Mai 2017 & Mein Lesemonat Mai

Hallo ihr Lieben,
an dieser Stelle erzähl ich euch ja eigentlich immer, was ich wieder einmal verpasst habe im Kino zu sehen. Das werde ich auch weiterhin tun, aber dazu kommt diesmal mein erster Lesemonat. Das liegt vor allem daran, dass der Mai endlich einmal ein Monat war, in dem sich ein Lesemonat auch lohnt! (Gut dadurch habe ich kaum Serien gesehen, aber darum geht es hier ja auch nicht… 😉 )

Verpasst im Mai

1) Expedition Happiness: Ein Pärchen, das von ihrer Abenteuertour durch die USA, Kanada und Mexiko berichtet. Und das in einem umgebauten Schulbus. Leider lief der Film nur in einem Special Screening, an einem Termin, der mir nicht passte.

2) Sieben Minuten nach Mitternacht: Ein Coming of Age Film, der gleichzeitig mit Verlustängsten versucht umzugehen und eine ganz eigene Geschichte dahinter spinnt. Er wird noch nachgeholt.

3) Jahrhundertfrauen: Noch ein Kandidat, der bei den diesjährigen Oscars vertreten war. Auch die Geschichte dahinter klingt sehr interessant.

Und hier wieder die Filme, die es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft haben:
Churchill, Get Out, Alien – Covenant, Regeln spielen keine Rolle

Mein Lesemonat Mai

Bücher insgesamt: 7 Bücher
Seiten insgesamt: 2574 Seiten
Seiten pro Tag: 83 Seiten im Durchschnitt
Taschenbücher: 3
Hardcover: 1
E-Books: 3

7) Book Elements 2 – Die Welt hinter den Buchstaben

Der zweite Teil der Book Elements Reihe. Ich fand der erste Teil verfolgte eine neue Idee, die Liebe zu Bücher gut widerspiegelt. Der zweite Teil ist leider etwas schwächer geraten und konnte mich nicht mehr wirklich begeistern.

6) Rat der Neun – gezeichnet

Wie in meiner Kritik aufgeführt, kann Veronica Roth weder in Handlung noch Charakteren an ihren Erfolg von Divergent anknüpfen.

5) Angelfall – Tage der Dunkelheit

Auch ein zweiter Teil. Während mir der erste Teil halbwegs gut gefallen hat, wobei die größte Schwäche die Spannungslücken waren, wollte ich trotzdem wissen, wie die Geschichte weitergeht. Leider ist Band 2 an noch mehr Stellen einfach nicht spannend, obwohl die ganze Geschichte an sich das eigentlich wäre. Und jetzt muss ich auch noch bis Januar 2018 warten, ehe ich den dritten Teil lesen kann…

4) Exordium – Deadly Sin Saga Band 1

Der erste Band der Deadly Sin Saga war wohl die längste Einleitung, die ich je gelesen habe. Denn er hat trotz einer Länge von ca. 270 Seiten kaum Handlung, da ihm aller Vorausicht circa 8 Bände noch folgen werden. Trotzdem war es aber nie langweilig oder langatmig. Hatte nur leider etwas wenig Handlung.

3) Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen

Die Autorin traf ich im letzten Jahr auf der German Comic Con, wo ich sie leider vertrösten musste, was den Kauf eines ihrer Bücher anging. Jetzt hab ich das nachgeholt und sogar eins mit persönlicher Widmung bekommen. Der Reiz ihrer Geschichte war, dass es aufgebaut war wie eine normale Liebesgeschichte, aber viel mehr dahinter verbarg. Allen voran die gemeinsame Liebe zum Film.

2) Welche Farbe hat dein Himmel

Eine kurzlebige, aber total süße Liebesgeschichte mit dem gewissen „Nimm das Leben nicht zu ernst und Lebe deine Träume“. Leider wusste die Autorin am Ende nicht, wann sie besser aufhören sollte. So ist das Ende sehr gehetzt, wild zusammengeschustert und einfach nur noch doof. Aber der Rest des Buches konnte mich begeistern.

1) New York Diaries – Sarah

Der zweite Band der New York Diaries Reihe. Sarah konnte mich begeistern, mitreißen und mir viel gute Musik mit auf den Weg geben. Vielleicht kein Meisterwerk der Literaturgeschichte, aber mich konnten Handlung und Charaktere berühren und so sehr in den Bann ziehen, dass ich es nach einem Tag durchhatte. Damit konnte Sarah Claire aus Band 1 den Rang ablaufen. Phoebe im dritten Teil hält mich aktuell in Atem, aber bisher hat sie noch keine Chance gegen Sarah.

Kennt ihr eines der Bücher? Wie fandet ihr sie? Was habt ihr so gelesen?

Verpasst im April 2017

Hallo ihr Lieben,
wenn ihr das hier lest, sitze ich schon wieder im Flieger, diesmal auf dem Weg nach Florida! Daher wird es in der nächsten Woche auch keine Beiträge geben. Als letzte Amtshandlung vor meinem Urlaub möchte ich euch aber noch mitteilen, welche Filme ich im Mai leider nicht sehen konnte.

1) Abgang mit Stil: Dem Cast um Michael Caine und Morgan Freeman wird die Rente gestrichen und nun wollen sie – trotz ihres Alters – eine Bank ausrauben. Komödie mit vorprogrammiertem Generationskonflikt. Wird schnellstmöglich nachgeholt.

2) Verleugnung: Wie beweist man den Holocaust und wie kann es sein, dass dies überhaupt nötig ist? Eine spannende Ausgangsfrage und leider basierend auf wahen Ereignissen. Auch dieses Gerichtsdrama steht noch auf meiner Liste.

3) The Founder: Die wahre Geschichte hinter McDonalds, die nur wenige kennen mit Michael Keaton in der Hauptrolle.

4) Happy Burnout: Fussel bezieht schon lange Hartz 4 und möchte das auch nicht ändern. Doch nun muss er sich Burn-Out attestieren lassen, um weiter sein Geld zu bekommen.

 

Rückblick auf das 1. Quartal 2017 – Highlights und Enttäuschungen

Hallo ihr Lieben,
wenn ihr das lest, bin ich hoffentlich bereits in London gelandet und konnte mein Hotelzimmer beziehen. Damit sich mein Quartalsrückblick aber nicht noch weiter nach hinten verschiebt – und ihr nicht eine ganze Woche auf ein Lebenszeichen von mir verzichten müsste 😉 – habe ich das Osterwochenende produktiv genutzt und meinen kurzen Rückblick erstellt. Im ersten Quartal habe ich 25 Filme gesehen (12 im Januar, 7 im Februar und 6 im März) und habe zusätzlich 5 Filme in der Cinemathek aus dem Jahr 2016 gesehen. Macht einen Schnitt von 30 Filmen, mit dem ich sehr zufrieden bin. Ausschlaggebend war natürlich die Oscarsaison, die im Januar startete, weswegen der Januar auch mein stärkster Monat ist (Zählung richtet sich nach dem Monat, in dem der Film in den deutschen Kinos erschien, unabhängig, wann ich ihn letztendlich gesehen habe). Ohne langes Geplänkel nun hier meine Highlights und Enttäuschungen des ersten Quartals im Ranking:

Die Enttäuschungen

Platz 5: Elle

Der französische Film über eine Frau, die etwas unkonventionell mit ihrer Vergewaltigung umgeht. Isabelle Huppert war für die Rolle als beste Hauptdarstellerin für die Oscars nominiert. Auch wenn ihr Spiel das einzige war, das den Film getragen hat, so konnte sie gegen die starke Konkurrenz nicht ankommen. Elle konnte jedoch weder mit dem Umgang mit der Thematik, noch mit ihren Charakteren wirklich punkten und landet so leider unter den Enttäuschungen.

Platz 4: The Boss Baby

Während Disney mit ihren letzten Animationsabenteuern wieder alle Register zog (Alles steht Kopf, Zoomania und auch Vaiana), fällt es DreamWorks schwer bei The Boss Baby die richtige Zielgruppe zu finden. Für Erwachsene zu kindlich, für Kinder zu viele Anspielungen, die sie einfach nicht verstehen können. So fehlen die richtigen Lacher, obwohl die Grundidee eigentlich sehr süß und schon sehr lustig war. Trotzdem hier Platz 4 für The Boss Baby, da er am Ende einfach zu vorhersehbar war.

Platz 3: Ghost in the Shell

Während Manga und Anime viele Fans gewann, verließen die Kinozuschauer die Realverfilmung mit Scarlett Johannson eher missmutig und enttäuscht. Das dürfte vor allem an den nichtssagenden Dialogen und dem Hauptaugenmerk auf die Bilder liegen. So sagt Ghost in the Shell praktisch nichts aus und charakterisiert auch seine Figuren nicht einmal ansatzweise. Ein bisschen mehr Hintergrundrecherche im Manga wäre hier angemessen gewesen.

Platz 2: Power Rangers

Wo wir bei platten und nichtssagenden Dialogen sind und Charakteren ohne Tiefe, haben wir im ersten Quartal gleich noch einen zweiten Vertreter. Auch Power Rangers basiert auf einem großen Franchise, fängt aber wieder ganz von vorne an. Während sich aber zwei Drittel des Films mit der Charaktereinführung befassen sollen, wird genau dies aber verpasst. So haben wir sehr platte und sehr austauschbare Charaktere und Power Rangers fehlt zusätzlich noch die außergewöhnlichen Bilder von Ghost in the Shell.

Platz 1: The Lego Batman Movie

Während ich den ersten Teil noch absolut feierte, bekam nun der heimliche Hauptcharakter des Lego Movies seinen eigenen Solofilm. Nur leider funktionierten die Gags, die den ersten Film absolut erheiterten, nicht, um einen ganzen Film daraus zu drehen. So war zwar für beinahe jedes Fandom etwas dabei, aber dafür eine sehr platonische und austauschbare Handlung und Gags, die einfach nicht richtig zünden wollten. So hat The Lego Batman Movie es auf meine Platz 1 der Enttäuschungen des ersten Quartals geschafft.

Die Highlights:

Platz 5: La la Land

Das Musical, das gleich zum Anfang des Monats einen absoluten Hype auslösen konnte. 14 Oscarnominierungen und davon immerhin 6 Oscars gewonnen (und beinahe auch in der Königsdisziplin 😉 ). Der Soundtrack ging unter die Haut und der Film ließ das Herz von Träumern höher schlagen. Mein Platz 5.

Platz 4: Verborgene Schönheit

Ein Film, der sich mit einer ganz anderen Art der Trauerbewältigung befasst. Viele mochten ihn nicht, weil er sehr emotional war und auch die Dialoge emotional hochtrabend war. Aber bei mir hat der Film genau einen Nerv getroffen und der grandiose Cast konnte absolut überzeugen.

Platz 3: Jackie

Natalie Portman in absoluter Bestform. Hier hätte ich ihr den Oscar für ihre Rolle als Jackie Kennedy absolut gegönnt. Fast 90% des Films hängt die Kamera an Portmans Gesicht und sie fängt die Verwirrung, die Trauer und die Maske hinter der sich Mrs Kennedy versteckte direkt nach der Ermordung ihres Mannes ein. Schauspielkunst auf höchstem Niveau.

Platz 2: Logan

Es war ein Abschied im Hause X-Men. 16 Jahre lang war Hugh Jackman Wolverine. In Logan verkörperte er nun die deutlich gealterte Version und muss mit ganz neuen Problemen kämpfen. Dabei schlug der Film einen für Superheldenfilme untypischen Ton an und traf dabei genau den passenden Nerv in der Fangemeinde. Ein würdiger Abschied.

Platz 1: Hidden Figures – unerkannte Heldinnen

Wie habe ich auf diesen Film gewartet, nachdem ich den ersten Trailer gesehen habe. Und er hat genau meine Erwartungen erfüllt. Ein Film mit einer schwierigen Thematik, der trotzdem einen sehr positiven und hoffnungsvollen Ton anschlägt. Er kombiniert Rassismus und Vorurteile mit Hoffnung. Mein Highlight im ersten Quartal 2017!

Und sonst so?

Ansonsten brachte uns The Great Wall viel Farbe und Action auf die Leinwand, ließ uns Split James McAvoy in 23 verschiedenen Rollen erleben, gruselten wir uns in A Cure for Wellness, ließen wir uns in Mein Blind Date mit dem Leben auch mit Behinderung nicht unterkriegen und genoßen die vielen guten Filme der Oscarsaison.

Und in der Cinemathek?

Dort konnte mich My first Lady und Florence Foster Jenkins am meisten begeistern.

Verpasst im März 2017

Hallo ihr Lieben,
wir haben endlich April! Und ich sage endlich, weil es diesen Monat mit meiner besten Freundin nach London geht und ich mich bereits tierisch darauf freue! Aber hier erst einmal die monatliche Übersicht der Filme, die ich im März leider nicht im Kino sehen konnte.

1) der junge Karl Marx: Ein deutscher Film über den Verfasser des Kapitals und wie er auf Friedrich Engels traf. Vermutlich kein Film für die große Leinwand, deswegen habe ich den Film auf das Heimkino verschoben.

2) Moonlight: Der diesjährige wirkliche Oscargewinner. Vielfach gelobt und mit Preisen überhäuft. Trotzdem hat er nicht in meinen Terminplan gepasst, wird aber definitiv noch nachgeholt.

Und hier noch die Filme, die es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft haben:

Die rote Schildkröte, Die Schöne und das Biest, A united Kingdom

Verpasst im Februar 2017

Hallo ihr Lieben,
nicht nur die Oscarverleihung ist vorbei, sondern auch der Februar und so kommt hier meine allmonatige Übersicht der Filme, die ich leider nicht sehen konnte.

) Den Sternen so nah: Ich stell mir eine süße kleine Geschichte über die erste große Jugendliebe vor, nur das er auf dem Mars lebt.

2) Boston: Die Verfilmung über das Attentat auf den Boston Marathon. Ich bin gespannt, ob der Film einen Mehrwert zu einer einfachen Dokumentation bietet.

Und hier noch kurz die Übersicht der Filme, die es ganz knapp nicht auf meine Liste geschafft haben:

Die irre Heldentour des Billy Lynn, Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste

The 89th Academy Awards – die Oscarnacht

Hallo ihr Lieben,
wenn ihr dies lest, schlafe ich bestimmt noch, da ich die ganze Nacht über wach war und mir die Oscarverleihung angesehen habe. Wie schon im letzten Jahr sehr ihr hier nun die Übersicht über die verliehenen Preise. Im Vorfeld habe ich hier bereits meinen offiziellen Tipp abgegeben und dazu noch meinen persönlichen Favoriten. Dieser orientiert sich nicht an irgendwelchen Quoten oder bestimmten Indikatoren, sondern einfach wer mir ganz persönlich am besten gefallen hat. Und ohne weitere lange Worte, hier die Übersicht (Reihenfolge habe ich Wikipedia entnommen):

Bester Film:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: Hidden Figures

And the Winner is: La la Land Moonlight

Beste Regie:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: Arrival

And the Winner is: La la Land

Bester Hauptdarsteller:

Offizieller Tipp: Casey Affleck (Manchester by the Sea)
Persönlicher Favorit: Andrew Garfield (Hacksaw Ridge)

And the Winner is: Casey Affleck

Beste Hauptdarstellerin:

Offizieller Tipp: Emma Stone (La la Land)
Persönlicher Favorit: Natalie Portman (Jackie)

And the Winner is: Emma Stone

Bester Nebendarsteller:

Offizieller Tipp: Lucas Hedges (Manchester by the Sea)
Persönlicher Favorit: Dev Patel (Lion)

And the Winner is: Mahershala Ali

Beste Nebendarstellerin:

Offizieller Tipp: Viola Davis (Fences)
Persönlicher Favorit: Viola Davis (Fences)

And the Winner is: Viola Davis

Bestes adaptiertes Drehbuch:

Offizieller Tipp: Fences
Persönlicher Favorit: Lion

And the Winner is: Moonlight

Bestes Originaldrehbuch:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: La la Land

And the Winner is: Manchester by the Sea

Beste Kamera:

Offizieller Tipp: Arrival
Persönlicher Favorit: Lion

And the Winner is: La la Land

Bestes Szenenbild:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: Hail, Caesar!

And the Winner is: La la Land

Bestes Kostümdesign:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: Jackie

And the Winner is: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Beste Filmmusik:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: La la Land

And the Winner is: La la Land

Bester Filmsong:

Offizieller Tipp: City of Stars (La la Land)
Persönlicher Favorit: Audition (The Fools who Dream) (la la Land)

And the Winner is: City of Stars

Bestes Make-up/Frisuren:

Offizieller Tipp: Suicide Squad
Persönlicher Favorit: Ein Mann namens Ove

And the Winner is: Suicide Squad

Bester Schnitt:

Offizieller Tipp: Hacksaw Ridge
Persönlicher Favorit: Hacksaw Ridge

And the Winner is: Hacksaw Ridge

Bester Ton:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: Hacksaw Ridge

And the Winner is: Hacksaw Ridge

Bester Tonschnitt:

Offizieller Tipp: La la Land
Persönlicher Favorit: Hacksaw Ridge

And the Winner is: Arrival

Beste visuelle Effekte:

Offizieller Tipp: The Jungle Book
Persönlicher Favorit: The Jungle Book

And the Winner is: The Jungle Book

Bester Animationsfilm:

Offizieller Tipp: Zoomania
Persönlicher Favorit: Zoomania

And the Winner is: Zoomania

Bester animierter Kurzfilm:

Offizieller Tipp: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen
Persönlicher Favorit: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen

And the Winner is: Piper

Bester Dokumentarfilm:

Offizieller Tipp: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen
Persönlicher Favorit: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen

And the Winner is: OJ: Made in America

Bester Dokumentarkurzfilm:

Offizieller Tipp: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen
Persönlicher Favorit: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen

And the Winner is: The White Helmets

Bester Kurzfilm:

Offizieller Tipp: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen
Persönlicher Favorit: außer Wertung, da keinen der nominierten gesehen

And the Winner is: Sing

Bester fremdsprachiger Film:

Offizieller Tipp: Unter dem Sand
Persönlicher Favorit: Unter dem Sand

And the Winner is: The Salesman

11 offiziell richtig + 1 zusätzlich richtig als persönlicher Favorit = 12 von 20 bewerteten Kategorien Richtig. Über die Hälfte, ich bin ganz zufrieden 😉

Verpasst im Januar 2017

Hallo ihr Lieben,
2017 ist gestartet und auch hier ist schon wieder ein ganzer Monat vorbei. Auch diesmal hab ich es wieder nicht geschafft alle Filme zu sehen, die mich interessieren und daher hier wieder die altbekannte Übersicht meiner verpassten Filme:

1) Hell or high water: Angekündigt als ein moderner Western (was grundsätzlich nicht mein Lieblingsgenre ist), aber dann mit vielen positiven Kritiken überschüttet und Oscaranwärter.

2) Why him?: James Franco ist in den letzten Jahren zusammen mit Seth Rogen eher dafür bekannt geworden, unlustige und übertriebe Komödien zu machen. Nun ist Franco wieder in einer zu sehen, allerdings diesmal mit Bryan Cranston an seiner Seite. Was dabei herauskam, möchte ich gerne noch wissen.

3) Manchester by the Sea: Bei den Golden Globes bereits gut ausgezeichnet und auch Oscaranwärter. Bei mir steht der Film noch vor der Verleihung auf dem Plan.

4) Hacksaw Ridge – Die Entscheidung: Ein junger Mann wird an die Front gerufen, doch er weigert sich jemanden zu töten. Stattdessen rettet er seinen verwundeten Kameraden das Leben. Oscaranwärter und auch noch auf meiner Liste.

5) Jackie: Die Geschichte von Jackie Kennedy, die mit ansehen muss, wie ihr Mann erschossen wird und dann so im Medienrummel steht, dass sie keine Zeit hat richtig zu trauern. Natalie Portmann ist für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert.

6) Kundschafter des Friedens: Eine Reihe ehemaliger DDR-Spione werden vom BND um Hilfe gebeten. Der Trailer hat mich bereits gut zum Schmunzeln gebracht und ich bin gespannt, ob der Film noch mehr schafft.

Verpasst im Dezember 2016

Hallo ihr Lieben,
heute soll es wieder um die Filme gehen, die ich verpasst habe zu sehen, diesmal im Dezember 2016. Ihr kennt das Format, daher bedarf es keiner weiteren einleitenden Worte.

1) Das Morgan Projekt: Ein geheimes Labor und Kate Mara, die einen Vorfall dort überprüfen soll. Eine Mischung aus Thriller, Horror und Mystery.

2) Alle Farben des Lebens: Ramona fühlt sich eher als Ray und möchte gerne ein Junge werden. Eine Hormontherapie soll helfen, doch wie reagiert ihr Umfeld auf ihren Wunsch?

3) Nocturnal Animals: Amy Adams war noch nie meine Lieblingsschauspielerin, aber nach Arrival habe ich mich ein bisschen mit ihr ausgesöhnt. Adams bekommt ein verstörendes Manuskript von ihrem Ex-Mann und fängt an ihr Leben zu überdenken.

Und hier die Filme, die es nicht auf meine Liste geschafft haben, die ich aber auch nicht unerwähnt lassen möchte:

Marie Curie, Elvis & Nixon, Vier gegen die Bank

Ausblick auf das neue Jahr 2017

Hallo ihr Lieben,
nachdem wir in den letzten Tagen zunächst auf das Jahr 2016 zurückgeblickt haben, soll es nun um die möglichen Highlights des Jahres 2017 gehen. Mein großes Ziel (das ich in den letzten Jahren immer knapp verpasst habe) ist es dieses Jahr endlich auf die 100 Kinobesuche zu kommen. Ich betone das Wort Kinobesuche, da es mir weiterhin nicht möglich ist, die Sneak-Preview zu besuchen, sondern die Cinemathek, die aber voraussichtlich das nächste halbe Jahr noch Filme mit Kinostart 2016 zeigen werden.

Meine Liste der Filme, die ich unbedingt noch sehen möchte, ist bekanntlich beinahe endlos. Und natürlich wird die Liste auch 2017 noch größer. Hier die Filme, auf die ich mich 2017 (bisher) am meisten freue.

Die kommenden Filmhighlights

Passengers
The Great Wall
Mein Blind Date mit dem Leben
Hidden Figures – unerkannte Heldinnen
The Lego Batman Movie
Logan
The Boss Baby
Guardians of the Galaxy 2
Star Wars Episode VIII

Bei den unten aufgeführten Serien handelt es sich um Serien, die ich entweder endlich sehen will oder die nächstes Jahr endlich erscheinen sollen bzw. fortgesetzt werden sollen. Natürlich ist auch hier meine Liste an Serien, die ich noch sehen will (oder weitersehen will), sehr sehr lang, also auch hier nur eine kleine Auswahl.

Die kommenden Serienhighlights

American Crime Story
The Crown
Da Vincis Demons
Luke Cage
Man in the high castle
Sherlock – Staffel 4
Game of Thrones – Staffel 7

Und zu guter Letzt wollen wir auch die Buchwelt nicht außer Acht lassen. Immerhin platzen meine Bücherregale bald aus allen Nähten und mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) wird nicht kleiner (gut vielleicht sollte ich aufhören ständig neue Bücher zu kaufen…). Hier die Übersicht der Bücher, die ich unbedingt 2017 lesen möchte (was nicht heißt, dass nicht noch sehr viele dazu kommen könnten)

Die kommenden Buchhighlights

Game of Thrones – Unser ist der Zorn
Daughter of Smoke and Bone
BookElements – Die Welt hinter den Buchstaben
Angelfall – Tage der Dunkelheit
Als ich in meinem Alter war
Die Flammen der Zeit
Die Stadt der besonderen Kinder

Was wollt ihr im nächsten Jahr unbedingt sehen/lesen? Welches wichtige Element habe ich vergessen aufzuzählen?